1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 397 Bewertungen 689894x gelesen 7834x "Hilfreich" 7632x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 06.11.2018 2018-11-06| Aktualisiert am
06.11.2018
Besucht am 01.11.2018Besuchszeit: Mittagessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 70 EUR
Liest der gepflegte Gastroguide User meine letzte Bewertung vor gut 2 Jahren durch, könnte der Eindruck entstehen, dass das Grillrestaurant Sportpark auf dem alten Waldhof ein >Allerweltsgrieche< sei. Auch die damaligen Bilder vermitteln nicht gerade das "griechische Mekka des Gyros". Zeit für ein Update !!
Witzig, dass die aktuellen Bilder ein quasi "Abziehbild der alten" sind, dennoch kommen wir seit Monaten immer wieder gerne in den Sportpark – vorausgesetzt - wenn wir Lust auf eine Karnivoren-Hügel-Parade haben. - der Hügel der blutigen Stiefel lässt grüßen - die Preise für die Fleisch-Berge sind fair, die Portionen fast nie zu schaffen.
Wir laufen die Waldstraße Richtung Norden hoch, am Bauhaus vorbei, überqueren die Straße, laufen die Brücke hoch. Zur Rechten ist der >Dimi< sowie das Carl-Benz-Stadion, unten durch gerade rauschend der ICE aus Frankfurt. Waldhof Mannheim trägt ihre Heimspiele jetzt wieder am Alsenweg aus. Das freut uns. Über der Brücke, das Böhringer Dreieck, gehört Stadtteil mäßig noch zum alten Waldhof, den wohl bekanntesten Stadtteil in Deutschland. Wir blicken auf der Brücke nochmal nach links, sehen die >Bauhaus< AG, die in Mannheim gegründet wurde und bis heute ihren Deutschland-Sitz im Mannheimer Wohlgelegen hat, betreibt einen großen Baumarkt auf einem von >Bopp & Reuther< abgetretenen Gelände. Dahinter am Horizont ist das Collini Center (juchuh) zu sehen, sowie die drei NUB Hochhäuser und der Fernsehturm
Wir kommen an, die Schwiegermutter in spe steht schon vor der Einfahrt und wir folgen ihr hungrig zum Eingang. Hier hängt eine kleine Auswahl der Speisen. Bifteki für 13,90 €; Gyros 12,90 €; Sportparkplatte 15,90 € für zwei Personen 30,90 €. Wir treten "die Türe"ein und bekommen einen reservierten Tisch direkt am Fenster. Der Tisch einfach eingedeckt mit Papierservietten, Besteck sowie Dessertkarte von Mövenpick und einem empfohlenen griechischen Weiß- und Rotwein. Es gibt drei gute Tische hier im Grillrestaurant, das sind die mit den 270 Grad umliegende Esszimmer-Bänke und weicher Polsterung. Allerdings ist das Lokal heute gut gefüllt, die Tische schon vergeben. Wir bekommen die Speisekarten. Tages-Empfehlungen gibt es nicht, ein kleiner griechischer Gruß auch nicht. Die Google User sind sich etwas uneinig. „Gute Atmosphäre. Fleisch direkt am Grill zubereitet. Sehr zu empfehlen.“ Stößt auf „Super Essen, faire Preise für Essen, etwas hohe Preise für Getränke“, 158 Bewertungen mit einer 3,8 im Schnitt.
Das Herzstück des Restaurants ist der große Holzkohlegrill, hier steht meist der Chef persönlich und umsorgt die Gäste. ( http://www.restaurant-sportpark.de/galerie.html#grill ) Beim letzten Besuch hatte mein Doppelpartner eine famose Metaxasauce, die wahr wohl mit reichlich Parmesan vermengt, schmeckte köstlich. Darunter reihten sich sechs mittelgroße Lenden-Medaillons nebst grünen Bandnudeln auf seinem Teller. Das wird mein Favorit für heute. Nix da -- "Chuck Norris wurde letztens vor dem Sportpark von der Polizei angehalten... Die Polizisten sind mit einer Verwarnung davon gekommen.“
Meine Schwiegermutter in spe entscheidet sich für meinen Favoriten (Vorhand ... Rückhand ...), und da wir Fans von „jeder bestellt eine andere Fressalie“ sind, ging mein Plan in Rauch auf.
Also zu Plan B ganz nach dem Motto: – „Egal was dir Chuck Norris kocht. Es schmeckt einfach gut!“
Wir ordern als Vorspeise die gegrillten Peperoni in Knoblauchsoße und gegrilltem Brot (4,50). Meine Frau wählt aus der Schweinekarte: Gyros mit 3 Hackfleischröllchen, Pommes und Salat 10,80 €, die Schwiegermutter just Lendenspieß mit Metaxasoße, dazu grüne Nudeln und Salat 16,80 meine Wenigkeit die Sportparkplatte (1 Person):
Putensteak, Hackfleischröllchen, Spieß, Gyros, Pommes und Salat für 15,50. Zuerst werden die Getränke serviert, gut gekühlt und angenehme Kohlenstoffdioxide J
Nach den Getränken werde die gegrillten Peperoni serviert.
Die hatten ordentlich Druck. Lediglich mit Essig und Öl geschminkt reagiert der Rachen aggressiv auf die „pikante Paprika“. Zusammen aber mit dem gegrillten Brot ein Gaumenfreude.
Quasi als Zwischengang wurde uns der Beilagensalat serviert.
Jugendlicher Gurken (mit grünem Dressing)- und Krautsalat. Lecker. KNACKIGER Karottensalat, ebenfalls tadellos mit einem Orangendressing angemacht. Ebenfalls sehr lecker der "handmade" Tsatsiki (ohne Gurke). Der Salat überzeugt. (mal wieder)
Nach einer kleinen Verschnaufpause kommt der Haupt-Imbiss.
Alle Gerichte angefangen von den ausgezeichneten Hackfleisch-Röllchen (sehr fein gewürzt, mit Zitronen Abrieb), über das tadellose Gyros auf beiden Tellern, die Lenden-Medaillons zart rosa gegrillt. Selbst die grünen Bandnudeln hatten recht guten Biss, schön gesalzen. Auch die Pommes könnten es in die Rekordbücher schaffen. Herrlich !! Wahnsinnig schmackhaft die "gepimpte" Metaxa-Sauce (wohl mit Parmesan) - Lediglich das Puten-Steak auf meiner Sportler-Platte verdient nicht die Maximal Punktzahl (war ein Tick zu lange auf dem Rost) – in die Mövenpick-Karte schafften wir es alle drei mit jeweils geöffneten oberen Hosenknopf dieses Mal wieder nicht.
Fazit:
Sportpark Grillrestaurant jetzt wieder öfter – Empfehlung !!
Liest der gepflegte Gastroguide User meine letzte Bewertung vor gut 2 Jahren durch, könnte der Eindruck entstehen, dass das Grillrestaurant Sportpark auf dem alten Waldhof ein >Allerweltsgrieche< sei. Auch die damaligen Bilder vermitteln nicht gerade das "griechische Mekka des Gyros". Zeit für ein Update !!
Witzig, dass die aktuellen Bilder ein quasi "Abziehbild der alten" sind, dennoch kommen wir seit Monaten immer wieder gerne in den Sportpark – vorausgesetzt - wenn wir Lust auf eine Karnivoren-Hügel-Parade haben. - der Hügel der... mehr lesen
4.0 stars -
"Noch ein Lieblings-Grieche !! Das Grillrestaurant "Sportpark" erhält für die letzten vier >Mampf-Besuche< jeweils die (fast) höchst zu vergebene Bewertung !!" DaueresserGK0712Liest der gepflegte Gastroguide User meine letzte Bewertung vor gut 2 Jahren durch, könnte der Eindruck entstehen, dass das Grillrestaurant Sportpark auf dem alten Waldhof ein >Allerweltsgrieche< sei. Auch die damaligen Bilder vermitteln nicht gerade das "griechische Mekka des Gyros". Zeit für ein Update !!
Witzig, dass die aktuellen Bilder ein quasi "Abziehbild der alten" sind, dennoch kommen wir seit Monaten immer wieder gerne in den Sportpark – vorausgesetzt - wenn wir Lust auf eine Karnivoren-Hügel-Parade haben. - der Hügel der
Geschrieben am 30.10.2018 2018-10-30| Aktualisiert am
07.11.2018
Salerno ist eine Hafenstadt südöstlich von Neapel in Italien. Die jahrhundertealte Arechi-Burg auf dem Berg Bonadies bietet Meerblick sowie ein Museum mit mittelalterlichen Töpferwaren und Münzen. Das Mannheimer Salerno bietet ausgezeichnete italienische Klassiker zu bodenständigen Preisen. So war das vor gut einem Jahr. Zeit für ein kleines Update !!
Die Pizzeria liegt in den G Quadraten. In den benachbarten F Quadraten wurde auf der Hauswand ein 3 D Bild aufgepinselt. Wer war Hundertwasser ?
Das hat was, finde ich.
Aufgrund des hohen Arbeitskräftebedarfs infolge des so genannten Wirtschaftswunders kommen vom Ende der 1950er Jahre bis zum Anwerbestopp 1973 zahlreiche Zuwanderer zum Arbeiten nach Mannheim. Italienisch- und Türkischstämmige sind dabei die größten Migrantengruppen. Anscheinend hat es den meisten so gut gefallen, dass sie für immer hier leben. Wie gut, dass das Salerno italienische Gerichte anbietet, das passt ja mal wieder wie die Faust aufs Auge. Mannheim ist einfach Multi-Kulti und das ist gut so.
Morgens beim Kaffee, es war eines der sehr warmen Samstagmorgen im September, da hatte meine bessere Hälfte die Idee des Tages. Zum Mittagessen ins Salerno, ob Kommissar Plattfuß schuld daran war, den ich abends in der Falle zum Einschlafen geschaut habe? Angekommen in der Pizzeria, suchen wir uns einen Tisch vor der Kirche. Schön, dass die Studenten am Nachbartisch schon ihre Gerichte vor sich stehen haben (das schaffen die niemals, so groß waren die Portionen Spaghetti Bolognese), dass wir uns freundlich die Karten schnappten.
" Wir kochen nicht nur italienisch, wir kochen leidenschaftlich italienisch. Es ist für uns selbstverständlich nur frische und hochwertige Produkte zu verarbeiten."
Klingt schon mal gut, wir blättern durch die Karte. Zwei Seiten Pizzen, dazu gibt es eine vegane Pizza aus Traubenkernmehl (wenn ich das richtig in Erinnerung habe), eine Seite mit Nudelgerichte, eine halbe Seite mit Spezialitäten. Davon nimmt meine bessere Hälfte das teuerste Gericht (war ja klar, ich war dran mit bezahlen), Penne mit frischem Gemüse, Garnelen und frischen Kräutern geschwenkt. Ich entscheide mich wie beim letzten Besuch für Schnitzel Bolognese mit Spaghetti und kleinem Salat. Dazu sollten zwei frisch gezapfte Paulaner vom Fass gut passen.
Die Penne (12,90) Leckere Penne !!
sahen nicht nur gut aus, sie schmeckten hervorragend. Sicherlich nicht vorgekocht, das Gemüse schön knackig, das ganze wunderbar mit den frischen Kräutern vermengt und gut abgeschmeckt.
Meine beiden Schnitzel (9,90) zwei saftige Schnitzel frisch geklopft & paniert
wurden frisch geklopft, frisch paniert und in der Pfanne ausgebacken, kurz im Ofen mit Käse überbacken (habe nachgefragt), würzige Bolognese, die Spaghetti schön mit Bolognese vermengt, dazu gab es noch einen extra Klacks Sauce. Das Ganze wurde wieder von einer halben Hand frisch angemachter Salat, mit der typischen Salerno Cocktailsauce angemacht, serviert.
Der Chef der Pizzeria plauderte nach dem Bezahlen noch ein wenig mit uns, er ist eigentlich gar kein Italiener, er kocht aber seit 30 Jahren italienisch und habe sich mit Mannheim zu 100% identifiziert - gefällt mir !!
Fazit:
Erneut Maximalpunktzahl !!
Salerno ist eine Hafenstadt südöstlich von Neapel in Italien. Die jahrhundertealte Arechi-Burg auf dem Berg Bonadies bietet Meerblick sowie ein Museum mit mittelalterlichen Töpferwaren und Münzen. Das Mannheimer Salerno bietet ausgezeichnete italienische Klassiker zu bodenständigen Preisen. So war das vor gut einem Jahr. Zeit für ein kleines Update !!
Die Pizzeria liegt in den G Quadraten. In den benachbarten F Quadraten wurde auf der Hauswand ein 3 D Bild aufgepinselt.
Das hat was, finde ich.
Aufgrund des hohen Arbeitskräftebedarfs infolge des so... mehr lesen
5.0 stars -
"Leidenschaftliche, italienische Küche - erneut ein Volltreffer ! Oder: Penne in Tomatensauce - Koch gesteht seltsame Leidenschaft." DaueresserGK0712Salerno ist eine Hafenstadt südöstlich von Neapel in Italien. Die jahrhundertealte Arechi-Burg auf dem Berg Bonadies bietet Meerblick sowie ein Museum mit mittelalterlichen Töpferwaren und Münzen. Das Mannheimer Salerno bietet ausgezeichnete italienische Klassiker zu bodenständigen Preisen. So war das vor gut einem Jahr. Zeit für ein kleines Update !!
Die Pizzeria liegt in den G Quadraten. In den benachbarten F Quadraten wurde auf der Hauswand ein 3 D Bild aufgepinselt.
Das hat was, finde ich.
Aufgrund des hohen Arbeitskräftebedarfs infolge des so
Geschrieben am 23.10.2018 2018-10-23| Aktualisiert am
23.10.2018
Letzten Donnerstag war ein sehr warmer Oktobertag, wir hatten mittags um die 27 Grad, also ließ meine Spontanität eine Idee aufblitzen. Kurz das Handy raus und mich mit meiner besseren Hälfte abgestimmt. Nach Feierabend Treffpunkt im Brauhaus.
Was erwartet der erfahrene GG-Leser von einem Brauhaus? Leckere Bierchen, rustikales Essen und einen vernünftigen Service. Einfach und kurz beschrieben - freitags ist im Eichbaum Brauhaus der Burger Tag und donnerstags generell der
Schnitzeltag.
An den beiden "Festtagen" hat sich in den letzten fünf Jahren nichts geändert und wird sich wohl auch in den nächsten 5 fünf Jahren nichts ändern, dank des starken Euros sind auch die Preise in den letzten Jahren nicht gestiegen – das einzig allein der Dank an die Politik, alles andere war großer Mumpitz.
Die Eichbaum Brauerei ist im Stadtteil Wohlgelegen beheimatet, jener mit dem Stadtteil Neckarstadt-Ost ein Bezirk, eines der sechs inneren Stadtbezirke von Mannheim. Der Bezirk bietet vor allem auf der Lange Rötterstr. und am Steingarten viele Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen für den täglichen Bedarf. Nach Schulschluss begebe ich mich Richtung Neckar/NUB vorbei und hindurch des Foyers meines geliebten Collini-Center`s , mit seinen 535 Eigentumswohnungen. Noch steht das Foyer und das Schwimmbad, es soll aber abgerissen und neu aufgebaut werden (Mami). Ich laufe über den Collini Steg Richtung Wohlgelegen. Nach insgesamt drei Kilometer Fußmarsch sehe ich ein schickes gelbes Haus mit Rundbogenfenster. Eine große Schiefertafel " Donnerstag Schnitzeltag - 300 Gramm frisch aus der Oberschale geschnitten mit Pommes für 6 Euro " neben grünen Fensterflächen. Jackpot !!
Innen geht es modern zu, nebst traditionelle Farben, grünes LED Licht und Sitzgelegenheiten aus Leder, gepaart mit einem riesigen "Eichbaum" Kühlschrank - hier gibt es zahlreiche kleine Bügelflaschen "to go" in diversen Sorten. Ich hatte nicht reserviert, schaute drinnen und draußen, entschied mich dann aber für einen Platz unter den Bäumen. Mit einem Lächeln verfolgte ich das "Arbeiten" der ungelernt wirkenden Bedienungen im Servicebereich. Dazu muss man kein Fachmann sein, dass man merkt, das primär junge Studentinnen am Werk sind, die von aufmerksamen Service so weit entfernt sind, wie der Mond von der Sonne.
Ich hatte Durst, wartete ca zehn Minuten bis endlich einer der Bedienungen kam. Sie gab mir eine Karte und ich erklärte ich hätte Durst, wüsste aber nicht was es zu trinken gibt (hab mich einfach mal blöde gestellt). Nach fünf Minuten kam sie wieder, ich erklärte, dass in der Karte keinerlei Getränke stehen würde, sie meinte von oben herab "ach ja?" und gab mir anschließend die Bierkarte.
Schön, dass es immer noch die "Bierprobe" (6x0,1 Liter) gibt, waren meine ersten Gedanken. Dann weiß ich ja was ich trinken werde. Weit gefehlt, das ganze wird jetzt aufgepimpt mit einer Bierreise – heißt 6x 0,3 Liter Bier nach Wahl als Bier Karussell angeboten, für erfreuliche 12 Euro sehr fair kalkuliert. Dennoch entscheide ich mich für ein ungefiltertes Kellerbier vom Fass, meine Frau, die inzwischen eingetroffen ist, eine alkohlfreie Grapefruit-Bierschorle, natürlich beide Getränke von Eichbaum.
Wir schauen in die Karte, welche typische kleine Schmankerl die zum Bier passen beinhaltet. Dazu eine Schnitzelkarte (ohne Grammangabe) ein paar Rumpsteaks (wieder ohne Grammangabe) und siehe da, ein Cordon Blue mit Grammangabe - 300 Gramm Rohgewicht, also eher was für den mittleren Esser. Neben zahlreichen Biersorten (auf der Bierkarte) - werden auch einige Weine angeboten. Entschieden haben wir uns aber schon in der Mittagspause. 300 Gramm frisch aus der Oberschale geschnitten, frisch paniert, in der Pfanne ausgebacken, dazu Pommes und zwei Achtel Zitrone für den Kampfpreis von 6 Euro. Sah dann so aus:
Das Fleisch super saftig und von Schweinesaft strotzend beim Kauen. Heute schmeckt uns das Schnitzel hervorragend gut, dafür machen die Damen (junge Mädchen) ihre Arbeit im Service hundsmiserabel. Laufen immer wieder an „voll gestellten Tischen“ vorbei und nehmen nichts mit, wenn sie ins Lokal innere gehen. Getränke werden zu spät serviert, erst dann wenn die Pilskrone schon wieder unten ist. Am Nachbartisch sitzen englisch sprechende Gäste, sie wollen „Cash“ bezahlen, darauf kommt der Service mit dem EC Gerät und und und …
Die Pommes ausgezeichnet frittiert, leicht gesalzen, was den feinen Fleischgeschmack noch unterstützt. Perfekt.
Fazit:
Den Donnerstag werde ich jetzt wieder öfters im Eichbaum Brauhaus ausklingen lassen. Beim nächsten Mal sicherlich mit dem angebotenen Bierkarussell ;-)
Letzten Donnerstag war ein sehr warmer Oktobertag, wir hatten mittags um die 27 Grad, also ließ meine Spontanität eine Idee aufblitzen. Kurz das Handy raus und mich mit meiner besseren Hälfte abgestimmt. Nach Feierabend Treffpunkt im Brauhaus.
Was erwartet der erfahrene GG-Leser von einem Brauhaus? Leckere Bierchen, rustikales Essen und einen vernünftigen Service. Einfach und kurz beschrieben - freitags ist im Eichbaum Brauhaus der Burger Tag und donnerstags generell der
Schnitzeltag.
An den beiden "Festtagen" hat sich in den letzten fünf Jahren... mehr lesen
Eichbaum Brauhaus
Eichbaum Brauhaus€-€€€Restaurant, Kneipe, Biergarten, Gaststätte, Brauhaus062135385Käfertaler Straße 168, 68167 Mannheim
3.5 stars -
"Donnerstag ist Schnitzeltag im Eichbaum Brauhaus - jetzt wieder öfter !!" DaueresserGK0712Letzten Donnerstag war ein sehr warmer Oktobertag, wir hatten mittags um die 27 Grad, also ließ meine Spontanität eine Idee aufblitzen. Kurz das Handy raus und mich mit meiner besseren Hälfte abgestimmt. Nach Feierabend Treffpunkt im Brauhaus.
Was erwartet der erfahrene GG-Leser von einem Brauhaus? Leckere Bierchen, rustikales Essen und einen vernünftigen Service. Einfach und kurz beschrieben - freitags ist im Eichbaum Brauhaus der Burger Tag und donnerstags generell der
Schnitzeltag.
An den beiden "Festtagen" hat sich in den letzten fünf Jahren
Geschrieben am 22.10.2018 2018-10-22| Aktualisiert am
22.10.2018
Beruflich Samstagmorgen in Worms gewesen, meine Frau hat mich begleitet und 10 Minuten nach 12 Uhr kamen erste Hungergefühle auf. Unsere erste Wahl war bisher immer die Domschenke nahe des Doms, leider gibt google die Info „dauerhaft geschlossen“, wir möchten uns davon selbst überzeugen und siehe da, das Haus wird kernsaniert, es entstehen wohl Wohnungen. Aus die Maus.
Wir machen uns auf den Weg zur unterer Kämmererstraße in Worms zur "Mutter Erde" alias Dimitra. Worms, als Kind war ich oft mit meinem Vater hier. Viele verschiedene Geschäfte, einige Spielzeuggeschäfte. Das war vor gut 30 Jahren. Es war einmal, der Eindruck drängt sich auf, wenn man von der Kaiser Passage in Richtung Friedrichstraße geht. Viele Läden stehen aktuell leer, gleich vorne ist es offensichtlich: Am Eck gegenüber Optik Müller war mal eine Apotheke: geschlossen. Auch die kleine „Friedrich-Passage“ beherbergt keine Läden mehr, zu ist daneben der ehemalige Imbiss „Burger Brothers“, nicht anders sieht es auch bei einem nahegelegenen ehemaligen Damenmodengeschäft aus. Für eine Großstadt mit knapp 100.000 Einwohnern mehr als ärmlich. Und sonst? Sonst ist die kurze Einkaufsmeile geprägt von Döner-Imbiss-Anbietern, Restaurants und Friseuren. Nur noch wenige alteingesessene Einzelhändler halten die Stellung, so neben „Bierbaum“ oder „copi delicti“ etwa „Weber“, der Uhren und hochwertigen Schmuck anbietet, oder Martina Gerngroß, die in ihrem Laden selbstdesignte Bekleidung verkauft.
Wir sind am Dimitra angekommen, schauen rein, lediglich 3 Tische besetzt, dennoch sind die Kellner sehr um unser Wohl besorgt. Wir sitzen direkt am Fenster, auf den hellen Tischdecken stehen Accessoires, kleine Kunststoff Säulen mit Teelicht, am Fenster eine braune Eros Skulptur. ich stehe auf diesen Kitsch
Wir bekommen unsere Getränke, ein frisch gezapftes Hefeweizen, meine Frau nimmt eine Cola Light. Beide Getränke sehr gut temperiert.
Die Karte liest sich gut, auch wenn auf den ersten Blick es zu viel Auswahl gibt. Spieße in etlichen Variationen, Ochsenfetzen, Ochsensteaks, Rumpsteaks vom argentinischen Rind, viel Meeresgedöns, diverse Pfännchen und Grillteller. Zudem gibt es an Werktagen und auch an den Samstagen eine Mittagskarte. Die Preise auf den ersten Blick fair und bezahlbar.
Meine Frau nimmt „von Hand mehlierte Calamari, mit Zitronemayo, Zitrone und mit Quark gefüllte Ofenkartoffel," Calamari 9,80
dazu gibt es einen grünen Beilagensalat für 9,50. Ich entschied mich für die Kreta Fleischplatte (7,80) Gyros sowie obenauf ein saftiger anschauender und schmeckender Spieß, dazu gab es Pommes und einen normalen deutsch-griechischem Beilagensalat (8,90), als Vorspeise nehmen wir wieder wie beim letzten Besuch einmal die gegrillten Peperoni mit frischem Knoblauch und Baguette-Brot (4,50). Diese hatten schöne Grillaromen, waren schön saftig und hatten ordentlich Feuer. Die frische Knoblauch hat hervorragend gepasst, die Peperoni in Essig/Öl, so wie man das kennt von den Griechen. Das Baguette Brot ebenfalls vom Grill, frisch und schön knusprig.
Die in Mehl gewendeten Tintenfische/Calamari waren butterweich und super saftig. Hervorragend auch die Ofenkartoffel. Normal kennt man das, die Kartoffeln werden in reichlich Wasser gekocht und schmecken dementsprechend wässrig, nicht so bei Dimitra. Schöner Kartoffelgeschmack, gefüllt mit Tsatsiki/Quark. Erwähnenswert, dass alle Fisch/Meresfrüchte Esser einen ausschließlich grünen Beilagensalat bekommen, die Fleischesser einen gemischten. Meine Frau war das nicht mehr bewusst, fand sie aber vorgestern auch super, dass die Salate auf die Essen abgestimmt werden. Ich hatte Kraut-, Karotten-, Gurken- und Blattsalat. Das Dressing bei den Karotten schön orange, bei den Gurken eine leichte Saure Sahne mit Dill Soße. Der Krautsalat und der Blattsalat mit Öl und etwas Essig angemacht.
Super lecker mein Gyros. Das Gyros vom Drehspieß Mund fein geschnitten, weich und dennoch knusprig. Kreta Platte 7,80
Ich hätte mir vielleicht einen Tick mehr Würze gewünscht. Allerdings war der Spieß unanständig von Fleischsaft strotzend, dass es heute keinerlei Kritik am Hauptgang gibt. Wäre ja noch schöner, da kommt der Mannheimer Daueresser die andere Rheinseite rüber und bekommt für 7,80 eine Kreta Platte inkl eines tollen gemischten Beilagensalates hingeknallt.
Meine Frau hatte die Standardkarte studiert, den Gästen wird (mein Lieblingsdessert) Galaktoboureko angeboten, für 4,50. Galaktoboureko, auch Galaktompureko, ist ein griechisches bzw. türkisches Dessert, bei dem Grießpudding von Filo-Teig umhüllt ist. Es wird gelegentlich mit Zitrone oder Orange verfeinert, und in der Regel mit Vanilleeis/Vanillecreme und Sahne angeboten, manchmal auch mit Honig. Wir hatten den Grießpudding in Form eines Kuchenstückes, Galaktoboureko
leicht erwärmt, mit Vanilleeis und Sahne, obenauf eine gepfefferte Zimtmischung.
Fazit:
Wieder mal alles richtig gemacht. Nach dem Bezahlen gab es noch ein Ouzo, die Damen können anstelle des Ouzos auch einen Cocktail-Shooter wählen, meine Frau hat den auf einen Zug vernichtet, scheint lecker gewesen zu sein ;-) Mutter Erde - wir kommen wieder !!
Beruflich Samstagmorgen in Worms gewesen, meine Frau hat mich begleitet und 10 Minuten nach 12 Uhr kamen erste Hungergefühle auf. Unsere erste Wahl war bisher immer die Domschenke nahe des Doms, leider gibt google die Info „dauerhaft geschlossen“, wir möchten uns davon selbst überzeugen und siehe da, das Haus wird kernsaniert, es entstehen wohl Wohnungen. Aus die Maus.
Wir machen uns auf den Weg zur unterer Kämmererstraße in Worms zur "Mutter Erde" alias Dimitra. Worms, als Kind war ich oft... mehr lesen
4.5 stars -
"Erneuter sehr guter Besuch auf "Mutter Erde"" DaueresserGK0712Beruflich Samstagmorgen in Worms gewesen, meine Frau hat mich begleitet und 10 Minuten nach 12 Uhr kamen erste Hungergefühle auf. Unsere erste Wahl war bisher immer die Domschenke nahe des Doms, leider gibt google die Info „dauerhaft geschlossen“, wir möchten uns davon selbst überzeugen und siehe da, das Haus wird kernsaniert, es entstehen wohl Wohnungen. Aus die Maus.
Wir machen uns auf den Weg zur unterer Kämmererstraße in Worms zur "Mutter Erde" alias Dimitra. Worms, als Kind war ich oft
Geschrieben am 19.10.2018 2018-10-19| Aktualisiert am
19.10.2018
Besucht am 13.10.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 26 EUR
Ein ehemaliger Kritiker hier bei gastroguide hat vor 5 Jahren geschrieben" Wer mitten in der City gut griechisch essen möchte, ist im Dionysos gold richtig" - und mit Gold hat er nicht untertrieben. Positiv genötigt vum "Stähhweiler Beddsäächer" (er wird darüber bestimmt schmunzeln) und von meiner besseren Hälfte letzten Samstag bei unserem letzten Besuch, hier meine erste Bewertung vom Dionysos, meinem absoluten Lieblingsgriechen in Mannheim.
Lieblingsgrieche, wie sich das schon wieder anhört. Nicht falsch verstehen, hier gibt es bestimmt nicht das beste Bifteki außerhalb Griechenlands, oder die besten "Athen Teller", aber ich glaube im Dionysos habe ich das beste Bifteki außerhalb Griechenlands gegessen. Spätestens jeden dritten Samstag kehren meine Frau und ich im Dionysos ein. Der grund liegt auf der Hand. Die Lage ist sensationell, direkt am Paradeplatz (ein halbes Quadrat hinten dran)
Wer auf dicke weiße Säulen, Olympiakos Fähnchen, blau-weiße Eros Skulpturen mit Riesen-Penise und bemalte Wände mit Domestos Schriftzügen steht, wird sich im Restaurant wohl nicht wohlfühlen. Wobei, bis vor wenigen Wochen standen als Zierde und Abtrennung Styropor Säulen im Gastraum herum, dann der große Knall. Alles wurde rausgerissen, meine Frau und ich freuten uns schon, den wir sind Fans von der Inneneinrichtung im ersten Obergschoß Ambiente im ersten Obergeschoß
allerdings sieht es aktuell unten noch nicht so aus, wie oben :-(.
Auch die Speisekarte gibt nichts her, keine Lothar Piräus Platte, keine Alex Tsipras Röllchen, die Speisen heißen eingedeutscht Spezial-Platte oder Feinschmecker Platte. Dennoch merkt man bei den Vorspeisen und beim ganzen Drumherum dass wir bei einem Griechen sitzen.
Von Montag bis Samstag von 11.00-16.30 gibt es eine Mittagskarte, die ist breit aufgesetzt, hier sollte jeder fündig werden. Bifteki, Athen Teller (mein Favorit), Bifteki, Athen Teller, Bifteki, ach und Athen Teller. Das die letzten 6 Besuche in Kurzform. Mein Frau nimmt manchmal den Schwertfisch-Spieß, oder das mit Metaxa und feinem Käse überbackenen Gyros.
In der Küche legt man großen Wert, auf gute Produkt- und Fleischqualität, der Beilagensalat ist meist frisch angemacht, gut, Kidneybohnen und Mais wohl aus der Dose, aber bei diesem Massenandrang nicht anders zu machen. Dennoch der Salat immer lecker angemacht. Ich bewerte jetzt mal unverkrampft den letzten Besuch von Samstag (dabei ist es egal welchen ich nehme, alle waren sehr gut in diesem Jahr) - wir werden gleich von sämtlichen Bedienungen(meist kurven 5, 6 Stück unten herum) nett begrüßt, die hübsche groß gewachsene Kellnerin begrüßt uns meist mit Handschlag, man(n) kennt sich mittlerweile, sie fragt nach, ob wir direkt von daheim kommen und meint, dass sie uns schon zwei Wochen nicht mehr gesehen hat. Sie freut sich, dass wir uns wieder für das Dionysos entschieden haben und gibt uns die Mittagskarte sowie als Alternative die Standardkarte.
Meine Frau entscheidet sich für den Athen Teller (9,90), ich nehme den Athen Teller (ebenfalls 9,90) - heißt, gemischter großer Beilagensalat, Salat
vorab der hausgemachte Bananenlikör Aperitif ein leckerer hausgemachter Bananenlikör
als Aperitif aufs Haus. Ich bekomme ein Paulaner frisch vom Fass, meine Frau nimmt eine kleine Flasche Teinacher Wasser. Danach werden uns die Salate serviert. Wie immer lecker. Gelber und grüner erfrischend mit einem leichten Tsatsiki Dressing angemacht, separates Tsatsiki, Krautsalat + Karottensalat (frisch) und Bohnen mit Mais. Passt
Danach werden die Athen-Teller serviert. Athen Teller - Rumpsteak + Gyros
Knsupriges Gyros vom Drehspieß, obendrauf ein 180 Gramm Rumpsteak. Nebendran eine halbe handvoll Pommes und ein kleines Bällchen Tomatenreis, dazu ein Löffel Tsatsiki, rohe Zwiebeln und zwei Achtel Zitrone (fürs Fleisch)
Hammer das Rumpsteak, meist leicht rose der Anschnitt, in der Mitte schön medium. im Hintergund sieht man das rosane Fleisch
so wie heute, das Flesich von sehr guter Qualität, ich denke, dass die Köche hier einen guten Durchschnittswert haben aus der Vergangenheit, so dass sie "pi mal daumen" die Steaks wunderbar vorbereiten können. Manchmal bekommen wir schon nach 15 Minuten unsere kleine Fleischplatten. Das Fleisch ist immer super saftig und butterzart.
Schön das top gewürzte Gyros, wie man es sich in seinen Träumen vorstellt. Auf der einen Seite super knusprig, knuspriges Gyros A Seite
auf der anderen butterweich und saftig saftiges Gyros B Seite
Nach den Essen gibt es jeweils ein sehr gut gekühlter Ouzo aufs Haus, an guten Tagen bekomme ich auch mal ein volles 6cl Ouzo-Glas. Zum Abschluß des Mittagstisches bekommt der Gast ein getränkten Kuchen, Dessert inkl
manchmal Schokoladen, manchmal Kokos. Am Samstag gab es einen Art Zitronen-Marmorkuchen (getränkt) - für insgesamt 9,90 - do kannsd wahrlich nidd meckern.
Zu empfehlen auch das Bifteki (9,40) Bifteki
(super saftig und top gewürzt), auch die Einlage, der Schafskäse von sehr guter Qualität, sowie der Schwertfischspieß: Schwertfisch mit Gemüse (9,70)
sehr saftig und butterweich.
Fazit:
Wir waren auch schon mehrmals am Abend hier, hervorzuheben: es gibt mittags kein Qualitätsverlust, abends sind die Portionen etwas größer, meist 250-400 Gramm Fleisch auf den Platten für Max Mustermann und Susis Sorglos. Top Empfehlung !!
Ein ehemaliger Kritiker hier bei gastroguide hat vor 5 Jahren geschrieben" Wer mitten in der City gut griechisch essen möchte, ist im Dionysos gold richtig" - und mit Gold hat er nicht untertrieben. Positiv genötigt vum "Stähhweiler Beddsäächer" (er wird darüber bestimmt schmunzeln) und von meiner besseren Hälfte letzten Samstag bei unserem letzten Besuch, hier meine erste Bewertung vom Dionysos, meinem absoluten Lieblingsgriechen in Mannheim.
Lieblingsgrieche, wie sich das schon wieder anhört. Nicht falsch verstehen, hier gibt es bestimmt nicht... mehr lesen
4.5 stars -
"Lieblingsgrieche in Mannheim !!" DaueresserGK0712Ein ehemaliger Kritiker hier bei gastroguide hat vor 5 Jahren geschrieben" Wer mitten in der City gut griechisch essen möchte, ist im Dionysos gold richtig" - und mit Gold hat er nicht untertrieben. Positiv genötigt vum "Stähhweiler Beddsäächer" (er wird darüber bestimmt schmunzeln) und von meiner besseren Hälfte letzten Samstag bei unserem letzten Besuch, hier meine erste Bewertung vom Dionysos, meinem absoluten Lieblingsgriechen in Mannheim.
Lieblingsgrieche, wie sich das schon wieder anhört. Nicht falsch verstehen, hier gibt es bestimmt nicht
Geschrieben am 17.10.2018 2018-10-17| Aktualisiert am
17.10.2018
Gestern waren wir im Katik Döner, welches sich von anderen Döner Läden in Mannheim etwas absetzt. Die Bewertungen aus google, sind sehr gut, Grund genug für den Daueresser im Katik mal einzukehren und den Leuten etwas besser auf die Finger zu schauen.
Erster Eindruck, im Innern wirkt auf den ersten Blick alles sauber, die Inneneinrichtung in rot-weiß gehalten. Heißt, weiße Wände und mit rotem Kunstleder überzogenen Sitzbänken. Links von der Theke ein 2,50 Meter großer Kühlschrank mit Softgetränken und diesem türkischen Milchgetränk. Alkohol wird keiner ausgeschenkt, nein, offensichtlich nicht wegen der Religion, sondern weil man so seinen Beitrag zum Kinder- und Jugendschutz leisten möchte. Für mich hanebüchen, Kinder unter 7 Jahren sind vom Gesetz her gar nicht berechtigt irgendwas in Deutschland zu kaufen.
Bestellt habe ich ein Katik mit Kalbfleisch, genauso wie mein Kollege, er nimmt ebenfalls das Menü welches eine Ersparnis von 50 Cent bringt, gegenüber Einzelkauf. Bezahlt wird an der Theke, das Gericht wird dann nach Zubereitung (man kann dabei auch vorne zusehen) an den Platz gebracht. Der erste Bissen vom Katik
war vielversprechend. Sehr guter Kalbfleischgeschmack, leckeres Sößchen. Allerdings stellte sich der Fleischgeschmack sehr schnell ein. Bei Halbzeit schmeckte ich nur noch Gemüse, allerdings in Verbindung zu dem Eierpfannkuchen-Döner nicht schlecht. Gut: die verschiedenen Saucen sind hausgemacht und frei von Farbstoffen, Konservierungstoffen oder sonstigen Zusatzstoffen. Gar nicht gut: Fleisch ist Halal-zertifiziert, heißt, für das Tier ist "streßfrei" ein Fremdwort. Ich bin kein Freund davon ein Tier ohne Betäubung und bei vollem Bewußtsein zu töten. Auch nicht gut: "Wir verkaufen jeden Tag frisches Dönerfleisch und benutzen nichts vom Vortag" - ist eigentlich selbstverständlich und für sich eigentlich keiner Benennung wert. Es sei denn, es gibt Lokalitäten in Mannheim die das machen ?
Fazit:
Allein wegen der Halal Geschichte für mich ein Einzelbesuch, ich wusste das vorher nicht, erst jetzt durch recherche im Internet darauf gestoßen. Ansonsten war das geschmacklich recht gut, gerade wegen des selbst hergestellten "Brotfladen", der sehr an den deutschen Eierpfannkuchen erinnert.
Gestern waren wir im Katik Döner, welches sich von anderen Döner Läden in Mannheim etwas absetzt. Die Bewertungen aus google, sind sehr gut, Grund genug für den Daueresser im Katik mal einzukehren und den Leuten etwas besser auf die Finger zu schauen.
Erster Eindruck, im Innern wirkt auf den ersten Blick alles sauber, die Inneneinrichtung in rot-weiß gehalten. Heißt, weiße Wände und mit rotem Kunstleder überzogenen Sitzbänken. Links von der Theke ein 2,50 Meter großer Kühlschrank mit Softgetränken und diesem türkischen... mehr lesen
Katik
Katik€-€€€Imbiss, Take Away062143759764Kaiserring 40, 68161 Mannheim
3.0 stars -
"Im Katik Döner gibts Katik Döner - für Halal Fans bestimmt eine gute Anlaufstelle" DaueresserGK0712Gestern waren wir im Katik Döner, welches sich von anderen Döner Läden in Mannheim etwas absetzt. Die Bewertungen aus google, sind sehr gut, Grund genug für den Daueresser im Katik mal einzukehren und den Leuten etwas besser auf die Finger zu schauen.
Erster Eindruck, im Innern wirkt auf den ersten Blick alles sauber, die Inneneinrichtung in rot-weiß gehalten. Heißt, weiße Wände und mit rotem Kunstleder überzogenen Sitzbänken. Links von der Theke ein 2,50 Meter großer Kühlschrank mit Softgetränken und diesem türkischen
Geschrieben am 16.10.2018 2018-10-16| Aktualisiert am
16.10.2018
Was gibts schöneres als ein Knoblauchsteak mit extra Knoblauch, Pommes und Salat, wenn man anschließend auf Vampirjagd gehen will ?
Fleischfans haben seit Jahren den Reichsadler in Mannheim Seckenheim, welcher einen der typischen griechischen Holzkohle-Grille im Gastraum stehen hat, auf dem kein Steak unter 300 Gramm zubereitet wird, dick auf dem Zettel stehen. Das Ambiente, wenn man das überhaupt sagen darf, ist nüchtern, rustikal, funktional. An Griechenland erinnert lediglich das einfach gemalte Meeresbild mit den angedeuteten weißen Säulen im Nebenzimmer. Es gibt einige wenige griechische Accesoires. Die Bestuhlung durfte Ende der 60er Jahre, Anfang der 70er Jahre mal „in“ gewesen zu sein, die Theke besteht ebenfalls aus dunklem Holz, dennoch in sich gemütlich, aber unspektakulär.
Zeitsprung -> Klassentreffen Sommer 2018. Ein guter Freund von mir, ebenfalls "Klassen-Meister" im Reißen der halben Liter Klasse trifft sich mit mir, wir haben beide vor ordentliches Fleisch zu essen. Er kennt den Reichsadler nicht, wir fahren hin und treten die Türe ein.
Bestellt werden immer 2 Rheingönnheimer Hefe mit jeweils 2 Ouzo pro Mann. Schnell sind pro Mann 2 Liter dunkles, auf der Flasche stehend - hefetrüb - nach Rheingönheimer Original-Rezeptur gebraut - getrunken. Dazu 4 kleine Ouzo, das macht Appetit. Den brauchten wir auch.
Gute 350 Gramm vom Deutschen Angus Rind, perfekt medium gegrillt sollten folgen. Rumpsteak Pfälzer Art
Mein Kollege schätzt die Zwiebelsauce, echt pfälzisch eben, die Wellenpommes nettes Beiwerk, heute ordentlich gebräunt und nicht zu hell wie in etlichen Vorbesuchen. Ich hab mich heute, auch wegen der anschließenden nächtlichen Vampirjagd im Rosengarten, dort zeigten sich blutrünstigen Dämonen in all ihren Facetten, für das Knoblauchsteak dry aged Knobi Steak
entschieden. Von dem war ich mehr als begeistert, allerdings wurde das neuerdings mit 14,50 (anstatt 12,50) berechnet. Auf Nachfrage erklärte mir der Inhaber, das werde neuerdings mit "dry aged" zubereitet, daher müsse er etwas draufschlagen. Das Fleisch war aber alles andere als trocken, Klasse Anschnitt
schon der Anschnitt zeigte eine wunderbare Marmorierung. Auch sei das "dry aged" lediglich 300 Gramm, würde er das 350 Gramm groß anbieten, müsste er noch weiter mit dem Preis hochgehen, dann würde das niemand von den Gästen wählen. Das sind Probleme, mit denen ich mich aber gerne rumschlage. Während des Essens hatte ich ein weiteres kleines Problem, bei einem Biergang zog mein Kollege davon, so dass ich immer 2 Hefebierchen und 2 Ouzo im Hintertreffen war und am Ende die Rechung zahlen musste - wir bekamen Mengenrabatt, für die 22 Bierchen wurden pauschal 50 Euro berechnet (Ouzo inklusive),
Als Dessert wählte ich noch Vanilleeis mit heißer Schokoladensauce und zwei Metaxa, dafür wurden mir 6 Euro zusätzlich berechnet.
Fazit:
Das Wichtigste: Die Hauptdarsteller, die Fleischhügel sind aus der Frischeküche. Die Preise sind alles andere als "gewöhnlich" wenn man das so mit anderen Lokalitäten vergleicht. Auch mein Kollege, er gewann die kleine "0,5 er Hefe Reißen ink. einem Ouzo" Meisterschaft mit 12:10, war vom Rumpsteak begeistert "für unter 15 Euro hat er noch nie so ein gutes Rumpsteak genießen können" - wir fuhren heute mit der Straßenbahn hin und zurück :-)
Was gibts schöneres als ein Knoblauchsteak mit extra Knoblauch, Pommes und Salat, wenn man anschließend auf Vampirjagd gehen will ?
Fleischfans haben seit Jahren den Reichsadler in Mannheim Seckenheim, welcher einen der typischen griechischen Holzkohle-Grille im Gastraum stehen hat, auf dem kein Steak unter 300 Gramm zubereitet wird, dick auf dem Zettel stehen. Das Ambiente, wenn man das überhaupt sagen darf, ist nüchtern, rustikal, funktional. An Griechenland erinnert lediglich das einfach gemalte Meeresbild mit den angedeuteten weißen Säulen im Nebenzimmer.... mehr lesen
4.5 stars -
"Klassentreffen im Reichsadler 2.0 - Klasse Steaks, Klasse Portionen, Klasse Fleischqualität, Klasse Preispolitik" DaueresserGK0712Was gibts schöneres als ein Knoblauchsteak mit extra Knoblauch, Pommes und Salat, wenn man anschließend auf Vampirjagd gehen will ?
Fleischfans haben seit Jahren den Reichsadler in Mannheim Seckenheim, welcher einen der typischen griechischen Holzkohle-Grille im Gastraum stehen hat, auf dem kein Steak unter 300 Gramm zubereitet wird, dick auf dem Zettel stehen. Das Ambiente, wenn man das überhaupt sagen darf, ist nüchtern, rustikal, funktional. An Griechenland erinnert lediglich das einfach gemalte Meeresbild mit den angedeuteten weißen Säulen im Nebenzimmer.
Geschrieben am 12.10.2018 2018-10-12| Aktualisiert am
14.10.2018
Besucht am 11.10.2018Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 297 EUR
Es ist ein herrlicher Oktoberabend, unser Info-System zeigt sommerlich verdächtige 23 Grad am späten Nachmittag, wir sind auf dem Weg zum Admiral, der seit 2014 in Weisenheim anlegt.
Wir machen aber noch einen Abstecher nach Bad Dürkheim, da wir einen geschätzten GG Kollegen vom Bahnhof abholen möchten, der dann schließlich einige Minuten verspätet gut einpackt mit winterlichem Sakko (ich weiß, im Norden ist es fast immer kalt)eintreffen sollte. Mit einem hungrigen Lächeln, Schal und >Werder Bremen< Kap werden wir von ihm „easypeasy“ unter den Bad Dürkheimer Wein - Terroristen mit geschultem Auge erkannt.
Die anschließende Weiterfahrt zum Admiral verbrachten wir angenehm und unaufgeregt herzlich (er wusste wohl das wir im hinteren Bereich einen Schleudersitz wie einst bei >James Bond< eingebaut hatten) alles in allem war es aber dann auch nach fast viereinhalb stündigem „Dauer“sitzen ein herzlicher und sehr sehr angenehmer Abend, in ungezwungener, fast schon magischer Atmosphäre, welches eigentlich nach einer kurzfristigen Wiederholung schreit. Vielleicht in 2019?
Unsere " Dreier" Runde unterhielt sich über das eigene Tagesgeschäft und natürlich um Fussball. Das wurde vom Borgfelder mit den Werder Klassikern nebst internationalen Champions League Eindrücken aus der "Rufer und Riedle"
Glanzzeit, welche mit „plaudern aus der eigenen erlebten GG/RK Vita" dermaßen aufgepimpt, dass dem heutigen SAP- Microsoft Dozenten und Prüfungsleiter nichts anderes übrig blieb, als schließlich unter der Abschluss Note eine 1,0 seine Unterschrift nebst Stempel zu setzen, welches ich mit einem breiten Grinsen quittierte. BORGI – da haben wir gestern alles richtig gemacht !!
Wir läuten den Abend auf die Empfehlung des Sommeliers Martina Krämer-Stehr ein und nehmen als Aperitif den Riesling Sekt ein und werden (nicht)enttäuscht. Mein erster Gedanke bei der "Pimper Brause", die mit jeweils 8,50 Euro auf der Rechnung stand: "der ist drüber“. Mir schmeckte er total „übergärt“ - mein geschätzter Kollege aus Norddeutschland (es waren wohl sommerliche 3 Grad als er in Bremen ins Flugzeug stieg), meinte mit einem Schmunzeln „der muss so schmecken außerdem kostet der in Bremen das dreifache“ und kurbelte die neblig-trübe Brühe mit einem Hauch von Kohlesäure versetzt, den Rachen hinunter - streng nach dem bekannten Fan-Gesang: Rotkäppchen-Sekt für die Nutten, feiner Riesling Sekt für uns - wir sind alle Bremer-Jungs.
In den letzten Wochen schaute ich immer wieder auf die gelungene Homepage, seit unserem letzten Besuch hat sich aber dort was verändert. Es gibt keine „kleine Karte“ mehr und folglich on top das Menü, es gibt zwei Menüs. Diese sind so vom Küchenchef abgestimmt und vor gegeben, dass der Gast keine Überraschung erleben sollte. Die Gerichte können aber problemlos durchgetauscht werden, welches wir alle auch am Tisch gemacht haben, unerwartet mussten wir darauf mit einigen „ auftreteten Geschmackserlebnis Defiziten“ auskommen. Ein weiteres kleines Schmunzeln meinerseits gab es am Ende des Menüs (die beiden Herren nahmen die Käse alternative aus Staßburg) „Borgi“ unterstellte beim Betrachten der Nüsse, dass der Koch gerne mal die Nüsse vorab gerne hätte karamelisieren können (was er allerdings getan hat) – und als wir schließlich nach dem Besuch des Admirals auf der Heimfahrt zum Hotel waren hatte auch „der mit dem Klapprad“ nach dem Erzählen des „50 cm Simmels“ einen lauten Dauerlacher auf den Lippen.
Zeitsprung in die „Gegenwart“Wir sitzen an einem Ecktisch, das Licht ist gedimmt, in der hinteren Ecke des einzigen Raumes mit kleinem etwas helleren Nebenraum – das Restaurant selbst klein und fein um eine Bar herum (der Weinkühler mittig der Theke hat es mir besonders angetan). Sommelier Martina Krämer Stehr nimmt sich Zeit für die Gäste, erklärt die Gerichte am Tisch, stellt die Weine vor, auf Kulinarische Experten Fragen aus dem Norden zum Thema Käse kennt Frau Stehr alle Antworten. Auch überzeugt sie gerne Gäste und stellt ihnen einen sympathischen Freiraum zB als wir uns etwas skeptisch zu dem Jahrgang 2007 äußerten, eines namhaften Winzers aus der Region Maikammer für einen sensationellen Riesling, meinte Frau Stehr „ wenn er ihnen nicht zusagt können sie ihn mir wieder zurück geben, ich trinke ihn dann nach Feierabend“. Zu jeder Situation immer die passende Antwort parat. Borgi und ich waren uns in diesem Punkt einig. Volle 5 Sterne für den Service. Auch beim Ambiente gibt’s nichts zu bemängeln, lediglich die etwas zu kurz Sitzfläche und die etwas zu harte Rückwand könnten Minuspunkte ergeben, dennoch reicht es auch wegen der sehr gut gewählten Hintergrundmusik und dem ganzen drumherum für eine knappe 5 Sterne Bewertung beim Ambiente.
Meine bessere Hälfte, an dem Abend zu meiner linken, entschied sich für 4 Gänge, der männliche Kollege zur rechten, favorisierte ein 5 Gang Menü. Auch meiner einer nahm sich des 5 Gang Menüs an welches mit 68 Euro auf der Rechnung boniert wurde. Zum anfangs erwähnten Aperitif, der Sekt war nach dem Einschenken trüb - kann manchmal ein Hinweis auf weiteres Gären in der Flasche - kann aber auch ein Hinweis auf aktive Bakterien sein. Aber bitte keine Bedenken, jeder von uns kennt natürlich die Comic Serie mit dem Karius und dem Baktus, Baktus ist natürlich ein Freund (und kein Feind) des Menschen - ähnlich wie Godzilla, er ist der Retter, der Böse ist King Kong. Der benutzte einst in Hollywood Kojak als Deo Roller.
Zusammen mit dem Trauerspiel von Sekt, gab es ein Basilikum Aperitif Begleiter,
optisch ansprechend serviert, am Gaumen vermissten wir allesamt ein erstes Feuerwerk. Aber, einem geschenkten Gaul, schaut man nichts ins Maul, fällt also überhaupt nicht in meine Gewichtung. Ok, ein wenig schon ...
im Mund wirkte das "vegane Karton" Plätzchen staubig und trocken. Das ganze auch ohne uns irgendwie einen Hinweis zu geben, was uns in den nächsten dreieinhalb Stunden erwarten sollte. Das ganze wurde dann erweitert mit dem „Ente Add-On".
In einem Aperitif Glas gab es Ente mit Rotkraut in einem dunklen Sud, obenauf Maismehl als Staub und geschäumt, "on top" Brotkrümel-Chips. ENTE !! Leider kein Aprilscherz, das was uns beim ersten Besuch so gefallen hat, dass das ganze Vorspiel sich immer wieder am Abend wiederholte, fehlte bei diesen Opener gänzlich. Kein Hnweis, kein Schild wo es hingehen sollte. Allerdings kam dann "einfach ins Blaue hinein" zu rechten ein erstes Fazit: „schmeckt göttlich, ganz fantastisch“ - also kann es ja so schlecht nicht gewesen sein, meine Frau hat die Ente mit dem Kohl auch sehr gut geschmeckt. Das ganze wurde aber hübsch mit dreierlei Brot und frisch aufgeschlagener Nussbutter
aus einer Manufaktur aus Straßburg in Szene gesetzt. Und jetzt wieder das volle Lob: Wir hatten über die ganze Zeit was zum Beißen - der Beißer von James Bond lässt grüßen - auf dem Tisch, hier könnten sich einige Restaurants eine Scheibe Sonnenblumenbrot abschneiden, dass hat es dem >Manfred Krug< unter den Bremer „Liebling Kreuzberg“ Enthusiasten besonders angetan,fortlaufend musste er während des Abends drei Mal nachfragen, woher genau das Brot denn kommt.. :-)
Ich bewerte einzig mein abendliches Highlight, denn auch ich hatte als Zwischengang das Karotten Dashi ausgewählt. Kürbis x3: Anrichte topp, Geschmack topp, auch von den verschiedenen Texturen und Herangehensweisen des Küchenchef, wie man ein Kürbis zubereiten kann, hat es mich fast aus dem Sitz/von der Bank gehauen. Ich hatte eine Weinreise zum Menü gewählt, ich bekam einen kräftigen Muskateller, allein fast nicht trinkbar, zusammen mit dem erdigen Kürbis ein perfektes Zusammenspiel. Der Anwalt Thriller „Im Auftrag das Teufels“ mit Al Pacino steht hier Pate: Ganz großes Kino – der Teufel genießt ausschließlich „ Muskatkürbis, Hokkaidokürbis & Butternuss-Kürbis / gepuffter Dinkel / Berberitzen / Ingwer“ - LÄUFT !
Als zweiter Gang wurde mir das Karotten Dashi serviert. Vor meinen Augen wurde das Dashi aufgegossen. Man schmeckte deutliche Karotten Power nebst Meeresfrüchten heraus, der Beweis:
Wachtel x2, auf einer Mangold-Raviolo / Kürbis das ganze wurde wie eine Art Souffle mit Glocke serviert. Unter der Glocke setzte der Apfelholz-Rauch die Brust und die Keule hübsch in verrauchter Stimmung.
Wir nähern uns Gang 3 - dem ersten Hauptgang.
Von der Inhaberin als „Hauptgang“ betitelt und deswegen von mir gewählt freute ich mich auf ein Bambus-Körbchen voller kleiner Dim Sum (so hatte ich mir das eigentlich vorgestellt). Bis jetzt hatte ich nicht wirklich viel „Kohlehydrate“ auf den Tellern. Es wurde ein dann kleines Stück Filet vom Wolfsbarsch aus Wildfang serviert.
In Surf n Turf Manier oben ein kleiner Garnelen Dim Sum in der Karte stehend neben grüner Curry / Papaya / Kokos / Tamarinde.
Das war dann leider der komplette Kontrast - der komplette Gegenpart zum Kürbis und leider auch zu den gefühlten 100 Fisch-Gängen beim Mannheimer Norbi. Der Fisch schmeckte stumpf, die Haut war recht kross; aber die Haut und das Fleisch des Fisches ohne Geschmack. Ich schmeckte Zitronengras aus dem Sud, auf Nachfrage wurde dem Gericht sehr viel Chillies bei gegeben, aber das alles stand so nicht in der Karte. Abzug in der B Note. Gibts zum Glück bei Gastroguide nicht. Ich hatte dazu eine Weißwein vom Weingut Leiner aus Ilbesheim. Der Wein wusste auch nicht, wie er sich da verhalten soll. Ich hatte ein dermaßen scharfes Gefühl und Geschmack im Rachenbereich und am Gaumen, fast schon unschön und unrund.
Herr Dobler hatte mir mal bei einem der vielen Besuche erklärt: „ Der Wolfsbarsch hat ein sehr feines, dezentes Fischaroma, dem flüssige, milde Butter gut zu Gesicht steht ... gehört er zu den mageren Seefischen, was seine Zubereitung erschwert. Nicht zu viel Hitze,sonst kann er schnell trocken sein“. Dem Fisch fehlte es irgendwie an Butter, Öl oder was auch immer – leicht übertrieben könnte man meinen „Gut geschmeckt hat es schlecht. Schlecht geschmeckt hat es gut“ Darüber hinaus enttäuschte mich die Anzahl der Dim Sum. Drei oder vier hätten es schon sein können, eines zum Ausprobieren, eines zum Genießen und eins für den Bauch, wo wir wieder beim Sättigungsgefühl wären. Das war leider nix, der Gang ging in die Hose.
Aber jetzt sollte der zweite Hauptgang folgen, alle drei am Tisch haben sich für das Iberico entschieden. Secreto, eines meiner Favoriten denn das Secreto ist ein grobfaseriger, fächerförmiger Muskel, der sich zwischen Rücken und Rückenspeck versteckt. Fleisch mit Charakter ohne übermäßig fett zu wirken. Schneidet man den Muskel, so wie der Küchenchef das bei uns allen gemacht hat, quer durch, ist der Muskelbereich zwischen der Fettschicht kaum zu erkennen. Das eignet sich hervorragend für NT oder Sous Vide Garen. Auch Borgi gab sich selbst kritisch „das Secreto sieht verdammt noch mal trocken aus, ist es aber nicht. Ein Hammer von Stück Fleisch“,
dem war nichts entgegenzusetzen, begeistert war auch auch von der angebotenen Bratensauce, die mehr an Sauerbraten als an spanisches Eichelschwein erinnerte, aber hervorragend passte. Dazu gab es nettes Beiwerk in Form von Gemüse sowie einer gebackenen Risotto-Praline, die auf der Karte mehr Glanz versprühte als dann am Gaumen und anschließend im Magen.
Fleisch sehr salzarm zubereitet, dennoch machte das "falsche Filet" in Kombination mit der ausgezeichneten Fleisch-Qualität den Salzmangel weg. Meiner Meinung nach fehlte es hier lediglich an sättigenden Beilagen, man hätte doch das anfangs gewählte Maismehl in Form von gebackener Polenta-Quadraten oder Polenta Talern hinzulegen können. Auf den Tellern war noch genug Platz, auch hätte dem Secreto gerne noch ein zweites Stück „falsches Filet“ gut zu Gesicht gestanden.
Aber "hätte hätte" ? - Klar !! Hätte der Hund nicht gekackt, hätte er den Hasen erwischt.
Wer dachte da gerade an die Fahrradkette ?
Wie anfangs schon erwähnt, favorisierten die -- „ … kaufen Frauen, … stehen ständig unter Strom …. baggern wie blöd und lügen am Telefon ..“ -- Männer Fraktion, die Straßburger Rohmilch-Käse Auswahl.
Eine Überraschung gab es für meine Frau. Neben den Desserts Gewürz-Zwetschgen (Waldhonig vom Odinstal / Grüntee-Eis / Limette ) und dem Charentais Melone vs Dulce-Schokolade / Süßholz / Verveine-Eis wurde uns ein drittes Alternativ Dessert angeboten. Creme Brülle mit Mango-Papaya Salat und selbst gemachtem Kokos Eis, frisch aus dem Paccojet, wie uns Frau Stehr nach dem Menü bei einer netten Plauderei verriet. Das Eis
war der Hammer, am Gaumen nach Passionsfrucht erinnernd, unheimlich cremig und zart schmelzend, nach dem "hinunter beamen" kam ein aufdringlicher, aber keineswegs negativer, Kokos-Geschmack. Dazu die unterschiedlichen Temperaturen und diverse Zustände. Erneut großes Kino.
Ich konnte mir wirklich keinen merken, bis auf den stark nach Ziegenstall riechenden französischen und stark an Ziegenmilch im Geschmack erinnernder Käse putzte ich die Platte komplett weg. Borgi musste kämpfen und ließ einige kleine Stückchen übrig, ich glaube er war papp satt und schaute verliebt, mit seiner Nase im Glas hängend, in seinen Dessertwein, welcher nach Honig, Rosinen und den Atlantik erinnerte.
sowie kleine Naschereien in Formvon Praline und Gelee.
Fazit:
Ich pendle insgesamt zwischen 4 und 5 Sternen, ich vermisste etwas die sättigenden Beilagen, das Brot war sensationell, sollte aber lediglich nettes und unterstützendes Beiwerk sein. Wir sind beim Admiral immer noch (auch von den Inhabern gerne so gesehen) in der Rubrik: kreative regionale Küche/Landhausküche mit internationalen Einflüssen.
Die Weinreise bei mir (inkl. des sensationellen Dessertweines) wurde lediglich mit 26 Euro berechnet, ich hatte mich vorab auf ein, zwei schöne rote Weinchen eingestellt, ließ mich dann vom Borgfelder-Wahnisnn positiv im Laufe des Abends anstecken und verzichtete auf die restlichen begleitenden Weine, um so dem Hamburger Dauerrivalen, bei dem vor unseren Augen dekantierten Weißwein Burgunder - im Holzfass ausgebaut aus der französischen Bretagne (hoffentlich richtig gemerkt), mit knappen 100 Euro der teuerste Wein des Abends, zu helfen. Aber auch die Empfehlung (die letzte Flasche) 2007er Riesling aus Maikammer ließen die Weine aus der Weinreise leicht blass aussehen. Ein Vergleich wie: David gegen Goliath, oder Bremen gegen die Erfinder -Stadt Mannheim, oder Vegesack gegen das Collini Center (hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass das Collini Center nach Fertigstellung das modernste Hochhaus Deutschlands war und noch ist ? )
Eine Empfehlung – und hoffen auf ein erneutes Treffen, gerne auch in erweiterter Runde. ;-)
Es ist ein herrlicher Oktoberabend, unser Info-System zeigt sommerlich verdächtige 23 Grad am späten Nachmittag, wir sind auf dem Weg zum Admiral, der seit 2014 in Weisenheim anlegt.
Wir machen aber noch einen Abstecher nach Bad Dürkheim, da wir einen geschätzten GG Kollegen vom Bahnhof abholen möchten, der dann schließlich einige Minuten verspätet gut einpackt mit winterlichem Sakko (ich weiß, im Norden ist es fast immer kalt)eintreffen sollte. Mit einem hungrigen Lächeln, Schal und >Werder Bremen< Kap werden wir von ihm... mehr lesen
Admiral
Admiral€-€€€Sternerestaurant063534175Leistadter Str. 6, 67273 Weisenheim am Berg
4.5 stars -
"Kreative Landhausküche mit herausragendem Luxemburger Brot, der Admiral ist auf Sterne-Kurs oder: Reloaded 2.0 an Bord des Admirals heute: Mannheims Daueresser nebst Bremens Dauer-Anhänger der „weißen“ Reben-Fraktion" DaueresserGK0712Es ist ein herrlicher Oktoberabend, unser Info-System zeigt sommerlich verdächtige 23 Grad am späten Nachmittag, wir sind auf dem Weg zum Admiral, der seit 2014 in Weisenheim anlegt.
Wir machen aber noch einen Abstecher nach Bad Dürkheim, da wir einen geschätzten GG Kollegen vom Bahnhof abholen möchten, der dann schließlich einige Minuten verspätet gut einpackt mit winterlichem Sakko (ich weiß, im Norden ist es fast immer kalt)eintreffen sollte. Mit einem hungrigen Lächeln, Schal und >Werder Bremen< Kap werden wir von ihm
Geschrieben am 11.10.2018 2018-10-11| Aktualisiert am
11.10.2018
In den Gärten und entlang der Wanderwege wachsen Kiwis, Zitronen, Feigen und Mandeln. Wir sind in Maikammer, von Marc074 unlängst als nicht primär favorisiertes Dörfchen gesehen, wo er genussvolle Kulinarik vermuten würde. Weit gefehlt, der Schlemmeratlas nennt das u.a. Waldhaus Wilhelm und die Dorfchronik – jeweils mit zwei Bestecken. Das Restaurant "Zum Goldenen Ochsen" wohl eines der besten Restaurants in Maikammer und Umgebung (gutbürgerliche-, Pfälzer- und regionale Küche) sowie der "Immenhof", welcher für regionale, gutbürgerliche und mediterrane Küche steht. Der Michelin nennt schließlich noch die Weinstube „Zum Winzer“— wir sind auf dem Weg zum Zeter Berghaus und nehmen den Wanderparkplatz am Dorfende (ein wunderschöner Fußweg von ca einer Stunde führt von dort zum Zeter Berghaus) zum Ziel und fahren wie von Geisterhand lenkend (hat da einer vorher am Navi rumgespielt) an dem von der Straße wunderschönen wirkenden Innenhof der Wienstube „Zum Winzer“ vorbei und sind wie im „Toskana Trauma“, schnell ein Parkplatz in der Nähe gesucht und hin zum mediterran wirkenden Garten.
Den Flair der Toskana in die Pfalz zu holen, diesen Traum haben sich Dirk und Christina Albers mit ihrem Gasthaus zum Winzer in Maikammer erfüllt. Seit rund fünf Jahren überraschen sie ihre Gäste mit mediterran inspirierter Küche, deren Basis regionale Produkte bilden. Dabei stellt Dirk Albers bei seinen Einkäufen höchste Ansprüche an Qualität und Frische der verarbeiteten Produkte, ganz gleich, ob es sich um ein Rinderfilet oder einen Seeteufel handelt, alles wird kritisch begutachtet.
. Angesiedelt im 1768 erbauten Gebäude des prämierten Weinguts Dengler-Seyler verzaubert es mit einigen architektonischen Besonderheiten – den Arkaden etwa, dem denkmalgeschützten Treppenhaus oder der barocken Bacchusstube – wir studieren die am Eingangstor verhängte Saisonkarte, die gebratenen Jakobsmuscheln an Ananas-Kokos-Schaum mit Melonen-Mango-Salat und Pfifferling-Risotto oder das Cremesüppchen von frischen Pfifferlingen mit feinen Rosmarin-Aromen, gebratener Jakobsmuschel und Croutons hören sich Appetit anregend an. Aber auch der Pfälzer Teller mit Riesling Sauerkraut und feinem getrüffeltem Kartoffelstampf.
, eine bestimmt wahrhaft wohlschmeckende Konstellation brachten uns immer näher in den Eingangsbereich der Weinstube.
Wir entscheiden uns spontan ins Lokal innere zu treten und werden gleich im Speisezimmer von einem Art Oberkellner freundlich in Empfang genommen. Er teilt uns mit, wir können uns einfach so in den Hof setzen und die Luft genießen, was trinken, oder gerne auch was Essen. Uns ist es dann doch etwas zu frisch und wir entschieden uns für einen Tisch drinnen. Das alles kein Problem, wir bekommen einen schönen Tisch direkt an der Fensterfront. Wir bekommen die Speisekarte gereicht und werden nach den Getränkewünschen gefragt. Für mich soll es eine süß-saure Weißherbstschorle groß sein. Meine Frau nimmt eine Flasche Wasser, nach 5 Minuten bekommen wir den Gruß aus der Küche serviert: Amouse - kalter Kalbssalat
Ein kalter Kalbfleisch Salat, das Fleisch wunderbar saftig gegart, ein toller Opener. Auch das angebotene Sommer Menü klang vielversprechend und sommerlich leicht verführerisch.
Vorspeise: Die Jakobsmuscheln und Garnelen an Ananas-Kokos-Schaum mit Melonen-Mango-Salat und Pfifferling-Risotto – als Zwischengang ein Raffaello-Shooter (Sky Vanilla Wodka mit Malibu Coconut Rum, Mandelsirup, Kokosmilch und Sahne) zum Hauptgang der Rücken vom Weidelamm unter der Kräuterkruste an Balsamico-Rosmarin-Jus mit weißen Cannelloni-Bohnen und Kichererbsen-Kartoffelkroketten als Dessert dann Aprikosen-Parfait mit Erdbeersalat an Waldmeister-Sabayon für schlanke 38 Euro.
Meine Frau wählt die Bandnudeln Tagliatelle mit Garnelen und Pfifferlingen
von De Cecco mit gebratenen Garnelen, Grill-Gemüse und frischen Pfifferlingen an gebratener Peperoni und Parmesan. Das Gericht ansprechend angerichtet, die Pfifferlinge nur kurz in Butter geschwenkt, allerdings vermisste ich etwas Salz an der Pasta, es fehlte etwas der Feinschliff.
In kaum einer Gemeinde gibt es eine ähnlich hohe Dichte an Weingütern wie in Maikammer. Die lange Weinbautradition wird von vielen jungen Winzerinnen und Winzern fortgeführt. Etwa 150 Winzer bewirtschaften rund 350 Hektar Rebfläche, schade, dass das Winzerstube lediglich vom eigenen Weingut Wein anbietet, aber der Weißherbstschorle (0,5) war sehr süffig und darüber hinaus auch günstig (knappe 4 Euro)
Die Bratkartoffeln wohl aus Pellkartoffeln, aber unheimlich buttrig-knusprig und „lecker“. Die Sommermatjes „salzig“ und nach Meer erinnernd, das Fischfleisch rosa schimmernd (muss das so sein, wo sind hier die Sporttaucher die in ihrer Freizeit Rochen und Jakobsmuscheln mit dem Handfangnetz fangen?). Mir hat die Kombination mit den buttrigen Pfifferlingen und den Zwiebeln sehr gefallen. Ich glaube, in Zukunft muss ich verstärkt nach Matjes mit Pfifferlingen Ausschau halten.
Fazit:
Mit einer Einkehr macht man nichts verkehrt. Die Bedienungen sind das große Plus. Gerade die Jüngeren hinter der Theke lockeren das Serviceteam mit ihrer herzlich, sympathischen und aufmerksamen Gangart deutlich auf. Beim Essen fehlt etwas der Feinschliff, die Preise sind fair und angemessen. Wir werden sicherlich bald wieder einkehren um dann das angebotene Menü (dann wohl Winter) zu genießen. Dann folgt auch eine etwas ausführlichere Bewertung.
In den Gärten und entlang der Wanderwege wachsen Kiwis, Zitronen, Feigen und Mandeln. Wir sind in Maikammer, von Marc074 unlängst als nicht primär favorisiertes Dörfchen gesehen, wo er genussvolle Kulinarik vermuten würde. Weit gefehlt, der Schlemmeratlas nennt das u.a. Waldhaus Wilhelm und die Dorfchronik – jeweils mit zwei Bestecken. Das Restaurant "Zum Goldenen Ochsen" wohl eines der besten Restaurants in Maikammer und Umgebung (gutbürgerliche-, Pfälzer- und regionale Küche) sowie der "Immenhof", welcher für regionale, gutbürgerliche und mediterrane Küche steht. Der... mehr lesen
Zum Winzer
Zum Winzer€-€€€Restaurant063215410Weinstraße Süd 8, 67487 Maikammer
4.0 stars -
"Gute Weinstubenküche, etwas ausgefallerne Speisen, faire Preise - aufmerksamer und symapthisch-herzerfrischender Service" DaueresserGK0712In den Gärten und entlang der Wanderwege wachsen Kiwis, Zitronen, Feigen und Mandeln. Wir sind in Maikammer, von Marc074 unlängst als nicht primär favorisiertes Dörfchen gesehen, wo er genussvolle Kulinarik vermuten würde. Weit gefehlt, der Schlemmeratlas nennt das u.a. Waldhaus Wilhelm und die Dorfchronik – jeweils mit zwei Bestecken. Das Restaurant "Zum Goldenen Ochsen" wohl eines der besten Restaurants in Maikammer und Umgebung (gutbürgerliche-, Pfälzer- und regionale Küche) sowie der "Immenhof", welcher für regionale, gutbürgerliche und mediterrane Küche steht. Der
Geschrieben am 02.10.2018 2018-10-02| Aktualisiert am
02.10.2018
In einer Gastrobeilage des Mannheimer Morgens stand drin, dass wir in Mannheim ca. 1400 Lokale und Restaurants haben. Natürlich machen hin und wieder ein paar dicht, dazu gibt es Neueröffnungen. Für mich ist es schwer da einen Überblick zu behalten, gut, wir haben an die 20 bis 25 Lokale die wir immer wieder besuchen, aber es gibt immer wieder neues in der Erfinderstadt Mannheim zu entdecken.
Als meine Kollegen und ich letztens in der Mittagspause mal wieder ins Syte einkehrten, machten wir eine "italienische" Entdeckung. Das Tavola Calda - genauer gesagt, die Pizzeria La Focaccia, welche hier schon in Gastroguide eingetragen war. An diesem Mittag war es warm, zahlreiche Gäste standen an Stehtischen draußen und schlugen Pasta mäßig zu. Uns blieb allen eine tomatige Note in der Nase hängen, also hatten wir letzte Woche das "La Focaccia" auf unserer todo Liste.
Angekommen, standen wir behelfsmäßig in der Mitte des Raumes. In der hinteren Ecke die Glas-Theke, die Gäste können alles sehen, zB wie Pasta gekocht, wie die Lasagne zubereitet und wie der Pizzateig in die Luft gewirbelt wird. Es roch sensationell, diese italienische Malcesine Duft, wenn man abends die Altstadt hinunter an der Burg Richtung Hafen spazieren geht. Als sei ich live vor Ort, aber wir standen hinter einem Stehtisch und schauten uns fragend an. Eine Information für Selbstbedienung wäre recht sinnvoll, auch für neue Gäste.
Also ging ich zur Theke und informierte mich. Ich nahm die Rigatoni mit Schinken Erbsen und wollte anschließend eine Flasche Mezzo aus dem Kühlschrank ziehen, als mich der Chef "ermahnte". "wenn sie esse hier mittags, dann bekommen sie ein Getränk 0,33 gratis dazu", also stellte ich die Magnum Mezzo Flasche wieder ein und zog uns drei 0,33 Softdrinks raus.
Unsere Essen "Rigatoni Bosciola, Tortelolini di Mare und Lasagne bitte abholen" wurden ausgerufen. Aber mit was denn bitte essen?? Besteck lag leider keins auf den Tischen, auch nicht am Kühlschrank, der Chef " Besteck liegt in der zweiten Schublade am Schreibtisch, das wissen alle Gäste" - wir nicht, aber jetzt wissen wir es. Schön, zu jedem Pastagericht gab es noch ein kleines Schüsselchen mit frischem Parmesan.
Da lag der Berg Rigatoni Basciola
von Rigatoni nun vor mir, die Pasta nicht verkocht, schöner, leichter Biss. Die Sauce ein Traum. Ordentlich durchgewürzt und durchgezogen, so muss Pasta Bosciola.
Auch die Lasagne Lasagne
meines Kollegen sah sehr appetitlich aus, schmeckte ihm auch sehr gut, allerdings fand er die Portionsgröße im Vergleich zu den Rigatoni und den ebenfalls sehr bissfissten und äußerst schmackhaften Torglioni Di Mare
Torglioni als zu klein.
Einer Erwähnung bedarf es aber noch. Gäste die "müssen" - ein kleines oder etwas größeres Geschäft -, die sollten sich es wohl verkneifen, oder in die eigene Hose machen. Toiletten gibt es keine, daher wohl auch die Erklärung, warum es keine alkoholischen Getränke gibt - denn dann muss nach Gaststättenverordnung mindestens eine Toilette angeboten werden.
Dennoch, für 6,40 Euro inkl eines Getränkes 0,33 ein erfreulich fair kalkuliertes Vergnügen.
In einer Gastrobeilage des Mannheimer Morgens stand drin, dass wir in Mannheim ca. 1400 Lokale und Restaurants haben. Natürlich machen hin und wieder ein paar dicht, dazu gibt es Neueröffnungen. Für mich ist es schwer da einen Überblick zu behalten, gut, wir haben an die 20 bis 25 Lokale die wir immer wieder besuchen, aber es gibt immer wieder neues in der Erfinderstadt Mannheim zu entdecken.
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Pizzeria La Focaccia
Pizzeria La Focaccia€-€€€Schnellrestaurant, Pizzeria062143297284Tattersallstraße 4, 68165 Mannheim
3.5 stars -
"Einfache, aber gute Nudelgerichte, sehr gutes Preisleistungsverhältnis - leider Abzug in der T Note" DaueresserGK0712In einer Gastrobeilage des Mannheimer Morgens stand drin, dass wir in Mannheim ca. 1400 Lokale und Restaurants haben. Natürlich machen hin und wieder ein paar dicht, dazu gibt es Neueröffnungen. Für mich ist es schwer da einen Überblick zu behalten, gut, wir haben an die 20 bis 25 Lokale die wir immer wieder besuchen, aber es gibt immer wieder neues in der Erfinderstadt Mannheim zu entdecken.
Als meine Kollegen und ich letztens in der Mittagspause mal wieder ins Syte einkehrten, machten
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Witzig, dass die aktuellen Bilder ein quasi "Abziehbild der alten" sind, dennoch kommen wir seit Monaten immer wieder gerne in den Sportpark – vorausgesetzt - wenn wir Lust auf eine Karnivoren-Hügel-Parade haben. - der Hügel der blutigen Stiefel lässt grüßen - die Preise für die Fleisch-Berge sind fair, die Portionen fast nie zu schaffen.
Wir laufen die Waldstraße Richtung Norden hoch, am Bauhaus vorbei, überqueren die Straße, laufen die Brücke hoch. Zur Rechten ist der >Dimi< sowie das Carl-Benz-Stadion, unten durch gerade rauschend der ICE aus Frankfurt. Waldhof Mannheim trägt ihre Heimspiele jetzt wieder am Alsenweg aus. Das freut uns. Über der Brücke, das Böhringer Dreieck, gehört Stadtteil mäßig noch zum alten Waldhof, den wohl bekanntesten Stadtteil in Deutschland. Wir blicken auf der Brücke nochmal nach links, sehen die >Bauhaus< AG, die in Mannheim gegründet wurde und bis heute ihren Deutschland-Sitz im Mannheimer Wohlgelegen hat, betreibt einen großen Baumarkt auf einem von >Bopp & Reuther< abgetretenen Gelände. Dahinter am Horizont ist das Collini Center (juchuh) zu sehen, sowie die drei NUB Hochhäuser und der Fernsehturm
Wir kommen an, die Schwiegermutter in spe steht schon vor der Einfahrt und wir folgen ihr hungrig zum Eingang. Hier hängt eine kleine Auswahl der Speisen. Bifteki für 13,90 €; Gyros 12,90 €; Sportparkplatte 15,90 € für zwei Personen 30,90 €. Wir treten "die Türe"ein und bekommen einen reservierten Tisch direkt am Fenster. Der Tisch einfach eingedeckt mit Papierservietten, Besteck sowie Dessertkarte von Mövenpick und einem empfohlenen griechischen Weiß- und Rotwein. Es gibt drei gute Tische hier im Grillrestaurant, das sind die mit den 270 Grad umliegende Esszimmer-Bänke und weicher Polsterung. Allerdings ist das Lokal heute gut gefüllt, die Tische schon vergeben. Wir bekommen die Speisekarten. Tages-Empfehlungen gibt es nicht, ein kleiner griechischer Gruß auch nicht. Die Google User sind sich etwas uneinig. „Gute Atmosphäre. Fleisch direkt am Grill zubereitet. Sehr zu empfehlen.“ Stößt auf „Super Essen, faire Preise für Essen, etwas hohe Preise für Getränke“, 158 Bewertungen mit einer 3,8 im Schnitt.
Das Herzstück des Restaurants ist der große Holzkohlegrill, hier steht meist der Chef persönlich und umsorgt die Gäste. ( http://www.restaurant-sportpark.de/galerie.html#grill ) Beim letzten Besuch hatte mein Doppelpartner eine famose Metaxasauce, die wahr wohl mit reichlich Parmesan vermengt, schmeckte köstlich. Darunter reihten sich sechs mittelgroße Lenden-Medaillons nebst grünen Bandnudeln auf seinem Teller. Das wird mein Favorit für heute. Nix da -- "Chuck Norris wurde letztens vor dem Sportpark von der Polizei angehalten... Die Polizisten sind mit einer Verwarnung davon gekommen.“
Meine Schwiegermutter in spe entscheidet sich für meinen Favoriten (Vorhand ... Rückhand ...), und da wir Fans von „jeder bestellt eine andere Fressalie“ sind, ging mein Plan in Rauch auf.
Also zu Plan B ganz nach dem Motto: – „Egal was dir Chuck Norris kocht. Es schmeckt einfach gut!“
Wir ordern als Vorspeise die gegrillten Peperoni in Knoblauchsoße und gegrilltem Brot (4,50). Meine Frau wählt aus der Schweinekarte:
Gyros mit 3 Hackfleischröllchen, Pommes und Salat 10,80 €, die Schwiegermutter just Lendenspieß mit Metaxasoße, dazu grüne Nudeln und Salat 16,80 meine Wenigkeit die Sportparkplatte (1 Person):
Putensteak, Hackfleischröllchen, Spieß, Gyros, Pommes und Salat für 15,50. Zuerst werden die Getränke serviert, gut gekühlt und angenehme Kohlenstoffdioxide J
Nach den Getränken werde die gegrillten Peperoni serviert.
Die hatten ordentlich Druck. Lediglich mit Essig und Öl geschminkt reagiert der Rachen aggressiv auf die „pikante Paprika“. Zusammen aber mit dem gegrillten Brot ein Gaumenfreude.
Quasi als Zwischengang wurde uns der Beilagensalat serviert.
Jugendlicher Gurken (mit grünem Dressing)- und Krautsalat. Lecker. KNACKIGER Karottensalat, ebenfalls tadellos mit einem Orangendressing angemacht. Ebenfalls sehr lecker der "handmade" Tsatsiki (ohne Gurke). Der Salat überzeugt. (mal wieder)
Nach einer kleinen Verschnaufpause kommt der Haupt-Imbiss.
Gyros mit 3 Hackfleischröllchen
Lendenspieß mit Metaxasoße
Sportparkplatte
Alle Gerichte angefangen von den ausgezeichneten Hackfleisch-Röllchen (sehr fein gewürzt, mit Zitronen Abrieb), über das tadellose Gyros auf beiden Tellern, die Lenden-Medaillons zart rosa gegrillt. Selbst die grünen Bandnudeln hatten recht guten Biss, schön gesalzen. Auch die Pommes könnten es in die Rekordbücher schaffen. Herrlich !! Wahnsinnig schmackhaft die "gepimpte" Metaxa-Sauce (wohl mit Parmesan) - Lediglich das Puten-Steak auf meiner Sportler-Platte verdient nicht die Maximal Punktzahl (war ein Tick zu lange auf dem Rost) – in die Mövenpick-Karte schafften wir es alle drei mit jeweils geöffneten oberen Hosenknopf dieses Mal wieder nicht.
Fazit:
Sportpark Grillrestaurant jetzt wieder öfter – Empfehlung !!