1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 397 Bewertungen 689889x gelesen 7834x "Hilfreich" 7632x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 01.05.2021 2021-05-01| Aktualisiert am
01.05.2021
Wir bestellen in diesem Restaurant öfter, das habe ich auch in der letzten "Werbung" für das Lokal stark zum Ausdruck gebracht.
Daher hier ein kleines Update, welches ausschließlich das Verhalten der Inhaber dem Gast gegenüber gilt.
Bei der letzten Bestellung ( vor 2 Wochen) wurde nicht besonders freundlich mit uns umgegangen, als ich noch eine Vorspeisen Platte zu unseren Gerichten bestellte. " Oh ne, puhh, das macht zu viel Arbeit" der Kommentar. Auch würde einmal nach Bestellen der Filetkombination und einer kleinen Kritik unsererseits nicht mit einem Entschuldigen geantwortet, sondern einfach was daher gefaselt. Den sonst üblichen umsonst Ouzo, welche man beim Abholen bei der Konkurrenz in Form von kleinen Fläschchen bekommt, hatten wir noch nie. Als meine Eltern da waren und wir für knapp 100 Euro Gerichte bestellten war ebenfalls keine Aufmerksamkeit (kleine Flasche Wein, kleines Gratisdessert) dabei.
Heute um 11.15 Uhr angerufen um eine Bestellung abzugeben kam "ein Moment bitte" dann wurde aufgelegt. Beim erneuten Anruf wurde mein Anruf weitergeleitet. Als meine bessere Hälfte anrief ging der Inhaber dran. " wir haben geschlossen." Auf die Frage wann, kam ein " äh später". Laut Homepage hat das Restaurant um 11:30 bis 21:00 Uhr geöffnet. So macht man keine positive Werbung.
Wir bestellen in diesem Restaurant öfter, das habe ich auch in der letzten "Werbung" für das Lokal stark zum Ausdruck gebracht.
Daher hier ein kleines Update, welches ausschließlich das Verhalten der Inhaber dem Gast gegenüber gilt.
Bei der letzten Bestellung ( vor 2 Wochen) wurde nicht besonders freundlich mit uns umgegangen, als ich noch eine Vorspeisen Platte zu unseren Gerichten bestellte. " Oh ne, puhh, das macht zu viel Arbeit" der Kommentar. Auch würde einmal nach Bestellen der Filetkombination und... mehr lesen
1.0 stars -
"Nicht nachvollziehbares Verhalten von den Inhabern" DaueresserGK0712Wir bestellen in diesem Restaurant öfter, das habe ich auch in der letzten "Werbung" für das Lokal stark zum Ausdruck gebracht.
Daher hier ein kleines Update, welches ausschließlich das Verhalten der Inhaber dem Gast gegenüber gilt.
Bei der letzten Bestellung ( vor 2 Wochen) wurde nicht besonders freundlich mit uns umgegangen, als ich noch eine Vorspeisen Platte zu unseren Gerichten bestellte. " Oh ne, puhh, das macht zu viel Arbeit" der Kommentar. Auch würde einmal nach Bestellen der Filetkombination und
Geschrieben am 17.02.2021 2021-02-17| Aktualisiert am
17.02.2021
Besucht am 14.02.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 42 EUR
Es ist Valentinstag. Viele Restaurants bieten in Mannheim „to go“ 3 Gänge zwischen 59 und 79 Euro an. Muss ich nicht haben. Während der drei Monate Ausgangssperre habe ich so viel gegessen, dass die Knöpfe meiner Hemden automatisch „Social Distancing“ praktizieren. Da passt es doch vorletzten Freitag als ich zu meiner besseren Hälfte meinte „ ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Dich, was magst zuerst hören“ darauf sie „zuerst die Gute“ - „ ich bekomme wieder den Jeansknopf meiner Lieblingsjeans zu“ - „und jetzt die Schlechte?“ - „ ich habe sie leider nicht an“.
Ich bekomme Bauchschmerzen (nicht nur von dem Witz), auch wenn ich an den letzten Valentinstag 2020 denke. Viel zu teuer und viel zu wenig an Essbarem auf dem Teller, dazu gab es billigen Rotkäppchen Sekt, den ich allenfalls privat zum Mofa putzen in Betracht ziehe. Hat es dieses Jahr vielleicht auch was gutes? Wir bleiben daheim und lassen uns vom griechischen Lieferdienst verwöhnen. Mal wieder. In den letzten Wochen haben wir oft dort ein Dutzend Mal bestellt, enttäuscht wurden wir nie.
Also die online Speisekarte des Piräus (http://www.xn--pirus-mannheim-7hb.de/speisenkarte/) durchgescrollt. Ich bleibe mal wieder bei den Grilltellern hängen. „Schaffe ich diese Mal die Portion?- beim letzten Mal war ich selbst Schuld.
Bestellt hatte ich den ATHEN TELLER - Gyros, Suflaki, Steak, Suzuki, Lammkotelett und Zaziki mit Reis & Salat. Da ich kein Kotelett Fan bin, bat ich um ein kleines Lammsteak (ohne Knochen) und was bekam ich? Zusätzlich ein saftiges 150 Gramm Lammsteak , ich nutzte die Tara Funktion unserer Waage, waren es doch knapp 500 Gramm Fleisch auf meiner Platte. Das war mir dann doch des Guten zu viel.
Also doch ein Spieß? - ich entscheide mich letzten Endes für die 138 – den Delphi Teller, mit zusätzlichem kleinen Schweinefilet. - meine bessere Hälfte nimmt die 105 – den Spezial Spieß. Normalerweise als Opener immer die gegrillten Peperoni – aber heute ist Valentinstag, da nehmen wir uns Zeit vor dem TV. Machen gerne noch eine zweite Flasche Rotwein auf – daher ordern wir die gemischte Vorspeisen-Platte – die hat bei uns Premiere.
Knapp 45 Minuten später klingelt es, es ist der freundliche Liefer-Mann. Er weiß welche Tür, läuft die 27 Stockwerke im Collini nicht zu Fuß, faul wie er ist, nimmt er den Highspeed Aufzug und ist ein paar Sekunden später auf unserem Stockwerk.
„Hat der Aufzug Lichtgeschwindigkeit? Keine 3 Sekunden für 27 Stockwerke“ - nicht umsonst war das Collini Center bei der Fertigstellung 1975 das modernste Wohnhochhaus in ganz Europa. Wir geben fleißig Trinkgeld und tragen die Plastiktüten in die Wohnung. Die Teller wurden natürlich im Ofen vorgewärmt, das Besteck frisch poliert.
Die Salate sehen in der Kunstoffpackung appetitlich aus, genauso die Vorspeisenplatte, warum also unnötig das Ganze auf unsere Tellern anrichten? - Wir richten dafür schön schön unsere Hauptspeisen an, „verdammt riecht der Spezial-Spieß gut“ und sieht auch noch gut aus.
Gleiche Prozedur wie jedes Mal, Tara Funktion und die Delphi Fleischteile auf den Teller. Die Waage zeigt 420 Gramm an, das sollte zu schaffen sein. Am Valentinstag sind die Portionen eh immer kleiner. „Wir haben doch noch das leckere Türkische Brot“ -“ schon im Ofen“ meine Antwort. Ja, das passte hervorragend zur Vorspeisen-Platte.
war zu finden: Zaziki, Dolmadakia, Auberginen, Tirosalata, Gigantes, Zuchini, Oliven, Tomaten, Gurken, Peperoni und Kalamaris. Die Kalamaris frisch mehliert und ausgebacken. Die Gigantes waren richtige Riesenbohnen ala Bud Spencer. Ausgezeichnet die gebackenen Auberginen, verdammt lecker. Uffbasse!! Obwohl in der Karte keine Taramas vorhanden ist, versteckte sich die Fischroggencreme neben der Schafskäsecreme. Die Cremes allesamt schmackhaft.
Orangenes Dressing beim Karottensalat, der Krautsalat mit Öl und ganz wenig Säure. Der grüne Salat knackig, die Böhnchen wie immer ein Gedicht.
Ausgezeichnet meine mit dem Schweinefiletsteak Upgrade gelieferte Platte.
Heute ist es kein Beamtenvierkampf – knicken, lochen, abheften und Teebeutelweitwurf – heute entpuppt es sich als ein griechischer Vierkampf „ Gyros, Lammfilet, Schweinesteak sowie ein Schweinefiletsteak, bei dem ich nur gewinnen konnte. Die Fleisch-Hügel, besonders das sündhaft wich-knusprige Gyros famos gewürzt und super saftig. Die Lammlachse
nach Drücken des Messers auf der Gabel nach dem Anschnitt leicht rose, besser kann man das als „Lieferdienst Essen“ glaube ich nicht machen. Der Tomatenreis hatte heute Erbsen dabei (zum ersten Mal) war aber nicht schlecht, die Variante.
Kommen wir nun zum Highlignt an diesem Tage. Kommen wir zu mir äähh zur Nummer (105) der „super“ SPEZIAL-SPIESS
- SCHWEINEFILET GEROLLT – mit Fetakäse gefüllt sowie mit PAPRIKA & ZWIEBELN. Dazu gab es die gewünschte Fetakäse-Sauce. Der Spieß kam hübsch angerichtet und super zubereitet daher. Auch der Anschnitt zeigt, das Fleisch saftig. Mehr Feta, mehr Fleischsaft geht nicht.
Nicht Vedda – Feta. !!
Bezahlt haben wir 42 Euro, der Vorspeisenplatte geschuldet, normalerweise kommen wir mit ca 35 Euro aus- Und da ist schon wieder was gutes, was wir aus dieser Covid 19 Zeit herausziehen können. Wir Daueresser sparen die manchmal horrenden Getränkepreise.
Vergessen sind in der aktuellen Zeit die 10.000 Stunden Regel – Übung macht den Meister. Mittlerweile kenne ich die Netflix Inhalte rückwärts und vorwärts, bin Experte im Hände waschen und desinfizieren. Wenn es mir kalt wird, drehe ich nicht die Heizung an (Klimaziele 2030), nein ich klatsche in die Hände. - laut Frau Merkel sollen wir im Winter mindestens 15 Minuten alle Stunden die Fenster öffnen – das empfehle ich übrigens unserem Berliner Bundestag, damit die endlich mal einen durchgelüfteten Kopf bekommen - und die Restaurants wieder zu öffnen
Übrigens, für dieses Essen klatsche ich gerne zweimal, meine bessere Hälfte sogar dreimal, denn sie schmatzte mir zufrieden 15 Minuten ins Ohr. „Mensch, ist der Spieß lecker“
Fazit:
Wenn griechisch in Mannheim – dann Piräus 1!! Die erste Adresse ….
Es ist Valentinstag. Viele Restaurants bieten in Mannheim „to go“ 3 Gänge zwischen 59 und 79 Euro an. Muss ich nicht haben. Während der drei Monate Ausgangssperre habe ich so viel gegessen, dass die Knöpfe meiner Hemden automatisch „Social Distancing“ praktizieren. Da passt es doch vorletzten Freitag als ich zu meiner besseren Hälfte meinte „ ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Dich, was magst zuerst hören“ darauf sie „zuerst die Gute“ - „ ich bekomme wieder den... mehr lesen
4.5 stars -
"Valentinstag 2021 kontrovers – heute tagt nicht der Beamten-Vier-Kampf – es duelliert sich der Erfahrene Delphi Kämpfer mit einem sündhaft geilem Spieß auf unseren Tellern!!" DaueresserGK0712Es ist Valentinstag. Viele Restaurants bieten in Mannheim „to go“ 3 Gänge zwischen 59 und 79 Euro an. Muss ich nicht haben. Während der drei Monate Ausgangssperre habe ich so viel gegessen, dass die Knöpfe meiner Hemden automatisch „Social Distancing“ praktizieren. Da passt es doch vorletzten Freitag als ich zu meiner besseren Hälfte meinte „ ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Dich, was magst zuerst hören“ darauf sie „zuerst die Gute“ - „ ich bekomme wieder den
Geschrieben am 11.02.2021 2021-02-11| Aktualisiert am
11.02.2021
Besucht am 31.10.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 38 EUR
Es ist tatsächlich der letzte Oktober-Abend
vor dem erneuten Lockdown. Aber ist es denn ein richtiger harter Lockdown, so wie in Australien, wo mehrere Monate das komplette Leben (inkl. Produktion und Industrie) niedergelegt wurde? Mittlerweile ist das für mich hier in Deutschland nach den mehrmaligen Mittwoch Nachmittagen Rentner (ähh Minister)-Stammtischen ein Witz.
Schaffe schaffe ist wichtig, alles andere muss daheim bleiben. Aber wenn ein Arbeiter um 04.52 Uhr das Haus verlässt und auf die Arbeit fährt, muss er 380 Euro blechen (stand im Mannheimer Morgen) da erinnere ich mich doch lieber an unseren letzten Restaurant Besuch Anfang November 2020.
Wir sind auf der Suche nach etwas Essbarem. Sind zuerst im wieder eröffneten "Alten Simpl". Nach Bestellen der Getränke und kurzem Überfliegen der neuen „Corona“ Karte (kein Steak-Gericht unter 23 Euro) und erneutem Anpassen der Getränkepreise (das schon teure 0,4er Hefeweizen von 4,40 wurde wieder um 30 Cent auf 4,70 erhöht) zog es uns ganz schnell Richtung R Quadrate.
Das "Hemmlein" mittlerweile geschlossen, aber im Kurfürst standen im Außenbereich Wärmestrahler und Decken lagen über den Stühlen, von drinnen schimmerte einladendes Licht durch die Fenster. Drinnen war wenig los, so das wir unseren Standard Platz (kein direktes Licht über dem Tisch) den Vorzug vor dem Tisch im Außenbereich geben.
Das Restaurant heißt nicht umsonst "Kurfürst am Markt" denn im Haus R1, dem so genannten Casino-Gebäude zog am 14. November 1720 Kurfürst Karl Philipp ein, nachdem er Heidelberg verließ und die Residenz nach Mannheim verlegt hatte. In diesem Haus wohnte auch 1730 der Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. mit seinem Sohn, dem späteren Großen Fritz. Also nicht nur Karl Phillip auch der spätere "große Fritz" wusste wohl dass es in Mannheim viel angenehmer ist als in Heidelberg – aber wenn ich Japaner sehen möchte, dann fahre ich gerne nach Heidelberg. Japan ist also nicht weit.
Wir blicken in die Karte, von der Tageskarte lachen die selbst gemachten Bandnudeln meine Frau an. Ich blättere durch, habe Lust auf saftigen Fleischgeschmack. Rustikales Schnitzel? Mit geschwenkten Zwiebeln, Spiegelei und Bratkartoffeln? Hört sich verlockend an. Eigentlich hatte ich mich vor dem "Alten Simpl" auf das ehemals dort zu bekommende Bierbrauersteak eingestellt. Also nochmal der Blick auf die Abteilung Fleisch. Ah da steht es. Falsches Rumpsteak. Das hatte ich hier im Kurfürst schon ein paar Mal. Enttäuscht wurde ich nie. Also nehme ich das. Meine Frau nimmt die Bandnudeln, die in Olivenöl geschwenkt werden sollen.
Als Vorspeise ordern wir eine gemeinsame (den großen Portionen hier geschuldet) Kürbissuppe (2,40). Dazu wähle ich aus der Salatabteilung einen kleinen gemischten als Beilagensalat (1,90) meine Frau nimmt den Feldsalat mit warmen Kartoffeldressing für sportliche 4,90. Zu trinken sollte es eine Flasche Wasser sowie ein Hefebierchen (0,5 3,40) von Eichbaum sein.
Wir >bloggen< in die Runde und unterhalten uns mit der Kellnerin, auch nach dem Lockdown soll es Montags beim Schnitzelabend ab 17 Uhr bleiben. Jedes Schnitzel von der Karte für 8,90; Super. Es werden die Getränke, sehr gut gekühlt, serviert. Mein Hefe hatte ordentlich Trübung und hatte einen super Hefe Geschmack, man hatte wohl das Fass gerade auf den Kopf gestellt, kurz vor der Schließung des Restaurants. Nach einer angenehmen Wartezeit kamen unsere Vorspeisen. Die Kürbissuppe und Los geht's ...
die beiden Salate.
Meine kleine Vitaminschleuder schmeckte wie immer ausgezeichnet. Frischer Karotten- und Selleriesalat, dazu hochwertiger „grüner“ Kopfsalat (und kein billiger Gelber). Der Feldsalat von meiner Frau schmeckte mir etwas gewöhnungsbedürftig. Vielleicht lag es auch an dem warmen Dressing, für mich als Kleinkind und regelmäßigem Besuchen im Badischen, war es für mich als Pfälzer Kind immer ein Unding heißen Kartoffelsalat essen zu müssen. Vielleicht kommt die Unsitte aus Rastatt?
Aus Rastatt kam aber sicherlich nicht die Orangen-Zugabe in der Kürbissuppe, sie schmeckte auch nicht nach Lockdown, sondern nach Meer, nach viel Meer und Sommer.
Sommerlich gelb die gut aus frittierten Pommes. Falsches Rumpsteak (10,80)
Diese waren wie immer gut angemacht mit hauseigenem Gewürz und Salz. Daneben lagen 2 falsche Rumpsteaks und in Bratensauce geschwenkte Zwiebeln. Beim Anschnitt merkte ich gleich. Das Schwein hat genug Freilauf bekommen, saftig, die Muskeln überhaupt nicht angespannt. Das machte echt Spaß, die beiden Steaks zu essen.
Sommerlich II auch die in Olivenöl geschwenkten Bandnudeln. Frische Bandnudeln (9,50)
In der Pasta waren klein geschnipselte Tomatenstückchen, die Nudeln bissfest und unheimlich rund. Insgesamt mal wieder runde 4 Sterne für das Essen insgesamt.
5 Sterne für Preis-Leistung. Im Sommer bzw auch im Herbst (mit Heizstrahler) sitzt man wunderbar im Außenbereich, wenn auch etwas eingeengt. Aber die Stühle haben allesamt Armlehnen (finde ich persönlich im Gasthaus unheimlich wichtig) und man bekommt den Mannheimer Trubel hautnah mit. Im Innern ist mir an manchen Tischen das Licht zu direkt, aber da möchte man 2021 Abhilfe mit dimmbaren Lichtern schaffen.
Das Essen schmeckt durch die Bank (fast) immer ausgezeichnet, auch wenn man die Rahm und Zigeunersauce von bekannten Herstellern kennt – aber andere machen das genauso und verlangen teilweise das doppelte im Preis.
Fazit:
Hier fühl ich mich wohl, hier komme ich öfter her.
Es ist tatsächlich der letzte Oktober-Abend
vor dem erneuten Lockdown. Aber ist es denn ein richtiger harter Lockdown, so wie in Australien, wo mehrere Monate das komplette Leben (inkl. Produktion und Industrie) niedergelegt wurde? Mittlerweile ist das für mich hier in Deutschland nach den mehrmaligen Mittwoch Nachmittagen Rentner (ähh Minister)-Stammtischen ein Witz.
Schaffe schaffe ist wichtig, alles andere muss daheim bleiben. Aber wenn ein Arbeiter um 04.52 Uhr das Haus verlässt und auf die Arbeit fährt, muss er 380 Euro blechen (stand... mehr lesen
Restaurant Kurfürst am Markt
Restaurant Kurfürst am Markt€-€€€Restaurant062126275R1, 15, 68161 Mannheim
4.0 stars -
"Falscher Hase trifft gesunden Dauersportler... äh … Japaner" DaueresserGK0712Es ist tatsächlich der letzte Oktober-Abend
vor dem erneuten Lockdown. Aber ist es denn ein richtiger harter Lockdown, so wie in Australien, wo mehrere Monate das komplette Leben (inkl. Produktion und Industrie) niedergelegt wurde? Mittlerweile ist das für mich hier in Deutschland nach den mehrmaligen Mittwoch Nachmittagen Rentner (ähh Minister)-Stammtischen ein Witz.
Schaffe schaffe ist wichtig, alles andere muss daheim bleiben. Aber wenn ein Arbeiter um 04.52 Uhr das Haus verlässt und auf die Arbeit fährt, muss er 380 Euro blechen (stand
Geschrieben am 19.11.2020 2020-11-19| Aktualisiert am
20.11.2020
Besucht am 31.10.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 200 EUR
See-Saibling „Omble Chevalier“ mit Yuzu-Beurre Blanc, geschmortem Spitzkohl und Topinambur – schon die Ankündigung im Menü liest sich wie ein Gedicht.
Es ist Samstag, wir parken am Collini Center und laufen den Friedrichsring hinuter die Fressgasse entlang bis wir links abdrehen, nochmals kleiner Budget Check – heben wir lieber nochmals einen Reserve „Hunni“ ab – bis wir schlussendlich am linken seitlichen Eingang des Engelhorn Kaufhauses stehen.
Nochmal ein kurzer Blick, was gibt’s heute im „Le Corange“, welches ein Sterne Inspekteur im Guide Michelin als „Fischrestaurant für kulinarische Kontraste“ bezeichnet hatte? - Ja, das sieht gut aus.
Was gibt`s im Opus?
Oh ha, preislich ist das eine ganz andere Liga, für einen Samstag-Mittag reicht uns völlig das ein *Sterne Restaurant Le Corange. Besser ist das.
Wir fahren mit dem Fahrstuhl in die oberste Etage – Penthouse!! Da steht es: Trennwand
Le Corange
Schön, die Wand die geschickt das ein Sterne Restaurant vom Foyer trennt, jenes Foyer welches die neuen urbanen Toiletten beinhaltet (kein erbärmlicher Weg mehr von Nöten zu den Kaufhaus Toiletten) sowie das Le Corange und das Opus mit dem exzellenten voll verglasten Weinregal hübsch verbindet. Wir sind noch nicht da schon hören wir den netten ….
… ja, vom ersten "Schritt" bis zum letzten "Biss" und anschließendem „in den Sakko helfen“, das war heute ein superlativ.
Mir werden in meiner Rezi heute irgendwann die Superlative ausgehen, daher bitte ich dies zu entschuldigen – Höchstpunktzahl in allen Kategorien – kulinarisch für uns eine neue Referenz – drei Ligen besser als unser Besuch im Opus (mittlerweile 2 Sterne) und eine Liga als im Steinhäuser Hof oder das benachbarte Marly (sorry) ...
…. „haben Sie gut hergefunden? Wie geht’s Ihnen?“ die ersten Worte des Serviceteams.
Wir desinfizieren und schauen gleich mal in die offene Küche. Alles wirkt steril, sauber, aber nicht unsympathisch. Hier sitzt jeder Handgriff. Erster Blick nach rechts. Am fernen Horizont dunkelt die Kulisse der Bergstraße, wir blicken bis nach Bensheim. Angekommen.
Wir werden zu unserem eingedeckten Tisch geführt. Links von uns ein Pärchen, sie feiern wohl gerade ihren 80. Hochzeitstag und teilen sich eine Platte mit gefühlt 100 Tarbouriech Austern, nach erstem Check waren es lediglich 14 (Stückpreis 9 Euro), rechts von uns eine bekannte Mannheimer Familie. Wir nicken einander. Sind also heute in bester Gesellschaft.
The three big NUB und das COLLINI !! Auch zu sehen der Imitatversuch von Diringer und Scheidel, das Q6Q7, ebenfalls im Stile des Brutalismus. Es wirkt wie eine billige Kopie aus Fernost.
Ja ist denn heute schon Weihnachten? Nein, aber leider der vorletzte Ausgehtag vor der erneuten Bankrotterklärung unserer Politik (das wäre mal eine Möglichkeit gewesen die Brutstätten der Verbrechen zu unterbinden – aber nein – die Politik entscheidet sich gegen die Restaurants und für Islami & Arabi)
Fantastisch. Meine bessere Hälfte (bitte hier den Bezug dazu stellen) lächelt und lässt mir den Platz mit Sicht nach draußen.
Wir bekommen die Karten gereicht. Schön, neben dem 4 Gang Menü gibt es auch noch eine kleine „ala Card“ >Karte<. Zu dem 4 Gang Menü, was perfekt auf uns abgestimmt ist, gibt es kleine
„Uppers“ um das Kulinarische >upzugraden< im Fachjargon "aufzupimpen".
Wir pimpen im ersten Moment nicht, wir pumpen. Und zwar Bier!
.. pump ab das Bier, pump es ab …
Für mich ein Pils zum Aperitif, das kommt dann auch gleich mit etwas Butter und einem Körbchen voll mit Brot. Bei genauerem hinsehen und nachfragen werden uns die Brotsorten genannt. Außerdem werden uns die Wassergläser gefüllt, mit sprudelndem Pellegrino Wasser - dabei bin ich kein Nestlé Freund. Aber das ist die Problematik, die jeder Veganer mit der Smartphone Problematik wohl kennen dürfte. Das ist irgendwie alles unvermeidbar, dass Tiere zur Kupferherstellung getötet worden sind.
Meine bessere Hälfte wählt als Aperitif einen alkoholfreien Secco von Barth mit dem hübschen Namen Rosalie
Rosalie. Wenn man schon heißt wie Vettels Ferrari aus vergangenen Tagen, dann muss man schon was können. Und der Secco konnte was. Was für ein Zufall.
Es ging los „Schwarzwälder Forelle“ für mich >Schwarzwälder Kirsche 2.0< Forelle mit Rote Beete auf 15 Jahre altem Essig
ein Stück saftige Forelle, auf einer Reduktion von einem 15 Jahr gereiften Balsamico, der erinnerte stark nach Sauerkirsche und rote Beete Saft. Drapiert mit Scheibe von der Beete und Meerrettich. Klasse!!
Wir bekommen während dessen die Weinkarte gereicht, neben einer fundierten Fachberatung welcher Wein am besten nach dem Geschmack des Weinsommelier passen würde. Es gäbe auch noch eine Weinbegleitung, allerdings machte mich der Sommelier darauf nicht aufmerksam, das vielleicht der einzig kleine Kritikpunkt an diesem Tage. Nach dem Bezahlen, erklärte der „Oberkellner“, dass viele Gäste keine Weinbegleitung wünschen, stattdessen 0,7er oder 0,375 Flaschen .
Wie das Pärchen links von uns, zu der ersten 14 Schalen Austern Platte trank man eine Flasche Champagner, zu der zweiten Platte (jeweils 7 Austern spezial sowie 7 Austern pink) eine Flasche Gutsriesling – entschieden haben wir uns für einen Chablis, geschuldet dass wir unser Menü doch noch pimpten.
Denn es sollte dann doch mit dem Menü los gehen bzw wir waren ja schon mittendrin und nicht nur dabei. Die erste eigentliche kulinarische Symphonie des ukrainischen Sternekochs: Variationen vom Kürbis - von oben
Variationen vom Kürbis mit Feldsalat und Granatapfel, mit dem Upgrade jeweils pro Teller zwei Hand gefangene Jakobsmuscheln aus der Normandie.
Tartar vom Kürbis vorne, hinten eine Art Pudding
Tartar vom Hokkaido und Butternut Kürbis, hinten eine Art feiner Stampf vom Kürbis mit Karo obenauf. Gefüllt mit jeweils 2 verschiedenen Wein(?) Saucen.
Rechts und links vom im Kreis geformten Stampf eine geschmorte Scheibe vom Kürbis, mit Mandel-Crunch und Butterbröseln. Sehr sehr geiles Mundgefühl. Es crunchte und knusperte. Die beiden Scheiben waren wiederum von einer Kürbis Creme eingefasst, diese Creme hatte eine andere ein reduzierte Sauce, eine Art Burgundersauce. Das harmonierte fantastisch zueinander mit miteinander. Ergänzt wurde das Quintett mit Feldsalat und Granatapfel.
Die Jakobsmuscheln thronten wie einst meine geliebten >Twin Towers< in New York auf unseren Tellern. In Szene gesetzt von einem wunderbaren Weißweinschaum, der einzeln nach Weißwein und Butter geschmeckt hat. Glasig im Innern, oben schöne Knusperaromen. So geht Jakobsmuschel. Natürlich haben wir die goldene Jakobsmuschel Regel befolgt: bevor der erste Bissen kam, der Zunge mit Chablis 0,375
Chablis bedecken (ja, wir hatten eine Flasche), nach dem Verschlingen des Meeresgedöns einen kräftigen Schluck unserer Leber entgegen und siehe da, der leicht nussige feine Muschelgeschmack kam wie von David Copperfield gezaubert wieder hoch. Und nein, ich erzähle jetzt nicht den Kannibalen Witz wo die Frau des Freundes ääähh hochkommt.
Heute ist uns nicht nach Fleisch. Sondern nach Fisch. Und nach Collini.
See-Saibling „Omble Chevalier“ mit Yuzu-Beurre Blanc, geschmortem Spitzkohl und Topinambur – wo wir schon bei der Einleitung bzw bei der Überschrift des Geschehenen sind.
Sean Connery (möge er in Frieden ruhen) Oskar Gewinner >Die Unbestechlichen< als bester Nebendarsteller. Genauso ging es uns beim Hauptgang.
Als Nebendarsteller hat der dem Saibling die Schau gestohlen. Vielleicht lag es auch daran liegen, dass der Saibling sehr wenig Fett hat und bei dem ein oder anderen Hobbykoch in der Zubereitung schnell man in die Hose gehen kann, der Fisch und auch die sehr gelungene Yuzu-Beurre Blanc hatte keine Chance. Saibling mit Spitzkohl
Der Kohl erinnerte mich an „gebratenes Kohlgemüse süß-sauer“ mit einer extra Portion Glutamat – Geschmack. Das war der Hammer und kulinarisch das Aushängeschild. Davon will ich beim nächsten Mal ein 10 Kilo Eimer, das reicht dann für eine Woche Kohl vom Feinsten. Wen wundert es, dass es den Spitzkohl auch abends in den Menüs gibt.
Aber da tun wir dem Ukrainer irgendwie unrecht. Der Andre Shevchenko der ukrainischen Küchen, er zauberte uns eine Grieschnitte vom Allerfeinsten hin, diese war in Butterbrösel und dunklem Gries umrandet, der Topinambur als Creme und Stampf, obenauf die Schitte und diese hatte nochmals 3 diverse Cremes von Topinambur mit diversen Geschmäckern. Ich glaube, ich brauche nicht zu erwähnen, dass alle 3 Toppings verschiedene Konsistenzen und verschiedene Geschmäcker hatten. Wie geht dann 3 Sterne Küche? Alles einzeln probiert, hatte das für mich und meine Frau ein exzellentes Geschmackserlebnis. Augen zu und man hat die Pflanze vor Augen. Wahnsinn.
Heute punktet die Ukraine gegen Deutschland. Und das Collini. Und die NUB.
Unser Blick schweift nochmal über die Dächer von Mannheim. Auf dem 26. Stock der NUB gab es bei der Eröffnung und auch noch in den 80er Jahren einen Aufenthaltsraum/Etage mit Erholungsbecken. Die Bewohner durften bei heißen Sommertemperaturen ihre Füße in die miot Frischwasser gefüllten Becken strecken und durch die Glassscheiben bis nach Karlsruhe schauen, in Corona Zeiten undenkbar. Schade eigentlich. Die Bewohner des Collinis hatten es noch besser. Unten war das Schwimmbad, mit Strömungskanal, Erholungsbecken und Massagestrudler.
Massiert wurde die weiße Valhrona Schokolade, bis sie zur einer Mouse wurde. Dessert
Schön schaumig der erste Löffel von der Mouse auf gebettet auf Butterbrösel/Keksbrösel. Dazu gesellte sich eine Sauerrahmsorbet vom Feinsten. Natürlich vom Paccojet (habe nachgefragt), da braucht man kein Stern, da braucht man 24000 Umdrehungen in der Minute. Und ein Stern, für das Rezept. Dazu gab es Zwetschgen im original, in Essig eingelegt als Mouse, als Gel, als Styropor und als Creme. Noch Fragen?
Keine, gut. Es ging in die vollen heute, da machte es auch nichts dass die Petit Four etwas abfielen,
der Espresso/Cappuccino und die Wasser-Begleitung ist am Mittag und bei einer Weinreise inklusive.
Unser Menü kostete 59 Euro, plus jeweils 12 Euro für die Jakobsmuscheln exklusive die Getränke.
Fazit:
Wenn Sterne Restaurant in Mannheim – dann Collini äähh Le Corange.
PS
Ich habe vergessen zu erwähnen, dass es wegen der Corona Vorschriften kein Brot vom Wagen gibt. Heute kamen wir dennoch in den Genuss von 9 (!!) verschiedenen Brotsorten, da war mit krasses Brot
Tintenfisch geschwärztes Roggenbrot mit getrockneten Kirschen oder Cashew Brot dabei. Das war richtig großes Brot-Kino.
See-Saibling „Omble Chevalier“ mit Yuzu-Beurre Blanc, geschmortem Spitzkohl und Topinambur – schon die Ankündigung im Menü liest sich wie ein Gedicht.
Es ist Samstag, wir parken am Collini Center und laufen den Friedrichsring hinuter die Fressgasse entlang bis wir links abdrehen, nochmals kleiner Budget Check – heben wir lieber nochmals einen Reserve „Hunni“ ab – bis wir schlussendlich am linken seitlichen Eingang des Engelhorn Kaufhauses stehen.
Nochmal ein kurzer Blick, was gibt’s heute im „Le Corange“, welches ein Sterne Inspekteur... mehr lesen
Le Corange
Le Corange€-€€€Sternerestaurant, Brasserie0621 1671199O5, 9-12, 68161 Mannheim
5.0 stars -
"Tarbouriech Austern vs Omble Chevalier oder: >un<bestechlicher St*rn* Besuch über den Dächern von Mannheim !!" DaueresserGK0712See-Saibling „Omble Chevalier“ mit Yuzu-Beurre Blanc, geschmortem Spitzkohl und Topinambur – schon die Ankündigung im Menü liest sich wie ein Gedicht.
Es ist Samstag, wir parken am Collini Center und laufen den Friedrichsring hinuter die Fressgasse entlang bis wir links abdrehen, nochmals kleiner Budget Check – heben wir lieber nochmals einen Reserve „Hunni“ ab – bis wir schlussendlich am linken seitlichen Eingang des Engelhorn Kaufhauses stehen.
Nochmal ein kurzer Blick, was gibt’s heute im „Le Corange“, welches ein Sterne Inspekteur
Geschrieben am 02.11.2020 2020-11-02| Aktualisiert am
02.11.2020
Besucht am 28.10.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 75 EUR
MaBs. Nicht maps. Mabs.
Wir sind dem Lockruf der größten Stadt des Kreises Bergstraße gefolgt und laufen, bei abendlicher Dämmerung und angenehmen Temperaturen, in die Bensheimer Innenstadt. auf zu neuen Taten !!
Heute nicht zum ersten Mal, in den letzten Jahren waren wir öfter hier. Entweder zum überregional bekannten Bergstraßen Winzerfest, welches in den letzten Jahren (bis auf dieses) immer in der ersten Septemberwoche stattgefunden hat oder zum Bensheimer Passionspiel. Auch haben wir dem >MaBs< in der Vergangenheit immer wieder einen Burger-Besuch abgestattet. Daher wurde es Zeit, den Besuchen den nötigen Respekt zu zollen.
Schon von außen hieß uns die gemütliche Beleuchtung des Restaurants, durch seine hohe Fensterfront an diesem Oktoberabend, wärmstens willkommen. Den Herbstmonaten geschuldet, wurde mit dem Aufbau von zwei Zelten im Außenbereich den Gästen zusätzliche Wohlfühlatmosphäre geschaffen.
Wir treten die Türe ein (das musste sein) und atmen gewohnte >MaBs< Luft ein, unserem gefühlten zweiten Wohnzimmer. Ambiente
Die Tische haben großzügige Platzabstände, es gibt diverse Höhen, alles wirkt aufeinander abgestimmt. Hier ein Hochtisch, da ein Flachtisch. Eine bequeme Couch lädt zum Verweilen ein. Der insgesamt geschmackvoll eingerichtete Gastraum hat mächtig viel Flair zu bieten. Das Mobiliar kommt (Corona Vorgabe) ohne Tischdecken aus. Dafür lachten moderne LED Dekorations-Leuchten uns von lackierten Holz-Tischplatten entgegen an.
Die dunkel blauen Wände und die mit Sitzkissen ausgestatteten Holzbänke über den Heizkästen, sorgen immer wieder zusätzlich für stimmungsvolle Behaglichkeit. Aber genug der Stimmung und des 5 Sterne Ambientes, wir haben Hunger und den sollte man bei einem >MaBs< Besuch auf alle Fälle mitbringen.
Aber das wussten wir schon vorher und auch gerade deswegen haben wir uns den Schauplatz für heute ausgesucht. Und in weiser Voraussicht vor einer Woche unverkrampft telefonisch einen Platz reservieren lassen, um das allwöchentliche Bergfest standesgemäß, am Berg in „Bensem“ zu feiern.
Die doppelseitige Speisenkarte wurde uns - wie mittlerweile ja schon gewohnt - in der „Corona-Version“ gereicht. Also laminiert, frisch desinfiziert und der Frische geschuldet, reduziert. Mit etwas Fantasie und den erlernten Gastro-Skills kann man sich gut durch die Karte futtern. Von den Vorab-Besuchen kennen wir allerdings die Portionsgrößen der Küchencrew, so dass meine bessere Hälfte und ich uns einen Salat vorab bewusst geteilt haben.
Wir wollten einfach mal wieder in den Genuss des sündhaft leckeren Hausdressings kommen, was uns vor einigen Monaten schon dazu veranlasst hat, ein separates Gefäß befüllen zu lassen, damit wir uns „zu Hause“ einen Salat schmackhaft zubereiten können.
Frau Zanger, die Geschäftsführerin des Mabs, kommt aus einer bekannten Gastrofamilie (sie betreiben u.a. eine Straußenwirtschaft in Dossenheim) und umkurvte routiniert und gewohnt lässig an diesem Abend uns mitsamt den zahlreichen Gästen. Wer sich die eine oder andere Gastro- Geschichte von ihr freudig erzählen lassen möchte, muss unbedingt das MaBs aufsuchen.
Mit netten Smalltalks und großer Aufmerksamkeit, las sie die Wünsche der Gäste mit den Augen ab. So kam es, dass ich und meine bessere Hälfte an diesem Abend nie ein leeres Glas vor mir stehen hatte. So geht aufmerksamer Service ohne Aufdringlich zu wirken.
Kulinarisch ging es gut los mit einem herbstlichen Salat den wir uns vorab teilten, dieser erfreute nicht nur unseren Gaumen, sondern auch unser Budget. In einer Schüssel servierte man uns Rukola Blätter, Kürbisviertel, Seitlinge in einem wunderbar ausbalanciertem Herbst-Salat mitten im Bensheimer Herbst !!
weiteres „Hasenfutter“ welches mit dem sagenhaften Hausdressing angemacht wurde. Selbst mir, ein bekennender Rukola Gegner, schmeckte der angemachte Herbstsalat ausgezeichnet. Schuld daran waren aber auch das krosse Knobibrot, welches vorab mit frischem Knoblauch eingerieben wurde. Außerdem die saftigen Mischpilze, welche sich gut schneiden ließen. Diese waren überhaupt nicht tot gebraten, die Kürbis Viertel hatten ordentlich dunkle Röstaromen, alles in sich wunderbar ausbalanciert und herbstlich gewürzt.
Zu dem Herbst-Salat gesellte sich ein Helles (0,5) frisch gezapft vom Fass von der Brauerei Grohe. Karamellmalz und hohe Stammwürze verhalfen dem Klassiker aus Darmstadt mir in Erinnerung geblieben zu sein. Einfach „süffiges“ Bier. Zusammen mit dem krossen Brot und dem Salat ein wahrhaft klasse Beginn.
Die Küche legte eine hohe Schlagzahl an diesem Abend an. Denn es ging mit einem angenehmen, aber doch recht flotten Zeitabstand weiter. Ich entschied mich für das Karnivoren Highlight und zugleich das teuerste Gericht in der Karte. Das 220 Gramm Rumpsteak mit Pommes und Zwiebeln. 220 Gramm Karnivoren Hügel
Aber mit „teuerstes“ war nicht teuer gemeint. Absolut fair und in Anbetracht der exzellenten Fleischqualität nachvollziehbar.
Der Anschnitt genial, Anschnitt
bestellt wurde "medium done" und es war "medium done". Erstaunlich, denn nach Rachs Restaurant Vergleich in Deutschland besten Steakhäusern, gehört die bestellte Garstufe schon längst nicht mehr zu den Standards in Deutschland. Wenn Herr Rach nach Bensheim kommt, ist ein Besuch im MaBs oberste Pflicht.
Auch meine bessere Hälfte war voll des Lobes für ihre Wildschweinbratwürste. Wildschwein Bratwürste mit Referenz Wirsing
Dazu kredenzte man einen fluffigen Kartoffelstampf und eine herrlich rahmiges „Rahm“Wirsing, was bei uns sicher im Gedächtnis bleibt. Unser neues Referenzwirsing, äußerst schmackhaft und wunderbar cremig.
„Nimm mich in den Mund“, ich musste schmunzeln und an die Folge von Stadt, Land , Lecker als der 2 Sternekoch aus Berlin unlängst zu der verdutzten 28 jährigen Regional-Köchin aus Südtirol meinte, das Verschlingen der Speise „Das beste vom Lamm“ (ich glaube, dass war das Ragout von der Lamm-Niere/Lamm-Hals) sei ein so "geiles" Gefühl „als ob ihm ein Engel den Engelssaft in den Rache pisse“. Ich selber habe auch die Wildschweinwürste probiert, mir ging es ähnlich. Die Wurst hatte so einen satte Saftigkeit, dass mir beim Abbeißen der Fleischsaft in den Rachen schoss.
"...lasse niemals eine Toilette aus, nutze jede Erektion und traue keinem Furz!", die Filmkenner unter uns wissen, ich spreche vom Film „Das Beste kommt zum Schluss“ oder: „Crepe Suzette“ Crepe Suzette
Der Crepe hauchdünn und schon gewickelt, die Füllung mit einer feinen Orangenmarmelade, der Crepe schwamm in einer fruchtigen süß-sauren Orangensauce. Dazu gab es eiskaltes Vanille-Eis welches man vom Geschmack von einem bekannten Anbieter kennt, aber ergänzte sich wunderbar. Warum auch nicht, man muss als Restaurant nicht immer wieder das Rad neu erfinden.
Zeitsprung:
Gut zwei Wochen vorab gingen wir durch Bensheim, hatten Lust auf Burger und wir sprangen an auf die MaBs-Werbung auf der Schiefertafel in der Innenstadt. Heute ist Burger-Tag, es war ein Samstag. Und da ich, lediglich an den Wochentagen die auf >Tag< enden, gerne Burger esse, war das perfekt für uns.
Wir erfreuten uns an einem Hamburger Classic mit 180 Gramm Beef und dem Chicken Burger. Der Chicken Burger fanden wir zurecht crispy. Es war ein Crispy Chicken Burger. Crispy Chicken
Das macht Sinn. Keine Ausreden. Kein langweilig gepresstes Hähnchenfleisch, sondern saftig gegrilltes vom Huhn, wunderbar ausgebacken und innen super saftig: saftig saftig Herr "Saftig"
Das verführte uns zum Abschluss nochmal einen saftigen Burger zu teilen. Meine Oma würde sagen „was sießes zum Schluss“, bei ihr gab es meist ein süßes Apfelkompott nach ihrem Fondor gewürzten Kotelett. Bein uns gab es eine Art Burger Burger mit Birne und Schafskäse
Birnenmarmelade mit Schafskäse auf wiederum 180 Gramm Rindfleisch.
Gefiel uns.
Fazit:
Wenn Bensheim, dann MaBs. Nicht maps. Mabs.
So geht Rumpsteak. So geht Burger. Ohne Ausreden.
Empfehlung!!
MaBs. Nicht maps. Mabs.
Wir sind dem Lockruf der größten Stadt des Kreises Bergstraße gefolgt und laufen, bei abendlicher Dämmerung und angenehmen Temperaturen, in die Bensheimer Innenstadt.
Heute nicht zum ersten Mal, in den letzten Jahren waren wir öfter hier. Entweder zum überregional bekannten Bergstraßen Winzerfest, welches in den letzten Jahren (bis auf dieses) immer in der ersten Septemberwoche stattgefunden hat oder zum Bensheimer Passionspiel. Auch haben wir dem >MaBs< in der Vergangenheit immer wieder einen Burger-Besuch abgestattet. Daher wurde es Zeit,... mehr lesen
Restaurant MaBs
Restaurant MaBs€-€€€Restaurant, Bar, Cafe06251610996Hauptstr. 70, 64625 Bensheim
5.0 stars -
"Charmante MaB(en)sheimer Karnivoren-Stätte, in dem sich beste Crossover-Gerichte in entspannter Atmosphäre genießen lassen oder: Daueresser Gaumenfreude an der B(u)erg(er)straße !!" DaueresserGK0712MaBs. Nicht maps. Mabs.
Wir sind dem Lockruf der größten Stadt des Kreises Bergstraße gefolgt und laufen, bei abendlicher Dämmerung und angenehmen Temperaturen, in die Bensheimer Innenstadt.
Heute nicht zum ersten Mal, in den letzten Jahren waren wir öfter hier. Entweder zum überregional bekannten Bergstraßen Winzerfest, welches in den letzten Jahren (bis auf dieses) immer in der ersten Septemberwoche stattgefunden hat oder zum Bensheimer Passionspiel. Auch haben wir dem >MaBs< in der Vergangenheit immer wieder einen Burger-Besuch abgestattet. Daher wurde es Zeit,
Geschrieben am 23.10.2020 2020-10-23| Aktualisiert am
23.10.2020
Besucht am 22.10.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 12 EUR
Ich war nie gut in Erdkunde und auch der Kollege aus dem Odenwald stellt des öfteren fest „wer den Himmel auf Erden sucht, der hat im Erdkundeunterricht nicht aufgepasst“.
Ich meine Rolf Miller, von ihm haben wir uns zufällig im Auto berieseln lassen als wir vor ein paar Wochen im ehemaligen Baby Bekleidungsspielhaus auf der Waldstraße ein Schild mit der Aufschrift „Holzofen- internationale Mittelmeer Spezialitäten“ entdeckt haben.
Ein halbe Weltreise war das gestern. In der Sonne sommerliche 34 Grad, im Schatten immerhin noch 24 Grad. Losgelaufen auf Waldhof West, über Waldhof Ost:
eine große Schleife über den neuen Stadtteil Speckweggebiet, Sonnenschein, bis wir endlich nach guten vier Kilometern das Bosporus Lokal auf der Mannheimer Gartenstadt erreicht haben. Der Bosporus in Echtzeit ist die bekannte Meerenge zwischen Europa und Asien, welche das Schwarze Meer und das Marmameer verbindet. Ähnlich ist das bei uns in Mannheim. Der Neckar mündet in den Rhein, die Stelle, die jeder Terrorist wohl auf dem Spickzettel hat.
Wir treten die Türe ein und lesen die Karte. Wir bestellen vorne an der Theke, diese sieht sauber und ordentlich aus, aber die Kräfte hinter der Theke haben wohl noch nix von Covid 19 gehört. Auch kommen etliche Landsleute ins Lokal. Auch diese haben allesamt kein Mund und Nasenschutz auf. Da gibt’s Verbesserungspotential.
Von unserem Tisch haben wir freie Sicht auf den schönen Holzofen,
noch brennt da nix, aber das sollte sich dann gleich ändern. Meine bessere Hälfte nimmt einen kleinen Döner, ich entscheide mich für die Nummer 16. Pide mit Hackfleisch vom Rind und kleinen Lammfleischstückchen sowie Käse. Das Brot vom kleinen Döner wird aufgebacken, die Pide wird in Länge gezogen gefüllt und in den Holzofen geschoben: Schieb das Teil rein ^^
ein saftig ausschauender Kleiner Döner, es riecht leicht nach Knoblauch, der erste Bissen zaubert meiner Tischnachbarin ein Lächeln auf die Lippen „ist der gut“.
Meine Pide war nicht nur gut, ich fand sie sensationell:
Der Teig schön fluffig, der Belag aus Rind und Lamm schmeckte aromatisch, herzhaft (aber ich hätte da niemals Rind und Lamm herausgeschmeckt), der Beilagen-Salat (Eisberg und Rotkraut) mit einer einfachen aber leckeren Knoblauch-Joghurtsauce angemacht.
Fazit:
Hier waren wir nicht zum letzten Mal und laufen die Waldstraße
entlang Richtung Heimatadresse.
Ich war nie gut in Erdkunde und auch der Kollege aus dem Odenwald stellt des öfteren fest „wer den Himmel auf Erden sucht, der hat im Erdkundeunterricht nicht aufgepasst“.
Ich meine Rolf Miller, von ihm haben wir uns zufällig im Auto berieseln lassen als wir vor ein paar Wochen im ehemaligen Baby Bekleidungsspielhaus auf der Waldstraße ein Schild mit der Aufschrift „Holzofen- internationale Mittelmeer Spezialitäten“ entdeckt haben.
Ein halbe Weltreise war das gestern. In der Sonne sommerliche 34 Grad, im... mehr lesen
3.0 stars -
"Ein herrlicher Tag im Oktober endet mit dem Fußweg zum Bosporus" DaueresserGK0712Ich war nie gut in Erdkunde und auch der Kollege aus dem Odenwald stellt des öfteren fest „wer den Himmel auf Erden sucht, der hat im Erdkundeunterricht nicht aufgepasst“.
Ich meine Rolf Miller, von ihm haben wir uns zufällig im Auto berieseln lassen als wir vor ein paar Wochen im ehemaligen Baby Bekleidungsspielhaus auf der Waldstraße ein Schild mit der Aufschrift „Holzofen- internationale Mittelmeer Spezialitäten“ entdeckt haben.
Ein halbe Weltreise war das gestern. In der Sonne sommerliche 34 Grad, im
Geschrieben am 15.10.2020 2020-10-15| Aktualisiert am
15.10.2020
Besucht am 14.10.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 26 EUR
Ich freue mich generell über jeden Kommentar. Auch nehme ich Kommentare ernst, manchmal motivieren sie mich sogar, vielleicht beim nächsten Besuch den einen oder anderen Tipp (von meiner letzten Rezi "Ha Noi Pho" zum Bleistift) in die Tat umzusetzen.
Und gestern Abend setzte ich um. Wir sind in der Stadt um ein paar Weihnachtsgeschenke einzukaufen, Christstollen, Nikoläuse etc. Das macht hungrig. Wir laufen also zur Fressgasse um erneut den Vietnamesen zu "checken", aber wir ernten lediglich ein zufriedenes Kopfschütteln durch die großen Fenster. Frau hatte Lust auf Asiatisch, ich mehr auf Schnitzel, was also tun?
Kop Chai Asia war unsere Alternative, das Lokal welches ich hier bei gastroguide schon 2x bewertet habe, war aber nicht mehr gelistet. Wer hat dass den zu verantworten? Auch fällt mir auf dass ich als Admin keine Bilder mehr bewerten darf, hat sich da wieder was geändert?
Zurück zu unserem Hungergefühl. Madame lädt mich ein, also lass ich mich beschwatzen und wir gehen in die Q Quadrate und irgendwie hatte ich sowieso das Phoo Gericht (danke Simba) im Hinterkopf. und natürlich die Spieße mit Erdnussauce (danke Shaneymac) als Vorspeise.
Wir treten die Türe ein, Funktional und einfach
auf der großen Blechtafel vor dem Asia Schnell-Restaurant suche ich mir schon zwei Gerichte aus. Drinnen wirkt wie immer alles funktional, an der Wand das Hinweisschild Tahiland lässt grüßen
"Thai-Restaurant"
Ich entscheide mich für die Sate Spießchen (5 Stück) mit pikanter Erdnussauce (4,50) Vorspeise
diese teile ich mit meiner besseren Hälfte:
die Spieße sind leicht spicy, schöne Röstaromen und gehen wunderbar vom großen Zahnstocher ab. Mehr oder weniger. Meine Frau hat einmal beim Abbeißen etwas Probleme und schwubdiwub hängt das saftige Fleisch in den Orchideen.
Weiter geht es mit dem Rindfleisch Curry mit Zwiebeln und Paprika. Leicht pikant: Rindfleisch Curry
Perfekt. Schmeckt super. leichtes kribbeln auf der Zunge, das Fleisch mürbe, Paprika noch mit leichtem Biss. Auch wurde der Glutamat Speicher wieder aufgefüllt. Gut so. - Besonders reich an Glutamat ist übrigens das gesündeste Lebensmittel der Welt. Die erste Mahlzeit des Menschen, die Muttermilch: 100 Milliliter Muttermilch enthalten 22 Milligramm Glutamat und damit wesentlich mehr als zum Bleistift die von uns geliebte Kuhmilch (2 mg in 100 ml). Ich liebe Glutamat. Das ist mal wieder ein Beispiel wie die Pharma Konzerne Geld mit uns verdienen "Glutamat ist ungesund und der ganze Mumpitz"
Weniger Glutamat aber ordentlich Geschmack hatte meine Phoo. Pho oder Phoo !!
Sie wurde in einer Schüssel gereicht und enthielt neben einer kräftigen klaren Brühe dünne Scheiben Rindfleisch sowie zwei Rinderhackfleischbällchen. Eine Art Reis-Spaghetti Einlage, Zwiebelringe, ein paar Lauchringe und Grünzeugs. Grünes Gedöns
Separat wurde mir Koriandergrün, Blattpetersilie und eine Viertel Zitrone sowie Salat gereicht. Ich habe alles in die Phoo rein und am Ende erinnerte mich der würzige Geschmack komplett an meine geliebten Sommerrollen. Die Phoo Suppe schmeckte mir sensationell gut. Auch noch erwähnenswert: Hier gibt es als Begleitung 0,33er Beck`s und Tannenzäpfle-Bierchen
Auch werden Corona Vorgaben gut umgesetzt, alles war sehr sauber, die Tische werden nach verlassen mit Zewa und Desinfektionsspray desinfiziert.
Fazit:
Im Jahr 2017 führte das vietnamesische Amt für Geistiges Eigentum nach einem Daueresser Hinweis aus Mannheim im Jahre 2014 den „Internationalen Phở-Tag“ein, um der Bedeutung des Gerichts als Kulturgut mehr Ausdruck zu verleihen. Hätte es für mich aber nicht gebraucht. :-) Empfehlung !!
Ich freue mich generell über jeden Kommentar. Auch nehme ich Kommentare ernst, manchmal motivieren sie mich sogar, vielleicht beim nächsten Besuch den einen oder anderen Tipp (von meiner letzten Rezi "Ha Noi Pho" zum Bleistift) in die Tat umzusetzen.
Und gestern Abend setzte ich um. Wir sind in der Stadt um ein paar Weihnachtsgeschenke einzukaufen, Christstollen, Nikoläuse etc. Das macht hungrig. Wir laufen also zur Fressgasse um erneut den Vietnamesen zu "checken", aber wir ernten lediglich ein zufriedenes Kopfschütteln durch die... mehr lesen
Kop Chai - Asia Imbiss
Kop Chai - Asia Imbiss€-€€€Schnellrestaurant, Imbiss06211561895Q2, 9-10, 68161 Mannheim
4.0 stars -
"Vietnamesisches Frühstück zum Abendessen in den Q Quadraten" DaueresserGK0712Ich freue mich generell über jeden Kommentar. Auch nehme ich Kommentare ernst, manchmal motivieren sie mich sogar, vielleicht beim nächsten Besuch den einen oder anderen Tipp (von meiner letzten Rezi "Ha Noi Pho" zum Bleistift) in die Tat umzusetzen.
Und gestern Abend setzte ich um. Wir sind in der Stadt um ein paar Weihnachtsgeschenke einzukaufen, Christstollen, Nikoläuse etc. Das macht hungrig. Wir laufen also zur Fressgasse um erneut den Vietnamesen zu "checken", aber wir ernten lediglich ein zufriedenes Kopfschütteln durch die
Geschrieben am 09.10.2020 2020-10-09| Aktualisiert am
09.10.2020
Besucht am 09.10.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 29 EUR
Es dud sich was in Monnem. Wenn nicht jetzt - wan tan. Meine bessere Hälfte und ich waren schon ein paar Wochen nicht mehr in den Quadraten. Aber heute parken wir unseren Franzosen in der Max Josef Straße.
Zu Fuß über den Collini-Steg durch das Collini Foyer (welches kurz vor dem Abriss steht) daher für alle GG Interessenten hier eines der letzten Bilder vom Innenambiente,
bevor es Richtung Mannheimer Fressgasse geht. Da sollte das vietnamesisches Szene Restaurant „Hanoi Pho“ >auf uns warten<. Das Hanoi Pho war bei Gastroguide noch nicht gelistet und in Folge dessen auch noch nicht bewertet. Einleuchtend.
>auf uns warten< ist ein bisschen weit hergeholt. Ich verfolge seit Wochen die Bewertungen bei google, aber eine „Griff ins Klo“ Bewertung war bisher nicht dabei. Eigentlich schon bei schimmernder Dunkelheit auf dem Weg zur „breiten Straße“ um der knapp zwei kilometerlangen „Geraden“ zu folgen, machen wir kehrt und studieren eine Außenkarte des Hanoi Pho. Hanoi, klar wegen der Hauptstadt und Pho wegen der Pho-Spezialität. Einleuchtend.
Im Innenraum wirkt alles sehr einladend. Für ein Lokal in dieser zentralen Lage, großzügige Platzabstände. Die Wände in dunklem Holz vertäfelt. Vietnamesische Accessoires runden das tolle Ambiente ab. In der Mitte wohl als Raumteiler eine 5 Meter lange Tafel. Als Bestuhlung bequeme Polsterbänke, die jeder schon mal beim Roller oder beim Poco gesehen hat. Super bequem, aber „haben wollen“ will die privat keiner. Ich dagegen finde sie super und mein Gäste die ich regelmäßig bekoche ebenfalls.
Aber was ich da auf der Karte so lese, kenne ich fast allesamt nicht. Schweinebauch-Imitat mit geräuchertem Tofu oder veganes Soja Geschnetzeltes mit Allerlei Rüben sind nicht meine Favoriten Gerichte. Aber auf der Speisekarte gibt es einiges an Fleisch Gerichten. Rind, Lamm, Hühnchen, dazu einige Vorspeisen sowie gut klingende Desserts. Habe ich mein Reserve 5er dabei, kurzer Check? Jawoll, es kann losgehen … (und es ging in die Vollen)
Erster Gang für meine bessere Hälfte. 2 klasse gerollte Sommerrollen mit Garnelen, sanft gegartem Hühnchen und viel Gemüse (3,90)
meiner einer entschied sich für die frischen Frühlingsrollen,
in Sesamöl ausgebacken (2,90)
Als wir vorab die Karte studierten war jeweils nur eine Rolle abgebildet, daher dachten wir, für diesen Preis (im Hintergrund war eine Servicekraft der die ganze Zeit die Rollen „frisch“ zubereitete) sei das jeweils immer nur eine. Aber es waren dann doch jeweils zwei, super günstig. Und haben fantastisch gut geschmeckt.
Es ging dann weiter mit im Wok zubereitetes Hühnchenbrustfilet,
was in Streifen geschnitten wurde, sanft gegart, mit knackigem Gemüse in fruchtiger Mangosauce (5,90). Das war super (durfte probieren).
Etwas abgefallen dagegen meine Erdnusssauce, der fehlte es an Schärfe und an Erdnussgeschmack,
dafür war mein halbes Hühnchen super kross ausgebacken. Bestellt hatte ich knuspriges Hühnchen (ich hatte Lust auf Chicken Nuggets), es kam dann aber geschmackvolles und saftig gebackenes Hühnchenfleisch in Scheiben. Dazu gab es zweierlei Gemüse und Reis (6,90)
Den Abschluss machten japanische süße Mini Pfannkuchen und in süßem Klebereis
gerollte, gebacken Bananen (jeweils 2,90), die wurden „blutig“ serviert – und schwammen in einer klasse Kokossauce
auf frittierten Plastiktüten.
Es waren dann aber doch Bananenblätter (nicht essbar) und keine Einwegtüten :-)
Dass sich die gute Qualität des Essens und die sehr moderaten Preise schnell herum sprechen, dürfte wohl kein Geheimnis bleiben. Immer wieder kamen Gäste und bekamen leider keinen Platz mehr, das Lokal versuchte alles mögliche, aber mit den Corona Bestimmungen ist das nicht einfach. Am Ende saßen dann auch drei Familien an der fünf Meter langen Tafel, ich denke nicht, dass das der „Normalzustand“ sein soll. Aber auf jedem Tisch stand Desinfektionsspray für die Gäste, sowie jeweils eine zusätzliche Händedesinfektionsgel.
Fazit:
Von einem „Geheimtipp“ kann man hier nicht mehr sprechen. Wir bezahlten für Getränke, jeweils Vor- Haupt- und Nachspeisen keine 30 Euro. Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal hier, beim nächsten mal werde ich das Rindfleisch, mit verschiedenen Chilli`s und Zitronengras ausprobieren. Extra in die City fahren werde ich jetzt wegen des Lokals nicht, Lage und Zentralität muss man immer bezahlen. Immer? -- Fast immer. Empfehlung !!
Es dud sich was in Monnem. Wenn nicht jetzt - wan tan. Meine bessere Hälfte und ich waren schon ein paar Wochen nicht mehr in den Quadraten. Aber heute parken wir unseren Franzosen in der Max Josef Straße.
Zu Fuß über den Collini-Steg durch das Collini Foyer (welches kurz vor dem Abriss steht) daher für alle GG Interessenten hier eines der letzten Bilder vom Innenambiente,
bevor es Richtung Mannheimer Fressgasse geht. Da sollte das vietnamesisches Szene Restaurant „Hanoi Pho“ >auf uns warten<.... mehr lesen
Restaurant Ha Noi Pho
Restaurant Ha Noi Pho€-€€€Restaurant062117878228Q1, 19, 68161 Mannheim
4.0 stars -
"Schwäbische Hergottsbscheißerle vietnamesisch inspiriert oder: Japanisch-vietnamesische Fusionsküche mitten auf der Mannheimer Fressgasse! ? Hanoi …." DaueresserGK0712Es dud sich was in Monnem. Wenn nicht jetzt - wan tan. Meine bessere Hälfte und ich waren schon ein paar Wochen nicht mehr in den Quadraten. Aber heute parken wir unseren Franzosen in der Max Josef Straße.
Zu Fuß über den Collini-Steg durch das Collini Foyer (welches kurz vor dem Abriss steht) daher für alle GG Interessenten hier eines der letzten Bilder vom Innenambiente,
bevor es Richtung Mannheimer Fressgasse geht. Da sollte das vietnamesisches Szene Restaurant „Hanoi Pho“ >auf uns warten<.
Geschrieben am 05.10.2020 2020-10-05| Aktualisiert am
05.10.2020
Angefixxt durch die Bewertung von Pepperoni und des "no go`s" von letzten Freitag hatte ich das Alla Stella für den gestrigen Sonntag im Hinterkopf. Es war "Frischluft" angesagt, warum nicht einer der unzähligen Seen in Biblis besuchen, umrunden und eine anschließende Einkehr des Alla Stella?
Die Umrundung des Ried-Sees stellte sich als große Herausforderung da. Biblis 04.10.2020
Auf google Maps habe ich zwar einen Weg entdeckt, vor Ort aber gesehen, dass sich unzählige kleine Häuser den "Privat"weg teilen. Schön ist es hier dennoch, was aber unseren Spaziergang von 120 Minuten in 5 Minuten umwandelte. Auf also zum Alla Stella.
Wir hatten nicht reserviert, das Lokal sehr gut besucht (es war 14:30), immer wieder kamen Familien mit Kinder, auch ein paar ältere Herrschaften. Das Publikum gut gemischt. Unsere aufmerksame und freundliche Bedienung kommt aus Darmstadt (??), geht gerne nach Mannheim, plaudert immer wieder mit uns. Eigentlich auf die Penne Mafiosi eingeschossen, berät mich der Service und am Ende nehme ich die Pizza Capriciossa. Was sich nicht als Fehler herausstellen sollte.
Zu trinken sollte es das regionale Pfungstädter Hefeweizen sein, meine Frau nimmt eine Cola Light. Sie entscheidet sich für den Italienischen Salat, ich für den runden Teigfladen. Der kam dann auch nach einer angenehmen Wartezeit. Pizza
Optisch ansprechend, merkte ich gleich beim Anschnitt, dass der Pizzaboden perfekt war. Nicht zu knusprig, aber auch nicht weich, schön fluffig und knuffig. So wie eine Pizza sein muss. Der Boden schön dünn, elastisch und die goldene Daumen Prüfung Goldene Pizza Regel
mit Bravour bestanden. 1+ (siehe Bild). Der Boden hatte schöne Röstaromen, hellbraun/dunkelbraun im Wechsel. Auch hatte der Teig genug Ruhezeit bekommen. Die Pizza schmeckte fantastisch gut. Gewürzt wurde die schon Gästefreundlich-belegte-Pizza lediglich mit Oregano. Die Zwiebeln perfekt, die frischen Champignons kurz vorher in der Pfanne angeröstet.
Was mir sehr gut gefallen hat: Die Beläge hatten allesamt eine perfekte Konsistenz. Augen zu und der berühmte Geschmackstest? Problemlos .... So geht Pizza
Meine bessere Hälfte war voll des Lobes für ihren Salat.
Der war sehr zurückhaltend angemacht mit einem leichten Joghurt Hausdressing. Das ganze erinnerte mich stark an meinen italienischen Referenz Salat in Hatzenbühl bei Angelo in der Scheune (noch unter alter Leitung). Klasse. Zu den Salatgerichten gibt es immer noch eine Falsche klasse Olivenöl zum selber beträufeln.
Hier waren wir nicht zum letzten Mal.
Danke Pepperoni für den klasse Tipp !!
Angefixxt durch die Bewertung von Pepperoni und des "no go`s" von letzten Freitag hatte ich das Alla Stella für den gestrigen Sonntag im Hinterkopf. Es war "Frischluft" angesagt, warum nicht einer der unzähligen Seen in Biblis besuchen, umrunden und eine anschließende Einkehr des Alla Stella?
Die Umrundung des Ried-Sees stellte sich als große Herausforderung da.
Auf google Maps habe ich zwar einen Weg entdeckt, vor Ort aber gesehen, dass sich unzählige kleine Häuser den "Privat"weg teilen. Schön ist es hier dennoch, was... mehr lesen
Alla Stella
Alla Stella€-€€€Restaurant, Pizzeria+49062459440666Darmstädter Str.141, 68647 Biblis
5.0 stars -
"Neue Referenz-Pizza in Hessen oder: Lieber locker vom Hocker, als hektisch übern Ecktisch!!" DaueresserGK0712Angefixxt durch die Bewertung von Pepperoni und des "no go`s" von letzten Freitag hatte ich das Alla Stella für den gestrigen Sonntag im Hinterkopf. Es war "Frischluft" angesagt, warum nicht einer der unzähligen Seen in Biblis besuchen, umrunden und eine anschließende Einkehr des Alla Stella?
Die Umrundung des Ried-Sees stellte sich als große Herausforderung da.
Auf google Maps habe ich zwar einen Weg entdeckt, vor Ort aber gesehen, dass sich unzählige kleine Häuser den "Privat"weg teilen. Schön ist es hier dennoch, was
Geschrieben am 03.10.2020 2020-10-03| Aktualisiert am
03.10.2020
Besucht am 02.10.2020Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 219 EUR
Irgendwann in den 80er Jahren zog zwei Hauseingänge von mir weiter, Familie Roselli ein. Ein Sohn, eine Tochter, Mutter und Vater. Ich fragte meine Mutter „Warum sind die Rosellis alle so klein?“ - da meinte meine Mutter „weil sie arbeiten müssen, wenn sie groß sind“, mit diesen Worten verabschiedeten wir im Auto unsere guten Bekannten aus Viernheim. Vielen Dank für das Abholen und Heimbringen auf diesem Wege. Immerhin konnten wir ihnen nach dem insgesamt gelungenen (kulinarisch gesehen) Abend noch ein Lächeln auf die Lippen zaubern.
Zurück in Echtzeit. Wir radeln mit unseren Drahtesel am Neckar entlang und fahren heimwärts, wir biegen in die Neckarstadt Ost ein und halten am Limoni an. Sofort springt mir das 4 Gang Menü (45 Euro) ins Auge. Cannelloni mit Lammbraten- Hack und Steinpilze sowie Tagliata vom Rind. Talpia äh Tagliata vom Rind? Noch nie gehört, aber irgendwie begeisterte mich das Gericht.
Kurz danach bei uns angekommen Bruder Google gefragt. Talpia scheint eine Spezialität zu sein. Interessant. Kurz mit unseren Bekannten abgesprochen, wir reservierten vor 6 Wochen für den 2. Oktober 2020. Die Dame fragte “bei schönem Wetter draußen?“ - Selbstverständlich …
Das Limoni bietet traditionelle, regionale Gerichte der italienischen Küche. Alle drei Monate wechseln die Inhaber passend zur Jahreszeit die Karte, so dass der Gast die ganze Vielfalt der italienischen Küche kennenlernen kann. Ein Guide Michelin Inspektor schreibt „ Wo es so gemütlich und lebendig zugeht und man so herzlich umsorgt wird wie bei Familie Paba, kommt man gerne auch öfter zum Essen - und das gibt es in Form von italienischen Klassikern oder als schöne Menüs. Tipp für den Sommer: die begrünte Terrasse!“
Stimmt, die Inneneinrichtung sowie die gemütliche Außenterrasse das große Plus bei der Osteria. Die Wände innen in Grün gehalten, die Homepage vermittelt einen guten Eindruck. Die Holzstühle haben allesamt Armlehnen. Im Außenbereich sitzt man in den warmen Monaten (heute waren es 26 Grad, am Abend immer noch 23 Grad) wunderbar unter Weinreben, aber heute waren lediglich die Innentische eingedeckt.
Abropo Guide Michelin.
Im Eingangsbereich wird dem Gast gleich mit rund 20 Guide Michelin Aufklebern verständlich gemacht, dass es hier ambitioniert zugeht. Finde ich etwas übertrieben aber gut. Ich kann mich an ein Schwimmbad Besuch in den 80ern, der erste Sommer für die Rosellis in Landau (mittlerweile angefreundet mit dem Junior) in Offenbach, erinnern. Das gute alte „Offenbacher“.
Auf dem Heimweg haben wir noch einen Zwischenstopp im damals noch stehenden Hela/Edeka(?) Markt in Bornheim gemacht. Giuseppe meinte zu mir, "such Dir was aus" und grinste. Ich nahm damals einen Fußball aus Leder, in dem Sommer sollte eine Europameisterschaft sein. Jetzt wusste ich auch warum er alle 30 Minuten ein Eis kaufen wollte ....
Unseren Tisch bekommen wir zu gewiesen. Wir schauen in die Speisekarte. Keine Tages Angebote, keine Gerichte auf der Steintafel. Ich schaue mich um. Es gibt überhaupt keine Steintafel.
Wir schauen erneut in die Karte, für mich war von vorneherein klar. Ich nehme das 4 Gang Menü, meine Frau das 3 Gang. Unsere Tischnachbarn entschieden sich für die Anti Pasti Platte 2 Personen sowie Talpia vom Rind und einmal die gemischte gegrillte Fischplatte.
Wir bekommen wortlos ein Korb mit Weißbrot 5 Euro Pizzabrötchen
und kleinen ofenwarmen Pizzabrötchen hingestellt. Öl oder Butter wären dazu sehr nett gewesen, leider gab es nichts dazu. Sonst gab es kein Gruß aus der Küche, das kenne ich von Restaurants in dieser Preisklasse anders.
Es geht los mit der Anti Pasti Platte für unsere Tischnachbarn. Anti Pasti Platte für 2 Personen
Auf der waren Erbsentörtchen, Terrine vom Huhn, warmer Tintenfischsalat, gemischte Pilze, Vitello Tonnato und einen Brotsalat. Der Fahrer würzte mit Pfeffer und Salz nach, seiner Frau hat so alles gut geschmeckt. Würzen musste ich auch, es kam der erste Gang. "Büffel"mozarella ohne Büffelgeschmack
Mozzarella di bufala con cetrioli, pomodorini e pesto -- Büffelmozzarella auf Gurkencarpaccio, Cherrytomaten und Basilikumpesto .
Hhm, da war Luft nach oben. War das Büffelmozarella? Ab und an hole ich mir den im Feinkostgeschäft. Ich erinnerte mich an eine weiche Konsistenz, kräftiger Büffelmilchgeschmack. Aber der hatte heute keinen guten Geschmack auch die Konsistenz passte nicht. Das passte dann auch zu dem Rest. Gurkencarpaccio war das nicht, sondern normale Gurkenscheiben, einige Tomaten. mir fehlte hier eindeutig die Säure im Gericht. Es gab keine. Der schwächste Gang für mich im Menü. Meine bessere Hälfte hatte ihre
Truthahnterrine mit Paprika auf Sommersalat, hat ihr gut geschmeckt.
Nach dem ersten Gang bekam ich meinen Zwischengang, auf den ich mich so gefreut hatte. Canneloni mit Lammbrat
Cannelloni ripieni di arrosto d´agnello con salsaai funghi pioppini e porcini.
Zwei kleine Röllchen Cannelloni, gefüllt mit gebratenem Lamm. Die Steinpilze waren wohl aus, sie verwandelten sich in Pfifferlinge. Schmeckte mir ebenfalls gut, aber nicht sehr gut. Den Pastateig hätte man gerne mit Salz versehen können, auch hätte ein Tick Säure dem Gericht gut gestanden. Dennoch, meine Frau und auch ihre Arbeitskollegin probierte ebenfalls. Den beiden Damen hatte es sehr gut geschmeckt.
Kommen wir nun zu den Highlights am heutigen Abend. Die Hauptspeisen, waren allesamt "fantastico": Zander mit Garnelen gefüllt
Filetto di Luccioperca farcito con gamberi e salsa di patate e zafferano -- Zanderfilet gefüllt mit Garnelen an einer Kartoffel-Safransauce. Von meiner besseren Hälfte kam "1 Plus" gegrillte Fischplatte
Pesce misto alla griglia, pesto d´aglio, prezzemoloe verdure grigliata
-- Gemischter gegrillter Fisch, Knoblauch-Petersilienpesto auf gegrilltem Gemüse. Die Platte bestand aus Garnele, Zackenbarsch, Butterfisch, Zander, Thunfisch und Skrei. Von dem Esser kam ein Lob Tagliata vom Rind
Tagliata di manzo con marinata di pomodori ed erbe miste -- Tagliata vom Rind mit Tomaten-Kräutermarinade. Hammer!! Tagliata - feine Scheiben vom Rind - perfekt
Die Scheiben waren perfekt. Das Gemüse knackig, die Ofenschmorkartoffeln klasse, das ganze Gericht in sich perfekt.
Es ging weiter mit den Desserts. ich tauschte mein Dessert und nahm die Zuppa INglese mit Pfefferminzpesto und frischen Erdbeeren
Zuppa Inglese mit Pfeffferminz-Pesto und frischen Erdbeeren (wo auch immer die her waren, waren super), meine Frau bekam ihr Standard Dessert vom Menü
"Panna Cotta mit Pfirsich" Das Dessert mehr als Standard. Klasse. Panna Cotta mit Pfirsich
Unsere Fahrerfamilie entschied sich dann noch für einen Grappa (zuvor bekamen sie eine erstklassige "Grappa" Beratung sowie einen doppelten Espresso. Es hätte so ein schöner Abend werden können ....
... springen wir nochmal zwei Stunden vor: wir ordern zum ersten Gang noch ein Brotkörbchen. Der Inhaber kommt und meint, er müsse uns für ein zusätzliches Körbchen 5 Euro draufschlagen. Ich war perplex. Wusste nicht was ich antworten sollte. Natürlich bekommen wir auch die Trends der Restaurants mit, das letzte Mal in der Quetschekuchenstubb live erlebt, als wir ebenfalls darauf hingewiesen wurden. Nur war das dort wirklich so. Sollte das auch hier so sein? Mir war es in dem Moment wurscht, hatte aber Lust auf die kleinen Pizzabrötchen.
Was aus dem unpassenden Scherz des Inhabers zu Anfangs wurde, beraubte uns bei der Rechnung den Atem. Ich überschlug unsere Essen, unsere Weine. Die Rechnung sehr unübersichtlich. Wir hatten 2 Flaschen San Pellegrino, auf der Rechnung aber noch alkoholfreie Softgetränke, zwei große und zwei kleine Flaschen Wasser. Küche extra mit 10 Euro, Küche extra mit 5 Euro. Tagesgericht 15 Euro, Salat extra 5 Euro. Unsere Weine aufgeführt, aber sehr unübersichtlich. 3x 0,1 7,50; 3x0,2 13,50 und nochmal 3x0,1 mit 11,50 angegeben. War das so? Natürlich nicht.
Die Rechnung stimmte nicht. Und "aus Versehen" schon mal gar nicht. Es standen viel zu viele Getränke und Zusatzgerichte auf unserer Rechnung. Tisch stimmte, Uhrzeit stimmte. Auch die Menüs stimmten. Was soll der Unfug. Ich witterte Betrug. Das war uns gestern Abend vor Ort noch nicht so ganz klar, nach einer drüber geschlafenen Nacht fällt es mir wie Schuppen aus den Augen. Das war alles offensichtlich mit Absicht gemacht.
Das Beste: Der Chef schrieb auf einem Extra Zettel unsere Gerichte und Getränke auf und verrechnete sich erneut um 5 Euro. Zu seinen Gunsten. Da ich mathematisch recht fit bin, überschlug ich die Zahlen auf dem Kopf lesend im Gedächtnis und fragte ihn? Stimmt das so, er antwortete "ja, sicher, hab es nachgerechnet " hab ihm dann laut die Zahlen zusammengezählt und kam auf 5 Euro weniger. Das ist mehr als frech. Zu Anfang hatten wir eine Differenz auf der Rechnung von knapp 50 Euro - am Ende wollte er noch die 5 Euro rausquetschen, daher werden wir in Zukunft einen großen Bogen um das Lokal machen. Keine Empfehlung !!
Fazit:
Achtung: Inhaber versucht Gäste mit undurchsichtiger Rechnung und wirren Zahlen um ihr Geld zu bringen. Da helfen auch top Gerichte wie "Talpia vom Rind" oder "Zander mit Garnelen gefüllt" nicht drüber hinweg. Wir haben 220 Euro im Restaurant gelassen, das ist viel Geld, aber anscheinend nicht genug für die Inhaber.
Eine Entschuldigung des Inhabers kam nicht, auch hätten wir es gut gefunden wenn noch eine Runde Grappa oder Sambucca als Entschuldigung gekommen wäre, aber es kam nichts.
Irgendwann in den 80er Jahren zog zwei Hauseingänge von mir weiter, Familie Roselli ein. Ein Sohn, eine Tochter, Mutter und Vater. Ich fragte meine Mutter „Warum sind die Rosellis alle so klein?“ - da meinte meine Mutter „weil sie arbeiten müssen, wenn sie groß sind“, mit diesen Worten verabschiedeten wir im Auto unsere guten Bekannten aus Viernheim. Vielen Dank für das Abholen und Heimbringen auf diesem Wege. Immerhin konnten wir ihnen nach dem insgesamt gelungenen (kulinarisch gesehen) Abend noch ein... mehr lesen
2.0 stars -
"Sensationelle Fisch- und Fleischgerichte … am Ende sollte der Traum eines gelungenen Abends komplett platzen!!" DaueresserGK0712Irgendwann in den 80er Jahren zog zwei Hauseingänge von mir weiter, Familie Roselli ein. Ein Sohn, eine Tochter, Mutter und Vater. Ich fragte meine Mutter „Warum sind die Rosellis alle so klein?“ - da meinte meine Mutter „weil sie arbeiten müssen, wenn sie groß sind“, mit diesen Worten verabschiedeten wir im Auto unsere guten Bekannten aus Viernheim. Vielen Dank für das Abholen und Heimbringen auf diesem Wege. Immerhin konnten wir ihnen nach dem insgesamt gelungenen (kulinarisch gesehen) Abend noch ein
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Daher hier ein kleines Update, welches ausschließlich das Verhalten der Inhaber dem Gast gegenüber gilt.
Bei der letzten Bestellung ( vor 2 Wochen) wurde nicht besonders freundlich mit uns umgegangen, als ich noch eine Vorspeisen Platte zu unseren Gerichten bestellte. " Oh ne, puhh, das macht zu viel Arbeit" der Kommentar. Auch würde einmal nach Bestellen der Filetkombination und einer kleinen Kritik unsererseits nicht mit einem Entschuldigen geantwortet, sondern einfach was daher gefaselt. Den sonst üblichen umsonst Ouzo, welche man beim Abholen bei der Konkurrenz in Form von kleinen Fläschchen bekommt, hatten wir noch nie. Als meine Eltern da waren und wir für knapp 100 Euro Gerichte bestellten war ebenfalls keine Aufmerksamkeit (kleine Flasche Wein, kleines Gratisdessert) dabei.
Heute um 11.15 Uhr angerufen um eine Bestellung abzugeben kam "ein Moment bitte" dann wurde aufgelegt. Beim erneuten Anruf wurde mein Anruf weitergeleitet. Als meine bessere Hälfte anrief ging der Inhaber dran. " wir haben geschlossen." Auf die Frage wann, kam ein " äh später". Laut Homepage hat das Restaurant um 11:30 bis 21:00 Uhr geöffnet. So macht man keine positive Werbung.