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Der Katzentempel ist groß und mit hohen Decken. Die Wände dezent kunstvoll verziert und wenig Dekoration. Natürlich aber viele Körbchen, Decken und Kratzbäume und sonstige Versteckmöglichkeiten für die Katzentiere.
Die Speisekarte besteht ausschließlich aus veganen Speisen und Getränken. Alles nachhaltig und Fairtrade. Hier gibt es sowohl Frühstück als auch Hauptmahlzeiten. Burger, Sandwiches, Bowls. Oder kleine Süßigkeiten zum Schlemmen. Extraaktionen wie Yoga Brunch, Paint & Purr und der donnerstägliche Spieleabend sind Leckerlies, um Menschen anzulocken. Ebenso werktags bis 14 Uhr der Workspace mit stundenweiser Flatrate für Tee, Kaffee oder Wasser. Monatliche Lunch Deals für die Mittagspause gibt es auch.
Wir sind an diesem Dienstag zum Frühstück da. Die Auswahl ist ausreichend und nicht so alltäglich, weil ja eben alles vegan ist. Ausgewählt wird das Tempelfrühstück. Das wird auf einem großen Teller serviert und besteht aus
Tempelbrot mit Pfotenabdruck. Dazu Margarine, Hummus, Guerkamole (wegen der Nachhaltigkeit), Gurke, Tomaten. Paprika-Antipasti, Himbeerkonfitüre, Erdnussbuttercreme. Das ist für eine Person ausreichend.
Dann noch die Acai Smoothie Bowl. Darin ist Granola, gerösteter Sesam, Chia, Kakaonibs und Granatapfelkerne. Davon hat man mehr als vom Frühstück, habe ich den Eindruck. Insgesamt ist alles gut angerichtet und macht satt.
Eine Katze liegt übrigens die ganze Zeit neben uns im Fenster und beobachtet heimlich die Umgebung. Eine Angestellte kommt dann herum und verteilt Leckerlies zum Katzen füttern. So kommen die Besucher doch noch in Kontakt mit den Fellnasen.
Ein zweiter, spontaner Besuch an einem Sonntag ist übrigens fehlgeschlagen. Wir hatten nicht reserviert und wurden freundlich abgewiesen. Alles voll und lange reserviert. Also besser mit Anmeldung hierher gehen.