"Ohne Heu kann das beste Pferd nicht furzen!"
Geschrieben am 13.08.2024 2024-08-13 | Aktualisiert am 14.08.2024
Bud & Terence
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Restaurant
0721855653
Griesbachstraße 2, 76185 Karlsruhe
"Wer auf ehrlich gewokte Thaiküche steht, dem sei dieses Lokal schärfstens empfohlen"
Geschrieben am 22.07.2024 2024-07-22 | Aktualisiert am 22.07.2024
Restaurant Soong Hau
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Restaurant
072193385334
Wilhelmstraße 17, 76137 Karlsruhe
"Gefällige Mittagsrast beim currykochenden Teigtaschen-Vietnamesen"
Geschrieben am 18.07.2024 2024-07-18 | Aktualisiert am 18.07.2024
Viet Aroma Restaurant
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Restaurant
072147002287
Gottesauer Straße 19, 76131 Karlsruhe
"Wenn Roberta und Marko zu Tisch bitten, dann tun sie das mit ganz viel Amore!"
Geschrieben am 15.07.2024 2024-07-15 | Aktualisiert am 15.07.2024
Ristorante A Tavola!
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Restaurant
015231417360
Goethestraße 23, 76135 Karlsruhe
"Anders unterm Turmberg: Mit Bento, Bun und Pho-parazzo!"
Geschrieben am 24.06.2024 2024-06-24 | Aktualisiert am 25.06.2024
Tawa Yama - Easy
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Loungebar, Sternerestaurant
07219098950
Amalienbadstr. 41b - Bau B, 76227 Karlsruhe
"Cafe- Deli"
Geschrieben am 23.04.2024 2024-04-23
LUUC | Café · Deli · Wein
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Bistro, Cafe
072115117864
Sophienstr. 112, 76135 Karlsruhe
"Sehr fein!"
Geschrieben am 18.02.2024 2024-02-18 | Aktualisiert am 18.02.2024
Restaurant Tawa Yama | Fine
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Restaurant, Sternerestaurant
07219098950
Amalienbadstr. 41b - Bau B, 76227 Karlsruhe
"Tawa Yummy"
Geschrieben am 27.01.2024 2024-01-27 | Aktualisiert am 27.01.2024
Tawa Yama - Easy
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Loungebar, Sternerestaurant
07219098950
Amalienbadstr. 41b - Bau B, 76227 Karlsruhe
"Über zwei wundervolle Abende im (nicht mehr ganz so) neuen Karlsruher Vorzeigebistro..."
Geschrieben am 06.01.2024 2024-01-06 | Aktualisiert am 07.01.2024
Bistro Margarete
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Restaurant, Bistro
072140244773
Scheffelstraße 55, 76135 Karlsruhe
"Kulinarisch gesehen leuchtet hier nur das Burghofbier so richtig hell!"
Geschrieben am 18.12.2023 2023-12-18 | Aktualisiert am 18.12.2023
Gasthof Hoepfner Burghof
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Restaurant, Hausbrauerei, Biergarten
0721622644
Haid-und-Neu-Straße 18, 76131 Karlsruhe
"Modern oder traditionell – hier findet jeder was"
Geschrieben am 02.10.2023 2023-10-02 | Aktualisiert am 02.10.2023
Restaurant Mai Garden
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Restaurant
072195965378
Herrenstr. 23, 76133 Karlsruhe
"Bei diesem farbenfrohen „Hanoier Allerlei“ stimmten auch die Ra(h)menbedingungen"
Geschrieben am 24.09.2023 2023-09-24 | Aktualisiert am 24.09.2023
Restaurant Mai Garden
€-€€€
Restaurant
072195965378
Herrenstr. 23, 76133 Karlsruhe
"Enttäuschte Liebe"
Geschrieben am 20.09.2023 2023-09-20 | Aktualisiert am 21.09.2023
Yangda | Chinesische Küche
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Restaurant, Biergarten, Gaststätte
0721881231
Ettlinger Allee 7, 76199 Karlsruhe
"Den Wespen hat’s geschmeckt, uns nur zum Teil"
Geschrieben am 16.09.2023 2023-09-16 | Aktualisiert am 16.09.2023
Gasthof Hoepfner Burghof
€-€€€
Restaurant, Hausbrauerei, Biergarten
0721622644
Haid-und-Neu-Straße 18, 76131 Karlsruhe
"PLV-Alarm in der kulinarischen Tempo-30-Zone einer serviceschwachen System-Gastro!"
Geschrieben am 15.08.2023 2023-08-15
Purino Karlsruhe Mühlburger Tor
€-€€€
Restaurant
072196310217
Kaiserallee 3, 76133 Karlsruhe
"Ade, Bootshaus! – Salli, Wirtshaus!"
Geschrieben am 05.04.2023 2023-04-05 | Aktualisiert am 06.04.2023
Kühners Wirtshaus
€-€€€
Restaurant, Wirtshaus
0721572657
Rastatter Straße 23, 76199 Karlsruhe
"Alles im Ramen"
Geschrieben am 09.03.2023 2023-03-09 | Aktualisiert am 09.03.2023
Min Ramen Bar
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Restaurant
072114597578
Waldstraße 19, 76133 Karlsruhe
"Stehst du auf matschige Buns und siehst nur Rot-Weiß – dann bist du goldrichtig bei diesen fünf Guys!"
Geschrieben am 08.03.2023 2023-03-08 | Aktualisiert am 08.03.2023
Five Guys
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Schnellrestaurant
072120440616
Kaiserstraße 215, 76133 Karlsruhe
"Alternative Location für Cocktails, Drinks und Kaffee"
Geschrieben am 01.03.2023 2023-03-01 | Aktualisiert am 01.03.2023
Café Electric Eel
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Bar, Cafe
072166992906
Werderstr. 35, 76137 Karlsruhe
"Leckeres griechisches Essen mit schönem Außenbereich!"
Geschrieben am 01.03.2023 2023-03-01
Panorama
€-€€€
Restaurant, Take Away
072168078539
Kantstraße 12, 76137 Karlsruhe


Eine tolle Thaiküche würde man von außen nicht unbedingt vermuten...
Wirtshausatmo wie vor 40 Jahren
Gemischte Vorspeisenplatte für zwei hungrige Personen
Das war nicht alles Fett, was glänzte...
Ente gut - alles gut!
Das "Gai Phat Gra-Pau" als Tellerportion mit Reis
Von außen eher unscheinbar...
Viel Holz, wenig Sitzkomfort
Blick zur alkoholbeladenen Theke
Styropor-Chips zum Klemmbrett
Zwei Vorspeisen aus dem Fettbad
Knusprige Nem mit Teriyaki-Verzierung
Die Nem im Detail
Ach diese Dumplings....
Frittierte Gyoza mit Huhn-Gemüse-Füllung
Chicken Curry von der Mittagskarte
Salat in Currysauce...muss das sein?
Hier gehts "zu Tisch!"
Blick zur Spezialitäten-Theke
Ehrlich - süffig - badisch!
Caprese von "die Buffel"
Das volle Gourmet-Brett vorweg
Charcuterie vom Feinsten
Prosciutto Crudo Riserva neben eingelegten Artischocken und Zucchini
Tagliere Gourmet (linker Rand) mit Käseschwerpunkt
In Amarone gereifter Kuhmilchkäse und Mortadella aus Bologna
Tortellini di Valeggio in Salbei-Butter
Lasagne alla Bolognese wie sie sein soll!
Leckerschmecker-Nudelblätter!
Nicht nur Großmutters Lieblingskuchen
Beeindruckendes Tiramisu
Caffè americano per il Presidente
Den namensgebenden Hausberg immer fest im Blick
Hängendes Grün mit raumteilender Funktion
Ein Hauch von Asia-Kantine
Innenansicht vom "Easy"
Durch die Schrankwand ins Glück...bzw. Fine
Der Eingang war gut beschildert
Da schmeckt das Flaschenbier doch gleich viel besser!
Bao-Bun mit Bauch
Daenerys-Targaryen-Gedächtnis-Snack
Tawa-yamisches Burger-Gedeck
Der Bento Box Burger (ohne Bento Box)
Pho (ohne Caccia)...
Ach diese Mochis....

























Blick auf Durlachs Fuji
Durch die Schrankwand geht's ins Sternerestaurant
Die Tiefe des Raumes
Nicht vergessen: Nach der Arbeit ist vor der Arbeit!
Dracheneier
Sieht nur so aus wie ein Bonsai-Döner
Burger Schranke
Phorher
Nachher
Da geht's rein!
Das Brünnlein im Hof trug zur entspannten Atmosphäre bei
Lässige Sommerbar in einem lauschigen Karlsruher Innenhof
Je später der Abend, desto lauschiger der Innenhof
Hier lässt es sich im Sommer gut aushalten...
Erste Durstlöscher
Weißweincuvée vom Waldkirch - eine sichere Bank!
Mit Dillöl verfeinerter Gurkensalat in flüssiger Form
Ein Knusperbrot der Extraklasse
Bretonische Salzbutter
Rindertatar mit Pfifferlingssalat und Wildkräutern
Klassisch, köstlich, senfig! Das famose Rindertatar
Pfifferlinge von Format
Pfifferlingschaumsüppchen mit ordentlicher Pilzeinlage
Ein stattliches Panierstück!
Cordon-Bleu vom Landschwein mit Pommes, Gurkensalat und Preiselbeeren
Bäckchen vom Kalb mit Erdapfelpü
Cremiges Püree sucht zartes Bäckchen zwecks hausmannsköstlicher Vermählung
Mit Madeirajus noch besser!
Für Omas Käsekuchen war noch ein wenig Platz im Magen
Urbaner Bistrochic in trendigem "Dark"
Schickes Ambiente

Manchmal muss es ein Chardonnay vom Mosbacher sein
Echte, abgeflämmte Saiblingskunst!
Toller Fischgang - optisch und gustatorisch!
Rumpsteak auf badisch...
Kalbsrücken in "symbadisch"...
Ein perfektes "Medium"...
Margarete by night
War gut was los im Bistro
Bei der Auslastung scheint das Konzept des Lokals aufzugehen
"Eine feste Burg ist unser Hof!" (frei nach M. Luther)
Relaxte Abendstimmung im Biergarten
Das wirklich exzellente Burghof-Helle
In dem Fall dann doch lieber Bier als Gulasch!
Sicher ein beliebter Hauptgang in jeder AFD-Kantine...
Badischer Flammkuchen
Fast von allem zu viel...






Außenansicht
Der Gastraum machte einen gediegenen Eindruck
Platz hatten wir genug...
Mit Blick in die Küche
Kunstvoll arrangierte Heimatgeschichte an der Wand
Gastraum mit Mut zur klaren Linie
Es grünt so grün der "Sapa Garden"
My Quang Dau Phu - mit Erdnüssen und Sesamchip
Tofu auf Reisbandnudeln mit Spiegelei...why not?
Mein farbenfrohes "Pho Tron Thap Cam"
Entrecôte-Streifen, Maishähnchenstücke und Garnelen auf Reisbandnudeln in Curry-Sauce
Eine der Garnelen im Detail
Blick nach drinnen
Blick nach draußen durch die Phalänopsen
Man kann ja wenigstens mal gucken.
CO2 nur rechts
Aber die Zwiebeln...!
Ente an Ketchup
Bierburg
Burgtor, aber zu
Industriespürnasen
Dritter Versuch
Schattenwirtschaft
Laubenpieper
Sich wundernder Hund
Auch für Nichtradler
Bereits angetrunken
Wiener Art
Schwein muss man haben
Zähes Gulasch
Hmm...wir waren gespannt!
Außenansicht (by night)
Fabrik-Charme mit Stil
Der Gastraum im wertigen Industrial-Look
Die technische Ausstattung am Empfang beeindruckte...
Thunfischcrème-Stulle alias Bruschetta-Tonnato
Das Knoblauchbrot
Meine noch nicht umgerührte Tomatensuppe
Heiligs Sahnebröckle!
Insalata "Grande" mit gebratenen Rinderstreifen
Taglierini alla Carbonara
Pizza "Gamberetti" mit Thunfisch, Shrimps und Peperoni (statt Oliven)
Statt Pizzapalaver gab's Pizza "Parlare" (mit Kochschinken und Champignons)
Manchmal hilft nur noch Bier aus großen Gläsern!
Der alkoholfreie Virgin Ginger Mojito
Leute, Leute...sowas geht gar nicht!!
Waldarbeiterplatte vom Schweinenacken
Beilagensalat mit feinem Honig-Senf-Dressing
Knusprig, dünn geklopft und gut gewürzt!
Das Schnitzel vom Jäger












Von außen modern verglastes "Hui"
Innen herrschte sterile Funktionalität gepaart mit teils maßloser Refill-Mentalität
Links sitzt einer von five guys an diesem späten Vormittag
Blick zur Bestelltheke
Man beachte die Knautschreste am Bun nach dem Entfernen der Alufolie
Mein Bacon-Cheeseburger
Tüten statt Tabletts - nur die Five Guys wissen wahrscheinlich wieso...











Ich zähle zwar nicht zu seinen größten Verehrern, brauchte aber dennoch an jenem Donnerstag Ende Februar ein wenig Futter zum Lunch, um die nachmittägliche Schulveranstaltung (Arbeitsgemeinschaft „Klettern“) in der nicht weit entfernten Kletterhalle „The Rock“ gut über die Wände zu bringen. Da lag ein Besuch in dem etwas skurril anmutenden Spencer-Hill-Schuppen praktisch auf dem Weg.
Rudine und Sayer Farik, die im August 2023 den früheren „Hoepfner-Treff“ in der Griesbachstraße 2 im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel übernommen haben, sind anscheinend große Fans der beiden wort- und schlaggewaltigen Western-Komödianten, das lässt bereits der Name des Lokals vermuten. Im urig-rustikal eingerichteten Gastraum wird mit großformatigen Bildern, Blechschildern und Filmplakaten an die beiden Namensgeber erinnert.
Zum gemütlichen Saloon-Ambiente passen auch die derben Holzmöbel, denen man ihr Alter tatsächlich auch ansieht. Aber auch das gehört wohl zum Konzept dieser auf deutsche und mediterrane Gerichte ausgelegten Gastro-Kneipe, in deren Räumlichkeiten seit Ende des Zweiten Weltkriegs der wohl am „beschden“ gebraute Gerstensaft der Fächerstadt, das selbst bei Pfälzern sehr hoch im Kurs stehende Hoepfner Bier, unters badische Volk gebracht wird.
Ich selbst war im „Hoepfner Treff“ bereits in den 80er Jahren ein paar Mal zur Mittagszeit zu Gast. Mein Vater leitete damals gleich nebenan das technische Außenbüro der Klöckner-Moeller GmbH in Karlsruhe, einem zu jener Zeit nicht nur deutschlandweit sehr bekannten Unternehmen im Bereich Schaltanlagen und Automatisierungstechnik. Hier durfte ich als 14-Jähriger im Lager und in der Werkstatt meine ersten Erfahrungen mit der anstrengenden Arbeitswelt sammeln. Und mich ab und zu in der Mittagspause mit den Kollegen im benachbarten Biergarten an einem Kaltgetränk erfreuen.
Zeitreise beendet. Ca. 35 Jahre später sitze ich beim gut besuchten Nachfolger und versuche das triste Februar-Grau mit einem zünftigen Mittagstisch wenigstens temporär zu verscheuchen. Die direkt neben dem Eingang angebrachte Tafel kündete von einem sagenhaft günstigen Mittagsbuffet für gerade mal 8,90 Euro.
Dennoch warf ich einen Blick in die aufklappbare Speisenkarte, die auf meinem etwas höher gelegenen Tisch auf mich wartete.
Von meiner hölzernen Empore aus hatte ich einen guten Blick auf das rege Treiben der den Gastraum nahezu komplett ausfüllenden Mittagstischler. Auch das auf dem Ausschanktresen in diversen Wärmebehältnissen versteckte Lunchangebot fiel mir gleich ins Auge. Irgendwie gefiel es mir trotz der Lautstärke in diesem liebevoll anachronistisch eingerichteten „Western von gestern“ ganz gut.
Bud hätte die geschäftige Atmosphäre des Ladens wahrscheinlich mit den Worten „Es ist mir hier zu laut, ich kann nicht richtig kauen!“ (Zitat aus „Zwei wie Pech und Schwefel“) quittiert. Mich störte das nicht weiter und das Mineralwasser für den Durst (0,5l für 3,20 Euro) wurde von der sehr freundlichen Servicechefin Rudine Farik zügig serviert. Außerdem leerte sich das Lokal recht schnell, da die meisten wieder zurück an ihren Arbeitsplatz mussten.
Die Standardkarte las sich wie ein auf Sättigung abzielender Italo-Western. Mit Pizza, Pasta, Flammkuchen und ein paar Fleischgerichten wurde an den gesunden Volkshunger appelliert. Auch eine kleine Mittagskarte mit deftigen Evergreens – Wurstsalat, Käsespätzle, Lasagne und Burger gehen halt immer – kündete vom herzhaften Leibspeisenrepertoire des Hauses, dessen Spezialität die legendäre Bohnenpfanne à la Bud Spencer war.
Vor der mit 46-prozentigem „Bud-Spencer-Legend-Whisky“ von den St. Kilian Distillers aus dem unterfränkischen Örtchen Rüdenau flambierten „Westerpfanne“ hatte ich dann doch zu viel Respekt. Obwohl mir die dadurch eventuell verliehenen „Aufwinde“ beim Hallenklettern durchaus hätten behilflich sein können…
Ich zog schließlich die Option „Mittagsbüfett“, um mich mehr oder weniger selbstverantwortlich durchzufuttern. Denn da war laut Schiefertafel einiges dabei, was mir zusagte. Mit einer kleinen Tasse Brokkolisuppe ging es los.
Diese war grundsätzlich nicht komplett daneben püriert (und auch sicherlich nicht aus der Tüte!), kam aber leider etwas überwürzt aus dem Suppenwärmer. Pfeffermühle und Salzstreuer wurden somit locker auf Distanz gehalten. Eines Nachschlags bedurfte es dennoch nicht.
Die mit schmackiger Käsefüllung ausgestatteten Tortellini „Quatro Formaggi“ erinnerten doch arg an gute Tütenware von Hilcona.
Ich genoss einen Teller mit einer leichten Tomaten-Sahne-Sauce, der ich mit ein paar Tropfen aus der Tabasco-Magnumflasche (von der Theke) ein wenig auf die Sprünge half. Klar, ging das als erwartbare Kantinenkost der besseren Art durch. Der Pasta aus dem Warmhaltebehälter fehlte es aufgrund des Nachgarens natürlich an Biss. Aber wenigstens befeuerte die eigenmächtig verschärfte Tomatentunke wohltuend den Gaumen.
Bereits ein wenig „angesättigt“ wagte ich mich an meinen „secondo piatto“, der mir zwei kleine Scheiben in der Pfanne gebratenen Schwarzwälder Fleischkäse einbrachte.
Auf die Schmorzwiebeln verzichtete ich dankend, gönnte mir dazu jedoch zwei Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage. Den Teller wechselte ich nicht. Die restliche Tomatensauce half dabei, die etwas zu kurz geköchelten Erdäpfel süffig zu unterfüttern.
Dem salzwürzigen „Leberkaas“ fehlte eindeutig ein mildes (Spiegel)-Eigelb on Top, um die kulinarische Reminiszens an diverse Mittagessen in der Landauer Uni-Mensa perfekt zu machen. Würde der dazu getrunkene, halbe Liter Mineralwasser den bald einsetzenden Nachdurst wenigstens etwas hinauszögern? Ich ließ es auf einen Versuch ankommen.
Wenn ich meinen Besuch ganz profan als Einkehr zur Sättigung betrachte, wurde das Primärziel mit diesem sehr günstigen Mittagsbüfett klar erreicht. Richtiger Genuss konnte und wollte sich da jedoch nicht so recht einstellen. Dennoch hat es mir hier gut gefallen und ich würde alleine wegen dem kultigen Ambiente und der Erinnerung an alte Zeiten bzw. Filme wieder in der sympathischen „Bud-Beiz“ (sorry Terence, da warst auch damals „nur“ das Krokodil und nicht das Nilpferd…) aufschlagen.
Dann aber lieber am Abend mit meinen beiden Mädels im Schlepptau. Denn meine Frau würde nach eigenem Bekunden die Shakshuka-Pfanne à la Terence Hill – den levantinischen Klassiker findet man schließlich nicht so oft auf Speisenkarten – gerne mal ausprobieren. Unsere Kleine wäre mit der hier offerierten Pasta-Auswahl sicherlich hochzufrieden und hätte auch ordentlich was zu gucken. Außerdem kann einem ein gut gekühltes Hoepfner vom Fass den Weg über den Rhein vergolden. In diesem Sinne, bis bald mal wieder, Bud & Terence!