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Sommerhofenpark
Wiesengarten
Selbstbedienung
Fußgängerweg durch den Biergarten
Zwei Rindfleischfrikadellen mit Bratensauce, Krautsalat und Pommes
Flannkuchen - Elsässer Art
Portion Obatzda mit Brot & Brezel
Paniertes Schweineschnitzel mit Kartoffelsalat und Salatbukett
Boule (Pétanque) Bahnen sogar mit Flutlicht
Eingang zum Wiesengarten ;-)





Dafür läuft der Service erfreulich rund. Das junge Team unter Inhaber Nguyen Viet Quoc ist freundlich, aufmerksam und gut organisiert. Die meisten Mitarbeiterinnen sprechen ausgezeichnet Deutsch – besser als mancher Schwabe. Man darf bei der Bestellung getrost den Namen des Gerichts aussprechen, statt nur Nummern aufzusagen. Fragen wurden kompetent beantwortet, Sonderwünsche verstanden und umgesetzt. Selbst bei gut gefülltem Haus blieben die Wartezeiten dank des emsigen Teams im angenehmen Rahmen.
Die Speisekarte kommt einem bekannt vor: Dieses Baukastenprinzip begegnet einem in der asiatischen Fusionsgastronomie inzwischen öfter. Anfangs waren Fleisch und Fisch noch gezielter den jeweiligen Gerichten und Soßen zugeordnet. Mittlerweile lässt sich fast alles mit fast allem kombinieren. Das freut vermutlich manchen Gast, führt aber nicht zwangsläufig zu glücklichen Ehen auf dem Teller. Auch kulinarisch sollte man schließlich nicht jeden mit jedem verkuppeln.
Das Tiger-Bier (Born in Singapur) war einen Versuch wert, doch künftig halte ich mich lieber an regionale Sorten oder gleich an Wein. Der hat inzwischen ebenfalls den Weg auf die Karte gefunden.
Bei den Speisen ging es auf und ab, insgesamt aber eher aufwärts.
Wer dem alten Stephans nachtrauert, wird im Le Poke keinen Ersatz dafür finden. Das neue Restaurant hat seinen eigenen, bisweilen etwas schablonenhaften Stil. Der freundliche, routinierte Service und einige wirklich gelungene Gerichte machen für mich aber manche Schwäche wett. Nach drei Besuchen komme ich gern wieder. Beim nächsten Mal wünsche ich mir beim Sitzmöbel etwas bequemes und bei den Fried Rolls eine leichte Hand an der Soßenflasche. Den Nebel dürfen sie beibehalten – solange ich mein Essen wiederfinde.
Bericht aus 3 Besuchen in 2026 - Rechnungsbetrag jewils ca. 35 bis 45 EUR pro Person.