1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 398 Bewertungen 693660x gelesen 7857x "Hilfreich" 7655x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 25.04.2015 2015-04-25| Aktualisiert am
25.04.2015
Besucht am 25.04.2015
Was für den Neckarstädtler sein Lavandou ist, ist für den Rheinauer sein Lavandou II. Die Erfolgsgeschichte von Mannheims französischem Leckereien Hersteller geht im Südwesten von Mannheim, direkt am Rhein liegend, weiter.
Wir können uns noch zu gut an den letzten Besuch vor einem Jahr erinnern (Lavandou in der Neckarstadt/Ost). Die franz. wirkende männliche Bedienung mit Charme und Baskenmütze auf dem Kopf verlieh dem Besuch eine französische Gemütlichkeit, wir fühlten uns an den letzten Frankreich Kurzurlaub erinnert. Von dem Charme war bei unserem heutigen Besuch leider nichts übrig geblieben. Aber alles der Reihe nach ...
.. wir blättern Freitag Abend im Espresso 2015 und wundern uns dass das Originale Lavandou nicht mehr aufgeführt ist.Wir also nach dem Besuch vom Tag der Offenen Tür beim VW Haus in Käfertal Richtung Neckarstadt Ost in die lange Rötterstadt und haben Glück, wir bekommen direkt gegenüber einen Parkplatz.
Mit der Max Joseph-Straße liegt in diesem Stadtteil die Allee, die als schönste Straße Mannheims gilt. Mit ihren Parallelstraßen rechts (Stamnitzstr.) und links (Lange Rötterstr.,welche als Hauptstraße in der Neckarstadt-Ost gilt) besteht diese Gegend überwiegend aus wunderschön verzierten Altbauten aus der Gründerzeit. Die Neckarstadt-Ost ist selbst als sehr gutbürgerliche und lebenswerte Gegend anzusehen, was sich auch auf den Mietspiegel in diesem Stadtteil auswirkt. Die gilt gilt neben der Oststadt, dem Jungbusch und der Schwetzingerstadt als eine der innenstadtnahen Szeneviertel mit gehobenerem Charakter. Viele Schauspieler und Künstler sind hier beheimatet.
Künstlerisch geht es nicht zu im Innern. Die Wände rost-braun gehalten, eine mittlere Tafel an der Theke mit Weinempfehlungen. Große Fensterfläche machen das Lokal ziemlich hell, im Sommer gibt es einige wenige kleine 2er Tische auf der Langen Rötterstraße. Über den gesamten Zeitraum war es ziemlich laut im Lokal, unsere Bedienung verpasste es die ganze Zeit bei den Gästen, als auch bei uns, nachzufragen, ob wir denn noch was möchten. Sie war die ganze Zeit beschäftigt bei ihren Freunden am Tisch zu sitzen, und den sehr hohen Lautstärkepegel noch weiter nach oben zu schrauben.
Die Karte beinhaltet alles was man von so einem Bistro erwartet. Zahlreiche Salate (u.a. mit Melonen, Bananen, Ziegenkäse und Hühnchen), herzhafte Galettes, süße und weniger süße Crepes und das Aushängeschild des Lavandou: die Baguettes. Baguettes und Salate als kleine und große Portion.
Ein wenig bekannter Bildhauer setzt sich währenddessen neben uns mit seiner Freundin. Er unterhält sich über Werke, die hier mal hingen. Er bestellt 2x Leitungswasser und 2x Capucchino, während er aus seiner US Armee Jacke ein Snikers hervorholt und rein beißt. So viel zum Thema Publikum und Gäste in Mannheims Szeneviertel. Auch unsere 3 Damen am Tisch mit der Bedienung lachen herzhaft, meine Freundin meint zu mir "laut ist es schon hier", liegt wohl auch an den fehlenden Möbeln. Ein Raum, ein paar Tische und die Theke, das wars.
Wir bestellen ein Paulaner Hefe 0,5 (3,50) sowie eine kleine Maracuja Schorle. Zu Essen sollte es ein großer Salat "S6 Frejus" (9,20) sowie für mich das Baguette "B12 - Monacco" 7,50 sein.
Als unsere Getränke serviert werden, war unsere Bedienung mit blonden Locken und großer Brille geistig woanders, wahrscheinlich bei ihren Freunden. Denn mein 0,5er Hefeglas war nur zu Hälfte gefüllt, mit wenig Schaum. Ich ahnte schlimmes, als ich sie darauf ansprach kam ein fragendes Gesicht:" Ich kenne mich mit Biereinschenken nicht aus" ein blick auf die Falsche: das ganze Hefe und der ganze Schaum hing noch darin .. hastig machte sie eine zweite Flasche auf und plätscherte noch ein wenig drauf (oh jesses)
Während uns die Köchin unsere Essen servierte, saß unsere Bedienung wieder bei ihren Freunden und unterhielt sich weiter. Auf unseren Künstler mit dem Snickers achtete sie nicht, bis er irgendwann kopfschüttelnd an die Bar ging und dort zahlte. Wir schauen uns unsere Essen an. Der Salat, er bestand aus Grünem Kopfsalat, Paprika, Tomaten, Gurken, Käse, Schinken und Peperoni, machte was her. Angemacht mit einer sehr leckeren hausgemachten Knoblauchsoße. Dazu servierte man in einem Körbchen Baguette.
Französisch lecker mein Baguette "Monacco". es bestand aus leckerem Weißbrot, welches über die gesamt Länge mit Preiselbeeren bestrichen war, darauf Kopfsalat, Camembert und Bananen. Dazu gab es eine leckere hausgemachte Currysauce. Sensationell, gerade der Geschmack Banane, Camembert mit Preiselbeere und Curry hat es mir angetan. Allerdings war das Baguette nicht leicht zu essen, am Ende war ich bis zu den Ohren verschmiert, dazu verbappte Finger.
Das Highlight aber beim Bezahlen. Mit Trinkgeld kostete uns das alles 28 Euro, ich gab der Bedienung ein 20er, ein 10er und 3 Euro einzeln und meinte, machen sie doch bitte 28. Sie schaute uns fragend an, dann auf die rechte Hand (mit den Scheinen) und dann in die linke. Nach einer Minute sagte ich zu ihr: "Wir bekommen noch 5 raus ;-) " -- "aahh stimmt, jetzt habe ich es auch. Ich habe aber zum Verständnis auch schon einen langen Tag hinter mir, wissen sie" -- auf unsere Frage wie lange meinte sie " Hallo ?? Sie sei schon seit 9 Uhr hier " -- da kann man natürlich verstehen dass man 33-28 auch nach einer Minuten Bedenkzeit nicht lösen kann.... Das ist ja bestimmt 12. Schuljahr, Oberstufe Gymnasium ... Oh Gott, wie können mich denn meine Gäste vor so kniffligen Aufgaben stellen ...
Fazit:
Wie sein kleinerer Bruder in der Neckarau bietet das Bistro in der langen Rötterstraße französische Köstlichkeiten. Ob Crepe, Galettes oder Baguettes, alles wird hier raffiniert in Szene gesetzt, wäre da nicht die schläfrig wirkende, unaufmerksame und geistig abwesende Bedienung. Je größer die Brille, umso kleiner das Niveau.
Was für den Neckarstädtler sein Lavandou ist, ist für den Rheinauer sein Lavandou II. Die Erfolgsgeschichte von Mannheims französischem Leckereien Hersteller geht im Südwesten von Mannheim, direkt am Rhein liegend, weiter.
Wir können uns noch zu gut an den letzten Besuch vor einem Jahr erinnern (Lavandou in der Neckarstadt/Ost). Die franz. wirkende männliche Bedienung mit Charme und Baskenmütze auf dem Kopf verlieh dem Besuch eine französische Gemütlichkeit, wir fühlten uns an den letzten Frankreich Kurzurlaub erinnert. Von dem Charme war bei... mehr lesen
3.0 stars -
"Galettes, Crepes und Baguettes in Höchstform" DaueresserGK0712Was für den Neckarstädtler sein Lavandou ist, ist für den Rheinauer sein Lavandou II. Die Erfolgsgeschichte von Mannheims französischem Leckereien Hersteller geht im Südwesten von Mannheim, direkt am Rhein liegend, weiter.
Wir können uns noch zu gut an den letzten Besuch vor einem Jahr erinnern (Lavandou in der Neckarstadt/Ost). Die franz. wirkende männliche Bedienung mit Charme und Baskenmütze auf dem Kopf verlieh dem Besuch eine französische Gemütlichkeit, wir fühlten uns an den letzten Frankreich Kurzurlaub erinnert. Von dem Charme war bei
Geschrieben am 21.04.2015 2015-04-21| Aktualisiert am
21.04.2015
Besucht am 18.04.2015
... Indien bietet die vielfältigste Auswahl an vegetarischen Gerichten, denn, man glaubt es kaum, fast die Hälfte aller Inder ernährt sich fleischlos. Aber nicht nur die vegetarischen Gerichte, auch bei der indischen Standard-Küche liegt die Wiege der Gewürze. Anis, Kümmel, Nelken, Kardamon, Kurkuma oder Ingwer bereichern damals wie heute den Geschmack der Speisen. Die Aromawelt des Landes der prächtigen Farbenspiele könnte vielfältiger nicht sein. Eine Küche, die neben Gewürzen auch eine famose Farbenpracht bietet, haben wir bis zu diesem Besuch im Agra Mahal von den indischen Restaurants in Deutschland (leider) noch nicht erfahren können.
Das Agra Mahal stand schon länger auf meiner "to do" Liste, vergangenen Samstag hat es einfach gepasst. Wir parkten in der benachbarten Rheingalerie und sind die 2 Minuten Fußweg rüber gelaufen. Beim betreten der Passage (links der Eingang des zuletzt aufgelösten 50er Jahre Hotels) duftet es schon betörend nach Kardomon, Kurkuma, Ingwer und Kreuzkümmel. Wir treten ein, die Wände in kräftigem blau, die Deko in gold glänzendem Prunk auf renovierten Truhen. Auf den Tischen eine edle weiße Stofftischdecke, Stoffserviette, glänzendes Besteck, in den Kreisen der leicht ambitionierten Asiatischen Restaurants längst Standard. Im Hintergund ein "Okka, Ocker" Song, der nie aufhören wird, dazu indische Klimpermusik. Wir sind angekommen.
Wir studieren die Karte, die einen neuwertigen und gepflegten Eindruck macht und staunen nicht schlecht über die 4 Seiten große Vegetarische Auswahl. "Die vegetarische Küche Indiens" bietet eine famose Sammlung von Fleisch- Geflügel und Fischlosen Gerichten: Würzige Kichererbsen mit Kreuzkümmel, Koriander, Chili und Limetten, Indische Käsebällchen, Eier-Kartoffel-Erbsen-Curry - bei solchen Köstlichkeiten läuft nicht nur Vegetariern das Wasser im Munde zusammen! Abgerundet wird die Auswahl mit unterhaltsame Details über Küche und Kultur des Landes.
Als Überbrückung und Einstimmung bei der Speisenauswahl, serviert man uns einen Art Indischen Crepe, welcher aber gebacken/oder frittiert wurde. Leicht gesalzen und mit wenig Kümmel gewürzt, als Belag frische Gurken und Tomatenwürfel. Ein ausgezeichneter indischer Gruß aus Küche.
Wir entscheiden uns schließlich für die gemischte Vorspeisenplatte, diese ist für 2 Personen gekennzeichnet und schlägt mit 7,90 zu Buche. Das ist unglaublich günstig, wenn man bedenkt dass das Gemüse vorzugsweise von Pfälzer Bio Bauern stammt. Auch findet man in der Küche keine Geschmacksverstärker oder Convenience Produkte. Zu jedem Hauptgericht erhalten die Gäste Basmati-Reis von bester Qualität. Das Fleisch & Geflügel und der Fisch stammen ausschliesslich von deutschen und neuseeländischen Markenlieferanten.
Bei der Vorspeisenplatte zeigt uns die Küche ein erstes Ausrufezeichen. Samosa, Pakoras, Onion und Cheese Pakora, und Hähnchenbrust im Tandoor gegrillt. Ein Bild (siehe Foto) sagt mehr als 1000 Worte. Bis auf die etwas trockene Hähnchenbrust schmeckte uns alles ausgezeichnet. Vor allem der in Kichererbsen ausgebackene Frischkäse, sowie die frittierten Garnelen verdienen die Höchstnote.
Bis zur Hauptspeise hören wir die Klänge "Okka .. Okker" er scheint nicht auf hören zu wollen, der Sänger, in Indien bestimmt ein großer Star. Ein großer Star für mich der Koch der Hauptspeisen. Meine Frau ernährt sich heute Fleischlos und greift auf die Geflügel Alternative zurück und wählt ein deutsches Bio Huhn. Chicken Mango Curry (11,90), zarte Hähnchenbruststücke in milder, pürierter, exotischer Mango Soße. Die Soße erinnerte mich an das Orange meines Pelikan Wasserfarben Kastens in der Grundschulzeit, der Geschmack an Urlaub und Karibik, das Hühnchen butterweich und mega saftig. Es konnte standhalten mit dem franz. Bio Freilauf Hühnchen, was wir uns vor Wochen auf dem Mannheimer Markt für eine Unsumme von Geld geleistet hatten (Kilopreis knappe 30 Euro), der dazu gereichte Basmati Reis harmonierte perfekt dazu.
Bei mir sollte es Bhindi Ghost sein, nein, die Übersetzung steht nicht für behinderter Geist, sondern für den Geist der Okra. Die Okra ist eine der ältesten Gemüsepflanzen. Sie wurde schon vor mindestens 3000 Jahren von den Pyramidenbauern (nicht Asterix und Obelix) an den Ufern des Nils kultiviert, angebaut wird sie aber wohl schon seit 4000 Jahren. Heute ist sie als Gemüsepflanze fast auf der ganzen Welt verbreitet. Beim Kochen gibt die Schote eine schleimige Substanz ab, die sich zum Eindicken von Speisen eignet. Hat man kein Interesse daran oder möchte man sogar auf die schleimige Substanz verzichten, kann man die Okras entweder fünf Minuten in Essigwasser blanchieren oder direkt die "Ghostbusters" anrufen (in Amerika gibts die wirklich).
Ich wählte Lamm (13,90) - Lammkeulenstücke in aromatischer Soße mit Okra, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer. Das Gericht schmeckte sensationell. Die Okra weich, aber nicht verkocht. Zwiebeln, Knobi und Ingwer insgesamt mit feiner Schärfer die nicht zu dominant war. Das Lammfleisch wirklich butterzart, ich hatte an die 8-9 mittelgroße Lammkeulenstücke, dazu die Gewürze. Hübsch angerichtet (siehe Foto) -- und super lecker.
Wir waren nach den Zwei Gängen derart satt, dass ich hoffte dass das Dessert etwas kleiner ausfallen würde. Ich entschied mich für die Indischen Quarkbällchen mit Pistazien (4,90). Bei dem Servieren musste ich schlucken (siehe Bild), ich hatte an griechische Quarkbällchen, so eine Art Windbeutel gedacht. Aber was der Inder mir da serviert hatte, passte gar nicht zu meinen Gedanken. In Kokosmilch ertränkte und in Milch schwimmende "rohe" Quarkbällchen mit gehackten Pistazien - und es schmeckte famos.
Meine Frau entschied sich für einen süßeren Abschluss, Mango Lassi, Das 4 Euro Getränk entpuppte sich als schaumig, cremig und fruchtiger halber Liter in der Karaffe.
Fazit:
Mein "Lululu" Inder in Viernheim möge mir bitte verzeihen, wenn ich in Zukunft einen Umweg bzw direkt auf die andere Rheinseite nach Ludwigshafen fahren werde. Zu groß ist der Unterschied in Anrichte und Qualität. Ja, ich spreche von Welten. Aber nicht nur der Inder in Viernheim, auch die restlichen indischen Lokale in Mannheim können da nicht mithalten. Da könnte man auch den Stummfilm (schwarz-weiß) mit Batman "The Dark Knight" auf Blueray in 9.1 vergleichen.
Wir wurden von der indischen Maharaji-Kochkunst heute regelrecht verwöhnt und auch der Blick auf die Gesamtrechnung lässt ein Schmunzeln zu.
... Indien bietet die vielfältigste Auswahl an vegetarischen Gerichten, denn, man glaubt es kaum, fast die Hälfte aller Inder ernährt sich fleischlos. Aber nicht nur die vegetarischen Gerichte, auch bei der indischen Standard-Küche liegt die Wiege der Gewürze. Anis, Kümmel, Nelken, Kardamon, Kurkuma oder Ingwer bereichern damals wie heute den Geschmack der Speisen. Die Aromawelt des Landes der prächtigen Farbenspiele könnte vielfältiger nicht sein. Eine Küche, die neben Gewürzen auch eine famose Farbenpracht bietet, haben wir bis zu diesem Besuch im Agra... mehr lesen
Agra Mahal
Agra Mahal€-€€€Restaurant0621527046Bahnhofstraße 1b, 67059 Ludwigshafen am Rhein
4.5 stars -
"Eintauchen in ein Land der Farben und Gewürze ..." DaueresserGK0712 ... Indien bietet die vielfältigste Auswahl an vegetarischen Gerichten, denn, man glaubt es kaum, fast die Hälfte aller Inder ernährt sich fleischlos. Aber nicht nur die vegetarischen Gerichte, auch bei der indischen Standard-Küche liegt die Wiege der Gewürze. Anis, Kümmel, Nelken, Kardamon, Kurkuma oder Ingwer bereichern damals wie heute den Geschmack der Speisen. Die Aromawelt des Landes der prächtigen Farbenspiele könnte vielfältiger nicht sein. Eine Küche, die neben Gewürzen auch eine famose Farbenpracht bietet, haben wir bis zu diesem Besuch im Agra
Geschrieben am 16.04.2015 2015-04-16| Aktualisiert am
16.04.2015
Besucht am 26.11.2014
Für einige ist Sushi ein gesundes Essen, für andere nur überteuertes Vogelfutter mit viel Plastik herum. Entgegen der weitläufigen Meinung ist Sushi aber kein japanisches Gericht, sondern hat seinen Ursprung in einer Konservierungsmethode für Süßwasserfisch, die von den Bewohnern entlang des südostasiatischen Flusses Mekong entwickelt wurde.
Die heutige Form des Sushi entstand in Tokio, wo sich etwa ab dem 18. Jahrhundert immer mehr Menschen auch den teureren frischen Meeresfisch leisten konnten, welcher zudem am Hafen mit Reis angeboten wurde. Angeboten wird Sushi auch im Nido`s in Hamburg, auf welches wir dank unserer Vartaguide App gestoßen sind.
Im aktuellen 2015 Vartaguide wird das Nidos mit einem Diamant ausgezeichnet, der Guide beschriebt den Küchenstil mit Asiatisch/Euro-Asiatisch/Japanisch/ Österreichisch/ Sushi. Wen wundert es da noch dass als Highlight in der Karte das hauseigene 3 Gang Sushi vs Schnitzel Menü angeboten wird. Ganz klar, das war auch das was meiner besseren Hälfte gleich aufgefallen ist. Natürlich nahmen wir beide das Menü welches mit 38,50 mehr als fair kalkuliert wird.
Ein paar zeilen zum Restaurant und zur Inneneinrichtung: Angefangen hat die Geschichte des NIDOs vor 10 Jahren in einem kleinen aber hübschen Restaurant in der Alsterdorfer Straße. Schnell wurde die Location zu klein und man machte sich auf die Suche nach einer geeigneten Alternative. Schnell war der Speicher Cremon 35-36 gefunden Der einzigartige Charme dieses Speichers, kombiniert mit dem Flair des NIDOs ergeben ein Restaurant, mit Wohlfühl-Charakter - wohl war, zu gern erinnern wir uns an die knallrote Inneneinrichtung, alles wirkt perfekt aufeinander abgestimmt. Schwarze Säulen, eine offene Theke/Küche und eine Weinauswahl, die keine großen Wünsche offen lässt.
Als Grüß aus der Küche bekommen wir ein kleines Glas mit einer geschäumten Pastinakensuppe. die hatte einen intensiven Geschmack und war sehr fluffig, in einer Asiatischen Holzbox kamen verschiedene Arten von Brotscheiben - Frau-Körner- und Weißbrot.
Auf der einen Seite der Karte das mystisch Asiatische mit verführerischen Gewürzen - leicht und doch raffiniert auf den anderen Seite der Speisekarte klassische Österreichische Gerichte, da ist wirklich für jeden was dabei. In der Zwischenzeit werden unsere Vorspeisen serviert. Auf einem weißen länglichen Teller 5 Arten von Sushi. Maki, Nigiri, dazu die klassische Rolle sowie eine Art Knusperrolle mit Fischfüllung, ich bin kein Sushi Fan, aber ich fand es ausgesprochen lecker und war ein sehr guter Einstieg.
Nach einem angenehmen Zeitabstand kam das Highlight. NIDO''s Wiener Schnitzel vom Kalb mit Preiselbeeren, Gurkensalat und Bratkartoffeln. Das gewaltige Schnitzel war weich wie Butter, unsere Bedienung erklärt man lässt das Weidekalb max. 20 Sekunden im heißen Butterschmalz, danach wird es auf den Grill gelegt, wo es nachziehen kann. Es schmeckt köstlich, auch die Panade schmeckte sensationell. Der Gurkensalat hatte die nötige Frisch und hatte genug Power, es war sehr gut angemacht. Die Bratkartoffeln waren super knusprig, herrlich abgeschmeckt.
Leider mussten wir nach dem Hauptgang ein bißchen warten bis das Dessert kam, aber das hatte es dann in sich. Kaiserschmarrn aus dem Wok mit Zwetschgen-Röster und asiatischer Vanillesauce, den Kaiserschmarrn haben wir vorher so gut noch nie gegessen, er war fluffig weich aber halt auch ein Sattmacher ohne Ende. Wir schafften es kaum, die asiatische Vanillesauce entpuppte sich als Vanillesauce mit leichtem Ingwer Geschmack.
Fazit:
Alle 4 bis 6 Wochen lässt sich die Küchencrew außergewöhnliche Gaumenfreuden einfallen mit denen die Gäste verwöhnt werden. Allerdings ändert sich eines nie: Nido`s Wiener Schnitzel - unser neues Referenz Schnitzel !!
Für einige ist Sushi ein gesundes Essen, für andere nur überteuertes Vogelfutter mit viel Plastik herum. Entgegen der weitläufigen Meinung ist Sushi aber kein japanisches Gericht, sondern hat seinen Ursprung in einer Konservierungsmethode für Süßwasserfisch, die von den Bewohnern entlang des südostasiatischen Flusses Mekong entwickelt wurde.
Die heutige Form des Sushi entstand in Tokio, wo sich etwa ab dem 18. Jahrhundert immer mehr Menschen auch den teureren frischen Meeresfisch leisten konnten, welcher zudem am Hafen mit Reis angeboten wurde. Angeboten wird Sushi auch... mehr lesen
5.0 stars -
"Sushi vs Schnitzel -- Asiate trifft Österreicher und am Ende gewinnt der Gast" DaueresserGK0712Für einige ist Sushi ein gesundes Essen, für andere nur überteuertes Vogelfutter mit viel Plastik herum. Entgegen der weitläufigen Meinung ist Sushi aber kein japanisches Gericht, sondern hat seinen Ursprung in einer Konservierungsmethode für Süßwasserfisch, die von den Bewohnern entlang des südostasiatischen Flusses Mekong entwickelt wurde.
Die heutige Form des Sushi entstand in Tokio, wo sich etwa ab dem 18. Jahrhundert immer mehr Menschen auch den teureren frischen Meeresfisch leisten konnten, welcher zudem am Hafen mit Reis angeboten wurde. Angeboten wird Sushi auch
Geschrieben am 03.04.2015 2015-04-03| Aktualisiert am
03.04.2015
Besucht am 14.03.2015
Mit dem Slogan " 43 verschiedene PIZZA-Spezialitäten aus dem ORIGINAL HOLZOFEN" suchten wir das Piccola Milano auf. Wir kannten die Straße/Lage, vor Jahren war hier mal ein Asiate, ich glaube ein Thailänder beheimatet.
Für den Italien Liebhaber ist neben Pasta und Fisch natürlich Pizza eine feste und bekannte Größe. Doch manchmal überrascht das Gewöhnliche, aus der Masse von den Pizza Produzenten herauszustechen ist die bekannte Kunst. Das Piccola Milano schafft das.
Wir bekommen einen Platz am Fenster zugewiesen und staunen nicht schlecht über das 5x2 Meter große Bild von Mailands Einkaufstraße, welche bekanntlich oberhalb der Villen, der Edel-Boutiquen liegt. Unsere Bedienung und gleichzeitig Chefin des Hauses bekommt feuchte Augen als sie uns das Foto erklärt und zeigt wo ihr Lieblingsgeschäft für Schuhe und Taschen liegt.
Heute hat Deutschland nicht gegen Italien gewonnen, also müssen wir nicht befürchten, dass ein Koch heimlich in die Soße spuckt oder auf den Pizza Belag rotzt. Heute genießen wir das angebotene Mittagsmenü: jede Pizza mit Salat 6,00 € & jedes Nudelgericht mit Salat 7,50 €. Unsere Bedienung erklärt uns auf, das das Angebot nur von Mo-Fr seine Gültigkeit hat und meinte dass wir ja bekanntlich Samstag haben, wir aber einen Salat aufs Haus bekämen (siehe Bild), der schmeckte gut und vor allem frisch angemacht.
Dünner Pizzaboden, fluffiger Boden, der aber nicht abbrechen darf (sonst ist es bekanntlich ein Flammkuchen), knuspriger Rand, fruchtige Tomatensoße der die Beläge nicht erschlägt sondern unterstützt. Wir machen es uns heute einfacher, wir bestellen das klassische Pizzabrot als Beilage für unsere Nudelgerichte: Tortellini ala Panna und Combinazione.
Als das kleine Pizzabrot serviert wird, staunen wir nicht schlecht, gute 34 cm Durchmesser, ausgezeichneter Geschmack, leider wird das Pizzabrot sehr schnell kalt, so dass der Genuss nur von kurzer Dauer ist.
Die Tortellini ala Panna schmecken ebenfalls ausgezeichnet, leichter Biss, herrlich sahnige-Parmesan lastige Soße, meine Combi schmeckt ebenfalls sehr sehr gut und macht nicht nur auf dem Bild meines neuen Sony Z3 Handys eine gute Figur, einzig die Lasagne war schwach temperiert, geschuldet, dass man sie direkt aus dem Kühlschrank wohl in den Ofen gestellt hat. Die Soße bei der Combi bestand aus fruchtiger Tomatensoße sowie der gewohnten Bechamel Soße, welche beide laut Chefin frisch gemacht werden.
Fazit:
Hier schafft man was viele Italienische Restaurants einfach nicht schaffen. Sehr gute Pizzen (beim nächsten mal bitte auf vorgewärmten Teller) als auch sehr gute Nudelgerichte, daher eine verdiente 4,0 Gesamtnote. Empfehlung !!
Mit dem Slogan " 43 verschiedene PIZZA-Spezialitäten aus dem ORIGINAL HOLZOFEN" suchten wir das Piccola Milano auf. Wir kannten die Straße/Lage, vor Jahren war hier mal ein Asiate, ich glaube ein Thailänder beheimatet.
Für den Italien Liebhaber ist neben Pasta und Fisch natürlich Pizza eine feste und bekannte Größe. Doch manchmal überrascht das Gewöhnliche, aus der Masse von den Pizza Produzenten herauszustechen ist die bekannte Kunst. Das Piccola Milano schafft das.
Wir bekommen einen Platz am Fenster zugewiesen und staunen nicht schlecht über... mehr lesen
Ristorante Piccola Milano
Ristorante Piccola Milano€-€€€Restaurant, Pizzeria062143179798Heinrich-Lanz Straße 3, 68165 Mannheim
4.0 stars -
"43 verschiedene PIZZA-Spezialitäten aus dem ORIGINAL HOLZOFEN" DaueresserGK0712Mit dem Slogan " 43 verschiedene PIZZA-Spezialitäten aus dem ORIGINAL HOLZOFEN" suchten wir das Piccola Milano auf. Wir kannten die Straße/Lage, vor Jahren war hier mal ein Asiate, ich glaube ein Thailänder beheimatet.
Für den Italien Liebhaber ist neben Pasta und Fisch natürlich Pizza eine feste und bekannte Größe. Doch manchmal überrascht das Gewöhnliche, aus der Masse von den Pizza Produzenten herauszustechen ist die bekannte Kunst. Das Piccola Milano schafft das.
Wir bekommen einen Platz am Fenster zugewiesen und staunen nicht schlecht über
Ich kann mich noch gut an den letzten Besuch im Sommer 2014 erinnern, wir schauten am Wochenende zuvor auf die Speisekarte und entdeckten eines meiner Lieblingsgerichte: Sahne-Geschnetzeltes vom Kalb mit Hand geschabten Spätzle, als wir dann aber ankamen standen diese nicht mehr auf der Karte. Gestern hatten wir Glück, die Karte vom Wochenende, auch hier stand das "Kalbsrahmgeschnetzelte" drauf, stand diese Woche unter den Tagesgerichten.
Die Lage, nur wenige Gehminuten vom Mannheimer Hauptbahnhof, das Hotel-Restaurant liegt in den L-Quadraten in der Innenstadt von Mannheim, L14, ist gut. Zusätzlich zu den Quadraten, welche eigentlich in der L-Zeile liegen, zählen zu den L-Quadraten auch die Quadrate zwischen Schloss und Hauptbahnhof (also die Quadrate, die auf gleicher Höhe mit dem Schloss liegen). Somit gibt es sogar ein Quadrat namens L15. Die Quadrate L 7 bis L 15 beiderseits der Bismarckstraße erstanden erst Ende der 1880er-Jahre. Hier errichteten wohlhabende Mannheimer Familien wie die Fabrikanten Giulini und Vögele ihre Villen.
Ambiente, Sauberkeit :
Das Hotel-Restaurant wurde erst frisch renoviert (siehe auch in der Homepage). Alles wirkt aufgeräumt und ordentlich (Sauberkeit 4 Sterne ****). Moderne Schallschutzfenster sorgen dafür, dass der Trubel von der Mannheimer Innenstadt draußen bleibt. Neben dem Gastraum, der mit hellen Tischdecken geschmückt ist, und Platz für ca. 45 Menschen hat, gibt es noch einen wunderbaren Innenhof /Sommergarten, für ca. 18 Gäste. Rustikale aber gemütliche 4 Sterne ****
Bedienung, Essen :
Die Speisekarte lädt zu 3 Gängen ein (Auszug: gibt's auf der Homepage), wählt man aber ein Tagesessen, oder das Mittagsmenu, ist eine Vorspeise (Suppe oder Salat) sowie ein Dessert dabei. Wir entschieden uns jeweils für ein Tagesessen, vorab kam ein gut gemachter Salat bei meiner Frau, ich entschied mich für die Leberknödel Kraftbrühe, die schmeckte "sau gut".
Das Servicepersonal ist freundlich und aufmerksam. Getränke und Speisen wurden zügig aufgenommen. Gute 4 Sterne ***
Wir entschieden uns für Kalbsrahmgeschnetzeltes mit handgeschabten Spätzlen. Außerdem für gekochten Tafelspitz mit Meerrettichsauce. Beide Gerichte schmeckten wie hausgemacht, die Küche zeigte bei beiden Gerichten eine sehr gute Leistung. Das Geschnetzelte schön saftig und "rahmig", die Spätzle hatten ordentlich Salz gesehen. Der Tafelspitz wunderbar zart, die Meerrettichsauce hat ganz leicht in der Nase "gekitzelt", selten haben wir eine so gute Meerrettichsauce gegessen.
Als Abschluss gab es eine Art warmer Schokobrownie mit Vanilleeis. Klare 4 Sterne ****
Preis-Leistung :
Natürlich hat normalerweise so eine, von der Größe zudem mehr als ausreichende Portion, seinen Preis. Hier aber nicht. Kalbsgeschnetzeltes+ Suppe und Dessert 9,80, ebenso der Tafelspitz. Herausragende 5 Sterne *****. Die Getränkepreise sind für Mannheimer Innenstadt-Verhältnisse auch als sehr günstig zu bezeichnen.
Fazit :
Nicht umsonst schreibt der Espresso seit Jahren eine Empfehlung aus. Gut muss nicht immer teuer sein .... Wir kommen wieder !!!
Vorweg positiv: leckere Schwäbische und Pfälzische Gerichte, ausgezeichnete Preise
negativ: Parkplatzsituation, Sa+So geschlossen
Ich kann mich noch gut an den letzten Besuch im Sommer 2014 erinnern, wir schauten am Wochenende zuvor auf die Speisekarte und entdeckten eines meiner Lieblingsgerichte: Sahne-Geschnetzeltes vom Kalb mit Hand geschabten Spätzle, als wir dann aber ankamen standen diese nicht mehr auf der Karte. Gestern hatten wir Glück, die Karte vom Wochenende, auch hier stand das "Kalbsrahmgeschnetzelte" drauf, stand diese Woche unter den Tagesgerichten.
Die Lage, nur wenige Gehminuten... mehr lesen
4.0 stars -
"Liebhaber schwäbischer und pfälzer Spezialitäten kommen in den L Quadraten auf Ihre Kosten." DaueresserGK0712Vorweg positiv: leckere Schwäbische und Pfälzische Gerichte, ausgezeichnete Preise
negativ: Parkplatzsituation, Sa+So geschlossen
Ich kann mich noch gut an den letzten Besuch im Sommer 2014 erinnern, wir schauten am Wochenende zuvor auf die Speisekarte und entdeckten eines meiner Lieblingsgerichte: Sahne-Geschnetzeltes vom Kalb mit Hand geschabten Spätzle, als wir dann aber ankamen standen diese nicht mehr auf der Karte. Gestern hatten wir Glück, die Karte vom Wochenende, auch hier stand das "Kalbsrahmgeschnetzelte" drauf, stand diese Woche unter den Tagesgerichten.
Die Lage, nur wenige Gehminuten
Geschrieben am 10.03.2015 2015-03-10| Aktualisiert am
10.03.2015
Besucht am 26.10.2014
Schön, mal wieder in der Heimat zu sein. Nach einem Spaziergang entlang der Pfälzer Berge in Siebeldingen hielten wir auf der Rückfahrt im schönen Ort Edesheim an, der Grund: Wir hatten für 4 Personen ein Tisch im alten Posthof reserviert.
Im mildesten Klima Deutschlands, wo neben Trauben auch Nüsse, Esskastanien und sogar Feigen, Kiwis und Zitronen reifen, liegt Edesheim eingebettet in Weinberge auf dem Wiesengrund des Modenbachs. In den bekannten Weinlagen Ordensgut, Mandelhang, Rosengarten, Forst und Schloss reifen die Trauben unterschiedlichster Rebsorten, aus denen die Edesheimer Winzer erlesene Rot- und Weißweine gewinnen. Beeindruckende historische Bauwerke, wie z.B. Pfarrkirche, das Edesheimer Schloss, und Torbögen aus dem Barock und Rokoko prägen das Ortsbild. (http://www.edesheim.de/pfalz/)
Kurz gesagt, Edesheim ist ein wunderschönes "Örtchen" nahe dem Pfälzer Wald. Ein Besuch lohnt sich definitiv.
"Kuschelige Weinstuben-Atmosphäre". Das war mein erster Eindruck, als ich die Weinstube betrat. Das Licht wirkte gedimmt, wir fühlten uns die ganze Zeit über pudelwohl. Mobiliar und Dekoration sind keine Ansammlung von Kitsch, sondern strahlen zurückhaltendes Flair und handwerkliche Solidität aus. Die Holztische schön poliert, 2 Speisekarten und eine kleine blaue Tischdecke, das war es. Sehr schön !!
Im Sommer gibt es einen wunderbaren Außenbereich (Siehe Homepage) unter einer großen und sehr alten Linde. Der Gang zu den Toiletten ebenfalls sauber und gepflegt. Neuwertig und modern.
Die Reservierung am Telefon war schon sehr positiv, herzlich, humorvoll, aber dennoch professionell. Der erste Eindruck ausgezeichnet. Er wird im Service noch von einer jungen Dame unterstützt. Was mir gut gefällt: Bei der Bestellung setzt sich der Inhaber an den jeweiligen Tisch (wenn möglich), nimmt sich die Zeit und plaudert mit den Gästen. Im Restaurantführer Pfalz steht " Auch bei gut besuchtem Hause hat der Patron die Ruhe weg - und immer einen lockeren Spruch auf den Lippen". Wir wurden ebenfalls in angenehmen Zeitabständen von ihm bedient, immer wieder ein kleiner Witz oder was zum Nachdenken, aber nie wirkte er unprofessionell. Die bestellten Gerichte werden selbstverständlich im Kopf abgespeichert, auch wird nach der Bestellung noch einmal kurz "das Bestellte" wiederholt, um Missverständnisse auszuräumen.
Die Speisekarte ist recht klein, aber völlig ausreichend. Es gibt Pfälzer Spezialitäten, sowie Steaks vom Rind und der "Landsau". Zusätzlich gibt es noch einige Tagesspecials, die gibt es aber meist an Feiertagen erst abends ab 18.00 Uhr (so auch heute) Zur Vorspeise teilten meine Freundin und ich die Kräuterbutterstangen (4,20). Die meisten an unserem Tisch erwarteten richtige Laugenstangen mit Kräuterbutter. Dem war aber nicht so. Wunderbar aufgeschnittenes Weißbrot, mit excellentem Knoblauch-Öl eingestrichen. Biss man ein Stück von der Scheibe ab, erkannte man die 2,3 mm dicke Knoblauch-Öl / Knoblauchbutterschicht. Zu zweit ist diese "größere" Vorspeise genau richtig. Unsere beiden Kollegen entschieden sich für das "teuerste" Gericht von der Speisekarte, das Pfeffersteak vom Roastbeef mit Bratkartoffeln und einem frischen Beilagensalat (13,80) Von mir und meiner Freundin wurde zweimal ein selbst zusammengestellter Pfälzer Teller (9,90) geordert. Vorab kam der Beilagensalat, der war geschmacklich vom feinsten. Ich schmeckte 3 verschiedene (hausgemachte) Dressings heraus (Sahne, Süß-sauer, Senf). Grüner Salat, Rucola, feine Radieschen- sowie fein geschnittene Gurkenscheiben komplettierten den Beilagen-Salat.
Das Pfeffersteak setzte nochmal einen drauf. Ausgezeichnet gebraten, wunderbar zart und saftig (so wie man es von sehr guten Steakhäusern kennt). Auf dem Steak lag noch eine Grilltomate sowie kleine Pfefferkörner, sowie 2 kleine Stückchen Kräuterbutter. Die Bratkartoffeln schön knusprig, aber überhaupt nicht fettig und ölig. Ausgezeichnet !! Mich hat überrascht, dass es zu dem Steak noch gegrilltes Gemüse (Zucchini, Karotten, Blumenkohl) gab" wie gemalt" wie es so schön heißt. Die beiden Pfälzer Teller mussten sich aber nicht verstecken. Leberknödel und Saumagen von sehr guter Qualität. Das dazu gereichte, frisch aufgebackene Sauerteigbrot ein Gedicht !! (es wurde immer wieder nachgereicht, weil es so lecker war) Als Dessert gönnte ich mir noch Vanilleeis mit heißen Himbeeren und Sahne (4,00). Verstärkt wurde der Himbeergeschmack, mit einer feinen Sauce. Volle 5 Sterne *****
Preis-Leistung: Die Portionsgröße des Steaks war überschaubar, aber der Geschmack und die Qualität war 1a. Da esse ich gerne anschließend noch ein Dessert (das fast schon XXL Format hatte). Ich pendle zwischen 4 und 5 Sternen, wegen der excellenten Qualität aller Speisen vergebe ich aber 5 Sterne *****
Fazit:
Mit einem besseren Gefühl bin ich selten aus einer Weinstube/Restaurant heraus. Man sollte jedoch vorher reservieren, dann macht es auch nichts, dass man (so wie wir heute) schon 2 Stunden vorher kommt. (der Tisch war für uns reserviert) Wir kommen mit Sicherheit wieder !!
Schön, mal wieder in der Heimat zu sein. Nach einem Spaziergang entlang der Pfälzer Berge in Siebeldingen hielten wir auf der Rückfahrt im schönen Ort Edesheim an, der Grund: Wir hatten für 4 Personen ein Tisch im alten Posthof reserviert.
Im mildesten Klima Deutschlands, wo neben Trauben auch Nüsse, Esskastanien und sogar Feigen, Kiwis und Zitronen reifen, liegt Edesheim eingebettet in Weinberge auf dem Wiesengrund des Modenbachs. In den bekannten Weinlagen Ordensgut, Mandelhang, Rosengarten, Forst und Schloss reifen die Trauben unterschiedlichster Rebsorten,... mehr lesen
Im Alten Posthof
Im Alten Posthof€-€€€Restaurant6323.98 01 23Staatsstr. 17
, Edesheim, 67483 Edesheim
4.5 stars -
"Excellente Weinstube an einem Ort wo Feigen, Kiwis und Zitronen reifen :-)" DaueresserGK0712Schön, mal wieder in der Heimat zu sein. Nach einem Spaziergang entlang der Pfälzer Berge in Siebeldingen hielten wir auf der Rückfahrt im schönen Ort Edesheim an, der Grund: Wir hatten für 4 Personen ein Tisch im alten Posthof reserviert.
Im mildesten Klima Deutschlands, wo neben Trauben auch Nüsse, Esskastanien und sogar Feigen, Kiwis und Zitronen reifen, liegt Edesheim eingebettet in Weinberge auf dem Wiesengrund des Modenbachs. In den bekannten Weinlagen Ordensgut, Mandelhang, Rosengarten, Forst und Schloss reifen die Trauben unterschiedlichster Rebsorten,
Abendessen beim Türken ... links neben dem Bistro " Cafe Journal " am Eck reiht sich das Lokal "Istanbul" ein. H1, Nummer 14 direkt am Marktplatz (zentraler geht es kaum). Die H Quadrate lagen zur Kurfürstenzeit im Schatten der Festungsmauer, die damals noch Mannheim umgab.
Unsere türkische weibliche Bedienung ist sehr kinderfreundlich, Kinder erhalten kleine Geschenke. Ein Hund am Nachbartisch bekommt eine Schüssel mit Wasser das sieht man gerne, insgesamt sind die Bedienungen sehr freundlich, aufmerksam. Wir entschieden uns für den Grillteller (13,80), sowie ein Spezial Teller (10,80).
Als Überbrückung wird uns frisch aufgebackenes Fladenbrot serviert mit einem rötlichen (scharfen) Dip. Sehr lecker !!
Danach kommen unsere bestellten Gerichte: Der Grillteller hatte einen sehr guten Lammspieß, Gyros (Kalbfleisch), Lammstücke, Hähnchen, Reis, Bulgur und Salat. Als Dip bekamen wir eine Art säuerliche Knoblauchsoße (Name entfallen), meine Freundin hatte einen sehr leckeren Spezialteller. Gyros (Kalb), sowie eine Art Drehspieß (Hähnchen) mit Kräuter. Beide Teller schmeckten uns sehr gut, Punktabzug gibt's nur, da kein Alkohol angeboten wird. Zu einem Grillteller passt meiner bescheidenen Meinung einfach ein Pils oder ein Wein besser als Pfirsichtee.
Fazit : Das türkische Lokal zeichnet sich durch seine Frische-Produkte aus, nicht umsonst ist es in einigen Restaurantführern vertreten. Man kann es nicht mit einem Döner-Imbiss vergleichen ...
Abendessen beim Türken ... links neben dem Bistro " Cafe Journal " am Eck reiht sich das Lokal "Istanbul" ein. H1, Nummer 14 direkt am Marktplatz (zentraler geht es kaum). Die H Quadrate lagen zur Kurfürstenzeit im Schatten der Festungsmauer, die damals noch Mannheim umgab.
Unsere türkische weibliche Bedienung ist sehr kinderfreundlich, Kinder erhalten kleine Geschenke. Ein Hund am Nachbartisch bekommt eine Schüssel mit Wasser das sieht man gerne, insgesamt sind die Bedienungen sehr freundlich, aufmerksam. Wir entschieden uns für den Grillteller... mehr lesen
3.5 stars -
"Gutes türkisches Lokal mit Abstrichen bei den Getränken" DaueresserGK0712Abendessen beim Türken ... links neben dem Bistro " Cafe Journal " am Eck reiht sich das Lokal "Istanbul" ein. H1, Nummer 14 direkt am Marktplatz (zentraler geht es kaum). Die H Quadrate lagen zur Kurfürstenzeit im Schatten der Festungsmauer, die damals noch Mannheim umgab.
Unsere türkische weibliche Bedienung ist sehr kinderfreundlich, Kinder erhalten kleine Geschenke. Ein Hund am Nachbartisch bekommt eine Schüssel mit Wasser das sieht man gerne, insgesamt sind die Bedienungen sehr freundlich, aufmerksam. Wir entschieden uns für den Grillteller
Vorweg positiv: Neue Referenz Steaks bis zur 20 Euro Grenze; ausgezeichnete Weiß und Rotweine; herausragendes Preis-Leistungsverhältnis
Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute so nah ist ?? Zwei Arbeitskollegen hatte ich einen Tipp gegeben, wenn sie mal ein ordentliches Steak essen wollen. Aber mit so einem (begründeten) Feedback konnte keiner rechnen:
"Pervers geil" oder "ich traue mich gar nicht mehr in ein Steak Haus zu gehen, so butterzart und super saftig war das Rumpsteak gebraten" die originalen Worte. Das hatte meine Freundin und mich natürlich neugierig gemacht. Ging die Qualität seit unserem letzten Besuch so extrem nach oben ??
Wir reservieren für den Samstagabend und kommen kurz nach 18 Uhr an und bekommen einen schönen, etwas abseits der Geräuschkulisse, unseren Tisch, der mit Gläsern, Besteck und hochwertigen Papierservietten gedeckt ist.
So richtiger "Woistubb" Charakter kommt (leider) nicht auf, denn alle Tische sind mit Stoffdecken überzogen. Denkt man an die klassischen Weinstuben, so stehen da blank polierte Holztische hoch im Kurs.
Auf jedem Tisch gibt es eine Weinkarte, welche sehr Pfalz lastig ist. Aber vom Odenwald sind auch einige Weine vorhanden. Auf den ersten Blick sehr, sehr faire Preise, so hatte ich einen ausgezeichneten Riesling trocken vom Dirmsteiner Mandelpfad, das Viertel für 3,50.
Neben der Standardkarte, welche Steak, Schnitzel sowie einige vegetarische Gerichte beinhaltet, gibt es auch eine kleine Saisonkarte. War da nicht was ?? "Pervers Geil" ??
Mein Kollege hatte ein Knoblauch Steak mit Bratkartoffeln, dazu den genannten trockenen Riesling. Ich suchte mir das gleiche Gericht aus. Meine Freundin wählte Rumpsteak -300 Gramm Rohgewicht - mit Zwiebeln, anstatt den Beilagen einen etwas größeren Salat. Änderungen sind kein Problem, (Frau) bekommt 1,50 für die fehlende Beilage abgezogen und muss lediglich den Preis, quasi einen kleinen Aufschlag zahlen.
In der Zwischenzeit schauen wir uns um. Wir Mitte 30er sind eindeutig die jüngsten in der Runde. Nach dem letzten Schluck Weißwein ordere ich doch für das Steak einen Dornfelder-Lemberger Cuvee für 4,80. Der hatte es in sich!!! Trocken und fruchtig, passend zum Steak.
Ja, das Steak: das Knoblauch Steak hatte einen ausgezeichneten Knobi Geschmack und war "pervers geil" gebraten. Schon beim Anschnitt bemerkte ich die hervorragende Marmorierung. Ich konnte jedes Stück drehen und mit Gabel und Messer pressen, nicht ein Tropfen Fleischsaft lief heraus, alles blieb im Fleisch. Die Chefin erzählte uns zähneknirschend dass sie eigentlich das Gericht teurer anbieten müsste. Die Preise gerade für die "dry aged Steaks" sind nach oben geschellt. Ganz ehrlich: Ich hätte auch 25, 27oder 29 Euro bezahlt. Das war es einfach wert. Die Bratkartoffeln herrlich knusprig und nur so viel Salz wie nötig, aber mit ordentlicher Kruste versehen.
Das Rumpsteak meiner Freundin ebenfalls ausgezeichnet. Schon beim Anschnitt merkte man die Qualität vom Rind.. Nach dem Essen sind wir mit der Chefin und der Servicekrafthilfe noch ein wenig ins Plaudern gekommen. Sie hätte einen fantastischen Cuvee gerade aufgemacht, der auch neu in der Karte steht. Ein Chardonnay, Weiß & Grauburgunder. Er wurde mir als Achtel (kostenfrei) ausgeschenkt. Ebenfalls nicht zu verachten.
Als Digistif wählten wir einen Nußschnaps (40%), eigentlich mag ich keine klaren Schnäpse, der war aber so mild, dass ich es fast nicht glauben konnte.
Fazit:
300 Gramm "Dry Aged" Knoblauch Steak vom irischen Angus, perfekt zubereitet für 14,50. Das Rumpsteak - ebenfalls 300 Gramm (argent. Angus) mit Zwiebeln 14 Euro. Dazu die hervorragenden Weine. Bruderherz, was willst Du mehr ??
Vorweg positiv: Neue Referenz Steaks bis zur 20 Euro Grenze; ausgezeichnete Weiß und Rotweine; herausragendes Preis-Leistungsverhältnis
Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute so nah ist ?? Zwei Arbeitskollegen hatte ich einen Tipp gegeben, wenn sie mal ein ordentliches Steak essen wollen. Aber mit so einem (begründeten) Feedback konnte keiner rechnen:
"Pervers geil" oder "ich traue mich gar nicht mehr in ein Steak Haus zu gehen, so butterzart und super saftig war das Rumpsteak gebraten" die originalen Worte. Das hatte meine... mehr lesen
4.5 stars -
"Referenz Steaks bis 20 Euro Grenze - So macht das Essen Spaß !!" DaueresserGK0712Vorweg positiv: Neue Referenz Steaks bis zur 20 Euro Grenze; ausgezeichnete Weiß und Rotweine; herausragendes Preis-Leistungsverhältnis
Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute so nah ist ?? Zwei Arbeitskollegen hatte ich einen Tipp gegeben, wenn sie mal ein ordentliches Steak essen wollen. Aber mit so einem (begründeten) Feedback konnte keiner rechnen:
"Pervers geil" oder "ich traue mich gar nicht mehr in ein Steak Haus zu gehen, so butterzart und super saftig war das Rumpsteak gebraten" die originalen Worte. Das hatte meine
Als bekennender "Daueresser" sind wir manchmal auch auf Angebote bzw Gutscheine angewiesen, bei dem gestrigen Besuch wussten wir aber bereits im Vorfeld, dass wir auf keine großen Experimente eingehen mussten, solide griechische Hausmannskost :-) eben ...
Meine Freundin und ich besuchen ein bis zwei mal im Jahr das Restaurant "Stadt Thessaloniki". Das Thessaloniki ist kein großer Grieche, der es mit den Schwergewichten zB Olympia in Landau oder Akropolis in Worms aufnehmen kann. Wir wissen, dass man hier klassisches griechisches Essen zusätzlich noch ein Dessert aufs Haus bekommt.
Vorab entschieden wir uns für die gegrillten Peperoni (5,50), mit angeröstetem Weißbrot. Die Peperoni hatten deutlich viele Grillspuren und waren schön in Knoblauch und Essig angemacht.
Als Zwischengang servierte man uns den vorab gereichten Beilagensalat. Schön, dass es hier kein eingedeutschten Salat gibt. Krautsalat, gelber Salat und Bohnen. Leider bestand der Blatt-Salat einheitlich aus günstigem Eisbergsalat, dennoch war der Salat in Ordnung.
In der Zwischenzeit schauen wir uns im Lokal um. Eingedeckte Tische mit orangenen Tischdecken. Typische griechische Skulpturen, es fehlen eigentlich nur noch die Hellas Fahnen und ein unterschriebener Piräus Wimpel von Altmeister Rivaldo.
Als Hauptgang wählten die Yannis Platte (15,80). Dazu gab es Sauce Bernaise und Pommes. Ich hatte die Thessaloniki Platte (15,20). Ein Kollege wählte den Teufel-Spieß (12,80) extra scharf. Seine Freundin hatte es vorgezogen, gegrillte Pute mit Metaxasauce (11,60) zu ordern.
Alle 4 Gerichte waren schmackhaft. Bei meiner und bei der Platte meiner Freundin fielen die Schweinesteaks etwas ab, sie waren arg trocken. Das Rumpsteaks sowie auf meinem Teller der Spieß waren sehr gut. Ebenfalls das Gyros. Die Bernaise-Sauce hat sehr an Fertigsoße erinnert, sie schmeckt immer gleich, im allgemeinen sind die Fleischstücke etwas zu lange auf dem Grill.
Während des Essens wurden uns 4 zimmerwarme Standard Ouzos serviert.
Anschließend gab es einen wunderbaren in Honig getränkten Schoko-Hefekuchen, der war sehr gut.
Das Restaurant ist seit Jahren im Schlemmerblock vertreten, die Getränkepreise sind günstig. Hefebier (König Ludwig) 0,5 für 2,80 sind für Mannheimer Citypreise Rekord verdächtig.
Fazit:
Bezahlt haben wir mit 2x Schlemmerblock pro Nase 12,50 (insgesamt 50 Euro) was ok ist, nimmt man die Küchenleistung, Portionsgröße und Qualität der Speisen in Relation.
Als bekennender "Daueresser" sind wir manchmal auch auf Angebote bzw Gutscheine angewiesen, bei dem gestrigen Besuch wussten wir aber bereits im Vorfeld, dass wir auf keine großen Experimente eingehen mussten, solide griechische Hausmannskost :-) eben ...
Meine Freundin und ich besuchen ein bis zwei mal im Jahr das Restaurant "Stadt Thessaloniki". Das Thessaloniki ist kein großer Grieche, der es mit den Schwergewichten zB Olympia in Landau oder Akropolis in Worms aufnehmen kann. Wir wissen, dass man hier klassisches griechisches Essen zusätzlich noch ein... mehr lesen
Restaurant Stadt Thessaloniki
Restaurant Stadt Thessaloniki€-€€€Restaurant062134727Am Messplatz 2, 68169 Mannheim
3.0 stars -
"Solide griechische Hausmannskost, mit Blick auf die wuchtige Neckarpromenade !!" DaueresserGK0712Als bekennender "Daueresser" sind wir manchmal auch auf Angebote bzw Gutscheine angewiesen, bei dem gestrigen Besuch wussten wir aber bereits im Vorfeld, dass wir auf keine großen Experimente eingehen mussten, solide griechische Hausmannskost :-) eben ...
Meine Freundin und ich besuchen ein bis zwei mal im Jahr das Restaurant "Stadt Thessaloniki". Das Thessaloniki ist kein großer Grieche, der es mit den Schwergewichten zB Olympia in Landau oder Akropolis in Worms aufnehmen kann. Wir wissen, dass man hier klassisches griechisches Essen zusätzlich noch ein
Geschrieben am 05.03.2015 2015-03-05| Aktualisiert am
05.03.2015
Besucht am 04.03.2015
Agadir ist eine Hafenstadt am Atlantik im Süden Marokkos, etwa 500 km südlich von Casablanca. Über ein Portal bin ich auf das authentische Lokal in Mannheims Szene Viertel Nummer 1 aufmerksam geworden und eins vorne weg: wir wurden nicht enttäuscht, nein, wir waren überrascht von den angebotenen Speisen.
Umso mehr erstaunt, dass dieses Restaurant hier bei Gastroguide nicht bewertet bzw eingetragen war.
Die marokkanische Küche ist bekannt für ihre Vielfalt und ihre harmonischen Kombinationen, die sich aus berberischen, andalusischen, afrikanischen, jüdischen und osmanischen Einflüssen zusammen setzen – den kulinarischen Spuren von Nomaden, Einwanderern und Eroberern. Bestimmte Zutaten und Zubereitungstechniken variieren in Marokko. Die traditionellen Gerichte sind aber im ganzen Land verbreitet. Besonders typisch für die marokkanische Küche ist die Tajine. Daher studierten wir vorab schon mal die Karte und siehe da, fast nur Tajine Gerichte. Die Speisekarte ist übrigens auf der Homepage zu sehen.
Das Agadir ist etwas versteckt zu finden, gegenüber die bekannte Schokoladenfabrik am Hafen. Der Jungbusch ist übrigens entgegen der weitläufigen Meinung Mannheims Szene Viertel Nummer 1 und bis in die hintersten Ecken Deutschlands bekannt, nicht umsonst widmete das Erste, die ARD eine ganze Tatort Folge "auf offener Straße" Anfang der 70er Jahre eine komplette Episode, die fast komplett in Mannheim gedreht wurde. Aber jetzt zurück in Echtzeit ...
Wir betreten den Gastraum der komplett in schwarz-weiß gehalten ist. Im Hintergrund hören wir marokkanische Gitarren und Klimpermusik (den ganzen Abend) und studieren die Karte. Wir hören auf die Empfehlung und nehmen Vorspeise und Hauptgang. Als Vorpeise soll es die marokkanische Linsensuppe sein (2,80). Die war richtig lecker, und schmeckte marokkanisch gut. Die Suppe hatte einen Schuss Argan Öl abbekommen, auch bekannt unter dem Namen "das flüssige Gold Marokkos.
Uns fällt auf, dass die Suppentassen aus dem Ikea sind. Auch die Stühle und Tische sind vom regionalen Ikea (Sandhofen). Schweden trifft Marokko. Als Hauptgang wählen wir Tajine mit Lammfleisch. dazu gibt's Baguette (14,80). Meine Freundin liebt Kuskus, sie nimmt das Gericht Kalbfleisch mit Kuskus (12,50).
Die Tajine wird heiß und brutzelnd an den Tisch gebracht. Der Tajine-Topf mit seinem kegelförmigen Deckel wurde ursprünglich von den Berbern aus Lehmerde hergestellt. Mittlerweile gibt es Tajinen aus Hartkeramik, die sich auf allen Herdtypen und im Backofen verwenden lassen. Dieser wird vor unseren Augen geöffnet, so dass dem Gast die kompletten Gewürze und Duft einem sofort entgegen kommt. Bei mir war es ein Duft nach Pflaumen, Mandel und Lammfleisch. Das Fleisch war wunderbar zart und saftig. Suchtgefahr !! Ein Genuss mit jedem Biss. Auch das Kalbfleisch Gericht schmeckte sensationell gut. Angerichtet wie in einem Suppentopf, mit Rettich und Karotte, dazu gab es einen Suppenteller voll mit buttrigem Kuskus.
Mir hat das Essen so gut geschmeckt, dass ich mich noch für ein Dessert entschieden habe. Marokkanischer Crepe, mit Butter und Honig. Dieser war etwas dicker als der sonst bekannte aus Frankreich und hatte Löcher wie ein Schweizer Käse, was aber seinem tollen Geschmack nicht minderte.
Nach dem Bezahlen bekamen wir jeweils noch einen "Absacker" aufs Haus
Fazit:
Ein Marokkanisches Restaurant mit Suchtgefahr !! Wir kommen wieder !!
Agadir ist eine Hafenstadt am Atlantik im Süden Marokkos, etwa 500 km südlich von Casablanca. Über ein Portal bin ich auf das authentische Lokal in Mannheims Szene Viertel Nummer 1 aufmerksam geworden und eins vorne weg: wir wurden nicht enttäuscht, nein, wir waren überrascht von den angebotenen Speisen.
Umso mehr erstaunt, dass dieses Restaurant hier bei Gastroguide nicht bewertet bzw eingetragen war.
Die marokkanische Küche ist bekannt für ihre Vielfalt und ihre harmonischen Kombinationen, die sich aus berberischen, andalusischen, afrikanischen, jüdischen und... mehr lesen
4.5 stars -
"Schwedischer Marokkaner versteckt im Jungbusch !!" DaueresserGK0712Agadir ist eine Hafenstadt am Atlantik im Süden Marokkos, etwa 500 km südlich von Casablanca. Über ein Portal bin ich auf das authentische Lokal in Mannheims Szene Viertel Nummer 1 aufmerksam geworden und eins vorne weg: wir wurden nicht enttäuscht, nein, wir waren überrascht von den angebotenen Speisen.
Umso mehr erstaunt, dass dieses Restaurant hier bei Gastroguide nicht bewertet bzw eingetragen war.
Die marokkanische Küche ist bekannt für ihre Vielfalt und ihre harmonischen Kombinationen, die sich aus berberischen, andalusischen, afrikanischen, jüdischen und
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Wir können uns noch zu gut an den letzten Besuch vor einem Jahr erinnern (Lavandou in der Neckarstadt/Ost). Die franz. wirkende männliche Bedienung mit Charme und Baskenmütze auf dem Kopf verlieh dem Besuch eine französische Gemütlichkeit, wir fühlten uns an den letzten Frankreich Kurzurlaub erinnert. Von dem Charme war bei unserem heutigen Besuch leider nichts übrig geblieben. Aber alles der Reihe nach ...
.. wir blättern Freitag Abend im Espresso 2015 und wundern uns dass das Originale Lavandou nicht mehr aufgeführt ist.Wir also nach dem Besuch vom Tag der Offenen Tür beim VW Haus in Käfertal Richtung Neckarstadt Ost in die lange Rötterstadt und haben Glück, wir bekommen direkt gegenüber einen Parkplatz.
Mit der Max Joseph-Straße liegt in diesem Stadtteil die Allee, die als schönste Straße Mannheims gilt. Mit ihren Parallelstraßen rechts (Stamnitzstr.) und links (Lange Rötterstr.,welche als Hauptstraße in der Neckarstadt-Ost gilt) besteht diese Gegend überwiegend aus wunderschön verzierten Altbauten aus der Gründerzeit. Die Neckarstadt-Ost ist selbst als sehr gutbürgerliche und lebenswerte Gegend anzusehen, was sich auch auf den Mietspiegel in diesem Stadtteil auswirkt. Die gilt gilt neben der Oststadt, dem Jungbusch und der Schwetzingerstadt als eine der innenstadtnahen Szeneviertel mit gehobenerem Charakter. Viele Schauspieler und Künstler sind hier beheimatet.
Künstlerisch geht es nicht zu im Innern. Die Wände rost-braun gehalten, eine mittlere Tafel an der Theke mit Weinempfehlungen. Große Fensterfläche machen das Lokal ziemlich hell, im Sommer gibt es einige wenige kleine 2er Tische auf der Langen Rötterstraße. Über den gesamten Zeitraum war es ziemlich laut im Lokal, unsere Bedienung verpasste es die ganze Zeit bei den Gästen, als auch bei uns, nachzufragen, ob wir denn noch was möchten. Sie war die ganze Zeit beschäftigt bei ihren Freunden am Tisch zu sitzen, und den sehr hohen Lautstärkepegel noch weiter nach oben zu schrauben.
Die Karte beinhaltet alles was man von so einem Bistro erwartet. Zahlreiche Salate (u.a. mit Melonen, Bananen, Ziegenkäse und Hühnchen), herzhafte Galettes, süße und weniger süße Crepes und das Aushängeschild des Lavandou: die Baguettes. Baguettes und Salate als kleine und große Portion.
Ein wenig bekannter Bildhauer setzt sich währenddessen neben uns mit seiner Freundin. Er unterhält sich über Werke, die hier mal hingen. Er bestellt 2x Leitungswasser und 2x Capucchino, während er aus seiner US Armee Jacke ein Snikers hervorholt und rein beißt. So viel zum Thema Publikum und Gäste in Mannheims Szeneviertel. Auch unsere 3 Damen am Tisch mit der Bedienung lachen herzhaft, meine Freundin meint zu mir "laut ist es schon hier", liegt wohl auch an den fehlenden Möbeln. Ein Raum, ein paar Tische und die Theke, das wars.
Wir bestellen ein Paulaner Hefe 0,5 (3,50) sowie eine kleine Maracuja Schorle. Zu Essen sollte es ein großer Salat "S6 Frejus" (9,20) sowie für mich das Baguette "B12 - Monacco" 7,50 sein.
Als unsere Getränke serviert werden, war unsere Bedienung mit blonden Locken und großer Brille geistig woanders, wahrscheinlich bei ihren Freunden. Denn mein 0,5er Hefeglas war nur zu Hälfte gefüllt, mit wenig Schaum. Ich ahnte schlimmes, als ich sie darauf ansprach kam ein fragendes Gesicht:" Ich kenne mich mit Biereinschenken nicht aus" ein blick auf die Falsche: das ganze Hefe und der ganze Schaum hing noch darin .. hastig machte sie eine zweite Flasche auf und plätscherte noch ein wenig drauf (oh jesses)
Während uns die Köchin unsere Essen servierte, saß unsere Bedienung wieder bei ihren Freunden und unterhielt sich weiter. Auf unseren Künstler mit dem Snickers achtete sie nicht, bis er irgendwann kopfschüttelnd an die Bar ging und dort zahlte. Wir schauen uns unsere Essen an. Der Salat, er bestand aus Grünem Kopfsalat, Paprika, Tomaten, Gurken, Käse, Schinken und Peperoni, machte was her. Angemacht mit einer sehr leckeren hausgemachten Knoblauchsoße. Dazu servierte man in einem Körbchen Baguette.
Französisch lecker mein Baguette "Monacco". es bestand aus leckerem Weißbrot, welches über die gesamt Länge mit Preiselbeeren bestrichen war, darauf Kopfsalat, Camembert und Bananen. Dazu gab es eine leckere hausgemachte Currysauce. Sensationell, gerade der Geschmack Banane, Camembert mit Preiselbeere und Curry hat es mir angetan. Allerdings war das Baguette nicht leicht zu essen, am Ende war ich bis zu den Ohren verschmiert, dazu verbappte Finger.
Das Highlight aber beim Bezahlen. Mit Trinkgeld kostete uns das alles 28 Euro, ich gab der Bedienung ein 20er, ein 10er und 3 Euro einzeln und meinte, machen sie doch bitte 28. Sie schaute uns fragend an, dann auf die rechte Hand (mit den Scheinen) und dann in die linke. Nach einer Minute sagte ich zu ihr: "Wir bekommen noch 5 raus ;-) " -- "aahh stimmt, jetzt habe ich es auch. Ich habe aber zum Verständnis auch schon einen langen Tag hinter mir, wissen sie" -- auf unsere Frage wie lange meinte sie " Hallo ?? Sie sei schon seit 9 Uhr hier " -- da kann man natürlich verstehen dass man 33-28 auch nach einer Minuten Bedenkzeit nicht lösen kann.... Das ist ja bestimmt 12. Schuljahr, Oberstufe Gymnasium ... Oh Gott, wie können mich denn meine Gäste vor so kniffligen Aufgaben stellen ...
Fazit:
Wie sein kleinerer Bruder in der Neckarau bietet das Bistro in der langen Rötterstraße französische Köstlichkeiten. Ob Crepe, Galettes oder Baguettes, alles wird hier raffiniert in Szene gesetzt, wäre da nicht die schläfrig wirkende, unaufmerksame und geistig abwesende Bedienung. Je größer die Brille, umso kleiner das Niveau.