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Außenansicht mit der bemalten Fassade.
Außenansicht mit Blick auf den Eingang.
Innenansicht.
Penne mit Hähnchenbrust und Gemüse in Kurkuma-Sahne-Sauce.

V.r.n.l.: Kieler Sprotten; Shrimpsterrine; Matjestatar; Lachs-Wakame-Pralinen; rote-Bete-Apfel-Salat.
Seelachsfilet in Knusperpanade mit eingelegtem Kürbis, Gurken-Dill- und Möhren-Sellerie-Salat.
Bratherings-Brötchen mit etwas Lauch-Ananas-Salat und rote-Bete-Apfel-Salat.
Gebratenes, mildsauer eingelegtes Makrelenfilet mit "mediterranem" Nudelsalat, Möhren-Sellerie-Salat und Weißkohl-Rohkost.
Innenansicht #1.
Innenansicht #2.
Sauerfleisch mit Speck-Bratkartoffeln, einem halben gekochten Ei, saurer Gurke, etwas Kopfsalat, Tomate, Lauch und Senf.

Außenansicht.
Innenansicht #1.
Innenansicht #2.
Flammkuchen "halb & halb": Oben "Der Grieche" mit Gurken, Tomaten, Zwiebeln, Schafskäse, Oliven und Pepperonistücken, unten "Der Ungar" mit Sauerkraut, Paprika, Zwiebeln und pikantem Schweinefleisch.
"Die Gekochte" mit Leberkäse, Spiegelei und Sour Cream.
"Die Gestampfte" mit Grillgemüse und Curry-Mango-Dip.


Außenansicht.
Das Klavier im Eingangsbereich.
Innenansicht.
„Lucky Duck California", bestehend aus frittierter Ente, Gurke, Rucola und Sesam on Top.
„Ciao Bella Magic"-Roll: Lachs mit Avocado, Lachs-Kaviar, sowie Wakame-Algen und flambierter Cherry Tomate on Top .
"Vegan Friends Tempura" mit Avocado, Rucola, Gurke, Mango und Tomate.
"Sweet and Tuna California": Thunfisch in Kombination mit Mango und Sesam on Top.
„Mr. Shrimp Tempura" mit Tempura-Teig frittierter Garnele und Avocado.
Innenansicht.
„Lotusstängel-Salat“ mit grüner Gurke, Minze, Sesam und geschälten Garnelen.
Edamame.
Sushi-Variation "Hotategai" mit Jakobsmuschel, Avocado und Tobiko on top.
Interieur.
„Hirsefladen mit Schafskäse gefüllt, auf Julienne-Gemüse-Creme“ mit Beilagensalat.
„Arabische Pfanne“ mit Hähnchenbrust, Ananas, Banane, Erbsen und Rosinen in Curry-Sahnesauce, mit Reis und Beilagensalat.





Nun wollte ich mich also endlich auch einmal persönlich bei einer Einkehr zur Mittagszeit davon überzeugen, ob sich dies auch tatsächlich durch die hier gebotene Qualität begründen lässt.
Das Interieur ist meiner Meinung nach auf jeden Fall schon ein erster positiver Punkt. Die an Tannzapfen erinnernden Lampen sorgen ebenso für eine einladende Atmosphäre wie die in Grün gehaltenen Wände und das in Rot gehaltene Mobiliar. Auch das Aquarium fügt sich gut in die Raumgestaltung ein. Im hinteren Bereich schafft ein im Innenhof gelegener Freisitz noch etwas mehr Platz.
Auch an Sauberkeit und Geräumigkeit der WC-Kabine ließ sich nichts bemängeln.
Um den Service kümmerte sich während dieses Mittags eine junge Frau. Nach freundlicher Begrüßung wurde mir gerne freie Platzwahl gegeben. Auch im Folgenden agierte sie auf sympathische und ruhige Art und Weise. Nach meiner Zufriedenheit erkundigte sie sich zwischendurch ebenfalls.
Sehr erfreulich war zudem, dass mir gerne ein kleiner Zutatenaustausch bei dem bestellten Gericht und ein Nachschlag bei der Soße ohne Änderung des Preises gewährt wurde.
Kulinarisch bewegt sich das Restaurant eher auf mediterranen Wegen, wobei auch Zutaten aus dem nahen Osten häufig auf der Speisekarte zu finden sind.
Zum Angebot gehört zudem ein täglich wechselndes Mittagsangebot von 12-15 Uhr mit einer Auswahl aus 3 Gerichten, welchen ich auch bei dem hier beschriebenen Besuch wahrnahm.
Für 8 € sollten es dabei die Couscous-Bällchen auf bunten Salat mit Granatapfelkernen, Joghurt-Minz-Soße und eben auf meinen Wunsch ein paar gebratene Kartöffelchen statt Brot sein.
Die Couscous-Bällchen ließen sich gut schneiden (fielen also nicht sofort auseinander), überzeugten aber gleichzeitig mit feinkörnigerem Mundgefühl. Abgeschmeckt waren sie ebenfalls sehr gut und dabei fein orientalisch mit wahrnehmbaren Aromen von Kreuzkümmel, Kardamon und Koriander. Auch die kleinen Frühlingszwiebel- und Paprikastücke fügten sich gut ein.
Im Blattsalat befanden sich noch kleine Brunoise von Zucchini, Tomate und Karotte, die zusammen mit den Granatapfelkernen etwas passenden Biss dazu lieferten.
Zunächst enttäuschte mich der sehr sparsame Einsatz der Joghurt-Minz-Soße, die somit gar nicht wahrnehmbar war. Doch die Bedienung nahm meine Nachfrage ganz freundlich auf und stellte mir fix einen Nachschlag in einem kleinen Schälchen dazu. So pur genossen war auch die gelungene Balance aus ätherischer Minze und leichtem Knoblauch-Aroma zu schmecken.
Auch die spontan von mir dazu bestellten Kartoffeln konnten überzeugen, waren sie doch ordentlich gesalzen, innen cremig und dank gebratener Schale schön vollmundig.
Insgesamt konnte ich die Küche für dieses Gericht also, auch dank des Service, am Ende einfach nur absolut loben.
Als süße Überraschung gab es am Ende aufs Haus sogar noch ein kleines Schälchen Vanillecreme mit Kirschen und Schokosplittern welches mit kühler, fruchtiger Frische und Schoko-Knack gefiel. So einen „abschließenden Gruß“ habe ich in dieser Preiskategorie bisher noch nicht erlebt und macht das Restaurant für mich noch sympathischer.
Mein persönliches Fazit zum Restaurant „Grenadine“ gestaltet sich also folgendermaßen: Das Ambiente überzeugte mit gemütlichem Stil, die Bedienung mit aufmerksamer und lockerer Gastfreundlichkeit und vor
allem das Essen mit gekonntem Handwerk und guten Sinn für Würzung und Zusammenstellung.
Das Restaurant ist also tatsächlich nicht ohne Grund eine Instanz und wird auch von mir nach diesem Mittags-Besuch absolut empfohlen.