"Der etwas andere Asiate -oder: Phuyuck ist leider aus..."
Geschrieben am 27.02.2015 2015-02-27 | Aktualisiert am 27.02.2015
Luang Prabang - Laotisches Restaurant & Cocktailbar
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Restaurant, Cocktailbar, Biergarten
02112304275
Platanenstraße 26, 40233 Düsseldorf
"DER Mexikaner in D'dorf -oder: Ay Ay Ay Arriba Arriba Andale Arriba - Yeppa"
Geschrieben am 26.02.2015 2015-02-26
Restaurant Bandido
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Restaurant
0211373734
Adersstraße 46, 40215 Düsseldorf
"Umfassendes Fischangebot -oder: Fischlein deck dich..."
Geschrieben am 26.02.2015 2015-02-26
El Pescador
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Restaurant
02112519153
Grafenberger Allee 67, 40237 Düsseldorf
"Asiatisch 'us der Lameng' -oder: keine Reservierung, keine Kartenzahlung, trotzdem Kult"
Geschrieben am 26.02.2015 2015-02-26 | Aktualisiert am 26.02.2015
Böser Chinese - China Loungebar Restaurant
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Restaurant, Biergarten, Loungebar
02118309576
Flurstraße 74, 40235 Düsseldorf
"Service, war da was? -oder: Kommunikation wird überbewertet"
Geschrieben am 26.02.2015 2015-02-26 | Aktualisiert am 26.02.2015
Byblos Restaurant
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Restaurant, Bistro, Imbiss
02117260938
Markenstraße 7, 40227 Düsseldorf
"Sehr laut und geeignet für Fleischhungrige"
Geschrieben am 22.02.2015 2015-02-22
Rodizio Royal Restaurant
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Restaurant
02113083322
Elisabethstraße 82, 40217 Düsseldorf
"Bekannt für Mutter's Pasta und Carpaccios - ein Besuch ist empfehlenswert!"
Geschrieben am 22.02.2015 2015-02-22 | Aktualisiert am 22.02.2015
Mario's Trattoria
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Restaurant, Partyservice, Trattoria
02113160990
Friedrichstraße 125, 40217 Düsseldorf
"Russisch für Migrationshintergründige -oder: Die spinnen die Klingonen"
Geschrieben am 21.02.2015 2015-02-21
Isbuschka
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Restaurant
021199484934
Kölner Tor 1, 40625 Düsseldorf
"Klischee-Italiener -oder: Sauber isses, mit ***** wäre es rein..."
Geschrieben am 21.02.2015 2015-02-21
Trattoria Lumaca
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Restaurant
0211352072
Kreuzstr. 17, 40210 Düsseldorf
"Vapiano - mediterran angehauchtes Franchisekonzept"
Geschrieben am 17.02.2015 2015-02-17
Vapiano
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Restaurant, Lieferdienst, Bar
021198487868
Kaiserswerther Straße 229, 40474 Düsseldorf
"Tapas wie sie sein sollten -oder: Jenseits der 'Spanischen Gasse' is besser"
Geschrieben am 16.02.2015 2015-02-16 | Aktualisiert am 21.02.2015
Lüders
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Restaurant, Bistro, Bar, Cafe
021123046511
Herrmannstraße 64, 40233 Düsseldorf
"Locker, lässig -oder: Captain Chaos lässt grüßen"
Geschrieben am 16.02.2015 2015-02-16 | Aktualisiert am 17.02.2015
Restaurant Tapasbar Frida
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Restaurant, Tapasbar, Sky Sportsbar
021115929975
Bilker Allee 4, 40219 Düsseldorf
"Mediengastro -oder: Wenn der Kameramann zwei mal klingelt..."
Geschrieben am 16.02.2015 2015-02-16 | Aktualisiert am 16.02.2015
Tafelsilber
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Restaurant, Bar
021117099003
Schlüterstraße 10, 40235 Düsseldorf
"(K)ein FEINES Erlebnis -oder Arroganz sollte besser durch Kompetenz untermauert sein...."
Geschrieben am 14.02.2015 2015-02-14 | Aktualisiert am 14.02.2015
Pane & Vino Trattoria, Ristorante Italiano
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Restaurant, Weinstube, Trattoria
021199616474
Friedhofstrasse 7, 40597 Düsseldorf
"Wie gewollt aber leider nicht gekonnt - oder: 'Wer gackert muss auch legen...'"
Geschrieben am 14.02.2015 2015-02-14 | Aktualisiert am 14.02.2015
Die Rôtisserie
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Restaurant, Bistro, Brasserie
021194681234
Moltkestraße 117, 40479 Düsseldorf
"Wirklich nettes Lokal in Unterbilk"
Geschrieben am 12.02.2015 2015-02-12
Menta - Cucina Italiana
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Restaurant
02119304483
Lorettostraße 25, 40219 Düsseldorf
"Näher kann man Portugal in Düsseldorf nicht kommen!"
Geschrieben am 12.02.2015 2015-02-12
Clube Portugues
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Restaurant, Biergarten
02117705077
Erkrather Straße 197, 40233 Düsseldorf
"Gefunden! Geht es hier zum Rhein?"
Geschrieben am 07.02.2015 2015-02-07
Ristorante Trattoria Casa Massimo
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Restaurant, Trattoria
021159811802
Kaiserswerther Markt 19, 40489 Düsseldorf
"In-Lokal in Derendorf"
Geschrieben am 31.01.2015 2015-01-31
Café Florian
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Restaurant, Cafe
0211498980
Nordstraße 56, 40477 Düsseldorf
"Brauhaus am Rand der Altstadt"
Geschrieben am 30.01.2015 2015-01-30
Zum Schiffchen | Brauerei & Gaststätte
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Restaurant, Sky Sportsbar, Gasthof
0211132421
Hafenstraße 5, 40213 Düsseldorf












Auf speziellen Wunsch unseres ‘Mannions‘ sollte es dieses Mal nach dem auspowernden Kugelschubsen ein Asiate sein. Verständlich – er will halt wenigstens einmal auf den Service ‘herabsehen‘. Die Wunschvorstellung ging, wenn man schon mal in der verbotenen Stadt weilt, in Richtung Japan. Ob meines, von einem sardonischen Grinsen begleiteten Hinweis, dass es, angesichts der im Kollegenkreis vorherrschenden, gastroökonomischen Einstellung, dann wohl ein sehr kurzer Abend wird, es aber sehr gute japanische Suppen gäbe, wurde ich aufs gröbste getadelt. Nun, die Wahl fiel auf das ‘Luang Prabang‘…, die ketzerische Frage wo denn genau in Japan Luang Prabang läge, habe ich mir wegen des physischen Gefahrenpotentials doch lieber verkniffen.
Bis 1560 war Luang Prabang Hauptstadt von Laos (Lan Xang), später, unter französischem Protektorat erneut bis etwa 1954 und bis 1975 ‘Königsstadt‘. Auch nach Abschaffung der Monarchie blieb Luang Prabang kulturelles Zentrum und hat seit 1995 den Status des UNESCO-Weltkulturerbes. Die laotische Küche lehnt sich eng an die der Nachbarstaaten Vietnam und Thailand an. Typisch scheinen beispielsweise die rohen ‘Sommerrollen‘ mit frischen Füllungen, Laap (Salat, klassischer Weise mit Rindfleisch) und grüner Papaya Salat (in der Regel scharf) sowie Würstchen aus Schweinefleisch (französischer Einfluss).
Mit knapper Not den kreativen Blechkistenabstell-Zombies entkommen, trafen wir geraume Zeit nach den Pedalrittern ein. Unmittelbar beim Betreten des Restaurants findet man sich vor einer langen Bambus-Bar wieder. Von 19:00 bis 21:00 Uhr Happy Hour, wenn das mal keine freundliche Begrüßung ist…. Trotz der angenehm zurückhaltend asiatischen Umgestaltung lässt sich das Vorleben des Ladens als Kaschemme nicht verleugnen. Hiervon zeugt auch die, auf die Dimensionen der europäischen Physis keinerlei Rücksicht nehmende, Tischverteilung und Bestuhlung. Ob der Enge ist es natürlich laut weil das Luang Prabang fast jeden Abend aus allen Nähten platzt. Der Service (♀ 3,5, ♂ 4) nimmt ‘s mit fast stoischer Gelassenheit und bleibt gleichsam freundlich wie hilfsbereit ist aber etwas unkonzentriert und nicht wirklich präsent. Wegen der überschaubaren Ausdehnung (des Restaurants, nicht des Service, - obwohl, teilweise…) ist das aber kein Problem.
Zügig, für unsere Verhältnisse, einigten wir uns auf die gemischten Vorspeisen, jeweils für zwei Personen (13,50 Euronen). Mit der Bestellung der Hauptgänge warteten wir noch, da eine sehr sportliche aber nicht präzisionssportaffine Kollegin etwas später dazu kommen sollte. Für die des C2H6O abholden Mitstreiter war die Auswahl auch nicht schlecht, ich meine mich dunkel an so aufregende Kreationen wie Cranberryingwer- und Maracujaminzschorle (à 3,80 Euronen) zu erinnern. Für mich persönlich – uninteressant. Falls happy aua und ausreichend frische Minze dann Mojito (5,- Euronen) auch wenn der Spritgehalt von eher homöopathischer Anmutung war. Abstürze im Kollegenkreis gehen meist in die Mythologie des Unternehmens ein, ist daher vielleicht besser so….
Bis die Getränke serviert wurden dauerte es ein wenig und es blieb Zeit, das Publikum zu studieren. Ein breiter Querschnitt, allerdings schon sehr viele studentisch wirkende Twentysomethings aber auch das gut situierte Paar aus der Nachbarschaft an der Bar und teilweise sogar einige ernsthafte Trinker (hatte ich die Happy Hour schon erwähnt?). Der Laden scheint etabliert; wofür auch die Eröffnung einer Dependance (manima) in Pempelfort spricht.
| Die Vorspeise |
Auf dem Vorspeisenteller ‘Luang Prabang‘ befanden sich jeweils vier Scheiben Krupuk, ein Schälchen etwas zäher, sushiähnlich marinierter Reis, sechs Mini-Frühlingsrollen, eine halbierte Sommerrolle, eine halbierte, frittierte Midi-Rolle, drei halbierte Schweinswürstchen, etwas Hühnchen Brust und drei unterschiedliche Dips. Alles von guter Qualität sogar das Huhn saftig, allein der Reis konnte nicht überzeugen. Herauszuheben sind die Aromatischen Würstchen und die leicht-frischen Sommerrollen. Zusammen mit den Dips eine runde Sache. Für manchen eventuell nicht scharf genug. Das lässt sich aber durch nachordern des ein oder anderen Scovilles in Form verschiedener, durch den Service vorgehaltener Saucen, beheben.
Nachdem wir komplett waren, ging es nun ans Bestellen der Hauptspeisen. Blöder Weise war der Laden jetzt richtig voll und die Küche anscheinend am rotieren. Durch das späte Platzieren unserer Order, wurde die Zeit bis zum Servieren der Hauptgänge schon ziemlich lang, Kompensation durch Getränke war auch kaum realisierbar. An der Bar boxt der Papst im Kettenhemd. Bevor ich ‘s vergesse: Die haben nämlich von 19:00 bis 21:00 Uhr Happy Hour! Okay, selbst schuld, Kontenance und abwarten…
| Die Hauptspeisen |
S8: Gaeng Tofu 7,80 Euronen
Vegetarische Suppe mit verschiedenem Gemüse (große Portion)
Zweimal
H9: Pa Naeng 14,90 Euronen
Bambus, Bohnen, Paprika, Paprika, Zwiebeln in rotem Curry mit Kokosmilch und Basilikum (scharf), jeweils mit Ente
H10: Masaman Pik Gaeng Daeng 12,50 Euronen
Bambus, Paprika, Karotten, Bohnen, Kartoffeln mit Erdnüssen in rotem Curry mit Kokosmilch (scharf), mit Rindfleisch
H4: Khua Marg Muang Himaphan 14,90 Euronen
Broccoli, Zwiebeln, Paprika, Bambus, Cashewkerne in pikanter Sauce, mit Tintenfisch
Alles durchweg von erwartbar ordentlicher Qualität, sogar der Duftreis, nur der Tofu fiel mangels charakteristischer Würze durch. Ansonsten alles wie beim Asiaten gewohnt, Krosse Haut (ausgebacken), das Fleisch insgesamt etwas zu weit durchgegart, gerade noch leicht saftig. Herauszuheben wäre der zarte Tintenfisch. Bei den Kollegen, die über das einfache ‘scharf‘ in der Speisekarte meinten hinausgehen zu müssen, bildeten sich einige Schweißperlen auf der Stirn und die Getränke schienen schier zu verdunsten.
Für Liebhaber der Küche Indochinas durchaus eine gute Empfehlung, die Zubereitungen sind frisch und gehen über das Angebot eines Standartasiaten hinaus. Das Splitten der Rechnung gelang leider nur teilweise, außerdem waren von den Getränkebestellungen einige ‘verloren‘ gegangen, höchstwahrscheinlich wegen der Happy Hour. Da mir aus meinem dunklen Vorleben bekannt ist, wie mit Servicekräften, die Serviertes nicht abrechnen, umgegangen wird (teeren und federn ist da noch die harmlose Variante), habe ich natürlich darauf hingewiesen, was auch dankbar aufgenommen wurde.
Leider fehlen mir zwei Fünftel der Abrechnungen, daher kriege ich den Gesamtumsatz nicht zusammen. Angesichts der üblichen Mondpreise im D’dorf ist das Luang Prabang eher als günstig einzustufen, mein Anteil belief sich für zwei Cocktails, einen Vorspeisenanteil und einen Hauptgang auf 31,65 Euronen gemessen am Gebotenen sehr fair. Was in Verbindung mit den Einschränkungen des Service und einer, ich weiß nicht ob ich ‘s schon angemerkt hatte, Happy Hour von 19:00 bis 21:00 Uhr, auch die Beliebtheit des ‘Luang Prabang‘ im aufstrebenden Flingern erklärt.