Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 622 Bewertungen 943934x gelesen 16344x "Hilfreich" 15110x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 13.06.2015 2015-06-13| Aktualisiert am
14.06.2015
Die Pizzeria Firenze ist eine Institiution in Lauterecken! 2012 schloss die Firenze der Eheleute Bazzato nach jahrzehntelangem Erfolg in den wohlverdienten Ruhestand... aber offensichtlich geht es nicht "OHNE".
Schön! Nun verbinden sich die wohl erfolgreichesten Gastronomen Lautereckens: Familie Jakob (3. Generation in Lauterecken = Pfälzer Hof) und Bazzato (italienisch (Paulo) - deutsch (Sigrun). Zusammen geschätzte ~70jährige Gastronomieerfahrung. Was soll hier schief gehen?
Die Gastronomieräume erfuhren durch Fam. Jakob die überfällige Renovierung und die glückliche Hand der Innengestaltung.
Der ehemaligen Stammkundschaft fällt auf der neu gestalteten Speisekarte auf: Reduziert auf wesentlich Pizza und Pasta - die Klassiker der Firenze tauchen wieder auf, ebenso mutige Kreationen wie die Pizza mit Blutwurst. Nur hoffentlich ein neues Rezept der Bolognese!
Motto der schönen neuen Homepage: "Essen und Trinken ist ein Vergnügen." Hier stimme ich voll und ganz zu! Bei einem Besuch wird man hier wohl nicht viel falsch machen.
Die Pizzeria Firenze ist eine Institiution in Lauterecken! 2012 schloss die Firenze der Eheleute Bazzato nach jahrzehntelangem Erfolg in den wohlverdienten Ruhestand... aber offensichtlich geht es nicht "OHNE".
Schön! Nun verbinden sich die wohl erfolgreichesten Gastronomen Lautereckens: Familie Jakob (3. Generation in Lauterecken = Pfälzer Hof) und Bazzato (italienisch (Paulo) - deutsch (Sigrun). Zusammen geschätzte ~70jährige Gastronomieerfahrung. Was soll hier schief gehen?
Die Gastronomieräume erfuhren durch Fam. Jakob die überfällige Renovierung und die glückliche Hand der Innengestaltung.
Der ehemaligen Stammkundschaft fällt auf der neu gestalteten Speisekarte auf: Reduziert auf wesentlich Pizza und Pasta - die Klassiker der Firenze tauchen wieder auf, ebenso mutige Kreationen wie die Pizza mit Blutwurst. Nur hoffentlich ein neues Rezept der Bolognese!
Motto der schönen neuen Homepage: "Essen und Trinken ist ein Vergnügen." Hier stimme ich voll und ganz zu! Bei einem Besuch wird man hier wohl nicht viel falsch machen.
Pizzeria Firenze by Pfälzer Hof
Pizzeria Firenze by Pfälzer Hof€-€€€Pizzeria063829946888Schillerstraße 8, 67742 Lauterecken
stars -
"Tradition verbindet" PetraIODie Pizzeria Firenze ist eine Institiution in Lauterecken! 2012 schloss die Firenze der Eheleute Bazzato nach jahrzehntelangem Erfolg in den wohlverdienten Ruhestand... aber offensichtlich geht es nicht "OHNE".
Schön! Nun verbinden sich die wohl erfolgreichesten Gastronomen Lautereckens: Familie Jakob (3. Generation in Lauterecken = Pfälzer Hof) und Bazzato (italienisch (Paulo) - deutsch (Sigrun). Zusammen geschätzte ~70jährige Gastronomieerfahrung. Was soll hier schief gehen?
Die Gastronomieräume erfuhren durch Fam. Jakob die überfällige Renovierung und die glückliche Hand der Innengestaltung.
Der ehemaligen Stammkundschaft fällt auf
Geschrieben am 13.06.2015 2015-06-13| Aktualisiert am
13.06.2015
Besucht am 11.06.2015
Wieder ein Termin in Hattersheim und pünktlich um die Mittagszeit schlenderte ich, gaanz zufällig, zu dem schönen Platz an dem sich das Restaurant "La Sila" befindet.
Nachdem ich die Tagesempfehlung auf der Außtentafel las, war klar: Hier wird es Zeit für ein Update meiner Kritik vom September 2014! Der vergangene Besuch war recht positiv und ich hatte auf Anhieb keine andere Verlockung in Hattersheim gesehen (was nicht heißen soll, dass es die nicht gibt).
Wieder schönes Wetter, sogar noch schöner als im vergangen Jahr. Ich nahm Platz an einem der Außentische.
Service:
Sehr freundlich wurde ich von einem der Serviceherren begrüßt und bekam die Karte gereicht. Das tolle Sommerwetter ließ mich sofort eine Schorle bestellen. 2 Herren kümmerten äußerst aufmerksam um mich. Möchte ich noch Brot für die köstliche Sauce? Noch etwas zu trinken? Etwas Pfeffer? Vielleicht Parmesan zur Pasta? Ist alles recht? So fühlt man sich wirklich VIP und als gerne gesehener Gast. Das Essen wurde nach passender Wartezeit serviert.
Zahlen dann auch völlig problemlos: Ein Wink mit dem Geldbeutel und sofort kommt der nette Herr mit dem Beleg. Für einen Mittagstisch wichtig, manche Gäste müssen ja noch weiter zur Arbeit und Pausenzeiten einhalten.
Speisen und Getränke:
Wie schon erwähnt: Ich bestellte mir eine trockene Schorle. Diese schön kalt, es wurde ein guter Wein verwendet.
Die Speisekarte ist sehr üppig. Fast zu üppig. Bei näherer Betrachtung aber so, dass sich die Zutaten wiederholen. Dies läßt dann wieder auf frische Zutaten hoffen.
Es siegte wie im vergangen Jahr die Tafel: Bandnudel mit Trüffel € 13,50.
In der letzten Zeit bin ich ja des Öfteren mit Mengenangaben "verneppt" worden. So gab es ja wirklich bei Medaillion = 1 aufgeschnittenes Medaillion, oder Pfannkuchen... kann 1 oder mehrere sein... war natürlich 1er!
Mutig bestellte ich, in der Hoffnung, dass nicht nur 1 Bandnudel von ~ 10 cm serviert würde!
Ich wude nicht enttäuscht. Serviert wurde ein wunderbar duftenender Teller mit Bandnudeln, die Portion nicht zu üppig aber für einen Mittagstisch angemessen. Zu meiner Überraschung wurde hier nicht nur mit Trüffelöl / -butter gearbeitet. Nein! Im verschlossenen Glas wurde ebenso der frische Sommertrüffel am Tisch gereicht und über meinen Bandnudeln großzügig gehobelt.
Geht es mir so gut!!!
Die Pasta von sehr guter Qualität. Ob hausgemacht kann ich nicht sagen, aber besser hätte sie nicht sein können. Perfekt al dente. Abgerundet mit frischem Pfeffer aus der Mühle und frischem Parmesan. Ein Körbchen mit Weißbrot wurde mir auch gereicht... so sah mein Teller letztendlich aus wie vorgespült.
Unaufgefordert nach meinem feinen Essen die nächste Überraschung: Ein feines Gläschen mit einer selbstgemachten Schokocreme und einem Schuß Vodka. Richtig fein! Jetzt noch ein Espresso und alles ist prima!
Ambiente:
Der verkehrsfreie Außenplatz ist wirklich schön. Kübelpflanzen und Bäume ringsherum. Die Tisch allerdings auch bei dem herrlichen Wetter ohne jede Deko, kein Blümchen, keine Kerze. Nur ein Stein mit der Tischnummer. Schlicht und zweckmäßig. Braucht man mehr, wenn man sich einfach Donnerstag Mittag mal frischen Trüffel gönnt?
Das Besteck wurde falsch herum eingedeckt, dies nehme ich hier auch nicht krumm.
Innen im Restaurant sind die Tische deutlich aufwändiger eingedeckt. Vielleicht ergibt sich ja mal die Gelegenheit, abends hier einzukehren.
Fazit:
4 - gerne wieder! Am Liebsten zum Abendessen.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Wieder ein Termin in Hattersheim und pünktlich um die Mittagszeit schlenderte ich, gaanz zufällig, zu dem schönen Platz an dem sich das Restaurant "La Sila" befindet.
Nachdem ich die Tagesempfehlung auf der Außtentafel las, war klar: Hier wird es Zeit für ein Update meiner Kritik vom September 2014! Der vergangene Besuch war recht positiv und ich hatte auf Anhieb keine andere Verlockung in Hattersheim gesehen (was nicht heißen soll, dass es die nicht gibt).
Wieder schönes Wetter, sogar noch schöner... mehr lesen
Pizzeria La Sila
Pizzeria La Sila€-€€€Restaurant061905465Am Markt 10, 65795 Hattersheim
4.0 stars -
"Und wieder reizt die Tagesempfehlung der Außentafel!" PetraIOWieder ein Termin in Hattersheim und pünktlich um die Mittagszeit schlenderte ich, gaanz zufällig, zu dem schönen Platz an dem sich das Restaurant "La Sila" befindet.
Nachdem ich die Tagesempfehlung auf der Außtentafel las, war klar: Hier wird es Zeit für ein Update meiner Kritik vom September 2014! Der vergangene Besuch war recht positiv und ich hatte auf Anhieb keine andere Verlockung in Hattersheim gesehen (was nicht heißen soll, dass es die nicht gibt).
Wieder schönes Wetter, sogar noch schöner
Geschrieben am 10.06.2015 2015-06-10| Aktualisiert am
10.06.2015
Auf dem Weg zu meinem Arbeitsplatz fahre ich ca. 5 x pro Woche über die 420 durch Medard.
Über Wochen beobachtete ich nach der Geschäftsaufgabe von "die Pizza" Renovierungsarbeiten und Veränderungen an der vor Jahren geschlossenen, ehemaligen Tankstelle. Was entsteht hier wohl???
Nun des Rätsels Lösung: B420 -Burger.
Als Gastroguiderin, früher hemmungslos, nun absolut hemmungslos, hielt ich auf dem Heimweg an um mir die "Sache" zu betrachten. Schon von außen nun sehr gepflegt, innen setzte sich dies fort. Die Inhaber begrüßten mich sehr freundlich und berichteten über ihre Visionen.
Sehr schön: Das Fleisch wird frisch von der örtlich bekannen (3. Generation ?) Metzgerei Maino bezogen, ebenso die Backwaren der Bäckerei Harth aus Wiesweiler. Hier will man sich von den bekannten Burgerketten deutlich absetzen.
Das Angebot wird abgerundet durch 1 Fischburger (also auch was für mich) und anderen Kleinigkeiten (2 Salate, Pommes / Wedges, Tintenfisch- / Zwiebelringe).
Auf der von mir oft befahrenen Strecke zwischen Kusel und Bad Kreuznach ist ein guter und ERKENNBARER Imbiss Mangelware. Ich wünsche den Betreibern eine glückliche Hand bei der Zubereitung der Speisen und viel Erfolg.
Und vielleicht teste ich mal den Alaska-Burger mit Seelachsfilet oder den Veggie-Burger der noch erfunden wird (Tipp für die Inhaber: Flammkäse-Burger vom Bornwiesenhof (http://www.bornwiesenhof-hunsrueck.de). Nicht günstig - aber gut und wertvoll :-)
Auf dem Weg zu meinem Arbeitsplatz fahre ich ca. 5 x pro Woche über die 420 durch Medard.
Über Wochen beobachtete ich nach der Geschäftsaufgabe von "die Pizza" Renovierungsarbeiten und Veränderungen an der vor Jahren geschlossenen, ehemaligen Tankstelle. Was entsteht hier wohl???
Nun des Rätsels Lösung: B420 -Burger.
Als Gastroguiderin, früher hemmungslos, nun absolut hemmungslos, hielt ich auf dem Heimweg an um mir die "Sache" zu betrachten. Schon von außen nun sehr gepflegt, innen setzte sich dies fort. Die Inhaber begrüßten... mehr lesen
B420 Burger und mehr
B420 Burger und mehr€-€€€Schnellrestaurant, Imbiss, Take Away015739487166Hauptstraße 80, 67744 Medard
stars -
"Gute Platzierung an der B420" PetraIOAuf dem Weg zu meinem Arbeitsplatz fahre ich ca. 5 x pro Woche über die 420 durch Medard.
Über Wochen beobachtete ich nach der Geschäftsaufgabe von "die Pizza" Renovierungsarbeiten und Veränderungen an der vor Jahren geschlossenen, ehemaligen Tankstelle. Was entsteht hier wohl???
Nun des Rätsels Lösung: B420 -Burger.
Als Gastroguiderin, früher hemmungslos, nun absolut hemmungslos, hielt ich auf dem Heimweg an um mir die "Sache" zu betrachten. Schon von außen nun sehr gepflegt, innen setzte sich dies fort. Die Inhaber begrüßten
Geschrieben am 31.05.2015 2015-05-31| Aktualisiert am
31.05.2015
Besucht am 29.05.2015
Freitag stand ein Besuch der SAP Arena mit meiner Freundin auf dem Programm.
Natürlich war ich gerne bereit, mich um ein geeignetes Restaurant zur vorherigen Stärkung zu kümmern.
Es sollte
- vor 18.00 Uhr geöffnet haben
- Speisen nach unserem Geschmack anbieten
- und auf dem Weg nahe der SAP Arena liegen.
Ich googelte ein bißchen rum und fand schnell die günstig gelegene "Toskana". Auf seiner gut gestaltenen Internetseite wirbt die Pizzeria mit kostenlosen Parkplätzen und wenigen Gehminuten zur SAP-Arena. Skeptisch war ich schon... klang sehr danach, dass das Lokal nur über SAP-Besucher funktioniert und die "abgespeist" werden. Italienisch geht immer, also...
Service:
... reservierte ich 3 Tage vorher telefonisch einen Tisch bei einem ausgesprochen netten Herrn am Telefon. Dieser schlußfolgerte sofort, dass es danach zum Konzert geht, wies nochmals auf die Nähe und die kostenlosen Parkplätze hin. Auch eine Straßenbahnverbindung (1 Stadion) gibt es zwischen Restaurant und Arena.
Unser Zeitplan war perfekt und so betraten wir um kurz nach 17.00 Uhr das Restaurant. Eine Mitarbeiterin empfing uns freundlich und begleitete uns an den reservierten Tisch am Ende des Lokales. Ein schöner ruhiger Platz - wunderbar.
Diese Servicedame war während unseres Aufenthaltes für uns zuständig. Sehr freundlich, aufmerksam (Mineralwasser still oder sprudelig, gekühlt oder nicht...), frage immer nach ob alles recht sein. Kleine Änderung der Hauptspeise kein Problem. Für den Abend perfekter Abstand zwischen Vor- und Hauptspeise.
Getränke und Speisen:
2 stille Gerolsteiner Wasser, 0,25 l zu je € 2,20
1 trockene Rieslingschorle, 0,3 l zu € 3,00
Als Vorspeise wählten wir beide einen Beilagensalat (€ 3,90). Ein schön gemischter Salat, gute Portion, frische Zutaten. Ein sehr gutes Kräuterdressing. Zusätzlich wurde noch Balsamico und Olivenöl gereicht, sehr aufmerksam, wir haben es aber nicht benötigt.
Einzig beim Schneiden von Tomate, Gurke und Radieschen war in der Küche ein Grobmotoriker am Werk. Aber wir hatten ja Besteck um die groben Stücke zurecht zu schnitzen.
Dazu gab es noch eine geteilte Portion Bruschetta zu € 4,50. Die 2 größeren Scheiben Weißbrot wurden in der überbackenen
Variante, kross und gut gewürzt, serviert.
Mit meiner Freundin ist es wie mit einem alten Ehepaar (unsere "Silberhochzeit" haben wir schon hinter uns :-)
So waren auch die Hauptspeisen samt Änderung identisch: 2 x Spaghetti mit Garnelen und Rucola in Knoblauch-ÖL (statt Rucola waren hier laut Karte Zucchini vorgesehen, der Tausch in Rucola kein Problem) zu je € 13,90.
Die Spaghetti heiß im vorgewärmten tiefen Pastateller serviert, verströmten schon einen verlockenden Duft. Dem Knoblauch sei Dank! Die Pasta noch gut al dente, so mögen wir sie beide. Auf den ersten Blick wenige Garnelen, aber in den Tellertiefen tauchen dann noch etliche auf. Die Portion Spaghetti und die saftigen und entdarmten Garnelen absolut großzügig und gut bemessen. Schlicht, aber sehr gut gewürzt. Rucola hätte es etwas mehr sein dürfen, vielleicht hatte die Küche hier aber Bedenken, dass dieser das Gericht zu bitter macht.
Dazu noch ein separates gefülltes Parmesanschälchen. Salz- / Pfeffermühle wurde auch gereicht.
Ambiente:
Ein sehr gepflegtes Lokal, vor dem Lokal Außensitzplätze mit Windfang. Die Tische gepflegt eingedeckt. Toiletten piccobello, mit Reinigungsplan.
Fazit:
Schön, wenn man geringe Erwartungen hat und so positiv überrascht wird. Hier kann man gut essen und wird keinesfalls (wie zu Unrecht befürchtet) "abgespeist".
Die Pizzen die an den Nebentischen serviert wurden, sahen auch sehr gut aus.
Als wir das Restaurant gegen 18.30 h verließen, war es bis auf den letzten Platz besetzt. Reservieren ist also sehr empfehlenswert.
Auch in Bezug auf den Fußweg wurde uns nicht zu viel versprochen. Das Auto gut geparkt, ein geteerter und beleuchteter Fußweg durch Felder zur SAP Arena. Wir sind ca. 5 Minuten gelaufen. So waren wir nach dem Konzert sicherlich schneller wieder auf dem Heimweg als die Besucher die sich aus dem Parkhaus quälten. So sieht ein gelungener Mädelsabend aus!
Freitag stand ein Besuch der SAP Arena mit meiner Freundin auf dem Programm.
Natürlich war ich gerne bereit, mich um ein geeignetes Restaurant zur vorherigen Stärkung zu kümmern.
Es sollte
- vor 18.00 Uhr geöffnet haben
- Speisen nach unserem Geschmack anbieten
- und auf dem Weg nahe der SAP Arena liegen.
Ich googelte ein bißchen rum und fand schnell die günstig gelegene "Toskana". Auf seiner gut gestaltenen Internetseite wirbt die Pizzeria mit kostenlosen Parkplätzen und wenigen Gehminuten zur SAP-Arena. Skeptisch war ich schon... klang... mehr lesen
4.0 stars -
"Klare Empfehlung - nicht nur, wenn ein Besuch der SAP Arena ansteht!" PetraIOFreitag stand ein Besuch der SAP Arena mit meiner Freundin auf dem Programm.
Natürlich war ich gerne bereit, mich um ein geeignetes Restaurant zur vorherigen Stärkung zu kümmern.
Es sollte
- vor 18.00 Uhr geöffnet haben
- Speisen nach unserem Geschmack anbieten
- und auf dem Weg nahe der SAP Arena liegen.
Ich googelte ein bißchen rum und fand schnell die günstig gelegene "Toskana". Auf seiner gut gestaltenen Internetseite wirbt die Pizzeria mit kostenlosen Parkplätzen und wenigen Gehminuten zur SAP-Arena. Skeptisch war ich schon... klang
Geschrieben am 25.05.2015 2015-05-25| Aktualisiert am
25.05.2015
Besucht am 23.05.2015
Lange zog sich der Umbau des ehemaligen Modehauses zum Brauhaus auf dem Schleiferplatz hin. Die Eröffnung wurde mit Spannung erwartet und entsprechend hoch war der Ansturm nach der unauffälligen Eröffnung im März.
Klug von den Betreibern: Ohne viel Tamtam und mit eingeschränkter Speisekarte wurde als "Testwoche" eröffnet. So wird den neuen Gästen gleich der "Wind aus den Segeln" genommen wenn etwas mal noch nicht so richtig läuft. In dieser Zeit war ich zufällig mit meinem Mann in Idar und wir kehrten kurz zum kleinen Bier ein. Das Bier (Lahnsteiner) schmeckte uns ausgezeichnet. Zur Zeit wird noch nicht selbst gebraut, die Bedienung sagte aber, das Lahnsteiner Bier ginge geschmacklich in die Richtung, wie das selbst gebraute Bier schmecken wird.
Wir gaben also dem Team bis vorgestern Zeit sich einzuspielen. Seit der Eröffnung war es hier immer rappelvoll, reservieren unbedingt erforderlich.
Mein Vater wartete schon seit Wochen auf diesen Besuch, denn das Brauhaus kann problemlos mit dem Rollstuhl befahren werden. Papa lud ein und so kehrten wir zu siebt im Brauhaus ein.
Service:
An der Übung der vergangenen Wochen dürfte es nicht gelegen haben. An unserem Tisch wurden wir überwiegend von 2 jungen Damen bedient. So klug die "Testwoche" auch war, an der Einarbeitung oder Einstellung geschulter Servicekräfte wurde hier gleich wieder gespart.
Die Dame die uns hauptsächlich bediente konnte sich schlecht auf Freundlichkeit oder Aufmerksamkeit konzentrieren, sie war maßgeblich mit dem iPad zur Bestellaufnahme beschäftigt. Dieses Gerät nahm sie voll und ganz ein. Bierdeckel wurden zünftig hingeworfen, gehört vielleicht im Brauhaus so. Die typischen Brauhaus-Faltkarten stehen bereits am Tisch bereit.
Die Getränke wurden gleich aufgenommen, mit dem Bestellen der Speisen warteten wir, bis wir vollständig waren.
Eine Freundin sagte mir kurz vorher, es gäbe tolle Spargelgerichte. Ich fragte die Bedienung, ob es eine Spargelkarte gäbe. "Ja", sie holte sie am Nebentisch und diese wurde wieder vor mich auf den Tisch gefegt.
Nachdem wir vollständig und mit Getränken versorgt waren, wurden die Speisen aufgenommen. Sonderwünsche wurden zähneknirschend ins iPad eingegeben. Mit Zusatztexten, dies machte ihr wohl keinen rechten Spaß. Dennoch: Unsere Zusatzwünsche zu Saucenänderung und Beilagenänderung haben alle funktioniert.
Die Beilagensalate die als Vorspeise bestellt waren, kamen leider mit der Hauptspeise.
Salz und Pfeffer wurde gewünscht, es gab nur Pfeffer.
Wartezeit auf Getränke und Speisen recht lang, aber noch akzeptabel.
Am meisten störte mich, dass geräuschvoll das Geschirr abgeräumt wurde als mein Vater noch aß. Auch dann direkt links und rechts von ihm. Ich sagte laut und deutlich zu meinem Vater "Gell, nicht gemütlich, wenn Du ja noch ißt!" Die Bedienung verschwand darauf hin und war nicht mehr gesehen. Das Geschirr meines Vaters räumte dann die zweite sehr junge Mitarbeiterin deutlich später ab. Diese noch sehr unsicher, aber richtig freundlich! Sie rettet den Service auf 2*.
Zahlen per EC-Karte ging (noch) nicht. Nicht ganz passend, da doch die Bestellungen nur über iPad gehen.
Getränke und Essen:
Unsere Runde war sehr in Probierlaune und ich werde mich auf die Gerichte von meinem Mann und mir halten.
Kurzer Auszug zu den Preisen:
kleines Wasser 0,25 l € 1,80
Paulaner Weizen bzw. Tegernseer hell 0,5 l je € 3,50
Lahnsteiner Pils 0,3 l € 2,30
Grauburgunder trocken 0,2 l € 3,90
Degistife zwischen € 1,80 - € 3,90
An Speisen wurden Idarer Weißwürste mit Brezel, Rostbeef (Sonderwunsch mit Zwiebeln), Pommes und Gemüse, Schnitzel Wienerart, Spargel mit Schinken und Kartoffeln, Rahmschwammerln mit Semmelknödeln... bestellt.
Für uns beide einen Beilagensalat zu € 2,90. Dieser Frisch und gut, leichtes Dressing.
Mein Mann orderte die hausgemachten Käsespätzle mit Röstzwiebeln € 7,90.
Wir fragten die Bedienung später, ob die Spätzle wirklich hausgemacht seien. "Natürlich, warum?" die Antwort. Warum? Sie waren sehr matschig und weich. Da sind manche Fertigspätzle besser. Das Gericht nur fade und geschmacklos, ganz nett dekoriert mit Petersilie, etwas Schnittlauch, Coctailtomate. Die Röstzwiebeln nicht hausgemacht.
Auf der Spargelkarte war jedes Gericht mit Fleisch (auf der Hauptkarte sind 4 vegetarische Gerichte aufgeführt). Daher fragte ich, ob ich Spargel, Kartoffeln und Flammkäse vom Bornwiesenhof haben könne. Dieser Flammkäse ist auf der Hauptkarte zu finden und in unserer Region bekannt.
Mein Gericht wurde wie gewünscht serviert. Schöne neue Kartoffeln mit Schale - mag ich sehr. Die Kartoffeln hatten einen prima Geschmack. Eine gute Portion Spargel, leider mit sehr verwässertem Geschmack, an den Enden nicht gut geschält. Vielleicht bezieht man hier schon geschälte Ware, würde auch den Geschmacksverlust erklären. Die als hausgemachte Hollandaise fand ich so grenzwertig, dass ich möglichst wenig davon aß. Definieren kann ich den Geschmack nicht. Auch das 2. Spargelgericht am Tisch wurde unabhängig von mir so kommentiert. Der Flammkäse ist immer gut, den kann man im guten Supermarkt bei uns kaufen. Ein fester Grillkäse mit guter Würzung. Nicht günstig, aber gut und in BIO-Qualität.
Preislich hat man hier das Spargelgericht mit Schinken zu € 13,90 + € 4,00 für den Flammkäse berechnet. € 17,90 für dieses Gericht großzügig kalkuliert.. Ich vermute hier fast einen unbedachten Ausrutscher.
Allgemein war die Meinung am Tisch zum Essen durchwachsen - ok. Fehlende Würze wurde fast überall festgestellt. Lediglich das mediterrane Mischgemüse beim Rostbeef meines Vaters konnte durch passende Würze überzeugen.
Gesamtrechung für 7 Personen: € 182,00. An Getränken hat es nicht gemangelt. Über die Rechnung kann man nicht meckern.
Ambiente und Sauberkeit:
Alles neu und entsprechend gepflegt. Schöne Brauhausatmosphäre durch die Kupferkessel (noch nicht in Betrieb) und viel Holz. Die Tische pur mit einer Balkonblume im Topf (sicherlich übrig von der Eröffnung), diese war schon sehr mitgenommen. In Papierservietten eingewickeltes Besteck steht im Bierkrug bereit, das passt hier.
An unserem Abend füllte sich das Restaurant wieder sehr - der Geräuschpegel schwoll auf perfektes Brauhausniveau an!
Vor dem Restaurant gibt es rustikale Außensitzplätze.
Toilette piccobello. Das Damen-WC im EG nur 1 großer Raum, dieser behindertengerecht. Einen Wickeltisch für Kinder hätte man hier problemlos noch unterbringen können. Das Herren-WC laut einem vertrauten Berichter nicht. Also wird man es hier nicht so eng sehen und ein Herr mit Handicap wird mal zu der Türe mit Mädchen gehen müssen. Ich gehe davon aus, dass im OG weitere Toiletten sind. 1 Damen-WC für die Größe des Lokales wird nicht reichen.
Fazit:
Hier geht es eher um gesellige Biertrinkerrunden und für diese gibt es eine gute Auswahl für die "Unterlage". Dies passt hier schon.
Um nur gut essen zu gehen, gibt es andere Anlaufstellen.
Schön, dass sich in Idar mal was tut! Dies sehe ich sehr positiv. Die beschriebenen "Mängel" sollten recht einfach in den Griff zu bekommen sein.
3– wenn es sich ergibt wieder. Wir sind auch einfach keine großen Biertrinker.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Lange zog sich der Umbau des ehemaligen Modehauses zum Brauhaus auf dem Schleiferplatz hin. Die Eröffnung wurde mit Spannung erwartet und entsprechend hoch war der Ansturm nach der unauffälligen Eröffnung im März.
Klug von den Betreibern: Ohne viel Tamtam und mit eingeschränkter Speisekarte wurde als "Testwoche" eröffnet. So wird den neuen Gästen gleich der "Wind aus den Segeln" genommen wenn etwas mal noch nicht so richtig läuft. In dieser Zeit war ich zufällig mit meinem Mann in Idar und wir kehrten... mehr lesen
3.0 stars -
"Der Focus liegt hier auf Geselligkeit, Service muß sich steigern." PetraIOLange zog sich der Umbau des ehemaligen Modehauses zum Brauhaus auf dem Schleiferplatz hin. Die Eröffnung wurde mit Spannung erwartet und entsprechend hoch war der Ansturm nach der unauffälligen Eröffnung im März.
Klug von den Betreibern: Ohne viel Tamtam und mit eingeschränkter Speisekarte wurde als "Testwoche" eröffnet. So wird den neuen Gästen gleich der "Wind aus den Segeln" genommen wenn etwas mal noch nicht so richtig läuft. In dieser Zeit war ich zufällig mit meinem Mann in Idar und wir kehrten
Geschrieben am 22.05.2015 2015-05-22| Aktualisiert am
22.05.2015
Besucht am 19.05.2015
Ein sehr gelungener Ausflugstag lag hinter uns. Schön auf dem Rückzug nach Hause machten wir Halt in Cochem. Dienstag Abend konnte man das schöne Städtchen in Ruhe anschauen, es war nicht überfüllt mit Touristen (= so Leute wie wir). Sogar ein kostenloser Parkplatz war für uns drin.
Es war einmal ... ein GastroGuiderpaar auf Futtersuche:
Oberhalb der Stadt trohnt die Reichsburg, leider nur bis 18.00 Uhr geöffnet. An die vorderste Moselpromenadenfront trauten wir uns nicht so recht, hier wird um jeden Gast gebuhlt. Wir kehrten in der Thorschenke ein und beließen es bei einem Glas Riesling. Denn auf Nachfrage: Nein, die Kartoffelrösti können wir nicht selbst machen! Die Preise waren aber danach. Also weitergesucht und in einer Seitengasse am Marktplatz den Lohspeicher entdeckt, sah interessant aus! War es auch, da ausgebucht. Hier empfahl man uns dann das "Divino" im Parkhotel. Wir machten uns also auf den Weg!
Service:
Beim Betreten des Hotel-Restaurants war zunächst niemand anwesend. An der Rezeption machten wir Halt und es kam eine Mitarbeiterin. "Möchten Sie Restaurant oder Bistro?" Keine Ahnung, wir waren ja noch nie hier. Wir ließen uns beide Karten reichen.
Beide Karten mit ambitionierten Preisen. Für den Besuch des Restaurants fehlte uns etwas die Muße, hatten wir doch noch eine weitere Rückfahrt vor uns. Die Bistrokarte ebenfalls mit interessanten Gerichten, also rein ins Bistro.
Einige Tische schlicht eingedeckt, leider nicht oben am Fenster. Also nahmen wir Platz an einem eingedeckten 2er Tisch, dort wo der Service nicht so weit laufen muss. Die Bedienung brachte eine zweite Karte und fragte nach den Getränkewünschen.
Wir orderten vorab eine Flasche Wasser, 0,75l zu € 5,50. Selters leicht wurde serviert. Vorab kam auch keine Frage, ob wir es vielleicht "sprudeliger" mögen. Wir ließen uns noch die Weinkarte reichen.
Mein Mann als Fahrer bestellte eine kleine Rieslingschorle, ich entschied mich für den Rosé. Gebracht wurde eine Apfelsaftschorle.
Daß die Servicemitarbeiterin noch nicht sehr sicher mit der deutschen Sprache war, hatten wir bereits bemerkt. Mein Mann reklamierte die Schorle, wies noch mal deutlich auf Weißweinschorle hin. Dann wurde ein Weinglas serviert. Ich sah es an und stellte fest: Da fehlt jeder Sprickel! RICHTIG - war Riesling pur. Dies haben wir dann später bei der Chefin angemerkt. Sie sagte sofort, sie bringt noch eine Schorle. Nein, bitte nicht auch noch!
Uns gefielen gleich zwei Hauptspeisen. Beide ohne jedes Gemüse oder Salat. Bei den Vorspeisen nur 1 Salat zu € 13.50. Wir hatten Bedenken, dass dies zuviel wird. Sehr hungrig waren wir beide nicht. Ich fragte, ob wir einen Beilagensalat bestellen können. Es folgte immer wieder der Fingerzeig auf den 13,50 €-Salat! Beilagensalat ginge nicht. Da kommt dann mein Sturkopf durch: Wenn eine dermaßen ausgezeichnete Küche nicht ansatzweise flexibel reagieren kann oder will, dann verkauft man mir auch keinen teuren Vorspeisensalat!
Ein Gast mit innerer Hitze nahm noch auf der bereits sehr kühlen Außenterrasse Platz, also ließ die Bedienung die Terrassentüre ab diesem Zeitpunkt weit aufstehen. Wir saßen direkt daneben. Ich bin nicht kälteempfindlich, bat aber nach dem Servieren unseres Essens darum, die Türe anzulehnen. Denn wenn ich etwas nicht mag, dann ist es kaltes Essen! Auch dies hat die Mitarbeiterin wohl nicht verstanden, die Türe blieb immer wieder auf. Lediglich die Chefin griff hier mal ein.
Am Nebentisch wurde eine Flasche Wein geordert. Der Herr bekam einen Probeschluck eingeschenkt. Noch während er kostete, schenke die Mitarbeiterin der Dame bereits Wein ein.
Übrigens: Mein Rosé kam nie. Reklamieren war mir dann auch zu blöd. Wasser ist gesund - Prost!
Die Chefin des Hauses wies später darauf hin, sie würde dann nur eine Schorle berechnen (€ 3,50/0,2l). Und die Mitarbeiterin sei neu. Toll - und wir sind die Versuchskaninchen! Ich möchte mich mit dieser Servicemitarbeiterin nicht über Unverträglichkeiten oder Allergien unterhalten müssen. Dann kann man gleich den Notarzt bestellen. Diese Sprachschwierigkeiten und Kopflosigkeit wird wohl eine längere Einarbeitungsphase brauchen... hoffentlich halten die Gäste durch. Vielleicht sollte man Mitarbeiter mal schulen, bevor sie auf die Gäste losgelassen werden. Oder anständige Löhne in einem solchen Haus für geschultes Personal zahlen.
Die Speisen kamen nach angenehmer Wartezeit.
Bistro und Restaurant waren während unserer Anwesenheit sehr spärlich besucht.
Essen:
Wir waren in letzter Zeit oft überrascht, dass selbst in einfachen Betrieben mit kleinen Preisen ein "Gruß aus der Küche" serviert wird. Diesen spart man sich hier.
Mein Mann entschied sich für 2 hausgemachte Reibekuchen mit Räucherlachs und Honig-Dill-Senfsauce zu € 12,50 aus der Rubrik der Vorspeisen.
Ich wählte von den Hauptspeisen Ricotta-Ravioli, Rehfiletmedaillon, Lambruscoredukton, Salbei-Butterpulver zu € 17,00.
Die Speisen wurden gemeinsam serviert.
Mein Mann erhielt 3 kleinere Reibekuchen. Diese leider überhaupt nicht knusprig, eher matschig. Diese angerichtet auf einigen Rucolablättern die auch ihre Farbe schon leicht verloren hatten. Obenauf guter Räucherlachs und die überall erhältliche und fertige Honig-Dill-Senfsauce. Einfaches Bistroniveau, die Portion als Vorspeise gut bemessen.
Mein Gericht duftete sehr gut, war nett angerichtet. Die Ravioli obenauf, umrundet von einem Sahneschäumchen, mittig auf den Ravioli die Rotweinreduktion und etwas frische Kresse! Die Übersichtlichkeit lag im Detail. Ich erlaube mir ein Original-Servier-Foto einzustellen und noch ein Bild auf der die Portion zu erkennen ist. 8 Ravioli, darunter fand ich kein Medaillion, sondern das Geschnetzelte eines Mini-Medaillions, ca. 70 - 80 g Fleisch. Nicht gelogen auf der Karte: Es stand Medaillion, nicht Medaillions.
Besonders ärgerlich: Dieses Gericht schmeckte so vorzüglich - es hätte ruhig eine vollständige Portion sein dürfen! Die Ravioli sehr fein, das Fleisch zart und innen medium rare. Wunderbar. Die Reduktion schön abgeschmeckt, Nelke gut zu erkennen.
Ambiente und Sauberkeit:
Alles machte einen sehr gepflegten Eindruck. Wir waren ja nur in dem Bistoteil, dieser wird vermutlich auch als Frühstücksraum genutzt. Modene Einrichtung, zweckmäßig. Die Tische nur mit einem Läufer versehen. Künstliches Gestrüpp als Platzhalter auf dem Tisch. Papierservietten. Bistro halt, ok, aber dann bitte auch andere Preise.
Fazit:
Das Restaurant ist unter anderem ausgezeichnet mit 14 Punkten GAULT MILLAU.
Sicherlich liege ich ganz falsch mit meinem Eindruck! Aber:
1– sicher nicht wieder. Insbesondere wegen KEINEM Service.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Ein sehr gelungener Ausflugstag lag hinter uns. Schön auf dem Rückzug nach Hause machten wir Halt in Cochem. Dienstag Abend konnte man das schöne Städtchen in Ruhe anschauen, es war nicht überfüllt mit Touristen (= so Leute wie wir). Sogar ein kostenloser Parkplatz war für uns drin.
Es war einmal ... ein GastroGuiderpaar auf Futtersuche:
Oberhalb der Stadt trohnt die Reichsburg, leider nur bis 18.00 Uhr geöffnet. An die vorderste Moselpromenadenfront trauten wir uns nicht so recht, hier wird um jeden Gast... mehr lesen
Restaurant im Parkhotel Cochem
Restaurant im Parkhotel Cochem€-€€€Restaurant, Hotel026717110Sehler Anlagen 1, 56812 Cochem
1.5 stars -
"Übrig blieb nur Unverständnis und ... Hunger." PetraIOEin sehr gelungener Ausflugstag lag hinter uns. Schön auf dem Rückzug nach Hause machten wir Halt in Cochem. Dienstag Abend konnte man das schöne Städtchen in Ruhe anschauen, es war nicht überfüllt mit Touristen (= so Leute wie wir). Sogar ein kostenloser Parkplatz war für uns drin.
Es war einmal ... ein GastroGuiderpaar auf Futtersuche:
Oberhalb der Stadt trohnt die Reichsburg, leider nur bis 18.00 Uhr geöffnet. An die vorderste Moselpromenadenfront trauten wir uns nicht so recht, hier wird um jeden Gast
Geschrieben am 21.05.2015 2015-05-21| Aktualisiert am
21.05.2015
Besucht am 19.05.2015
Diese Woche stand eine Wanderung zur Burg Elz auf dem Plan.
Bei Wanderungen muß für mich wenigstens eine Mahlzeit rausspringen. Vorher zur Stärkung, auf dem Weg oder spätestens danach zur Belohnung. Oder vorher, auf halber Wegstrecke und danach! Beim Wandern darf es auch ruhig einfache, rustikale Kost sein.
Zur Mittagszeit fiel die Entscheidung dieses Mal auf "vor der Wanderung". In Treis-Karden machten wir uns auf die Suche und ich hoffe es geht Euch auch so: Als GastroGuider findet man an fremden Orten gar nicht so einfach eine Lokalität.
In einer engen Straße entdeckte ich das Schlosshotel Petry, sprang kurz aus dem Auto um einen Blick auf die Speisentafel zu werfen. Gut, einfache Kost gibt es hier nicht! Aber noch besser: VERLOCKENDE!
Parkplätze sind hier rar und wir schauten noch, wo unser Auto nicht stört. Vom großen Fenster des Restaurants, unter der gerafften Ado-Gardine gestikulierte eine Dame uns, wo das Auto hinsoll. Service schon vor der Tür - nicht schlecht!
Service:
Der Service zog sich weiter so freundlich durch unser Mittagsmahl. Die freundliche Dame am Fenster war die Seniorchefin, am Tisch übernahm eine junge und gut geschulte Mitarbeiterin. Sie war stets präsent, konnte bestens Auskunft geben, sehr freundlich mit angenehmer Lockerheit.
Getränke wurden flott serviert, die Speisen nach angenehmer Wartezeit.
Zahlen im Hotel mit EC-Karte natürlich kein Problem.
Speisen und Getränke:
Auch wenn´s langweilig wird: Im Sommer sind wir auf dem Schorlen-Trip! Also 2 kleine Weißwein-Schorlen zu € 3,20. Sie waren genau so, wie wir sie mögen: trocken, kühl und sprickelig.
Ein Gruß aus der Küche wurde serviert. Einige Scheiben Weißbrot mit Mohn dazu eine cremige und sicherlich hausgemachte Kräuterbutter (schön mit der Spritztülle in ein Weckglas dekoriert).
Die interessante Karte bietet sicherlich für jeden Geschmack etwas. Die Wahl fiel nicht leicht, die saisonale Spargelkarte reizte durchaus auch.
Vorab nahmen wir beide 1 gemischten Salat vom Buffet. Bei meiner Hauptspeise war dieser im Preis enthalten, für meinen Mann extra mit € 3,50 berechnet. Das Salatbuffet mit ausreichender und frischer Salatauswahl. Karotten-, Rettich-, Krautsalat frisch und hausgemacht. Eine Schale mit schön marinierten Artischockenherzen! Der angemachte Rote-Bete-Salat sah auch hausgemacht aus, ich täuschte mich nicht! Das schmeckt schon ganz anders als aus dem Glas. 4 Salatdressings standen zur Qual der Wahl, ich wählte die Joghurtvariante. Die Burg macht sich verdient!
Als Hauptgericht wählte mein Mann von der Vorspeisenkarte "Rahmige Tagliolini mit gebratenen Garnelen, weißem und grünen Spargel" zu € 13,00.
Ein wunderbares Gericht. Der vorgewärmte tiefe Teller hielt die Speise lange warm. 1A-Pastaqualität, genau al dente, in dem leichten Rahm, nicht ertränkt. 3 große saftige Garnelen, bissfester Spargel, schön dekoriert mit Dill und Stiefmütterchenblüte. Für ein Vorspeisengericht eine gute Portion.
Da ich Aal in dieser Form noch nicht kannte, vorher auch noch nie auf einer Karte entdeckte, entschied ich mich für den regionalen "Aal grün in feiner Kräuterschaumsauce mit Maifelder Butterkartoffeln" zu € 19,00.
Ebenfalls im tiefen Teller serviert wurden 6 größere Stücke des saftigen, zarten und milden grünen Aals, ergänzt mit 2 kleineren geräucherten Aalstücken. Die Kräuterschaumsauce sehr fein abgeschmeckt, Deko aus Dill, glatter Petersilie und Gänseblümchen. Die Kartoffeln wurden im separten Schälchen gereicht. Die Speise großzügig bemessen, ich habe aber nichts übrig gelassen!
Beide Gerichte waren wirklich ausgezeichnet, wurden heiß und sehr schön angerichtet serviert. Die Küche unter der Leitung von Oliver Bell hat richtig was drauf. Hier wird noch handwerklich gekocht und nicht erwärmt!
Ambiente und Sauberkeit:
Es gibt mehrere Gasträume. Wir saßen wohl im ältesten und gediegensten der Räume. Alles gepflegt und sauber, aber auch in die Jahre gekommen. An Stuhlbeinen und Polstern waren die Gebrauchsspuren nicht zu übersehen. Aber wie viele Gastrobetriebe scheitern schon, bevor Gebrauchsspuren sichtbar sind?
Viel Holz, unter anderem ein Portrait mit der Burg Elz, die Tische sauber eingedeckt mit gestärkten Tischtüchern, Stoffservietten, frischen Blumen. Hier kann man sich wohlfühlen und hat nostalgisches Flair.
Toiletten modernisiert und top sauber.
Fazit:
4 - 5– gerne und unbedingt wieder wenn wir nochmals in der Nähe sind! 100 % Weiterempfehlung.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Diese Woche stand eine Wanderung zur Burg Elz auf dem Plan.
Bei Wanderungen muß für mich wenigstens eine Mahlzeit rausspringen. Vorher zur Stärkung, auf dem Weg oder spätestens danach zur Belohnung. Oder vorher, auf halber Wegstrecke und danach! Beim Wandern darf es auch ruhig einfache, rustikale Kost sein.
Zur Mittagszeit fiel die Entscheidung dieses Mal auf "vor der Wanderung". In Treis-Karden machten wir uns auf die Suche und ich hoffe es geht Euch auch so: Als GastroGuider findet man an fremden Orten... mehr lesen
Schlossstube im Schloß-Hotel Petry
Schlossstube im Schloß-Hotel Petry€-€€€Restaurant026729340St. Castorstr. 80, 56253 Treis-Karden
4.5 stars -
"Glücksgriff an der Mosel - feine Frischeküche" PetraIODiese Woche stand eine Wanderung zur Burg Elz auf dem Plan.
Bei Wanderungen muß für mich wenigstens eine Mahlzeit rausspringen. Vorher zur Stärkung, auf dem Weg oder spätestens danach zur Belohnung. Oder vorher, auf halber Wegstrecke und danach! Beim Wandern darf es auch ruhig einfache, rustikale Kost sein.
Zur Mittagszeit fiel die Entscheidung dieses Mal auf "vor der Wanderung". In Treis-Karden machten wir uns auf die Suche und ich hoffe es geht Euch auch so: Als GastroGuider findet man an fremden Orten
Geschrieben am 21.05.2015 2015-05-21| Aktualisiert am
21.05.2015
Besucht am 14.05.2015
Auf dem Rückweg von unserem schönen Ausflug mit der Rietburgbahn (Sesselbahn) entdeckten wir das Hinweisschild "Zur Kopsburg". Mein Mann und Burgenfan war natürlich nicht zu bremsen: "Die nehmen wir noch mit!"
Die Kropsburg wurdeAnfang des 13ten Jahrhunderts als Lehensburg der Speyrer Bischöfe erbaut und war vom 15. bis 19. Jh. im Besitz der Herren von Dalberg. 1689 wurde sie zerstört. Danach wurde die Vorburg wieder aufgebaut, auf deren Gelände befindet sich die heutige Burgschänke.
Da wir hier völlig unvorbereitet über die Lage der Burg waren, fuhren wir die geschotterte Strecke zur Burg. Mit Parkplätzen sieht es hier sehr schlecht aus. Es ist eher ein Ausflugsziel für Wanderer. Bei unserem Eintreffen am Vatertag war hier erwartungsgemäß viel los, auch eine große Gruppe Motorradfahrer war schon anwesend. Wir fanden etwas abseits am Seitenstreifen noch einen Parkplatz.
Von der Burg gab es nicht viel zu sehen. Die Burg befindet sich noch in Privatbesitz und ist daher nicht frei zugänglich. Dafür aber die schöne und große Terrasse der Burgschänke, hier fanden wir noch Platz.
Service:
Unterschiedlich. Eine lustige und nette Dame die die Gäste amüsant unterhielt, leider war sie für unseren Tisch nicht zuständig. Unsere Servicedame war eher von der genervten Sorte, Fragen unerwünscht, schnell soll sich der Gast entscheiden.
Also bestellten wir schnell 2 große Rieslingschorlen, 0,5 l zu € 3,80. Diese kamen auch schnell, mit großzügig eingeschenktem Wein, gut gekühlt. Jetzt war klar. Wir müssen wissen was wir wollen. Ich bestellte den vegetarischen Flammkuchen mit der Frage, ob noch Knoblauch ergänzt werden könne. Nein, dies geht nicht, der Flammkuchen ist ja fertig. Mein Unverständnis für Fertigfutter konnte sie gar nicht verstehen, dies würde ja auf der Karte stehen.... Da steht definitiv nichts, es sei denn, man studiert die Zusatzstoffe. Dafür wird vorne auf der Karte mit "frisch zubereiteten" Speisen geworben. Diese Aussage ist natürlich dehnbar, wie wir bei der Hauptspeise meines Mannes erfahren mussten.
Servieren, abräumen und das Bezahlen ging auch wieder schnell und anstandslos.
Speisen:
Ich entschied mich um, für einen großen Salatteller vom Buffet zu € 5,90 und eine Portion Bratkartoffeln zu € 3,00.
Mein Mann wählte die Kartoffelpuffer mit Apfelmus zu € 4,90.
Für diese zivilen Preise darf man in einem Ausflugslokal wohl nicht zu viel erwarten.
Mit meinem selbst zusammengestellten Salatteller war ich zufrieden. Der Chef reichte mir an der sauberen Salatbar den Teller und fragte, ob ich noch etwas Brot dazu wünsche. Nett, hätte ich dies vorher gewusst, wären die Bratkartoffeln entfallen. Die Salatbar noch gut und frisch bestückt, ich glaube 3 Dressings standen zu Auswahl. Die Bratkartoffeln kamen sicherlich auch aus der Tüte, waren aber ok.
Mein Mann erhielt seine 3 fertigen Kartoffelpuffer mit dem Apfelmus aus der Packung oder Glas. Die Puffer wenigstens knusprig.
Auf den Spruch mit der frischen Zubereitung der Speisen in der Karte sollte man verzichten.
Ambiente und Sauberkeit:
Nichts zu bemängeln. Die Terrasse mit Biergartenbestuhlung gepflegt mit viel Grün und Blumen. Der Gastraum sauber und gepflegt mit viel Holz. Toiletten einwandfrei.
Auf dem Rückweg von unserem schönen Ausflug mit der Rietburgbahn (Sesselbahn) entdeckten wir das Hinweisschild "Zur Kopsburg". Mein Mann und Burgenfan war natürlich nicht zu bremsen: "Die nehmen wir noch mit!"
Die Kropsburg wurde Anfang des 13ten Jahrhunderts als Lehensburg der Speyrer Bischöfe erbaut und war vom 15. bis 19. Jh. im Besitz der Herren von Dalberg. 1689 wurde sie zerstört. Danach wurde die Vorburg wieder aufgebaut, auf deren Gelände befindet sich die heutige Burgschänke.
Da wir hier völlig unvorbereitet über die Lage... mehr lesen
Burgschänke an der Kropsburg
Burgschänke an der Kropsburg€-€€€Restaurant, Pension, Ausflugsziel06323 5924Kropsburg 5, 67487 Sankt Martin
3.0 stars -
"Nettes Ausflugsziel, besonders für Wanderer." PetraIOAuf dem Rückweg von unserem schönen Ausflug mit der Rietburgbahn (Sesselbahn) entdeckten wir das Hinweisschild "Zur Kopsburg". Mein Mann und Burgenfan war natürlich nicht zu bremsen: "Die nehmen wir noch mit!"
Die Kropsburg wurde Anfang des 13ten Jahrhunderts als Lehensburg der Speyrer Bischöfe erbaut und war vom 15. bis 19. Jh. im Besitz der Herren von Dalberg. 1689 wurde sie zerstört. Danach wurde die Vorburg wieder aufgebaut, auf deren Gelände befindet sich die heutige Burgschänke.
Da wir hier völlig unvorbereitet über die Lage
Geschrieben am 21.05.2015 2015-05-21| Aktualisiert am
21.05.2015
Besucht am 13.05.2015
Am 2. Mai hörten wir im Radio einen Bericht über das Weingut Biffar mit dem japanischen Restaurant Fumi in Deidesheim. Im Interview die Inhaberin Fumiko Tokuoka. Sie möchte die Harmonie des deutschen Weines mit der japanischen Küche vermarkten. Dies hörte sich sehr interessant an. Unser Pfalzurlaub stand vor der Tür also reservierte ich schon von zu Hause einen Tisch im Fumi. Wir waren sehr gespannt und voller Vorfreude auf den Abend.
Service:
Meine telefonische Reservierung wurde von einen freundlichen Herrn entgegengenommen. Bei unserem Eintreffen im Restaurant wurden wir von einer jungen Japanerin freundlich begrüßt. Sie war an diesem Abend überwiegend für die Getränke zuständig. Freundlich, zurückhaltend, auch etwas unsicher, was sicherlich auf (noch) vorhandene Sprachschwierigkeiten zurückzuführen ist.
Ein junger Japaner, gut geschult und mit sehr gutem Deutsch, war maßgeblich für den Service verantwortlich. Die Speisekarte wurde gereicht und wir konnten sie in Ruhe studieren. Sehr aufmerksam, auch mit einer Reklamation oder Änderung der Speisen wußte er gut umzugehen. Die Speisen hat er allsamt gut erklärt, ohne Aufforderung. Fragen konnte er immer beantworten.
Die Speisen und Getränke kamen immer zügig. Es wurde zwischen den Gängen auch gefragt, ob eine längere Wartezeit gewünscht sei.
Zahlen und Verabschiedung reibungslos.
Speisen und Getränke:
Im Internet hatte ich mir bereits die Speisekarten angeschaut und Appetit geholt. Für mich stand fest: Volles Programm, das 5. Gänge Mai-Japan-Menü! Mein Mann schloss sich netterweise an, so werden meine Schreiberfinger entlastet :-)
Hier das Menü in der Originalversion:
Vorspeise Fünferlei aus der japanischen Küche
Thunfisch-Sashimi mit Rettichsalat
Calamaris und Frühlingszwiebel mariniert in Miso-Senf
„Kimpira“ pikante japanische Schwarzwurzel und Lotuswurzel
Japanisches Roastbeef in Ponzu-Sauce --> für uns getauscht in Nigiri mit Lachs
Dengaku-Miso auf Spargel Weinempfehlung: 2009 Pinot Sekt brut
/ Weiße Miso Suppe für den Frühling
mit Asari-Venusmuscheln, Wakame-Seetang und frittierten Tofu-Streifen
/ Fisch des Tages
im Panko-Mehl knusprig gebacken mit Sesam-Miso und Tonkatsu-Sauce,
dazu Tomatensalat mit Shiso-Kräuter Dressing Weinempfehlung: 2012 Chardonnay trocken
oder Rinderfiletsteak á la Japan
mit erfrischender Rettich-Ponzu-Sauce, dazu Spargel und Gemüse Weinempfehlung: 2012 Grauburgunder trocken
/ Sushi des Tages
3 Nigiri-Sushi und 4 Maki-Sushi Weinempfehlung: 2009 Deidesheimer Grainhübel Riesling Großes Gewächs
/ Dessert Macha Eis mit Früchten
in Josef Biffar Auslese Gelee Weinempfehlung: 2008 Deidesheimer Kieselberg Riesling Auslese Goldkapsel
Wir bestellten also das Menü in der fleischfreien Variante zu € 60,00 und eine 0,75 l Flasche Wasser zu € 4,90. Die Weine wollten wir separat und nicht alle bestellen, wir waren ja mit dem Auto da.
Einen Gruß aus der Küche gab es hier nicht.
Der trockene Sekt (0,1 l zu 4,00) zur Vorspeise wurde so frühzeitig gereicht, dass wir Angst hatten, zur Vorspeise sei er zu warm. Da wir ja mit dem Auto unterwegs waren, konnten wir auch nicht achtlos nachordern. Der Sekt gut gekühlt und schön trocken, dennoch kam er geschmacklich und besonders auch preislich nicht an den Sekt des Vorabends ran.
Das 5erlei der Vorspeisen wurde in einzelnen Schälchen schön angerichtet serviert. Unser Serviceherr erklärte jede Speise und empfahl noch, in welcher Reihenfolge man die Speisen essen sollte. Calamaris und Spargel wurden warm serviert, die anderen Speisen kalt. Am Besten schmeckte uns das Thunfisch-Sashimi, auch Algen mag ich sehr gerne. Die anderen Speisen auch alle gut, interessant gewürzt.
Die Miso-Suppe wurde schön heiß in tiefer Suppentasse serviert. Geschmacklich konnte sie leider gar nicht überzeugen, da haben wir schon deutlich schmackhaftere Miso-Suppen gegessen. Die versunkenen Venusmuscheln mit Schale sorgten dafür, bewußt und langsam zu essen. Zum Trennen von Muscheln und Schale mußte man die Gabel für das Hauptgericht zur Hilfe nehmen. Die Schalen haben wir notdürftig um die Schale auf dem Unterteller verteilt. Die frittierten Tofu-Streifen obenauf sogen sich gleich voll Suppe und wurden so zäh wie Gummi, zudem geschmacklos. Hier hätte man drauf verzichten können.
Das Hauptgericht wurde serviert. Dazu die Weinempfehlung Chardonnay trocken (0,1 l zu € 3,20). Eingeschenkt von der jungen Japanerin. Diese machte sich wohl auch Sorgen um unseren Führerschein! Eher einen halben Millimeter unter dem Füllstrich als 1 mm drüber. Für ein Weingut wirklich unpassend und knauserig, dies habe ich so noch nie erlebt. Doradenfilet im Knuspermantel und die Enttäuschung des Abends, aber schön angerichtet!
Man hätte auch einfach einen Knusperstick servieren können, dann hätte die Dorade hierfür nicht sterben müssen. Der Knuspermantel wirklich gut und knusprig. Das grätenfreie Doradenfilet in der Mitte zerbröselte vollkommen vertrocknet in seine Bestandteile. Schade, schade... vielleicht sollte die japanische Küche einfach bei rohem Fisch bleiben...
Mein Mann aß von den beiden Filetstücken höchstens 1/4. Der Tomatensalat bestand aus ungewürzten Tomatenspalten (der grüne Mittelstrunk meist nicht entfernt). Die Tomaten verschiedener Sorten, darunter auch eine grüne und fast schwarze Sorte, hatten leider gar kein Aroma. Das Shiso-Kräuter Dressing konnte nur bedingt Abhilfe schaffen. Allerdings half die Tomate dem Fisch zu etwas mehr Saftigkeit wenn man beides gemeinsam verspeiste. Die Tonkatsu-Sauce mit weißer Sesampaste rettete das Hauptgericht nicht. Das beste am Hauptgang waren die 2 Stangen vom grünen Spargel.
Beim Abräumen fiel natürlich der fast volle Teller meines Mannes auf und wir sprachen die Misere an. Der Serviceherr klärte mit der Küche und der Koch sagte, er würde beim nächsten Gang etwas mehr Sushi machen. Dies lehnten wir dankend ab, sonst würde es wohl zu eng für´s Dessert.
Der Sushi-Gang wurde serviert - mit Extra-Sushi. Auf jeden Fall eine nette Reaktion des Koches, vielleicht war der Teller schon fertig angerichtet. Der Teller des Menüs mit 3 Nigiri (Thunfisch, Lachs und Dorade), dazu 4 Maki (2 x Gurke, 2 x Lachs) klassisch mit Ingwer, Wasabi und Sojasauce. Ingwer wurde anstandslos noch nachgereicht. Geschmacklich dieser Gang gut und die Dorade saftig und die Fischqualität überzeugend! Als Entschädigung für den Hauptgang auf dem separaten Teller 4 california inside out davon 2 mit Rogen obenauf. Diese auch gut, eine Variante mit Mayonaise, die fand ich nicht stimmig.
Die Menge der Speisen war immer gut bemessen und so kam es dazu, dass wir das Dessert abbestellten (dabei hätte es mich sehr interessiert, ob das Matcha-Eis besser als mein selbst gemachtes schmeckt!). So betrug der Menüpreis für 4-Gänge je € 54,00.
Ambiente und Sauberkeit:
Wir parkten ein Stück vor dem Weingut und die Zufahrt mit dem Sandsteingebäude macht richtig was her. Sehr gepflegt, die Außenbestuhlung nicht in Betrieb, es hatte sich stark abgekühlt.
Innen sehr gepflegt, modern und pur mit Betonboden und modernen Bildern. Die Farben rot und schwarz geben den japanischen Ton an. Hohe große Tische mit hohen Hockern mit Lehne, man sitzt überraschend gut. Am Tisch sitzt man mit anderen Gästen gemeinsam. Die Tische schlicht und gepflegt eingedeckt mit schwarzen Sets, roten Papierservietten, Stäbchen, Besteck, Kerze.
Auf dem Weg zur Toilette über den Hof kann man einen Blick durchs Fenster in die große, gepflegte Küche werfen.
Fazit:
Selbstverständlich passen deutsche Weine hervorragend zur japanischen Küche.
Dennoch wird in der Pfalz gastronomisch viel geboten und so werden wir hier wohl nicht mehr einkehren. Im Fumi stimmte das Preis-Leistungsverhältnis mit einer Gesamtrechnung von € 127,30 für uns wirklich nicht, es wird hier nur geschickt vermarktet. In meiner Heimatstadt Düsseldorf waren wir schon zufriedener und deutlich günstiger japanisch essen.
Am 2. Mai hörten wir im Radio einen Bericht über das Weingut Biffar mit dem japanischen Restaurant Fumi in Deidesheim. Im Interview die Inhaberin Fumiko Tokuoka. Sie möchte die Harmonie des deutschen Weines mit der japanischen Küche vermarkten. Dies hörte sich sehr interessant an. Unser Pfalzurlaub stand vor der Tür also reservierte ich schon von zu Hause einen Tisch im Fumi. Wir waren sehr gespannt und voller Vorfreude auf den Abend.
Service:
Meine telefonische Reservierung wurde von einen freundlichen Herrn entgegengenommen.... mehr lesen
2.5 stars -
"Toll angerichtete japanische Küche, aber auch Schwächen" PetraIOAm 2. Mai hörten wir im Radio einen Bericht über das Weingut Biffar mit dem japanischen Restaurant Fumi in Deidesheim. Im Interview die Inhaberin Fumiko Tokuoka. Sie möchte die Harmonie des deutschen Weines mit der japanischen Küche vermarkten. Dies hörte sich sehr interessant an. Unser Pfalzurlaub stand vor der Tür also reservierte ich schon von zu Hause einen Tisch im Fumi. Wir waren sehr gespannt und voller Vorfreude auf den Abend.
Service:
Meine telefonische Reservierung wurde von einen freundlichen Herrn entgegengenommen.
Geschrieben am 20.05.2015 2015-05-20| Aktualisiert am
20.05.2015
Besucht am 13.05.2015
Nach einem Ausflug und Wanderung zur Burg Neuschafeneck machten wir uns auf die Suche zu einem späteren Mittagessen. Auf einem Weingut wurde uns der Marienhof mit durchgehender Küche empfohlen.
Wir machten uns auf den kurzen Weg und fanden gleich das Weingut mit Restaurantbetrieb in sehr schöner Lage. Parkplätze stehen rund um das Weingut reichlich zur Verfügung. Diese sind, wenn bei gutem Wetter der Weingarten in Betrieb ist, auch sicherlich notwendig. Einige Ausflügler waren noch zu Gast. Seniorentruppen, Motorrad- und Fahrradfahrer... Wenn die Saison richtig los geht, ist hier wohl richtig was los!
Service:
Wir nahmen bei herrlichem Wetter im Außenbereich vor der Weinstube Platz. Ein Mitarbeiter brachte uns gleich die Karten mit dem Hinweis, er würde gleich für die Getränke kommen. Hier hat er Wort gehalten, kurze Zeit später nahm er die Getränke auf und wir durften die Karte in Ruhe studieren.
Insgesamt war die Bedienung freundlich und aufmerksam. Man merkte aber auch, dass hier viele / überwiegend Durchgangsgäste versorgt werden.
Getränke und Speisen wurden flott bzw. nach angenehmer Wartezeit serviert. Auch das Zahlen per EC-Karte unkompliziert im Restaurant.
Speisen und Getränke:
Wir wählten 2 trockene Rieslingschorle, 0,5 l wegen großem Durst, zu je € 3,60. Diese waren gut gekühlt, sprickelig und auch der verwendete Wein war gut.
Speisen:
Erfreulich die gut zusammengestellte saisonale Spargelkarte, diese reichte uns vollkommen.
Für mich 1 gemischter Beilagensalat (€ 3,40) und Bandnudeln mit gebratenem Spargel, Walnüssen und Pesto zu € 14,50.
Mein Mann wählte frischen Stangenspargel mit Pfannkuchen und Hollandaise zu € 14,90.
Der gemischte Beilagensalat wurde vorab serviert und war in Ordnung. Frische Zutaten, aber wirklich lieblos angerichtet. Ein dickes Champignonstück, einige Gemüseraspel obenauf. Das Dressing ging etwas unter, teilweise war der Salat etwas trocken. Niveau gutes Ausflugslokal.
Meine Bandnudeln waren feine Tagliatelle. Diese ebenfalls wie der Spargel gebraten. Damit hatte ich nicht gerechnet und das Gericht war leider sehr öllastig, nicht so mein Ding. Wenn auch geschmacklich ok, haben gebratene Nudeln in dieser Form für mich etwas vom "Reste-Essen". Dagegen ist nichts zu sagen, aber dies mache ich zu Hause. Preislich war das Gericht für wenig Nudeln, wenig Spargel einfach viel zu teuer. Geschmacklich allerdings gut gewürzt und die Walnüsse nicht knauserig bemessen. Zur Halbzeit tauschten mein Mann und ich die Gerichte.
Der Stangenspargel war gut gegart, an den Enden nicht sehr sauber geschält. Diese Portion wirklich gut, obenauf sogar 2 Stangen grüner Spargel. Der Spargel regelrecht eingebettet in die Pfannkuchen - dies wiederum wirklich KEIN Ausflugslokalniveau. Die (nicht hausgemachte) Hollandaise wurde separat gereicht - schön, so konnte man zurückhaltend damit umgehen.
Die Speisen wurden schön angerichtet auf vorgewärmten Tellern serviert. Die Deko, bestehend aus empfindlichen Bärlauchblättern, hatte leider unter der Wärmebrücke etwas gelitten.
Ambiente und Sauberkeit:
Alles gepflegt und sauber. Bequeme Bestuhlung im Außenbereich, auf Deko wird hier verzichtet. Bei der Menge der Außenplätze durchaus verständlich. Die Weinstube sehr gemütlich, urig. Die Toiletten sauber und gepflegt.
Fazit:
3– wenn es sich ergiebt wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Nach einem Ausflug und Wanderung zur Burg Neuschafeneck machten wir uns auf die Suche zu einem späteren Mittagessen. Auf einem Weingut wurde uns der Marienhof mit durchgehender Küche empfohlen.
Wir machten uns auf den kurzen Weg und fanden gleich das Weingut mit Restaurantbetrieb in sehr schöner Lage. Parkplätze stehen rund um das Weingut reichlich zur Verfügung. Diese sind, wenn bei gutem Wetter der Weingarten in Betrieb ist, auch sicherlich notwendig. Einige Ausflügler waren noch zu Gast. Seniorentruppen, Motorrad- und Fahrradfahrer... Wenn... mehr lesen
3.5 stars -
"Schönes Ausflugslokal mit tollem Weingarten" PetraIONach einem Ausflug und Wanderung zur Burg Neuschafeneck machten wir uns auf die Suche zu einem späteren Mittagessen. Auf einem Weingut wurde uns der Marienhof mit durchgehender Küche empfohlen.
Wir machten uns auf den kurzen Weg und fanden gleich das Weingut mit Restaurantbetrieb in sehr schöner Lage. Parkplätze stehen rund um das Weingut reichlich zur Verfügung. Diese sind, wenn bei gutem Wetter der Weingarten in Betrieb ist, auch sicherlich notwendig. Einige Ausflügler waren noch zu Gast. Seniorentruppen, Motorrad- und Fahrradfahrer... Wenn
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Schön! Nun verbinden sich die wohl erfolgreichesten Gastronomen Lautereckens: Familie Jakob (3. Generation in Lauterecken = Pfälzer Hof) und Bazzato (italienisch (Paulo) - deutsch (Sigrun). Zusammen geschätzte ~70jährige Gastronomieerfahrung. Was soll hier schief gehen?
Die Gastronomieräume erfuhren durch Fam. Jakob die überfällige Renovierung und die glückliche Hand der Innengestaltung.
Der ehemaligen Stammkundschaft fällt auf der neu gestalteten Speisekarte auf: Reduziert auf wesentlich Pizza und Pasta - die Klassiker der Firenze tauchen wieder auf, ebenso mutige Kreationen wie die Pizza mit Blutwurst. Nur hoffentlich ein neues Rezept der Bolognese!
Motto der schönen neuen Homepage: "Essen und Trinken ist ein Vergnügen." Hier stimme ich voll und ganz zu! Bei einem Besuch wird man hier wohl nicht viel falsch machen.