1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 397 Bewertungen 689903x gelesen 7834x "Hilfreich" 7632x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 02.12.2017 2017-12-02| Aktualisiert am
02.12.2017
Besucht am 25.11.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
Wir gehen Samstagmittags gerne in den Dachgarten. So war das bisher in den letzten 24 Monaten, aber nicht dass wir jeden Samstagmittag im obersten Stock des Engelhorn Kontraktes unseren Mittagstisch einnehmen, aber im letzten Jahr waren wir bestimmt ein Dutzend mal hier. Leider, ist ein starker Abwärtstrend zu sehen. Quasi als letzter Besuch wohl der vor genau einer Woche.
Gute 12 Monate ist es her, als ich hier bei GG das letzte Mal über den Dachgarten berichtete. Der Dachgarten liegt quasi neben dem Sterne Restaurant Opus V von Tristan Brand. Man teilt sich mit dem Sterne Restaurant sogar die Toiletten.
2013/ 2014 stockte Engelhorn das Haupthaus um zwei Etagen auf. Dadurch konnte des Unternehmen seine Designabteilung vergrößern. Zudem eröffnete 2013 das Gourmetrestaurant OPUS V unter der Führung von Küchenchef Tristan Brandt, allerdings war der letzte Besuch dort für uns keine kulinarische Offenbarung (siehe hier die Bewertung bei GG), umso mehr erstaunte mich der neue Michelin Führer. Das Opus V hat zwei Michelin Sterne, das Le Corange einen (ich glaub`s nicht). Teuer war das Opus schon immer, auch das Le Corange hat da ordentlich Schotter drauf gepackt. Im Dachgarten bekommt man dafür nur hier und da gelegentlich eine Preiserhöhung mit. Wobei? Mittlerweile bekommt der Kunde auch hier„nichts mehr geschenkt" - nicht mal Wasser.
Von Montag bis Samstag gibt es im Dachgarten „je nach Verfügbarkeit“ von 11-15 Uhr Tagesessen für 6,90. In letzter Zeit hat die Qualität der Speisen leider etwas nach gelassen, dafür waren bis jetzt die Bedienungen meist aufmerksam. Das Ambiente angenehm. Wir hatten nicht reserviert, das geht im Dachgarten erst ab einer Mindestanzahl von 8 Personen und so frech sind wir einfach nicht. Kommt man in den Dachgarten rein, stehen rechts an der Bar sogenannte "Not" Euro Paletten, diese sind zusammen genagelt, an diesen waren wir auch schon einmal, bequem sitzen tut man dort aber nicht. Da aber aktuell vor dem Dachgarten Aktionswochen „Elsäßer Fest“ war, kamen wir hinten rein. Zu unserem erschrecken alle Tische bis auf den letzten Platz besetzt. Auch draußen, der Wintergarten war geschlossen, auch nix frei. Wir liefen einmal herum, da auf einmal eine 4 er Gruppe an zwei zusammen gezogenen zweier Tischen gingen. Begeistert sahen die vielköpfige Gruppe nicht aus, der Mann sichtlich angefressen (wir hatten die teure Geisterstunde noch vor uns). Wir schnappen uns also zeitgleich mit einem etwas älteren Ehepaar, ich denke die waren so Mitte 40 :-), den zweier Tisch. Eine blonde Servicekraft „ Moment, so geht’s nicht am Tresen warten seit 30 Minuten 2 Pärchen“ - Wow, tolle Begrüßung. Da am Tresen aber niemand war und die Servicekraft wohl nicht die haus eigenen Spielregeln kannte, saßen wir uns und warteten.
Von den Gesichtern leider alles Unbekannte im Service, auch in der offenen Küche habe ich niemand Bekannten gesehen, bis auf den 2** Sternekoch, er holte mit einem weiteren Hilfskoch Convenience Salat (schon gewaschen und zerrupft in Folie). Wir und die beiden am Nachbartisch, wir warteten, bis dann eine Blonde Kraft kam.Hochgesteckte Haare, Brüste raus gestreckt. Ein Blondchen „was darfs sein?“ wir wollten die Karten. „Ah so, die Karten“ und weg war sie. Nein, nicht die Spielkarten und auch nicht die Postkarten. Meine Frau holte uns und dem Pärchen am Nachbartisch 4 Speisekarten, sie lagen gefühlte 2,50 Meter weiter auf der Theke.
Ah, die Speisekarten. Das Tagesgericht lachte mich nicht so richtig an, hausgemachte Tortellini mit Waldpilzen und Rahmsauce oder Hähnchen-Keule (ich mag kein Geflügel). Also nahm ich für den Kreislauf einen Sekt, für den Durst ein Hefe von Paulaner (vom Fass 0,50 4,20), meine Frau ein kleines stilles Wasser (0,2 für 2,50 in der Flasche) . Am Nachbartisch bestellte der Mann ein Pils, die Frau hatte wohl eine Allergie und bat um ein Glas heißes Wasser. Die prompte Antwort“ dann muss ich ihnen aber einen Tee abziehen,auch wenn sie nur heißes Wasser wollen. Denn das gibt’s bei uns nicht“. Guter Service sieht anders aus. Sie nahm dann die Hähnchen-Keule, der Mann einen Wagyu Beef Burger 200 Gramm für 21,90. Keine Frage wie der Burger sein soll. Gut, meine Frau nahm einen Salat mit Curry-Hähnchen Geschnetzeltes, ich nahm das Schweine-Schnitzel „Wiener Art“ mit Pommes und Salat für sage und schreibe 12,90 (kein Kalb).
Keine 45 Minuten später kamen dann auch schon unsere Essen. Das Schnitzel sah so schlecht nicht aus.
Panade schön kross und bräunlich ausgebacken. Die Pommes einigermaßen in Ordnung, der Salat gut angemacht. Meine Frau war einigermaßen des Lobes für ihren Salat.
15 Minuten später kamen dann auch schon das Tagesessen und der Wagyu Beef Burger am Nachbartisch. In der Zwischenzeit orderte die Frau erneut ein heißes Glas Wasser (3,80). Heute war der Dachgarten voll, die Geräuschkulisse so leise wie am Hamburger Bahnhof zur "Rush Hour", Ambiente wie in der Bahnhofskneipe - es fehlte nur die Dame mit den rosa Radlerhosen "Na Süßer, für 30 Euro mache ich alles"- die Letzte übrigens hat bei uns im Keller die Fliesen verlegt, als mein Nachbar ihr begegnete :-)
Ich schnitt das Schnitzel an, schön saftig, ich schob das Fleisch in den Mund und war enttäuscht. Ich salzte nach, das half nix. Also nochmal zum Salzstreuer gelangt. Wieder eine Niete. Das Fleisch wurde zwar paniert, aber es war überhaupt nicht gewürzt, das konnte man maximal auf der Mannheimer Messe bei der Losbude als Niete platzieren. Kein Salz auf dem Fleisch, kein Pfeffer in der Panade. 0,0. Ich ging mit dem Teller zur Theke und fragte nach ob ich ein neues Schnitzel bekommen würde. Es wurde vergessen zu würzen. „Kein Problem“, ich sollte ein neues bekommen. Nach 5 Minuten bekam ich dann diesen Teller hingestellt:
In 5 Minuten ein neues Gericht hin gezaubert, ala Coperfield. Es war natürlich mein alter Teller. Blondchen sollte mir einen Gruß ausrichten vom Chef"Führer" äähhh "Rührer" „er habe probiert. Das sei ein ganz normales Schnitzel. Ich würde kein neues bekommen“. (Friss oder stirb, neee, iss klar). Mir verschlug es die Sprache. Ich machte die Panade weg und zeigte das der Bedienung.
Das Fleisch, so nackt wie ein frischer Babypopo (und mittlerweile kalt). Da würde sie sich nicht auskennen, ich solle mich nicht so anstellen. Kein Entschuldigen, gar nix. Ich ließ dann ¾ zurückgehen, musste aber den vollen Preis bezahlen.
Der Wagyu Beef Burger am Nachbartisch war übrigens schön medium aber Begeisterung sieht beim Gast dann doch anders aus. Es fehlte wohl der Geschmack. Und 7,60 für zwei kleine Gläser heißes Leitungswasser ? Da kommen Erinnerungen hoch als Opa-Engelhorn Massengräber als teures Fabrikgelände verkauft hat.
Zu guter letzt sahen wir nochmals in die Küche. Sahen wir wenigstens etwas positives ? Da, der Pizzabäcker zog eine dann doch arg verkohlte Pizza aus dem Ofen, die war ziemlich schwarz und verbrannt. Luigi sah den Chefkoch an und zog mit den Achsel, der Oberchefkoch zuckte ebenfalls,schüttelte mit dem Kopf und zeigte mit dem Finger nach draußen. Servieren, und zwar "dalli".
Fazit:
Der Laden brummt, aber so schnell sieht uns der Dachgarten nicht mehr. Es kann ja mal was schiefgehen, aber dann sollte man wenigstens den Fehler erkennen und es versuchen dem Gast es Recht zu machen. Als Gast sich als Gast und König fühlen ? Eher als bezahlender Kunde ohne Umtauschrecht. Ich habe das Gefühl, das man hier auf Gewinnmaximierung aus ist. Der Rubel muss rollen. Für Snob`s, die keine Auster öffnen ohne vorher anzuklopfen. Diese waren leider an dem Tag schon alle (ein Stockwerk tiefer) ... Keine Empfehlung !!
Wir gehen Samstagmittags gerne in den Dachgarten. So war das bisher in den letzten 24 Monaten, aber nicht dass wir jeden Samstagmittag im obersten Stock des Engelhorn Kontraktes unseren Mittagstisch einnehmen, aber im letzten Jahr waren wir bestimmt ein Dutzend mal hier. Leider, ist ein starker Abwärtstrend zu sehen. Quasi als letzter Besuch wohl der vor genau einer Woche.
Gute 12 Monate ist es her, als ich hier bei GG das letzte Mal über den Dachgarten berichtete. Der Dachgarten liegt quasi... mehr lesen
1.5 stars -
"Friss oder stirb !! Vom ehemaligen Favoriten mittlerweile zu einem „no go“ Restaurant – vorbei der Charme der „Samstagmittag, hier bleib ich mal für 70,80 Minuten“ Zeit – oder „Gewinnmaximierung auf Teufel komm raus!!" DaueresserGK0712Wir gehen Samstagmittags gerne in den Dachgarten. So war das bisher in den letzten 24 Monaten, aber nicht dass wir jeden Samstagmittag im obersten Stock des Engelhorn Kontraktes unseren Mittagstisch einnehmen, aber im letzten Jahr waren wir bestimmt ein Dutzend mal hier. Leider, ist ein starker Abwärtstrend zu sehen. Quasi als letzter Besuch wohl der vor genau einer Woche.
Gute 12 Monate ist es her, als ich hier bei GG das letzte Mal über den Dachgarten berichtete. Der Dachgarten liegt quasi
Geschrieben am 21.11.2017 2017-11-21| Aktualisiert am
15.06.2019
Besucht am 17.11.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 34 EUR
… heute gibt es kein Blech, heute gibt es Bronze ….
alle 4 Jahre sind die Olympischen Sommerspiele, auch wenn der eigentliche Sinn der olympischen Spiele mittlerweile in der Gegenwart im olympischen Feuer regelrecht verraucht sind, schaue ich mir diese immer wieder gerne an. Zum einen, weil wir mittlerweile einen 70 Zoll großen ultraHD TV im Katzenzimmer haben (unsere beiden Tiger sind begeistert) zum anderen weil ich schon in meiner Jugendzeit gerne draußen im Sommer aktiv und kurz davor war in den Landauer Leichtathletikverein zu wechseln; nachdem ich bei dem Bundesjugendspielen knapp 4000 Punkte für drei Disziplinen bekommen hatte und dafür ein Sportlehrer von der Lauterner Sportschule mich haben wollte. Eines der Highlights bei Olympia: Wer ist der schnellste Mann der Welt? 100 Meter Finale, beim letzten Finale war weltweit die größte Einschaltquote (noch vor der Bundestagswahl in Deutschland und der Präsidentenwahl des Hohlkopfes in Amerika). Dort gilt sie die magische Grenze: 10 Sekunden. Noch nie ist ein Deutscher bzw ein hellhäutiger Athlet unter 10,0 gelaufen. Diese gilt es anzuvisieren. Und was für Johnson, Lewis und Bolt gilt, gilt in meiner Burgerreise auch für die teilnehmenden Lokale/Imbisse/Restaurants. 10 Minuten !! - denn das ist die Grenze, was ein Fast Food Gericht von einem Bistro/Restaurant Gericht unterscheidet.
Um es vorweg zu nehmen,alle 3 Kandidaten (von Platz 1-3) schaffen das locker, auch wenn, wie von meiner Frau bei dem Besuch bei Jamy`s Burger bemerkt, ein wenig getrickst wurde (dazu später mehr), aber tricksen ist erlaubt, habe selber in meiner Schulzeit auch immer (wenn es möglich war) getrickst. Ich bin ein Trickser, und Daueresser, unglaublich. In meiner Freizeit zaubere ich gerne, irgendwie passt das zusammen.
Zurück zu unserem Besuch heute, wir stehen an der Theke und studieren die Karte. Diverse Burger, ganz oben die Tuner: extra Bacon 0,99, extra Spiegelei 0,99. Manche Burger gibt es als Single oder Double Fleisch(+2,99). Auf Nachfrage erklärt mir wohl der Lokalverantwortliche:Single bedeutet 140 Gramm Beef. Nachhaltiges Beef, daher frage ich nach, woher die Rinder kommen, da Angus als Angabe. Das wisse er nicht, auch weiß er nicht, woher die Fleischstreifen (kommen jeweils frisch vom Lieferanten) bestehen, weiß also nicht der Angus-Rind-Körperteile. Unter nachhaltig ökologischer Zucht stelle ich mir ehrlich gesagt was anderes vor. Solche Basics müssen auf Nachfrage einfach da sein. Auch kann er mir keine Alternative für die Brioche ähnlichen Buns nennen, nur einen Protein Bun aus 100% Protein. Ok, bin ja kein Super Sportler, also nehmen meine Frau und ich je einen Cheese-Explosion (4 fach Käse), ich bestelle ihn medium, geht laut Nachfrage nicht, da die Paddies jeweils in dünne 70 Gramm Scheiben „gedrückt“ werden. Er verspricht mir aber, dass er sehr saftig gebraten wird. Dazu wählen wir einmal Pommes und je ein Getränk. Hervorzuheben, dass es Weizen und Pils gibt und keinen orientalischen Kräutertee wie in den anderem Moslem Burger Kantinen in Mannheim. Sehr gut.
Wir stellen also die Stoppuhr, aber leider so auffällig, dass der Inhaber wohl was zu seiner Küchencrew sagt und wir nach knapp 8 Minuten schon unsere Burger kamen:
Aber ganz ehrlich, bei den anderen haben wir auch ähnlich die Stoppuhr gestellt, aber bei den Moslems kennt man die goldene Regel nicht, da kann der Burger auch schon mal 35 -45 Minuten dauern. Nicht bei Jamy`s, sehr gut.
Die Burger (jeweils 7,99 als Single) sehen appetitlich zubereitet aus, die Buns schön glänzend, allerdings sehen sie nicht nur optisch wie ein Miniburger aus. Drei-fünf mal abgebissen, weg ist er. Deshalb noch ein zweiter. Wieder Cheese Explosion. Wieder schmeckt mir der Burger sehr gut, es stört nur das Brötchen. Beim Abbeißen noch in Ordnung, habe ich im Mund und am Gaumen einen etwas stumpfen Eindruck. Da fehlt das Knusprige, das Unterstützende. Das Brötchen sollte das Fleisch umarmen, knusprig sein und im Mund mit dem Burgerfleisch eine Einheit werden, und kein Störkörper.
Käse gut verlaufen, leider auf Nachfrage 4x Gouda. Da könnte man schon 2x2 machen, vielleicht ein würziger Dänischer Schnittkäse oder einen holländischen Höhlenkäse mit dem Gouda als Kombo?
Das Fleisch saftig, es könnte aber ein Tick mehr gewürzt sein, dennoch reicht es, auch wegen der guten salzigen Pommes und der bisherigen Bestmarke von etwas mehr als 8 Minuten Zubereitungszeit für einen Platz auf dem Treppchen. Was mich störte: die extra bestellten (ohne Aufpreis) Schmelzzwiebeln, waren auf dem heißen Fleisch eisig kalt. Angewärmte schmecken sehr viel besser auf dem Burger.
Noch was: Schnäppchen macht man bei Jamy`s (leider) keine, das wurde unter anderem auch schon bei tripadvisor und google bemängelt. Der Otto-Normal-Esser, isst locker 2 Burger + Pommes, mit Getränk is(s)t man da schnell 25 Euro weg, ein wenig viel finde ich, auch wenn die Qualität wirklich gut war.
Fazit:
Es reicht vorübergehend für Platz 3 im Ranking, allerdings fehlt auf Platz 2 (******** ******) eine Liga Fleischgeschmack+und zwei Ligen Fleischgewicht, auf Platz 1 von allem viel mehr, so dass mein Referenzburger in Mannheim (werde demnächst berichten) nicht angegriffen werden kann. Dennoch eine Empfehlung.
Aktuelle Liste für Mannheim:
1.***
2.***
3. Jamy`s Burger
4. St. James Bar & Deli
5. Henriette
6. Lachende Kuh
… heute gibt es kein Blech, heute gibt es Bronze ….
alle 4 Jahre sind die Olympischen Sommerspiele, auch wenn der eigentliche Sinn der olympischen Spiele mittlerweile in der Gegenwart im olympischen Feuer regelrecht verraucht sind, schaue ich mir diese immer wieder gerne an. Zum einen, weil wir mittlerweile einen 70 Zoll großen ultraHD TV im Katzenzimmer haben (unsere beiden Tiger sind begeistert) zum anderen weil ich schon in meiner Jugendzeit gerne draußen im Sommer aktiv und kurz davor war in... mehr lesen
4.0 stars -
"Auf die Burger .. fertig … los !! Auf der Suche nach dem besten Burger in Mannheim – heute: Jamy`s Burger „Ein Platz auf dem Siegertreppchen ist Jamy`s sicher !"" DaueresserGK0712… heute gibt es kein Blech, heute gibt es Bronze ….
alle 4 Jahre sind die Olympischen Sommerspiele, auch wenn der eigentliche Sinn der olympischen Spiele mittlerweile in der Gegenwart im olympischen Feuer regelrecht verraucht sind, schaue ich mir diese immer wieder gerne an. Zum einen, weil wir mittlerweile einen 70 Zoll großen ultraHD TV im Katzenzimmer haben (unsere beiden Tiger sind begeistert) zum anderen weil ich schon in meiner Jugendzeit gerne draußen im Sommer aktiv und kurz davor war in
Geschrieben am 29.10.2017 2017-10-29| Aktualisiert am
29.10.2017
Der Borgfelder hatte vor einem Jahr geschrieben, ein 45 Minütiger Boxenstop kann glücklich machen. Wir interpretierten das an diesem warmen Sommertag einfach neu. Geplant war, dass wir mit unseren Drahteseln bis Mannheimer HBF fuhren, von da an bis Germersheim mit dem Zug. Von Germersheim dann schließlich weiter mit dem Fahrrad, vorbei am „Baggersee in Sunnre“ nach Hördt, Rilze, durch den Wald nach Herxe, von da an über am Wasserwerk vorbei Richtung Mörlheim, Landau und von da an immer schön an den Pfälzer Bergen entlang Richtung Neustadt Weinstraße. XL Boxenstopp in der Zwockelsbrück, von da an nach Oggersheim ins Eiscafe um schließlich mit einem großen Eisbecher gestärkt die letzten 10-15Kilometer zu Radeln.
So viel zur Theorie. Theoretisch bin ich ja auch halb Landauer und halb Pirmasenser. Landauer durch meine Mutter und Pirmasenser durch den besten Freund meines Vaters. Und von diesem stand noch der alte W124 bei uns in der Garage, Cabrio – Sportline mit den bekannten Karositzen. Er flehte uns an, wir sollen ihn in der Garage stehen lassen. Gesagt getan, bei herrlichem Sonnenschein zogen wir den Frischluftstern natürlich unseren Drahtesseln vor und fuhren gemütlich nach Neustadt. Parkplätze waren an diesem Werktag genug vorhanden, wir konnten uns also komplett auf das Essen und die Weine konzentrieren.
Abropo Weine: Kuhn, Knipser, Diehl, Minges, Klein und Siegrist, da werden wir doch den passenden Tropfen finden ? Bevor wir gehen die Treppen hinauf, blicken wir nochmals in den strahlend blauen Pfälzer-Himmel, treten die Türe hinein und lesen „Mittagsmahl 16 Euro“ auf einer Tafel. Beim Eintritt ins Innere des Restaurants spürt der Gast gleich die antiquitierte "wohlfühl" Landhausatmosphäre, viel Holz, warme Farben, hohe Decken, ein Knarren beim Betreten des Parketts und diverse Holzbank/Holzstuhl- Sitzmöglichkeiten.
Wir werden von einem neuen Gesicht begrüßt, er stellt sich vor (Name leider vergessen), erklärt dass er jeden Tag mit dem Zug aus dem Saarland knappe 2 Stunden Hinfahrt und Rückfahrt hat. Sympathisch, aufmerksam freundlich und immer mit den nötigen „Smalltalk" ausgestattet, gehen die knapp zwei Stunden leider viel zu schnell rum. Er reicht uns die Speisekarte mit dem großen 5 Gang Menü, welches ja auch am Mittag seine Gültigkeit hat. Wir fragen nach dem angebotenen Mittagsmahl, er erklärt uns was es gibt. Wir fragen nach ob wir noch mit dem ein oder anderen Gang von der großen 5 Gang Karte das 3 Gang Menü aufpimpen könnten. Wir konnten. Also nahmen wir die aufgeschlagene Pfifferlingsuppe als Zwischengang.
Als kleiner Küchengruß wurde uns ein paar Scheiben Weiß- und Graubrot mit zwei Mini-Schälchen „Frankfurter Soße“ zum Dippen auf einem schlichten Holztablett gereicht. Die grüne Sauce schmeckte hervorragend, schön aufgeschlagen, am Gaumen explodierten die ersten Kräuteraromen, das herrlich weiche Weiß- und Graubrot passte wie die bekannte Faust aufs Auge.
Es ging los mit unserem Mittagsmahl. Serviert wurde eine Pfälzer Gazpacho von Pfälzer Gemüsen und Senfkörnern.
Die kalte Suppe hatte eine Wucht, man schmeckte diverse Gemüsearten heraus, die Konsistenz perfekt, das Highlight sicherlich die Senfkörner und die geeisten Gurkenwürfel. Was mir besonders gefiel. Die Gazpacho variierte mit unterschiedlichen Temperaturen, von kalt, über sehr kalt bis halb gefroren.
Danach wurde uns die geschäumte Pfifferling-Suppe serviert.
Ich fragte nach, ob als Bindung Kondensmilch verwendet wurde, die Suppe auf der Zunge extrem cremig und fast schon Kondensmilch artig weich. Aber es wurde mir erklärt, dass bei der Suppe nichts aus der Dose und nichts aus dem Päckchen komme, also auch keine Kondensmilch. Ich leg mich so weit aus dem Fenster und sage, dass war zusammen mit der „mit Asbach flambierten Steinpilzsuppe“ – welches wir in einem Gourmetrestaurant in Schladming erleben durften, die beste Pilzsuppe die ich je in meinem Leben genießen durfte. Danke hierfür. Die war eine volle 1 mit Stern. Schöne Säure, aber wunderbar ausbalanciert mit den Pilzen, perfekte Konsistenz und perfekte Temperatur gepaart mit für mich perfektem Mundgefühl - da war jeder Löffel Genuss pur. Für das auf Sterne-Niveau servierte Süppchen mussten wir jeweils 8 Euro extra zahlen, so dass wir am Ende auf jeweils 24 Euro kamen.
Als Hauptgang
gab es sensationelle selbst gemachte Tagliatelle, mit Lachs und Küstenkabeljau, das ganze schwamm in einer ganz feinem Weißwein-Hummer-Sahne Sößchen. Der Lachs und auch der Kabeljau waren mit Wumms angebraten, innen perfekt glasig, als ob kurz Norbert Dobler vorbei geschaut hätte. Die Tagliatelle perfekt al dente, toller Nudel-Geschmack. Das Sößchen passte hervorragend dazu, da wurde nichts unterdrückt, trotz der Sahne,die wurde so sparsam eingesetzt, dass sie den Fisch noch unterstützte. Wahnsinn.
Wir mussten inne halten, papp satt waren wir. Zu trinken sollte es ein passender Weißwein sein, da hörte ich auf die Empfehlung, der schmeckte super und passte ausgezeichnet zum Menü, ich glaube ein Weißburgunder von Diehl aus Edenkoben (?) . Zum Süßen Abschluss gab es ein Stück Mandelkuchen mit Käsekuchen-Creme und Schokostückchen. Ein schönes Ende - auch wenn wir eine Kugel Butterkeks-Eis lieber gehabt hätten ;-)
Fazit:
Neugierig sollen die Kreationen des Küchenchefs machen, mit Bedacht und Herzblut kreiert er immer wieder aus hochwertigen Produkten „lecker schmecker“ genussvolle Kreationen und verliert dabei nicht die regionale Nähe – das finden meine Frau und ich einfach wunderbar und wir freuen uns schon wieder "wie wild" auf den nächsten Besuch.
Der Borgfelder hatte vor einem Jahr geschrieben, ein 45 Minütiger Boxenstop kann glücklich machen. Wir interpretierten das an diesem warmen Sommertag einfach neu. Geplant war, dass wir mit unseren Drahteseln bis Mannheimer HBF fuhren, von da an bis Germersheim mit dem Zug. Von Germersheim dann schließlich weiter mit dem Fahrrad, vorbei am „Baggersee in Sunnre“ nach Hördt, Rilze, durch den Wald nach Herxe, von da an über am Wasserwerk vorbei Richtung Mörlheim, Landau und von da an immer schön an... mehr lesen
Zwockelsbrück
Zwockelsbrück€-€€€Restaurant, Weinstube063218791707Bergstr. 1, 67434 Neustadt an der Weinstraße
5.0 stars -
"Borgfelder`s Boxenstopp neu interpretiert – kein 3 Gang „Mittagsmahl“ sondern ein 4 Gang Schlemmermahl genossen und dabei für den Gast ein Preis Leistungsverhältnis zum Niederknien" DaueresserGK0712Der Borgfelder hatte vor einem Jahr geschrieben, ein 45 Minütiger Boxenstop kann glücklich machen. Wir interpretierten das an diesem warmen Sommertag einfach neu. Geplant war, dass wir mit unseren Drahteseln bis Mannheimer HBF fuhren, von da an bis Germersheim mit dem Zug. Von Germersheim dann schließlich weiter mit dem Fahrrad, vorbei am „Baggersee in Sunnre“ nach Hördt, Rilze, durch den Wald nach Herxe, von da an über am Wasserwerk vorbei Richtung Mörlheim, Landau und von da an immer schön an
Besucht am 28.10.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Aller guten Dinge sind 3, das war heute unser Motto: auf koreanisch 모든 좋은 것들은 셋이다 - modeun joh eun geosdeul eun ses-ida. Das Soban ist nicht in U2,3 wie in Gastroguide hinterlegt,sondern seit ein paar Monaten in J2, 22.
Meine Frau und ich waren vor Wochen schon mal vor Ort, damals war nur ein winziger 2er Tisch noch frei, die etwas unsympathische Kellnerin versuchte uns den Platz schmackhaft zu machen, aber wir wollten uns nicht wie der Thunfisch in der Dose fühlen. Beim letzten Mal war das Restaurant zu, also hofften wir heute das a.) offen war und b.) wir einen schönen Platz bekommen sollten.
Die koreanische Küche ist anderen asiatischen Küchen in vielem ähnlich, besitzt jedoch einige deutliche Alleinstellungsmerkmale. Reis einer der wichtigsten Bestandteile der koreanischen Küche. Suppen spielen in der koreanischen Küche eine deutlich größere Rolle als in den anderen asiatischen Küchen. In fast jeder alltäglichen koreanischen Mahlzeit wird eine Suppe mitserviert, da die Suppe in Korea in früheren Zeiten als Alternative für das Wasser diente. Daneben wird eine Vielzahl von Gemüsearten zubereitet.
Liest man die fast 80 google Bewertungen durch, fallen immer wieder „authentischer Koreaner“ oder „bester Asiate in Mannheim“ auf. Mit "besten und authentischen" tue ich mir immer schwer. Schwer tat ich mich heute auch mit den Servicekräften, wir traten ein und wurden erst nicht beachtet. Eine etwas kleinere in weißem T-Shirt, dazu eine Art Oberkellner in schwarzen T-Shirt. Im hinteren Teil des Restaurants standen 4 größere Tische mit jeweils 4 Stühlen frei, vorne an der großen Fensterfront ein sechser Tisch (weiß) und ein zweier Tisch weiß und an diesen wollte uns die Servicekraft wieder hinsetzen. Wir wollten aber etwas mehr Freiraum, also schaute sie genervt in ihr Kassensystem, tippte ca 40 Sekunden herum und zeigte auf den hintern Tisch. „Hier ist doch alles frei, versteh ich nicht“ so meine Frau, „irgendwie unsympathisch und unfreundlich“. Im Verlauf des Nachmittags verstärkte sich der erste Eindruck. Unaufmerksam, nervig wirkend, den Gast nie im Blickfeld, richtig wohl gefühlt haben wir uns heute nicht.
Wir bekommen die Speisekarten gereicht. Meine Frau in deutsch ich in englisch und koreanisch. Als ich die Bedienung drauf aufmerksam mache, kein Entschuldigen, also schaue ich bei meiner Frau mit bis die andere mir irgendwann auch eine deutsche Karte bringt. Drei Seiten mit Essen, einige Vorspeisen, Teigtaschen und Suppen. Dann die Hauptgerichte, viele Suppen, dann Suppen und danach nochmal Suppen. 5 Studenten sitzen am Nachbartisch, die schon engen Tische werden noch enger zusammengerückt, zeitgleich werden ihre Speisen serviert. Suppen, in Steingefäße dampfendes Gemüse und nochmal eine Suppe. Sieht aber alles lecker aus, lecker sehen auch die abgebildeten Speisen auf der Karte aus. Jede angebotene Speise hat ein kleines Bild auf der Karte, da können sich die deutschen und italienischen Restaurants mal was abschneiden.
Ich bin aber kein freund der Koreanischen Suppe, ich merke, vielleicht bin ich im falschen Lokal. Ein Koreaner, der bei mir im Badminton ist, hat mir mal erklärt, es sei eine Todsünde in Korea, wenn man die servierten Suppen rumrührt, und ich bin nun mal ein Rumrührtyp. Also keine Suppe heute.
Ich lese die Hauptspeise, Fleischgerichte gbt es wenige. Rind und Schwein, mal gedämpft mal gebraten und überall ist eine Miosuppe dabei. Etwas weiter unten in der mittleren Seite stehen die Spezialitäten: Bi Bim Bap – nein, nicht der neue Stürmer Star der Frankfurter Eintracht sondern Bi Bim Bap heißt auf deutsch „Reis umrühren“. Meine Frau favorisiert die gebratenen Tintenfische mit Reis, allerdings steht da „scharf“ dabei. Also fragen wir kurz nach „isst sehl schalf. Fühl mich nicht, abel fühl sie bestimmt schaahhf“ ihre Antwort, also nix mit Tintenfisch. Ohne scharf geht einfach nicht, sie erklärt alle Gerichte werden so serviert wie sie in der Karte stehen, Änderungswünsche gibt es nicht, wär ja noch schöner. Etwas mehr als 70 Millionen Koreaner wohnen auf der Erde, zwei Familien haben sich in Mannheim niedergelassen und Restaurants eröffnet. Möchte man koreanisch essen, kann man entweder ins Soban oder ins Bori. Wir sind heute im Soban und ich habe Durst. Aber keine Bierchen, kein Wein. Flasche Wasser 5,50 (0,7) oder softe Drinks ala Sprite, Cocal Cola etc und koreanische Teesorten, die allesamt in Steingefäßen serviert werden. Fürmich also eine Cola und für meine Frau eine Cola Light. 5 Minuten später bekommen wir 2 frische Dosen mit Getränke, dazu zwei Gläser, zwei Servietten und 2 silberne Spieße, dazu noch jeweils ein Löffel. Ich probiere mit den Spießen/Stäbchen theoretisch zu Essen, das wird nix. Es gibt nämlich ein Gruß aus der Küche, jeweils für meine Frau und mich:
Auf einem weißen länglichen Teller mit drei Nischen gibt es pikant eingelegte Sellerie, in der Mitte Gemüsestifte, sowie rechts eingelgte kalte Kartoffeln in Asia Sauce. Mmhm lecker, vor allem die Gemüse Stifte haben es mir angetan. Leicht scharf, nach Fisch und Asia Sauce schmeckend obwohl die eigentlich original ausgesehen haben (also ohne Tunke). Wir bestellen uns eine Vorspeise. Gun Man Du für 6 Euro mit Asia Sauce. Mandu (kor. 만두, 饅頭) sind in der koreanischen Küche Teigtaschen mit einer Füllung aus Hackfleisch, ähnlich den Maultaschen. Im Soban hat man die Wahl: Gebraten, frittiert, gedämpft oder gekocht: Wir entscheiden uns für gedämpft und anschließend gebraten:
Lecker !! So gute Mandus habe ich noch nie gegessen. Die haben aber auch mit den schwäbischen Maultaschen überhaupt nichts überein. Luftig, locker und fluffig die Füllung. Außen die Haut so mit einer Art „abgeschmelztem Crunch“ die Mandus in die Sauce getunkt, ein Traum.
Allerdings war das dann auch alles Gute heute. Es werden unsere Hauptspeisen serviert, da meine Frau nicht scharfe Tintenfische haben wollte, entschied sie sich in letzter Sekunde für den Frankfurter Angreifer, ich entschied mich vorab für Kim-Chi Bokum, nein kein Asiatischer Lustfilm sondern Kimchi ( auf koreanisch 김치) nennt man in Korea die Zubereitung von Gemüse durch Milchsäuregärung als auch das auf diese Art fertig zubereitete Gemüse. Ja, Gemüse. Jesses, nur Gemüse.
Mein Kimchi Bokum Gericht beinhaltete noch eine Miosuppe (bitte nicht umrühren) und ein Spiegelei. Serviert wurde das Gericht dann in einem heißen weißen spiegelglänzenden Soban Suppenteller, was eine Riesenportion.
Das Gericht war mit „scharf“ gekennzeichnet“. Meine Frau staunte nicht schlecht über Bi Bim Bippi äähh Bap.
Kochend und zischendes Gemüse mit Sesam, sah super aus (mein Kimchi Bokum sah ebenfalls sehr ansprechend zubereitet aus), aber, machen wir es kurz: Geschmeckt hat es uns nicht. Die Miosuppe ungerührt hatte einen ganz ekligen Eigengeschmack, also rührte ich um → Puhh, noch ekliger, hatte meine Badminton Kollege doch recht. Nur nicht umrühren.
Umrühren ist aber beim Bippi Bim Bappa Gericht allerdings gewünscht. Die Zutaten werden beim Bippi Bappa im Steintopf auf Reis serviert, obendrauf das gut ausschauende Gemüse, in einem separaten kleinen Teller die scharfe Chilli Paste. Hier ist Vorsicht zu genießen, also wagte sich meine Frau da nur sehr zögerlich ran. Am Ende wird alles schön umgerührt und gegessen, aber: es hat nicht geschmeckt. Schade. Dem Essen fehlte es irgendwie an Power und Geschmack. Mein Kimchi Bokum hatte ein schön gebratenes Spiegelei oben drauf, aber ich vermisste das Fleisch.Ich dachte unter dem Spiegelei sei ein schönes 300 Gramm Schweinesteak, in Tranchen geschnitten, aber insgesamt war da wohl nur ein Suppenlöffel Fleisch, hauchdünn aufgeschnitten im Gericht. Als ich ungefähr das Viertelgericht aufgegessen hatte brannte meine Mund dermaßen stark, dass ich sogar freiwillig die ungerührte Suppe herunter löffelte. Am Reis fehlte Butter, Salz, ich hatte das Gefühl das Gericht wurde nur mit Fisch-Asia und Chillisauce gewürzt. Über die Hälfte ließ ich dann zurückgehen. Meine Frau schaffte ihre Portion auch nicht, wollte sie auch nicht, ihr ging es ähnlich wie mir. Soban haben wir jetzt mal getestet, war in Ordnung, auch wegen den tollen Mandus, müssen wir aber nicht mehr haben. Daher eine verdiente 2,5 im Gesamtschnitt Positiv: Bezahlt haben wir 30 Euro für das Essen zu zweit, da macht man nicht viel verkehrt, auch wenn es uns nicht geschmeckt hat (Vorspeise und Gruß waren aber super), aber das ist halt Geschmackssache. Wenn einem die Küche schmeckt, dann kann man hier sogar Schnäppchen machen. Die Gerichte sahen alle ansprechend zubereitet aus.
Fazit:
추천 없음 - Chucheon eobs-eum !!
Aller guten Dinge sind 3, das war heute unser Motto: auf koreanisch 모든 좋은 것들은 셋이다 - modeun joh eun geosdeul eun ses-ida. Das Soban ist nicht in U2,3 wie in Gastroguide hinterlegt,sondern seit ein paar Monaten in J2, 22.
Meine Frau und ich waren vor Wochen schon mal vor Ort, damals war nur ein winziger 2er Tisch noch frei, die etwas unsympathische Kellnerin versuchte uns den Platz schmackhaft zu machen, aber wir wollten uns nicht wie der Thunfisch in der Dose fühlen.... mehr lesen
2.5 stars -
"모든 좋은 것들은 셋이다" DaueresserGK0712Aller guten Dinge sind 3, das war heute unser Motto: auf koreanisch 모든 좋은 것들은 셋이다 - modeun joh eun geosdeul eun ses-ida. Das Soban ist nicht in U2,3 wie in Gastroguide hinterlegt,sondern seit ein paar Monaten in J2, 22.
Meine Frau und ich waren vor Wochen schon mal vor Ort, damals war nur ein winziger 2er Tisch noch frei, die etwas unsympathische Kellnerin versuchte uns den Platz schmackhaft zu machen, aber wir wollten uns nicht wie der Thunfisch in der Dose fühlen.
Geschrieben am 15.10.2017 2017-10-15| Aktualisiert am
15.10.2017
Besucht am 15.09.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 25 EUR
Ich hatte noch das Fazit von Nolux im Hinterkopf, irgendwas war da. 2015 hatte er das Fazit „ Fast perfekte Pizza, dort wo man sie kaum erwartet. Handwerklich eine Eins. Belag von guter, aber sparsam eingesetzter Qualität. Die Gerichte welche wir bei anderen Gästen sahen (Salate, Pasta) sahen auch appetitanregend aus. „
Im Feinschmeckerland Österreich darf das Wiener Schnitzel nicht fehlen, in Kroatien Ćevapčići - die bekannten Hackfleischröllchen aus gewürztem Hack. Nein, kroatische Küche kann man von außen betrachtet, nicht in der Domschenke vermuten. Aber warum Domschenke ? Bevor das Lokal eröffnete wurde die Lokalität für die trinkfeste Gemeindefreunde genutzt, u.a. Mannheimer Bauarbeiter von der Stadt, die sich morgens in der Frühstückspause schon ein Gedeck gönnten. Dienst ist Dienst. Und jetzt, ist die Domschenke drin. Eine kroatische Familie, mit Tendenzen zur Mittelmeerküche, Italien und Deutschland.
Der Werbebanner mit den „Pizzen aus dem original Holzofen“ waren unlängst meiner Frau und mir im Gedächtnis, wir suchten an einem Samstag im September nach einer Lokalität, es waren angenehme 24 Grad, in der Domschenke kann man sich wunderbar an wenigen Außentischen, etwas erhöht, direkt auf den Wareneingang vom Kaufhof blickend, hinsetzen. Und an diesem Tag war auch noch ein Tisch frei. Wie es innen aussieht weiß ich nicht, durch die Fenster sah ich viel rustikales Holz und eine wenige Landestypischen Bilder an der Wand.
Wir setzen uns und gleich reiß ich mein neu erworbenes Buch, das Rhein Neckar Dreieck aus der Vogelperspektive auf und staune nicht schlecht. Auch nicht schlecht die Speiseauswahl in der Domschenke. Mit Schafskäse und kroatischem Bergschinken gefülltes paniertes Steak mit Bratkartoffeln, oder Schwarzen Risotto mit Jakobsmuscheln und Natur gegrillten Tintenfischringe. In der Karte ist für jeden etwas dabei.
Wir entscheiden uns von der Tagesempfehlungskarte für Spaghetti nach Art des Hauses mit frischen Pfifferlingen (10,90), sowie der Klassiker in der Kroatischen Küche. Tortellini ala Panna (6,90), dazu sollte es zum Dippen noch ein Pizzabrot (2,90) mit Knoblauch sein. Schön angerichtet kam alles knappe 20 Minuten später an den Tisch.
Die Spaghetti hatten schön Knobi und Pfeffer gesehen, schwammen in einer Weinlastigen Sahnesauce, die den Pfifferlings-Geschmack noch unterstützten. Die Spaghetti perfekt al dente und perfekt gesalzen. Immer wieder schmeckte ich einen leichten Knibigeschmack, das passte perfekt. Die Tortellini ala Panna waren ebenfalls schön bissfest, die Füllung fluffig, die Parmesan-Sahne Sauce ebenfalls mit leichtem Knobi Akzent. Sehr gut das Pizzabrot, das war der Wahnsinn. Ich zitiere Nolux „ fast perfekte Pizza“, mehr braucht es da nicht zu sagen. Pizzen können sie machen die Kroaten.
Fazit:
Auch hier sieht der Gast: Jede Landesküche profitiert auch von seinen Nachbarländern und deren kulinarischen Einflüssen, so auch bei der Kroaten-Domschenke, die für uns mehr als nur eine Alternative ist. Empfehlung !!
Ich hatte noch das Fazit von Nolux im Hinterkopf, irgendwas war da. 2015 hatte er das Fazit „ Fast perfekte Pizza, dort wo man sie kaum erwartet. Handwerklich eine Eins. Belag von guter, aber sparsam eingesetzter Qualität. Die Gerichte welche wir bei anderen Gästen sahen (Salate, Pasta) sahen auch appetitanregend aus. „
Im Feinschmeckerland Österreich darf das Wiener Schnitzel nicht fehlen, in Kroatien Ćevapčići - die bekannten Hackfleischröllchen aus gewürztem Hack. Nein, kroatische Küche kann man von außen betrachtet, nicht in... mehr lesen
4.0 stars -
"Die Domschenke, nahe des imaginären Doms in Mannheim, überzeugt mit gut gewürzter kroatischer Küche, mit Einflüssen von Francesco Totti und Luca Toni !!" DaueresserGK0712Ich hatte noch das Fazit von Nolux im Hinterkopf, irgendwas war da. 2015 hatte er das Fazit „ Fast perfekte Pizza, dort wo man sie kaum erwartet. Handwerklich eine Eins. Belag von guter, aber sparsam eingesetzter Qualität. Die Gerichte welche wir bei anderen Gästen sahen (Salate, Pasta) sahen auch appetitanregend aus. „
Im Feinschmeckerland Österreich darf das Wiener Schnitzel nicht fehlen, in Kroatien Ćevapčići - die bekannten Hackfleischröllchen aus gewürztem Hack. Nein, kroatische Küche kann man von außen betrachtet, nicht in
Geschrieben am 23.09.2017 2017-09-23| Aktualisiert am
23.09.2017
Besucht am 18.09.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 24 EUR
Denkt man an Italien, so denkt man gleichzeitig ans Meer, Sonne, tolle Strände, sagenhafte, antike Städte und dann natürlich an die Küche des Landes, ganz wenige denken gerne zurück an die Heim WM als Del Piero und Co uns aus dem Tunier geschmissen haben, obwohl, immerhin haben wir ja dann noch das anschließende kleine Finale für uns entschieden. Wir haben in Mannheim gute drei handvoll sehr gute Italiener, wir hatten die Hoffnung, dass in Bad Herrealb wenigstens einer die rot-weiß-grüne Fahne hochhält.
Nicht umsonst ist die italienische Küche nach wie vor eine der Lngzeit Geliebten der Deutschen. Wir verehren lockere Pasta, schwärmen für knuffig-knusprige Pizza, gieren nach Risotto und lieben fluffiges Tiramisu. Ich weiß, italienisch ist mehr als das. Anti Pasti, erster Gang, dann zweiter Gang meist Fisch oder Meeresfrüchte, aber das sind meistens Mompitz, möchte man sich primär mit den Klassikern den Bauch angenehm füllen.
Nach dem Fehltritt am Mittag in der Villa in Ettlingen, haben sich unsere Gemüter nach dem Kaffeklatsch beruhigt. Ich stöbere in einer Bad Herrenalber Tageszeitschrift. Da wird die Alte Abtei gelobt – vernünftige Preise und keine Convenience Produkte. Das machte uns zuversichtlich, was heißt zuversichtlich, an dem Montag war nur noch ein weiteres Restaurant offen, und das war 5 Kilometer entfernt. Die Alte Abtei aber von unserem Hotel gerade mal 400 Meter (aber 80 Höhenmeter) gelegen.
Der Eingang ist etwas versteckt in einer Passage an der Kurpromenade, als wir Sonntags angekommen sind, war auch wegen des letzten Tages der Landesgartenschau auf der Kurpromenade mehr los als auf dem Wochenbasar beim Gadafi. Jesses was ein Trubel, ansonsten ist es hier in Bad Herrenalb sehr idylisch, viel Grün und wenig Industrie, vor allem keine Islami, keine Russen in schwarzen Nobel S Klassen und keine Flüchtlinge aus Syrien mit goldenem I-Phone und Air Max. Das war ein richtiger erholsamer Urlaub, aber wir sind hier nicht bei holidaycheck sondern bei Gastroguide.
Geht man die schwere Holztüre durch, kommt einem das Landauer „Pfeffer und Salz Ambiente“ entgegen. Als Kind habe ich das Pfeffer und Salz mit seinen engen Tischen geliebt, ähnlich hier in der alten Abtei. Allerdings ist die Theke hier mittig und zentral und alles außenrum verteilt, es gibt noch einen Nebenraum, dieser ist mit preislich minimalen Dingen etwas moderener gehalten, auf den Holz-Charme muss man dann aber verzichten. Auch kam uns eine etwas abgestandene Luft entgegen, leicht rauchiger Dunst, aber das hat irgendwie gepasst.
Schlägt man die Speisekarte auf, ist die Auswahl sehr bescheiden, dafür wird alles frisch gemacht. Selbst die Pasta/Spaghetti wird mit Dinkelmehl zubereitet, auch der Boden von den Pizzas. Ich will es vorweg nehmen, wir waren so dermaßen begeistert vom Essen und dem offenen, sympathischen Service, so dass wir einen Tag später nochmal in die Alte Abtei sind, fairerweise war es aber auch am Dienstag das einzig offene Restaurant im Umkreis von 15 Kilometern.
Wir bestellen ein Hefe von Höpfner, 0,5 für faire 3 Euro, meine Frau nimmt ein Wasser. Sie wählt die Pizza Hawaii ( es gibt nur eine Größe, 7,20), ich nehme den Klassiker,
Spaghetti Bolognese (7,80), die Bolognese wird original nach Hausrezept zubereitet und zieht über die Nacht durch. Wird dann am nächsten Tag serviert. Auch die Spaghetti werden selbst hergestellt, sagt uns die aufmerksame Servicekraft. Die Getränke werden dann zügig serviert, auch die Speisen kamen nach einem angenehmen Abstand. Die Pizza:
der Hammer. Geschmack wie eine 1a bzw 1 mit Sternchen, der Käse schon zerlaufen aber nicht zu dominant. Der Boden schön fluffig, knusprig, ohne abzubrechen; der Rand etwas dicker und mit Luftblasen. Das Tomatensugo fein gewürzt, herrlich. Meine Spaghetti kamen dann auch nach italienischer Art an den Tisch heißt: 2/3 der Sauce in die Spaghetti vermengt und 1/3 oben drüber, ich mag diese kleinen Mosaiksteinchen, meine Hobby das Essen, macht mich zu einem daueressenden Hobbykritiker :-) Als Dessert gab es in einem 60er Jahre Glas einen tollen Sambucca mit Espresso-Bohnen, der wurde aus einer goldenen Flasche ausgeschenkt.
Einen Tag später sollte es dann bei mir auch eine Pizza sein. Ich entschied mich für die Capriciossa, ohne Artischocken, dafür „picante“ mit Zwiebeln und Peperoni. Meine Frau nahm die Spaghetti Carbonara.
Fangen wir mit den Spaghetti an. „Carbonara“ steht für Kohlehändler, und der wird durch geschroteter Pfeffer und scharf angebratenem Speck gekennzeichnet. In dieser Version war kein Pfeffer drin, dafür eine cremige Ei-Parmesan-Rahmsauce, nach Hausrezept (keine Tüte). Die Spaghetti nicht verkocht, waren gut.
Der Knaller war die Pizza Capriciossa „picante“,
bei der ersten Mini Pep hatte ich ein erstes Kitzeln auf den Lippen, irgendwann war dann der ganze Kiefer heiß und wie gelähmt, dennoch geschmacklich ein Traum. Als ich mich der Kerze hinbewegte kam noch eine erhöhte Temperatur im Kopf dazu, Mensch waren die Peperoni scharf. Nachwürzen musste man da nix, im Rand genau wie ein Tag zuvor schöne Luftblasen:
Als Dessert gab es wieder ein Sambucca. Am zweiten Abend hatte ich einen Rotwein aus der Region, der war aber nicht so besonders, wegen des Kribbeln im Hals-Rachen-Brustbereiches, sah ich mich gezwungen, mit zwei Hefebierchen zu spülen. Bezahlt haben wir jeweils an beiden Abenden keine 25 Euro.
Fazit:
„Was ist der Unterschied zwischen deutschen Bier und einem italienischen Elfmeter? Das deutsche Bier geht immer rein ;-)“ - nicht nur der Witz eine Empfehlung ...
Denkt man an Italien, so denkt man gleichzeitig ans Meer, Sonne, tolle Strände, sagenhafte, antike Städte und dann natürlich an die Küche des Landes, ganz wenige denken gerne zurück an die Heim WM als Del Piero und Co uns aus dem Tunier geschmissen haben, obwohl, immerhin haben wir ja dann noch das anschließende kleine Finale für uns entschieden. Wir haben in Mannheim gute drei handvoll sehr gute Italiener, wir hatten die Hoffnung, dass in Bad Herrealb wenigstens einer die rot-weiß-grüne Fahne hochhält.
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Restaurant Alte Abtei
Restaurant Alte Abtei€-€€€Restaurant070832411Kurpromenade 11, 76332 Bad Herrenalb
4.0 stars -
"Zwei drauf folgende Abende in der „Alten Abtei“ gewesen und zwei Mal ein Volltreffer - „Luigi, zwei Espresso bitte, aber al dente !!“ oder: Fantastischer Ausklang am Abend Kurz: Part 1.2" DaueresserGK0712Denkt man an Italien, so denkt man gleichzeitig ans Meer, Sonne, tolle Strände, sagenhafte, antike Städte und dann natürlich an die Küche des Landes, ganz wenige denken gerne zurück an die Heim WM als Del Piero und Co uns aus dem Tunier geschmissen haben, obwohl, immerhin haben wir ja dann noch das anschließende kleine Finale für uns entschieden. Wir haben in Mannheim gute drei handvoll sehr gute Italiener, wir hatten die Hoffnung, dass in Bad Herrealb wenigstens einer die rot-weiß-grüne Fahne hochhält.
Nicht
Geschrieben am 21.09.2017 2017-09-21| Aktualisiert am
21.09.2017
Besucht am 17.09.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Gegenwart: Montag 18.09.2017 kurz nach 1430. Meine Frau und ich verlassen die große Türe der Villa Hartmaier mit gesenktem Kopf. Wir sind beide angefressen. 95 Euro haben wir für die vergangenen knapp 2 Stunden hingeblättert, wir sind stinkig. Das Essen so weit gut, das Ambiente in sich stimmig, der Service ganz passabel. Wie konnte das nur passieren ?
Vergangenheit: Montag 18.09.2017 kurz nach 08:30. Meine Frau und ich haben gut in unserem 4 Sterne Superior Hotel in Bad Herrenalb gefrühstückt, ich guter Dinge, den vor dem Frühstück zog ich noch ein paar Bahnen im mit 30 Grad temperierten Thermalbecken in unserem Hotel. Wir wollten am zweiten Tag das erste Mal unsere Konus Karte nutzen und uns von der S1 von Bad Herrenalb in die zweitgrößte Stadt des Landkreises Karlsruhe chauffieren lassen. Zu meiner Ausbildungszeit war ich vereinzelt immer wieder in Ettlingen. Ich habe Ettlingen als schöne 40000er Stadt, mit netter Altstadt in Erinnerung. Eine Mischung Landau und Neustadt.
In Ettlingen angekommen machten wir zuerst einen Rundgang. Wir liefen vom Bahnhofs-Eingang links herum zu der Hauptsehenswürdigkeit der Stadt. Das Markgräfliche Schloss, das 1727–1733 nach Plänen von Johann Michael Ludwig Rohrer erbaut wurde, mit dem berühmten Asamsaal. Weiter ging es zum Rathaus. Das Rathaus stammt aus der Zeit von 1737/1738. Von der Stadtbefestigung sind einige Mauerteile sowie der Lauerturm erhalten.
Zu weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt Ettlingen zählt der spätgotische Georgsbrunnen auf dem Marktplatz aus dem Jahre 1494. Der aus dem 13. Jahrhundert stammende Rathausturm war ein ehemaliges Stadttor, es wurde 1737/1739 mit einem Achteck und einer barocken Behelmung aufgestockt und mit dem Rathaus verbunden.
Nach unserem Rundgang ging es zu unserem Mittagsziel, dem Erbprinz. Der Erbprinz hat im aktuellen Michelinguide einen Stern und bietet seinen Gästen unter der Woche ein 3 Gang Business Lunch für 35 Euro an, allerdings hatten wir auf das heutige angebotene im Erbprinz keine Lust. Es gab geräucherter Aal mit Topinambur, Maispoularde und Dessert des Tages. Irgendwie war das nix für uns, also Handy raus und Michelin Guide an (leider hatte Gastroguide keine Empfehlung für uns), ahh, es gibt ein, zwei Favoriten. Also zur Kontrolle noch in die Schlemmeratlas App geschaut und siehe da, unser zweiter Favorit hatte im Angebot ein 3 Gang Mittagsmenü für 28 Euro (laut Schlemmeratlas).
Schnelle Standortbestimmung, unser Handy zeigt uns drei diverse Wege in die Pforzheimer Straße, wir entscheiden uns für den Weg direkt an der Alb, ca 1,1 Kilometer. Wir hatten langsam Hunger. Die Villa Hartmaier liegt direkt an einem kleinen Park, idyllisch. Allerdings fanden wir den Eingang nicht (da werden wohl gleich wieder Erinnerungen bei Marc074 wach?), also standen wir auf einmal hinter der Villa und entdeckten einen schick mit weißem Hemd und schwarzer Hose angezogenen Mann. Er stapelte gerade Stühle von der Terrasse im Innenhof zusammen. Wir fragten nach der Villa und ob es ein Mittagstisch gibt, er erklärte kurz "so was ähnliches bieten wir an, aber der Eingang ist an der Seite“. Wir erkannten ihn dann später als weiteren Kellner im Gastraum.
Wir also an der Seite nochmal kurz auf die Speisekarte geschaut – keine Mahlzeit unter 20 Euro im Angebot – und rein. Wir fragten freundlich nach ob wir noch was zum „einschmeissen bekommen“, dazu noch erklärt, meine Frau mal wieder schick dunkel und ich sehr legere mit Jeans, grellen Socken, adidas Sneaker und überdimensionalem Superman-Logo auf meinem Shirt angezogen war. Von der Dame hinter der Theke wurde ich zuerst mit etwas hoher Nase gescannt, ihr gingen etwas die Augen auf. Dennoch bekamen wir einen kleinen zweier Tisch angeboten, ich schätze er hatte 70x70 cm, nein, wollen wir großzügig sein, 75x75 cm.
Die Preise sind ambitioniert, da erwarten wir in Puncto Service, Ambiente und Essen sehr gutes. Der Michelin gibt für die Küche einen Teller, gute Küche und gute Weinauswahl. Aber nach 5 Minuten merken wir schon: von wegen „stilvolles Ambiente“ wie auf der Homepage beschrieben. Die Wände sind einheitlich in warmen Farben gehalten, auch die Bilder passen, aber ansonsten: Die Tischabstände sind viel zu klein. Daher: beim Ambiente war das nur bedingt der Fall. Wir bekamen die Gespräche rechts und links von uns mit. Wir entschieden uns gegen den Minitisch und nahmen einen etwas luftigeren. Er war für zwei eingedeckt (wohl für Herren und Damen mit Business-Outfit serviert), hatte aber ca eine Breite von einem Meter. Tischabstand zum Nachbartisch: leider keine 50 cm
Entschieden haben wir uns beide für den Business-Lunch für 31 Euro. 2 Gänge frei wählbar aus der Mittagskarte
(5 Vorspeisen und 5 Hauptgänge), wie anfangs geschrieben: 1000 Meter weiter im Erbprinz bekommt der Gast für das (fast) gleiche (35 Euro) Geld ein 3 Gang Sterne Menü. Meine Frau wählte als Vorspeise Riesengarnelen mit verkohltem Iberico-Bauch und Fregola Sarda
Riesengarnelen mit verkohltem Iberico-Bauch und Fregola Sarda. Das Gericht schmeckte meiner Frau sehr gut. Vor allem die an weiße Linsen erinnerte Ur-Pasta der Sarden schmeckten hervorragend, einziger Wermutstropfen:, die Garnelen waren wohl küchenfertig und ohne jede Art und ohne Nachweis von Grillaromen, das wurde wohl vergessen. Geschmeckt hat es aber in sich gut.
Zu Trinken sollte es eine Flasche Wasser sein, ich nahm vorab in frisch gezapftes Pils, das schmeckte so erfrischend gut, dass ich nach den ersten zwei Schluck gleich noch ein zweites folgen ließ. Auf einen Gruß aus der Küche warteten wir leider vergebens, es wurde uns aber dreierlei Brot hingestellt - ich hatte als Vorspeise mit Austern Sauce marinierter Lachs und Salat.
Spätestens hier merkten wir, dass der Gast in einem „normalen“ Restaurant sitzt und nicht in einem Gehobenen. Der Lachs war voll mit Austernsauce, er schmeckte gut, aber die Mayonnaise einfach mit dem Löffel neben dran geklatscht. Ich vermisste eine Anrichte die den doch happigen Preis durchaus Gerecht fertigen lassen könnte, den Salat hätte man auch etwas besser in Szene zu dem Fisch setzen können. Aber gut, der Geschmack zählt: und der war sehr gut.
Zum Hauptgang orderte ich einen Rotwein, der Kellner (und wie sich später herausstellen sollte auch der Inhaber und Chef) empfahl mir einen offenen roten, einen spanischen Roten aus 2010. Bestellt wurde Rumpsteak medium in der Karte stehend mit „ Rumpsteak vom Freilandrind“. Rumpsteak vom Freilandrind, mit Gartenbohnen und Bratkartoffeln, dazu eine Tomaten-Bacon-Marmelade
Auf den ersten Blick sah das Ganze etwas spartanisch aus. Die blassen Bohnen aufeinander gehäuft, keine Zwiebeln, kein Speck, keine Gewürze. Ich probierte zwei Böhnchen. Da konnte ich auch Wasser lutschen, die schmeckten komplett nach Hzwei0. Auch die Bratkartoffeln waren nicht aus rohen Kartoffeln schön angeschmort und mit ordentlich Bartkruste sondern kleine Pellkartöffelchen mit Petersilie, auch sie schmeckten weder nach Erde noch nach Kartoffeln. Aber nun zum Fleisch: Ich musste kräftig schneiden. Beim Anschnitt merkte ich: das Fleisch innen roh. Zwischen rare/blutig und roh. Außen normal angebraten. Das Fleisch war ca. 2,5 cm dick. Der Kern bildete rohes Fleisch, mit einem Durchmesser von etwa 5 mm, außen rum etwas rosa Farbe, der Hauptrand komplett durch gebraten - 3 Farben. Auch wurde das Fleisch nicht gesalzen, das Salz macht beim Rind Eiweiß frei, welches man beim Anbraten als dunkle Kruste anschließend erkennen kann. So hat das Steak dann auch geschmeckt. Furchtbar langweilig, daher ging es zurück.
Allerdings nicht ohne Rechtfertigung. Der Kellner fragte zweimal nach dem Grund. Ich erklärte dass ich mit dem Handrücken gefühlt habe, aber das die Innentemperatur nie im Leben um die 56 Grad hatte, es fühlte sich kalt an und hatte maximal 30 Grad (wenn überhaupt). Auch erklärte ich, dass das Fleisch wohl zu wenig Ruhezeit hatte und für einen Preis von 30 Euro + erwarte ich einfach ein perfekt zubereitetes Stück Fleisch. Er nahm es dann mit, allerdings nach 5 Minuten ein absolutes „no go“.
Dreist vom Inhaber / Küche mir das gleiche Stück Fleisch nur zusammen geschoben wieder zu servieren (lediglich auf einem neuen Teller), er kam nach drei Minuten wieder und fragte nach ob es denn jetzt besser wäre, ich war kurz davor wegen dieser Unverschämtheit aufzustehen und zu gehen. Nach erneuter Reklamation und weiterer Erklärung, dass das Mundgefühl nicht an " saftig freilaufende Rinder sondern mehr an schlecht gebratenes nicht besonderem Discounterfleisch erinnern würde, bekamen wir eine Alternative, die Empfehlung des Chefs „Ochsenfetzen mit Kräuterknödeln“ dazu serviert man mir drei kleine Schlückchen Rotwein (0,05-0,1 für 5,50 auf der Rechnung) Ochsenfetzen mit milder Chilli-Sauce und Kräuterknödeln
Das Dessert war in Ordnung ohne zu glänzen. Es wurde uns ein kleines Gläschen Bayrisch Creme serviert, dazu gab es leckere Früchte.
Ein absolutes „no go“ dann der Umgang nach dem Bezahlen. Der Chef erwartete mich vorne an der Theke, ich musste mit ihm vor allen Gästen herum diskutieren. Er nötigte mich und unterstellte mir dass ich keine Ahnung von Fleisch habe. Er Fragte mich immer wieder ob ich vom Fach wäre, ich wollte mich aber nicht als Karnivoren Experte outen. Er brachte sich selbst in Rage und wusste am Ende überhaupt nicht mehr was er von sich gab, zu sehr war er an seinem Stolz verletzt " 40 Jahre serviert er schon die Rumpsteaks und nie hat sich ein Gast beschwert" (iss klar). Im Hintergrund mischte sich dann noch seine Frau ein, das Rumpsteak sei " auch sehr gut" gewesen, und versuchte immer wieder Einfluss auf die Diskussion zu nehmen, das ist alles andere als professionell. Ich erwähnte dass alles andere wirklich sehr gut gewesen sei, das interssierte den Inhaber aber nicht. Da zeigte ich auf die Bohnen - dabei schwammen die wie Wasser schmeckenden Bohnen im ausgetretenen Fleischsaft herum. Fleisch, Bohnen und Kartoffeln lagen im Fleischsaft, das Fleisch immer noch ziemlich rot ausschauend (obwohl 1,5 Stunden auf dem heißen Teller nachgezogen) Der Chef meinte daraufhin, das wäre lediglich der Bratansatz/Bratsaft, er habe den Teller jetzt 1,5 Stunden hier liegen lassen, das Fleisch sei "perfekt medium" gebraten, er könne die Kritik überhaupt nicht nachvollziehen und nicht akzeptieren, ich sollte ihm gestehen dass ich mich geirrt habe (so was habe ich seit Oberstdorf nicht mehr erlebt). "Bratansatz" so ein Schwachsinn (dachte ich im Moment) habe ich noch nie gehört. So kann leider ein Chef ein gutes Mittagessen - das Alternativ Gericht war eine Wucht - ganz farblos aussehen lassen. Zur Vervollständigung: das Alternativgericht war das Beste am heutigen Tage.: Die Ochsenfetzen, schön mariniert und ausbalanciert mit asiatischer Chili-Soße. Dazu gab es wohl selbst gemachte Kräuter-Knödel, die noch kurz geschmelzt wurden. Schön fluffig und ordentlich gesalzen. Die Sauce sensationell. Nach Aprikosen und saftigen Früchten schmeckend, erinnerte uns das schon an großes Kino. Ach ja, der Hauptgang von meiner Frau:
in Olivenöl gebratene Kartoffelgnocchi mit mediterranem Gemüse und Pfifferlingen war passabel, schmeckte meiner Frau gut, aber auch hier vermissten wir wieder die Röstaromen.
Fazit:
Dem heutigen Koch fehlt wohl das Vertrauen, Schuld können die vereinzelten negativen Kritiken bei tripadvisor sein, aber dem Koch fehlte an dem heutigen Tag der Mut zum Würzen und zum kräftigen Anbraten.Auch sollte der Chef mal einen „Benimmkurs“ besuchen, so ein Affentheater macht man mit dem Gast nicht. Wenn es dem Gast nicht schmeckt, muss der Gast sich nicht drei- oder vierfach rechtfertigen. Dann muss man das akzeptieren und eine Alternative anbieten, oder das Gericht stornieren. Auch warten wir bis heute noch auf ein Entschuldigen für den Fauxpas mit dem erneuten Servieren des gleichen Fleisches.
Gegenwart: Eine Stunde später, wir machten unserem Frust mit einem großen Spaziergang etwas Luft, hatten wir immer noch keine Lust auf einen Eisbecher, der Chef hat uns mit seinem Auftreten fast den ganzen Urlaubs-Tag versaut – Keine Empfehlung !!
Gegenwart: Montag 18.09.2017 kurz nach 1430. Meine Frau und ich verlassen die große Türe der Villa Hartmaier mit gesenktem Kopf. Wir sind beide angefressen. 95 Euro haben wir für die vergangenen knapp 2 Stunden hingeblättert, wir sind stinkig. Das Essen so weit gut, das Ambiente in sich stimmig, der Service ganz passabel. Wie konnte das nur passieren ?
Vergangenheit: Montag 18.09.2017 kurz nach 08:30. Meine Frau und ich haben gut in unserem 4 Sterne Superior Hotel in Bad Herrenalb gefrühstückt, ich... mehr lesen
Hartmaier's Villa-Restaurant im Hotel Watthalden
Hartmaier's Villa-Restaurant im Hotel Watthalden€-€€€Restaurant, Catering07243761720Pforzheimer Str. 67, 76275 Ettlingen
1.5 stars -
"Tag 2 unseres zweiten 2017er Schwarzwald-Urlaubes Part 1.1 oder: Ein 2 Gang Business Lunch für 31 Euro mit Höhen und Tiefen, gepaart mit einem Chef der den Gästen das Essen vermiesen muss !!" DaueresserGK0712Gegenwart: Montag 18.09.2017 kurz nach 1430. Meine Frau und ich verlassen die große Türe der Villa Hartmaier mit gesenktem Kopf. Wir sind beide angefressen. 95 Euro haben wir für die vergangenen knapp 2 Stunden hingeblättert, wir sind stinkig. Das Essen so weit gut, das Ambiente in sich stimmig, der Service ganz passabel. Wie konnte das nur passieren ?
Vergangenheit: Montag 18.09.2017 kurz nach 08:30. Meine Frau und ich haben gut in unserem 4 Sterne Superior Hotel in Bad Herrenalb gefrühstückt, ich
Geschrieben am 16.09.2017 2017-09-16| Aktualisiert am
17.10.2018
Besucht am 07.09.2017Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 84 EUR
Ökotrophologe, das wäre in meinem nächsten Leben wohl mein Beruf, dieser stellt in seinem Tätigkeitsfeld oft eine Schnittstellenposition zwischen Endverbraucher und Lebensmittelunternehmen bzw. Gesellschaft und Wirtschaft dar. Sie kommunizieren dementsprechend mit den unterschiedlichsten Anspruchsgruppen, quasi der etwas bessere Ernährungsberater. Und heute bin ich der "Berater" - beratend mit mir eingeschlossen 4 Arbeitskollegen über die Fleischeslust, denn da hatten wir alle ma(h)l wieder Lust drauf.
Der bewusste Umgang mit der Zufuhr von fester Nahrung und Flüssigkeit ist eine Dimension der menschlichen Kultur und vieler Religionen. Die typisch griechische Küche bevorzugt eigentlich Hauptgerichte, die im Backofen zubereitet werden und entweder dort warm gehalten oder ohnehin nur lauwarm verzehrt werden. Man kocht im Allgemeinen mit viel Olivenöl und mit der allgemeinen Anhebung des Lebensstandards in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts hat der Fleischkonsum stark zugenommen.
Griechenland und Religion, sicher interessante Themen, aber wir sind hier bei Gastroguide und da sollte es primär um das Futtern gehen. Ja, ich musste beraten. Meine Kollegen trauten sich zuerst nicht ins Lokal. „Reichsadler“ sie hatten Bedenken das das hier vielleicht ein Treffpunkt für konservative rechts denkende Landwirte sein könnte. Witzig, der Adler war auch vorne am Eck mal platziert, mittlerweile entfernt, so ein Reichsadler als Schmuck zu haben ist neudeutsch „politisch unkorrekt“, obwohl im Mannheimer Stadtteil Seckenheim lag die Quote bei den Parteien mit ausgeprägtem rechten Flügel im zwei stelligen Bereich.
Das Ambiente, wenn man das überhaupt sagen darf, ist nüchtern, rustikal, funktional. An Griechenland erinnert lediglich das einfach gemalte Meeresbild mit den angedeuteten weißen Säulen im Nebenzimmer. Natürlich fallen die Wellen rechts ab. Die Bestuhlung durfte Ende der 60er Jahre mal „in“ gewsen zu sein, die Theke besteht ebenfalls aus dunklem Holz, dennoch in sich gemütlich, aber unspektakulär.
Dafür ist die Auswahl der Speisen reichlich. Fleischfans haben seit Jahren den griechischen Holzkohle-Grill, auf den kein Steak unter 300 Gramm zubereitet wird, dick auf dem Zettel stehen. Salatsauce, Beilagensalatbegleiter,Beilagen zu den Hauptgerichten und auch die Vorspeisen sind Convenience, anders ist das ganze auch nicht zu machen. Das Wichtigste: Die Hauptdarsteller, die Fleischhügel sind aus der Frischeküche.
Wir bestellen unsere Getränke. Rheingönnheimer Hefe (ist etwas dunkler) 0,5 2,80. Großes Pils vom Fass 2,50. Hefe (Eichbaum 0,5 ebenfalls 2,80), als Vorspeise sollen es die gegrillten Peperoni und Knoblauchbrot sein.
Auf 2 großen Flachtellern kommen dann auch schon nach kurzer Grillzeit die Peperoni, gute Qualität, gut scharf, die Soße Convenience, hat man irgendwo bei einem Bekannten beim Grillen schon mal geschmeckt, passte aber gut. Auch der Preis von 3,50 mehr als fair. Das Knoblauchbrot kommt vom Frischkühlefach beim Großmarkt. Auch die Brüder Albrecht bieten dieses Brot im Laden für 1,19 an, die veranschlagten 1,50 daher beim Reichsadler in der Rubrik „gut und günstig“ abzuhaken.
Nach gefühlt einer halben bis dreiviertel Stunde werden die Hauptspeisen serviert. „Heute geht niemand hungrig nach Hause“ mit den Worten werden die Karnivoren-Highlights serviert. Meine Arbeitskollegin wählte
Rumpsteak mit Kräuterbutter, Pommes und Salat. Gute 350 Gramm vom Angus Rind, perfekt medium gegrillt. Die Kräuterbutter reichlich auf dem Steak vorhanden. Ich hatte ebenfalls 350 Gramm Rumpsteak, ebenfalls vom Angus,
mit feiner Zwiebelsauce, Pommes und Salat. Es wird in der Karte auch noch Ochsen-Steak vom regionalen Ochsen, sowie ein Ochsenspieß in der Karte angeboten. Abropo Karte. Für Vegetarier gibt es ein Käsebrot, wobei Hartkäse wegen des Kälberlabs natürlich alles andere als vegetarisch ist. Ansonsten sieht es für Vegetarier etwas mau aus, Veganer äähhh Grasfuttterer (ein Veganer isst ja nichts was ein Schatten wirft und aus dem Boden kommt) werden hier im Reichsadler nicht glücklich.
Mein Arbeitskollege S.J. Entschied sich für die Hirschplatte.
Kleines Rumpsteak (super), zwei Hackröllchen (noch superer) mit Schäfskäse gefüllt, einem Lendensteak ( am supersten) vom Schwein sowie ein Tick zu trockenes Schweine-Steak, in der Karte mit Riesen-Bohnen stehend, entschied sich der Kollege in letzter Sekunde für Kartoffel-Kroketten. Die waren auch super, super knusprig, nicht fettig, schön kross und gut gesalzen. Gesalzen auch die 5 kleineren Steaks bei dem Kleinsten in unserer Teamrunde, er entschied sich für den Athos-Spieß,
hatte ich auch her schon gegessen. Der Athos Spieß besteht aus 3 mittleren Schweine-Medaillons sowie 2 mittleren Filet Medaillons, das ganze mit feinem Schafskäse gratiniert und feurigem Paprikapulver abgeschmeckt, dazu gab es Pommes und einen Beilagensalat, der Preis alles andere als gesalzen – 10,80. Und da sind wir schon. Beim Preis: die beiden Rumpsteaks 13,50 bzw 14,50 mit Zwiebeln und 14,80 für den Hirschteller. „Do kannsd ned meckern“ - meine Arbeitskollegin meinte „das ist ein großes Rumspteak wo nochmal ein großes Rumpsteak obendrauf liegt, das ist ja der Wahnsinn“
Fazit:
Betriebswirtschaftlich haben es die Griechen nicht drauf, siehe Griechenland und ihre Schulden. Das freut natürlich die Gäste vom Reichsadler: Klasse Steaks, Klasse Portionen, Klasse Fleischqualität, Klasse Preispolitik – da stört es nicht das die Sauce vom Salat und den Peperoni aus der „Tüte“ kommt dafür gibts beim Reichsadler vor und nach dem Essen den bekannten Ouzo aufs Haus - Empfehlung !!
Ökotrophologe, das wäre in meinem nächsten Leben wohl mein Beruf, dieser stellt in seinem Tätigkeitsfeld oft eine Schnittstellenposition zwischen Endverbraucher und Lebensmittelunternehmen bzw. Gesellschaft und Wirtschaft dar. Sie kommunizieren dementsprechend mit den unterschiedlichsten Anspruchsgruppen, quasi der etwas bessere Ernährungsberater. Und heute bin ich der "Berater" - beratend mit mir eingeschlossen 4 Arbeitskollegen über die Fleischeslust, denn da hatten wir alle ma(h)l wieder Lust drauf.
Der bewusste Umgang mit der Zufuhr von fester Nahrung und Flüssigkeit ist eine Dimension der menschlichen Kultur und vieler Religionen. Die typisch griechische Küche bevorzugt eigentlich Hauptgerichte, die... mehr lesen
4.0 stars -
"Karnivoren Festival 2017 „New Reloaded“ oder: „Karnis“-Fans und das Verschlingen von saftigen 350 Gramm- Fleischhügeln" DaueresserGK0712Ökotrophologe, das wäre in meinem nächsten Leben wohl mein Beruf, dieser stellt in seinem Tätigkeitsfeld oft eine Schnittstellenposition zwischen Endverbraucher und Lebensmittelunternehmen bzw. Gesellschaft und Wirtschaft dar. Sie kommunizieren dementsprechend mit den unterschiedlichsten Anspruchsgruppen, quasi der etwas bessere Ernährungsberater. Und heute bin ich der "Berater" - beratend mit mir eingeschlossen 4 Arbeitskollegen über die Fleischeslust, denn da hatten wir alle ma(h)l wieder Lust drauf.
Der bewusste Umgang mit der Zufuhr von fester Nahrung und Flüssigkeit ist eine Dimension der menschlichen Kultur und vieler Religionen. Die typisch griechische Küche bevorzugt eigentlich Hauptgerichte, die
Meine Frau und ich besuchen ein bis zwei mal im Jahr das Restaurant "Stadt Thessaloniki". Seit ein paar Jahren ist Theo mit seinem Restaurant an der Alten Feuerwache auch im Mannheimer Schlemmerblock vertreten. Wir wissen, dass man hier klassisches griechisches Essen, ohne große Schnörkel mit einem Touch mediterranem, jeder Gast zusätzlich noch ein Dessert aufs Haus bekommt.
Gut zwei Jahre ist es her, dass ich hier bei Gastroguide eine Bewertung geschrieben habe, in der Zwischenzeit waren wir geschätzte fünf Mal hier, Zeit also für eine knappe Auffrischung. Wir fahren an dem Abend mal wieder mit dem Rad in Neckarstadt, kommen wir am Capitol ums Eck gefahren, imponieren mir immer die wuchtigen NUB Gemäuer, nicht zu vergessen mein geliebtes Collini Center, welches sich allerdings auf dem Bezirk Oststadt befindet.
Wir setzen uns draußen, werden gleich von Theo gesehen und freundlich mit einem Schmunzeln begrüßt. Er kommt auch gleich mit der Karte, in der anderen Hand zwei gekühlte Ouzo. Wir bestellen gleich die Getränke, ein Hefeweizen sowie eine Cola Light. Als die Getränke serviert werden, das immer gleiche Spiel. Theo schaut mich an, grinst und stellt mir die Cola Light hin, meiner Frau das gut ausschauende Hefeweizen. "Theo, das kostet Dich einen Ouzo extra", diesen Spaß lässt er sich trotzdem nicht nehmen. 5 Minuten später steht der zweite Ouzo vor mir, dazu kommen zwei gut angemachte Beilagensalate.
Vorab entschieden wir uns aber für die gegrillten Peperoni (5,50), mit an geröstetem Weißbrot. Die Peperoni hatten viele Grillspuren und waren schön in Knoblauch und Essig angemacht.
Als Zwischengang servierte man uns den vorab gereichten Beilagensalat. Schön, dass es hier kein eingedeutschten Salat gibt. Krautsalat, Karotte, Böhnchen und Eisbergsalat, alles sehr gut und in sich stimmig angemacht. Nach dem Salat kamen dann unsere Hauptgerichte, das preisgünstigere, die Kalmare (Tintenfisch/Tube) gingen daher aufs Haus. Sie schmeckten aber nicht schlechter. Schön weich gegrillt, am Ende mit Zitronensaft berieben, schmeckten sie meiner Frau tadellos gut. Die Kalmare hatten schöne Röstaromen vom Grill abbekommen:
Röstaromen gab es auch bei mir beim flach ausgeschnitten Stück vom regionalen Entrecote`, in Pfeffersauce schwimmend (wo sind die Kritiker die die Sauce extra haben möchten ?), dazu knusprige Kroketten. Theo erklärte es sei ein Endstück, daher etwas größer und ob das in Ordnung sei. Natürlich war das in Ordnung, am Anfang hatte ich aber etwas Bammel, da es doch etwas sehnig ausschaute, was sich aber beim Anschnitt als unbegründet erwies. Das Fleisch perfekt medium gebraten, nicht eine Sehne/Knorpel am Stück. Das Fleisch saftig und gut beißbar, wobei ? Einer der schneller zieht als sein Schatten, Lucky zieht schneller als ....
der braucht nicht wirklich Zähne :-) .. ich glaube Wecker, Lauterbach, Daum und Semmelrogge schauen da bloß neidisch zu :-)
Die Pfeffersauce auch ohne grüne Pfefferkörner schon in sich pfeffrig genug, mit dem Körnern natürlich noch einen Tick pfeffriger. Die Kroketten schön knusprig und angenehm gewürzt.
Damit Theo wegen des Schlemmerblockes noch was verdient, bekommen wir einen kostenlosen Digestif (zwei mal ein Ouzo, wer hätte es gedacht), sowie ein kostenloses Dessert - getränkter Kuchen mit Amaretto und Vanilleeis im Honigbad getreu dem Motto "Chuck Norris isst kein Honig, er kaut Bienen"
Fazit:
Chuck Norris spendet täglich Blut - nur nicht sein eigenes. Leider sahen wir keine Möglichkeit einer anonymen Spende, Peperoni, zwei Bellheimer Weizen (je 2,80 0,5), eine Cola Light, 5 Ouzo, 250 Gramm Entrecote, leckere Kalmare, zwei Salate als Zwischengang und ein großes Dessert am Schluß und keine 30 Euro bezahlt - Schlemmerblock und dann auch noch gut und "billig" ? Kann das sein ? Vielleicht war es ja auch teurer, aber die elektronische Kasse (Rechnung mit Steuernummer) hatte vor einem Chuck Norris Roundhouse Kick so viel Respekt, dass die erste Zahl eine 2 war. Empfehlung !!
Meine Frau und ich besuchen ein bis zwei mal im Jahr das Restaurant "Stadt Thessaloniki". Seit ein paar Jahren ist Theo mit seinem Restaurant an der Alten Feuerwache auch im Mannheimer Schlemmerblock vertreten. Wir wissen, dass man hier klassisches griechisches Essen, ohne große Schnörkel mit einem Touch mediterranem, jeder Gast zusätzlich noch ein Dessert aufs Haus bekommt.
Gut zwei Jahre ist es her, dass ich hier bei Gastroguide eine Bewertung geschrieben habe, in der Zwischenzeit waren wir geschätzte fünf Mal... mehr lesen
Restaurant Stadt Thessaloniki
Restaurant Stadt Thessaloniki€-€€€Restaurant062134727Am Messplatz 2, 68169 Mannheim
4.0 stars -
"Gutes Schlemmerbock-Event - solide griechische Hausmannskost - nicht mehr, aber auch nicht weniger !! Oder: Chuck Norris verwählt sich nicht, wenn Du abhebst, warst Du am falschen Telefon !!" DaueresserGK0712Meine Frau und ich besuchen ein bis zwei mal im Jahr das Restaurant "Stadt Thessaloniki". Seit ein paar Jahren ist Theo mit seinem Restaurant an der Alten Feuerwache auch im Mannheimer Schlemmerblock vertreten. Wir wissen, dass man hier klassisches griechisches Essen, ohne große Schnörkel mit einem Touch mediterranem, jeder Gast zusätzlich noch ein Dessert aufs Haus bekommt.
Gut zwei Jahre ist es her, dass ich hier bei Gastroguide eine Bewertung geschrieben habe, in der Zwischenzeit waren wir geschätzte fünf Mal
Geschrieben am 24.08.2017 2017-08-24| Aktualisiert am
12.07.2019
Besucht am 21.07.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 38 EUR
… so beschreibt der Espresso 2017 das italienische Restaurant in der Schwetzinger Straße in Mannheim. Ich fahre täglich zwei Mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln vorbei, mittlerweile, nach erneutem Wiederholungsbesuch, ist mir das "CS" richtig ans Herz gewachsen und daher ist es mal Zeit für eine Bewertung hier bei GG.
Eigene Parkplätze gibt es keine, daher rate ich jedem Gast eh mit der Bahn hier her zu fahren (kann man auch viel mehr von dem feinen Weinen aus der Toskana, Sardinien etc vernichten), eine Speisekarte gibt es auch nicht, dafür wird wöchentlich eine Karte/Tafel im Restaurant aktualisiert, einige wenige Gerichte stehen auch auf der Homepage, ab und an habe ich diese auch auf der Tafel gesichtet. zb als Vorspeise " Gegrillter Käse mit Birne und Honig" oder die Vorspeisenplatte für 2 Personen für erfreulich faire 29,50 (je nach Angebot).
Der Innenraum ist klimatisiert, die Platzabstände sind angenehm,
man sollte auf alle Fälle reservieren, auch unter der Woche. Für Mittagstisch-Freunde gibt es an den offenen Werk-Tagen ein kleines Mittagsmenü. Wahlweise 2-3 Gänge für unter 15 Euro insgesamt. Im Februar 2016 hat Familie Basoni nach 3 jähriger Abstinenz das Lokal wieder eröffnet. Pastafreunde in der Mannheimer Innenstadt haben das Costa Smeralda dick auf dem Zettel stehen. Pasta, Vorspeisen und Hauptgerichte sind gut lesbar auf der Tafel notiert:
Jedem Gast wird genug Zeit gelassen um sich zu entscheiden, inzwischen wird ein Gruß aus der Küche serviert. Bruschetta mit aromatischen Tomaten, lecker. Beim letzten Besuch waren wir zur Mittagszeit hier. Wir kombinierten von der Tafel und vom angebotenen Mittagstisch. Meine Frau und ich hatten Lust auf Vitello Tonnato. Die sollte man hier unbedingt probieren, ein so gutes Vitello Tonnato habe ich selbst beim letzten Gardasse-Urlaub nicht bekommen. Das Kalbsfleisch extrem zart, dünn aufgeschnitten, dennoch saftig.
Die Sauce wunderbar cremig und luftig aufgeschlagen, leichte und angenehme Säure. Uns wurde eine Portion schön auf zwei Tellern angerichtet. Klasse !! Dazu gab es den Sardinischen Haus-Weißwein (0,25 3,20), der hat mir nicht so ausgezeichnet geschmeckt, wie beim vorletzten Besuch der rote Hauswein, dennoch passte er sehr gut zum Essen.
Es geht weiter, meine Frau und ich bestellen Ravioli mit Ricotta-Spinat Füllung (7,50) von der Mittagskarte:
Ein Traum von selbst gemachter Pasta. Bissfest, aromatischer Nudelteig, die Füllung fluffig, cremig,der Spinat passte in Kombination mit dem Ricottakäse perfekt. Die Sauce zum Niederknien. Es werden auf Nachfrage beantwortet, spezielle Tomaten aus Italien für die Sauce verwendet. Wir fühlten uns wie beim letzten Italien Besuch fast wie in einer Tratoria. Was heißt fast. Wir fühlten uns so.
Wir sahen dass am Nachbartisch der Lachs Esser ein Schoko-Panna Cotta bekam. Leider das letzte Stück, aber die Bedienung meinte es wäre noch ein Rest helle Panna Cotta da,
die wurde uns serviert, dazu gab es Früchte-Kompott. Sehr lecker. Bis wir am Nachbartisch ein hohes Glas mit einem perfekt ausschauenden Zitronen-Sorbet (4,00 Euro) gesehen haben. Deswegen bestellten wir auch noch jenes Dessert, so gut hat es uns mal wieder im Costa Smeralda geschmeckt.
Fazit:
Costa Smeralda, feine weiße Sandstrände, auch Berühmtheiten wissen das zu schätzen, so wurde „James Bond – Der Spion der mich liebte“ an der Nordostküste Sardinien gedreht, selbst Roger Moore hätte es heute in Mannheim auch vorzüglich geschmeckt, da bin ich mir sicher. Empfehlung !!
… so beschreibt der Espresso 2017 das italienische Restaurant in der Schwetzinger Straße in Mannheim. Ich fahre täglich zwei Mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln vorbei, mittlerweile, nach erneutem Wiederholungsbesuch, ist mir das "CS" richtig ans Herz gewachsen und daher ist es mal Zeit für eine Bewertung hier bei GG.
Eigene Parkplätze gibt es keine, daher rate ich jedem Gast eh mit der Bahn hier her zu fahren (kann man auch viel mehr von dem feinen Weinen aus der Toskana, Sardinien etc vernichten),... mehr lesen
Ristorante Costa Smeralda
Ristorante Costa Smeralda€-€€€Restaurant0621443946Schwetzinger Straße 71, 68165 Mannheim
4.5 stars -
"Sonnenschein und gutes Essen … oder: „Der Spion der mich liebte“" DaueresserGK0712… so beschreibt der Espresso 2017 das italienische Restaurant in der Schwetzinger Straße in Mannheim. Ich fahre täglich zwei Mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln vorbei, mittlerweile, nach erneutem Wiederholungsbesuch, ist mir das "CS" richtig ans Herz gewachsen und daher ist es mal Zeit für eine Bewertung hier bei GG.
Eigene Parkplätze gibt es keine, daher rate ich jedem Gast eh mit der Bahn hier her zu fahren (kann man auch viel mehr von dem feinen Weinen aus der Toskana, Sardinien etc vernichten),
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Gute 12 Monate ist es her, als ich hier bei GG das letzte Mal über den Dachgarten berichtete. Der Dachgarten liegt quasi neben dem Sterne Restaurant Opus V von Tristan Brand. Man teilt sich mit dem Sterne Restaurant sogar die Toiletten.
2013/ 2014 stockte Engelhorn das Haupthaus um zwei Etagen auf. Dadurch konnte des Unternehmen seine Designabteilung vergrößern. Zudem eröffnete 2013 das Gourmetrestaurant OPUS V unter der Führung von Küchenchef Tristan Brandt, allerdings war der letzte Besuch dort für uns keine kulinarische Offenbarung (siehe hier die Bewertung bei GG), umso mehr erstaunte mich der neue Michelin Führer. Das Opus V hat zwei Michelin Sterne, das Le Corange einen (ich glaub`s nicht). Teuer war das Opus schon immer, auch das Le Corange hat da ordentlich Schotter drauf gepackt. Im Dachgarten bekommt man dafür nur hier und da gelegentlich eine Preiserhöhung mit. Wobei? Mittlerweile bekommt der Kunde auch hier„nichts mehr geschenkt" - nicht mal Wasser.
Von Montag bis Samstag gibt es im Dachgarten „je nach Verfügbarkeit“ von 11-15 Uhr Tagesessen für 6,90. In letzter Zeit hat die Qualität der Speisen leider etwas nach gelassen, dafür waren bis jetzt die Bedienungen meist aufmerksam. Das Ambiente angenehm. Wir hatten nicht reserviert, das geht im Dachgarten erst ab einer Mindestanzahl von 8 Personen und so frech sind wir einfach nicht. Kommt man in den Dachgarten rein, stehen rechts an der Bar sogenannte "Not" Euro Paletten, diese sind zusammen genagelt, an diesen waren wir auch schon einmal, bequem sitzen tut man dort aber nicht. Da aber aktuell vor dem Dachgarten Aktionswochen „Elsäßer Fest“ war, kamen wir hinten rein. Zu unserem erschrecken alle Tische bis auf den letzten Platz besetzt. Auch draußen, der Wintergarten war geschlossen, auch nix frei. Wir liefen einmal herum, da auf einmal eine 4 er Gruppe an zwei zusammen gezogenen zweier Tischen gingen. Begeistert sahen die vielköpfige Gruppe nicht aus, der Mann sichtlich angefressen (wir hatten die teure Geisterstunde noch vor uns). Wir schnappen uns also zeitgleich mit einem etwas älteren Ehepaar, ich denke die waren so Mitte 40 :-), den zweier Tisch. Eine blonde Servicekraft „ Moment, so geht’s nicht am Tresen warten seit 30 Minuten 2 Pärchen“ - Wow, tolle Begrüßung. Da am Tresen aber niemand war und die Servicekraft wohl nicht die haus eigenen Spielregeln kannte, saßen wir uns und warteten.
Von den Gesichtern leider alles Unbekannte im Service, auch in der offenen Küche habe ich niemand Bekannten gesehen, bis auf den 2** Sternekoch, er holte mit einem weiteren Hilfskoch Convenience Salat (schon gewaschen und zerrupft in Folie). Wir und die beiden am Nachbartisch, wir warteten, bis dann eine Blonde Kraft kam.Hochgesteckte Haare, Brüste raus gestreckt. Ein Blondchen „was darfs sein?“ wir wollten die Karten. „Ah so, die Karten“ und weg war sie. Nein, nicht die Spielkarten und auch nicht die Postkarten. Meine Frau holte uns und dem Pärchen am Nachbartisch 4 Speisekarten, sie lagen gefühlte 2,50 Meter weiter auf der Theke.
Ah, die Speisekarten. Das Tagesgericht lachte mich nicht so richtig an, hausgemachte Tortellini mit Waldpilzen und Rahmsauce oder Hähnchen-Keule (ich mag kein Geflügel). Also nahm ich für den Kreislauf einen Sekt, für den Durst ein Hefe von Paulaner (vom Fass 0,50 4,20), meine Frau ein kleines stilles Wasser (0,2 für 2,50 in der Flasche) . Am Nachbartisch bestellte der Mann ein Pils, die Frau hatte wohl eine Allergie und bat um ein Glas heißes Wasser. Die prompte Antwort“ dann muss ich ihnen aber einen Tee abziehen,auch wenn sie nur heißes Wasser wollen. Denn das gibt’s bei uns nicht“. Guter Service sieht anders aus. Sie nahm dann die Hähnchen-Keule, der Mann einen Wagyu Beef Burger 200 Gramm für 21,90. Keine Frage wie der Burger sein soll. Gut, meine Frau nahm einen Salat mit Curry-Hähnchen Geschnetzeltes, ich nahm das Schweine-Schnitzel „Wiener Art“ mit Pommes und Salat für sage und schreibe 12,90 (kein Kalb).
Keine 45 Minuten später kamen dann auch schon unsere Essen. Das Schnitzel sah so schlecht nicht aus.
Panade schön kross und bräunlich ausgebacken. Die Pommes einigermaßen in Ordnung, der Salat gut angemacht. Meine Frau war einigermaßen des Lobes für ihren Salat.
15 Minuten später kamen dann auch schon das Tagesessen und der Wagyu Beef Burger am Nachbartisch. In der Zwischenzeit orderte die Frau erneut ein heißes Glas Wasser (3,80). Heute war der Dachgarten voll, die Geräuschkulisse so leise wie am Hamburger Bahnhof zur "Rush Hour", Ambiente wie in der Bahnhofskneipe - es fehlte nur die Dame mit den rosa Radlerhosen "Na Süßer, für 30 Euro mache ich alles"- die Letzte übrigens hat bei uns im Keller die Fliesen verlegt, als mein Nachbar ihr begegnete :-)
Ich schnitt das Schnitzel an, schön saftig, ich schob das Fleisch in den Mund und war enttäuscht. Ich salzte nach, das half nix. Also nochmal zum Salzstreuer gelangt. Wieder eine Niete. Das Fleisch wurde zwar paniert, aber es war überhaupt nicht gewürzt, das konnte man maximal auf der Mannheimer Messe bei der Losbude als Niete platzieren. Kein Salz auf dem Fleisch, kein Pfeffer in der Panade. 0,0. Ich ging mit dem Teller zur Theke und fragte nach ob ich ein neues Schnitzel bekommen würde. Es wurde vergessen zu würzen. „Kein Problem“, ich sollte ein neues bekommen. Nach 5 Minuten bekam ich dann diesen Teller hingestellt:
In 5 Minuten ein neues Gericht hin gezaubert, ala Coperfield. Es war natürlich mein alter Teller. Blondchen sollte mir einen Gruß ausrichten vom Chef"Führer" äähhh "Rührer" „er habe probiert. Das sei ein ganz normales Schnitzel. Ich würde kein neues bekommen“. (Friss oder stirb, neee, iss klar). Mir verschlug es die Sprache. Ich machte die Panade weg und zeigte das der Bedienung.
Das Fleisch, so nackt wie ein frischer Babypopo (und mittlerweile kalt). Da würde sie sich nicht auskennen, ich solle mich nicht so anstellen. Kein Entschuldigen, gar nix. Ich ließ dann ¾ zurückgehen, musste aber den vollen Preis bezahlen.
Der Wagyu Beef Burger am Nachbartisch war übrigens schön medium aber Begeisterung sieht beim Gast dann doch anders aus. Es fehlte wohl der Geschmack. Und 7,60 für zwei kleine Gläser heißes Leitungswasser ? Da kommen Erinnerungen hoch als Opa-Engelhorn Massengräber als teures Fabrikgelände verkauft hat.
Zu guter letzt sahen wir nochmals in die Küche. Sahen wir wenigstens etwas positives ? Da, der Pizzabäcker zog eine dann doch arg verkohlte Pizza aus dem Ofen, die war ziemlich schwarz und verbrannt. Luigi sah den Chefkoch an und zog mit den Achsel, der Oberchefkoch zuckte ebenfalls,schüttelte mit dem Kopf und zeigte mit dem Finger nach draußen. Servieren, und zwar "dalli".
Fazit:
Der Laden brummt, aber so schnell sieht uns der Dachgarten nicht mehr. Es kann ja mal was schiefgehen, aber dann sollte man wenigstens den Fehler erkennen und es versuchen dem Gast es Recht zu machen. Als Gast sich als Gast und König fühlen ? Eher als bezahlender Kunde ohne Umtauschrecht. Ich habe das Gefühl, das man hier auf Gewinnmaximierung aus ist. Der Rubel muss rollen. Für Snob`s, die keine Auster öffnen ohne vorher anzuklopfen. Diese waren leider an dem Tag schon alle (ein Stockwerk tiefer) ... Keine Empfehlung !!