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Bautzen
Chemnitz
Dresden
Leipzig
Plauen
Zwickau 
Restaurant Athen in Pulsnitz
Gastraum
Nebenraum
Gastraum
Auszug aus der Speisekarte
fruchtigen Anislikör
KiBa & Coca Cola
• 1x 0,4´er Feldschlößchen Rubin & Schoppen „Retsina“ – ein geharzter herber Weißwein
Salatteller
Skordopsomo Tomate – Knoblauchbrot mit Tomaten
Skordopsomo Tzatziki - Knoblauchbrot mit Tzatziki
Saganaki – panierter und gebackener Fetakäse
Saganaki – panierter und gebackener Fetakäse
Rote Paprika gefüllt mit Fetakäse und mit Butterkäse überbacken
Rote Paprika gefüllt mit Fetakäse und mit Butterkäse überbacken
Baguette als Beilage
Suzuki gefüllt nach Art des Hauses mit Gyros, Pommes Frites, Reis und Salatteller
Olympia Platte – mit Suflaki, Suzuki und Gyros, dazu Pommes Frites, Reis und ein Salatteller
Kritharaki Spezial – Griechische Nudeln und Gyros in Tomatensoße, mit Butterkäse überbacken
Bifetki Spezial – Hacksteak gefüllt mit Feta, Metaxasauce und Butterkäse überbacken, dazu Pommes Frites, Reis und ein Salatteller
Verdaungs-Ouzo
Chocolate Brownie, warmer Schokokuchen mit Vanilleeis
Mousse au Chocolat mit Vanilleeis
0,5ér Krombacher für 4,75 €, ein Schoppen „Vapiano Bianco Luca“ für 6,00 € sowie ein „Ice Tea Peach Vanille“ für 4,50 €
Kürbissuppe für 4,95 €
„Piatto Antipasti“
Dinkel Fussili CHICKEN ALFREDO mit Hähnchenbrust, Zwiebeln, Sahne, Eigelb, Champignons und Grana Padano für 12,95 €
Penne als CAPRESE mit Mini-Mozzarella, Kirschtomaten, Pesto Rosso mit Cashewkernen und Pinienkernen für 10,45 €
Pinsa Diavolo
„Pinsa DIAVOLO“ mit Tomatensauce, Mozzarella, scharfe Peperoni-Salami, Paprika, roten Zwiebeln und Jalapeno für 12,45 €
Panna Cotta mit Erdbeersoße für 4,45 €
Gasthaus "Zum Schießhaus"
Zugang zum Gastraum
Gastraum "Freischützstube"
Zugang zum Biergarten
Auszug aus der Speisekarte
• 1x 0,4´er Kellerbier von Feldschlößchen Dresden für 3,90 €, • 2x 0,4´er Schwarze Steiger von Feldschlößchen Dresden für je 3,90 € • 1x Schoppen Sächsischen Landwein „Bennoschoppen“ für 6,50 €.
Tomatencremesuppe mit Croutons
Scharfschützentopf zum Scharfmachen
eine wirklich scharfe Gulaschsuppe mit Kraut und Zwiebeln
Löschbier-in der 0,75ér Version
Schweinenacken mit Zwiebeln und Bratkartoffeln
Medaillons auf Waldpilzen mit Kroketten
Brust vom Gartenhuhn in Käsemeerrettichkruste mit Kartoffelecken und Salat
Filetspieß „Samuels Rache“ mit Speckbohnen, scharfen Letschogemüse und Kartoffelecken
Der Weg zum oberen Stockwerk
Unverkennbar: das stille Örtchen für die Männlichkeit
Hochwassermarke vom 17.08.2002
Gastraum
Die einzige freundliche Begrüßung
oberer Gastraum
Zugang zum Gewölbekeller
Gastraum im Gewölbekeller
Valmarone Chardonnay Trevenezie
Krombacher Pils
Oppacher Mineralwasser
"Insalata di Pomodori e Mozarella“ – der Tomatensalat mit Mozarella
Vorspeisenplatte „Antipasto Misto“ mit Salami, Schinken, Oliven, Artischocken, Peperoni, Schafskäse, Tomaten und Melone
„Zuppa al Pomodoro“ – die Tomatensuppe
„Cannelloni Alla Romana“
„Lasagne in Bolognesesauce“
„Penne della Casa“
„Spaghetti Carbonara“
„Tortellini alla Bolo“
„Pizza 4 Stagioni“
Pannacotta
Tiramisu

















Außenansicht
Interieur (bitte anklicken)
Die für uns hergerichtete Tafel (bitte anklicken)
Blick in die offene Küche
Alkoholfreier Aperitif: Hausgemachtes „Ginger-Beer“ mit Ingwer, Kardamon, Zimt (bitte anklicken)
Amuse Bouche: Dreierlei rund um den Klapperschwamm-Pilz (v.l.n.r.: geröstet; mariniert; als Creme)
Mini-Semmeln; Mini-Kümmelstangen; Mini-Leinsamendreiecke und gesalzene Butter aus der Normandie (bitte anklicken)
„LABSKAUS: Saibling, rote Bete, Kalbs-Fond, gebackenes Eigelb “ (bitte anklicken)
Das gebackene Eigelb im Anschnitt.
„ALLERLEI: Flusskrebs, Winterspargel, böhmischer Trüffel (= Pilz "Gemeiner Erbsenstreuling“), Zuckerschotencreme
„PANNFISCH: Zander, grober Senf, Kartoffel“
Erfrischung: Kumquat-Sorbet mit Zuckerwatte
„HIRSCH & PILZE: von dem Leipziger Neuseenland“
„LERCHE: Lübecker Marzipan-Eis, karamellisierter Mürbeteig, Haselnuss, Mirabelle“
Petit Fours.
Aufmerksamkeit des Hauses zum Geburtstag: Passiosnsfruchtrötchen (bitte anklicken)
Passionsfruchttörtchen im Anschnitt


Auszg aus der Speisekarte
„Kelle Paca Corbasi“ – eine Lammfleischsuppe
„Mercimek Corbasi“- eine Linsensuppe
„Muska Böregi“- Teigtaschen mit Petersielie und Käse gefüllt
Gruß aus der Küche
Salatteller
leere Gläser.....
Waschbecken der Toilette
Grill mit Blick zur Küche
halb leerer Gastraum
Sebzeli Kuzu Güvec – ein Lammfleischauflauf mit geröstetem Lammfleisch und mediterranen Gemüse in Tomatensoße mit Käse überbacken
Basmatireis
Ocakbasi Grillplatte für zwei mit marinierten Lammkotletts, Kalbsspieß, Hähnchenspieß, Lammhackspieß und Frikadellen
Beyti in gerolltem Teig – gewürzter Lammhackspieß in hausgemachten dünnem Fladenbrot gerollt, mit Tomaten-Joghurtsauce und zerlassener Butter
Pide Lammhackfleisch mit Ei, Zwiebeln, Paprika, Petersilie und Salat
Pide Hackfleisch mit Tomaten, Paprika, Petersilie, Zwiebeln und Salat
was süßes zum Abschied
Gastraum
Auszug aus der Speisekarte
Getränkeauswahl
Vorspeisenplatte „Antipasto misto per due Person“
„Pizza Zingara“ mit scharfer Salami, Artischocken, Kochschinken und Pepperoni
„Pizza Rucola“ mit frischen Tomaten, Mozzarella, Rucola und geraspeltem Parmesan
„Pizza Sapori della Puglia“ mit Tomaten, Mozzarella, Knoblauch, Spinat und Parmesan
„Lasagne al Forno“ mit Hackfleisch, Bechamelsoße und mit Mozzarella überbacken
„Tagliatelle alla Portofino“ mit Garnelen, Zucchini, Rucola und Kirschtomaten
„Spaghetti all Italiana“ mit Kirschtomaten, frischem Basilikum und Mozzarella
„Spaghetti Carbonara“ mit Bauchspeck, Ei und Parmesan
„Tiramisu“
„Panna Cotta“
Shalimar Bautzen
Gastraum
Speisekarte
Getränkeauswahl
Gruß der Küche
Tomatensuppe nach pakistanischen Familienrezept
„Dal Soup“ – eine rote Linsensuppe mit frischen Knoblauch
Beilagen-Salatteller und Basmatireis
Naanbrot
„Chicken Spezial“ – Hähnchenfleisch mit verschiedenen Gemüsesorten pikant angerichtet
„Butter Chicken“ – gegrillte Hähnchenstücke in einer feinen Tomatensoße
„Lamm Bindhi“ – Lammfleisch mit Okra, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch in einer scharfen Currysoße
„Mutton Saag“ – Lammfleisch mit Spinat, Zwiebeln und Tomaten in Currysoße
Restaurant hoch oben
Gastraum
Griechisches "Olymp Beer"
Cocktails
„Rolla“ paniert, gebackener Schinken, mit Käse gefüllt & Tzatziki
"Rolla"
Champignonköpfe gefüllt mit Spinat, Feta, Hackfleisch & Käse überbacken
Salatbeilage
„Gyros Samos“, Gyros mit speziellem Schafskäse überbacken dazu Scheibenkartoffeln & Salat
„Zeus Teller“ mit Gyros, gefüllten Suflaki und gefüllten Souzouki
„Spezial Teller“ mit 1 Steak, 1 Lammkotelett, 1 Souzouki, 1 gefüllte Suflaki dazu Scheibenkartoffeln und dicke Bohnen
Hauspils und ein Schoppen Grauburgunder
„Panir Pakora“ - ein hausgemachter indischer Rahmkäse mit Kichererbsen mariniert und frittiert
Onion Bhaji“ – Zwiebelringe mariniert mit Kichererbsenmehl und frittiert
„Murgh Pakora“ – Hähnchenfleischstücke mit Kichererbsenmehl paniert und frittiert
„Tikka Spezial“ – mariniertes und gegrilltes Hähnchen-und Entenbrustfilet mit milden Rahmkäse, Paprika, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch in würziger Masalasoße
„Mix Tikka“ – Hähnchenfleisch, Lammfleisch, Käse sowie 2 Scampis mit Paprika, Zwiebeln, Tomaten, Ingwer und Knoblauch

Gasthaus
Gastraum
Gastraum
Auszug aus der Speisekarte
Getränkeauswahl
frittierte Zwiebelringe
Soljanka
Fruchtige Tomatensuppe „Mailänder Art“ mit Kräutern und Käse verfein
Pfifferlingssüppchen
Schafskäse, geschmolzen mit Oliven und Paprika überzogen
„Hähnchen in Grün“- ein Steak in Eihülle gebacken, mit Spinat auf grünen Nudeln
„Kloßburger“ – mit Hackfleischsteak, belegt mit Tomate, Zwiebel, Käse und Barbecue-Sauce zwischen zwei angebratenen Kloßscheiben
Steinbeißerfilet - gebraten mit Pfifferlingen, Salzkartoffeln und Salatbelage
„Radeburger Markttasche“ – Geschnetzeltes mit Champignons und Zwiebeln „Gyros Art“, serviert mit Krautsalat, dazu Pommes Frites und Tzaziki
geöffnete Markttasche
Hirschbraten – mit Preiselbeeren, dazu Rotkraut und Kartoffelklöße
Überraschungsteller nach Lust und Laune des Koches
heiße Oma



Die Gaststätte Kiautschau entstand vermutlich vor über 130 Jahren. Die letzten Wirte besiegeln nun das Ende - anders als sie es eigentlich vor hatten.
Leichtgefallen ist ihnen die Entscheidung nicht. Aber es war Zeit. Christine und Gerhard Bloch stehen ein bisschen verloren zwischen den leeren Stühlen ihres leeren Gastraumes. Etwas Weihnachtsdeko steht noch auf den Tischen. Die Wirtin hat dieses Jahr nicht 100 Prozent geschmückt. "Ich war sparsam, aber ein bisschen musste sein", sagt die 68-Jährige. Zwei Wichtel schauen aus dem Fenster auf die Kamenzer Macherstraße hinaus.
Das alles hat seinen Grund: Im Kamenzer Kiautschau schlossen sich vor ein paar Tagen die Pforten. Für immer. Am vergangenen Freitag fand hier die letzte Weihnachtsfeier statt. Ursprünglich hatten 19 Gäste bestellt, am Ende kamen sieben. Ein Abend - so bezeichnend für die letzten zwei Jahre. Die aktuellen 2G-Regelungen in Sachsen trugen dazu bei. "Die letzten Monate waren ein einziges Auf und Ab", sagt Wirt Gerhard Bloch. Und doch ist die Corona-Pandemie nicht der Grund für das Aus der beliebten Kult-Kneipe an der Macherstraße. Aber sie ist Schuld daran, dass alles ein wenig trostlos endet. "Unter normalen Umständen hätten wir sicherlich das Jahr voll gemacht, bestimmt eine Silvesterparty gefeiert", sagt Christine Bloch. Vor allem für die Stammkundschaft sei dieses abrupte Ende nicht schön. Viele hätten es sehr bedauert. Aber es habe nur Absagen für den ganzen Dezember gehagelt. Familienfeiern, Firmenweihnachtsfeiern, Weihnachtsessen - nichts war mehr planbar. "Wir sind nicht mehr die Jüngsten. Meine Frau ist schon vier Jahre lang Rentnerin, ich seit zwei Jahren. Der Job ist nichts mehr für uns. Das lange Stehen, die harte Arbeit - das alles geht auf die Knochen", sagt Gerhard Bloch. Als sie im Lockdown sechs Monate nicht öffnen durften, haben die beiden Kamenzer das ganz deutlich gemerkt. Vor allem danach. "Man musste sich richtig zurück in die Küche kämpfen", sagt der Koch. Dabei war die Gastronomie ganze 36 Jahre lang ihr Leben. In der Blütezeit liefen hier 250 Liter Bier in sieben Stunden durch den Zapfhahn. Die günstige Lage im Kamenzer Norden und die Nähe zur Offiziershochschule spülte den Blochs viel Kundschaft ins Haus. Viele Anekdoten wissen die Wirtsleute heute noch über diese Zeit zu berichten. "Am Nachmittag kamen die Männer aus den umliegenden Betrieben und tranken ihr Feierabendbier. Und nicht nur eines", sagt Gerhard Bloch. Und schmunzelt. Manchmal hat eine Schlange vor der Tür gestanden. Danach wechselte das Publikum, die Offiziersschüler kamen zum Abendbrot. Und spülten die Einsamkeit herunter. Mangel an irgendetwas - das kannten die Blochs nicht. "Wir waren erfinderisch, wie alle DDR-Bürger. Bei uns gab es alles auf der Speisekarte", erzählt der Wirt. Sogar Pommes, die täglich aus frisch geschälten Kartoffeln handgeschnitzt wurden. Bis man sich in der Tschechoslowakei einen Pommes-Schneider besorgte. Der eine Bekannte lieferte gezüchtete Champignons, der nächste den Salat. Der Chef selbst stellte Schinken her und ließ ihn bei Freunden räuchern. "Ja, so lief das. Das hat richtig Spaß gemacht", sagt der 68-Jährige. Dabei hatte er ursprünglich Maurer gelernt. Doch seine Eltern hatten bereits den Gasthof in Panschwitz geführt, ehe sie das Kiautschau 1977 übernahmen. "Ich bin in der Gastronomie groß geworden" so Gerhard Bloch. Dass er 1985 das elterliche Geschäft übernahm, war ein logischer Schluss. Und so wurde Sekretärin Christine plötzlich Wirtin, Barfrau und Servicekraft. Und Gerhard Koch. Zuerst führten sie das Kiautschau in Konsum-Kommission. Nach der Wende nahmen sie einen Kredit auf, kauften und sanierten das alte Haus, das schon Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde. Später kamen vier Pensionszimmer mit acht Betten dazu.
Auch ihre Kinder halfen viel mit. Letztendlich entschieden sich beide aber für andere Jobs. "Unser Sohn ist der Chef der Weißen Flotte in Dresden. Die Tochter hat noch einmal umgelernt und ist in die Pflege gegangen, will sich hier weiterentwickeln. Wir haben Verständnis dafür", sagen die Eltern. Danken möchten sie ihren Kindern für ihre Unterstützung in all den Jahren. Und ihren Gästen für die Treue und die vielen schönen Stunden. In den letzten Jahrzehnten hatte sich das Kiautschau als Ort für Familienfeiern etabliert. "Nach der Wende mussten wir umdenken. Das bisherige Publikum brach komplett weg", so Gerhard Bloch. Meistens waren Gaststube, Vereinsraum und Raucherzimmer gleichzeitig gefüllt.
Nun hat Gerhard Bloch die Kochschürze abgelegt. Zu Weihnachten muss zu Hause seine Frau ran. "Der Gänsebraten gehört ihr", lacht er. Beide freuen sich auf den Ruhestand. Auf künftige Reisen, die Enkel und Ruhe.
Dann wünscht die GG-Community einen angenehmen Ruhestand.