"Traditionsgaststätte, die dem eigenen Anspruch leider nicht gerecht wird"
Geschrieben am 29.11.2015 2015-11-29
Kleiner Ratskeller
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Restaurant, Brauhaus
042168492112
Hinter dem Schütting 11, 28195 Bremen
"Uriges Restaurant im Bremer Schnoor Viertel"
Geschrieben am 18.11.2015 2015-11-18
Gasthof Zum Kaiser Friedrich
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Gasthof
0421326429
Lange Wieren 13, 28195 Bremen
"DIM SUM Speisen "das Herz berühren" gibt es auch in Bremen nahe vom Hauptbahnhof"
Geschrieben am 12.11.2015 2015-11-12
Dim Sum House
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Restaurant
042117833553
Bahnhofstraße 11, 28195 Bremen
"Jon-Luk schließt"
Geschrieben am 11.11.2015 2015-11-11 | Aktualisiert am 11.11.2015
Jon-Luk
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Restaurant
042168427218
Am Wall 135/136, 28195 Bremen
"Traditionshaus, das nur eingeschränkt überzeugen kann"
Geschrieben am 01.11.2015 2015-11-01 | Aktualisiert am 01.11.2015
Restaurant Zur Ochtumbrücke
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Restaurant, Hotel
0421541270
Stromer Landstraße 53 a, 28197 Bremen
"Traditionshaus, gepflegte Speisen von der Küste"
Geschrieben am 31.10.2015 2015-10-31
Hotel Restaurant Havenhaus
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Restaurant, Hotel
0421664093
Am Vegesacker Hafen 12, 28757 Bremen
"Jetzt erst recht! Diese Leistungen verdienen Unterstützung."
Geschrieben am 16.10.2015 2015-10-16 | Aktualisiert am 04.11.2015
La Villa - Kays Culinarium
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Restaurant, Cafe
04213648557
Goetheplatz 4, 28203 Bremen
"Eine wenig Portugal in Bremen - Gute Überraschungen sind drin"
Geschrieben am 11.10.2015 2015-10-11
Sagres
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Restaurant, Bistro
042147877656
Steffensweg 11-13, 28217 Bremen
"Pizzeria und Restaurant in der Vegesacker Fußgängerzone"
Geschrieben am 08.10.2015 2015-10-08
Montanaro
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Pizzeria
0421667855
Gerhard-Rohls-Straße 77, 28757 Bremen
"Sehr empfehlenswert!"
Geschrieben am 06.10.2015 2015-10-06 | Aktualisiert am 03.04.2016
Zum Griechen
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Restaurant
042130156383
Nordstraße 323, 28217 Bremen
"Guter Fisch. Seltsame Manieren."
Geschrieben am 04.10.2015 2015-10-04
Der Grätenfish
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Restaurant
042164919393
Obernstraße 5 im Hause Karstadt, 28195 Bremen
"Asiatisch als gelungene Mischung aus Tradition und Innovation"
Geschrieben am 04.10.2015 2015-10-04
Asiana
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Restaurant
0421640445
Bremer Heerstraße 51, 28719 Bremen
"Sehr vielversprechendes Junges Team! Gehobene Klasse - gehobene Preise."
Geschrieben am 30.09.2015 2015-09-30
La Villa - Kays Culinarium
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Restaurant, Cafe
04213648557
Goetheplatz 4, 28203 Bremen
"nettes Kaffeehaus - draußen und drinnen...."
Geschrieben am 25.09.2015 2015-09-25
Kaffeehaus Classico
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Restaurant, Cafe
04211784694
Am Markt 17, 28195 Bremen
"Newcomer, der Maßstäbe setzt!"
Geschrieben am 21.09.2015 2015-09-21 | Aktualisiert am 22.09.2015
Deych
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Restaurant, Bistro, Bar, Catering
042189700109
Lübecker Straße 37, 28203 Bremen
"ein "Ratskeller" eben...."
Geschrieben am 21.09.2015 2015-09-21
Bremer Ratskeller
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Restaurant
0421321676
Am Markt, 28195 Bremen
"Küche Durchschnitt - Service mit Verständnisproblemen - für Touris mag es reichen"
Geschrieben am 20.09.2015 2015-09-20
Athen
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Restaurant
042124366505
Tiefer 8, 28195 Bremen
"Altehrwürdiges Bremer Touristen-Lokal,dessen historischer Schein sein kulinarisches (Da)-Sein locker in den Schatten stellt"
Geschrieben am 11.09.2015 2015-09-11 | Aktualisiert am 11.09.2015
Bremer Ratskeller
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Restaurant
0421321676
Am Markt, 28195 Bremen
"Guter erster Aufschlag! Kräftig gewürzte Landhausküche mit spanischen Anklängen. Hingehen!"
Geschrieben am 30.08.2015 2015-08-30 | Aktualisiert am 30.08.2015
Das schwarze Schaf
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Restaurant
04212761724
Fedelhören 36, 28203 Bremen
"Handwerklich gut gemachte und schmackhafte italienische Küche, die man sich etwas kosten lassen muss"
Geschrieben am 15.08.2015 2015-08-15
Ristorante Gallo Nero
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Restaurant
04219579958
Heimlichenstraße 1, 28195 Bremen














Allgemein:
Nach dem Weihnachtsmarktbummel sind wir dieses Jahr im Kleinen Ratskeller, zwischen Marktplatz und Böttcherstraße in einer Seitengasse zentral und heimelig zugleich gelegen, eingekehrt. Deftig Kulinarisches und Bremer Gemütlichkeit verspricht die "Philosophie" auf der Homepage der Lokalität (http://kleiner-ratskeller-bremen.de/philosophie.htm).
Die Gemütlichkeit können wir bestätigen; das Kulinarische fiel leider bescheiden aus. Insgesamt wünscht man sich als Bremer für dieses Haus einen selbstkritischen Blick auf den Teller und einen aufmerksameren Service.
An einem Adventssamstag war das Lokal ausgebucht und viele Gäste mussten wieder abgewiesen werden (Zusatzfrust für die Grünweißen Fußballfans nach der Heimpleite gegen den HSV).
Das Preis-Leistungs-Verhältnis taxiere ich bei 3,5 Sternen.
Auf der Homepage gibt es eine kleine Bildergallerie zu sehen und die Speisenkarten einzusehen (Standard und Mittagstisch).
Service:
Eine junge Dreiercrew schmeißt das kleine Lokal hinter dem Tresen und an den Tischen. Die junge Frau wohl eine Aushilfe. Schwarze Oberteile und braune Kellnerschürzen einen die Bedienung bekleidungsmäßig.
Das Bier wird gut gezapft recht flott gebracht; die heiße Schokolade ließ lange auf sich warten. Als wir vollzählig waren, wurde statt eines Spezi ein Pils gebracht. Zum Korrekturwunsch hieß es, Spezi sei "aus", wie auch immer dies für einen Standard sein kann, Samstagabend um 18:30 Uhr.
Die Speisen kamen dann in angenehmen Abständen.
Vor den leeren Tellern saßen wir dann viel zu lange und insgesamt hatten wir das Gefühl, dass uns eine deutlich formulierte Kritik zur Vorsuppe in Ungnade fielen ließ, was sich in Missachtung auch in Bezug auf die Getränkeversorgung niederschlug.
Gezapft werden Haake Beck Pils (0,3 l 2,80 €) und Kräusen (0,3 l 2,90 €). Die 0,75-l-Flasche Mineralwasser kommt auf moderate 4,50 € und die wenigen offenen Weine liegen bei 4,50 € (ich vermute für 0,2 l, auf der Karte fand ich keine Volumenangabe). Dazu gesellen sich genretypische Schnäpse wie der Mackenstädter Korn für 1,50 €.
Für den Service in Adventsstimmung drei Sterne.
Essen:
Die Karte ist sehr überschaubar: 2 x Suppe, 2 x Salate, 5 x Brotzeit, 6 x Bierhappen, 7 Hauptspeisen und 3 x Nachtisch. Zudem der saisonale Grünkohlteller. Angesichts der kleinen Auswahl waren wir ein erstes Mal überrascht, dass das Möhren-Ingwersüppchen "aus" war. Schon ärgerlich dann, dass bei der Hauptspeisenwahl das Labskaus "aus" war, worauf ich mich kapriziert hatte.
Also vier Mal die Kartoffelcremesuppe, die es mit unterschiedlichen Einlagen gibt (3,80 € ohne bis 5,90 € mit Krabben). Zudem erscheint sie als "Katroffelsüppchen" für 2,90 € unter "Bierhappen". Letztere verdiente den Diminutiv und kam in einem kleinen Gläschen mit Teelöffel auf den Tisch - eine Lächerlichkeit!
Angepriesen wurde die Suppe als "kräftig aromatisch" in "klassischer Zubereitung". Bei einer Blindverkostung hätte ich nicht auf Kartoffelsuppe getippt. Es dominierte ein Allerweltssahnegeschmack. Nur die wenigen Scheiben Kochwurst spendeten dem Gaumen ein kräftig rauchiges Geschmackserlebnis.
Serviert wurde die Suppe mittelheiß und in ordentlicher (Normal)Portionsgröße. Meiner Mitesserin fiel auf, dass der Rand des Suppentellers bei Lichte besehen rundherum einen unsauberen Eindruck machte; schlecht zu beschreiben, aber frisch gereinigtes weißes Porzellan sieht anders aus. Dito mein Tellerrand. Also ging die Suppe einmal zurück und der Kellner versprach, sie von der Rechnung zu nehmen, was auch geschah. Zu den Suppen gab es ein Körbchen mit ordentlichen Stangenweißbrotscheiben. Eine gute Pfeffermühle und einen Salzstreuer holten wir uns selbst aus dem Regal.
Dann zweimal den Grünkohlteller (14,90 €), einmal das Omelette mit Champignons (8,90 €) und statt des ausgegangenen Labskaus nahm ich in meiner Not das Schweineschnitzel mit dem hausgemachten Kartoffelsalat (12,90 €).
Geschmack an einen Kartoffelsalat zu bekommen, ist eine kleine Kunst. Ich bevorzuge in der Gastronomie die süddeutsche Zubereitung mit Essig, Öl und Brühe, die den Geschmack an die Kartoffel bekommt. Die
Mayonnaisenvariante wird nur was, wenn die Kartoffeln fein geschnitten sind und der Salat mit würziger Mayonnaise mindestens über Nacht durchzieht. Soviel zur Theorie. Die Praxis im Kleinen Ratskeller sind unförmige und eher dicke Kartoffelstücke, die leider keine geschmackliche Liaison mit ihrer Begleitmayo eingegangen waren. Die beiden Schnitzel mit gut gewürzter Panade pfannengebraten. Die Portionsgröße gut bemessen.
Am Grünkohlteller schieden sich die beiden Geister. Einig war man sich, dass das kleine Stück Kassler nicht gefiel. Die kleinen Pinkel- und Kochwürste (je eine auf den Tellern) hingegen passten. Der Grünkohl breiig und sehr hell mit viel Grütze und leicht säuerlich.
Wenn man es gwohnt ist, den Grünkohl am heimischen Herd über Stunden mit den nach und nach hinzugegebenen Fleisch- und Wurstzutaten vor sich hin köcheln zu lassen, so dass er den Geschmack des Geräucherten annimmt, dann ist jede Gastronomiezubereitung, die eher auf die Schnelle versuchen muss, dem den von Haus aus eher geschmacksarmen Grünkohl eine deftige Note zu verleihen, eine Enttäuschung. Ich fand die der Küche des Kleinen Ratskellers essbar. Meine ständige Begleiterin auch. Beim männlichen Grünkohlesser fiel er durch. Auch die Bratkartoffeln fand er sehr geschmacksarm, was ich nach Verkostung bestätigen musste. Eine Unart, den Senf im Gläschen auf dem Teller an den breiigen Kohl zu gesellen.
Zur Portionsgröße des Grünkohltellers: Für Fleischesser waren die beiden kleinen Würste und das Stückchen Kassler nur eine Rentnerportion. Auch passte das Verhältnis von Kohl (eher wenig) zu den Bratkartoffeln (reichlich) nicht.
Das Omelette wurde brav und mit Wohlgefallen verspeist.
Insgesamt hält die Küche nicht das Deftigkeitsversprechen der Hausphilosophie. Suppe und Kartoffelsalat waren enttäuschend. Mehr als knappe drei Sterne mag ich nicht geben.
Ambiente:
Laut Homepage wurde das Lokal 2014 grundrenoviert. Die ist gelungen, weil die stilbestimmenden Elemente nicht angefasst wurden oder Neues sehr gelungen eingepasst wurde. Es dominieren Holzfarben (dunkle Täfelungen an den Wänden, der Theke und Decke im hinteren Raum, helle blanke Tische und ein rustikal gemaserter Fußboden in Plankenoptik). Man sitzt wandseitig auf grünen Lederbänken. Die beiden ineinandergreifenden Räume machen das Lokal schlauchförmig und die Tische längs der Wände sind schlank gehalten. Für vier Personen ausreichend, für sechs Personen gemäß Bestuhlung unterdimensioniert.
Zugeschlagen hat die Modernität auf der Herrentoilette. Neue Fliesen und Funktionskeramik hat mit der Renovierung Einzug gehalten. Unschön die gegen 20:00 Uhr sehr fleckigen schwarzen Fußbodenfliesen. Auch der Behälter für die benutzten Papierhandtücher quoll über. Alles wohl dem durchgehenden Betrieb ab 12:00 Uhr geschuldet, wenn keine Zwischenreinigung erfolgt.
Sauberkeit:
In der Gaststube und an den Tischen alles sehr gepflegt.