1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 397 Bewertungen 689903x gelesen 7834x "Hilfreich" 7632x "Gut geschrieben"
Hier ein kleines Update zu meiner letzten Bewertung vom März 2015. Die "Alte Au" besuchen wir eigentlich ganz gerne, im Sommer meist mit dem Fahrrad, von uns aus ca 5 Kilometer entfernt.
Ob nun die Budesgartenschau in ferner Zukunft kommt oder nicht, da streiten sich die Geister. Unklar, auch die Aubuckel Fahrbahn. Die Architekten planen ohne Fahrbahn – dabei ist völlig unklar, ob es im Gemeinderat eine Mehrheit für ihre Verlegung gibt.
Meiner Frau und ich sind bei unserem Besuch letzten Sonntag auch einige Ungereimtheiten aufgefallen. Warum schafft es das Lokal nicht, mal "anständiges Personal" im Service Bereich einzustellen. Liegt es an dem Schlemmerblock und den bekannten 2:1 Essen ??
Wir schauen uns um, der ganze Biergarten ist voll, es werden immer wieder Bier, Wein und Wasser bestellt, aber die Hälfte wird von den Bedienungen vergessen. Wir schauen in die Karte, diese sieht neuwertig aus. Einige Gerichte sind verschwunden, so die Burger (schade, die waren super), einige sind geblieben. Salat kostet jetzt extra, auch die Preise für die Schnitzel scheinen nach oben gegangen zu sein. Aber ganz ehrlich, Tagesempfehlung "Sauerbraten mit Knödel" und "Schmorbraten mit Dinkel-Spätzle" sind doch keine Sommergerichte. Wie wär es mit einer "in Butter geschwenkte Tagliatelle mit frischen Pfifferlingen" ?? Leider Fehlanzeige ...
Dennoch überrascht uns der Koch mit immer neuen Schnitzelvarianten, so zB "Schnitzel Sweet and Spicey" (mit frischer Ananas, frischer Mango, rotem Chilli und Käse überbacken) groß für 12,90. Da das Kochschnitzel auch 12,90 zu Buche schlägt, entscheiden wir uns für diese Beiden.
Inzwischen ist mein Hefeglas (Welde vom Fass 0,5 für 3,50) leer, es wird nicht nachgefragt ob ich noch eins möchte, am Nachbartisch unterhält sich ein Pärchen " ob denn die gegrillten Peperoni noch kommen??" - sie tun es nicht. Es werden die beiden Hauptgerichte serviert, ein Salat mit gegrilltem Fleisch sowie das Rumpsteak, das sieht wirklich tadellos aus. Wir schauen uns um, wir sehen keine weiteren Schlemmerblöcke :-)
Nach einer knappen Stunde kommen dann auch unsere beiden Schnitzelvarianten. Die Schnitzel sind hier das Aushängeschild, auch wenn sie an die Qualität der Mörgenröte-Schnitzel nicht herankommen. Dafür sind sie in der Alten Au zu dick, das Fleisch zu fest, die Panade zu ungewürzt. Dennoch schmackhaft, das Kochkäseschnitzel ist in sich stimmig, der Kochkäse schön cremig. Meine Variante ist leider zu trocken ausgefallen. Den roten Chilli suchte ich leider vergebens, auf Nachfrage erklärt mir die Bedienung "den sehen sie doch nicht, da er mit Käse überbacken ist" - Autsch, unter dem Käse leider auch nichts zu sehen, dafür schmecken die Mango`s und die Ananas-Stückchen leicht pikant, ohne scharf und wirklich spicey zu sein. Der Käse in Ordnung, das Gericht leider nicht in sich stimmig.
Fazit:
Schade, das Kochkäseschnitzel das einzig positive, mit Abstrichen auch meine Schnitzelvariante. Die Bedienungen passen überhaupt nicht in das von uns "kennengelernte Gesamtbild der Alten Au".
Hier ein kleines Update zu meiner letzten Bewertung vom März 2015. Die "Alte Au" besuchen wir eigentlich ganz gerne, im Sommer meist mit dem Fahrrad, von uns aus ca 5 Kilometer entfernt.
Ob nun die Budesgartenschau in ferner Zukunft kommt oder nicht, da streiten sich die Geister. Unklar, auch die Aubuckel Fahrbahn. Die Architekten planen ohne Fahrbahn – dabei ist völlig unklar, ob es im Gemeinderat eine Mehrheit für ihre Verlegung gibt.
Meiner Frau und ich sind bei unserem Besuch letzten Sonntag auch... mehr lesen
Alte Au
Alte Au€-€€€Restaurant, Vereinsheim, Biergarten, Gaststätte062143095471In der Au 2, 68309 Mannheim
2.5 stars -
"Toller Biergarten, leckere Schnitzel, aber launige und unaufmerksame Bedienungen" DaueresserGK0712Hier ein kleines Update zu meiner letzten Bewertung vom März 2015. Die "Alte Au" besuchen wir eigentlich ganz gerne, im Sommer meist mit dem Fahrrad, von uns aus ca 5 Kilometer entfernt.
Ob nun die Budesgartenschau in ferner Zukunft kommt oder nicht, da streiten sich die Geister. Unklar, auch die Aubuckel Fahrbahn. Die Architekten planen ohne Fahrbahn – dabei ist völlig unklar, ob es im Gemeinderat eine Mehrheit für ihre Verlegung gibt.
Meiner Frau und ich sind bei unserem Besuch letzten Sonntag auch
Die Kippe, hier bei Gastroguide bereits 14x bewertet und mit einer Durchschnittsbewertung von 4,1 ein recht hohes Durchschnitts-Rating. Wir sind mal wieder in Karlsruhe und lassen den Abend bei Pep`s Triple Trauer ausklingen ...
Nebenbei bemerken wir im Interview das Guardialo wirklich sehr gut Deutsch spricht und sich mal wieder wie ein richtiger Gentleman benimmt, der passt irgendwie gar nicht zu den Bayern (ich glaube Guardiola spricht besser deutsch, als Trappatoni italienisch). In der Kippe, einige Geistesabwesende mit Bayern Trikot an, heulend (!!!) Wolfsburg hat sich den ersten großen Titel geschnappt, sind auch der Meinung, Vidal (Vidals Vater wurde mit Kokain und Waffen festgenommen) passt besser zu den Bayern. Bayern, ich glaube das einzige Bundesland das sich freiwillig Napoleon angeschlossen hat um Deutschland zu bekämpfen (nicht gerade eine Glanzstunde). Zurück aber in Echtzeit, wir lesen die Homepage:
Wir stehen auf die gute badisch-schwäbische Küche. Von Fleischkäse über Maultaschen, Schupfnudeln bis hin zu Kässpätzle mit Röstzwiebeln, dazu natürlich eine Salatbeilage, gibt´s bei uns frisch zubereitet.Natürlich bieten wir auch verschiedene Salate an, wie zum Beispiel italienischer, griechischer und gemischte Salate. Als Beilagen gibt's Brot, Potatoes oder Bratkartoffeln... ein kleiner Auszug aus der aktuellen Homepage der Kippe, der Studentenkneipe in Karlsruhe mit Kultcharakter.
Die ehemaligen Studenten-Essen, die sogenannten „Studi“-Essen und Frühstück heißen nun "Hammer-Essen" und kosten (unabhängig von einer Getränkebestellung) 3,90 €. Im Sommer befindet sich ein Biergarten vor dem Haus. Ausgeschenkt werden unterschiedliche Biere (z.B. Moninger, Tannenzäpfle, Guinnes, Kilkenny, Dom Kölsch, Frankenheim Alt,..). Jeden Tag gibt es eine Bieraktion, da gibts die 0,33er Flasche für 1,90, diese sind aber nicht mit den Hammer Essen kombinierbar. (wär ja noch schöner)
In der Kippe gibt es jeden Tag ab 19 Uhr alle Cocktails für 3,90 €. Im Inneren gibt es eine große Sammlung alter Werbeschilder an den Wänden. Die Kippe gibt auch eine eigene Zeitung heraus, die monatlich erscheint. Dort enthalten sind diverse Neuerungen und auch zwei Rätsel, die von Gästen gelöst werden können. Gewinnen kann man Essen- oder Getränkegutscheine für die Kippe.
Besonderheit: Ab morgens 08:00 Uhr bekommt man das volle Küchenprogramm, super bei einer durchzechten Nacht, die Bordelle und einschlägigen Bistro`s sind nicht weit entfernt. Das Frühstück bekommt man zu den Abendstunden nicht mehr. Die letzte Runde findet um 0:30 Uhr statt.
Wir bestellen den Wurstsalat mit Potato Chips, ich nehme die Tagesempfehlung Schnitzel Mexikana mit scharfen Böhnchen. Beide Gerichte kosten 3,90, es werden aber am Schluß noch ein Euro Rabatt abgezogen, so dass wir bei einem Endpreis von 2,90 ankommen. Wir schauen auf die große Leinwand und verfolgen das Spiel Wolfsburg gegen Bayern. Günstiger geht es fast nur beim Globus an der Fleischtheke (300 Gramm warmer Fleischkäse aus eigener Schlachtung im Brötchen für einen Euro)
Nach kurzer Wartezeit kam unsere beiden Gerichte. Das Convenience (arbeitserleichternde Essenszutaten) Schnitzel kommt gefroren aus der großen Plastiktüte und wird in der großen Schnitzelfritteuse ausgebacken /frittiert, welches gut anschließend auf dem Abtropfbrett nachzieht. Auf dem Teller angekommen nicht fettig, schön knusprig, die Beilagen in Ordnung. Die Böhnchen hatten richtig biss und waren zu unserem Erstaunen überhaupt nicht verkocht. Der Wurstsalat schmneckte frisch, die Potato Chips kennt man von einem größeren Hersteller. Zu beiden Gerichten gab es eine kleine Tüte Haribo Goldbären (netter Gag). Da es uns so gut geschmeckt hat, haben wir uns den süßen Hammer geteilt. Kaiserschmarn mit Vanillesauce Besser haben wir den Kaiserschmarn nur im Hemmlein (Mannheim) und im Nido`s in Hamburg gegessen. Der schmeckt hier besonders fluffig, schön süß, aber nicht zu süß ... -- Die Drei Hauptgerichte waren keine übermäßig großen Sattmacher, aber völlig ausreichend. Bezahlt haben wir für 3 Hauptgerichte und 3 große Getränke keine 20 Euro !! -- Preisleistung daher 5 Sterne !!
Fazit: "Systemgastronomie" auf badisch - einfache aber gute Küche - mit ausgezeichnetem Preis Leistungsverhältnis. Und die Nacht wird wieder in grün weißem Schlafanzug in VW Bettwäsche geschlafen.
Die Kippe, hier bei Gastroguide bereits 14x bewertet und mit einer Durchschnittsbewertung von 4,1 ein recht hohes Durchschnitts-Rating. Wir sind mal wieder in Karlsruhe und lassen den Abend bei Pep`s Triple Trauer ausklingen ...
Nebenbei bemerken wir im Interview das Guardialo wirklich sehr gut Deutsch spricht und sich mal wieder wie ein richtiger Gentleman benimmt, der passt irgendwie gar nicht zu den Bayern (ich glaube Guardiola spricht besser deutsch, als Trappatoni italienisch). In der Kippe, einige Geistesabwesende mit Bayern Trikot an,... mehr lesen
Kippe 23
Kippe 23€-€€€Biergarten, Gaststätte0721697829Gottesauer Straße 23, 76131 Karlsruhe
3.5 stars -
"Kult Studentenkneipe, günstige Tagesbier-Preise - günstig satt essen macht Spaß !!" DaueresserGK0712Die Kippe, hier bei Gastroguide bereits 14x bewertet und mit einer Durchschnittsbewertung von 4,1 ein recht hohes Durchschnitts-Rating. Wir sind mal wieder in Karlsruhe und lassen den Abend bei Pep`s Triple Trauer ausklingen ...
Nebenbei bemerken wir im Interview das Guardialo wirklich sehr gut Deutsch spricht und sich mal wieder wie ein richtiger Gentleman benimmt, der passt irgendwie gar nicht zu den Bayern (ich glaube Guardiola spricht besser deutsch, als Trappatoni italienisch). In der Kippe, einige Geistesabwesende mit Bayern Trikot an,
Letzten Sonntag hatte ich kurzfristigen Besuch eines guten Freundes aus meiner Heimatstadt Landau/Pfalz. Er ist türkischer Abstammung, hat auch die doppelte Staatsbürgerschaft (darf also nicht wählen) dennoch ernährt er sich gegen den Vorwurf seiner Heimatreligion "Schweinefleisch ist dreckig", da er der Meinung ist auch Hühner ernähren sich von Resten und leben ebenfalls in der Matsche Patsche. Da hat er natürlich Recht. (Anm. es gibt auch Schweine die halten sich nur auf Wiesen auf und ernähren sich nur von gutem Futter). Lange geredet, kurzer Sinn. Wir hauen gerne rein.
Es sollte aber kein richtiges XXL Restaurant sein, mir tut jetzt noch der Bauch weh wenn ich mich an meinen vorletzten Besuch erinnere, wo ich 2,5 Liter Hefe und 1,2 Kilo Lende verputzt habe. Eines wo man schön draußen sitzt, den Fliegern beim Landen und Starten zu schaut. Vielleicht nahe des Waldes wegen der guten Luft. Mit diesen ganzen Parametern sind wir (natürlich) auf das Restaurant "Zum Propeller" gekommen.
Das Restaurant am Flugplatz Worms dürfte bekannt sein, geführt von Indern, die sämtliche Salatsaucen vom Salatbüffet selbst herstellen und sagen wir es so, leicht pikant abgeschmeckt sind :-)
Was Sauberkeit und Hygiene angeht ist es bei den Indern nicht so weit hergeholt, daher gibt es sicherlich hier und da was zu beanstanden, aber wir suchen bei unserem besuch nicht das Haar in der Suppe, wir wollen ordentlich reinhauen. Kein Fressen ohne Ende, aber gepflegtes satt Essen auf höherem Niveau, das passt gut.
Als Einstieg wählt mein türkischer Freund ein großes Pils, das kommt in einem 1 Liter Maßkrug. Mein 1 Liter Hefe kommt ebenfalls in einem Paulaner 1 Liter Maßkrug (schade). Die beiden Frauen ziehen die kleineren Varianten vor 0,5er Spezi sowie 0,5er Radler bei meiner Frau.
Wir schauen in die Steakkarte, aha: 200, 400, 500, 600 Gramm Rumpsteaks vom südamerik. Rind, ganz Hungrige bekommen 1,2 Kilo (Preis auf Anfrage). Der Türke entscheidet sich heute für ein gute abgehangenes 450 Gramm Schweine-Nackensteak "medium-done", seine Frau wählt die Allgäuer Käsespätzle. Meine Frau entscheidet sich für ein Lady (250 Gramm) Schweine-Schnitzel (aus dem Schweinelachs) mit Kochkäse (8,90). Ich begnüge mich mit dem 500 Gramm Rumpsteak, ich teile der Bedienung mit , es könne gerne medium-rare sein, beim Anschneiden darf gerne etwas Fleischsaft herausspritzen. Inzwischen waren Pils und Hefe leer, wir schauen uns an, wollen wir jeweils die 2,5 Liter Varinate nehmen ?? Wir bleiben vernünftig und bestellen uns jeweils einen Liter.
In der Zwischenzeit holen sich die Damen von der Salatbar einige Varianten mit diversen Soßen. Ich probiere auch die Böhnchen, das rote Dressing (hui, scharf).
Das Essen wird serviert: Mein Rumpsteak (500 Gramm Variante, es war ca 4-5 cm hoch) sehr heiß, ordentlich vom Grill was abbekommen, dachte ich. Innen perfekt, richtig medium rare, ich hoffe man erkennt den Fleischsaft auf den Bildern. Das Nackensteak meines Freundes ebenfalls medium, innen leicht rose. Vielleicht hätte man es noch einen Tick auf dem Grill lassen können, aber gut. Die Pommes super frittiert ordentlich und pikant abgeschmeckt (passend zu den Dressings). Das Kochkäseschnitzel wunderbar saftig, die Pommes hier nur mit Salz versehen, der Kochkäse ohne Kümmel (scheint sich noch nicht bis Indien herumgesprochen zu haben), die sehr cremigen Käsespätzle komplettieren hier das wunderbare Gesamtbild.
Fazit:
Die Inder können halt nicht nur indisch, immer wieder gerne !!
Letzten Sonntag hatte ich kurzfristigen Besuch eines guten Freundes aus meiner Heimatstadt Landau/Pfalz. Er ist türkischer Abstammung, hat auch die doppelte Staatsbürgerschaft (darf also nicht wählen) dennoch ernährt er sich gegen den Vorwurf seiner Heimatreligion "Schweinefleisch ist dreckig", da er der Meinung ist auch Hühner ernähren sich von Resten und leben ebenfalls in der Matsche Patsche. Da hat er natürlich Recht. (Anm. es gibt auch Schweine die halten sich nur auf Wiesen auf und ernähren sich nur von gutem Futter).... mehr lesen
Zum Propeller
Zum Propeller€-€€€Restaurant062419332593Am Flugplatz 3, 67547 Worms
4.0 stars -
"Sehr gute Qualität beim Fleisch, kleine "XL" Portionen, ordentliche Preise" DaueresserGK0712Letzten Sonntag hatte ich kurzfristigen Besuch eines guten Freundes aus meiner Heimatstadt Landau/Pfalz. Er ist türkischer Abstammung, hat auch die doppelte Staatsbürgerschaft (darf also nicht wählen) dennoch ernährt er sich gegen den Vorwurf seiner Heimatreligion "Schweinefleisch ist dreckig", da er der Meinung ist auch Hühner ernähren sich von Resten und leben ebenfalls in der Matsche Patsche. Da hat er natürlich Recht. (Anm. es gibt auch Schweine die halten sich nur auf Wiesen auf und ernähren sich nur von gutem Futter).
Geschrieben am 28.07.2015 2015-07-28| Aktualisiert am
28.07.2015
Besucht am 27.07.2015
Mannheims Stadtteil Rheinau ist neben der Schiffahrt auch wegen des Fahrrads international bekannt. Im Bereich des heutigen Rheinau wurde 1750 ein Relaishaus errichtet, wo Kutschpferde ausgewechselt werden konnten. 1817 fuhr der Erfinder von Drais mit einem Zweirad, von Mannheim zu diesem Relaishaus und zurück, um seine Erfindung zu testen. Aus diesem Zweirad hat sich das Fahrrad entwickelt, welches dann in den Draishöfen auf dem Waldhof produziert wurde. (Anm. auf den ehemaligen Draishöfen stehen mittlerweile preisgünstige Reihen und Doppelhäuser)
Die "Rheinauer Stubb" befindet sich im Edinger Riedweg 49-51 in Rheinau-Süd (Kreisstrasse K9758 ). Der Eingang findet man am Besten, wenn man die Einfahrt des Penny Discountmarkts benutzt. Dort findet man genügend Parkplatz. Der Biergarten ist auch nur von dort erreichbar. Das Lokal hat einem gelungenen Internetauftritt. Auf der Homepage findet der "Surfer" alle Infos die er braucht. Wochenspeisekarte, Aktuelle Speisekarte, Events und sonstige Hinweise.
2014 wurde saniert und renoviert, der Biergarten strahlt im neuen Glanz. Im Innenbereich wurde viel Tiroler Holz aufgefrischt, auf der Homepage kann man sich dazu einen guten Eindruck verschaffen. Wie auch bei unserem letzten Besuch vor knapp 3 Jahren zog es uns in den Biergarten.
Neben dem Essen sind die Bedienungen (die beiden Herren) das ganz große Plus in der Rheinauer Stubb. Obwohl wir uns auf der anderen Seite vom Rhein befinden, versprühen sie vorzüglich die pfälzische Gastfreundschaft. Herzlich, direkt, offen, sympathisch, aufmerksam ohne aufdringlich zu sein. Perfekt, auch bei unserem Besuch gestern Abend. Die Müllers führen ihr Restaurant mit hoher Kompetenz sowie im Service und in der Küche. Beide bringen viel Herzblut und Menschlichkeit mit. Der Koch beherrscht nicht nur die hohe Kunst des Kochens - hinzu kommt noch die Begeisterung und Leidenschaft für die Veredlung der Speisen. Note 1 mit Stern.
Wir bestellen uns wegen des Schlemmerblockes 2 Gerichte die ungefähr im gleichen Preisrahmen liegen (um die 16 Euro). Meine Frau entscheidet sich für Rumpsteak "Toskana" auf ihren Wunsch ohne Sättigungsbeilage(Kohlenhydrate), dafür mehr Gemüse (wobei Wurzelgemüse auch sättigt). Ich entscheide mich für die Lendenmedaillons "Schweizer Art" mit Raclette Käse und roten Zwiebeln überbacken auf selbst gemachten Röstis.
Nach der Bestellung wurde uns sehr zeitnah ein Beilagensalat serviert, welcher sich komplett von der Konkurrenz in Mannheim absetzt. Der war mit einem leicht säuerlichen pikanten Paprika Dressing angemacht. Super lecker, ich bin ja mehr der Fleischfreund und vertrete die These "Blattsalat hat genauso viel Nährstoffe wie die Bildzeitung", aber der war superb gut, wegen des Dressings ;-)
Was uns danach aufgetischt wurde, erntete der gesamte Biergarten mit einem "OOOhhhhhhh, Aaaaahhhhh" zwei sensationell angerichtete Teller. Bei meiner besseren Hälfte lag das Rumpsteak auf einem kleinen Berg von Toskanischem Gemüse, welches angeschmort wurde. Obendrauf eine selbstgemachte Orangen-Kräuterbutter und eine eine Scheibe Orange. Das ganze wurde kreisförmig von frisch angeschwitztem Gemüse hübsch in Szene gesetzt.
Ein wirklicher Hammer die Lenden-Medaillons, oben herrlich und üppig der Raclette Käse, dazu rohe und angeschwitzte rote Zwiebeln. Genuss pur, das Fleisch saftig, zart rosa gegart. Beim ersten Biss ist mir der Schweinesaft regelrecht den Rachen runter gelaufen während sich der volle Geschmack des Käses mit dem Rösti am Gaumen entwickelt hat. Volle 5 Sterne
Wir waren derart begeistert, dass wir uns noch zu einem Dessert hinreißen ließen. Auf den ersten blick wird nur Eis angeboten, dass aber in verschiedenen Arten und Varianten. Wir entschieden uns für das Lavendel Mohn Eis. nicht nur mein Foto, das ganze Dessert hat "geflimmert" im Milchschaum Honig Bett mit parfümierten Walnüssen eines regionalen Schnaps Erzeugers.
Fazit:
Mit oder ohne Schlemmerblock, ein fantastisches Essen und fantastische Gastgeber. Die Rheinauer Stubb überzeugt mit hoher Kochkunst und viel Leidenschaft für den Gast. Hier ist der Gast "Gast" und kein Kunde. Empfehlung !!
Mannheims Stadtteil Rheinau ist neben der Schiffahrt auch wegen des Fahrrads international bekannt. Im Bereich des heutigen Rheinau wurde 1750 ein Relaishaus errichtet, wo Kutschpferde ausgewechselt werden konnten. 1817 fuhr der Erfinder von Drais mit einem Zweirad, von Mannheim zu diesem Relaishaus und zurück, um seine Erfindung zu testen. Aus diesem Zweirad hat sich das Fahrrad entwickelt, welches dann in den Draishöfen auf dem Waldhof produziert wurde. (Anm. auf den ehemaligen Draishöfen stehen mittlerweile preisgünstige Reihen und Doppelhäuser)
Die "Rheinauer Stubb" befindet sich im Edinger... mehr lesen
5.0 stars -
"Geheimtipp zwischen Industrie und Hafengebiet !!" DaueresserGK0712Mannheims Stadtteil Rheinau ist neben der Schiffahrt auch wegen des Fahrrads international bekannt. Im Bereich des heutigen Rheinau wurde 1750 ein Relaishaus errichtet, wo Kutschpferde ausgewechselt werden konnten. 1817 fuhr der Erfinder von Drais mit einem Zweirad, von Mannheim zu diesem Relaishaus und zurück, um seine Erfindung zu testen. Aus diesem Zweirad hat sich das Fahrrad entwickelt, welches dann in den Draishöfen auf dem Waldhof produziert wurde. (Anm. auf den ehemaligen Draishöfen stehen mittlerweile preisgünstige Reihen und Doppelhäuser)
Die "Rheinauer Stubb" befindet sich im Edinger
Geschrieben am 27.07.2015 2015-07-27| Aktualisiert am
27.07.2015
Besucht am 25.07.2015
...Hemmlein, unter vielen Mannheimern als "Mannheimer Wirtschaft" bezeichnet. Jenes zu beschreiben, ist fast schon die berühmten Enten nach Athen getragen. Betritt man das erste Mal die Gaststube, begibt sich der Gast auf eine historische Zeitreise, an der Wand hängt z.B. ein Auszug vom Einwohnerbuchmeldeamt aus 1918, einen halben Meter weiter ein Bild, Tag 1 nach der Bombardierung der Amerikaner und Ende des 2. Weltkrieges, fast alles in schwarz weiß. Die leicht vergilbten Wände sind mit Fotos, Bildern und Zeitungsausschnitte gesäumt, sie spiegeln für die Mannheimer unvergessliche Augenblicke und Erlebnisse wieder.
Seit über 4 Jahrzehnten führt nun Ursula Kaiser gemeinsam mit Kindern und Enkel die Gaststätte. Kommt man in der Mittagszeit (zwischen 11 und 14.30) unter der Woche als auch am Samstag, steht kaum nach dem Sitzen schon die Tagessuppe auf dem Tisch. Unter der Woche kommt es fast nie vor, dass zur Mittagszeit mehr als 2 Tische frei sind.
Wir waren bezüglich des Publikums gestern Abend überrascht, gerade viele in unserem Alter besuchen das Hemmlein. Die Zeit kann das Hemmlein zwar nicht anhalten, dafür aber vieles aus der guten alten Zeit bewahren. Wir studieren die Speisekarte, mittlerweile dürften die tagesaktuellen Karten (rechts oben das Datum) mit dem PC geschrieben werden, dennoch sind sie im Schreibmaschinen Stil gehalten, mit dem Charme des rot-schwarzen Farbband`s. Zu den Anfangszeiten wurde aus C mit Kugelschreiber ein Euro Zeichen gemacht, das geht jetzt natürlich viel einfacher per Tastendruck.
Vervollständigt wird die Speisekarte mit der bekannten Schnitzelkarte, sowie einer Saisonkarte. Allerdings ist es uns für die "frischen Pfifferlingen" noch etwas zu trocken. Kommen diese normalerweise nicht erst Ende August Anfang September ?? Ich musste an den Bericht im TV denken, frische Pfifferlinge aus Polen, frisch kommend von vierköpfigen Bauern, nahe Tschernoby :-).
Die Schnitzelkarte habe ich schon rauf und runter gegessen, mein Favorit ganz klar "Schnitzel mit Kochkäse" sowie das "Mailänder Schnitzel". Bestellt man eine normale Portion sind mindestens immer 2 große Schnitzel auf dem Teller. Diese werden frisch geklopft und in Butter und Schmalz ausgebacken, Kalorien darf man da halt nicht zählen. Die Schnitzelgerichte mit Beilage und marktfrischem Salat alle zwischen 8 und maximal 11 Euro (für Mailänder Art, mit Kochschinken und Käse sowie einer ordentlichen Portion Haschee überbacken)
Wir schielen rüber, wieder kommen zwei u40 Paare und suchen sich 15 Minuten nach 20 Uhr einen großen vierer Tisch aus, langsam wird es richtig voll. Daher bestellen wir schnell, von der Tagesempfehlung soll es für mich eine 300 Gramm Rahm-Hackkugel mit Kroketten sein, dazu gibt einen Salat (6,50). Meine Frau entscheidet sich für das kleine Hawaii Schnitzel, dazu Röstis und auch einen Beilagensalat (8,50).
Die beiden Paare staunen nicht schlecht, sie sind erstaunt von der Mischung aus Pokalen, Zinnfiguren und Bildern in der Gaststube. Sie unterstreichen das Grundsolide, das Grundehrliche im Hemmlein. Ehrlich, bodenständig auch die Essen und die Portionsgrößen, passend zum Ambiente.
Der servierte Hackbraten, als Kugel geformt, zaubert ein dickes Schmunzeln auf mein Gesicht. Herrlich fluffig, innen schön weich, überragend gut abgeschmeckt das Hack, die Zwiebelchen ganz fein und wohl vorher in der Pfanne angeschwitzt und nicht wie unsere Griechischen Freude, die die Zwiebeln oftmals roh in ihre "Tschiwaptschischi" pressen. Schön auch, dass die Beilagen immer seperat in einer silbernen Schüssel serviert werden, die Röstis meiner Frau auf einem Teller. Auch das Hawai Schnitzel erntet meine Frau mit kleinen Begeisterungszüge in ihrem Gesicht.
Wir sind beide eigentlich pappsatt, vorab gab es einen großen Salat (mit frischem Karottensalat, Gurkensalat und Bohnen mit Mais), dennoch entscheiden wir uns für eine Dritte Hauptspeise, die wir uns als Dessert teilen. Kaiserschmarrn mit Apfelmus (5,80). Boah, war der lecker. Da hat uns auch die Wartezeit von mehr als eine halbe Stunde nichts ausgemacht. Der war tadellos, geschmacklich 1 mit Stern.
Fazit:
Eine geschichtliche und gastronomische Zeitreise in die Vergangenheit - bodenständige, regionale Hausmannskost - zu unverschämt günstigen Preisen.
...Hemmlein, unter vielen Mannheimern als "Mannheimer Wirtschaft" bezeichnet. Jenes zu beschreiben, ist fast schon die berühmten Enten nach Athen getragen. Betritt man das erste Mal die Gaststube, begibt sich der Gast auf eine historische Zeitreise, an der Wand hängt z.B. ein Auszug vom Einwohnerbuchmeldeamt aus 1918, einen halben Meter weiter ein Bild, Tag 1 nach der Bombardierung der Amerikaner und Ende des 2. Weltkrieges, fast alles in schwarz weiß. Die leicht vergilbten Wände sind mit Fotos, Bildern und Zeitungsausschnitte gesäumt, sie spiegeln... mehr lesen
4.0 stars -
"Wo wird noch der Wein in grün-gerillten Römergläsern serviert ?? - Richtig, im ..." DaueresserGK0712 ...Hemmlein, unter vielen Mannheimern als "Mannheimer Wirtschaft" bezeichnet. Jenes zu beschreiben, ist fast schon die berühmten Enten nach Athen getragen. Betritt man das erste Mal die Gaststube, begibt sich der Gast auf eine historische Zeitreise, an der Wand hängt z.B. ein Auszug vom Einwohnerbuchmeldeamt aus 1918, einen halben Meter weiter ein Bild, Tag 1 nach der Bombardierung der Amerikaner und Ende des 2. Weltkrieges, fast alles in schwarz weiß. Die leicht vergilbten Wände sind mit Fotos, Bildern und Zeitungsausschnitte gesäumt, sie spiegeln
Meine Frau ist, was Eis angeht, ein Experte. Wir haben in Mannheim fast alle Eisläden probiert und sind schnell zum Entschluss gekommen, dass das Eis der Zeitgeist Manufaktur leider mit das schlechteste war, was wir jemals in Mannheim gegessen haben. Wir werden sicherlich nicht mehr kommen.
Der erste Satz "man merkt schon, dass hier das Eis "anders" schmeckt", heißt ohne gehaltvolle Öle, ohne Sahne, ohne Zucker. Ich hab extra bei der Bedienung nachgefragt "man nehme Sojamilch und vegane süßliche Zusatzstoffe" wer sich ein bißchen mit vegane Ernährung befasst, weiß dass vegan alles andere als natürlich ist. Chemisch umgewandelt und komplett gegen die Natur, vegane Ernährung ist gegen jegliche Ökologische Tierhaltung, unlängst hat diese Österreichische Sterneköchin (mir fällt der Name nicht ein) dies in einem Interview bestätigt. Und das merkt man halt bei diesen Eissorten mit jedem Schlecken.
Eis ist eine Sünde, köstlich, lecker und besteht aus Milch/Sahne/Ei/Industrie-Zucker - alles nicht vegan.
Es gibt aber auch einige Sorten die nicht vegan hergestellt werden, 3 Sorten habe ich probiert. Heidelbeer-Schmand, war die einzigste Sorte die mich ein bißchen an Eis erinnert hat. Der Geschmack hätte ein bißchen stärker sein können, es hätte auch cremiger sein können. Mango war fast ein Sorbet, mit Speiseeis hatte das überhaupt nichts zu tun. Schokolade war in Ordnung (daher auch 1,5 Sterne), Erdnuss war ein total Ausfall. Keine Cremige Konsistenz, kein Geschmack, da ging fast die komplette Kugel in den Müll.
Fazit:
Das Eis vom Eiscafe Wiesenbach bzw vom Fontanella ist Lichtjahre besser.
Meine Frau ist, was Eis angeht, ein Experte. Wir haben in Mannheim fast alle Eisläden probiert und sind schnell zum Entschluss gekommen, dass das Eis der Zeitgeist Manufaktur leider mit das schlechteste war, was wir jemals in Mannheim gegessen haben. Wir werden sicherlich nicht mehr kommen.
Der erste Satz "man merkt schon, dass hier das Eis "anders" schmeckt", heißt ohne gehaltvolle Öle, ohne Sahne, ohne Zucker. Ich hab extra bei der Bedienung nachgefragt "man nehme Sojamilch und vegane süßliche Zusatzstoffe" wer... mehr lesen
1.5 stars -
"Schlechtestes Eis der Stadt, leider ...." DaueresserGK0712Meine Frau ist, was Eis angeht, ein Experte. Wir haben in Mannheim fast alle Eisläden probiert und sind schnell zum Entschluss gekommen, dass das Eis der Zeitgeist Manufaktur leider mit das schlechteste war, was wir jemals in Mannheim gegessen haben. Wir werden sicherlich nicht mehr kommen.
Der erste Satz "man merkt schon, dass hier das Eis "anders" schmeckt", heißt ohne gehaltvolle Öle, ohne Sahne, ohne Zucker. Ich hab extra bei der Bedienung nachgefragt "man nehme Sojamilch und vegane süßliche Zusatzstoffe" wer
Geschrieben am 19.07.2015 2015-07-19| Aktualisiert am
20.07.2015
Besucht am 17.07.2015
.... und das alles ohne künstliche Geschmacksverstärker. Regionales statt internationales, das ist die Devise der beiden ehemaligen Musterschüler des Strahlenberger Hofs. Die Köche Max Stoll und Johannis Raiber haben bewusst bei der Eröffnung der Bistronauten vor knapp eineinhalb Jahren auf Werbung verzichtet, in einem Interview in der Mannheimer Morgenzeitung erklärt der Jungkoch "Wir kochen das, was die Natur hergibt. Und es soll aus der Region kommen. Wir haben damit nicht geworben, weil wir nicht wussten, ob es funktioniert. Aber es klappt - unser Netzwerk wächst immer weiter."
Heißt: Ziegenkäse aus Nußloch, Rohmilchkäse aus Hockenheim, Rind- und Schweinefleisch aus Rippenweier, Lamm aus Ursenbach, Wild aus dem Gemeindewald, Obst und Gemüse aus Dossenheim oder Umgebung und der Fisch aus Heiligkreuzstei- nach oder Großsachsen. Die Köche setzen auf die kurzen Wege und damit auf absolute Frische. Das spricht sich herum. Im Espresso 2015 erkochen sich die Jungköche 5/5 bei Essen, insgesamt gibt es im Espresso-Guide 14/15 Sternen, dem Guide Michelin ist es ein BIP wert (herausragendes Preis-Leistungsverhältnis).
Nur 38 Quadratmeter ist das ehemalige Bistro groß, max. 25 Personen bietet es Platz. Alle Gäste können den beiden Köchen sprichwörtlich in die Töpfe schauen. Möchte man dies als Gast am Wochenende die Speisen genießen, muss man mit einer Wartezeit bis zu 5 Monaten rechnen. Wir haben unseren Termin daher frühzeitig im Februar 2015 gemacht. Schnelles Anrufen und kurz mal vorbeischauen, kann man getrost in die Tonne kloppen.
Dementprechend groß waren unsere Erwartungen für letzten Freitag. Nach der etwas mühevollen Parkplatzsuche im beschaulichen Leutershausen, der erste Dämpfer gleich bei der Begrüßung. Gäste heute nur im Außenbereich, alle Tische wurden vom Serviceteam unter dem Vordach bzw im Vorgarten verteilt, innen sei die Hitze einfach zu groß. Also nichts mit Zuschauen beim Kochen, ich fragte dann nach, ob ich denn für die Gastroguide Leser dennoch ein paar Bilder vom Küchenteam machen durfte, ich durfte.
Eine Speisekarte gibt es bei den Bistronauten nicht. Speisekarten sind in der Gegenwart eh überbewertet. Die "neue" Strategie der Bistronauten, es gibt lediglich eine Schiefertafel. Vorspeise (meist eine Suppe), Bistrosalat, dann Fleisch/Fisch/oder vegetarisch, dann Käse oder süß. Empfohlen werden jedem Gast das 4 Gang Menü, man kann aber auch einzeln bestellen. Die Preise für die Einzelportionen stehen dann dahinter. Wählt man die Einzelgerichte, so sind die Portionen etwas größer. Um die Preise für ein Menü nicht in die Höhe zu treiben, nutzen die Bistronauten auch mal Metzgerstücke, die nicht ganz so alltäglich daherkommen: Flanksteak statt Rinderfilet stand beispielsweise heute auf der kleinen Karte, die wöchentlich wechselt. Bei unserem ersten Vorbeifahren stach mir das Flanksteak ins Auge, ich jubelte (ich wusste ja nicht was es gibt, es hätte auch Kaninchen oder regionale Taube sein können) Als Flanke wird übrigens küchensprachlich das dünne Muskelgewebe von Wirbeltieren bezeichnet, das die Bauchhöhle umgibt, man muss aber laut der Bedienung " schon etwas beißen".
Um uns die Wartezeit auf die einzelnen Gänge zu verkürzen, ich wählte Fleisch (4 Gänge mit Käse), meine Frau Vegetarisch (4 Gänge mit süßem Dessert), gab es eine kleine Vesperplatte mit leckerem Brot. Allerdings stellte man uns diese wortlos hin. Hier sind auch meine Kritikpunkte an den heutigen Abend. Der Service, wenn man im Restaurant ausschließlich auf regionale Zutaten setzt, so kann man doch beim Servieren ein, zwei Sätze dazu sagen. Auch war das Zeitmanagement nicht optimal, als wir noch bei der Vesperplatte waren, servierte man uns die Suppe. Zwischen Bistrosalat und dem Hauptgang vergingen knappe 50 Minuten, der Rotwein war leider eiskalt. Desweiteren ist uns beim Gang auf die Sanitäranlagen etwas negativ aufgefallen: Bei der hohen Auslastung des Lokals müsste doch eigentlich neue Toiletten-Schüssel drin sein :-) ... Daher runde ich beim Service und bei der Sauberkeit auf 3 Sterne ab.
Die kleine Vesperplatte ein netter Gag, das erste Highlight dann der erste Gang. Kalte Rote-Beete Suppe mit Ziegenkäse. Die Suppe ein Traum. Wunderbar abgebunden, hervorragend abgeschmeckt, das Mundgefühl war atemberaubend. Der Ziegenkäse wirkte nicht als Alleinunterhalter, sondern unterstütze die Rote Beete Suppe zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis, welches ich selten erlebt habe.
Nach der Suppe servierte man uns den Bistrosalat. Dieser kam in einer größeren Schüssel, für mich war er etwas zu "sandig herb" angemacht, das lag aber an dem bombastischen Olivenöl, es kratzte ein wenig im Hals. Der Salat bestand aus sehr guten Einzelkomponenten, keine Fertiggewürzmischung, sondern nur frische Kräuter. Dazu Rukola und noch andere hochwertige Blattsalate. Meiner Frau schmeckte der Salat spitzen mäßig, super fand ich die Anrichte mit der großen Schüssel und den kleinen weißen Tellern.
Meine Frau war ebenfalls von der angebotenen selbstgemachten Waldmeister Limonade begeistert. ich hab sie probiert, die war bombastisch gut, auch das Hefebier schmeckte mir an diesem Abend herausragend gut, die regionale Brauerei "Huber" hatte ich so noch nicht auf dem Radar - stark würziger Abgang, das passt.
Oben kurz erwähnt gab es dann Probleme mit dem Zeitmanagement, ich suchte mir da in der "Pause" einen Merlot vom Jungwinzer Zelt aus, dieser wurde dann "versehentlich" eiskalt serviert. Bei knappen 32 Grad vielleicht auch als Erfrischung gedacht, ging dieser dann aber zurück. Nach 10 Minuten kam dann ein weiteres Glas, der war nicht optimal temperiert, aber besser. Eine knappe Stunde verging bis uns die Hauptspeisen aufgetischt wurde. Flanksteak mit Bohnenragout, Zuckerschoten und Brotsalat sowie vegetarische Gnocchis mit Sommergemüse und Thymian. Den Thymian habe ich bei den Gnocchis etwas vermisst, dennoch war das Gericht lecker, in sich stimmig, das Gemüse schön knackig.
Mein Flanksteak war wie ein Fächer aufgeschnitten worden, medium gegart, allerdings fand ich es etwas wenig Fleisch. Da hätte es ein bißchen mehr sein können, auch meinte meine Frau, dass sie noch 2,3 Gnocchis hätte mehr essen können. Aber das hier ist schon meckern auf hohem Niveau. Auf beiden Tellern war das Gemüse sehr bissfest, mein Brotsalat war teilweise zu hart.
Als Pre-Dessert wurde uns ein kleines Gläschen mit selbst gemachter Vanille-Creme, Kirschen und Streusel serviert. Das schmeckte uns ausgezeichnet. Zum Abschluss wurde meiner Frau ein Stück selbst gemachter Yoghurtkuchen, sowie Johannisbeere und ein Johannisbeere-Sorbet serviert. Das Dessert ein sehr guter Abschluss, allerdings war meine Auswahl an Rohmilchkäse mir und meiner Frau mit dem angepriesenen Chutney von der Stachelbeere und dem selbstgebackenen Fruchtbrot das "Prädikat" ausgezeichnet wert, so dass ich beim Essen auf aufgerundete 4,5 Sterne komme.
Verlangt man die Rechnung, kommt diese in einem witzigen Luftpostumschlag, Kartenzahlung gibt es bei den Bistronauten nicht. Nur Bares ist wares !!
Fazit:
Bei den Bistronauten isst man ausgezeichnet, aber in gemütlicher Atmosphäre. Beim Service merkt man aber schnell, dass man hier in einem Regionalen-gutbürgerlichen Restaurant sitzt.
Das Essen einfach, in sich stimmig, ausgezeichnet abgeschmeckt und mit besten regionalen Zutaten zubereitet. Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch, wenn wir mit Freunden das zweite Mal die Bistronauten in wenigen Wochen besuchen werden, allerdings finde ich den Hype drumherum "5 Monate Wartezeit" etwas überzogen. Empfehlung !!
.... und das alles ohne künstliche Geschmacksverstärker. Regionales statt internationales, das ist die Devise der beiden ehemaligen Musterschüler des Strahlenberger Hofs. Die Köche Max Stoll und Johannis Raiber haben bewusst bei der Eröffnung der Bistronauten vor knapp eineinhalb Jahren auf Werbung verzichtet, in einem Interview in der Mannheimer Morgenzeitung erklärt der Jungkoch "Wir kochen das, was die Natur hergibt. Und es soll aus der Region kommen. Wir haben damit nicht geworben, weil wir nicht wussten, ob es funktioniert. Aber es... mehr lesen
4.0 stars -
"Kochen, was die Natur hergibt ...." DaueresserGK0712 .... und das alles ohne künstliche Geschmacksverstärker. Regionales statt internationales, das ist die Devise der beiden ehemaligen Musterschüler des Strahlenberger Hofs. Die Köche Max Stoll und Johannis Raiber haben bewusst bei der Eröffnung der Bistronauten vor knapp eineinhalb Jahren auf Werbung verzichtet, in einem Interview in der Mannheimer Morgenzeitung erklärt der Jungkoch "Wir kochen das, was die Natur hergibt. Und es soll aus der Region kommen. Wir haben damit nicht geworben, weil wir nicht wussten, ob es funktioniert. Aber es
Meine Frau und ich sind auf dem Heimweg von Lampertheim und suchen das Lampertheimer Schützenhaus, an einem Schild biegen wir ab "Gaststätte Schützenhaus", allerdings ahnungslos, dass wir inzwischen wieder in Baden Württemberg angekommen sind.
Wir parken und merken, wir sind die einzigsten Gäste, es steht nur ein Fahrrad und noch ein Auto direkt am Schützenhaus (wohl der Koch/Chef). Das Schützenhaus liegt genauer gesagt, mitten im Wald zwischen den Mannheimer Stadtteilen Blumenau und Neuschloß am alten Wasserwerk. Wir suchen uns einen Tisch am Fenster aus und studieren die Karte. Ich suche vergebens griechische Gerichte, den wir wollten eigentlich zu einem Griechen. Die Bedienung klärt uns auf, wir sind auf der Blumenau in der ehemaligen Schnitzel-Ranch. Yeahhhh, Schnitzel !!
Wir bekommen die Karte. Was als erstes auffällt ist, dass sehr viele Speisen mit Geschmacksverstärker aufgepeppt werden. Schnitzel satt, dazu noch einige Klassiker aus der Schützenhaus äähh Schnitzelranch Historie.
Wir entscheiden uns für eine Empfehlung auf der Tafel. Alpen-Schnitzel mit Käse überbacken, Rahmsoße und Spätzle (10,90 inkl. Salat), vorab sollte es ein dazu angebotener Beilagensalat sein. Die Getränke wurden zeitnah serviert.
Zuerst wurde der Salat gereicht. Der schmeckte ordentlich, leicht Essiglastig. Brechbohnen, Dicke Bohnen, Saubohnen, Grüner Salat und Blaukraut. Da hat die Küchenhilfe wohl zu viel Bo(h)nanza in der Kindheit geschaut ;-)
Was uns dann aufgetischt wurde, ernteten wir mit einem ersten großen Entsetzen. Es hat auf den ersten Blick nicht gut ausgeschaut. Ein halbes Pfund Tüten Spätzle, auf einem großen XL Teller, welche wohl keine Butter und auch kein Salz gesehen hat. Neben dran 2 große Schnitzel, so groß wie Elefantenohren, wellig paniert, allerdings gleichfarbig ausgebacken bzw ausfrittiert. Ich denke dass man sich hier keine große Mühe gemacht hat und einfach die Schnitzel in die große Universal Fritteuse gelegt hat. Obendrauf große Käsescheiben, unten war die wässrige Rahmsauce, welche die Schnitzel wohl aufgesaugt hat. Beim Anschnitt ist mir ein Spritzer Soße direkt vom Schnitzel raus über die Hose drauf. Eine 10,0, ohne Abzug, direkt auf die Hose.
Wir hatten beide Hunger, aber das ging nicht. Die Schnitzel schmeckten fade, die Soße absolut wässrig, die Spätzle schmeckten ebenfalls nach nichts. Mit viel Panade und viel Käse auf der Gabel konnte man erahnen, wie das Gericht wohl schmecken würde, wenn man es wohl frisch machen würde ?? --> Nein, Keine Chance. Wenn ich die Schnitzel mit denen zB von der Morgenröte auf dem Waldhof vergleiche, sind das Jahre, ja, sogar Lichtjahre Differenz.
Fazit:
Die sehr sympathische Bedienung kam dann mit Alufolie und meinte, ob sie uns die Schnitzel wohl einpacken dürfte. Wir wollten sie nicht enttäuschen und meinten, wir haben wohl in der Vergangenheit zu viel Schnitzel gegessen und haben deswegen wohl da keinen Appetit mehr darauf. Ganz ehrlich ?? So unterirdisch schlecht gemachte Schnitzel haben wir schon ewig nicht mehr gegessen. Da sind selbst die 4,50 Euro Schnitzel vom Dimi 2-3 Klassen besser.
Meine Frau und ich sind auf dem Heimweg von Lampertheim und suchen das Lampertheimer Schützenhaus, an einem Schild biegen wir ab "Gaststätte Schützenhaus", allerdings ahnungslos, dass wir inzwischen wieder in Baden Württemberg angekommen sind.
Wir parken und merken, wir sind die einzigsten Gäste, es steht nur ein Fahrrad und noch ein Auto direkt am Schützenhaus (wohl der Koch/Chef). Das Schützenhaus liegt genauer gesagt, mitten im Wald zwischen den Mannheimer Stadtteilen Blumenau und Neuschloß am alten Wasserwerk. Wir suchen uns einen Tisch am... mehr lesen
Zum Schützenhaus
Zum Schützenhaus€-€€€Restaurant, Biergarten, Gaststätte0621783341Alter Frankfurter Weg 15, 68307 Mannheim
1.0 stars -
"Mitten im Wald, umgeben von endloser Natur, eine Gaststätte für Holzfäller !!" DaueresserGK0712Meine Frau und ich sind auf dem Heimweg von Lampertheim und suchen das Lampertheimer Schützenhaus, an einem Schild biegen wir ab "Gaststätte Schützenhaus", allerdings ahnungslos, dass wir inzwischen wieder in Baden Württemberg angekommen sind.
Wir parken und merken, wir sind die einzigsten Gäste, es steht nur ein Fahrrad und noch ein Auto direkt am Schützenhaus (wohl der Koch/Chef). Das Schützenhaus liegt genauer gesagt, mitten im Wald zwischen den Mannheimer Stadtteilen Blumenau und Neuschloß am alten Wasserwerk. Wir suchen uns einen Tisch am
Geschrieben am 16.07.2015 2015-07-16| Aktualisiert am
16.07.2015
Besucht am 11.06.2015
Unseren diesjährigen Vorsommer-Urlaub verbrachten wir in Österreich, auf der Heimfahrt verbrachten wir ein Tag in München und einige Tage in Augsburg, ich hatte hier bei Gastroguide bereits darüber berichtet. Als ich meine Rechnungen am letzten Wochenende durch gegangen bin, griff ich mir an den Kopf. Der König von Flandern, in einigen Apps auf meinem Smartphone eine dicke Empfehlung, am letzten Abend waren wir Gast in dem Restaurant, das hatte ich komplett vergessen.
Wir schauten uns bereits im Vorfeld die Homepage an, die machte auf uns einen gelungenen, aber auch sehr einfachen Eindruck. Rezepte, Galerie-Fotos, Speisekarte sowie die Tagesgerichte, die wöchentlich aktualisiert werden. Wir steigen gut 20-30 Stufen hinab, wir haben keinen Aufzug gesehen, daher ist das Restaurant auf den ersten Blick nicht Rollstuhlgerecht. Unten angekommen erwartet uns eine herzlich sympathische Bedienung, sie zeigt uns den Außenbereich, allerdings ist dieser nicht wirklich einladend. Ein Außenbereich, irgendwo in einem düsteren Innenhof, ohne Licht, ohne Leuchtmittel, das muss nicht sein.
Wir also zurück, ich frage ob man in den großen Kesseln auch selbst Bier braut. "Ja klar, wir brauen selbst" - wir bestellen uns 2 Biere, einmal eine kleine Radler sowie ein 0,3 Helles. Der Radler war ok, das helle alles andere als süffig und bierig. Note 6 mit Stern. Nachdem ich 2x das Gesicht verzog wurde mir eine Alternative angeboten. Ich entschied mich für das Hefe in der 0,5er Version, das war in Ordnung, allerdings fehlte es auch hier am Geschmack, an der Trübung, an einem starken Abgang.
Liest man die Schlemmeratlas App durch wird einem schnell klar, was den Gast erwarten wird. Viel Fleisch, so empfiehlt das Haus " Schwabenteller"; "Grillteller"; oder der "Bayernteller", alle 3 Teller mit viel Fleisch. Fleischlose bzw vegetarische Alternativen sahen wir keine auf der Karte. Gut, es gab Käsespatzen, aber richtig vegetarisch wegen des Kälberlabs ist der Käse ja bekanntlich nicht.
Meine Freundin entscheidet sich für die Käsespatzen, diese gibt es Original mit dem Stinkekäse "Rässkäse" oder mit einer Gouda/Emmentaler Mischung. Wir entscheiden uns gegen das Original, den das Originale Rezept ist für uns ein No Go. Dazu sollte es vorab ein gereichter Beilagensalat sein und das ganze sollte uns 8,70 kosten.
Ich entschied mich für den Schwabenteller, Schweineschäufele, Leberkäs, Krustenbraten, Schupfnudeln, Sauerkraut. Das einzig gute an den Beilagen, dass das wässrige und einfach aufgewärmte Sauerkraut mit Speck war, ansonsten hatte das Kraut keinen Geschmack. Der Leberkäs war kein Leberkäs so wie wir Pfälzer den kennen, es war ein einfacher (feiner) Fleischkäse, der schmeckte nicht schlecht, allerdings vermisste ich Soße und Senf. Die Schupfnudeln waren furchtbar, sie hatten Röstaromen, allerdings wohl vom Vorkochen. Denn meine Schupfnudeln waren eiskalt, gummiartig und überhaupt nicht essbar. Die Schweineschulter, das Schäufele mit das Beste auf dem Teller, allerdings sehr fettig und ölig. Der Krustenbraten hatte eine ordentliche Kruste, allerdings war auch dieser kalt. Man kennt das ja vom Urlaub, kalter Braten im Brötchen auf der Autobahnraststätte, nach der 20 Stunden Autofahrt. Der Papa freut sich, es sind nur noch 10 Stunden bis Almeria.
Bei uns kam leider keine Freude auf bei diesem Gericht, obwohl es auf dem Bild für den Leser wohl anders aussieht ?? Meine Freundin hatte allerdings Glück bei Ihren Käsespatzen, dies waren schön warm, cremig und schön käsig ohne zu stinken. Auch der vorab gereichte Beilagensalat war in Ordnung. Erfreut hat uns das Serviceteam, sie versuchten unser Gericht mit einer heißen Bratensauce aufzupeppeln, aber nachdem ich wiederum mein Gesicht verzog und die Bedienung aufmerksam machte, dass der Koch sich nicht mal die Mühe gemacht hat, die Schupfnudeln in Butter zu schwenken, einfach zu erwärmen, entschuldigte sie sich für den Fauxpass und nahm das Gericht von der Rechnung.
Fazit:
Keine Empfehlung !!
Unseren diesjährigen Vorsommer-Urlaub verbrachten wir in Österreich, auf der Heimfahrt verbrachten wir ein Tag in München und einige Tage in Augsburg, ich hatte hier bei Gastroguide bereits darüber berichtet. Als ich meine Rechnungen am letzten Wochenende durch gegangen bin, griff ich mir an den Kopf. Der König von Flandern, in einigen Apps auf meinem Smartphone eine dicke Empfehlung, am letzten Abend waren wir Gast in dem Restaurant, das hatte ich komplett vergessen.
Wir schauten uns bereits im Vorfeld die Homepage an,... mehr lesen
Brauhaus König von Flandern
Brauhaus König von Flandern€-€€€Wirtshaus, Brauhaus082120709818Maximilianstraße 25, 86150 Augsburg
2.0 stars -
"Schade, das war nix ..." DaueresserGK0712Unseren diesjährigen Vorsommer-Urlaub verbrachten wir in Österreich, auf der Heimfahrt verbrachten wir ein Tag in München und einige Tage in Augsburg, ich hatte hier bei Gastroguide bereits darüber berichtet. Als ich meine Rechnungen am letzten Wochenende durch gegangen bin, griff ich mir an den Kopf. Der König von Flandern, in einigen Apps auf meinem Smartphone eine dicke Empfehlung, am letzten Abend waren wir Gast in dem Restaurant, das hatte ich komplett vergessen.
Wir schauten uns bereits im Vorfeld die Homepage an,
Das Stövchen zu meiner Zeit, als ich meine Banklehre gemacht habe, schon damals eine Institution. In der Gegenwart hat sich das Stövchen zu einem richtigen Restaurant mit Wohlfühl-Charakter gemausert, wahrscheinlich wegen den sehr günstigen Preisen. Hier ist der Euro nicht zum Teuro geworden.
Liest man Tripadvisor durch, so kommt einem auf Platz 29 das Stövchen entgegen. (bei TripAdvisor auf Platz 29 von 495), gut in Mannheim sind auch einige Lokale unter den Top 50 wo ich mich frage, wie kann das sein ??
Wir schlendern an diesem warmen Sommertag durch Karlsruhe und haben Hunger, obwohl, Hungern nicht. Aber Lust was zu Essen. Eine Kleinigkeit, dazu 2,3 gekühlte Bierchen. Witzigerweise haben meine Frau und ich an das Stövchen bereits schon morgens im Zug gedacht.
Angekommen waren wir überrascht, das Stövchen hat auch einen "gekühlten" Biergarten. Dieser machte was her. Schattige Plätzchen, kühle Sansteinmauern und ein Service zum Wohlfühlen. Freundlich, aufmerksam, sympathisch ohne aufdringlich zu wirken. Wir studieren die Tagesangebote an der Tafel. Tagesmenü (Suppe, Salat, Fisch & Dessert für 5,50), hört sich nicht schlecht an. Wir schauen auf die Karte: Unsere Klassiker: frisch geklopftes Schweine-Schnitzel, mit frittierten Potatos und kleinem Salat für 3,80. Oder der "Hammer" Flammkuchen, griechischer Art mit Oliven und Schafskäse für 4,20.
An diversen Tagen gibt es verschiedene Bierangebote, so zB der Montag, jedes Bier auf der Karte in 0,1 Probiergläser für 90 Cent.
Der Innenraum ist typisch für ein Karlsruher Lokal. Viele Blechschilder und Verweise auf regionale Feste, dennoch gemütlich und einladend. Auch die Toiletten machen einen sauberen und gepflegten Eindruck. Immer wieder tragen die Bedienungen gut ausschauende Flammkuchen auf größeren dünnen Holzbrettchen an uns vorbei. Wir lesen auf einer Tafel: "Tagesflammkuchen - Gärtner mit Biss für 4,10"
Zum Durst bestelle ich mir ein großes Höpfner Hefe-Radler (1,0 L) meine Freundin eine große Maracuja-Saftschorle (0,5). Mein Hefe-Radler bekomme ich in einem 1 Liter Maßkrug, mit dem witzigen Stövchen Schriftzug, es war aber nach kurzer Zeit bereits leer, so dass ich mir ein normales 0,5er Hefe von Höpfner bestellte. Dieses kam auch in einem (kleinen) Maßkrug, Hefeweizen-Gläser scheint es im Stövchen nicht zu geben, uns hat es aber nicht weiter gestört.
Da wir der Meinung waren, dass es sich bei den angebotenen Preisen um kleinere Portionen wohl handeln würde, entscheiden wir uns für eine Vorspeise, Ofenkartoffel mit Kräuterquark für schlappe 2,50. Auf einem weißen Teller kam eine riesige Ofenkartoffel, die Haut sehr dünn, es handelte sich wohl um immens große neue Kartoffeln. Die Schale schmeckte fantastisch, die Kartoffel wohl vorher in Salzwasser gegart, dazu gab es einen selbst gemachten Kräuterquark mit leichter Knoblauch Note.
Als "Hauptspeise" teilten wir uns jeweils einen Karlsruher Wurstsalat (die Wurst kommt von einem Karlsruher Metzger) mit Baguette (3 Euro !!!!!!) sowie den angebotenen Gärtner Flammkuchen für 4,20. Beide Gerichte machten uns richtig glücklich. Der Wurstsalat schmeckte süß-sauer, er war mit Paprikapulver verziert, als Sättigungsbeilage gab es 3 Salzstangen, die im Salat steckten. Das begleitende Baguette war ofenwarm, ganz ehrlich, ich habe für solche Wurstsalate auch schon 7,8, 9 oder 10 Euro bezahlt.
Das Highlight war aber der Gärtner Flammkuchen, oben drauf Zwiebel und Mais, dazu ein leicht gewürzte Creme Fraiche Masse. Der war super !! Der Boden knusprig, er brach ab, typisch für einen Flammkuchen-Boden.
Leider hatten wir nach dem Essen kein Platz mehr für einen süßen Flammkuchen, wir hatten ja auch keinen großen Hunger, nur Lust was zu Essen und zu trinken (ich hatte in der Zeit 2 Liter Hoepfner Hefe getrunken, wie gut dass wir vorausschauend mit dem Zug gekommen sind)
Fazit:
Schade, dass das Stövchen so weit weg ist !!
Das Stövchen zu meiner Zeit, als ich meine Banklehre gemacht habe, schon damals eine Institution. In der Gegenwart hat sich das Stövchen zu einem richtigen Restaurant mit Wohlfühl-Charakter gemausert, wahrscheinlich wegen den sehr günstigen Preisen. Hier ist der Euro nicht zum Teuro geworden.
Liest man Tripadvisor durch, so kommt einem auf Platz 29 das Stövchen entgegen. (bei TripAdvisor auf Platz 29 von 495), gut in Mannheim sind auch einige Lokale unter den Top 50 wo ich mich frage, wie kann das... mehr lesen
4.0 stars -
"Klasse Flammkuchen, außerirdisches Preis-Leistungsverhältnis !!" DaueresserGK0712Das Stövchen zu meiner Zeit, als ich meine Banklehre gemacht habe, schon damals eine Institution. In der Gegenwart hat sich das Stövchen zu einem richtigen Restaurant mit Wohlfühl-Charakter gemausert, wahrscheinlich wegen den sehr günstigen Preisen. Hier ist der Euro nicht zum Teuro geworden.
Liest man Tripadvisor durch, so kommt einem auf Platz 29 das Stövchen entgegen. (bei TripAdvisor auf Platz 29 von 495), gut in Mannheim sind auch einige Lokale unter den Top 50 wo ich mich frage, wie kann das
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Ob nun die Budesgartenschau in ferner Zukunft kommt oder nicht, da streiten sich die Geister. Unklar, auch die Aubuckel Fahrbahn. Die Architekten planen ohne Fahrbahn – dabei ist völlig unklar, ob es im Gemeinderat eine Mehrheit für ihre Verlegung gibt.
Meiner Frau und ich sind bei unserem Besuch letzten Sonntag auch einige Ungereimtheiten aufgefallen. Warum schafft es das Lokal nicht, mal "anständiges Personal" im Service Bereich einzustellen. Liegt es an dem Schlemmerblock und den bekannten 2:1 Essen ??
Wir schauen uns um, der ganze Biergarten ist voll, es werden immer wieder Bier, Wein und Wasser bestellt, aber die Hälfte wird von den Bedienungen vergessen. Wir schauen in die Karte, diese sieht neuwertig aus. Einige Gerichte sind verschwunden, so die Burger (schade, die waren super), einige sind geblieben. Salat kostet jetzt extra, auch die Preise für die Schnitzel scheinen nach oben gegangen zu sein. Aber ganz ehrlich, Tagesempfehlung "Sauerbraten mit Knödel" und "Schmorbraten mit Dinkel-Spätzle" sind doch keine Sommergerichte. Wie wär es mit einer "in Butter geschwenkte Tagliatelle mit frischen Pfifferlingen" ?? Leider Fehlanzeige ...
Dennoch überrascht uns der Koch mit immer neuen Schnitzelvarianten, so zB "Schnitzel Sweet and Spicey" (mit frischer Ananas, frischer Mango, rotem Chilli und Käse überbacken) groß für 12,90. Da das Kochschnitzel auch 12,90 zu Buche schlägt, entscheiden wir uns für diese Beiden.
Inzwischen ist mein Hefeglas (Welde vom Fass 0,5 für 3,50) leer, es wird nicht nachgefragt ob ich noch eins möchte, am Nachbartisch unterhält sich ein Pärchen " ob denn die gegrillten Peperoni noch kommen??" - sie tun es nicht. Es werden die beiden Hauptgerichte serviert, ein Salat mit gegrilltem Fleisch sowie das Rumpsteak, das sieht wirklich tadellos aus. Wir schauen uns um, wir sehen keine weiteren Schlemmerblöcke :-)
Nach einer knappen Stunde kommen dann auch unsere beiden Schnitzelvarianten. Die Schnitzel sind hier das Aushängeschild, auch wenn sie an die Qualität der Mörgenröte-Schnitzel nicht herankommen. Dafür sind sie in der Alten Au zu dick, das Fleisch zu fest, die Panade zu ungewürzt. Dennoch schmackhaft, das Kochkäseschnitzel ist in sich stimmig, der Kochkäse schön cremig. Meine Variante ist leider zu trocken ausgefallen. Den roten Chilli suchte ich leider vergebens, auf Nachfrage erklärt mir die Bedienung "den sehen sie doch nicht, da er mit Käse überbacken ist" - Autsch, unter dem Käse leider auch nichts zu sehen, dafür schmecken die Mango`s und die Ananas-Stückchen leicht pikant, ohne scharf und wirklich spicey zu sein. Der Käse in Ordnung, das Gericht leider nicht in sich stimmig.
Fazit:
Schade, das Kochkäseschnitzel das einzig positive, mit Abstrichen auch meine Schnitzelvariante. Die Bedienungen passen überhaupt nicht in das von uns "kennengelernte Gesamtbild der Alten Au".