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Bergisch Gladbach
Bonn
Brühl
Köln
Leverkusen
Neuss
Troisdorf 

Eingangsbereich
Aquarium und Buddha
Aufenthaltsbereich vor dem Gastraum
Teilansicht des Gastraums
Waschbecken
der Platz
Suppe mit Einlage
Fleisch- und Fisch-Auswahl (Teller)
Obstbüffet (Teilansicht)
Obst und Eis (Nachtisch)
Glückskeks
Mineralwasser (durch die Tischdecke gefärbt)
Ausblick vom Fenster zum Rhein
Platz
Brot
Lachs
Tortellini
Ochsenbacke
Bulgur
Himmelkuchen
Himbeer-Sorbet
Plätzchen




Cevapcici Teller
Steffen Kimmig
die Tafel
Zutaten - Warenkorb
Artischocke bearbeiten
Makrele
erster Gang komplett
Salat mit Gambas
Teller drei - fast fertig
Dessert

Interieur
Brot, Tomate und Oliventapenade
Tisch voll
SÜSSKARTOFFEL-POMMES MIT TOMATEN-AIOLI
AIOLI MIT ROSMARIN UND LIMONE VERFEINERT
COQUILLE ST. JACQUES – JAKOBSMUSCHELN AUF BASILIKUM-PISTO
FLUSSKREBSTERRINE MIT GELÉE DE CITRON
TATAR VON DER LACHSFORELLE AN HONIG-LIMONEN-SAUCE
PETIT CORDON BLEU GEFÜLLT MIT ZIEGENKÄSE, ROSMARINSCHINKEN UND THYMIAN
COQ AU VIN – 2 HÜHNCHENKEULCHEN IN BURGUNDER GESCHMORT
SORBET DU JOUR
CRÈME BAVAROISE MIT RHABARBER-VANILLE-KOMPOTT
Name weg, oder in Köln brauen
YouDinner-Chef und unser Führer
Beichtstuhl im Früh
selbständig oder Teil eines Konzerns
Seit 1985 kein Zusatz mehr erlaubt, wie "Echt" - nur Kölsch
Traditionsmarken
Kellersaal im Gilden im Zims
Obergäriges Bier - Kölsch
Päffgen am Friesenplatz
Schaubild im Päffgen
Steinboden und Brauhausstuhl
Biergarten im Päffgen
Innenbereich
Außenbereich
Kaffeemaschine
Theke
Kuchenvorräte
Nutella-Kuchen
Cheesecake
Cappuccino
ein Platz
Teilansicht Gastraum
der Koch
Suppe
Salat
Gemüse
Lunch-Box
Sushi
Tempura
Dip für Tempura
Reis
Rind gegrillt
Tintenfisch und Jakobsmuschel
Matcha-Eis


Garden Tonic
Thunfischtatar / Soya / Sesam
Thunfisch / Tomatenflocken / Rucola
Fussilloni / weiße Kalbsbolognese
Fettuccine / frischer Trüffel (Abruzzen)
Loup de Mer / Pfifferlingrisotto
Spare Ribs / Coleslaw
Pavlova / Bergpfirsich / Himbeeren
Panna Cotta / Guave / Rhabarber




Spaghetti-Eis
Schloss Augustusburg Brühl
Außenansicht
Biergarten
Innenraum - Teilansicht
Service bei der Arbeit
Leberkäs-Pfanne
Grill-Teller
BBQ Burger
Haus-Burger
Eingangsbereich
Teilansicht Gastraum
Außenbereich
Wurstplatten
Brotauswahl
Wurst und Käse beim Frühstück
Gastraum
Blick in den Probier- und Verkaufsraum
Gruß aus der Küche
Auszug aus der Wochenkarte
Ausriß aus der Weinkarte (fokussiert)
Mineralwasser
Steinbutt in Pernodsauce mit Tagesbeilage
Dorade vom Grill mit Tagesbeilage
Dorade – gegrillte Seite
Espresso
Fernet Branca












Blick auf die Gäste
Eingangsbereich
Krüge-Bahn
Teilansicht
Zapfstation
Auszug aus der Speisekarte
Spätzle-Pfanne
Käsesuppe
Maccheroni Arrabiata + Pizzabrötchen mit Kräuterbutter










Da Troisdorf auf der Route näher liegt als Bonn, entschließen wir uns, uns dort die L’Osteria anzusehen. Es ist warmes Sommerwetter, wir wollen draußen sitzen. Nach Bonn können wir immer noch weiterfahren, denn dort liegt die Pizzeria mit großer Terrasse direkt am Rhein.
Wir fahren auf den großen Parkplatz für die Gäste der L’Osteria vor dem kubusartigen, verklinkerten Bau am Rande eines Troisdorfes Gewerbegebietes und sehen schon beim Aussteigen die großflächige Terrasse mit Sonnenschirmen hinter dem Restaurant. „Komm, wir schauen, ob wir einen Platz auf der Terrasse finden“, ermuntere ich meine Liebste, und wir betreten einen hallenartigen Gastraum mit einem rechteckigen Bartresen in der Mitte, hinter dem die pizzaiolos in einer offenen cucina werkeln. Helle Tische, dunkle Bänke und Stühle, modernes Bargestühl mit viel Chrom dominieren den markthallenartigen Raum.
Eine junge Dame begrüßt uns freundlich am Eingang und ermuntert uns, Platz an einem der noch freien Tische auf der Terrasse zu nehmen. An einem von der Abendsonne beschienenen hellbraunen Rundtisch mit Chromgestühl wie im Innern des Hauses lassen wir uns auf der Terrasse nieder.
Eine rote Sonnenschirmreihe und Markisen an der Hauswand schützen vor der Sonne auf der geräumigen Terrasse mit Blick ins Grüne. Eine Anrichte mit Bestellterminal und Service-Equipment ist das Zentrum für etliche Servicekräfte – alles junge Damen und Herren, schwarzes Oberteil, braune L’Osteria-Schürze – auf der Terrasse.
Wir haben ein schönes Plätzchen erwischt, wir sitzen gemütlich, es gefällt uns hier: vier Sterne für das Ambiente hier draußen.
Kaum haben wir Platz genommen begrüßt uns ein sehr freundlicher junger Mann, überreicht uns die Speisekarten und bringt einen weiteren Stuhl an unseren kleinen Tisch, auf dem wir unsere Taschen ablegen können. Vorwiegend der junge Mann bedient uns den Abend über. Er ist ausgesprochen zuvorkommend, sehr freundlich und – man merkt es – bestens trainiert im Service. Nachfragen, ob alles recht sei und es uns schmecke, sind selbstverständlich. Auch die Servicekräfte, die die Getränke von der Bar auf die Terrasse bringen, sind allesamt freundlich und zuvorkommend.
Eine kleine Bedienungspanne gibt es beim Espresso für meine Frau. Der junge Mann, der diesen von der Bar auf die Terrasse bringt, irrt eine ganze Weile mit dem Espresso herum, kehrt in den Ausgabebereich zurück, kommt wieder ahnungslos ob des Zieles zurück, so daß meine Frau schon einen lauen Espresso befürchtet. Er ist noch heiß, aber die fünf Sterne gibt es jetzt nicht mehr für den Service: Viereinhalb scheinen uns angemessen.
Wir studieren an unserem Sonnenplätzchen die Speisekarten. Pizza, Pasta und Salate werden hauptsächlich angeboten. Wir kaprizieren uns auf die Pizzen. Der freundliche junge Mann nimmt dann unsere Bestellung auf:
• Braccio di Ferro (Spinat, Ei, Käse, Knoblauch) für 9,75 € für meine Angetraute und
• Rustica (Mozzarella, frische Tomaten, Oliven, Zwiebeln, Oregano, Piccante) für 11.- € für mich.
Als Getränke wählen wir
• Lugana Rosetti DOC (4,50 €) für meine Frau und für mich als Kutscher
• Bitburger alkoholfrei (3.- € für 0,3 l).
Die Getränke kommen nach einer Weile gut gekühlt auf den Tisch, der Wein meiner Frau allerdings in einem für ein Restaurant ungewöhnlichen Weinglas.
Später trinkt meine Frau noch einen weiteren Lugana, der ihr gut schmeckt.
Es dauert nicht allzu lange, bis ein junger Servicemann zwei Pizzen, fast so groß wie ein Autorad, an unseren Tisch bringt. Der Servicemann nennt uns den Durchmesser: angestrebte 46 cm. Wow, längst kein Modelmaß mehr: 1,44 m im Umfang. Von den Tellern ist nichts mehr zu sehen.
Beide Pizzen sind außerordentlich gut gemacht. Sie sind am Rande knusprig, innen hauchdünn und reichlich belegt. Da wir beide Chili-Junkies sind, lassen wir uns noch Chili-Öl dazureichen, um die Würze zu verstärken. Meine Frau lobt den Spinat-/Knoblauch-Belag, der ihr wegen des merklichen Knoblauchs zusammen mit dem Chili-Öl sehr gut schmeckt. Mir schmeckt meine Rustica mit den reichlich aufgelegten Zwiebeln und Tomaten auch bestens. Allerdings ist das „piccante“ aus der Beschreibung der Pizza auf deutsche Durchschnittsgeschmäcker gemünzt. Ich muß da mit Chili „nachölen“.
Wir haben unsere Mühe mit den Wagenrädern, aber wir schaffen es. „Hätt’ ich nicht gedacht, daß ich eine Pizza von 46 cm Durchmesser schaffe“, sagt meine Frau zuletzt. Aber so groß wie die Pizza einerseits war, so dünn war sie andererseits. Wir bemerken, daß einige Gäste das Angebot des Restaurants annehmen, die nicht verputzten Reste der Pizza eingepackt mit nach Hause zu nehmen.
Wir sind beide äußerst zufrieden mit den italienischen Teigfladen, bestens zubereitet, geschmacklich sehr gut und reichlich belegt. Dafür geben wir glatte fünf Sterne.
Mit „Dolci“ oder Ähnlichem kann man uns jetzt aber nicht mehr kommen. Wir sind pappsatt. Meine Frau nimmt noch einen Espresso (1,75 €), der ihr dann nach Irrungen und Wirrungen auf der Terrasse serviert wird. Er ist noch heiß, meine Frau zufrieden. Ich labe mich an einem weiteren Bitburger.
Was die Sauberkeit angeht, haben wir nichts zu bemängeln. Das Servicepersonal sorgt für saubere Tische, Geschirr und Gläser sind auch vorbildlich sauber. Die Toiletten - sowohl bei den Damen als auch bei den Herren – sind modern eingerichtet, gepflegt und sauber.
Die Rechnung, die uns unser kompetenter Servicemann vorlegt, beläuft sich auf 37,50 €. Die Preise überraschen uns bei der gezeigten Service- und Küchenleistung – aber im positiven Sinne. Solche Riesenpizzen für um die zehn Euro, da kann man wahrlich nicht meckern. Und einen Espresso für 1,75 € haben wir auch lange nicht mehr gehabt.
Preise und Leistung stehen hier in einem sehr guten Verhältnis. Wir geben fünf Sterne für das Preis-/Leistungsverhältnis.
Unsere Skepsis bezüglich Systemgastronomie ist jedenfalls bezogen auf die L’Osteria in Troisdorf verschwunden. Wir empfehlen einen Besuch dort, und wir kommen gerne wieder dorthin.
So nebenbei fällt mir auf: Es hätte ja auch gar nichts schief gehen können bei unserem Besuch dort. Jubiläen dürfen doch nicht schiefgehen. Schließlich ist dieser Beitrag mein hundertster bei GG.