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Weihnachtsdeko
Unser Tisch
Großer Gastraum
Feldsalat/Rehfilet
Lebervariationen
Wldschweinfilet
Filet im Anschnitt
Frau Linke (zugestimmt)
Crepe Suzette, vorletzter Schritt
Crepe Suzette
Vorweihnachtliche Deko
Gedeck
Unser Riesling
Der Tisch
Amuse Lachs, gebeizt
Vorspeise winterl. Apfel
Zwischengang Fisch
Hauptgericht Reh
Dessert Birne



















Schapsprobe im Klosterkeller
Schöner, rustikaler Tisch
Saisonale Wildkarte
Gruß - Brot, Öl, Salz
Wildburger mit twisted Fries
Hirschrücken unter der Nusskruste mit Rosenkohl, Kroketten und Sauerkirschsauce






Tischdeko
Die neuen Serviettenringe
Is Solinas
Amuse2 Fenchelsalami
Wachtelbrüse
Spaghettini Trüffel
Calamaretti
Beilagensalat
Schokoladensoufflet











Scholle mit Bratkartoffeln
Curry-Fisch mit Salat


























Salzauswahl
Roederer
Carpaccio di manzo
Olivenöl/Bals. zum Dippen
Wachtelteller
Filetsteak nach Plünderung
Tiramisu all'arrancia
Grappa



Ich durfte mir also einen – den schönsten - Tisch aussuchen und betrat den halb mit sich lautstark unterhaltenden Gästen gefüllten Speiseraum. Die Atmosphäre im leicht und luftig gestalteten Speisezimmer bei Herrn Grubert war trotz der unangenehmen anderen Gäste sehr entspannend. Ein echtes Highlight.
Da ich nun einige Minuten für mich hatte, freute mich auf eines der in der Nähe von Hildesheim gebrauten Craft Biere, die das Titus im Angebot hat. Da trat unvermittelt einer der Servicekräfte mit einer Flassche Bad Camberger Medium an meinen Tisch und meinte, ich würde doch sicher Wasser trinken wollen. Eigentlich wollte ich Bier und ließ mich dahin gehend beraten. Es wurde denn ein leichtes, würziges Highlander (8,7%Vol), das sehr gut schmeckte.
Gegen 20.00 traf meine Freundin ein und wurde zu mir geschickt. Nachdem Sie ihre Garderobe los wurde, wurde Sie beim hinsetzen nach dem Aperitifwunsch gefragt und meinte: ein Glas Sekt! Das kam dann auch ohne nähere Bezeichnung, mit den Speisekarten. Wir entschieden uns beide für das 4-Gang Menu ohne Weinbegleitung. Aus der umfangreichen Weinkarte wählte ich einen Riesling Kalkmergel von Rings aus Freinsheim, Pfalz für 28 EUR. Im Handel für 11.00 EUR erhältlich, somit sehr günstig kalkuliert. Der wurde als typischer, frischer und „fruchtiger“ Riesling von der Servicekraft beschrieben. Als wir unsere Stirne kollektiv kräuselten zog er die Aussage zurück und sprach von Mineralität. Das war auch zutreffend.
Als Amuse wurde Jacobsmuschel und Lachs auf Gemüse mit einer Tom Kha Gai aufgegossen - ein wunderbarer Start. In schöner zeitlicher Abfolge wurden dann die 4 Gänge gebracht, die allesamt das Sterneniveau der Küche unterstrichen. Dabei war, Wachtel an Chilli -Aprikose , Kabeljau an Bärlauch, Apfel-Sauerkraut, Rücken von Frischling mit Raz el Hanout, Bacon und Trauben und final Korianderbirne an Vanille. Alle Speisen wurden zwar korrekt serviert, doch ließen beide Servicekräfte so etwas wie Herzlichkeit und Nähe am Gast vermissen.
Gegen 22.00 Uhr waren wir fertig und saßen alleine im Speisezimmer. Also baten wir um die Rechnung die in Höhe von 169 EUR kam und mit Kreditkarte bezahlt werden konnte. Was mich sehr gestört hat, dass keiner der beiden Servicekräfte das Wort „Danke“ über die Lippen brachte – noch nicht einmal bei Angabe des Trinkgeldbetrages. Bei der Verabschiedung nahm meine Freundin das Thema auf und bedankte sich Ihrerseits. Das wurde zumindest zur Kenntnis genommen. Als ich mir zur Hause die Rechnung noch einmal genau ansah, merkte ich, dass das Glas Sekt mit 10 EUR statt 8 EUR, wie auf der Getränkekarte angegeben, berechnet wurde. Das gibt ein weiteres unangenehmes „G‘schmäckle“…
Alles in allem war es natürlich ein schöner Abend auf hohem kulinarischen Niveau. Jedoch leider stark durch den vergleichsweise schwachen Service getrübt. Schade!