"Alternativ ausgerichtet, aber für mich auch tatsächlich eine lohnenswerte Alternative für Zwischendurch."
Geschrieben am 09.06.2020 2020-06-09
Cafe MARAE
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Vegetarisches Restaurant, Cafe, Veganes Restaurant
045198950782
Engelsgrube 59, 23552 Lübeck
"Ein simples Speisenkonzept, dass aber trotzdem sympathisch ist und den Gaumen glücklich macht."
Geschrieben am 07.06.2020 2020-06-07 | Aktualisiert am 07.06.2020
Kartoffelspeicher
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Restaurant
01721483231
An der Obertrave 6, 23552 Lübeck
"Der Versuch einer feineren Küche ist gut gelungen, aber es gibt noch Luft nach oben."
Geschrieben am 06.06.2020 2020-06-06 | Aktualisiert am 06.06.2020
Restaurant Vai
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Restaurant
4514008083
Hüxstr. 42, 23552 Lübeck
"Seit 2018 haben Lübecker Fischfreunde endlichen einen neuen Anlaufpunkt."
Geschrieben am 05.06.2020 2020-06-05 | Aktualisiert am 06.06.2020
Restaurant Fangfrisch
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Restaurant, Imbiss
045139686609
An der Untertrave 51, 23552 Lübeck
"Einfaches kann so gut, Gutes so einfach sein."
Geschrieben am 03.06.2020 2020-06-03 | Aktualisiert am 03.06.2020
H7 - Lübeck
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Imbiss, Take Away
045139737111
Holstentorplatz 7, 23552 Lübeck
"Authentisch und frisch - zurecht eine feste Größe in Lübecks Altstadt-Gastronomie"
Geschrieben am 02.06.2020 2020-06-02 | Aktualisiert am 02.06.2020
Restaurant Onni
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Restaurant
045120992951
Mühlenstraße 54, 23552 Lübeck


Speisekarte #1
Variante "Tandoori Chicken"
Variante "Geisser Herdöpfel"
Variante "Aphrodite"
Variante "Tonno"
Der Innenhof.
Baguette mit gesalzener, aufgeschlagener Butter + Amuse Bouche als Creme von roter Bete mit Couscous-Perlen und Süsskartoffel-Chip.
Calamari / Ananaschutney
Carpaccio vom US-Beef / Rucola / Parmesan
Jacobsmuschel / Spargelfrikassee
Coq au Vin / Safran-Risotto
Hummer / Kaiserschoten / Trüffel-Kartoffelsalat
Der kleine, aber feine Gastraum.
Die Theke mit dem Angebot und dahinter die offene Küche.
"Matjes-Happen" mit Matjes, rote Bete, Apfelscheiben, Hausmannsauce und Kräutern.

Der Pavillon mit dem H7 direkt am Holstentor.
„Waldmanns Heil“, mit Wildbratwurst, Pilzrahm, Frühlingszwiebeln und Rosmarin-Croutons.
„New York“ mit Rindsbratwurst mit in Honig und Schwarzbier geschmortem Sauerkraut und süßem Senf.
„El Paso“ mit Rindsbratwurst, Chili von Carne und Cheddar.
Blick auf die Theke/offene Küche.
"Bibimbap" mit Hühnerfleisch - frisch serviert.
"Bibimbap" mit Hühnerfleisch - vermischt, so wie es sein soll.
Algensalat
Kimchi-Tofu-Salat.
Schwarze Bohnen: eingekocht in süßer Sojasauce mit Walnüssen.
„Hemul“: koreanische Pfannkuchen mit Meeresfrüchten.









Das es sich beim "Marae" um ein Familiengeführtes Lokal handelt, merkt man sowohl bei der Einrichtung als auch dem Service.
Im Hauptraum wurde viel mit naturgewachsenem Holz (z.B. bei Tischen und Stühlen) und Pflanzen gearbeitet. Auch die Wände haben etwas Farbe und sind mit ein paar Bildern geschmückt. Zusammen mit der Retro-Sofa-Ecke lädt das Ambiente so durchaus zu einem bequemen Verweilen ein.
Bei meinem Besuch für ein kurzes Mahl wurde ich freundlich und offenherzig von dem Betreiber hinter der Theke (seine Frau zeichnete sich an diesem Tag für die Zubereitung der warmen Speisen verantwortlich) begrüßt. Auch für kleines Gespräch über das Cafe bzw. später über den Pass auch mit der Köchin über ihre Speise war man gerne zu haben.
Positiv fand ich zudem, dass mir sehr gerne eine Änderung bei dem von mir bestellten Gericht gewährt und erfüllt wurde.
Als Cafe wird hier zum einen eine breite Auswahl an veganem Gebäck bzw. ungebackenen Rohkostkuchen und -torten angeboten, welche ich zwar nicht selber verköstigt habe, deren Qualität mir aber schon als überraschend gut berichtet wurde.
In einer wöchentlich wechselnden Karte werden zudem auch eine Handvoll warme Gerichte für den herzhaften Hunger angeboten.
Vor Beginn der Corona-Pandemie fanden in unregelmäßigen Abständen auch an Wochenende "Themen-Brunchs" statt, die sich der Kulinarik eines bestimmten Teils der Welt widmen sollten.
Mir war es an diesem Nachmittag nach einer herzhaften Stärkung, wobei mich ganz speziell das "Arabische Auberginencurry" besonders Ansprach. Wie erwähnt wurde mir hier gerne der Wunsch gewährt, den Reis (den ich an diesem Tag schon hatte und daher Abwechslung benötigte) durch Pasta zu ersetzen, was in Form von Spirelli umgesetzt wurde.
Die Spirelli konnten bereits mit für mich optimal al dente gegarter Konsistenz mit angenehmen Biss überzeugen.
Das Curry an sich machte neben den Auberginen noch Kichererbsen, geröstete Cashewkerne, Tomaten und etwas Petersilie aus. So verband sich die weiche, leicht fleischige Konsistenz der Aubergine sehr gut mit dem Crunch der Cashewkerne und den knackigen, im Inneren aber trotzdem cremigen Kichererbsen.
Auch geschmacklich konnte mich das Gericht überzeugen. Das Curry wies klar wahrnehmbare Aromen von Koriander, Kardamon und vielleicht auch Ras el Hanout auf, womit es sich deutlich von einem indischen oder südostasiatischen Curry unterschied. Der erwartete "arabische" Geschmack konnte also voll erfüllt werden.
In anderen Lokalen mag solch ein Mahl sicherlich weniger als 9,9€ kosten, aber so zufrieden und auch angenehm gesättigt, wie ich das "Cafe Marae" wieder verließ, kann ich persönlich auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis nicht meckern.
Für mich ist das "Cafe Marae" also auch trotz (oder vielleicht gerade wegen) seiner alternativen Ausrichtung ein absolut empfehlenswerter Anlaufpunkt für jeden, der sich mal nach ganz neuen Gerichtskompositionen und Abwechslung für ein Mahl zwischendurch sehnt.
Hier werden auf jeden Fall auch Omnivore glücklich.