1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 397 Bewertungen 689894x gelesen 7834x "Hilfreich" 7632x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 28.02.2015 2015-02-28| Aktualisiert am
30.07.2016
Besucht am 11.12.20142 Personen
Rechnungsbetrag: 38 EUR
Man wird freundlich empfangen von den Pächtern des "Gimmeldinger Winzers" Familie Braun. (korrigiert)Während der Ehemann in der Küche steht, umkurvt seine Frau die Gäste in einer herrlich lockeren Art, das typisch für die Pfälzer Gastfreundschaft ist.
Der Service ist perfekt. Getränke ausschenken, servieren, Essensbestellung, Gäste begrüßen ...
Am Kachelofen stehen die Tagesempfehlungen auf einer großen Schiefertafel, wir entscheiden uns aber gegen die Tomatencremesuppe für eine Standard Suppe aus der Speisekarte: Französische Zwiebelsuppe im Ofen überbacken für jeweils 4,80. Zu trinken sollte es bei mir ein Paulaner Hefe sein (0,5 3,80), bei meiner Begleitung ein kleiner Radler.
Das Weinangebot wird dominiert von Weinen des Gimmeldinger Weinguts Herrmann Müller, zu dem das ehemalige Gebäude der Winzergenossenschaft heute gehört. Wir reservierten einen Tisch, was sich nicht als Fehler herausstellen sollte, an einem Freitag Mittag war das Lokal fast voll. Allerdings gibt es noch einen weiteren Gastraum mit ca 40 Plätzen. Die Platzabstände sind sehr sehr großzügig, durch die großen Fenster wirkt das Restaurant hell und freundlich. "Edel und fein" die ersten Worte eines älteren Herrn als unser Nachbartisch besetzt wurde.
Als Gruß aus der Küche gab es frisches knuspriges Brot mit einer selbstgemachten Tomatencreme. In dieser waren saure Gurkenstifte mit reingemischt. Sehr lecker !! Anschließend wurden die Suppen serviert: Diese waren sehr köstlich, die Suppe wurde wohl frisch angesetzt, man schmeckte noch leicht den Weißwein heraus. Gebunden mit einem etwas schärferen Gewürz. Die Zwiebeln frisch, überbacken mit Weißbrot und herrlichem Käse.
Meine Begleitung wählte die Pfälzer Flääääschknepp mit Meerrettichsauce und Salzkartoffeln (10,90). Sie war gespannt ob die Knepp es mit den Referenz Fläschknepp vom Liebstöckel und deren Sauce aufnehmen können ??
Ich entschied mich für eines der etwas höher preisigen Gerichte: Steaks vom Schweinerücken mit pfeffriger Rahmsauce, Spätzlen und Salat (14,90). Als uns die Salate serviert wurden fiel uns auf, das jedes Gericht einen anderen Beilagensalat hat. Während zu den Flääschknepp vorwiegend Grüner serviert wurde, bestand meiner aus Grünem, Rukola, Karottensalat, Rettich, Kartoffelsalat, Eiersalat etc. Jeder dieser Einzelsalate war in einer passenden Dressing-Farbe angemacht. Auch der Salat an sich war richtig mit Essig und Öl angemacht, so wie ein Beilagensalat auch sein soll und nicht einfach mit Dressing übergossen.
Die Flääschknepp waren luftig locker, aber mit groben Zwiebelstücken. Das kannten wir so noch nicht, allerdings gehören meiner Meinung da keine so großen Zwiebelstücke rein (und wenn dann ganz fein), denn Flääschnknepp sollten vorwiegend aus Flääsch bestehen :-) Die Meerrettichsauce schmeckte neutral, eigentlich schade, hier fehlte der Eigengeschmack. Eine Meerrettichsauce muss in der Nase prickeln, das war hier leider nicht der Fall. Insgesamt kommt das Gericht nicht an die Referenz Liebstöckel Flääscknepp heran.
Ich musste ebenfalls Abstriche machen bei den Steaks. Optisch sah das ganz ansprechend aus, aber beim Anschnitt des Fleisches merkte ich dass das Fleisch leider tot gebraten war. Es war sehr trocken, aber noch essbar. Die Spätzle erinnerten stark an die Bürger Spätzle aus dem Frischekühltruhe. Ich mag diese Spätzle aus dem Hause Bürger. Diese waren wunderbar in Butter geschwenkt und leicht gepfeffert. Passend zu wirklich sehr pfeffrigen Sauce inkl. Pfefferkörner. Aber auch ohne die grünen Pfefferkörner, schmeckte die Rahmsauce sehr pfeffrig. Ich verlangte noch einen kleinen Nachschlag :-) allerdings finde ich 14,90 viel zu hoch für das Gericht .. 2 kleinere Steaks und eine handvoll Spätzle, hier sollte man vielleicht nochmal die Preispolitik überdenken.
Anschließend bekamen wir noch einen Espresso frei Haus. Wir werden bestimmt wieder kommen !!
Man wird freundlich empfangen von den Pächtern des "Gimmeldinger Winzers" Familie Braun. (korrigiert)Während der Ehemann in der Küche steht, umkurvt seine Frau die Gäste in einer herrlich lockeren Art, das typisch für die Pfälzer Gastfreundschaft ist.
Der Service ist perfekt. Getränke ausschenken, servieren, Essensbestellung, Gäste begrüßen ...
Am Kachelofen stehen die Tagesempfehlungen auf einer großen Schiefertafel, wir entscheiden uns aber gegen die Tomatencremesuppe für eine Standard Suppe aus der Speisekarte: Französische Zwiebelsuppe im Ofen überbacken für jeweils 4,80. Zu trinken sollte... mehr lesen
Gimmeldinger Winzer
Gimmeldinger Winzer€-€€€Restaurant0632160678Meerspinnstr. 24, 67435 Neustadt an der Weinstraße
3.5 stars -
"Eine Weinstube mit Charakter !!" DaueresserGK0712Man wird freundlich empfangen von den Pächtern des "Gimmeldinger Winzers" Familie Braun. (korrigiert)Während der Ehemann in der Küche steht, umkurvt seine Frau die Gäste in einer herrlich lockeren Art, das typisch für die Pfälzer Gastfreundschaft ist.
Der Service ist perfekt. Getränke ausschenken, servieren, Essensbestellung, Gäste begrüßen ...
Am Kachelofen stehen die Tagesempfehlungen auf einer großen Schiefertafel, wir entscheiden uns aber gegen die Tomatencremesuppe für eine Standard Suppe aus der Speisekarte: Französische Zwiebelsuppe im Ofen überbacken für jeweils 4,80. Zu trinken sollte
Tag 2 in Durbach im Schwarzwald. Eingebettet in Rebhänge ist Durbach das ideale Urlaubsziel für Wanderer und Weinliebhaber. Wir verbrachten einige schöne und erholsame Tage in der Gemeinde und werden auf alle Fälle wieder kommen. Da eine Porsche-Schwarzwaldralley im Gange war und viele das Wellnesshotel als Übernachtungsmöglichkeit nutzten hatten wir etwas Pech mit dem Parkplatz und mussten auf einen Wanderparkplatz (ca 150 Meter vom Hotel) ausweichen, die ganze Hotel Garage stand voll mit Porsche 964, Porsche 993, Turbo 2, Turbo GTS sowie einige Boxter S und ein neuer Porsche Macan war auch dabei, wir hatten also genug Potential zum Glotzen.
Im Hotel ist auch das mit einem Stern prämierte Restaurant „Wilde Ritter“ allerdings sind da die Tische für die nächsten Wochen komplett ausgebucht. An diesem Abend wollten wir eh eigentlich in die Ritterstube, da wird ein tolles Menü 4 für 44 angeboten, aber auch da waren alle Tische reserviert. So kam es, dass wir den letzten Platz in der Ritter Lounge im Vorfeld ergattern konnten. In der Lounge werden den Gästen auch das Frühstück serviert, wer etwas mehr Kleingeld übrig hat, kann gerne auch im Michelin Restaurant den Tag starten, was auch einige gemacht haben.
Eins vorab: wir wurden fürstlich in der Lounge bedient. Ich lege meine Hand ins Feuer, dass alle Servicekräfte auch im Sternerestaurant servieren könnten. Die Weinkarte wurde mir zur Einsicht gereicht, mensch, was eine Auswahl. Regionale Weine, aber auch einige Spitzenweingüter aus der Pfalz (Christmann; Knippser etc.) standen drauf, so wie bekannte aus dem Ausland. Ich entschied mich für eine Flasche von einem regionalen Winzer vor Ort (danke hier nochmal für die Empfehlung), der Grund: meine bessere Hälfte entschied sich für die gefüllte Maispoularde, ich mich für den regionalen Waller auf der Haut gebraten. Da wurde mir ein Grauburgunder Kabinett empfohlen, der erste Schluck war so imposant, dass wir gleich eine ganze Flasche orderten. Immer wieder wurde Wein und Wasser vom sehr aufmerksamen Serviceteam eingeschenkt.
Als Gruß aus der Küche kam ein Ritterholzbrett mit frisch gebackenem Brot und 2 kleinen Schälchen. Das Öl schmeckt leicht säuerlich und ein wenig nach Pistazie, die Creme ebenfalls leichter Pistaziengeschmack, dazu eine Klecks Weichkäse. Super !!
Die Vorspeise war eine sehr heiße Kürbissuppe. Hier hatte man den Mut endlich mal so eine Suppe heiß zu servieren, allerdigs nicht so heiß, dass man sich den Gaumen verbrannte. Auch war sie sehr gut mit Salz, Pfeffer und leichter Muskatnote abgeschmeckt.
Die Hauptspeisen fielen leider etwas ab, die gefüllte Maispoularde hatte zu viel Hitze bekommen und war arg trocken. Geschmacklich gut, allerdings fehlte der Fleischsaft, das Mundgefühl dementsprechend langweilig. Mein Waller war knusprig, für mich viel zu knusprig. Der Fisch ebenfalls totgebraten und überwürzt. Die servierten Kartoffelwürfelchen schmeckten leider nach nichts. Meine Vermutung wurde von der Bedienung bestätigt. Die kleinen Kartoffelwürfel wurden in reichlich Wasser vorgekocht, das geht natürlich nicht. Die Gartenkräuter betand aus viel Petersilie und Schnittlauch.
Bis zu diesem Gang war das Beste der Wein vom regionalen Winzer Danner – der 2013er hatte es in sich. Dann kam die Überraschung: Das Dessert !! Ein Knaller, eine Sensation. Auf einem länglichen weißen Teller Pistazienkerne, links eine Kugel frisches Passionfruchtsorbet, dem Paccojet geschuldet, hätte das auch Norbert Dobler in der Schwetzinger Vorstadt servieren können. Die Kugel war in einem selbst gemacht Knuspernest, welches überragend gut zum Sorbet gepasst hat. In der Mitte servierte man uns einen kleinen Fruchtsalat, bestehend aus Thai Mango, Pfirsich und einer Dritten exotischen Frucht. Rechts eine Art Schicht Lasgane aus Crema und dunkler Schokolade, oben drauf ein Bällchen Erdbeerbisquit sowie einer kleinen Kugel Tonkabohneneis. Sensationell !! Geschuldet dem wirklich sensationellen Abschluss komme ich auf 4 Sterne beim Essen.
Anmerkung: Man teilt uns mit, dass die Gerichte aller Restaurants aus einer Küche kommen, nur im Ritter Keller, wo es kleine Snacks und Flammkuchen gibt, gibt es eine andere Küche.
Tag 2 in Durbach im Schwarzwald. Eingebettet in Rebhänge ist Durbach das ideale Urlaubsziel für Wanderer und Weinliebhaber. Wir verbrachten einige schöne und erholsame Tage in der Gemeinde und werden auf alle Fälle wieder kommen. Da eine Porsche-Schwarzwaldralley im Gange war und viele das Wellnesshotel als Übernachtungsmöglichkeit nutzten hatten wir etwas Pech mit dem Parkplatz und mussten auf einen Wanderparkplatz (ca 150 Meter vom Hotel) ausweichen, die ganze Hotel Garage stand voll mit Porsche 964, Porsche 993, Turbo 2, Turbo... mehr lesen
Hotel Ritter · Ritter Stube
Hotel Ritter · Ritter Stube€-€€€Restaurant, Hotel, Sternerestaurant078193230Tal 1, 77770 Durbach
4.0 stars -
"Nicht im Sterne Restaurant, sondern in der Ritter-Stube gespeist, dafür war der Service Sterne verdächtig :-)" DaueresserGK0712Tag 2 in Durbach im Schwarzwald. Eingebettet in Rebhänge ist Durbach das ideale Urlaubsziel für Wanderer und Weinliebhaber. Wir verbrachten einige schöne und erholsame Tage in der Gemeinde und werden auf alle Fälle wieder kommen. Da eine Porsche-Schwarzwaldralley im Gange war und viele das Wellnesshotel als Übernachtungsmöglichkeit nutzten hatten wir etwas Pech mit dem Parkplatz und mussten auf einen Wanderparkplatz (ca 150 Meter vom Hotel) ausweichen, die ganze Hotel Garage stand voll mit Porsche 964, Porsche 993, Turbo 2, Turbo
Allgemein
Was macht das Akropolis aus, das es eines der besten Lokale und Restaurants ist, das ich in Worms kenne ?? Ist es der Service, das Essen, die Preise, die Qualität der Speisen, oder das Ambiente. Ich denke,von allem ein bißchen ....
Wir haben Urlaub und fahren in die Pfalz, besser gesagt nach Bad Sobernheim , ein Besuch der beheizten Pools im Wellness-Resort sollte dem Essen folgen. Daher kann es beim Mittagessen auch gerne ein Gang mehr sein.
Aus der gut sortierten Mittagskarte suchten wir uns das Poseidon vs Appoleon Gericht (7,80) heraus, sowie die Andreas-Steaks . Als ersten Gang nehmen wir die gegrillten Peperonis mit Sauce Bernaise.
Gleichzeitig mit den Getränken (Helles Eichbaum Hefe 0,5 3,50 sowie große Cola Light 0,5 ebenfalls 3,50) bekommen wir 2 gut gekühlte Ouzos. Die Peperonis hatten für mich zu wenig Grillspuren, einige waren nur lauwarm, allerdings waren sie derart scharf, dass wir die komplette Convenience Bernaise Soße als Neutralisation gebraucht haben. Dazu servierte man uns 2 leicht angegrillte Weißbrotscheiben.
Vor den eigentlichen Hauptspeisen kamen die Salate. Grüner Salat, dazu Krautsalat, beides sehr lecker angemacht, wie immer im Akropolis, dazu gab es das in Olivenöl und Knoblauch getränkte und leicht gegrillte Weißbrot. Hammer !!
Nach einer angenehmen Wartezeit kamen dann die beiden Hauptgerichte. Die Poseidon vs Appoleon Platte hatte Fisch und Fleisch. Das Gyros war perfekt. Knusprig und saftig, die Tintenfischringe waren leicht mehliert und knsuprig ausgebacken, dazu gab es Tsatsiki und Pommes.
Ich hatte die Andreas Steaks, diese waren super saftig und butterweich. Die Steaks ein wenig tricky, denn bei den Steaks handelte es sich um dünne Schweinesteaks (gerollt) gefüllt mit leckerem Hack, mit Metaxasauce übergoßen und leckerem Käse überbacken. Nicht gerade wenig Kalorien, daher verzichteten wir auf den obligatorischen Nachtisch.
Der Chef kam später an unseren Tisch und teilte uns mit, woher er die Tintenfischringe bezieht und wie sie zubereitet werden
Während der ganzen Zeit wurden wir stets aufmerksam vom Chef zuvorkommend bedient. Immer wieder kam er persönlich an unseren Tisch und plauderte mit uns. Er hatte diese etwas hektisch wirkende Art, typisch für die Griechen.
Fazit:
Hier macht man einfach alles richtig. Das Essen war sehr gut. Die Portionsgrößen keine typischen Mittagstisch-Größen sondern normal. Die Qualität - ausgezeichnet - und das zu fairen Preisen.
Allgemein
Was macht das Akropolis aus, das es eines der besten Lokale und Restaurants ist, das ich in Worms kenne ?? Ist es der Service, das Essen, die Preise, die Qualität der Speisen, oder das Ambiente. Ich denke,von allem ein bißchen ....
Wir haben Urlaub und fahren in die Pfalz, besser gesagt nach Bad Sobernheim , ein Besuch der beheizten Pools im Wellness-Resort sollte dem Essen folgen. Daher kann es beim Mittagessen auch gerne ein Gang mehr sein.
Aus der gut sortierten Mittagskarte... mehr lesen
4.0 stars -
"Bester Grieche in Worms" DaueresserGK0712Allgemein
Was macht das Akropolis aus, das es eines der besten Lokale und Restaurants ist, das ich in Worms kenne ?? Ist es der Service, das Essen, die Preise, die Qualität der Speisen, oder das Ambiente. Ich denke,von allem ein bißchen ....
Wir haben Urlaub und fahren in die Pfalz, besser gesagt nach Bad Sobernheim , ein Besuch der beheizten Pools im Wellness-Resort sollte dem Essen folgen. Daher kann es beim Mittagessen auch gerne ein Gang mehr sein.
Aus der gut sortierten Mittagskarte
Eine klassisch ambitionierte Küche im Sternerstaurant "Jungborn" untergebracht in einem ehemaligen Obstlager, umgebaut von Familie Bollants, zaubert und kreiert Sternekoch Jens Fischer regionale Menüs .. das ist fast untertrieben, meine Frau sprach gestern Abend von feinen Kunstwerken, fast zu schade zum Essen.
Wir buchen 2 Übernachtungen im Spa Resort Bollants in Bad Sobernheim, nähe Bad Kreuznach. Zum 40. Geburtstag meiner Frau sollte es was besonderes sein und es war etwas besonderes, nein, es war herausragend.
Die Stadt Bad Sobernheim liegt im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim, ein staatlich anerkanntes Heilbad und durch zwei Fossilienfundstätten und den Naturheilkundler Emanuel Felke bekannt.
Das Spa Hotel wurde unlängst von einer renommierten Fachzeitschrift unter die besten 5 Wellnesshotels in Deutschland gewählt, dass das alles nicht gerade "sau günstig" ist, wird dem eifrigen Leser wohl gleich in die Birne schießen. mit einigen Wellnessanwendungen sowie ein Besuch im Sternerestaurant war der Betrag am Ende 4-stellig, aber was soll`s ... nun aber in Echtzeit zurück zum Restaurant "Jungborn" welches neben dem normalen Restaurant "Hermannshof" seinen Eingang hat.
Im Bollants ist alles sehr sehr edel, so haben die Gäste bereits beim Betreten des Außeneingangs viel gedimmtes Licht, vor der großen Glastür fackelt ein Lagerfeuer. Betritt man das Jungborn kommt einem ein warmes wohlfühliges Ambiente entgegen. Der Sandstein Keller wirkt alles andere als Kühl. Große Spiegel hängen an der Decke und machen das ganze zu einem Top Restaurant. Großzügige Platzabstände, wir genießen und hören zarte Klänge von Mozart (oder Bach ?) und werden nach einem Aperitif gefragt. Wir hören auf die Empfehlung des Sommeliers, ein Gutsriesling vom Weingut Diehl, fast schon ein Champagner, 0,1 für 12,50. Als Aperitif Begleiter bekommen wir eine längliche Platte mit einem ersten Gruß: Styropor Kugeln mit Fischeier (war natürlich kein Styropor), Rosenkohl und Kartoffel-Chip mit irgendwas drauf. War alles sehr gut. Danach dann kam ein weiterer Gruß, ein Karotten-Papaya Salat, in Form eines Kreises (siehe Bild).
Angeboten wurde uns eine Weinreise für 52 Euro, da ich aber bei den letzten besuchen in Sterne-Restaurants immer fast den Griff ins Klo mit der Weinreise hatte, nahmen wir einen Cuvee von einem VDP Winzer vor Ort mit dem witzigen Namen "Schäferstündchen", der war klasse und ein wunderbarer Begleiter bis zum Hauptgang. Wir wählten das angebotene 7 Gang Menü für 138 Euro plus ein weiteres Dessert für 12,50 macht schlappe 150 Euro pro Person :-)
1. Gang: TOPINAMBUR & SONNENBLUMENKERNE Man merkte deutlich das wir in einem Wellnesshotel sind, bei diesem Gang. Der Topinambur wie Spargel angerichtet, schön weich, der Feldsalat frisch, dazu gab es eine Feldsalatemulsion mit Trüffel, ganz ehrlich: muss ich nicht mehr haben. War gut, aber der schwächste Gang am heutigen Abend.
2. Gang: SEEZUNGE Das Gericht war für mich etwas lieblos angerichtet, im Vergleich zu dem Gericht im Arens (siehe Bild) fiel das Gericht von der Anrichte ab. Geschmacklich aber besser als der erste Gang, die Seezunge etwas gummiartig, aber mit der Grapefruit und dem Hummercroustillant und der hummersoße war das Gericht schon sehr "essbar". Rechts ein "Quinoa" Nest, das schmeckte in Verbindung mit dem Fisch sehr "Nordseelastig" .. ich musste da an den Bremer denken. Quinoa ist ein Reis und kommt aus Peru, so die Bedienung und enthält besonders viele Mineralien. Es gilt als idealer Nährstofflieferant und weist einen hohen Eiweissgehalt auf.
3. Gang:NORWEGISCHER SKREI. Wiederum etwas lieblos angerichtet, andere würden sagen "klassisch", bis dato aber das Beste. Der Fisch war wunderbar saftig gegart, dazu gab es eine Spätburgundernag, Kürbis Pickles und jeweils zwei Kalbsschwanz-Raviolis
4. Gang: BLAUBEERe-SORBET MIT BLAUBEERESOßE. Eine Kugel frisch gemachtes Sorbet aus dem Paccojet mit einer himlischen Soße, quasi als Neutralisation.
5.Gang:ENTRECOTE vom HERFORD RIND: Mensch, hammergeil !! Butterweich, zart rosa, saftig, mir ist beim ersten Biss regelrecht der Herforder Fleischsaft den Rachen runter gelaufen. Das war ein Genuss. Perfekt angerichtet mit Wurzelgemüse (siehe Bild) als Begleitung hatte ich einen Pinot Noir.
6. Gang: Käse vom Wagen .. siehe Bild .. wir durften uns einige Sorten Käse vom Wagen heraussuchen, schön cremig und wirklich lecker
7. Gang: ein KOKOSMATTE mit Kokoseis und einem Kokosmouse, der Gang war eine Art "Hinführung zum eigentlichen Dessert
8. Gang: ZITRUS TRIPLE Fresh mit VARIATIONEN VON DER BUTTERMILCH, angerichtet auf einem weißen Teller, siehe Bild, das Kunstwerk war viel zu schön, dennoch mussten wir probieren. Herrlich luftig die Creme, das Eis, die geleerten Früchte, halbgefrorenes hier und da, dazu Chrunchies in diversen Farben, kandierte Pinienkerne ....
9. Gang: TRIPLE CHOC Schokoladenchrunch : sauer-bitter-süß. Ein weiteres Kunstwerk dieses Abschlussdessert, wenn auch geschmacklich nicht ganz so fein und ausgereift wie das Zitrus Fresh, dennoch auf Sterneniveau.
Fazit:
Der Begriff „Jungborn“ stammt aus der Gründerzeit des ehemaligen „Felke-Jungborn Kurhaus Dhonau“, dem heutigen BollAnts. Eine breite Palette vom regionalen bis zum internationalen Produkt gehört in diese kreative Kochweise mit neuen Techniken und Ideen. Das Restaurant "Jungborn" ist ein Feinschmecker-Restaurant mit regionalen Weinen von Winzern aus der Nähe. Die leichte, regionale Küche von Chefkoch Jens Fischer wird aktuell mit 1 Michelin Stern und 16 Punkten im Gault Millau bewertet. Und das mit Recht!!!
Eine klassisch ambitionierte Küche im Sternerstaurant "Jungborn" untergebracht in einem ehemaligen Obstlager, umgebaut von Familie Bollants, zaubert und kreiert Sternekoch Jens Fischer regionale Menüs .. das ist fast untertrieben, meine Frau sprach gestern Abend von feinen Kunstwerken, fast zu schade zum Essen.
Wir buchen 2 Übernachtungen im Spa Resort Bollants in Bad Sobernheim, nähe Bad Kreuznach. Zum 40. Geburtstag meiner Frau sollte es was besonderes sein und es war etwas besonderes, nein, es war herausragend.
Die Stadt Bad Sobernheim liegt im Landkreis... mehr lesen
Sternerestaurant Jungborn | BollAnts Spa im Park
Sternerestaurant Jungborn | BollAnts Spa im Park€-€€€Restaurant, Sternerestaurant0675193390Felkestraße 100, 55566 Bad Sobernheim
4.5 stars -
"Klassisch ambitionierte Küche im früheren Obstlager ...." DaueresserGK0712Eine klassisch ambitionierte Küche im Sternerstaurant "Jungborn" untergebracht in einem ehemaligen Obstlager, umgebaut von Familie Bollants, zaubert und kreiert Sternekoch Jens Fischer regionale Menüs .. das ist fast untertrieben, meine Frau sprach gestern Abend von feinen Kunstwerken, fast zu schade zum Essen.
Wir buchen 2 Übernachtungen im Spa Resort Bollants in Bad Sobernheim, nähe Bad Kreuznach. Zum 40. Geburtstag meiner Frau sollte es was besonderes sein und es war etwas besonderes, nein, es war herausragend.
Die Stadt Bad Sobernheim liegt im Landkreis
Möchte man in Mannheim Frühstücken, hat man die Qual der Wahl. Selbst im neuen Meier`s Espresso Rhein Neckar gibt es in der Sparte "Frühstück" Dutzende Empfehlungen. Von A (Adria) bis Z (Zeitlos, Zum Neckartal) ..... Wir wollten aber keine Experimente eingehen, gerade und wegen des desaströsen Besuch gestern Abend beim Viernheimer Inder und haben uns für das Cafe Journal entschieden.
Der gleichen Meinung waren wohl auch die anderen 250 Gäste, es war kein einziger Stuhl, geschweige denn ein Tisch, frei. Einige Gäste haben es sogar vorgezogen bei sehr milden Temperaturen heute morgen um die +5 Grad mit Decke draußen zu sitzen und dem Treiben auf dem Mannheimer Marktplatz zuzusehen. Nach 2 Minuten hatten wir dann Glück, im hinteren Bereich, unter dem Glasdach wurde ein kleiner Tisch frei, perfekt für uns.
Ein Blick auf die Tageskarte verrät: Hier kocht die Küche mit ganz leichten Ambitionen ( Kartoffel-Creme-Süppchen mit Speck Croutons (5,50) oder Spinatknödel mit Parmesan Nest auf Maronen-Lauch-Gemüse (8,80) als Vorspeise ??
Wir entschieden uns von der Frühstückskarte für den Klassiker "Frühstück Journal" (11,80), das "Pariser Frühstück" (11,20) sowie separat einmal Rührei mit Speck.
Das Frühstück im Journal war für mich die beste Alternative: ein Glas guter Sekt, ein Glas frisch gepresster Orangensaft, Rührei mit frischen Champignons und leckerem Schafskäse, frischer Kräuterquark, italienischer Bergschinken, ofen warme Brötchen und dazu ein kleiner Milchkaffee im Glas serviert. Auch meine Begleitung staunte nicht schlecht, als "aufgetischt" wurde: Warmes Croissant, Nutella, Marmelade, frischer Quark mit Brombeere, Rührei etc. Alles schmeckte wirklich ausgezeichnet ... So startet man gerne in den Tag. Klare 3,5 Sterne ****
Die Bedienungen sind sehr gut geschult, vergessen nichts, und lassen sich auch bei Vollauslastung nicht aus der Ruhe bringen. Aufmerksam und immer ein Lächeln auf den Lippen.
Fazit:
Wir waren schon dutzende Male hier ... es war nie ein "Griff ins Klo" dabei. Egal ob zum Frühstück, zum Mittagstisch, zum Abendessen oder einfach so .... Das Journal ist immer ein Besuch wert !!
Möchte man in Mannheim Frühstücken, hat man die Qual der Wahl. Selbst im neuen Meier`s Espresso Rhein Neckar gibt es in der Sparte "Frühstück" Dutzende Empfehlungen. Von A (Adria) bis Z (Zeitlos, Zum Neckartal) ..... Wir wollten aber keine Experimente eingehen, gerade und wegen des desaströsen Besuch gestern Abend beim Viernheimer Inder und haben uns für das Cafe Journal entschieden.
Der gleichen Meinung waren wohl auch die anderen 250 Gäste, es war kein einziger Stuhl, geschweige denn ein... mehr lesen
3.5 stars -
"Szene Bistro mitten am Marktplatz" DaueresserGK0712Möchte man in Mannheim Frühstücken, hat man die Qual der Wahl. Selbst im neuen Meier`s Espresso Rhein Neckar gibt es in der Sparte "Frühstück" Dutzende Empfehlungen. Von A (Adria) bis Z (Zeitlos, Zum Neckartal) ..... Wir wollten aber keine Experimente eingehen, gerade und wegen des desaströsen Besuch gestern Abend beim Viernheimer Inder und haben uns für das Cafe Journal entschieden.
Der gleichen Meinung waren wohl auch die anderen 250 Gäste, es war kein einziger Stuhl, geschweige denn ein
Geschrieben am 22.02.2015 2015-02-22| Aktualisiert am
22.02.2015
Besucht am 21.02.2015
Indien - das Land der Gewürze und die Aromawelt des Landes könnte nicht farbenfroher sein.
Ende des 19. Jahrhunderts fanden die ersten Viernheimer Arbeit in den Fabriken der umliegenden Ortschaften Mannheim und Weinheim. Das Bauerndorf wandelte sich zur Arbeiterwohngemeinde. Viele pendelnde Fabrikarbeiter und ihre Familien blieben jedoch Nebenerwerbsbauern. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Viernheim einen wirtschaftlichen Aufstieg und ein starkes Anwachsen der Bevölkerungszahl. Seine günstige Verkehrslage förderte seinen Wandel zur mittleren Industriestadt. (www.viernheim.de/Geschichte.)
Erstaunt schauten wir anfangs durch die großen Glasscheiben ins Lokal. "Ziemlich voll", dachten wir, aber unsere Kollegen aus Viernheim hatten reserviert, wir also rein und schon kam uns dieser Duft aus verbranntem Koriander und Fett entgegen. Wir hatten wie gesagt reserviert, aber der Name war unbekannt, wir wurden sogar von der planlosen und hoffnungslos überforderten Bedienung vor den Augen unserer Freunde an einen anderen Tisch platziert (oh jesses)
Nach 10 Minuten bekamen wir die Speisekarten und wählten jeweils die gemischte Vorspeiseplatte (die ist auch in dem Video auf der Homepage zu sehen), 2 Hefe vom Fass (zum erfrischen, es war sehr warm) eine Falsche Dornfelder, Mango Lassi und eine Flasche Wasser.
Das Beste an den Getränken war das Wasser von Gerolsteiner, allerdings ne Plastikflasche. Aus der Flasche Wein wurden 2 Gläser, ich probierte, oh gott, viel zu sauer. Selbst als "Cola-Rot" würde dieser Wein nichts taugen (das gute Cola), das Hefe war viel zu hell und hatte überhaupt kein Hefe Geschmack. Das Mango Lassi in Ordnung.
Dann wurden die 8,50 Vorspeisenplatten serviert. Fisch, Gemüse und so ein minzige, leicht scharfe Pampe in Kichererbsenmehl ausgebacken, dazu gabs eine braune und eine peppige Minze Soße. 8,50 etwas hoch dimensionert, dennoch war das geschmacklich in Ordnung. In der Zwischenzeit kamen Mutter und Tochter an den Nachbartisch, nach 30 Minuten schauten sich die beiden fragend an, wir schauten auch auf die Uhr, gut eine Stunde da, unser Essen wird gleich kommen ...
Verwunderung machte sich breit, als die Gäste am Nachbartisch einen "Gruß aus der Küche" bekommen haben. Fladenbrot mit den 3 typischen indischen Saucen. Bei uns wurde das vergessen... die Gäste schauen uns an und fragen nach, sie hätten ja noch gar nichts bestellt, sie sitzen schon 45 Minuten rum ... Nach knapp 2 Stunden Wartezeit fragte ich den witzigen Mann mit Turban, ob man unsere Esssen vergessen hätte. "Lülülülülülülü lülllülülülü " rief er in die Küche und nach 5 Minuten kam er mit den Warmhalteplatten an unseren Tisch. "Essen kommt gleich, er habe etwas Druck gemacht" -- wir staunten nicht schlecht, haben unsere Sprachkenntnisse erweiteret : " "Lülülülülülülü lülllülülülü "-- auf deutsch: Druck machen !!
Mit druck und Hitze wurden unsere Hauptspeisen allesamt gemacht: mit zu viel Hitze, leider waren 3 Gerichte von 4 viel zu schwarz.
Eine der typischen indischen Spezialitäten - der Tandoor - ist der typische Holzkohle Lehmofen der Inder zum Backen und Grillen. Auf dem Boden des krugförmigen Ofens wird Brennholz entzündet. Die Wände sind mit festgebranntem Lehm ausgekleidet. Fleisch, Fisch und Fladenbrot bekommen dort ihren typischen Geschmack...geschmacklich war das Lamm bei meinem T6 Gericht - Lamm Tikka aus dem Tandori in Ordnung, leicht rose im Innern, aber nach Pfefferminz schmeckte bei mir gar nichts, laut Karte schon. Auch bestellte ich Original scharf, aber meine Soße schmeckte lediglich ein Tick schärfer als das ganz milde Hühnchen Tandori Gericht meiner Freundin (12,50). Mit Mango Sahne, 2 kleine Fleischstückchen in einem kleinen Kupfertopf mit viel Soße. Meine Freundin schemckte das (kleine) Gericht aber sehr gut. Ach ja, 16,50 kostete mein Gericht. 4 Mittelgroße Gulasch Stücke Lammfleisch, ein Löffel Reis, ein kleines Schälchen Soße, kein Gemüse, kein Salat.
Bleibt noch das Aushängeschild jedes Lokales, das teuerste Gericht auf der Karte: Gewählt von unseren Freunden aus Viernheim: Tandori Mix Speciale, einmal mild und einmal scharf für 19,80. Schweinefleisch, Lamm, Fisch und Garnelen bzw eine Garnele, ein Stück Fisch, ein Stück Lamm und ein Stück Schwein, hervorragend gegrillt, leicht schwarz und verbrannt an den Ecken, beide Saucen schmeckten einheitlich ...
Ich bestellte mit großem Hungergefühl die Dessert karte und sah "indische Quarkbällchen mit Pistaziensauce" und fragte den Turban Inder mit extrem Rückenbeharrung (sah man deutlich aus dem zu engen Hemd hervorsprießen) seine Antwort "Lülülülü, nehmen sie Fillii" - also nahm ich Filli für 3 Euro. Eine Art kalte Grießbrei mit fruchtiger Note, kleinen Nüsschen und Pistazien, mit das Beste was ich heute Abend gegessen habe .. so dass ich dann noch auf gut gemeinte aufgerundete 1,5 Sterne komme.
Fazit:
Mit viel Wehmut habe ich an meinen letzten Besuch bei einem Inder in Ludwigshafen gedacht. Dort kommt das Gemüse welches bei den Hauptgerichten Verwendung findet, vom regionalen Bio Bauern aus Neustadt, hier verzichtet man lieber komplett darauf. Auch die prächtigen Farbenspiele bei den Gerichten vermisste ich heute. Dafür hatte ich einen fettig indisch sitzenden Geruch komplett in meinen Klamotten, die sofort eine Nacht auf dem Balkon verbracht und heute morgen in den Wäschesack gewandert sind.
Indien - das Land der Gewürze und die Aromawelt des Landes könnte nicht farbenfroher sein.
Ende des 19. Jahrhunderts fanden die ersten Viernheimer Arbeit in den Fabriken der umliegenden Ortschaften Mannheim und Weinheim. Das Bauerndorf wandelte sich zur Arbeiterwohngemeinde. Viele pendelnde Fabrikarbeiter und ihre Familien blieben jedoch Nebenerwerbsbauern. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Viernheim einen wirtschaftlichen Aufstieg und ein starkes Anwachsen der Bevölkerungszahl. Seine günstige Verkehrslage förderte seinen Wandel zur mittleren Industriestadt. (www.viernheim.de/Geschichte.)
Erstaunt schauten wir anfangs durch die großen Glasscheiben... mehr lesen
Restaurant Amar Palace
Restaurant Amar Palace€-€€€Restaurant06204602620Schwetzinger Straße 7, 68519 Viernheim
1.5 stars -
"Indien , das Land der Gewürze und der Farben ...." DaueresserGK0712Indien - das Land der Gewürze und die Aromawelt des Landes könnte nicht farbenfroher sein.
Ende des 19. Jahrhunderts fanden die ersten Viernheimer Arbeit in den Fabriken der umliegenden Ortschaften Mannheim und Weinheim. Das Bauerndorf wandelte sich zur Arbeiterwohngemeinde. Viele pendelnde Fabrikarbeiter und ihre Familien blieben jedoch Nebenerwerbsbauern. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Viernheim einen wirtschaftlichen Aufstieg und ein starkes Anwachsen der Bevölkerungszahl. Seine günstige Verkehrslage förderte seinen Wandel zur mittleren Industriestadt. (www.viernheim.de/Geschichte.)
Erstaunt schauten wir anfangs durch die großen Glasscheiben
Modern, stilvoll, und zeitgemäß - die FACES LOUNGE lädt zum Genießen und Verweilen ein. Das dachten sich an diesem Samstag Vormittag zahlreiche Gäste, denn das Faces Lounge war (fast) voll.
Ich frage mich immmer, wann den das nächste und wieder das nächste Restaurant von Engelhorn kommt. Am Anfang nur das "Le Corange", dann noch "Faces Lounge", mittlerweile reiht sich das ein Sterne Restaurant "Opus V" ein, welches natürlich im "Penthouse" seinen Platz gefunden hat, wer aber auch von der Dachterrasse speisen möchte, kann auch im "Dachgarten" Restaurant ordentlich und vernünftig, natürlich mit Weitblick, speisen.
Erst kam der Rückzug aus Mannheims "neue goldene Mitte, der Riesenbaukomplex in Q6 und Q7", jetzt werden wir mit Spitzen Restaurants regelrecht erschlagen.
Zur Erinnerung: Damals die Massenvernichtungsgräber als teures Fabrikland nach dem 2. Weltkrieg in Mannheim an die Industriefirmen teuer verkauft und schon vorher bei den Versteigerungen "Enteignung von Judeneigentum" als Höchstbietender bekannt (nachzulesen bei der Stadt Mannheim) .. macht Engelhorn jetzt einer auf "Neue Sterne am Gastrohimmel Mannheim" ?? ...
aber das sind Geschichten von damals, wir haben Weihnachtsurlaub und suchen uns einen Platz im hinteren Eck. Es tummeln sich immer mehr neue Gäste, alle warten auf die Bedienung(en). Eine tippt im Smartphone, die andere mustert sich im Spiegel, die dritte sitzt bei den Gästen und unterhält sich. So gehe ich an die Bar und frage nach ob "Faces Lounge" ein SB Restaurant sei.
Endlich, unsere Bedienung hat sich wohl gerade die Nase gepudert, kommt eine mit aufgesetztem Lächeln. Das weiße Hemd ist eng anliegend und wohl 2 Nummern zu eng (für diese Oberweite) und man sieht dass die Dame wohl kein BH anhat, die Melonen kurz vor dem Heraushüpfen. aber das gefällt wohl den Gästen, die, die 10+ Euro plus für ein einfaches Frühstück bezahlen.
Wir bestellen das Faces Lounge "Klassik" Frühstück : mit Räucherlachs, Schinken, Rührei, Butter, Marmelade Brot
von der Bäckerei Kapp und einem Glas Bubbly vom Weingut Markus Schneider. Dazu ordern wir einen Latte M. und sind knapp an der 20 Euro Grenze. Was soll`s ... Ich nehme die Weißwurst mit süßem Senf, dazu ein Paulaner Hefe welches mit knapp 14 Euro auch nicht zu knapp kalkuliert ist, daher schaue ich mir nochmal die Oberweite der Bedienung an, als sie einem Ü80 Gast mit "Augenzwinkern" am Nachbartisch der Serviette auf seiner Hose richtet.
Das Essen, welches nach Überlänge endlich kam, schmeckte aber dann doch ganz ordentlich. Am Nachbartisch bestellte sich der Herr ein Sandwich, für 11,90, das war ein regelrechter Kracher....
Falls wir noch einmal kommen sollten, werde ich mir so Sandwich gönnen.
Modern, stilvoll, und zeitgemäß - die FACES LOUNGE lädt zum Genießen und Verweilen ein. Das dachten sich an diesem Samstag Vormittag zahlreiche Gäste, denn das Faces Lounge war (fast) voll.
Ich frage mich immmer, wann den das nächste und wieder das nächste Restaurant von Engelhorn kommt. Am Anfang nur das "Le Corange", dann noch "Faces Lounge", mittlerweile reiht sich das ein Sterne Restaurant "Opus V" ein, welches natürlich im "Penthouse" seinen Platz gefunden hat, wer aber auch von der Dachterrasse speisen... mehr lesen
2.0 stars -
"Coole Sandwiches, toller Ausblick, schläfrige Bedienungen ohne BH ..." DaueresserGK0712Modern, stilvoll, und zeitgemäß - die FACES LOUNGE lädt zum Genießen und Verweilen ein. Das dachten sich an diesem Samstag Vormittag zahlreiche Gäste, denn das Faces Lounge war (fast) voll.
Ich frage mich immmer, wann den das nächste und wieder das nächste Restaurant von Engelhorn kommt. Am Anfang nur das "Le Corange", dann noch "Faces Lounge", mittlerweile reiht sich das ein Sterne Restaurant "Opus V" ein, welches natürlich im "Penthouse" seinen Platz gefunden hat, wer aber auch von der Dachterrasse speisen
Wir hatten Lust auf Steaks, hatten aber das Bedürfnis kein großes Loch in unser Budget zu reißen. Immer wieder fahren wir mit unserem weißen Flitzer an dem Lokal "Zur Eintracht" vorbei und sahen in den letzten Wochen dass sich hier einiges getan hat. Im Mannheimer Morgen stand zu lesen, dass es einen Pächterwechsel gab.
Wir blicken also durch die Fensterscheiben von draußen, sieht hell aus. Auch die Speisekarte wurde neu gemacht. Wir also rein .. viel los war nicht. 2 Tische belegt.
Die Chefin hat uns gesehen, aber nicht begrüßt. Auch als sie an unseren Platz kam und die Speisekarte gab nichts freundliches zu erkennen, sie zog ein Gesicht wie 3 Tag Regenwasser. Erste Freude kam beim Studieren die witzig gehalten Karte auf. Steak "Drakula" zB mit Drakisch viel Knoblauch .. oder "Vampirschnitzel".
Wir bestellen ein Hefeweizen, Schöfferhofer vom Fass 0,5 für faire 2,80 so wie eine große Radler (ebenfalls 2,80) - das freut den durstigen Gast und schauen uns im Lokal um. Es wurde gestrichen, aber so ganz ist man sich nicht einig, weil man doch einige Tischdecken vom Vorgänger übernommen hat. Uns gefällt das nicht so, einheitlich ist immer besser.
Unsere bestellten Essen kommen. Meine Freundin hatte Lust auf die Käsespätzle, die waren herrlich mit Creme Fraiche, Weißwein und Käse gemacht und in einer Pfanne serviert. Sie schmeckten köstlich. Mein Steak "Drakula" war geteilt, das Fleisch saftig und zart. Die Soße hatte ordentlich Bums und viel Knobi abbekommen. Die Kroketten passten hervorragend dazu. Ich würde es glatt noch einmal bestellen.
Vorab gab es einen schön angemachten Beilagensalat. Der schmeckte frisch und war sehr gut angemacht. insgesamt reicht es beim Essen für sehr gute 4 Sterne. Dennoch, wegen der uneinheitlichen Inneneinrichtung und der etwas unfreundlichen Art gibt es lediglich 3 Sterne beim Gesamteindruck. Hier ist noch Luft nach oben.
Fazit:
Nach Wiedereröffnung und Pächterwechsel hat das Lokal eine Chance verdient ...
Wir hatten Lust auf Steaks, hatten aber das Bedürfnis kein großes Loch in unser Budget zu reißen. Immer wieder fahren wir mit unserem weißen Flitzer an dem Lokal "Zur Eintracht" vorbei und sahen in den letzten Wochen dass sich hier einiges getan hat. Im Mannheimer Morgen stand zu lesen, dass es einen Pächterwechsel gab.
Wir blicken also durch die Fensterscheiben von draußen, sieht hell aus. Auch die Speisekarte wurde neu gemacht. Wir also rein .. viel los war nicht.... mehr lesen
Speisehaus Zur Eintracht
Speisehaus Zur Eintracht€-€€€Gaststätte0621 44597782Wormser Straße 36, 68309 Mannheim
3.0 stars -
"Nach Wiedereröffnung und Pächterwechsel hat das Lokal eine Chance verdient .." DaueresserGK0712Wir hatten Lust auf Steaks, hatten aber das Bedürfnis kein großes Loch in unser Budget zu reißen. Immer wieder fahren wir mit unserem weißen Flitzer an dem Lokal "Zur Eintracht" vorbei und sahen in den letzten Wochen dass sich hier einiges getan hat. Im Mannheimer Morgen stand zu lesen, dass es einen Pächterwechsel gab.
Wir blicken also durch die Fensterscheiben von draußen, sieht hell aus. Auch die Speisekarte wurde neu gemacht. Wir also rein .. viel los war nicht.
Vapiano steht für " Wer alles im Leben locker & gelassen angeht, lebt gesünder und länger". Längst hat sich im Umland herumgesprochen, dass man doch gerne in der Mittagszeit auf die eigene Kantine im Geschäft verzichtet und die Vapiano-Kantine vorzieht.
Aber mit gesünder & länger leben hatte unser heutiger Besuch (ein Arbeitskollege und ich) überhaupt nichts zu tun ....
Der Laden ist voll - nahezu alle Sitzplätze sind belegt. Es ist, als gäbe es in ganz Mannheim kein einziges italienisches Restaurant, äähh ein Fast Food Schuppen, als hätten die Mannheimer jahrelang auf diesen heutigen Tag für Pizza und Pasta nur gewartet. Hier und da vibriert es, hektische Kunden die ständig umher irrend einen Platz suchen.
Wir haben Glück, denn für unsere Firma ist Freitags früher Schluss, heißt: Wir haben alle Zeit der Welt. Zeit sollte man mitbringen um in die Vapiano Welt eintauchen zu können. Wer das Vapiano nicht kennt und an Kerzenlicht und italienisches Flair denkt ist Fehl am Platz. Nein - Selbstbedienung, Fastfood und ein ständiges Kommen und Gehen ist angesagt. Der Geräuschpegel in dem Restaurant von der Größe einer Kantine ist hoch. Viel zu hoch. Die Tabletts, das Anstehen an den verschiedenen Essensaugaben verstärkt den Ikea Kantinen Charakter.
Und das nicht nur in Mannheim, sondern deutschlandweit, ja sogar international. Vapiano ist ein "italienisches" Schnellrestaurant, das - anders als andere Franchise Ketten - mit einer Kombination aus Fastfood, Massenverpflegung in edlem Restaurant-Ambiente vor ca. 5,6 Jahren eine neue Nische besetzte.
Zurück in die Gegenwart: Wir teilen uns einen Salat Nizza von der Salatbar. Etwa zeitgleich vibrieren unsere Chipkarten, die wir von der Vapianisti-Crew am Eingang erhalten haben "Sie haben freie Platzwahl, mit aufgesetztem Lächeln". Das erspart natürlich auch zusätzliche Servicekräfte die einen Platz für den Gast suchen. Dafür gibt es aber stark motivierte Vapianisti, denn als wir beide von der Pastabar kommen, ist unser Salat weg und ein fremdes Pärchen steht an unserem Tisch.
Wir suchen uns also einen neuen Tisch, während die Pasta schön erkaltet. Abropo Pasta: Mir kommen die Tränen wenn ich in zahlreichen Bewertungen lese "unsere Pasta wurde frisch zubereitet" oder "die Gerichte bestehen nur aus Frischeprodukten". Genauso könnte man sagen bei Kochlöffel, McDonald oder Burger King werden die Essen frisch zubereitet, werden sie auch, nur dass alles Convenience (hier in der Vapiano Fabrik) ist. Selbst der Salat scheint hier schon vorgeschnitten zu sein.
Bei einem Besuch im Vapiano Frankfurt erzählte mir ein Mitarbeiter, dass jeder Mitarbeiter ein etwa 350 seitiges Handbuch erhält, wo jedes Gericht exakt beschrieben wird, wie es zubereitet wird. Zudem werden die Show-Cooker extra geschult. Hat den Vorteil, dass die Saucen, die Salate und die Pizzen immer gleich schmecken. Ich wählte aus der Preiskategorie A die Pesto Soße mit Fusilli mein Kollege die Spaghetti mit einer Soße aus Preisgruppe B "Carbonara".
Carbonara steht eigentlich für Kohlehändler -- sprich -- diese werden normalerweise durch den schwarzen Pfeffer gekennzeichnet. Dafür war Petersilie in der Soße (ein Unding).
Meine Pestosoße wurde "frisch" zubereitet: Zwei Löffel Öl in die Wokpfanne, ein Schuss Brühe, dazu Pinienkerne und Basilikum-Pesto. Die geschulten Köche beherrschen ihr Handwerk, auch wenn es immer wieder das gleiche ist. In rund drei Minuten ist die Pasta Pesto fertig. "Wow, Frischeküche in 3 Minuten" ;-)
Unmotivierend stocherten wir beide in unseren Tellern rum, war das eine Pampe .... Was meinem Arbeitskollegen wohl gerade durch den Kopf gegangen ist ??
Ich weiß es nicht und möchte es auch nicht wissen. Wahrscheinliich ärgerte er sich bei jedem Bissen über das umsonst hinausgepulverte Geld (so wie ich) ....
Nächsten Freitag werden wir wohl wieder "Fast Food" essen gehen. Dann aber zu Schottis Imbiss (Friesenheimer Insel). Da gibt es keine Vapianisti, die 3/4 volle Teller abräumen.
Bei unserer Beschwerde beim Bezahlen meinte die Dame "Passiert hier öfters" mit aufgesetztem Lächeln.
Übrigens: Die Speisen sind in vier Preisgruppen (A bis D) eingeteilt. Innerhalb jeder Gruppe - von 5,50 bis 8,50 Euro - kann der Gast aus drei bis sechs verschiedenen Gerichten wählen. Das Angebot ist begrenzt - typisch für die Systemgastronomie. "Frisch, schnell und schön", definierte der Vorstand einst das neuartige Konzept. "Wir sind kein Italiener, sondern eine FAST FOOD Pizza-Pasta-Bar mit Flair." -- Diesen Flair konnten wir heute genießen "mit jedem Biss"
Vapiano steht für " Wer alles im Leben locker & gelassen angeht, lebt gesünder und länger". Längst hat sich im Umland herumgesprochen, dass man doch gerne in der Mittagszeit auf die eigene Kantine im Geschäft verzichtet und die Vapiano-Kantine vorzieht.
Aber mit gesünder & länger leben hatte unser heutiger Besuch (ein Arbeitskollege und ich) überhaupt nichts zu tun ....
Der Laden ist voll - nahezu alle Sitzplätze sind belegt. Es ist, als gäbe es in ganz Mannheim kein einziges italienisches Restaurant, äähh ein... mehr lesen
1.0 stars -
"Frischeküche in 3 Minuten - Nein, danke .... Italienischer Fast Food für Snobs die keine Auster öffnen, ohne vorher anzuklopfen !!" DaueresserGK0712Vapiano steht für " Wer alles im Leben locker & gelassen angeht, lebt gesünder und länger". Längst hat sich im Umland herumgesprochen, dass man doch gerne in der Mittagszeit auf die eigene Kantine im Geschäft verzichtet und die Vapiano-Kantine vorzieht.
Aber mit gesünder & länger leben hatte unser heutiger Besuch (ein Arbeitskollege und ich) überhaupt nichts zu tun ....
Der Laden ist voll - nahezu alle Sitzplätze sind belegt. Es ist, als gäbe es in ganz Mannheim kein einziges italienisches Restaurant, äähh ein
Geschrieben am 17.02.2015 2015-02-17| Aktualisiert am
17.02.2015
Besucht am 12.10.2014
Ein Tipp von Herrn Marco Rieder - Besuch "Zur Radrennbahn" am 12.10.2014
An diesem Sonntag im Oktober waren wir in Schifferstadt bei Bekannten, auf der Heimfahrt dachte ich an einen Tipp meines Freundes Marco Rieder, er musste für den Verlag eine Rezension verfassen und sollte von der Radrennbahn berichten – die Rezension war positiv, eine klare Empfehlung des Badmintonspielers aus der Südpfalz.
Dem Espresso 2014 fällt es schwer dem Lokal einen Stempel aufzudrücken, von einem Amouse Gueule, gebratene Garnelenschwänze auf halber Jakobsmuschel ist sogar die Rede. Ganz so fein, ist es in dem rustikalen Restaurant an der Friesenheimer Radrennbahn bestimmt nicht, auch haben wir keinen Gruß aus der Küche bekommen, obwohl ich mich für das teuerste Gericht auf der Karte entscheiden sollte.
Wir lesen uns die sehr saubere Speisekarte durch, wir hatten Glück und haben Platz am letzten freien Tisch bekommen, da wir nicht reserviert hatten. Direkt nach uns kam eine größere Gruppe, also suchten wir uns keine Vorpseise aus, vor Angst wir müssten zu lange warten.
Aber ganz ehrlich, der Bericht im Vartguide „feinste Calamaretti auf selbst gemachter Pasta – aus dem angebotenen Menü" haben wir nicht entdeckt. Ein erstes Ärgernis als die etwas unaufmerksame Bedienung mir mein Hefeweizen brachte, das hatte so wenig Kohelsäure wie eine 2 Tage alte abgestandene Cola, von der fehlenden Undurchsichtigkeit ganz zu schweigen. Da konnte man fast durchschauen wie bei einem klaren Fruchtsaft, no way, das geht nicht. Am Nachbartisch wurde auch das Hefe bemängelt, also bekamen wir jeweils ein frisches Dunkles gebracht. Das war deutlich besser.
Meine Begleitung entschied sich für einen Salat nach Art des Hauses (9,80) ich mich für das teuerste angebotene Gericht – Rumpsteak „aus bester argent. Herkunft“ mit Zwiebeln und Bratkartoffeln, dazu ein Beilagensalat (18,80) der vorab gereicht wurde. Immer wieder wurden Schntzel geklopft, das hörte man deutlich aus der Küche. Die servierten Schnitzelgerichte sahen sehr gut aus.
Der Beilagensalat war sehr gut angemacht. Wir sind hier bei einem Portugiesen (laut Espresso und Varta), in der Karte werden auf Vorbestellung mehrere regionale portugiesisch/französische Gerichte angeboten (Schnecken, Froschschenekl etc.), aber der Kartoffelsalat der sich unte dem Grünen befand, hätte auch von der benachbarten Großmutter aus Friesenheim kommen können. Lecker !!
Der Salat nach Art des Hauses sah wuchtig und groß dimensioniert aus - lecker angemacht wurde der Salat mit gegrilltem Hähnchenfleisch, welches vorher wohl noch in Honig geschwenkt wurde, serviert. Obendrauf ein großes Spiegelei, das sehr gut ausgesehen und auch so geschmeckt hat.
Angegeben war das Rumpsteak von der Bedienung mit guten 250 Gramm,der Koch hatte es wohl gut gemeint und die 2 mit einer 3 vertauscht. Der kleine Fleischhügel war aber dennoch sehr gut gebraten, der kleine Berg Zwiebeln passte sehr gut. Die Pellkartoffeln wurden in etwas salzarmen Wasser vorgekocht, aber schön ausgebraten, einige Stücke hatten eine ordentliche Kruste. Am Schluss musste ich ein wenig kämpfen, das Steak hatte deutlich über 300 Gramm, solche Steaks kenne ich eigentlich nur aus der Lüderitzbucht in Lampertheim oder vom Seckenheimer Grieche „Zum Reichsadler“ (welch Name:-).
Fazit:
Die Maximalpunktzahl kann ich beim Essen wegen des Fauxpass beim Hefebier nicht vergeben, denn die Getränke gehören einfach dazu. Ansonsten werden wir bestimmt wieder mal reinschauen wenn wir in der Nähe sind.
Ein Tipp von Herrn Marco Rieder - Besuch "Zur Radrennbahn" am 12.10.2014
An diesem Sonntag im Oktober waren wir in Schifferstadt bei Bekannten, auf der Heimfahrt dachte ich an einen Tipp meines Freundes Marco Rieder, er musste für den Verlag eine Rezension verfassen und sollte von der Radrennbahn berichten – die Rezension war positiv, eine klare Empfehlung des Badmintonspielers aus der Südpfalz.
Dem Espresso 2014 fällt es schwer dem Lokal einen Stempel aufzudrücken, von einem Amouse Gueule, gebratene Garnelenschwänze auf halber Jakobsmuschel ist sogar die Rede.... mehr lesen
Restaurant zur Radrennbahn
Restaurant zur Radrennbahn€-€€€Restaurant062168126496Weiherstraße 20, 67063 Ludwigshafen am Rhein
4.0 stars -
"Portugiesisch/französische Küche an der Friesenheimer Radrennbahn !!" DaueresserGK0712Ein Tipp von Herrn Marco Rieder - Besuch "Zur Radrennbahn" am 12.10.2014
An diesem Sonntag im Oktober waren wir in Schifferstadt bei Bekannten, auf der Heimfahrt dachte ich an einen Tipp meines Freundes Marco Rieder, er musste für den Verlag eine Rezension verfassen und sollte von der Radrennbahn berichten – die Rezension war positiv, eine klare Empfehlung des Badmintonspielers aus der Südpfalz.
Dem Espresso 2014 fällt es schwer dem Lokal einen Stempel aufzudrücken, von einem Amouse Gueule, gebratene Garnelenschwänze auf halber Jakobsmuschel ist sogar die Rede.
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Am Kachelofen stehen die Tagesempfehlungen auf einer großen Schiefertafel, wir entscheiden uns aber gegen die Tomatencremesuppe für eine Standard Suppe aus der Speisekarte: Französische Zwiebelsuppe im Ofen überbacken für jeweils 4,80. Zu trinken sollte es bei mir ein Paulaner Hefe sein (0,5 3,80), bei meiner Begleitung ein kleiner Radler.
Das Weinangebot wird dominiert von Weinen des Gimmeldinger Weinguts Herrmann Müller, zu dem das ehemalige Gebäude der Winzergenossenschaft heute gehört. Wir reservierten einen Tisch, was sich nicht als Fehler herausstellen sollte, an einem Freitag Mittag war das Lokal fast voll. Allerdings gibt es noch einen weiteren Gastraum mit ca 40 Plätzen. Die Platzabstände sind sehr sehr großzügig, durch die großen Fenster wirkt das Restaurant hell und freundlich. "Edel und fein" die ersten Worte eines älteren Herrn als unser Nachbartisch besetzt wurde.
Als Gruß aus der Küche gab es frisches knuspriges Brot mit einer selbstgemachten Tomatencreme. In dieser waren saure Gurkenstifte mit reingemischt. Sehr lecker !! Anschließend wurden die Suppen serviert: Diese waren sehr köstlich, die Suppe wurde wohl frisch angesetzt, man schmeckte noch leicht den Weißwein heraus. Gebunden mit einem etwas schärferen Gewürz. Die Zwiebeln frisch, überbacken mit Weißbrot und herrlichem Käse.
Meine Begleitung wählte die Pfälzer Flääääschknepp mit Meerrettichsauce und Salzkartoffeln (10,90). Sie war gespannt ob die Knepp es mit den Referenz Fläschknepp vom Liebstöckel und deren Sauce aufnehmen können ??
Ich entschied mich für eines der etwas höher preisigen Gerichte: Steaks vom Schweinerücken mit pfeffriger Rahmsauce, Spätzlen und Salat (14,90). Als uns die Salate serviert wurden fiel uns auf, das jedes Gericht einen anderen Beilagensalat hat. Während zu den Flääschknepp vorwiegend Grüner serviert wurde, bestand meiner aus Grünem, Rukola, Karottensalat, Rettich, Kartoffelsalat, Eiersalat etc. Jeder dieser Einzelsalate war in einer passenden Dressing-Farbe angemacht. Auch der Salat an sich war richtig mit Essig und Öl angemacht, so wie ein Beilagensalat auch sein soll und nicht einfach mit Dressing übergossen.
Die Flääschknepp waren luftig locker, aber mit groben Zwiebelstücken. Das kannten wir so noch nicht, allerdings gehören meiner Meinung da keine so großen Zwiebelstücke rein (und wenn dann ganz fein), denn Flääschnknepp sollten vorwiegend aus Flääsch bestehen :-) Die Meerrettichsauce schmeckte neutral, eigentlich schade, hier fehlte der Eigengeschmack. Eine Meerrettichsauce muss in der Nase prickeln, das war hier leider nicht der Fall. Insgesamt kommt das Gericht nicht an die Referenz Liebstöckel Flääscknepp heran.
Ich musste ebenfalls Abstriche machen bei den Steaks. Optisch sah das ganz ansprechend aus, aber beim Anschnitt des Fleisches merkte ich dass das Fleisch leider tot gebraten war. Es war sehr trocken, aber noch essbar. Die Spätzle erinnerten stark an die Bürger Spätzle aus dem Frischekühltruhe. Ich mag diese Spätzle aus dem Hause Bürger. Diese waren wunderbar in Butter geschwenkt und leicht gepfeffert. Passend zu wirklich sehr pfeffrigen Sauce inkl. Pfefferkörner. Aber auch ohne die grünen Pfefferkörner, schmeckte die Rahmsauce sehr pfeffrig. Ich verlangte noch einen kleinen Nachschlag :-) allerdings finde ich 14,90 viel zu hoch für das Gericht .. 2 kleinere Steaks und eine handvoll Spätzle, hier sollte man vielleicht nochmal die Preispolitik überdenken.
Anschließend bekamen wir noch einen Espresso frei Haus. Wir werden bestimmt wieder kommen !!