Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 622 Bewertungen 943928x gelesen 16344x "Hilfreich" 15110x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 25.11.2015 2015-11-25| Aktualisiert am
25.11.2015
Besucht am 31.10.2015
Durch Zufall entdeckten wir im Sommer auf der Heimreise von der Eifel den Richtershof, und waren begeistert. Ein kleiner Snack überzeugte uns, die Kritik unseres Besuches vom 10.07.15 ist nachzulesen unter „Weinromantikhotel Richtershof“ (http://www.gastroguide.de/restaurant/259/weinromantikhotel-richtershof/muelheim).
Bistro-Bar-Remise ist nicht separat angelegt.
Der Richtershof wurde 2001 eröffnet. Ein wirklich stilvolles Anwesen mit 3 Restaurants:
Culinarium R – Bistro Bar Remise – Wintergarten Baldachin
Unseren zweiten Aufenthalt habe ich frühzeitig mit Übernachtung gebucht. Ein „Arrangement“ Übernachtung mit 5-Gänge Menü und kleinen Extras.
Service:
Der Service fängt auf der Homepage an, steigert sich telefonisch und rundet sich beim Hotelaufenthalt ab. Einfach perfekt bis hin zum ausgiebigen Sektfrühstück am nächsten Morgen. Der rote Faden durch den Richtershof.
Das Arrangement gefunden, telefonisch Details erfragt (auf individuelle Wünsche zum Menü wird absolut Rücksicht genommen), schriftlich reserviert und bestätigt.
Ankunft, freundlicher Empfang, Begleitung an das gebuchte Zimmer „Petit Charme“. Diese kleinste Kategorie war mehr als ausreichend und sehr geräumig. Frisches Obst, ein frisch gebackener Mini-Marmorkuchen (eigentlich gar nicht so Mini), Pralinen … stehen für uns bereit.
Es wurde benannt, dass unser gebuchtes Menü im Restaurant Wintergarten Baldachin serviert wird. Im Arrangement war ein 5-Gänge-Menü mit Weinbegleitung enthalten.
Im Restaurant Winterbarten wurden wir nett von einer Servicemitarbeitern empfangen. Auf einer separaten Theke lagen die namentlich beschrifteten Menükarten parat. Bei der Buchung konnte man Wünsche äußern. Hier vermerkte ich „Gerne Fisch bzw. vegetarisch, Fleisch nach Absprache“. Es wird also individuell auf die Gäste eingegangen ohne „á la carte“ anzubieten.
Die freundliche Mitarbeiterin begleitete uns samt persönlicher Menükarte zu unserem Tisch im kleineren angegliederten Raum des Wintergartens (unser Wunsch).
Über den Abend wurden wir wunderbar betreut. Von einer Servicemitarbeiterin die unsere Speisen servierte und einer junge Dame die auf gelungenste Weise uns auf unserer Mosel-Weinreise begleitete (und nicht mit uns trank). Ihre Ausführungen waren wunderbar unterhaltend und miterlebbar. Eine Entertainerin in ihrer Berufung!
Alle Speisen wurden mit genau richtigen Abständen serviert. Die Weine passend eingeschenkt, auch das zusätzlich bestellte Wasser (im Kühler bereitgestellt).
Speisen und Getränke:
Hier kommen wir, leider, zum Reinfall des Abends: ICH! Als Überraschung für meinen Mann geplant und gebucht kam es, wie es nicht sein soll: Ein richtig fetter grippaler Infekt überfiel mich pünktlich zum Termin! (Doc hbeermann: Habe mich nicht getraut nach illegalen medizinischen Waffen zu fragen!).
In der Apotheke versuchte ich es mit der Ansage: „Ich möchte alles, was in der Werbung umworben wird und sofort hilft. Und genau in der Reihenfolge!“ Die Apothekerin war mehr als sprachlos! Ein Arzt in der Familie sagte mal: „Eine richtige Erkältung dauert mit Medikamenten 2 Wochen und ohne 14 Tage“. So geht es immer aus! Und Kleenex Balsam feiert 2015 die Weihnachtsfeier auf meine Kosten.
Meine Befürchtungen wurden wahr: Der Geschmackssinn meldete nur noch sporadisch sein Dasein, insbesondere bei den Weinen. Mein Mann vermittelte so gut es ging und es gab nur Lob.
Als Apèritif wählten wir den moselländischen Richtershof brut nach Champagnerverfahren zu € 8,00 das 0,1 l Glas. Geschmacklich so fein, er kam sogar bei mir an!
Hierzu werden uns 3 Sorten frisches Brot und Butter gereicht. Das dunkle runde Brot ist der Renner.
Zu dem Menüpreis kann ich hier leider nichts weiter als "angemessen" sagen. Im gebuchten Arrangement mit Übernachtung war das Menü enthalten.
Unser Menü samt Weinbegleitung:
Amuse Bouche
Eigentlich was Feines vom Spanferkel. Für uns netterweise in die vegetarische Variante getauscht. Hier hätte ich mir vom Richtershof mehr Kreativität erhofft, Tomate-Mozzarella ist nicht der Brüller. Dennoch feine Coctailtomaten, Mini-Mozzarellakugeln, nett arrangiert mit wirklich gutem Balsamico und Olivenöl.
Gratinierter Frischkäse im Zucchinimantel, Paprikamarmelade und Salatstrauß
Sehr fein!!! Der lauwarme und leicht gratinierte Ziegenfrischkäse sitzt auf einem dünnen Knusperboden, der Zucchinimantel hüllt ihn ein. Die Paprikamarmelade und eine gegrillte Coctailtomante runden stimmig ab!
Dazu ein feinherber Riesling vom grauen Schiefer, Weingut Leo Fuchs! Muss man sich merken!
Stauchtomaten-Consommé, Pilze und Basilikum-Ravioli
Ein Consommé-Fan bin ich nicht. Á la carte hätte ich dies nicht gewählt. Eine Augenfreude wurde serviert. Die klare Suppe mit Champignons und fein gewürfeltem Suppengemüse, laut meinem Mann mit schönem Pilzaroma. Ein Ravioli, mit genau dem richtigen Biss, schmeckte meinem Mann deutlich und gut nach Basilikum. Ich liebe Basilikum, leider hatte ich mit „Rüsselseuche“ hier kein Aroma (fließt natürlich nicht in die Wertung!).
Weinbegleitung: 2012er Riesling trocken, Mülheimer Elisenberg vom Weingut Bauer.
Doradenfilet, Spitzkohl & körnige Senfsauce
Das Doradenfilet perfekt auf der Haut glasig gebraten. Der Spitzkohl mit Biss gedünstet. Die körnige Senfsauce als würziger und perfekter Kontrast.
Hierzu ein Weißburgunder aus der Nachbarschaft. Weingut Max Ferd. Richter, Mülheim direkt neben dem Richtershof dem der Hof wohl auch den Namen verdankt.
Gebratener Fjord-Lachs, mediteranes Gemüse & feine Nudeln, Kräuter Pesto
Das Highlight meiner gebeutelten Geschmacksnerven! Das feine Aroma des perfekt gebratenen Fjordlachses kam an! Unter der Cloche dampfend serviert. Die feine Pasta und das Gemüse al dente, fein gewürzt. Das Kräuter Pesto serviert mit Thymianzweig.Und ein krosser (vermutlich) Pastinakenchip.
Wir bleiben an der Mosel: Ein Grauburgunder- Pinot Gris 2013 , Weingut Chateau de Schengen, Luxembourg.
Schokoladen-Brownie, Gewürz-Kirschen & Cassissorbet
Für uns leider der „schwächselnste“ Gang samt Weinbegleitung. Wir baten, da schon gut gesättigt, um ein etwas kleineres Dessert. Der Brownie dann als ½-Portion serviert. Jede Komponente an sich sehr gut, aber hier wurde einfach nicht unsere süße Ader getroffen. Die Aromen fast zu viel des Guten und miteinander nicht so stimmig.
Auch die Weinbegleitung, ein 2012er Graacher Himmelreich Riesling Spätlese führte uns nicht in den 7. Himmel. Zu viel Schwerkraft um in den Himmel zu steigen…
Ambiente:
Hier kann ich nur sagen: Der gesamte Richtershof ist perfekt und stimmig von vorne bis hinten! Hinfahren, abschalten und geniessen! Selbstverständlich bis ins letzte Detail gepflegt, die Bilder geben es hoffentlich wieder! Natürlich ein perfekt eingedeckter Tisch mit Kerze, Blume, Stoffservietten... In allen Hotel- und Gastronomiebereichen ist hier alles eine Augenweide.
Fazit:
100%ig wieder!
Allerdings:
- Ohne Erkältung
- Essen á la carte. Das Menü war toll. Auf der Karte des Culinarium R habe ich allerdings Speisen entdeckt, die mir nicht aus dem Kopf gehen. Ich wähle lieber mein Menü selbst.
- Übernachtung in dem wunderschönen Hotel macht Sinn, Frühstück erstklassig. Wellnessbereich ist sehr klein und schnell überfüllt.
Durch Zufall entdeckten wir im Sommer auf der Heimreise von der Eifel den Richtershof, und waren begeistert. Ein kleiner Snack überzeugte uns, die Kritik unseres Besuches vom 10.07.15 ist nachzulesen unter „Weinromantikhotel Richtershof“ (http://www.gastroguide.de/restaurant/259/weinromantikhotel-richtershof/muelheim).
Bistro-Bar-Remise ist nicht separat angelegt.
Der Richtershof wurde 2001 eröffnet. Ein wirklich stilvolles Anwesen mit 3 Restaurants:
Culinarium R – Bistro Bar Remise – Wintergarten Baldachin
Unseren zweiten Aufenthalt habe ich frühzeitig mit Übernachtung gebucht. Ein „Arrangement“ Übernachtung mit 5-Gänge Menü und kleinen Extras.
Service:
Der Service fängt auf... mehr lesen
Wintergarten Baldachin im Richtershof
Wintergarten Baldachin im Richtershof€-€€€Restaurant, Hotel49065349480Hauptstr. 81-83, 54486 Mülheim
4.5 stars -
"Feierlaune im Richtershof, aber nicht Halloween!" PetraIODurch Zufall entdeckten wir im Sommer auf der Heimreise von der Eifel den Richtershof, und waren begeistert. Ein kleiner Snack überzeugte uns, die Kritik unseres Besuches vom 10.07.15 ist nachzulesen unter „Weinromantikhotel Richtershof“ (http://www.gastroguide.de/restaurant/259/weinromantikhotel-richtershof/muelheim).
Bistro-Bar-Remise ist nicht separat angelegt.
Der Richtershof wurde 2001 eröffnet. Ein wirklich stilvolles Anwesen mit 3 Restaurants:
Culinarium R – Bistro Bar Remise – Wintergarten Baldachin
Unseren zweiten Aufenthalt habe ich frühzeitig mit Übernachtung gebucht. Ein „Arrangement“ Übernachtung mit 5-Gänge Menü und kleinen Extras.
Service:
Der Service fängt auf
Auf der Heimfahrt entlang der Mosel entschlossen wir uns zu einem frühen Abendessen. Letzte Station war Cochem und hier war trotz, oder gerade eben deshalb, die Hölle los. Die dicht gefüllten Straßen lichteten sich allerdings zur frühen Abendstunde zügig.
Vor dem Ratskeller im Stadtkern der Fußgängerzone standen wir im Sommer schon einmal, diesmal stiegen wir die Stufen herab in das geräumige Gewölbe.
Es war noch früh, aber nach und nach füllte sich das Haus.
Service:
Begrüßt wurden wir freundlich und die beiden Herren im Service waren aufmerksam und freundlich.
Das Essen wurde unglaublich schnell serviert, für einen gemütlichen Abend fast zu schnell. An diesem Abend war es uns ganz recht. Beilagensalat und Flammkuchen wurden gemeinsam serviert. Wir hätten den Salat gerne in Ruhe vorab gegessen, haben dies aber bei der Bestellung auch nicht gesagt.
Speisen und Getränke:
Für den Chauffeur 1 Moselrieslingschorle , 0,2 l zu € 3,00
Für die Beifahrerin 1 Moselriesling Hochgewächs, 0,2 l zu € 4,90
Die Karte ist gut gestaltet, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auf einer Schiefertafel wird das Tagesgericht angekündigt.
Die 2 Beilagensalate zu je € 3,00 wurden im Schälchen serviert. Frischer Lollo Rosso und Bianco, Salatgurke und Tomate. Das Kräuter-Creme-Fraiche-Dressing war mir etwas zu massig und machte keinen hausgemachten Eindruck (wird dies auch zum Reibekuchen gereicht?). Ein einfacher Beilagensalat, okay.
Als Hauptgericht bestellten wir beide Flammkuchen.
Mein Mann wählte den Flammkuchen mit Tomate-Mozzarella zu € 7,90.
Ich entschied mich für den Flammkuchen mit Blattspinat und Lachs zu € 9,80.
Beide Flammkuchen wurden heiß und vorgeschnitten auf dem typischen Holzbrett serviert. Der Teig außen schön knusprig und hauchdünn, so wie er sein soll.
Tomate-Mozzarella schnitt geschmacklich besser ab.
Bei meinem Flammkuchen war mir fast zu viel Lachs aufgelegt worden. Und vom Spinat blieb ein leicht pelziges Gefühl im Mund, er war auch etwas trocken. Hier hat mir etwas Raffinesse und Würze gefehlt. Dennoch war der Flammkuchen gut essbar.
Am Nebentisch wurde ein Rumpsteak serviert. Der Gast schnitt es an und es schien butterzart. Vielleicht ist dies die Spezialität des Hauses.
Sauberkeit und Ambiente:
Das offene Steingewölbe bringt eine tolle Atmosphäre. Die Akustik auch später bei gut besuchtem Lokal noch angenehm.
Rustikal mit modernen Einflüssen, gepflegt. Geschmackvoll eingerichtet . Dunkele Holztische und Stühle, mittig riesige Kronleuchter.
Herbstliche Deko auf den Tischen, nicht überladen.
Alles sehr stimmig, so auch die handbeschriebene Tafel: „ Regen lässt das Gras wachsen, Wein das Gespräch.“ Schön und wahr.
Die Toiletten sauber und gepflegt.
Auf der Heimfahrt entlang der Mosel entschlossen wir uns zu einem frühen Abendessen. Letzte Station war Cochem und hier war trotz, oder gerade eben deshalb, die Hölle los. Die dicht gefüllten Straßen lichteten sich allerdings zur frühen Abendstunde zügig.
Vor dem Ratskeller im Stadtkern der Fußgängerzone standen wir im Sommer schon einmal, diesmal stiegen wir die Stufen herab in das geräumige Gewölbe.
Es war noch früh, aber nach und nach füllte sich das Haus.
Service:
Begrüßt wurden wir freundlich und die beiden Herren... mehr lesen
3.5 stars -
"Speisen in stimmungsvoller Atmosphäre" PetraIOAuf der Heimfahrt entlang der Mosel entschlossen wir uns zu einem frühen Abendessen. Letzte Station war Cochem und hier war trotz, oder gerade eben deshalb, die Hölle los. Die dicht gefüllten Straßen lichteten sich allerdings zur frühen Abendstunde zügig.
Vor dem Ratskeller im Stadtkern der Fußgängerzone standen wir im Sommer schon einmal, diesmal stiegen wir die Stufen herab in das geräumige Gewölbe.
Es war noch früh, aber nach und nach füllte sich das Haus.
Service:
Begrüßt wurden wir freundlich und die beiden Herren
Im Sommer entdeckten wir das Kloster Machern im Vorbeifahren. Dieses Mal war zur Mittagszeit Gelegenheit hier einzukehren.
Das Kloster liegt direkt an der Mosel, allerdings durch die Bundesstraße getrennt. Parkplätze gibt es reichlich rund um das Gelände. Hier gehört auch die Kloster-Brauerei (separat bei GastroGuide angelegt) dazu.
Wir peilten die Kloster-Weinstube / Weincabinett / Café an. Hier geht es deutlich ruhiger als in der Brauerei zu.
Die beiden Bedienungen waren beschäftigt, so wählten wir selbst unseren Platz. Es war nicht zu viel los, dennoch dauerte es geraume Zeit, bis Kenntnis von uns im übersichtlichen Gastraum genommen wurde.
Kurze Frage, ob wir etwas essen möchten. Ich ließ mir die Karte reichen und sagte der Mitarbeiterin, dass wir spät gefrühstückt hatten und einfach mal schauen möchten.
2 trockene Weinschorlen bestellten wir gleich. 0,2 l zu € 3,30 – die Klosterwirte wollen Gewinn machen! Diese wurden gut temperiert und mit gutem Wein umgehend serviert. Danach waren wir verlassen und mussten uns zum Zahlen deutlich bemerkbar machen. Wenn der Service immer so ist, ist Verbesserungspotential geboten.
Nichts desto trotz: Die Weinstube ist sehr schön. Gemütlich mit viel Holz, schlicht, gepflegt und mit passender Deko. Außen gibt es sehr schöne Sitzplätze, die geschützten waren sogar am 01.11. noch besetzt.
Die Toiletten, treppauf also nicht behindertengerecht, sind sauber und gepflegt.
Die Speisekarte bietet eine Auswahl interessanter und regionaler Gerichte. Saisonal wurden verschiedene Steinpilzgerichte angeboten. Die Speisen, die an den Tischen serviert wurden, sahen alle sehr appetitlich aus. Ebenso die Kuchenauswahl in der Glasvitrine.
Empfehlenswert ist absolut ein Abstecher ins Gewölbe der ehemaligen Krypta auf dem Klostergelände. Hier werden Liköre, Trester, Essige, Gewürze, Öle … verkauft. Kosten darf man auch und der geschäftstüchtige Mitarbeiter schenkte mir gleich Hochprozentiges vom Pfefferminz gegen meine schlimme Erkältung ein. 10 Sekunden später war die Nase frei und der Heilsaft gekauft :-).
Im Sommer entdeckten wir das Kloster Machern im Vorbeifahren. Dieses Mal war zur Mittagszeit Gelegenheit hier einzukehren.
Das Kloster liegt direkt an der Mosel, allerdings durch die Bundesstraße getrennt. Parkplätze gibt es reichlich rund um das Gelände. Hier gehört auch die Kloster-Brauerei (separat bei GastroGuide angelegt) dazu.
Wir peilten die Kloster-Weinstube / Weincabinett / Café an. Hier geht es deutlich ruhiger als in der Brauerei zu.
Die beiden Bedienungen waren beschäftigt, so wählten wir selbst unseren Platz. Es war nicht zu... mehr lesen
Weinkabinett Kloster Machern
Weinkabinett Kloster Machern€-€€€Cafe, Weinstube06532953175An der Zeltinger Brücke, 54470 Bernkastel-Kues
3.5 stars -
"Hier kann man rasten! Das Kloster ist den Abstecher wert!" PetraIOIm Sommer entdeckten wir das Kloster Machern im Vorbeifahren. Dieses Mal war zur Mittagszeit Gelegenheit hier einzukehren.
Das Kloster liegt direkt an der Mosel, allerdings durch die Bundesstraße getrennt. Parkplätze gibt es reichlich rund um das Gelände. Hier gehört auch die Kloster-Brauerei (separat bei GastroGuide angelegt) dazu.
Wir peilten die Kloster-Weinstube / Weincabinett / Café an. Hier geht es deutlich ruhiger als in der Brauerei zu.
Die beiden Bedienungen waren beschäftigt, so wählten wir selbst unseren Platz. Es war nicht zu
Beim Essen liegt es doch nahe, sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen.
Wir machten einen Ausflug an die Mosel, schlenderten durch Traben-Trarbach.Mittagszeit.
Bauch an Kopf: Hunger!
Traben-Trarbach ist mit reichlich Gastronomie versehen, uns war nicht nach fremdländischer Küche. So entdeckten wir „Storcke Stütz“, von außen ansprechend dekoriert. Tafeln wiesen auf interessante Speisen. Das Bauchgefühl sagte uns: Hier versuchen wir es!
Wir betraten das ehrwürdige Gebäude und der angenehme Geruch frischer Speisen schlug uns… positiv auf den Bauch! Wie doch schon ein guter Geruch den Appetit steigern kann.
Wir wurden freundlich begrüßt und es war glücklicherweise noch ein Tisch frei. Das Restaurant war sehr gut besucht.
Überrascht waren wir, dass es sich um einen sehr geräumigen ehemaligen Weinkeller handelt. Hätten wir von außen gar nicht so gedacht. Uns wurde ein gemütlicher Tisch zugewiesen und die Karte gereicht.
Diese bietet eine schöne Auswahl, ich würde sie als moselländisch-mediterran bezeichnen. Gut sortiert und nicht überladen.
Wir bestellten 2 trockene Weißweine (0,2 l zu € 3,70 bzw. € 3,90) vom Weingut Storck. Diese wurden umgehend und gut gekühlt serviert.
Zum Essen wählte mein Mann von der Außentafel: Hausgemachte Kartoffelrösti mit geräuchertem Lachs, Dip, Zitrone und Salatgarnitur zu € 6,80.
Ich entdeckte: Knackige Blattsalate mit Kräutervinaigrette, warmen Ziegenkäse und Honig, getrockneten Feigen und Walnüssen zu € 11,60. Für ein Mittagessen genau richtig.
Serviert wurde nach angenehmer Wartezeit.
Die dampfend heißen Kartoffelrösti definitiv hausgemacht, goldgelb und knusprig gebraten. Der Räucherlachs sehr angenehm und frisch im Geschmack, ein feiner Frischkäsedip mit Frühlingszwiebeln im separaten Schälchen, kleine Salatbeilage mit kleinen Paprikawürfeln. Das Ganze schön angerichtet und mit frischem Schnittlauch bestreut. Toll!
Mein Salatteller überzeugte ebenso. Sehr appetitlich, alles frisch. Ein großes Stück Ziegenfrischkäse, perfekt gratiniert und mit dem Honig abgerundet. Der Salat mit einem feinen Dressing und auch etwas Honig abgerundet. Die getrockneten Feigen und Walnüsse passten perfekt. Lediglich eine kleine Portion Krautsalat passte, da sehr säuerlich, nicht so recht zu den anderen Zutaten. Dazu gab es 3 Scheiben Weißbrot. Hier haben wir für uns beide noch ein paar Scheiben nachbestellt. Diese wurden mit fairen 0,50 € abgerechnet.
Der junge Service, laut Beleg Herr Cullmann, unterstützt von einer weiteren Mitarbeiterin, agierte sehr freundlich, ruhig und aufmerksam. Und dies bei nahezu voll besetztem Restaurant. Beim Abräumen die Frage ob alles Recht war. Hier bemerkte mein Mann, dass die Rösti so toll waren, es hätte gerne einer mehr sein dürfen. Es folgte die verständliche Aufklärung: Auf der Karte ist dies ein Gericht unter der Rubrik „Vorspeisen und Kleinigkeiten“. Da die Wahl von der Tafel getroffen wurde, hatten wir dies nicht bemerkt. Hier wäre es toll das Gericht in „klein“ und „groß“ anzubieten.
Wir haben uns ausgesprochen wohl in dem ca. 600 Jahre alten Gebäude gefühlt. Es ist recht verwinkelt, Säulen unterbrechen den großen Raum. Die Tische sind schön und nicht zu eng angeordnet, an den Wandseiten mit Eckbänken. Die herbstliche Dekoration ist nicht überladen, die Tische mit Leinendecke, Kerze und frischem Blümchen eingedeckt.
Toiletten treppauf sauber und gepflegt. Für Gehbehinderte ist das Restaurant dadurch aber nicht geeignet.
Trotz der Größe und der vielen Gäste ist der Geräuschpegel sehr angenehm. Die Räume sind mit Teppichfliesen ausgelegt, vielleicht helfen diese.
Es ist gemütlich und man könnte hier sicherlich herrlich versacken!
Beim Essen liegt es doch nahe, sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen.
Wir machten einen Ausflug an die Mosel, schlenderten durch Traben-Trarbach.Mittagszeit.
Bauch an Kopf: Hunger!
Traben-Trarbach ist mit reichlich Gastronomie versehen, uns war nicht nach fremdländischer Küche. So entdeckten wir „Storcke Stütz“, von außen ansprechend dekoriert. Tafeln wiesen auf interessante Speisen. Das Bauchgefühl sagte uns: Hier versuchen wir es!
Wir betraten das ehrwürdige Gebäude und der angenehme Geruch frischer Speisen schlug uns… positiv auf den Bauch! Wie doch schon ein guter Geruch... mehr lesen
4.5 stars -
"Gute Restaurantwahl nach Bauchgefühl" PetraIO
Beim Essen liegt es doch nahe, sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen.
Wir machten einen Ausflug an die Mosel, schlenderten durch Traben-Trarbach.Mittagszeit.
Bauch an Kopf: Hunger!
Traben-Trarbach ist mit reichlich Gastronomie versehen, uns war nicht nach fremdländischer Küche. So entdeckten wir „Storcke Stütz“, von außen ansprechend dekoriert. Tafeln wiesen auf interessante Speisen. Das Bauchgefühl sagte uns: Hier versuchen wir es!
Wir betraten das ehrwürdige Gebäude und der angenehme Geruch frischer Speisen schlug uns… positiv auf den Bauch! Wie doch schon ein guter Geruch
Geschrieben am 04.11.2015 2015-11-04| Aktualisiert am
04.11.2015
Besucht am 30.10.2015
Man soll nicht nachtragend sein, "Frau" auch nicht. Die Lehre dieses Abends.
Vor ca. 10 Jahren waren wir mit den Schwiegereltern zum Essen. Und hier gingen 2 Dinge erheblich daneben. Die alten Kamellen lassen wir dann jetzt mal ruhen.
Familie Setti betreibt das sardische Lokal seit 1993 in Oberstein. Nicht am zentralsten Platz, aber verkehrsgünstig. Die Abfahrt von der B41, gleich gegenüber liegt die Pizzeria. Parkplätze (teils begrenzt oder zahlungspflichtig) liegen in unmittelbarer Nähe. Und nicht zu vergessen: Die Parkplätze der Reisebusse! Hier kommen alle Busreisenden vorbei. Also gute Voraussetzungen.
Da es auch viel heimische Stammkundschaft gibt, dachte ich schon lange, dass unser damaliger Besuch vielleicht eine Ausnahme war. Und vor der Pizzeria riecht es immer ausgesprochen gut. Dies bemerkte auch gleich Kritikerfreund Saarschmecker, als wir hier Anfang des Jahres entlang spazierten.
Nun bekamen wir einen Gutschein geschenkt und es gab kein Halten mehr!
Ich reservierte (zum Glück) um die Mittagszeit für den Abend. Ein Tisch für 2 ging gerade noch, im Nebenraum sei noch ein Tisch frei. Reservierung ist empfehlenswert. Den Nebenraum kannten wir noch nicht.
Das Haus ist, aufgrund weniger Stufen, nicht gehbehindertengerecht.
Service:
Wir wurden freundlich begrüßt und wohl von der Inhaberin zu unserem Platz begleitet. Mindestens 2 weitere Mitarbeiterinnen waren an diesem Abend im Service und die waren auch nötig. Alle sehr freundlich und aufmerksam.
Lediglich nach dem Essen dauerte es recht lange bis die Teller abgeräumt worden. Allerdings hatte sich im Laufe des Abends das Restaurant bis auf den letzten Platz gefüllt. Und Speisen und Getränken gebe ich hier auch den Vorrang.
Es wurde gefragt, welches Dressing wir zum Salat wollen und welche Sauce zu den Spaghetti mit Miesmuscheln. Und natürlich auch, ob alles geschmeckt hat.
Trotz des großen Betriebes waren die Wartezeiten auf Speisen und Getränke inklusive Nachbestellung kurz.
Speisen und Getränke:
Die Speisekarte ist gut strukturiert und nicht überladen. Sardische Spezialitäten sind separat aufgeführt, außerdem gibt es Tagesempfehlungen. Die Speisekarte ist online einzusehen.
Sardischer Vermentino, 0,25 l zu € 4,00
Vorspeise: 2 x Insalata Mista, € 5,00
Hauptgerichte: Hausgemachte Spaghetti mit frischen Muscheln € 12,50
Pizza à la Mamma, groß € 7,50
Serviert wurde ein üppiger gemischter Salat. Für mich mit Balsamicovinaigrette, für meinen Mann mit Joghurtdressing. Die Zutaten, grüner Salat, Karottenraspel, Weiß- und Rotkohl, Tomaten, Gurke und Champignons, allsamt frisch. Beide Dressings gut. Dazu gab es ein paar Scheiben frisches Baguette. Ein Salat hätte eigentlich für uns beide gereicht. Später sah ich, dass es auch kleinere Beilagensalate gibt.
Direkt hinter der Eingangstüre war die Tagesempfehlung mit den Spaghetti mit Miesmuscheln gut platziert. Somit war über mein Hauptgericht schnell entschieden. Zur Abwechselung bestellte ich das Gericht mit Tomatensud anstatt in Weißweinsauce.
Dampfend heiß wurde ein großer Teller serviert. Ob die Pasta wirklich aus der eigenen Werkstatt kamen vermag ich hier nicht zu beurteilen. Statt Spaghetti wurden Linguine serviert, dies störte mich nicht im Geringsten. Die Muscheln reichlich und der Sud mit frischen Tomaten schön herzhaft-würzig abgeschmeckt. Ein paar Sandkörner hatten sich noch in den Muscheln gehalten, damit muß man leben können, wenn man Muscheln ist. "Das putzt die Därm" pfegt ein Familienmitglied immer zu sagen :-) Etwas Weißwein haben die Muscheln sicherlich auf ihrem letzten Weg noch dazu erhalten. Obenauf etwas frischer Rucola. Ein gelungenes Gericht.
Mein Mann bekam seine ofenfrische Pizza serviert. Der Belag aus frischen Tomaten und Champigons, Knoblauch. Schlicht, heiß, knusprig und gut.
Die Gerichte, die an den Nebentischen serviert wurden, sahen alle ebenfalls sehr gut und reichlich aus. Die hausgemachte Pasta ist hier wohl eine Spezialität des Hauses.
Ambiente:
Das Restaurant ist größer als es von außen scheint.
Der Hauptraum des Ristorantes ist der Gemütlichere. Der Nebenraum ist schlicht und gepflegt gestaltet. Wir rätselten, was der Raum ohne Tageslicht wohl früher mal war. Eventuell eine Stallung.
Alle Tische sind sauber und doppelt mit gestärkten Tischdecken versehen. Auf jedem Tisch und im Raum verteilt sind alle Kerzen angezündet und spenden etwas Behaglichkeit. Vielleicht auch etwas Wärme, die konnten wir gebrauchen. Der Raum war recht kühl und ist vermutlich schlecht zu heizen.
Bei warmer Witterung gibt es gepflegte, aber begrenzte, Plätze vor dem Haus.
Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Fazit:
Das Restaurant ist nicht grundlos immer gut besucht. Und es ist nicht nur auf Touristen ausgelegt. 4– gerne wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Man soll nicht nachtragend sein, "Frau" auch nicht. Die Lehre dieses Abends.
Vor ca. 10 Jahren waren wir mit den Schwiegereltern zum Essen. Und hier gingen 2 Dinge erheblich daneben. Die alten Kamellen lassen wir dann jetzt mal ruhen.
Familie Setti betreibt das sardische Lokal seit 1993 in Oberstein. Nicht am zentralsten Platz, aber verkehrsgünstig. Die Abfahrt von der B41, gleich gegenüber liegt die Pizzeria. Parkplätze (teils begrenzt oder zahlungspflichtig) liegen in unmittelbarer Nähe. Und nicht zu vergessen: Die Parkplätze der Reisebusse!... mehr lesen
Pizzeria Costa Smeralda
Pizzeria Costa Smeralda€-€€€Restaurant, Pizzeria0678122726Hauptstr. 359, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Gute Platzierung in Idar-Oberstein - gute Speisen und Service" PetraIOMan soll nicht nachtragend sein, "Frau" auch nicht. Die Lehre dieses Abends.
Vor ca. 10 Jahren waren wir mit den Schwiegereltern zum Essen. Und hier gingen 2 Dinge erheblich daneben. Die alten Kamellen lassen wir dann jetzt mal ruhen.
Familie Setti betreibt das sardische Lokal seit 1993 in Oberstein. Nicht am zentralsten Platz, aber verkehrsgünstig. Die Abfahrt von der B41, gleich gegenüber liegt die Pizzeria. Parkplätze (teils begrenzt oder zahlungspflichtig) liegen in unmittelbarer Nähe. Und nicht zu vergessen: Die Parkplätze der Reisebusse!
Geschrieben am 03.11.2015 2015-11-03| Aktualisiert am
03.11.2015
Beim Schlendern durch Zell entdeckten wir das imposante historische Schlossgebäude.
Es zählt als Kulturdenkmal, ein spätgotischer Zweiflügelbau mit Ecktürmchen (erbaut 1530–42), im 16. und 17. Jahrhundert ausgebaut.
Vor dem Eingang weisen Schiefertafeln schon auf etliche Empfehlungen. Über einige Stufen geht es rauf zu rustikalen und zahlreichen Sitzgelegenheiten, Heizstrahler spenden Wärme. So lange es möglich ist, spielt sich hier wohl die Bewirtung im Freien ab.
Das Gebäude ist in viele Gasträume unterteilt. Rittersaal, Keller, und mindestens 2 weitere Räume konnte ich entdecken.
Mit dicker Schnupfennase war es mir trotz Heizstrahlern und milder Witterung im Freien zu unsicher.
Der Wirt und sein Mitarbeiter begrüßten uns freundlich. Der Mitarbeiter wies uns den Weg treppauf zum beheizten Rittersaal und zündete uns das Kerzchen an.
Das historische Flair wird wirklich durch fast nichts gestört. Ein Filmteam könnte sicherlich sofort loslegen um einen Film Ende des 18. Jahrhunderts zu drehen.
Wir bestellten nur 2 Getränke da wir morgens reichlich gefrühstückt hatten. In Ruhe ließen wir den Rittersaal auf uns wirken. Selbst das angestaubte Ambiente passt hier. Viel Holz, Kamin, Ölgemälde, Teppiche die schon viele Tritte hinter sich haben.... Hier hätte ich gerne mehr gestöbert und über die Geschiche erfahren.
Die Speisekarte sahen wir uns trotzdem an. Regionales, Deftiges und überraschender Weise auch einfallsreiche vegetarische Gerichte sind zu finden.
Beim Zahlen wurden wir wieder nett verabschiedet und werden uns den Schlosskeller sicherlich merken! Einfach mal ein richtiger Kontrast zu den vielen "hippen" Läden!
Beim Schlendern durch Zell entdeckten wir das imposante historische Schlossgebäude.
Es zählt als Kulturdenkmal, ein spätgotischer Zweiflügelbau mit Ecktürmchen (erbaut 1530–42), im 16. und 17. Jahrhundert ausgebaut.
Vor dem Eingang weisen Schiefertafeln schon auf etliche Empfehlungen. Über einige Stufen geht es rauf zu rustikalen und zahlreichen Sitzgelegenheiten, Heizstrahler spenden Wärme. So lange es möglich ist, spielt sich hier wohl die Bewirtung im Freien ab.
Das Gebäude ist in viele Gasträume unterteilt. Rittersaal, Keller, und mindestens 2 weitere Räume konnte ich... mehr lesen
Schlosskeller im Weingut Adlerhof Otto Kallfelz
Schlosskeller im Weingut Adlerhof Otto Kallfelz€-€€€Restaurant, Weinstube, Partyservice06542 98860Schlossstraße 8, 56856 Zell
3.5 stars -
"Historischer Schlosskeller - eine Zeitreise." PetraIOBeim Schlendern durch Zell entdeckten wir das imposante historische Schlossgebäude.
Es zählt als Kulturdenkmal, ein spätgotischer Zweiflügelbau mit Ecktürmchen (erbaut 1530–42), im 16. und 17. Jahrhundert ausgebaut.
Vor dem Eingang weisen Schiefertafeln schon auf etliche Empfehlungen. Über einige Stufen geht es rauf zu rustikalen und zahlreichen Sitzgelegenheiten, Heizstrahler spenden Wärme. So lange es möglich ist, spielt sich hier wohl die Bewirtung im Freien ab.
Das Gebäude ist in viele Gasträume unterteilt. Rittersaal, Keller, und mindestens 2 weitere Räume konnte ich
Geschrieben am 02.11.2015 2015-11-02| Aktualisiert am
02.11.2015
Ein Leerstand direkt an der Promenade des Moselufers fällt auf! Zumal es sich um ein wirklich schönes mehrstöckiges Gebäude handelt. Wenn die Wände hier erzählen könnten... das wäre interessant!
Es sticht ins Auge, dass das schöne alte Haus vernachlässigt ist. Und es verwundert. Bernkastel-Kues ist immer überfüllt von Ausflüglern und Touristen. Kann es an dieser prädestinierten Lage einen Leerstand geben?
Ein Blick durch's Fenster: Hier sieht es aus, als ob vor langer Zeit einfach einer zugeschlossen hat.
Ein Aushang in feiner Handschrift schafft Klarheit:
"Unser traditionsreiches Hotel bleibt in diesem Jahr geschlossen. Dann sehen wir weiter...".
Irgendwie sieht dieser verblasste Aushang älter als von 2015 aus... Vielleicht tut sich ja noch was!
Ein Leerstand direkt an der Promenade des Moselufers fällt auf! Zumal es sich um ein wirklich schönes mehrstöckiges Gebäude handelt. Wenn die Wände hier erzählen könnten... das wäre interessant!
Es sticht ins Auge, dass das schöne alte Haus vernachlässigt ist. Und es verwundert. Bernkastel-Kues ist immer überfüllt von Ausflüglern und Touristen. Kann es an dieser prädestinierten Lage einen Leerstand geben?
Ein Blick durch's Fenster: Hier sieht es aus, als ob vor langer Zeit einfach einer zugeschlossen hat.
Ein Aushang in feiner Handschrift schafft Klarheit:
"Unser traditionsreiches Hotel bleibt in diesem Jahr geschlossen. Dann sehen wir weiter...".
Irgendwie sieht dieser verblasste Aushang älter als von 2015 aus... Vielleicht tut sich ja noch was!
Restaurant Burg Landshut
Restaurant Burg Landshut€-€€€Restaurant, Weinstube06531 972770Gestade 11, 54470 Bernkastel-Kues
stars -
"Traditionshaus vorübergehend geschlossen?" PetraIOEin Leerstand direkt an der Promenade des Moselufers fällt auf! Zumal es sich um ein wirklich schönes mehrstöckiges Gebäude handelt. Wenn die Wände hier erzählen könnten... das wäre interessant!
Es sticht ins Auge, dass das schöne alte Haus vernachlässigt ist. Und es verwundert. Bernkastel-Kues ist immer überfüllt von Ausflüglern und Touristen. Kann es an dieser prädestinierten Lage einen Leerstand geben?
Ein Blick durch's Fenster: Hier sieht es aus, als ob vor langer Zeit einfach einer zugeschlossen hat.
Ein Aushang in feiner Handschrift
Geschrieben am 31.10.2015 2015-10-31| Aktualisiert am
31.10.2015
Ab sofort ein weiterer Leerstand in der Obersteiner Fußgängerzone.
Nach ca. 30 Jahren schließt der Imbiss "Kochlöffel".
Hier wurde lange nicht mehr investiert. Es hat mich oft gewundert, dass in das
Lokal überhaupt noch Kunden gehen.
Ab sofort ein weiterer Leerstand in der Obersteiner Fußgängerzone.
Nach ca. 30 Jahren schließt der Imbiss "Kochlöffel".
Hier wurde lange nicht mehr investiert. Es hat mich oft gewundert, dass in das
Lokal überhaupt noch Kunden gehen.
stars -
"Kochlöffel geschlossen" PetraIOAb sofort ein weiterer Leerstand in der Obersteiner Fußgängerzone.
Nach ca. 30 Jahren schließt der Imbiss "Kochlöffel".
Hier wurde lange nicht mehr investiert. Es hat mich oft gewundert, dass in das
Lokal überhaupt noch Kunden gehen.
Geschrieben am 18.10.2015 2015-10-18| Aktualisiert am
18.10.2015
Besucht am 17.10.2015
Ankunft ohne Tischreservierung im Henrys. War auch nicht nötig. Samstag Abend war im Restaurant nur 1 Tisch mit zwei Damen besetzt.
Die junge Dame im Service ließ uns die freie Platzwahl. Das Restaurant hat eine sehr schöne Aufteilung. Unten an den großen Fenstern die Tische mit gemütlichen Clubsesseln. Leider war es hier neben dem Eingang und an den Fenstern sehr kühl. Der Hauptraum liegt wenige Treppenstufen höher. Hier nahmen wir dann Platz.
Service:
Die Servicemitarbeiterin wollte sofort die Getränke aufnehmen, hier baten wir dann doch vorab um die Karten um die Getränke wählen zu können.
Getränke und Speisen wurden nach angenehmer Wartezeit serviert. Noch bevor wir einen Bissen probieren konnten, die Frage, ob wir Salz benötigen. Ich sagte ihr, dass ich dazu erst mal probieren müsste. Warum stellt man dem Gast nicht einfach Salz und Pfeffer bereit?
Reklamationen nahm sie freundlich entgegen, gab sie an die Küche weiter. Insgesamt war sie freundlich und bei 4 Gästen natürlich aufmerksam, machte aber einen sehr unsicheren Eindruck.
Mein Hauptgericht ging komplett zurück. Beim Kassieren dann der Hinweis, das Gericht hätte sie storniert. Ein „davon gehe ich aus“ konnte ich mir nicht verkneifen. Das Gericht meines Mannes, von dem nur wenige Bissen gegessen wurden, wurde voll abgerechnet. Das ist gutes Recht – über Geschmack lässt sich schließlich streiten.
Ein Espresso auf´s Haus wurde als Entschädigung angeboten, den haben wir dankend abgelehnt.
Speisen und Getränke:
1 Glas trockener Grauburgunder zu € 3,50 und 1 Glas trockener Blanc de Noir zu € 3,80. Nähere Herkunft der offenen Weine war nicht beschrieben. Beide Weine aber geschmacklich überzeugend.
Als Vorspeise wählte ich einen großen Vorspeisensalat zu € 5,00, mein Mann einen Beilagensalat zu € 3,00.
Die Salate wurden serviert, Brot gab es nicht dazu. Auf den ersten Blick eine frische Zusammenstellung mit Blattsalaten, Salatgurke, Tomate und groben Zwiebelringen. Das Sour-Cream-Dressing schmackhaft, es ist ja ein amerikanisches Restaurant. In den unteren Schichten fanden sich dann leider sehr welke, matschige Salatblätter, die Anschnitte braun. Das muss die Küche beim Anrichten sehen! Besonders, wenn der Salat an diesem Tag nicht frisch geputzt wurde. Beim Abräumen des Tellers fragte die junge Frau, ob alles Recht war. Ich wies auf die aussortierten Bestandteile mit dem Hinweis, dass ich manche Dinge nicht im Salatteller finden möchte. Sie gab es an die Küche weiter, das war´s.
Trotz „amerikanischer“ Küche findet man auf der ansprechend gestalteten Karte eine schöne Flammkuchenauswahl. Dann folgen amerikanisch-mexikanische Speisen wie Nachos, Chili, Burger, Steaks…
Als Hauptspeisen bestellte mein Mann das Tagesangebot von der Schiefertafel vor dem Restaurant: Tagliatelle in Steinpilz-Knoblauchsauce zu € 8,90. Auf der Karte gab es noch ein Pastagericht mit Lachs. Daher die Frage, ob man das Gericht noch mit einem Stück Lachs ergänzen könne. Kein Problem! Mit der Lachsergänzung wurden € 10,90 berechnet.
Ich wollte dem Veggieburger zu seiner Daseinsberechtigung verhelfen. Die ausführliche Beschreibung
Veggie Cheese Burger zu € 9,60. Saftiger, leicht scharfer Gemüse-Burger (ca. 120 g) aus Bohnen, Mais, Paprika, Käse, Kräutern und aromatischen Gewürzen, mit Cheddar-Käse ausgebacken, serviert auf einem Burgerbrötchen mit Salat, Special-Sauce, Tomate, Gurke, Zwiebeln und Sour-Cream-Topping, dazu Süßkartoffel-Frites oder Diner Crisp Fries und Coleslaw.
hörte sich toll an!
Beide Speisen wurden schön heiß serviert.
Die Tagliatelle entpuppten sich als breite Bandnudeln von guter Qualität. Diese wurden jedoch völlig von der Sauce erschlagen. Eine wirklich unattraktive Pampe. Weder Pilz noch Lachs in der Sauce erkennbar. Ob es Steinpilze oder eine Waldpilzmischung war? Der Lachs vollkommen zerbröselt in der Masse, mengenmäßig und qualitativ nicht für den Gast nachvollziehbar (waren aber auch nur € 2,00 Aufpreis für Lachs, gerne hätte man mehr für Lachs am Stück gezahlt). Die Sauce war noch nicht mal mehr ein Ragout, man hätte sie noch als Pilz-Lachs-Bolognese bezeichnen können. Auch geschmacklich fiel das Gericht leider komplett durch. Dies sagten wir der Bedienung auch beim Abräumen, sie gab es an die Küche weiter.
Als Deko ging mit der Küche die leidliche Balsamicoschmiererei auf dem Tellerrand durch. In der Mitte trohnte ein Zitronenviertel mit der Schale auf der Pasta (war sicherlich eine BIO-unbehandelte Zitrone) mit aufgespießter Tomate. Nach wenigen Bissen war mein Mann satt.
Mein Teller sah sehr gut aus! Die Küche hatte entschieden, dass ich normale Pommes und nicht die Süßkartoffelvariante bekomme. Der Coleslaw war dann leider nicht amerikanisch sondern sehr pfälzisch mit viel Kümmel zubereitet. Kümmel geht bei mir leider gar nicht. Ich bekam ein extra Tellerchen zum Aussortieren. Da kann die Küche nichts dafür, außer vielleicht ein amerikanisches Rezept zu verwenden.
Der Burger sah gut aus! Ich hob das Gemüsepatty an… und war wirklich fassungslos und schlagartig satt!
Den welken Salat bei der Vorspeise konnte ich noch als Versehen durchgehen lassen. Aber den Gemüsebratling mit der komplett verkohlten und schwarz verbrannten Seite nach unten auf den Burger zu verfrachten und dem Gast anzudrehen??? Da hört der Spaß wirklich auf! Eigentlich hätte der Brandmelder anspringen müssen. Das muss die Küche bemerkt haben!
"Mit Cheddarkäse ausgebacken" war eine Scheibe Cheddar-Scheiblettenkäse aus der Packung aufgelegt.
Die Servicemitarbeiterin bemerkte, dass hier was nicht stimmt. Nahm erstaunt den Teller an sich und sagte, das machen wir gleich nochmal neu. NEIN – bitte nicht!
Morgens hatte ich 1 Brötchen zum Fühstück, sonst nichts. Jetzt war es 20.00 Uhr und ich schlagartig satt. Der Teller ging zurück, aus der Küche hat sich niemand blicken lassen.
Was war da in der Küche los? 2 einfache Gerichte für 2 Gäste zubereiten und dann das? Selbst wenn der Bratling anbrennt (heißt er deshalb "Bratling"?), warum macht man ihn nicht schnell nochmal neu?
Ambiente und Sauberkeit:
Das fein-edele Ambiente im Loungestil wurde vom Vorbesitzer übernommen. Historische Bilder von Kirn an den Wänden. Das ist schon alles sehr schick.
Die Bedienung war passend zur niedrigen Raumtemperatur mit dickem Rollkragenpullover und Schal gekleidet. Wir leider nicht.
Die blanken Tische sind mit Papierserviette, Besteck und Wasserglas eingedeckt. Die Kerze im Windlicht habe ich für unsere romantische Stimmung selbst entzündet.
Mit der Pflege hapert es. Der Tisch wird mit dem Bierdeckel unterfüttert, wohl schon länger, . Spinnen und Spinnenweben an Wänden und Decke. Die Weingläser am Fuß voller trüber Wasserränder. Im hinteren Bereich versperrt eine stillgelegte Eistruhe den Durchgang zum WC, allerlei Kisten stehen in den Ecken rum. Das macht keinen aufgeräumten Eindruck.
Fazit:
1– sicher nicht wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise").
Warum war dieses Restaurant wohl für Samstag Abend nur mit 4 Gästen besucht?
Ankunft ohne Tischreservierung im Henrys. War auch nicht nötig. Samstag Abend war im Restaurant nur 1 Tisch mit zwei Damen besetzt.
Die junge Dame im Service ließ uns die freie Platzwahl. Das Restaurant hat eine sehr schöne Aufteilung. Unten an den großen Fenstern die Tische mit gemütlichen Clubsesseln. Leider war es hier neben dem Eingang und an den Fenstern sehr kühl. Der Hauptraum liegt wenige Treppenstufen höher. Hier nahmen wir dann Platz.
Service:
Die Servicemitarbeiterin wollte sofort die Getränke aufnehmen, hier baten wir... mehr lesen
1.0 stars -
"Nicht Burger, sondern Brandenburger (ich bitte alle Brandenburger für diese Verunglimpfung um Entschuldigung)" PetraIOAnkunft ohne Tischreservierung im Henrys. War auch nicht nötig. Samstag Abend war im Restaurant nur 1 Tisch mit zwei Damen besetzt.
Die junge Dame im Service ließ uns die freie Platzwahl. Das Restaurant hat eine sehr schöne Aufteilung. Unten an den großen Fenstern die Tische mit gemütlichen Clubsesseln. Leider war es hier neben dem Eingang und an den Fenstern sehr kühl. Der Hauptraum liegt wenige Treppenstufen höher. Hier nahmen wir dann Platz.
Service:
Die Servicemitarbeiterin wollte sofort die Getränke aufnehmen, hier baten wir
Geschrieben am 18.10.2015 2015-10-18| Aktualisiert am
18.10.2015
Besucht am 17.10.2015
In dem kleinen historischen Fachwerkhaus war früher ein Asiate ansässig. Die bunte asiatische Aufmachung in dem schönen Fachwerkhaus fand ich immer sehr unpassend.
Dieses Jahr im Sommer eröffnete nun hier das „Julche“. Benannt nach der Räuberbraut des legendären „Schinderhannes “ (1779–1803) der in unserer Region sein Unwesen trieb. Das passt zu diesem Haus.
Das „Julche“ wirbt mit regionaler Frischeküche. Die Speisekarte hatten wir kurz vorher online eingesehen. Interessante und typisch regionale Gerichte sind zu finden. So z. B.: Handkäse-Carpaccio mit Butterbrot, der gefüllte Kloß fehlt auch nicht. Die regionale Linie wird von Ausrutschern durchs Elsass, Österreich und Hawaii unterbrochen.
Sicherheitshalber rief ich kurz vorher an. Aussage: 2 Personen - kriegen wir noch hin!
Das Restaurant liegt zentral am Markplatz von Kirn. Parken kann man hier nicht direkt am Haus, es findet sich aber in der Nähe immer ein Parkplatz.
Beim Betreten des kleinen Gastraumes mit Theke stellte sich heraus, dass der Anruf kein Fehler war. Ein Zweiertisch mit „reserviert“-Schild sollte dann unserer sein, der einzige noch freie Tisch.
Die einzige Bedienung, eventuell sogar die Chefin selbst, lief auf Hochtouren. Bei über 20 Gästen zu viel für eine Person. Bestellungen aufnehmen, Getränke einschenken/zapfen, servieren, Fragen beantworten, kassieren… Den Service möchte ich daher trotzdem mit 3 Sternen bewerten. Die Dame war freundlich, hat sich für die Wartezeit entschuldigt. Mehr war ihr bei dem Andrang wirklich nicht zuzumuten.
Nach einer Viertelstunde bekamen wir die Speisekarten gereicht, Getränke sind dort mit enthalten, aber kein einziger Wein. Auf der Facebook-Seite des Restaurants werden die Naheweine beworben. Also mussten wir wieder versuchen, die Dame zu erwischen. Wein gibt es, die Weinkarte ist noch im Druck.
So bestellten wir 2 Gläser Riesling und 2 Mineralwasser, 0,2 l zu € 2,20. Später sah ich, das auf dem Kassenbeleg der Wein als Weißburgunder mit je € 3,20 abgerechnet wurde. Riesling ist meist etwas günstiger. Selbst schuld, nicht aufgepasst.
Nach einer halben Stunde hatten wir dann unsere Getränke und gaben sofort unserer Bestellung auf.
Da bei meinem ausgesuchten Hauptgericht bereits ein Beilagensalat enthalten war entschied ich mich für die Altdeutsche Tomaten-Kräutersuppe zu € 4,40. Die war leider ausverkauft, die zweite Suppe, eine Bärlauchsuppe auch.
Also verzichtete ich auf eine Vorspeise und bestellte mein Hauptgericht: Bärlauch-Traum zu € 12,90. Gegrillter Lachs mit einer Riesling-Bärlauchsauce an Butterspätzle und Salat. Aber auch hier: Ausverkauft. Am Nebentisch wurde ein Fleischgericht auch Pommes serviert. Ebenfalls mit einer Entschuldigung, die eigentliche Beilage (vermutlich Bratkartoffeln) seien aus.
Wir brachen dann den Bestellvorgang ab und zahlten nach reichlicher Flüssigkeitszufuhr.
Toll ist, dass das Restaurant so viel Zuspruch erfährt! Hätten wir dies gewusst, wären wir nicht Samstagabend sondern lieber wochentags gekommen.
Wünschenswert wäre gewesen, beim Reichen der Karten mitzuteilen, was alles ausverkauft ist. Oder, dass bei solchem Andrang nicht mehr Gäste angenommen werden als für Küche uns Service machbar ist. Wenn sich hier mal alles eingespielt hat, ist es sicherlich in Kirn eine schöne Anlaufstelle. Die Preise der Speisen sind alle sehr fair und moderat kalkuliert.
Zum Ambiente: Mit einfachen Mitteln hat man hier einen gepflegten Landhausstil reingebracht. Rotkarierte Tischdecken, weiß-rote Deko an den Fenstern. An der Garderobe stehen noch zwei Spielautomaten die glücklicherweise nicht in Betrieb waren, davor wuchtige Stühle. Vielleicht werden diese noch entfernt, dann ist die Garderobe auch besser zugänglich.
3 Sterne gebe ich hier gerne noch. Wir sind beide keine Fleischesser, wäre dem so, hätten wir auf der Karte sicherlich schnell ein Ersatzgericht gefunden. Daher möchte ich dies dem Restaurant auch nicht anlasten.
In dem kleinen historischen Fachwerkhaus war früher ein Asiate ansässig. Die bunte asiatische Aufmachung in dem schönen Fachwerkhaus fand ich immer sehr unpassend.
Dieses Jahr im Sommer eröffnete nun hier das „Julche“. Benannt nach der Räuberbraut des legendären „Schinderhannes “ (1779–1803) der in unserer Region sein Unwesen trieb. Das passt zu diesem Haus.
Das „Julche“ wirbt mit regionaler Frischeküche. Die Speisekarte hatten wir kurz vorher online eingesehen. Interessante und typisch regionale Gerichte sind zu finden. So z. B.: Handkäse-Carpaccio mit Butterbrot, der... mehr lesen
3.0 stars -
"Zu großer Andrang im Julche - eine erfolgreiche Eröffnung" PetraIOIn dem kleinen historischen Fachwerkhaus war früher ein Asiate ansässig. Die bunte asiatische Aufmachung in dem schönen Fachwerkhaus fand ich immer sehr unpassend.
Dieses Jahr im Sommer eröffnete nun hier das „Julche“. Benannt nach der Räuberbraut des legendären „Schinderhannes “ (1779–1803) der in unserer Region sein Unwesen trieb. Das passt zu diesem Haus.
Das „Julche“ wirbt mit regionaler Frischeküche. Die Speisekarte hatten wir kurz vorher online eingesehen. Interessante und typisch regionale Gerichte sind zu finden. So z. B.: Handkäse-Carpaccio mit Butterbrot, der
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Bistro-Bar-Remise ist nicht separat angelegt.
Der Richtershof wurde 2001 eröffnet. Ein wirklich stilvolles Anwesen mit 3 Restaurants:
Culinarium R – Bistro Bar Remise – Wintergarten Baldachin
Unseren zweiten Aufenthalt habe ich frühzeitig mit Übernachtung gebucht. Ein „Arrangement“ Übernachtung mit 5-Gänge Menü und kleinen Extras.
Service:
Der Service fängt auf der Homepage an, steigert sich telefonisch und rundet sich beim Hotelaufenthalt ab. Einfach perfekt bis hin zum ausgiebigen Sektfrühstück am nächsten Morgen. Der rote Faden durch den Richtershof.
Das Arrangement gefunden, telefonisch Details erfragt (auf individuelle Wünsche zum Menü wird absolut Rücksicht genommen), schriftlich reserviert und bestätigt.
Ankunft, freundlicher Empfang, Begleitung an das gebuchte Zimmer „Petit Charme“. Diese kleinste Kategorie war mehr als ausreichend und sehr geräumig. Frisches Obst, ein frisch gebackener Mini-Marmorkuchen (eigentlich gar nicht so Mini), Pralinen … stehen für uns bereit.
Es wurde benannt, dass unser gebuchtes Menü im Restaurant Wintergarten Baldachin serviert wird. Im Arrangement war ein 5-Gänge-Menü mit Weinbegleitung enthalten.
Im Restaurant Winterbarten wurden wir nett von einer Servicemitarbeitern empfangen. Auf einer separaten Theke lagen die namentlich beschrifteten Menükarten parat. Bei der Buchung konnte man Wünsche äußern. Hier vermerkte ich „Gerne Fisch bzw. vegetarisch, Fleisch nach Absprache“. Es wird also individuell auf die Gäste eingegangen ohne „á la carte“ anzubieten.
Die freundliche Mitarbeiterin begleitete uns samt persönlicher Menükarte zu unserem Tisch im kleineren angegliederten Raum des Wintergartens (unser Wunsch).
Über den Abend wurden wir wunderbar betreut. Von einer Servicemitarbeiterin die unsere Speisen servierte und einer junge Dame die auf gelungenste Weise uns auf unserer Mosel-Weinreise begleitete (und nicht mit uns trank). Ihre Ausführungen waren wunderbar unterhaltend und miterlebbar. Eine Entertainerin in ihrer Berufung!
Alle Speisen wurden mit genau richtigen Abständen serviert. Die Weine passend eingeschenkt, auch das zusätzlich bestellte Wasser (im Kühler bereitgestellt).
Speisen und Getränke:
Hier kommen wir, leider, zum Reinfall des Abends: ICH! Als Überraschung für meinen Mann geplant und gebucht kam es, wie es nicht sein soll: Ein richtig fetter grippaler Infekt überfiel mich pünktlich zum Termin! (Doc hbeermann: Habe mich nicht getraut nach illegalen medizinischen Waffen zu fragen!).
In der Apotheke versuchte ich es mit der Ansage: „Ich möchte alles, was in der Werbung umworben wird und sofort hilft. Und genau in der Reihenfolge!“ Die Apothekerin war mehr als sprachlos! Ein Arzt in der Familie sagte mal: „Eine richtige Erkältung dauert mit Medikamenten 2 Wochen und ohne 14 Tage“. So geht es immer aus! Und Kleenex Balsam feiert 2015 die Weihnachtsfeier auf meine Kosten.
Meine Befürchtungen wurden wahr: Der Geschmackssinn meldete nur noch sporadisch sein Dasein, insbesondere bei den Weinen. Mein Mann vermittelte so gut es ging und es gab nur Lob.
Als Apèritif wählten wir den moselländischen Richtershof brut nach Champagnerverfahren zu € 8,00 das 0,1 l Glas. Geschmacklich so fein, er kam sogar bei mir an!
Hierzu werden uns 3 Sorten frisches Brot und Butter gereicht. Das dunkle runde Brot ist der Renner.
Zu dem Menüpreis kann ich hier leider nichts weiter als "angemessen" sagen. Im gebuchten Arrangement mit Übernachtung war das Menü enthalten.
Unser Menü samt Weinbegleitung:
Amuse Bouche
Eigentlich was Feines vom Spanferkel. Für uns netterweise in die vegetarische Variante getauscht. Hier hätte ich mir vom Richtershof mehr Kreativität erhofft, Tomate-Mozzarella ist nicht der Brüller. Dennoch feine Coctailtomaten, Mini-Mozzarellakugeln, nett arrangiert mit wirklich gutem Balsamico und Olivenöl.
Gratinierter Frischkäse im Zucchinimantel, Paprikamarmelade und Salatstrauß
Sehr fein!!! Der lauwarme und leicht gratinierte Ziegenfrischkäse sitzt auf einem dünnen Knusperboden, der Zucchinimantel hüllt ihn ein. Die Paprikamarmelade und eine gegrillte Coctailtomante runden stimmig ab!
Dazu ein feinherber Riesling vom grauen Schiefer, Weingut Leo Fuchs! Muss man sich merken!
Stauchtomaten-Consommé, Pilze und Basilikum-Ravioli
Ein Consommé-Fan bin ich nicht. Á la carte hätte ich dies nicht gewählt. Eine Augenfreude wurde serviert. Die klare Suppe mit Champignons und fein gewürfeltem Suppengemüse, laut meinem Mann mit schönem Pilzaroma. Ein Ravioli, mit genau dem richtigen Biss, schmeckte meinem Mann deutlich und gut nach Basilikum. Ich liebe Basilikum, leider hatte ich mit „Rüsselseuche“ hier kein Aroma (fließt natürlich nicht in die Wertung!).
Weinbegleitung: 2012er Riesling trocken, Mülheimer Elisenberg vom Weingut Bauer.
Doradenfilet, Spitzkohl & körnige Senfsauce
Das Doradenfilet perfekt auf der Haut glasig gebraten. Der Spitzkohl mit Biss gedünstet. Die körnige Senfsauce als würziger und perfekter Kontrast.
Hierzu ein Weißburgunder aus der Nachbarschaft. Weingut Max Ferd. Richter, Mülheim direkt neben dem Richtershof dem der Hof wohl auch den Namen verdankt.
Gebratener Fjord-Lachs, mediteranes Gemüse & feine Nudeln, Kräuter Pesto
Das Highlight meiner gebeutelten Geschmacksnerven! Das feine Aroma des perfekt gebratenen Fjordlachses kam an! Unter der Cloche dampfend serviert. Die feine Pasta und das Gemüse al dente, fein gewürzt. Das Kräuter Pesto serviert mit Thymianzweig.Und ein krosser (vermutlich) Pastinakenchip.
Wir bleiben an der Mosel: Ein Grauburgunder- Pinot Gris 2013 , Weingut Chateau de Schengen, Luxembourg.
Schokoladen-Brownie, Gewürz-Kirschen & Cassissorbet
Für uns leider der „schwächselnste“ Gang samt Weinbegleitung. Wir baten, da schon gut gesättigt, um ein etwas kleineres Dessert. Der Brownie dann als ½-Portion serviert. Jede Komponente an sich sehr gut, aber hier wurde einfach nicht unsere süße Ader getroffen. Die Aromen fast zu viel des Guten und miteinander nicht so stimmig.
Auch die Weinbegleitung, ein 2012er Graacher Himmelreich Riesling Spätlese führte uns nicht in den 7. Himmel. Zu viel Schwerkraft um in den Himmel zu steigen…
Ambiente:
Hier kann ich nur sagen: Der gesamte Richtershof ist perfekt und stimmig von vorne bis hinten! Hinfahren, abschalten und geniessen! Selbstverständlich bis ins letzte Detail gepflegt, die Bilder geben es hoffentlich wieder! Natürlich ein perfekt eingedeckter Tisch mit Kerze, Blume, Stoffservietten... In allen Hotel- und Gastronomiebereichen ist hier alles eine Augenweide.
Fazit:
100%ig wieder!
Allerdings:
- Ohne Erkältung
- Essen á la carte. Das Menü war toll. Auf der Karte des Culinarium R habe ich allerdings Speisen entdeckt, die mir nicht aus dem Kopf gehen. Ich wähle lieber mein Menü selbst.
- Übernachtung in dem wunderschönen Hotel macht Sinn, Frühstück erstklassig. Wellnessbereich ist sehr klein und schnell überfüllt.