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Gleich beim Eintreten passierte ich so eine Art Empfang oder "Schleuse", wo mich die dort diensttuende Mitarbreiterin sofort als "Ersttäter" identifizierte und mir eine Art Einweisung in die hiesigen Abläufe erteilte, damit ich mich auch gut zurechtfinden könne. Auch bekam ich ein Plastikkärtchen überreicht, das ich nach dem Essen oder Trinken mit den darauf gespeicherten Verzehrdaten an der Kassen-Schleuse zum Bezahlen wieder abgeben solle. Irgendwie kam ich mir fast wie im Hochsicherheitstrakt vor, aber so sind hier anscheinend die Gepflogenheiten. Nachdem ich mich auf einer der Speisekarten schlau gemacht und mir etwas ausgesucht hatte, reihte ich mich am zu meiner Wahl passenden Schalter in die Warteschlange ein; es ging recht zögerlich voran. Gäste mit nur einer halben Stunde Mittagspause dürften ins Schwitzen kommen. Bei mir hat das ganze Procedere allein vom Einreihen in die Schlange bis zur Übergabe des vollen Tellers an mich 25 Minuten gedauert; gegessen war da noch nichts.
Es gibt die Schalter "Antipasti", "Insalati", "Pizza della casa", "Pasta" und "Dolci"; Italienfans sollten keine Schwierigkeiten mit dem Übersetzen haben. Bis man an seinem Schalter die Pole Position erreicht hat und dem Personal hinterm Schalter seine Bestellung mitteilen darf, dauert es so lange weil jedes einzelne Gericht erst im Anschluss an die jeweilige Bestellung vor den Augen des oder der Bestellenden zubereitet wird. Ist ja ganz lustig das mitanzusehen, wie aus lauter Convenience Products sprich "Fast-Fertig-Komponenten" ein Gericht zusammengebastelt wird; mein Fall ist das aber nicht! Ist das Gericht fertig, wird das erhaltene Plastikkärtchen unter ein Lesegerät gehalten, die Daten werden eingelesen, der Gast empfängt seinen Teller und darf sich dann einen Sitzplatz suchen; fast wie in einer Betriebskantine. Eine Bedienung sucht man hier vergebend; der Gast ist allein auf sich gestellt, Abräumen und Spülen muss er dann aber doch nicht.
Essen: Bestellt hatte ich am Schalter "Pasta" bei der Mitarbeiterin dahinter "Pasta scampi e spinachi" sprich Nudeln mit Scampi und Spinat. Ich wurde gefragt, was für eine Pasta ich haben möchte, ob es auch scharf sein dürfe und ob ich Parmesan dabei haben möchte (den könne sie allerdings nicht dazu empfehlen). Ich wählte Tagliatelle, nicht zu scharf und ohne Parmesan. Die Tagliatelle waren dann allerdings in Wirklichkeit breite Instant-Bandnudeln, die innerhalb von drei Minuten "fertig" waren und dann noch kurz zusammen mit den Scampi und den Spinatblättern in einer Art Wok ein bisschen durchgerührt wurden. Klappe zu, Affe tot!
Die Pasta mag ich al dente; diese war noch erheblich zu fest und schmeckte so als ob sie mit einer Art Tapetenkleister in Berührung gekommen wäre. Nach zwei oder drei Bissen habe ich sie stehenlassen und mir nur noch die paar Scampis und zwei Spinatblätter herausgerpickt. Gesättigt war ich nicht und so schlecht "gegessen" hatte ich lange nicht mehr. Vielleicht hätte ich doch von Karstadt aus anstatt der Linkskurve zu "Vapiano" die Rechtskurve zu "McDonalds" nehmen sollen. Wenn das was im "Vapiano" verkauft wird tatsächlich "italienische Küche" sein soll, dann kann auch ein Elefant auf seinem Rüssel tanzen. Und sämtliche in Saarbrücken ansässige italienische Gastronomen müssten eigentlich im Protestmarsch über die Bahnhofstrasse ziehen!