1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 397 Bewertungen 689915x gelesen 7834x "Hilfreich" 7632x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 05.11.2016 2016-11-05| Aktualisiert am
05.11.2016
Vorletztes Wochenende bin ich über einen jungen silbernen Stern gestolpert. Der letzte Montag dann perfekt um den Stern einen Besuch abzustatten. Der folgende Dienstag sollte ein Feiertag sein (1. November), also kostete lediglich der Montag einen Tag Urlaub um an vier Tagen die Batterie wieder aufzuladen. Gesagt getan kamen wir kurz vor 11 Uhr in der neu gebauten Mercedes Benz Niederlassung Mannheim/Heidelberg an. Ein Riesenschild AMG, aber keine jungen Sterne, enttäuscht traten wir nach 35 Minuten wieder die Heimreise an. Obwohl, wenn wir schon in der Nähe sind, könnten wir doch den Gartenfreunden einen Besuch abstatten, Hunger hatten meine Frau und ich allemal. Auto`s anschauen macht hungrig, außerdem trinke ich ja nur noch Hefebierchen an Tagen die "tag" enden.
Das Navi führte uns mal wieder ins falsche Wohngebiet, eigentlich schon richtig, nur konnten wir den Zaun nicht überqueren, so dass wir nochmal komplett herum gefahren sind. Angekommen am Parkplatz der Gartenfreude erstrahlte uns die Sonne mit wärmenden Sonnenstrahlen, der Himmel komplett blau.
Einige Gäste zogen es sogar an dem Tag in den Außenbereich, wir zogen es aber vor in den Innenraum zu gehen.
Das Restaurant "Gartenfreunde" findet man in den Lochgärten in dem Stadtteil Neuhermsheim. Neuostheim/Neuhermsheim ist ein Stadtbezirk in Mannheim, der sich aus den Stadtteilen Neuostheim und Neuhermsheim zusammensetzt und gehört zu den gehobenen Wohngegenden in Mannheim. Natürlich wird auch hier Fussball und Tischtennis gespielt, die wichtigsten Vereine in den beiden Stadtteilen sind der DJK St. Pius, der Segelflugverein Mannheim, die Gartenfreunde Mannheim-Ost 1910 und der Stadtteilverein Neuostheim e.V.
An der Wand hängt die Empfehlungskarte für diese Woche. Steinpilzragout mit Semmelknödel und Feldsalat für 9,90 oder das Hirschlenden-Hacksteak mit Pfifferlingen und Rahmsauce (mhhm):
Wir wählen dann doch aus der Mittagskarte 2x das Schweizer-Lendenpfännchen, mit abgeschmelzten Spätzle, Rahmsauce & Käse. Vorab soll es ein "Beilagensalat" sein. Der ist bei allen Gerichten mit Fleisch inklusive. Einige Gäste bei den Gartenfreunden entschieden sich für das Montags-Angebot. Schnitzel (2 Stück) nach Wahl mit Beilagen und Salat für 8,90. Zu trinken sollte es ein Schöfferhofer Hefeweizen sein, 0,5 für erfreulich faire 3 Euro. Die Bedienung sehr nett und herzlich, sie kann sich noch an uns erinnern, auch wenn der letzte Besuch schon ein ganzes Jahr her ist.
Der vorab gereichte Beilagensalat schmeckte mir und meiner Frau ganz ausgezeichnet, mit viel frischer saurer Sahne angemacht. Grüner Blattsalat, etwas Feldsalat, Gurke, Kraut, Karotte und Rettich.
Was uns nach dem Salat serviert wurde, verschlug uns wieder fast die Sprache.
In jeweils einer größeren länglichen Schale kamen 8 mittlere Lendenmedaillons, zart rosa gegart, saftig nach Schwein schmeckend. Dazu ein mit Paprika und Chilli würzig gratinierter Käse, welcher das saftige Schweinchen nicht zu sehr unterdrückte. Die Spätzle ebenfalls selbst gemacht, abgeschmelzt, das erinnert mich immer wieder an meine Oma, die ebenfalls Spätzle und Hochzeitsnudeln so gerne veredelt. Eine kurze Nachfrage bei der Bedienung, nachdem erste Sättigungsgefühle sich bemerkbar machten:„Gute 300 Gramm Fleischgewicht nach dem Braten“, da musste natürlich noch ein zweites Hefebierchen und danach ein Absacker (aufs Haus) her. Der Preis für das Holzfälleressen inkl. Salat: 7,90 - „Do kannsd nid meckern“ - würde jetzt der Kaiser sagen, der mal vor Zig Jahren im Spiegel ein Interview gab „Arbeiten rund um den Fussball für die WM in Deutschalnd ist für ihn Ehrensache, er nimmt dafür überhaupt kein Geld“
Fazit:
Mal wieder ein Volltreffer !!
Vorletztes Wochenende bin ich über einen jungen silbernen Stern gestolpert. Der letzte Montag dann perfekt um den Stern einen Besuch abzustatten. Der folgende Dienstag sollte ein Feiertag sein (1. November), also kostete lediglich der Montag einen Tag Urlaub um an vier Tagen die Batterie wieder aufzuladen. Gesagt getan kamen wir kurz vor 11 Uhr in der neu gebauten Mercedes Benz Niederlassung Mannheim/Heidelberg an. Ein Riesenschild AMG, aber keine jungen Sterne, enttäuscht traten wir nach 35 Minuten wieder die Heimreise an.... mehr lesen
4.5 stars -
"Klasse deutsche Hausmannskost - bei strahlend blauem Himmel !!" DaueresserGK0712Vorletztes Wochenende bin ich über einen jungen silbernen Stern gestolpert. Der letzte Montag dann perfekt um den Stern einen Besuch abzustatten. Der folgende Dienstag sollte ein Feiertag sein (1. November), also kostete lediglich der Montag einen Tag Urlaub um an vier Tagen die Batterie wieder aufzuladen. Gesagt getan kamen wir kurz vor 11 Uhr in der neu gebauten Mercedes Benz Niederlassung Mannheim/Heidelberg an. Ein Riesenschild AMG, aber keine jungen Sterne, enttäuscht traten wir nach 35 Minuten wieder die Heimreise an.
Geschrieben am 26.10.2016 2016-10-26| Aktualisiert am
26.10.2016
Besucht am 25.10.20162 Personen
Rechnungsbetrag: 35 EUR
Als Grundnahrungsmittel werden in Vietnam Reis und Reisnudeln und eine große Zahl verschiedener Arten von Gemüse gegessen. Fisch und Fleisch spielen in der Massenernährung eine untergeordnete Rolle. Das haben wir leider gestern Abend in dem 2016 neu eröffneten Laternen Restaurant auch so erfahren.
Meine Frau und ich waren auf der Suche nach asiatisch, sie war hier schon zwei Mal mit Ihrer Mutter und immer begeistert, ich konnte aber ihre Begeisterung (gestern hat es ihr auch nicht so gut geschmeckt) nicht teilen. Eigentlich wollten wir woanders hin, da es dort aber kein Bierchen gab, sind wir ins Laternen-Restaurant (ich hatte bis dahin immer noch kein Feierabend Bierchen getrunken).
Man sucht sich vorne am Schalter seine Essen aus, bezahlt, das Essen wird dann an den Tisch gebracht, typisch für unsere Asiatischen Schnell-Restaurants in Mannheim. Allerdings fand ich die Preispolitik (für ein Schnell-Restaurant) zu ambitioniert. Bezahlt haben wir für zwei Getränke, zwei kleine Vorspeisen und zwei Hauptgerichte 35 Euro. Da hätten wir zwei Mal zum Dimi oder zum Keglerheim gehen können, aber gut, dafür wird hier laut tripadvisor frisch gekocht, außerdem gibt es hier laut einigen Bewertern dort, die beste Gong Pau Suppe in Mannheim.
Die beste Gong Pau Suppe entpuppte sich als eine nach Katzen Pipi riechende Brühe,
drei Scheibchen Rindfleisch drin, zwei Scheiben frische Champignons und zwei kleine Karotten, dazu gab es noch Grünzeugs (mundfein geschnippselt) ich schmeckte aus der Brühe überhaupt nichts raus, aber der Saure Gestank machte allgeimein den Suppen Geschmack zunichte. Meine Frau probierte ebenfalls und verzog das Gesicht "schmeckt komisch". Für 4,50 (!!!).
Meine Frau hatte zwei gut gerollte Sommerrollen als Vorspeise,
mit Garnelen und Grünzeugs. War geschmacklich in Ordnung, allerdings sind die Sommerrollen im Indocine in Mannheim, der Marc074 wird sich da auch gerne dran erinnern ;-), zwei Ligen besser.
Als vietnamesische Küche bezeichnet man die eigenständige und vielseitige Kochtradition Vietnams, die zahlreiche typische Gerichte hervorgebracht hat. Sie ist historisch bedingt stark von der chinesischen Küche beeinflusst und weist im Süden Vietnams auch Einflüsse der Thai und der Indischen Küche auf. Kennzeichnend ist vor allem die große Anzahl der möglichen Zutaten (wikipedia) - bestellt hatte ich geschmortes Rindfleisch mit Reis (pikant) und was bekam ich ? geschmortes Rindfleisch - ein Reinfall
Einen scharfen Kartoffel-Karotten Eintopf mit kleinen Rindfleischstückchen, die waren weich aber komplett ohne Fleischsaft. Außerdem war das Gemüse so stark vorgekocht (hat leider nur nach Wasser geschmeckt), dass ich über die Hälfte auf dem Teller gelassen habe.Das Grünzeugs überhaupt nicht mundfein geschnitten. Auch der Reis hat leider nur nach Wasser geschmeckt, furchtbar.
Das Gericht von meiner Frau (gelbes Curry mit Huhn) war ebenfalls sehr scharf (stand nicht in der Karte), das Hühnchen schon vorgegart (Breiig in der Konsistenz),
einfach noch mal mit dem vorgekochten Gemüse erwärmt in der gelben Sauce. Konnte man essen, leichter Kokos-Geschmack, war aber nicht der Hit.
Fazit:
Es wird wohl bei einem einmaligen Besuch bleiben. Die ganzen tollen Bewertungen bei Tripadvisor kann ich nicht nachvollziehen !! Wegen den essbaren Sommerrollen und dem (noch) essbaren Gelbem Huhn-Curry vergeb ich gerade noch 2 Sterne im Gesamteindruck !!
Als Grundnahrungsmittel werden in Vietnam Reis und Reisnudeln und eine große Zahl verschiedener Arten von Gemüse gegessen. Fisch und Fleisch spielen in der Massenernährung eine untergeordnete Rolle. Das haben wir leider gestern Abend in dem 2016 neu eröffneten Laternen Restaurant auch so erfahren.
Meine Frau und ich waren auf der Suche nach asiatisch, sie war hier schon zwei Mal mit Ihrer Mutter und immer begeistert, ich konnte aber ihre Begeisterung (gestern hat es ihr auch nicht so gut geschmeckt) nicht teilen.... mehr lesen
2.0 stars -
"Vorgekochtes Gemüse, vorgegartes Fleisch, einfach erwärmt - das war nix !!" DaueresserGK0712Als Grundnahrungsmittel werden in Vietnam Reis und Reisnudeln und eine große Zahl verschiedener Arten von Gemüse gegessen. Fisch und Fleisch spielen in der Massenernährung eine untergeordnete Rolle. Das haben wir leider gestern Abend in dem 2016 neu eröffneten Laternen Restaurant auch so erfahren.
Meine Frau und ich waren auf der Suche nach asiatisch, sie war hier schon zwei Mal mit Ihrer Mutter und immer begeistert, ich konnte aber ihre Begeisterung (gestern hat es ihr auch nicht so gut geschmeckt) nicht teilen.
Geschrieben am 16.10.2016 2016-10-16| Aktualisiert am
16.10.2016
Besucht am 15.10.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 75 EUR
Das lag aber nicht an meinem TT-Kollegen und seiner sehr sympathischen besseren Hälfte, alles Gute nochmals zu anstehenden Hochzeit. Wir bedanken uns hier nochmals für die Empfehlung nach Schriesheim ins „EssenZzeit“ zu kommen, werden aber definitiv hier in nächster Zeit nicht mehr einkehren (das gilt aber nur für meine Frau und mich)
Wenn der Papa mit seinem Sohn ins Freibad geht, erwartet er bestimmt ein großes Becken mit herrlich erfrischendem Wasser. Wenn die Mutter mit ihren Freundinnen einen Frauenabend in einer Pizzeria macht, erwarten die Damen eine Auswahl an diversen Pizzen und leckeren Weinchen. Möchte der Deutsche einen Mercedes kaufen, geht man zum regionalen Mercedes Vertragshändler und erwarte dort natürlich diverse Angebote verschiedenener Neuwägen, Jahreswagen und ausgezeichnete junge Sterne.
Bei aller Liebe zur italienischen & deutschen Küche sowie der fernöstlichen Wok-Akrobatik, die Mutter aller Küchen ist die französische Landesküche, im Fachjargon „Haute Cuisine“ genannt. Ich spreche nicht von der Sterne Küche, die man unter dem Namen „Grande Cuisine“ kennt. Eben eine einfache französische Nationalküche, denn genau mit dieser wirbt das Restaurant in zahlreichen Restaurant Guides u.a. der Michelin mit dem Zusatz „ mit mediterranem Einschlag“ hört sich natürlich gut an, verstärkt aber nochmals den Erwartungsdruck der Gäste. Ich spreche von raffinierten Cremes ala Wallnuss-, Pistazien- Artischocken-Cremes oder einfache Auberginen-Pürees.
Dazu sollte der Service sich im Hintergrund befinden, die Gäste immer Blick, sympathisch, höflich, aber im Hintergund halten, nicht aufdringlich wirkend. Davon war unsere Servicedame am heutigen Abend so weit entfernt wie die Erde vom Mond. Sie machte ihre Arbeit routiniert freundlich, auch wenn sie vergaß uns wichtige Tipps und Info`s zu geben, aber da werde ich im Laufe der Rezension noch eingehen.
Wir treffen pünktlich 5 Minuten vor 19 Uhr im Restaurant ein und werden im Restaurant drinnen, offen, & freundlich begrüßt. Einen kurzen Plausch wie unsere Herfahrt war findet nicht statt. Schade. Unsere Servicedame zeigt uns den reservierten Tisch, auch keine Nachfrage ob der uns zusagt, oder wir einen anderen haben wollten (wollte ich), von unserem Tisch hatte ich überhaupt keinen Blick in die Küche um mir wichtige Info`s für die Bewertung zu holen. Ich war regelrecht auf das Endprodukt an unserem Tisch angewiesen.
Die Speisekarte ist online unter Facebook und auf der Homepage zu sehen, mein Kollege witzelte am Freitagabend noch mit mir mit den Worten, eine andere Karte wie der Auszug wird es nicht geben. Und es gab auch keine andere „Standard-Karte“, wiederum schade. Besticht die Speisekarte mit französischen Klassikern wie Trüffel aus dem Perigord, Meeresfrüchten aus der Bretagne, Boeuf de Bourguignon oder Gougeres, kleinen handgfertigten Käse-Windbeuteln, kleinen Flammkuchen oder der berühmten Bouillabaise ?? Leider Fehlanzeige. Blattsalate und Kürbis-Suppe als Vorspeise. Selbstgemachte Pasta mit diversen Saucen als Zwischengang oder als Hauptgang für eine Mehrpreis von 5 Euro wählbar. Vier verschiedene Hauptgänge, preislich zwischen 18 und 22 Euro, Lamm, in Schwarzbier eingelegte Schweinebacken, Roastbeef von der deutschen Fährse und ein asiatisches Gericht. Ich fühlte mich irgendwie verkohlt.
Kein Kaninchenrücken mit Aprikosenragout, kein Charolais-Rind mit Pommes Dauphine. Gerade die Saucen, ich spreche von den klassischen französischen Saucenarten wie Béchamelsauce, Sauce béarnaise, Sauce Hollandaise, Mayonnaise und Remoulade sind neben anderen von der internationalen gehobenen Küche übernommen worden. Nicht ein Fingerzeig davon auf der Karte. Schwach.
Im Guide Michelin wird von einem drei Gang Menü für 28 Euro gesprochen, auch habe ich über Facebook vor 5 Tagen angefragt ob es ein Menü im Restaurant gibt, leider wurde das bis zu unserem Essen nicht beantwortet. Gerade das Menü (Vorspeise+Hauptgang+Käse+Dessert) macht die französische und auch mittlerweile die deutsche Küche aus. In einem französischen Bistro oder einem der inzwischen selten gewordenen „Bouillons“, das heißt den preisgünstigen Restaurants, in denen die Büroangestellten ihre Mahlzeiten einzunehmen pflegen, kann man zur Mittagszeit ein Dreigangmenü erwarten. Das ganze gilt natürlich umso mehr am Abend. Da kann man in jedem Restaurant von einem 4 Gang Menü ausgehen, also suchten wir unser Menü selbst zusammen.
Ich entschied mich genauso wie meine Frau für die Kürbis-Ingwer-Kokos Suppe, die Speisen seien laut meinem Arbeitskollegen sehr üppig portioniert, also entschieden wir uns dazu, diese jeweils zu teilen.Zum Durst sollte es eine Flasche Wasser mit Kohlensäure (0,7 für faire 3,90) sowie für mich ein Hefeweizen sein. Ich wollte ein süffiges helles Hefebierchen und nahm die Empfehlung der Kellnerin an, etwas verdutzt dann, als sie mir ein extrem dunkles Bier in einem Hefeglas servierte, das ganz und gar nicht an das erinnerte was ich bestellte, aber gut, es hat geschmeckt – ähnlich wenn der Mann eine Frau kennenlernt, nach dem siebten Bier zu sich sagt „so schlecht sieht sie gar nicht aus“.
Wir bestellen die Hauptgänge, für mich und meine Frau das Roastbeef von der deutschen Färse, mit Pfifferlingen und Bratkartoffeln für 22 Euro (ohne Salat), das Roastbeef ohne Grammangabe. Der Kenner weiß, ist keine Grammangabe dabei so handelt es sich um das geschützte Mindestgewicht von 300 Gramm – meist stehen bei Steaks, Roastbeef, Rumpsteaks die Mindest-Grammangaben, die dann deutlich drunter liegen, dabei. Mein Kollege nahm das asiatische Gericht „Mahi Mahi“ auf indonesischem Gemüse und „ Gado Gado“, er konnte sich nichts drunter vorstellen und war gespannt. Seine bessere Hälfte entschied sich für selbst gemachte Bandnudeln mit Pfifferlinge, Tomaten und Salbei für 15 Euro. Ich wollte undbedingt einen guten roten zu meinem Roastbeef, fand aber keinen aus der etwas unübersichtlichen Weinkarte, hier würde ich klare Linien bzw Rubriken machen. Offene Weine … dann Flaschenweine, der bunte Mix ist nix. Die Weine alle zwischen 3,50-3,90. Die Servicedame meinte „ich könnte dir auch einen empfehlen“, also nahm ich auch diese Empfehlung an. Leider gab sie mir keine Info bezüglich des Preises, der bei fast 150% über den angebotenen Offenen lag.
Wir warteten auf einen ersten Gruß aus der Küche, was wird uns heute Abend erwarten? Gerne auch noch ein zweites Amuse Bouche? Aber es kam nix. Bis irgendwann der typische Brotkorb, lecker Brot, allerdings für 4 Personen sehr knapp bemessen, wurde auch nicht nachgefüllt. Ein Fauxpas !
der sollte übrigens in der französischen Küche immer wieder kostenlos aufgefüllt, und nachgereicht werden. So dass der Gast immer was zum Beißen hat, dass was wir alle an der französischen Küche so schätzen. Das war leider heute Wunschdenken. Das Brot war sehr gut, selbst gebacken, dazu gab es eine selbst gemachte Aioli Creme, die sehr gut gewürzt war – aber sollte das der Gruß aus der Küche sein ?? Das war mir eindeutig zu wenig.
Uns werden die Suppen serviert.
Die Servicedame hat dem Koch wohl Bescheid gegeben, und hat die Suppe in zwei Teller gegossen, dabei hatte ich mich schon gefreut zusammen mit meiner Frau die Suppe aus einem Teller zu „löffeln“ ;-). Was macht der Balsamico in der Suppe ? Stand das auf der Karte ? Nee … die Konsistenz war in Ordnung, vom Kürbis und von der Kokosmilch/Kokosnuss war 0,0 zu schmecken. Der Ingwer Geschmack dominierte, er war zu intensiv. Ich habe meine Augen zu gemacht, das hätte auch eine klare Kartoffel-Ingwer Suppe sein können, oder eine pure Ingwer Suppe. Thema verfehlt. Meiner Frau war die Suppe zu scharf, sie fragte bei mir nach, ob da Chilli-Öl drin sei, das glaube ich nicht, aber der Ingwer in Verbindung mit Brühe, vielleicht etwas Weißwein, reichlich Salz und Pfeffer, da kann es schon so scharf sein. Für mich gerade noch in Ordnung, für meine Frau zu viel des Guten, leider vermissten wir beide den Kürbis-Geschmack. Auch unsere Gegenüber fanden sie in Ordnung, geschmacklich gut, war aber laut Aussage meines Kollegen schon besser (er kommt hier öfters her).
Nach der Suppe mussten wir lange warten, viel zu lange, bis dann endlich die Hauptspeisen kamen. In der Zwischenzeit füllte sich das Restaurant zur Hälfte. Es wurde von der Geräusch-Kulisse immer lauter, auch weil an den Wänden nichts ist, keine Bilder, an den Fenstern keine Vorhänge um den Pegel etwas zu dämpfen. Das Ambiente für mich zu nüchtern, zu steril.
Alle 4 Hauptspeisen wurden zeitgleich serviert, die Teller leicht vorgewärmt. Mein Roastbeef war perfekt zubereitet. Roastbeef von der deutschen Färse - ein echtes Block-House Steak !!
Schön gesalzen, schön gepfeffert. Oben die an gedämpften Pfifferlinge, leider hatten die eine zu verkochte, viel zu weiche Konsistenz und schmeckten irgendwie nach nichts, nur ein kleiner zarter Hauch von Wald, dazu gab es ein nettes Sößchen. Schon beim Anschnitt merkte ich, dass das Fleisch „Beste Fleischqualität“ hat und einen optimalen Reifeprozess hinter sich hatte, ein Genuss das Messer hin und her zu bewegen. Klasse Anschnitt :-)
Wenn ich an Färse denke, kommt mir immer wieder die Szene in Erinnerung (ich war 12 und schaute mit meinem Freund Rico oben bei seiner Tante „Friedhof der Kuscheltiere“ auf Beta/VHS) als das wiedergeborene kleine Kind unter dem Bett liegt und mit dem Skalpelllhinten beim Vater die Ferse durchtrennt, hat aber natürlich nichts mit der deutschen Färse zu tun. Eine Färse ist ein ausgewachsenes weibliches Rind, das noch nicht gekalbt hat. Liebhaber schätzen die ausgewogene Marmorierung, die das Färsenfleisch besonders zart, saftig und geschmackvoll macht – mit dem Gütesiegel in der Block House Fleischerei zerlegt worden zu sein. Ein richtig geiles Block-House Steak !! Dazu gab es eine kleine Schüssel gut abgeschmeckter Bratkartoffeln aus gekochten Pellkartoffeln, diese haben gut geschmeckt, auch wenn mich das ganze Grünzeug darin etwas gestört hat und ich daher ein Viertel habe zurück gehen lassen. Ob das Fleisch 300/350 Gramm hatte, kann ich nicht sagen, es war leider viel zu schnell leer (ich denke so ca 250 Gramm etwa), der Preis von 22 Euro mehr als fair.
Mahi Mahi war ein Filetstück von der Goldmakrele, knusprige Haut, das Fischfleisch sehr fest und eine Spur zu trocken. Indonesisches Gemüse, frisch eingetroffen !! Ei, Kartoffel und Gurke.
Von der Garstufe „glasig“ meilenweit entfernt, dennoch hatte der Fisch genug Eigenfett um diesen kleinen Fauxpass wieder wett zu machen. Das indonesische Gemüse gibt’s auch bei uns in Deutschland, war in Ordnung laut meinem Kollegen, die Gado Gado Soße entpuppte sich als pikante Erdnuss-Sauce. Zur Vollständigkeit halber, die
selbst gemachten Bandnudeln durfte ich auch probieren, hatten eine gute Konsistenz, schön gesalzen, die Sauce in Ordnung.
Was aber dann kam, ist Grund allein genug für mich das Restaurant nicht mehr zu besuchen. Die Pastaesserin orderte noch ein Dessert, fruchtiges Parfait mit Obst. Meine Frau wählte Espresso, ich nahm einen Ramazotti (sehr sehr klein) mein Kollege einen Whiskey. Zu diesem Zeitpunkt war es dreiviertel neun am Abend. Wir schauten auf die Uhr, um viertel zehn, um halb zehn, eine Stunde später kam dann die Bedienung. Wir sagten wenn das Deseert vergessen wurde ist das kein Problem, wir würden dann gerne gehen und zahlen. Das wurde überhört, weitere 15 Minuten später kam sie wieder, der Koch macht erst noch die anderen Hauptspeisen am Nachbartisch fertig, er fängt aber gleich an (mit was ? Parfait abzuschneiden ?), wieder sagten wir dass wir gerne gehen möchten. Auch das wurde übergangen.
75/80 Minuten ca. nachdem wir das Dessert orderten kam es dann. Parfait auch genannt „halb gefrorenes“.
Ich durfte gerne probieren, tat mir das aber nicht an. In den 1,5 Stunden hätte man doch das Parfait schon mal rausholen können und antauen lassen. Das Dessert zu 100% durch gefroren, steinhart – ein no go. Zeitmanagement in der Küche ? Note 6.
Die ganzen gesammelten Eindrücke jetzt zusammen zu fassen ist sehr schwer für mich. Enttäuscht war ich dass man sich hier mit fremden Federn schmückt, die Bezeichnung französische Küche mit mediterranem Einschlag ist genauso hilfreich wie ein Gehstock beim 100 Meter Finale. Das Roastbeef war bombe, aber leider das einzig Positive an dem Abend. Erschwerend kommt hinzu, der Tipp der Kellnerin, ein Schwarzriesling/Cabernet Souvignon wurde mit 7,90 in der Rechnung boniert, hilfreich wäre dazu eine Info gewesen, dass er fast das zweieinhalbache kostet was sonst so angeboten wird. Als der Wein serviert wurde, hatte ich noch 1/5 von meinem dunklen Biergetränk im Glas, das wurde ohne mit der Wimper zu zucken mitgenommen. Meine Frau störte es, dass die Servicedame uns von Anfang an duzte, mir war es eigentlich egal. Als wir die Rechnung bekamen, war ich dann doch etwas angefressen, wir waren 3,25 Stunden im Lokal und davon hatten wir 2,5 Stunden nichts zu beißen, schnell machten wir uns auf den Weg das 15t Einwohner Städtchen zu verlassen und wohl so schnell nicht wieder zu kommen.
Fazit:
Der Sohnemann erschreckte sich, als er und sein Vater ins nasse Wasser springen wollte, das Becken aber mit Sand gefüllt war und die Rutsche in die benachbarte Kläranlage führte, in der Pizzeria gab es für die Weibertruppe vegane Kuchen- Kleider und Haushaltsartikel, der dynamische Autokäufer fand eine Auswahl von gebrauchten amerkanischen Ford und italienischen angerosteten Fiat-Modellen vor. Immerhin !!
Das lag aber nicht an meinem TT-Kollegen und seiner sehr sympathischen besseren Hälfte, alles Gute nochmals zu anstehenden Hochzeit. Wir bedanken uns hier nochmals für die Empfehlung nach Schriesheim ins „EssenZzeit“ zu kommen, werden aber definitiv hier in nächster Zeit nicht mehr einkehren (das gilt aber nur für meine Frau und mich)
Wenn der Papa mit seinem Sohn ins Freibad geht, erwartet er bestimmt ein großes Becken mit herrlich erfrischendem Wasser. Wenn die Mutter mit ihren Freundinnen einen Frauenabend in einer... mehr lesen
2.5 stars -
"Gehobene französische „Haute Cuisine“ Landesküche mit mediterranem Einschlag – wir erwateten deutlich mehr und traten nach über 3 1/4 Stunden mit gesenktem Kopf, meiner einer mit einer leicht angefressenen Stimmung die Heimreise an." DaueresserGK0712Das lag aber nicht an meinem TT-Kollegen und seiner sehr sympathischen besseren Hälfte, alles Gute nochmals zu anstehenden Hochzeit. Wir bedanken uns hier nochmals für die Empfehlung nach Schriesheim ins „EssenZzeit“ zu kommen, werden aber definitiv hier in nächster Zeit nicht mehr einkehren (das gilt aber nur für meine Frau und mich)
Wenn der Papa mit seinem Sohn ins Freibad geht, erwartet er bestimmt ein großes Becken mit herrlich erfrischendem Wasser. Wenn die Mutter mit ihren Freundinnen einen Frauenabend in einer
Geschrieben am 06.10.2016 2016-10-06| Aktualisiert am
06.10.2016
Besucht am 13.09.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 40 EUR
Die thailändische Küche vereinbart Einflüsse aus China, Indien und Indonesien, behält dabei aber einen eigenständigen Charakter. Sie ist frisch und vielseitig. In Thailand lieben die Menschen gutes und sehr scharfes Essen, die beliebten Garküchen sind allgegenwärtig.
Vor zwei Wochen waren meine Frau und ich mal wieder im Ludwigshafener Media Markt, da einkaufen natürlich hungrig macht, erinnerte ich mich an einen Tipp von einem ehemaligen Arbeitskollegen. Er schwärmte immer vom Ken`s Garden in Ludwigshafen. Also Handy raus und hin gefahren und ganz ehrlich, ohne Navi hätten wir das nie gefunden.
Angekommen staunten wir nicht schlecht, alles mit Autos zugeparkt. Also stellten wir uns direkt vorne dran, ich ging rein, aber der eine Herr im Service verstand mich nicht. Auch die sehr sympathische Thailänderin verstand leider kein Deutsch, ich sah aber auch, dass an diesem Donnerstagabend kein einziger freier Tisch zu sehen war. Nach 5 Minuten kam dann der Chef zu mir und meinte "Ohne Reservierung ists bei uns schwer einen Tisch zu bekommen, er könnte uns aber einen Tisch anbieten, wir müssten nur noch 15 Minuten warten" - das alleine schon mal ein gutes Zeichen.
Wir durften sogar unseren schwarzen Flitzer direkt in die Einfahrt stellen, so hatte ich das thailändisch-deutsche-englische Gemisch von der kleinen Servicedame verstanden. Nach 5 Minuten dann durften wir unseren Tisch besetzen und hatten von dort freien Blick zur Küche:
Dort geht es sehr sauber alle, alle Damen haben Haarnetz auf und Handschuhe an. Auch das Ambiente in sich stimmig, viel Holz, viel Bambus, viel Kitsch. Ich lieb das ja. Der erste Blick auf die Speisekarte, sehr günstige Getränkepreise. Hefe vom Fass 2,50, es gibt zahlreiche Thai Getränke. Ich muss an die Google Bewertungen denken: " Bester Thai im Rhein-Neckar Gebiet" oder " Wirklich richtig richtig gut. Die Damen verstehen ihr Handwerk. Authentisch und alles frisch. Wer aus der Umgebung ist, dem würde ich bei spontaner Lust die Abholung empfehlen, Tische sind häufig mehrere Tage im voraus reserviert - spricht wohl für sich." - selbst unter Woche sollte man reservieren, das haben wir ja an der eigenen Haut erleben dürfen.
Wir haben nur 40 Euro an bargeld dabei und Kartenzahlung ist traditionell nicht möglich, also suchen wir unsere Essen mit Bedacht aus. Für eine toll ausschauende Tom Yum Gum Suppe am Nachbartisch reicht unser Budget nicht aus. Meine Frau nimmt Hühnchen mit Erdnuss und Mango, ich nehme Thai Rind mit rotem Curry scharf, bei beiden Gerichten ist Reis inklusive.
Das Hühnchen Gericht von meiner Frau ist klasse:
Das Geflügel Fleisch weich und saftig, das Gemüse knackig, die Nüsse geben einen schönen Kontrast zur fruchtigen Sauce. Das ganze in sich stimmig. Volle 5 Sterne.
Mein Rindergericht allerdings etwas blass:
Das Fleisch teilweise wie Gummi, alles essbar, besonders gut hat mir das aber nicht geschmeckt. Teilweise das Gemüse zu knackig. Die Schärfe wurde seperat in einer Schale gericht, ich hab mehrmals drüber gestreut, bis ich irgendwann den richtigen Schärfegrad hatte. Aus Versehen habe ich dann am Schluß mit dem Finger mir ins Auge gerieben, es kam zu Sehstörungen, ich musste ins Klo und ordentlich Wasser drauf tun, es war extrem scharf das Gewürz. Ich hätte mir das Gewürz nicht seperat, sondern schon im Gericht eingearbeitet gewünscht.
Fazit:
Alles in allem eine Empfehlung. Die Suppen und die Salate (die werden bei tripadvisor sehr gelobt) sahen sensationell aus. Wir werden sicherlich wieder kommen, dann mit mehr Geld im Geldbeutel, die 40 Euro haben knapp gereicht.
Die thailändische Küche vereinbart Einflüsse aus China, Indien und Indonesien, behält dabei aber einen eigenständigen Charakter. Sie ist frisch und vielseitig. In Thailand lieben die Menschen gutes und sehr scharfes Essen, die beliebten Garküchen sind allgegenwärtig.
Vor zwei Wochen waren meine Frau und ich mal wieder im Ludwigshafener Media Markt, da einkaufen natürlich hungrig macht, erinnerte ich mich an einen Tipp von einem ehemaligen Arbeitskollegen. Er schwärmte immer vom Ken`s Garden in Ludwigshafen. Also Handy raus und hin gefahren und ganz... mehr lesen
Khen's Isan Garden
Khen's Isan Garden€-€€€Restaurant062154968329Mittelpartstraße 2a, 67071 Ludwigshafen am Rhein
4.0 stars -
"Super leckeres Geflügel Gericht mit Erdnuss .... Thai-Food mitten im Industrie-Gebiet von Ludwigshafen-Oggersheim" DaueresserGK0712Die thailändische Küche vereinbart Einflüsse aus China, Indien und Indonesien, behält dabei aber einen eigenständigen Charakter. Sie ist frisch und vielseitig. In Thailand lieben die Menschen gutes und sehr scharfes Essen, die beliebten Garküchen sind allgegenwärtig.
Vor zwei Wochen waren meine Frau und ich mal wieder im Ludwigshafener Media Markt, da einkaufen natürlich hungrig macht, erinnerte ich mich an einen Tipp von einem ehemaligen Arbeitskollegen. Er schwärmte immer vom Ken`s Garden in Ludwigshafen. Also Handy raus und hin gefahren und ganz
Geschrieben am 03.10.2016 2016-10-03| Aktualisiert am
04.10.2016
Besucht am 03.10.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 32 EUR
Endlich, ja endlich haben wir Mannheimer echtes italienisches Lebensgefühl mitten in den Qudraten. Bis vor ein paar Jahren hatten wir das aber auch noch, auch wenn es den oberen 5000 in Mannheim vorbehalten war, bis dann irgendwann das „Da Gianni“ bis dahin einzigstes italienisches Restaurant mit einem Michelin Stern in Deutschland landesweit ausgezeichnet, seine Pforten geschlossen hat.
Das Q6Q7 Stadtquartier eröffnete letzten Donnerstag seine Pforten und meine Frau und ich waren derart gespannt was uns da insgesamt erwartet, dass wir zwei Tage später am Morgen versucht hatten irgendwo (am besten im „Oh Julia“) zu Frühstücken, aber das dachten wohl auch die anderen 7-10.000 Menschen, die wohl alle das Gleiche vorhattten. Ein riesen Gedränge auf den drei Stockwerken mitten im Jungbusch, irgendwo zwischen Wasserturm und MVV Hochaus.
Gegen Nachmittag legte sich das Gedränge etwas,so dass wir zwischen zahlreichen Gästen im „Oh Julia“ einen Stehtisch ergattern konnten. Der Stehtisch hatte auch noch zwei bequeme Hocker, insgesamt kam mir der Kurzbesuch ein bisschen wie auf dem Münchner Hauptbahnhof vor, wenn Bayern gegen Köln spielt, natürlich meine ich die Basketballer.
Italienisches Lebensgefühl mitten in Deutschland – das bietet das Restaurant OhJulia mit authentischer, mediterraner Küche und echtem italienischen Flair. Ich hatte ja bereits mit einem kleinen Artikel hier bei GG berichtet, die Idee kommt aus München, die Besitzer haben da ihr Hauptlokal, das wurde da aber so erfolgreich, dass man inzwischen in Mannheim, Kehl und Stuttgart weitere Filialen hat, in Mannheim soll angeblich die größte Filiale stehen. Immerhin ist das Restaurant in München so erfolgreich, dass sich das Restaurant auf Platz 419 einreiht ( 419 von 3.515 von 3.515 München Restaurants; mit 3,5/5 von Reisenden bewertet.)
Zuerst aber mal ein paar Zahlen: Das Q6Q7 Stadtquartier hat 1400 eigene moderne ParkPlätze. Jeder Parkplatz wird mit einem Sensor überwacht, ist der Parkplatz belegt ist das Licht rot, ist er frei leuchtet es grün. Wenn man in die unteren Etagen fährt sieht man auf einer Tafel wie viel Plätze in der Ebene frei sind und wo sie sich genuch befinden (LED Wand), in der SAP Stadt Walldorf seit Jahren schon langweiliger Standard, nun auch in meiner Wahlheimat Mannheim.
Das Restaurant „Oh Julia“ hat bestimmt an die 200-300 Plätze für Gäste und die sollen ja alle bewirtet werden können. Denkste, das „OH Julia“ ist eine Art SB Schnell-Restaurant. Man bestellt an einem Schalter, bezahlt und nimmt die Getränke mit. Das Essen wird dann per „Pager“ an den Tisch von einer Servicekraft geliefert. So weit so gut, leider steht dann nach dem Verlassen der Gäste die Teller, Tassen und Holzbretter noch ewig rum, bis sie irgendwann mitgenommen werden. Als wir heute an unserem Tisch kam, standen noch 30 Minuten die Gläser, Besteck und Bretter von unseren Vorgängern herum, an den anderen Tischen war das ähnlich siehe Foto:
Weiteres Manko: viele Gäste die gerne zum Kaffee und Kuchen geblieben wären, irrten orientierungslos durch die Gänge und Räume. Nirgends ist ein Schild wo steht „SB“, weder draußen noch drinnen. Es gibt einige Schalter wie beim Bäcker mit kleinen roten Schildchen „Order here“ in 3 Meter Höhe, aber ob das ausreicht ?
Oh Julia „ Artisanal Bakery“ mit dem Slogan wirbt das Restaurant in einer Fachzeitschrift. Irgendwie ist das Oh Julia wie eine Riesen-Bäckerei. Überall gibt es selbst gebackenes Brot, das Mehl wird aus Neapel importiert. An eingen Schaltern gibt es Kuchen und Süßzeug, an anderen neapolitanische Pizzen auf Holzbrettern,
die auf Wunsch auch eingepackt werden. Zurück zu unserem ersten Besuch letzten Samstag, meine Frau geht an den Schalter und bestellt 2 Cappuchino (je 2 Euro) am anderen Schalter dann die Tartelettes (laut Homepage selbst gebacken) und stellt das ganze freudestrahlend auf unseren Tisch:
Sah lecker aus, war es auch. Die Zitronen-Tartelettes schön fluffig, oben die Haube schön weich, innen gab es eine erfrischende Zitronen-Einlage. Ich hab das vorher noch nie gegessen, würde das aber immer wieder bestellen, wenn ich wüsste das es so wie hier schmeckt.Der Cappuchino schön heiß, hervorragende Crema, herrlicher Milchschaum. Italienisches Lebensgefühl, mitten in der Türkei, ähhh in den Quadraten. Verstärkt wird das Ganze, dass jeder Gast so eine Art Mini Wasserglas bekommt, mit denen kann man an den Wasserspendern sich selbst Wasser zapfen, wie das in Rom und in Neapel in zahlreichen Cafes so ist. Denke ich an Neapel, denke ich gleich wieder an Kommissar Rizzo und habe Lust auf eine Omelett mit 20 Eiern.
Heute war unser Besuch irgendwie anders. Wir suchten uns einen Platz im Außenbereich, allerdings waren diese wenig einladend. Einige Holztische waren nass, auf den anderen standen Teller& Gläser von den Vorgängern rum. Innen war es mir zu hektisch, ich hatte eh nur Lust auf einen Montepulciano, meine Frau auf einen Cappuchino. Als sie aber dann mit den Getränken kam und Alkohol bekanntlich Appetit macht, fragt sie mich, ob ich nicht Lust auf eine Pizza oder einen Anti Pasti Teller habe. Natürlich hatte ich Lust, nicht umsont bin ich der Daueresser aus Mannheim.
Ich nahm das selbst in die Hand und ging zuerst an den Getränkeschalter. Da orderte ich eine Cola Light (0,2 für 2,80) und ein Hefe vom Fass (o,5 für 3,50). Das hatte ordentlich Trübung und schmeckte hervorragend. Dann raus und wieder rein an den Anti Pasti Schalter. Der Mann hinter der Kasse hatte leider null Durchblick, bestimmt hat er auch seine Vorteile, aber die liegen nicht in der Gastro-Welt. Hektisch, aufgesetzt freundlich, wenig sympathisch und absolut orientierungslos und hilflos wirkend macht er auf mich den Eindruck. Ganz anders die Dame die mir den Anti Pasti Teller zusammenstellte. Beim kleinen hat man die Wahl aus 5, beim Großen aus 8 diversen Vorspeisen. Brot gibt es umsonst dazu (wurde auch kostenlos nach einer Viertel Stunde als ich wieder am Schalter war) aufgefüllt.
Die Truhe sieht verlockend aus, verschiedenster Mozarella, Parmaschinekn, diverse Salmi, Pilze, Fenchel, lauwarmer Oktupus, Meeresfrüchte. Ich entschied mich dann für den Büffelmozarella, Parmesan, Parmaschinken, lauwarmer Oktupus, Salzwassergarnelen, Fenchel, Kürbis und Blumenkohl: Von allem gab es einen guten Schopflöffel:
Das schmeckte mir und meiner Frau alles sehr gut, auch wenn wir etwas nachwürzen mussten. Was uns nicht so geschmeckt hat, war der Kürbis, der hatte ein mehliges Mundgefühl, auch der Blumenkohl konnte nicht überzeugen. Aber ansonsten war das ganz gut.
Am Schluss bin ich noch zu den Toiletten, die sind zwar ebenerdig, aber komplett hinten und ein halber Marathon, im hintersten Eck (vorbei am DJ Pult). Was etwas grenzwertig ist, sind die KZ Wasserstrahler,
verrostet ausschauend, finde ich in Mannheim generell in der heutigen Zeit etwas unpassend und auch nicht passend zu den sehr modischen Toiletten, gerade auch, weil das Q6Q7 auf dem ehemaligen Massenjudengrab gebaut wurde und ein Steinwurf weiter die Gedenktafel der ermorderten Juden steht.
Fazit:
Man merkt dass im Q6Q7 350 Millionen Euro investiert wurden, zahlreiche Shops, viele Ausgehmöglichkeiten werten den Jungbusch enorm auf. Das „Oh Julia“ ist noch nicht das, was ich mir erwartet habe. Es fehlt am Abräumservice, an der Freundlichkeit und Souveränität hinter den Theken. Das Essen ist gut-sehr gut, die Preise sind noch im bezahlbaren Bereich, für mich etwas zu teuer, da es ja eigentlich ein SB Restaurant ist. Dennoch werden wir sicherlich wieder kommen !!
Endlich, ja endlich haben wir Mannheimer echtes italienisches Lebensgefühl mitten in den Qudraten. Bis vor ein paar Jahren hatten wir das aber auch noch, auch wenn es den oberen 5000 in Mannheim vorbehalten war, bis dann irgendwann das „Da Gianni“ bis dahin einzigstes italienisches Restaurant mit einem Michelin Stern in Deutschland landesweit ausgezeichnet, seine Pforten geschlossen hat.
Das Q6Q7 Stadtquartier eröffnete letzten Donnerstag seine Pforten und meine Frau und ich waren derart gespannt was uns da insgesamt erwartet, dass wir zwei... mehr lesen
3.0 stars -
"Italienisches Lebensgefühl mitten in den Quadraten" DaueresserGK0712Endlich, ja endlich haben wir Mannheimer echtes italienisches Lebensgefühl mitten in den Qudraten. Bis vor ein paar Jahren hatten wir das aber auch noch, auch wenn es den oberen 5000 in Mannheim vorbehalten war, bis dann irgendwann das „Da Gianni“ bis dahin einzigstes italienisches Restaurant mit einem Michelin Stern in Deutschland landesweit ausgezeichnet, seine Pforten geschlossen hat.
Das Q6Q7 Stadtquartier eröffnete letzten Donnerstag seine Pforten und meine Frau und ich waren derart gespannt was uns da insgesamt erwartet, dass wir zwei
Geschrieben am 29.09.2016 2016-09-29| Aktualisiert am
29.09.2016
Besucht am 27.09.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 22 EUR
Walldorf war während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Gastgeber der Nationalmannschaft von Costa Rica. Mit der Nachbarstadt Wiesloch bildet sie ein Mittelzentrum in der Metropolregion Rhein-Neckar mit einem Einzugsbereich von etwa 60.000 Menschen. Überregional bekannt ist Walldorf durch den Hauptsitz des Softwareunternehmens SAP.
Meine Arbeitskollegen und ich sind immer dankbar für Tipps von "Einheimischen" aus Walldorf direkt, denn Kantine kann man zwar täglich (unsere SAP Kantine ist echt gut) muss man aber nicht wenn man Alternativen hat. Und die haben wir in Walldorf zu Genüge. Thai-, China- und türkisch& indische Restaurants tummeln sich bei uns im Industriegebiet. Letzten Dienstag aber war das Da Pinoi dran, das Da Pino ist ein "besserer Imbiss" O-Ton meine Arbeitskollegin, mit sehr leckerer italienischer Küche.
Ganz ehrlich, wir hatten schon vor am Montag dort Essen zu gehen. Ich hatte es mehrere Male probiert anzurufen, ging aber nicht. Leider steht weder auf der eigenen Homepage noch auf der Facebook Seite die Öffnungszeiten drauf, es hatte sich dann Dienstag herausgestellt, dass das Da Pino Montags geschlossen hat. In einem ehemals verblichenen Portal schauen wir nach der Speisekarte online. Meine Kollege wählt die Rustica, ich entscheide mich für die Sofia Loren. Der Anruf war extrem freundlich und sympathisch, wir reservieren für 12:30 und bestellen vorab unsere Essen.
Vor dem Lokal/Imbiss allerdings Parkplatz-Problematik. Die Schulstraße ist eine reine Anwohnerstraße mit sehr wenig Parkmöglichkeiten, also stellten wir uns 100 Meter vorher auf einen Familien-Parkplatz. Der erste Eindruck dann an der Straße auch nicht gut, das Schild "Imbiss Da Pino" hing nur noch zur Hälfte an der Wand, wir liefen dann einmal ums Haus rum und sind dann durch den Eingang rein:
Es gibt einen kleinen Außenbereich mit Teil-Überdachung. Nette Bestuhlung, kleine Lounge Pltze. innen geht es chiq weiter. Es gibt 4 Tische, Platz für 12-16 Personen maximal. Eine Schiefertafel mit Extra Speisen. Heute waren das Tortellini und Lasagne (gibts laut meiner Arbeitskollegin nur selten), wir hatten ja eh schon bestellt und wunderten uns positiv, wie gut uns das ganze hier gefällt.
Wir werden nach den Getränken gefragt, ich entscheide mich für ein Zitronen-Weißbier von Paulaner, mein Arbeitskollege für eine Cola Light, klein. Beide Getränke kamen gut temperiert und mit ordentlich Kohlensäure an den Tisch. Keine 2 Minuten später kamen unsere Speisen, das Zeitmanagement war super.
Zuerst die Pizza Rustika "Mittel" meines Kollegen:
Ich durfte probieren. geschmacklich war das ganz großes Kino. Der Boden fantastisch, kleinere Luftblasen:
der Boden knuffig und knusprig, ohne abzubrechen. Der Teig schön gesalzen, der Tomatensugo schön erfrischend. Herrlich abgeschmeckt mit dem Parmaschinken, Parmesan und dem Rukkola. Das schmeckte meinem Arbeitskollegen ganz ausgezeichnet.
Ganz anders meine Sofia Loren:
schön deftiger Geschmack, das Sugo mit mehr Würze. Verfeinert wurde die Pizza mit Oregano, Sofia schmeckte ganz fantastisch. Ihre Brüste schön weich, in Form eines aufgeschnittenen rohen Ei`s. In der Zwischenzeit kamen auch die bestellten Pasta Gerichte am Nachbartisch, die sahen ebenso sensationell aus.
Fazit:
Hier stimmt alles. Das Essen, das Ambiente (für einen Imbiss außerirdisch gut), der Service, die Preise. Maximalpunktzahl !!
Walldorf war während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Gastgeber der Nationalmannschaft von Costa Rica. Mit der Nachbarstadt Wiesloch bildet sie ein Mittelzentrum in der Metropolregion Rhein-Neckar mit einem Einzugsbereich von etwa 60.000 Menschen. Überregional bekannt ist Walldorf durch den Hauptsitz des Softwareunternehmens SAP.
Meine Arbeitskollegen und ich sind immer dankbar für Tipps von "Einheimischen" aus Walldorf direkt, denn Kantine kann man zwar täglich (unsere SAP Kantine ist echt gut) muss man aber nicht wenn man Alternativen hat. Und die haben wir in Walldorf... mehr lesen
Pizzeria Da Pino
Pizzeria Da Pino€-€€€Restaurant062274194Schulstraße 17, 69190 Walldorf
5.0 stars -
"5 Sterne Imbiss !!" DaueresserGK0712Walldorf war während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Gastgeber der Nationalmannschaft von Costa Rica. Mit der Nachbarstadt Wiesloch bildet sie ein Mittelzentrum in der Metropolregion Rhein-Neckar mit einem Einzugsbereich von etwa 60.000 Menschen. Überregional bekannt ist Walldorf durch den Hauptsitz des Softwareunternehmens SAP.
Meine Arbeitskollegen und ich sind immer dankbar für Tipps von "Einheimischen" aus Walldorf direkt, denn Kantine kann man zwar täglich (unsere SAP Kantine ist echt gut) muss man aber nicht wenn man Alternativen hat. Und die haben wir in Walldorf
Geschrieben am 27.09.2016 2016-09-27| Aktualisiert am
01.10.2016
Mit "Oh Julia - Authentic & Italian Food" reiht sich ein Liebhaber der mediterranen Küche ein. Ausgezeichnet mit dem Gastronomiepreis 2016, zieht es den Geschäftsführer Marc Uebelherr von München nach Mannheim, wo er ein deutlich größeres Marktrestaurant eröffnet, wie er es schon in Bayern betreibt. "Offen für alle, egal, welches Einkommen", beschrieb er sein Konzept, mit dem er unter anderem Steinofenpizza "nach original römischer Art" anbietet. Antipasti, Wein oder frisch gebackenes Brot stehen ebenfalls auf der Karte, steht in einem Artikel der RNZ-Nachrichten.
Meine Frau hat mir gestern auch einen Artikel (aus der Allgemeinen Hotel Zeitung) vorgelesen:
MANNHEIM. Das Restaurant „Oh Julia, Authentic & Italian Food” im neuen Wohn- und Stadtquartier Q6Q7 in Mannheim soll eines der größte Lokale der Stadt werden. Auf knapp 1000 Quadratmetern Fläche will der Münchner Gastronom Marc Uebelherr sein Konzept in Mannheim realisieren. Das Restaurant wird damit mehr als doppelt so groß sein wie das in München.
„Oh Julia soll für ein authentisches, frisches, mediterranes Lebensgefühl, ein Gastroerlebnis wie in Bella Italia stehen“, beschreibt Uebelherr sein Konzept. Dafür soll die Einrichtung mit viel Holz und Musik sorgen: gespielt werden Celentano, Ramazotti und Zucchero. „Ich wünsche mir, dass sich unsere Gäste fühlen, als hätten sie gerade den Brenner-Pass überquert, den ersten Espresso genossen und lassen sich nun von der Sonne verwöhnen“, sagt Uebelherr.
Auf der Speisekarte steht nicht nur italienische Küche Das erste Oh Julia-Konzept läuft seit zwei Jahren in München. Hingucker im Restaurant ist ein für Oh Julia angefertigter Steinofen. Die Pizzen werden von Pizzabäckern vor den Augen der Gäste zubereitet. Von einer Theke können die Gäste Antipasti wählen. Dazu gibt es selbst gebackenes Brot.
„In Mannheim werden wir noch eine Schippe drauflegen“, kündigt Uebelherr an. „Unseren Gästen möchten wir auch Fisch und Fleisch vom Holzkohlegrill servieren.“ Außerdem soll sich die Nähe zu Frankreich auf der Speisekarte widerfinden. „Wir werden unser primär italienisches Angebot immer wieder mit kulinarischen Überraschungen ergänzen, die wir in anderen Regionen Europas finden.“
Den Standort des Restaurants im Q6Q7 sieht Uebelherr als Magnet für Gäste aus Mannheim, aber auch aus Ludwigshafen, der Pfalz und dem Rhein-Neckar-Raum. Als Kernzielgruppe peilt Uebelherr die Mitte-30-Jährigen an. Die Eröffnung ist für 2016 geplant. Zum neuen Stadtquartier in den Quadraten Q 6 und Q 7 werden 86 Mietwohnungen, ein Radisson Blu Hotel mit 229 Zimmern und 18 Long-Stay-Apartments mit Kitchenetten, sechs Juniorsuiten, drei Suiten und einer Präsidentensuite, Geschäfte und Restaurants gehören.
Mannheim soll der größte Standort von Oh Julia werden und bleiben. Ein weiteres Restaurant sei aber in Hamburg geplant.
Fazit:
Die Erwartungen sind groß, das "Oh Julia" hebt sich weit von der Vapiano-Kette ab, da es kein Francise Unternehmen ist. Mal schauen ob wir am kommenden Samstag einen Platz ergattern können.
Mit "Oh Julia - Authentic & Italian Food" reiht sich ein Liebhaber der mediterranen Küche ein. Ausgezeichnet mit dem Gastronomiepreis 2016, zieht es den Geschäftsführer Marc Uebelherr von München nach Mannheim, wo er ein deutlich größeres Marktrestaurant eröffnet, wie er es schon in Bayern betreibt. "Offen für alle, egal, welches Einkommen", beschrieb er sein Konzept, mit dem er unter anderem Steinofenpizza "nach original römischer Art" anbietet. Antipasti, Wein oder frisch gebackenes Brot stehen ebenfalls auf der Karte, steht in einem... mehr lesen
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"Oh Julia - Authentic & Italian Food" DaueresserGK0712Mit "Oh Julia - Authentic & Italian Food" reiht sich ein Liebhaber der mediterranen Küche ein. Ausgezeichnet mit dem Gastronomiepreis 2016, zieht es den Geschäftsführer Marc Uebelherr von München nach Mannheim, wo er ein deutlich größeres Marktrestaurant eröffnet, wie er es schon in Bayern betreibt. "Offen für alle, egal, welches Einkommen", beschrieb er sein Konzept, mit dem er unter anderem Steinofenpizza "nach original römischer Art" anbietet. Antipasti, Wein oder frisch gebackenes Brot stehen ebenfalls auf der Karte, steht in einem
Besucht am 24.09.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 24 EUR
Nach meinem letzten Update, welches ich in Form von einer Kurzbewertung vor mehr als 3 Monaten gemacht habe, meine letzte ausführliche Bewertung knapp ein ganzes Jahr her, heute eine etwas ausführlichere :-)
Das Da Linda ist, laut Homepage, schon 35 Jahren in Familienbesitz, ist der typische Italiener ums Eck. Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Das Eckrestaurant erfreut sich zahlreicher Stammgäste, immer wieder ein Genuss am Ristorante Da Linda vorbei zu laufen. Heute blieben wir aber, auch den sonnigen Temperaturen von knapp 30 Grad geschuldet, vor der Tafel mit dem Tagesangebot stehen:
Das in dezenten Brauntönen gestaltete Lokal mit Terrasse bietet Pizza, Pasta, Eis und italienisches Gebäck an. Quasi ein Italian "All for one". Mannheim hatte vor einigen Hundert Jahren drei große Stadttore und in I1 war eines der drei größten Tore, wenn man sich auf dem kleinen Platz aber umschaut, kann man sich das nur sehr schwer vorstellen. Vor dem Ristorante stehen 4 große Schirme, darunter zahlreiche Tische und Stühle. Wir suchten uns einen schönen schattigen Tisch aus und nahmen Platz. Alle Stühle mit Bistro Charakter haben bequeme Armlehnen, sie taugen für eine längere Besuchszeit, was heute auch von Nöten war, nichtswissend wurde vor unsere Bestellung eine Großkunden Bestellung (Hochzeit) abgfertigt.
Die Karte lädt zu einer Vorspeise, Hauptspeise und Dessert ein. Allerdings sehen im Allgemeinen die Speisen bzw die Pastahügel sehr groß aus. Vorbei auch das Angebot ein Hauptgericht mit einem kleinen Getränk inklusive. Wir entscheiden uns heute für Tortellini ala Panna, ich mich für das Tagesangebot Medaillon Caprese, mit Spaghetti und Salat (in der Karte für 13,90 stehend) als heutiges ganztägiges Tagesgericht für rekordverdächtige 8,90.
Zu trinken bestelle ich hier meist das dunkle Hefe von der Flasche, das helle König Ludwig kommt vom Fass und ist meist so klar wie ein Kristall. Nach 5 Minuten kamen die Getränke, nach einer Viertel Stunde kam der Salat. Der Salat war lecker, aber für ein italienisches Restaurant in Mannheim ungewöhnlich eingedeutscht. Das Dressing war sehr Sahne/saure Sahne lastig, wir mögen das schon, allerdings nicht beim Italiener. Auch war nicht der komplette Salat angemacht. Immerhin verzichtet das Restaurant auf den billigen Eisbergsalat und verwendet frischen Kopfsalat.
Dann mussten wir etwas warten, die Wartezeit wurde von König Ludwig Nummer 2 verkürzt, zudem hatten wir einen super Platz um dem Mannheimer Treiben zu zu schauen. Gestört wurden wir nur von der Blaskapelle „die 5 Lewinsky`s“, die heute die Mannheimer Mess eröffneten und vom Paradeplatz Richtung Messplatz zogen. In Mannheim ist halt immer was los. Unter anderem berichtete das SWR Studio und die Tagesschau vor Tagen das Mannheim nach Tel A Viv und Istanbul die erste deutsche Stadt sei, die man sich musikalisch mixen kann. Den Bericht gibt es hier: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/mannheim/netzkultur-mix-the-city-internetzseite-annette-lennartz/-/id=1582/did=18174324/nid=1582/1ruvtr8/index.html
Zurück zum Essen, nachdem wir uns einige Mixes online erstellt hatten kam unser Essen. Zuerst wurden die Tortellini ala Panna serviert:
Diese werden von der Inhaberfamilie selbst hergestellt und beim ersten Biss meinte meine Frau „ Das sind keine Tüten Tortellini“, die Sauce herrlich sahnig und leicht nach Parmesan schmeckend, die Tortellini mit schönem fluffigen Teig-Geschmack, ein Genuss mit jedem Biss.
Ausgezeichnet auch mein Tagesessen:
zwei Scheiben Schweinefilet "Caprese", zart und saftig gebraten, obendrauf jeweils eine frische Scheibe Tomate und gutem Mozzarella. Ich glaube das Fleisch wurde noch mit Tomaten-Salz verfeinert um den Geschmack nach oben zu pimpen. Nicht zu erwähnen dass die Spaghetti perfekt al dente waren, schön abgeschmeckt, erfrischender Tomatensugo, die kleinen Tomatenstückchen in der Sauce hebten das ganze auf vollkommen verdiente 5 Sterne beim Essen.
Die kleinen Schönheitsfehler bei den letzten Bewertungen – kleinere Schwächen bei den Fleischgerichten – fanden wir heute nicht. Beim nächsten Mal probieren wir vielleicht doch mal die Pizzen ? Vielleicht mit Andi und seiner "Lieblingsfrau" :-) ?
Fazit:
Huete hat uns das Da Linda mal wieder zu 100% überzeugt. Pastagerichte oder Fleischgerichte, das Küchenteam kann was und das seit einigen Jahren. Hat man großen Hunger, so empfehle ich die Platte nach Art des Hauses für 2 Personen – die steht aber nicht in der Karte - das sind dann mindestens sechs-sieben verschiedene Pasta-Varianten mit bis zu sechs-sieben verschiedenen Saucen. Top-Empfehlung !!
Nach meinem letzten Update, welches ich in Form von einer Kurzbewertung vor mehr als 3 Monaten gemacht habe, meine letzte ausführliche Bewertung knapp ein ganzes Jahr her, heute eine etwas ausführlichere :-)
Das Da Linda ist, laut Homepage, schon 35 Jahren in Familienbesitz, ist der typische Italiener ums Eck. Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Das Eckrestaurant erfreut sich zahlreicher Stammgäste, immer wieder ein Genuss am Ristorante Da Linda vorbei zu laufen. Heute blieben wir aber, auch den sonnigen Temperaturen von... mehr lesen
Da Linda | Pizzeria · Eiscafé · Pasticceria
Da Linda | Pizzeria · Eiscafé · Pasticceria€-€€€Restaurant0621103045I1, 12, 68159 Mannheim
4.5 stars -
"Unsere Lieblings-Adresse für Pasta-Gerichte, jetzt auch für Fleisch !!" DaueresserGK0712Nach meinem letzten Update, welches ich in Form von einer Kurzbewertung vor mehr als 3 Monaten gemacht habe, meine letzte ausführliche Bewertung knapp ein ganzes Jahr her, heute eine etwas ausführlichere :-)
Das Da Linda ist, laut Homepage, schon 35 Jahren in Familienbesitz, ist der typische Italiener ums Eck. Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Das Eckrestaurant erfreut sich zahlreicher Stammgäste, immer wieder ein Genuss am Ristorante Da Linda vorbei zu laufen. Heute blieben wir aber, auch den sonnigen Temperaturen von
Besucht am 10.09.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 45 EUR
Es gibt Lokale die mag man, und es gibt Lokale die mag man etwas weniger. Das Wirtshaus ist ein Lokal was ich in der Vergangenheit etwas weniger mochte, dennoch kommt es hier bei Gastroguide mit 4,5 Durchschnittsternchen gut weg. Unser Chef, der Jens war auch schon hier. Bei ihm gab es 4 Sterne mit dem Fazit „schön, aber nicht ganz billig“.
Das ist auch genau der Grund warum wir in den letzten Jahren hier nicht waren, allerdings sind wir in den letzten Monaten bei so vielen Gasthäusern mit schönem Außenbereich zu Besuch gewesen, dass wir dem Wirtshaus nochmals eine Chance gaben, immerhin war hier vor ein paar Wochen von meinem Arbeitskollegen die Frau, sie war begeistert von der Qualität und der Frische der Produkte.
Das Gasthaus zum Ochsen ist das älteste Gasthaus Mannheims. Es wurde 1632 von Gangolf Back erbaut und war damals die Feudenheimer Poststation. Eigentlich war der Ochsen auch unser heutiges Ziel, in letzter Minute aber bin ich über die Öffnungszeiten gestolpert, der Ochsen macht am Samstag erst ab 17 Uhr auf. Also schnelle eine Alternative herausgesucht und wir waren mal wieder beim Wirtshaus zum Neckartal. Einmal wollen wir es noch testen, einmal geht noch. „Einer geht noch einer geht noch rein“ ich muss kurz schmunzelnd an den Witz von Charly Wagner denken mit den 300 Euro und dem 50 Cent Stück :-)
Wir geben das Zie in unserem Handy ein, das Handy gibt 3 diverse Routen vor wir nehmen die kürzeste, auf dem Rückweg soll es dann der Radweg am neckar sein. Wir unterschätzen aber die hohen Temperaturen heute mit dem Rad (bis zu 37 Grad) und kommen schweiß gebadet im Wirtshaus an. Schnell ein Schattenplatz, der Biergarten ist nett, allerdings gibt es sehr sehr viele Tische. Wir nehmen einen an der alten Steinmauer. Ichsehe auf dem Tisch eines Gastes ein sensationell gebratenes Rumspteak, perfekt medium, seine Frau wohl ein Steak mit Spiegelei. Das Gericht mit Spiegelei finde ich nicht auf der Karte, auch nicht auf der Empfehlungskarte. Die Bedienung kommt und nimmt unsere Getränke auf. Für den Durst ein Eichbaum Hefe vom Fass, für meine Frau soll es eine Eichbaum braumeister Limonade sein. Erst viel später entdecken wir auf der später gereichten Getränkekarte, dass die Limo und das Hefe mit 4,40 Euro nicht gerade fair kalkuliert wird. Letzten Mittwoch waren wir beim italiener im Herzogenried, da kostete das Hefe vom Fass 1,70, die Limo von Eichbaum 1,50 .Puhhh, 4,40 ….
Die Speisekarte ist auf wenige Gerichte reduziert.Hausgemachte Käsespätzle, Steaks, Schnitzel, Salate und Flammkuchen. An für sich, für ein Wirtshaus nicht schlecht. So kann man schön Frischeküche garantieren und auch die Tierischen Eiweiß Produkte schon mal schön bei Zimmertemperatur anwärmen lassen. Meine Frau nimmt die Hausgemachten Käsespätzle mit Salatbouqut für 9,90, für mich soll es das 300 Gramm Rumpsteak (medium) vom deutschen Jungbullen sein, mit Schmelzzwiebeln, Bratkartoffeln und Salat für 22,90.
Der erste Fauxpass: Meine Hefeglas hatte einen 10 cm langen Sprung, ich machte die sehr junge Bedienung drauf aufmerksam (eigentlich hätte sie das beim Servieren sehen müssen), der zweite Fauxpass dann beim Wein: So eine guten Rot-Wein habe ich selten bekommen, ich entschied mich für einen Gold Medaillengewinner, einen Cuvee trocken „Roter Prinz“ im Einkauf die Flasche bei knapp 20 Euro liegend (habe google gefragt), das Viertel mit 4,90 boniert. Ich sehe drei große Fragezeichen ???
Wir bekommen unsere Speisen,meine Frau ihre „hausgemachten“ Tüten ähh Käse-Spätzle, die waren ok. Klasse Rotwein :-)
Es hat Salz und Pfeffer gefehlt, der Salat auch in Ordnung. Was nicht in Ordnung war, mein Rumpsteak:
selten so ein kleines 300 Gramm Steak gesehen. Ich schnitt es an und schon beim Anschnitt des Fleisches ahnte ich böses. Das Steak war komplett durch. Ich meine, man kann ja mal ein Steak durch essen (eigentlich nicht) wenn es einigermaßen noch Fleischsaft hat, aber das war so tot gebraten, das hatte null Saft mehr. Also ging es zurück.
Nach 25 Minuten kam dann mein zweites Rumpsteak.
Das sah von der Größe mehr wie ein 300 Gramm Steak aus. Der Anschnitt: es lief etwas Fleischsaft raus, der erste Schnitt zartrosa. In der Mitte war es aber noch komplett roh (???), Kein Durchgängiges rose, leider roh in der Mitte.
das hat mit Medium überhaupt nichts zu tun, das geht schon in die Richtung Medium Rare. Das Fleisch war auch arg fest in sich, vielleicht war der Koch in Streß da ich ja das erste Stück zurück gehen habe lassen. Ich habe es aber dann doch komplett auf gegessen, als die Bedienung kam und nach meinem Fazit fragte antwortete ich „na ja, in einem Steakhaus würde der Koch wohl nicht lange überleben“.
Abropo Koch. Am Anfang sahen wir in die Küche. Die Köche kennen Haarbedeckung und Einwegtücher wohl nur von der Schwarzwaldklinik. Ich sah auf der silbernen Arbeitsfläche mehrere nasse Lappen (??) das ist ein absolutes No go in der Küche, daher vergebe ich bei Sauberkeit auch nur einen Stern.
Fazit:
Hier ist eindeutig mehr Schein als Sein. In der Küche werden zu viele handwerkliche Fehler gemacht, was uns am meisten geärgert hat, die überteuerten Getränkepreise für Limo und Bier. Von fast 5 Euro pro Glas.
Keine Empfehlung !!
Es gibt Lokale die mag man, und es gibt Lokale die mag man etwas weniger. Das Wirtshaus ist ein Lokal was ich in der Vergangenheit etwas weniger mochte, dennoch kommt es hier bei Gastroguide mit 4,5 Durchschnittsternchen gut weg. Unser Chef, der Jens war auch schon hier. Bei ihm gab es 4 Sterne mit dem Fazit „schön, aber nicht ganz billig“.
Das ist auch genau der Grund warum wir in den letzten Jahren hier nicht waren, allerdings sind wir in den... mehr lesen
Wirtshaus zum Neckartal
Wirtshaus zum Neckartal€-€€€Restaurant062130980980Neckarstraße 58, 68259 Mannheim
1.5 stars -
"Überteuerter Gastrobesuch in der Nähe vom Neckar!!" DaueresserGK0712Es gibt Lokale die mag man, und es gibt Lokale die mag man etwas weniger. Das Wirtshaus ist ein Lokal was ich in der Vergangenheit etwas weniger mochte, dennoch kommt es hier bei Gastroguide mit 4,5 Durchschnittsternchen gut weg. Unser Chef, der Jens war auch schon hier. Bei ihm gab es 4 Sterne mit dem Fazit „schön, aber nicht ganz billig“.
Das ist auch genau der Grund warum wir in den letzten Jahren hier nicht waren, allerdings sind wir in den
Geschrieben am 06.09.2016 2016-09-06| Aktualisiert am
07.09.2016
Auf der Landzunge zwischen Wamm- und Steinhäuserwühlsee angekommen (ohne Navi hätten wir das erneut wieder nicht gefunden) kommt einem die Natur sprichwörtlich entgegen. Keine Straße, keine Parkplätze, alles nur Schlamm, Sand und Kies, wie es aber so oft vorkommt an Pfälzer Baggerseen. Das Restaurant gibt es seit 13 Jahren, anfangs hat man nur solide griechische Grillkunst auf die Teller gezaubert, seit ein paar Jahren setzt man vermehrt auf die mediterrane Küche. Daher auch die duchnschnittliche Bewertung von 3,0 Sternen hier bei Gastroguide. Wo sind denn bitte die Moderatoren von GG, wo hier Abhilfe schaffen müssten ?? Nur wenn sich eine Küche verändert Richtung mediterran (immerhin kommt die Chefin aus Spanien) ist das noch lange kein Grund, ein Restaurant negativ zu bewerten !! Aber so ist das halt in einer Demokratie, jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung (und das ist ja gut so)
Der Kenner weiß es, der Begriff "mediterrane Küche" vereint die Küchen aus Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland und der Türkei. Tapas, Schnecken, Froschschenkel, Kamel, Nierenpudding, Kalbskopf, Lammhoden etc. aber das alles findet man in der gut geschriebenen Karte nicht. Für mich liest sich die Karte wie ein internationaler Grieche, regional, leicht ambitioniert. Aber mit mediterraner Küche hat die Karte sehr wenig zu tun, dafür ist sie mir viel zu Lamm- und Schweinefleischlastig, Aufgepimpt wird das von Seezunge, Oktopus. Tintenfisch und Garnelen. Die Fleischgerichte lesen sich aber dafür sehr spannend, wir vier brauchten über eine halbe Stunde bis wir wussten war wir nehmen sollen. Meine Frau hatte Lust auf gefüllte Calamari mit Käse und Gemüse oder auf Lamm. Witzigerweise nahm die Frau meines Arbeitskollegn ein Lammgericht, Lammhüfte zart rosa gebraten mit Rosinen-Dattel Sauce und Rosmarinkartoffeln (19 Euro), ihr Mann nahm das Rumpsteak vom argent. Angus Rind, medium, mit Grillgemüse, Pommes und viel Kräuterbutter (18,50). Hervorzuheben, die jüngste am Tisch bekam bevor wir unsere Getränke bestellen konnten Nudeln mit Tomatensauce, Respekt !!
Meine Frau entschied sich für die Schweinefilet Medaillons mit Champignon Käse Sauce, für mich sollte es wieder der gemischte Grillteller sein. Zur Vorspeise aber, wie schon bei unserem letzten Besuch: die gemischte Vorspeisenplatte – die Bedienung meinte noch Augenzwinkernd, dass sie nicht garantieren könne dass es die gleiche wie beim letzten Mal ist, es käme immer drauf an was frisch in der Küche sei. Mein Arbeitskollege fügte „oder was vom Vortag noch übrig geblieben ist“ hinzu, aber das war nur ein Witz. Denn das was dann kam, dafür lohnte sich die Hinfahrt auf unseren neuen Hoverboards allemal.
Die Vorspeisenplatte hatte wieder mal für 4 Personen gut gereicht. Leckere Zuchini-Chips, diese schmeckten leicht nach Knobi und gegrilltem Käse, sehr scharf angebratenen Peperoni. Mediterrane Wan Tan, gefüllt mit Schafskäse, Dicke Bohnen, rund gebackenes Brot mit Olivenpaste so wie eine Art Bruschetta, Schafskäse, frittierte Sardellen (ein Traum), Calamaris, Tsatsiki, dazu gab es ein gepinseltes weich gegrilltes (Hefezopf ??) Weißbrot, das war sensationell. Der Preis von 20 Euro mehr als gerechtfertigt.
Was uns etwas störte, der Service ließ immer wieder aufmerksamkeits Defizite aufblitzen. Zur Entschuldigung sei gesagt, dass wir 13.45 eintraten und um 15 Uhr zu Mittag gegessen haben, normale Leute haben da gerade Formel 1, oder an der Palme gespielt. Allerdings kam der bestellte Merlot rechtzeitig in der halben Liter Karaffe, der schmeckte meinem Kollegen und mir ausgezeichnet.
Bevor die Hauptspeisen serviert wurden, kam der von der Optik famos aussehende Beilagensalat. Der war sensationell gut angemacht, Böhnchen, Tsatsiki, Kraut und Karottensalat. Mehr muss es nicht sein:
Begeisterung dann von der Frau meines Kollegen.
Das Lamm sündhaft zart und aromatisch, die Dattel-Rosinen-Sauce ein geschmackliches Highlight. Die Rosmarinkartoffeln dazu der Wahnsinn. Außen knusprig (schöne Butterkruste) innen kartoffelig weich. Das Rumpsteak war wie gewünscht:
Schön medium, innen war es fast medium rare (roh), aber die Struktur des Fleisches war der Wahnsinn. Die Kräuterbutter dazu, ein Genuss mit jedem biss. Das Gemüse leicht ölig, den Pommes hat es etwas an Salz gefehlt. Etwas Salz fehlte auch bei dem Gericht von meiner Frau.
Vor allem die Sauce hätte noch eine Schippe Salz vertragen können. Auch das Fleisch von ihr, saftig, zart rosa gegart.
Mein gemischter Grillteller vervollständigte das sehr gute Gesamtbild.
Das Gyros saftig, aber nicht mehr ganz so heiß. Das Bifteki ein Traum, rosa gegart (mir egal beim Hackfleisch ob rosa, medium oder durch) schön gewürzt, das Sahnestück der Spieß und das Schweinesteak. Frische Kräuter, gut gewürzt, saftig gegrillt. Das Tsatsiki etwas blass, wie auch die Pommes bei mir.
Auf ein Dessert mussten wir aufgrund der schon sättigenden Vorspeisenplatte verzichten, alle an unserem Tisch hatten zudem gute 250-300 Gramm Fleisch auf ihren Tellern.
Fazit:
Immer wieder gerne. Mein Kollege meinte „ der Koch in der Küche kann was“ dem ist nichts hinzu zu fügen. Wir kommen wieder !!
Auf der Landzunge zwischen Wamm- und Steinhäuserwühlsee angekommen (ohne Navi hätten wir das erneut wieder nicht gefunden) kommt einem die Natur sprichwörtlich entgegen. Keine Straße, keine Parkplätze, alles nur Schlamm, Sand und Kies, wie es aber so oft vorkommt an Pfälzer Baggerseen. Das Restaurant gibt es seit 13 Jahren, anfangs hat man nur solide griechische Grillkunst auf die Teller gezaubert, seit ein paar Jahren setzt man vermehrt auf die mediterrane Küche. Daher auch die duchnschnittliche Bewertung von 3,0 Sternen hier... mehr lesen
Paradies am See
Paradies am See€-€€€Restaurant06232 291040Am Rübsamenwühl 31, 67346 Speyer
4.5 stars -
"Erneut ein sehr guter Besuch, auch wenn etwas der Feinschliff gefehlt hat !!" DaueresserGK0712Auf der Landzunge zwischen Wamm- und Steinhäuserwühlsee angekommen (ohne Navi hätten wir das erneut wieder nicht gefunden) kommt einem die Natur sprichwörtlich entgegen. Keine Straße, keine Parkplätze, alles nur Schlamm, Sand und Kies, wie es aber so oft vorkommt an Pfälzer Baggerseen. Das Restaurant gibt es seit 13 Jahren, anfangs hat man nur solide griechische Grillkunst auf die Teller gezaubert, seit ein paar Jahren setzt man vermehrt auf die mediterrane Küche. Daher auch die duchnschnittliche Bewertung von 3,0 Sternen hier
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Das Navi führte uns mal wieder ins falsche Wohngebiet, eigentlich schon richtig, nur konnten wir den Zaun nicht überqueren, so dass wir nochmal komplett herum gefahren sind. Angekommen am Parkplatz der Gartenfreude erstrahlte uns die Sonne mit wärmenden Sonnenstrahlen, der Himmel komplett blau.
Einige Gäste zogen es sogar an dem Tag in den Außenbereich, wir zogen es aber vor in den Innenraum zu gehen.
Das Restaurant "Gartenfreunde" findet man in den Lochgärten in dem Stadtteil Neuhermsheim. Neuostheim/Neuhermsheim ist ein Stadtbezirk in Mannheim, der sich aus den Stadtteilen Neuostheim und Neuhermsheim zusammensetzt und gehört zu den gehobenen Wohngegenden in Mannheim. Natürlich wird auch hier Fussball und Tischtennis gespielt, die wichtigsten Vereine in den beiden Stadtteilen sind der DJK St. Pius, der Segelflugverein Mannheim, die Gartenfreunde Mannheim-Ost 1910 und der Stadtteilverein Neuostheim e.V.
An der Wand hängt die Empfehlungskarte für diese Woche. Steinpilzragout mit Semmelknödel und Feldsalat für 9,90 oder das Hirschlenden-Hacksteak mit Pfifferlingen und Rahmsauce (mhhm):
Wir wählen dann doch aus der Mittagskarte 2x das Schweizer-Lendenpfännchen, mit abgeschmelzten Spätzle, Rahmsauce & Käse. Vorab soll es ein "Beilagensalat" sein. Der ist bei allen Gerichten mit Fleisch inklusive. Einige Gäste bei den Gartenfreunden entschieden sich für das Montags-Angebot. Schnitzel (2 Stück) nach Wahl mit Beilagen und Salat für 8,90. Zu trinken sollte es ein Schöfferhofer Hefeweizen sein, 0,5 für erfreulich faire 3 Euro. Die Bedienung sehr nett und herzlich, sie kann sich noch an uns erinnern, auch wenn der letzte Besuch schon ein ganzes Jahr her ist.
Der vorab gereichte Beilagensalat schmeckte mir und meiner Frau ganz ausgezeichnet, mit viel frischer saurer Sahne angemacht. Grüner Blattsalat, etwas Feldsalat, Gurke, Kraut, Karotte und Rettich.
Was uns nach dem Salat serviert wurde, verschlug uns wieder fast die Sprache.
In jeweils einer größeren länglichen Schale kamen 8 mittlere Lendenmedaillons, zart rosa gegart, saftig nach Schwein schmeckend. Dazu ein mit Paprika und Chilli würzig gratinierter Käse, welcher das saftige Schweinchen nicht zu sehr unterdrückte. Die Spätzle ebenfalls selbst gemacht, abgeschmelzt, das erinnert mich immer wieder an meine Oma, die ebenfalls Spätzle und Hochzeitsnudeln so gerne veredelt. Eine kurze Nachfrage bei der Bedienung, nachdem erste Sättigungsgefühle sich bemerkbar machten:„Gute 300 Gramm Fleischgewicht nach dem Braten“, da musste natürlich noch ein zweites Hefebierchen und danach ein Absacker (aufs Haus) her. Der Preis für das Holzfälleressen inkl. Salat: 7,90 - „Do kannsd nid meckern“ - würde jetzt der Kaiser sagen, der mal vor Zig Jahren im Spiegel ein Interview gab „Arbeiten rund um den Fussball für die WM in Deutschalnd ist für ihn Ehrensache, er nimmt dafür überhaupt kein Geld“
Fazit:
Mal wieder ein Volltreffer !!