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gepflegte Tischkultur
Es wurde mit "Weitsicht" getrunken...
Brot von der Bäckerei Kerner mit Dip
Drei Köstlichkeiten aus der Kronenküche
Das berühmte Saumagenwürstchen auf Champagnerkraut...Ä Klässik!
Sommerlicher Blattsalat an Sauerrahm-Joghurt-Dressing mit frischem Knoblauch, Tomaten, Rohkost, Parmesan und Croutons
Gebratene Black Tiger Garnelen an Tagliolini mit Tomatensugo
Perfekt gebratene Garnele!
Gebratene Black Tiger Garnelen an Tagliolini mit Tomatensugo
Ricotta-Spinat-Ravioli in Salbeibutter und Parmigiano Reggiano (24 Monate)
Bei Niedrigtemperatur geschmorten Kalbsbäckchen auf Selleriepüree und kräftiger Spätburgunder-Jus
Die versalzenen Spätzle mit (zu) hohem Eigelbanteil wurden ausgetauscht!
Der lauschige Innenhof
Lauwarme Artischocke mit Aioli als Amuse
Der Blattsalat mit den leckeren Buttercroutons
Das Bergkäsecarpaccio mit Apfelvinaigrette
Deftige Käselandschaft!
Der kleine Beilagensalat
Die Backhendl-Platte für Zwei
Freiland-Backhähnsche für gute Esser
Das ersoffene Maishuhn
Der Weingockel mit Rotweinsauce zum Reinknien!
Meine Nudeln zum Coq au Vin










Das knusprige Dutzend
Gut gewürzte Wings sind schon was Leckeres...
Rumpsteak an grüner Pfeffersauce
Die Pommes-Beilage zum Rumpsteak
Das Rumpsteak im Anschnitt
Mein kleiner Grüner
Nochmal der kleine Salatteller
Das El Toro im Essinger Golfclub
Grevensteiner Landbier...guter Stoff!
What a (Planter's) Punch!
Beilagensalat
Gegrillte Peperoni
Nochmal die knoblierten Grillfinger in Grün
Der Chili Cheese Burger
Der El Toro Burger
Steakhousefritten aus der Tüte (im doppelten Sinn)
Der El Toro Burger mit Gefolge
Das Rumpsteak
Pasta, die mir gar nicht spanisch vorkam...





Das Hinterzimmer
Kohlrabicrèmesuppe mit Leberknödel
Schau mir in die Poren, Kleines!
Der Mühlen-Burger - ein Signature des Hauses
Veggie-Lasagne
Schweinebraten mit ordentlich viel Sooß
Knusperbrust vom Huhn mit Kartoffelsalat



Hirsch trifft Shiva



CTM
Jhinga Palak
Tandoori Bharta



Empfehlungstafeln "uff de Gass"
Außenansicht 1
Gastraumimpression 1
Gastraumimpression 2
Über die Terrasse zu den Toiletten
Blick ins Nebenzimmer
Meine Zuppa di Pomodoro
Die Minestrone
Pizza Calabria
Meine Calabria im Detail
Pizza Diavola



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Von außen eher unscheinbar...
Blick zur Theke
Sprudelwasser aus dem Trentino
Spaghetti ai Gamberoni
Garnelen an Spaghetti
Spaghetti Carbonara
Spaghetti Marinara
Pizza Siciliana
Tortellini alla Primavera
Tiramisu zum "Hochziehen"
Zuppa di Pomodoro famosa
Selbstgebackenes
Pizza Marinara
Spaghetti mit Meeresfrüchten
Insalata Mista












Außenansicht
Der Innenhof
Der Gastraum
Gemütliches Eck
Blick zur "geistreichen" Theke
Exotische Schnapsempfehlungen
Deko auf der Fensterbank
Das Helle Hopfengold vom Tegernsee
Der kleine Beilagensalat
Nochmal der Beilagensalat
Der gebackene Schafskäse (nah)
Der gebackene Schafskäse in der Totalen
Brotkörbchen zum Schafskäse
Rumpsteak im Anschnitt
Rumpsteak mit Pfefferrahmsauce
Pommes zum Rumpsteak
Der Apfelstrudel
Das Spargelcrèmesüppchen
Schweinemedaillons mit Rahmchampignons
Spätzle zu den Schweinemedaillons
Schnitzel Wiener Art mit Pep!
Pommes zum Schnitzel
Schnitzel in Pfeffertunke

Gediegene Landgasthofatmo
Mein Blickfang, die raumteilenden Säulen
Grüner Beilagensalat
Rehnüsschen an Morchelrahmsauce
Voll auf die Rehnüsse!
Hausgemachte Kroketten
Mount Rump (Westflanke)
Mount Rump (Ostflanke)

Blick in Richtung Theke, rechts gehts in die Küche rein
Graue Wände - wertige Einrichtung
Urbanes Ambiente
Digestion Thai
Thai-Nudelsuppe auf Kokosbasis
A Mittagslunch called "Game of Sushi"
Inside-Out mit Tempuragarnele, Gurke und Frischkäse...und gaaanz viel Sauce!
Übersoßtes Rollenverständnis
Die Lachsmakis
































Im Sommer sitzt man hier sehr angenehm auf advokatentauglichen Polstern auf dem schattigen Balkon, und mit etwas Glück gibt es auch sportliche Unterhaltung, diesmal das Pokalspiel 1860 gegen den BVB, nachgestellt durch die Jugend des SV Südstern.
Meistens halten wir uns ja an Gerichte, von denen wir wissen, dass sie uns mit einem guten Bauchgefühl den restlichen Heimweg antreten lassen. Manchmal, ganz selten, packt mich aber auch die Experimentierlust. Und das Yangda, mit seinen teils recht exotischen Angeboten, bietet da ein reiches Spielfeld.
So kam es denn, dass ich mir diesmal die mir noch unbekannte Nummer 122 bestellte: „Rindfleisch in Scheiben mit Gemüse, gegart in Sichuanpfeffer-Öl-Suppe (scharf)“ (13,90 €). Sichuanpfeffer, daran sei erinnert, hat mit Pfeffer nichts zu tun, ist auch nicht scharf, sondern die hohlen Blütenkapseln lösen im Mund ein eher betäubendes, nicht unangenehmes Kribbeln aus. Da musste also noch mehr drin sein, denn das Gericht war in der Karte mit zwei gefährlich aussehenden Chilis markiert, eine hochinteressante Kombination.
Meine Frau war mit „Knuspriger Ente mit Sojasprossen und Kantonsauce“ (ebenfalls 13,90 €) auf der sicheren Seite geblieben. Mit Ente macht man im Yangda nichts falsch. Weit entfernt von jenen in der Fritteuse gedörrten Vögeln, an denen man in deutsch-chinesischen Speisehäusern häufig sein Gebiss trainiert, sind diese hier nicht umsonst gestorben. Mit ihrem zartem, leicht mürbem Fleisch und ihrer knusprigen, aromatischen Haut machen sie Freude vom ersten bis zum letzten Scheibchen. Ich durfte probieren und war sehr dankbar dafür.
Mein Experiment ging nämlich gründlich in die Hose, weil meine Rindersuppe sich als äußerst schräge Erfahrung erwies. Auf dem Tisch erschien eine gewaltige Suppenschüssel mit einer dicke Ölschicht obendrauf. Die war aber nicht das Problem, sondern überreichlich dosierte Sichuanpfefferkörner, die aus mehr Salz als Sichuanpfeffer bestanden. Nach drei Löffeln schmiss ich das Handtuch, denn da hatte ich den Natriumchloridbedarf der Woche schon gedeckt.
Was tun? Leider saßen wir am Ende des Balkons und etwas außerhalb des Service-Blickfelds, so dass ich mit der gewaltigen Suppenschüssel erst mal auf mich selbst gestellt war. Also nahm ich es auf mich, Fleisch und Gemüse, das heißt Sojasprossen und Chinakohl, rauszufischen und von den Unmengen Blütenkapseln zu befreien. Etwas umständlich, aber so konnte ich wenigstens weiteressen, ohne meinen Nieren Gewalt anzutun. Allerdings längst nicht mit dem Genuss, den ich mir erhofft hatte.
Das anschließende Gespräch mit dem Service verlief wenig ergiebig. Eigentlich gibt es nur eine Erklärung, nämlich dass es in der Küche noch einen zweiten Sichuanpeffer-Behälter gibt, in dem sich das ungemahlene Rohmaterial für Blütenpfeffersalz befindet. Da muss der Koch aus Versehen reingelangt haben. Die Bedienung konnte sich das zwar nicht vorstellen, aber eine bessere Idee hatte sie auch nicht. Ein anderer Kollege meinte noch, das wäre Gewöhnungssache. Wenn dem so wäre, dann hätte Sichuan ein massives Bluthochdruckproblem. Das wars, eine Rückmeldung aus der Küche selbst gab es nicht.
Wanderer, kommst du ins Yangda, verkündige dorten, du habest keinen Hunger auf Rindfleisch in Scheiben mit Gemüse, gegart in Sichuanpfeffer-Öl-Suppe (scharf). Sonst liegst du da wie Leonidas und seine 300 Spartaner.
Und wir wissen, was wir das nächste Mal nicht bestellen.