Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre. Von diesen Restaurants werde ich, wenn es meine karge Zeit erlaubt, natürlich gern und ausführlich hier berichten.
Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre.... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 333 Bewertungen 854194x gelesen 9362x "Hilfreich" 6505x "Gut geschrieben"
Besucht am 29.11.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 51 EUR
Wie in der Nachsaison üblich, sind wir dann aller vier Wochen auf Fehmarn bei Opi Hartwig. So auch dieses erste Dezemberwochenende wieder, wo auch der Weihnachtsmarkt auf dem Burger Marktplatz wieder beginnt. Auch traditionell gehen wir abends immer gemeinsam mit Opi Hartwig zum Abendessen in eine der hiesigen Gastronomien, damit er auch mal aus seinem Häuschen in einem kleinen Dorf auf dem Westen der Insel kommt. Heute fühlte sich aber Opi Hartwig nicht wohl, und so überließ er es uns alleine essen zu gehen. Da er ja Fisch über alles liebt, und wir daher sonst ausschließlich nur in Gastronomie gehen, wo es diesen auch gibt, hatten wir also heute die freie Wahl. Eine große Suchmaschine mit Karte wurde schnell auf dem Handy aktiviert, und eine entsprechende Gastro gesucht. Wir wurden in Burg, unweit des Marktplatzes fündig, dort gab es ein Haus, welches ausschließlich nur Gerichte um den Erdapfel hat. Unser Auto wurden wir unweit des Restaurants auf einem großen Parkplatz los, und liefen dort hin. Am Eingang die Überraschung, trotz das bei G….. geöffnet stand, und auch mehr Andrang als gewöhnlich sein sollte, stand in der Tür ein großes Schild das bis April geschlossen ist. Mmmh, was nun. Es gibt zwar einige Pizzerien in der Umgebung, darauf hatten wir aber keine Lust. Auch auf „Milans“ Nachfolger verzichteten wir, waren dessen Rezensionen nicht gerade positiv. So standen nun noch Burgerrestaurants oder aber die altbewährten Gaststätten auf dem Plan. Allerdings hatten auch von denen nicht alle geöffnet, was hier auf der Insel in der Nachsaison die Regel ist, denn das Geld wird im Sommer verdient.
Wir besannen uns also auf das Restaurant „Kajüte“ welches neben Fisch auch polnische Küche anbietet. Da mir heute nicht nach Fisch war, stiefelten wir also dort hin. Angekommen im Restaurant, wurden wir von Andre, dem Chef begrüßt und gefragt ob wir reserviert hätten. Das hatten wir natürlich nicht, bekamen aber trotzdem einen Platz im dreiviertel besetzten Restaurant.
Heute wurden wir auf der obersten der drei Restaurantebenen platziert, und hatten von hier einen wunderbaren Blick über das Restaurant. Am Ambiente hat sich seit unserem letzten Besuch nichts geändert, außer dass das Mobiliar, welches doch schon in die Jahre gekommen ist, weiter gelitten hat, was man vor allem an den Sitzpolstern merkte. Eine Änderung fiel uns jedoch auf, Andre bediente allein in seinem Restaurant. Wie wir später auf dem Weihnachtsmarkt erfuhren, ist sein junger Kollege seit dem Sommer in einem anderen Restaurant tätig, seitdem sucht die Kajüte neues Personal.
Trotz das der Chef jetzt den Laden alleine schmeißt, waren die Karten schnell am Tisch. Ein kurzer Blick in die Getränkekarte, und wir wussten was wir wollten. Also bestellten wir:
Getränke:
· 1x 0,3ér Grevensteiner für 3,60 € · 1x 0,2ér Kerner halbtrocken für 4,90 €
Chef Andre entschwand zum Tresen, und musste sich nun neben der Bedienung der Gäste auch um die Zubereitung der Getränke alleine kümmern.
In der Zwischenzeit konnten wir die Speisekarte studieren. Die Speisekarte hat sich etwas geändert, einige Speisen sind verschwunden, einige sind neu hinzugekommen. Die Preise blieben gleich. Das finde ich gut, vor allem wenn man dann doch mehrmals das Lokal aufsucht ist es schön, wenn es eine wechselnde Speisekarte gibt. Für mich war klar, heute sollte es polnische Küche geben, meine Frau schaute auf den Fischseiten. Nach 10 Minuten kamen dann unsere Getränke an den Tisch, und so konnten wir unsere Speisen bestellen.
Hauptspeisen:
· 1x Fisch-Filet Teller - gebratene Filets vom Dorsch , Seelachs und Rotbarsch mit Remoulade und Bratkartoffeln für 23,50 € · 1x Sznycel szefa kuchni – Chefschnitzel – paniertes Schnitzel, überbacken mit gebratenem Sauerkraut, Zwiebeln und Käse, dazu Bratensoße und Bratkartoffeln für 18,90 €
Auf eine Vorspeise verzichteten wir heute, wollten wir uns doch im Anschluss noch mit Wastel´s Lucie auf dem nahegelegenen Weihnachtsmarkt treffen.
Nach 25 Minuten kamen dann unsere Hauptspeisen an den Tisch. Meine Frau hatte sich heute wieder in den Fisch-Filet Teller verguckt.
Dieser war aus gebratenen Filets vom Dorsch, Seelachs und Rotbarsch. Jeweils drei gute Filets der genannten Fischsorten lagen auf dem Teller, nur das Rotbarschfilet fiel etwas gering aus. Alle drei Filets waren gut und leicht knusprig auf der Haut gebraten, das Fleisch der Fische dadurch noch immer schön saftig. Auch die Remoulade, welche unserem Anschein nach hier frisch angerichtet wird, war wieder gut und leicht würzig, sowie mit frischen Zwiebelstippen versetzt. Auch die Bratkartoffeln waren gut, mit reichlich frischen Zwiebel- und knusprigen Speckstippen gebraten. Dazu noch ein Viertel Tomate, ein Scheibchen Gurke und ein Blatt Salat als Dekoration. Für mich etwas lieblos, auch fand ich das das ganze etwas verloren auf dem großen Teller daherkommt. Egal, Frauchen war zufrieden.
Bei mir sollte es heute kein Fisch sein. Ich entschied mich heute für die polnische Spezialität des Hauses, das Sznycel szefa kuchni, auf gut deutsch das Chefschnitzel. Zwei mittlere Schnitzel lagen auf dem Teller. Von der Dicke her ganz gut, es war ausreichend Fleisch. Die Schnitzel in einer knusprigen, goldgelben Panade, soweit man das noch sagen kann. Oben auf sollte es mit gebratenem Sauerkraut, Zwiebeln und Käse überbacken sein.
Das gebratene Sauerkraut suchte ich jedoch vergebens. Meiner Meinung nach war das dieses (süßliche) Weinkraut aus dem Glas, welches zwar aufgewärmt, aber niemals gebraten wurde. Es war pappig weich, und dieses süßlich Weinkraut hat mit „richtigem“ Sauerkraut so wie wir es in der Oberlausitz oder im Spreewald kennen überhaupt nichts gemein. Ob unter dieses Kraut Zwiebel gemischt wurde weiß ich nicht, geschmeckt oder verspürt habe ich keine. Zum Schluss wurde dann reichlich Käse obenauf gepackt und kurz überbacken.
Diese unsägliche Bratensoße, die mir sehr nach Pulversoße schmeckte, wäre eigentlich gar nicht nötig gewesen, denn so weichte nicht nur das pappige Kraut, sondern auch die Soße das Schnitzel als auch die Bratkartoffeln auf. Schnitzel und Bratkartoffeln sind buchstäblich in der Soße ertrunken. Ob die Bratkartoffeln aus derselben Pfanne kamen wie die meiner Frau? Irgendwie nicht, denn meine waren zwar auch gut angerichtet, allerdings fehlten hier deutlich die Röstaromen, und mir waren die Bratkartoffeln zu pappig. Die Soße tat ja ihr übriges. Auch hier wieder die Salatbeilage aus einem Stück Tomate, einem dünnen Scheibchen Gurke und einem Blatt Salat. Ich sag mal so, ich bin satt geworden, hatte mir aber eigentlich hier was viel besseres erwartet, denn die polnische Küche ist herzhaft und gut. Viel gewollt aber nicht gekonnt.
Nach einer knappen Stunde waren wir fertig, verlangten die Rechnung und hatten bei dem ein oder anderen Glühwein noch einen schönen Abend mit Wastel´s Lucie auf dem Weihnachtsmarkt.
Unser Fazit: wir ließen zu zweit 50,90 € im Restaurant Kajüte in Burg auf Fehmarn. Das Essen war durchwachsen, der Service gewohnt gut. Heute mehr erwartet als bekommen.
Wie in der Nachsaison üblich, sind wir dann aller vier Wochen auf Fehmarn bei Opi Hartwig. So auch dieses erste Dezemberwochenende wieder, wo auch der Weihnachtsmarkt auf dem Burger Marktplatz wieder beginnt. Auch traditionell gehen wir abends immer gemeinsam mit Opi Hartwig zum Abendessen in eine der hiesigen Gastronomien, damit er auch mal aus seinem Häuschen in einem kleinen Dorf auf dem Westen der Insel kommt. Heute fühlte sich aber Opi Hartwig nicht wohl, und so überließ er es uns... mehr lesen
Restaurant Kajüte
Restaurant Kajüte€-€€€Restaurant043716049400Breite Str. 23, 23769 Fehmarn
3.0 stars -
"Ich glaube die Polen hätten ihn des Landes verwiesen" JenomeWie in der Nachsaison üblich, sind wir dann aller vier Wochen auf Fehmarn bei Opi Hartwig. So auch dieses erste Dezemberwochenende wieder, wo auch der Weihnachtsmarkt auf dem Burger Marktplatz wieder beginnt. Auch traditionell gehen wir abends immer gemeinsam mit Opi Hartwig zum Abendessen in eine der hiesigen Gastronomien, damit er auch mal aus seinem Häuschen in einem kleinen Dorf auf dem Westen der Insel kommt. Heute fühlte sich aber Opi Hartwig nicht wohl, und so überließ er es uns
Besucht am 23.10.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 62 EUR
Es war mal wieder Theaterzeit. Im Dresdner Boulevardtheater wurde die Lebensgeschichte eines noch immer lebenden DDR-Stars erzählt, in welcher er selbst mit seinen 80 Jahren die Hauptrolle selbst spielte. Seine Lieder waren in unserer Kindheit ständig präsent, und vor allem zu Weihnachten wurde sine Platte „Weihnachten in Familie“ aufgelegt. Selbst heute noch gehört diese Platte zu unserem Weihnachtsritual. Der Abend sollte eine Überraschung für meine Frau sein. Da meine Frau auch das italienische Essen liebt, bot es sich also auch ob mangelnder Gastronomie in dieser Ecke an, im benachbarten Hotel Elbflorenz das italienische Restaurant „Quattro Cani“ zu besuchen. Die Reservierung habe ich bereits einige Wochen vorab online erledigt, was problemlos funktionierte.
An besagten Abend ging es nun also ins Dresdner World Trade Center, wo Comödie, Boulevardtheater als auch das Hotel Elbflorenz beheimatet sind. Den fahrbaren Untersatz bekommt man zu angemessen Preisen in der hauseigenen Tiefgarage unter. Von dort erreicht man dann trockenen Fußes die oben beschriebenen Örtlichkeiten.
Das Restaurant „Quattro Cani“ befindet sich wie bereits beschrieben im Hotelbereich des Hotels Elbflorenz, und ist durch einen separaten Eingang von außen, als auch über die Hotellobby zu erreichen. Da wir aus der Tiefgarage kamen, nutzten wir natürlich die Hotellobby.
Vorbei an Rezeption und Hotelbar ging es in einen Seitenflügel, wo wir von einer freundlichen, jungen Servicedame begrüßt wurden. Sie checkte unsere Reservierung und brachte uns an unseren Platz in einer Ecke des Restaurants. Gleichzeitig wurden die Speisekarten, welche gern einmal einen neuen Einband vertragen könnten, gereicht, und gefragt ob denn schon ein Wunsch nach Getränken bestand.
Wir erbaten uns jedoch erst einmal Zeit, um in der Karte kurz nach den Getränken zu schauen. In der Zwischenzeit begleitete sie schon wieder die nächsten Gäste an ihren Platz, und kam zu uns zurück. Die Getränke hatten wir, und so orderten wir:
Getränke:
· 1x 0,5ér Feldschlösschen Rubin für 6,00 € · 1x 0,25ér Pinot Grigio für 9,00 €
Interessant fand ich hierbei in der Getränkekarte, dass Feldschlösschen Pils, Schwarzer Steiger und Erdinger Weissbier als feste Biere vom Fass ausgeschenkt werden. Als zusätzliche Rubrik gab es dann noch den „4. Hahn“. Hier sollte man das Servicepersonal fragen, welches Bier momentan am 4. Hahn ausgeschenkt wird. Heute war es ebend das leckere Rubin von der Dresdner Feldschlösschen Brauerei.
Die Dame entschwand zur Theke, und wir konnten somit erst einmal die Speisekarte genauer studieren. Ob ihrer Lage hier, und der Tatsache das dieses Restaurant rings um Comödie und Theater das einzigste Restaurant ist, und viele derer Besucher vor den Veranstaltungen essen gehen wollen, waren auch die Preise entsprechend gehoben. Zur Auswahl stand die gewohnte italienische Küche mit verschiedenen Antipasti als Vorspeise, 12 Pasta Gerichten zwischen 15 und 19 Euronen, 9 Pizzen für 15 bis 19 Euro sowie 3 Fisch bzw. Fleischgerichten für 24 Euro. Unser Entschluss stand recht schnell fest, es sollte Antipasti und Pizza werden.
Nachdem die junge, freundliche Dame also unsere Getränke an den Tisch gebracht hatte, nahm sie unsere Speisewünsche auf. Interessant dabei, sie nutzte weder Zettel noch irgendein anderes elektronisches Helferlein, sondern prägte sich auch von den benachbarten Tischen die Wünsche ein. Wir orderten als:
Vorspeise:
1x ANTIPASTO MISTO als kleine Portion – eine Auswahl saisonaler italienischer Wurst & Käse, ofenwarmes Gemüse, Oliven und Blattsalat für 9,90 €
Hauptspeise:
· 1x Pizza SALMONE mit Crème fraîche, Lachswürfel, Babyspinat, Tomaten und Ziegenkäse für 18,90 € · 1x Pizza TOSCANA mit Tomatensoße, Mozzarella, Champignons, Schinken, Salami, Oliven und Balsamico für 17,90 €
Kurz nachdem unsere Bestellung aufgenommen war, kam sie wieder an unseren Tisch, und brachte einen kleinen Gruß aus der Küche. Dies war ein Tomatendip als Frischkäsecreme mit getrockneten Tomatenschnipseln obenauf und zwei Scheiben Baguette. Dieser Gruß aus der Küche war locker leicht, cremig und angenehm würzig, das Baguette war leider schon zu lange aufgeschnitten, und dadurch etwas trocken. Ich will ja nicht meckern, aber ob der Menge der Tomatencreme hätten es dann doch sollen 4 Scheiben Baguette sein können.
Nun hatten wir erst einmal Zeit uns etwas im Restaurant umzusehen. Es war bis auf den letzten Platz besetzt, und anhand des Altersdurchschnitts war klar zu erkennen das wir diese Gäste wohl wenig später im Theater wieder treffen werden. Das Restaurant ist komplett ebenerdig und auch für Rollstuhlfahrer gut zu erreichen. Die Toiletten teilt man sich mit der Hotelbar. Der Raum des Restaurants ist eigentlich nur ein großer Quader, ohne speziell abgetrennte Segmente. Große Fenster zur Straße als auch in den Innenhof bringen reichlich Licht herein. Die Tische sind beliebig stellbar, somit kann auch größeren Gruppen Genüge getan werden. Die Stühle als auch die Stühle aus dunklem Holz, und ausreichend groß. Die Stühle noch mit einem dicken Polster für den Hintern gut ausgestattet. Insgesamt vielleicht nicht unbedingt schön, aber als Hotelrestaurant völlig ausreichend.
Knappe 5 Minuten nach dem Gruß aus der Küche kam dann auch schon der Antipasti Teller ANTIPASTO MISTO als kleine Portion. Dieser war gut belegt mit frisch in Knoblauchöl gegrillten Paprika und Pilzen. Als kalte Variante standen eingelegte Zwiebel, getrocknete Tomate, Oliven und frischer Salat parat.
Drei verschiedene Käsesorten, vom schmelzigen, herzhaften Weichkäse bis zum Hartkäse war eine gute Auswahl dabei. Zwei verschiedene, scharfe Salami rundeten die Antipasti ab. Einzig die Scheibe Putenbrust, welche sehr stark an abgepackte Wurst erinnerte, passte nicht so recht dazu. Für meine Frau war der Antipasti Teller leider nicht genießbar, da er ob des darüber gestreuten Pfeffers für sie dann doch zu scharf war. Auch hier wieder das leider zu trockene Baguette.
Nach der Vorspeise hatten wir nun ausreichend Zeit uns zu unterhalten, denn auf unsere Pizzen sollten nun noch eine halbe Stunde warten. Dann kamen aber zwei große Teller mit den riesigen Pizzen darauf.
Meine Frau hatte sich heute für die Pizza SALMONE entschieden. Ein knusprig breiter Rand mit ausreichend Röstaromen versehen, begrenzte die gut belegte Pizza. Der hauchdünne Boden musste dafür allerhand Belag aufnehmen.
Neben frischen, würzigen Crème fraîche mit diversen Kräutern waren das auch dicke Lachswürfel, reichlich frischer Spinat und ebenfalls reichlich, sehr würziger Ziegenkäse vorhanden. Kleine gebratene Kirschtomaten ergänzten das Ganze. Letztendlich war es eine große, reichlich und gut belegte Pizza.
Bei mir sollte es heute mal nicht scharf sein, so orderte ich die Pizza TOSCANA. Auch meine Pizza war so groß wie der Teller. Der breite Rand war mir persönlich allerdings zu viel und zu knusprig, sodass ich diesen dann ab der Hälfte der Pizza entfernte und liegen ließ.
Ansonsten war auch meine Pizza gut und reichlich belegt. Als Grund gab es eine würzige Tomatensoße, auf welcher dann viele Scheiben Schinken und Salami verteilt wurden. Die Salami auch hier wieder ordentlich würzig, der Kochschinken angenehm mild. Zwischen den Wurstscheiben waren dann etliche frische Champignons und in dünne Scheiben geschnittene schwarze Oliven verteilt. Was wäre eine italienische Pizza ohne Mozzarella? Also gab es auch diesen hier auf der Pizza, und das nicht zu wenig. Auch diese Pizza war reichlich, und auch ich als guter Esser war danach pappe satt.
Pünktlich konnten wir das Lokal verlassen, und uns dann fast drei Stunden die Lebensgeschichte und die Lieder von unserem ehemaligen DDR-Star anhören.
Unser Fazit: wir ließen zu zweit 61,70 € im Quattro Cani in Dresden. Ein freundliches, junges Team, was immer auf den Gast fokussiert ist. Gut belegte Pizzen, nur die Preise waren dann doch etwas oho. Da kann man sagen was man will, für nen halben Liter Bier 6 Euronen und für ne Pizza fast 20 Euro ist schon heftig. Aber die Lage gestattet es, es gibt keine Konkurrenz weit und breit.
Es war mal wieder Theaterzeit. Im Dresdner Boulevardtheater wurde die Lebensgeschichte eines noch immer lebenden DDR-Stars erzählt, in welcher er selbst mit seinen 80 Jahren die Hauptrolle selbst spielte. Seine Lieder waren in unserer Kindheit ständig präsent, und vor allem zu Weihnachten wurde sine Platte „Weihnachten in Familie“ aufgelegt. Selbst heute noch gehört diese Platte zu unserem Weihnachtsritual. Der Abend sollte eine Überraschung für meine Frau sein. Da meine Frau auch das italienische Essen liebt, bot es sich also auch... mehr lesen
4.0 stars -
"Gute und große Pizza, Top-Servicekräfte-leider schmälert der Preis die Punktezahl" JenomeEs war mal wieder Theaterzeit. Im Dresdner Boulevardtheater wurde die Lebensgeschichte eines noch immer lebenden DDR-Stars erzählt, in welcher er selbst mit seinen 80 Jahren die Hauptrolle selbst spielte. Seine Lieder waren in unserer Kindheit ständig präsent, und vor allem zu Weihnachten wurde sine Platte „Weihnachten in Familie“ aufgelegt. Selbst heute noch gehört diese Platte zu unserem Weihnachtsritual. Der Abend sollte eine Überraschung für meine Frau sein. Da meine Frau auch das italienische Essen liebt, bot es sich also auch
Geschrieben am 25.11.2024 2024-11-25| Aktualisiert am
25.11.2024
Besucht am 03.11.2024Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 102 EUR
In diesem Jahr gab es auf der Insel Fehmarn seit langen mal wieder mehrere Eröffnungen von neuen Restaurants. Teilweise waren einige schon länger zu, teilweise nicht mehr rentabel. So wagten sich nun also neue Gastronomen ans Werk.
So auch im Restaurant Dünendeck, welches aus einem Imbiss am Campingplatz Miramar entstand.
Vorerst wurde im Frühjahr die Strandbar eröffnet, derweil gingen die umfangreichen Umbauarbeiten als auch der teilweise Neubau des Restaurants voran. Am 4. Juli öffneten sich dann auch die Türen des neuen Restaurants, und man versprach einen neuen kulinarischen Hotspot auf Fehmarn. Es sollte Traditionelle Küche mit modernem Twist gepaart werden. Also gab es ja für uns und Opi Hartwig nichts anderes als diese neue Location einmal auf Herz und Nieren zu testen. Und da hatten wir uns was vorgenommen, denn als wir Wastel´s Lucie im Laden besuchen waren, schnackten wir so mit ihrer Kollegin, und diese meinte das es da sehr unterschiedliche Aussagen gibt. Von ganz schlecht bis gut. Na da sind wir ja gespannt. Die Reservierung über Open Table erfolgte natürlich problemlos.
Die wenigen Kilometer bis an den Fehmarnsund haben wir schnell bewältigt, den fahrbaren Untersatz konnten wir auf dem Restaurant eigenen Parkplatz, abseits des Campingplatzes abstellen. Uns begrüßte ein großer, heller Glaskasten, welcher über einen leichten Schotterweg und wenige Stufen erreichbar war. Drinnen angekommen wurden wir von einer älteren Dame begrüßt, und sogleich forsch in die rechte Seite des Restaurants gebeten, da auf der linken Seite noch der Fußboden versiegelt werden müsse.
Komisch das da trotzdem die Tische eingedeckt waren, aber da scheint man ja die Bauarbeiter hier freundlich zu begrüßen und zu bewirten. Oder hatte man keine Lust das ganze Restaurant zu bewirtschaften?
Wir gingen also auf die rechte Seite, dort waren 2 Tische besetzt, ein weiteres Pärchen kam dann noch einige Zeit nach uns. Mehr war nicht für den Abend. Ok, der Campingplatz ist geschlossen, der normale Bürger verirrt sich nicht unbedingt hier raus.
Wir nahmen also Platz an dem uns zugewiesenen Tisch. Dabei fiel mir auf das der rechte Teil mit Hochstühlen oder aber mit großen Sesseln ausgestattet war, während der linke Teil fast ausnahmslos mit Stühlen bestückt war. Die Sessel waren zwar groß und weich, zum Essen saß man aber sehr ungemütlich, da man immer auf der vorderen Kante gesessen hat, um überhaupt an den Tisch zu kommen. Gerade für ältere Leute wie Opi Hartwig ist das nicht angenehm.
Des Weiteren fiel uns auf, dass es im Glaskasten recht frisch ist, so hatten die Damen an den beiden Nachbartischen ihre Jäckchen an, meine Frau folgte ihrem Beispiel fröstelnd alsbald.
Auch unschön, wenn man auf Toilette muss, verlässt man das Restaurant, geht an das Ende des Hauses, welches den Sozialtrakt des Campingplatzes beherbergt, und kann im Sommer zwischen den Campern sein Geschäft verrichten. Ich musste im Regen raus, was nicht unbedingt besser war. Auch nicht schön, Handtücher oder ähnliches waren Fehlanzeige.
In der Zwischenzeit kam dann auch die „nette“ Dame vom Anfang wieder an unseren Tisch, und überbrachte die Speisekarten, welche wie in letzter zeit hier auf Fehmarn in Mode gekommen, als großes Platzdeckchen ausgehändigt werden.
Als Platzdecken durften sie allerdings nicht benutzt werden, denn nach der Bestellung wurden sie wieder eingesammelt. Warum mach ich dann solche riesigen Karten? Bei der Übergabe der Speisekarten fiel mir dann bei der Dame auch auf, dass ihr „Latz“ von oben bis unten vollgegleckert war. Ein frisches Shirt wäre hier mal angebracht gewesen.
Beim Blick auf die Speisekarte mussten wir dann doch zweimal schauen, und gegenüber den sonstigen hohen Preisen hier auf Fehmarn war das dann schon oberste Fahnenstange, zumindest für uns. Die Speisekarte geht quer durch den Gemüsegarten und bietet vom Burger über Fleisch und Fisch zu Pasta und Vegi so ziemlich alles. Ob das dann alles auch so frisch ist? Na wir werden sehen. Unsere Wahl stand recht schnell fest und so wollten wir bestellen. Meine Frau wollte ursprünglich eine Tomatensuppe, gabs nicht mehr, war aus. Ok. Ich wünschte die ganze Scholle nach Finkenwerder Art, auch die war aus. Bei drei besetzten Tischen? Na gut, dann soll es ebend das Labskaus werden. Auf die Frage ob er denn frisch zubereitet werde antwortete die gute Dame wenigstens wahrheitsgemäß. Das Labskaus kommt hier aus der Dose, wird aufgehübscht und mit Rollmops und einem frischen Spiegelei serviert. Waaaaas??? Und das für 20 Euro? Nein danke….. Letztendlich bestellten wir dann ebend zum allerersten Male alle drei dasselbe.
Getränke:
· 2x 0,3ér Grevensteiner Bier für 4,10 € · 1x 0,2ér Riesling Mineralgestein vom Weingut Manz Rheinhessen für 7,40 €
Vorspeise:
· 1x Käse-Lauch Suppe mit Salsiccia-Brät Einlage für 7,50 €
Hauptspeise:
· 3x Pannfisch Kabeljaufilet mit Bratkartoffeln, Senfsauce und kleinem Salat für je 26,00 €
Warum die gute Dame nun trotz fast leerem Lokal geschlagen 15 Minuten für unsere Getränke benötigte erschloss uns so auch nicht ganz. Aber vielleicht ist sie nicht aus der Gastronomie, denn Weingläser fasst man ja eigentlich auch nicht am Bauch an, wenn man sie statt auf einem Tablett per Hand zu Tisch bringt. Das weiß ja selbst ich das der lange Stiel am Glas für solche Zwecke dran ist. Fingerabdrücke am Glas sind dann ein unschöner Nebeneffekt, und veranlasste uns das Glas zurück gehen zu lassen. Die Stimmung der Dame war dann natürlich entsprechend….. Über die Getränkepreise hier brauchen wir gar nicht zu reden, ich glaube Wastel hätte das verwehrt, denn 4,10 € für ein 0,3ér Glas Bier sind dann doch schon fast Oktoberfestpreise.
Kurz vorher gab es einen kleinen Gruß aus der Küche. Hummus mit rotem Pfeffer und Baguette. Warum man hier Hummus serviert, sonst gibt es ja hier eine arabische Küche, erschließt sich mir nicht. Kann man, im Gegensatz zum völlig vertrockneten Baguette essen, meine Frau ließ es aber ob des roten Pfeffers links liegen.
Unmittelbar nach unseren Getränken kam zeitgleich meine Käse-Lauch Suppe. Diese hatte mal eine völlig andere Farbe als auch Konsistenz als wie ich sonst diese Suppe aus der heimischen Küche kenne.
Hier war sie fast schon kräftig gelb, was sicher auch an der Farbe vom verwendeten Schmelzkäse liegen kann. Sie war sehr herzhaft, was an diesem fast schon scharfen Salsiccia-Brät liegen kann. Dazu viel frischer Lauch und knusprige Croutons. Ja, die war schon mal was.
Eine viertel Stunde nach meiner Vorsuppe bekam jeder eine Schale mit Salat, welcher zum Pannfisch dazu gehörte. Während der untere Teil ausnahmslos mit trocknem Blattsalat gefüllt war, gab es oben auf ein paar Schnitzen von der Karotte und Sprossen, welche so scharf waren, dass man von dem anderen Gemüse nichts mehr schmeckte. Das Ganze war mit reichlich dünnem, nicht schmeckendem Balsamico Dressing „verziehrt“. Nach den ersten Bissen ließen wir alle drei die Schüssel links liegen, und rührten sie nicht mehr an. Wir waren uns einig, das war nix.
Aber es sollte nicht besser werden. Denn unser Pannfisch war nicht das, was versprochen wurde. Vom Kabeljau war das Wenigste drauf, dafür war zusätzlich noch Lachs und Seelachs auf dem Teller. Auf unsere Beschwerde das wir doch wie laut Karte Kabeljau bzw. Dorsch möchten, wurde uns nur pampig entgegnet das man jetzt die Karte geändert hat und es nun so austeile.
Dann aber bitte auch neue Karten drucken, bzw. dies bei der Bestellung kundtun. Wenn wir doch jetzt wenigstens vom Fisch entschädigt gewesen wären, aber hier müssen wir leider sagen das der Fisch nicht 2-mal sondern 3-mal gestorben ist. Der Fisch war „furztrocken“, uns kam es so vor als wenn der bereits mehrmals warm gemacht worden wäre.
Solch schlechten Lachs habe ich lange nicht gehabt, aber auch der Dorsch und der Seelach waren nichts. Wobei wir uns noch immer über das winzig kleine Stück Dorsch ärgerten. Ebenfalls ärgerlich waren die Bratkartoffeln. Diese haben zwar knusprigen Speck und Zwiebel gesehen, aber wahrscheinlich wurden diese erst nach der Zubereitung hinzugefügt.
Die Bratkartoffeln selbst waren diesen Namen nicht ansatzweise wert. Pappig weich, fettig und null gewürzt. Dazu ertranken sie zusätzlich in der Senfsoße, sodass das eine einzige Matsche wurde. Schade, so schlecht habe ich lange nicht mehr gegessen.
Was uns beim Essen sehr sauer aufstieß, war die Tatsache das sich die beiden Bedienungen hinter der Theke lautstark über uns lustig machten und uns nachäfften das wir ja mit dem Pannfisch nicht zufrieden wären. Kundenfreundlichkeit wird hier großgeschrieben. Zur Ehrrettung muss ich noch sagen, dass unsere Bedienung uns als „Entschädigung“ noch einen Espresso oder Schnaps aufs Haus angeboten hatte. Wir lehnten aber dankend ab. Von der Kollegin kam dann nur die Bemerkung das sie bei solchen Gästen nicht immer so betteln soll. Aha.
Das Essen sollte uns aber noch den ganzen Abend begleiten, denn bereits auf der Heimfahrt bekam meine Frau ordentliche Magenkrämpfe und verbrachte den Abend auf dem Sofa. Aber auch Opi Hartwigs Bauch als auch meiner rumorten, was ich sonst so nicht kenne. Da halfen dann auch die vielen Jubi bei Opi Hartwig nicht mehr. Da schien an dem Fisch doch etwas „faul“ gewesen zu sein.
Wir waren gewarnt, Lucie´s Kollegin sollte Recht behalten.
Unser Fazit: wir ließen zu dritt 101,10 € im Dünendeck auf Fehmarn. Für uns die schlechteste Gastronomie auf der Insel. Nicht nur beim Essen, auch beim Personal. Wir kommen nicht wieder, aber auf uns wird man auch verzichten können. Ob allerdings die Camper die hohen Preise auf Dauer so mittragen glaube ich kaum.
In diesem Jahr gab es auf der Insel Fehmarn seit langen mal wieder mehrere Eröffnungen von neuen Restaurants. Teilweise waren einige schon länger zu, teilweise nicht mehr rentabel. So wagten sich nun also neue Gastronomen ans Werk.
So auch im Restaurant Dünendeck, welches aus einem Imbiss am Campingplatz Miramar entstand.
Vorerst wurde im Frühjahr die Strandbar eröffnet, derweil gingen die umfangreichen Umbauarbeiten als auch der teilweise Neubau des Restaurants voran. Am 4. Juli öffneten sich dann auch die Türen des neuen... mehr lesen
1.0 stars -
"Das für uns schlechteste Restaurant auf der Insel-im Esssen als auch im Service" JenomeIn diesem Jahr gab es auf der Insel Fehmarn seit langen mal wieder mehrere Eröffnungen von neuen Restaurants. Teilweise waren einige schon länger zu, teilweise nicht mehr rentabel. So wagten sich nun also neue Gastronomen ans Werk.
So auch im Restaurant Dünendeck, welches aus einem Imbiss am Campingplatz Miramar entstand.
Vorerst wurde im Frühjahr die Strandbar eröffnet, derweil gingen die umfangreichen Umbauarbeiten als auch der teilweise Neubau des Restaurants voran. Am 4. Juli öffneten sich dann auch die Türen des neuen
Jonas Merolds Restaurant ist wieder da, nach langen Monaten der Sanierung. Es bleibt einer der spannendsten und vor allem zeitgenössischsten Orte Berlins.
Man kann, nein muss dieses Eckrestaurant in der in kulinarischen Dingen überraschend umtriebigen Pannierstraße durchaus als ein kleines Wunder beschreiben. Als ein Lehrstück der Geduld und Beharrlichkeit. Dass nämlich ein junger Koch seinen ersten und mit allerlei Kraftanstrengungen finanzierten Laden bereits nach eineinhalb Jahren schließen muss. Und dass dann aus den anvisierten vier Monaten für die notwendige Kellersanierung 16 Monate werden, so etwas hätten die meisten Jungunternehmer nicht überlebt.
Jonas Merold aber, der über seine Ausbildung bei Tim Raue sagt, dass er dort vor allem ein radikal strukturiertes Arbeiten gelernt habe, ist wieder da. Mit einigen spektakulären Pop-ups und buchstäblichen Brot-und-Butter-Jobs hat er die Zeit irgendwie überstanden und nun ein neues, kleines Team an seiner Seite: Sommelier Anton Sterly, der im Grill Royal durch die gute Schule des Gastgebens gegangen ist. Und Sous-Chef Toby Latimer, der etwa in der Gastro-Pub-Legende St. Johns in London das Feine im Herzhaften gefunden hat.
Diese Einflüsse soll man künftig im Merold häufiger schmecken: Britische Pies wird es vielleicht geben und französisches Saucen-Handwerk. Als Ergänzung zu den Klassikern der Merold-Küche, den mit allerlei Fermenten garnierten Camembert etwa, wobei es nun ein merklich intensiver schmeckender Brie ist. Oder den ikonischen Bratwurst-Gang. Wie gehabt kommt das Fleisch von den Freilandrindern von Gut & Bösel. Wie gehabt gibt es neben dem Vier- und Fünf-Gang-Menü (62 bzw. 78 Euro) alle Teller auch à la carte.
Jonas Merolds Restaurant ist wieder da, nach langen Monaten der Sanierung. Es bleibt einer der spannendsten und vor allem zeitgenössischsten Orte Berlins.
Man kann, nein muss dieses Eckrestaurant in der in kulinarischen Dingen überraschend umtriebigen Pannierstraße durchaus als ein kleines Wunder beschreiben. Als ein Lehrstück der Geduld und Beharrlichkeit. Dass nämlich ein junger Koch seinen ersten und mit allerlei Kraftanstrengungen finanzierten Laden bereits nach eineinhalb Jahren schließen muss. Und dass dann aus den anvisierten vier Monaten für die notwendige Kellersanierung 16... mehr lesen
Restaurant Merold
Restaurant Merold€-€€€Restaurant03062733210Pannierstraße 24, 12047 Berlin
stars -
"Jonas Merold ist zurück: Ende der Baustelle" JenomeJonas Merolds Restaurant ist wieder da, nach langen Monaten der Sanierung. Es bleibt einer der spannendsten und vor allem zeitgenössischsten Orte Berlins.
Man kann, nein muss dieses Eckrestaurant in der in kulinarischen Dingen überraschend umtriebigen Pannierstraße durchaus als ein kleines Wunder beschreiben. Als ein Lehrstück der Geduld und Beharrlichkeit. Dass nämlich ein junger Koch seinen ersten und mit allerlei Kraftanstrengungen finanzierten Laden bereits nach eineinhalb Jahren schließen muss. Und dass dann aus den anvisierten vier Monaten für die notwendige Kellersanierung 16
Geschrieben am 20.11.2024 2024-11-20| Aktualisiert am
20.11.2024
Besucht am 02.11.20244 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Mein fehmarnscher Sonnenschein besuchte zeitgleich wie wir bei Opi Hartwig waren ihre Mutter auf der Insel. Da es mit einem gemeinsamen Abendessen nicht so recht klappen sollte, lud sie uns kurzerhand zum Kaffee ein. Ende Oktober ist das allerdings gar nicht mal so einfach auf der Insel, da bereits viele der Hofcafés geschlossen haben. Nicht so jedoch das Hofcafé Albertsdorf im Süden der Insel.
Eine Reservierung vorab ist nicht möglich, also mussten wir auf gut Glück dahin.
Bereits als wir auf der Straße zum Hofcafé Albertsdorf um die Ecke bogen, war uns klar, dass nicht nur wir das letzte Wochenende vor der Winterpause hier noch nutzen möchten. Kommen im Sommer doch recht viele Gäste mit ihren Fahrrädern hier vorbei, stand heute der Hof als auch die ganze Straße mit Autos voll.
Der Gästegarten war gut besucht, vor dem Hofcafé stand eine lange Schlange. Bevor wir nun also die 91-jährige Mutter zum Café brachten, machte ich mich erst einmal auf in das Hofcafé, um nach einem freien Tisch zu schauen. Ich hatte Glück, eine Familie war gerade fertig, und wollte in den nächsten Minuten gehen. Also rief ich meine drei Damen herein.
Das Hofcafé Albertsdorf ist wie viele Hofcafés hier auf Fehmarn in der alten Scheune des Hofes untergebracht, welcher schon seit Generationen bewirtschaftet wird. Ein kleiner Innenbereich lädt zum Verweilen ein, der größere Gästebereich ist jedoch im Garten wo unzählige Sitzmöglichkeiten warte. Während im Außenbereich Strandkörbe und Holzbänke zum Verweilen einladen, ist der Innenbereich irgendwie zusammengestückelt. Verschiedene Dekore und Formen von Stühlen und Bänken sind vorhanden, man sitzt bequem auf dem gepolsterten Gestühl. So richtig Ruhe ist jedoch im Café nicht angesagt, da der Bereich zur Bedienungstheke offen war. Das störte auch oftmals, da es durch die offene Tür frisch hereinzog.
Hab ich ja nun schon die Bedientheke angesprochen, so muss man sich hier nun anstellen, denn das Café ist ein reiner Selbstbedienungsladen. Hinter der Bedientheke wuseln drei junge Damen, im Küchenbereich sind weitere Mitarbeiter mit der Zubereitung der Getränke beschäftigt.
Wir zogen uns nun also wieder die Jacke an, denn die Schlange vor der Theke reichte ja bis draußen vor die Tür. Nach fast einer viertel Stunde waren wir nun endlich bis zur Theke vorgedrungen, und konnten hier aus einer Vielzahl von selbst gebackenen Kuchen und Torten auswählen.
· 1x Pott Kaffee für 2,70 € · 1x Cappuccino für 2,80 € · 1x großer Cappuccino für 4,00 € · 1x Latte Macchiato für 3,80 €
Kuchenauswahl:
· 1x Pflaumenkuchen mit Zimt für 3,30 € · 1x Brombeer-Schnitte für 3,95 € · 1x Mohn-Marzipan-Torte für 4,25 € · 1x Opa Alfons Käsetorte für 3,70 € · 1x Fehmarnscher Kröpel für 2,70 €
Nachdem wir bezahlt haten, mussten wir uns nun etwas an die Seite stellen, denn die Kuchen und Getränke wurden nun auf zwei Tabletts angerichtet, und uns dann überreicht, damit wir sie zum Tisch bringen konnten. Für den Außenbereich gibt es ein extra „Ausgabefenster“ von der Küche aus. Nachdem wir uns schließlich durch manchmal uneinsichtige Menschen mit unseren Tabletts gedrängt hatten, kamen wir zum Glück heile an unserem Tisch an und konnten den Kuchen verteilen.
Die hier angebotenen Heißgetränke waren gut, stammen sie doch aus einem ordentlichen Kaffeevollautomaten und es werden scheinbar auch gute Kaffeebohnen verwendet.
Die hier angebotenen Kuchen sind alle in der Hofeigenen Backstube hergestellt. Die Zutaten, vor allem die verwendeten Früchte, kommen ausschließlich von der Sonneninsel Fehmarn. Die Konditormeisterin des Hauses kredenzt ebenfalls ausgefallene Torten für die verschiedensten Anlässe.
Opa Alfons Käsetorte, den sich meine Frau wünschte, war mit reichlich Käse, aber auch Rosinen und äpfeln gebacken. Dies ist wohl ein Rezept vom Großvater des Hauses, und eine Spezialität des Nordens. Wir kennen Käsetorte anders, diese war nicht schlecht.
Mir hatte es der Pflaumenkuchen mit Zimt angetan. Obwohl noch kein Weihnachten, wollte ich dies probieren. Im fluffig weichen, hohen Teig waren jeweils halbe Pflaumen verarbeitet, eine dezente Zimt Note war vernehmbar.
Unsere älteste am Tisch nahm sich die Brombeer-Schnitte vor. Diese wird ohne jegliches Mehl in den Zutaten gebacken, was für entsprechende Allergiker nicht schlecht ist. Gut war auch, dass in der Brombeercreme die Früchte so klein zerkleinert wurden, das von den kleinen Kernchen der Brombeere nichts mehr übrig war, was gerade für Senioren ja nicht schlecht ist.
Das letzte Stück Kuchen am Tisch war die Mohn-Marzipan-Torte, und wenn man Mohn mag, war das die richtige Entscheidung, denn davon gab es in zwei Schichten reichlich. Die anderen beiden Schichten waren mit einer Marzipan-Creme-Füllung versehen und obenauf noch einmal eine Schicht Marzipan.
Der Fehmarnscher Kröpel gehört hier oben einfach überall dazu. Er wird in Massen auf dem Wochenmarkt verkauft, und war auch hier im Café der Renner, denn die Mannschaft in der Küche kam mit dem Produzieren der Kröpel kaum hinterher. Ich weiß nicht was an den Dingern nun so besonders oder anders ist, in unseren Breitengraden sind sie als Quarkbällchen bekannt, in anderen als Krapfen. Auf Fehmarn gibt es im Sommer sogar ein Kröpelfest. Wir fanden sie nun nicht so viel anders als zu unseren heimischen Quarkbällchen, aber so frisch aus der Fritöse schmecken die Dinger schon saugut.
Wir verbrachten einen schönen Nachmittag hier im Hofcafé Albertsdorf, welches am folgenden Tag dann in die wohlverdiente Winterpause ging.
Unser Fazit: mein fehmarnscher Sonnenschein ließ hier im Hofcafé Albertsdorf 29,80 € für uns viere, was für ein Café schon sehr günstig ist. Eine riesige Auswahl an frischem, selbst gebackenem Kuchen lädt zum Verweilen ein. Dann aber allerdings lieber im Sommer, wenn man in dem ausgedehnten Gästegarten sitzen kann. Drinnen ist es dann doch zu trubelig.
Mein fehmarnscher Sonnenschein besuchte zeitgleich wie wir bei Opi Hartwig waren ihre Mutter auf der Insel. Da es mit einem gemeinsamen Abendessen nicht so recht klappen sollte, lud sie uns kurzerhand zum Kaffee ein. Ende Oktober ist das allerdings gar nicht mal so einfach auf der Insel, da bereits viele der Hofcafés geschlossen haben. Nicht so jedoch das Hofcafé Albertsdorf im Süden der Insel.
Eine Reservierung vorab ist nicht möglich, also mussten wir auf gut Glück dahin.
Bereits als wir auf... mehr lesen
Hofcafé Albertsdorf
Hofcafé Albertsdorf€-€€€Cafe, Take Away04371502524Albertsdorf 13, 23769 Fehmarn
4.0 stars -
"frisch gebackener Kuchen im Hofcafe-im Sommer ein Kleinod" JenomeMein fehmarnscher Sonnenschein besuchte zeitgleich wie wir bei Opi Hartwig waren ihre Mutter auf der Insel. Da es mit einem gemeinsamen Abendessen nicht so recht klappen sollte, lud sie uns kurzerhand zum Kaffee ein. Ende Oktober ist das allerdings gar nicht mal so einfach auf der Insel, da bereits viele der Hofcafés geschlossen haben. Nicht so jedoch das Hofcafé Albertsdorf im Süden der Insel.
Eine Reservierung vorab ist nicht möglich, also mussten wir auf gut Glück dahin.
Bereits als wir auf
Der Anbau vom Gasthof Minkwitz ist dem Erdboden gleich. Die sechs Wohnungen im Hauptgebäude sind nicht bewohnbar. Neun Menschen brauchen ein neues Dach überm Kopf. Im Gasthof geht nichts mehr, und das kurz vor Weihnachten.
Die Schnitzelfreitage im Gasthof „Zur alten Linde“ in Minkwitz sind legendär. Jahrzehntelang gab es fest eingeschworene Skatrunden, Jagdgenossen tagten dort und viele Gesellschaften feierten unvergessene Partys. Meistens war die Kegelbahn dazugebucht. Diese wurde in der Nacht zum Mittwoch dem 20.11.2024 ein Raub der Flammen. An das Weihnachtsgeschäft ist nicht zu denken, denn auch die Küche und Gasträume sind nicht nutzbar.
Das Gastwirtsehepaar Maren und Lutz Dietl, 57 und 59 Jahre alt, ist Mittwochvormittag von den Eindrücken der Nacht noch gebeutelt. Normalerweise hätten sie am Mittwoch, am Feiertag, das Gasthaus geöffnet. Lutz Dietl hätte in der Küche gestanden, seine Frau die Gäste bedient und auf ihre muntere, gutmütige Art mit ihnen gescherzt. Nun beantworten die zwei Fragen der Feuerwehr beziehungsweise Polizei. Mit der Brandursachenermittlerin Nadine Meier ist Lutz Dietl auf dem Trümmerfeld unterwegs, wo noch vor Kurzem die Kundschaft die eine oder andere ruhige oder fröhliche Kugel geschoben hat.
Bei einer Nachbarin harrten die Dietls stundenlang aus, während draußen die Einsatzkräfte um den Erhalt des Haupthauses kämpften. Normalerweise hätte die Dietls am Buß- und Bettag für Gäste geöffnet. Doch daran ist jetzt für viele Monate überhaupt nicht zu denken.
Das Lager vom Gasthof ist völlig dem Erdboden gleich. Dort hatte das Gastwirtsehepaar schon einiges für die Weihnachtszeit eingelagert. Im Lager standen die Tiefkühltruhen. Außerdem hatte Maren Dietl dort sämtliche Tischwäsche und sonstige Dekoration für Gast- und Gesellschaftsraum verstaut - alles ist komplett weg. Mutmaßlich vom Lager ging der Brand aus. Was die Ursache war, ist noch offen.
Etwa kurz vor 19 Uhr hatte der Sohn der Dietls den Brand entdeckt, 18.45 Uhr wurde laut Polizeiangaben der Alarm ausgelöst. René Gentzsch, Stadtwehrleiter von Leisnig und an diesem Tag Einsatzleiter, schildert: „Gemeldet wurde uns ein mittlerer Brand. Auf dem Weg nach Minkwitz erkannte ich von Weitem am Feuerschein: Das ist etwas Größeres.“
Gentzsch veranlasste die Nachalarmierung. Insgesamt waren 110 Einsatzkräfte am Einsatz beteiligt von Ortswehren der Kommunen Leisnig, Hartha, Jahnatal und Großweitzschen. Der starke Wind sei einerseits eine Herausforderung gewesen, andererseits stand er günstig: Die Flammen wurden vom Hauptgebäude des Gasthofs weg getrieben.
Ziel der Feuerwehr sei gewesen, das Übergreifen der Flammen auf das Haupthaus mit den Wohnungen und Gasträumen zu verhindern.
Und dann geht den Wirtsleuten noch durch den Kopf, wie sie das nun der Kundschaft beibringen, dass sie sich für ihre um Weihnachten geplanten Feiern ein anderes Domizil suchen müssen. Das Bestellbuch sei voll mit Familienfeiern, Klassentreffen und zahlreiche andere Gesellschaften. „Die meisten werden wohl mitbekommen, was uns passiert ist“, sagt Maren Dietl. Sie wolle zumindest versuchen, Reservierungen noch telefonisch abzusagen, das sei sie der Kundschaft schuldig.
Gefunden bei DNN
Wünschen wir dem Wirtspaar viel Kraft für den Aufbau und die Renovierung der Gastwirtschaft, das sie dann im neuen Jahr baldigst wieder öffnen können.
Der Anbau vom Gasthof Minkwitz ist dem Erdboden gleich. Die sechs Wohnungen im Hauptgebäude sind nicht bewohnbar. Neun Menschen brauchen ein neues Dach überm Kopf. Im Gasthof geht nichts mehr, und das kurz vor Weihnachten.
Die Schnitzelfreitage im Gasthof „Zur alten Linde“ in Minkwitz sind legendär. Jahrzehntelang gab es fest eingeschworene Skatrunden, Jagdgenossen tagten dort und viele Gesellschaften feierten unvergessene Partys. Meistens war die Kegelbahn dazugebucht. Diese wurde in der Nacht zum Mittwoch dem 20.11.2024 ein Raub der Flammen. An das... mehr lesen
Zur alten Linde
Zur alten Linde€-€€€Biergarten, Gasthof034321 12402Minkwitzer Landstraße 5, 04703 Leisnig
stars -
"Feuer im Gasthof „Zur Linde“-wie es nun weitergeht" JenomeDer Anbau vom Gasthof Minkwitz ist dem Erdboden gleich. Die sechs Wohnungen im Hauptgebäude sind nicht bewohnbar. Neun Menschen brauchen ein neues Dach überm Kopf. Im Gasthof geht nichts mehr, und das kurz vor Weihnachten.
Die Schnitzelfreitage im Gasthof „Zur alten Linde“ in Minkwitz sind legendär. Jahrzehntelang gab es fest eingeschworene Skatrunden, Jagdgenossen tagten dort und viele Gesellschaften feierten unvergessene Partys. Meistens war die Kegelbahn dazugebucht. Diese wurde in der Nacht zum Mittwoch dem 20.11.2024 ein Raub der Flammen. An das
Sehr geehrte Gäste,
wir schließen unser Ristorante ab dem 15. Oktober 2024 auf Grund von Renovierungsarbeiten.
Ab dem Frühjahr 2025 werden wir wieder öffnen. Ein genaues Datum steht noch nicht fest.
Wir werden Sie rechtzeitig auf unserer Website und den sozialen Medien informieren.
Bis dahin wünschen wir Ihnen eine gute Zeit!
Ihr Ristorante Paradiso-Team
Sehr geehrte Gäste,
wir schließen unser Ristorante ab dem 15. Oktober 2024 auf Grund von Renovierungsarbeiten.
Ab dem Frühjahr 2025 werden wir wieder öffnen. Ein genaues Datum steht noch nicht fest.
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Pizzeria Paradieso Am Hammerteich
Pizzeria Paradieso Am Hammerteich€-€€€Restaurant03625346796Schönauer Straße 4, 99887 Georgenthal
stars -
"Bis Frühjahr 2025 geschlossen wegen Renovierungsarbeiten" JenomeSehr geehrte Gäste,
wir schließen unser Ristorante ab dem 15. Oktober 2024 auf Grund von Renovierungsarbeiten.
Ab dem Frühjahr 2025 werden wir wieder öffnen. Ein genaues Datum steht noch nicht fest.
Wir werden Sie rechtzeitig auf unserer Website und den sozialen Medien informieren.
Bis dahin wünschen wir Ihnen eine gute Zeit!
Ihr Ristorante Paradiso-Team
Geschrieben am 05.11.2024 2024-11-05| Aktualisiert am
05.11.2024
Liebe Gäste und Freunde der Strandbar 54° Nord,
mit einem Herzen voller Dankbarkeit und einem Hauch von Wehmut möchten wir euch mitteilen, dass wir am
3. November 2024 die Türen schließen.
Die Zeit, die wir gemeinsam mit euch verbringen durften, war für uns alle etwas ganz Besonderes.
Wir haben unzählige schöne Momente, herzliche Begegnungen und unvergessliche Sonnenuntergänge erlebt, die uns immer in Erinnerung bleiben werden.
Doch während wir uns von diesem Kapitel verabschieden, blicken wir mit Freude und Zuversicht in die Zukunft.
Im Frühjahr 2025 werden wir an unserem neuen Standort, 245m landeinwärts, wieder die Türen öffnen.
Hier möchten wir euch dann wieder willkommen heißen und neue Erinnerungen schaffen, die wir gemeinsam erleben können.
Wir sind dankbar für eure Treue und die vielen schönen Erlebnisse, die wir miteinander teilen durften.
Euer Lächeln und eure Begeisterung haben unsere Strandbar zu einem besonderen Ort gemacht.
Wir freuen uns auf die letzten Stunden, die wir noch gemeinsam in der Strandbar 54° verbringen dürfen.
Herzliche Grüße vom Strand
Euer Strandbar 54° Nord - Team
Liebe Gäste und Freunde der Strandbar 54° Nord,
mit einem Herzen voller Dankbarkeit und einem Hauch von Wehmut möchten wir euch mitteilen, dass wir am
3. November 2024 die Türen schließen.
Die Zeit, die wir gemeinsam mit euch verbringen durften, war für uns alle etwas ganz Besonderes.
Wir haben unzählige schöne Momente, herzliche Begegnungen und unvergessliche Sonnenuntergänge erlebt, die uns immer in Erinnerung bleiben werden.
Doch während wir uns von diesem Kapitel verabschieden, blicken wir mit Freude und Zuversicht in die Zukunft.
Im Frühjahr 2025 werden... mehr lesen
Strandbar 54° Nord
Strandbar 54° Nord€-€€€Restaurant, Bar04863478175Ordinger Strand 999, 25826 Sankt Peter-Ording
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"Der alte Pfahlbau weicht dem Meer" JenomeLiebe Gäste und Freunde der Strandbar 54° Nord,
mit einem Herzen voller Dankbarkeit und einem Hauch von Wehmut möchten wir euch mitteilen, dass wir am
3. November 2024 die Türen schließen.
Die Zeit, die wir gemeinsam mit euch verbringen durften, war für uns alle etwas ganz Besonderes.
Wir haben unzählige schöne Momente, herzliche Begegnungen und unvergessliche Sonnenuntergänge erlebt, die uns immer in Erinnerung bleiben werden.
Doch während wir uns von diesem Kapitel verabschieden, blicken wir mit Freude und Zuversicht in die Zukunft.
Im Frühjahr 2025 werden
Besucht am 03.10.2024Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 145 EUR
Wie schnell doch die Zeit vergeht. Mittlerweile ist es schon wieder ein Jahr her, das wir bei unserem Lieblingsrestaurant auf Fehmarn, im Landgasthof Petersen in Landkirchen eingekehrt waren. Im Frühjahr hatten Petersen´s geschlossen, über den Sommer waren wir nicht auf Fehmarn. Also wurde es mal wieder Zeit in den altehrwürdigen Gasthof zu gehen. Auch Opi Hartwig hatte den Wunsch wieder zu Petersens zu gehen, und so bestellte ich vorab telefonisch einen Tisch für uns viere. Da wir gern zum Abend essen gehen, aber Petersens bereits 18 Uhr schon schließen, bot mir Peter Petersen an, spätestens um 17:30 Uhr im Restaurant zu sein, damit er dann seine Küche schließen kann. Das nahmen wir natürlich an, auch wenn Töchterchen die Augenbrauen hochzog, denn so zeitig ist ja nicht unser Fall.
Pünktlich waren wir wieder im Gasthof und wurden freundlich von Frau Petersen begrüßt, und unser Tisch uns zugewiesen. Mit uns waren noch 4 weitere Tische besetzt und zusätzlich ging Frau Petersen mit einem älteren Pärchen das Catering zu deren Feier hier im Hause durch. Die Speisekarte wurde gereicht, aber schon mit dem Hinweis das Schollenfilets ob der großen Bestellmenge beim Fischhandel nicht mehr machbar seien. Ansonsten gibt es weiterhin die gewohnten Speisen, da hat sich an der Speisekarte nichts geändert. Allerdings haben sich die Preise teilweise dann doch schon ganz erheblich nach oben geändert.
Nichts geändert hat sich im wunderschönen, alten Gastraum. Der ist bis auf das Mobiliar noch immer auf dem Stand von Anfang 1900, und es wäre eine Sünde daran etwas zu ändern.
Da wir am Nachmittag unterwegs waren und schon ein gutes Kaffeetrinken hinter uns hatten, verzichteten wir auf eine Vorspeise. Da wir ja bereits zu Hause wussten was wir bei Petersens essen wollen, brauchten wir also nicht lange in die Karte schauen, und bestellten:
Getränke:
· 1x 0,4ér König Pilsner (Köpi) für 4,90 € · 1x 0,2ér Coca cola für 2,90 € · 2x 0,2ér Grauburgunder zu je 7,90 €
Hauptspeisen:
· 1x Dorschfilet gebraten mit Senfsauce, Salzkartoffeln und Gurkensalat für 26,90 € · 1x Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln, Erbsen und Möhren für 19,90 € · 2x Fehmarnscher Sauerbraten mit Gemüse der Saison, Kartoffeln und süß-saurer Soße für je 27,90 €
Auf die Getränke warteten wir keine 5 Minuten, dann waren sie am Tisch.
Derweil konnte man in der Küche emsiges Treiben vernehmen. Peter stand am Kochtopf und legte sich für uns ins Zeug. Hier wird nach wie vor frisch gekocht, und genau das lieben wir ja an diesem Gasthaus. Gutbürgerliche, frische Küche.
Nach knapp 40 Minuten wurde es ruhig in der Küche, und Frau Petersen entschwand nach hinten in ebend jene. Wenig später waren sie und ihr Mann mit unseren vier Tellern am Tisch.
Opi Hartwig hatte sich wie gewohnt wieder dem Dorschfilet gebraten mit Senfsauce, Salzkartoffeln und Gurkensalat gewünscht. Wie sollte es anders sein. Kostete das Dorschfilet im letzten Jahr noch 24,90 €, war es in diesem Jahr zwei Euro teurer. Das ist moderat.
Nicht moderat dagegen ist, dass es letztes Jahr noch drei Dorschfilets auf dem Teller waren, dieses Jahr waren es nur noch zwei von ähnlicher Größe. Dann ist die Preissteigerung schon erheblich. Im Gegensatz zum letzten Jahr war der Dorsch jedoch heute auch etwas blass, vor allem aber die Senfsoße war zu dünn und fast zu fad. Das kennen wir eigentlich anders von Peter.
Der Fisch ansonsten gut gewürzt und schön weich. Natürlich gibt es hier die obligatorischen Fehmarnkartoffeln von den Feldern der Insel. Der Gurkensalat war frisch angerichtet und mit sehr viel Dill versehen. Insoweit passte das Essen, aber der Ticken von sonst fehlte heute.
Töchterchen hatte sich dem Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln, Erbsen und Möhren verschrieben. Der angebotene Fisch sagte ihr nicht zu, an den Fehmarnschen Sauerbraten traute sie sich nicht heran. Also gut. Auch das Schnitzel ist zum Vorjahr 2 Euronen teurer geworden. Zwei schön kross und dunkelbraun gebratene Schnitzel waren da zu sehen. Traditionell aus Kalbfleisch, welches herrlich zart war.
Gerne hätten die beiden Schnitzelchen etwas größer sein können. Einzig das Erbsen-und Möhrengemüse passte nach unserem Anschein nicht zum Anspruch des Hauses, denn dies sieht doch dann doch sehr stark nach Großhandel aus. Die Bratkartoffeln werden hier auf ganz andere Art-und Weise angerichtet als bei uns zu hause. Hier fehlten Speck-und Zwiebelstippen gänzlich, dafür waren die flach geschnittenen Kartoffelscheiben sehr knusprig und vor allem würzig gebraten. Im Gegensatz zu den sonst üblichen Bratkartoffeln triften diese hier auch nicht vor Fett. Mal was anderes.
Für meine Frau und mich stand von vornherein fest, wenn wir zu Petersens gehen, muss es der Fehmarnscher Sauerbraten sein. Und so orderten wir beide diese besondere Spezialität. Allerdings musste ich beim Blick in die Karte etwas schlucken, denn unser geliebter Sauerbraten war doch um 4 Euro teurer als im Vorjahr. Oha.
Dafür war er wieder gewohnt und gut und richtig lecker. Zwei dicke Scheiben Schweinekamm und zwei Hälften frischer Wirsingkohl säumten den Teller. Für Kartoffeln war kein Platz auf dem Teller, und so wurden sie in einem separaten Schälchen gereicht. Gut so. Der Fehmarnsche Sauerbraten aus dem Schweinenacken war wieder so zart und butterweich und durch den karamellisierten Zucker leicht süßlich. Der Geschmack des braunen Zuckers war im Fleisch deutlich vernehmbar, der Kamm aber trotzdem noch immer herzhaft würzig, und durch den Sud leicht sauer. Dazu diese dunkle und kräftige, süßlich-saure und herrlich sämige Soße, die dieses Gericht ordentlich abrundet.
Dazu nun noch als Fehmarnsche Spezialität der karamellisierte Wirsingkohl. Es war wieder ein außergewöhnliches Essen, und vor allem freut uns, das Wastel zwei Wochen nach uns dann endlich auch mal diese Fehmarnsche Spezialität hier in diesem Hause probiert hat. Gesprochen hatten wir ja bei unserem Treffen ausführlich davon.
Wir nahmen noch ein, zwei Getränke zu uns, und unterhielten uns gut mit Familie Petersen, und hoffen das wir dann im Dezember vielleicht wieder kommen können. Dann soll es wieder Sauerbraten und Ente geben. Na mal sehen, was es wird. Allerdings soll auch die Roulade hier legendär sein. Wir werden also doch noch öfters vorbeischauen müssen.
Unser Fazit: Opi Hartwig zahlte für uns vier im Landhaus Petersen in Landkirchen auf Fehmarn 144,80 €. Die Preise haben zum Vorjahr ganz schön angezogen, und damit zählen Petersens schon zu den höherpreisigen Restaurants auf der Insel. Der Zuspruch ist nach wie vor da, und auch wir werden wieder kommen. Dann passt sicher auch wieder der Dorsch mit Senfsoße.
Wie schnell doch die Zeit vergeht. Mittlerweile ist es schon wieder ein Jahr her, das wir bei unserem Lieblingsrestaurant auf Fehmarn, im Landgasthof Petersen in Landkirchen eingekehrt waren. Im Frühjahr hatten Petersen´s geschlossen, über den Sommer waren wir nicht auf Fehmarn. Also wurde es mal wieder Zeit in den altehrwürdigen Gasthof zu gehen. Auch Opi Hartwig hatte den Wunsch wieder zu Petersens zu gehen, und so bestellte ich vorab telefonisch einen Tisch für uns viere. Da wir gern zum Abend... mehr lesen
4.5 stars -
"Beim Dorsch hat Herr Petersen geschwächelt, der Fehmarnsche Sauerbraten war wieder spitze-wie leider auch die Preise" JenomeWie schnell doch die Zeit vergeht. Mittlerweile ist es schon wieder ein Jahr her, das wir bei unserem Lieblingsrestaurant auf Fehmarn, im Landgasthof Petersen in Landkirchen eingekehrt waren. Im Frühjahr hatten Petersen´s geschlossen, über den Sommer waren wir nicht auf Fehmarn. Also wurde es mal wieder Zeit in den altehrwürdigen Gasthof zu gehen. Auch Opi Hartwig hatte den Wunsch wieder zu Petersens zu gehen, und so bestellte ich vorab telefonisch einen Tisch für uns viere. Da wir gern zum Abend
Besucht am 28.09.2024Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 85 EUR
Wir sind bekennende Whisky Trinker, und so nutzten meine Frau, unser Möchtegernschwiegersohn und ich die Whisky Messe in Dresden. Da man nach einigen Gläsern dieses edlen Gesöffs nicht mehr selbst mit dem vierrädrigen, automobilen Untersatz fahren soll, erklärte sich das kleine Töchterchen bereit den Chauffeur für uns zu spielen, und hatte so ganz nebenbei ihren Liebsten bei sich. Der Nachmittag war feucht, fröhlich, und am Ende auch teuer, da unser Keller nun mit einigen der edlen Flaschen wieder gut gefüllt ist.
Nach der Messe ging es in unserer Landeshauptstadt noch in ein Eiscafé, denn die kleine wollte was Süßes. Uns zog es nach so einem Tag aber eher zur herzhaften Gastronomie, und da wir nicht noch weiter in der Landeshauptstadt suchen wollten, fiel uns der RatskellerPulsnitz auf dem heimischen Markt ein. Ein kurzer Anruf ob denn noch ein Tisch für uns viere frei ist, und ab ging es nach Hause.
Im Ratskeller angekommen, wurden wir vom Juniorchef freundlich begrüßt, und an einen Tisch in der Ecke im Lokal gebracht. Aber Quatsch Juniorchef. Nun ist er seit Frühjahr letzten Jahres mit Mitte 20 selbst der Chef über das altehrwürdige Haus, welches er von seinem Vater übernommen hat.
Der Vater setzte gern auf böhmische Spezialitäten und war einer der einzigen im Umkreis welcher böhmisches Bier und auch den begehrten Becherovka hier anbot. Mit letzterer Spirituosenfabrik hatte er sogar ein seltsames Projekt ins Laufen gebracht. So gibt es nur hier im Pulsnitzer Ratskeller die beliebten Pfefferkuchenspitzen der Pfefferküchlerei Löschner. Allerdings sind diese nicht wie gewohnt mit Marmelade oder Eierlikör gefüllt, sondern mit dem tschechischen Kräuterschnaps Becherovka. Dieses Privileg hält auch der Junior weiter hoch.
Ebend so wenig hat er in der Gaststube etwas verändert, und so ist der Ratskeller noch immer eine wundervolle, historische Gaststätte, wie man sie in unseren Breitengraden leider nur noch wenig findet. Rustikale Stühle und Bänke, welche alle mit einem dicken Lederpolster ausgestattet sind, lassen gern einen längeren Aufenthalt zu. Die dunkle Holzbalkendecke als auch die großen Fenster mit verschiedenen Ornamenten lassen einen da in der Zeit weit zurück rutschen.
Nicht so weit zurück rutscht man mit der Speisekarte. Da is(s)t man dann wieder im hier und jetzt. Von verschiedenen Schnitzeln über Rostbrätl, Putensteak und Rumpsteak gibt es auch einfache Essen wie Sülze oder das bei uns beliebte Bauernfrühstück.
Aber wenn wir in Pulsnitz sind, sollte auch der hier hergestellte Pfefferkuchen nicht zu kurz kommen, und so gibt es ebend auch Sauerbraten und Schnitzel mit Pfefferkuchensoße.
Für Fischliebhaber stehen zwei Gerichte zur Verfügung, und um mit der zeit zu gehen werden auch Vegetarier und Veganer fündig. Die Preise bewegen sich dabei zwischen 16 und 26 Euronen.
Für uns war recht schnell klar was wir wollten, und so orderten wir:
Getränke:
· 1x 0,5ér Bruno Pils für 4,90 € · 1c 0,25ér Lichtenauer Tonic für 3,40 € · 2x 0,5ér Cola für je 4,90 €
Hauptspeisen:
· 1x Champignoncremesuppe für 5,90 € · 1x Bulgarisches Schnitzel in gebackener Eihülle mit Mischgemüse und Pommes Frites für 19,90 € · 1x Schweineschnitzel mit Mischgemüse und Kroketten für 18,90 € · 1x Letscho Schnitzel – Schweineschnitzel mit Letscho und Pommes Frites für 18,90 €
Auf die Getränke brauchten wir keine 5 Minuten warten, die Dame hinterm Tresen, die Freundin des Wirtes, war fix im Bier auslassen, und auch den Rest vom Service hatte sie gut im Griff. Nun konnten wir also erst mal was Ordentliches trinken, gab es doch den ganzen Tag nur kleine Gläschen zum Probieren.
Während der Rest nun auf alkoholfrei setzte, gönnte ich mir ein „Bruno Pils“, ein altböhmisches Bier aus dem tschechischen Svitavy. Dieses gibt es auch als Schwarzbier, und ist in beiden Sorten, typisch tschechisch, sehr süffig.
Keine viertel Stunde später waren dann auch schon unsere Hauptspeisen am Tisch. Das sollte eigentlich schon mal aufhorchen lassen, denn bei doch recht gut besuchtem Gasthause ist das schon sportlich.
Unsre Kleine hatte keinen Appetit auf Herzhaft, und so „gönnte“ sie sich nur die Champignoncremesuppe. Eine sehr dunkle Suppe wurde ihr in einer großen Tasse geliefert. Oben auf zwei Scheiben vom frischen Champignon als Garnierung. Die Suppe selbst war heiß, die Konsistenz sehr dick und sämig.
Die Farbe ungewöhnlich dunkel für eine Champignoncremesuppe. Irgendetwas klein gemangeltes war reichlich in der Suppe vorhanden, heiß war sie auch, aber leider wurde nicht mit Pfeffer gespart, und so war sie sehr scharf, und bereits nach wenigen löffeln wanderte die Tasse zu mir. Eine Scheibe Weißbrot oder Baguette hat leider gefehlt.
Bei Schwiegersöhnen gibt es natürlich Schnitzel, und da er Kroketten mag, war ein Wechsel von Salzkartoffeln zu Kroketten gar kein Problem. Auch den sonst gern genutzten Aufschlag zum Beilagen Wechsel gab es hier nicht. Dafür war der Rest ernüchternd.
Der Form nach könnte man meinen das wenigstens das Schnitzel in der Küche frisch angerichtet und gebraten wurde. Gut paniert, dunkel gebraten, fast schon ein bisschen trocken. Das machte dann die viele (Fertig)Soße wieder wett, welche auf dem Teller schwamm und die Convenience Kroketten, 7 Stück an der Zahl, durchweichte. Das Gemüse, eindeutig aus dem Großhandel enttäuschte auch, denn das war zu weichgekocht. Hier hätte ich mir in der Küche lieber etwas Saisonales gewünscht als das leidige Leipziger Allerlei. Schade,
Meine Frau hatte das Bulgarisches Schnitzel in gebackener Eihülle geordert. Und da lag ein riesiger Fleischberg auf ihrem Teller. Ihr Schnitzel war deutlich dicker geschnitten als das des Schwiegersohnes und wurde dann noch mit einer sehr dicken Eihülle um braten.
Dieses Schnitzel hätte jeder Bauarbeiter gern verdrückt. Auch hier gab es wieder das leidige Mischgemüse, welches einfallslos auf dem Teller lag. Pommes gab es auch reichlich, diese waren kross frittiert und gut gewürzt.
Allerdings war auch hier bereits der erste Blick ziemlich ernüchternd. Das Schnitzel war zwar groß genug, aber im Gegensatz zu den anderen beiden erinnerte mich das dann doch eher so an ein Schnitzel vom Imbiss um die Ecke.
Dünne, feinkörnige Panade, teilweise zu blass gebraten, sodass die Panade noch recht mehlig ist. Ansonsten das Schnitzel mir persönlich zu trocken. Das Letscho war so gar nichts. Aus dem Glas für 1,39 € vom Supermarkt ausgekippt, erwärmt, fertig. Keine eigene Kreation, obwohl Paprika gerade in Massen vorhanden ist.
Noch nicht einmal verfeinert wurde das Letscho, wie ich es eigentlich selbst zu Hause mache, damit es nach etwas schmeckt. Enttäuschend für mich. Die eigentlich krossen Pommes waren durch die dünne Letschosoße natürlich dann auch aufgeweicht und pappig. Schade, das bekomme ich sehr viel preiswerter im Imbiss um die Ecke.
Da Töchterchen müde war, und Schwiegersöhnchen nun auch recht fertig war, verlangten wir die Rechnung und wollten mit Kreditkarte zahlen, was hier allerdings nicht möglich ist. Entweder EC oder Bar. Zum Glück hatte Frauchen ihre EC-Karte mit, da ich weder Bargeld noch eine EC-Karte einstecken habe.
Töchterchen schickten wir die paar Meter nach Hause, und Frauchen und ich machten uns auf einen 5 Kilometer nach Hauseweg zu Fuß und genossen den herrlichen Herbstabend. So kann man schließlich auch Kalorien und Alkohol verbrennen.
Unser Fazit: wir ließen zu viert 85,10 € im Pulsnitzer Ratskeller. Für uns etwas enttäuschend, da wir vom Seniorchef doch anderes gewohnt waren. Uns wurde hier zu viel und vor allem offensichtlich Convenience eingesetzt. Da passt dann nach unserer Meinung auch das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr. Schade. Schauen wir mal wie es da mit dem altehrwürdigen Ratskeller unter neuer Führung weiter geht.
Wir sind bekennende Whisky Trinker, und so nutzten meine Frau, unser Möchtegernschwiegersohn und ich die Whisky Messe in Dresden. Da man nach einigen Gläsern dieses edlen Gesöffs nicht mehr selbst mit dem vierrädrigen, automobilen Untersatz fahren soll, erklärte sich das kleine Töchterchen bereit den Chauffeur für uns zu spielen, und hatte so ganz nebenbei ihren Liebsten bei sich. Der Nachmittag war feucht, fröhlich, und am Ende auch teuer, da unser Keller nun mit einigen der edlen Flaschen wieder gut gefüllt... mehr lesen
3.5 stars -
"Der Junior hat übernommen und setzt zu viel auf Convenience statt auf eignes Können" JenomeWir sind bekennende Whisky Trinker, und so nutzten meine Frau, unser Möchtegernschwiegersohn und ich die Whisky Messe in Dresden. Da man nach einigen Gläsern dieses edlen Gesöffs nicht mehr selbst mit dem vierrädrigen, automobilen Untersatz fahren soll, erklärte sich das kleine Töchterchen bereit den Chauffeur für uns zu spielen, und hatte so ganz nebenbei ihren Liebsten bei sich. Der Nachmittag war feucht, fröhlich, und am Ende auch teuer, da unser Keller nun mit einigen der edlen Flaschen wieder gut gefüllt
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Wir besannen uns also auf das Restaurant „Kajüte“ welches neben Fisch auch polnische Küche anbietet. Da mir heute nicht nach Fisch war, stiefelten wir also dort hin. Angekommen im Restaurant, wurden wir von Andre, dem Chef begrüßt und gefragt ob wir reserviert hätten. Das hatten wir natürlich nicht, bekamen aber trotzdem einen Platz im dreiviertel besetzten Restaurant.
Heute wurden wir auf der obersten der drei Restaurantebenen platziert, und hatten von hier einen wunderbaren Blick über das Restaurant. Am Ambiente hat sich seit unserem letzten Besuch nichts geändert, außer dass das Mobiliar, welches doch schon in die Jahre gekommen ist, weiter gelitten hat, was man vor allem an den Sitzpolstern merkte. Eine Änderung fiel uns jedoch auf, Andre bediente allein in seinem Restaurant. Wie wir später auf dem Weihnachtsmarkt erfuhren, ist sein junger Kollege seit dem Sommer in einem anderen Restaurant tätig, seitdem sucht die Kajüte neues Personal.
Trotz das der Chef jetzt den Laden alleine schmeißt, waren die Karten schnell am Tisch. Ein kurzer Blick in die Getränkekarte, und wir wussten was wir wollten. Also bestellten wir:
Getränke:
· 1x 0,3ér Grevensteiner für 3,60 €
· 1x 0,2ér Kerner halbtrocken für 4,90 €
Chef Andre entschwand zum Tresen, und musste sich nun neben der Bedienung der Gäste auch um die Zubereitung der Getränke alleine kümmern.
In der Zwischenzeit konnten wir die Speisekarte studieren. Die Speisekarte hat sich etwas geändert, einige Speisen sind verschwunden, einige sind neu hinzugekommen. Die Preise blieben gleich. Das finde ich gut, vor allem wenn man dann doch mehrmals das Lokal aufsucht ist es schön, wenn es eine wechselnde Speisekarte gibt. Für mich war klar, heute sollte es polnische Küche geben, meine Frau schaute auf den Fischseiten. Nach 10 Minuten kamen dann unsere Getränke an den Tisch, und so konnten wir unsere Speisen bestellen.
Hauptspeisen:
· 1x Fisch-Filet Teller - gebratene Filets vom Dorsch , Seelachs und Rotbarsch mit Remoulade und Bratkartoffeln für 23,50 €
· 1x Sznycel szefa kuchni – Chefschnitzel – paniertes Schnitzel, überbacken mit gebratenem Sauerkraut, Zwiebeln und Käse, dazu Bratensoße und Bratkartoffeln für 18,90 €
Auf eine Vorspeise verzichteten wir heute, wollten wir uns doch im Anschluss noch mit Wastel´s Lucie auf dem nahegelegenen Weihnachtsmarkt treffen.
Nach 25 Minuten kamen dann unsere Hauptspeisen an den Tisch. Meine Frau hatte sich heute wieder in den Fisch-Filet Teller verguckt.
Dieser war aus gebratenen Filets vom Dorsch, Seelachs und Rotbarsch. Jeweils drei gute Filets der genannten Fischsorten lagen auf dem Teller, nur das Rotbarschfilet fiel etwas gering aus. Alle drei Filets waren gut und leicht knusprig auf der Haut gebraten, das Fleisch der Fische dadurch noch immer schön saftig. Auch die Remoulade, welche unserem Anschein nach hier frisch angerichtet wird, war wieder gut und leicht würzig, sowie mit frischen Zwiebelstippen versetzt. Auch die Bratkartoffeln waren gut, mit reichlich frischen Zwiebel- und knusprigen Speckstippen gebraten. Dazu noch ein Viertel Tomate, ein Scheibchen Gurke und ein Blatt Salat als Dekoration. Für mich etwas lieblos, auch fand ich das das ganze etwas verloren auf dem großen Teller daherkommt. Egal, Frauchen war zufrieden.
Bei mir sollte es heute kein Fisch sein. Ich entschied mich heute für die polnische Spezialität des Hauses, das Sznycel szefa kuchni, auf gut deutsch das Chefschnitzel. Zwei mittlere Schnitzel lagen auf dem Teller. Von der Dicke her ganz gut, es war ausreichend Fleisch. Die Schnitzel in einer knusprigen, goldgelben Panade, soweit man das noch sagen kann. Oben auf sollte es mit gebratenem Sauerkraut, Zwiebeln und Käse überbacken sein.
Das gebratene Sauerkraut suchte ich jedoch vergebens. Meiner Meinung nach war das dieses (süßliche) Weinkraut aus dem Glas, welches zwar aufgewärmt, aber niemals gebraten wurde. Es war pappig weich, und dieses süßlich Weinkraut hat mit „richtigem“ Sauerkraut so wie wir es in der Oberlausitz oder im Spreewald kennen überhaupt nichts gemein. Ob unter dieses Kraut Zwiebel gemischt wurde weiß ich nicht, geschmeckt oder verspürt habe ich keine. Zum Schluss wurde dann reichlich Käse obenauf gepackt und kurz überbacken.
Diese unsägliche Bratensoße, die mir sehr nach Pulversoße schmeckte, wäre eigentlich gar nicht nötig gewesen, denn so weichte nicht nur das pappige Kraut, sondern auch die Soße das Schnitzel als auch die Bratkartoffeln auf. Schnitzel und Bratkartoffeln sind buchstäblich in der Soße ertrunken. Ob die Bratkartoffeln aus derselben Pfanne kamen wie die meiner Frau? Irgendwie nicht, denn meine waren zwar auch gut angerichtet, allerdings fehlten hier deutlich die Röstaromen, und mir waren die Bratkartoffeln zu pappig. Die Soße tat ja ihr übriges. Auch hier wieder die Salatbeilage aus einem Stück Tomate, einem dünnen Scheibchen Gurke und einem Blatt Salat. Ich sag mal so, ich bin satt geworden, hatte mir aber eigentlich hier was viel besseres erwartet, denn die polnische Küche ist herzhaft und gut. Viel gewollt aber nicht gekonnt.
Nach einer knappen Stunde waren wir fertig, verlangten die Rechnung und hatten bei dem ein oder anderen Glühwein noch einen schönen Abend mit Wastel´s Lucie auf dem Weihnachtsmarkt.
Unser Fazit: wir ließen zu zweit 50,90 € im Restaurant Kajüte in Burg auf Fehmarn. Das Essen war durchwachsen, der Service gewohnt gut. Heute mehr erwartet als bekommen.