Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde, ohne immer zu wissen woraus es bestand. Am meisten beeindruckt haben mich die französische, die indonesische, die vietnamesische, die thailändische, die chinesische und nicht zuletzt auch die deutsche Küche sowie die gigantischen Fleisch- und Wurstfressereien in Argentinien. Ich koche selbst auch gerne, wobei meine Stärken ganz eindeutig in den Bereichen "Wild" (alles von meiner lieben Oma Sannchen gelernt) und "Meeresfrüchte" (mir selbst aus Kochbüchern beigebracht bzw. diverse einschlägige Koch-Seminare besucht) liegen. Ein ganz normales saarländisches, pfälzisches oder elsässisches Gericht kriege ich aber auch schmackhaft hin. Wo viel mit Tiefkühlware und/oder mit Convenienceprodukten gearbeitet wird, behagt es mir nicht und Schickimickifraß mag ich nicht.. Wird aber mit frischen regionalen Produkten handwerklich gut und dann noch mit etwas Pfiff und Raffinesse gekocht, fühle ich mich wohl. Stimmen dazu noch Service und Ambiente, komme ich gerne wieder und spare auch nicht mit Lob und Bewertungs-Sternen. Wobei mir dabei egal ist, ob es sich um einen Sternetempel, einen Landgasthof oder einen sogenannten Imbiss handelt:-)))
Durch meinen sehr grenznahen Wohnsitz Saarbrücken habe ich die Möglichkeit, hier und im benachbarten Frankreich auf viele anerkannt gute Restaurants und Gaststätten "zugreifen" zu können; die ein und andere Bauchlandung lässt sich aber nicht immer ausschließen. Über meine Besuche habe ich bisher (seit 2011) im Internet-Portal "Restaurant-Kritik" (das mittlerweile leider durch "Yelp" übernommen worden ist) Rezensionen geschrieben. Dass dort nicht immer alle Mitkritiker meiner Meinung waren und auch meine Kommentare ab und zu in den falschen Hals bekommen haben, damit konnte und kann ich durchaus leben. Klare Worte (ohne jemanden zu verletzen) werde ich jedenfalls auch in diesem Forum nicht scheuen.
Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde,... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 296 Bewertungen 638156x gelesen 9915x "Hilfreich" 8406x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 27.03.2022 2022-03-27| Aktualisiert am
27.03.2022
Besucht am 27.03.2022Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 46 EUR
Doch ganz von vorne! Meine Herzallerliebste trat gestern mit dem Wunsch, heute irgendwo zu Mittag zu essen, an mich heran. Obwohl, so ganz richtig war das "irgendwo" dabei nicht sondern sie stellte mir konkret zwei Gastros zur Wahl, nämlich den "Asia Gourmet" in Sankt Ingbert und den Hubertushof Born. Ich überlegte kurz und suchte dann den "Asia Gourmet" für uns aus; Sie nahm den Anruf dort in die Hand und bestellte uns einen Tisch für heute zu 13:00 Uhr. Zur vereinbarten Zeit trafen wir beim "Asia Gourtmet" ein, wurden von Herrn Nguyen begrüßt und bekamen einen Zweiertisch direkt am Fenster. Dort wurden dann auch unsere Impfbescheinigungen kontrolliert, bevor die Speisekarten überreicht und unsere Getränkewünsche erfragt wurden.
Kurz etwas zu Herrn Nguyen und seinen "Asia Gourmets". Herr Nguyen Minh Ka Khai (der Nachname Nguyen, "Nüenn" ausgesprochen ist in Viertnam so häufig wie im deutschsprachigen Raum die Namen Müller, Mayer, Meyer, Maier oder Schulze) ist schon lange in Deutschland, hat in Heidelberg Medizin studiert und auch erfolgreich abgeschlossen, aber anschliessend nie als Arzt praktiziert. Stattdessen zog es in zur Gastronomie, dort wurde er sehr rasch sehr erfolgreich. 2002 eröffnete er seinen ersten "Asia Gourmet", dem weitere folgten.Der 2014 in der Sankt Ingberter Fussgängerzone eröffnete "Asia Gourmet" ist die Nummer 14 und die Kette ist mittlerweile bei Nummer 21 angelangt. War Herr Ngyen früher ständig zwischen den einzelnen Filialen hin und her gereist so hat er sich mit seiner Frau Tu Thi Thuy aus gesundheitlichen und familiären Gründen "für ganz" in Sankt Ingbert niedergelassen und arbeitet in dieser Filiale auch selbst mit. Sein Credo: "Wir möchten, dass sich Jedermann unser Essen leisten kann." und "Gesundheitsbewusst genießen". In allen 21 Filialen ist der Einsatz von Glutamat verpönt, so steht es zumnindest auf der Homepage, und 70 % der Gerichte sollen glutenfrei sein.
Zum Ambiente, zur Sauberkeit, zum Service und auch zum Preis./Leistungsverhältnis habe ich in meinem Bericht vom 08.03.2016 alles gesagt; wer will kanns dort nachlesen. Ich kann mich also diesmal auf "Essen und Trinken" beschränken.
Meine Gattin hatte Fahrdienst und trank deshalb auch nur ein Mineralwasser (0,3l EUR 2,30) ich beschränkte mich auf ein dunkles Weizen (0,5l EUR 3,70; Brauerei unbekannt). Als Vorspeise wählte sie "Hausgemachte vietnamesische Frühlingsrolle" (EUR 4,40) und als Hauptgericht "Gebackenes Rotbarschfilet auf Gemüsebett mit Zitronengras in pikanter Sauce, dazu Reis" für EUR 11,90. Ich bestellte als Vorspeise "Thai-Suppe mit Riesengarnelen und Zitronengras (scharf)" für EUR 4,90 und als Hauptgericht "Riesengarnelen nach Art des Hauses, das Essen für Kenner" (EUR 16,90), dazu eine Portion gebratene Reisnudeln für EUR 2,00.
Meine Frau war mit ihrer Frühlingsrolle sehr zufrieden, ich war es mit meiner Thai-Suppe ebenfalls. Allerdings sollte man in der Beschreibung der Suppe den Plural "Riesengarnelen " durch den Singular "Riesengarnele" ersetzen, denn nur ein Einzelexemplar zog in meiner Suppentasse einsam seinen Bahnen. Und anstelle von "scharf" sollte in der Produktbeschreibung "sehr scharf" stehen, denn sehr scharf war sie wirklich, die Suppe.
Unsere Hauptgerichte schnitten nicht so gut ab. Das Rotbarschfilet meine Frau sollte laut Angaben der Speisekarte gebacken sein; stattdessen kam es aus der Fritteuse, wo es erheblich zu lange verweilt hatte: der Fisch war also zweimal umgebracht worden. Bei meinem Gericht hatte man ein bisschen mit Garnelen gegeizt, die Reisnudeln waren warum auch immer in kleine Stückchen gehackt worden und liessen sich weder auf der Gabel aufrollen noch vernünftig gabeln. Hier musste der Löffel die meiste Arbeit tun. Und die Saucen zum Rotbarsch bzw. zu meinen Garnelen hatten eines gemeinsam: sie waren arg versalzen. Dabei muss Herr Nguyen als Mediziner doch wissen, dass zuviel Salz schädlich für die menschliche Gesundheit ist; hier sollte er seine Köche zu sparsamem Gebrauch von Salz vergattern. Was die beiden Vorspeisen in Sachen Bewertung gut vorgelegt hatten haben die Hauptgerichte "mit dem Hintern umgerissen"; deshalb kann ich auch für "Essen und Trinken" nicht mehr als zweieinhalb Sterne vergeben. Meine Frau bewertete die heutige Küchenleistung wie folgt: "Hier müssen wir so schnell nicht wieder her." Eben; ich persönlich kann mir bis zum nächsten Besuch gut und gerne wieder sechs Jahre Zeit lassen ohne dabei "Gastro Gourmet"-Entzugserscheinungen zu bekommen.
Fazit: Wären wir lieber zum Hubertushof Born gefahren ......
Doch ganz von vorne! Meine Herzallerliebste trat gestern mit dem Wunsch, heute irgendwo zu Mittag zu essen, an mich heran. Obwohl, so ganz richtig war das "irgendwo" dabei nicht sondern sie stellte mir konkret zwei Gastros zur Wahl, nämlich den "Asia Gourmet" in Sankt Ingbert und den Hubertushof Born. Ich überlegte kurz und suchte dann den "Asia Gourmet" für uns aus; Sie nahm den Anruf dort in die Hand und bestellte uns einen Tisch für heute zu 13:00 Uhr. Zur... mehr lesen
Asia Gourmet
Asia Gourmet€-€€€Schnellrestaurant, Imbiss068949984623Kaiserstraße 70, 66386 Sankt Ingbert
2.5 stars -
"Ich hätte wohl besser vorab meinen GG-Bericht vom 08.03.2016 gelesen gehabt ......" simba47533Doch ganz von vorne! Meine Herzallerliebste trat gestern mit dem Wunsch, heute irgendwo zu Mittag zu essen, an mich heran. Obwohl, so ganz richtig war das "irgendwo" dabei nicht sondern sie stellte mir konkret zwei Gastros zur Wahl, nämlich den "Asia Gourmet" in Sankt Ingbert und den Hubertushof Born. Ich überlegte kurz und suchte dann den "Asia Gourmet" für uns aus; Sie nahm den Anruf dort in die Hand und bestellte uns einen Tisch für heute zu 13:00 Uhr. Zur
Geschrieben am 25.03.2022 2022-03-25| Aktualisiert am
12.07.2022
Besucht am 25.03.20221 Personen
Rechnungsbetrag: 9 EUR
So auch im Saarbrücker "Literatur-Café Lolo". Vor dem Termin bei der Fußpflegerin hatte ich noch ausreichend Zeit, das in knapp 300m Luftlinie entfernte Café Lolo aufzusuchen und mir eine Tasse Kaffee und ein Minifrühstück in Form von zwei Eiern im Glas plus einem Butterweck einzuverleiben. Nein; diesmal kein Schweinsohr, obwohl die in der Auslage präsentierten wie immer sehr lecker ausgesehen haben.
Ambiente: Nach wie vor muss den Nachweis des Geimpftseins plus Booster vorgewiesen werden, will man die Sperre mit dem Stopschild passieren; auch darf man nicht einfach auf einen freien Tisch zumarschieren sondern wird "platziert". Kenne ich noch aus damaligen Zeiten der DDR; dort wurde man grundsätzlich platziert und ich erinnere mich noch an einen Besuch im Leipziger "Hotel Stadt Leipzig" , wo mich eine Servicemaid richtig anschnauzte, als ich mich selbständig im Speisesaal bewegt hatte. Ihre Stimmung schlug spontan um, als ich ihr erklärte, über ausreichend Westgeld zu verfügen. Bezahlt habe ich dann aber in DDR-Währung; schliesslich musste ja das Zwangstausch-Geld irgendwie auf den Kopf hauen. Weiterhin hängen im "Lolo" käuflich zu erwerbende Acryl-Meisterwerke; auch diesmal habe ich keines davon fotografiert., weil ich sie einfach als ohne größeres Können hingeschlunzt empfinde. Gefallen hat mir, dass auf jedem Tisch ein weißer Mümmelmann steht, flankiert von einem kleinen bunten Blumenarrangement. Das "Ambiente" kriegt von mir drei Sterne.
Sauberkeit: da mache ich nicht viel Worte und vergebe fünf Sterne.
Service: Es freut mich, dass Frau Wittmer und ihre Kolleginnen die Coronawellen mit Einschränkungen bisher unbeschadet überstanden haben; lediglich ganz zu Beginn der ersten Corona-Welle wurde Frau Wittmer als einzige direkt erwischt und infiziert. Heutiger Spruch von ihr: "Ich muss halt immer und überall bei den Ersten sein, ob ich will oder nicht." Als ich sie fragte, ob sie vor dem Platzieren meine Impfbescheinigung sehen wollte sagte sie: "Nein, von unseren Stammgästen, die meisten sind ohnehin geboostert, haben wir entweder den Zettel oder die App auf dem Smartphone ja irgendwannschon einmal kontrolliert das muss nicht zig mal wiederholt werden." Der "Service" kriegt vier Sterne.
Essen und Trinken: Eine Tasse Kaffee (EUR 2,40), ein Butterweck (EUR 2,00) und zwei Eier im Glas für EUR 4,50. Bei den Eiern im Glas hat der Gast mal Glück und die Eier sind so wachsweich wie sie bei "Eier(n) im Glas" eben sein sollen. Dieses Glück hatte ich 2020 (siehe Bericht); damals hatte ich auch zuletzt Eier im Glas gegessen. Oder der Gast hat eben Pech und die Eier sind knallhart. Ganz soviel Pech hatte ich heute zwar nicht, aber ein wenig "fest" waren die Eidotter schon. Allerdings nicht so fest , dass ich sie hätte zurückgehen lassen müssen. Habe ich hier aber auch schon gemacht. Diesmal habe ich sie gegessen, werde aber bei kommenden Besuchen eher wieder auf Schweinsohren oder ein Stück Kuchen bzw. Torte umschwenken. Da stimmt die Qualität nämlich per se immer. Bewertung für "Essen und Trinken": Eigentlich sollte ich diesmal nicht mehr als zweieinhalb Sterne geben, erhöhe aber auf drei, weil ich hier gerne bin und die Servicekräfte mir so sympathisch sind.
Fazit: Das "Literatur-Café Lolo" ist mir immer wenn ich auf der Bahnhofstrasse, der sogenannten Saarbrücker "Flaniermeile und Haupt-Einkaufsstrasse", bin, einen Besuch wert.
So auch im Saarbrücker "Literatur-Café Lolo". Vor dem Termin bei der Fußpflegerin hatte ich noch ausreichend Zeit, das in knapp 300m Luftlinie entfernte Café Lolo aufzusuchen und mir eine Tasse Kaffee und ein Minifrühstück in Form von zwei Eiern im Glas plus einem Butterweck einzuverleiben. Nein; diesmal kein Schweinsohr, obwohl die in der Auslage präsentierten wie immer sehr lecker ausgesehen haben.
Ambiente: Nach wie vor muss den Nachweis des Geimpftseins plus Booster vorgewiesen werden, will man die Sperre mit dem Stopschild... mehr lesen
3.5 stars -
"Es osteret und blühet allerorten ......." simba47533So auch im Saarbrücker "Literatur-Café Lolo". Vor dem Termin bei der Fußpflegerin hatte ich noch ausreichend Zeit, das in knapp 300m Luftlinie entfernte Café Lolo aufzusuchen und mir eine Tasse Kaffee und ein Minifrühstück in Form von zwei Eiern im Glas plus einem Butterweck einzuverleiben. Nein; diesmal kein Schweinsohr, obwohl die in der Auslage präsentierten wie immer sehr lecker ausgesehen haben.
Ambiente: Nach wie vor muss den Nachweis des Geimpftseins plus Booster vorgewiesen werden, will man die Sperre mit dem Stopschild
Geschrieben am 22.03.2022 2022-03-22| Aktualisiert am
23.03.2022
Besucht am 21.03.20222 Personen
Rechnungsbetrag: 11 EUR
Meine herzallerliebste Frau wollte mich nach dem gestrigen Mittagessen in der Perler "Maimühle" nicht auf direktem Weg nachhause kutschieren; stattdessen sollte in Saarburg Station gemacht und ein bzw. zwei Eisbecker verzehrt werden. Ausserdem könne man ab Saarburg bis zur Autobahn in Richtung Saarbrücken eine ganze Weile direkt an der hier sehr schönen und breiten Saar entlangfahren. Wer bin ich, ihr zu widersprechen ;-)).
Saarburgs große Durchgangsstrasse ist die Graf-Siegfried-Strasse; dort pflegen wir üblicherweise zu parken, was nicht immer so ganz einfach ist. Gestern gelang es fast direkt gegenüber von einem Parkscheinautomaten; für einen Euro erkauften wir uns 70 Minuten unbehelligtes Parken. Nachteil bei der Sache ist, dass man je nachdem wo man parkt einen mehr oder weniger langen Fußmarsch in Kauf nehmen muss, um ans Ziel seiner Wünsche zu gelangen. Wir wollten ins Eiscafé Cortina, um dort in der Sonne án einem der Tische vor dem Café unsere Eisbecher zu löffeln. Wäre auch von unserem Auto aus recht nahe gewesen; nutzte aber nichts, denn als wir vor dem "Cortina" standen stach uns direkt das Schild "Montag Ruhetag" ins Auge. Sch.... ! Lust auf Gewaltmärsche hatte ich nicht; wir liefen nur noch weiter bis zum ""Café - Bäckerei - Feinkost J.P. Hackenberger (seit 1898)" und warfen Anker an einem der Aussentische. Wer dort Platz nimmt hat entweder Ohrenstöpsel dabei oder stört sich nicht am Gebollere der vielen Motorräder; beim gestrigen Wetter kamen sie im Minutentakt entweder einzeln oder in Gruppen von bis zu sieben Bikern in etwa 2 m Abstand zu uns vorbeigedonnert. Ich ging ins Café hinein, fragte ob wir wohl draussen sitzen könnten (wir konnten) und bat um die Karte. Warme Getränke, Gebäcke, Torten, Kleine Speisen, Belegte Brötchen/Brote, Warme Speisen, Getränke, Saarweine/Saarsekt, Spirituosen und Aperitivs: alles Mögliche, nur kein Eis! War jetzt aber auch schon egal; mein Schatz bestellte für sich eine Tasse koffeinfreien Kaffee (EUR 2,20) und dazu ein Stück Käsekuchen (EUR 3,00), während ich mich nach dem Motto "schon lange keinen mehr getrunken" für einen Irish Coffee zu EUR 5,50 entschied.Mme. Simba schien mit ihrer Wahl ganz zufrieden, aß aber den Käsekuchen nur zu zwei Dritteln auf. Ich dagegen hatte voll in die Matschepampe, um nicht einen anderen weit zutreffenderen Ausdruck zu gebrauchen, gegriffen. Es gibt Betriebe, die beispielsweise bei Irish Coffee keinen Whisky oder beim Pharisäer keinen Rum zum Einsatz bringen sondern stattdessen billiges Aromat verwenden; ich könnte schwören, dass dies bei meinen Irish Coffee auch der Fall war: Whiskyaromat anstelle von irischem Whisky. Das hat mir absolut nicht gefallen und auch nicht geschmeckt, andererseits wollte ich nicht ausgerechnet an meinem Geburtstag beschwerdemässig in die Vollen gehen. Ich habe stattdessen bezahlt, allerdings kein Trinkgeld gegeben (möge sich die Servierdame selbst ihren Reim drauf machen) und wir sind gegangen. Und die Fahrt entlang der Saar war wirklich sehr angenehm und schön.
Fazit: Das traditionsreiche "Hackenberger" wird mich al Gast nicht noch einmal sehen, weder drinnen noch draussen
erfrischiungsgetränke
Meine herzallerliebste Frau wollte mich nach dem gestrigen Mittagessen in der Perler "Maimühle" nicht auf direktem Weg nachhause kutschieren; stattdessen sollte in Saarburg Station gemacht und ein bzw. zwei Eisbecker verzehrt werden. Ausserdem könne man ab Saarburg bis zur Autobahn in Richtung Saarbrücken eine ganze Weile direkt an der hier sehr schönen und breiten Saar entlangfahren. Wer bin ich, ihr zu widersprechen ;-)).
Saarburgs große Durchgangsstrasse ist die Graf-Siegfried-Strasse; dort pflegen wir üblicherweise zu parken, was nicht immer so ganz... mehr lesen
2.0 stars -
"Und auch hier auf der Rückfahrt vom Geburtstagsessen schlug der Montags-Ruhetag-Dämon zu ......." simba47533Meine herzallerliebste Frau wollte mich nach dem gestrigen Mittagessen in der Perler "Maimühle" nicht auf direktem Weg nachhause kutschieren; stattdessen sollte in Saarburg Station gemacht und ein bzw. zwei Eisbecker verzehrt werden. Ausserdem könne man ab Saarburg bis zur Autobahn in Richtung Saarbrücken eine ganze Weile direkt an der hier sehr schönen und breiten Saar entlangfahren. Wer bin ich, ihr zu widersprechen ;-)).
Saarburgs große Durchgangsstrasse ist die Graf-Siegfried-Strasse; dort pflegen wir üblicherweise zu parken, was nicht immer so ganz
Geschrieben am 22.03.2022 2022-03-22| Aktualisiert am
15.02.2023
Besucht am 21.03.2022Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Gestern jährte sich wieder einmal der Tag meiner Geburt. Seit geraumer Zeit feiere ich nur noch die runden Geburtstage in größerem Rahmen; die unrunden, und um einen solchen handelte es sich gestern, begehen wir damit, dass meine Frau und ich entweder zur Mittagszeit oder am Abend einen Gastrobetrieb aufsuchen. Auswahlkriterium: gehobene Küche bzw. fine dining, ausserdem dürfen wir im betreffenden Restaurant oder Gasthof/Gasthaus zuvor noch nie gewesen sein. Gar nicht so einfach; haben wir doch hier im Saarland schon viele Gastros besucht, die damit aus dem Rennen waren. Drei Kandidaten hatte ich im Vorfeld allerdings noch auf meiner to visit-Liste; sie einte nicht nur die gute bzw. sehr gute Küche sondern auch ihr Ruhetag, der im Titel erwähnte Montag. Und so fielen der Landgasthof Paulus in Nonnweiler, die Villa Fayence in Wallerfangen und das Landhaus Spanier in Nonnweiler direkt aus. Was uns bzw. mir aus der Patsche half war der Slow Food Genussführer 2019/20. Auf Seite 641 wird dort nämlich die "Maimühle" in Perl mit dem Aufmacher "Sar-Lor-Lux-Küche mit Pfiff" gewürdigt; bei GG fand ich sie zwar als Eintrag, aber ohne bisherige Bewertung. Anfang März rief ich wegen einer Reservierung dort an. Dabei wurde mir versichert, dass für sie der Montag kein Ruhetag sei. Meine Reservierung für den 21.März 12:00 Uhr wurde angenommen und eine entsprechende Bestätigung fand ich bereits fünf Minuten nach dem Anruf in meinem Mail-Eingang. Hätte ich damals absehen können welch abenteuerliche Entwicklung die Spritpreise nehmen würden, wäre meine Wahl wohl auf einen näher bei Saarbrücken liegende Gastrobetrieb gefallen; immerhin ging es bei der Strecke Saarbrücken - Perl - Saarbrücken ja um schlappe 142 km. Aber egal, storniert haben wir nicht, schliesslich ware wir ja auch neugierig auf das uns bis dato unbekannte Wesen, die "Maimühle".
Die 1733 erbaute Mühle ist seit 1833 im Besitz der Familie Theis, liegt direkt im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg, 50 km von Trier entfernt, und wird seit 2009 von Frederik Theis in seiner Eigenschaft als Gastronom, Chefkoch und Sommelier geführt. Im alten Kelterhaus und der Vinothek können bis zu 70 Gästen gleichzeitig bewirtet werden. In der Küche stammen die Grundprodukte, soweit möglich, von Erzeugern aus der Umgebung; eine entsprechende Lieferantenliste ist Bestandteil der Haupt-Speisekarte.Der "Maimühlen"- Hotelflügel, derzeit eingerüstet, wird gerade um- bzw. weiter ausgebaut. Und von Mai bis Oktober bietet Frederik Theis an mehreren Samstagen Weinwanderungen im Dreiländereck an; entsprechende Termine finden sich auf der Homepage www.maimuehle.de.
Gestern gegen 11:00 Uhr machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg ins 71 km entfernte Perl; die Hinfahrt bestritt ich und für die Rückfahrt hatte sich mein Schatz angeboten. Bis 2km vor Perl lief alles nach Plan und wir lagen gut in der Zeit. Dann standen wir allerdings vor einer strassenbaulich bedingten Vollsperrung, die uns die Zufahrt nach Perl verwehrte. Eine Umleitung war, allerdings sehr unzureichend ausgeschildert, vorhanden; nach weiteren eineinhalb km verlor sich ihre Spur, auch unser Navi fand sich nicht mehr zurecht. Über 20 Minuten umkreisten wir als absolut Ortsunkundige das Zielgebiet; mal waren wir in Perl, dann wieder in Perl-Nennig oder einem anderen kleinen Ort bzw. im freien Gelände. Schliesslich suchten wir Hilfe an einer Polizeiwache, vor der sich zwei Uniformierte gerade die warme Sonne auf den Pelz scheinen liessen. Wie uns sehr freundlich erklärt wurde befanden wir uns ganz knapp vor dem Ziel: "Immer dieser Strasse nach, über die große Kreuzung und dann noch einen knappen halben Kilometer geradeaus!" Danke an die Freunde und Helfer. Am Ziel angekommen entschuldigten wir uns in der "Maimühle" sofort für unsere nicht unerhebliche Verspätung. Die Antwort war: "Das kennen wir mittlerweile schon seit die Hauptstrasse dicht ist und das Anfahrtsproblem haben schon viele Gäste vor Ihnen auch gehabt."
Wir wurden zu einem Ecktisch mit Eckbank anstelle von Stühlen geführt; von unserem Platz aus hatten wir den direkten Blick auf Weinberge; einfach schön. Rasch wurden uns von Frau Lepicka, der Serviceleiterin, drei verschiedene Speisekarten gebracht; auch die von mir erbetene Weinkarte liess nicht lange auf sich warten. Die uns vorgelegte Normalkarte entsprach bis aufs letzte Komma der im Internet auf der "Maimühlen"-HP angezeigten Karte; zusätzlich gab es noch eine kleine Karte mit preisgünstigeren Speisen sowie eine weitere mit Speisetipps. Diese Tipps fanden sich auch auf einer großen Schiefertafel an der Wand wieder. Die Normalkarte bietet neben dem "Moselfränkischen 3 Gänge-Menü" zu EUR 37,00 und dem "3 Gänge-Feinschmecker-Menü" zu EUR 52,00 zahlreiche Gerichte, auf die im Slow Food Genussführer besonders lobend hingewiesen wird wie beispielsweise die "gratinierte Räucherforelle vom Forellengut Rosengarten auf Rote Bete-Carpacchio" oder das "Cordon bleu vom Wildschwein aus heimischer Jagd, gefüllt mit würzigem lothringischen Bauernschinken und Käse, dazu hausgemachte Pommes und ein saisonaler Salat". Meine Herzallerliebste entschied sich schliesslich für eine "Sparversion der gratinierten Räucherforelle als Vorspeise (EUR 4,50) und als Hauptgericht nahm sie "Wiener Schnitzel vom Kalb mit Pommes Frites und saisonalem Salat" für EUR 25,00. Ich wählte als Vorspeise die "Schleecken (6 Weinbergschnecken nach Hausrezept in sahniger Buttersoße mit frischen Kräutern und Knoblauch" (EUR 11,00) und als Hauptgericht das bereits erwähnte "legendäre" Wildschwein-Cordon bleu für EUR 26,00. Getrunken hat mein Schatz lediglich einen Sprudel (0,25l EUR 2,20); ich hatte zuerst ein Gutmann-Weizen (Slogan: "Gutmann Bier ist gut, Mann !"; 0,5l EUR 4,50) und zum Essen einen Weißburgunder (0,25l EUR 7,00) vom bekannten Perler Weingut Schmitt-Weber. Die "Maimühlen"-Weinkarte weist neben Erzeugnissen etlichenr Weingüter aus der Region (Schmitt-Weber, Ökonomierat Herber, Forstmeister Gelz-, Karl Petgen, Petgen-Dahm oder Ollinger-Gelz) auch Weine aus Frankreich,Italien und Spanien aus. wober leider das Angebot an offenen Weinen für meine Begriffe etwas zu gering gehalten ist. Sehr gerne hätte ich hier nämlich einen Riesling von Karl Petgen zum Essen gehabt, wobei mir eine Flasche zu viel gewesen wäre und unter den offenen war eben kein Petgen-Wein. Habe ich dann zuhause am Abend nachgeholt; meine Frau hatte mir nämlich Wein geschenkt, darunter einen sehr feinen 2021er Riesling von besagtem Karl Petgen. Das Weizen von der Brauerei Gutmann aus Titting zählt für mich zu den besten Weizen überhaupt; schade nur, dass es in hiesigen Getränkemärkten nicht zu bekommen ist. Das Schmitt-Weber-Produkt gefiel mir zu Essen wirklich gut.
Bevor ich zum überwiegend Positiven unseres "Maimühlen"-Besuchs komme sei auf zwei Negativpunkte kurz eingegangen. Dass die kleinen Tellerchen, auf denen wir das sehr schmackhafte Brot mit dem Küchengruß Olivenmus bestreichen sollten, beide schmutzig waren, kann grundsätzlich passieren, sollte aber in der Liga, in der die "Maimühle" mitspielt, nicht vorkommen. Auf unseren Hinweis hin brache Frau Lepicka prompt zwei neue und saubere Tellerchen. In einem Gastrobetrieb, der auch eine Vinothek betreibt und einen Sommelier zum Chef hat, sollte man eigentlich wissen, dass Weißwein in ein Weißweinglas und Rotwein in ein Rotweinglas gehört. Punkt. Insofern hat es mich doch ziemlich befremdet, dass an einem der Nebentische einer Frau der bestellte Côte du Rhone vom Service ohne mit der Wimper zu zucken von der Karaffe direkt in ihr Weißweinglas eingeschenkt wurde. Die Frau nahms gelassen; wahrscheinlich wusste sie selbst nicht, was da gerade geschehen war.
Doch nun zu erfreulicheren Dingen. Die gratinierte Räucherforelle war phantastisch, so fein knusprige und schmackhafte Pommes Frites wie gestern hatten wir schon lange nicht mehr gegessen. Der saisonale Beilagensalat gefiel meiner Frau genauso gut wie ihr Wiener Schnitzel, mein Cordon bleu vom heimischen Wildschwein überzeugte mich voll und ganz. Meine Frau schmeckte nach ihrem Kostehäppchen das Wildschwein heraus; für mich waren der Geschmack sowohl vom Bauernschinken wie auch vom Käse eine Spur zu intensiv. Allerdings liess die Fleischfarbe schon den Schluss in Richtung Wildschwein zu. Nicht wieder bestellen würde ich meine Vorspeise, die "Schleecken"; wer sich wohl diesen Gerichtenamen ausgedacht haben mag ? Die Schnecken waren gut, die Soße dazu war für sich gesehen sogar sehr gut bis spitzenmässig. Nicht gefallen hat mir dabei die Kombination; für mich passt zu Schnecken die traditionelle Kräuterbutter und sonst nichts; da bin ich jetzt ausnahmsweise mal ein bisschen konservativ. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass die Teller unserer Hauptgerichte gut heiß waren; ist ja heutzutage keine Selbstverständlichkeit meh, nicht mal in der gehobenen Küche.
Fazit: Ich kann bzw. wir können die "Maimühle", ihre Küche und ihen Service guten Gewissens weiterempfehlen, werden sie allerdings nicht noch einmal besuchen: 142 km sind uns einfach zu weit, zumal es doch etliche Gastros mit vergleichbarer Küchenleistung in unserem näheren Umfeld gibt.
Gestern jährte sich wieder einmal der Tag meiner Geburt. Seit geraumer Zeit feiere ich nur noch die runden Geburtstage in größerem Rahmen; die unrunden, und um einen solchen handelte es sich gestern, begehen wir damit, dass meine Frau und ich entweder zur Mittagszeit oder am Abend einen Gastrobetrieb aufsuchen. Auswahlkriterium: gehobene Küche bzw. fine dining, ausserdem dürfen wir im betreffenden Restaurant oder Gasthof/Gasthaus zuvor noch nie gewesen sein. Gar nicht so einfach; haben wir doch hier im Saarland schon viele... mehr lesen
Restaurant im Hotel Maimühle
Restaurant im Hotel Maimühle€-€€€Restaurant, Bistro, Hotel068679113170Bahnhofstraße 100, 66706 Perl
4.0 stars -
"Frage: "Was verbindet viele Gastronomen mit Friseuren ?" Antwort: "Der Montag als gemeinsamer Ruhetag."" simba47533Gestern jährte sich wieder einmal der Tag meiner Geburt. Seit geraumer Zeit feiere ich nur noch die runden Geburtstage in größerem Rahmen; die unrunden, und um einen solchen handelte es sich gestern, begehen wir damit, dass meine Frau und ich entweder zur Mittagszeit oder am Abend einen Gastrobetrieb aufsuchen. Auswahlkriterium: gehobene Küche bzw. fine dining, ausserdem dürfen wir im betreffenden Restaurant oder Gasthof/Gasthaus zuvor noch nie gewesen sein. Gar nicht so einfach; haben wir doch hier im Saarland schon viele
Geschrieben am 18.03.2022 2022-03-18| Aktualisiert am
18.03.2022
Im neueröffneten "La Cucina verde" (was aus dem Italienischen übersetzt "Die grüne Küche" bedeutet) gibt es regionale Produkte ohne tierische Zutaten; selbst bei der "Salsicia mit Bratkartoffeln" bestehr die "Wurst" aus Erbsprotein.Geboten werden die Gerichte entweder zum Mitnehmen oder zum Essen vor Ort an insgesamt15 Sitzplätzen . Chef im neuen Bistro ist Claudio di Lorenzo (38). "Ungesundes schnelles Essen gibt es an jeder Strassenecke; wir wollen mal was anderes machen, achten auf hochwertige und gesunde Produkte aus der Region, die auch für den schmalen Geldbeutel gedacht sind." Di Lorenzo ernährt sich selbst seit zehn Jahren vegan. Im "La Cucina verde" gibt es von Mittwoch bis Sonntag (jeweils 09:30 Uhr - 16:00 Uhr) verschiedene Frühstücksvarianten und als "Star der Küche" Panini in vielen Variationen mit Beilagen und Dips. "Es ist wirklich alles hausgemacht", so di Lorenzo.
Latte Macchiato ohne Milch, Kuchen ohne Milch und Eier? Di Lorenzo:" Ich kann ohne Milch und Eier einen Biskuit schlagen, der fluffiger ist als jedes Kopfkissen". Ganz schön kess, der Signore. So oder so; von hier aus dem "La Cucina verde" ein herzliches Glückauf und möglichst viele Gäste, die vegane Gerichte mögen. Dazu gehöre ich selbst allerdings nicht.
(u.a. SZ vom 18.03.22)
Im neueröffneten "La Cucina verde" (was aus dem Italienischen übersetzt "Die grüne Küche" bedeutet) gibt es regionale Produkte ohne tierische Zutaten; selbst bei der "Salsicia mit Bratkartoffeln" bestehr die "Wurst" aus Erbsprotein.Geboten werden die Gerichte entweder zum Mitnehmen oder zum Essen vor Ort an insgesamt15 Sitzplätzen . Chef im neuen Bistro ist Claudio di Lorenzo (38). "Ungesundes schnelles Essen gibt es an jeder Strassenecke; wir wollen mal was anderes machen, achten auf hochwertige und gesunde Produkte aus der Region, die... mehr lesen
Bistro La Cucina Verde
Bistro La Cucina Verde€-€€€Bistro, Veganes Restaurant068193288713GroßherzogFriedrich-Straße 133, 66111 Saarbrücken
stars -
"Neues veganes Bistro am Saarbrücker Landwehrplatz ......." simba47533Im neueröffneten "La Cucina verde" (was aus dem Italienischen übersetzt "Die grüne Küche" bedeutet) gibt es regionale Produkte ohne tierische Zutaten; selbst bei der "Salsicia mit Bratkartoffeln" bestehr die "Wurst" aus Erbsprotein.Geboten werden die Gerichte entweder zum Mitnehmen oder zum Essen vor Ort an insgesamt15 Sitzplätzen . Chef im neuen Bistro ist Claudio di Lorenzo (38). "Ungesundes schnelles Essen gibt es an jeder Strassenecke; wir wollen mal was anderes machen, achten auf hochwertige und gesunde Produkte aus der Region, die
Geschrieben am 08.03.2022 2022-03-08| Aktualisiert am
09.03.2022
Mare und Ivica Skopljanak sind mit ihrem kroatischen Restaurant "Ivica" innerhalb des Stadtgebiets umgezogen und zwar von der Saaruferstrasse Ecke Altneugasse 22 zur Talstrasse 33, 66119 Saarbrücken. Ihre alte Telefonnummer 0681 - 9477877 hat Familie Skopljanac in ihre neue Bleibe, die zuvor in Folge mehrere italienische Gastros, unter anderem das von uns sehr geschätzte "La Gondola", beherbergt hatte, mitnehmen können. Von hier aus wünsche ich Mare und Ivica alles Gute und weiterhin viel Erfolg mit ihrem "Ivica" am neuen Standort.
Mare und Ivica Skopljanak sind mit ihrem kroatischen Restaurant "Ivica" innerhalb des Stadtgebiets umgezogen und zwar von der Saaruferstrasse Ecke Altneugasse 22 zur Talstrasse 33, 66119 Saarbrücken. Ihre alte Telefonnummer 0681 - 9477877 hat Familie Skopljanac in ihre neue Bleibe, die zuvor in Folge mehrere italienische Gastros, unter anderem das von uns sehr geschätzte "La Gondola", beherbergt hatte, mitnehmen können. Von hier aus wünsche ich Mare und Ivica alles Gute und weiterhin viel Erfolg mit ihrem "Ivica" am neuen Standort.
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"Mare und Ivica sind umgezogen ................" simba47533Mare und Ivica Skopljanak sind mit ihrem kroatischen Restaurant "Ivica" innerhalb des Stadtgebiets umgezogen und zwar von der Saaruferstrasse Ecke Altneugasse 22 zur Talstrasse 33, 66119 Saarbrücken. Ihre alte Telefonnummer 0681 - 9477877 hat Familie Skopljanac in ihre neue Bleibe, die zuvor in Folge mehrere italienische Gastros, unter anderem das von uns sehr geschätzte "La Gondola", beherbergt hatte, mitnehmen können. Von hier aus wünsche ich Mare und Ivica alles Gute und weiterhin viel Erfolg mit ihrem "Ivica" am neuen Standort.
Geschrieben am 24.02.2022 2022-02-24| Aktualisiert am
02.07.2025
Besucht am 24.02.2022Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 22 EUR
Das älteste Chinarestaurant der Stadt wurde in den frühen Fünfzigern des letzten Jahrhunderts eröffnet und erfreut sich seither großer Beliebtheit vor allem bei Gästen mit chinesischen Wurzeln, die nicht gerne in europäisierten Chinarestaurants europäisierte Gerichte zu sich nehmen möchten sondern Wert auf weitestgehend authentische chinesische Küche legen. Hühnerfüsse oder Entenzungen, die es hier früher mal gegeben hatte, stehen zwar nicht mehr auf der Karte, aus welchen Gründen auch immer, aber wo in hiesigen Chinarestaurants bekommt man beispielsweise "Kalt Platte Schweinezunge", "Gekocht Schweinemagenstreifen", "Ameisen auf dem Baum", "Schweinenieren gebraten (sehr scharf)", "Gold Eier" oder allein 11 verschiedene Varianten vom Schweinebauch ? Wohl nirgends.
Ich, auch ein Fan von authentischer chinesischer Küche, habe dieses Restaurant zuletzt im September 2014 besucht und darüber auch bei RK berichtet; es war mein letzter von insgesamt über 300 Berichten für RK gewesen bevor ich dann zu GG gewechselt bin. Etliche meiner RK-Berichte, so auch dieser, können bei Yelp, dem Käufer von RK, nachgelesen werden. Meine Frau war einmal hier einmall mitgewesen und hatte anschliessend Folgebesuche strikt abgelehnt gehabt; das Ambiente sowie die Toiletten ware ihr zu versifft gewesen und das Essen hatte ihr nicht geschmeckt. Nachdem sie heute zu einem mittäglichen Geburtstagsessen in der "Veccia Dogana" eingeladen war, konnte ich mich also solo ins "China Restaurant" begeben; in die "Dogana" hätte ich ohnehin nicht mitgedurft, da nur Damen eingeladen waren ;-))
In der Saarbrücker Hohenzollernstrasse einen Parkplatz zu finden ist äusserst schwierig; einfacher und auch nervenschonend ist es, gleich um den halben Block zu fahren und sein Auto gegen Gebühr auf dem Parkplatz P13 abzustellen. Kurz nach 12 Uhr traf ich im "China Restaurant" ein; etliche Tische waren bereits besetzt, auch der große runde mit der drehbaren Tischplatte, an dem wie nicht anders zu erwarten Gäste mit chinesischen Wurzeln Platz genommen hatten. Während Langnasen sprich Europäer schwer in der Minderzahl waren; mich eingerechnet waren wir gerade mal zu dritt. ;-))-. Empfangen wurde ich von einer junge Chinesin; obwohl sie ein graues T-Shirt mit dem Aufdruck "Female Rebel" trug, war sie sehr freundlich, wollte allerdings trotzdem zuerst meinen Impfnachweis sehen bevor sie mich zu einem freien Tisch führte. Ich war überrascht; so sauber hatte ich das Mobliiar nicht in Erinnerung gehabt. Entweder ist es komplett erneuert oder zumindest aufgearbeitet worden; in dieser "neuen" Umgebung könnte sich jetzt auch meine Frau wohlfühlen. Lediglich die Toiletten könnten nach wie vor eine Renovierung vertragen; gesehen habe ich nur die Herrentoilette, aber die Damentoilette dürfte ähnlich "notleidend" sein.
Während ich auf die Karte wartete bekam ich mit, dass eine kleine Chinesin im Alter wohl zwischen acht und zehn Jahren und der Betreiberfamilie zugehörig keineswegs chinesisches Essen sondern Würstchen mit Pommes und Mayo verdrückte; auf dem gleichen Trip waren im gleichen Alter meine Enkelinnen auch gewesen. Mochten sie noch so quengelig sein, Würstchen mit Pommes zogen immer und gefräßige Stille zog ein.
Die Karte im "China Restaurant" ist jetzt bebildert; einige Gerichte habe ich vermisst, andere wie beispielsweise Lamm in mehreren Variationen sind dazugekommen. Getrunken habe ich wie in Chinarestaurants immer einer Tradition zufolge Tsingtao Bier im Angedenken an meinen Speyerer Opa, der am Bau der deutsche Brauerei in Tsingtao beteiligt gewesen war; die dortigen Wochen bzw. Monate waren sein einziger Auslandsaufenthalt gewesen. Getrunken habe ich eine Flasche (0,33l EUR 2,80), die letzte noch vorhandene, wie mir bei der Bestellung einer weiteren bedeutet wurde; man habe allerdings noch Tsingtao in Dosen. Nun gut, musste eben eine Dose (0,33l EUR 2,80) her; geschmacklich habe ich keinen Unterschied bemerkt. Tsingtao ist jedenfalls ein durchaus schmackhaftes Bier, das nach wie vor von einem deutschen Braumeister und nach dem deutschen Reinheitsgebot im fernen China gebraut wird.
Was ich an der Karte nicht so schön fand war der ausgefranste Rücken und dass etliche der Bezeichnungen und Texte zu den Gerichten von Schreibfehlern durchsetzt waren. Sollte die Karte je einmal wieder überarbeitet werden wäre es ratsam, sie vor der Drucklegung einem "native German speaker" zur Kontrolle vorzulegen.
Da seit dem letzten Besuch siebeneinhalb Jahre vergangen waren hatte ich keine Ahnung bezüglich der Portionsgrößen gehabt und war deshalb bei meiner Bestellung ein bisschen vorsichtig. Obwohl ich gerne vorab eine Suppe gehabt hätte beliess ich es (zum Glück) bei zwei Hauptgerichten: "Gebratener Luftgetrockneter Schweinebauch (hausgemacht) mit StandSellerie" (EUR 6,00) und "Garnelen nach Art Gungbao (sehr scharf)" für EUR 10,00. Zuerst wurde ein Rechaud mit zwei Tellern sowie Messer und Gabel gebracht. Soweit ich es noch in Erinnerung habe bekam man früher standardmässig Stäbchen und musste im Bedarfsfall Messer/Gabel bzw. Löffel/Gabel nachordern. Nun habe ich meine Fähigkeiten im Umgang mit Stäbchen in der Vergangenheit zur Genüge unter Beweis gestellt; da taten es heute eben mal Gabel und Löffel; das Messer blieb einfach liegen. Zu den beiden auf dem Rechaud platzierten Speisen wurde noch ein Behälter mit Reis gebracht; ich darf vorausschicken, dass ich nicht alles geschafft habe. In China bedeutet es, dass man mehrere Tage hintereinander Glück hat, wenn auch das letzte Körnchen Reis verputzt ist; das war bei mir nicht der Fall und deshalb gehe ich die nächsten Tage wohl besser nicht aus dem Haus :-))
Der luftgetrocknete gebratene Schweinebauch schmeckte ausgezeichnet, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass er etwas dicker aufgeschnitten gewesen wäre. Und vor allem, dass er, auf der Karte als Hauptdarsteller angekündigt, auch auf dem Teller der Hauptdarsteller gewesen wäre und nicht eher eine Nebenrolle spielte; der Sellerie war eindeutig überlegen was das Mengenverhältnis anbelangte. Schade. "Früher war mehr Schweinebauch !" Wie angekündigt sehr scharf war das Garnelengericht mit Erdnüssen, rotem Paprika und Zwiebeln. Die Garnelen, es waren insgesamt elf große in der Schale gebratene Gambas mit super getroffenem Garpunkt; durch die Pellerei war ein bisschen Einsauen quasi schon vorprogrammiert, es hielt sich aber in vertretbaren Grenzen. Auch dieses Gericht war ausserordentlich schmackhaft und zum Preis von gerade mal EUR 10,00 buchstäblich nachgeschmissen; in anderen Chinarestaurants zahlt man dafür gut und gerne EUR 18,00, wenn nicht mehr. Hier greift offenbar sehr die Mischkalkulation; als Gast ist man über so einen Preis natürlich hocherfreut.Vor allem wenn auch die Qualität stimmt. Hier hat sie gestimmt. Wäre es mehr vom Schweinebauch gewesen hätte ich für "Essen" viereinhalb Sterne vergeben; so werden es aber immer noch vier.
Fazit: Ob mit oder ohne meinen Schatz, ich werde bald mal wieder im "China Restaurant" aufschlagen. Allein schon die ganzen Schweinebauchgerichte wollen schliesslich probiert werden.Auch der Text meines Glückskekses geht in diese Richtung: "Ein Neuanfang bahnt dir den Weg."
P.S. Hier die Auflösung: "Ameisen auf dem Baum" ist gebratenes Schweinefleisch mit chnesischen Pilzen auf gebackenen Reisnudeln" und "Gold Eier" sind Garnelen, Krebsfleisch und Knoblauch in süss-sauer-scharfer Soße.
Das älteste Chinarestaurant der Stadt wurde in den frühen Fünfzigern des letzten Jahrhunderts eröffnet und erfreut sich seither großer Beliebtheit vor allem bei Gästen mit chinesischen Wurzeln, die nicht gerne in europäisierten Chinarestaurants europäisierte Gerichte zu sich nehmen möchten sondern Wert auf weitestgehend authentische chinesische Küche legen. Hühnerfüsse oder Entenzungen, die es hier früher mal gegeben hatte, stehen zwar nicht mehr auf der Karte, aus welchen Gründen auch immer, aber wo in hiesigen Chinarestaurants bekommt man beispielsweise "Kalt Platte Schweinezunge",... mehr lesen
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"Keine Hühnerfüsse oder Entenzungen mehr, aber dafür 11x Schweinebauch und "Ameisen auf dem Baum" ........" simba47533Das älteste Chinarestaurant der Stadt wurde in den frühen Fünfzigern des letzten Jahrhunderts eröffnet und erfreut sich seither großer Beliebtheit vor allem bei Gästen mit chinesischen Wurzeln, die nicht gerne in europäisierten Chinarestaurants europäisierte Gerichte zu sich nehmen möchten sondern Wert auf weitestgehend authentische chinesische Küche legen. Hühnerfüsse oder Entenzungen, die es hier früher mal gegeben hatte, stehen zwar nicht mehr auf der Karte, aus welchen Gründen auch immer, aber wo in hiesigen Chinarestaurants bekommt man beispielsweise "Kalt Platte Schweinezunge",
Geschrieben am 21.12.2021 2021-12-21| Aktualisiert am
22.12.2021
Besucht am 21.12.2021Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Und nicht nur das, ich saß sogar an dem Tisch, an dem am 7.August 2021 marcO74 zusammen mit seinem Papa sich an Sushi & Co. gelabt hatten; teilweise haben wir sogar die gleichen Gerichte bestellt und gegessen. Um das Maß voll zu machen; wir haben sogar das gleiche Bier getrunken: unter japanischer Lizenz in Irland gebrautes Sapporo (0,33 l EUR 3,30). Ich muss gestehen, dass ich schon schlechtere asiatische Biere getrunken habe.
Frau Hirose empfing mich ohne Reservierung um Punkt 12 Uhr direkt nach Öffnung erschienenen Gast sehr freundlich und geleitete mich nach dem Checken meiner Impfunterlagen und meines Personalausweises an den Tisch, von dem aus ich ihren Gatten, Herrn Hirose, bei seinen kulinarischen Verrichtungen sprich Bastelkünsten direkt im Blickfeld hatte; es war wirklich hochinteressant. Mit traumwandlerischer Sicherheit griff er unter zig Tupperdosen genau in der richtigen Reihenfolge die heraus, die er gerade benötigte, um das nächstanstehende Kunstwerk herzustellen. Und stellte sie nach Gebrauch akkurat wieder an die gleichen Stellen zurück; das nenne ich eine toll organisierte kleine Küche. Hatte ich Herrn Hirose zunächst im Verdacht, dass er während der Zubereitung der Speisen Kaugummi kauen würde, bestätigte sich dieser Verdacht wohl eher nicht. Die fortwährenden Kaubewegungen sind eher auf ein nervöses Leiden sprich einen Tic zurückzuführen.
Während ich noch ins Studium der recht übersichtlichen Speisekarte vertieft war, füllte sich der kleine Gastraum zusehends. Die meisten der Neuankömmlinge waren wohl Stammgäste, die keine Speisekarte benötigten sondern direkt bei Frau Hirose ihre Bestellungen aufgaben. Inwieweit das auf kleinen Ständern direkt am Tisch angebotene Tagesmenü mit drei Positionen (Miso-Suppe, Salat und Sushi) gewechselt wird, kann ich nicht sagen; auch der dafür aufgerufene Preis ist mir nicht mehr erinnerlich.
Ich, nicht so unbedingt der Sushifreund oder gar Sushi-Experte, nahm zunächst aus dem Bereich "Vorspeisen" die "Misosuppe mit Lauchzwiebeln, Tofu und Wakame" (EUR 4,00; als Bestandteil des Menüs kostet sie schlappe EUR 2,50) sowie die "Tempura-Garnelen" (EUR 6,50) und "Takoyaki (Teigkugeln gefüllt mit Krake)" für EUR 6,00 .
Die sehr heiße Misosuppe war einwandfrei; etwas enttäuscht war ich dagegen von den drei Tempura-Garnelen. Sie waren von der Konsistenz her nicht glasig-fest sondern eher grisselig-mehlig; sehr schade. Begeistert haben mich die heissen mit Krakenfleisch gefüllten Teigkugeln, die der geschätzte GG-Kollege und Jungvater in seiner Rezension ja ebenfalls lobend erwähnt hatte. Waren es bei ihm nur drei Kugeln gewesen so waren es bei mir zwei mehr, nämlich fünf und das zum gleichen Preis! Und dabei sehe ich doch keineswegs unterernährt aus; vielleicht waren die Kugeln No.4 und No.5 ja ein kleines Vorweihnachtsgeschenk von Familie Hirose oder die beiden möchten mit Zusatzleckerlis Neukunden wie mich an ihr Lokal binden.
Da mein Magen nach diesen drei Vorspeisen durchaus noch aufnahmefähig war, Riesenmengen sollte man im "Akira" (übrigens der Vorname von Herrn Hirose) nicht erwarten, erbat ich mir von Frau Hirose nochmals die Speisekarte. Meine Wahl fiel auf "Kani (echte Krabbe)" für EUR 5,00 und "Uni (Seeigel)" für EUR 6,00, zwei Gerichte aus der Abteilung "Nigiri Sushi" und der genannte Preis versteht sich pro Stück. Wenig später stellte Frau Hirose ein Tellerchen mit meiner Auswahl vor mich hin, dazu zwei kleine Flaschen, etikettiert mit "Maki" bzw. "Nigiri". Sie erklärte mir dabei, dass es sich dabei um eine süsslichere und eine "gehaltvollere" Sojasoße handelt; die Einsatzbereiche sind anhand der Flaschen-Beschilderung ohnehin klar. Beide Gerichte würde ich sofort wieder bestellen; nicht unerwähnt bleiben sollte, dass der Klecks Wasabi auf meinem Tellerchen überaus viel Biss hatte ;-)). Mein Favorit unter den von mir georderte Gerichten waren ganz eindeutig die Krakenbällchen, gefolgt von der Misosuppe. Für den Bereich "Essen" vergebe ich viereinhalb Sterne. Eigentlich hatte ich für die enttäuschenden "Tempura-Garrnelen" einen vollen Stern abziehen wollen; das nahende Weihnachtsfest, ausnahmsweise gepaart mit kurzzeitig aktivierter Altersmilde, halten mich davon ab. Punkt.
Noch kurz zum Ambiente, zur Sauberkeit und zum Preis-/Leistungsverhältnis:
Ambiente: Im Gegensatz zu Thai- oder China-Restaurants, die es in Sachen Deko schon mal sehr gerne kräftig übertreiben, lieben es japanische Gastros in der Hinsicht eher schlicht bis hin zu ausgesprochen schlicht, fast schgon kontemplativ.. Im "Akira" fielen mir nur ein Bild, eine Sumoringer-Figur (edles Porzellan oder Plastik ?), eine in Richtung Koi gehende dunkle Fischfigur sowie, den kommenden Festtagen geschuldet, ein Bonsai-Plastik-Weihnachtsbäumchen mit roter Flittergirlande auf. Aber was will man in einem derart kleinen Gastraum auch schon groß an Deko unterbringen. Das Mobiliar ist schlicht, aber nicht unbequem. Drei Sterne.
Sauberkeit: Hier könnte man buchstäblich vom Fußboden essen; alles picobello sauber, auch der Unisex-Nassraum. Fünf Sterne.
Preis-/Leistungsverhältnis: Dass gute und sehr gute Sushi & Co. ihren Preis haben ist bekannt.Vor allem dann wenn wie hier im "Akira" genau wie im hiesigen (teureren) "Hashimoto"-Stammhaus wirkliche Sushi-Meister am Werk sind und alle wirklich frischen Komponenten erst direkt nach der Bestellung für den Gast zusammengebaut werden. Wer billige um nicht zu sagen Schrott-Sushi haben möchte soll sich an der Kühltheke im Supermarkt bedienen. Die im "Akira" aufgerufenen Preise gehen für mich in Ordnung und das Preis/Leistungsverhältnis ist mir deshalb auch vier Sterne wert.
Fazit: Mein Schatz weiß Sushi mehr zu würdigen als ich; am 27.12. hat er seinen Booster-Termin und dann können wir anschliessend auch mal zusammen herkommen.
Und nicht nur das, ich saß sogar an dem Tisch, an dem am 7.August 2021 marcO74 zusammen mit seinem Papa sich an Sushi & Co. gelabt hatten; teilweise haben wir sogar die gleichen Gerichte bestellt und gegessen. Um das Maß voll zu machen; wir haben sogar das gleiche Bier getrunken: unter japanischer Lizenz in Irland gebrautes Sapporo (0,33 l EUR 3,30). Ich muss gestehen, dass ich schon schlechtere asiatische Biere getrunken habe.
Frau Hirose empfing mich ohne Reservierung um Punkt 12... mehr lesen
Akira - Japanese Sushi Dining
Akira - Japanese Sushi Dining€-€€€Restaurant068190670681Straße des 13. Januar 32A, 66121 Saarbrücken
4.5 stars -
"Heute wandelte ich auf Pfaden, die ein geschätzter GG-Kollege zusammen mit seinem Erzeuger schon vor mir beschritten hatte ...." simba47533Und nicht nur das, ich saß sogar an dem Tisch, an dem am 7.August 2021 marcO74 zusammen mit seinem Papa sich an Sushi & Co. gelabt hatten; teilweise haben wir sogar die gleichen Gerichte bestellt und gegessen. Um das Maß voll zu machen; wir haben sogar das gleiche Bier getrunken: unter japanischer Lizenz in Irland gebrautes Sapporo (0,33 l EUR 3,30). Ich muss gestehen, dass ich schon schlechtere asiatische Biere getrunken habe.
Frau Hirose empfing mich ohne Reservierung um Punkt 12
Geschrieben am 01.12.2021 2021-12-01| Aktualisiert am
03.12.2021
Besucht am 01.12.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 67 EUR
Denn weder meine Frau noch ich haben Bock darauf, uns als Geimpfte auch noch extra testen zu lassen, nur um auswärts Essen gehen zu dürfen; da bleiben wir dann doch lieber zuhause.
Das Spiesen-Elversberger "CfK", die vollständige Bezeichnung lautet "CfK Centrum für Freizeit und Kommunikation der Lebenshilfe GmbH" ist ein sogenannter Inklusionsbetrieb. Solche Betriebe dienen lt. Googledefinition der Beschäftigung behinderter und schwerbehinderter Menschen mit besonderen Vermittlungshemmnissen, die auf dem Arbeitsmarkt auf besondere Schwierigkeiten stossen. Diese Betriebe sollen natürlich nach Möglichkeit auch Gewinn erwirtschaften, haben sich aber auch zu stark sozialem Handeln ihren Beschäftigten gegenüber verpflichtet. Das "CfK" betreibt auf seinem Gelände ein Hotel, ein Restaurant, eine Eventhalle und und und ..... Wer sich genauer informieren möchte kann dies unter www.cfk-freizeitcentrum.de tun. Ein ähnlich strukturiertes Unternehmen ist mir mit dem Haus Freudenberg in Kleve bekannt; so etwas wird es wohl in allen Bundesländern geben.
Der Besuch im "CfK" war auch als eine Art Probeessen gedacht, da wir uns auch zum Weihnachtsbüffet am 1.Weihnachtsfeiertag angemeldet hatten. Unter dem Aspekt des demnächst über uns hereinbrechenden 2G-plus hatten wir eigentlich vorgehabt, diesen Termin heute zu stornieren. Nachdem uns aber glaubhaft versichert wurde, dass die Testerei direkt hier im Sportcentrum am Tag unseres Besuchs stattfinden würde, werden wir nun doch an dem gebuchten Termin festhalten.
Das "CfK" liegt ausserhalb von Spiesen-Elversberg sozusagen "auf der freien Pläne"; weit und breit nur Ackerland und kein einziges Haus. Die Gebäude auf dem Gelände sind ausnahmslos neueren Ursprungs und machen einen sehr gepflegten Eindruck. An den Fenstern des Restaurants machen Zettel darauf aufmerksam, dass hier nach "2G" verfahren wird; diese Zettel werden schon morgen gegen "2G-plus"-Hinweise ausgetauscht werden müssen, denn im Gegensatz zu den anderen Bundesländern, in denen diese Regelung erst ab dem kommenden Samstag greifen wird, hat unser saarländischer Minipräser und Söder-Imitator seinen Untertanen im vorauseilenden Gehorsam dies schon ab morgen beschert. Aktuelle Zahlen geben der Hoffnung Ausdruck, dass die Tage von Miprä Hans gezählt sind und er nebst Gefolgschaft ab Mitte März 2022 auf der Oppositionsbank Platz nehmen darf.
Nachdem wir den Hinweisen folgend das Restaurant durch den Haupteingang betreten hatten wurden wir sehr freundlich empfangen und nach Kontrolle der Impfbescheinigungen an unseren Tisch geführt; wir waren und blieben die einzige Gäste. Getränkewünsche wurden erfragt und die sehr überschaubare Speisekarte (3 Vorspeisen, 10 Hauptgerichte plus einer Tagesempfehlung sowie 2 Desserts) gebracht. Ihren üblichen Averna bekam meine Frau hier nicht. Als Alternative wurde ihr Cynar, der sich auf der Rechnung nicht wiederfand (hatte unsere Servicekraft Angelika Dorscheid wohl vergessen einzutippen; wir haben es erst zuhause bemerkt) serviert. Dazu bestellte sie ein kleines Teinacher Mineralwasser (0,25l EUR 2,00). Ich nahm als Starter ein kleines Karlsberg Urpils (0,25l EUR 2,50) und zum Essen einen sehr gefälligen Saar-Riesling Schiefer (0,2l EUR 6,00) vom Weingut Van Volxem. Als Vorspeise wählten wir beide die "Maronensuppe mit Coppaschinken-Chip" für EUR 6,50. Das Hauptgericht meiner Frau war "Feldsalat mit Feigen, Walnüssen und Preiselbeer-Dressing" für EUR 9,50; für weitere fünf Euro konnte dieses Gericht durch Tranchen vom Hirschrücken aufgestockt werden und wurde auch entsprechend aufgestockt. Dazu bestellte sie sich als Beilage noch "Pommes Grenaille" für EUR 3,00. Ich nahm "Gebratene Hirschrückenmedaillons unter einer Nußkruste mit dunkler Jus, Romanesco und Pommes Dauphines" für EUR 24,50.
Als Küchengruß kam ein Körbchen mit sehr schmackhaftem Olivenbrot sowie einer Schale mit gefüllten grünen Pepperonis, eingeweichten getrockneten Tomaten und kleinen zwiebelförmigen roten Dingerchen, deren Name mir momentan nicht einfallen will. So wie er war hat uns dieser Küchengruß gefallen. Die gehaltvolle Maronensuppe war für mich eher ein Maronenbrei, schmeckte aber sehr gut. Äusserst zufrieden war meine Frau mit ihrem Hauptgericht. Eine Riesenportion Feldsalat (im Saarland eher als Mausohrsalat bekannt), dazu viel Feige, viel Walnuss und sehr viel Tranche vom Hirschrücken; zusammengenommen ergaben die Tranchen für fünf Euro eine größere Fleischmenge als ich sie mit meinen drei dicken Hirsch- Medaillons auf dem Teller hatte. Allerdings landete die ein und andere Tranche bei mir; schliesslich hatte meine Frau ja auch noch mit den extra bestellten Pommes Grenaille (die Dinger laufen am Niederrhein unter "Schmörkes" und sind in der Schale gegarte Kartöffelchen, die anschliessend noch kräftig durch die heiße Pfanne gezogen werden) zu kämpfen. Sie schaffte nicht alles und an ein abschliessendes Dessert war nicht zu denken. Mein Hauptgericht war spitzenmässig, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Einen Digestif versagte ich mir, obwohl es eine stattliche Anzahl feiner Whiskies gegeben hätte und das zu sehr moderaten Preisen. Wo findet man schon einen Lagavulin oder Oran für unter fünf Euro ?
Fazit: Wir waren rundum zufrieden und kommen am 1.Weihnachtsfeiertag gerne wieder.
P.S. Eigentlich müsste man sich den Feldsalat mit zwei- oder dreifacher Hirschtranchenaufstockung für EUR 14,50 bzw, EUR 19,50 bestellen; günstiger kommt man an optimal gegarten Hirsch nicht dran!
Denn weder meine Frau noch ich haben Bock darauf, uns als Geimpfte auch noch extra testen zu lassen, nur um auswärts Essen gehen zu dürfen; da bleiben wir dann doch lieber zuhause.
Das Spiesen-Elversberger "CfK", die vollständige Bezeichnung lautet "CfK Centrum für Freizeit und Kommunikation der Lebenshilfe GmbH" ist ein sogenannter Inklusionsbetrieb. Solche Betriebe dienen lt. Googledefinition der Beschäftigung behinderter und schwerbehinderter Menschen mit besonderen Vermittlungshemmnissen, die auf dem Arbeitsmarkt auf besondere Schwierigkeiten stossen. Diese Betriebe sollen natürlich nach Möglichkeit auch... mehr lesen
Restaurant im CFK Freizeitcentrum
Restaurant im CFK Freizeitcentrum€-€€€Restaurant4906821959790Nassenwald 1, 66583 Spiesen-Elversberg
4.5 stars -
"Schnell noch einmal Essen gehen bevor morgen das Fallbeil "2G-plus" im Saarland herniedersaust......." simba47533Denn weder meine Frau noch ich haben Bock darauf, uns als Geimpfte auch noch extra testen zu lassen, nur um auswärts Essen gehen zu dürfen; da bleiben wir dann doch lieber zuhause.
Das Spiesen-Elversberger "CfK", die vollständige Bezeichnung lautet "CfK Centrum für Freizeit und Kommunikation der Lebenshilfe GmbH" ist ein sogenannter Inklusionsbetrieb. Solche Betriebe dienen lt. Googledefinition der Beschäftigung behinderter und schwerbehinderter Menschen mit besonderen Vermittlungshemmnissen, die auf dem Arbeitsmarkt auf besondere Schwierigkeiten stossen. Diese Betriebe sollen natürlich nach Möglichkeit auch
Geschrieben am 25.11.2021 2021-11-25| Aktualisiert am
26.11.2021
Das Restaurant "Grill au Bois" wurde im vergangenen Jahr renoviert und wird derzeit um einen großen Anbau erweitert. Und wer in der saarländischen Gastronomie 40 Jahre lang erfolgreich ein Restaurant führt wie der Franzose André Folschweiller, der auch seit 1984 Besitzer des prächtigen Holzhauses in der Neunkirchener Zweibrücker Straße ist,
dies tut, muss so ziemlich alles richtig gemacht haben.
Für Fleischliebhaber, insbesondere Steak-Kenner, ist der "Grill au Bois" eine bekannte und beliebte Adresse; kein Restaurant im ganzen Saarland bietet eine solch große, exquisite Auswahl an, da ist sich Folschweiller sicher. Von Anfang an hatte er auf hochwertiges Fleisch gesetzt, meistens direkt importiert. Derzeit bietet er zum Beispiel trocken gereiftes Rinderfilet "Haus Selection" an, 150g kosten 27,50 Euro, 300g 48 Euro. Irisches Rinderroastbeef aus der Reifekammer ist für 33,50 Euro zu haben (300g), Rib Eye aus dem irischen Hause John Stone gibt es für 36 Euro. Dazu werden Steakkartoffeln, Salat und Sauce Bearnaise gereicht. Doch Dry Aged-Spezialitäten sind längst nicht alles.
Interessierte finden auf der Karte "Nebraska USA Rinderfilet" zu 30,50 Euro (150g) und 52 Euro (300g), ebenso Tournedos vom kanadischen Bison (37 bzw. 68 Euro). Und "für den allergrößten Genussmoment" werdenTournedos vom Original Kobe aus Japan angeboten, zu 89 bzw. 170 Euro (150 bzw. 300g). Neben seiner speziellen Steak-Kultur setzt Folschweiller mittlerweile ebenfalls mit Erfolg auf "Gourmet-Burger". Derzeit bietet der 61-jährige vier Varianten an, den "italienischer Casanova Burger" mit Focacciabrot, Kalbfleisch, Rucola, Parmaschinken und Parmesan, den "Amerikanischer Western Burger" mit Sesambrot, Barbecue & Pommery Dip, Bisonfleisch, gegrilltem Bacon, Tomaten und Gurken. Außerdem locken der "Kentucky Whisky Burger" mit mariniertem Angusbeef und der "Grill au Bois Burger" mit Simmentaler Rind aus der Reifekammer und Trüffel Dip.
Weil Fachkräfte Mangel seien und das Personal damit entlastet werde, hat Folschweiller einen Roboter angeschafft. Er heißt "Sir James", ist ausgestattet mit vier Tabletts und fährt das Essen an den jeweiligen Tisch. Dort reicht das Personal es den Gästen an.
(Quelle: SZ vom 25.11.ö21)
Das Restaurant "Grill au Bois" wurde im vergangenen Jahr renoviert und wird derzeit um einen großen Anbau erweitert. Und wer in der saarländischen Gastronomie 40 Jahre lang erfolgreich ein Restaurant führt wie der Franzose André Folschweiller, der auch seit 1984 Besitzer des prächtigen Holzhauses in der Neunkirchener Zweibrücker Straße ist,
dies tut, muss so ziemlich alles richtig gemacht haben.
Für Fleischliebhaber, insbesondere Steak-Kenner, ist der "Grill au Bois" eine bekannte und beliebte Adresse; kein Restaurant im ganzen Saarland bietet eine solch... mehr lesen
Grill Au Bois
Grill Au Bois€-€€€Restaurant0682189999Zweibrücker Straße 88, 66538 Neunkirchen/Saar
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"40 Jahre" simba47533Das Restaurant "Grill au Bois" wurde im vergangenen Jahr renoviert und wird derzeit um einen großen Anbau erweitert. Und wer in der saarländischen Gastronomie 40 Jahre lang erfolgreich ein Restaurant führt wie der Franzose André Folschweiller, der auch seit 1984 Besitzer des prächtigen Holzhauses in der Neunkirchener Zweibrücker Straße ist,
dies tut, muss so ziemlich alles richtig gemacht haben.
Für Fleischliebhaber, insbesondere Steak-Kenner, ist der "Grill au Bois" eine bekannte und beliebte Adresse; kein Restaurant im ganzen Saarland bietet eine solch
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Kurz etwas zu Herrn Nguyen und seinen "Asia Gourmets". Herr Nguyen Minh Ka Khai (der Nachname Nguyen, "Nüenn" ausgesprochen ist in Viertnam so häufig wie im deutschsprachigen Raum die Namen Müller, Mayer, Meyer, Maier oder Schulze) ist schon lange in Deutschland, hat in Heidelberg Medizin studiert und auch erfolgreich abgeschlossen, aber anschliessend nie als Arzt praktiziert. Stattdessen zog es in zur Gastronomie, dort wurde er sehr rasch sehr erfolgreich. 2002 eröffnete er seinen ersten "Asia Gourmet", dem weitere folgten.Der 2014 in der Sankt Ingberter Fussgängerzone eröffnete "Asia Gourmet" ist die Nummer 14 und die Kette ist mittlerweile bei Nummer 21 angelangt. War Herr Ngyen früher ständig zwischen den einzelnen Filialen hin und her gereist so hat er sich mit seiner Frau Tu Thi Thuy aus gesundheitlichen und familiären Gründen "für ganz" in Sankt Ingbert niedergelassen und arbeitet in dieser Filiale auch selbst mit. Sein Credo: "Wir möchten, dass sich Jedermann unser Essen leisten kann." und "Gesundheitsbewusst genießen". In allen 21 Filialen ist der Einsatz von Glutamat verpönt, so steht es zumnindest auf der Homepage, und 70 % der Gerichte sollen glutenfrei sein.
Zum Ambiente, zur Sauberkeit, zum Service und auch zum Preis./Leistungsverhältnis habe ich in meinem Bericht vom 08.03.2016 alles gesagt; wer will kanns dort nachlesen. Ich kann mich also diesmal auf "Essen und Trinken" beschränken.
Meine Gattin hatte Fahrdienst und trank deshalb auch nur ein Mineralwasser (0,3l EUR 2,30) ich beschränkte mich auf ein dunkles Weizen (0,5l EUR 3,70; Brauerei unbekannt). Als Vorspeise wählte sie "Hausgemachte vietnamesische Frühlingsrolle" (EUR 4,40) und als Hauptgericht "Gebackenes Rotbarschfilet auf Gemüsebett mit Zitronengras in pikanter Sauce, dazu Reis" für EUR 11,90. Ich bestellte als Vorspeise "Thai-Suppe mit Riesengarnelen und Zitronengras (scharf)" für EUR 4,90 und als Hauptgericht "Riesengarnelen nach Art des Hauses, das Essen für Kenner" (EUR 16,90), dazu eine Portion gebratene Reisnudeln für EUR 2,00.
Meine Frau war mit ihrer Frühlingsrolle sehr zufrieden, ich war es mit meiner Thai-Suppe ebenfalls. Allerdings sollte man in der Beschreibung der Suppe den Plural "Riesengarnelen " durch den Singular "Riesengarnele" ersetzen, denn nur ein Einzelexemplar zog in meiner Suppentasse einsam seinen Bahnen. Und anstelle von "scharf" sollte in der Produktbeschreibung "sehr scharf" stehen, denn sehr scharf war sie wirklich, die Suppe.
Unsere Hauptgerichte schnitten nicht so gut ab. Das Rotbarschfilet meine Frau sollte laut Angaben der Speisekarte gebacken sein; stattdessen kam es aus der Fritteuse, wo es erheblich zu lange verweilt hatte: der Fisch war also zweimal umgebracht worden. Bei meinem Gericht hatte man ein bisschen mit Garnelen gegeizt, die Reisnudeln waren warum auch immer in kleine Stückchen gehackt worden und liessen sich weder auf der Gabel aufrollen noch vernünftig gabeln. Hier musste der Löffel die meiste Arbeit tun. Und die Saucen zum Rotbarsch bzw. zu meinen Garnelen hatten eines gemeinsam: sie waren arg versalzen. Dabei muss Herr Nguyen als Mediziner doch wissen, dass zuviel Salz schädlich für die menschliche Gesundheit ist; hier sollte er seine Köche zu sparsamem Gebrauch von Salz vergattern. Was die beiden Vorspeisen in Sachen Bewertung gut vorgelegt hatten haben die Hauptgerichte "mit dem Hintern umgerissen"; deshalb kann ich auch für "Essen und Trinken" nicht mehr als zweieinhalb Sterne vergeben. Meine Frau bewertete die heutige Küchenleistung wie folgt: "Hier müssen wir so schnell nicht wieder her." Eben; ich persönlich kann mir bis zum nächsten Besuch gut und gerne wieder sechs Jahre Zeit lassen ohne dabei "Gastro Gourmet"-Entzugserscheinungen zu bekommen.
Fazit: Wären wir lieber zum Hubertushof Born gefahren ......