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vietnamesische Frühlingsrollen mit Dip
Pho mit Gemüse und mit Hot-Chili-Soße
Pho mit Gemüse
Die wirklich scharfe Hot-Chili-Soße
Sauer-Scharf-Suppe
Ente kross gebacken mit scharfer Knoblauchsoße
Frühlingsrolle
Hühnchenbrust mit Gemüse
kleiner Beilagensalat

Beilagensalate
Schweinebraten | BBQ Spare Ribs
Buffalo Wings | Krautsalate | Dips
Schweinebraten
BBQ Spare Ribs & Buffalo Wings
G'day from down under matey!
2019 Eisquell Riesling von BattenfeldSpanier
Restefest...




Ellinika Orektika (kalt)
Brot & Tzatziki
Garidhes me Ntomata
Saganaki
2019 Riesling vom Buntsandstein, Weingut Andres, Deidesheim, Pfalz
Frischer Salat mit Gyrosfleisch und Tzatziki
Santorini Piato
2015 Quinta de la Quietud Reserva, Tempranillo, Toro, Zamora, Spanien





















Lieferzustand
Onion Rings & Mozzarella Sticks
Alabama Cajun Chicken
Sláinte
Du nur das kaufen, nix Flasche kaufen!
The BBQ Plate has landed!
BBQ Mixed Plate für zwei Personen
BBQ Beans
Cole Slaw
Churros mit Schokosoße
Hach, ich bin so stolz, was ich schon alles erreicht habe, Wahnsinn... :-))
Antipasti misto & all' italiana
Tris di mare
Antipasti
Tris di mare
PLV Tipp aus Rheinhessen
Gnocchi al ragù
Involtini con Mozzarella
Beilagensalat
Tiramisu

Die Komponenten
Kleine Brotauswahl: Karotte-Ingwer & Sepia mit Gänseschmalz
Fingerfood - 3 kleine Königinnen-Pasteten: Geräucherte Entenbrust, Parmesan & Limone ~ Tomatenkompott & Auberginentartar ~ Kalbsbäckchen-Ragout & Kartoffelwürfel
In Sternanis gebeizter Lachs, eingelegte Wintergemüse & Buchweizen-Chips
Zander, Schwarzwurzeln, Dashi & Wasabi-Butter-Sauce
Gegrilltes Kalbskotelett, getrüffelte Rahmkohlrabi, Schupfnudeln & Jus
Japanische Tarte Tatin, Vanillecreme & Muscovado-Zimt-Crumble

Grillplatte
Landsalat mit Schafskäse-Krönchen
Grillplatte
Beilagensalat Grillplatte
Palatschinke
Palatschinken mit Konfitüre
Die Komponenten
rindertatar. 5 jahre alter gouda. ofenzwiebel. knusperschmelze.
wurzelgemüse. eingelegt. sauce rouille. lauchbrot. shiitake-tatar.
lachsforelle. sashimi. kimchi. kaffir-limetten-öl. erdnusscrème.
salami. von der baskischen alten milchkuh.
Die Vorspeisen & Traditionsbrot und Salzbutter to share
lammschulter. aus der eifel. bäckerin-kartoffeln. anisessig-jus. mangold-gemüse mit dörrtomaten und orange.
walnussbrownie. kaffee-kardamom-ganache. karamellisierte macadamianüsse.
frische Pizzabrötchen und Dip
Carpaccio di Salmone
Original ital. Lasagne
Das passende "Kaltgetränk"
Apéros
Thunfischbauch mit Soja und Muscovado lackiert, zweierlei von der Papaya
Tatar von Australischem Weidenrind mit geräucherter Essig-Makrele und geeistem Rucola
Kaisergranat mit Zerbinati Melone, Wachsbohnensalat und Sorbet von Heilkräutern
Kartoffel-Lauch-Suppe mit Royale vom Périgord-Trüffel
Geangelter Wolfsbarsch mit Zucchini, Safran-Fenchel und Sepiarisotto
Bison Filet mit Mais Relish, Mirabellen und Cassis Jus
Tartelette von der Zartbitterschokolade mit eingeweckten Heidelbeeren und Orangen-Buddhas Hand-Sorbet
Epoisse mit geröstetem Blumenkohl, Wasserkastanien und roter Zwiebelmarmelade
Himbeersorbet & Champagnersüppchen
Petits Fours
Zwetschgenkuchen





Seitdem hatte sich keine Gelegenheit für einen erneuten Besuch ergeben und seit einem Jahr bremst uns und die Gastronomie halt Corona immer wieder aus.
Im Zuge der Erkundung diverser Take Away-Angebote stand bei unserem Kurztrip nach Köln diesmal auch das „Ox & Klee“ auf dem Plan. Eigentlich hatten wir geplant, die Menüs mit nach Hannover zu nehmen und uns zuhause damit ein genussreiches Wochenende zu gestalten. Da aus der Homepage nicht zu entnehmen war, in welcher Form das Menü (75 Euro pro Person) vorbereitet ist, fragte ich lieber vorab nach und in der Tat bestätigte man, dass das Menü schon für den Verzehr am selben Tag gedacht war. Nun gut, packen wir also ein paar Teller ein. Denn auch auf dem Kölner Tisch soll es ja ansehnlich aussehen.
Das Menü besteht aus 5 Vorspeisen zum Teilen, die ich auch – mit Ausnahme der Suppe – jeweils auf einem Teller angerichtet habe. Dann folgt ein Hauptgang, ein alkoholfreier Drink sowie zwei Desserts und Petit Fours.
Vorspeisen und Desserts sind bereits fertig vorbereitet und müssen nur noch auf den Teller befördert werden. Lediglich die Suppe und der Hauptgang müssen erwärmt werden.
Den Auftakt der vier kalten Vorspeisen, die wir alle gleichzeitig servieren, macht die Dorade, die bereits mit einem Apfel-Rettichsalat drapiert ist. Angegossen wird ein Mandelmilch-Schnittlauch-Öl. Der Fisch ist von angenehm kräftigem Geschmack, der durch die Marinade und den Salat frische Akzente erhält und gleichzeitig durch das Öl eine wunderbare Üppigkeit. Das Mandelmilch-Schnittlauch-Öl tunken wir mit Brot bis zum letzten Tropfen auf. Zu köstlich ist das.
Ebenfalls von schöner Frische die Scheiben von der Jakobsmuschel mit einer Erbsencreme und Fenchel. Angegossen wird ein klarer Tomatensud.
Etwas schwieriger gestaltet sich das Anrichten des folgenden Ganges, denn er wird so bereits in der Pappschale serviert. Durch die sehr cremige Textur lässt sich das nicht einfach so auf den Teller schieben. Also nehme ich das mal in seine Einzelteile auseinander und setze es dann wieder zusammen, was erstaunlich gut funktioniert. Dafür ist die Kombination von Entenschinken mit Hummuscreme und kräutrigem Hirtenkäse, der von der Konsistenz auch ein wenig an Hüttenkäse erinnert, abwechslungsreich und dezent würzig.
Sehr charmant und handwerklich ganz ausgezeichnet gemacht ist die von einem Granatapfel-Gelee ummantelte Epoissemousse auf geröstetem Roggenbrot. Der von Haus aus kräftige Käse ist markant, aber nicht zu dominant eingearbeitet. Auch das ein sehr schönes Hors d’Oeuvre.
Exzellent dann die Tom Kha Gai mit prägnanter Zitronengrasnote, wobei die sehr gut cremig eingebunden ist und sich nicht zu penetrant nach vorne drängt. Sehr schön macht sich die Einlage aus Buchenpilzen und auch der Crunch aus Sesam, Nori und Panko unterstützt die exotische Note ausgezeichnet. Die Schärfe ist da, aber alles andere als dominant. Eine sehr ausgewogene Suppe.
Für den Hauptgang sind die Perlhuhnkeule und der Senfkohl im Backofen zu erwärmen und die Polentaschnitte in der Pfanne von beiden Seiten etwas anzubraten. Das ist vom Aufwand mehr als überschaubar, wenngleich man bei der Polenta schon etwas aufpassen muss, dass man den richtigen Punkt zum Wenden erwischt, damit die akkurat geschnittene Schnitte auch akkurat bleibt.
Obwohl ich nicht der größte Polentafan bin, macht sich hier doch Begeisterung breit, denn abgesehen von der schönen Kruste ist die Polenta mit Salbei würzig abgeschmeckt und ungewöhnlich lecker. Auch der Senfkohl, eine eher seltene Beilage, macht sich hier sehr gut. Die Perlhuhnkeule selbst löst sich problemlos vom Knochen, was für schonende Garung spricht. Dass die äußeren Teile ein wenig trocken geraten, fällt da nicht ins Gewicht.
Aus dem Cocktailshaker von Michael Elter, seines Zeichens Barkeeper im „Bayleaf“, der Bar im Erdgeschoss des „Ox & Klee“, folgt der flüssige Übergang zu den Desserts. Als „Spicy Raspberry“ angekündigt, komponiert er aus alkoholfreiem roten Wermut, Rose Verjus, Zitronengras, Piment und Jalapeno einen würzigen Drink, der die Geschmackspapillen noch mal gut aufweckt. Dass hier der Alkohol fehlt, ist kaum zu merken. Ein toller Drink.
Für die Desserts zeichnet Hannes Radeck verantwortlich, vom Gault Millau gerade erst zum Patissier des Jahres ausgezeichnet.
Bei der Pistazienmousse mit Joghurt, einem Gelboden aus Jasmintee und Nashi-Birne passiert mir dann doch ein Fehler beim Anrichten. Ich habe schlichtweg die kleinen Baisers vergessen. Nicht unbedingt dramatisch, aber mich ärgert so was enorm, zumal es dieses sehr schöne und harmonische Dessert natürlich auch optisch perfektioniert hätte.
Ebenso ausgewogen gestaltet sich auch der zweite Nachtisch mit einer Mousse aus Mandelmilch mit Pfirsich, etwas Crunch und Popcorn, das allerdings nicht mehr ganz knusprig ist und daher schon etwas schwächelt. Aber auch das schmälert den Genuss insgesamt nicht.
Den finalen Abschluss liefern zwei Pralinen aus Aprikose-Zitronengras und Macadamianougat-Fleur de Sel. Vor allem letztere weckt in uns den Wunsch nach einer mindestens mittelgroßen Familienpackung. Sagt eigentlich alles, oder?
Daniel Gottschlich liefert mit diesem Take Away-Menü ein sowohl qualitativ, als auch geschmacklich überzeugendes Angebot, das den etwas höheren Preis absolut rechtfertigt und den Anspruch, den man an ein Zweisterne-Haus hat, durchaus erfüllt. Das hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht und uns durchgehend ausgezeichnet gefallen. Wiederholung nicht ausgeschlossen!
#supportyourlocalrestaurants
Bericht wie immer auch auf meinem Blog: http://tischnotizen.de/ox-klee-koeln-3/