"Küche Durchschnitt - Service mit Verständnisproblemen - für Touris mag es reichen"
Geschrieben am 20.09.2015 2015-09-20
Athen
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Restaurant
042124366505
Tiefer 8, 28195 Bremen
"Altehrwürdiges Bremer Touristen-Lokal,dessen historischer Schein sein kulinarisches (Da)-Sein locker in den Schatten stellt"
Geschrieben am 11.09.2015 2015-09-11 | Aktualisiert am 11.09.2015
Bremer Ratskeller
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Restaurant
0421321676
Am Markt, 28195 Bremen
"Guter erster Aufschlag! Kräftig gewürzte Landhausküche mit spanischen Anklängen. Hingehen!"
Geschrieben am 30.08.2015 2015-08-30 | Aktualisiert am 30.08.2015
Das schwarze Schaf
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Restaurant
04212761724
Fedelhören 36, 28203 Bremen
"Handwerklich gut gemachte und schmackhafte italienische Küche, die man sich etwas kosten lassen muss"
Geschrieben am 15.08.2015 2015-08-15
Ristorante Gallo Nero
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Restaurant
04219579958
Heimlichenstraße 1, 28195 Bremen
"Super gut aufgehoben!"
Geschrieben am 14.08.2015 2015-08-14
Gasthof Zur Börse
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Restaurant, Gästezimmer, Gasthof
042184805351
Arster Heerstraße 35-37, 28279 Bremen
"Restaurant direkt am Wasser mit Blick zur Weser und Lesum"
Geschrieben am 12.08.2015 2015-08-12
Nautico
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Restaurant, Bar, Cafe
04216905999
Zum Alten Speicher 13, 28759 Bremen
"Alteingesessenes griechische Restaurant mit mittelmäßiger Küche"
Geschrieben am 02.08.2015 2015-08-02
Gaststätte Rhodos
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Restaurant, Take Away
0421492962
Kirchbachstraße 150, 28211 Bremen
"Sehr beliebtes und quirliges spanisches Restaurant mit ansprechender Standardküche"
Geschrieben am 30.07.2015 2015-07-30
Tinto Gastro
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Catering, Partyservice
04216608885
Alte Hafenstraße 7, 28757 Bremen
"Solide Grundversorgung mit Pizza und Pasta in bester Lage und gemütlichem Ambiente im Herzen Lesums"
Geschrieben am 28.07.2015 2015-07-28
Restaurant Renoir
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Restaurant, Pizzeria
04216368333
An der Lesumer Kirche 1, 28717 Bremen
"Traditionelle griechische Küche an der Sielwallkreuzung"
Geschrieben am 24.07.2015 2015-07-24
Restaurant Eliá
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Restaurant
042179467783
Sielwall 2a, 28203 Bremen
"Das da Piero schließt."
Geschrieben am 23.07.2015 2015-07-23
Da Piero
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Restaurant
04212761724
Fedelhören 36, 28203 Bremen
"Schmackhafte Grillspezialitäten aus drei Ländern mit kroatischem Schwerpunkt"
Geschrieben am 22.07.2015 2015-07-22
Mediterrano
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Restaurant
04216908360
Dobbheide 50, 28755 Bremen
"Modern gestyltes und großzügiges Restaurant mit italienischen Standardgerichten"
Geschrieben am 21.07.2015 2015-07-21
Derada
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Restaurant, Bar, Cafe
042117516174
Hindenburgstraße 7, 28717 Bremen
"Deutsche Küche - Futtern wie bei Muttern ..."
Geschrieben am 02.07.2015 2015-07-02
Gasthof Zur Börse
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Restaurant, Gästezimmer, Gasthof
042184805351
Arster Heerstraße 35-37, 28279 Bremen
"Polarisierendes Ambiente, gute Küche. Gewinn für die Innenstadt!"
Geschrieben am 28.06.2015 2015-06-28
Athen
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Restaurant
042124366505
Tiefer 8, 28195 Bremen
"Edel gestaltetes italienisches Restaurant mit gehobenen Klassikern, aber auch guten Pizzen. Etwas mehr Kreativität in der Küche täte dem Anspruch gut."
Geschrieben am 28.06.2015 2015-06-28
Ristorante Bianconero
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Restaurant, Bar, Pizzeria
042147885757
Hillmannstraße 2a, 28195 Bremen
"Traditions Gastronomie in Bremen Horn - Günstiger Mittagstisch - diverse Sitzmöglichkeiten"
Geschrieben am 11.06.2015 2015-06-11 | Aktualisiert am 11.06.2015
Goedeken's
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Restaurant, Bistro, Bar
0421236509
Berckstraße 4, 28359 Bremen
"Traditionelles Gasthaus und Hotel von 1901 in Arbergen mit schöner Gartenanlage"
Geschrieben am 07.06.2015 2015-06-07 | Aktualisiert am 08.06.2015
Restaurant in Grothenn's Hotel
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Restaurant, Gasthaus, Partyservice
0421480020
Arberger Heerstraße 101, 28307 Bremen
"Sehr persönlich geführtes, kleine griechisches Restaurant mit schmackhafter Küche zu gastfreundlichen Preisen"
Geschrieben am 07.06.2015 2015-06-07
Zum Griechen
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Restaurant
042130156383
Nordstraße 323, 28217 Bremen
"Super Mittagstisch!"
Geschrieben am 03.06.2015 2015-06-03
Greta's Bistro
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Bistro, Cafe
04213666890
Contrescarpe 75 A, 28195 Bremen
















Allgemein:
Neue Griechen im Innenstadtbereich wecken Neugierde. Das im Sommer besuchte Elia an der Sielwallkreuzung ist eine Bereicherung (siehe Besprechung). Das Athen am Rand des Schnoors ist es nicht. Für das Gebotene muss sich niemand aus den Stadtteilen auf den Weg machen. Ob das große Restaurant von Touris, Laufkundschaft und hungrigen Werderfans leben kann, wird sich zeigen. Das ernüchternde Ergebnis erstaunt mich, denn mein werter Kritikerkollege Borgfelder berichtet in seiner Besprechung, dass die Wirtsfamilie des sehr ordentlichen Meos für das Athen verantwortlich zeichne.
Am besuchten Samstag war das Parterre sehr gut besucht. Neben Paaren etliche Gruppen und Fußballfans und sicherlich auch Besucher der Stadt.
Die Preise für die Speisen sind auf den ersten Blick moderat. Auf den Tellern dann aber überschaubare Portionen. Den üblichen Klacks Tsatsiki, die Pepperoni oder eine Olive hat der Wirt eingespart. Da mag ich nur 3,25 Sterne für das Preis-Leistungs-Verhältnis geben.
Das Athen bietet eine Homepage (http://www.athen-bremen.de/index.html) mit der Außer-Haus-Karte als PDF-Download, die nach unserem Vergleich inhaltlich und preislich mit der Restaurantkarte übereinstimmt.
In meiner Rangliste sortiert sich das Athen im unteren Mittelfeld ein (Essen zweifach, PLV einfach gewichtet, bei gleicher Punktzahl wird ein Rang mehrfach vergeben):
1. Zum Griechen, Bremen-Walle: 4,33
2. Orpheas, Burg-Grambke: 4,17
3. Elia, Steintor: 4,00
4. Kalymnos, Burg-Grambke: 3,91
5. Meos, Lehesterdeich: 3,83
4. Poseidon, Gröpelingen: 3,83
5. Symposio, Neustadt: 3,83
6. Katerini, Fähr-Lobbendorf: 3,67
7. Olympia, Grohn: 3,58
8. Ifestos, Fähr-Lobbendorf: 3,5
8. Irodion, Fähr-Lobbendorf, 3,5
9. Parthenon II, Gröpelingen, 3,33
9. Artemis, Lüssum-Bockhorn: 3.33
9. Poseidon Blumenthal 3,33
10. Sparta, Lesum: 3,25
10. Taverna Saloniki, Neustadt: 3,25
10. Athen, Innenstadt: 3,25
11. Akropolis, Fähr-Lobbendorf: 3,17
12. Kiriaki, Lesum: 3
12. Kreta, OHZ: 3
12. Athos, Schwanewede: 3
12. Rhodos, Schwachhausen: 3
Service:
Anfangs zwei Männer und eine junge Frau, später gesellte sich eine weitere männliche Kraft hinzu. Alle in schwarzer Hose und weißem/er Hemd/Bluse.
Der schlaksige Kellner noch etwas unsicher. Aber die Getränke kamen recht schnell auf den Tisch.
Unser zweiter Bediener, der für die Aufnahme der Speisen zuständig war, wurde von mir befragt, was wir uns denn unter "Weichkäse" vorzustellen hätten, der in der Karte mehrfach auftaucht. Er verstand nicht so recht. Also die konkrete Nachfrage, ob es sich denn um Schafskäse handele (was ich bezweifelte, denn ein kundiger Wirt wird dieses Qualitätsprodukt auch so kenntlich machen). Es fiel dann das Wort Feta und ich insistierte ein letztes Mal, dass es sich dann ja um griechischen Schafskäse handeln müsse. Da setzte Verwirrung ein und ich bin überzeugt, dass er "Feta" als Synonym zu "Weichkäse" verstand. Es blieb der Eindruck, dass der Kellner keine Ahnung davon hat, dass es große Unterschiede beim "Weich-" oder "Weißkäse" gibt.
Leider versäumte er es auch, unseren Wunsch nach einer Pause zwischen Vor- und Hauptspeisen in der Küche zu adressieren. Die letzten Happen auf den Vorspeisentellern warteten noch auf den Verzehr, da kam er schon mir den Hauptspeisen. Meine mittlerweile in Sachen Pause resolute ständige Begleiterin stellt den Kellner zur Rede und zur Exkulpation stammelte er etwas "von Küche ...".
Zu guter Letzt wurde unser Wunsch nach Mitnahme eines Restes auch nicht erfüllt.
Sicherlich sind wir als Restaurantprofis insistierend und achtsam kritisch, aber nichts Ungebührliches fordernd. Das Erlebte wurde unseren Ansprüchen an den Service auf einfachem Niveau nicht gerecht. Es mag für die schnelle Verköstigung von Touristen, die den Schnoor besuchen, reichen, aber nicht, um sich ein Bremer Stammpublikum zu erschließen. Deswegen auch nur 2,5 Sterne.
Zur Ehrenrettung muss die freundliche und Sicherheit ausstrahlende junge Frau des Serviceteams positiv benannt werden.
Die Getränkepreise halten sich im üblichen Rahmen: 0,3 l Bremer Konzernpils kosten 2,50 €, eine Flasche Wasser 0,75 l liegt bei 5,00 € und die offenen Weine weiß und rot kommen auf 3,50 € für das 0,2-l-Glas. Vom Haus gibt es einen kalten Ouzo zur Begrüßung. Mein Retsina nicht kalt genug, wie leider fast überall.
Essen:
Wir bekamen begrüßenswert schnell ein Körbchen mit vier kleinen, noch sehr heißen Pizzabrötchen mit einem Schälchen Kräuterbutter serviert. Zwar ein italienischer Standard, aber nett gegen den ersten Hunger. Doch der konnte sodann durch die Vorspeisen gestillt werden, denn diese folgten den Brötchen auf dem Fuße.
Zu den Vorspeisen gab es kein Extrabrot mehr und es wurde auch nicht gefragt, ob wir noch ein paar Brötchen möchten.
Auf der Karte, die ansonsten nichts Berichtenswertes, vom Standard Abweichendes bietet, fanden wir Skordalia, korrekt beschrieben als Kartoffelpüree mit Knoblauch und Olivenöl (3,00 €). Es wird selten angeboten und so war es für uns neben Taramas (3,00 €) und gebratenen Pepperonis mit Knoblauch (3,70 €) gesetzt.
Ein so einfaches Gericht wie Skordalia lebt von der Qualität der Zutaten. Ein selbst hergestelltes Kartoffelpüree aus einer wohlschmeckenden Knolle bildet die gute Basis für ein gelungenes Skordalia, Püree aus der Tüte die schlechte. Die drei Kugeln hatten ein kräftiges Knoblaucharoma und das war es dann auch. Kartoffel oder Olivenöl konnte ich nicht herausschmecken. Auch das Taramas sehr cremig, aber zumindest noch standfest. Es erinnerte mich an Convenience. Zumindest der Fischgeschmack war eindeutig. Die Pepperoni waren in Ordnung und auch der kleine, erfrischende Krautsalat überzeugte.
Als Hauptspeisen hatte sich meine ständige Begleiterin das gefüllte Souvlaki mit Weichkäse (11,50 €) und ich den Platamon-Teller (11,00 €) mit einem gefüllten Bifteki und Gyros ausgewählt.
Die Souvlakiportion sehr überschaubar. Der Geschmack löste keine Kritik, aber auch keinen Ahaeffekt aus. Das würde ich auch für mein mageres Gyros sagen wollen. Gut gefiel mir das ebenfalls mit Weichkäse gefüllt Bifteki: Lockerer Teig, gut gewürzt und kräftig gegrillt. Der Reis belanglos.
Alles in allem und gemessen am zuletzt kritisierten Rhodos in Schachhausen gebe ich 3,25 Sterne für das Essen.
Ich habe mir noch einmal meine Kritik des Meos einschl. Fotos angeschaut und einige verblüffende Ähnlichkeiten festgestellt (Gerichte, Preise, Portionsgrößen, wie angerichtet). Nun kann ich mich hinsichtlich der Bewertung nur auf das von mir Geschriebene verlassen und könnte daraus den Tip ableiten, dass der Küchenchef des Athen doch einmal im Meos hospitieren möge. Vielleicht sind es aber auch meine geschärften Sinne und richtig gute, zwischenzeitliche Griechenbesuche in Berlin, Leipzig oder Tübingen, die meinen Blick auf das Einerlei haben kritischer werden lassen.
Ambiente:
Das Athen befindet sich in den Räumlichkeiten der früheren Senatsstuben. Es liegt an einer viel befahrenen Straßenscheußlichkeit und bietet keine Außengastronomie. Die am Eingang des Eckhauses beginnende Gasse führt in den Schnoor, einem mittelalterlichen Gassenviertel und touristischem Muss für Bremenbesucher. Das ist eine vorteilhafte Lage.
Das Senatsstubenambiente mit viel Eiche rustikal einschl. sehr dominanter Deckentäfelung in Kassettenausführung und Mobiliar ist geblieben. An den Wänden wurde durch Reliefs mit antiken Figuren, Dekomauerwerk und ein paar Fotos ein wenig griechische Folklore angebracht.
Das Restaurant verfügt über einen großzügigen Hauptraum längs der Straßenfront, eine Tischgasse rechts vom Tresen, die zu einem Nebenraum führt und zwei Räume im Obergeschoss, wo man auch die Toiletten findet. Die Fotos auf der Homepage vermitteln einen guten Eindruck. In den holzgetäfelten Stuben im Obergeschoss wurden auch Reliefs und Fotos mit griechischen Motiven zur "Auflockerung" angebracht, die schon als arger Stilbruch ins Auge stechen.
Zumindest sitzt man im Hauptraum großzügig und auf den blanken Tischen finden Speisen und Getränke ausreichend Platz.
Die Damentoilette wurde als modern berichtet. Mein Feuchtraumbesuch war eine Zeitreise in die Keramikwelt vor vielleicht zwanzig bis dreißig Jahren: Standklosetts mt Spülkasten und gemusterte Fliesen. Und als Highlight eine Vorrichtung, die im Aussterben begriffen ist, aber in meiner Jugend in vielen Kneipen, in denen noch anständig gezecht wurde, der Erleichterung diente: Das Speibecken (so die offizielle Keramiksprache). Gut gepflegt und voll funktionsfähig lädt es einen im Athen ein. Nun aber genug, sonst gibt es wieder Schelte.
Nüchtern festzuhalten ist die Großzügigkeit und Sauberkeit der Herrentoilette.
Sauberkeit:
Wir konnten nichts Kritikwürdiges feststellen.