1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 397 Bewertungen 689894x gelesen 7834x "Hilfreich" 7632x "Gut geschrieben"
Restaurant-Kritik wird ab dem 11.03.2015 nicht mehr verfügbar sein - daher hier ein kleines "best of" meiner Top 5 Bewertungen ... als zweite die Kritik mit den meisten "Klicks" das Bella Napoli in der Dürerstr. im feinen Stadteil Neuhermsheim (Kritik ist von 09/2012)
Vorweg positiv: Qualität der Essen; Anrichte; Ambiente; Bedienung; Lage; Preis-Leistung
negativ: Fehlanzeige
Einleitung:
"Bella Napoli" -- denkt man an Neapal so habe ich Kommissar Rizzo (als Kind mein Held) natürlich groß vor Augen. Für die jüngere Generation: Kommissar Rizzo war eine 4 teilige Kriminalfilmreihe in deren Mittelpunkt der füllige, aber friedliebende Kriminalkommissar Manuele Rizzo (Bud Spencer) – Spitzname Plattfuß – und sein Assistent Pedro Caputo stehen.
Aber wir sind hier nicht beim Film und in Neapel, sondern in Echtzeit auf dem heimweg vom ersten Auswärtsspiel. Sichtlich geschafft nach unserer 3:9 Niederlage bei der Pius Gemeinde Mannheim waren wir froh, als wir heute Abend kurz nach 18 Uhr in die Dürerstraße eingebogen sind .....
Lage, Umfeld:
Das Restaurant hat wohl keine eigenen Parkplätze, so suchten wir uns auf der breiten Dürer Straße die Parkplätze. Die Dürerstraße gehört zum Bezirk Neuhermsheim /Neuostheim und ist ein Stadtbezirk von Mannheim. Hier geht es regelrecht gehoben zu, demenstprechend sind die Miet und Kaufpreise sehr hoch angesiedelt. Auch der Ausländeranteil mit 10,67 % hält sich sehr in Grenzen. (http://www.mannheim.de/auslaendische-einwohner-stadtteilen/auslaendische-einwohner-mannheimer-stadtteilen )
Ambiente, Sauberkeit:
Es gibt ihn also noch, den kleinen Italiener "ums Eck". Von außen unscheinbar und unspektakulär, geht es innen chiq und edel zu. Edle weiße Stofftischdecken, poliertes Besteck. Große Weinkühler, ein herrlich einladender Eingangsbereich. (ich hatte eine Empfehlung vom Projektleiter auf Arbeit) also reservierte ich schon letzten Dienstag einen Tisch, was sich nicht als fehler herausstellen sollte.
Da wir nicht zu neunt, daür zu siebt waren, plante das Team um und machte uns in 10 Sekunden einen gelungenen und gemütlichen 8er Tisch (sie hatten in letzter Minute eine Reservierung reinbekommen). Kerzenlicht, edle Stoffservietten .. der Abend konnte beginnen !!
Die Platzabstände sind relativ großzügig, insgesamt ca. 40 Plätze im Restaurant (als wir später gingen merkten wir, dass alle Plätze reserviert bzw belegt waren). Kerzen, gedimmtes Licht, frische Blumen, alles schön sauber und gepflegt. Da bin ich fast gezwungen 2x 5 ***** Sterne zu vergeben !!
Bedienung:
Unseren Platz haben wir von einem netten und freundichen Herren bekommen. Später wurde er von einem etwas stattlichen Herrn unterstützt, zudem dann wohl noch seine schwangere Frau hinzustieß. Was mir sehr gut gefallen hat: Bei der Reservierung fragte er nach ob es ein Geburtstag oder eine Feier sei und wo wir unseren Tisch haben wollen. Sehr professionell. Er schmunzelte, als ich gesagt habe, ich habe einen Tipp bekommen und den Tipp mit meiner TT Mannschaft gerne mal ausprobieren möchte.
Professionell auch die Bestellung der Getränke und der Essen. Hier wird nichts aufgeschrieben. Getränke werden im Kopf vermerkt und natürlich richtig hingestellt (ohne Nachzufragen). Bei der Essensbestellung wird nach Sonderwünschen gefragt. Auch Frage während des Essens, die vorgewärmten Teller werden mit weißem Tuch serviert etc. Herzlich, unhektisch (ganz untypisch für ein italienisches Restaurant), aufmerksam aber nie aufdringlich wirkend. 5 Sterne *****
Essen:
Eine bombastische Speisenauswahl. Keine 500 verschiedenen Pizzen und 350 diverse Pastagerichte sondern auserwählte Speisen,die es nicht alle Tage gibt. Natürlich gibt es einige Klassiker wie zB Rigatoni al Forno. Aber Tortellini ala Panna, Canneloni oder Combinazione gibt es hier nicht !!
Lasagne mit Flusskrebsen, Pennete mit Zander, Radieschen und Sektsoße oder Tortellini in Aurorasoße hört man nicht alle Tage. Wer mehr lesen möchte: http://www.bellanapoli-mannheim.de/_resources/speisekarte/speisekarte_bella-napoli-mannheim.pdf
Im Bella Napoli werden regionale italienische Gerichte, Pasta, Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch und Desserts in großer Vielfalt den Gästen angeboten. Wir entschiden uns für ein klassisches 2 Gänge Menü. Bei meinem Doppelpartner (inkl. seiner Familie) sollte es als Vorspeise ein Insalate italia (8,00) sein. Ich entschied mich für die Straciatella Suppe. (4,00) Die Suppe wurde nochmal an unserem Tisch geordert. Als Hauptgang wählte ich die Rigatoni Gorgonzola, Spinaci e Noci (7,50), meine Freundin die Risotto alla Veneta (8,50). Dazu gab es 4 Mal Pizza sowie einmal Spaghetti alla Primavera (6,50).
Der italienische Salat sah nicht nur optisch wie ein Meisterwerk aus, er hat auch so geschmeckt. Vom Geschmack musste sich meine Straciatella Suppe auch nicht verstecken. Was heißt verstecken?? Zwei Mal richtig tolles Lob für die ausgezeichnet abgeschmeckte Suppe mit Ei (Eiweiß), Parmesan und frischer Petersilie. Endlich mal wieder eine Suppe zum Genießen. Zu den Suppen und zu dem Salat wurde uns selbst gebackene kleine Pizzabrötchen gereicht, die während des Abends immer wieder (kostenlos) aufgefüllt wurden. Die Pizzabrötchen waren ofenwarm, haben super geschmeckt.
Voll des Lobes waren die Pizzaesser. Mein Doppelpartner hatte die Quattro Stagione, jeweils ein Viertel belegt. Er war voll des Lobes. Richtig geil: Die Pizzen werden mit einem speraten Pizzamesser (die stecken unterhalb der Pizza auf dem Teller) serviert. Einfach, aber originell.
Die Spaghetti alla Primavera stellten sich als ein sehr gut abgeschmecktes, bissfestes Gericht heraus. In Olivenöl geschwenkt, mit Büffelmozarella, Tomatenstückchen und Oliven verfeinert. Sensationell !!
Meine Freundin genoß jede Gabel ihres Risottos. Das schmeckt nach Safran und Parmesan, das Fleisch leicht rauchig, dazu die frischen Champignons. Hochachtung !!
Kann es noch besser kommen ?? "Nur wer hat, der kann" es kann ..... Mein Gericht war mit das Beste was ich in diesem Jahr an Pasta gegessen habe. Eine überschaubare Portion Rigatoni Gorgonzola, Spinaci e Noci . Selbst gemachte Rigatoni (äußerst bissfest) mit Ricotta und Spinat gefüllt, leicht salzig mit einer ganz feinen Gorgonzola Sahne Soße, dazu geröstete Mandel Splitter. Ein Traum !! Volle 5 Sterne ******
Preis-Leistung:
Wir hatten Suppe, 2 große Getränke ( Schöfferhofer Hefe und Cola Light) Risotto und Rigatoni und haben keine 25 Euro bezahlt. Mehr geht nicht .... Auch unsere Familie aus Ludwigshafen mit 2 Kindern knape 45 Euro .... 5 Sterne ******
Fazit:
5x5 Sterne. Mal wieder ein Italiener .... Das gibt es recht selten bei mir. Aber hier ist jeder Stern verdient. Ich habe immer noch diesen feinen Gorgonzola Geschmack auf der Zunge mit der himmlischen Füllung. Beim nächsten Besuch halte ich mich an Empfehlungen des Küchenchefs und werde wohl die Rigatonis als Zwischengang nehmen !! Wir werden definitv wieder kommen
Restaurant-Kritik wird ab dem 11.03.2015 nicht mehr verfügbar sein - daher hier ein kleines "best of" meiner Top 5 Bewertungen ... als zweite die Kritik mit den meisten "Klicks" das Bella Napoli in der Dürerstr. im feinen Stadteil Neuhermsheim (Kritik ist von 09/2012)
Vorweg positiv: Qualität der Essen; Anrichte; Ambiente; Bedienung; Lage; Preis-Leistung
negativ: Fehlanzeige
Einleitung:
"Bella Napoli" -- denkt man an Neapal so habe ich Kommissar Rizzo (als Kind mein Held) natürlich groß vor Augen. Für die jüngere... mehr lesen
5.0 stars -
"Manuele Rizzo – Spitzname Plattfuß – und sein Assistent Pedro Caputo würden staunen ;-)" DaueresserGK0712Restaurant-Kritik wird ab dem 11.03.2015 nicht mehr verfügbar sein - daher hier ein kleines "best of" meiner Top 5 Bewertungen ... als zweite die Kritik mit den meisten "Klicks" das Bella Napoli in der Dürerstr. im feinen Stadteil Neuhermsheim (Kritik ist von 09/2012)
Vorweg positiv: Qualität der Essen; Anrichte; Ambiente; Bedienung; Lage; Preis-Leistung
negativ: Fehlanzeige
Einleitung:
"Bella Napoli" -- denkt man an Neapal so habe ich Kommissar Rizzo (als Kind mein Held) natürlich groß vor Augen. Für die jüngere
Geschrieben am 17.02.2015 2015-02-17| Aktualisiert am
17.02.2015
Besucht am 28.01.2015
Das Glashaus in Mannheim Feudenheim ist ein Szene Lokal des Hockey Clubs. Man liest in anderen Foren von Erstbewertern immer wieder ausgezeichnete Bewertungen. Die Realität sieht aber dann doch für uns anders aus ....
... "wir hatten deutlich mehr erwartet", als das was wir an diesem Abend erlebt hatten ....
Vielleicht waren aber auch die Erwartungen zu groß ?? Wir lesen bei RK fast nur 5x5 Sterne Bewertungen, daher sind wir mit ziemlich großen Erwartungen Richtung Feudenheim gefahren, aber schon nach dem Erhalt der Getränke, mein Paulaner Hefe hatte deutlich zu wenig Kohlensäure und schmeckte lasch, wurden die Erwartungen rasch gedämpft.
Bei dem Ambiente kam bei uns kein "Wohlgefühl" auf. Triste Fliesen, die Einrichtung kühl, am Nachbartisch wurde von 3 Rentnern Skat gespielt, nicht das was wir erwartet hatten. Liest man die "Tageskarte" könnte man denken, man sitzt im Sternerestaurant. Akribische Trennstriche wie bei Rach und Wohlfahrt im Restaurant. Auch der Gruß aus der Küche lässt höheres erwarten. Auf einem asiatischen Holzbrett pikant abgeschmeckter Frischkäse und 3 Brotsorten. Ich bestellte asiatische Garnelen Kokossuppe (5,80), meine Begleitung die Selleriesuppe mit Honig und Paprika (6,40). Diese war einigermaßen gebunden und abgeschmeckt, meine Kokossuppe hatte als Einlage sehr viel Gemüse, Karotten, Pilze etc (stand aber nicht auf der Karte) Kokosstückchen hatte ich mir dafür gewünscht ... aber wir sind hier nicht beim Wunschkonzert. Oder doch ??
Der Gast wüscht sich ein schmackvolles Essen, in diesem Fall ein Schweinesteak "von der Weide" (ich dachte Schweine sind im Dreck daheim) unter den Senf-Zwiebel Haube für 15,50 (ohne Salat). Meine Begleitung wählte Spaghetti Pesto.
Es kamen 2 Mini Steaks mit ordentlich Senf drauf. Aber von einer Haube/Kruste war das Gericht so weit entfernt wie die Sonne von der Erde. Ich hatte nur Senf im Mund, auch von den Zwiebeln hatte ich nichts geschmeckt. Also ging das Gericht zurück.
Bei meiner Begleitung hatte der Koch anstatt Spaghetti zahlreiche Spaghettini in sehr salzarmen Wasser gekocht, wir mussten deutlich nachwürzen. Nachdem meine Begleitung fertig war kam mein 2. Teller. Nach einem Biss ließ ich die erneut erwärmten Speckbohnen rasch auf dem Teller liegen. Auch machte man sich nicht die Mühe, die Bratkartoffeln frisch zuzubereiten. Schnell erwärmt, frisch Grünes drauf und fertig.
Ach ja, das Fleisch. Beim zweiten Versuch hatte ich ein Hauben/Krusten Imitat auf dem Teller. Es ging in die Richtung "knusprig"- beim Abschlusszeugnis würde man schreiben "er bemühte sich pünktlich zu sein" - er kam immer zu spät. Als dann noch der Chef an unseren Platz kam, er suchte nach Ausreden und dass wir im Unrecht seien, in der Karte würde "Haube" stehen und nicht "Kruste" (was aber kochtechnisch das Gleiche ist) hatten wir nur noch den Drang schnell das Lokal zu verlassen - das Dessert verschwand im Nirvana.
Fazit:
Man versucht hier mit viel Drumherum (Rechnung in einer Glaskugel) und gehobenen Preise in einer höheren Liga mitzuspielen. Kochtechnisch werden dafür aber zu viele Fehler gemacht. Es fehlen die Basics, bei den Getränken und bei den Speisen. Keine Empfehlung !!
Das Glashaus in Mannheim Feudenheim ist ein Szene Lokal des Hockey Clubs. Man liest in anderen Foren von Erstbewertern immer wieder ausgezeichnete Bewertungen. Die Realität sieht aber dann doch für uns anders aus ....
... "wir hatten deutlich mehr erwartet", als das was wir an diesem Abend erlebt hatten ....
Vielleicht waren aber auch die Erwartungen zu groß ?? Wir lesen bei RK fast nur 5x5 Sterne Bewertungen, daher sind wir mit ziemlich großen Erwartungen Richtung Feudenheim gefahren, aber schon nach dem... mehr lesen
1.0 stars -
"Ein Riesen Hype um nichts ..." DaueresserGK0712Das Glashaus in Mannheim Feudenheim ist ein Szene Lokal des Hockey Clubs. Man liest in anderen Foren von Erstbewertern immer wieder ausgezeichnete Bewertungen. Die Realität sieht aber dann doch für uns anders aus ....
... "wir hatten deutlich mehr erwartet", als das was wir an diesem Abend erlebt hatten ....
Vielleicht waren aber auch die Erwartungen zu groß ?? Wir lesen bei RK fast nur 5x5 Sterne Bewertungen, daher sind wir mit ziemlich großen Erwartungen Richtung Feudenheim gefahren, aber schon nach dem
Restaurant-Kritik wird ab dem 11.03.2015 nicht mehr verfügbar sein - daher hier ein kleines "best of" meiner Top 5 Bewertungen ... zuerst die Siemseestuben am bekannten Siemsee.
Der Simssee liegt eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft mit zum großen Teil unberührten Schilf- und Uferzonen. Die Umrundung des Sees kann zu Fuß oder mit dem Rad erfolgen (ca. 20 km). Wir suchten uns die Simsee-Stuben über die Schlemmeratlas App heraus und sind erstaunt, dass dieses Restaurant bei gastroguide noch nie bewertet wurde. Die Simmsee Stuben haben einen Löffel im Guide welcher für regionale, leicht ambitionierte Küche steht. Zudem mit dem Prädikat: herausragendem Preis-Leistungsverhältniss - genau unser Ding :-)
Ambiente/Sauberkeit:
Die Fahrt zu den Stuben ist mehr als abenteuerlich. Beschilderung keine, das Navi hat uns über einen unbefestigten Seeweg, bis hinter Häusern und Innenhöfen geführt. Irgendwann, nach 7 Kilometern kam dann ein kleines Schild "Simsee-Stuben links". Wir hatten uns im Vorfeld Bilder über Google angeschaut, und waren gespannt wegen der Nähe des Außenbereiches zum Simsee. Ergebnis: Traumhaft idyllisch. Sollte uns endlich hier eine sehr gute Küche und ein ausgezeichnetes Ambiente erwarten ?
Erstes Schlucken beim Ankommen, alle Tische außen (am See) sowie innen belegt. Wir hatten nicht reserviert und kamen erst um 13:30 an, aber so einen Andrang hatten wir nicht erwartet. Immer wieder trug die Service Crew lecker aussehende Gerichte raus, mir ist das Wasser regelrecht im Mund zusammengelaufen. Alle Tische schön eingedeckt mit frischen Blumen, die Nähe zum See ein Traum. Daher in beiden Kategorien Maximalpunktzahl.
Service:
Uns ist aufgefallen dass alle Kellner einheitlich angezogen sind, einer sticht mit weißem Hemd und schwarzer Jeans heraus, eine Art Oberkellner. Er begrüßt die Gäste und schaut nach dem Rechten, unterstützt aber auch die Servicekräfte beim Servieren und Abräumen. Hut ab, hier geht alles Hand in Hand. Lediglich beim Bezahlen mussten wir 2x nachfragen, es war aber wirklich die Hölle los, erst gegen 15 Uhr kamen sie dann zur ersten Pause und zum Durchschnaufen, immer wieder kommen Gäste die lediglich das selbstgemachte Eis oder einfach das selbstgemachte Pizzabrot bestellen. Sehr gute 4 Sterne ****
Essen/Getränke:
Die Speisekarte ist in blau gehalten, auf der linken Seite sind Beispielfotos von den Essen und der Idylle des Sees, auf der rechten Seite die Gerichte. Eine weiße DIN4 Seite mit saisonalen Tagesempfehlungen. Es werden Weine offen oder als Flaschenweine angeboten, die Mischung pfälzisch/württembergisch - Weine aus der Heimat, das Essen international regional gemischt, das passt. Neben Weinen werden viel Biersorten angeboten.
Der Simssee ist der letzte Überrest des Rosenheimer Sees, der sich am Ende der Würm-Eiszeit bis ins jetzige Gebiet des Simssees erstreckte. Das Bier ist direkt aus Rosenheim, ich entschied mich für das bekannte Kellertrüb 1543. Eine sehr gute Wahl (es sollte nicht bei einem bleiben) angenehm süffig und nicht zu überladener Geschmack. Meine Begleitung entschied sich für einen Radler. Am Nachbartisch entschied man sich für eine Empfehlung des Hauses: Gegrilltes Zanderfilet in würziger Kruste mit Grillgemüse und Rosmarinkartoffeln. Wir entschieden uns für die weiteren Empfehlungen: Selbst gemachte Spinatknödel in Champignonrahm und karamellisierte Nüsse (9,90), ich wählte das teuerste Gericht auf der normalen Karte: Lendensteak vom bayrischen Jubullen mit knusprigen Kartoffelspalten und Grillgemüse (16,80).
Um es vorweg zu nehmen: So gut haben wir in Bayern noch nie gegessen !!
Die Spinatknödel waren ein echter Traum. Wunderbar fluffig, herzhaft abgeschmeckt, dennoch fest in sich. Leicht spinatig passte das ganze Gericht in sich. Der Champignonrahm war ein Gedicht, die karamellisierten Nüsse das "i" Tüpfelchen. Ich werde später noch Bilder hochladen.
Das ganze wurde aber vom Lendenstak des bayrischen Jungbullen noch getoppt. Also richtig alt war der Bulle wohl nicht, das Fleisch zerging auf der Zunge. Zuerst dachte ich, dass das Steak zu viel Hitze abbekommen hat, aber beim Anschnitt merkte ich, welche hohe Qualität das Fleisch hat. Das war mindestens so gut wie mein Referenzsteak, das Nebraska US Steak, welches ich bei Norbert Dobler in Mannheim verzehrt hatte. Das Grillgemüse mit Meersalz und buntem Pfefer abgeschmeckt, hatte richtig Biss. Die Kartoffelsaplten schmeckten nach Kartoffel, ebenfalls mit hochwertigem Meersalz versehen.
Angenehm gesättigt entschieden wir uns noch für ein Dessert. Im Vorfeld haben wir uns über das selbst hergestellte Eis informiert: Das Eis ist aus hofeigener Rinser Milch und frischer Sahne direkt auf dem Hof hergestellt. Es enthält keine künstlichen Aromen , Farbstoffe , Binde- oder Konservierungsmittel, alle Sorbets sind lactose- und glutenfrei. Da meine Freundin Eis liebt, fiel die Wahl leicht. Tiramisu und Schokolade mit Sahne, das Eis schmeckte himmlisch, gerade das Tiramisu Eis schmeckte ordentlich nach Amaretto. Ich entschied mich für die Bayrische Creme mit Beerenragout welches im Weckglas serviert wurde. Die Bayrische Creme fiel etwas ab, sie war mit zu fest und erinnerte mich mehr an einen festen Pudding als eine Creme, aber vielleicht soll sie ja auch so sein, es war meine erste. Maximalpunktzahl !!
Fazit:
Mit so einem super Gefühl sind wir selten aus einem Restaurant raus. Und auch der Blick in die Haushaltskasse sieht keine großen Löcher. Blauer Himmel, sauberstes Wasser, ausgezeichnetes Essen und Panoramabergblick - was will man mehr?
Restaurant-Kritik wird ab dem 11.03.2015 nicht mehr verfügbar sein - daher hier ein kleines "best of" meiner Top 5 Bewertungen ... zuerst die Siemseestuben am bekannten Siemsee.
Der Simssee liegt eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft mit zum großen Teil unberührten Schilf- und Uferzonen. Die Umrundung des Sees kann zu Fuß oder mit dem Rad erfolgen (ca. 20 km). Wir suchten uns die Simsee-Stuben über die Schlemmeratlas App heraus und sind erstaunt, dass dieses Restaurant bei gastroguide noch nie bewertet wurde.... mehr lesen
5.0 stars -
"Blauer Himmel, klares Wasser und ein herausragendes Essen - dem Schlemmeratlas sei dank !!" DaueresserGK0712Restaurant-Kritik wird ab dem 11.03.2015 nicht mehr verfügbar sein - daher hier ein kleines "best of" meiner Top 5 Bewertungen ... zuerst die Siemseestuben am bekannten Siemsee.
Der Simssee liegt eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft mit zum großen Teil unberührten Schilf- und Uferzonen. Die Umrundung des Sees kann zu Fuß oder mit dem Rad erfolgen (ca. 20 km). Wir suchten uns die Simsee-Stuben über die Schlemmeratlas App heraus und sind erstaunt, dass dieses Restaurant bei gastroguide noch nie bewertet wurde.
Geschrieben am 11.02.2015 2015-02-11| Aktualisiert am
12.02.2015
Besucht am 20.11.2014
... die pfälzische Antwort auf das klassische Surf n Turf, dachte sich wohl der jüngst ausgezeichnete Sternekoch Benjamin Pfeifer. Essen wie Gott in Frankreich, das geht auch im Südwesten. 12/2014 sind die neusten Restaurantkritiker wie Guide Michelin und Gault Millau erschienen. Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz werden kulinarisch mit Sternen und Kochmützen mächtig aufgepolstert. Das freut den Gast der Wert auf ambitionierte Küche legt. Eine neue junge Generation von Meisterköchen übt sich in kreativem Spiel, blanchiert, glasiert und kombiniert Heimisches mit Exotischem.
Der Guide Michelin schreibt „ Ein talentierter junger Mann bietet hier eine der kreativsten Küchen der Region! Benjamin Pfeifer heißt er und wie ausdrucksstark und aromatisch er kocht, beweisen die Menüs "Grundstein" und "Meilenstein". Ort des Geschehens ist der einzige noch bestehende Renaissance-Hof der Pfalz mit seinem wunderschönen Kreuzgewölbe.“ Das kann ich nur bestätigen.
Allerdings wirkt der Ort des Geschehens auf uns nüchtern. Richtige Wohlfühlatmosphäre scheint bei uns den ganzen Abend nicht aufzukommen, vielleicht liegt es an dem Service. Intensive Bemühungen, um das Wohl des Gastes wohl gemerkt, haben mein Kollege und ich in vergleichbaren Häusern schon (anders) besser erlebt. Dennoch war der Service aufmerksam, aber das man sein Glas Wasser selbst aus der Karaffe nach schenken muss ist wohl nicht nur für mich ein Fauxpass.
Die Plätze eingedeckt mit einfachen Stoffservietten und eine kleine 5 Gang Menü Karte „Hommage an die Pfalz“ - wir staunen nicht schlecht. 5 kleine feine Gänge, Erinnerungen an die Pfalz, heimisches kombiniert mit neuer ambitionierter Küche:
Gequellde mit weißem Kees – Kartoffelchip/ Kräuterquark und Paprika
Pfälzer Macharon – gebeizte Forelle / Sauerkraut und Meerrettich
Dampfnudel un Rieslingsoß – Dampfnudel / Rieslingschaum
Pälzer Grumbeersupp – Essenz aus gerösteter Kartoffel/Blut u. Leberwurst
Bäckerstolz – Sauerteigbrot mit Urgetreide/Aufgeschlagene Nussbutter mit Meersalz
Das ganze als Grüße vorneweg, als Begleiter nahm ich einen Secco vom Weingut Cormet (10,50) der Fahrer einen alkoholfreie Alternative. Die Höhepunkte habe ich als Bilder hochgeladen. Zweifelsohne der Pfälzer- die gebeizte Forelle, als Macharon serviert. Hammer !! Im Mund der Geschmack von Fisch, Sauerkraut, Meerrettich und feiner Beere. Auch die Mini-Dampfnudel war Hammermäßig, mit dem Schaum wurden Bilder von Weinfesten im Kopf freigemacht. Sensationell.
Den Abschluß machte das Sauerteigbrot, ein breites Grinsen bei meinem Kollegen, sein Vater war im Berufsleben Bäckermeister. Seine Aussage „mein Vater würde das Brot glücklich machen, super durch gebacken und ne geile Kruste“ – Qualität und Geschmack, man erkennt das Benjamin Pfeifer gelernter Bäcker ist. Umso mehr erstaunt uns seine Finesse bei der Menüzusammenstellung. Wir finden auch die Rotzunge und den Zimtschweinebauch im Menü Meilenstein (5 Gänge 110 Euro), entscheiden uns aber beide für das Menu Grundstein (5 Gänge 100 Euro), ich nehme noch die Weinbegeleitung dazu für 40 Euro.
1. Gang – „Unser Waldboden“ Version 2014. Sensationell die Optik. Wie ein Stück Waldboden mitten in der Natur. Angerichtet mit Chrunchies, diverse versteckte Grüne eingedickte Soßen, sowie mehrere Steine, welche gefüllt waren. Die Steine (Steinhäuser Hof) hatten eine trüffelartige Geschmacksrichtung. Ganz ehrlich ?? Wie sieht dann ein 2 oder ein 3 Sterne Gericht aus ?? Mehr an Raffinesse können mein Kollege und ich mir nicht vorstellen. Dazu gab es einen passenden Weißwein, es war ein Weißburgunder, der den feinen Pilzgeschmack noch unterstützt hat.
2. Gang – Kabeljau aus Norwegen, in Miso mariniert und geröstet: Fenchelsalat mit Sesam und Koriander- leichte Dashi Boullion. Der Schweizer Sommelier erklärt mir dass extra für dieses Gericht ein Wein angebaut wurde. Ich glaube das war ein Scheurebe, er hatte arg mit der sehr scharf abgestimmten Dashi zu kämpfen. Der Fisch war mit das Beste was ich je an Fisch gegessen habe, den konnte man mit dem Löffel essen, butterzart und megasaftig. Perfekt mit dem Fenchel. Fantastisch !!
3. Gang – Glasierte Sellerieravioli – Parmesan/Haselnuss/braune Butter. Für meinen Kollegen bis dato der Geschmackshammer. Wunderbar cremige Ravioli, dazu einen Parmesanschaum, welchen ich bis dato nirgends besser gegessen habe. Unten waren diverse Nüsschen, die wohl kurz angeschmort wurden und dem Gericht den extra Kick gegeben haben. Dazu gab es wieder einen Weißwein, ich glaube einen Müller Thurgau – an diesem Punkt hatte ich die extra 40 Euro für die Weine schon bereut. Die Weine blieben bis zum 3. Gang blass im Vergleich zum Essen
4. Gang – Heimisches Reh fast klassisch – Das Reh wird mit Aroniabeere/Marone/Kohl – und einer nicht nötigen Hollaindese mit Gänseleber serviert. Der Rotkohl, wohl in Wildfond eingelegt, harmonierte perfekt zum Reh. Die Sauce leicht rot gepudert – Bilder sagen hier mehr als viele Worte. Dazu gibt es einen roten Barbera. Dieser Wein passt wie die Faust aufs Auge, begleitete das Reh mit atemberaubender Unterstützung (endlich)
Bevor es zum 5. Gang kommt gibt es ein Pre Dessert. Das eigentliche Dessert danach kommend ist ein wirkliches Endhighlight. Bienenstich intense 4.0 – Mandelkrokant mit Vanillecreme, Streusel sowie mit Hefe aromatisiertes Honigeis. Ein Traum. (siehe Bild)
Aber der Traum geht weiter. Ein weiteres Dessert kommt auf den Tisch. Mittig werden „Steine“ serviert - Zwei davon sind essbar. (siehe Bild) Lecker, aber ein undefinierbare Füllung für uns, es wurde auch nicht verraten wie die Steine hergestellt und was drin ist (kein Alkohol). Wenn jetzt der eifrige Leser denkt das war es ??
Nein, denn jetzt erscheint der junge Sternekoch Benjamin Pfeiffer an jedem Tisch und hat sein neustes Experiment dabei. Eine Tonschale mit grünem (Waldmeister), rotem (Kirsche) und orange (Orange) (Molekular) Eis, dazu viel Chrunchies. Der Koch zaubert ein Überraschungsei hervor und schmettert es in die Tonschale „Normalerweise müsste das Ei aufplatzen und die Creme müsste sich mit den Chrunchies verbinden“ so der Koch. Er muss aber ein wenig mit dem Löffel nachhelfen, kein Problem – dennoch ein grandioses Finish für ein Grandioses Essen !!
Fazit:
Ein Grandioser Abend !! Weiter so Benjamin !!
... die pfälzische Antwort auf das klassische Surf n Turf, dachte sich wohl der jüngst ausgezeichnete Sternekoch Benjamin Pfeifer. Essen wie Gott in Frankreich, das geht auch im Südwesten. 12/2014 sind die neusten Restaurantkritiker wie Guide Michelin und Gault Millau erschienen. Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz werden kulinarisch mit Sternen und Kochmützen mächtig aufgepolstert. Das freut den Gast der Wert auf ambitionierte Küche legt. Eine neue junge Generation von Meisterköchen übt sich in kreativem Spiel, blanchiert, glasiert und kombiniert Heimisches mit Exotischem.
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Restaurant - Urgestein
Restaurant - Urgestein€-€€€Restaurant06321489060Rathausstraße 6a, 67433 Neustadt an der Weinstraße
5.0 stars -
"Essen wie Gott in Frankreich !! Rotzunge aus Island an Zimtschweinebauch ..." DaueresserGK0712... die pfälzische Antwort auf das klassische Surf n Turf, dachte sich wohl der jüngst ausgezeichnete Sternekoch Benjamin Pfeifer. Essen wie Gott in Frankreich, das geht auch im Südwesten. 12/2014 sind die neusten Restaurantkritiker wie Guide Michelin und Gault Millau erschienen. Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz werden kulinarisch mit Sternen und Kochmützen mächtig aufgepolstert. Das freut den Gast der Wert auf ambitionierte Küche legt. Eine neue junge Generation von Meisterköchen übt sich in kreativem Spiel, blanchiert, glasiert und kombiniert Heimisches mit Exotischem.
Der
Geschrieben am 09.02.2015 2015-02-09| Aktualisiert am
09.02.2015
Besucht am 04.01.2015
Oberstdorf - das südlichste Dorf Deutschlands hat seine Reize. Kulinarisch und sportlich. Wir verfolgten hautnah das Auftaktspringen der Vierschanzentournee sowie ein Frauen Biathlon Rennen auf der Olympiastrecke. Das macht natürlich hungrig. Im Vorfeld haben wir uns einige Restaurants rausgesucht u.a. das Löwen-Wirtschaft Restaurant.
In den letzten Jahren hat sich hier kulinarisch viel getan. Mit dem „Maximilians Restaurant“ und dem „Ess Atelier Strauss“ sind gleich zwei mit Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurants im Ort. Das 1 Sterne Michelin Restaurant gehört zur Löwenwirtschaft, sind aber räumlich voneinander getrennt. Dennoch erwarteten wir großes vom Service und der Küche, umso erstaunter als wir an unseren zugewiesenen Platz geordert wurden und wir danach die Speisekarte studiert haben. Wenige Vorspeisen, drei Fleischspeisen, Fisch und vegetarisch. Aber kein Menü. Auch unser witzig wirkender, manchmal etwas hilflos orientierter Oberkellner schaute etwas verlegen als wir nach dem angebotenen Menu fragten.
Im Vorfeld haben wir uns im Guide Michelin schlau gemacht. Laut dem Guide wird unter der Woche und am Wochenende ein "Kennenlernmenu für 28 Euro" angeboten. Wir schluckten etwas, als wir die doch recht gesalzenen Preise für die Hauptgerichte (ging ab 30 Euro los) gesehen haben.
Doch zurück nach Oberstdorf, das Sternerestaurant und das Wirtshaus (Löwen-Wirtschaft).
Das „Ess Atelier Strauss“ befindet sich im gleichen Gebäude wie die „Löwen-Wirtschaft“, beide sind im alpinen Stil gehalten. An der Decke sorgen große Edelweißsilhouetten für indirektes Licht, die Rückwand nimmt ein 18 qm großer Weinklimaschrank ein, eine Seiten-(Spiegel-) Wand hat kleine Fenster, durch die man in die Küche blicken kann. Diese ist, wenngleich lokal verbunden mit der der „Löwen-Wirtschaft“, dennoch kulinarisch von ihr getrennt. Die „Löwen-Wirtschaft“ ist rustikaler gehalten, man kann auf Schaffell-Kugeln sitzen, polierte Kuhglocken hängen über dem langen „Älplertisch“ aus Allgäuer Eichenholz, an dem 20 Personen Platz haben.
Nicht zu vergessen das längste Klassik-Ledersofa im Allgäu, das mit seiner Übergröße und weichen Kissen geradezu zum Verweilen einlädt. Zum Verweilen war es uns nicht, daher stand ich auf und fragte ein zweites Mal nach dem Menü. Etwas verlegen kam er dann an unseren Tisch und erklärte, dass den Gästen am heutigen Abend 2 (!!!) zur Auswahl stünden. Suppe, Freiflugente (28 Euro) oder das beste vom Milchkalb (32 Euro) .. Dessert nach Wahl, wohl der Unaufmerksamkeit des Kellners geschuldet. Wir mussten natürlich nicht lange überlegen und nahmen das 3 Gang Menu mit dem Milchkalb und Dessert nach Wahl.
Etwas verwundert schaute ich in die Weinkarte, ich fand einen Top Riesling vom Weingut Knippser. Kurz das Handy raus, ah ja, 28 Euro die Flasche. Angeboten hier: 0,25 für 5,80 -- auf Nachfrage erklärt mir der Kellner, der Knippser Riesling sei aus (schade). Also entschied ich mich für einen Riesling vom Weingut Pfaffmann (Pfalz) das Viertel für erfreuliche 4,50 kalkuliert - der Riesling hatte leichtes Spiel mit der Kürbissuppe und dem Milchkalb :-)
Wir bekommen Brot und einen Dipp hingestellt, nach weiteren 5 Minuten unsere Vorspeise (siehe Bild). Eine wirklich gelungene Kürbisschaumsuppe mit knusprigem von Freilaufhühnchen. Das Huhn war wunderbar fluffig und schaumig, mit zarter Kruste, das hätte man auch so im Sternerestaurant servieren können. Hammer !! Die Suppe schmeckt ordentlich nach Kürbis, hatte eine angenehme Säure und viel Power.
Danach kamen unsere Hauptgerichte - das Beste vom Milchkalb. ich weiß nicht wie viele Wochen unser Milchkälbchen war. Wunderbar saftig und weich, herrlich gegart, die Soße hatte wiederum Sternecharakter. Dazu gab es geschmortes Asia Gemüse, welches knackig und gut gesalzen war. Der Höhepunkt aber neben dem Kalb das Parmesan-Risotto. Herrlich schlauchzend, mit Biss und Raffinesse.
Das Dessert komplettierte das kulinarische Wintermärchen. Champagner Creme Brülle, Waldfruchtsorbet und Tahiti Vanille Parfait, sowie Double Choc & Zartbitter Mouse mit in Rotwein eingelegten Kirschen - Bilder sagen mehr als 1000 Worte
Fazit:
Die gemütliche LÖWENWIRTSCHAFT ist ein Ort, an dem sich gut feiern lässt. Auch die gehobene, aber nicht abgehobene Kulinarik kommt nicht zu kurz. Verbesserungswürdig lediglich der Service, dennoch reicht es knapp für 5 Sterne beim Gesamteindruck
Oberstdorf - das südlichste Dorf Deutschlands hat seine Reize. Kulinarisch und sportlich. Wir verfolgten hautnah das Auftaktspringen der Vierschanzentournee sowie ein Frauen Biathlon Rennen auf der Olympiastrecke. Das macht natürlich hungrig. Im Vorfeld haben wir uns einige Restaurants rausgesucht u.a. das Löwen-Wirtschaft Restaurant.
In den letzten Jahren hat sich hier kulinarisch viel getan. Mit dem „Maximilians Restaurant“ und dem „Ess Atelier Strauss“ sind gleich zwei mit Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurants im Ort. Das 1 Sterne Michelin Restaurant gehört zur Löwenwirtschaft, sind... mehr lesen
Löwen-Wirtschaft im Alpin Lifestyle Hotel
Löwen-Wirtschaft im Alpin Lifestyle Hotel€-€€€Restaurant, Weinkeller08322800080Kirchstr. 1, 87561 Oberstdorf
5.0 stars -
"Löwen-Wirtschaft in Oberstdorf: Hier essen Weltmeister und Olympiasieger.. und wir mittendrin !!" DaueresserGK0712Oberstdorf - das südlichste Dorf Deutschlands hat seine Reize. Kulinarisch und sportlich. Wir verfolgten hautnah das Auftaktspringen der Vierschanzentournee sowie ein Frauen Biathlon Rennen auf der Olympiastrecke. Das macht natürlich hungrig. Im Vorfeld haben wir uns einige Restaurants rausgesucht u.a. das Löwen-Wirtschaft Restaurant.
In den letzten Jahren hat sich hier kulinarisch viel getan. Mit dem „Maximilians Restaurant“ und dem „Ess Atelier Strauss“ sind gleich zwei mit Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurants im Ort. Das 1 Sterne Michelin Restaurant gehört zur Löwenwirtschaft, sind
Geschrieben am 08.02.2015 2015-02-08| Aktualisiert am
08.02.2015
Besucht am 27.11.2014
Wer gute österreichische Küche und ein stilvolles Alpen-Flair liebt, der wird hier schnell zum Stammgast, das dachten sich wohl auch die Hamburger an diesem sehr-gut besuchten Donnerstag Mittag. Wir hatten reserviert und das war auch von Nöten.
Es gibt an die 10 Gerichte die am Mittag als auch am Abend ihre Gültigkeit haben, die Preise gehen von 17 - 39 Euro für die Einzelgerichte, es gibt auch ein Menü welches für 59 Euro angeboten wird, ergänzt wird das ganze mit einer besonderen Mittags Karte mit 3 Gängen. Aus dieser kann man ebenfalls wählen.
Freundlich werden wir zum Tisch begleitet und es dauert nicht lange bis uns eine junge Dame die Speisekarte reicht.Sie ist auf zack, freundlich und aufmerksam. Das „Tschebull“ ist lebendig und erfüllt kulinarisch auch gehobene Ansprüche. Und es gibt jede Menge zu sehen: Weiße Stoffbahnen zeigen großflächige Edelweißmotive. Aber auch die Kuhglocken an der Decke und ein rund zehn Meter langes Alpenpanorama an der Wand erinnern an unser Nachbarland Österreich. Auch beim Gang auf die Toiletten Alpen Panorama vom feinsten (siehe Bild)
Neben dem Speisenangebot und dem herrlichen Alpen Panorama gibt es eine excellente Weinkarte. Zur Weinkarte sei angemerkt, dass sie überwiegend Weine aus Österreich in den Vordergrund stellt, die aber von den Erzeugnissen anderer guter Winzer ergänzt werden. Lobenswert ist das umfangreiche Angebot an Weinen im offenen Ausschank. Der Service ist freundlich, routiniert und sehr aufmerksam.
All das verwundert nicht, wenn man weiß, dass Inhaber und Küchenchef Alexander Tschebull gebürtig aus Kärnten stammt. Die Herkunft des Patrons spiegelt sich selbstverständlich auch beim Speisenangebot wider.
Wir entscheiden uns vom angebotenen Mittagsmenü für 2 Gänge. Hauptgang und Dessert, dazu ordern wir eine Flasche Wasser bzw ist im Mittagsmenu jeweils eine 0,5er Flasche schon inbegriffen. wir bekommen verschiedene ofenwarme Brotsorten und einen selbsgemachten Brotaufstrich hingestellt,während ich die aktuelle Empfehlung studiere: Gegrilltes Kotelett vom Eichelschwein mit weißer Polenta, Perlzwiebeln und getrüffeltem Grießstrudel.
Nach einer angenehmen Wartezeit kommt auch schon das Essen: Jungbullen-Lendensteak auf geschmorten Gemüse, Sauce Bernaise und selbst gemachten Pommes. Um es kurz zu machen: sagenhaft. Selbst die Pommes wären für uns Grund noch einmal nach Hamburg zu kommen. ich musste 2x nachfragen ehe die Bedienung das Geheimnis verriet. Küchenchef Alexander Tschebull hat beim Frittiervorgang heute Petersilienwurzel, Sellerie und grüner Spargel dem Öl beigelegt, dass hatte die Wirkung, das die Kartoffelspalten leicht nach Gemüse schmeckten. Hab ich so vorher noch nie gesehen bzw geschmeckt. Auf dem Bild könnte man Parmesan oder Käsespähne vermuten, allerdings war das der Abrieb vom Gemüse. Sensationell !!
Als Dessert gabs Tahiti Vanille Eis (aus dem Paccojet, habe nachgefragt); in Rotwein eingelegte Zwetschgen, mit einem warmen Schoko Brownie Kuchen, welcher mit einer Mohncreme gefüllt war. Das Dessert war viel zu schnell leer.
Fazit:
Beim Blick auf die Rechnung sind die gastfreundlich kalkulierten Preise für Speis und Trank ein letztes Indiz für die Beliebtheit dieses Restaurants, das nicht nur von Touristen und Geschäftsleuten sondern auch von Hamburgern immer wieder gerne besucht wird. 2 Gang Mittagsmenu inkl. 0,5 er Flasche Wasser für 21,50 :-) .. Nicht umsonst 15 Feinschmeckerpoints, 2 Diamanten im Vartaguide und besonderes Prädikat " ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältniss" im Schlemmeratlas !! Klare Empfehlung !!
Wer gute österreichische Küche und ein stilvolles Alpen-Flair liebt, der wird hier schnell zum Stammgast, das dachten sich wohl auch die Hamburger an diesem sehr-gut besuchten Donnerstag Mittag. Wir hatten reserviert und das war auch von Nöten.
Es gibt an die 10 Gerichte die am Mittag als auch am Abend ihre Gültigkeit haben, die Preise gehen von 17 - 39 Euro für die Einzelgerichte, es gibt auch ein Menü welches für 59 Euro angeboten wird, ergänzt wird das ganze mit... mehr lesen
Tschebull im Levantehaus
Tschebull im Levantehaus€-€€€Restaurant, Bar04032964796Mönckebergstraße 7, 20095 Hamburg
5.0 stars -
"Stilvolles Alpen-Flair, herausragende Produkte ambitioniert in Szene gesetzt - und das Mitten in Hamburg" DaueresserGK0712Wer gute österreichische Küche und ein stilvolles Alpen-Flair liebt, der wird hier schnell zum Stammgast, das dachten sich wohl auch die Hamburger an diesem sehr-gut besuchten Donnerstag Mittag. Wir hatten reserviert und das war auch von Nöten.
Es gibt an die 10 Gerichte die am Mittag als auch am Abend ihre Gültigkeit haben, die Preise gehen von 17 - 39 Euro für die Einzelgerichte, es gibt auch ein Menü welches für 59 Euro angeboten wird, ergänzt wird das ganze mit
Geschrieben am 07.02.2015 2015-02-07| Aktualisiert am
08.02.2015
Besucht am 30.12.2014
"Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks " - das Zitat steht für Anreiz und Philosophie des Traditionsrestaurants Axt im Mannheimer Vorort Neckarau, welches unlängst mit einem Michelinstern ausgezeichnet wurde.
Das Team um Sternekoch Krüger stellt tagesaktuell ein 8 Gang Menu auf, da man, laut der Servicekraft, immer mit tagesfrischen Produkten arbeite - diese Androhung sollte sich im Laufe des Abends bis zu 10 x (!!!!) bewahrheiten
Aus diesen 8 Gängen, aufgeteilt in 4 Vorspeisen, 2 Hauptgerichte sowie einmal Käse alternativ süß kann man sich ein 3,4,5 bis hin zu 8 Gängen auftischen lassen. Gespeist wird in in urbanem und modernem Wohlfühlambiente, das durch klare Linien gekennzeichnet ist. Eins der Highlights des Restaurants, ist sicherlich die offene transparente Küche, d.h. die Gäste erleben schon bei Ihrer Ankunft einen Einblick in das Küchengeschehen ...
.. begrüßt wurden wir freundlich und herzlich professionell, Frau Brakowski im Service nahm sich viel Zeit für uns, erklärte zusätzlich noch einmal alle Gerichte und hatte sehr gute - ausgezeichnete Weinkenntnisse, war stets präsent ohne aufdringlich zu wirken. Alle Tische sollten sich am Abend füllen, dennoch hatten wir freie Platzwahl und nahmen den Tisch in der Nische mit Bank. Die Tische sind allesamt mit hochwertigen Stofftischdecken überzogen, hochwertiges Geschirr, Kerze, gedimmtes Licht, leichte Hintergrundmusik, der Abend konnte beginnen !!
Als Aperitif nahm ich einen Cuvee Katharina vom Weingut Raumland (10,50), meine Begleitung, der Fahrer am heutigen Abend nahm die alkoholfreie fruchtige Empfehlung an. Einen Secco mit roter Apfelfrucht und roten Apfelbeeren, der schmeckte wirklich sau lecker, hier war Geschmack & Preis sensationell (5,50).
Als Aperitif Begleiter bekamen wir eine Gänsestopfleber-Mouse mit geschmorten Birnen auf einem Kartoffelchip. Ich probierte es (bin kein Innereien Fan), ich musste ordentlich mit dem Cuvee spülen, die Mouse hatte einen extremen Geschmack, auf den ich gerne verzichtet hätte.
Bevor wir unser 4 Gang Menü ( 77 Euro) nach dem Aperitif und dessen Begleiter genießen konnten grüßte die Küche gleich zwei mal. Vorneweg regional ambitioniert, mit feiner rosa Lammlachse mit Estragon-Petersilie Creme und einem erfrischenden Apfel Essig. Die Creme wurde mit einem hellen Apfel Balsamico hergestellt und passte wie die bekannte "Faust aufs Auge" zum Lamm. Als zweiten Gruß kam auf einer sehenswerten Steinplatte eine Kugel frisch aufgeschlagene Nussbutter, dazu Meersalz, warmes Baguette Brot, sowie in der Pfanne frisch geschmorte Brioche Würfel. Um es vorweg zu nehmen, immer wieder wurde Butter und Brot aufgefüllt, ich glaube wir haben in den 4 Stunden bestimmt ein halbes Pfund Butter und 2 Leib Baguette vertilgt, weil es einfach "sau gut" geschmeckt hat.
Zwischen den Grüßen und den Gängen hatte man genug Zeit sich den Klängen der Lautsprecher zu widmen, als dann ein "Mann von Welt" mit Frau und Anhang den Tisch nebenan besetzte. Etwas lauter teilte er allen Gästen mit, dass er gerade eine Südafrika Reise mit Trip nach Asien hinter sich hatte und schon mehrmals bei Herrn Amador war. Als er aber dann seinen Kollegen nach Sashimi und Dashi fragte und nachgoogeln musste da er die Zubereitungsart und auch den Fischsud nicht kannte, war mir einiges klar. Ich musste schmunzeln, denn genau Dashi mit Fisch hatte ich vor 4 Wochen bei Benjamin Pfeifer im Steinhäuser Hof. Bis zu diesem Zeitpunkt sind mir sind schon gewisse Ähnlichkeiten im Menü, auch was die Inszenierung der Gerichte angeht aufgefallen. Laut Frau Brakoski seien das Trends welche viele Sterneköche aktuell verfolgen.
Wir hatten uns ebenfalls für Dashi mit Blumenkohl und Fisch entschieden. In einer bronzeglänzenden Schale kamen Blumenkohl und Fisch daher. Der Fisch hatte eine super Qualität, Christian Krüger kam an den Tisch und stellte uns seine Art von Dashi vor und goss uns vor unseren Augen den Sud in die Schale.
Mir und meiner Begleitung schmeckte der Gang gut, ich hatte aber als Vergleich den Gang bei Herrn Pfeifer und da kam die Dashi überhaupt nicht heran. Sie schmeckte mir zu neutral, es fehlte der Pfiff, welcher auch gut zu dem (rohen) Fisch gepasst hätte. Aber wir vergleichen hier nicht, wir genießen und versuchen den roten Faden den uns Herr Krüger aufzeichnen will mit seiner Interpretation zu finden.
Es geht weiter in Echtzeit mit Ziegenkäseravioli und Schwarzwurzel. Sensationell !! Die Ravioli schön fluffig, der Ziegenkäse nur mit einem Hauch an Ziege, die Füllung cremig und leicht. Die Schwarzwurzel gewürfelt, leicht angeschmort, harmonierten sie wunderbar zu dem Schaum und den Ravioli. Hier zeigt uns das Team ihr erstes wahres Können. Auch die Portionsmenge für ein Menü beachtlich, eine ordentliche zweite Vorspeise, ewelch auch bei einem regionalen Restaurant als ordentliche Vorspeisengröße durchgehen würde - Als Begleitung wählte ich einen Chardonay & Grauburgunder Cuvee, in der Karaffe für 9,50 (0,25 l).
Spektakulär ein weiterer Gruß aus der Küche. In einem braunen Überaschungsei ein geschäumtes Eiersüppchen mit Salzkaramell und einer grünen Spinatmappen-Einlage. Mit dem Löffelchen verrührt ein für uns noch nie erlebtes Geschmackshighlight !!
Es folgt der Hauptgang - US Beef / Kartoffel / Zwiebel / Spinat, als Begleitung einen sensationellen Barbera 10,50 für 0,25 l. Spätestens hier erkennt man die Sterneküche. Alle Zutaten zu erwähnen, mit denen hier Christian Krüger den Hauptgang in Szene setzt, alle Details und Spielereien, die den Hauptgang zum absoluten Höhepunkt bisher machen, würden den Rahmen sprengen. Dennoch, wir genießen hübsch in Szene gesetzt ein Rückenstück welches zwischen Hochrippe und Niere des US Rindes liegt. Wunderbar saftig und medium rare liegt es zwischen mehreren hübsch angerichteten Beiwerk.
Nach dem Hauptgang ein weiterer Gruß aus der Küche (gefühlt der Siebte oder Achte) und eine erste Annäherung zum süßes Dessert. In einer modischen runden schwarzen Steinschale eine Art Karamellmouse mit Chrunchie, dazu diverse Sorbets und Cremes alle in grün gehalten. Absolut sehenswert und geschmacklich ein weiteres Highlight.
Nach dieser Offenbarung das eigentliche Dessert : Schokolade / Kaffee / Vanille. Hier zauberte der Paccojet eine geeiste Kaffeecreme die mit Chrunchie überzogen wurde. Obendrauf ein Löffel Vanille Eis. Verziert mit geeisten Cremes Zartbitter, Sahne, weiße Schokolade und schokoladen Chrunchies. Alles in allem passte das wunderbar zusammen und ein wahres "End-Highlight".
Wir bestellten schließlich einen Espresso als wir nocheinmal vom Pâtissier überrascht wurden. "Petit Fours" - klassisches Feingebäck - der abschließende Gruß aus der Küche. 2 Löffel mit feinem geschichteten Tiramisu, 2 Kräcker oben an mit einer dunklen Schokolade Keks Schichtung sowie 2 Kokos-Limone "Kreise". Die Kreise waren eine Art feste Gelantine, eine Art Wackelpudding, nur etwas fester :-)
Fazit:
Wann kommt der zweite Michelin Stern ??
"Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks " - das Zitat steht für Anreiz und Philosophie des Traditionsrestaurants Axt im Mannheimer Vorort Neckarau, welches unlängst mit einem Michelinstern ausgezeichnet wurde.
Das Team um Sternekoch Krüger stellt tagesaktuell ein 8 Gang Menu auf, da man, laut der Servicekraft, immer mit tagesfrischen Produkten arbeite - diese Androhung sollte sich im Laufe des Abends bis zu 10 x (!!!!) bewahrheiten
Aus diesen 8 Gängen, aufgeteilt in 4 Vorspeisen, 2 Hauptgerichte sowie einmal Käse... mehr lesen
Zur Axt
Zur Axt€-€€€Restaurant0621857005Adlerstraße 23, 68199 Mannheim
5.0 stars -
"Ausgezeichnete Kreationen von Speisen, herrliche Weine, ordentliche Portionsgrößen - ein Sterne-Restaurant zum Anfassen !!" DaueresserGK0712"Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks " - das Zitat steht für Anreiz und Philosophie des Traditionsrestaurants Axt im Mannheimer Vorort Neckarau, welches unlängst mit einem Michelinstern ausgezeichnet wurde.
Das Team um Sternekoch Krüger stellt tagesaktuell ein 8 Gang Menu auf, da man, laut der Servicekraft, immer mit tagesfrischen Produkten arbeite - diese Androhung sollte sich im Laufe des Abends bis zu 10 x (!!!!) bewahrheiten
Aus diesen 8 Gängen, aufgeteilt in 4 Vorspeisen, 2 Hauptgerichte sowie einmal Käse
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Vorweg positiv: Qualität der Essen; Anrichte; Ambiente; Bedienung; Lage; Preis-Leistung
negativ: Fehlanzeige
Einleitung:
"Bella Napoli" -- denkt man an Neapal so habe ich Kommissar Rizzo (als Kind mein Held) natürlich groß vor Augen. Für die jüngere Generation: Kommissar Rizzo war eine 4 teilige Kriminalfilmreihe in deren Mittelpunkt der füllige, aber friedliebende Kriminalkommissar Manuele Rizzo (Bud Spencer) – Spitzname Plattfuß – und sein Assistent Pedro Caputo stehen.
Aber wir sind hier nicht beim Film und in Neapel, sondern in Echtzeit auf dem heimweg vom ersten Auswärtsspiel. Sichtlich geschafft nach unserer 3:9 Niederlage bei der Pius Gemeinde Mannheim waren wir froh, als wir heute Abend kurz nach 18 Uhr in die Dürerstraße eingebogen sind .....
Lage, Umfeld:
Das Restaurant hat wohl keine eigenen Parkplätze, so suchten wir uns auf der breiten Dürer Straße die Parkplätze. Die Dürerstraße gehört zum Bezirk Neuhermsheim /Neuostheim und ist ein Stadtbezirk von Mannheim. Hier geht es regelrecht gehoben zu, demenstprechend sind die Miet und Kaufpreise sehr hoch angesiedelt. Auch der Ausländeranteil mit 10,67 % hält sich sehr in Grenzen. (http://www.mannheim.de/auslaendische-einwohner-stadtteilen/auslaendische-einwohner-mannheimer-stadtteilen )
Ambiente, Sauberkeit:
Es gibt ihn also noch, den kleinen Italiener "ums Eck". Von außen unscheinbar und unspektakulär, geht es innen chiq und edel zu. Edle weiße Stofftischdecken, poliertes Besteck. Große Weinkühler, ein herrlich einladender Eingangsbereich. (ich hatte eine Empfehlung vom Projektleiter auf Arbeit) also reservierte ich schon letzten Dienstag einen Tisch, was sich nicht als fehler herausstellen sollte.
Da wir nicht zu neunt, daür zu siebt waren, plante das Team um und machte uns in 10 Sekunden einen gelungenen und gemütlichen 8er Tisch (sie hatten in letzter Minute eine Reservierung reinbekommen). Kerzenlicht, edle Stoffservietten .. der Abend konnte beginnen !!
Die Platzabstände sind relativ großzügig, insgesamt ca. 40 Plätze im Restaurant (als wir später gingen merkten wir, dass alle Plätze reserviert bzw belegt waren). Kerzen, gedimmtes Licht, frische Blumen, alles schön sauber und gepflegt. Da bin ich fast gezwungen 2x 5 ***** Sterne zu vergeben !!
Bedienung:
Unseren Platz haben wir von einem netten und freundichen Herren bekommen. Später wurde er von einem etwas stattlichen Herrn unterstützt, zudem dann wohl noch seine schwangere Frau hinzustieß. Was mir sehr gut gefallen hat: Bei der Reservierung fragte er nach ob es ein Geburtstag oder eine Feier sei und wo wir unseren Tisch haben wollen. Sehr professionell. Er schmunzelte, als ich gesagt habe, ich habe einen Tipp bekommen und den Tipp mit meiner TT Mannschaft gerne mal ausprobieren möchte.
Professionell auch die Bestellung der Getränke und der Essen. Hier wird nichts aufgeschrieben. Getränke werden im Kopf vermerkt und natürlich richtig hingestellt (ohne Nachzufragen). Bei der Essensbestellung wird nach Sonderwünschen gefragt. Auch Frage während des Essens, die vorgewärmten Teller werden mit weißem Tuch serviert etc. Herzlich, unhektisch (ganz untypisch für ein italienisches Restaurant), aufmerksam aber nie aufdringlich wirkend. 5 Sterne *****
Essen:
Eine bombastische Speisenauswahl. Keine 500 verschiedenen Pizzen und 350 diverse Pastagerichte sondern auserwählte Speisen,die es nicht alle Tage gibt. Natürlich gibt es einige Klassiker wie zB Rigatoni al Forno. Aber Tortellini ala Panna, Canneloni oder Combinazione gibt es hier nicht !!
Lasagne mit Flusskrebsen, Pennete mit Zander, Radieschen und Sektsoße oder Tortellini in Aurorasoße hört man nicht alle Tage. Wer mehr lesen möchte: http://www.bellanapoli-mannheim.de/_resources/speisekarte/speisekarte_bella-napoli-mannheim.pdf
Im Bella Napoli werden regionale italienische Gerichte, Pasta, Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch und Desserts in großer Vielfalt den Gästen angeboten. Wir entschiden uns für ein klassisches 2 Gänge Menü. Bei meinem Doppelpartner (inkl. seiner Familie) sollte es als Vorspeise ein Insalate italia (8,00) sein. Ich entschied mich für die Straciatella Suppe. (4,00) Die Suppe wurde nochmal an unserem Tisch geordert. Als Hauptgang wählte ich die Rigatoni Gorgonzola, Spinaci e Noci (7,50), meine Freundin die Risotto alla Veneta (8,50). Dazu gab es 4 Mal Pizza sowie einmal Spaghetti alla Primavera (6,50).
Der italienische Salat sah nicht nur optisch wie ein Meisterwerk aus, er hat auch so geschmeckt. Vom Geschmack musste sich meine Straciatella Suppe auch nicht verstecken. Was heißt verstecken?? Zwei Mal richtig tolles Lob für die ausgezeichnet abgeschmeckte Suppe mit Ei (Eiweiß), Parmesan und frischer Petersilie. Endlich mal wieder eine Suppe zum Genießen. Zu den Suppen und zu dem Salat wurde uns selbst gebackene kleine Pizzabrötchen gereicht, die während des Abends immer wieder (kostenlos) aufgefüllt wurden. Die Pizzabrötchen waren ofenwarm, haben super geschmeckt.
Voll des Lobes waren die Pizzaesser. Mein Doppelpartner hatte die Quattro Stagione, jeweils ein Viertel belegt. Er war voll des Lobes. Richtig geil: Die Pizzen werden mit einem speraten Pizzamesser (die stecken unterhalb der Pizza auf dem Teller) serviert. Einfach, aber originell.
Die Spaghetti alla Primavera stellten sich als ein sehr gut abgeschmecktes, bissfestes Gericht heraus. In Olivenöl geschwenkt, mit Büffelmozarella, Tomatenstückchen und Oliven verfeinert. Sensationell !!
Meine Freundin genoß jede Gabel ihres Risottos. Das schmeckt nach Safran und Parmesan, das Fleisch leicht rauchig, dazu die frischen Champignons. Hochachtung !!
Kann es noch besser kommen ?? "Nur wer hat, der kann" es kann ..... Mein Gericht war mit das Beste was ich in diesem Jahr an Pasta gegessen habe. Eine überschaubare Portion Rigatoni Gorgonzola, Spinaci e Noci . Selbst gemachte Rigatoni (äußerst bissfest) mit Ricotta und Spinat gefüllt, leicht salzig mit einer ganz feinen Gorgonzola Sahne Soße, dazu geröstete Mandel Splitter. Ein Traum !! Volle 5 Sterne ******
Preis-Leistung:
Wir hatten Suppe, 2 große Getränke ( Schöfferhofer Hefe und Cola Light) Risotto und Rigatoni und haben keine 25 Euro bezahlt. Mehr geht nicht .... Auch unsere Familie aus Ludwigshafen mit 2 Kindern knape 45 Euro .... 5 Sterne ******
Fazit:
5x5 Sterne. Mal wieder ein Italiener .... Das gibt es recht selten bei mir. Aber hier ist jeder Stern verdient. Ich habe immer noch diesen feinen Gorgonzola Geschmack auf der Zunge mit der himmlischen Füllung. Beim nächsten Besuch halte ich mich an Empfehlungen des Küchenchefs und werde wohl die Rigatonis als Zwischengang nehmen !! Wir werden definitv wieder kommen