1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 397 Bewertungen 689889x gelesen 7834x "Hilfreich" 7632x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 09.10.2021 2021-10-09| Aktualisiert am
10.10.2021
Besucht am 30.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 57 EUR
Mannheim.
Irgendwann im September 2021 ein Donnerstag.
Meine Wahlheimat nach knapp 14 Jahren.
Ich bin ich zwar noch kein echter <Monnemer>, aber ich weiß schon, wann ich wo und wann zum Essen gehen kann bzw ich dachte es zu wissen.
Donnerstags bietet das „House of India“ ein „indisches Büffet“ am Abend für 13,90 an. Meist gibt es da zahlreiche Vorspeisen, einige Hauptgerichte sowie ein süßes Dessert. Ich hoffte insgeheim auf Mangocreme.
Wir kaufen ein bzw wir wollten einkaufen in den Planken.
Aber beim Thalia gab es meine bestellte „Der Alte“ Box noch nicht. „Noch nicht verfügbar“, ärgerlich. Also zuerst danach der obligatorische Frust-Abbau bei der Franchise Kette des ehemaligen amerikanischen Präsidenten Obama zwei Eingänge weiter.
Danach eine kleine Schleife laufen um den Wasserturm, aber nicht ganz, so dass wir noch durch die Oststadt einen kleinen Bogen um das „CC“ ziehen. Danach am Friedrichsring entlang am Ende am Theater Richtung „House of India“ um final einbiegen zu können. Waren wir hier vorhin nicht schon einmal? Richtig, aber um täglich einmal um das „Collini Center“ laufen zu können, ist jeder Umweg es einfach wert (es gibt täglich neues dort zu entdecken)
Wir stehen vor dem Restaurant, die Corona Vorschriften werden eingehalten. Ein großes Fenster ist konstant offen (das stand 90 Minuten vorher auch schon offen) Frischluft also garantiert. Draußen roch es schon nach diesem typischen indischen Geschmacksduft (ich schreibe hier bewusst Geschmacksduft), denn ich war vor zig Jahren schon einmal in Indien. Da bekommen mich keine 10000 Pferde wieder hin, denn es roch dort förmlich nach Industrie und Abgase. Da ist der bekannte Mannheimer Industrie„Schoko-Duft“ der Schokofabrik im Mannheimer Jungbusch gemixt mit der BASF in LU fruchtige Frischluft, dagegen.
Hier werfe ich mal ein, was mich bei unseren letzten Besuchen in anderen Lokalen/Restaurants/Sterne-Küchen ein wenig geärgert hat. In keinem wurden die Lüftungs-Vorschriften umgesetzt. Frischluft, Luftzirkulation, wenn ich mich nicht täusche, dann mindestens 2x in der Stunde. Hier kann sich manch einer eine Scheibe abschneiden. Meiner bescheidenen Meinung nach sollte das öfter kontrolliert werden, immerhin geht es um die Gesundheit der Gäste und die Gesundheit ist das wichtigste Gut von uns Menschen.
Schon beim Eintritt kommt der groß gewachsene Junior vor und empfängt uns freundlich. Die Maske pass genau über Mund und über der Nase. Zuvor hatte er sich die Hände desinfiziert. Er fragt sofort nach dem Zertifikat. Beide Impf-Zertifikate wurden genau „gecheckt“ so dass wir uns ein Platz am offenen Fenster aussuchen dürfen. Toll. Wir können uns auch einen Tisch im hinteren Fensterbereich aussuchen, meinte er, aber dann müsse er ein zweites Fenster aufmachen.
So mag ich das, allerdings blickte ich nach dem „Einchecken“ auf das Buffet. Das sah ziemlich leer aus. Wir bekommen die Karte und den Hinweis, dass aktuell Donnerstags „kein Buffet“ angeboten werde. Warum und weshalb, darüber wird nicht gesprochen. Ich glaube, dass hat was mit dem Mindestabstand zu tun, bin aber jetzt kein Jens Spahn und kein Professor Lauterbach. Hat dieser Lauterbach etwas mit unserem Heiner Lauterbach (bekannt als Oscar Faust in der deutschen Krimiserie) zu tun?
Egal, wir studieren die Karte. Liest sich alles super.
Vorspeisen: Naan, Paan, Papadam. Lab und Tschab. Könnte ich alles probieren. Sämtliche Speisen ob Vorspeisen oder Hauptspeisen können auf Wunsch mild, pikant, scharf oder indisch zubereitet werden.
Ich mag scharf.
Meine Begleiterin nicht.
Ihr allererster indischer Besuch war vor über 20 Jahren, da bestellte sie was in extra mild und konnte das Gericht fast nicht essen. Damit war damals schon klar, dass das nicht ihre Lieblingsküche werden sollte.
Da ich privat sehr gut würze, oft auch neue Chilli- und Pfeffersorten probiere, um neue Geschmäcker auszuprobieren (ein perfekter Geschmacksträger für Fruchtnoten) gehen wir öfter „Asiatisch“ futtern. Ich selbst mag scharf, das war schon immer so.
Als Heranwachsender habe ich im Ruhrpott (wenn ich in der Nähe war) nicht eine Chilli - oder Currywurst Meisterschaft ausgelassen. Einmal bin ich sogar ins Viertelfinale gekommen, aber da war mit der Sauce mit 150.000 Scoville Feierabend .
Das Schärfste was ich je geschmeckt habe, war eine Sauce mit 2,5 Millionen. Muss ich nicht mehr haben. Zum Vergleich;
Rote Tabasco Sauce hat 3000-5000 Scoville, grüne 2000-3000 (danke hbeermann), es gibt noch die Habanero mit knapp 10.000 sowie eine hot Pepper Tabasco Sauce mit 80.000. Aber das alles ist ja nicht richtig "scharf".
In meinem Guinness Buch der Rekorde, steht eine Blair Sauce mit mehr als 16 Millionen Scoville. Nach Adam Riese ist diese„Teufels Sauce“ (FSK 18) fast 3200x so scharf als rote Tabasco . Also bitte liebe Kinder, Finger weg von dem Zeug.
Meine bessere Hälfte bleibt bei dem vegetarischen Menü hängen.
Papadam mit drei verschiedenen Saucen (ich liebe Soßen), dann verschiedene vegetarische und vegane Gemüsesorten, im Kichererbsenteig ausgebacken oder Suppe nach Art des Hauses, dann als Hauptspeise verschiedene vegetarische Hauptspeisen (ich erinnere mich noch an Spinat mit indischem Käse ) als Dessert Mangocreme !!!
War da nicht was? Ja, Mangocreme. Dabei mag ich überhaupt keine Mango. Aber Mangocreme finde ich gut. Ein Cousin von mir hat eine Nussallergie, isst aber gerne Erdbeeren. Sachen gibt`s.
Jetzt werden einige Gastroguide Unerfahrene wohl denken, häh? Vegetarische und vegane Gemüsesorten? Ist denn nicht jedes Gemüse vegan? Kurze Antwort mit 4 Buchstaben: Nein!!!
Deswegen kann ich diesen „vegan Kommerz“ der aktuell im ZDF läuft nicht ganz nachvollziehen. Außerdem ernährt sich der Vegetarier „vegetarisch“. Ein Veganer sollte auch so leben.
Also Verzicht auf alles was Kupfer beinhaltet (kein TV, kein Handy etc)
Bei uns im Haus wohnt einer. Der verzichtet auf all das. Aber der hat ein E Fahrrad. ;-) Als ich in letztes drauf angesprochen habe, meinte er, er verpflichte sich zu 100% veganen Strom, welcher ins Netz gespeist wird.. Ich glaube das ist Sonne und Wind. Auch gut. Aber der hat zu allem immer eine passende Antwort. Ist Professor der Biologie und arbeitet bei der BASF. Wohnt bei mir im Haus und nicht im Collini Center. Da wohnen übrigens schon genug Professoren.
Zurück zu uns.
Wir sitzen da und wissen immer noch nicht was wir nehmen sollen. Ich schlage um, ich möchte eigentlich zu den Desserts, da kommt auf der Rückseite ein ähnliches Menü. Aber anstatt der vielen Variationen von Gemüse bei der Vorspeise und beim Hauptgang gibt es reduzierten Gemüseanteil und ein bisschen Hähnchen und ein bisschen Lamm. Klingt verlockend. Klingt super spannend. Spannender als der neue James Bond im Kino.
Es kommt die Bedienung, wir nehmen beide das Menü Shahi Tali (39,90 für 2 Personen) und genießen die Ruhe und Stille im Restaurant. Außer uns waren noch zwei weitere Tische besetzt, von der Akustik war das perfekt. Wir blicken durch das offene Fenster Aussicht vom Platz
rüber zum Theater, das hat schon was.
Irgendwann will ich auch mal in der Oststadt leben.
Ich habe bewusst Oststadt geschrieben und nicht „Collini Center“ sonst wäre dem Borgi wieder das Gesicht eingeschlafen ;-))
Wir bekommen „Papadam“ serviert. Jeweils auf einem weißen Tellerchen kommt knuspriges, hauch dünnes Linsenbrot-Papier. So wie früher, als wir noch 10 Pfennig in der Hose hatten und zum „HL“ Markt durften um uns Ess-Papier zu kaufen. Da gab es noch kein Handy, kein Google, damals war die Erde noch eine Kugel. Das war ähnlich knusprig. Aber das Papadam war schon sehr würzig. Dazu gab es drei Saucen: 3 geile Dipps
die hatten es in sich. Zuerst probierte meine Frau die „süß-saure“ >Mango<-Sauce (wie in der Karte stehend), die war süß, hatte aber schon >bumms<. Danach brach sie ein Stück Brot ab und machte ein Cappuccino Löffel von der grünen Wasabi(??)-Gurken-Avocado Creme drauf. Ich dachte noch „das ist zu viel“, sie bekam einen roten Kopf und schnappte nach Luft. In der Karte stehend „pikant“, mir brachte die Sauce ein winziges Kribbeln in die Nase. Vielleicht ein Hauch von Kribbeln. Aber sehr gut schmeckend. Dann gab es noch eine Art Minz Joghurt. War sehr gut.
Herrlich. Ich glaube das war Butterfisch oder Zander. Dazu noch Blumenkohl(??) und Hühnchenbrust. Dann gab es noch Kichererbsen Kugeln im Panko-Teig aus gebacken. Alles war irgendwie vom Teig umhüllt, aber alles gab es jeweils doppelt. Das fand ich super, denn das Menü gab es ja für 2 Personen.
Bei der Bestellung fragte ich nach ob ich die Linsen-Dal separat zum Probieren bekommen würde und außerdem hätte ich gerne das Menü „pikant“ gehabt, meine Frau aber „mild“, da meinte die Dame, das sei kein Problem. Der Koch mache uns noch ein Töpfchen mit „scharfer“ Sauce, das sei für die meisten Gäste, die scharf gerne haben völlig ausreichend zum Mischen (es gibt noch ein höheren Schärfegrade). Finde ich super.
Die Suppe war ein Traum. Würziges Süppchen
Man schmeckte die Linsen vordergründig. Im Nachgang dann Stärke, Gewürze und leichte Schärfe. Auch hatte die Suppe sehr viel Power (Säure) war aber wunderbar abgeschmeckt. Auch meiner Begleiterin meinte, sie wüsste beim nächsten mal nicht, was sie nehmen sollte. Suppe oder die mit Teig ummantelten Köstlichkeiten. Am besten Beides.
Danach kam eine große, wirklich große Platte, mit sehr viel Leckereien: Menü für 2 Personen
Chicken Tikka Massala, Chicken Birjani (mit dem Birjani Gewürz verfeinere ich privat meinen Reis wenn ich es fruchtig haben möchte), Lamb Tikka, Linsen Dal, Joghurt Minz Dip, Mixed Pikkels sowie meine extra scharfe Sauce.
BOMBE!!!!
Ich hätte mich in jedes Töpfchen reinlegen können. Chicken Tikken Masala. Sehr würzig, aber nicht scharf. Im ersten Moment schmeckt man Koriander, danach dann Bockshorn, Kümmel und leichte Ingwer-Zimt-Note (nein Andi, mein Gaumen ist nicht durch zu viel TK Pizza versaut, im Gegenteil), so wie es sein soll.
Cicken Birjani. War etwas umgewandelt. Normalerweise ist bei dem Gericht der Reis, der zuvor im Birjani Pulver angebraten wird, in der Sauce. Aber das Töpfchen bestand aus Hühnchen, etwas Gemüse und fruchtiger Birjani Sauce. Auch mit Pep, aber sehr fruchtig.
Anmerkung: ich kaufe regelmäßig Birjani beim Türken. Das zusammen mit Reis „kochen“ abkühlen lassen und am nächsten Tag mit gewürfeltem Fleischkäse, feine Röllchen von der Salami (am besten die Saletti Stangen) und süß-sauren Gürkchen, Essig und Öl, ist ein absoluter Hammer-Salat. Den Salat kann man noch mit Austern- und Fischsauce delikat würzen. Probiert das aus, ihr werdet an mich denken.
Anmerkung II: Vielleicht sollten sich die Betreiber hier von Gastroguide eine neue Kategorie überlegen? „Corona Vorgaben“ umgesetzt? Oder sollen wir User das mit der „Sauberkeit“ hin bekommen?
Lamb Tikka war zartes Lammfilet (in Joghurt 24 Stunden eingelegt und im Tandoor gegrillt), mit einer sehr würzigen Sauce. Bei der Bestellung gaben wir den Wunsch „komplett mild“ ab. Das Gericht war in sich sehr sehr würzig und fein abgeschmeckt. Meine bessere Hälfte bekam zwischendurch immer wieder einen roten Kopf, sie lies es sich nicht anmerken, aber sie schwitzte. Sie orderte zur Neutralisation ein „Mango Lassi“.
Ich löffelte immer wieder von der scharfen Sauce in meine Saucen. Die Extra Sauce war sehr scharf. Zum Mischen perfekt. Pur würde ich davon dem Otto-Normalverbraucher abraten. Fand ich aber super, dass die Küche das für mich hinbekommen hat.
Neben dem luftigen Reis, Es gibt Reis Baby
der sehr gut schmeckte und auch indisch untypisch wohl etwas Salz gesehen hat, gesellte sich noch klasse Naan Brot Klasse Naan Brot
dazu. Das war gewohnt ölig (aber nicht fettig) und super gebacken. Das mit der scharfen Sauce war ein absoluter Traum zum Abschluss (am Ende war alles leer und nur noch scharfe Sauce da).
Was heißt denn Abschluss?
Es gab ja noch MANGOCREME. Klasse Mangocreme
Yeahhhhh, die hatte ich komplett für mich, da meine bessere Hälfte noch mit ihrem Mango Lassi beschäftigt war. GEIL!!
Fazit:
Indisch für mich eine neue Referenz LIGA, wobei ich abends gerne mal ins Mannheimer „Taj“ gehen möchte und von dort auch den Mittagstisch bereits kennen. Da ist (von außen betrachtet) das Ambiente noch einen Tick glamouröser. Auch den Tipp von Marc074, das „Red Chillies“ in Landau muss ich mir anschauen. Aber die Messlatte liegt ziemlich hoch.
Empfehlung.
Mannheim.
Irgendwann im September 2021 ein Donnerstag.
Meine Wahlheimat nach knapp 14 Jahren.
Ich bin ich zwar noch kein echter <Monnemer>, aber ich weiß schon, wann ich wo und wann zum Essen gehen kann bzw ich dachte es zu wissen.
Donnerstags bietet das „House of India“ ein „indisches Büffet“ am Abend für 13,90 an. Meist gibt es da zahlreiche Vorspeisen, einige Hauptgerichte sowie ein süßes Dessert. Ich hoffte insgeheim auf Mangocreme.
Wir kaufen ein bzw wir wollten einkaufen in den Planken.
Aber beim Thalia... mehr lesen
Restaurant House of India
Restaurant House of India€-€€€Restaurant, Lieferdienst, Catering06211229305Goethestraße 8, 68161 Mannheim
4.5 stars -
"Asien gegen Europa oder Indien gegen Deutschland 2021 zur „PrimeTime“ >der kulinarische Ländervergleich< nach diesem Besuch geht Indien/Asien mit 1:0 in Führung dank bunten Farben und todsicherer Geschmackssicherheit" DaueresserGK0712Mannheim.
Irgendwann im September 2021 ein Donnerstag.
Meine Wahlheimat nach knapp 14 Jahren.
Ich bin ich zwar noch kein echter <Monnemer>, aber ich weiß schon, wann ich wo und wann zum Essen gehen kann bzw ich dachte es zu wissen.
Donnerstags bietet das „House of India“ ein „indisches Büffet“ am Abend für 13,90 an. Meist gibt es da zahlreiche Vorspeisen, einige Hauptgerichte sowie ein süßes Dessert. Ich hoffte insgeheim auf Mangocreme.
Wir kaufen ein bzw wir wollten einkaufen in den Planken.
Aber beim Thalia
Geschrieben am 03.10.2021 2021-10-03| Aktualisiert am
05.10.2021
Besucht am 02.10.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 295 EUR
Über Neupotz kann man sagen was man will. Es stimmt.
Gestern Abend waren wir im mit einem Michelin Stern ausgezeichnetem Restaurant „Zur Krone“.
Insgesamt gibt es in Neupotz mehrere sehr gute Lokale (insgesamt 4 Restaurants stehen im Guide Michelin) nebst traumhaften Baggerseen und das Ganze bei knapp 2000 Einwohnern. Ich will das gar nicht auf Wörth mit seinen 18.000 Einwohnern (und ein paar Zerquetschte) hoch rechnen.
Wir hatten für den gestrigen Abend im Vorfeld reserviert. Am Donnerstag kam eine Email vom Lokal, Freitag nochmal ein Anruf von der Chefin persönlich. Am gestrigen Abend kam dann die Chefin mehrmals an unseren Tisch …
… der Tisch von uns, als auch der gesamte Abend in der Krone, vielleicht etwas unglücklich. Kulinarisch dagegen auf einem hohen Niveau.
Der Tisch selbst direkt neben der Küche. Alle 30-40 Sekunden ging die automatische Schiebetür auf, neben dran die Tür zum Keller, in der die Getränke lagern. In unserer Reihe standen drei Tische, die waren voll besetzt. Am Ende ein Raucherpärchen, die alle zehn Minuten zum „Rauchen“ raus an uns vorbei gingen. Natürlich brachten sie auch immer wieder „Glimmstengelduft“ mit rein. Unschön.
Auf der gegenüberliegenden Seite eine Gesellschaft mit 10-12 Personen. Die Akustik erinnerte leider den ganzen Abend mehr an eine Bahnhofs-Kneipe als an einen Platz zum Entspannen.
Wir hatten unseren Jahrestag und wollten uns den ganzen Abend verwöhnen lassen, dass ging gestern nicht so gut, wie wir uns das insgeheim gewünscht hatten . Zum einen der Gesellschaft gegenüber geschuldet, zum anderen der „minimal Musik“ aus den Lautsprechern. Das Paar neben uns meinte zwischendurch „furchtbar, die Bässe der Techno Musik und gegenüber die laute Gesellschaft“ - für ein Sternebesuch war das zu laut von der Akustik, insgesamt wirkte der Abend sehr hektisch. Nach zwei, drei Stunden hatten wir, als auch das Paar am Nebentisch nur noch den Wunsch, so schnell wie möglich zum kulinarischen Finale zu stoßen, es war sehr anstrengend und Kräfte zehrend.
Generell wurde über das Ambiente hier bei Gastroguide schon viel geschrieben. Auch hat Marc074 sehr schöne Bilder rein gesetzt. Daher fasse ich mich zum Ambiente kurz. Graue Wände, graue Schränke, graue Decke, passende farbige Accessoires geben einen wunderbaren Kontrast. Auch der Sicherungskasten (man versuchte einige Gästewünsche direkt mit ein und ausschalten der Lampen zu erfüllen) hinter einem Bild sicher versteckt.
Ich kann mir gut vorstellen, sofern hier 2- maximal 3 Tische besetzt sind, dass der Gast auch die „private“ Atmosphäre vorfindet, die er sich wünscht, wenn er so viel Geld ausgibt. Heute waren einfach zu viele Gäste da, in Zukunft könnte man vielleicht durch Vorhänge um die Tische oder Styropor an den Decken, was die laute Akustik angeht, Abhilfe schaffen.
Wir lesen die Menü-Karte und merken, dass ich im Vergleich des Besuches meines Vaters vor sechs Wochen sich lediglich vereinzelt die Beilagen geändert haben.
Es gibt ein Menü, 8 Gänge für 120 Euro. Dazu gab es als kulinarischen Einstieg und Ausstieg etwas Fingerfood. Die Preise der Getränke fair. Eine Flasche Wasser 6 Euro, 0,33er Bellheimer Pils 3,50. Unerklärt steht unter dem Menü eine Beratungsgebühr des Sommelier mit extra 11 Euro.
Wir nahmen zum Aperitif einen wunderbaren alkoholfreien Secco, ein Pils, dazu eine Flasche Wasser und eine Flasche Wein ein Riesling von Dr. Bürklin und Wolf aus Wachenheim Der schlug mit 40 Euro zu Buche, das finde ich sehr fair, denn der liegt für den Otto-Normalverbraucher um die 10 Euro.
Der Start furios und an Juan Amador (ehemals 3 Sterne Restaurant in Mannheim) erinnernd. Aus einer winzigen Tablette, die in ein Stein eingedrückt wurde, kamen nach einigen Sekunden aus dem Stein Zauberei
zwei warme Erfrischungstücher hervor. Was ein klasse Start (ich mag diese kleinen YPS Gimmicks)
Wir bekomme die Starter serviert:
Laut Servicedame sollten wir zuerst mit der „Tartellete mit Avocado und gebratenem Lachs“ beginnen: Klasse Start
BÄM!! Was ein Start, Knusprig, fluffig, innen butterweich. Perfekt abgeschmeckt 1a. Tischnotizen war bei seiner klasse Kritik über das Restaurant etwas unglücklich über die Größe, ich fand die Größe perfekt.
Als Zweites dann die „Blini“,
welche innen geschichtet mit französischem Frischkäse und im Kern eine Fusion aus Raucharoma und geräucherten Aal hatte. Auch das kulinarisch eine absolute Bombe. Vielleicht einen Tick zu viel Frischkäse im Innern, die Blini hätten auch einen Tick kleiner sein dürfen.
Als Drittes „Foi Gras“ mit Kirsche, Zartbitter, Kaffee.
Im ersten Moment vordergründig das Kirscharoma, dann im Abgang der Schmelz der Foi Gras und der Zartbitterschokolade. Von der Größe her wiederum, genau wie die Tartellete, perfekt.
Was ich nicht ganz verstehe die Reihenfolge der ersten drei Starter. In vielen Sternehäusern bekommt man zuvor "Amouse" Gänge die den Gaumen auf den ersten Gang vorbereiten sollen. Warum die Zartbitterschokolade am Schluss? Ich hatte bis zum Start des Menüs einen sehr herben Geschmack auf der Zunge und es sollte ja dann im ersten Gang der "Haramasa Kingfisch"" (süßlich und Meeres-Geschmack) serviert werden. Das hat nicht so gut gepasst.
Wir fanden generell die Servicekräfte für ein Sterne Restaurant nicht ganz dem hohen kulinarischen Grad her passend. Die Dame vermittelte immer wieder den Eindruck „genervt zu sein“; Lächeln, Herzlichkeit und gute Laune versprühen hatten absoluten Seltenheitswert. Der männliche Kellner dagegen versuchte immer wieder der Dame ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Er war sehr um das Wohl der Gäste bemüht, wirkte aber etwas steif und angespannt.
Das Menü begann dann mit Hiramasa Kingfisch – Daikon – Zwetschge.
Ich kenne den Hiramasa Kingfisch als edlen Fisch der leicht süßlich schmeckt. Ich habe den schon bei Norbert Dobler als Sashimi Fisch und bei Engelhorn`s „Gourmetfestival“ bei Nelson Müller ebenfalls als süßlichen Fisch erleben dürfen. Nelson Müller hatte damals den Geschmack noch mit einer flüssigen Butter im Löffel „verstärkt“.
Aber man lernt ja auch gerne dazu. Der Sud aus Thunfisch-Brühe und Zwetschgenwasser gestern Abend fand ich unpassend. Ich habe alles vermengt, der Fisch war glasig, aber von dem feinen süßlichen Fleisch habe ich nichts geschmeckt. Der Fischsud sehr kräftig, dazu das saure fruchtige von der Zwetschge. Daher habe ich nach ein paar Körner Salz verlangt. Mit diesen verhalf ich dann der Gelbschwanzmakrele zu etwas mehr Kraft um es mit der Brühe aufnehmen zu können. Mit diesem Kniff konnte ich den Gang zu dem machen, was der Koch von Vornerein bestimmt vor hatte. Ein wirklich gelungener Auftakt eines sehr gut zusammengestellten Menüs.
Es ging weiter mit Foi Gras – Mrabelle – Kaffee - Brioche.
Ich selbst bin ein Foi Gras Gegner, habe aber durch Marc074 bei einem gemeinsamen Gastrobesuch erleben dürfen, dass es gut gemacht auch gut schmecken kann. Auch stand in mehreren tripadvisor Bewertungen dass eine Änderung am Abend leider nicht möglich sei. Meine Frau und ich einigten uns darauf, wir werden es probieren.
Am Platz wurde es uns als ein „Zweierlei“ Foi Gras präsentiert. Geeist und als „zimmerwarme Foi Gras“ mit Kaffee.
Optisch ein Kunstwerk.
Sah super aus. Zuerst probierte ich die kleine Eiskugel mit der Mirabelle - sehr angenehm. Die große Kugel leider eiskalt. Hier fehlt wohl etwas Küchen-Zeit bei Raumtemperatur. Vom Geschmack war mir das zu intensiv, auch meine Frau verzog das Gesicht. Also ließ ich es zurückgehen, meinte aber, dass der Fehler auf unserer Seite lag und wir im Vorfeld auch Bescheid hätten geben können, wir es aber gerne probieren wollten.
Zehn Minuten später kam dann als „Entschuldigung“ Neupotzer Tomaten Allerlei und Büffelmozarella. Burrata
Rote Fleischtomate, grüne und gelbe. Obenauf ein sehr cremiger Weichkäse, der mich persönlich sehr an Burrata erinnerte. Auf Nachfrage wurde mir dass dann bestätigt. Hier werfe ich gerne ein, dass die Chefin dazu an den Tisch kam. Sie erklärte uns, dass heute ein Gast im Lokal sei, der kein Fisch mag. Deswegen gäbe es für den Gast anstatt des Fisches einige Fleischgänge. Kalb, Schwein und Rind. Man versuche immer auf die Gäste so gut es geht einzugehen. Änderungswünsche sind am Abend kurzfristig normalerweise auch kein Problem. Das finde ich super, dass man auf solche "google Behauptungen" persönlich reagiert.
Danach wurde uns Brot und Butter serviert. Hier erschien die Chefin nochmals an unserem Platz. Aus einem netten „Small Talk“ entstand ein 15 Minütiger Dauer-Mono-Vortrag. Wie, warum und weshalb. Ihr Mann würde weites gehend und bewusst auf Gewürze und Kräuter verzichten. Alles wird ohne Salz serviert. Ihr Mann wolle den Gästen ein kurviges Menü aufzeigen, bei dem es auch mal hoch und runter gehen kann, mal nach rechts und nach links. Die Chefin hat es bestimmt nur gut gemeint, für uns war das aber ein Tick zu viel zu dem Zeitpunkt.
Da habe ich mich sehr gefreut, denn der Spitzenkoch Alexander Herrmann hat dieses Gericht vor ein paar Jahren ins Leben gerufen. Bei der geräucherten Zwiebel wird eine ganze Zwiebel in einem aufwendigen Verfahren über mehrere Stunden gegart und anschließend geräuchert. In diesem Fall wurde aus der fluffigen Konsistenz eine geräucherte Zwiebelcreme serviert.
Hübsch angerichtet war die Komposition. Ich hatte erwartete dass das Ei außen hart und innen weich ist, und es dann über der Zwiebelmasse beim Anschnitt verläuft. Das Ei an sich war ganz normal hart gekocht wie früher bei meiner Oma an Ostern (die hat sie dann bemalt), obenauf Kaviar. Kaviar geht natürlich immer und verhilft jedem Gang zu mehr Eleganz. Was ich vermisste: das Raucharoma, auch vermisste ich etwas Zwiebelgeschmack. Die Creme erinnerte mich mehr an ein Gemüseallerlei als eine geräucherte Zwiebel . Dennoch war das Gericht in sich stimmig und hat mir, als auch meiner Frau, sehr gut geschmeckt.
Dann kam nochmals die Chefin und fragte nach ob es geschmeckt habe. Ich erklärte, dass ich etwas die Raffinesse vermisste und in einschlägigen Restaurantführern könne man die marokkanischen Handschrift des Chefkochs bei seiner Auswahl an den orientalischen Gewürzen erkennen und nachlesen. Das verneinte die Chefin, seit ihr Mann hier koche hätte er noch nie irgendwelche orientalische Gewürze eingesetzt und würde das auch nie in Zukunft tun.
Dann fielen wir aus allen Wolken. Zuerst dachten wir irgendwo in einer hinteren Kammer sitzt das Team von "Verstehen sie Spaß", denn es kam der nächste Gang. Tristan Languste mit Butternuss Kürbis und verschiedenen orientalischen Gewürzen. Languste
Haben wir da was falsch erklärt bekommen? Könnte sein, vielleicht haben wir auch, wegen der lauten Akustik, nicht jedes Wort richtig verstanden.
Aber kulinarisch wieder ein Gang der uns überzeugte. Die Languste von Hause ein sehr kompaktes Fleisch, war wunderbar gewürzt, innen schön saftig, aber auch halt auch sehr fest. Aber das geht glaube ich, gar nicht anders. Der Kürbis in Scheiben geschnitten (hier könnte etwas mehr Geschmack dem Kürbis gut tun) gerollt und gefüllt mit leckerem Kürbisschaum. Die sehr geschmacksintensive Bisque, ordentlich püriert und passiert, sehr scharf abgeschmeckt, der perfekte Kontrast dazu. Im Zusammenspiel war das großes kulinarisches Kino. Ein Blockbuster. Nicht Ghostbuster. Blockbuster.
Danach folgte ein etwas schwächerer Gang, der das hohe Niveau der Gänge davor leider nicht halten konnte. An diesem Abend war das geschmacklich (leider) der schwächste Gang.
Der Heilbutt hat leider zu viel Hitze abbekommen. Ich hatte das Gefühl, dass er vorher gegart wurde und am Abend dann nochmals erwärmt. Das schmeckte nicht gut. Was ich beim Hiramasa Kingfisch noch ausbügeln konnte, ging hier mit ein paar Salzkörnern nicht. Das Fischfleisch viel zu fest, als ich den Fisch auseinander pflückte, habe ich gesehen, dass das Fischeiweiß ausgelaufen ist. Dazu gab es ein viel zu bissfesten Brokkoli, allenfalls lauwarm . Aber wir alle sind Menschen und Fehler passieren einfach. Blöd für uns.
Dazu gab es eine in (Salz)Wasser weich gekochte Kohlrabi Scheibe, gerollt und mit feinem Krebsfleisch gefüllt. Was mir gut schmeckte war dieser Weißweinschaum. Der war von der Menge mehr als ausreichend.
Die Dame erklärte mir, da werde Sahneschaum gekocht, dann separat ein bestimmter Weißwein, dann wird der Schaum mit dem gekochten Weißwein nochmals zusammen auf gekocht und am Ende wird die konzentrierte Flüssigkeit mit Vin Jaune (eine Weinspezialität aus Jura) nochmals final erhitzt. Insgesamt seien das mehrere Kochvorgänge.
Nach den einzelnen Fischgängen kam der Fleisch-Gang. Black Angus.
Wir bekamen das „Schäufele“ vom Rind. Das Schäufele (das wird aus der flachen Schulter des Tieres geschnitten) hat viel Charakter, sehr viel Fleisch Geschmack, ist aber nicht mein Favorit beim Rind. Aber ich finde es gut, dass auch das Schulterstück in der Sterneküche Verwendung findet. Filet kann jeder.
Von der Menge war das gut, auch angenehm gewürzt und top zubereitet. Dazu gab es ein Teelöffel sehr feines Sellerie Püree, fast schon ein Espuma und ein kleines Kartoffelröllchen. Dem Röllchen fehlte etwas Kartoffel-Geschmack. Aber vielleicht lag es ja auch an der Sorte, die Neupotzer Kartoffeln haben nicht ganz so viel Geschmack wie die Rülzheimer Kartoffeln. Oder die Kartoffeln aus dem benachbarten Kuhardt, die sind bis nach Bremen hin bekannt.
Dann kam ein weiterer Gang und der Beste an dem Abend:
Buttermilch Sorbet – Milk and Chocalate – Milch Schokolade – Karamell Bester Gang bis dahin
Bombe. Das Buttermilchsorbet kulinarisch erste Klasse. Perfekt abgeschmeckt, man spürte die Buttermilch, das eisige Sorbet, der Schoko-Crunch dazu. Klasse. Auch die beiden Eissorten perfekt abgeschmeckt. Ich fragte nach, wegen des fantastischen Desserts. man habe extra einen Patissier der zusammen mit dem Chefkoch für die Desserts verantwortlich ist. Finde ich super.
Hergestellt in einer Silikonform, gefüllt mit weißer Schokolade. Die war sehr mächtig und an vielen Tischen ging das Dessert zur Hälfte zurück. Das war einfach zu mächtig. Innen die Yuzu Füllung sehr sauer.
Ich weiß auch nicht ob so ein saurer Schluss bei einem Menü so glücklich ist. Zwischen den zahlreichen Fisch- und dem einen Fleischgang könnte man doch einen „sauren erfrischenden Zwischengang" einstreuen, quasi als Neutralisation des Gaumen (dann ohne Schokolade) der wieder ein bisschen Platz im Magen schafft. Optisch aber wieder ein absoluter Volltreffer und eines Sterne Restaurants würdig.
Wir waren pappsatt, als uns dann noch drei weitere Grüße gereicht wurden. Abschluss-Grüße
Himbeere - Lolli (sehr sauer), Pistazien Macaron (sehr einfach) und eine Praline mit flüssigem Kern (das Beste der drei Schlussgrüße).
Der Himbeere-Lolli erinnerte mich von der Optik an einen Besuch in einem 2 Sterne Haus. Die Füllung sehr erfrischend. Könnte ich mir gut zusammen mit der Zitrone (ebenfalls schon gesehen in einem 2 Sterne Haus) als Zwischengang vor dem Fleisch sehr gut vorstellen.
Fazit:
300 Euro sind natürlich kein Pappenstil. Für so viel Geld sollte eigentlich alles perfekt sein. Kulinarisch hat uns der Abend gefallen, hervorzuheben das Fingerfood am Anfang, die Languste, das Black Angus und schließlich die Desserts. Was uns nicht so gut gefallen hat war insgesamt der Service. Ich wünsche mir beim Service ein "agieren" und kein "reagieren" und die Lautstärke im Restaurant. Aber für den Michelin zählt kein Ambiente, keine Weinberatung, keine Akustik und keine Kartoffelauswahl aus Neupotz oder Rülzheim, sondern lediglich was auf dem Teller ist. Da merkt man schon, dass der Koch seinen Stern nicht umsonst hat. Wir kommen bestimmt wieder!!
Über Neupotz kann man sagen was man will. Es stimmt.
Gestern Abend waren wir im mit einem Michelin Stern ausgezeichnetem Restaurant „Zur Krone“.
Insgesamt gibt es in Neupotz mehrere sehr gute Lokale (insgesamt 4 Restaurants stehen im Guide Michelin) nebst traumhaften Baggerseen und das Ganze bei knapp 2000 Einwohnern. Ich will das gar nicht auf Wörth mit seinen 18.000 Einwohnern (und ein paar Zerquetschte) hoch rechnen.
Wir hatten für den gestrigen Abend im Vorfeld reserviert. Am Donnerstag kam eine Email vom Lokal, Freitag... mehr lesen
Zur Krone
Zur Krone€-€€€Restaurant07272 9337845Hauptstraße 25, 76777 Neupotz
4.0 stars -
"Grandiose Kunstwerke auf den Tellern mitten in Neupotz oder: Ein unvergesslicher Besuch mit viel auf und wenig ab" DaueresserGK0712Über Neupotz kann man sagen was man will. Es stimmt.
Gestern Abend waren wir im mit einem Michelin Stern ausgezeichnetem Restaurant „Zur Krone“.
Insgesamt gibt es in Neupotz mehrere sehr gute Lokale (insgesamt 4 Restaurants stehen im Guide Michelin) nebst traumhaften Baggerseen und das Ganze bei knapp 2000 Einwohnern. Ich will das gar nicht auf Wörth mit seinen 18.000 Einwohnern (und ein paar Zerquetschte) hoch rechnen.
Wir hatten für den gestrigen Abend im Vorfeld reserviert. Am Donnerstag kam eine Email vom Lokal, Freitag
Geschrieben am 29.09.2021 2021-09-29| Aktualisiert am
29.09.2021
Besucht am 11.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 64 EUR
Wir sind in Ulm.
Nicht um Ulm.
Und nicht um Ulm herum.
Wir stehen vor unserer Übernachtungsgelegenheit, blicken nach oben und fragen uns:
Wer wollte eigentlich in die Penthaus-Etage mit Blick über Ulm?
Jaaa, das war ich. (ich liebe Hochhäuser mit Blick in die Pampa)
.
Leider ging an dem Tag (bis zum nächsten Morgen) nicht der Fahrstuhl und ich musste mehrmals die knapp 128 Stufen hoch und runter laufen (gekühlter Bierautomat nur im Erdgeschoss). Unsere Koffer ließen wir lieber im Auto, hatten wir noch einen Fußweg ins benachbarte Söflingen vor uns.
Bereits vor unserer Reise hatte ich in dem urigen Lokal reservieren lassen. Das war auch gut so, denn eine Woche vorab für Samstag einen Tisch zu bekommen (es gibt 2 Außenbereiche und ein Innenbereich) hatte ich mir nicht als so schwierig vorstellen können.
Gut, es gibt google Bewertungen „Hammer Schnitzel“ bis hin zu tripadvisor Bewertungen „wenn Ulm, dann zum Schatten Schnitzel essen“ oder „ XL Schnitzel, hier wird jeder satt“. Bei tripadvisor immerhin Platz 5 der besten Restaurants in Ulm.
Das mit dem XL Schnitzel muss ich aber gleich über Bord werfen, beim Schatten gibt`s keine XL Schnitzel und schon gar nicht XXL Schnitzel. Auch wenn der Begriff gerne genommen wird, wenn die Schnitzelecken über einen Teller hinausragen.
Ich bin mittlerweile in einem Alter angekommen, wo weniger mehr ist. Lieber Qualität anstatt Quantität. Aber am besten Beides. Das gibt`s leider nicht so oft. Vor zwei Wochen wurde ich auf eine Ü40 Party eingeladen – dabei fehlen mir doch die berühmten fünf Zentimeter.
Ich lasse schon gerne mal den Ball laufen, trinke gerne das ein oder andere Hefebierchen dazu und esse auch gerne mal 400 Gramm Fleisch, aber dann muss ich schon kämpfen.
Gras wächst ja auch nicht schneller, wenn man daran zieht.
Aber keine XL Portionen über 500 Gramm Fleisch – das ist nicht gesund. Also liebe Kinder, maximal 499 Gramm essen, dann passt es auch mit der Gesundheit.
Kämpfen musste ich heute nicht, allerdings war der Weg von unserem Hotel nach Söflingen nicht gerade einladend. Das erinnerte mich an die Stadt Hannover, München Bahnhofsviertel oder Detroit (da war ich mal zu einem Basketballspiel gegen die Chicago Bulls). Hilfe. Ich will wieder zurück nach MANNHEIM – Collini Center und meinen Blick vom grünen Pfälzer Wald über das neue BUGA Gelände schweifen lassen bis hin nach Heidelberg/Odenwald.
Zurück in die Gegenwart:
Google schreibt: Traditionelle Gastwirtschaft in rustikalem Ambiente und großen Schnitzeln. Volltreffer,
Wir stehen davor und wundern uns, da wir einen Tisch reserviert hatten – O Ton „bei schönem Wetter draußen sonst nicht, wir sind voll“. Draußen war aber kein Platz mehr und innen war auch fast alles belegt. Die herzerfrischende Servicedame meinte „wir haben auch noch eine Innenterrasse, richtig gemütlich. Da haben wir Ihnen ein Tisch reserviert“ geht doch, na allah.
Kaum gesessen kam der Getränkewunsch und wir bekommen die Karte. Natürlich ein Hefebier und ein Softgetränk für die Dame. Die Speisekarte übersichtlich.
Sehr übersichtlich.
Schnitzel Wiener Art mit Pommes
Schnitzel Wiener Art mit Nudeln auf Wunsch mit Soße
Schnitzel Wiener Art mit Salat
Schnitzel mit Soße auf Wunsch mit Pommes oder Nudeln.
Vegetarisch:
Nudeln mit Käse
Salat
Jo, klingt gut. Oder?
Ich entschied mich für Schnitzel. Meine bessere Hälfte nahm auch ein Schnitzel. Wir hätten uns aber auch für Schnitzel entscheiden können. Oder doch das Schnitzel? Ne, lassen wir es mal beim Schnitzel. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich mich schon daheim für Schnitzel entschieden. Oder doch Käsespätzle?
Einmal Schnitzel mit Nudeln und Soße Extra und einmal Schnitzel mit Salat. Und noch ein Hefebierchen, das erste war leer.
Immer wieder kamen die auf Zack wirkenden weiblichen Bedienungen. Viel Stammgäste die mit Namen angesprochen wurden. Würde ich hier wohnen, wäre ich wahrscheinlich auch jede Woche mindestens einmal hier. Immer wieder kamen Schnitzel in stattlichen Größen auf größeren Tellern daher, Mit Pommes, mit Nudeln. Und? Manch Teller wurde mit einmal Schnitzel „halb und halb“ serviert. Halb Pommes und halb Salat – hallo? Das stand nicht in der Karte. Ich hätte auch gerne ein Schnitzel halb und halb gehabt.
Und dann kamen unsere „Oschis“ wie man in der Pfalz gerne sagt. Schnitzel vom feinsten. Memminger Hefe und ein ordentliches Schnitzel
Knuspriges Stück Oberschale. Hier wird auch nicht bei der Panade mit „Corn Flakes“ gecheatet, oder wie man bei VW gerne sagt „gemogelt“.
Schon der Anschnitt zauberte mir ein breites Grinsen auf die Lippen. Anschnitt
Außen knusprig, innen saftig ausgebacken. Ich denke bei der Anzahl der Schnitzel mit Sonnenblumenöl/Rapsöl mit Butter und Butterschmalz. Butterschmalz alleine fände ich zu kostspielig. Auch gab es nicht das bekannte Wellenmuster, dem fehlenden Schwenken der Pfanne wohl geschuldet. Das Fleisch aus der Oberschale kommt frisch vom Lieferanten, wird nochmals dünn geklopft, gesalzen. Dann paniert. Nach 10 Minuten Ruhezeit in riesige Gußpfannen ausgebacken. Habe nachgefragt.
Bei mir fehlte im ersten Moment etwas Salz an den „Convenience“ Nudeln, das machte aber die sehr rauchig salzig schmeckende Soße weg. Mensch war die gut. Die passte perfekt zum Schnitzel. Auch meine bessere Hälfte musste immer wieder ihre Gabel mit dem Schweinefleisch bei mir in die Sauce tunken. Wenn das die Stasi mitbekommen würde, aber die DDR Partei scheiterte knapp an der 5% Hürde. Wobei sie sich wegen der Direktmandate doch noch nach irgendwie nach Berlin „gemogelt“ hat. Aber gut, so ist es halt.
Das Schnitzel war auf gegessen, ich hatte aber noch etwas mehr als 5% Platz in meinem Bauch. Wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber ich ging davon aus dass ich dann doch zurück im Hotel die 128 Stufen hinauf musste. Und da ich eh nicht jede Woche in Ulm bin, ich von vorneherein ein Schnitzel „halb und halb“ wollte, bestellte ich mir noch eins mit Salat und Soße extra. Schnitzel Nummero 2
Dann hab ich auch mein Schnitzel halb und halb nur andersrum. Und doppelt Soße – auch gut. Das Ganze sehr zur Verwunderung der Bedienung, dass ein so gut ausschauender und jung gebliebener Enddreißiger zwei Holzfäller-Portionen isst. Geht doch. Na allah.
Fazit:
Angenehm gesättigt verließen wir zufrieden das Lokal. 14,90 für das erste Schnitzel mit Pasta und Soße sowie 13,90 für das erste Schnitzel meiner besseren Hälfte sowie mein zweites sind, geschuldet der guten Fleischqualität, absolut fair.
Mit dem zweiten Schnitzelfladen habe ich dann doch den „Charme des XL Essens“ erleben dürfen. Empfehlung!!
Wir sind in Ulm.
Nicht um Ulm.
Und nicht um Ulm herum.
Wir stehen vor unserer Übernachtungsgelegenheit, blicken nach oben und fragen uns:
Wer wollte eigentlich in die Penthaus-Etage mit Blick über Ulm?
Jaaa, das war ich. (ich liebe Hochhäuser mit Blick in die Pampa)
.
Leider ging an dem Tag (bis zum nächsten Morgen) nicht der Fahrstuhl und ich musste mehrmals die knapp 128 Stufen hoch und runter laufen (gekühlter Bierautomat nur im Erdgeschoss). Unsere Koffer ließen wir lieber im Auto, hatten wir noch einen... mehr lesen
Gaststätte Zum Schatten
Gaststätte Zum Schatten€-€€€Biergarten, Gaststätte, Gasthof07313886520Weihgasse 11, 89077 Ulm
5.0 stars -
"Sündhaft knusprige Schnitzelfladen in der urigen Gaststätte „Zum Schatten“ - Wiederholungsversuch schon inbegriffen" DaueresserGK0712Wir sind in Ulm.
Nicht um Ulm.
Und nicht um Ulm herum.
Wir stehen vor unserer Übernachtungsgelegenheit, blicken nach oben und fragen uns:
Wer wollte eigentlich in die Penthaus-Etage mit Blick über Ulm?
Jaaa, das war ich. (ich liebe Hochhäuser mit Blick in die Pampa)
.
Leider ging an dem Tag (bis zum nächsten Morgen) nicht der Fahrstuhl und ich musste mehrmals die knapp 128 Stufen hoch und runter laufen (gekühlter Bierautomat nur im Erdgeschoss). Unsere Koffer ließen wir lieber im Auto, hatten wir noch einen
Geschrieben am 28.09.2021 2021-09-28| Aktualisiert am
30.12.2021
Besucht am 10.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 35 EUR
Es ist Freitagabend. Letzter Tag vor unserem Österreich Gastspiel, mit kleinem Zwischenstopp in Ulm (ich werde garantiert berichten). Unsere Küche wollen wir blitzblank übergeben, daher ziehen wir es vor auswärts essen zu gehen. Nachdem leider vor knapp 2 Jahren das Keglerheim dicht gemacht hat und es da unserer bescheidenen Meinung nach den besten Beilagensalat in Mannheim gab, hat sich der Beilagensalat vom Kleopatra still und heimlich zu einem unserer Favoriten gemausert.
Wer auf weiße Säulen, Piräus Fähnchen, Olympiakos Trikot`s, blau-weiße Eros Skulpturen mit groß dimensionierten Fleischklopfern und bemalte Wände mit Domestos Schriftzügen steht, wird sich im Restaurant leider nicht wohlfühlen. Da darf dann auch aus den Lautsprechern die Suflaki-, Suzuki- und Domestos-Musik nicht fehlen. Leider gibt es das alles nicht im Kleopatra - nüchternes Ambiente wo man hinschaut (und hinhört). Daher zogen wir es heute vor bei lauen Temperaturen um die 30 Grad im Schatten draußen zu sitzen.
Auch die Speisekarte gibt nichts her, keine Lothar Piräus Platte, keine Alex Tsipras Röllchen, die Speisen heißen eingedeutscht Dorf Teller, Lenden Spieß oder Hacksteak mit Käse überbacken, dazu einige wenige griechische Bezeichnungen wie der Herkules - oder der Metaxaspieß. Die Inhaber legen großen Wert auf die sogenannten "Aktions-Tage". Donnerstag ist zB Spieß Tag. Mittwoch Schnitzel-Tag und Freitag? Jaa, Steak Tag. Jedes Steak aus der Karte mit Beilagen und Salat für 7,90. Und wer sich denkt, bei den Preisen kleine 80 Gramm Steaks vorzufinden, der irrt gewaltig.
Wir schauen dennoch in die Karte. Irgendwie lacht mich der Gyros Teller an. Als ich auf die Toilette ging, schielte ich auf den Drehspieß in der Küche. Das Gyros sah verdammt schmackhaft aus. Am Platz angekommen, meinte meine bessere Hälfte, dass sie gerne die gefüllten Steaks (die ich beim letzten Mal hatte) gerne probieren wolle. Ich nahm natürlich nur dessen geschuldet dann doch den Gyros Teller. Als Pausenfüller bestellten wir uns die gegrillten Pep - der Kleopatra Klassiker: Gegrillte Pep
Danach wurden uns auf weiß-rot karierten Plastiktischdecken die Salate serviert. 1a Beilagen Salat
Angemacht mit einem leicht nach Hühnerbrühe erinnerten Sahne Dressing, mit Essig und Öl der Salat angemacht. Frische rohe Zwiebelringe, dazu angemachte weiße Böhnchen, die liebe ich, Karotten und Krautsalat. Etwas eingedeutscht, aber für uns überhaupt kein Problem.
In Mannheim leben mittlerweile über 250 verschiedene Nationen (184 verschiedene Geschlechter), es gibt über 1500 Restaurants mit 80 verschiedenen kulinarischen Richtungen, da darf man deutsch-griechisch. Heutzutage darf man alles. Man darf sogar PDS wählen, Gott sei dank sind sie mit 4,9% vorbei geschrammt an der 5% Hürde bei der Bundestagswahl, sonst hätte ich in Zukunft meine hart verdienten Euros wieder in Ost-Mark eintauschen können.
Wir sind aber nicht in Berlin sondern in Käfertal und warten auf Spachtelmasse.
Und es kam was „ordentliches“, Basisfütterung für den letzten Abend. Zuerst die beiden mit exzellentem Schafskäse gefüllten Schweinesteaks 7,90). gefüllte Schweinesteaks mit Metaxa Sauce
Ich denke aus dem Rücken geschnitten, unheimlich zart und saftig. Man sah deutlich unter dem Soßenspiegel, dass das Fleisch gesalzen wurde vor dem Braten, das Eiweiß wurde dadurch mustergültig aufgebrochen. Metaxasauce sehr „lecker“, dazu gab es Wellen-Pommes. Ach, wie ich die liebe. Schon als Kind. Leider hatten wir damals keine Heißluftfritteuse (gab es das vor 40 Jahren schon?), privat mache ich damit die besten Röstis, Long Frites und Wellen-Pommes. Es gibt ein Geheimtrick, wie die Pommes zu Hause richtig knusprig werden, den darf ich aber leider hier nicht verraten, sonst wäre es kein Geheimtrick mehr. Klingt logisch, oder?
Dann kam mein Gyros Teller. Das Fleisch sieht auf dem Foto etwas dunkel aus, war es in echt auch, den es war auch schon dunkel und mein China Handy simulierte Sonnenschein und machte das Fleisch dunkler. Ganz ohne Selbstbräuner. Gyros Teller 12,90
Ich hatte knuspriges Gyros, manche waren mir ein Tick zu knusprig, kleines Lendensteak, Suflaki, Bifteki mit Schafskäse gefüllt (ohne Schafskäse wäre es auch kein Bifteki) Gemüse und Wellen-Pommes. Ach, wie ich die liebe. Schon als Kind. Leider hatten wir damals keine Heißluftfritteuse …. :-)
Als Absacker gab es jeweils noch 2 gut gekühlte Ouzo.
Fazit:
Freitagabend Kleopatra, für uns alternativlos …. Empfehlung!!
Es ist Freitagabend. Letzter Tag vor unserem Österreich Gastspiel, mit kleinem Zwischenstopp in Ulm (ich werde garantiert berichten). Unsere Küche wollen wir blitzblank übergeben, daher ziehen wir es vor auswärts essen zu gehen. Nachdem leider vor knapp 2 Jahren das Keglerheim dicht gemacht hat und es da unserer bescheidenen Meinung nach den besten Beilagensalat in Mannheim gab, hat sich der Beilagensalat vom Kleopatra still und heimlich zu einem unserer Favoriten gemausert.
Wer auf weiße Säulen, Piräus Fähnchen, Olympiakos Trikot`s, blau-weiße Eros... mehr lesen
4.0 stars -
"Grundlagentraining für unseren ersten großen Sommerurlaub 2021 oder: griechisch-deutsche Küche, bodenständig aber geschmacksintensiv!!" DaueresserGK0712Es ist Freitagabend. Letzter Tag vor unserem Österreich Gastspiel, mit kleinem Zwischenstopp in Ulm (ich werde garantiert berichten). Unsere Küche wollen wir blitzblank übergeben, daher ziehen wir es vor auswärts essen zu gehen. Nachdem leider vor knapp 2 Jahren das Keglerheim dicht gemacht hat und es da unserer bescheidenen Meinung nach den besten Beilagensalat in Mannheim gab, hat sich der Beilagensalat vom Kleopatra still und heimlich zu einem unserer Favoriten gemausert.
Wer auf weiße Säulen, Piräus Fähnchen, Olympiakos Trikot`s, blau-weiße Eros
Geschrieben am 27.08.2021 2021-08-27| Aktualisiert am
27.08.2021
Besucht am 12.08.20212 Personen
Rechnungsbetrag: 65 EUR
Wir haben uns so gefreut. Besser gesagt, ICH habe mich so gefreut. Lange lange geplant, geschuldet einem Bericht auf Pro7, gesucht wurden da die fünf besten Sterne-Küchen in Deutschland mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis (u.a. das Dobler`s in der Mannheimer Schwetzinger Vorstadt)
Und das ist hier bei Gastro-Guide das Schöne. Es gibt die Kategorie Preis-Leistungsverhältnis, eines von 5 Kategorien und die Punkte fließen bei mir fast immer zu 100% in das Gesamtergebnis mit ein. Aber zum Preis-Leistungsverhältnis gehört natürlich auch der Service und das Ambiente, nicht nur das was auf dem Teller ist. Separat bewerte ich das Essen, egal ob das Schnitzel 5, 15- oder 35 Euro kostet.
So viel zur Gastro-Guide Basis.
Ich plane unseren August Urlaub. Im Vorfeld kontaktiere ich das Schloß Filseck. Der erste und zweite Kontakt sehr professionell. Bei der geplanten Ankunft konnte ich nur eine ca. Zeit abgeben, da wir dann bereits 2/3 des Weges wohl hinter uns haben sollten. (Deutsche Sprache, schwäre Sprache :-) )
Wir kamen dann aber doch 10 Minuten vor Eröffnung an und konnten uns an dem Schloss Filseck ergötzen. Das ist schon vom Feinsten. Da ist richtig Geld dahinter, so ein riesiges Schloss in Bestform zu halten. Da merkt man gleich, dass die ganze Show von der Sparkasse subventioniert wird. Neben dem Schlosshof (1 Stern) gibt es das eigentliche Restaurant (1 Stern) sowie eine Außen „Bistro“ Gastronomie für Radler und Wanderer (am Schloss führen zahlreiche Wege vorbei; ohne Stern)
Die Tür geht langsam auf und wir werden gefragt ob draußen oder drinnen. Nachdem wir uns drinnen umgeschaut haben, war es klar. Der Daueresser-Papst auf dem Thron, chique im „Separee`“ des Schlosses. Ein offenes Fenster sorgte für ordentlich Frischluft, der Tisch mit weißen Stoff-Servietten und edler Tischdecke überzogen. Die Plätze hatten mindestens 4-5 Meter Abstand, so muss das sein in der Sterne-Küche. Erster Eindruck - Klasse
Und schon bekommen wir das Menü zum Mittag. Da ich mich für den Newsletter angemeldet habe, wusste ich schon im Vorfeld was uns zu erwarten hat. Der Gast kann aus drei verschiedenen Vorspeisen, drei verschiedenen Hauptgängen (Fisch, Fleisch und vegetarisch) sowie zwei oder manchmal drei Desserts sein 2,- 3-, 4- oder 5-Gang Menü auswählen. Finde ich gut.
Da wir nur auf der Durchreise waren und wir nicht wussten wie üppig das „Amuse“ ausfallen würde, beließen wir es bei 3 Gängen.
Meine bessere Hälfte entschied sich für Edelkäse im Knuspermantel – Orecchiete ala Genovese – Yuzu Creme Brülee mit Koriander Eis. Meiner einer für Fischsuppe mit Kokos – Geschmorte Kalbsbäckchen – Schokoladdensouffle.
Nochmal zur Erinnerung: Geschmorte Kalbsbäckchen (Plural) *Klugscheisser Modus aus
Dann wurde uns hübsch auf einem Holzbrett dreierlei Brot
und zwei verschiedene selbst gemachte Butter serviert. Die Eine, eine Art Kräuterschaumbutter, die andere Standard. Bei beiden fehlte leider der Feinschliff, richtig abgeschmeckt war die Kräuterbutter dann doch nicht.
Dieser erste Wink sollte sich dann leider durch das ganze Menü ziehen.
Kaum stand das Holzbrett, kamen schon unsere Vorspeisen. Leider kein Amuse Gueule.
Wenn ich da an den normalen Standard denke, was haben wir da schon am Mittag und am Abend kleine kulinarische Entdeckungen davor gemacht? Hier gibt es das nicht. Gar nichts ist leider gar nichts, und Brot ist kein Amuse Gueule. Auch gefiel mir das Zeitmanagement nicht. Nicht vom „Brot“ bis zur Vorspeise, nein, während des ganzen Menüs nicht.
Zwei bis drei Stunden sitzen. Sich wohl fühlen, immer was zum Beißen in der Hand. Wenn das Brot leer wird wird nachgefragt, die Gäste aus den „Service -Augen“ gesehen nie außer Acht lassen. Aufmerksam aber nicht aufdringlich? Pustekuchen. Etwas mehr „Aufdringlichkeit“ könnte es schon sein. Auch wurde nicht nachgefragt ob es noch ein Bier sein kann, oder noch eine Flasche Wasser. Meine bessere Hälfte hatte den Wunsch zwischendurch nach einer zweiten Flasche Wasser, aber es passierte nichts.
Edelkäse im Knuspermantel optisch ein Highlight, geschmacklich auch. Es knusperte, der Edelkäse ganz fein. Meine Fischsuppe geschmacklich gut. Ich dachte es kommt eine Art „klare Fischsuppe“ mit Kokoseinlage und den Sesam Shrimps.
Ne, es kam eine mit Kokosmilch gebundene, sehr schmackhafte Suppe. Die war gut abgeschmeckt, es schwammen aber der Sesam und die winzigen Shrimps in der Suppe herum. Beißt man auf die Shrimps kommt nicht einem der Sesam entgegen, das habe ich mir ganz anders vorgestellt. Vielleicht die Sesam Shrimps separat in einem Gefäß? Optisch war das ganze leider kein Hingucker:
Es ging weiter mit den Hauptgängen: Selbst gemachte Pasta, sowie die Kalbsbäckchen.
Da muss wohl ein Kalbsbäckchen auf dem Weg zum Gast verloren gegangen sein, den es war leider nur eines auf dem Teller. Das war super mürbe geschmort,
zerfiel schon, wenn sich das Messer dem Bäckchen näherte. Aber? Ich hätte gerne Soße gehabt. Ein Schmorgericht ohne Soße?
Es stand auch keine Sauce in der Karte, aber Bäckchen ohne Soße ist nix. Es war wohl etwas Flüssigkeit auf dem schwarzen Reis, aber der Reis saugte das alles auf. Den „Venere“ Reis muss ich sowieso nicht mehr haben. Mir fehlte da leider die Soße, bei dem Reis die Sämigkeit. Es gab noch eine Art marinierte Beete, die hat leider nach nichts geschmeckt, lediglich sauer.
Meiner Frau haben die Nudeln geschmeckt. Ich hätte sie zurück gehen lassen. Da fehlte es an Geschmack. Ich fragte daher nach, ob die Nudeln in Fleischbrühe a`la Romana zubereitet wurden, denn so steht es auch in meinem italienischem Kochbuch. Pasta
Das wurde verneint. Lediglich in salzarmen Wasser. Mir fehlte etwas Zucker, Pfeffer und Salz am Nudelgericht. Auch am Nudelwasser fehlte Salz und Zucker. Oder man hat das Salz zu spät in das Nudelwasser rein, es roch nach handwerklichen Fehlern.
Ein Menü ist wie eine Spannungsbogen. Das Beste kommt zum Schluss. So viel zur Theorie.
Es kommen die Desserts. Ich hab mich so auf mein Souffle gefreut, aber als ich den Teller gesehen habe wie er an unseren Tisch gebracht wurde, hätte ich ihn am liebsten sofort zurückgehen lassen wollen.
Und auch sollen.
Denn das war ein kulinarischer Offenbarungseid.
Wenn ich bei VW einen roten Golf GTI bestelle, dann möchte ich auch mit einem roten Golf „GTI“ vom Werk fahren. Und nicht in einem lila Farben Golf „Bon Jovi“. An das musste ich denken, als ich das Soufflee Imitat auf meinem Teller sah. Ein Schokokuchen mit Mehl und keine reine Eierschaum-Schokoladen-Speise. Setzen 6.
Auch das versprochene Creme-Eis, verwandelte sich wie in Zauberhand in ein herbes Schokoladen-Sorbet. Das war kein Eis. Das war ein Sorbet. Da fehlte es an Cremigkeit, an Schmand, an Sahne, an Eigelb, an aufgeschlagenem Eiweiß. Aber das aufgeschlagene Eiweiß fehlte schon beim Souffle. Das war Enttäuschung pur auf der ganzen Linie. Auch weil ich herbe Speisen überhaupt nicht mag.
Marc074 wird sich vielleicht noch an eine Feier erinnern, wo er Gast bei mir war. Da gab es ein Schokoladen-Lamöhr, wo er unbedingt das Rezept haben wollte. Das besteht auch aus 40% zartherber Schokolade, aber lieber Marc074: Mein Dessert war mindestens 3 Klassen besser, als das was ich hier vorgesetzt bekommen habe. Und ich bin kein gelernter Koch.
Meine bessere Hälfte merkte gleich dass ich voll enttäuscht war und bot mir ihr leckeres Dessert an. Das war super. Lecker Creme Brüllee, mit feinem Koriander Eis.
Sie fand auch mein eigentliches Dessert gut, sie mag herbe Desserts. Aber sie meinte auch „ niemals ist das ein Souffle, das ist ein stinknormaler Schokokuchen mit flüssigem Kern“.
War gut gemacht, hat aber in der Sterneküche meiner Meinung nix verloren. Das gibt’s manchmal beim Dimi bei uns auf dem Waldhof für 3,50 mit einer Kugel Mango-Mövenpick Eis.
Fazit:
Insgesamt war das ein ordentliches Preis-Leistungsverhältnis. Auch wenn ich mich über viele Sachen kritisch geäußert habe. Da der „verschlafene“ Service mit einbezogen werden muss, vergebe ich bei Preis-Leistungsverhältnis knappe 4 Sterne.
Das kleine Pils (4,10) und die Flasche Wasser (7,90) relativieren dann ganz schnell den Menü-Preis von jeweils 26 Euro.
Geärgert habe ich mich trotzdem, da ich das hier Gebotene privat mindestens zwei Klassen besser hinbekomme. Dafür muss ich hier nicht noch einmal her. Keine Empfehlung!!
Wir haben uns so gefreut. Besser gesagt, ICH habe mich so gefreut. Lange lange geplant, geschuldet einem Bericht auf Pro7, gesucht wurden da die fünf besten Sterne-Küchen in Deutschland mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis (u.a. das Dobler`s in der Mannheimer Schwetzinger Vorstadt)
Und das ist hier bei Gastro-Guide das Schöne. Es gibt die Kategorie Preis-Leistungsverhältnis, eines von 5 Kategorien und die Punkte fließen bei mir fast immer zu 100% in das Gesamtergebnis mit ein. Aber zum Preis-Leistungsverhältnis gehört natürlich auch der Service... mehr lesen
Schloss Filseck · Gourmetrestaurant
Schloss Filseck · Gourmetrestaurant€-€€€Sternerestaurant, Tagungshotel, Gourmet0716128380Filseck 1, 73066 Uhingen
3.0 stars -
"Bodenständige Sterne * -Küche ohne jeglichen Glanz oder: viel Schi-Schi und wenig Husch- Huhh – manchmal ist die Vorfreude die schönste Freude!!" DaueresserGK0712Wir haben uns so gefreut. Besser gesagt, ICH habe mich so gefreut. Lange lange geplant, geschuldet einem Bericht auf Pro7, gesucht wurden da die fünf besten Sterne-Küchen in Deutschland mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis (u.a. das Dobler`s in der Mannheimer Schwetzinger Vorstadt)
Und das ist hier bei Gastro-Guide das Schöne. Es gibt die Kategorie Preis-Leistungsverhältnis, eines von 5 Kategorien und die Punkte fließen bei mir fast immer zu 100% in das Gesamtergebnis mit ein. Aber zum Preis-Leistungsverhältnis gehört natürlich auch der Service
Geschrieben am 20.07.2021 2021-07-20| Aktualisiert am
20.07.2021
Besucht am 04.07.2021Besuchszeit: Mittagessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 75 EUR
„Thoss os“ mal nach Feudenheim fahren, waren meine ersten Gedanken, wenn es darum ging, uns ein Tag vor unserem Wellnessurlaub in Restjugoslawien-Nord nochmals zu stärken.
Wer wusste denn, was wir in unserem Hotel bekommen werden? Sachertorte und Tafelspitz? Mehr haben die Ösi`s eh nicht drauf. Gut. Vielleicht noch Wiener Schnitzel und Backhendl.
Österreich, warum fahren wir immer wieder nach Österreich?
Die bekanntesten Österreicher sind Sissi und Mozart. Beide kommen aus Deutschland. Der bekannteste Deutsche ist Adolf Hitler. Der kommt aus Österreich …. so viel dazu.
Es ist schon gut zwei Jahre her, als ich mit meiner Mannschaft nach einer ungefährdeten Niederlage im Thassos in Feudenheim aufschlug. Damals waren die Wände noch in dieser schicken mintgrünen Farbe gestrichen, die in den 70ern als auch in den 90ern nochmal eine Renaissance erfuhren durfte. Das Essen war zudem ein Highlight (abends um 23 Uhr)
Die Reservierung drei Tage vor unserem erneuten Besuch erfolgte freundlich und sympathisch. In Feudenheim zu wohnen, das dürfen quasi nur „Auserwählte“, die Mietpreise ab 20 Euro pro Quadratmeter sind keine Seltenheit, gehört der Stadtteil mit dem Lindenhof, dem Waldhof-Ost, der Oststadt als auch der Schwetzinger Vorstadt zu den absoluten Vorzeige "erste Sahne" Stadtteilen. Hier fühlt man sich wohl, hier steht man schon mit einem automatischen Lächeln auf, das hört man dann auch, wenn man in den Restaurants anrufen darf.
Wir treten die Türe ein und sind erst mal baff. Die Corona Zeit wurde genutzt um dem Lokal ein neues Outfit zu geben. Die Wände wurden „glanzweiß“ gestrichen, alles wirkt etwas moderner und frischer.
Schade, mir hat das Grüne Ambiente (bekannt ist Thassos in Deutschland auch unter der grünen Insel) wohnlich sehr gut gefallen. Aber weiß geht auch. Grün wäre aber besser, daher gibt es Abzug beim Ambiente.
Wir schauen in die Karte. Viele Fleischgerichte, fast alles vom Holzkohle-Grill.
Thassos, - die grüne Insel - wo viel Fleisch geangelt wird. zB die bekannte Thassos Platte,
Chefangler Stefanos Peximatzoglou verwöhnt seit 1994 die Gäste im beschaulichen Feudenheim.
Als Starter stechen "Taramas", "Melizaner," gegrillte Pep als auch "Keftedakia" sofort ins Auge.
Aber warum Experimente eingehen? Wir nehmen den Standard: gegrillte Peperoni mit Knobisauce „Art des Hauses“ (5,90).
Sättigungsbeilagenfreie Fans erfreuen sich über die Knoblauchplatten. Verschieden Fleischplatten zb Knoblauchplatte Nummer 1 (Rumpsteak, Spießbraten, 2 Lammkoteletts und Gyros mit viel Knoblauch und einem großen gemischten Salat) für 15,90.
Ah ne. Das geht ja gar nicht. Es gibt ein paar „Deutsche“ Gerichte. Wenn das unsere Super Angie mitbekommt, dann tadelt sie das wieder und schiebt das Thassos in Ihre „Rassisten Schublade“, so was ist in Deutschland nicht mehr gerne gesehen. Immer wieder bei Lanz und Co abends der gleiche Müll, in einem Deutschland etwas zu bezeichnen was es ist, ist Rassismus (iss klar). Werden Deutsche jetzt nur auf Schnitzel und Pommes herabgestuft?
Natürlich nicht. SchniPoSa ist das Zauberwort.
Hier und da könnte ein Marketing Berater dem Thassos bestimmt hilfreich zur Seite stehen, aber wir sind nicht zum Beraten hier, uns drückt der Magen.
Wir bestellen die Hauptspeisen:
Thassos Platte für eine Person mit Pommes und Salat (15,90), Lendenspieß mit Pommes und Metaxasauce sowie einmal Lendenspieß mit Metaxasauce und Pommes. Es gibt diverse Spieße. Auf Nachfrage wird erklärt: manche werden offen gegrillt, aber dann in der Sauce nochmal geschwenkt, manche werden mit separater Sauce serviert.
Schöne Schärfe, angenehm mild die Knobisauce. Das Brot wurde anschließend schön in dem Öl und in die Sauce getunkt. Und ja, mit den Händen.
Danach kamen unsere Beilagensalate: frisch, knackig, lecker
Alles frisch. Der Karottensalat natürlich wie in Mannheim üblich mit einem orangenen Dressing, der Gurkensalat (die Gurke wurde schön entkeimt) sehr erfrischend, Krautsalat ebenfalls sehr gut und die obligatorischen Böhnchen geschmackvoll abgeschmeckt. Lecker!!
Es kam wie es kommen musste. Er kam sah und siegte. Die "grüne Insel" Platte Der Thassos. Und jetzt weiß ich warum auch vor zwei Jahren es um 23 Uhr keine Hackgerichte mehr gab.
Die Hackgerichte auf den Punkt gebracht: einfach sau lecker.
Da wurde nicht mit Gewürzen und Limettenabrieb gespart, Sieht nicht nur gut aus ....
frische Kräuter, das Hack krümelig, perfekt.
Auf der Platte zu finden: 2 kleine Rumpsteaks (das eine war Filet), Spießbraten; die kurz zuvor erwähnten zwei Suzukakia (ganz schöne Oschis) und jede Menge gut gewürztes Gyros. Das Gyros war tadellos, saftig und außen schön knusprig. Dazu gab es ein Teller separat gereichte Pommes. Ich wurde angenehm satt, die Portion hatte ca 350 Gramm Fleisch. Klasse!!
Die beiden Damen hatten ja ihre Lendenspieße. 300 Gramm Lendenspieß
Da durfte ich auch noch helfen, da es schon ziemliche Schwergewichtler-Spieße waren. Sehr gutes Schweinelenden Fleisch, gut gegrillt und dermaßen saftig, dass die Spieße bestimmt noch im warmen Ofen nachziehen durften, schön blank im Ofen (und nicht in Alufolie gewickelt, Autsch)
Fazit:
Wenn Thassos dann Thassos – aber beim nächsten Mal bitte richtige Männerportionen.
„Thoss os“ mal nach Feudenheim fahren, waren meine ersten Gedanken, wenn es darum ging, uns ein Tag vor unserem Wellnessurlaub in Restjugoslawien-Nord nochmals zu stärken.
Wer wusste denn, was wir in unserem Hotel bekommen werden? Sachertorte und Tafelspitz? Mehr haben die Ösi`s eh nicht drauf. Gut. Vielleicht noch Wiener Schnitzel und Backhendl.
Österreich, warum fahren wir immer wieder nach Österreich?
Die bekanntesten Österreicher sind Sissi und Mozart. Beide kommen aus Deutschland. Der bekannteste Deutsche ist Adolf Hitler. Der kommt aus Österreich ….... mehr lesen
Restaurant Thassos | Der Grieche
Restaurant Thassos | Der Grieche€-€€€Restaurant0621791381Hauptstraße 138, 68259 Mannheim
4.0 stars -
"Karnivoren Festspiele der besseren Art oder: Wenn Thassos dann Thassos!!" DaueresserGK0712„Thoss os“ mal nach Feudenheim fahren, waren meine ersten Gedanken, wenn es darum ging, uns ein Tag vor unserem Wellnessurlaub in Restjugoslawien-Nord nochmals zu stärken.
Wer wusste denn, was wir in unserem Hotel bekommen werden? Sachertorte und Tafelspitz? Mehr haben die Ösi`s eh nicht drauf. Gut. Vielleicht noch Wiener Schnitzel und Backhendl.
Österreich, warum fahren wir immer wieder nach Österreich?
Die bekanntesten Österreicher sind Sissi und Mozart. Beide kommen aus Deutschland. Der bekannteste Deutsche ist Adolf Hitler. Der kommt aus Österreich ….
Geschrieben am 18.07.2021 2021-07-18| Aktualisiert am
18.07.2021
Bundesgartenschau 1975. Damals das Lokal " Zur Gartenklause" ein Highlight. Mitten im Grünen. Und heute?
Auch im Grünen!! Da haben sich die Konstruktöre damals was einfallen lassen.
Das Lokal liegt eingebettet umringt von großen Bäumen, etlichen Schrebergärten und hoch gebaute Mehrfamilien Häuser in der östlichen Neckar-Stadt, Mannheimer sprechen vom Herzogenried.
Ich hatte mich so gefreut. Große Schnitzel, einfache gutbürgerliche Essen, schmackhaft gewürzt, so wie das bei Google in zahlreichen Rezi's zu lesen ist. Aber es kam dann doch alles anders, dass mich dazu veranlassen soll, lediglich eine Kurzbewertung zu verfassen.
Auf den Punkt gebracht:
Uns hat es leider nicht geschmeckt.
Auf der Terrasse war kein Platz mehr, obwohl wir Tags zuvor für den Außenbereich reserviert hatten. Die jungen Service Mädchen wirkten zu jeder Zeit komplett überfordert. Es saßen aber auch zu viel Gäste draußen, der Mindestabstand von 2,50 Meter (der dann die 1,50 Abstand gewährleistet) von den Tischen wird nicht eingehalten. Auf knapp 20 qm saßen ca 35-45 Menschen.
Darauf zogen wir es vor innen zu sitzen. Im Service junge Mädchen, keine gelernte Service Kraft. Daran zu erkennen, dass man sich nicht die Mühe macht die Platten vom Salat Büffet mit in die Küche zu nehmen um aufzufüllen, sondern den Großhandel Eimer ungeniert vor den Augen der Gäste öffnet um mit dem Fertig Salat aufzufüllen.
Es gibt zu viele Speisen. 12-15 Schnitzel, eine Handvoll Rumpsteak, dazu eine Pfifferlinge Karte, zahlreiche Vorspeisen, Salate und Geflügel Gerichte. Auf einer Seite Grillgerichte inkl Lenden Angebote. Die Preise zu happig für das was dann am Ende auf dem Teller war. Mein Gartenklause Schnitzel ging zurück, das schmeckte nach nichts. Die Panade klebte dermaßen am Fleisch, dass ich den Verdacht habe, dass hier TK Zeugs im Einsatz ist. Aber auch das kann gut schmecken, wenn man es richtig macht. Das "gut machen" wurde bei uns (leider) vergessen.
Meine bestellte Rahmsauce schmeckte "sauer" und erinnerte mehr an eine Burgunder Sauce, als eine Rahmsauce, wo man ordentlich mit Rahm/Schmand zur Sache gehen sollte.
Die Bratkartoffeln ein Gag. Mehlige Kartoffeln, gekocht und breit abgeschnitten, es wurde vergessen die Kartoffeln zu entstärken. Es fehlte Salz, Zucker, Pfeffer und Muskat. Das ganze Essen war lieblos angerichtet, die Empfehlung des Hauses, Rahm Tagliatelle mit Pfifferlingen der "Super Gau". Kurz geschnittene Walznudeln, in salzarmen Wasser gegart, ohne Idee auf einen einfachen Teller trapiert, obenauf 2 Esslöffel Pfifferlinge und (fertig) Sauce. Die Sauce bildete nach 5 Minuten im Soßen Schöpfer die obligatorische Haut
Bei dem Gericht fehlten die passenden Gewürze. 11,90 für die Seniorenportion großer Mumpitz, bei einem Wareneinsatz von nicht mal 10%.
Eine Entschuldigung gab es nicht von der Chefin " ich müsse mich irren, das höre sie zum ersten Mal" ... Na ja, ich habe dann einen Wurstsalat bekommen mit Pommes. Der war essbar.
Fazit:
Keine Empfehlung - ich Frage mich wie die hunderte von Top Bewertungen bei Google herkommen.
Bundesgartenschau 1975. Damals das Lokal " Zur Gartenklause" ein Highlight. Mitten im Grünen. Und heute?
Auch im Grünen!! Da haben sich die Konstruktöre damals was einfallen lassen.
Das Lokal liegt eingebettet umringt von großen Bäumen, etlichen Schrebergärten und hoch gebaute Mehrfamilien Häuser in der östlichen Neckar-Stadt, Mannheimer sprechen vom Herzogenried.
Ich hatte mich so gefreut. Große Schnitzel, einfache gutbürgerliche Essen, schmackhaft gewürzt, so wie das bei Google in zahlreichen Rezi's zu lesen ist. Aber es kam dann doch alles anders, dass mich dazu... mehr lesen
1.5 stars -
"Back to the Roots - ein vergessenes "to do" Restaurant auf unserer Liste hätte es heute nicht gebraucht oder: ein Besuch zum Vergessen" DaueresserGK0712Bundesgartenschau 1975. Damals das Lokal " Zur Gartenklause" ein Highlight. Mitten im Grünen. Und heute?
Auch im Grünen!! Da haben sich die Konstruktöre damals was einfallen lassen.
Das Lokal liegt eingebettet umringt von großen Bäumen, etlichen Schrebergärten und hoch gebaute Mehrfamilien Häuser in der östlichen Neckar-Stadt, Mannheimer sprechen vom Herzogenried.
Ich hatte mich so gefreut. Große Schnitzel, einfache gutbürgerliche Essen, schmackhaft gewürzt, so wie das bei Google in zahlreichen Rezi's zu lesen ist. Aber es kam dann doch alles anders, dass mich dazu
Geschrieben am 16.06.2021 2021-06-16| Aktualisiert am
16.06.2021
Besucht am 03.06.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 48 EUR
Endlich, endlich einfach mal wieder hinsetzen. Sinnfrei philosophieren, Bierchen trinken, in die Speisekarte schauen und nachdenken wie vielleicht die einzelnen Gerichte wohl aussehen würden. Ohne Test, ohne Ausweipflicht, ohne Stammbaum, ohne das Verpflichtende. Einfach Essen.
Seit meiner Impfung bin ich hyperaktiv, schlafe sehr selten, ich glaube immer noch nicht, dass das "Gespritzte Serum" gegen das Covid19Virus sein soll, die Wirkung erinnert mich mehr an die Epo-Impfungen als ich als Jugendlicher Amateur Fahrer, die Touren der "Tour de France" nach geeifert bin.
Daher parken wir unseren Franzosen mal wieder am Haardter Friedhof, da bekommen wir immer ein Parkplatz und laufen die Halbmarathon Strecke die Villen entlang Richtung Altstadt.
Zuerst am Komami, dem Japaner. Menschen leer. Dann Falcone. Auch hier sitzt keiner draußen. Auch im Gerberhaus. Keiner da, aber daran geschuldet, dass das Lokal erst am 17.06. auf macht. Wollen wir zur Post? Jaaaaaa, wir wollen. Und wie!!
Angekommen im gekühlten Innenhof, der wirkt wie im Endzeit Klassiker Cyborg. Den gibt's übrigens seit 2017 wieder im freien Verkauf, nachdem er 30 Jahre im Giftschrank lag. In den Giftschrank gehört auch die Vorkritik eines angeblichen Besuches vor 2 Wochen, als das Lokal noch geschlossen hatte. Ich habe explizit nachgefragt, das Restaurant hatte lediglich "to Go" im Angebot.
Wir studieren die Karte, liest sich alles gut. Ich könnte alles bestellen, ich habe auf alles Lust. Am Ende ist es eines meiner Lieblings Grillplatten, Nummer 173 die bekannte "Spezial Grillplatte". Meine bessere Hälfte nimmt frische gegrillte Calamari mit Kartoffeln. Zu beiden Gerichten wird vorab ein äußerst schmackhafter Salat serviert, und ja, der Karotten Salat hat ein Orangenen Dressing abbekommen, und ja, heute geben wir in allen Kategorien 5 Sterne.
Da hat der Gastronom Glück gehabt.
Im Ernst. Kollege Marc074 meinte nach Zustellen des Fotos von dem Fleischquartett "ordentliche Bürgerlichkeit" da liegt er genau richtig. Neben griechischer Grillkunst, serviert die Küche auch Pfälzer Gerichte (Läwwerknedel und Gebredelte) und deutsche Klassiker. Preislich etwas abgehobener als beim Standard Griechen in Mannheim, aber die Qualität der Gerichte ist durch die Bank gut.
Das Rumpsteak hatte Weinzwiebeln als Topping, war medium gebraten. Das Schweinesteak mit Schmelzkäse überzogen, auf dem Hänchensteak obenauf ein Paprika-Ragout und die Lende hatte wie in der Karte angegeben, eine Art Champignons Sauce, wohl erste Wahl. Ich finde den Irrsinn mit den nach nichts schmeckenden weißen oder braunen Champignons ein Unding in der gutbürgerlichen Küche.
Zurück zum Grillteller: beide Saucen auf dem Teller vermischten sich so stark, dass ich mir gerne noch ein Teller Kroketten gewünscht hätte war aber am Ende pappsatt und glücklich.
Ebenso meine bessere Hälfte. Die Calamari waren mehliert, super saftig in der Pfanne zubereitet. Dazu Salzkartoffeln und eine "Convenience" Remoulade. Ob das eine fertige gekaufte, oder eine Standardisierte Gastro Remoulade war, kann ich nicht sagen. Aber der Geschmack erinnerte an eine bekannte Firma.
Fazit:
Gasthaus zur Post? Immer wieder gerne!!
Endlich, endlich einfach mal wieder hinsetzen. Sinnfrei philosophieren, Bierchen trinken, in die Speisekarte schauen und nachdenken wie vielleicht die einzelnen Gerichte wohl aussehen würden. Ohne Test, ohne Ausweipflicht, ohne Stammbaum, ohne das Verpflichtende. Einfach Essen.
Seit meiner Impfung bin ich hyperaktiv, schlafe sehr selten, ich glaube immer noch nicht, dass das "Gespritzte Serum" gegen das Covid19Virus sein soll, die Wirkung erinnert mich mehr an die Epo-Impfungen als ich als Jugendlicher Amateur Fahrer, die Touren der "Tour de France" nach geeifert bin.
Daher... mehr lesen
Gasthaus Zur Post
Gasthaus Zur Post€-€€€Restaurant0632180164Hauptstraße 94, 67433 Neustadt an der Weinstraße
5.0 stars -
"Tag 1 nach dem Lockdown Ende - bodenständige Gutbürgerlichkeit im historischen Stadtkern von Neustadt" DaueresserGK0712Endlich, endlich einfach mal wieder hinsetzen. Sinnfrei philosophieren, Bierchen trinken, in die Speisekarte schauen und nachdenken wie vielleicht die einzelnen Gerichte wohl aussehen würden. Ohne Test, ohne Ausweipflicht, ohne Stammbaum, ohne das Verpflichtende. Einfach Essen.
Seit meiner Impfung bin ich hyperaktiv, schlafe sehr selten, ich glaube immer noch nicht, dass das "Gespritzte Serum" gegen das Covid19Virus sein soll, die Wirkung erinnert mich mehr an die Epo-Impfungen als ich als Jugendlicher Amateur Fahrer, die Touren der "Tour de France" nach geeifert bin.
Daher
Geschrieben am 05.06.2021 2021-06-05| Aktualisiert am
05.06.2021
"Für unsere Ruff's Burger Patties verwenden wir ausschließlich bestes bayerisches Rindfleisch, dass in jeder Niederlassung gewolft und frisch zu Patties verarbeitet wird. Kein Tiefkühl Quatsch, keine Geschmacksverstärker."
Ruff's Burger gibt es sage und schreibe 5x in München. Und ich wollte einmal im Leben sein wie Phil Collins. Nein, nicht abends in Paris, in die Vergangenheit zurück und am gleichen Abend in New York das gleiche Konzert geben.
Nein, nicht weil ich so gut singen kann. Sondern weil ich einmal in die Vergangenheit reisen wollte und ich wusste, das am vergangenen Donnerstag ein guter Kumpel von mir zu Besuch kommen wollte und dieser schwört a.) auf Ruff's Burger und b.) sammelt er schnelle Autos.
Mittags in Neustadt und Abends in München-Schwabing futtern.
Ich weiß, dass mein Kumpel vor Jahren die Firma seiner Eltern für einen zweistelligen Millionen Betrag verkauft hat und u.a. ein Bugatti hat.
Die Enttäuschung war dann doch etwas größer als er im Ferrari 360 Modena kam. Ich wollte eigentlich wie der Genesis Sänger mit Mach2 nach München düsen. Aber mein Kollege meinte, dass das sowieso mit dem Bugatti nicht ginge, da er auf 400 kmh abgeregelt sei. Und so richtig im Begrenzer waren wir im 8. Gang im Ferrari nie, dennoch kamen wir nach knapp zweieinhalb stündiger Fahrt in Schwabing an. Respekt (inklusive 2x Volltanken)
Ziel war Ruff's Burger. Es sollte einmal der berühmte Giggli Burger mit der berühmten Giggli Sauce bei mir sein. Dazu einmal der Giggli mit karamellisiertem Speck. Dazu Chilli-Fries Pommes.
Die Burger ein Gedicht. Das Fleisch
super saftig, die kleinen Brioche Brötchen innen weich, außen knusprig, der Käse schön schmelzig. Hammer!!
Hammer auch die Rückfahrt in der Nacht mit einem anderen Auto, wir schafften die Strecke in unter 2 Stunden.
Fazit:
Für ein klasse Burger lasse ich mich gerne mal nach Schwabing kutschieren. Ein Erlebnis, was ich so schnell nicht vergessen werde, denn auf der Hinfahrt nach Schwabing sind wir voll in eine Radarfalle rein geknallt. Das war ein riesen Gescheppere.
"Für unsere Ruff's Burger Patties verwenden wir ausschließlich bestes bayerisches Rindfleisch, dass in jeder Niederlassung gewolft und frisch zu Patties verarbeitet wird. Kein Tiefkühl Quatsch, keine Geschmacksverstärker."
Ruff's Burger gibt es sage und schreibe 5x in München. Und ich wollte einmal im Leben sein wie Phil Collins. Nein, nicht abends in Paris, in die Vergangenheit zurück und am gleichen Abend in New York das gleiche Konzert geben.
Nein, nicht weil ich so gut singen kann. Sondern weil ich einmal in... mehr lesen
Ruff's Burger
Ruff's Burger€-€€€Restaurant08912598616Occamstr. 4, 80802 München
5.0 stars -
"Zurück in die Zukunft Episode - oder: nicht jeder kann Phil Collins!!" DaueresserGK0712"Für unsere Ruff's Burger Patties verwenden wir ausschließlich bestes bayerisches Rindfleisch, dass in jeder Niederlassung gewolft und frisch zu Patties verarbeitet wird. Kein Tiefkühl Quatsch, keine Geschmacksverstärker."
Ruff's Burger gibt es sage und schreibe 5x in München. Und ich wollte einmal im Leben sein wie Phil Collins. Nein, nicht abends in Paris, in die Vergangenheit zurück und am gleichen Abend in New York das gleiche Konzert geben.
Nein, nicht weil ich so gut singen kann. Sondern weil ich einmal in
Geschrieben am 01.05.2021 2021-05-01| Aktualisiert am
01.05.2021
In Mannheim wohne ich seit 12 Jahren, wie oft ich aber beim Dimi war, weiß ich nicht. Zusammenfassend liegen die Besuche (aktuell Bestellungen zum Liefern) bestimmt im mittleren dreistelligen Bereich.
Hier nun eine Corona-Kurz Bewertung, quasi ein kleines Dimi-Update welches ich nebenbei (während ich DFB Pokal schaue) mit dem Handy verfasse.
Vor gut zwei Wochen haben wir uns für kleines Geld vom Dimi kulinarisch verwöhnen lassen. Wir hatten Hunger, seit einigen Monaten kann man direkt auf der Homepage bequem die Gerichte anklicken, diese werden dann umgehend geliefert. Mit umgehend meine ich auch umgehend. Daher muss ich weiter ausholen. Vor drei Wochen bestellten wir die Dimi-Platte für zwei Personen. Wir rieften direkt an, der freundliche Telefon-Mann meinte "Lieferung innerhalb der nächsten Stunde" und sage und schreibe dreizehn Minuten später klingelte der Dimi Mann und lieferte und die bestellten Speisen. Weltrekord!! ....
also ... vor zwei Wochen hatten wir Hunger (mal wieder). Kurze Klicks auf der Homepage "Spieß mit Schafskäse", "Bifteki mit Spiegelei" sowie "gegrillte Peperoni " sollten es sein. Umgehend innerhalb von 25 Minuten wurde das Essen geliefert. Bifteki (8,50) schön krümelig, gut gewürzt. Das Spiegelei noch saftig. Der Beilagen Salat mit der typischen Dimi Sauce. Der Spieß (7,50) meiner besseren Hälfte gut gebraten, oben drüber eine Art Schafskäse Sauce. Einfach aber Lecker. Die Peperoni (5,00) hatten ordentlich Schärfe und deutliche Röstaromen.
Wir kommen in die Gegenwart. Letzten Mittwoch hatten wir mal wieder Hunger, wir bestellen die ehemalige Dimi-Platte, sie wurde umgenannt in "SV Waldhof Platte" - als zukünftiger aktiver SV Waldhof Sportler in der zweiten Herren Mannschaft futterte ich mit besonderem Grinsen. Wir rieften um 18:55 Uhr an um 19:20 kam dann das Essen. Kein Weltrekord, aber innerhalb einer halben Stunde finde ich ziemlich gut. Es kamen dann jeweils eine Platte (12,00) mit kleinem Spieß, Steak, Bifteki und Gyros vom Drehspieß. Dazu fluffige Kroketten, Beilagensalat und frisch angebratenes Gemüse (Zuchini, Auberginen etc) Klasse !! ... Dimi lässt sich immer wieder was einfallen. Einmal ist ein kleiner Ouzo für 2 dabei, manchmal ist es ein kleines Gratisdessert. Heute waren es jeweils ein kleines hausgemachtes getränktes Hefestückchen.
Fazit:
Die ehemaligen 4 Euro Gerichte sind Geschichte. Dennoch kann man beim Dimi für "kleines Geld" gut Essen - aktuell zu Hause, aber ich hoffe wenn wir alle durchgeimpft sind, auch wieder vor Ort. Gerade im Sommer im Dimi Biergarten macht der Aufenthalt Spaß.
In Mannheim wohne ich seit 12 Jahren, wie oft ich aber beim Dimi war, weiß ich nicht. Zusammenfassend liegen die Besuche (aktuell Bestellungen zum Liefern) bestimmt im mittleren dreistelligen Bereich.
Hier nun eine Corona-Kurz Bewertung, quasi ein kleines Dimi-Update welches ich nebenbei (während ich DFB Pokal schaue) mit dem Handy verfasse.
Vor gut zwei Wochen haben wir uns für kleines Geld vom Dimi kulinarisch verwöhnen lassen. Wir hatten Hunger, seit einigen Monaten kann man direkt auf der Homepage bequem die... mehr lesen
4.0 stars -
"Immer wieder Dimi!!" DaueresserGK0712In Mannheim wohne ich seit 12 Jahren, wie oft ich aber beim Dimi war, weiß ich nicht. Zusammenfassend liegen die Besuche (aktuell Bestellungen zum Liefern) bestimmt im mittleren dreistelligen Bereich.
Hier nun eine Corona-Kurz Bewertung, quasi ein kleines Dimi-Update welches ich nebenbei (während ich DFB Pokal schaue) mit dem Handy verfasse.
Vor gut zwei Wochen haben wir uns für kleines Geld vom Dimi kulinarisch verwöhnen lassen. Wir hatten Hunger, seit einigen Monaten kann man direkt auf der Homepage bequem die
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Irgendwann im September 2021 ein Donnerstag.
Meine Wahlheimat nach knapp 14 Jahren.
Ich bin ich zwar noch kein echter <Monnemer>, aber ich weiß schon, wann ich wo und wann zum Essen gehen kann bzw ich dachte es zu wissen.
Donnerstags bietet das „House of India“ ein „indisches Büffet“ am Abend für 13,90 an. Meist gibt es da zahlreiche Vorspeisen, einige Hauptgerichte sowie ein süßes Dessert. Ich hoffte insgeheim auf Mangocreme.
Wir kaufen ein bzw wir wollten einkaufen in den Planken.
Aber beim Thalia gab es meine bestellte „Der Alte“ Box noch nicht. „Noch nicht verfügbar“, ärgerlich. Also zuerst danach der obligatorische Frust-Abbau bei der Franchise Kette des ehemaligen amerikanischen Präsidenten Obama zwei Eingänge weiter.
Danach eine kleine Schleife laufen um den Wasserturm, aber nicht ganz, so dass wir noch durch die Oststadt einen kleinen Bogen um das „CC“ ziehen. Danach am Friedrichsring entlang am Ende am Theater Richtung „House of India“ um final einbiegen zu können. Waren wir hier vorhin nicht schon einmal? Richtig, aber um täglich einmal um das „Collini Center“ laufen zu können, ist jeder Umweg es einfach wert (es gibt täglich neues dort zu entdecken)
Wir stehen vor dem Restaurant, die Corona Vorschriften werden eingehalten. Ein großes Fenster ist konstant offen (das stand 90 Minuten vorher auch schon offen) Frischluft also garantiert. Draußen roch es schon nach diesem typischen indischen Geschmacksduft (ich schreibe hier bewusst Geschmacksduft), denn ich war vor zig Jahren schon einmal in Indien. Da bekommen mich keine 10000 Pferde wieder hin, denn es roch dort förmlich nach Industrie und Abgase. Da ist der bekannte Mannheimer Industrie„Schoko-Duft“ der Schokofabrik im Mannheimer Jungbusch gemixt mit der BASF in LU fruchtige Frischluft, dagegen.
Hier werfe ich mal ein, was mich bei unseren letzten Besuchen in anderen Lokalen/Restaurants/Sterne-Küchen ein wenig geärgert hat. In keinem wurden die Lüftungs-Vorschriften umgesetzt. Frischluft, Luftzirkulation, wenn ich mich nicht täusche, dann mindestens 2x in der Stunde. Hier kann sich manch einer eine Scheibe abschneiden. Meiner bescheidenen Meinung nach sollte das öfter kontrolliert werden, immerhin geht es um die Gesundheit der Gäste und die Gesundheit ist das wichtigste Gut von uns Menschen.
Schon beim Eintritt kommt der groß gewachsene Junior vor und empfängt uns freundlich. Die Maske pass genau über Mund und über der Nase. Zuvor hatte er sich die Hände desinfiziert. Er fragt sofort nach dem Zertifikat. Beide Impf-Zertifikate wurden genau „gecheckt“ so dass wir uns ein Platz am offenen Fenster aussuchen dürfen. Toll. Wir können uns auch einen Tisch im hinteren Fensterbereich aussuchen, meinte er, aber dann müsse er ein zweites Fenster aufmachen.
So mag ich das, allerdings blickte ich nach dem „Einchecken“ auf das Buffet. Das sah ziemlich leer aus. Wir bekommen die Karte und den Hinweis, dass aktuell Donnerstags „kein Buffet“ angeboten werde. Warum und weshalb, darüber wird nicht gesprochen. Ich glaube, dass hat was mit dem Mindestabstand zu tun, bin aber jetzt kein Jens Spahn und kein Professor Lauterbach. Hat dieser Lauterbach etwas mit unserem Heiner Lauterbach (bekannt als Oscar Faust in der deutschen Krimiserie) zu tun?
Egal, wir studieren die Karte. Liest sich alles super.
Vorspeisen: Naan, Paan, Papadam. Lab und Tschab. Könnte ich alles probieren. Sämtliche Speisen ob Vorspeisen oder Hauptspeisen können auf Wunsch mild, pikant, scharf oder indisch zubereitet werden.
Ich mag scharf.
Meine Begleiterin nicht.
Ihr allererster indischer Besuch war vor über 20 Jahren, da bestellte sie was in extra mild und konnte das Gericht fast nicht essen. Damit war damals schon klar, dass das nicht ihre Lieblingsküche werden sollte.
Da ich privat sehr gut würze, oft auch neue Chilli- und Pfeffersorten probiere, um neue Geschmäcker auszuprobieren (ein perfekter Geschmacksträger für Fruchtnoten) gehen wir öfter „Asiatisch“ futtern. Ich selbst mag scharf, das war schon immer so.
Als Heranwachsender habe ich im Ruhrpott (wenn ich in der Nähe war) nicht eine Chilli - oder Currywurst Meisterschaft ausgelassen. Einmal bin ich sogar ins Viertelfinale gekommen, aber da war mit der Sauce mit 150.000 Scoville Feierabend .
Das Schärfste was ich je geschmeckt habe, war eine Sauce mit 2,5 Millionen. Muss ich nicht mehr haben. Zum Vergleich;
Rote Tabasco Sauce hat 3000-5000 Scoville, grüne 2000-3000 (danke hbeermann), es gibt noch die Habanero mit knapp 10.000 sowie eine hot Pepper Tabasco Sauce mit 80.000. Aber das alles ist ja nicht richtig "scharf".
In meinem Guinness Buch der Rekorde, steht eine Blair Sauce mit mehr als 16 Millionen Scoville. Nach Adam Riese ist diese„Teufels Sauce“ (FSK 18) fast 3200x so scharf als rote Tabasco . Also bitte liebe Kinder, Finger weg von dem Zeug.
Meine bessere Hälfte bleibt bei dem vegetarischen Menü hängen.
Papadam mit drei verschiedenen Saucen (ich liebe Soßen), dann verschiedene vegetarische und vegane Gemüsesorten, im Kichererbsenteig ausgebacken oder Suppe nach Art des Hauses, dann als Hauptspeise verschiedene vegetarische Hauptspeisen (ich erinnere mich noch an Spinat mit indischem Käse ) als Dessert Mangocreme !!!
War da nicht was? Ja, Mangocreme. Dabei mag ich überhaupt keine Mango. Aber Mangocreme finde ich gut. Ein Cousin von mir hat eine Nussallergie, isst aber gerne Erdbeeren. Sachen gibt`s.
Jetzt werden einige Gastroguide Unerfahrene wohl denken, häh? Vegetarische und vegane Gemüsesorten? Ist denn nicht jedes Gemüse vegan? Kurze Antwort mit 4 Buchstaben: Nein!!!
Deswegen kann ich diesen „vegan Kommerz“ der aktuell im ZDF läuft nicht ganz nachvollziehen. Außerdem ernährt sich der Vegetarier „vegetarisch“. Ein Veganer sollte auch so leben.
Also Verzicht auf alles was Kupfer beinhaltet (kein TV, kein Handy etc)
Bei uns im Haus wohnt einer. Der verzichtet auf all das. Aber der hat ein E Fahrrad. ;-) Als ich in letztes drauf angesprochen habe, meinte er, er verpflichte sich zu 100% veganen Strom, welcher ins Netz gespeist wird.. Ich glaube das ist Sonne und Wind. Auch gut. Aber der hat zu allem immer eine passende Antwort. Ist Professor der Biologie und arbeitet bei der BASF. Wohnt bei mir im Haus und nicht im Collini Center. Da wohnen übrigens schon genug Professoren.
Zurück zu uns.
Wir sitzen da und wissen immer noch nicht was wir nehmen sollen. Ich schlage um, ich möchte eigentlich zu den Desserts, da kommt auf der Rückseite ein ähnliches Menü. Aber anstatt der vielen Variationen von Gemüse bei der Vorspeise und beim Hauptgang gibt es reduzierten Gemüseanteil und ein bisschen Hähnchen und ein bisschen Lamm. Klingt verlockend. Klingt super spannend. Spannender als der neue James Bond im Kino.
Es kommt die Bedienung, wir nehmen beide das Menü Shahi Tali (39,90 für 2 Personen) und genießen die Ruhe und Stille im Restaurant. Außer uns waren noch zwei weitere Tische besetzt, von der Akustik war das perfekt. Wir blicken durch das offene Fenster
rüber zum Theater, das hat schon was.
Irgendwann will ich auch mal in der Oststadt leben.
Ich habe bewusst Oststadt geschrieben und nicht „Collini Center“ sonst wäre dem Borgi wieder das Gesicht eingeschlafen ;-))
Wir bekommen „Papadam“ serviert. Jeweils auf einem weißen Tellerchen kommt knuspriges, hauch dünnes Linsenbrot-Papier. So wie früher, als wir noch 10 Pfennig in der Hose hatten und zum „HL“ Markt durften um uns Ess-Papier zu kaufen. Da gab es noch kein Handy, kein Google, damals war die Erde noch eine Kugel. Das war ähnlich knusprig. Aber das Papadam war schon sehr würzig. Dazu gab es drei Saucen:
die hatten es in sich. Zuerst probierte meine Frau die „süß-saure“ >Mango<-Sauce (wie in der Karte stehend), die war süß, hatte aber schon >bumms<. Danach brach sie ein Stück Brot ab und machte ein Cappuccino Löffel von der grünen Wasabi(??)-Gurken-Avocado Creme drauf. Ich dachte noch „das ist zu viel“, sie bekam einen roten Kopf und schnappte nach Luft. In der Karte stehend „pikant“, mir brachte die Sauce ein winziges Kribbeln in die Nase. Vielleicht ein Hauch von Kribbeln. Aber sehr gut schmeckend. Dann gab es noch eine Art Minz Joghurt. War sehr gut.
Dann die Vorspeise:
Herrlich. Ich glaube das war Butterfisch oder Zander. Dazu noch Blumenkohl(??) und Hühnchenbrust. Dann gab es noch Kichererbsen Kugeln im Panko-Teig aus gebacken. Alles war irgendwie vom Teig umhüllt, aber alles gab es jeweils doppelt. Das fand ich super, denn das Menü gab es ja für 2 Personen.
Bei der Bestellung fragte ich nach ob ich die Linsen-Dal separat zum Probieren bekommen würde und außerdem hätte ich gerne das Menü „pikant“ gehabt, meine Frau aber „mild“, da meinte die Dame, das sei kein Problem. Der Koch mache uns noch ein Töpfchen mit „scharfer“ Sauce, das sei für die meisten Gäste, die scharf gerne haben völlig ausreichend zum Mischen (es gibt noch ein höheren Schärfegrade). Finde ich super.
Die Suppe war ein Traum.
Man schmeckte die Linsen vordergründig. Im Nachgang dann Stärke, Gewürze und leichte Schärfe. Auch hatte die Suppe sehr viel Power (Säure) war aber wunderbar abgeschmeckt. Auch meiner Begleiterin meinte, sie wüsste beim nächsten mal nicht, was sie nehmen sollte. Suppe oder die mit Teig ummantelten Köstlichkeiten. Am besten Beides.
Danach kam eine große, wirklich große Platte, mit sehr viel Leckereien:
Chicken Tikka Massala, Chicken Birjani (mit dem Birjani Gewürz verfeinere ich privat meinen Reis wenn ich es fruchtig haben möchte), Lamb Tikka, Linsen Dal, Joghurt Minz Dip, Mixed Pikkels sowie meine extra scharfe Sauce.
BOMBE!!!!
Ich hätte mich in jedes Töpfchen reinlegen können. Chicken Tikken Masala. Sehr würzig, aber nicht scharf. Im ersten Moment schmeckt man Koriander, danach dann Bockshorn, Kümmel und leichte Ingwer-Zimt-Note (nein Andi, mein Gaumen ist nicht durch zu viel TK Pizza versaut, im Gegenteil), so wie es sein soll.
Cicken Birjani. War etwas umgewandelt. Normalerweise ist bei dem Gericht der Reis, der zuvor im Birjani Pulver angebraten wird, in der Sauce. Aber das Töpfchen bestand aus Hühnchen, etwas Gemüse und fruchtiger Birjani Sauce. Auch mit Pep, aber sehr fruchtig.
Anmerkung: ich kaufe regelmäßig Birjani beim Türken. Das zusammen mit Reis „kochen“ abkühlen lassen und am nächsten Tag mit gewürfeltem Fleischkäse, feine Röllchen von der Salami (am besten die Saletti Stangen) und süß-sauren Gürkchen, Essig und Öl, ist ein absoluter Hammer-Salat. Den Salat kann man noch mit Austern- und Fischsauce delikat würzen. Probiert das aus, ihr werdet an mich denken.
Anmerkung II: Vielleicht sollten sich die Betreiber hier von Gastroguide eine neue Kategorie überlegen? „Corona Vorgaben“ umgesetzt? Oder sollen wir User das mit der „Sauberkeit“ hin bekommen?
Lamb Tikka war zartes Lammfilet (in Joghurt 24 Stunden eingelegt und im Tandoor gegrillt), mit einer sehr würzigen Sauce. Bei der Bestellung gaben wir den Wunsch „komplett mild“ ab. Das Gericht war in sich sehr sehr würzig und fein abgeschmeckt. Meine bessere Hälfte bekam zwischendurch immer wieder einen roten Kopf, sie lies es sich nicht anmerken, aber sie schwitzte. Sie orderte zur Neutralisation ein „Mango Lassi“.
Ich löffelte immer wieder von der scharfen Sauce in meine Saucen. Die Extra Sauce war sehr scharf. Zum Mischen perfekt. Pur würde ich davon dem Otto-Normalverbraucher abraten. Fand ich aber super, dass die Küche das für mich hinbekommen hat.
Neben dem luftigen Reis,
der sehr gut schmeckte und auch indisch untypisch wohl etwas Salz gesehen hat, gesellte sich noch klasse Naan Brot
dazu. Das war gewohnt ölig (aber nicht fettig) und super gebacken. Das mit der scharfen Sauce war ein absoluter Traum zum Abschluss (am Ende war alles leer und nur noch scharfe Sauce da).
Was heißt denn Abschluss?
Es gab ja noch MANGOCREME.
Yeahhhhh, die hatte ich komplett für mich, da meine bessere Hälfte noch mit ihrem Mango Lassi beschäftigt war. GEIL!!
Fazit:
Indisch für mich eine neue Referenz LIGA, wobei ich abends gerne mal ins Mannheimer „Taj“ gehen möchte und von dort auch den Mittagstisch bereits kennen. Da ist (von außen betrachtet) das Ambiente noch einen Tick glamouröser. Auch den Tipp von Marc074, das „Red Chillies“ in Landau muss ich mir anschauen. Aber die Messlatte liegt ziemlich hoch.
Empfehlung.