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DaueresserGK0712 hat 399 Bewertungen mit einer Durschnittsbewertung von 3.7 Sternen geschrieben.
DaueresserGK0712 hat am 07.Dec Geburtstag
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Kleiner Gaumenkitzler
Dreyerlei Forelle, Filet, Geräuchert und Tatar
Mousse und Tatar vom Hummer mit Kohlrabi und Mandarine
Geräucherter Büffelmozarella
Rotkohlsuppe mit Limetten Liasion und zweierlei Gans
Das Beste vom Wild Fasan mit Riesenpapaya und Schwarzwurzel für € 26,00
Rinderfilet mit Wacholder und Apfel
Mit Zwiebelmarmelade gefüllte Frikadelle auf Wirsing-Curry. Keine Experimente
Brust und Keule vom Milchhahn mit Totentrompeten und Brokkoli für 23,00 €
Dampfnudel mit Wildschweinragout gefüllt, Grünkohl und Mandarinen 26,00 €
Kombination von Pfälzer Karotte und Buttermilch mit Limette
Hummerschaumsuppe mit Aa ... Einlage
Allerlei Crème brûlée 8,50
Halbflüssiger Schokoladenkuchen mit zweierlei Banane und Zitronen-Rosmarin-Eis







Meeresfrüchte und Muscheln (noch im Tauchgang)
Hausansicht und Eingang
Lasagne "leider nicht die beste der Welt" für mich
Eifelturm für 30,90
1966 beging Feudenheim seine 1200-Jahr-Feier.1986 wurden die Maulbeerinsel und das Wörthel, die durch den Bau des Kanals entstanden waren und seitdem einen natürlichen Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren boten, zum Naturschutzgebiet erhoben. Erwähnenswert ist auch der in den letzten Jahren angelegte Bürgerpark mit dem Naturdenkmal Bell. Das Einkaufs- und Dienstleistungsangebot in hauptsächlich familiär geprägten Geschäften deckt alle Bedarfsbereiche ab. Freitags findet zudem am Rathaus ein Wochenmarkt statt. Für Kinder und Jugendliche gibt es im Stadtteil sieben Kindertagesstätten, eine Grundschule, eine Hauptschule, eine Realschule und ein Gymnasium, welches Xavier Naidoo besuchte.
Seit über 25 Jahren begeistern Michelle Nardelli und Familie in dem schönen Stadtteil Mannheim-Feudenheim mit einer Hand voll ausgesuchten Speisen und Weinen aus Apulien, einem der ältesten Weinanbau Gebieten der Welt. Die Inneneinrichtung erinnert stark ans ehemalige Da Michelle in Landau, die Theke unter einem Ziegeldach untergebracht, die restlichen Tische edel, wenn auch stark aneinander gereiht. Der Espresso gibt 65 Plätze an, das reicht bei weitem nicht. Kurz vor 20 Uhr überflog ich die Gäste, es waren knapp 80 im Gastraum, viel zu viel, die Lautstärke war extrem hoch, uns dreien dröhnte der Kopf, das war too much. Wir werden dann doch noch an einen größeren Tisch gesetzt, direkt neben uns die Tagesempfehlungen auf der Schiefertafel:
Macht was her, wir schauen in Speisekarte, hier gingen die Preise etwas nach oben, aber dennoch alles im grünen Bereich, wie es so schön heißt. Wir entscheiden uns für ein Hefe von König Ludwig 0,5 für 3,20, kleine Apfelsaftschorle sowie eine Cola Zero. Ich nehme von der Standard-Karte das Kalbssteak 280 Gramm, mit Gorgonzola Sauce und Pommes, anstelle des Beilagen-Salates pimpe ich mir einen kleinen italienischen Salat als Beilage (Aufpreis 1,50).
Die beiden Damen nehmen vorab einen kleinen gemischten Salat (3,50). Meine Frau nimmt die „ Spaghetti Carbonara “, ihre Mutter die Tortellini „ ala panna “, beide Gerichte um die 8 Euro.
Der Italien-Experte weiß: Carbonara steht für Kohlehändler und werden in dem Gericht als schwarze Punkte gekennzeichnet. Entweder schön angebratener Speck oder frisch aus der Pfeffermühle. Und endlich:
Nach langer Zeit bekommen wir endlich die Carbonara „italienisch“, heißt ohne den Becher Sahne.
Auch die Tortellini überzeugen auf der ganzen Linie. Schöner Biss, die Sauce leicht nach Parmesan und Sahne erinnernd. Ein Highlight der Anschnitt meines Kalbs-Steaks.
Ein Traum, zartrosa, saftig. Die Pommes wunderbar frittiert, leicht gesalzen. Ein Traum die Pommes in die gut nach Gorgonzola
erinnernde Sauce zu tunken. Vorab gab es den kleinen Italiener:
Ich lege mich aus dem Fenster, der beste angemachte Salat in Mannheim. Tolles Olivenöl welches leicht im Hals kratzt, erfrischender Essig, frische Kräuter. Gut abgeschmeckt mit Zitrone und Zucker. Perfekt. Zum Steak bestellte ich mir einen apulischer „Monte Pulciano“, das Viertel für 5 Euro, ein sehr guter Begleiter. Lediglich meine Frau schaffte ihre Portion nicht, zu ihrer Entschuldigung. Die Portion, gut gemeint, war eine Holzfällerportion. Wer auf große Salate steht, dem sei der große italienische Salat ans Herz gelegt. Da mir noch nach süßem war, entschied ich mich für die auf der Schiefertafel stehende „Dessertvariation“:
Am besten hat mir Zuccotto geschmeckt, ganz rechts auf dem Bild. Ein frisch gebackener Apulischer Kuchen. Sensationell, dazu gab es frische Panna Cotta und ein kleines Stück Kuchen.
Fazit:
Leider wurde es im Laufe des Abends zu laut, anscheinend hatten sich die meisten Gäste an den Tischen untereinander einige Wochen nicht mehr gesehen und versuchten natürlich in der Lautstärke den anderen Tisch zu überbieten. Manche verwechseln ein Restaurant mit einer Stehkneipe, schade. Dem könnte man abhelfen, indem man einfach die Hälfte der Tische rausnimmt. Aber: dann würde Familie Nardelli nur die Hälfte verdienen, denn „Da Michele“ ist fast jeden Tag komplett voll. Dennoch eine Empfehlung, nicht nur wegen des Salates.