1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 397 Bewertungen 689907x gelesen 7834x "Hilfreich" 7632x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 03.02.2017 2017-02-03| Aktualisiert am
03.02.2017
Besucht am 02.02.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 82 EUR
Sushimeister Konga hat es heute nicht leicht. Immer wieder schweift sein Blick von der stark eingeengten Industrie-Metall Küche hinüber zu seinen vereinzelten Gästen, immer wieder schaut er zu uns rüber, mit fragenden Augen, verschmitzt sympathisch lächelnd. Er holt weit aus, erzählt uns am Tisch von seinen voran gegangenen Stationen in Japan, sowie im 5 Sterne Hotel in Bonn, dort war er ebenfalls als Sushi Experte angestellt, bis sein Manager ihn bat, der neue „Head of“ im Sushi and Food im Hotel Staytion in Mannheim zu werden.
Ich hole etwas aus, meine Frau schwärmt von einem Zeitungsartikel eines begeisterten Sushi-Essers in einer Hamburger Abendzeitung. „Besser als bei Hennsler und Co in Hamburg“ war zu lesen, auch bei Facebook und anderen Social Plattformen wurde das „Sushi & Food“ mit Lobeshymnen überschüttet. Im Vartaguide erkochte das Team 2 Diamanten, im Schlemmeratlas 2017 nicht minder gute 2 Kochlöffel.
Meine Frau war es auch dann, die versuchte im November letzten Jahres einen Tisch zu reservieren, allerdings gab es laut Inhaber eine Wartezeit von bis zu sechs Wochen, und da im kompletten Januar hier Betriebsferien waren, war der heutige 2. Februar der erste freie verfügbare Termin. Wir bereiteten uns also auf einen „vollen“ Abend vor und waren schon 10 Minuten vor der eigentlichen Reservierungsuhrzeit da. Gäste ? Fehlanzeige ? Servicedamen/Herren ? Fehlanzeige, also setzte ich mich schon mal auf den Sitz meines reservierten Platzes.
Kleiner Scherz, nach einigen Augenblicken kam eine sehr jung wirkende Servicedame mit Cola Kiste die Treppe hinauf und schnappte „ich komme gleich“. Sie zeigte uns zuerst den vorderen „Lounge“ Bereich, in der Mitte in Deckenhöhe drehte sich eine Diskokugel, aus den Boxen kam Jungle-Musik mit Breakbeats Intervallen. Dahinter der hintere Bereich. Hier schossen uns gleich die roten mit Flausch und viel Stoff gepolsterten Theater Sessel/Stühle ins Auge. „Mann oh Mann, hier wird geklotzt und nicht gekleckert“ dachte ich. Jeder Tisch war mit Bambusmatte, edlen Gläsern, Weingläser, Stäbchen (!!!!), Stoffservietten und kleinen weißen Tellern eingedeckt. Erster Eindruck: Sensationell (vor allem das alte Boxauto aus den 60er Jahren) !!
Oben an der Decke prägen riesige Lüftungsrohre die Decke, das verstärkt natürlich diesen urbanen Industrie Charakter. Die Toiletten ähneln stark denen des neuen Szene Italieners „Oh Julia“ in Mannheims Q6Q7. Männlein und Weiblein teilen sich ein Waschbecken und Papiertücher, die Sanitäranlagen sind aber getrennt. Zurück zum Ambiente eine Etage drüber im Erdgeschoß: der industrielle urbane Look zieht sich durch das Restaurant und die Bar. Als Deko gibt es Asiatische Regenschirme an der Decke, frische Blumen auf den Tischen.
Das Tagesmotto heute ab 17:30 „Music meets industry“. Im Raum steht ein Klavier, an der Decke hängen Teile eines Schlagzeuges und auf einem Regal steht ein altes Musikinstrument und ein Radio. Das Motto findet sich also auch im Design wieder. Hier geht Asia-Restaurant, Japan-Bar und Thai-Club ineinander über. Uns gefällt es sehr gut.
Im Vorfeld studierte ich die Karte und für mich war klar, das angebotene 3 Gang Menü sollte es bei mir sein. Mit Wasser, Wein und Espresso kostet das Ganze 39 Euro. Meine Frau stellte sich ihr „Abendessen“ selbst zusammen. Bei ihr sollte es vorab eine Suppe, dann das „Sushi Chef“ for her (19 Euro) sein. Wir bestellen einen Aperitif, für meine Frau den angebotenen Asia Staytion Sprizz (akoholfrei ) für mich die Variante mit Alkohol. Laut Bedienung durfte ich mir einen Wein raus suchen. Natürlich nahm ich den angebotenen Cuvee von Knippser (11 Euro 0,2), der sei aber leider aus, so die junge Dame. Sie empfahl mir einen Souvignon Blanc vom Weingut Heussler (der roch nach einem tropischen Obstkorb).
Rechts von uns kamen zwei etwas ältere Damen, sie baten um diverse Sushi, allerdings mögen die beiden Damen keinen Fisch. Da die junge Servicedame leider nicht die Karte kannte, kam es zu einer kleinen Diskussion am Nachbartisch. Ganz ehrlich, wer geht denn bitte in ein Sushi Restaurant der kein Fisch mag ? Und in welchem höher preisigen Restaurant kennen die Servicedamen nicht die Karte auswendig ?? Konga erklärte uns später, wenn diese Damen in Japan so ein Restaurant betreten würden gäbe es nur eine Antwort „Going out“, aber hier in Deutschalnd würde das nicht gehen. Meister Konga versucht es allen Recht zu machen.
Links von uns kam ein Pärchen, sie hatten nicht reserviert, bekamen aber 20 Minuten eine schöne gemischte Sushi Platte, so was hatte ich mir eigentlich auch vorgestellt. Nee, ich hatte ja mein Menü. Ich fragte die Bedienug, was „Starter“ als Vorspeise bedeutet. Sie erklärte, dass je nach Lust und Laune Sushi-Meister Konga eine kleine Auswahl von der Starter-Karte zusammenstellt. Alle 4 Gerichte klangen verlockend: Im Tempura umwickelte Black Tiger Garnelen/Vegetarischer Tempura Mix/Knusprige Ente mit Babyspinat und gegrillter Wassermelone oder Carpaccio von der Dorade mit Algensalat. Das hörte sich super an, ich ließ mich überraschen. Meine Frau wählte als Vorspeise „Won Ton“ (6 Euro) Suppe mit Fleisch.
Wir bekamen unsere Aperitif serviert, aber was zum Knabbern dazu bekamen wir nicht. Reispopps ? Asiatische Knabberstangen ?? Nicht mal einfache Krabbenchips …. also warteten wir auf einen ersten und vielleicht auf einen zweiten Gruß aus der Küche, aber da kam auch nix. In der Zwischenzeit versuchte die eine Bedienung dem einen Gast links von uns sitzend eine Spinatsuppe hinzustellen, obwohl die gar keine Suppe bestellt hatte. Hier sei bemerkt, die beiden jungen weiblichen Bedienungen waren bemüht, passten aber leider überhaupt nicht ins Gesamtbild. Die mit Brille wusste nicht mal das beim angebotenen Menü und der Getränkebegleitung ein einfacher Espresso dabei ist, wusste im allgemeinen nicht, was in der kleinen und überschaubaren Karte steht. Das war leider nix.
Sie stellte dann die Suppe auf die Theke so dass ich sie sehen konnte. Nach zwei Minuten kam sie dann mit zwei Suppentassen an unseren Tisch. Ich dachte „sie wird doch nicht“, doch, sie wird. „Einmal Won Ton und einmal Spinatsuppe“. Ich erklärte dass ich eigentlich mit Fisch oder Gemüse im Tempurateig, oder mit Ente oder mit Doraden Carpaccio gerechnet habe, aber bestimmt nicht mit Spinatsuppe – wohlwissend das Asiaten einfach keine ausgezeineten Suppen hinbekommen.
Da sei aber heute so vom Chefkoch vorgesehen, ich war enttäuscht. Ich hab dann probiert, war ok, aber war einfach eine etwas unrunde Brühe. Da fehlte Säure, da fehlte Geschmack (Fett), einzig die frischen Kräuter, etwas Blattspinat und eine frische Schärfe im Rachen macht noch lange keine gute Suppe aus. Die Won Ton Suppe von meiner Frau war ebenfalls ok, aber ein bis zwei Klassen schlechter als die Suppe im Stehimbiss „Suthani“ in Mannheim. Auch fragte ich die Bedienung ob wir was zum beißen bekommen könnten, Krabbenchips oder eine Art Brot. Sie gab dass dann an die Küche weiter und Meister Konga kam dann an Tisch. Von da an lief das ganze auch besser. Er erklärte in Englisch dass er mitbekommen habe, dass ich ein wenig enttäuscht war und mir extra eine „for him“ Portion Sushi auf den Teller gezaubert hat. Die „for him“ Portion knallt normalerweise mit 31 Euro Einzelpreis richtig rein.
Er erklärt in der Muschel nebeneinander gereiht 2x3er lei Sashimi,
beste Qualität. Lachs, Dorade und Waalfisch (glaube ich), homemade Wasabi und frischer Algensalat. Dazu eingelegter rosa Ingwer, der schmeckte irgendwie nach scharfem Rettich. Dazu gab es drei Maxi Sashimi-Sushi – Reis mit wiederum rohen Fisch. Ich fragte nach ob der Sashimi und der Sashimi-Sushi Fisch wirklich roh wäre. Er erklärte in englisch, der Fisch wird nur mit Salzwasser gereinigt und mit desinfizierter Hand und Messer zubereitet und serviert. Genau wie in Japan.
Das Beste auf dem Teller war das angewärmte „Inside Out“ Sushi,
das hatte innen drin knuspriges Hühnchenfleisch, neben dran lagen noch drei mal Nigiri,
Sushi mit Lachsfüllung.
Zuerst aber versuchte ich mit den Stäbchen klar zu kommen, war nicht einfach, aber irgendwie habe ich es dann doch geschafft. Den rohen Lachs konnte man noch essen, aber das andere rohe Zeugs, hätte ich es besser nicht in den Mund genommen. Ein wirklich ekliger aalglatter leicht salziger Fisch-Geschmack, ich musste kämpfen dass mir der bekannte Reiz mit „B“ nicht hochkam.Ich musste darauf mit viel Wein spülen, dann probierte ich das andere rohe Stück Fisch. Ich glaube es war Waal, mit Algen und Zitrone, das war nochmal eine Liga schlimmer (!!!) - ich musste an „Die Wiege der Sonne“ denken, als Wesley Snipes mit Harvey Keitel den Tatort betreten und Wesley Snipes fragt „magst Du eigentlichen den japanischen Sushi Kram?“ Darauf Keitel ganz trocken „Wenn ich Quecksilber essen möchte, schlucke ich ein Thermometer“ - ne, das war nix für mich, dennoch versuchte ich mit angestrengtem Schmunzeln alles zu überdecken. Denn in dem Moment blickte der auf uns sehr sympathische Sushi Meister Konga rüber, ich lächelte angestrengt,ich glaube er wusste, dass es mir überhaupt nicht schmeckte.
Verstärkt kam dazu dass ich das ganze Vogelfutter ordentlich in die Asia Sauce tunkte, mit Wasabi leicht vermengte, da war aber am Ende leider 0,0 Geschmack an meinem Gaumen. Ich dachte, bei den Gerichten explodieren feine Geschmcksnuancen an meinem Gaumen, man schmeckt frische Kräuter, knackiges Gemüse, ein feiner Fisch und Reis Geschmack der übereinander über geht und sich mit der Schärfe des Wasabis und der Säure der Asia Sauce in eine perfekte Liaison übergeht, aber nichts von alle dem wurde wahr. Meiner Frau hat es übrigens sehr gut geschmeckt, da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. Ich versuchte ein letztes Mal die Bedienung auf mich aufmerksam zu machen. Ich fragte nach Salz. Konga machte riesen Augen, kam dann stolz mit einem Schälchen Salz an meinen Tisch. „Ich wäre der erste Gast seit der Eröffnung, der nach Salz gefragt hat. Und siehe da, mit nur wenigen Salzkörnchen auf den Negiri und Suhsi kam auf einmal ein wenig Geschmack in die Metall-Bude.
Wieder kam Meister Konga an unseren Tisch und plauderte mit uns. Er wollte wissen ob wir aus Mannheim kommen, wir erzählten dass ich Tennis spiele und einen ähnlich guten Aufschlag habe wie der Franzose Tsonga, meine Vor- und Rückhand aber bestenfalls Kreisliga seien. Wir lachten und verstanden uns gut, bis er meinte er mache anstatt dem Single Dessert ausnahmsweise für uns beide ein gemeinsames Dessert.
Das war dann auch ein schöner Abschluß eines ereignisreichenden Abends. Asiatisches Sesam Eis, das schmeckte sogar nach Sesam, leicht nussig, in der Farbe lila, das Eis unheimlich cremig und fluffig. So muss Eis schmecken. Dazu gab es zwei frisch gebackene Schokoküchlein mit flüssigem Kern. Wahnsinn, ein toller Abschluß, der kulinarisch das ganze noch mal gerettet hat. Beim nächsten Mal bitte gleich den Reis und den Fisch ordentlich salzen und nicht nur mit Salzwasser reinigen.
Fazit:
Dessert`s kann er, unser Monnemer Sushi-Meister aus Japan.
Sushimeister Konga hat es heute nicht leicht. Immer wieder schweift sein Blick von der stark eingeengten Industrie-Metall Küche hinüber zu seinen vereinzelten Gästen, immer wieder schaut er zu uns rüber, mit fragenden Augen, verschmitzt sympathisch lächelnd. Er holt weit aus, erzählt uns am Tisch von seinen voran gegangenen Stationen in Japan, sowie im 5 Sterne Hotel in Bonn, dort war er ebenfalls als Sushi Experte angestellt, bis sein Manager ihn bat, der neue „Head of“ im Sushi and Food im... mehr lesen
Sushi & Food
Sushi & Food€-€€€Restaurant, Sushibar, Bar, Hotel062149076780Heinrich-Lanz-Str. 5, 68165 Mannheim
4.0 stars -
"Konga trifft Tsonga im urbanen Industrie-Ambiente oder: Japanisch für Fortgeschrittene !!" DaueresserGK0712Sushimeister Konga hat es heute nicht leicht. Immer wieder schweift sein Blick von der stark eingeengten Industrie-Metall Küche hinüber zu seinen vereinzelten Gästen, immer wieder schaut er zu uns rüber, mit fragenden Augen, verschmitzt sympathisch lächelnd. Er holt weit aus, erzählt uns am Tisch von seinen voran gegangenen Stationen in Japan, sowie im 5 Sterne Hotel in Bonn, dort war er ebenfalls als Sushi Experte angestellt, bis sein Manager ihn bat, der neue „Head of“ im Sushi and Food im
Besucht am 28.01.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
- Und sollte auch für mich heute kein Fehlgriff sein.
Das Palm`s in Mannheim liegt in der Plankenhof Passage und befindet sich unweit des neuen Q6Q7 Highlight`s in den Quadraten. Die Pazifische Küche, welche das Palm`s anbietet, wird ergänzt von etlichen Steak Klassikern der Neuzeit. Das Segelschiff vor der antiken Drehtür in der Passage fällt zudem ins Auge und lässt schon erahnen, wo es im Palm`s hingehen kann. Kulinarisch gesehen, in die große weite Welt bis hin nach Amerika, da etliche Nebraska Steak Varianten, wie auch einige Fisch und Meeresfrüchte auf der Karte zu finden sind. Ab 16 Uhr gibt es zudem täglich eine große Auswahl an kalten und warmen Tapas. Beliebt ist neben dem Restaurant auch noch die geschlossene Raucher Lounge, da können schön Zigarren gepafft werden, oftmals sieht man Gäste die dazu einen Cubra-Libre in der Hand halten, da kommt Havanna Feeling auf, mitten in der Quadratestadt-Mannheim. Auf dem Heimweg kann man sich dann noch von unseren afrikanischen Freunden an der Neckarwiese mit weißem Schnee und braunem Zucker eindecken, da braucht man gar nicht mehr in Urlaub fahren. Ähnlich hatte es ja mal Jan Ullrich gemacht ...
... ich stolpere diese Woche mehrmals über die angebotenen Steaks auf der Homepage des Palm`s, daher nehmen wir uns heute einen Besuch im Palm`s vor. Es werden aktuell diverse Cut`s vom Nebraska-Rind angeboten, zB Rib-Eye ca 300 Gramm (33 Euro), Roastbeef ca 270 Gramm (32 Euro), Bone in Steak 550 Gramm (42 Euro) oder das angebotene T-Bone Steak mit guten 600 Gramm für 55 Euro. Dazu gibt es für den Burger-Fan einen Nebraska Beef Burger, den man englisch/medium/welldone bestellen kann, allerdings mit nur 200 Gramm Beef Gewicht, das taugt natürlich nur als Backenzahn-Füllung.
Preistechnisch befinden wir uns schon in der besseren Liga , vor allem was die Getränke angeht. Bier, das Schöfferhofer vom Fass 0,5 für 4,40 ist kein Schnäppchen. Dafür werden die Biere allesamt in schicken Steinkrügen serviert. Die Tische sind dafür mit genügend Platzbastand zu den Nachbartischen, so dass man sich schön fallen lassen kann. Viel echtes Holz an der Decke und an den Wänden, alles schön abgestimmt. Die Servicebedienungen sind allesamt aufgeschlossen, sympathisch und kennen die Karte auswendig, gerne gibt es auch eine Weinempfehlung aus der gut sortierten Weinkarte.
Meiner Frau fällt die tolle Auswahl an diversen Frühstücken gleich ins Auge, erkennt aber, dass man im Palm`s für einen Feldsalat mit Brot-Croutons schon zweistellig ins Portemonnaie greifen muss. Dafür gibt es auf der Speisekarte eine schöne Abbildung eines Rindes und ihre diversen Steak-Stellen mit hübscher Beschreibung. Auch werden die einzelnen Garstufen mit Innentemperatur und Garmethode ziemlich gut erklärt (http://www.palms-ma.de/speisekarte.html ).
Mir fällt der Loco Mocco Burger sofort ins Auge. Die Bedienung wird geprüft, ich frage nach den Brötchen und dem Fleisch. Das Brötchen ist ein klassisches Burger Brötchen, mit klassischem Salz-Teig. Heutzutage sollte man da immer nachfragen, in letzter Zeit hatten wir vermehrt als Brötchen diese süßen Brioche Alternativen (zB im lenoks oder im Whitekoop), man kennt es auch als Einback vom Bäcker. Mir schmeckt das einfach nicht, das süße Babbzeugs mit Beef und Soße. Aber gut, Geschmäcker sind verschieden.
Die Bedienung erklärt, dass man die Patties von einem Lieferanten für den Loco Mocco bekomme, daher würde auch nur „saftig durchgebraten“ gehen. Die Nebraska Burger mache man frisch mit dem Wolf. Fand ich fair und nachvollziehbar. Mich lockten aber primär die 380 Gramm Beef und weniger das Nebraska-Feeling.
Als Vorspeise bestellte ich mir einen Flammkuchen, Mexiko Style. Dieser kam dann hervorragend ausschauend auf Holzbrettechen an unseren Tisch. Der Teig wohl der klassische Baguette Flammkuchenteig, millimeterdick ausgebacken, reichlich mit dicken Bohnen, Sour Creme, Mais und Chillis belegt. Ein perfekter Einstieg und schon mal erstes Anwärmen der Bauchmuskeln, sollten 2 mittelgroße flachgedrückte Frikadellen, in Form des Loco Mocco Burger folgen.
Als der Burger serviert wurde,
dachte ich noch, der sieht aus wie der Loco Mocco Burger, den er hatte eine Basis aus der weißen bekannten Loco Mocco Sauce (bekannt aus der Serie Magnum) und viel klein geschnippselten Zwiebeln und Eisberg-Salat, die Titanic lässt grüßen.
Das Burgerbrötchen oben der Deckel und unten schon an gegrillt,
der Deckel hatte noch Ketchup (süßlich scharf schmeckend ) sowie eine Scheibe halb zerlaufener Käse. Die Basis aber die knapp 400 Gramm Loco Mocco Beef Burger Scheiben, es waren jeweils 2 Paddies mit ca 180-200 Gramm Einzelgewicht. Für die Mittagszeit genau richtig, man soll ja am Mittag nicht allzu viel Essen. Auf die extra Pommes habe ich bewusst verzichtet, so dass ich mich voll auf den Burger konzentrieren konnte. Meine Frau wählte den großen grünen Blatt-Salat, es wurde angeboten das Dressing in einem separaten Schälchen zu servieren.
Der große Salatteller bestand aus hochwertigem grünem Salat, dazu wurden frisch angeröstete Scheiben Weißbrot serviert. Alles in allem hat es meiner Frau geschmeckt. Geschmeckt hat mir auch mein Burger, ohne jetzt vom „New York Lunch“ Referenz Burger Himmel zu sprechen. Da liegen einfach Burger-Welten dazwischen, aber für eine Zwischenmahlzeit mehr als gut.
Fazit:
Heute hat uns das Palm`s mal wieder überzeugt, Preis-Leistungsmäßig (knappe 14 Euro für den Burger und 8 Euro für den Salat) ist hier alles noch im Rahmen.
- Und sollte auch für mich heute kein Fehlgriff sein.
Das Palm`s in Mannheim liegt in der Plankenhof Passage und befindet sich unweit des neuen Q6Q7 Highlight`s in den Quadraten. Die Pazifische Küche, welche das Palm`s anbietet, wird ergänzt von etlichen Steak Klassikern der Neuzeit. Das Segelschiff vor der antiken Drehtür in der Passage fällt zudem ins Auge und lässt schon erahnen, wo es im Palm`s hingehen kann. Kulinarisch gesehen, in die große weite Welt bis hin nach Amerika, da... mehr lesen
Palm's Pacific Lounge
Palm's Pacific Lounge€-€€€Restaurant, Tapasbar, Bar, Loungebar06217189890P6, 25, 68161 Mannheim
4.0 stars -
"Loco Mocco, das Frikadellengericht ist der Klassiker der hawaiischen Küche !!" DaueresserGK0712 - Und sollte auch für mich heute kein Fehlgriff sein.
Das Palm`s in Mannheim liegt in der Plankenhof Passage und befindet sich unweit des neuen Q6Q7 Highlight`s in den Quadraten. Die Pazifische Küche, welche das Palm`s anbietet, wird ergänzt von etlichen Steak Klassikern der Neuzeit. Das Segelschiff vor der antiken Drehtür in der Passage fällt zudem ins Auge und lässt schon erahnen, wo es im Palm`s hingehen kann. Kulinarisch gesehen, in die große weite Welt bis hin nach Amerika, da
Geschrieben am 06.01.2017 2017-01-06| Aktualisiert am
06.01.2017
Besucht am 18.12.2016Besuchszeit: Mittagessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 94 EUR
Schlägt man den neuen Espresso 2017 auf, ist in der Rubrik „Asien“ von einem richtigen Wandel zu lesen. Glutamat sei gänzlich verpönt, die ganzen Glutamat Kritiker übersehen da gerne, dass gerade die Muttermilch Prozentual den höchsten Glutamatanteil hat. Aber wir vergessen das ganz schnell, die Frühlingsrollen im Jahre 2017 triefen nicht mehr von Fett, sondern sind tatsächlich knusprig und nur leicht frittiert. So macht Asia Essen Spaß.
Machen wir einen Zeitsprung ins Jahr 2009/2010. Die ersten "All you can eat" Asiaten inkl. mongolischen Grill stampfen wie Pilze aus der Erde. Auch in Mannheim: The East, Yangtse und Co. Der Run ist groß, ich war nie ein Freund des Buffet Essens. Schön, dass hier bei manchen ein Umdenken zu spüren war. Man hatte wieder Lust auf sanfte Garmethoden, frische Kräuter und faszinierende feine Explosionen am Gaumen.
Ich bekomme einen Tipp auf der Arbeit, der Kollege war in Mannheim-Feudenheim beim „Gourmet-Palace“. Egal ob Maki, Sushi oder Nigiri, die Auswahl sei da der absolute Kracher. Nebst ausgezeichnetem Geschmack und bester Qualität, allerdings sei der „Gourmet-Palace“ auch wieder ein „All you can Eat“ Büffet Restaurant. Vor einigen Jahren dachte ich noch, der Run sei verflogen, aber in Mannheim tummeln sich fast zwei handvoll viele Asia Läden (Asia Paradiese nur 300 Meter Luftlinie von unserer Wohnung entfernt, ich werde noch berichten) und Umgebung die „All you can eat“ anbieten. Gibt es hier wieder der Trend „fressen bis zum Umfallen?“ - schaut man auf die Teller mancher Gäste könnte man meinen, sie könnten nur einmal am Tag an das Büffet.
An dem besagten Tag reservierte meine Frau einen Tisch für vier Personen. Zwei gute Freunde von uns warteten schon an dem Tisch. Von außen wirkt das Gebäude leicht „renovierungsbedürftig“, im Sommer hat sich mehrere Male der Anstrich, er wurde immer nur teilweise angebracht, verändert. Man hat sich nun entschieden, die meiste Fläche mit einem dunklen rot einzupinseln. Passend dazu der rote Teppich auf der Treppe. Parkplätze gibt es zu genüge am Neckarplatt, wenn aber Thommy Haas und die spanische Sandplatzfliege Verdasco auf den Tennisplätzen in der Tennis Bundesliga spielen, könnte es auch hier mal eng werden.
Gleich am Eingang steht linker hand die Theke, zur rechten großflächige Fenster. Im Sommer gibt es einen netten Außenbereich, mit Blick auf die Sportplätze. Dann etwa 25 Meter lang das Büffet mit dem Sushi Angebot, in einer Ecke das Angebot der rohen Zutaten für den Mongolischen Grill, in einer weiteren Ecke das bei google und tripadvisor hoch gelobte Dessert Büffet. Die Inneneinrichtung typisch asiatisch. Keine archetektonische Meisterleistung, aber frisch renoviert, sauber, modern. An den Wänden Steinplatten Optik, dann wieder polierter Hartplastik, dann LED. Das Ganze in sich stimmig. Auch von den Platzabständen passt das.
Wir entscheiden uns alle für das Büffet für 16,90. Das Büffet ist nicht zeitlich begrenzt. (Fr)essen bis zum Platzen ist also möglich. Aber das wollen wir heute nicht. Anfangen werden wir heute mit der Sushi Auswahl. Abropo Sushi, man munkelt in Mannheim wird 2018 das erste mit einem Michelin aus gestattete Sterne Restaurant für Sushi sein. Allerdings die Vorlaufzeit für einen Tisch mindestens 6-8 Wochen, ich werde wohl erst im Februar in den Genuss dieser feinen Sushi Welt kommen.
Daher heute eine kleine Auswahl vom Angebot hier im Gourmet-Palace (welch Name). Ich probiere Oshinko Maki gelb und rot (mit eingelegtem Rettich). Ich schmecke leicht Rettich und leicht den Reis. Aber Geschmacksbombe ?? Fehlanzeige. Vielleicht mit Wasabi und Asia Sauce ?? Wieder nix. Ich hole mir grüne Algen und frittiertes Sushi, außerdem einige Saucen (u.a. süß sauer und süß-sauer Thai Art). Mit den Saucen und den Algen passt es. Es folgen Hoso Maki, drei Sake Uri mit Lachs. Danach noch 3 Rollen mit Gemüse und Fisch. Na ja, insgesamt gesehen besseres Vogelfutter für mich. Irgendwann muss doch mal der Sushi Funken auf mich rüber springen, kann ja nicht sein, dass ich bis Februar warten muss bis wir endlich im Food Club in Mannheim Gast sein dürfen. Insgesamt habe ich mir 2 volle Teller genommen, der letzte Teller hatte noch zwei scharfe Hühnchenspieße, dazu gab es ein kleines Schälchen voll mit Erdnuss Sauce.
Zwischendurch immer wieder der Blick zum Dessert Büffet. Es steht sogar ein Schokobrunnen für die Gäste bereit. Als ich auf dem Weg zum mongolischen Büffet war stand ein junger Mann mit vielleicht 5 Jahren mit großen Augen dahinter. Ich zeigte dem kleinen Mann wie man das macht. Banane aufspießen und unter den Schokobrunnen heben. Bis seine Mutter kam, ich nenne sie mal „Öko Anneliese“ (war auch so angezogen) - „zeigen sie meinem Jungen nicht wie das geht. Er hat eine Schokolade und Bananen Allergie“ - ja nee, iss klar. Der Frau gehört von morgens bis abends im Schwitzkasten den Kopf an die Schokoladen äähh Klotür dran gehämmert .
Der Mongolische Grill hatte eine riesige Auswahl an rohem Fleisch. Rind, Schwein, Bison, Lama, Kalb, Känguru, Koala, Giraffe und Lamm (habe es mir extra aufgeschrieben), Neben dran das was aus dem Wasser kommt: Freifang Jakobsmuscheln, Tintenfisch, Waal, Hai, Hummer, Krebs, Pangasius, Forelle etc. das konnte der Gast mit Saucen und Gemüse kombinieren. Bei mir war das einmal Jakobsmuschel mit rote Beete, dann Blau-Papageien Fisch mit scharfer Sauce und Tagliatelle. War beides ausgesprochen gut zubereitet.
Was ich aber mag bei den Büffets: Die fertig zubereiteten Speisen ala 8 Kostbarkeiten, 3 Reichen, Postmann und Jungfrauen, Vier Schätze und die thailändischen Essen. geschmortes Rindfleisch mit Zwiebel (scharf) - sehr sehr geil, Thai Curry mit Jakobsmuscheln, auch geil
Diese wurden fast alle von mir probiert, gerade die Varianten nach original thailändischer Art wurden von mir und meinem Gaumen, hinterher auch von meinem Rachen als sehr gut eingestuft. Auch sehr gut, die frittierten Sushi und die frittierten vegetarischen Frühlingsrollen.
Aber irgendwann ist jeder Gast auch mal satt. So auch wir, wir haben uns aber noch ein bisschen Platz im Magen frei gehalten für das Dessert Büffet. Und die ganzen tollen Bewertungen bei google haben Recht. Das (gekaufte) Eis hatte Suchtpotential. Vor allem Pistazie, Nuss und Kokos. Dazu gab es frische Mohr-Bananen:
Aber nicht nur Eis und Früchte, die Puddings wohl alle mit Milch (und nicht mit Wasser) zubereitet, sehr gut im Geschmack.
Fazit:
Wenn „All you can Eat“ dann ist das Gourmet Palace in Feudenheim eines unserer Favoriten.
Schlägt man den neuen Espresso 2017 auf, ist in der Rubrik „Asien“ von einem richtigen Wandel zu lesen. Glutamat sei gänzlich verpönt, die ganzen Glutamat Kritiker übersehen da gerne, dass gerade die Muttermilch Prozentual den höchsten Glutamatanteil hat. Aber wir vergessen das ganz schnell, die Frühlingsrollen im Jahre 2017 triefen nicht mehr von Fett, sondern sind tatsächlich knusprig und nur leicht frittiert. So macht Asia Essen Spaß.
Machen wir einen Zeitsprung ins Jahr 2009/2010. Die ersten "All you can eat" Asiaten... mehr lesen
4.0 stars -
"Und noch ein Asia-Restaurant mit mongolischem Grill in Mannheim !!" DaueresserGK0712Schlägt man den neuen Espresso 2017 auf, ist in der Rubrik „Asien“ von einem richtigen Wandel zu lesen. Glutamat sei gänzlich verpönt, die ganzen Glutamat Kritiker übersehen da gerne, dass gerade die Muttermilch Prozentual den höchsten Glutamatanteil hat. Aber wir vergessen das ganz schnell, die Frühlingsrollen im Jahre 2017 triefen nicht mehr von Fett, sondern sind tatsächlich knusprig und nur leicht frittiert. So macht Asia Essen Spaß.
Machen wir einen Zeitsprung ins Jahr 2009/2010. Die ersten "All you can eat" Asiaten
Besucht am 03.01.20172 Personen
Rechnungsbetrag: 24 EUR
2019 heißt die magische Zahl. So ein Bericht in der Fachzeitschrift "Auto, Motor und Sport". 2019 wird es keine A und keine B Klasse mehr bei Mercedes geben. Mercedes möchte den Anspruch von früher wieder geltend machen, das günstigste Modell soll dann der jetzt schon mit guter Ausstattung für unter 40.000 Euro nicht zu habende Mercedes CLA sein. Die B Klasse verschwindet ganz, aus ihr wird 2019 der GLB. Ob das alles so kommt steht natürlich in den Sternen, immerhin haben Mercedes Kunden 3 Jahre Zeit sich auf das neue Konzept vorzubereiten.
Fody`s Gäste mussten dagegen innerhalb von 3 Wochen sich komplett umorientieren. Wir gingen in der Vergangenheit gerne im Urlaub oder an Brückentagen zum Fodys Mittagsbüffet. Schlemmen ohne Ende für 8,90. Von meiner Frau dessen Vater schenkte uns daher zu Weihnachten 2016 2 Gutscheine für einen exklusiven Mittags-Brunch, ausgestellt wurde dieser am 24.12.2016.
Was das Vapiano deutschlandweit, kann das Fody`s im Rhein-Neckar-Gebiet. Zur Gastro-Szene im Rhein-Neckar-Dreieck gehört die Fody`s Kette ebenso wie der Bremer zur Nordsee.
Fody‘s verband die letzten Jahre Systemgastronomie mit Full-Service und All you can eat-Büffets. Ein Konzept, das nicht nur wirtschaftlich erfolgreich, sondern auch für die Gäste attraktiv sein sollte. Nicht umsonst hat sich die Fody`s Company seit der Gründung im Jahr 1994 zum Marktführer in der klassischen Systemgastronomie im Rhein-Neckar Raum entwickelt.Das gehört aber jetzt leider alles der Vergangenheit an.
Eigene Parkplätze gibt es nicht beim Fody`s in Käfertal, das ganze Problem noch verstärkt, seit der Schließung des Hornbachs in Käfertal. Das ganze Areal zu gesperrt. im ehemaligen Opel Zentrum (auch geschlossen) ist aktuell eine Klinik, hier kann man(n) für 1,50 die Stunde parken. Gut, wir parken dort und laufen rüber. Gleich am Eingang ein Schild " Mittagslunch: Geschnetzeltes und eine vegetarische Alternative für 7,90". Ich ahnte schlimmes. Innen angekommen mein erster Blick zum Büffet. Das war verschwunden, vereinzelte Gäste an zusätzlichen Tischen. Eine kurze Nachfrage zum Büffet. "Wurde eingestellt", unsere Gutscheine könnten wir aber als Wertgutscheine sehen. Ich frage mich natürlich da, warum verkauft man am 24.12. Büffet Gutscheine, wenn man weiß dass man kurzfristig das ganze einstellen will ??
Da wo das erleuchtete Büffet stand wurden jetzt Tische hingestellt, die ganze Ecke dort könnte mehr Licht vertragen. Der Außenbereich wurde mit einer Zeltplane zum Raucherbereich umfunktioniert, man versucht mit wenigen Mitteln das maximale Machbare heraus zu holen. Gerade deswegen und den fehlenden Parkplätzen gibt es bei mir bei Ambiente nur 1,5 von 5.
Meine Frau und ich hatten uns auf Süppchen, verschiedene Vorspeisen, lecker handgemachte Schnitzel und Pommes etc. eingestellt, "All you can eat", 3-4 Schnitzel hätte ich heute verdrücken können ... Ich schaue auf die Karte, der Burger mit 330 Gramm Beef lacht mich an, meine Frau entdeckt schon die diversen Ofenkartoffeln. Die sind ganz gut hier, das weiß ich, aber in meiner Nase liegt der Duft des geschnetzelten Schweines am Nachbartisch. Ich entscheide mich dafür, meine Frau für die Ofenkartoffel mit Sour Creme und Käse überbacken, bei beiden Gerichten ist ein Salat dabei. Meine Frau nimmt eine Cola Light, ich ein Franziskaner Hefe vom Fass.
Keine 3 Minuten später, ich denke ich bin bei Verstehen Sie Spaß, kommt ein Erdinger Glas mit einer dunklen,
für ein Erdinger Hefe viel zu dunkler Brühe. Ich frage nach, da ich ein Franziskaner bestellt habe. Das sei ein Franziskaner !!! Im Erdinger Glas - oh mein Gott. Ein No Go. Das gleiche wie, wenn man ein Cremant aus einem Bordeaux Glas trinken soll. Das geht einfach nicht, schmecken tut das Franziskaner im Erdinger Glas eh nicht, das passt einfach nicht. Das Franziskaner hat viel zu viel Gehalt und Geschmack dass es in dem sportlichen schlanken Glas sich zurecht findet.
15 Minuten später kamen dann die Hauptgerichte. Bei der Bestellung fragte ich noch die Bedienung extra " Ist das Schwein saftig und weich oder eher trocken ?" - Die Antwort " natürlich saftig und weich" - allerdings war das Fleisch, was man in der Bratensauce suchen musste, fast schon so hart, das hätte man gerne auch zum Mauerbau verwenden können.
Jesses war das hart. Ich habe extra nach gefragt, da man bei Schweine Geschnetzeltes sehr viel falsch machen kann, falsches Schneiden im rohen Zustand, falsche Hitze beim Anbraten, fehlender Butterschmalz etc. und hier machte der Koch fast alles falsch was man falsch machen kann. Die Spätzle wohl Convenience waren teilweise kalt, teilweise lauwarm, auch die waren teilweise hart, schade. Die Sauce wurde durch Karottenspähne aufgepimpt, hat mir überhaupt nicht geschmeckt. In einem Geschnetzelten muss für mich Schmand/ Creme Fraiche oder ein Löffel Sahne und ein Schuss Wein rein, nichts von alle dem war hier.
Das Essen von meiner Frau dagegen gut.
Die Kartoffel durchgängig warm, einigermaßen gesalzen, die Sour Creme zusammen mit dem Speck, den Kräutern und dem überbackenem Käse schön ausbalanciert, hat mir beim Probieren sehr gut geschmeckt.
Als Entschuldigung für das trockene Fleisch gab es dann von der Bedienung für mich einen doppelten Ouzo, für meine Frau extra noch einen Kaffee aufs Haus, daher auch eine 3,5 (gut) beim Service.
Fazit:
Schon beim Verlassen meldete sich der Magen bei mir, "Hunger, Hunger". So richtig haben wir das neue Konzept noch nicht verstanden. In Zukunft wird der Mittagslunch daher im Fodys für uns keine Alternative mehr sein. Beim Bezahlen fragten wir nach, ob wir den Sonntags unseren Exklusiv Brunch (der Sonntag`s angeboten wird) noch einlösen können, " wurde eingestellt". Der Letzte macht dann irgendwann das Licht aus.
2019 heißt die magische Zahl. So ein Bericht in der Fachzeitschrift "Auto, Motor und Sport". 2019 wird es keine A und keine B Klasse mehr bei Mercedes geben. Mercedes möchte den Anspruch von früher wieder geltend machen, das günstigste Modell soll dann der jetzt schon mit guter Ausstattung für unter 40.000 Euro nicht zu habende Mercedes CLA sein. Die B Klasse verschwindet ganz, aus ihr wird 2019 der GLB. Ob das alles so kommt steht natürlich in den Sternen, immerhin... mehr lesen
Fody's in Käfertal
Fody's in Käfertal€-€€€Restaurant, Biergarten06217163700Auf dem Sand 79, 68309 Mannheim
2.0 stars -
"Mit neuem Gastronomie-Konzept für uns in Zukunft leider keine Alternative mehr für die Mittagszeit" DaueresserGK07122019 heißt die magische Zahl. So ein Bericht in der Fachzeitschrift "Auto, Motor und Sport". 2019 wird es keine A und keine B Klasse mehr bei Mercedes geben. Mercedes möchte den Anspruch von früher wieder geltend machen, das günstigste Modell soll dann der jetzt schon mit guter Ausstattung für unter 40.000 Euro nicht zu habende Mercedes CLA sein. Die B Klasse verschwindet ganz, aus ihr wird 2019 der GLB. Ob das alles so kommt steht natürlich in den Sternen, immerhin
Geschrieben am 01.01.2017 2017-01-01| Aktualisiert am
01.01.2017
Den Kochlöffel in Landau kenne ich schon seit meiner Kindheit. Durch die vielen Ausflüge nach Neustadt und Umland wusste ich, dass es den Kochlöffel noch in Neustadt gibt. Ich hatte seit Wochen mal wieder Gelüste nach meiner geliebten 20er Box, die ich zusammen mit meinem besten Kumpel in Landau vor zig Jahren gerne einmal wöchentlich geholt habe, wenn irgendwie was passendes in der Glotze kam (Tutti Frutti), meist zu Fußball-Großereignissen oder bei Grand-Slam-Turniere (Tennis). Gemütlich im Sessel sitzen und das Fingerfood schön in die Sauce tunken, anschließend schmatzen und Fachsimpeln.
Wer hätte das gedacht, dass es den Kochlöffel, irrtümlicherweise in meiner Schulzeit auch gerne "Kotzlöffel" genannt, fast 100 Mal in Deutschland gibt. Das erste Kochlöffel Restaurant wurde 1961 in Wilhelmshaven eröffnet – mittlerweile ist das Familienunternehmen an rund 90 Standorten in Deutschland vertreten.Kurz auf die Homepage geschaut " Kochlöffel ist ein Familienunternehmen. Die Idee, den klassischen deutschen Imbiss zu professionalisieren und eine starke Marke deutscher Herkunft zu positionieren, wird bereits seit zwei Generationen verfolgt." Berühmt sind die knusprigen halben Hähnchen und die Currywurst, neben meiner geliebten 20er Box.
Von außen macht das Gebäude einen gepflegten Eindruck, dieser setzt sich im Innern fort.
Klar, es riecht leicht nach Fritteusen-Fett, aber in der Luft ist noch ein zusätzlicher Fackel/Grill Duft. Ich fand es in Ordnung. Auch hinter der Theke kein Anlass für Kritik was Sauberkeit und Hygiene angeht. Die Servicekräfte haben allesamt Handschuhe (Einweg) und Kopfbedeckung auf, verlässt eine Servicekraft die Theke werden anschließend die Einweghandschuhe aus gezogen und weg geworfen, die Hände abgewaschen und desinfiziert, danach dann ein neuer Einweghandschuh angezogen. Ich studiere die Karte oberhalb der Theke, meine 20er Box ist verschwunden. Als ich nach der 20er Box frage bekam ich gleich die passende Antwort. "In ganz Deutschland gab es teilweise recht viele Reste was die 20er Box angeht, daher haben man sich entschieden, aus der 20er Box eine 18er Box zu machen" einen Euro günstiger wohl gemerkt, für 8,90 angeboten. Die alte 20er Box mit 20 Teilen hatte knappe 10 Euro gekostet, passt also. Ich frage mich natürlich nur, was man bei so einem kleinen Gaumenkitzler übrig lassen kann ??
Wählen kann man aus dem kompletten Angebot des Sortimentes, was Fingerfood angeht. Ich wählte zwei Mal Chicken Wings extra scharf (Mexikanisch), vier holländische Kroketten, sechs Kochlöffel Nuggets und sechs kleine Frühlingsrollen. Passend dazu gab es eine Mango-Sauce, Asia-Sauce und Curry (fruchtig pikant). Ich wurde gefragt ob ich das ganze als Menü möchte, schön mit großer Pepsi und großen Pommes. Auf die Frage ob ich "kleine, mittlere oder große Pommes haben möchte" konnte ich mir die passende Antwort "mach doch einfach gemischt" nicht verkneifen, ja, die Stimmung war gut.
Sie war auch noch gut, als mir die kleine Zwischenmahlzeit
am Tisch serviert wurde:Vorbei die Zeit mit der stylischen-quadratischen Box. Heutzutage ist man auf einem schönen Kochlöffel Teller. Die Pepsi mit ordentlich Kohlensäure und guter Temperatur, nicht allzu kalt und ohne Eis. Die ganzen Federvieh/Geflügel/veg. Teilchen waren überraschenderweise überhaupt nicht fettig (bis auf die Chicken Wings), die holländischen Kroketten haben es mir besonders angetan. Schön mit Rindfleisch und einer cremigen Käse-Kartoffelsoße gefüllt, natürlich werden die Kroketten von unseren holländischen Nachbarn mit der Hand aufgefüllt, vorbei die Zeit, dass sich der Holländer mit dem Deutschlandtrikot den Arsch abgewischt hat - frei nach dem Tagesmotto " ich ernähre mich so lange von holländischen Kroketten und sterbe erst wenn Holland Fußball-Weltmeister wird - niemals". Die Mangosauce harmonierte wunderbar mit den vegetarischen Frühlingsrollen, wobei der Begriff vegetarisch natürlich ein Unding dafür ist. Selbst bei den sehr gut frittierten und ausgezeichnet gewürzten Pommes sind heutzutage so viele tierische Nebenerzeugnisse drin (Molke, Schlachtfett, Schweineknochenmehl) - aber genau deswegen schmeckt uns das ja so besonders gut. So genau schauen wir heute nicht auf die Zusatzstoffe (hingen aber schön neben der Theke)
Fazit:
"Old School" Fastfood in Neustadt`s neu gemachter Fußgängerzone, im Hintergrund kam aus den Lautsprechern "Old School" Hip Hop " Jump Around" .. yoh yoh .... :-)
Den Kochlöffel in Landau kenne ich schon seit meiner Kindheit. Durch die vielen Ausflüge nach Neustadt und Umland wusste ich, dass es den Kochlöffel noch in Neustadt gibt. Ich hatte seit Wochen mal wieder Gelüste nach meiner geliebten 20er Box, die ich zusammen mit meinem besten Kumpel in Landau vor zig Jahren gerne einmal wöchentlich geholt habe, wenn irgendwie was passendes in der Glotze kam (Tutti Frutti), meist zu Fußball-Großereignissen oder bei Grand-Slam-Turniere (Tennis). Gemütlich im Sessel sitzen und das... mehr lesen
Kochlöffel
Kochlöffel€-€€€Schnellrestaurant, Imbiss06321/83446Hauptstr.44, 67433 Neustadt an der Weinstraße
3.5 stars -
"Gutes Fast-Food wenn es mal schnell gehen muss oder wie bei uns:" DaueresserGK0712Den Kochlöffel in Landau kenne ich schon seit meiner Kindheit. Durch die vielen Ausflüge nach Neustadt und Umland wusste ich, dass es den Kochlöffel noch in Neustadt gibt. Ich hatte seit Wochen mal wieder Gelüste nach meiner geliebten 20er Box, die ich zusammen mit meinem besten Kumpel in Landau vor zig Jahren gerne einmal wöchentlich geholt habe, wenn irgendwie was passendes in der Glotze kam (Tutti Frutti), meist zu Fußball-Großereignissen oder bei Grand-Slam-Turniere (Tennis). Gemütlich im Sessel sitzen und das
Geschrieben am 30.12.2016 2016-12-30| Aktualisiert am
30.12.2016
Besucht am 29.12.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
"Die Pfalz ist traumhaft schön, aber neben der Pfalz kann auch die "Vorderpfalz" genauer gesagt die Region Weinstraße um Neustadt herum punkten. Sanft geschwungene Rebhänge, zartrosa Blüten der Mandelbäume im Frühjahr und die imposanten Burgen und Schlösser um Neustadt." so viel zur Lage und meiner Vorbewertung für die Haardter Winzer. In der Ex Bewertung bin ich meiner Meinung nach genug auf Lage und Umgebung eingegangen, für uns war aber immer die Lage geradezu ideal für einen Stop bzw für den Endstop, der benachbarte Friedhof der Haardt in neustadt, wo wir unseren Flitzer meist abstellen, liegt keine 300 Meter entfernt.
Von außen wirkt das top renovierte wie eh und je Backsteingebäude top in Schuss,
beim Interieur hat sich seit dem Inhaberwechsel fast nichts verändert. Und das ist gut so. Modernes Design, aktuelle und exzellente Möbeltrends kombiniert mit dunklen Holz und hellen Wänden, als Kontrapunkt ein altre Bauernschrank im alpinen Stil. Ja, richtig gelesen, die ehemalige Inhaberfamilie zog es wieder zurück nach Österreich. Der neue Chef ist der aktuelle Koch und Inhaber vom Mugler Kutscherhaus. gastronomisch wird seit 01.11.16 im Haus der Haardter Winzer gezaubert.
Nach der Karnivoren Kulinarik der letzten Tage, u.a habe ich ein 330 Gramm, am Knochen 30 Tage gereiftes, geiles Stück Fleisch in Form eines American Prime Steak an jenem Tag (ich werde noch berichten) genossen, am anderen Tag bei einem "All you can eat Fleisch Büffet"(Sachen gibts) mindestens ein Kilo Fleisch verdrückt. Heute war uns mehr nach vegetarischem, jeden Tag "Sau"ereien ist auch nicht gut.
Zum Durst bestelle ich einen Weißherbstschorle "süß-sauer" Pfälzer Mischung (etwas kräftiger, 4/5 Weißherbst, 1/10 Mineralwasser, 1/10 "Sieeeeeßes"), der war perfekt, meine Frau wählte eine Traubensaftschorle groß (0,5), dazu wurde uns aufgeschlagene Rotweinbutter mit karamellisierten Schalotten und zweierlei Brot serviert.
Ein richtig guter Einstieg, werde ich auf alle Fälle nach probieren.
Am Nachbartisch war ein älterer Herr mit seiner Frau, er verstand was vom Wein. Er bestellte sich den Cuvee vom Weingut Sommer "unanständig", roch ins Glas und meinte dass das Bukett "drüber" wäre, er bittet um ein neues Glas von einer neuen Flasche. Die Bedienung verschwand, kam nach drei Minuten wieder und bestätigte dass was der Gast errochen hatte, gab ein Entschuldigen von sich und zeichnete dem Gast eine feine Nase zu. Wurde gleich von mir im Hinterkopf abgespeichert.
Wir widmeten uns der Speisekarte. Viele Gerichte gibt es nicht. Eine Saisonale Karte mit zwei, drei Gans Gerichten "Brust und/oder Keule", etwas Wild. Weiter geht es mit den Klassikern aus der Karte. Kutscherhaus Teller oder Gaisbock-Pfannkuchen, gefüllt mit Ziegenfrischkäse und frischem Spinat. Hört sich gut an, dachte ich. Auch die kurz gebratenen Schweinefiletspitzen in grünem Pfefferrahm, dazu Speck-Datteln, das ganze gerollt wiederum in einem Pfannkuchen. Ja der Pfannkuchen. Der sollte es dann doch nicht bei uns zum Essen sein.
Meine Frau wählte einen Knipser Weissburgunder 0,1 und die Spinatknödel mit Dijon-Butter (10,80), ich wählte einen Viertel von diesem Unverschämt bzw Unanständig vom Weingut Sommer. Dazu sollte es der Kutscherhaus Teller sein, Normalpreis 10,80, ich wählte anstatt des selbst gemachten Sauerteigbrotes eine kleine Schüssel von den Kutscherhaus Röstkartoffeln (3,00).
Volle Punktzahl für die Zubereitung der beiden Hauptgerichte vorab, eine Note eins mit Stern für den Rotwein. Ich musste gleich googeln, aber Pech, das Weingut Sommer bescheinigt den Wein als "ausgetrunken" 11,90 die Flasche im Verkauf. Egal, also genoss ich das Viertel. Der ältere Herr nickte anerkennend zu mir rüber, wir kamen ins Gespräch, er wohnt seit 55 Jahren in Mannheim und kommt fast jedes Wochenende in die Pfälzer Berge, da wirken meine knappen 10 Jahre in Mannheim wie ein kleines nichts.
Der Wein war sensationell. Genau mein Fall, schön fruchtig, edel, toller Geschmack. Das Weingut beschreibt den Wein so: "Nachhaltiger, langlebiger Wein aus den besten Weinlagen, nicht nur für besondere Anlässe - ein Cuvee aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Mitos und Syrah"
Die Spinatknödel meiner Frau schwammen in einer selbst gemachten Dijon Pfefferbutter,
obendrauf war recht viel frisch gehobelter feiner Käse. Die Knödel hatten innen eine außerordentliche erfrischende grüne Farbe, schmeckten fantastisch. Der Knipser Wein passte wie die Faust aufs Auge dazu.
Es lebe das Kutscherhaus bzw mein Kutscherteller.
Rieslingsauerkraut, eine Bratwurst von ausgezeichneter Qualität, schöne Röstaromen, die Wurst hatte noch genug Saft. Der Leberknödel innen rosa, so mag ich ihn am liebsten. Eigentlich esse ich keine Innereien, ich hasse sie sogar, aber Leberknödel mag ich, aber nur in Verbindung von Sauce. Die wurde separat in einem silbernen Schöpfer serviert. Super. Der Saumagen schmeckte nach Kräuter und gehaltvollen Kartoffeln, schön angeröstet, nicht tot gebraten. Die Röstkartoffeln hatten eine schöne Kruste und schmeckten leicht nach Rosmarin. Nur ein Tick Salz hatte noch gefehlt.
Leider waren wir nach dem Hauptgang und verzehren des ganzen Brotes derart satt, dass leider kein Dessert mehr reinpasste. Das Duo von der schwarzen Schokolade mit selbst gemachten Eierlikör-Eis hätte mich am meisten angelacht, dennoch gab es ein Highlight, als die Bedienung mit zwei Flaschen Rotweincuvee vom Weingut Sommer für den älteren Herrn aus Mannheim und meiner Wenigkeit ankam. "Können wir gerne mitnehmen" zum EK Preis von 6 Euro ;-)
Fazit:
Volle Punktzahl hier für Essen, Ambiente, Preisleistung und dem Service. Könnte unsere neue Lieblings-Weinstube werden. Top-Empfehlung !!
"Die Pfalz ist traumhaft schön, aber neben der Pfalz kann auch die "Vorderpfalz" genauer gesagt die Region Weinstraße um Neustadt herum punkten. Sanft geschwungene Rebhänge, zartrosa Blüten der Mandelbäume im Frühjahr und die imposanten Burgen und Schlösser um Neustadt." so viel zur Lage und meiner Vorbewertung für die Haardter Winzer. In der Ex Bewertung bin ich meiner Meinung nach genug auf Lage und Umgebung eingegangen, für uns war aber immer die Lage geradezu ideal für einen Stop bzw für den... mehr lesen
Haardter Winzer - La Cucina Mediterranea
Haardter Winzer - La Cucina Mediterranea€-€€€Restaurant, Ausflugsziel06321 9545008Mandelring 7, 67433 Neustadt an der Weinstraße
5.0 stars -
"Es lebe das Kutscherhaus - 5x5 Sterne !!" DaueresserGK0712"Die Pfalz ist traumhaft schön, aber neben der Pfalz kann auch die "Vorderpfalz" genauer gesagt die Region Weinstraße um Neustadt herum punkten. Sanft geschwungene Rebhänge, zartrosa Blüten der Mandelbäume im Frühjahr und die imposanten Burgen und Schlösser um Neustadt." so viel zur Lage und meiner Vorbewertung für die Haardter Winzer. In der Ex Bewertung bin ich meiner Meinung nach genug auf Lage und Umgebung eingegangen, für uns war aber immer die Lage geradezu ideal für einen Stop bzw für den
Geschrieben am 12.12.2016 2016-12-12| Aktualisiert am
12.12.2016
Besucht am 11.12.2016Besuchszeit: Mittagessen 6 Personen
Rechnungsbetrag: 89 EUR
Mazedonien hat eine der schwächsten Volkswirtschaften Europas und befindet sich in einem Transformierungsprozess, sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Das Land hat mit hohen Arbeitslosenzahlen und einer schwachen Infrastruktur sowie fehlenden Investitionen zu kämpfen. Solche Investitionen könnte die Balkanperle gut gebrauchen. Gerade in der Inneneinrichtung. Letzten Sonntag betraten wir zum ersten Mal die gutbürgerliche Gaststube mit Balkan -Flair. Aber mit Balkan hat nach meinem Empfinden die Inneneinrichtung überhaupt nichts zu tun. Eiche Rustikal aus den 1950er/1960ern. Wenn überhaupt. Ich bin kein Möbelexperte, aber die Inneneinrichtung könnte auch aus dem 2. Weltkrieg stammen.
Die zur Balkanküche gehörende mazedonische Küche basiert auf dem in den Hoch- und Flussebenen angebauten Getreide, vor allem Weizen und Mais, im Südosten des Landes auch auf Reis. Wie die Küchen anderer Länder der Balkanhalbinsel war die mazedonische Küche über Jahrhunderten orientalischen und mediterranen Einflüssen ausgesetzt. Auf der Homepage wirbt der Wirt mit Mazedonisch-deutscher Küche, mit der Bezeichnung könnte ich mich gerne anfreunden, allerdings Vegetarier werden es schwer haben hier überhaupt ein Gericht zu finden. Veganer können 100%ig eine großen Bogen um die Balkanperle machen, die werden hier nicht fündig. Aber auf Veganer und eingefleischte Vegetarier kann die Balkanperle gerne verzichten.
Als wir letzten Sonntag kurz vor halb eins das Gasthaus betraten, sah mich schon der Chef. Dieser hat mich wohl erkannt, letzten Sommer standen wir schon zwei Mal mit dem Fahrrad vorne dran, waren kurz davor rein zu gehen, allerdigs war immer draußen auf der sehr einladenden Terrasse kein Tisch mehr frei. Auch der Arbeitskollege von meiner Frau, er wohnt in Sandhofen, schätzt die Küche der Balkanperle. Große Portionen und sehr gut gewürzt.
Wir bekommen unseren bereits mit Papierservietten und Besteck eingedeckten Tisch zugewiesen. Die Stühle sind bequem, zur linken zwei Türen. Die eine für die Deutschen, die andere für die Holländer, schade, die Luft ist gewöhnungsbedürftig. Vielleicht liegt es wirklich an der Inneneinrichtung, abetr etwas Frischluft hätte dem ganzen hiert ordentlich zu Gesicht gestanden. In der Luft lag so ein Geruch, wie wenn man 3 Tage das Schlafzimmerfenster nicht aufgemacht hat, leicht abgestanden, ölig, warm, süß – uns hat es aber nicht weiter gestört, denn zeitlich wurden am Nachbartisch die Fleischportionen serviert. „Oh ha – sieht lecker aus“ meine Gedanken.
Ich feiere meinen 40. Geburtstag nach, mit der Verwandten Seite von meiner Frau. Vorspeise und Dessert kennen sie eigentlich nicht, auch kein „3-8 Gang“ Menü, daher habe ich auch bewusst diese Lokalität ausgesucht. Allerdings wusste der Chef dass ich meinen Geburtstag feiere, eine Frage nach einer Aperitif wäre nett gewesen, denn die Speisekarte bietet auch den Aperitif an. Wenn aber nicht gefragt wird, dann bestellen wir auch keinen. Zuerst bestellen wir die Getränke, bunt gemischt, von Apfelsaft-Schorle, mazedonischer Rotwein, Cola Light und meinem Hefebierchen war fast alles vertreten. Die Preise für Mannheimer Verhältnisse fair und für die Weine auf den ersten Blick recht günstig, was ich aber von den Essens-Preisen nicht sagen kann, aber dazu später mehr.
Die Speisekarte bietet eine Vielzahl von Fleisch- Innereien und Geflügelgerichte. Viele Speisen mit Pommes, einige mit Pommes und Djuvec Reis. Bei allen Hauptspeisen ist ein Salat dabei. Es gibt eine Seniorenkarte (allerdings schaffte unser Senior nicht mal die Seniorenportion) sowie eine kleine Vesper/Vorspeisenkarte. Aber diese ist auch sehr Fleischlastig. Ich würde mal schätzen, die Karte besteht aus 98 % Minimum aus Fleisch/Innereien (Rind)/Geflügel Gerichte. Es wird unterschieden zwischen normaler, leicht pikanter, pikanter und scharfer Würzung. Das steht so, etwas versteckt in der Beschreibung der einzelnen Gerichte.
Unser Kellner kommt und nimmt die Bestellung auf. Seniorenportion Schweinelende überbacken (10,00), Balkanleber (10,00), Hacksteak Schar (pikant 11,50), Filet-Spieß Schäfer Art (pikante 14,50), Paprikaschnitzel (10,50) sowie Balkansteak (13,00). Vorab wurde uns der Beilagensalat serviert. Der bestand leider aus billigem gelben Kopfsalat, in Fachkreisen Eisberg genannt. Dazu etwas Krautsalat und Karottenspähne. Das alles war angemacht mit einem sahnigen Dressing, das leicht Essiglastig schmeckte. Das war in Ordnung, kommt aber an unseren Referenz Beilagensalat vom Keglerheim nicht heran. Was besonders heraus stach, war ein angeschmorter Krautsalat, der war kalt und schmeckte fantastisch. Schön kross und gut gepfeffert, Marke Eigenbau.
Beide Filetportionen, mein Filetspieß und die überbackene Lende doppelt tot gebraten. Jesses. Das Fleisch war noch weich, auch wenn 0,0% Fleischsaft drin war und leider komplett durchgebraten. Man kann ja Schwein komplett durchgaren, wobei man immer noch etwas Fleischsaft im Fleisch lassen sollte, ähnlich wie bei Geflügel, welches man ja komplett durchgaren sollte. Aber das war schwere Kost. Schäfer Art bedeutete bei mir mit einem pikanten Schafskäse/Ajrar Spieß-Auftsrich, war in Ordunung. Dazu gab es Bratkartoffeln, das waren vorgekochte Pellkartoffeln (mehlig) in Butter angebraten, viel Speck und Zwiebel. War in Ordnung ohne zu glänzen – richtige Bratkartoffeln werden aus rohen Kartoffeln gemacht, schön kross auf der einen Seite, weich mit Biss sollte die andere Seite sein, aber davon waren diese Imitat-Bratkartoffeln so weit entfernt wie die Erde vom Mond. Wenn sich ein Koch nicht an rohe Kartoffeln ran traut, sollte er die (festkochenden) Pellkartoffeln in reichlich Salzwasser garen und mindestens 24 Stunden geschält ruhen lassen und dann in 1-3 mm dicke Scheiben schneiden und mit ganz wenig Butterschmalz und ein Esslöffel Butter ausbacken, mit schönem Kröstel.
Das Paprikaschnitzel wurde als paniertes Schnitzel mit Paprikasauce bestellt, es kam dann aber ein unpaniertes Stück Steakfleisch (kein Schnitzelfleisch wie in der Karte stehend), schwimmend in pikanter Paprikasauce. Dem Esser hat es aber geschmeckt, die übrig gebliebene Hälfte hat der Hund des Essers bekommen, dem hat es allen Anschein auch gut geschmeckt. Ein Lob kam von der Mutter meiner Frau, sie hatte die Balkan-Leber. Das waren drei wuchtige Scheiben Rinder Leber, zart rosa gegart,das Gemüse dazu schön mit Biss.
Meiner Frau schmeckte ihr Hackbraten auch ganz gut, allerdings kam das Essen nicht im Entferntesten an unser Referenz Bifteki im Keglerheim heran, dazu war das hier zu luftig. Hier sieht man mal wieder eindeutig den Beweis. Teures Essen muss nicht immer gleich besser sein bzw eine bessere (Fleisch)Qualität haben. Für die Hälfte des Preises und geschmacklich und handwerklich 1-2 Ligen besser, das geht ohne mit der Wimper zu zucken.
Etwas schwitzen musste der Onkel von meiner Frau, er bestellte sich das Balkan Steak (scharf), das war ebenso ein auf dem Grill zubereitetes Steak, das Gemüse hatte aber ordentlich Schärfe abbekommen, so dass der Onkel am Ende ein nasses Hemd hatte – der Chef kam grinsend an den Tisch mit den Worten „ Balkansteak – genug schaaf ?“- ja, war es.
Fazit:
Das Essen war gerade noch in Ordnung, von der Würzung gut-sehr gut, aber für die gute 4 Sterne beim Essen, das machte die zu lange Garzeit der Fleischstücke zu nichte. Wir hätten uns auch nach dem Essen vielleicht noch ein Likör oder ein Schnaps gewünscht, hätte nicht unbedingt aufs Haus sein müssen, aber Nachfragen hätte man schon können (genau wie vor dem Essen). Meine Frau und ich fanden dann auch insgesamt die Essenspreise zu hoch, verglichen was man sonst noch in Mannheim bekommt. Leider keine Empfehlung – auch wenn mir der Chef sympathisch ist.
Mazedonien hat eine der schwächsten Volkswirtschaften Europas und befindet sich in einem Transformierungsprozess, sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Das Land hat mit hohen Arbeitslosenzahlen und einer schwachen Infrastruktur sowie fehlenden Investitionen zu kämpfen. Solche Investitionen könnte die Balkanperle gut gebrauchen. Gerade in der Inneneinrichtung. Letzten Sonntag betraten wir zum ersten Mal die gutbürgerliche Gaststube mit Balkan -Flair. Aber mit Balkan hat nach meinem Empfinden die Inneneinrichtung überhaupt nichts zu tun. Eiche Rustikal aus den 1950er/1960ern. Wenn überhaupt. Ich bin kein Möbelexperte, aber die Inneneinrichtung könnte... mehr lesen
3.0 stars -
"Etwas in die Jahre gekommene Inneneinrichtung, fehlende Balkan-Gastfreundschaft und durchschnittliches Essen mit gewagter Würzung !!" DaueresserGK0712Mazedonien hat eine der schwächsten Volkswirtschaften Europas und befindet sich in einem Transformierungsprozess, sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Das Land hat mit hohen Arbeitslosenzahlen und einer schwachen Infrastruktur sowie fehlenden Investitionen zu kämpfen. Solche Investitionen könnte die Balkanperle gut gebrauchen. Gerade in der Inneneinrichtung. Letzten Sonntag betraten wir zum ersten Mal die gutbürgerliche Gaststube mit Balkan -Flair. Aber mit Balkan hat nach meinem Empfinden die Inneneinrichtung überhaupt nichts zu tun. Eiche Rustikal aus den 1950er/1960ern. Wenn überhaupt. Ich bin kein Möbelexperte, aber die Inneneinrichtung könnte
Geschrieben am 04.12.2016 2016-12-04| Aktualisiert am
04.12.2016
Besucht am 03.12.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 42 EUR
„Kriminelle haben im Fußball nichts zu suchen“, das waren einmal die Worte eines damals bundesweit anerkannten Fußballmanagers, in der Zeit als Christoph Daum Linienrichter beim DFB war. Hoch gepokert, Herr Hoeneß und jetzt ? "35 Millionen hinterzogen hat nichts kriminelles an sich" (O-Ton Herr Hoeneß im Bayern 3) ... „Nach Bayer Leverkusen trainiere ich keinen anderen Verein mehr“ so Jupp Heynckes im damaligen Sportstudio und schwupps diwubbs, eine Saison später trainierte König Jupp die Bayern. Die Menschen fragen sich: wegen der Telekom Millionen oder wegen der Nähe zum Tegernsee ?? Na klar, der Tegernsee ist schuld.
Der Tegernsee, in meiner Jugendzeit einmal im Jahr mit der Familie eine Woche im Herbst in Rottach Egern gewesen, war immer schön. Einmal durfte ich sogar ein Champions League-Spiel live erleben im alten Olympia-Stadion in München, war zwar arschkalt, die Bayern gewannen damals durch ein Fallrückzieher von Papin.
Ich lese im neuen Espresso 2017 eine Bewertung vom Ruderhaus in Worms, der Espresso-Kritiker hatte sich für ein helles Tegernseer entschieden, frisch vom Fass, insgesamt eine gute Werbung für das Lokal gemacht. Das macht natürlich Appetit beim Lesen der Zeitschrift. Es ist Samstag, kurz nach 12 Uhr. Meine Frau fragt nach einer Essens-Alternative. „Lass uns doch rüber nach Worms fahren, ich rufe aber vorher nochmal schnell an.“ - Gesagt getan, der Anruf verlief freundlich und professionell.
Wir geben die Zieladresse in unseren sportlichen Franzosen ein, nein, wir lassen unseren 5er heute in der Garage stehen. Einen 5er fährt man nicht, einen 5er hat man(n). Unser Navi schreibt 16 Minuten, aber das geht bestimmt auch noch schneller :-) .. Wir fahren über den Rhein am Nibelungenturm vorbei und biegen in die Floßhafenstraße ab. Schön ist es hier, direkt am Rhein. Der Himmel blau, das Wasser nass, wir erblicken das Rheinkilometer-Schild 443, wohl wissend dass es von dem Schild noch 443 Kilometer bis nach Basel sind.
Vom Parkplatz macht das Ganze den Eindruck einer Pension, das „Alte Ruderhaus“ ist auch eine Pension, wer hätte das gedacht, neuerdings gibt es aber auch noch das Restaurant. Wir gehen am Hotel/Rezeption/Pension vorbei Richtung Rhein, das ganze macht auf uns einen imposanten Eindruck. Eingangsbereich - außen -
Zur linken die Speisekarte in einer Glasvitrine. „Gutbürgerliche Küche mit regionalem Einschlag“ - Schnitzel, Handkäse mit Musik, diverse Salate und Brotzeiten. Dazu gibt es noch alles was der Rhein so her gibt. Matjes (kommt der wirklich vom Rhein?), Dorsch, Dorade und Forelle.
Die Inneneinrichtung ist modern, klar strukturiert. Im Sommer gibt es eine nette Außenterrasse, laut Espresso mit 280 Plätzen im Außenbereich. Ganz so viele werden auf der schicken Terrasse wohl keinen Platz haben. Dafür kann man fast die Schiffe mit der Hand berühren, wenn man den Arm ausstreckt, so nah kommen uns die Schiffe vor. Wir werden im Innenbereich zu unserem Tisch geführt, wir sitzen an den riesigen Fensterfronten und haben Blick auf das Treiben auf dem Rhein. Klasse Aussicht von unserem Platz
Unsere Bedienung macht uns bei der Getränke Bestellung auf den Ruderhaus Burger aufmerksam, den gibt es wohl nur heute und sei bei vielen Gästen ein Favorit. Ich bestelle ein helles Tegernseer 0,5 für 3,80, frisch vom Fass, das löscht den ersten Durst. Meine Frau wählt eine Cola Light. Ich schau mit großen Augen auf die Weinkarte. Viele regionale Winzer aus Rhein-Hessen, viele aus Worms. Einige Winzer sagen mir was vom Namen, andere nicht. Auffällig sind die günstigen Preise für das Viertel. Als Vorspeise entscheide ich mich für das Schafskäse-Pfännchen (5,80), meine Frau nimmt von der Sondertafel den Feldsalat mit beerigem Dressing, Kartoffel-Würfel und Speck (4,50) – in der Zwischenzeit sehen wir erstaunlich große Schiffe die weiter Richtung BASF schippern (siehe Bild). Vom Ambiente gefällt uns das hier sehr sehr gut.
Die Vorspeisen werden serviert. Der Feldsalat Feldsalat mit Kartoffel-Speck und beerigem Dressing
sieht sehr ansprechend aus in der Glasschale. Erfrischend mit dem beerigen Dressing angemacht, dazu gibt es ein Kartoffel-Speck Geschmack im Hintergrund. Sehr gut. Mein Schafskäsepfännchen Schafskäsepfännchen - Weichkäse öffnet bekanntermaßen den Magen !!
gefällt mir auch sehr gut. Das dazu gereichte Baguette leicht angeröstet /erwärmt, vielleicht hätte man anstatt frischen rohen Zwiebeln, diese erst mal kurz anbraten sollen, aber das ist schon Meckern auf hohem Niveau. Die Oliven kennen wir vom Uno 1, das sind sehr gute Glas/Dosen Oliven aus Süd-Italien. Dazu Peperoni und kleine Tomaten, das Ganze macht Lust auf mehr.
Red Bull äähh Rasenballsport Leipzig hat fast den gleichen Etat wie der VFB Stuttgart in der zweiten Liga, mischt aber die Bundesliga auf. Der Club setzt auf nachhaltige Transferpolitik, Transparenz und attraktiven erfrischenden Fußball. Ich ließ mich im Ruderhaus dazu berieseln einen nachhaltigen Weißwein zu bestellen. Fruchtiges Mundgefühl, den Gaumen auf eine vielleicht fruchtige Bolognese-Sauce einstimmen, ich bestellte einen Grauburgunder vom Weingut Lohr, da kann man nichts falsch machen. Der schmeckte dann auch so, nachhaltig mit fruchtigem Mundgefühl.
Es werden die Hauptspeisen serviert, 250 Gramm Ruderhaus Burger mit Pommes
der Ruderhaus Burger (250 Gramm Beef) mit Pommes bei meiner Frau für 9,90, ich entschied mich für das frisch in Butterschmalz ausgebackene Schnitzel (8,50), ich wählte die Bolognese Art. Stand nicht so in der Karte, wurde aber auf Wunsch so zubereitet.
Die Bolognese kam dann schön serviert in einer separaten Schüssel, den 2 Euro Aufschlag ist absolut gerechtfertigt. Bolognese Schnitzel - sehr fruchtige und aromatische Bolognese Sauce
Eine erstaunlich fruchtige Bolognese, perfekt passend zu dem fast perfekt ausgebackenen Stück Schweinefleisch aus der Oberschale. Das Fleisch schön saftig, am Rand etwas fest, die Panade schön gewürzt. Die Pommes ebenfalls sehr sehr gut gewürzt mit Salz, fruchtigem und scharfem Paprika-Gewürz, es könnte natürlich auch ein hauseigenes Pommes-Gewürz gewesen sein, das mag ich ja generell.
Meine Frau war voll des Lobes für ihren Burger. Das Beef schön gewürzt und gerade noch so akzeptabel gebraten, medium wäre schön gewesen, so fast komplett durch gebraten ging es aber auch. Die Sauce bestand aus einem Senf-Cocktail Mix, das Sesambrötchen schön mit Röstaromen, der Salat frisch, die Zwiebeln knackig. So muss Burger !!
Zum Abschluß gönnte ich mir einen Blanc de Noir, der Kenner weiß: das ist ein Rotwein der weiß gekeltert wird. In meinem Fall ein Spätburgunder Kabinett trocken vom Weingut Hagmeier, allerdings hatte dieser überhaupt keinen leichten rötlichen Stich. Ich ließ mir daher die Flasche zeigen, es war ein Bronze-Medallien-Gewinner aus Mölsheim, die 3,90 waren sehr gut angelegt.
Für ein Dessert waren leider die Portionen zu groß, mich hätte wohl die Kombination von hellem und dunklem Mouse am meisten angelacht.
Fazit:
Erstklassiges Ambiente, sehr gute bürgerliche Küche. Für eine 5 Sterne Bewertung fehlt nur noch etwas der Feinschliff in der Küche und im Service, unsere benutzten und leeren Teller standen teilweise bis zu 20 Minuten nach Vor- und Hauptspeise auf dem Tisch, das geht sicherlich besser. Dennoch werden wir zeitnah wiederkommen - in der Zwischenzeit mach ich noch ein paar Brause-Dosen von Herrn Mateschitz auf, damit in der Winterpause vom FC Bayern die besten Spieler gekauft werden. Empfehlung !!
„Kriminelle haben im Fußball nichts zu suchen“, das waren einmal die Worte eines damals bundesweit anerkannten Fußballmanagers, in der Zeit als Christoph Daum Linienrichter beim DFB war. Hoch gepokert, Herr Hoeneß und jetzt ? "35 Millionen hinterzogen hat nichts kriminelles an sich" (O-Ton Herr Hoeneß im Bayern 3) ... „Nach Bayer Leverkusen trainiere ich keinen anderen Verein mehr“ so Jupp Heynckes im damaligen Sportstudio und schwupps diwubbs, eine Saison später trainierte König Jupp die Bayern. Die Menschen fragen sich: wegen... mehr lesen
4.0 stars -
"Sehr gute bürgerliche Küche - mit regionalem Einschlag - direkt am Rhein !!" DaueresserGK0712„Kriminelle haben im Fußball nichts zu suchen“, das waren einmal die Worte eines damals bundesweit anerkannten Fußballmanagers, in der Zeit als Christoph Daum Linienrichter beim DFB war. Hoch gepokert, Herr Hoeneß und jetzt ? "35 Millionen hinterzogen hat nichts kriminelles an sich" (O-Ton Herr Hoeneß im Bayern 3) ... „Nach Bayer Leverkusen trainiere ich keinen anderen Verein mehr“ so Jupp Heynckes im damaligen Sportstudio und schwupps diwubbs, eine Saison später trainierte König Jupp die Bayern. Die Menschen fragen sich: wegen
Geschrieben am 30.11.2016 2016-11-30| Aktualisiert am
30.11.2016
Besucht am 30.11.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
Kulinarische Spezialitäten aus den Küchen aller Regionen Italiens stehen im Wechsel auf der Tageskarte. Gian Franco versteht es nicht nur alle italienischen Handgriffe perfekt auf die Teller zu zaubern, auch nach dem Essen sucht er immer wieder das persönliche Gespräch zu seinen Gästen.
Das La Pineta befindet sich im Ludwigshafener Statteil Hemshof. Der Hemshof ist seit mehreren Jahrzenten ein Sanierungsbezirk. So sagen es die Mannheimer, allerdings, die Sanierung des Stadtteils Nord/Hemshof ist längst abgeschlossen. Ein weiteres Beispiel ist das Schaffen des Hemshofparkes zwischen Gräfenau- und Hartmannstraße als "grüne Lunge" des Hemshofes und Gestaltung neuer Plätze. Die größte Veränderung und damit verbunden die Steigerung der Aufenthaltsqualität erfuhr die Prinzregentenstraße am Ostrand des Sanierungsgebietes Hemshof. Die ehemalige Hauptverkehrsachse mit Straßenbahn- und Individualverkehr wurde Anfang der 80er Jahre in eine Fußgängerzone umgewandelt. "So sauber auf den Straßen ist es bei uns in Mannheim nicht", meine Frau als wir nach dem Essen noch ein wenig spazieren gegangen sind.
Wir parken heute im Rathaus-Center und laufen an dem zugefrorenen Wasserspiel entlang Richtung Prinzregentstraße. Weg vom Trubel, weg von der Mannheimer Hektik, weg von den hochgezüchteten Nobelkarossen im AMG Look und hinein ins ruhige. Eintauchen in die "Anti-Hektik" und sich erholen auf der anderen Rheinseite, das war unser Tagesmotto. Schon letztes Wochenende war uns klar, so ruhig und angenehm wie in Ludwigshafen (an der Rheinpromenade entlang Richtung Parkinsel) spazieren zu gehen, haben wir es in den letzten 8 Jahren in Mannheim nicht erlebt (man wird auch nicht jünger). Wir wissen wo wir langlaufen müssen, immer die Prinzregentenstraße hinunter, bis rechte Hand der Obstladen kommt, auf der linken Seite dann von außen sehr chiq die Fassade des Ristorante. Große Fensterscheiben, eingesetzt in poliertem Marmorstein.
Wir gehen durch den Eingang in den Innenhof, dieser ist geschlossen, wir wissen aber, dass im Sommer hier dahinter ein lauschiger Innenhof den Gästen zur Verfügung steht. Innen empfängt uns ein flackender Kamin, das Holz knistert, im Hintergrund singt Eros Ramazotti äähh Toni Sambucca.
Freundlich begrüßt uns der Inhaber, der andere Kellner bringt uns die Speisekarte inkl. einer kleinen Mittagstischkarte. Hier gibt es einige Speisen der normalen Karte vergünstigt inkl. einem kleinen Beilagensalat. Meine Frau und ich studieren die Karte, immer wieder muss ich auf die Tageskarte schielen. Thunfischtartar mit Mango, Gegrillte Baby-Calamari, Gegrillter Edelfisch in Pistaziensauce oder geschmorte Bäckchen vom Iberico-Schwein mit Kastanien das klingt alles sehr verlockend. Auch das Dessert, Panette Flan mit Himbeeren hört sich vielversprechend an.
Zu trinken sollte es dann ein Schöfferhofer Hefe sein 0,5 für 3,50. Meine Frau wählt eine Cola Light. Seit neuestem ergänzen deutschen Weine das Angebot aus den verschiedenen Regionen Italiens, Marc074, wäre das nicht hier mal eine Alternative für unser nächstes Mini-Gastro Treffen ?
Meine Frau entscheidet sich für das Gericht Nummer 7 von der Mittagskarte: Bandnudeln in Lachs-Sahne Sauce, dazu ein gemischter Salat für 8,90. Für mich sollte es ein Gericht von der normalen Karte sein: Scaloppina Limone mit Tagliatelle inkl. einem Beilagensalat für 11,90. Unser Kellner erklärt nach der Bestellung noch kurz die Gerichte, bei mir wird Schnitzelfleisch aus der Oberschale genommen, welches unpaniert saftig gebraten wird. Das hört man doch gerne, gespannt war ich auf die Zitronen/Limonensauce. Das musste ein Knaller werden, immerhin verteidigt das Ristorante seit 2008 ein Besteck im Schlemmeratlas, zwischendurch hatte man sich sogar auch schon drei Bestecke erkocht.
Der Beilagensalat wird serviert.
Kein billig gelber Blattsalat namens Eisberg sondern hochwertiger Grüner. Hervorragendes Öl, ausgezeichneter Essig, der Salat in sich sauer, aber stimmig. Etwas Karottenspähne, ein Stück entkeimte Gurke, so mag ich das, bekomme ich Gäste daheim mache ich mir auch die Mühe und entkeime alles. Vervollständigt wird das ganze von sehr crunchigem Mais, kann mir nicht vorstellen, dass der aus der Dose kam.
Zuerst die Bandnudeln in Lachs-Sahne Sauce. Auf einem vorgewärmten Teller kam eine groß portionierte Ladung Bandnudeln, diese wurden in der Sauce geschwenkt, feiner, Geschmacks intensiver Lachs, die Bandnudeln mit leichtem Biss, hervorragend abgeschmeckt.
Drei Scheiben unpaniertes saftiges Schweinefleisch mit schönen Butter/Röstaromen am Fleisch. Die Sauce zum Niederknien. Hat geschmeckt nach Limoncello „pure grante“, letzte Erinnerungen an unseren Gardasee Urlaub wurden geweckt. Die Tagliatelle kurz in Butter geschwenkt, auch mit leichtem Biss, hervorragend gesalzen. Ein Traum und das ohne Sahne !!
Der Traum durfte nur nicht enden, daher bestellte ich einen Sambucca meine Frau einen Espresso. Nachdem ich den Sambucco unten hatte, kamen schon wieder leichte Lustgefühle in Form von „Dessert-Gedanken“ auf. Ich bestellte von der Tageskarte den Panette Flan mit Vanille und Himbeere. Der Kellner meinte, dass der Flan frisch zubereitet und auch gebacken werden muss, das ganze aber etwas Zeit in Anspruch nimmt. Was uns entgegen kam, so konnten wir noch etwas Hemshof-Luft einatmen und dem sinnvollen Treiben auf der Straße zuschauen.
Was dann kam war der Knaller. BAMM !!
Ein luftiger auf gebackener Flan, der Kellner meinte der würde mit weißer Schokolade, Mehl, Zucker und Eier gebacken werden. Innen so eine Art flüssige Marmelade, der den Geschmack noch intensivierte, dazu gab es eine leicht warme Vanille-Creme und Himbeeren. Wahnsinn !!
Fazit:
SENSATIONELL !!
Die Gäste können hier "a la Mama" speisen, oder ambitioniert, beides gibt die Standard- und die Tageskarte her. Nach dem Essen kam der Chef an unseren Tisch, er kocht wirklich von Süditalien bis Norditalien alles durch, so findet der Gast auch Hirsch, Seewolf, Dorade und Iberico Schwein. Könnte unser neuer Lieblings-Italiener werden !! EMPFEHLUNG !!
Kulinarische Spezialitäten aus den Küchen aller Regionen Italiens stehen im Wechsel auf der Tageskarte. Gian Franco versteht es nicht nur alle italienischen Handgriffe perfekt auf die Teller zu zaubern, auch nach dem Essen sucht er immer wieder das persönliche Gespräch zu seinen Gästen.
Das La Pineta befindet sich im Ludwigshafener Statteil Hemshof. Der Hemshof ist seit mehreren Jahrzenten ein Sanierungsbezirk. So sagen es die Mannheimer, allerdings, die Sanierung des Stadtteils Nord/Hemshof ist längst abgeschlossen. Ein weiteres Beispiel ist das Schaffen des Hemshofparkes... mehr lesen
Ristorante La Pineta
Ristorante La Pineta€-€€€Restaurant, Catering, Trattoria0621 59299430Prinzregentenstraße 61, 67063 Ludwigshafen am Rhein
5.0 stars -
"Hervorragende, perfekte italienische Handwerkskunst mitten im Hemshof !!" DaueresserGK0712Kulinarische Spezialitäten aus den Küchen aller Regionen Italiens stehen im Wechsel auf der Tageskarte. Gian Franco versteht es nicht nur alle italienischen Handgriffe perfekt auf die Teller zu zaubern, auch nach dem Essen sucht er immer wieder das persönliche Gespräch zu seinen Gästen.
Das La Pineta befindet sich im Ludwigshafener Statteil Hemshof. Der Hemshof ist seit mehreren Jahrzenten ein Sanierungsbezirk. So sagen es die Mannheimer, allerdings, die Sanierung des Stadtteils Nord/Hemshof ist längst abgeschlossen. Ein weiteres Beispiel ist das Schaffen des Hemshofparkes
Geschrieben am 13.11.2016 2016-11-13| Aktualisiert am
14.11.2016
Besucht am 12.11.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 44 EUR
Ganz klar: Ex-Porsche Chef Wiedekind hat sich hier wahrlich das Filetstück der Rheinpromenade-Landschaft in Ludwigshafen geschnappt. Vor ein paar Jahren eröffnete er das Ur-Tialini in Ludwigshafen, mittlerweile gibt es das Tialini an mehreren Standorten in Deutschland. Wir waren das letzte Mal vor 2 Jahren hier, damals hatte ich eine sensationelle Pizza Tialini, hatte mich aber arg über den schläfrigen Service gestört, außerdem über eine zu kleine Dessertkarte und mögliche Alternativen bei den Pastagerichten für die Tomatensauce. Auch haben uns damals die Wassergläser gestört, wo man versucht hatte, Weiß- und Rotwein einzuschenken.
Heute fahren wir mit der 4er Straßenbahn (hält direkt vor unserer Haustür) und steigen am Berliner Platz aus. Wir wollten schon mal erste Bau-Fortschritte der ehemaligen Tortenschachtel, auf dem Gelände soll ein 60 Meter hohes Büro/Wohn-Hochhaus hin, mit dem Namen Metropol, erblicken. Allerdings haben die Baukammeraden noch nicht angefangen, so sind wir schnurstracks Richtung Rheinpromenade gelaufen. An der Promenade angekommen, lehnen wir uns ganz relaxed an das Geländer und genießen die Ruhe. Auf der anderen Seite sehen wir das rostig ausschauende Sterne-Restaurant Marly, etwas weiter hinter Mannheim`s Rhein Promenade, noch schnell einmal Blick zum Collini, dann geht’s Richtung Tialini und der dahinter liegenden Rhein-Galerie. Am grauen Horizont können wir noch einzelne Bauwerke von der BASF erkennen:
Vor dem Lokal steht ein Klappbrett“ Pizza oder Pasta“ von 11.00-14.30 inkl. einem klassischen Salat, dazu Espresso und 0,25 Wasser für 9,90. Hört sich gut an, innen steht aber das gleiche Angebot mit dem Zusatz von Mo-Fr. Davon lassen wir uns aber nicht beirren und warten vorne an der Theke am Schild „Bitte hier warten“ - es kommt aber erst mal keiner. Nach 2 Minuten sind wir dann an der Pizzatheke vorbei und ein paar Stufen hinunter. Wir werden von der sehr freundlichen blonden Bedienung empfangen, herzlich begrüßt. Sie bietet uns zwei Tische an, wir wollen aber schön an den riesigen Fensterflächen sitzen und entscheiden uns für solch einen Platz.
Schön ist es hier. Vom Ambiente her fällt mir auf die schnelle in Ma-Lu nichts besseres ein. Im Hintergrund italienische Musik, die Temperatur ist sehr angenehm.
Von oben kommt kühle/Klima/Frischluft, vom Boden leichte Wärme – ideal, wenn man von draußen mit Jacke und Winterzeugs reinkommt. Auf den sehr sauberen polierten dunklen Holztischen liegt bereits ein Klemmbrett mit einigen Extra-Gerichten, wo mir schon halber das Wasser im Munde zusammenläuft. Die Bedienung kommt und bringt unsere Unterlage, auf der einen Seite die Getränke, auf der anderen Seite die Essen. Wir bestellen uns ein Hefe (Erdinger vom Fass 0,5 für 3,90) sowie eine kleine Cola Light und schon mal für den ersten Hunger die Bruschetta Tonno für 5,90, mit dem Hinweis das Gericht teilen zu wollen.
Nach knappen 10 Minuten kam dann die Vorspeise.
Auf zwei größeren Weißbrotscheiben, diese wurde leicht gebacken/geröstet, kam dann das erste Highlight. Der Aufstrich war ein Thunfisch-Kapern Creme, dazu gab es Rukola und Kirschtomaten in der Mitte vom Teller. Zum Würzen wurde uns Meersalz und eine Pfeffermühle hingestellt, außerdem ein fantastisches Chilli Öl und getrocknetes Chilli-Gewürz. Außerdem der Klassiker Olivenöl und Balsamicco. Es hat uns dann auch an nichts gefehlt.
Nach weiteren 5 Minuten ging es dann weiter. Ich bestellte eine hausgemachte Lasagne (10,90),
meine Frau Spaghetti Pesto (8,70) dazu bestellte sie noch ein Pizzabrot mit Knoblauch für 1,50.
Fangen wir mit dem schwächsten an. Das Pizzabrot erinnerte mehr an das indische Nan-Brot, knusprig dünn ausgebacken und mit ganz wenig Salz. Es fehlte auch etwas Salz und Pfeffer bei den Pesto Nudeln, allerdings nicht fehlte nicht so viel, als das man es nicht noch ausbügeln konnte. Die Spaghetti hatten schönen Biss, das ganze in sich rund.
Sensationell war die Lasgane. Die Nudelteigplatten schön geschichtet, die Sauce sehr fruchtig und fest. Auf der Karte stand, dass man komplett auf Convenience Produkte verzichtet, daher hatten die Nudelplatten auch einen leicht gewöhnungsdürftigen Geschmack, ähnlich wie im Casa del la Pasta in Mannheim, da werden die Nudelteigplatten auch ganz ohne Geschmacksverstärker hergestellt. Aber in sich war das großes Kino. Ich hätte mir nur ein Tick mehr Sauce gewünscht, ich hatte in einem extra Korb die sensationellen kleinen selbst gemachten Pizzabrötchen geordert. So kam dann am Schluß nochmals das Chilliöl
zum Einsatz :-)
Zum Abschluss gönnten wir uns noch was süßes.
Ich entschied mich für die selbst gemachte Panna-Cotta mit Himbeere-Sauce, meine Frau für einen Espresso mit einer Kugel Haselnuss-Eis. Beides ausgezeichnet.
Fazit:
Auf der Rhein-Promenade gelegen, lockt das Tialini mit Blick auf vorbei fahrende Schiffe und einer klasischen italienischen Küche. Schön, dass jetzt die Weine in echten Weiß und Rotweingläsern eingeschenkt, und es neben der Tomatensauce noch zahlreichere Varianten für die Pasta-Verrückten im Rhein-Neckar Gebiet gibt. Wir kommen wieder !!
Ganz klar: Ex-Porsche Chef Wiedekind hat sich hier wahrlich das Filetstück der Rheinpromenade-Landschaft in Ludwigshafen geschnappt. Vor ein paar Jahren eröffnete er das Ur-Tialini in Ludwigshafen, mittlerweile gibt es das Tialini an mehreren Standorten in Deutschland. Wir waren das letzte Mal vor 2 Jahren hier, damals hatte ich eine sensationelle Pizza Tialini, hatte mich aber arg über den schläfrigen Service gestört, außerdem über eine zu kleine Dessertkarte und mögliche Alternativen bei den Pastagerichten für die Tomatensauce. Auch haben uns damals... mehr lesen
Pizzeria Tialini
Pizzeria Tialini€-€€€Restaurant, Pizzeria062168563626Im Zollhof 2, 67061 Ludwigshafen am Rhein
4.0 stars -
"Geradlinige, traditionelle italienische Klassiker ohne Firlefanz – in edlem Ambiente und direkter Nähe zum Rhein" DaueresserGK0712Ganz klar: Ex-Porsche Chef Wiedekind hat sich hier wahrlich das Filetstück der Rheinpromenade-Landschaft in Ludwigshafen geschnappt. Vor ein paar Jahren eröffnete er das Ur-Tialini in Ludwigshafen, mittlerweile gibt es das Tialini an mehreren Standorten in Deutschland. Wir waren das letzte Mal vor 2 Jahren hier, damals hatte ich eine sensationelle Pizza Tialini, hatte mich aber arg über den schläfrigen Service gestört, außerdem über eine zu kleine Dessertkarte und mögliche Alternativen bei den Pastagerichten für die Tomatensauce. Auch haben uns damals
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Ich hole etwas aus, meine Frau schwärmt von einem Zeitungsartikel eines begeisterten Sushi-Essers in einer Hamburger Abendzeitung. „Besser als bei Hennsler und Co in Hamburg“ war zu lesen, auch bei Facebook und anderen Social Plattformen wurde das „Sushi & Food“ mit Lobeshymnen überschüttet. Im Vartaguide erkochte das Team 2 Diamanten, im Schlemmeratlas 2017 nicht minder gute 2 Kochlöffel.
Meine Frau war es auch dann, die versuchte im November letzten Jahres einen Tisch zu reservieren, allerdings gab es laut Inhaber eine Wartezeit von bis zu sechs Wochen, und da im kompletten Januar hier Betriebsferien waren, war der heutige 2. Februar der erste freie verfügbare Termin. Wir bereiteten uns also auf einen „vollen“ Abend vor und waren schon 10 Minuten vor der eigentlichen Reservierungsuhrzeit da. Gäste ? Fehlanzeige ? Servicedamen/Herren ? Fehlanzeige, also setzte ich mich schon mal auf den Sitz meines reservierten Platzes.
Kleiner Scherz, nach einigen Augenblicken kam eine sehr jung wirkende Servicedame mit Cola Kiste die Treppe hinauf und schnappte „ich komme gleich“. Sie zeigte uns zuerst den vorderen „Lounge“ Bereich, in der Mitte in Deckenhöhe drehte sich eine Diskokugel, aus den Boxen kam Jungle-Musik mit Breakbeats Intervallen. Dahinter der hintere Bereich. Hier schossen uns gleich die roten mit Flausch und viel Stoff gepolsterten Theater Sessel/Stühle ins Auge. „Mann oh Mann, hier wird geklotzt und nicht gekleckert“ dachte ich. Jeder Tisch war mit Bambusmatte, edlen Gläsern, Weingläser, Stäbchen (!!!!), Stoffservietten und kleinen weißen Tellern eingedeckt. Erster Eindruck: Sensationell (vor allem das alte Boxauto aus den 60er Jahren) !!
Oben an der Decke prägen riesige Lüftungsrohre die Decke, das verstärkt natürlich diesen urbanen Industrie Charakter. Die Toiletten ähneln stark denen des neuen Szene Italieners „Oh Julia“ in Mannheims Q6Q7. Männlein und Weiblein teilen sich ein Waschbecken und Papiertücher, die Sanitäranlagen sind aber getrennt. Zurück zum Ambiente eine Etage drüber im Erdgeschoß: der industrielle urbane Look zieht sich durch das Restaurant und die Bar. Als Deko gibt es Asiatische Regenschirme an der Decke, frische Blumen auf den Tischen.
Das Tagesmotto heute ab 17:30 „Music meets industry“. Im Raum steht ein Klavier, an der Decke hängen Teile eines Schlagzeuges und auf einem Regal steht ein altes Musikinstrument und ein Radio. Das Motto findet sich also auch im Design wieder. Hier geht Asia-Restaurant, Japan-Bar und Thai-Club ineinander über. Uns gefällt es sehr gut.
Im Vorfeld studierte ich die Karte und für mich war klar, das angebotene 3 Gang Menü sollte es bei mir sein. Mit Wasser, Wein und Espresso kostet das Ganze 39 Euro. Meine Frau stellte sich ihr „Abendessen“ selbst zusammen. Bei ihr sollte es vorab eine Suppe, dann das „Sushi Chef“ for her (19 Euro) sein. Wir bestellen einen Aperitif, für meine Frau den angebotenen Asia Staytion Sprizz (akoholfrei ) für mich die Variante mit Alkohol. Laut Bedienung durfte ich mir einen Wein raus suchen. Natürlich nahm ich den angebotenen Cuvee von Knippser (11 Euro 0,2), der sei aber leider aus, so die junge Dame. Sie empfahl mir einen Souvignon Blanc vom Weingut Heussler (der roch nach einem tropischen Obstkorb).
Rechts von uns kamen zwei etwas ältere Damen, sie baten um diverse Sushi, allerdings mögen die beiden Damen keinen Fisch. Da die junge Servicedame leider nicht die Karte kannte, kam es zu einer kleinen Diskussion am Nachbartisch. Ganz ehrlich, wer geht denn bitte in ein Sushi Restaurant der kein Fisch mag ? Und in welchem höher preisigen Restaurant kennen die Servicedamen nicht die Karte auswendig ?? Konga erklärte uns später, wenn diese Damen in Japan so ein Restaurant betreten würden gäbe es nur eine Antwort „Going out“, aber hier in Deutschalnd würde das nicht gehen. Meister Konga versucht es allen Recht zu machen.
Links von uns kam ein Pärchen, sie hatten nicht reserviert, bekamen aber 20 Minuten eine schöne gemischte Sushi Platte, so was hatte ich mir eigentlich auch vorgestellt. Nee, ich hatte ja mein Menü. Ich fragte die Bedienug, was „Starter“ als Vorspeise bedeutet. Sie erklärte, dass je nach Lust und Laune Sushi-Meister Konga eine kleine Auswahl von der Starter-Karte zusammenstellt. Alle 4 Gerichte klangen verlockend: Im Tempura umwickelte Black Tiger Garnelen/Vegetarischer Tempura Mix/Knusprige Ente mit Babyspinat und gegrillter Wassermelone oder Carpaccio von der Dorade mit Algensalat. Das hörte sich super an, ich ließ mich überraschen. Meine Frau wählte als Vorspeise „Won Ton“ (6 Euro) Suppe mit Fleisch.
Wir bekamen unsere Aperitif serviert, aber was zum Knabbern dazu bekamen wir nicht. Reispopps ? Asiatische Knabberstangen ?? Nicht mal einfache Krabbenchips …. also warteten wir auf einen ersten und vielleicht auf einen zweiten Gruß aus der Küche, aber da kam auch nix. In der Zwischenzeit versuchte die eine Bedienung dem einen Gast links von uns sitzend eine Spinatsuppe hinzustellen, obwohl die gar keine Suppe bestellt hatte. Hier sei bemerkt, die beiden jungen weiblichen Bedienungen waren bemüht, passten aber leider überhaupt nicht ins Gesamtbild. Die mit Brille wusste nicht mal das beim angebotenen Menü und der Getränkebegleitung ein einfacher Espresso dabei ist, wusste im allgemeinen nicht, was in der kleinen und überschaubaren Karte steht. Das war leider nix.
Sie stellte dann die Suppe auf die Theke so dass ich sie sehen konnte. Nach zwei Minuten kam sie dann mit zwei Suppentassen an unseren Tisch. Ich dachte „sie wird doch nicht“, doch, sie wird. „Einmal Won Ton und einmal Spinatsuppe“. Ich erklärte dass ich eigentlich mit Fisch oder Gemüse im Tempurateig, oder mit Ente oder mit Doraden Carpaccio gerechnet habe, aber bestimmt nicht mit Spinatsuppe – wohlwissend das Asiaten einfach keine ausgezeineten Suppen hinbekommen.
Da sei aber heute so vom Chefkoch vorgesehen, ich war enttäuscht. Ich hab dann probiert, war ok, aber war einfach eine etwas unrunde Brühe. Da fehlte Säure, da fehlte Geschmack (Fett), einzig die frischen Kräuter, etwas Blattspinat und eine frische Schärfe im Rachen macht noch lange keine gute Suppe aus. Die Won Ton Suppe von meiner Frau war ebenfalls ok, aber ein bis zwei Klassen schlechter als die Suppe im Stehimbiss „Suthani“ in Mannheim. Auch fragte ich die Bedienung ob wir was zum beißen bekommen könnten, Krabbenchips oder eine Art Brot. Sie gab dass dann an die Küche weiter und Meister Konga kam dann an Tisch. Von da an lief das ganze auch besser. Er erklärte in Englisch dass er mitbekommen habe, dass ich ein wenig enttäuscht war und mir extra eine „for him“ Portion Sushi auf den Teller gezaubert hat. Die „for him“ Portion knallt normalerweise mit 31 Euro Einzelpreis richtig rein.
Er erklärt in der Muschel nebeneinander gereiht 2x3er lei Sashimi,
beste Qualität. Lachs, Dorade und Waalfisch (glaube ich), homemade Wasabi und frischer Algensalat. Dazu eingelegter rosa Ingwer, der schmeckte irgendwie nach scharfem Rettich. Dazu gab es drei Maxi Sashimi-Sushi – Reis mit wiederum rohen Fisch. Ich fragte nach ob der Sashimi und der Sashimi-Sushi Fisch wirklich roh wäre. Er erklärte in englisch, der Fisch wird nur mit Salzwasser gereinigt und mit desinfizierter Hand und Messer zubereitet und serviert. Genau wie in Japan.
Das Beste auf dem Teller war das angewärmte „Inside Out“ Sushi,
das hatte innen drin knuspriges Hühnchenfleisch, neben dran lagen noch drei mal Nigiri,
Sushi mit Lachsfüllung.
Zuerst aber versuchte ich mit den Stäbchen klar zu kommen, war nicht einfach, aber irgendwie habe ich es dann doch geschafft. Den rohen Lachs konnte man noch essen, aber das andere rohe Zeugs, hätte ich es besser nicht in den Mund genommen. Ein wirklich ekliger aalglatter leicht salziger Fisch-Geschmack, ich musste kämpfen dass mir der bekannte Reiz mit „B“ nicht hochkam.Ich musste darauf mit viel Wein spülen, dann probierte ich das andere rohe Stück Fisch. Ich glaube es war Waal, mit Algen und Zitrone, das war nochmal eine Liga schlimmer (!!!) - ich musste an „Die Wiege der Sonne“ denken, als Wesley Snipes mit Harvey Keitel den Tatort betreten und Wesley Snipes fragt „magst Du eigentlichen den japanischen Sushi Kram?“ Darauf Keitel ganz trocken „Wenn ich Quecksilber essen möchte, schlucke ich ein Thermometer“ - ne, das war nix für mich, dennoch versuchte ich mit angestrengtem Schmunzeln alles zu überdecken. Denn in dem Moment blickte der auf uns sehr sympathische Sushi Meister Konga rüber, ich lächelte angestrengt,ich glaube er wusste, dass es mir überhaupt nicht schmeckte.
Verstärkt kam dazu dass ich das ganze Vogelfutter ordentlich in die Asia Sauce tunkte, mit Wasabi leicht vermengte, da war aber am Ende leider 0,0 Geschmack an meinem Gaumen. Ich dachte, bei den Gerichten explodieren feine Geschmcksnuancen an meinem Gaumen, man schmeckt frische Kräuter, knackiges Gemüse, ein feiner Fisch und Reis Geschmack der übereinander über geht und sich mit der Schärfe des Wasabis und der Säure der Asia Sauce in eine perfekte Liaison übergeht, aber nichts von alle dem wurde wahr. Meiner Frau hat es übrigens sehr gut geschmeckt, da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. Ich versuchte ein letztes Mal die Bedienung auf mich aufmerksam zu machen. Ich fragte nach Salz. Konga machte riesen Augen, kam dann stolz mit einem Schälchen Salz an meinen Tisch. „Ich wäre der erste Gast seit der Eröffnung, der nach Salz gefragt hat. Und siehe da, mit nur wenigen Salzkörnchen auf den Negiri und Suhsi kam auf einmal ein wenig Geschmack in die Metall-Bude.
Wieder kam Meister Konga an unseren Tisch und plauderte mit uns. Er wollte wissen ob wir aus Mannheim kommen, wir erzählten dass ich Tennis spiele und einen ähnlich guten Aufschlag habe wie der Franzose Tsonga, meine Vor- und Rückhand aber bestenfalls Kreisliga seien. Wir lachten und verstanden uns gut, bis er meinte er mache anstatt dem Single Dessert ausnahmsweise für uns beide ein gemeinsames Dessert.
Das war dann auch ein schöner Abschluß eines ereignisreichenden Abends. Asiatisches Sesam Eis, das schmeckte sogar nach Sesam, leicht nussig, in der Farbe lila, das Eis unheimlich cremig und fluffig. So muss Eis schmecken. Dazu gab es zwei frisch gebackene Schokoküchlein mit flüssigem Kern. Wahnsinn, ein toller Abschluß, der kulinarisch das ganze noch mal gerettet hat. Beim nächsten Mal bitte gleich den Reis und den Fisch ordentlich salzen und nicht nur mit Salzwasser reinigen.
Fazit:
Dessert`s kann er, unser Monnemer Sushi-Meister aus Japan.