1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 397 Bewertungen 689907x gelesen 7834x "Hilfreich" 7632x "Gut geschrieben"
Besucht am 12.08.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 26 EUR
Unter dem diesjährigen Motto #lovewins beginnt die 2017er Lesben und Schwulen Parade, bei der sich die Teilnehmer für die Gleichberechtigung und Akzeptanz Nicht-Heterosexueller stark machen, um 14 Uhr in der Breiten Straße. Das hat mich und meine Frau heute dazu veranlasst, unserer Wahlstadt den erotischen Rücken zu zeigen und über den Rhein nach Worms zu fahren.
Nach den Start um 14 Uhr geht es nicht wie sonst über die Planken (wegen Bauarbeiten gesperrt), sondern vorbei am Paradeplatz weiter in die Kunststraße, auf den Kaiserring, ehe der Demo-Zug gegen 17:30 Uhr auf der Bismarckstraße in Höhe des Mannheimer Schlosses endet. Die Abschlussparty daher dieses Jahr (mal wieder) in den Gebüschen des Mannheimer Schlosses, bravo, da haben die Veranstalter von der Mannheimer Stadt aber wahrlich dazu gelernt, ich erinnere mich noch an den letztjährigen Zeitungsbericht, wo ehrenamtliche Helfer mit Koks und Amphetaminen verschmierte kleine Einweg-Spiegel und massig Verhüterli aus den Büschen des Mannheimer Schlosses gefischt haben.
Wir lernen auch jeden Tag dazu, deshalb fahren wir wie anfangs erwähnt, wieder über die Sandhofener Brücke auf die andere Rheinseite. Gefühlt saniert die Stadt da schon seit zig Jahren die Brücke, egal ob Samstag, Sonntag oder unter der Woche Rückstau von mehreren Kilometern sind keine Seltenheit, schön auch dass die Bauarbeiter in 3 Schichten voll durcharbeiten, um die Staus so klein wie möglich zu halten. Egal wann, so auch heute, keine Bauarbeiter zu sehen. Das ist schon sensationell.
als wir die Adresse in unser Navigierungsding eingegeben haben, kommen gleich vier Rückfahrt-Alternativen, da erkennt man gleich wieder, dass wir einen Franzosen haben (warum hat ein französischer Panzer fünf Gänge ? - ein Vorwärts – und vier Rückwartsgänge :-) ) Reserviert haben wir nicht, wir hatten Glück, in dem doch recht kleinen Lokal waren noch vier eng zusammen gestellte Zweier-Tische frei. Allerdings waren auch 15 Minuten diese Tische voll besetzt, alle fünf Minuten kamen Familien, einzelne Wormser, dann eine Asiatische Touristengruppe, alle wollten sie heute ins Dimitra, leider musste unser Gastgeber die meisten mit einem sympathischen Lächeln wieder hinaus begleiten. Der Laden läuft und das hat seine Gründe:
Knapp 60 Google Bewertungen, fast keine negativen dabei. Fast alle sind voll des Lobes über die Küchenleistung und dem Service. Wo wir schon beim einzig negativen wären, knapp 40 Gäste saßen heute im Lokal, ich sag mal 45 Quadratmeter, viele Tische und die Sauberkeit lässt zu Wünschen übrig. Auf den Tischen standen Getränke und Eiskarte, auf der waren so eine zwei mm dicke Fettschicht (zumindest bei uns), auch die Pfeffer und Salzstreuer erinnerten mehr an Europa-Park als ein gepflegtes Restaurant, daher Punktabzug bei Sauberkeit.
Die Karte liest sich gut, auch wenn auf den ersten Blick es zu viel Auswahl gibt. Spieße in etlichen Variationen, Ochsenfetzen, Ochsensteaks, Rumpsteaks vom argentinischen Rind, Viel Meereszeugs, diverse Pfännchen und Grillteller. Zudem gibt es an Werktagen und auch an den Samstagen eine Mittagskarte. Die Preise auf den ersten Blick fair und bezahlbar.
Zu trinken wählte meine Frau ein stilles Wasser, ich entschied mich für ein Viertel vom griechischen Nousa. Meine Frau nimmt „von Hand mehlierte Calamari, mit Zitronemayo, Zitrone und mit Quark gefüllte Ofenkartoffel," dazu gibt es einen grünen Beilagensalat für 9,50. Ich entschied mich für das Gyros Pfännchen Spezial, mit Metaxasauce und leichtem Käse gratiniert, dazu gab es Pommes und einen normalen deutsch-griechischem Beilagensalat (8,90), als Vorspeise nehmen wir einmal die gegrillten Peperoni mit frischem Knoblauch und Baguette-Brot (4,50).
Schön, das stille Wasser kommt in einer verschlossenen Flasche, mein Wein wird vor meinen Augen eingeschenkt. Danach kamen dann schon zügig die gegrillten Peperoni. Diese hatten schöne Grillaromen, waren schön saftig und hatten ordentlich Feuer. Die frische Knoblauch hat hervorragend gepasst, die Peperoni in Essig/Öl, so wie man das kennt von den Griechen. Das Baguette Brot ebenfalls vom Grill, frisch und schön knusprig.
Die in Mehl gewendetn Tintenfische/Calamari waren butterweich und super saftig.Hervorragend auch die Ofenkartoffel.Normal kennt man das, die Kartoffeln werden in reichlich Wasser gekocht und schmecken dementsprechend wässrig, nicht so bei Dimitra. Schöner Kartoffelgeschmack, gefüllt mit Tsatsiki/Quark. Erwähnenswert, dass alle Fisch/Meresfrüchte Esser einen ausschließlich grünen Beilagensalat bekommen, die Fleischesser einen gemischten. Ich hatte Kraut-, Karotten-, Gurken- und Blattsalat. Das Dressing bei den Karotten schön orange, bei den Gurken eine leichte Saure Sahne mit Dill Soße. Der Krautsalat und der Blattsalat mit Öl und etwas Essig angemacht.
Ausgezeichnet mein Gyros. Das Gyros vom Drehspieß Mund fein geschnitten, knusprig, auf Nachfrage vom Kamm – ist eigentlich das Gleiche Stück wie vom Nacken, wird das Fleisch beim Schlachter frisch abgeschnitten spricht man von Nacken, liegt es in der Kammer zum „Behandeln“ spricht man anschließend vom Kamm, warum auch immer.
Die Metaxasauce hatte ordentlich Metaxa gesehen, auch war das Pfännchen mit etwas Käse gratiniert, nicht zu viel, dass alles erdrückt wird, sondern nur ganz wenig Käse, hat hervorragend geschmeckt.
Fazit:
Angenehm gesättigt verließen wir dann das Dimitra und schlenderten anschließend noch etwas durch die Innenstadt. Neben dem Akropolis gibt es jetzt auch noch einen zweiten guten Griechen in Worms, das freut uns. Empfehlung !!
Unter dem diesjährigen Motto #lovewins beginnt die 2017er Lesben und Schwulen Parade, bei der sich die Teilnehmer für die Gleichberechtigung und Akzeptanz Nicht-Heterosexueller stark machen, um 14 Uhr in der Breiten Straße. Das hat mich und meine Frau heute dazu veranlasst, unserer Wahlstadt den erotischen Rücken zu zeigen und über den Rhein nach Worms zu fahren.
Nach den Start um 14 Uhr geht es nicht wie sonst über die Planken (wegen Bauarbeiten gesperrt), sondern vorbei am Paradeplatz weiter in die Kunststraße, auf... mehr lesen
4.0 stars -
"Gyros vom Kamm, Metaxa von der Bürste und im Radio läuft Falco`s "Mutter, der Mann mit dem Koks ist da !!"" DaueresserGK0712Unter dem diesjährigen Motto #lovewins beginnt die 2017er Lesben und Schwulen Parade, bei der sich die Teilnehmer für die Gleichberechtigung und Akzeptanz Nicht-Heterosexueller stark machen, um 14 Uhr in der Breiten Straße. Das hat mich und meine Frau heute dazu veranlasst, unserer Wahlstadt den erotischen Rücken zu zeigen und über den Rhein nach Worms zu fahren.
Nach den Start um 14 Uhr geht es nicht wie sonst über die Planken (wegen Bauarbeiten gesperrt), sondern vorbei am Paradeplatz weiter in die Kunststraße, auf
Geschrieben am 06.08.2017 2017-08-06| Aktualisiert am
06.08.2017
Besucht am 05.08.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 34 EUR
Diese Woche stolperte ich in der Pause bei meinem Bruder Google auf zwei neue Imbisse in Mannheim, ein Imbiss aus Sri Lanka sowie ein asiatisch-laotisches Schnell-Restaurant. Meine Frau hatte am Samstagmorgen fast die gleiche Vorstellung, sie favorisierte aber das Memories Indocine, ich hatte was anderes im Hinterkopf. Der Verfasser der zwei Google Kurz-Kritiken, ein Weltenbummler und oft in Großstädten unterwegs. Shanghai, Houston, New York, Peking, München und natürlich Mannheim die Stadt der Automobile. Er schrieb einen verlockende Kurz-Bewertung von „The East“, wir waren da das letzte Mal vor knapp 3 Jahren und das, was wir damals bekommen hatten,schreite nicht gerade nach einem kurzfristigen Wiederholungsbesuch.
Eine Einkehr in das direkt im Zentrum der Stadt Mannheim gelegene asiatische Restaurant bot sich heute wieder während unseres mittlerweile stetigen Samstags-Bummel an. Das Restaurant "The East" liegt direkt am Paradeplatz im Stadthaus (1. obere Etage) und ist somit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ideal zu erreichen. Das Podium erreicht man entweder über die Treppe oder bequem mit dem Aufzug. Parkmöglichkeiten für Autos gibts im benachbarten N2 Parkhaus.
Das asiatische Restaurant ist in mehrere Bereiche aufgeteilt und das auf ca. 1000qm Fläche. Im Wintergarten und Lounge sitzt man noch realtiv gemütlich, wobei die Tische ziemlich eng aneinandergestellt sind. Es wurde mit klimatisierten Räumen geworben, leider waren alle Türen offen, so dass vermehrt warme Luft ins Restaurant zog.
Das Restaurant ist modern eingerichtet mit braunem Mobiliar und roten Sitzpolstern. Geht man im Restaurant einige Treppen hinauf steht das Büffet, eine Reihe mit Süßkrams und Sushi, dann eine Reihe mit fertig zubereiteten Sachen, eine Reihe dahinter frische Zutaten wie Garnelen, Tintenfisch, Papageienfisch, Rind, Schwein und Hühnchen für den mongolischen Grill (auch am Mittag), das Büffet kostete 10,90 pro Person.
Wir werden freundlich von einem asiatisch ausschauenden Herren und einer flott angezogen Dame begrüßt. Man erklärt uns, wir hätten freie Platzwahl. Wir entschieden uns für einen 2er Tisch an der Glasfront. Der Tisch war mit Löffel und Gabel, erfrischend grüner Papierserviette, das ganze im schwarzen Blattetui eingedeckt. Auf dem Tisch eine schwarze Karte mit Weinen. Die Preise allerdings für einen Durchschnitts-Riesling 0,2 für 5,60 sportlich kalkuliert. Also entschied ich mich ohne in die Getränkekarte zu schauen, für ein Hefeweizen, meine Frau wählte eine kleine Flasche stilles Wasser. Dann kam der in schwarz eingekleidete Herr, fragte uns was im gebrochen Deutsch, ob wir ala Carte,von der Mittagskarte frischen Fisch oder Büffet haben wollen. Wir entschieden uns für letzteres, er quitterte das mit einem „kann lohlgehen“. Ich ging zuerst, leider gibt’s heute keine Suppe, daher nehme ich mir einen kleine Teller Sushi. Was das alles genau war, kann ich nicht sagen. Eins war mit Avocado und Lachs gefüllt, andere mit Gurke und Gemüse, manche waren mit Sesam, manche mit Asia Sauce schon ein getränkt. Dazu gab es noch Wasabi (höllisch scharf) und Ingwer-Fäden/Blätter. War ganz passabel, in anderen All you can Eat Büffet Restaurants wird sicherlich mehr „saurer Reis“ aufgetischt, für mich hat das aber völlig ausgereicht.
Als nächsten Teller holte ich mir gebackenes Hühnchen mit Erdnuss-Sauce. Die Erdnuss-Sauce leicht pikant, herrvoragende Konsistenz, das Hühnchen war in Art „kleinen Röllchen“ zubereitet und ausgebacken. Schön kross, leichter Hähnchen Geschmack, mit der Sauce ein Highlight, nimmt man Büffet Essen als Vergleich. Danach gab es ein Teller gebratene Nudeln mit Thai-Pook, das war Gemüse und weißes Fleisch in einer scharfen Sauce, auch sehr lecker. Die gebratenen Nudeln hatten eine super Konsistenz und schmeckten nach „gebratenen Nudeln“, das haben wir auch schon anders erlebt. Nach dem Teller holte ich mir einen „best of“ Teller, da waren nochmal 2 kleine Röllchen gebackenens Hühnchen, vegetarische Sommerrollen, frittiertes Sushi und frittiertes Nagiri (oder wie das heißt), frittiertes Schwein und frittierter Hirsch-Penis. Dazu gab es 2 Schälchen Soße, Erdnuss und eine Thai Sauce mit viel Chilli Öl, insgesamt gab es 2x 6 verschiedene Saucen, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Meine Frau probierte dann ein Teller vom mongolischen Grill. Tintenfisch, Garnelen und Gemüse. War alles sehr lecker, Tintenfisch butterweich zubereitet. Danach gab es noch für jeden ein Teller süßes. Bei mir war das gebackene Banane mit Honig, frittierte Ananas, Sesambällchen, Dosen-Pfirsich, Wackelpudding Sauerkirsch mit Sesam. Vor allem vom Wackelpudding konnte ich nicht genug kriegen und holte mir noch zwei Mal Nachschlag inkl. Der obligatorischen Vanillesauce. Für Kinder und natürlich auch für Erwachsene gibt es eine Softeismaschine, kostet aber pro Eis einen Euro extra.
Geschmacklich war alles gut-sehr gut, bis der Gang auf die Toiletten. Der war versperrt mit leeren Bierkästen, Wischmop und Medikamente (??). Ach ja, und mein Bier. Bestellt wurde ein normales Weizen, ich bekam als erstes Getränk ein alkoholfreies Paulaner Weizen eingeschenkt (ich dachte noch, das schmeckt aber komisch), dennoch bestellte ich mir ein zweites, dann kam die Nachfrage „wiedel alkoholflei oder nolmal ?“
Fazit:
Egal was ich heute auf dem Teller hatte, mir hat alles sehr gut geschmeckt, daher bräuchte ich den angebotenen Mongolischen Grill eigentlich nicht, es ist aber schön dass er da ist (meine Frau ging zwei mal hin). Etwas überzogen sind die Getränkepreise. Alkohlfreies Paulaner Hefe 4,10, das normale ebenfalls 4,10, dennoch eine Empfehlung. Wir werden demnächst bestimmt wieder kommen, wenn wir mal wieder Lust auf Büffet haben (kommt eigentlich nicht so oft vor).
Diese Woche stolperte ich in der Pause bei meinem Bruder Google auf zwei neue Imbisse in Mannheim, ein Imbiss aus Sri Lanka sowie ein asiatisch-laotisches Schnell-Restaurant. Meine Frau hatte am Samstagmorgen fast die gleiche Vorstellung, sie favorisierte aber das Memories Indocine, ich hatte was anderes im Hinterkopf. Der Verfasser der zwei Google Kurz-Kritiken, ein Weltenbummler und oft in Großstädten unterwegs. Shanghai, Houston, New York, Peking, München und natürlich Mannheim die Stadt der Automobile. Er schrieb einen verlockende Kurz-Bewertung von „The... mehr lesen
The East | Restaurant · Lounge · Sushi
The East | Restaurant · Lounge · Sushi€-€€€Restaurant, Bar, Loungebar062117895252N1, 1, 68161 Mannheim
4.0 stars -
"Besser als erwartet" oder „Was schwimmt im See, fängt mit Z an und wird in Asia-Restaurants oft serviert ? - Na klar, Zwei Enten !“" DaueresserGK0712Diese Woche stolperte ich in der Pause bei meinem Bruder Google auf zwei neue Imbisse in Mannheim, ein Imbiss aus Sri Lanka sowie ein asiatisch-laotisches Schnell-Restaurant. Meine Frau hatte am Samstagmorgen fast die gleiche Vorstellung, sie favorisierte aber das Memories Indocine, ich hatte was anderes im Hinterkopf. Der Verfasser der zwei Google Kurz-Kritiken, ein Weltenbummler und oft in Großstädten unterwegs. Shanghai, Houston, New York, Peking, München und natürlich Mannheim die Stadt der Automobile. Er schrieb einen verlockende Kurz-Bewertung von „The
Geschrieben am 22.07.2017 2017-07-22| Aktualisiert am
02.08.2017
Besucht am 20.07.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 35 EUR
Freitagmorgen kurz vor 08.00 Uhr. Ich lege frisch geduscht auf der Wohnzimmercouch, mein Kater Django merkt dass es mir nicht gut geht. Und das ist auch noch geprahlt. Mir ging es beschissen, Bauchkrämpfe, Würge-Attacken, auf der Toilette merkte ich dass mein Magen nicht gerade viel verdaut hat, die (Analog)Paprika Stückchen kamen 1:1 wieder raus. Machen wir einen Zeitsprung, Donnerstagabend kurz nach halb Acht. Meine Frau hatte Donnerstagmittag die Idee mal wieder mexikanisch essen zu gehen, meine letzte Bewertung war vor knapp 2 Jahren mit 4,5 Sternen ein Volltreffer, allerdings waren wir vor einem knappen Jahr mal wieder hier und da ging die Tendenz stark nach unten.
Auf der Außenterrasse ist die Hölle los, dennoch bekommen wir in der Mitte des Trubels einen 2er Tisch angeboten, rechts von uns sitzen zwei Südländer, vor ihnen jeweils ein Eimer mit 6 veschiedenen mexikanischen Bierchen und einem Limonenachtel in der Öffnung, sieht gut aus, ist aber für mich nicht das richtige bei knapp 30 Grad abends kurz vor 20 Uhr.
Wir bestellen uns ein 0,5 er Hefe (German Bier), eines meiner Lieblingssorten, König Ludwig, welches mit 3,90 nicht zu knapp kalkuliert ist. Die selbst gemachte Limonade schlägt mit 3,80 zu Buche. Als Entradas bekommen wir Stilecht zur Begrüßung ein Schälchen mit warmen Tortilla Chips mit einer separaten milden Tomaten Salsa auf den Tisch gestellt - das bekommen alle Gäste. Die Salsa schmeckt meiner Frau sehr gut, ich fand sie ok.
Leider dauerte es ewig bis die Getränke kamen, in der Zwischenzeit bestellten wir unsere Essen. Ich entschied mich für die Enchiladas Tri Colour für 13,90. Meine Frau nimmt eine vegetarische Burrito mit pikanter Erdnusssauce, am Donnerstag sind alle vegetarischen Gerichte mit 30% reduziert, auf der Rechnung wurde das Essen mit knapp 7 Euro boniert.
Bei den zwei Südländern macht sich der Alkohol bemerkbar, sie erzählen von der Heimat, lachen und rülpsen (verdeckt), die Stimmung ist gut. Zu unserer linken sitzen vier junge Frauen, die eine mit blauem Kleid, studiert, alle 3-4 Minuten mit den Händen durch ihre lange Haaren, ungemerkt, dass ich 20 cm dahinter vereinzelte lange Haare von ihr abbekommen, Gott sei dank ist das Essen noch nicht da. 5 Minuten nach unserer Essensbestellung kommt allerdings eine hübsche Mexikanerin an unseren Tisch mit zwei Essen (geht aber schnell dachte ich), leider kann sie kein Deutsch und faselt irgendwas in spanischem Akzent, bis dann eine weitere Bedienung kommt und die Essen abnimmt. Das hatte ich ja schon bei meiner letzten Bewertung geschrieben, viele Bedienungen sind der deutschen Sprache nicht mächtig.
Dann kamen unsere Getränke, das Hefe mit ordentlicher Trübung, die selbst gemachte Limonade stilecht in einem mexikanisch wirkenden Glas. Der Anfang wär gemacht. Nach 15 Minuten kamen dann unsere Essen. Sah super aus, meine Enchiladas Tricolor, der Teller heiß, auf dem waren platziert jeweils drei Enchiladas mit diverser Füllung. Rindfleisch, Hühnchen und pikantes Hack. Was soll ich sagen ?Das war mit das Schlechteste was ich dieses Jahr vorgesetzt bekam. Die Enchiladas maximal lauwarm, zwischendurch hatte ich auch kaltes auf der Gabel. Enchiladas mit pikantem Hühnchen konnte man nicht essen. Der Anschnitt: Enchiladas hart und vertrocknet, vom Gemüse war gar nichts zu schmecken,wahrscheinlich alles vorgekocht und einfach erwärmt. Ich schmeckte nur scharf.
In der Mitte ebenfalls fast ungenießbar, der Abschuss die Enchilada mit Rindfleisch. Vom besten Angus stand in der Karte, allerdings erinnerte mich das Fleisch von der Konsistenz an Rinderbraten, das Fleisch schmeckte einfach schlecht. Leicht drüber und säuerlich, ich dachte zuerst das muss so sein, vielleicht ist es eine Art Süß-sauer Soße. Nach ein, zwei Gabeln drehte sich aber dann schon leicht mein Magen um. Der Tomatenreis und Geschmack, lauwarm, einzig das Bohnenpüree schmeckte leicht nach pikanten Bohnen, allerdings auch nur lauwarm. Das war nix. Auf meine Kritik und Nachfrage wurde mit Unverständnis reagiert. Ich wollte wissen ob das Fleisch wirklich Angus Rind war und ob die Fleischsorten vor gekocht wurden. Die Bedienung meinte, sie hole die Oberkellnerin, die kam dann, lächelte mich von 15 Meter Entfernung an und verschwand wieder. Da wir fast die Hälfte gegessen hatten, konnten sie uns keinen Erlass anbieten, nicht mal 2 Likörchen bzw Schnäpse als Verdauer wurde uns angeboten.
Bleibt noch das vegetarische Gericht von meiner Frau. Die Pikante Erdnusssauce konnte man essen, das Gericht ebenfalls essbar ohne zu Überzeugen - so dass ich gerade noch einen vollen Stern beim Essen geben kann (und keinen halben)
Fazit:
Frisch gemachte Enchiladas schmecken einfach anders. Vom Geschmack erinnerte mich der Teig an die Rewe Convenience Enchiladas, 12 Stück für 99 Cent, wenn überhaupt. Mir ärgerte dann einfach dass wir zu zweit über 30 Euro ausgegeben haben. Die Quittung am nächsten Morgen. Mir war so schlecht von dem Essen, dass ich den Arzt aufsuchen musste, der mich für einen Tag krank schreiben musste weil mir so schlecht war. Keine Empfehlung !!
Freitagmorgen kurz vor 08.00 Uhr. Ich lege frisch geduscht auf der Wohnzimmercouch, mein Kater Django merkt dass es mir nicht gut geht. Und das ist auch noch geprahlt. Mir ging es beschissen, Bauchkrämpfe, Würge-Attacken, auf der Toilette merkte ich dass mein Magen nicht gerade viel verdaut hat, die (Analog)Paprika Stückchen kamen 1:1 wieder raus. Machen wir einen Zeitsprung, Donnerstagabend kurz nach halb Acht. Meine Frau hatte Donnerstagmittag die Idee mal wieder mexikanisch essen zu gehen, meine letzte Bewertung war vor... mehr lesen
1.5 stars -
"Hatte ich heute einfach nur Pech, oder sind die echten Köche wieder in Mexiko ? - Am nächsten Morgen war es mir einfach nur übel" DaueresserGK0712Freitagmorgen kurz vor 08.00 Uhr. Ich lege frisch geduscht auf der Wohnzimmercouch, mein Kater Django merkt dass es mir nicht gut geht. Und das ist auch noch geprahlt. Mir ging es beschissen, Bauchkrämpfe, Würge-Attacken, auf der Toilette merkte ich dass mein Magen nicht gerade viel verdaut hat, die (Analog)Paprika Stückchen kamen 1:1 wieder raus. Machen wir einen Zeitsprung, Donnerstagabend kurz nach halb Acht. Meine Frau hatte Donnerstagmittag die Idee mal wieder mexikanisch essen zu gehen, meine letzte Bewertung war vor
Geschrieben am 09.07.2017 2017-07-09| Aktualisiert am
09.07.2017
Besucht am 02.07.2017Besuchszeit: Mittagessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 104 EUR
Der Silbersee in Bobenheim-Roxheim sollte letzten Sonntag unser Ziel sein, im Vorfeld reservierte ich einen Tisch im Seehotel, welches nur durch einen kleinen Fußweg vom Silbersee getrennt ist. Der junge Baggersee und ein Teil der ehemaligen Flussschlinge des Rheins, dem heutigen Roxheimer Altrhein, bilden mittlerweile eine räumliche Einheit – eine mehrteilige Seenlandschaft. Dazu gehören der breite Altrhein mit dem größeren Vorderen Roxheimer Altrhein und dem kleineren Hinteren, die große Wasserfläche des Silbersees (in der Mitte) und die zweiteilige Große Ochsenlache (im Nordosten). Kurz, der Silbersee in Bobenheim-Roxheim ist der zweitgrößte See in Rheinland Pfalz.
Wir hatten reserviert aber am Seehotel angekommen alle Parkplätze belegt, zudem war am Ufer noch Kerwe/Bobenheimer Volksfest,so dass wir wieder einen halben Kilometer zurück sind, bis wir dann irgendwo in einer Seitenstraße auf einem kleinen Parkplatz halten konnten. Also zu Fuß wieder Richtung Restaurant/Hotel. Es war jede Menge los, draußen waren viele reserviert Schilder, dennoch zogen viele es vor drinnen Platz zu nehmen. Warum ? Es war richtig gemütlich eingedeckt. Weiße große Stofftischdecken, auf denen waren Lila Läufer, edles Geschirr und Weingläser zierten die Tische.
Genießen Sie unsere mediterrane und regional verankerte Küche mit einem hohen Anteil an Kräuter-Landschaften, Gewürzen aller Herren Länder, Ölen in ungesättigter Form, Salz in seinen Facetten und Gemüse aus biologischem Anbau.
„ Versuchungen sollte man nachgehen,wer weiß ob sie wieder kommen“ sagte Oscar Wild. Kaum gesessen kam schon die erste Versuchung aus der Küche. Der Gruß aus der Küche "kleine Krebsschwänze mit Mango" Krebsschwänze auf Orange-Mango
sehr erfrischend und lecker. Das ganze war angerichtet auf einem erfrischenden Orangenmouse. Der Spruch (Oscar Wild) steht auch auf der Speisekarte, an der Wand im Innenraum und auf der gelungenen Homepage. Zurück zum Innenraum. Der hat uns super gefallen. Modern mit bequemen bezogenem Stoff stehen einige Eckbänke im Raum, so, dass jeder Tisch fast genug Privatsphäre hat. Wir werden vorne an der Glastüre von einem netten und freundlichen Kellner begrüßt, er schaut ins Buch, gibt uns an einen weiteren Kellner ab, der uns zu unserem reservierten Tisch führt. Etwas abseits, eine Stufe höher in einer schönen Seitennische.
Zum Glotzen war der Tisch super, allerdings stand die Luft etwas in der Ecke, so dass ich schon nach 10 Minuten nasse Socken äähh ein nasses Shirt an hatte. Wir werden erneut von einem Getränkekellner begrüßt der uns fragt ob wir den die Weinkarte wollen? Wir wollten, denn der happige Preis für das Hefebierchen 0,5 (knappe 5 Euro) vermieste mir schon den ersten Bier-Durst. So bestellten wir eine Flasche Wasser mit Kohlensäure.
Dennoch war ich im Vorfeld von der überschaubaren Karte angetan. Drei, vier Vorspeisen, dann ein paar „was läuft“ Gerichte sowie „was schwimmt“, dazu noch zwei vegetarische und ein veganes Gericht, das war es. Die Preise für die Hauptgerichte von knappen 20 Euro bis hin zu 28,90 Euro für das Kalbsgericht, Schnäppchen machen wir heute keine, das war uns aber auch bewusst. Dafür hat der Gast, allein die Lage am See, traumhaft. Da wir heute zu dritt sind, ist die Flasche Wasser recht schnell leer, ich bestelle einen Grauburgunder, der schmeckt erfrischend, 0,25 für 4,20. Sehr schön.
Angelacht haben uns vor allem die tollen Desserts, dazu später mehr, deswegen verzichteten wir heute auf eine Vorspeise, wir wussten ja auch nicht, wie groß denn die Hauptspeisen im Seehotel Restaurant sein werden sollten. Meine Frau nimmt das Lady Cut Rumpsteak vom argentinischen Rind 180 Gramm, mit Zwiebelbutter und Pfälzer Backkartoffeln für 21,80 (stolzer Preis), unsere Praktikantin nahm das rosa Schweinefilet im Schinkenmantel, mit Papaya Mango Chutney und Gorgonzola Kartoffeln, ich entschied mich für das große Wiener Schnitzel vom Kalb mit Pommes, kalt gerührten Preiselbeeren. Beim Rumpsteak und beim Schnitzel war jeweils noch ein gut schmeckender Beilagensalat vorab dabei, allerdings musste da etwas nach gesalzen und nach gepfeffert werden.
Nach gut 30 Minuten kamen dann unsere Hauptspeisen,sie wurden zeitgleich mit jeweils einem Handtuch auf unserem Tisch serviert. Alle Teller waren sehr heiß. Das Ladycut Rumpsteak Rumpsteak Lady Cut
war mehr als Ladycut, da hat es der Koch wohl gut gemeint, das waren gute 250 Gramm, Klasse Anschnitt, medium
der Anschnitt war super, perfekt medium, allerdings wurde am Salz gespart. Meine Frau musste etwas nach salzen, das nahm dem guten Geschmack aber keinen Abbruch. Nach salzen mussten wir auch die Brat/Backkartoffeln, lecker die selbstgemachte Zwiebelbutter.
Etwas enttäuschend das Schweinefilet, Schweinefilet im Bacon Mantel mit Mango-Papaya Chutney und leckeren Gorgonzola Kartoffeln
es war zart rosa, beim Drücken lief sogar noch etwas Fleischsaft raus, aber es war dennoch trocken und etwas langweilig am Gaumen. Ich hab dann auch probiert, aber hier wurde das sanfte Einmassieren des Salzes und des Pfeffers vor dem Anbraten wohl komplett vergessen, sehr lecker dagegen die knusprigen Gorgonzola Kartoffeln. Das war eine Art geschichteter Kartoffelgratin, oben drauf mit knusprigem Gorgonzola. Pfiffige Idee, das Chutney, wohl Papaya und Mango wiederum (leider) komplett Geschmacks neutral, heute das schwächste bei unserem Mittagessen.
Sehr lecker das Wiener Schnitzel und eine sehr gute Portion. Zwei große Wiener :-)
Das Kalbfleisch weich und saftig, es hatte sogar Salz gesehen. Die Panade kross und luftig, auch sehr gut gewürzt. Die Pommes in Ordnung, die knapp 22 Euro waren sehr gut angelegt, auch wenn es nicht ganz an das Referenz Schnitzel in den Pinzgauer Stub`n herankommt.
Wie sagte einst KurtMA, als wir mal zum dinieren in einem Mannheimer Restaurant einkehrten ? Ein Menü ist wie ein Spannungsbogen, das Beste kommt immer zum Schluss!! Und das war auch heute so. Das Dessert ein Traum !!
Meine Frau hatte Klasse Popcorn Eis !!
„Limetten-Sauerrahm-Tarte mit selbst gemachtem Popcorneis & Milchkaramell“ für 7,90, ich entschied mich schon Tage zuvor für „ Weiße Schokoladensuppe mit selbst gemachtem Pistazieneis“ für 8,20. Hammer Pistazieneis, Hammer Süppchen
Beide Eissorten, Popcorn und Pistazie waren zu perfekt, meine Frau schaute mich an, wir sagten gleichzeitig „Paccojet“, also fragten wir unseren Kellner. „Ein was ?? Pallotschet ? So was haben wir bestimmt nicht.“ Er fragte auch noch seine Kellner Kollegen, alle verneinten, so was habe man in der Küche nicht. Ich schlug ihm vor in die Küche zu gehen und nach zu fragen, ich wette 10:1 dass in der Küche der Edelhelfer steht. Nach 10 Minuten kam der Kellner mit großen Augen an „Sie haben Recht. Wir haben ein Paccojet. Mensch, sie haben Recht;-)“ Als Belohnung gab es jeweils ein Espresso mit einem kleinen saftigen Stückchen Kuchen..
Zurück zum Dessert.Das Popcorn Eis schmeckte nach Mais und man(n) hatte den Popcorn Geschmack am Gaumen, die Limetten-Sauerrahm-Tarte schmeckte ebenfalls ausgezeichnet, das Karamell rundete das Dessert ab. Das absolute Tageshighlight aber das Hammer mäßig schmeckende Pistazien-Eis, davon hatte ich einen ganzen Eimer essen können, außerdem einen ganzen Eimer von dem fantastischen weißen Schokoladensüppchen. Falls der Koch hier die Bewertung ließt, bitte ich um das Rezept. Fantastisch :-)
Fazit:
Nach dem Essen sind wir noch eine kleine Runde gelaufen am See, leider kamen sehr dreckige Stellen, so dass wir nach 15 Minuten wieder umkehrten. Als wir beim Rückweg am Seehotel vorbei sind, war ich kurz davor nochmal reinzugehen um das Dessert nochmal zu bestellen ;-)
Auch wenn uns beim Hauptgang das Schweinefilet nicht überzeugte, komme ich auf eine 4,5 im Gesamtschnitt, vielleicht hatte der Koch einfach nur Pech beim Schweins-Einkauf, daher: Augen auf beim Schweinekauf… Empfehlung!!
Der Silbersee in Bobenheim-Roxheim sollte letzten Sonntag unser Ziel sein, im Vorfeld reservierte ich einen Tisch im Seehotel, welches nur durch einen kleinen Fußweg vom Silbersee getrennt ist. Der junge Baggersee und ein Teil der ehemaligen Flussschlinge des Rheins, dem heutigen Roxheimer Altrhein, bilden mittlerweile eine räumliche Einheit – eine mehrteilige Seenlandschaft. Dazu gehören der breite Altrhein mit dem größeren Vorderen Roxheimer Altrhein und dem kleineren Hinteren, die große Wasserfläche des Silbersees (in der Mitte) und die zweiteilige Große Ochsenlache (im Nordosten). Kurz, der Silbersee in Bobenheim-Roxheim ist... mehr lesen
4.5 stars -
"Zwei große Wiener, zwei Mannheimer, eine Praktikantin aus Fernost sitzen am Seeufer oder Versuchungen sollte man nachgehen, wer weiß ob sie wieder kommen" DaueresserGK0712Der Silbersee in Bobenheim-Roxheim sollte letzten Sonntag unser Ziel sein, im Vorfeld reservierte ich einen Tisch im Seehotel, welches nur durch einen kleinen Fußweg vom Silbersee getrennt ist. Der junge Baggersee und ein Teil der ehemaligen Flussschlinge des Rheins, dem heutigen Roxheimer Altrhein, bilden mittlerweile eine räumliche Einheit – eine mehrteilige Seenlandschaft. Dazu gehören der breite Altrhein mit dem größeren Vorderen Roxheimer Altrhein und dem kleineren Hinteren, die große Wasserfläche des Silbersees (in der Mitte) und die zweiteilige Große Ochsenlache (im Nordosten). Kurz, der Silbersee in Bobenheim-Roxheim ist
Geschrieben am 06.07.2017 2017-07-06| Aktualisiert am
11.07.2017
Es regnete letzten Samstag, da checkte ich die Liste der größten Einkaufscenter in Deutschland und stieß auf das Loop, dort waren wir auch, aber nach dem 5 Stunden Einkaufsmarathon, hatten meine Frau und ich großen Hunger. Der Zufall wollte es, dass wir auf der Rückfahrt am Schnackpunkt vorbei fahren mussten, ich hatte vorher unser Navi ein bißchen getuned. SchnackPunkt, war da nicht was ?
Auf der gelungenen Homepage wirbt man für freundliches Personal. Das ist auch so. Witzig und professionell der Chef hinter der Theke. Immer wieder einen lustigen Spruch auf Lager um die Wartezeit zu verkürzen. Wir bestellen die Getränke, schön, der Gast bekommt das 1 Liter Schmucker Hefe in einem 1 Liter Hefe-Glas. Ganz durstige können gleich zum 2,5 Liter Hefe (in einem echten 2,5 Liter Hefeglas) greifen, ein echter Daueresser zieht das eh mit einem Zug runter.
Neben der Standarkarte (viele Gerichte gibt es als XS bis hinzu XL) gibt es eine sommerliche Karte (Wurstsalat, Sommersalat mit 400 Gramm Roastbeef-Scheiben etc.) komplettiert mit den Chilligerichten (bis zu 5 Schärfegraden) sowie den Klassikern. Aus dieser wählte ich die Schnitzel "Patchwork" Platte - für alle die sich nicht entscheiden können. 5 verschiedene Schnitzel Variationen mit Pommes und Kroketten, das ganze schlägt mit 14,90 € kein allzu großes Loch in den Geldbeutel. Wichtig: Die Schnitzel Platte ist kein XL Gericht, sie zeigt einfach einen bunten Querschnitt durch die Küche. Meine Begleitung entscheidet sich von der Sommerkarte für das Sommer-Pfännchen mit Bratkartoffeln aus "frischen" Kartoffeln, dazu Kochkäse und angebratene Bratwurst in Scheiben.
Puh, so ein 1 Liter Hefe ist schon groß, aber was weg muss muss weg :-). Ähnlich ging es mit der Patchwork Platte.
5 mittlere Schweine-Schnitzel aus der Oberschale, frisch paniert und in Butterschmalz ausgebacken. Mein Favorit war das Schnitzel mit der Pfeffersauce, sowie mit der Chilli-Paprika Sauce. Die Panade trotz Sauce schön knusprig, die Beilagen sehr gut gewürzt. Das Pfännchen Sommer Pfännchen
von meiner Frau ebenfalls sehr lecker, alles sehr gut gewürzt und schön angerichtet. Die teilweise negativen Bewertungen bei google kann ich daher nicht nachvollziehen.
Empfehlung !!
Es regnete letzten Samstag, da checkte ich die Liste der größten Einkaufscenter in Deutschland und stieß auf das Loop, dort waren wir auch, aber nach dem 5 Stunden Einkaufsmarathon, hatten meine Frau und ich großen Hunger. Der Zufall wollte es, dass wir auf der Rückfahrt am Schnackpunkt vorbei fahren mussten, ich hatte vorher unser Navi ein bißchen getuned. SchnackPunkt, war da nicht was ?
Auf der gelungenen Homepage wirbt man für freundliches Personal. Das ist auch so. Witzig und professionell der... mehr lesen
SchnackPunkt
SchnackPunkt€-€€€Restaurant0625271838In der Lahrbach 19, 64646 Heppenheim (Bergstraße)
5.0 stars -
"Immer wieder gerne ... Klasse Essen, klasse Getränke, klasse Portionen !!" DaueresserGK0712Es regnete letzten Samstag, da checkte ich die Liste der größten Einkaufscenter in Deutschland und stieß auf das Loop, dort waren wir auch, aber nach dem 5 Stunden Einkaufsmarathon, hatten meine Frau und ich großen Hunger. Der Zufall wollte es, dass wir auf der Rückfahrt am Schnackpunkt vorbei fahren mussten, ich hatte vorher unser Navi ein bißchen getuned. SchnackPunkt, war da nicht was ?
Auf der gelungenen Homepage wirbt man für freundliches Personal. Das ist auch so. Witzig und professionell der
Besucht am 24.06.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 20 EUR
Die Pizzeria Salerno ist eines der 1400 Restaurants in Mannheim welches meine Frau und ich in den letzten 10 Jahren noch nie besucht haben. Wir fragen uns seit letzter Woche immer wieder, warum ?
Kulinarisch zieht es uns in letzter Zeit, wenn wir Lust auf italienische Küche haben, immer öfter ins Costa Smeralda, nicht nur weil wir uns von der Michelin Community dort vor einem halben Jahr mal versammelt haben. Allerdings gibt es im Costa Smeralda keine Pizza, und meine Frau hatte Lust auf den runden Klassiker, also suchte ich im Vorfeld nach Empfehlungen von Freunden und Bekannten, immer wieder wurde die Pizzeria Salerno genannt.
" Wir kochen nicht nur italienisch, wir kochen leidenschaftlich italienisch. Es ist für uns selbstverständlich nur frische und hochwertige Produkte zu verarbeiten."
Klingt schon mal gut,frische und hochwertige Produkte hört sich immer gut an, obwohl ich selbst bei der Pizza bei Pilzen, Paprika und Tomatensauce die Dose/Glasanbieter favorisiere, der Grund liegt nahe, erst bei der industriellen Erhitzung geben die Produkte ihren Geschmack frei, der Nachteil, die erste Klasse/erste Wahl Anbieter kosten preislich bis zu 3x so viel als der Einkaufspreis bei frischen Produkten liegt (schmeckt aber auf der Pizza einfach besser).
Die Pizzeria liegt in den G Quadraten, ehrlich gesagt sind wir in den G Quadraten so gut wie nie. Aufgrund des enormen Arbeitskräftebedarfs infolge des so genannten Wirtschaftswunders kommen vom Ende der 1950er Jahre bis zum Anwerbestopp 1973 (!!) zahlreiche Zuwanderer zum Arbeiten nach Mannheim. Italienisch- und Türkischstämmige sind dabei die größten Migrantengruppen. Anscheinend hat es den meisten so gut gefallen, dass sie für immer hier leben. Mannheim ist einfach Multi-Kulti und das ist gut so. Der Chef der Pizzeria plauderte nach dem Bezahlen noch ein wenig mit uns, er ist eigentlich gar kein Italiener, er kocht aber seit 30 Jahren italienisch und habe sich mit Mannheim zu 100% identifiziert - gefällt mir sehr gut und viel besser wie ganzen voll Verschleierten die sich regelmäßig aus Glaubensgründen in die Luft sprengen die haben in ihrer Kindheit wohl zu viel Lemmings gespielt.
Zurück zu unserem Besuch. Vorab informieren kann man sich leider nicht, es gibt keine Homepage, hier scheint man alles in die Produkte zu investieren. Die Karte liest sich gut und die Preise sind mehr als fair. Paulaner Hefe 0,5 für 2,80, Pizzen von 5 Euro bis 9 Euro, Fleischgerichte ebenfalls unter 10 Euro (Schwein und Geflügel), das Rumpsteak aus Argentinien inkl. Soße, Beilage und Salat für unter 14 Euro ebenfalls ein Grund das Salerno in nächster Zeit nochmals zu besuchen. Es gibt einen netten Außenbereich unter einem großen Kastanienbaum, es ist der Vorplatz der Trinitatskirche, die aktuell saniert wird, daher sieht es momentan aus wie auf dem Bauhof, aber es hat uns weniger gestört. Ganz im Gegenteil, von hier aus haben wir einen schönen Blick in die Pizzeria und saugen für eine Stunde Multi Kulti Luft ein. Auch gut.
Meine Frau bestellt sich eine kleine Pizza Hawaii (24 cm), ich entscheide mich für das Bologneseschnitzel mit Pasta und einem Salat für 8,90. Und was soll ich sagen ? Die Pizza war klasse. Der Boden knusprig ohne abzubrechen, der Teig schön fluffig ohne langweilig zu schmecken. Meiner Frau hat es richtig Spaß gemacht die Pizza zu Essen. Auch die Beläge (Ananas, Champignons und Kochschinken) waren von sehr guter Qualität, frische Champignons und frische Ananas, zähneknirschend muss ich zugeben dass auch frische Zutaten auf der Pizza schmecken .... So macht Pizza essen Spaß.
Überrascht war ich von meiner Anrichte und der Qualität des Bologneseschnitzels. Salat, Pasta und Fleisch schön angerichtet auf einem Teller, die Spaghetti mit leichtem Biss, die Tomatenlastige Sauce mit leichter Würzung und angenehme Säure. Das Schweine-Schnitzel frisch zubereitet, das Fleisch saftig, gut gewürzt, on top die hervorragende Bolognese-Sauce (bestimmt ein Tag vorher selbst zubereitet), das ganze mit Käse kurz überbacken, das Gericht in sich stimmig und schön ausbalanciert das wir nur sagen können: Klasse Essen !! Der Salat (bestand aus einem wilden Mix) mit einer hausgemachten Dressingsauce, schmeckte unheimlich gut passend zum Bolognese-Schnitzel und zur Pasta
Das schreit nach einem Wiederholungsbesuch !!
Die Pizzeria Salerno ist eines der 1400 Restaurants in Mannheim welches meine Frau und ich in den letzten 10 Jahren noch nie besucht haben. Wir fragen uns seit letzter Woche immer wieder, warum ?
Kulinarisch zieht es uns in letzter Zeit, wenn wir Lust auf italienische Küche haben, immer öfter ins Costa Smeralda, nicht nur weil wir uns von der Michelin Community dort vor einem halben Jahr mal versammelt haben. Allerdings gibt es im Costa Smeralda keine Pizza, und meine Frau... mehr lesen
5.0 stars -
"Klasse italienische Küche, klasse Preise !!" DaueresserGK0712Die Pizzeria Salerno ist eines der 1400 Restaurants in Mannheim welches meine Frau und ich in den letzten 10 Jahren noch nie besucht haben. Wir fragen uns seit letzter Woche immer wieder, warum ?
Kulinarisch zieht es uns in letzter Zeit, wenn wir Lust auf italienische Küche haben, immer öfter ins Costa Smeralda, nicht nur weil wir uns von der Michelin Community dort vor einem halben Jahr mal versammelt haben. Allerdings gibt es im Costa Smeralda keine Pizza, und meine Frau
Besucht am 08.06.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 43 EUR
In unserer Urlaubszeit haben wir oft keine Lust auf Experimente, gerne nehmen wir Empfehlungen von Freunden an und erinnern uns an Erlebtem in der Vergangenheit. An diesem warmen Donnerstag wollte meine Frau in die Rheingalerie im benachbarten Ludwigshafen. Ich suchte uns was im Vorfeld über eine bekannte App heraus. Ich erinnerte mich zudem an einen Besuch eines Eiscafes, wo es leckeres Mayerbrau gab und im Maffenbeier wird bekanntermaßen das Mayerbräu in etlichen Varianten ausgeschenkt, zudem bietet das Maffenbeier diverse Tagesgerichte/Mittagstischgerichte an.
Wir fuhren Richtung Hemshof und suchten einen Parkplatz, war gar nicht so einfach, denn es war Markt. In einer Seitenstraße hatten wir dann Glück und stellten unseren Franzosen ab, zum Maffenbeier waren es angenehme 5 Minuten Fußmarsch. Zurück zum Lokal - laut Homepage " genießt der „Maffe“ absoluten Kultstatus. Sein schattiger Biergarten bietet in der warmen Jahreszeit rund 300 Gästen Platz und wurde mehrfach zum „schönsten Biergarten Ludwigshafens“ gekürt. Im Winter ist ein 80 Plätze umfassendes, beheiztes Areal mit einer wetterfesten, transparenten Plane abgetrennt. Hier sind auch Raucher willkommen. Im Biergarten und im Gastraum (70 Plätze) trifft sich buchstäblich Gott und die Welt, um sich mit gepflegten Getränken und anspruchsvoller Regionalküche verwöhnen zu lassen."
Vor gut 2 Jahren habe ich schon mal eine Bewertung für das Maffenbeier abgegeben, damals gab es Verbesserungspotential im Service. Das Potential wurde wohl vom Service in der Zwischenzeit gefunden, wir fühlten uns bei unserem heutigen Besuch von allen drei Servicekräften bestens aufmerksam versorgt. Angelacht hat mich das angebotene Mittagsgericht/Tagesessen: Hackbraten mit Rahmsauce, Bandnudeln und kleinem Salat für 6,80. Verstärkt wurde das ganze als wir auf der Biergartengarnitur Platz nahmen und ich auf die Teller am nachbartisch schaute. Da lagen frisch geraspelte Gurkennudeln in einer herrlich aussschauen weißen Sauce mit frischem Dill auf dem Glasteller. Dem Esser mit blauem Hemd und blauem Kugel mit BASF Logo schmeckte es anscheinend ganz gut, wen man in die Gesichter des gut gefüllten Biergartens in der Mittagszeit schaute sah man nur lachende Gesichter. Wenn man lacht, hat man auch gleich eine gute Laune, passend zur unseren Lebenseinstellung.
Wir bekommen die Speisekarte unsere Bedienung macht uns auf die Tagegerichte aufmerksam. Wir antworten, dass wir zuert in die Karte schauen wollen, da wir uns unsicher waren was wir trinken wollten. Meine Frau entscheidet sich für eine kleine Johannisbeerschorle, ich mich für ein Kellerbier vom Fass (0,4) für 4,20. Zum Essen sollte es bei meiner Frau das Schnitzelgericht mit Bratkartoffeln (normale Portion) nebst einem Beilagensalat sein für 10,80. Ich nahm die Empfehlung eines Vereinskollegen ein, er schwöre auf die nicht zu erdrückende und fein schmeckende Gorgonzolasauce, in Form von Schweinelende mit Gorgonzolasauce, Pommes und einem Beilagensalat für 12,80.
Uns werden die Getränke gereicht. Das Mayerbräu Kellerbier kommt in einem grauen Krug, unheimlich gut temperiert und außergewöhnlich gut schmeckend. Fantastisch. Danach wurden uns die Beilagensalate
serviert.Unter offenem Verdeck
in einen fantastischen Biergarten erinnerte mich der Besuch an die Aufenthalte bei meiner Oma, die ebenfalls ein leckeres Sößchen aus Essig, Öl und frischer saurer Sahne und leckeren frischen Kräutern immer und immer wieder hin zauberte. Lediglich etwas Salz fehlte, aber es standen ausreichend Salz und Pfefferstreuer zur Verfügung. Desweiteren erinnerte uns dieser Besuch an das KVR in München Schwabing. Die sanierten Bauten in der näheren Umgebung, der alte Baumbestand im Hof, hier kann man schön abschalten und dem Alttag entfliehen. Nicht umsonst saßen an die 30 BASF Mitarbeiter im Maffenbeier.
Uns wurden dann die Essen zeitgleich serviert. Die Schnitzel mit Bratkartoffeln wurden rustikal in Szene gesetzt:
Das Schweinefleisch gute 2cm dick, krosse, unterschiedlich gebräunte Panade. Das Fleisch unheimlich saftig. Hier brauchte man keine Soße, der Fleischsaft spritzte mir beim Probieren direkt in den Rachen. Richtig geil. Die Bratkartoffeln hatten ebenfalls eine gute Bräunung, es fehlte aber etwas an Salz. Aber gut, es standen genug Salz und Pfefferstreuer herum ….
Ausgezeichnet die Lendchen im Gorgonzolarahm/Soße.
Gleich beim Anschnitt merkte ich dass der Koch hier Großes vollbracht hat. Die Lendchen mit einer schönen Bräunung, leicht mach Butter schmeckend, im Innern leichtes rose, schön saftig, so muss Schwein gebraten sein. Die Gorgonzolasauce schmeckte überhaupt nicht erdrückend, es hob den feinen Schweinegeschmack noch hervor, passend dazu die gut frittierten Pommes, leider fehlte es ein wenig an Saz, aber gut, es standen ….
Fazit:
4,20 für ein 0,4er Bier sind keine Sonderangebote, dennoch fair und absolut angemessen. Es schmeckte fantastisch. Die Lendchen überragend gut gemacht, passend dazu die feine Gorgonzolasauce, werde ich bestimmt in Zukunft öfter essen, wenn ich es in unseren zahlreichen Restaurantbesuchen entdecke. Schnitzel ohne Fehl und Tadel, das passte alles sehr gut. Wir sprechen hier von gutbürgerlicher Küche, da macht es nichts dass ich hier und da mit dem Salzstreuer etwas nachhelfen muss, in der Sterneküche wäre das für mich ein NoGo. Empfehlung !!
In unserer Urlaubszeit haben wir oft keine Lust auf Experimente, gerne nehmen wir Empfehlungen von Freunden an und erinnern uns an Erlebtem in der Vergangenheit. An diesem warmen Donnerstag wollte meine Frau in die Rheingalerie im benachbarten Ludwigshafen. Ich suchte uns was im Vorfeld über eine bekannte App heraus. Ich erinnerte mich zudem an einen Besuch eines Eiscafes, wo es leckeres Mayerbrau gab und im Maffenbeier wird bekanntermaßen das Mayerbräu in etlichen Varianten ausgeschenkt, zudem bietet das Maffenbeier diverse Tagesgerichte/Mittagstischgerichte... mehr lesen
Der Maffenbeier | Gaststätte zur Jägerlust
Der Maffenbeier | Gaststätte zur Jägerlust€-€€€Biergarten, Gaststätte0621524249Rohrlachstr. 58, 67063 Ludwigshafen am Rhein
4.5 stars -
"Klasse Essen, klasse Bier, klasse Außenbereich - aufmerksamer und freundlicher Service !" DaueresserGK0712In unserer Urlaubszeit haben wir oft keine Lust auf Experimente, gerne nehmen wir Empfehlungen von Freunden an und erinnern uns an Erlebtem in der Vergangenheit. An diesem warmen Donnerstag wollte meine Frau in die Rheingalerie im benachbarten Ludwigshafen. Ich suchte uns was im Vorfeld über eine bekannte App heraus. Ich erinnerte mich zudem an einen Besuch eines Eiscafes, wo es leckeres Mayerbrau gab und im Maffenbeier wird bekanntermaßen das Mayerbräu in etlichen Varianten ausgeschenkt, zudem bietet das Maffenbeier diverse Tagesgerichte/Mittagstischgerichte
Das denkt sich wohl zur Zeit nicht nur unser Ehrenspielführer Uwe Seeler, denn sein geliebter HSV und Bundesliga-Dino muss heute gegen die Wolfsburg ran,verliert man gegen die Wölfe droht schon wieder die Relegation. Wir sind drei Tage in Hamburg, König der Löwen schauen und mal wieder ein richtig gutes Schnitzel essen, das hatten wir vor. Am letzten Abend zog es uns ins Hafen Diner des Hotel`s Hamburg, wo wir auch die ganze Zeit übernachteten.
Geworben werden mit organisch regionalen Hamburger Angus Rinder, allerdings weiß niemand welche Stücke vom Rind für die Beefscheiben genommen werden, auch die Speisekarte gibt nichts her. Dafür ist das Ambiente in sich stimmig. An der Seewartenstraße hat 2015 das Hafen Diner eröffnet. Nichts deutet mehr darauf hin, dass hier mal die Piano-Bar des Hotels stand. Stattdessen soll typisch amerikanische Leuchtschrift auch jüngeres Publikum anlocken, das bei Bedarf im ersten Stock Billard spielen oder gepflegt Cocktails schlürfen kann.
Die Bedienungen freundlich, es wird hingewiesen, dass die Burgerscheiben lediglich 120 Gramm haben, allerdings gibt es nur ein Burgerbrötchen, die von mir ungeliebten (Türken) Brioche Brötchen, hatten einen leicht süßlichen Touch, nicht so ganz mein Ding. Bestellt haben wir einen Snapple Lemon Tea, ein Glas Darjeeling Tee, ich hatte Lust auf ein Weizen, aber ganz ehrlich, 5,50 für ein Erdinger Weizen, da war mir mein hart verdientes Geld zu schade. Ich bin gern bereit einen Aufpreis zu zahlen, aber das ist too much.
Geteilt habe ich mit meiner Frau mir eine Portion Pommes (3,50), meine Frau meint aus frischen Kartoffeln, da teilweise die Kartoffelhaut noch dran war, ich bin mir unsicher, ich hab bei der Metro auch schon Industrie-Pommes gesehen, die ähnlich ausgesehen haben. Haben aber sehr gut geschmeckt. Außergewöhnlich. Die Saucen, wir entschieden uns für eine frisch aufgeschlagene Limonen-Mayonaise, sehr gut. Wie gesagt, die Bedienung die das Essen aufgenommen hat sehr freundlich und sympathisch, der Gegenpart dazu die, wo die Burger gebracht hat. Ihr fehlten deutlich die nötigen "Soft-Skills" - " hier, da ... die Chesseburger (friss oder stirb)". Burgerscheiben waren leicht medium gebraten, einigermaßen saftig, aber ohne Käsexplosionen im Mund ala Jamies Burger in Mannheim. Auch dem Beef fehlte es irgendwie an Fett und Gewürzen, etwas mehr Salz vielleicht und etwas mehr Fett ? Burgerbrötchen wie schon erwähnt knsuprig, ich mag aber normale Kaiserbrötchen/helle Weizenmehl-Weck einfach lieber (für die Veganer unter den Hamburger`n ;-) ein "no go", für mich als "Allesfresser" einfach das Beste)
Fazit:
Essen ist in Ordnung, das Ambiente spricht deutlich die Jüngeren an, aufgrund der hohen Getränkepreise werde ich wohl nicht mehr so oft kommen, wenn wir mal wieder in Hamburg sind zweite Bundesliga im Stadion schauen :-)
Das denkt sich wohl zur Zeit nicht nur unser Ehrenspielführer Uwe Seeler, denn sein geliebter HSV und Bundesliga-Dino muss heute gegen die Wolfsburg ran,verliert man gegen die Wölfe droht schon wieder die Relegation. Wir sind drei Tage in Hamburg, König der Löwen schauen und mal wieder ein richtig gutes Schnitzel essen, das hatten wir vor. Am letzten Abend zog es uns ins Hafen Diner des Hotel`s Hamburg, wo wir auch die ganze Zeit übernachteten.
Geworben werden mit organisch regionalen Hamburger Angus... mehr lesen
Hafen Diner · Hotel Hamburg
Hafen Diner · Hotel Hamburg€-€€€Schnellrestaurant, Bar040 3111370460Seewartenstraße 9, 20459 Hamburg
3.0 stars -
"Frische Hamburger für Hamburg" DaueresserGK0712Das denkt sich wohl zur Zeit nicht nur unser Ehrenspielführer Uwe Seeler, denn sein geliebter HSV und Bundesliga-Dino muss heute gegen die Wolfsburg ran,verliert man gegen die Wölfe droht schon wieder die Relegation. Wir sind drei Tage in Hamburg, König der Löwen schauen und mal wieder ein richtig gutes Schnitzel essen, das hatten wir vor. Am letzten Abend zog es uns ins Hafen Diner des Hotel`s Hamburg, wo wir auch die ganze Zeit übernachteten.
Geworben werden mit organisch regionalen Hamburger Angus
Geschrieben am 29.04.2017 2017-04-29| Aktualisiert am
29.04.2017
Vielleicht mag man den bekannten Michelin Stern auch gar nicht, könnte man sonst seinen Gästen derart ambitionierte französische Küche so dermaßen "günstig" anbieten ?? Schlägt man die zauberhafte Speisekarte auf, steht ein Satz auf der kleinen DIN5 Seite „Willkommen in unserem französisch angehauchten Restaurant, in dem wir versuchen Genuss-Philosophien in besonderer Art und Weise umzusetzen“. Hört sich gut an, auch, dass die Speisekarte im Karlbacher saisonbedingt alle sechs Wochen wechselt, das ganze rundet ein angebotenes Mittagsmenü inkl. Wein, Petit Four, Amouse Bouche und Kaffee für 32 Euro ab. Ich zeige im Büro das angebotene Mittagsmenü herum. „Zu abgehoben“ und „kann man das überhaupt essen ?“ die Kommentare, gut meine Arbeitskollegen geben sich meist mit Schnitzel mit Pommes und Bratwurst mit Kartoffelbrei aus der Kantine zufrieden.
Das wohl schönste Fachwerkhaus im Ort gehört seit Jahren dem Ehepaar Ruppert, die hier auch wohnen. Steht man vorne an der Ecke wirkt das pompöse Fachwerkhaus mit hübschem Erker, erbaut im 17. Jahrhundert, imposant. Imposant auch, dass es in Großkarlbach traditionelle Feste gibt. Dazu zählen das über die Region hinaus ausstrahlende Kändelgassenfest am letzten Juliwochenende, die Kerwe im September und der Weihnachtsmarkt.
Ein richtiges Fest war auch unser heutiges 3 Gang Mittagessen. Insgesamt sind wir jetzt zum dritten Mal hier und zum dritten Mal sitzen wir woanders. Heute im Art „Weinkeller“, neben uns ein großer Tisch schön eingedeckt, eine Baden-Württemberger Gruppe sollte eine Stunde später noch kommen. Beim ersten Besuch saßen wir im atrium-technisch gestalteten Innenhof, heute war es noch dafür eine Spur zu frisch, dennoch waren einige Tische eingedeckt. Eingedeckt war auch unser schöner zweier Tisch direkt an einem Spiegel. In Greifweite eine Schüssel mit diversen Weißweinen. Wir werden nach einem Aperitif gefragt, von dem etwas schüchtern wirkenden Kellner, allerdings ist er Franzose und einfach so. Sympathisch, aufmerksam und freundlich ohne aufdringlich zu wirken. Fragt man ihn nach passenden Weinen leuchten seine Augen. Er kennt den Weinkeller auswendig, kennt die einzelnen Jahrgänge und wie viel Sonnenstunden die einzelnen Weinhänge der diversen Weine in den jeweiligen Jahren abbekommen haben. Ein Profi eben, ich frage nach passenden Weinen zu den einzelnen ausgesuchten Gängen, ich könne ihm da vertrauen, er fragt nur ob ich lieblich-halbtrocken, trocken fruchtig, spritzig-süffig oder souverän ausgebaut bevorzuge.
Er erklärt man habe Weine von bekannten Winzern wie Siegrist, Muggler, Kuhn, Schneider, Klein, Bassermann Jordan, Knipser oder Christmann vorrätig. Gerne macht er mir auch geschlossene Flaschen auf, sofern ich den Wunsch danach habe. Mehr geht einfach nicht.
Wir bestellen unsere Menüs. Auswählen kann man von der Mittagskarte, drei Vorspeisen, drei Hauptgänge, drei Nachspeisen zusätzlich alternativ eine kleine Käseauswahl. Zusätzlich kann man heute noch einen lauwarmen Oktupussalat zur Vorspeise sowie einen lauwarmen Spargelsalat mit Crevetten, Oktopus und Freifang Jakobsmuschel wählen, der kleine Aufpreis von 6 Euro pro Gang fällt hier fast nicht ins Gewicht. Zum Mittagsmenü gibt es ein Wein 0,15 inklusive. Unser Kellner empfiehlt uns einen Cuvee von Muggler einen Weißburgunder-Chardonnay. Den nehmen wir auch zuerst. Das dazu gereichte Wasser (Peterstaler medium) ist optimal (leicht gekühlt) temperiert.
Wir bekommen einen Brotkorb mit dreierlei Brot hingestellt.
Dazu gibt es eine aufgeschlagene leicht gesalzene Butter sowie eine Dattel-Creme. Besonders das Brot mit der gold gelbenen Farbe hat es mir angetan,es schmeckte nach leicht nach Parmesan und leckerem Öl. Aber auch das Körnerbrot, sowie das frisch auf gebackene Weißbrot schmeckten ausgezeichnet. Brot wurde immer wieder aufgefüllt, so dass wir, geschuldet auch, dass ich als Abschluss Käse gewählt habe, während unserer knappen 2,5 stündigen Aufenthaltszeit immer was zu knabbern hatte. Besonderes Lob nochmal an den Service, weiter so.
Als Gruß aus der Küche /Amouse Bouche wurde uns eine aufgerollte Scheibe geräucherte Ente serviert.
Das Federvieh saß in einem saftigen Karottenstampf, dazu gab es noch weißer Tomaten/Orangen Schaum. Klasse !! Der erste Schluck des Weißburgunder-Chardonnay ging runter wie Öl, wir freuten uns auf den ersten Gang. Meine Frau bekam ihr Süppchen:
Eine Spargelschaumsuppe, mit einem Speck-Flan (Brot) als Einlage. Spargelschaumsuppe mit Einlage
Dazu gab es noch gerösteter Speck als Crunch. Die Spargelsuppe hatte eine ausgezeichnete leichte Säure und hob den Spargelgeschamck hervor, war ausgezeichnet abgebunden und abgeschmeckt, hier musste man nichts nachwürzen, auch hatte sie eine perfekte Temperatur und eine perfekte Konsistenz.
Mich lachten die Dreierlei-Lachs-Variation mit Avocado, Melone und Granatapfel am meisten an. Ich entschied mich dafür. Ich bin nicht der Fischexperte, aber jeder der drei Lachsarten/Sorten hatte einen anderen Geschmack. 3erlei Lachs mit Melone, Granatapfel und Avocado
Die milde Avocado und auch die fruchtige Melonenstückchen harmonierten da perfekt dazu. In der Mitte das Highlight. Eine Art Blini, das war so ein französischer Biskuit, locker fluffig und fast schon cremig, eingewickelt mit Lachs und Kresse. Hammer. Der Koch beindruckte mich mit dem ersten Gang dermaßen unheimlich, so viel diverse Geschmäcker und ein perfektes Gesamtbild mir aufzutischen.
Danach wurde wieder Brot und Butter aufgetischt, der Kellner kam mit 2 geschlossen Flaschen Rotwein. Einer war von Kuhn und einer von Muggler. Er empfahl mir zu den Rinderschmorbäckchen den Muggler Merlot, ein 2014er Jahrgang, der 2013er Jahrgang wäre wohl zu dominant zum Rind, hätte er aber auch da.
Ich nahm die Empfehlung an. Der erste Schluck erinnerte mich an einen Kirschbaum, richtig fruchtig und dennoch edel am Gaumen (zu diesem Zeitpunt hatte ich etwas Angst, dass dieser Wein allein um die 15 Euro kostete, denn er wurde großzüig, fast schon ein Viertel eingeschenkt). Dazu servierte man mir in einem modernen Teller die geschmorten Rinderbäckchen, Geschmorte Rinderbäckchen in Rotweinjus
auf einem geschmorten Gemüsepüree und einer edlen Rotweinjus. In einer separaten Tasse servierte man mir selbst hergestellte Bandnudeln, diese wurden leicht in Butter und wenigen Kräutern geschwenkt. Die Rinderbäcken zerfielen auf der Zunge, aber ich hatte mir so kleine halbrunde Bäckchen vorgestellt, es waren dann am Ende glattgezogene Scheibchen mit einer Dicke von ca 1- 2 cm. Dennoch waren sie innen noch leicht rosa (wie geht das ?). Schmeckte mir ganz ausgezeichnet.
Ausgezeichnet auch der Hauptgang meiner Frau. Große Seeteufel Medaillons, Seeteufel
auf einem Artischocken-Ragout mit einem Parmesanpüree (separat) serviert. Der Seeteufel wunderbar aromatisch, glasig und auch groß portioniert. Da lag bestimmt 200-250 Gramm Seeteufel auf dem Teller. Das Gemüse dazu perfekt, auch das Parmesan-Püree schmeckte ganz fantastisch.
Wieder kam der Kellner an den Tisch und fragte nach, ob er mir einen Knipser Spätburgunder aufmachen könnte, Jahrgang 2013, er würde dem gereiften Mönchshof-Käse und dem französischen Ziegenkäse genug Platz zur Aroma Entfaltung geben, zu diesem Zeitpunkt fast schon gut angeheitert sagte ich zu. Wieder wurden fast 0,2 Knipser Rotwein eingeschenkt. Käse und Süßes
Auf einem edlen Holzbrett kamen dann diverse Käsesorten, dazu gab es Früchtebrot sowie nochmal ein Korb voll mit Weißbrot. Als Käsebegleitung gab es einmal eine Art Pflaumenmarmelade sowie Quitten-Ingwer Marmelade. Egal welche Kombination, mir hat alles wunderbar geschmeckt.
Meine Frau bekam zeitgleich ihre französische Dessertvariation serviert.
Eine Art Granatsplitter, dazu eine Tarte mit einer Art Creme-Brülee Füllung, noch ein kleines Stück Küchen mit einer Aprikosenfüllung sowie einer Art halbgefrorenes Nusseis mit einer Art Souffle in einem separaten Gefäß. Alle Dessert hatten unterschiedliche Temperaturen und Garzustände. Fluffig, cremig etc.
Zum Abschluß servierte man uns noch jeweils 2 starke Espresso sowie Petit Four. An einem Holzstäbchen frisch auf gebackener Kuchen, das ganze eingelegt in lauwarmer Vanillesauce.
Fazit:
Erleichterung als ich die Piratenschatzkammer bekam, in der lag die Rechnung. Für die Weinreise wurden mir 2x 4,50 extra berechnet, dazu zwei Mal das Mittagsmenü inkl. Amouse/Bouche und Petit Four, so dass wir zu zweit keine 80 Euro als Gesamtbetrag hatten. Ich hatte schon mit Kosten für ein großes Playmobil Piratenschiff gerechnet, was wir auch ohne zu Zögern bezahlt hätten, denn das ganze was wir heute erlebt haben müsste eigentlich schon dreistellig kosten. Das war es definitiv wert, so viel zahlen wir im Marlys oder im Dobler auch immer und das ganze hier im Karlbacher war auf gleichem hohen Niveau. Dementsprechend hoch war das Trinkgeld. Wir kommen wieder !!
Vielleicht mag man den bekannten Michelin Stern auch gar nicht, könnte man sonst seinen Gästen derart ambitionierte französische Küche so dermaßen "günstig" anbieten ?? Schlägt man die zauberhafte Speisekarte auf, steht ein Satz auf der kleinen DIN5 Seite „Willkommen in unserem französisch angehauchten Restaurant, in dem wir versuchen Genuss-Philosophien in besonderer Art und Weise umzusetzen“. Hört sich gut an, auch, dass die Speisekarte im Karlbacher saisonbedingt alle sechs Wochen wechselt, das ganze rundet ein angebotenes Mittagsmenü inkl. Wein, Petit Four,... mehr lesen
karlbacher restaurant | christian rubert
karlbacher restaurant | christian rubert€-€€€Restaurant, Weinstube, Catering062383737Hauptstraße 57, 67229 Großkarlbach
5.0 stars -
"Anspruchsvolle, mediterran-französische Gourmetküche, interpretiert von Spitzenkoch Christian Rubert !! Wann kommt der erste Stern ?" DaueresserGK0712Vielleicht mag man den bekannten Michelin Stern auch gar nicht, könnte man sonst seinen Gästen derart ambitionierte französische Küche so dermaßen "günstig" anbieten ?? Schlägt man die zauberhafte Speisekarte auf, steht ein Satz auf der kleinen DIN5 Seite „Willkommen in unserem französisch angehauchten Restaurant, in dem wir versuchen Genuss-Philosophien in besonderer Art und Weise umzusetzen“. Hört sich gut an, auch, dass die Speisekarte im Karlbacher saisonbedingt alle sechs Wochen wechselt, das ganze rundet ein angebotenes Mittagsmenü inkl. Wein, Petit Four,
Besucht am 15.04.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 42 EUR
Aromatisch, farbenfroh, würzig bis scharf und vielfältig – so lässt sich die indische Küche am besten beschreiben. Aber mit der indischen Küche bzw den indischen Restaurants in Mannheim haben wir gemischte (von gut bis hin zu massiv schlecht) Erfahrungen erlebt, umso mehr waren wir auf den heutigen Besuch gespannt.
In Mannheim ist kulinarisch was los. Immer wieder entdecken meine Frau und ich Neueröffnungen, Betreiberwechsel oder einfache Wiedereröffnungen. Das Taj Tandori in R7 ist nach einem kurzzeitigen griechischen Versuch, jetzt der zweite Anlauf die ehemaligen Räumlichkeiten des italienischen Nobel-Restaurants „Da Gianni“ effektiv zu nutzen. Anstatt Mannheimer Freiflug Taube mit lauwarmer Minzfüllung im ehemals mit einem Michelin Stern ausgezeichneten italienischen Sterne-Restaurant gibt es nun Lamm, Hühnchen, Lachs und diverse vegetarische Speise. Das Ganze in gepflegtem, geradezu spektakulären Ambiente. Wir haben schon ein paar Mal von draußen die Inneneinrichtung begutachten können, edle weiße Stofftischdecken, viele Brauntöne, sehr großzügige Platzabstände, edles Geschirr und zu einem Türmchen jeweils gerollte Stoffservietten stimmten uns im Vorfeld schon mal positiv ein.
Wir fahren heute mal wieder mit der Straßenbahn Richtung City, steigen an der Abendakademie R3 aus und laufen Richtung R7 innerhalb der R-Quadrate. Wir laufen vorbei an R6, hier wurden Reste der Mannheimer Festung gefunden, anstatt das zu Restaurieren hat die Stadt Mannheim eine ganze andere Idee, einfach zuschütten – was soll`s :-( (wieder kein Sternemoment der Stadt) und kommen in R7 an. Einen Teil des Quadrats R 7 nimmt der Lamey-Garten ein. In diesem Quadrat errichteten die Mannheimer Architekten Ferdinand und Heinrich Mündel in den Jahren 1955 bis 1957 im Auftrag es Spar-und Bauverein Mannheim ein Wohnhochhaus.
„Das Wohlbefinden unserer Gäste liegt uns vor allem am Herzen. In der Hektik der Großstadt wollen wir eine kleine Oase des Genusses und der Entspannung bieten.“
Steht auf der gelungenen Homepgae, hier erfahren wir auch, dass es neben der Lokalität in Mannheim ein weiteres Restaurant in Baden Baden gibt. Wir treten die Glastüre
ein und werden gleich freundlich, mit der indisch typischen Schüchternheit begrüßt. Der erste Eindruck: bombastisch. Vereinzelte Tische stehen im vorderen Raum, alles wirkt aufeinander abgestimmt, im Hintergrund kommt Panflötenmusik aus unsichtbaren Lautsprechern.
dieser ist eingedeckt mit edlem Geschirr, Wassergläser, Stoffservietten. Hier muss man sich wohl fühlen. Nachdem wir Platz genommen hatten, kam der zweite Kellner, begrüßte uns nochmals sehr höflich und gibt uns jeweils Speisekarte und Getränkekarte. Die Speisekarte liest sich hervorragend, sie ist keineswegs überladen und auf das Nötigste reduziert.
Eine Seite mit Vorspeisen, dazu eine Seite mit Fleischgerichten, hier hat man die Wahl zwischen Huhn und Lamm, einige Speisen mit Lachs und zahlreiche und in sich gut anhörende vegetarischen Gerichte. Da wir uns schon im Vorfeld für zwei Mittagstischgerichte entschieden haben, aber dennoch eine etwas größere Bandbreite der Küche kennenlernen möchten, ordern wir zusätzlich eine Vorspeise.
Zu trinken sollte es eine kleine Cola Light, sowie ein Hefe vom Fass ein. Es stellte sich als ein Hefe von der Benediktiner Weißbräu GmbH heraus, Nicht nur Hefekenner schätzen den Genuss des Edel Hefe Getränkes. Nicht umsonst leben, arbeiten, beten und brauen die Benediktiner Mönche in knapp 900 Meter hohen Bergluft des Klosters Ettal nach jahrhundertealter Tradition. Es sollte daher nicht bei einem Hefebierchen bleiben.
Als Vorspeise ordern wir die Onion Rings. Zwiebelringe ausgebacken in speziell gewürztem Kichererbsenteig. Beim Essen stellten wir fest das man hier mit zweierlei Panierung arbeitet, einmal eine fast neutrale Panierung mit hellem Teig, dazu ein gewürzter Kichererbsenteig.
Die Onion Rings waren bisher die besten die ich jemals in einem Restaurant gegessen habe und nicht zu vergleichen mit den Schnell-Frittier-Onionringe vom Burger King. Dazu gab es eine erfrischende Kräuter-Minzsauce. Passte sehr gut dazu.
Von der Mittagskarte wählte meine Frau Chicken Madras (9,50),
Dazu wählten wir als zusätzliche Beilage das Naan-Brot welches wir beide gut finden, aber so ein gutes Brot wie hier, haben wir noch nicht erleben dürfen. Das Naan Brot hatte eine flache, fladenartige Form, die man wohl vor dem Backen noch etwas in die Länge gezogen hat. Der innere Teil flach, während der äußere Rand etwas dicker war.
Das Chicken Madras Gericht meiner Frau schmeckte aromatisch und würzig, für meine Frau etwas zu würzig. Nach der Hälfte der Portion orderte sie einen Mango Lassi. In der Speisekarte stand drin, bei der Bestellung bitte mild, mittelscharf oder scharf angeben. Da wir nichts angaben, hatte der Koch wohl mittel geschärft. Die Sauce des Madras Gerichtes aber geschmacklich 1a, dazu gab es lockeren Reis. Das Madras Gericht und der Reis wurden auf einer Warmhalteplatte serviert, mein Tandori Gericht nicht.
Es brutzelte die ersten 10 Minuten am Tisch dermaßen nach, dass das hier nicht von Nöten war. Von Nöten sind aber heute 5 Sterne beim Essen: Ich bin normalerweise kein Freund von Federvieh, aber ich kann mich an einen Inder erinnern, bei dem ich mal vor gefühlt 20 Jahren in Berlin war – wie damals in Berlin(west) hat mir dieses Tandori Hühnchen genauso außerordentlich gut geschmeckt. In der Speisekarte wird erklärt, nach einer 24-stündigen Marinade am Spieß im Tandoor gegart, schmeckt das Hühnchenfleisch unglaublich saftig, zart und aromatisch. So war es dann auch. Hammer !! Dazu servierte man mir eine perfekte Minzsauce, die passte wie die bekannte Faust aufs Auge.
Die Portionen waren etwas kleiner, dafür aber von ausgezeichneter Qualität und ausgezeichneter Zubereitung. Bei Preis-Leistung daher eine 4,5.
Fazit:
Indien ist das Land der Vegetarier. Eine Ausnahme bildet jedoch der Norden Indiens, hier gibt es deftige Fleischgerichte, meist mit Lammfleisch, Ziege oder Huhn. Eines der bekanntesten Gerichte ist das Tandoori-Hähnchen, das traditionell im Tandor, einem Lehmofen, zubereitet wird. Das kann man jetzt auch in Mannheim erleben, das ganze in außerordentlich gutem Ambiente und erstklassigem Service. Empfehlung !!
Aromatisch, farbenfroh, würzig bis scharf und vielfältig – so lässt sich die indische Küche am besten beschreiben. Aber mit der indischen Küche bzw den indischen Restaurants in Mannheim haben wir gemischte (von gut bis hin zu massiv schlecht) Erfahrungen erlebt, umso mehr waren wir auf den heutigen Besuch gespannt.
In Mannheim ist kulinarisch was los. Immer wieder entdecken meine Frau und ich Neueröffnungen, Betreiberwechsel oder einfache Wiedereröffnungen. Das Taj Tandori in R7 ist nach einem kurzzeitigen griechischen Versuch, jetzt der zweite... mehr lesen
Restaurant Taj Tandoori
Restaurant Taj Tandoori€-€€€Restaurant062118148611R7, 34, 68161 Mannheim
4.5 stars -
"Der angebotene Mittagstisch zum Kennenlernen perfekt, demnächst werden wir abends kommen – die Küche hat uns überzeugt !!" DaueresserGK0712Aromatisch, farbenfroh, würzig bis scharf und vielfältig – so lässt sich die indische Küche am besten beschreiben. Aber mit der indischen Küche bzw den indischen Restaurants in Mannheim haben wir gemischte (von gut bis hin zu massiv schlecht) Erfahrungen erlebt, umso mehr waren wir auf den heutigen Besuch gespannt.
In Mannheim ist kulinarisch was los. Immer wieder entdecken meine Frau und ich Neueröffnungen, Betreiberwechsel oder einfache Wiedereröffnungen. Das Taj Tandori in R7 ist nach einem kurzzeitigen griechischen Versuch, jetzt der zweite
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Nach den Start um 14 Uhr geht es nicht wie sonst über die Planken (wegen Bauarbeiten gesperrt), sondern vorbei am Paradeplatz weiter in die Kunststraße, auf den Kaiserring, ehe der Demo-Zug gegen 17:30 Uhr auf der Bismarckstraße in Höhe des Mannheimer Schlosses endet. Die Abschlussparty daher dieses Jahr (mal wieder) in den Gebüschen des Mannheimer Schlosses, bravo, da haben die Veranstalter von der Mannheimer Stadt aber wahrlich dazu gelernt, ich erinnere mich noch an den letztjährigen Zeitungsbericht, wo ehrenamtliche Helfer mit Koks und Amphetaminen verschmierte kleine Einweg-Spiegel und massig Verhüterli aus den Büschen des Mannheimer Schlosses gefischt haben.
Wir lernen auch jeden Tag dazu, deshalb fahren wir wie anfangs erwähnt, wieder über die Sandhofener Brücke auf die andere Rheinseite. Gefühlt saniert die Stadt da schon seit zig Jahren die Brücke, egal ob Samstag, Sonntag oder unter der Woche Rückstau von mehreren Kilometern sind keine Seltenheit, schön auch dass die Bauarbeiter in 3 Schichten voll durcharbeiten, um die Staus so klein wie möglich zu halten. Egal wann, so auch heute, keine Bauarbeiter zu sehen. Das ist schon sensationell.
Sensationell auch dass wir in Worms bei Dimitras unserer Flitzer direkt vor der Tür parken können,
als wir die Adresse in unser Navigierungsding eingegeben haben, kommen gleich vier Rückfahrt-Alternativen, da erkennt man gleich wieder, dass wir einen Franzosen haben (warum hat ein französischer Panzer fünf Gänge ? - ein Vorwärts – und vier Rückwartsgänge :-) ) Reserviert haben wir nicht, wir hatten Glück, in dem doch recht kleinen Lokal waren noch vier eng zusammen gestellte Zweier-Tische frei. Allerdings waren auch 15 Minuten diese Tische voll besetzt, alle fünf Minuten kamen Familien, einzelne Wormser, dann eine Asiatische Touristengruppe, alle wollten sie heute ins Dimitra, leider musste unser Gastgeber die meisten mit einem sympathischen Lächeln wieder hinaus begleiten. Der Laden läuft und das hat seine Gründe:
Knapp 60 Google Bewertungen, fast keine negativen dabei. Fast alle sind voll des Lobes über die Küchenleistung und dem Service. Wo wir schon beim einzig negativen wären, knapp 40 Gäste saßen heute im Lokal, ich sag mal 45 Quadratmeter, viele Tische und die Sauberkeit lässt zu Wünschen übrig. Auf den Tischen standen Getränke und Eiskarte, auf der waren so eine zwei mm dicke Fettschicht (zumindest bei uns), auch die Pfeffer und Salzstreuer erinnerten mehr an Europa-Park als ein gepflegtes Restaurant, daher Punktabzug bei Sauberkeit.
Die Karte liest sich gut, auch wenn auf den ersten Blick es zu viel Auswahl gibt. Spieße in etlichen Variationen, Ochsenfetzen, Ochsensteaks, Rumpsteaks vom argentinischen Rind, Viel Meereszeugs, diverse Pfännchen und Grillteller. Zudem gibt es an Werktagen und auch an den Samstagen eine Mittagskarte. Die Preise auf den ersten Blick fair und bezahlbar.
Zu trinken wählte meine Frau ein stilles Wasser, ich entschied mich für ein Viertel vom griechischen Nousa. Meine Frau nimmt „von Hand mehlierte Calamari, mit Zitronemayo, Zitrone und mit Quark gefüllte Ofenkartoffel," dazu gibt es einen grünen Beilagensalat für 9,50. Ich entschied mich für das Gyros Pfännchen Spezial, mit Metaxasauce und leichtem Käse gratiniert, dazu gab es Pommes und einen normalen deutsch-griechischem Beilagensalat (8,90), als Vorspeise nehmen wir einmal die gegrillten Peperoni mit frischem Knoblauch und Baguette-Brot (4,50).
Schön, das stille Wasser kommt in einer verschlossenen Flasche, mein Wein wird vor meinen Augen eingeschenkt. Danach kamen dann schon zügig die gegrillten Peperoni. Diese hatten schöne Grillaromen, waren schön saftig und hatten ordentlich Feuer. Die frische Knoblauch hat hervorragend gepasst, die Peperoni in Essig/Öl, so wie man das kennt von den Griechen. Das Baguette Brot ebenfalls vom Grill, frisch und schön knusprig.
Die in Mehl gewendetn Tintenfische/Calamari waren butterweich und super saftig.Hervorragend auch die Ofenkartoffel.Normal kennt man das, die Kartoffeln werden in reichlich Wasser gekocht und schmecken dementsprechend wässrig, nicht so bei Dimitra. Schöner Kartoffelgeschmack, gefüllt mit Tsatsiki/Quark. Erwähnenswert, dass alle Fisch/Meresfrüchte Esser einen ausschließlich grünen Beilagensalat bekommen, die Fleischesser einen gemischten. Ich hatte Kraut-, Karotten-, Gurken- und Blattsalat. Das Dressing bei den Karotten schön orange, bei den Gurken eine leichte Saure Sahne mit Dill Soße. Der Krautsalat und der Blattsalat mit Öl und etwas Essig angemacht.
Ausgezeichnet mein Gyros. Das Gyros vom Drehspieß Mund fein geschnitten, knusprig, auf Nachfrage vom Kamm – ist eigentlich das Gleiche Stück wie vom Nacken, wird das Fleisch beim Schlachter frisch abgeschnitten spricht man von Nacken, liegt es in der Kammer zum „Behandeln“ spricht man anschließend vom Kamm, warum auch immer.
Die Metaxasauce hatte ordentlich Metaxa gesehen, auch war das Pfännchen mit etwas Käse gratiniert, nicht zu viel, dass alles erdrückt wird, sondern nur ganz wenig Käse, hat hervorragend geschmeckt.
Fazit:
Angenehm gesättigt verließen wir dann das Dimitra und schlenderten anschließend noch etwas durch die Innenstadt. Neben dem Akropolis gibt es jetzt auch noch einen zweiten guten Griechen in Worms, das freut uns. Empfehlung !!