Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 622 Bewertungen 943945x gelesen 16344x "Hilfreich" 15110x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 17.04.2015 2015-04-17| Aktualisiert am
31.01.2020
Besucht am 15.04.2015
Die Sonne scheint - was liegt näher als ein kleiner abendlicher Ausflug der Gaumenfreuden bietet?
Unser nun 5. Besuch im Hunsrücker-Faß, dieses Mal spontan gemeinsam mit den "Saarschmeckers". 2014 hatten wir uns hier um wenige Tage verpasst, so kam allerdings auch unser "Kennenlernen" zu Stande. Inzwischen ist unser 4er-Club bereits eine recht regelmäßige Institution.
Hier nun mein "update" zu meiner Kritik des Besuches im Juni 2014, wer möchte, kann diese ja auch noch lesen.
Mein Mann und ich trafen etwas früher als unsere Freunde ein. So konnten wir das erste Glas Grauburgunder noch im sonnigen Garten am Koiteich genießen. Im Garten entdeckten wir den neu angelegten Küchen-Kräutergarten. Als Kräuterhexe bin ich immer wieder entzückt, wenn Restaurants sich eigene Kräutergärten anlegen.
Zum Abendessen gingen wir dann in den gemütlichen Gastraum, es kühlt ja leider noch zu schnell ab.
Service:
Telefonisch reservierte ich unseren Tisch. Bei diesem Telefonat hatte ich den freundlichen Chef des Hauses, Sebastian Schuff, persönlich am Telefon.
Von einer jungen Mitarbeiterin, laut Beleg Elisa, wurden wir über den gesamten Abend freundlich und aufmerksam bedient. Die Wartezeiten auf die Getränke kurz, auf die Speisen genau richtig und nicht zu schnell.
Speisen und Getränke mit noch mehr Service:
Wir hielten uns an den wunderbaren und fruchtigen Grauburgunder zu € 4,80 / 0,2 l.
Noch eine 0,75 l Flasche Mineralwasser zu € 4,50.
Noch bevor wir einen Aperitif bestellen konnten, bekamen wir von Elisa einen ganz persönlichen "Gruß aus der Küche" serviert.
Bei meiner telefonischen Reservierung hat sich Herr Schuff wohl tatsächlich noch an meinen Namen erinnert und ich war enttarnt! Im Herbst vergangen Jahres kam es zu einer Beanstandung, hier regierte Herr Schuff schon außerordentlich schnell, professionell und freundlich - dies war für mich so perfekt und erledigt.
Nichts desto trotz: Diesen Aperitif sollte man "eine verhängnisvolle Affaire" taufen, mit Suchtpotential! Wenn ich es mir richtig gemerkt habe, bestehend aus einer Beerenauslese, Holunderblütensirup und Zuckerrohrschnaps. Und dies wunderbar, halbgefroren, mit Minze dekoriert.
Der offizielle Gruß aus der Küche folgte. Ein wunderbar dünner und krosser Flammkuchen, belegt mit einer stimmigen Kombination aus Schinken und Birne, dekoriert mit frischem Schnittlauch und Petersilie. Die Birne vergaß "Saarschmecker" in seiner Krikik. Hier ergänzen wir uns gut, sein Augenmerk auf den fleischigen Genüssen, meines beim Grünfutter.
Vorspeisen:
Meinem Mann war nach einem gemischten Beilagensalat zu € 3,50 vorweg. Eine frische und schöne Mischung mit einem feinen Dressing.
Ich entschied mit für die Empfehlung des Küchenchefs Herrn Schuff: 3 gebratene Jakobsmuscheln mit Mangochutney und Kräutersalaten zu € 12,50. Die Jakobsmuscheln saftig und noch glasig perfekt gebraten. Das Mangochutney mit roten Beeren, aromatisch und kräftig gewürzt. Die Kräutersalate und 2 frische Himbeeren leider nur als Dekoportion. Hier hätte ich etwas mehr Salat erwartet und erhofft.
Zu unseren Vorspeisen wurde ein Körbchen mit 2 Sorten frischem Baguette gereicht.
Hauptspeisen:
Der Idar-Obersteiner Klassiker vom Buchenholzfeuer für meinen Mann. Spießbraten Schweinelende mit Bratkartoffeln und Salatdeko mit Rettichsalat zu € 14,50. Die Lende saftig gebraten, die Bratkartoffeln im separaten Schälchen dazu gereicht. Die Spießbratengerichte sind hier sehr empfehlenswert und die Fleischqualität immer gut.
Für mich - wen wundert´s - Fisch. Filet vom Steinbeißer, pochiert im Weißwein-Thymian-Sud, hausgemachte Bandnudeln und frischer Spinat zu € 16,50. Das Fischfilet auf den Punkt gegart, die Nudeln definitiv hausgemacht und so gut, es hätten ein paar mehr sein dürfen. Der Spinat und der leichte Sahnesud sehr passend dazu. Für mich hätte es gerne etwas mehr Thymian sein dürfen, ist aber auch nicht jedermanns Sache.
Zum Glück war meinem Mann nach einem Dessert und er verneinte nicht die Nachfrage danach. Sonst wäre mir auch etwas entgangen.
Er entschied sich schlicht für ein gemischtes Eis mit Schlagsahne zu € 3,80. Hier wurde ein klassischer Eisbecher, schön dekoriert, serviert.
Ich entdeckte auf der Karte Preiselbeerparfait mit Rhabarberkompott zu € 5,50. Nicht alltägliche Speisen, insbesondere Desserts, haben für mich den besonderen Reiz. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Parfait, am Tag unseres Besuchs frisch zubereitet, sehr fein und nicht zu süß. Das Rhabarberkompott, schön saisonal, ergänzte durch die typische Säure. Für mich, da nicht von der Zucker-Süß-Fraktion ein tolles Dessert. Ansprechend und schmackhaft angerichtet mit frischen Früchten und Pfefferminz.
Ambiente und Sauberkeit:
In den bisherigen Kritiken gut beschrieben und unverändert schön mit Wohlfühlatmosphäre. Im Haus und im Garten. Alles super gepflegt.
Fazit:
Ein toller Abend. Mit gut € 80,-- haben wir viel Gaumenfreude erlebt. Gerne hätte ich dies Herrn Schuff persönlich gesagt, dazu kam es leider nicht. Aber vielleicht liest er ja Saarschmeckers und meine Rezension!
5 – unbedingt wieder, gerne mit Nolux und Fräulein :-)
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Die Sonne scheint - was liegt näher als ein kleiner abendlicher Ausflug der Gaumenfreuden bietet?
Unser nun 5. Besuch im Hunsrücker-Faß, dieses Mal spontan gemeinsam mit den "Saarschmeckers". 2014 hatten wir uns hier um wenige Tage verpasst, so kam allerdings auch unser "Kennenlernen" zu Stande. Inzwischen ist unser 4er-Club bereits eine recht regelmäßige Institution.
Hier nun mein "update" zu meiner Kritik des Besuches im Juni 2014, wer möchte, kann diese ja auch noch lesen.
Mein Mann und ich trafen etwas... mehr lesen
4.5 stars -
"Zufriedene Wiederholungstäter im Gartenhotel!" PetraIODie Sonne scheint - was liegt näher als ein kleiner abendlicher Ausflug der Gaumenfreuden bietet?
Unser nun 5. Besuch im Hunsrücker-Faß, dieses Mal spontan gemeinsam mit den "Saarschmeckers". 2014 hatten wir uns hier um wenige Tage verpasst, so kam allerdings auch unser "Kennenlernen" zu Stande. Inzwischen ist unser 4er-Club bereits eine recht regelmäßige Institution.
Hier nun mein "update" zu meiner Kritik des Besuches im Juni 2014, wer möchte, kann diese ja auch noch lesen.
Mein Mann und ich trafen etwas
Geschrieben am 14.04.2015 2015-04-14| Aktualisiert am
14.04.2015
Besucht am 08.06.2014
Eine etwas andere Kritik:
Hier hat sich Familie Kuhn einen Traum erfüllt und die alte Achatschleife in Kirn-Sulzbach aufgekauft und für deren Erhalt gesorgt.
Sie gilt als die weltweit letzte Achat-Doppelschleife, die liebevolle und umfassende Homepage http://www.achatschleife.de ist einen Abstecher wert. Ich habe das Haus als "Besenwirtschaft" bei GG einsortiert. Dies ist es zwar nicht im eigentlichen Sinne, trifft es aber wohl am ehesten, da nur von Mai bis Oktober geöffnet ist.
Am Besten macht man aber den Abstecher gleich in die Natur!
Die Achatschleife liegt direkt parallel zur B41, dennoch gibt es KEINE Zufahrt. Man parkt an einem geschotterten Parkplatz und macht sich zu Fuß auf den Weg. Dieser führt zuerst über eine schmale eiserne Brücke über die Nahe. Schon der Blick von der Brücke über die Nahe ist den Ausflug wert. Und keine Angst! Wenn man sich nicht durch die tolle Landschaft aufhalten lässt, hat man sein Ziel nach 3 - 4 Minuten erreicht. Auch die Eigentümer der Schleife müssen alle notwendigen Dinge über oder durch die Nahe zur Schleife bringen. Es gibt außerdem noch den Wanderparkplatz in BÄRENBACH (ca. 10 Min. Fußweg).
Auf der anderen Naheseite erschließt sich den Besuchern sofort eine andere Welt in einer anderen Zeit!
Naturbelassen und unverfälscht liegt die Schleife, Nebengebäude, Stallungen. Landschaftlich wunderschön und zur Entschleunigung und auch Besinnung zur Natur bestens geeignet.
Das Café ist im Kuh-Stall untergebracht. Die Verpflegung ist von der einfachsten Art, es gibt zu essen was da ist. Aber das ist gut! Hausgemachter Kuchen, Kaffee, alkoholfreie Getränke und meist auch vom offenen Buchenholzgrill Spießbraten und Würstchen mit Brot oder Brötchen. Fertig, aber verhungert ist hier noch niemand!
Regionalität, Umweltschutz und Heimat wird hier groß geschrieben. So kommt das Fleisch vom SooNahe Verband , die Betreiber sind Mitglied im "lebendige Nahe" und Regionalbündnis Soonwald-Nahe e. V.
Als Einheimischer muß man hier mal gewesen sein, als Tourist oder Wanderer sollte man sich dieses Ziel nicht entgehen lassen. Für kleines Geld kann eine tolle Besichtung der Schleife vereinbart werden. Die Engerieselbstversorgung erfolgt über die wasserangetriebene Turbine.
Die Tiere (Hund, Schafe, Ziegen, Gänse...) sind zutraulich und die Betreiber haben ein Auge darauf, dass mit den Tiefen liebevoll umgegangen wird.
Im Schleiferlädchen finden sich wunderbare regionale Spezialitäten und sonstige Produkte (Seifen, Schmuck...).
Mindestens 1 x Mal im Jahr müssen wir hier gewesen sein. Am Liebsten, wenn wir Besuch haben. Bei Regenwetter sei festes Schuhwerk empfohlen. Man kann hier Stunden verbringen, Kinder sind immer hellauf begeistert und können spielen.
Die Bewertung mit Punkten ist natürlich mehr als schwierig (Sauberkeit? An ein paar Hinterlassenschaften der Schafe auf der Wiese darf man sich hier nicht stören :-).
Ich werte daher einfach nur den Gesamteindruck mit Gesamt-5-Punkten für ein tolles Gesamtkonzept und ihr Engagement der freundlichen Betreiber! Das Essen der wenigen, aber guten Podukten, steht hier mal etwas im Schatten.
Eine etwas andere Kritik:
Hier hat sich Familie Kuhn einen Traum erfüllt und die alte Achatschleife in Kirn-Sulzbach aufgekauft und für deren Erhalt gesorgt.
Sie gilt als die weltweit letzte Achat-Doppelschleife, die liebevolle und umfassende Homepage http://www.achatschleife.de ist einen Abstecher wert. Ich habe das Haus als "Besenwirtschaft" bei GG einsortiert. Dies ist es zwar nicht im eigentlichen Sinne, trifft es aber wohl am ehesten, da nur von Mai bis Oktober geöffnet ist.
Am Besten macht man aber den Abstecher gleich in die Natur!
Die... mehr lesen
Achatschleife In Edendell
Achatschleife In Edendell€-€€€Besenwirtschaft, Ausflugsziel015112930669In Edendell, 55606 Kirn
5.0 stars -
"Wunderbares Ausflugsziel, insbesondere mit Kindern!" PetraIOEine etwas andere Kritik:
Hier hat sich Familie Kuhn einen Traum erfüllt und die alte Achatschleife in Kirn-Sulzbach aufgekauft und für deren Erhalt gesorgt.
Sie gilt als die weltweit letzte Achat-Doppelschleife, die liebevolle und umfassende Homepage http://www.achatschleife.de ist einen Abstecher wert. Ich habe das Haus als "Besenwirtschaft" bei GG einsortiert. Dies ist es zwar nicht im eigentlichen Sinne, trifft es aber wohl am ehesten, da nur von Mai bis Oktober geöffnet ist.
Am Besten macht man aber den Abstecher gleich in die Natur!
Die
Geschrieben am 12.04.2015 2015-04-12| Aktualisiert am
08.07.2020
Besucht am 09.04.2015Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 59 EUR
La Dolce Vita! Im Stadtteil Göttschied gelegen, ist das Restaurant erfahrener italienischer Gastronomen. Es gilt als das „gehobenere“ der örtlichen Italiener. Der Inhaber Giovanni kann mit jahrzehntelanger Gastronomieerfahrung aufwarten. Das Restaurant verfügt über geschätzte 30 – 40 Plätze und ist immer gut besucht. Schon lange wollten wir hier mal wieder einkehren.
Reservieren sollte man besser auch wochentags, wie wir bei unserem Besuch feststellten. Zum Ende unseres Abends waren alle Plätze belegt.
Service
Am Service hat sich nichts geändert, und dies ist wohl auch der Grund, warum wir hier nicht so richtig „warm“ werden. Kurze Begrüßung durch die Chefin. Ja, hier ist noch ein 2er-Tisch frei. Man kann den Service als sachlich bezeichnen, nicht als unfreundlich. Neukundengewinnung ist hier nicht nötig. Nur die Stammkundschaft wird hofiert, und so wird man wohl auch nicht zu Stammkunden werden.
Die Karten wurden gereicht. Klassische Antipasti, Suppen, Salate, Pasta, Fleisch- und Fischgerichte. Die Pizzen auf der letzten Seite platziert heißt für mich: Wenn es sein muss, machen wir auch Pizza. Die Karte ist sehr gut zusammengestellt, nicht zu groß. Verwundert hat uns, das die Fischgerichte alle ausschließlich Scampi als Fischbestandteil aufwiesen.
Nachdem wir Aperitif und Speisen gewählt hatten, fragten wir die Chefin beim Servieren des Aperitifes , ob es außerhalb der Karte auch mal frischen Fisch gibt, eventuell am Wochenende. Antwort: „Ja, fast immer! Heute haben gibt es frische Seezunge und“ … (ich glaube der zweite Fisch war Wolfsbarsch, außerdem noch ein Fleischgericht)! Sie müssen nur danach fragen“. Da sie auch von sich aus nicht das Angebot machte, dass wir die Speisen noch umbestellen können, dachte ich: Nun denn, Geld gespart! Später hörte ich, wie ein Herr am Nebentisch nach den Tagesangeboten fragte. Er kannte die Gepflogenheiten des Hauses. Es gibt auch keine Tafel mit den Tagesempfehlungen.
Nachdem wir unseren Aperitif getrunken hatten, wurden die leeren Gläser abgeräumt. Keine Frage, ob wir vielleicht noch ein weiteres Getränk möchten. Da ich den Abend nicht nur mit Schwollener Gourmet, geschmacklos im Abgang, Jahrgang 2015 verbringen wollte, fragte schnell nach einem trockenen Weißwein. Eine Weinkarte wurde nicht gereicht, Frascati oder Pinot Grigio wurde mir angeboten.
Während des Essens keine Frage ob alles in Ordnung ist. Allerdings die Frage, ob ich noch zusätzlichen Parmesan möchte. Das habe ich gerne angenommen.
Nachdem ich die Rechnung bestellt hatte, wurden wir noch gefragt, ob sie noch etwas zu trinken bringen soll. Verwundert lehnten wir ab, wir hatten ja gerade die Rechnung geordert. Als Nachsatz kam dann, es sei ein Getränk außerhalb der Rechnung gemeint. Holprige Einladung. Da wir ja bereits abgelehnt hatten, blieben wir dabei. Ob die Einladung auf ein Getränk grundsätzlich hier üblich ist, kann ich nicht sagen. Eventuell war es auch die Reaktion auf meine kleine Beanstandung meiner Pasta. Pistazien in diesem Gericht wurden durch Sonnenblumenkerne ersetzt. Kein würdiger Ersatz! Nachdem ich dies beim Abservieren freundlich anbrachte, wurde mit der Gegenfrage reagiert, ob die Portion zu klein war (???).
Nun aber endlich zu Speisen und Getränke:
1 Flasche 0,75 l Schwollener Mineralwasser € 4,25
Aperol Sprizz € 4,95
Pils 0,25 l á € 2,00
Als Gruß aus der Küche gab es frisches Weißbrot und Pizzabrot. Auf den Tischen standen bereits Schälchen mit gepfefferten Olivenöl bereit. Angenehmer finde ich es, wenn Speisen nicht schon offen auf den Tischen vor dem Eintreffen der Gäste stehen.
Vorspeisen: Artischocken in Olivenöl mit Fenchel , Kürbiskernöl und gemahlenen Kürbiskernen zu € 8,25 für mich.
Eine sehr interessante Kombination und eine sehr aromatische und schmackhafte dazu. Die kalte Vorspeise wurde angerichtet auf großen Kopfsalatblättern (leider mit dem harten Mittelstrunk) und etwas Feldsalat serviert. Die sehr guten Öle verströmten schon einen guten Duft. Artischockenherzen und angedünsteter Fenchel schön mariniert, die gemahlenen Kürbiskerne in homoöpathischer Dosierung vorhanden. Parmesanhobel und frisch gemahlener Pfeffer obenauf. Eine wirklich gute Vorspeise.
Mein Mann wählte, wen wundert´s? Rindercarpaccio mit Parmesan-Petersilie-Zitrone-Knoblauch zu € 13,25. Das Carpaccio wurde frisch am Tisch fertig gestellt. So konnte man vor der Dekoration noch einen Blick auf das hauchdünne Fleisch werfen. Mit geübter Hand vervollständigte die Chefin diese Vorspeise, zusätzlich (auf der Karte nicht erwähnt) kamen noch hauchdünne frische Champignonstreifen dazu. Daumen hoch!
Zu den Vorspeisen wurde nochmals das Brotkörbchen gefüllt.
Hauptspeisen:
Mangels Wissen über den vorhandenen frischen Fisch (grrrr…) wählte ich die Penne mit Gemüse, Pinienkernen und Pistazien milder Parmesansauce zu € 9,50. Perfekt al dente wurden diese serviert. Das Gemüse, bestehend aus Karotten- und Bohnenstreifen, Brokkoli, Fenchel, auch noch mit Biss. Pistazien wurden durch Sonnenblumenkerne ersetzt, schade. Nüsse sind nicht billig, da wurde hier an Ausstattung und Menge gespart. Die milde Parmesansauce war so mild, dass sie als solche nicht unbedingt erkennbar war. Dennoch war ich froh, dass die Pasta nicht in einer Sauce ertränkt wurde. Dafür obenauf Parmesanhobel. Später wurde noch, unaufgefordert, ein Schälchen geriebener Parmesan nachgereicht. Die Portion nicht üppig, aber ausreichend. Ohne Vorspeise wäre es mir zu wenig gewesen. Geschmacklich gab es nichts zu bemängeln, milde aber gute Würze.
Dazu, nach der Qual der Wahl, ein Pinot Grigio. Eine schnelle und gute Wahl!
Mein Mann wählte die kleine Pizza Buongusto mit Mozzarella, Parmaschinken und Rucola zu € 9,75. Die Pizza mit knusprigem Teig war gut (Verdacht des fertigen Teigrohlinges), ohne nennenswerte Höhen und Tiefen. Der Rucola hätte etwas reichlicher sein können.
Bei den Speisen wurde auch hier extra Knoblauch mit € 1,00 für 2 Extraportionen berechnet. Kleinlich und unnötig bei der sonst nicht so günstigen Preisgestaltung.
Ambiente + Sauberkeit:
Die Tische sind sehr sauber und gepflegt eingedeckt. Tischdecken und Stoffservietten in aprikot, frische Tulpen, kleine Kerze. Die Bilder an den Wänden... mein Mann schaute mich an diesem Abend definitiv lieber an, als das Bild hinter mir. Spinnenweben an der Decke kann man durch Heben des Blickes auch als Inhaber entdecken. Die Bestuhlung könnte mal neue Bezüge gebrauchen. Ansonsten alles nett, gepflegt und nicht überdekoriert.
Die Raumaufteilung ist angenehm, die Beleuchtung auch. Im Sommer kann man draußen sitzen.
Unterirdisch der Teller auf dem die Pizza serviert wurde. Ein original 70er-Jahre-Modell mit braunem Muster am Rand, die Farbe teilweise abgeschrabbt und der Tellerrand an 2 Stellen abgestoßen. Ich weiß nicht, in welcher Privatküche es heute noch solche Teller gibt, außer bei Retrofans! Hier mehr als unpassend, zumal die Teller der anderen Speisen absolut geschmackvoll waren. Vielleicht wird auch durch den Teller der Stellenwert der Pizza und deren Verspeiser im Haus Ausdruck verliehen.
Warum auf unserem Tisch über den ganzen Abend 8 saubere Esslöffel lagen, hat sich mir nicht erschlossen. Ich hoffte die ganze Zeit auf Testhappen aus der Küche.
Fazit zum Gesamteindruck:
Unsere Erwartungen hatten wir höher angesetzt. Mit knapp € 60,00 waren wir an diesem Abend dabei. Im Nachhinein weiß ich nicht, warum ich Trinkgeld gegeben habe. Aber für den ersten neuen Pizzateller wird es reichen!
3 - wenn es sich (irgendwann) ergibt wieder.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
La Dolce Vita! Im Stadtteil Göttschied gelegen, ist das Restaurant erfahrener italienischer Gastronomen. Es gilt als das „gehobenere“ der örtlichen Italiener. Der Inhaber Giovanni kann mit jahrzehntelanger Gastronomieerfahrung aufwarten. Das Restaurant verfügt über geschätzte 30 – 40 Plätze und ist immer gut besucht. Schon lange wollten wir hier mal wieder einkehren.
Reservieren sollte man besser auch wochentags, wie wir bei unserem Besuch feststellten. Zum Ende unseres Abends waren alle Plätze belegt.
Service
Am Service hat sich nichts geändert, und dies ist wohl auch... mehr lesen
Ristorante La Dolce Vita
Ristorante La Dolce Vita€-€€€Restaurant06781900116Göttschieder Str. 35, 55743 Idar-Oberstein
3.0 stars -
"Ein Italiener für Insider..." PetraIOLa Dolce Vita! Im Stadtteil Göttschied gelegen, ist das Restaurant erfahrener italienischer Gastronomen. Es gilt als das „gehobenere“ der örtlichen Italiener. Der Inhaber Giovanni kann mit jahrzehntelanger Gastronomieerfahrung aufwarten. Das Restaurant verfügt über geschätzte 30 – 40 Plätze und ist immer gut besucht. Schon lange wollten wir hier mal wieder einkehren.
Reservieren sollte man besser auch wochentags, wie wir bei unserem Besuch feststellten. Zum Ende unseres Abends waren alle Plätze belegt.
Service
Am Service hat sich nichts geändert, und dies ist wohl auch
Geschrieben am 10.04.2015 2015-04-10| Aktualisiert am
10.04.2015
Besucht am 04.04.2015
Zu Ostern stand mal wieder ein Besuch in der Pulverlochschänke an. Seit nun 2 Jahren wird das Restaurant von Fam. Anthoni geführt, der Chef in der Küche. Wir kehren hier immer wieder gerne ein, auch mit unseren Rollstuhlpiloten, am Eingang ist nur eine Stufe zu überwinden. Die Toiletten liegen im 1. OG, wenn man bei der Reservierung Bescheid sagt, können bei Bedarf auch die Toiletten (nicht behindertengerecht) im Erdgeschoss genutzt werden.
Meine vorangegangene Bewertung "Wandern und essen verbinden" vom 02.11.14 führt Näheres zum Haus aus. Ich will nicht mit Wiederholungen langweilen und beschränke mit weitgehend auf das Essen.
Unser kleines Familien-Osteressen, Papa durfte zahlen, legten wir bewußt auf den Ostersamstag. Die Rechnung ging auf, es war ruhig. Die Ostertage ansonsten ausgebucht.
Service:
Wieder einmal perfekt freundlicher Service durch die Tochter (Paulin laut Beleg) des Hauses (mein Bruder ist auch immer höchst erfreut über die Augenweide:-)
Karten wurden gereicht, zur Karte gab es noch 2 Tagesempfehlungen, Getränke zügig, Essen nach richtig angenehmer Wartezeit, Sonderwünsche kein Problem, Telefonieren (Rollstuhltaxi für den Rückweg bestellen) auf´s Haus, denn: Im PulverLOCH herrscht auch ein FunkLOCH. Kartenzahlung ist hier nicht möglich, stört mich nicht, nur gut wenn man es vorher weiß.
Speisen und Getränke:
1 Flasche 0,75 l Schwollener Mineralwasser zu € 4,00
Kirner Pils, 0,33 l, alkoholfrei € 2,30
Kirner Pils vom Faß, 0,3 l, € 2,10
Grauburgunder, 0,2 l, € 4,90
Nach der Aufnahme der Speisen und Getränke wurde wieder einmal ein kreativer "Gruß aus der Küche" serviert:
2erlei Fischfilet mit dünner Gemüsefarce im Reisblatt gebraten, dekoriert mit Kräuterquark und Chicorée. Sehr fein, ein guter Auftakt!
Unsere Vorspeisen: 2 x gemischter Beilagensalat für meinen Mann und mich 1 x Feldsalat (Sonderwunsch) für meinen Vater
Die Salate wurden nicht extra berechnet, mir war aber auch nicht bewußt, dass diese in den Hauptspeisen enthalten waren. 1 x Fetakäse im Sesammantel mit Salatbeilage für meinen Bruder zu € 9,00
Die Salate sind hier immer frisch, die Salatblätter schön zerteilt, Karotten- und Krautsalat findet sich unter dem Blattsalat. Hier muß man sich nicht mit dem Zerteilen riesiger Blätter im kleinen Teller abmühen. Die Wucht ist jedesmal das Dressing, deshalb muss ich hier immer Salat bestellen. Das hausgemachte cremige aber leichte Dressing, dessen Rezept der Chef nicht verrät, schmeckt herrlich nach Elsassurlaub!
Der Fetakäse meines Bruders knusprig gebraten, schön angerichtet auf Tomatencarpaccio und der Salatbeilage. Meinem Bruder schmeckte es sehr.
Hauptspeisen: Hirschkalbsteak, hausgemachte Spätzle und Schmorgemüse zu € 19,80 für meinen Vater. Das Fleisch perfekt gebraten, innen noch schön rosa. Das Gemüse u. a. mit frischen Champignons, eine feine dunkele Soße und die hausgemachten Spätzle. Frische Birnenspalten und Preiselbeeren als schmackhafte Deko. Meinem Vater hat es sehr gut geschmeckt.
Mein Bruder entschied sich für die hausgemachten Käsespätzle mit gebratenen Champignons zu € 9,00. Eine gute Portion, sehr schmackhaft durch den Käse und zum Glück nicht vor Fett triefend (wie es leider in manchen Häusern serviert wird). Sehr gut laut meinem Bruder, allerdings musste er zugeben, dass 2 so mächtige Speisen nicht unbedingt klug waren. Zu Hause gab es noch einen großen Schnappo (= Verdäulerle) für ihn.
Mein Mann und ich wählten die Tagesempfehlung. Kabeljaufilet mit Basmatireis und gemischtem Gemüse zu € 14,80. Wir durften uns aussuchen, ob der Fisch natur oder paniert serviert wird. Paniert bestellen wir sehr selten, deshalb dieses Mal die Entscheidung für paniert. Das war kein Fehler! Ein großes Stück frischer Kabeljau in wunderbarer goldgelber Panade. Der Fisch innen noch leicht glasig.
Der Basmatireis schön locker, dazu das gedünstete Mischgemüse. Alles fein gewürzt, nicht überwürzt. In der Sauciere wurde separat noch eine leichte Rieslingsahnesauce gereicht. Diese habe ich gar nicht gebraucht, mein Mann war sehr dankbar dafür.
Alle Speisen wurden sehr schön angerichtet und heiß serviert.
Ambiente und Sauberkeit:
Der Gastraum hell und freundlich. Die Tische in frischen hellgrünen Farben eindedeckt, gute Papierservietten, frische Tulpen, Kerzchen. Alles top gepflegt bis zu den Toiletten. Im Sommer kann man sehr schön draußen sitzen.
Fazit zum Gesamteindruck:
Die in dem kleinen Ort gelegene Pulverlochschänke ist den Abstecher absolut wert!
4 – gerne wieder und sicherlich bald.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Zu Ostern stand mal wieder ein Besuch in der Pulverlochschänke an. Seit nun 2 Jahren wird das Restaurant von Fam. Anthoni geführt, der Chef in der Küche. Wir kehren hier immer wieder gerne ein, auch mit unseren Rollstuhlpiloten, am Eingang ist nur eine Stufe zu überwinden. Die Toiletten liegen im 1. OG, wenn man bei der Reservierung Bescheid sagt, können bei Bedarf auch die Toiletten (nicht behindertengerecht) im Erdgeschoss genutzt werden.
Meine vorangegangene Bewertung "Wandern und essen verbinden" vom 02.11.14... mehr lesen
4.5 stars -
"Konstant gute Leistung in Küche und Service" PetraIOZu Ostern stand mal wieder ein Besuch in der Pulverlochschänke an. Seit nun 2 Jahren wird das Restaurant von Fam. Anthoni geführt, der Chef in der Küche. Wir kehren hier immer wieder gerne ein, auch mit unseren Rollstuhlpiloten, am Eingang ist nur eine Stufe zu überwinden. Die Toiletten liegen im 1. OG, wenn man bei der Reservierung Bescheid sagt, können bei Bedarf auch die Toiletten (nicht behindertengerecht) im Erdgeschoss genutzt werden.
Meine vorangegangene Bewertung "Wandern und essen verbinden" vom 02.11.14
Geschrieben am 04.04.2015 2015-04-04| Aktualisiert am
09.05.2019
Besucht am 28.03.2015
Zum ersten Mal seit dem Einsatz der Kochprofis im Herbst 2014 waren wir wieder bei "Salvatore" zu Gast.
Zuvor waren wir einige Male hier, denn hier ist die Gastronomie komplett behindertengerecht. Also eine Anlaufstelle für uns mit unseren 2 betagten Rollstuhlpiloten. Mit der Küche waren wir immer recht zufrieden, beim Service haperte es bei jedem Besuch.
Dieses Mal waren wir zu einer kleinen Geburtstagsfeier mit ca. 16 Personen eingeladen. Eine bunt gemischte Runde freute sich auf einen geselligen Abend.
Service:
Leider hatten die Kochprofi´s wohl keinen nachhaltigen Einfluß auf den Service. Hier wird am falschen Ende gespart und ich kann leider nichts beschönigen.
Der Patrone Salvatore wirbelt und hetzt im Gastraum herum, fuchtelt, gestikuliert und verbreitet nichts als Hektik. So servierte er später die Hauptgerichte: im Laufschritt, rennend! Lediglich die berühmte italienische Kinderfreundlichkeit kann man ihm nicht absprechen.
"Unterstützt" wurde er von einem sehr jungen Mann. Sein Blick über den Abend verriet schlichte Verzweifelung. Es schien mir, als ob er nicht so genau wußte, wie er in diese Miesere hineingeraten war. Dieses Unwohlsein setzte eventuell die Hormone und Drüsen so richtig in Schwung... 18.00 Uhr abends und der verströmende Duft war leider kein Deo. Auch das weiße Hemd, welches halb aus der Hose hing, machte nicht den frischesten Eindruck. Hier hört es dann bei mir auf, das geht gar nicht! Ich war froh, dass er aufgrund der Tischgestaltung mir mein Essen von der gegenüberliegenden Seite anreichen musste.
Bevor die Speisen serviert wurden, räumten wir die Speisekarten selbst ab um Platz zu schaffen. Die Gläser des Aperitifes standen teilweise noch am Tisch, als sich die Gesellschaft auflöste. Wenn man dem jungen Mann leere Gläser nicht in die Hand drückte, blieben sie stehen.
2 Bedienungen bei voll besetztem Haus (~ 60 - 70 Gäste) sind definitiv zu wenig. Eine gelernte Kraft hätte sich bezahlt gemacht, denn dann wäre mit Sicherheit auch mehr getrunken werden. Viele unserer Getränke wurden vergessen und mussten mehrmals angemahnt werden. Bei den bestellten Speisen war auch das eine oder andere durcheinander geraten, hier wurde immer umgehend nachgebessert.
Speisen und Getränke:
Die Speisekarte ist mir nach wie vor zu üppig. Vorspeisen, Salate, 3 Seiten nur Pizza!, etliche Fleischgerichte mit verschienden Beilagen... Angeblich wurde die Karte seit den Kochprofis stark gestrafft, ich würde nochmals die Hälfte streichen. Der Besuch der Kochprofis sollte vornehmlich der Entlastung der Chefin in der Küche dienen. Ich kann mir vorstellen, dass das Gegenteil durch den Fernsehauftritt eingetreten ist.
Als Aperitif gab es einen Aperol Sprizz, dieser war gut, habe ihn aber auch schon besser erlebt.
Zum Essen hielten wir uns an Mineralwasser und einen feinherben Nahewein (die italienischen offenen Weine bei Salvatore sind nicht mein Fall).
Einen "Gruß aus der Küche" gab es selbst für eine angemeldete Gesellschaft nicht. Dieser hätte die recht langen Wartezeiten allerdings deutlich erträglicher gestaltet.
Unsere kleine Gesellschaft durfte aus der kompletten Speisekarte auswählen. Mein Mann und ich entschieden uns für:
Vorspeisen: kleiner Beilagensalat zu € 4,50.
Ein kleiner tiefer Teller wurde serviert. Neben den üblichen gemischten und frischen Zutaten obenauf 2 Scheiben roher Fenchel. Den mögen wir beide sehr. Der Salat ließ sich allerdings durch die großen und recht dick geschnittenen Scheiben schlecht essen, man konnte ihn auf dem engen Teller und dem weichen Salatunterbau kaum schneiden. Das cremige Balsamicodressing sicherlich hausgemacht, sehr fein und gut abgeschmeckt. Zum Salat wurde frisches einfaches Baguette gereicht.
Für mich als Hauptspeise: Pizza Alaska mit Käse, Sahnesauce, Spinat, Lachs und Knoblauch, groß, € 9,00.
Ein schöner dünner und knuspriger Teig, dünn belegt mit den Zutaten, so blieb die Pizza schön knusprig. Der Lachs war leider etwas
trocken geworden und hatte so auch geschmacklich gelitten. Dennoch eine gute Pizza.
Mein Mann wählte die Pizza Rucola mit Käse, Tomaten, Parmaschinken, Rucola und Parmesanstücken, klein, € 8,50.
Gleicher guter Teig, schöne frische Zutaten mit einer ordentlichen Portion frischem Rucola obenauf.
Beide Pizzen haben wir noch mit der Pfeffermühle zu etwas Würze verholfen. Die Würzung war recht zurückhaltend.
Die übrigen Gäste unserer Truppe haben zum Großteil Fleischgerichte bestellt. Hier war ich hin und weg von der Küchenleistung. Rumpsteaks auf den Punkt gebraten, alle anderen Fleischgerichte auch, alle Gäste lobten das zarte Fleisch unterschiedlichster Sorten. Auch optisch alle Gerichte mit den Beilagen ansprechend, alle heiß serviert. Ich konnte leider nicht feststellen, wie viele Leute die Chefin in der Küche unterstützen. Aber diese Küchenleistung für ein voll besetztes Haus + Pizza-Außer-Haus-Verkauf ist für mich absolut top!
Einige Gäste hatten noch Platz für ein Dessert. Die Eisbecher und Tiramisu - bombig!
Ambiente:
Ein großer Raum mit ansprechender Deko, schön eingedeckten Tischen mit sauberen Tischdecken, Kerze und (leider) Kunstblümchen.
Warme Rottöne überwiegen. Alles gepflegt uns sehr sauber, auch die Toiletten (trotz der vielen Gäste).
Mit zunehmenden Anstieg der Gäste wurde es sehr laut, typisch italienisch und wohl kaum zu vermeiden.
Fazit zum Gesamteindruck:
Die Küche reißt die Bewertung raus! 3 – wenn es sich ergibt wieder (ich würde es an einem Wochentag nochmals probieren, wenn es vielleicht ruhiger ist).
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Zum ersten Mal seit dem Einsatz der Kochprofis im Herbst 2014 waren wir wieder bei "Salvatore" zu Gast.
Zuvor waren wir einige Male hier, denn hier ist die Gastronomie komplett behindertengerecht. Also eine Anlaufstelle für uns mit unseren 2 betagten Rollstuhlpiloten. Mit der Küche waren wir immer recht zufrieden, beim Service haperte es bei jedem Besuch.
Dieses Mal waren wir zu einer kleinen Geburtstagsfeier mit ca. 16 Personen eingeladen. Eine bunt gemischte Runde freute sich auf einen geselligen Abend.
Service:
Leider hatten die Kochprofi´s... mehr lesen
3.0 stars -
"Was bewegten "Die Kochprofis"? Küche top, Service flop!" PetraIOZum ersten Mal seit dem Einsatz der Kochprofis im Herbst 2014 waren wir wieder bei "Salvatore" zu Gast.
Zuvor waren wir einige Male hier, denn hier ist die Gastronomie komplett behindertengerecht. Also eine Anlaufstelle für uns mit unseren 2 betagten Rollstuhlpiloten. Mit der Küche waren wir immer recht zufrieden, beim Service haperte es bei jedem Besuch.
Dieses Mal waren wir zu einer kleinen Geburtstagsfeier mit ca. 16 Personen eingeladen. Eine bunt gemischte Runde freute sich auf einen geselligen Abend.
Service:
Leider hatten die Kochprofi´s
Geschrieben am 29.03.2015 2015-03-29| Aktualisiert am
29.03.2015
Besucht am 23.03.2015
Nach meiner ersten Bewertung vom August 2014 haben wir das Restaurant am Golfplatz nun zum 4. Mal besucht. Dienstag Abend, meinem Mann war nach Carpaccio, kehrten wir ohne Reservierung bei Edi ein. Eine Reservierung war auch nicht nötig.
Service:
Es empfing uns der fröhliche Chef Edi und sein überaus freundlicher Mitarbeiter. Schön, wenn das Personal nicht ständig wechselt und der junge Mann ist äußerst aufmerksam, freundlich und angenehm. So langsam (er)kennt man sich.
Wir bekamen im neu erbauten Wintergarten einen sehr schönen Tisch zugewiesen. Die Karten wurden gereicht. Eine Aperitivempfehlung gab es, diese nahmen wir gerne an. Am Service gibt es wirklich nichts zu bemängeln. Freundlich, flott, ein bißchen scherzend. Immer ein offenes Auge für uns. Die Hauptspeisen wurden vom Chef persönlich serviert. Dieser war an diesem Abend auch der Koch, was meines Wissens nicht immer der Fall ist.
Speisen und Getränke:
Unsere obligatorische Flasche 0,75 l Mineralwasser (€4,00).
Die empfohlenen Aperitive: 1 Aperol Sprizz (€4,50) und 1 trockener Nahesekt (€ 3,00)
Zum Essen ein wunderbarer trockener Grauburgunder mit schönen Fruchtnoten vom Weingut Weber in Monzingen (0,25 l zu € 5,90), in ansprechender Karaffe serviert.
Als schlichten Gruß aus der Küche gab es frisches Bauernbrot und Butter.
Als Vorspeisen gab es für meinen Mann das Objekt seiner Begierde (ich dachte immer, dies sei ausschließlich ich): Das Rindercarpaccio (immer noch für € 12,90), schön angerichtet mit frischen dünnen Champignonscheiben, Salatbouquet in der Mitte, Zitronenspalten und groben Parmesanhobeln. Mit einer gut abgeschmeckten Olivenölmarinade mit Knoblauchstückchen abgeschmeckt. Laut meinem Mann ohne Fehl und Tadel.
Für mich nur ein kleiner frischer Beilagensalat zu € 3,00. Dieser auch frisch und schön aus Blatt- und Rohkostsalaten zusammengestellt, feines hausgemachtes Dressing, prima!
Als Hauptspeisen für meinen Mann die vegetarische Pizza(€ 8,90).
Diese schön knusprig (bis in die Mitte), dünner Teig mit ebensolchem frischen Belag (Tomaten, Champignons, Paprikasteifen, Zwiebeln, Knoblauchscheiben, Peperonistücke). Gut aufeinander abgestimmt.
Für mich: Tagliatelle mit Garnelen und Knoblauch(€ 12,90).
Das Foto täuscht, es war eine wirklich ausreichende Portion, serviert im tiefen Teller. Mengenmäßig hielten Garnelen und Pasta sich fast die Waage. Wenn ich geahnt hätte, dass sich in den Tiefen des Tellers noch weitere Meeresbewohner befinden, hätte ich sie gezählt. Schätzungsweise 16 – 18 Garnelen, entdarmt, schön glasig gegart. Knackige Karotten- und Zucchinistreifen, Oliven und Knoblauch rundeten das fein gewürzte Gericht ab.
Meine Kritikerfreunde werden sicherlich über die Balsamicoschmierereien über dem Carpaccio und über der Pasta stolpern. Ich brauche die Kreationen mit den vielen appetitlichen Kosenamen (Rektalschnupfen…) auch nicht und hoffe, diese Modeerscheinung verflüchtigt sich bald. Dennoch: Geschmacklich war diese nicht störend und nicht schlecht. Wir sind uns einig: Man braucht es nicht!
Vampire sind uns seit unserem üppigen Knoblauchgenuss nicht begegnet.
Ambiente und Sauberkeit:
Hier hat sich seit der vorangegangenen Kritik und den letzten Besuchen nichts geändert.
Alles ansprechend, schön eingedeckte Tische mit frischen Frühlingsblumen und Kerze, alles sehr gepflegt uns sauber.
Bei unserem nächsten Besuch hoffen wir auf wärmers Wetter um endlich mal die tolle Aussicht von der Terasse aus geniessen zu können.
Fazit zum Gesamteindruck:
Dieses Mal ist sogar eine Steigerung drin!
5 – unbedingt wieder
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Nach meiner ersten Bewertung vom August 2014 haben wir das Restaurant am Golfplatz nun zum 4. Mal besucht. Dienstag Abend, meinem Mann war nach Carpaccio, kehrten wir ohne Reservierung bei Edi ein. Eine Reservierung war auch nicht nötig.
Service:
Es empfing uns der fröhliche Chef Edi und sein überaus freundlicher Mitarbeiter. Schön, wenn das Personal nicht ständig wechselt und der junge Mann ist äußerst aufmerksam, freundlich und angenehm. So langsam (er)kennt man sich.
Wir bekamen im neu erbauten Wintergarten einen sehr... mehr lesen
Edi's Restaurant am Golfplatz
Edi's Restaurant am Golfplatz€-€€€Restaurant0678135874Am Golfplatz 1, 55743 Kirschweiler
4.5 stars -
"Update meiner ersten Bewertung aus 2014 - Wieder eine klare Empfehlung" PetraIONach meiner ersten Bewertung vom August 2014 haben wir das Restaurant am Golfplatz nun zum 4. Mal besucht. Dienstag Abend, meinem Mann war nach Carpaccio, kehrten wir ohne Reservierung bei Edi ein. Eine Reservierung war auch nicht nötig.
Service:
Es empfing uns der fröhliche Chef Edi und sein überaus freundlicher Mitarbeiter. Schön, wenn das Personal nicht ständig wechselt und der junge Mann ist äußerst aufmerksam, freundlich und angenehm. So langsam (er)kennt man sich.
Wir bekamen im neu erbauten Wintergarten einen sehr
Geschrieben am 27.03.2015 2015-03-27| Aktualisiert am
28.03.2015
Besucht am 27.03.2015
Zuletzt haben wir das Saunarium Ende 2013 besucht. Sehr in die Jahre gekommen und teilweise recht ungepflegt reichte es uns nach diesem Besuch. Schon damals hieß es, es sei ein neuer Investor gefunden.
Die Wettervorhersage für meinen freien Freitag war nicht gut (was sich als falsch herausstellte), also entschlossen wir uns, einen Sauna-Wellnesstag einzulegen.
Service:
Schon im ansprechend neu gestalteten Eingangsbereich wurden wir von einer Mitarbeiterin nett begrüßt. Stolz berichtete sie über die Investitionen und Verbesserungen seit der Übernahme und aufwendigen Renovierung des neuen Besitzers. Auch später im Gastronomiebereich der Sauna wurden wir von 3 Mitarbeitern sehr freundlich, zackig und aufmerksam bedient. Hier hilft jeder mit, so auch die Aufgussmeisterin. Getränke wurden prompt, unser Essen nach angenehmer Wartezeit serviert. Der Koch ließ sich kurz an der Theke sehen, im Team scheint gute Stimmung zu herrschen - für mich immer ein gutes Zeichen.
Speisen und Getränke:
Wir bestellten zur späteren Mittagszeit:
1 Mineralwasser, 0,3 l zu € 1,50
2 Weissweinschorle 0,4 l zu € 4,50
Zum Essen wählte ich den Bootshaus-Salatteller mit gebratenem Zanderfilet zu € 11,30.
Mein Mann entschied sich für Gegrilltes Gemüse, leicht tomatisiert, mit Kartoffelspalten und Parmesan zu € 8,20.
Aus dem Küchenbereich wehten bereits verführerische Düfte zu uns herüber...
Beide Gerichte wurden nach ca. 20 Minuten gemeinsam serviert. Beide Teller sehr schön angerichtet.
Mein Salatteller: Schöne frische Blattsalate, u. a. mit Feldsalat, kein welkes Blatt, alles frisch. Darunter Rohkostsalate mit Selleriesalat und Karottensalat, hier kam nichts aus dem Eimer. Ein leichtes hausgemachtes Dressing und obenauf: der auf der Hautseite knupsrig und auf den Punkt gebratene Zander in guter Portion, Croutons und Radieschenraspel. Zitronenspalten und Kumquathälften umrunden das Arrangement.
Das Gericht meines Mannes mit viel frischem Gemüse, zu finden unter dem gehobelten Parmesan. Tomaten, Paprika, Staudensellerie, Kohlrabi, Zucchini, rote Zwiebel. Alles schön angebraten und gut gewürzt. Die Kartoffelspalten mit Kräuterquark. Nichts zu meckern.... außer: Die Karte strotzt vor Frischeküche. Bitte das Fertigprodukt (auch wenn geschmacklich und qualitativ ok) Kartoffelspalten durch Ofenkartoffel, Reis oder etwas anderem nicht aus der Tüte ersetzen. Es passt einfach nicht zu der ansonsten tollen Speisekarte mit frischen und gut zusammengestellten leichten Gerichten.
Ambiente:
Die Investitionen haben sich gelohnt. Hier wurde im gesamten Haus nicht geknausert oder halbherzig renoviert. Die übrigen Gäste auch alle sehr positiv gestimmt. Sauberkeit überall. Der Gastronomiebereich offen, hell und farblich schön gestaltet. Saubere Tische, die Bänke mit bequemen Kissen ausgestattet. Hier kann man wirklich wieder gut relaxen.
Fazit zum Gesamteindruck: Wer hätte dies in einer Saunalandschaft erwartet? Macht weiter so!!! Wir kommen schnellstmöglich wieder.
5 – unbedingt wieder (auch wenn ich dafür die Saunatasche packen muss :-)
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Zuletzt haben wir das Saunarium Ende 2013 besucht. Sehr in die Jahre gekommen und teilweise recht ungepflegt reichte es uns nach diesem Besuch. Schon damals hieß es, es sei ein neuer Investor gefunden.
Die Wettervorhersage für meinen freien Freitag war nicht gut (was sich als falsch herausstellte), also entschlossen wir uns, einen Sauna-Wellnesstag einzulegen.
Service:
Schon im ansprechend neu gestalteten Eingangsbereich wurden wir von einer Mitarbeiterin nett begrüßt. Stolz berichtete sie über die Investitionen und Verbesserungen seit der Übernahme und aufwendigen Renovierung des... mehr lesen
Restaurant im Saunarium
Restaurant im Saunarium€-€€€Restaurant, Sportcafe067518545769Staudernheimer Straße 102, 55566 Bad Sobernheim
4.0 stars -
"Gut essen mit speziellem Dresscode: Bademantel und kein Makeup!" PetraIOZuletzt haben wir das Saunarium Ende 2013 besucht. Sehr in die Jahre gekommen und teilweise recht ungepflegt reichte es uns nach diesem Besuch. Schon damals hieß es, es sei ein neuer Investor gefunden.
Die Wettervorhersage für meinen freien Freitag war nicht gut (was sich als falsch herausstellte), also entschlossen wir uns, einen Sauna-Wellnesstag einzulegen.
Service:
Schon im ansprechend neu gestalteten Eingangsbereich wurden wir von einer Mitarbeiterin nett begrüßt. Stolz berichtete sie über die Investitionen und Verbesserungen seit der Übernahme und aufwendigen Renovierung des
Geschrieben am 22.03.2015 2015-03-22| Aktualisiert am
22.03.2015
Besucht am 21.03.2015
Immer wieder gut, einen Kritikerfreund in Reichweite zu haben! Und wenn dieser samt Partnerin zu Spontaneinsätzen gar nicht überredet werden muß. Also ging es für mich dieses Mal in die Heimatstadt der Saarschmecker´s, in die Saarland-Metropole Freisen (ca. 3.000 Einwohner).
Ein Tisch wurde von Saarschmecker vorab reserviert. Eine gute Idee, denn das Restaurant war gegen 19.00 Uhr schon lebhaft besucht.
Alle Altersgruppen bunt gemischt, sicherlich überwiegend Stammgäste.
Service:
Im Schlepptau der Stammgäste Saarschmecker wurden wir natürlich wie Freunde vom Chef und der jungen Servicemitarbeiterin begrüßt. Und, oh Schreck: Der gewünschte Tisch in der vorderen gemütlichen Gaststube war bereits besetzt. Patzer des Chef´s, also ging es für uns in den Nebenraum.
Die junge Servicemitarbeiterin bediente uns über den gesamten Abend sehr freundlich, hatte auch reichlich zu tun, das Restaurant füllte sich stetig. Die Karten wurden gereicht und die Getränke und Speisen zügig aufgenommen. Unser kleines Tischwindlicht blieb an diesem Abend aus, um die Kerze anzuzünden fehlte die Zeit oder der Blick. Aber so hält sich das Teelicht auch länger.
Die Wartezeiten auf Getränke waren immer noch im Rahmen, der Salat vorneweg wurde nach angenehmer Wartezeit, die Hauptspeisen allerdings erst nach über einer Stunde serviert. Dies war schon recht lang, besonders wenn man hungrig ist. Wir waren froh, vorab unseren Salat (leider ohne Brot) erhalten zu haben. Da die Wartezeit hier scheinbar häufig recht lange ist, wäre es für beide Seiten entspannender, einen einfachen "Gruß aus der Küche" (z. B. Brot und Quark oder einen marokkanischen Dip) zu servieren.
Essen:
Die Chefin und Köchin ist Marokkanerin. Marokkanische Einflüsse sind, neben deutschen Speisen, auf der Speisekarte zu finden.
Vorspeisen, Salate, Pizza und Pasta, Schnitzel und Steaks. Hier findet jeder etwas, die Karte ist trotzdem nicht überladen. Zudem gibt es noch Thementage, z. B. Hähnchen marokkanische Art oder Couscousabend.
Ich entschied mich für den Beilagensalat in Größe "normal" (alternativ ist "klein" wählbar) zu € 5,90.
Es wurde ein frischer Salat mit feinen Gurkenscheiben, Tomate und reichlich frischen Karottenraspel serviert. Die Portion für den Preis sehr angemessen. Ein leichtes und fein abgeschmecktes Salatdressing - das passt!
Als Hauptspeise wählte ich die große Pizza Alla Chadia mit Schafskäse, Oliven , milde (--> von mir in scharfe getauscht) Peperoni, frischem Paprika und frischen Zwiebeln. Extra: Knoblauch, dieser schlug mit € 1,-- zusätzlich zu Buche, leider kam er geschmacklich nicht durch.
Serviert wurde eine wunderbare knusprige heiße Pizza. Schöner dünner Teig, bis in die Mitte durchgebacken. Der Belag dünn aber ausreichend aufgebracht, so matschte auch nichts durch. Geschmacklich war ich zufrieden, die frischen Zutaten des Belages gefielen mir gut. Allerdings hätte ich von einer marokkanischen Köchin eine mutigere Würze erwartet. Froh war ich, die scharfen Peperoni gewählt zu haben. Etwas mehr Pfiff (z. B. frische Kräuter) hätte der Pizza nicht geschadet.
Bei den Getränken hielt ich mich als Fahrer gestern Abend an Wasser und Espresso.
Die Saarschmeckers entschieden sich beide für Rumpsteak mit hausgemachter Kräuterbutter, Pommesund davor einem Beilagensalat zu € 18,90. Beide Steaks genau wie gewünscht gebraten und von sehr guter Qualität. Die Pommes knusprig und reichlich. Beide waren sehr zufrieden.
Ambiente:
So richtig marokkanisch ist es nicht. Eher mediterran-toskanisch. Dies resuliert noch vom Vorpächter des Gasthauses. Alles ist sehr gepflegt, die Tische schön eingedeckt mit Kerze (ohne Flamme) und Rose. Aufgrund der vielen Gäste wurde es im Nebenraum sehr laut, die Akustik im Hauptraum scheint etwas besser zu sein. Toiletten älteren Semesters, aber gepflegt und sauber.
Fazit zum Gesamteindruck
4– gerne wieder
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Immer wieder gut, einen Kritikerfreund in Reichweite zu haben! Und wenn dieser samt Partnerin zu Spontaneinsätzen gar nicht überredet werden muß. Also ging es für mich dieses Mal in die Heimatstadt der Saarschmecker´s, in die Saarland-Metropole Freisen (ca. 3.000 Einwohner).
Ein Tisch wurde von Saarschmecker vorab reserviert. Eine gute Idee, denn das Restaurant war gegen 19.00 Uhr schon lebhaft besucht.
Alle Altersgruppen bunt gemischt, sicherlich überwiegend Stammgäste.
Service:
Im Schlepptau der Stammgäste Saarschmecker wurden wir natürlich wie Freunde vom Chef und der... mehr lesen
4.0 stars -
"Hier kocht die Chefin!" PetraIOImmer wieder gut, einen Kritikerfreund in Reichweite zu haben! Und wenn dieser samt Partnerin zu Spontaneinsätzen gar nicht überredet werden muß. Also ging es für mich dieses Mal in die Heimatstadt der Saarschmecker´s, in die Saarland-Metropole Freisen (ca. 3.000 Einwohner).
Ein Tisch wurde von Saarschmecker vorab reserviert. Eine gute Idee, denn das Restaurant war gegen 19.00 Uhr schon lebhaft besucht.
Alle Altersgruppen bunt gemischt, sicherlich überwiegend Stammgäste.
Service:
Im Schlepptau der Stammgäste Saarschmecker wurden wir natürlich wie Freunde vom Chef und der
Kassel wurde von uns unter die Lupe genommen! Das Auto, bequem im Zentrum mit Dach über dem Kopf geparkt, erkundeten wir Kassels City. Schon auf dem Weg ins Zentrum fiel uns die Neueröffnung in der Fußgängerzone des Tokyo ins Auge. Sushi mögen wir beide sehr, aber für den Abend wollten wir uns nicht festlegen.
Einkaufsbummel abgeschlossen und auf dem Rückweg zum Parkhaus kamen wir um kurz nach 18.00 Uhr wieder am Tokyo vorbei. Warum lange suchen? Und bei einer Neueröffnung sind doch alle Beteiligen noch motiviert und froh um jeden Kunden. "Running Sushi" wird hier angeboten, bisher kannte ich dies nur aus dem Fernsehen. "Hopp" sagt der Pfälzer, sieht nicht gemütlich aus, aber man muss ja auch mal was Neues ausprobieren!
Eine routinierte mittelalterliche (also so in etwa mein Alter) Asiatin nahm uns freundlich im Empfang. Es waren nur wenige Plätze belegt und wir durften uns einen Tisch aussuchen. Aber wo nimmt man Platz am rundlaufenden Fließband? Schnell zeigte sich eine strategisch günstige Position, möglichst nah am "Befüllungsort".
Das Restaurant füllte sich in rasender Geschwindigkeit mit überwiegend sehr jungem Publikum. Damit hatten wir aufgrund der Neueröffnung gar nicht gerechnet. Als wir das Restaurant knappe 2 Stunden später verließen, gab es sogar einen Wartebereich mit vielen jungen Gästen die auf frei werdende Tische verteilt wurden.
Das Restaurant ist ebenerdig, die Toiletten nicht behinderten- / rollstuhlgerecht.
Service:
Die nette Servicedame, vermutlich Chefin oder Restaurantleiterin, reichte uns umgehend die Karten. Diese wollten wir zunächst mal ansehen. Der weitere Service mit überwiegend sehr jungen Mitarbeiter/innen war immer freundlich, dennoch recht holprig. Die Getränke kamen nach recht langer Wartezeit. Wir wählten 2 alkoholfreie Bier zu je € 2,90 (Flasche 0,33 l) und eine große Flasche Wasser (0,7 l zu € 4,80). Das Wasser wurde mit 1 Glas gereicht. Wir baten um ein 2. Glas, dies kam nie. Aber wir können ja teilen. Die vielen benutzten Tellerchen wurden ständig von einem sehr netten jungen Herrn auf einem Wagen eingesammelt.
Essen:
"All you can eat" ist angesagt. Eigentlich so gar nicht unser Fall. In dem Fall des running Sushi aber praktikabel und praktisch. Samstag Abend ist die Pauschale für € 15,90 angesagt und beinhaltet Sushi und mehr vom laufenden Band, ein warmes Buffet und Desserts.
Nun denn, los gings! Wir hatten wirklich viel zu beobachten bei den Sushi Leckereien mit denen das Band immer wieder vom Küchenteam frisch bestückt wurde. Dies zweigeschossig, unten gekühlt oben beheizt. Ein Durcheinander von Nigiri, Suppen, Algensalat, Pudding, Muscheln, Maki, Eis, Tintenfischspießen, Gemüse und Salate, Flußkrebse, Ingwer, Saucen... über die Vielfalt kann man nicht meckern. Alles auf kleinen bunten Portionstellerchen und Schälchen, teilweise mit Haube. Schade ist, dass man oft nicht genau weiß, welcher Fisch genau durch die Klappe vom Fließband "gefischt" wurde. Aber dies lässt sich einfach nicht anders gestalten.
Wie es sein soll, lag der Focus der Bestückung auf Sushi. Allerdings in der einfacheren und günstigeren Form. Ich habe dies schon qualitativ besser und hochwertiger erlebt, aber natürlich auch zu einem ganz anderen Preis.
Wir hatten jedenfalls richtig Spaß und es war immer wieder spannend, was wohl noch so Neues auf dem Band erscheint.
Das warme Buffet wurde von den Gästen auch gut angenommen. Auch alles schön bestückt. Salate, warme Speisen und Suppen. Hier haben wir uns aber nicht bedient.
Sauberkeit:
Die Speisen alle sehr ansprechend. Das Küchenteam im Restaurant gepflegt und routiniert. Sie wurden durch ein Küchenteam im separaten Trakt unterstützt und beliefert. Die Toiletten sauber, allerdings für eine Neueröffnung keine renovierte Offenbarung. Aber hygienisch eiskalt in der Temperatur!
Ambiente:
Gepflegt und.... LAUT und auf Kantinenniveau einzustufen. Saubere Tische ohne Schnickschnack. Candlelightdinner ist hier nicht, dafür der Puls der Zeit! Muss man mal mit Augenzwinkern gemacht haben.
Preis / Leistung:
Hier kann man nun wirklich nicht meckern. Es liegt am Gast, ob er angenehm gesättigt oder rollend als Maki-Sushi das Restaurant verlässt. Zu Zweit haben wir, ohne Trinkgeld, € 42,40 für den Abend gezahlt.
Fazit zum Gesamteindruck
3 – wenn es sich ergibt wieder
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Kassel wurde von uns unter die Lupe genommen! Das Auto, bequem im Zentrum mit Dach über dem Kopf geparkt, erkundeten wir Kassels City. Schon auf dem Weg ins Zentrum fiel uns die Neueröffnung in der Fußgängerzone des Tokyo ins Auge. Sushi mögen wir beide sehr, aber für den Abend wollten wir uns nicht festlegen.
Einkaufsbummel abgeschlossen und auf dem Rückweg zum Parkhaus kamen wir um kurz nach 18.00 Uhr wieder am Tokyo vorbei. Warum lange suchen? Und bei einer Neueröffnung sind... mehr lesen
Tokyo Running Sushi
Tokyo Running Sushi€-€€€Restaurant, Sushibar0561474992Ständeplatz 19, 34117 Kassel
3.5 stars -
"Essen ohne Wartezeit und mal was ganz anderes!" PetraIOKassel wurde von uns unter die Lupe genommen! Das Auto, bequem im Zentrum mit Dach über dem Kopf geparkt, erkundeten wir Kassels City. Schon auf dem Weg ins Zentrum fiel uns die Neueröffnung in der Fußgängerzone des Tokyo ins Auge. Sushi mögen wir beide sehr, aber für den Abend wollten wir uns nicht festlegen.
Einkaufsbummel abgeschlossen und auf dem Rückweg zum Parkhaus kamen wir um kurz nach 18.00 Uhr wieder am Tokyo vorbei. Warum lange suchen? Und bei einer Neueröffnung sind
Geschrieben am 11.03.2015 2015-03-11| Aktualisiert am
16.04.2017
Besucht am 06.03.2015Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Für meinen zweiten Wochenendbesuch in Bad Arolsen entdeckte ich hier auf GastroGuide die "Limette", ohne Bewertung. Auf deren Homepage die Speisekarte gestöbert: Interessant und definitiv einen Versuch wert!
Die Limette zentral in Bad Arolsen gelegen. Parkplätze sind sicherlich leicht zu finden, wir kamen mit kleinem Spaziergang zu Fuß. Im ersten Moment war ich mir von außen nicht sicher, ob wir hier richtig sind. Es sah für mich sehr nach Bistro aus. Egal, das Vorhaben wird jetzt durchgezogen! Reserviert hatten wir nicht und da wir früh waren, bekamen wir noch einen Tisch. Reservieren dürfte kein Fehler sein. Das Restaurant ist barrierefrei, die Toiletten allerdings nicht rollstuhlgerecht.
Service:
Von der jungen Servicemitarbeiterin wurden wir sehr freundlich begrüßt und an einen noch freien 2erTisch geführt. Die Karten wurden gereicht, die Frage nach einem Aperitif. Fragen zu den Speisen konnte sie gut beantworten. Ihr Service über den ganzen Abend perfekt! Freundlich, aufmerksam, unkompliziert und mit spürbarer Freude. Über den Abend füllte sich das Restaurant gut, für sie alleine schon viel. Haben die Gäste aber nicht gemerkt, sie hatte alles im Griff.
Auch die Zusammenarbeit mit der Chefin vermittelte den Eindruck eines richtig guten Teams.
Unsere Speisen wurden nach angenehmer Wartezeit serviert.
Speisen und Getränke:
Obligatorisch für uns 1 Flasche Wasser, 0,7 l, € 4,50
Als Aperitif: 1 Prosecco (der geht besser) € 3,10 und ein kleines Pils (KöPi) € 2,00 für den durstigen Mann.
Sehr aufmerksam: Die Mitarbeiterin merkte sich bei der Aufnahme der Speisen, dass wir beide keine Fleischesser sind. So bekamen wir als Gruß aus der Küche ein feines Tomatentatar, toll abgeschmeckt mit gutem Olivenöl und VANILLE! Dazu frisch geröstetes Baguette. Ich hoffte, der Abend geht so weiter... und wurde, vorweg genommen, nicht enttäuscht!
Auf der Speisekarte entdeckten wir, nicht als Vorspeise, den Salat Maritim mit Krabben, Lauch und Croutons in Knoblauch-Vinaigrette zu € 9,20. Nach Rücksprache mit der Servicedame teilten wir uns diesen. Er wurde schön angerichtet serviert. Eine bunte und frische Salatmischung, Croutons, kleine Garnelen und ein tolles hausgemachtes Dressing mit feinem Knoblaucharoma. Dazu frisches und noch warmes Baguette.
Als Hauptspeisen entschieden wir uns für: Linsen-Gemüse-Curry auf gebratenem Blumenkohl und Zuckerschoten für € 12,50. Die vegetarischen Gerichte hier so verführerisch daß ich mal kein Fischgericht bestellte. Bei der Beschreibung fehlte mir die "Sättigungsbeilage" (Reis, Kartoffeln...) aber unsere Bedienung meinte, das Gericht sei so gehaltvoll, es bräuchte nicht mehr. OK!
Als Getränk dazu 0,25 l Babera d’Asti zu € 8,50.
Mein Mann wählte: Gebratenes Filet vom Wolfsbarsch auf Lauchgemüse mit Oliven-Tomaten-Tapenade und Strohkartoffeln zu € 20,90.
Als Getränk zum Fisch 0,1 l Grauburgunder zu € 3,50.
Beide Gerichte wurden gemeinsam serviert und ich staunte nicht schlecht: Mein toll angerichtetes Gericht verströmte einen aromatischen Duft und... war klein! Die Mitarbeiterin schon weg, naja, frau soll abends ja nicht soviel essen! Aber es schmeckte so toll! Die Linsen mit Karotten- und Selleriewürfeln, mutig und toll gewürzt mit Schwarzkümmel und vermutlich auch Kreuzkümmel. Fast orientalisch und einfach toll. Der Blumenkohl mit perfekten leichten Röstaromen, noch knackig ebenso die arrangierten Zuckerschoten. Eine vegetarische Pracht die sicherlich auch Fleischliebhaber überzeugt hätte! Dann die Nachfrage des Service ob alles ok ist. Meine Antwort "Es schmeckt so toll, es hätte auch mehr sein dürfen!" Und weg war die Mitarbeiterin. Meine Tischnachbarin schaltete sich ein: "Ich habe das Gericht als Vorspeise bestellt. Sie werden doch nicht meine Portion haben?" Doch!!!
Es folgte der Lacher des Abends! Die Chefin kam persönlich aus der Küche um sich für die Verwechselung zu entschuldigen. Kein Problem, denn meine Tischnachbarin und ich bekamen dann beide nochmals die Vorspeisenportion - wieder frisch und schön heiß!
Das Fischgericht, in "richtiger" Portion überzeugte durch Frische und Geschmack. Alles frisch und top zubereitet, die Tapenade ein Geschmackserlebnis welches ich für meinen Mann nachkreieren soll.
Für eine Dessert war noch Platz und die Entscheidung fiel auf etwas Interessantes: Kürbiskernparfait mit seinem Öl und Kernen
zu € 7,80. Ein weiterer Höhepunkt des Abends! Das Bällchen Parfait toll wurde übertrumpft von dem Kürbiskernöl mit Kernstücken. Ein wirkliches Geschmackserlebnis, sehr harmonisch in der Kombination.
Ambiente:
Von innen ist das Restaurant gemütlicher und stimmiger als es von außen scheint. Die Limettenfarbe bestimmt sehr passend den Raum. Sitzplätze für ca. 25 Personen. Schöne gepflegte Einrichtung und Tischdeko. Toiletten top.
Fazit des Abends:
Die präsente Köchin kocht selbst, mit Herz und Leidenschaft! essen! natürlich frisch! Der Leitspruch der Limette passt. Neu auf der Karte die hausgemachten Burger - laut unseren Tischnachbarn eine geschmackliche Hochleistung, optisch eine Pracht. Das Fleisch vom Entrecote frisch durch den Wolf gelassen und wohl auch die Burgerbrötchen hausgemacht!
Unser erster Eindruck wurde um ein Vielfaches übertroffen. Ich hoffe auf Reha-Verlängerung meines Mannes... Bad Arolsen tut uns hoffentlich beiden gut :-) Die Weine gut, aber als verwöhnte Pfälzer schwächelten sie etwas, insbesondere der Babera im Preis-Leistungs-Verhältnis.
Fazit zum Gesamteindruck
5 – unbedingt wieder (wenn ich irgendwie in der Nähe bin und nicht 350 km anreisen muss)
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Für meinen zweiten Wochenendbesuch in Bad Arolsen entdeckte ich hier auf GastroGuide die "Limette", ohne Bewertung. Auf deren Homepage die Speisekarte gestöbert: Interessant und definitiv einen Versuch wert!
Die Limette zentral in Bad Arolsen gelegen. Parkplätze sind sicherlich leicht zu finden, wir kamen mit kleinem Spaziergang zu Fuß. Im ersten Moment war ich mir von außen nicht sicher, ob wir hier richtig sind. Es sah für mich sehr nach Bistro aus. Egal, das Vorhaben wird jetzt durchgezogen! Reserviert hatten wir nicht... mehr lesen
Limette
Limette€-€€€Restaurant, Bistro056916082402Bahnhofstraße 38 b, 34454 Bad Arolsen
4.5 stars -
"essen! natürlich frisch! Der Leitspruch der Limette." PetraIOFür meinen zweiten Wochenendbesuch in Bad Arolsen entdeckte ich hier auf GastroGuide die "Limette", ohne Bewertung. Auf deren Homepage die Speisekarte gestöbert: Interessant und definitiv einen Versuch wert!
Die Limette zentral in Bad Arolsen gelegen. Parkplätze sind sicherlich leicht zu finden, wir kamen mit kleinem Spaziergang zu Fuß. Im ersten Moment war ich mir von außen nicht sicher, ob wir hier richtig sind. Es sah für mich sehr nach Bistro aus. Egal, das Vorhaben wird jetzt durchgezogen! Reserviert hatten wir nicht
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Unser nun 5. Besuch im Hunsrücker-Faß, dieses Mal spontan gemeinsam mit den "Saarschmeckers". 2014 hatten wir uns hier um wenige Tage verpasst, so kam allerdings auch unser "Kennenlernen" zu Stande. Inzwischen ist unser 4er-Club bereits eine recht regelmäßige Institution.
Hier nun mein "update" zu meiner Kritik des Besuches im Juni 2014, wer möchte, kann diese ja auch noch lesen.
Mein Mann und ich trafen etwas früher als unsere Freunde ein. So konnten wir das erste Glas Grauburgunder noch im sonnigen Garten am Koiteich genießen. Im Garten entdeckten wir den neu angelegten Küchen-Kräutergarten. Als Kräuterhexe bin ich immer wieder entzückt, wenn Restaurants sich eigene Kräutergärten anlegen.
Zum Abendessen gingen wir dann in den gemütlichen Gastraum, es kühlt ja leider noch zu schnell ab.
Service:
Telefonisch reservierte ich unseren Tisch. Bei diesem Telefonat hatte ich den freundlichen Chef des Hauses, Sebastian Schuff, persönlich am Telefon.
Von einer jungen Mitarbeiterin, laut Beleg Elisa, wurden wir über den gesamten Abend freundlich und aufmerksam bedient. Die Wartezeiten auf die Getränke kurz, auf die Speisen genau richtig und nicht zu schnell.
Speisen und Getränke mit noch mehr Service:
Wir hielten uns an den wunderbaren und fruchtigen Grauburgunder zu € 4,80 / 0,2 l.
Noch eine 0,75 l Flasche Mineralwasser zu € 4,50.
Noch bevor wir einen Aperitif bestellen konnten, bekamen wir von Elisa einen ganz persönlichen "Gruß aus der Küche" serviert.
Bei meiner telefonischen Reservierung hat sich Herr Schuff wohl tatsächlich noch an meinen Namen erinnert und ich war enttarnt! Im Herbst vergangen Jahres kam es zu einer Beanstandung, hier regierte Herr Schuff schon außerordentlich schnell, professionell und freundlich - dies war für mich so perfekt und erledigt.
Nichts desto trotz: Diesen Aperitif sollte man "eine verhängnisvolle Affaire" taufen, mit Suchtpotential! Wenn ich es mir richtig gemerkt habe, bestehend aus einer Beerenauslese, Holunderblütensirup und Zuckerrohrschnaps. Und dies wunderbar, halbgefroren, mit Minze dekoriert.
Der offizielle Gruß aus der Küche folgte. Ein wunderbar dünner und krosser Flammkuchen, belegt mit einer stimmigen Kombination aus Schinken und Birne, dekoriert mit frischem Schnittlauch und Petersilie. Die Birne vergaß "Saarschmecker" in seiner Krikik. Hier ergänzen wir uns gut, sein Augenmerk auf den fleischigen Genüssen, meines beim Grünfutter.
Vorspeisen:
Meinem Mann war nach einem gemischten Beilagensalat zu € 3,50 vorweg. Eine frische und schöne Mischung mit einem feinen Dressing.
Ich entschied mit für die Empfehlung des Küchenchefs Herrn Schuff: 3 gebratene Jakobsmuscheln mit Mangochutney und Kräutersalaten zu € 12,50. Die Jakobsmuscheln saftig und noch glasig perfekt gebraten. Das Mangochutney mit roten Beeren, aromatisch und kräftig gewürzt. Die Kräutersalate und 2 frische Himbeeren leider nur als Dekoportion. Hier hätte ich etwas mehr Salat erwartet und erhofft.
Zu unseren Vorspeisen wurde ein Körbchen mit 2 Sorten frischem Baguette gereicht.
Hauptspeisen:
Der Idar-Obersteiner Klassiker vom Buchenholzfeuer für meinen Mann. Spießbraten Schweinelende mit Bratkartoffeln und Salatdeko mit Rettichsalat zu € 14,50. Die Lende saftig gebraten, die Bratkartoffeln im separaten Schälchen dazu gereicht. Die Spießbratengerichte sind hier sehr empfehlenswert und die Fleischqualität immer gut.
Für mich - wen wundert´s - Fisch. Filet vom Steinbeißer, pochiert im Weißwein-Thymian-Sud, hausgemachte Bandnudeln und frischer Spinat zu € 16,50. Das Fischfilet auf den Punkt gegart, die Nudeln definitiv hausgemacht und so gut, es hätten ein paar mehr sein dürfen. Der Spinat und der leichte Sahnesud sehr passend dazu. Für mich hätte es gerne etwas mehr Thymian sein dürfen, ist aber auch nicht jedermanns Sache.
Zum Glück war meinem Mann nach einem Dessert und er verneinte nicht die Nachfrage danach. Sonst wäre mir auch etwas entgangen.
Er entschied sich schlicht für ein gemischtes Eis mit Schlagsahne zu € 3,80. Hier wurde ein klassischer Eisbecher, schön dekoriert, serviert.
Ich entdeckte auf der Karte Preiselbeerparfait mit Rhabarberkompott zu € 5,50. Nicht alltägliche Speisen, insbesondere Desserts, haben für mich den besonderen Reiz. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Parfait, am Tag unseres Besuchs frisch zubereitet, sehr fein und nicht zu süß. Das Rhabarberkompott, schön saisonal, ergänzte durch die typische Säure. Für mich, da nicht von der Zucker-Süß-Fraktion ein tolles Dessert. Ansprechend und schmackhaft angerichtet mit frischen Früchten und Pfefferminz.
Ambiente und Sauberkeit:
In den bisherigen Kritiken gut beschrieben und unverändert schön mit Wohlfühlatmosphäre. Im Haus und im Garten. Alles super gepflegt.
Fazit:
Ein toller Abend. Mit gut € 80,-- haben wir viel Gaumenfreude erlebt. Gerne hätte ich dies Herrn Schuff persönlich gesagt, dazu kam es leider nicht. Aber vielleicht liest er ja Saarschmeckers und meine Rezension!
5 – unbedingt wieder, gerne mit Nolux und Fräulein :-)
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").