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Hui-Fei Yuen sitzt gerade beim Mittagessen. Vor ihr stehen eineSuppe und Reis mit Garnelen. "In meinem Restaurant gibt es nur, was mir selbst schmeckt und was ich auch zuhause kochen würde", erklärt die 55-jährige Inhaberin von FAK. Da sie großen Wert auf Vielfalt legt, gibt es auf der Speisekarte neben hawaiianischen Pokebowls auch thailändische Speisen und das chinesische Streetfood Malatang. FAK und das Sushilokal Mukii sind die beiden Projekte von Yuen und ihrem jüngeren Bruder. Mittlerweile gibt es bei FAK eine Malatangbar, an der sich Gäste ihre Nudelsuppe selbst zusammenstellen können. Das Konzept ist einfach: Aus einem offenen Kühlschrank suchen sich die Gäste Nudelsorten, Gemüse, Fleisch, Tofu, Fisch und Besonderheiten wie Gyoza und Narutomaki aus. Im Anschluss wird alles gewogen und mit einer von fünf Brühen gekocht. Die Vorlieben von Yuens Gästen beim Essensangebot werden auch beim Malatang-Buffet deutlich: Eine Bestenliste im Gastraum zeigt, wer die größten Mengen an Malatang gegessen hat. Gerade führt Stammgast Marian mit knapp eineinhalb Kilo Nudelsuppe. Das sind zwei gutgefüllte Schüsseln voll.
Auch ohne Wettbewerb neigen die Restaurantbesucher zu großen Portionen. "Viele überschätzen sich, deshalb sagen wir den Leuten immer, sie sollen nicht zu viele Nuden nehmen, sagt Yuen. Bei der Qualität ihrer Speisen achtet die Gastgeberin sehr auf Frische, wie sie betont:" Wir bekommen jeden Tag neues Gemüse geliefert und alle drei Tage Fleisch. Und Glutamat gibt es hier bei uns nicht,"
(auszugsweise SZ vom 05.06.2026)