1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 397 Bewertungen 689927x gelesen 7834x "Hilfreich" 7632x "Gut geschrieben"
Meine Frau hatte mir im Vorfeld von der Dampfbierbrauerei berichtet. Eine Kollegin von ihr war jüngst dort und hat in der letzten Novemberwoche einen Tisch für Januar und einen für Februar in der Dampfbierbrauerei reserviert - heißt, das Lokal ist dafür bekannt dass es oft voll ist. Auch bei meinen Online Recherchen bin ich über die Brauerei gestolpert, diese bietet unter der Woche und am Wochenende einen sogenannten günstigen Mittagstisch für 6,90 an. Auch habe ich als möglichen Besuch den Mittwoch auserwählt, laut Homepage ist Mittwochs der "Maßbier-Tag", das Maß für 5,90.
Wie es der Zufall so wollte sind wir letzten Mittwoch von dem Oberstdorfer P2 Parkplatz, kurz nach 12 Uhr Richtung Oberstdorfer Bahnhof gelaufen, einen Steinwurf weiter, die Dampfbierbrauerei liegend.Wir hatten nicht reserviert, uns wurde ein Tisch im Freien (da war sehr viel los) und im Innern (ebenfalls sehr viel los) angeboten. Wir zogen es vor einen Tisch im Innern zu nehmen. Von unserem Platz hatten wir wunderbare Sicht quer durch das Lokal und konnten uns das Treiben wunderbar anschauen.
Oberstdorf ist schön.Die Gemeinde ist die südlichste Deutschlands.1992 wurde das Ortszentrum für den Autoverkehr gesperrt. Mit dem Pkw Anreisende können rund 1.000 Parkplätze am Ortseingang nutzen und mit einer Buslinie in die Ortsmitte gelangen. Eine Fußgängerzone umfasst große Teile des Dorfzentrums, die restlichen Bereiche sind großteils verkehrsberuhigt. Die Dampfbierbrauerei hat daher eine sehr gute Ausgangslage, fast direkt am Bahnhof.
Wir studieren die Karte und siehe da, heute ist Maßbiertag, jedes Maß 5,90. Ich frage den sehr freundlichen Kellner, ob das auch für Hefeweizen, Hefe hell und dunkel gilt. Es gilt. Fantastisch, bei mir sollte es ein "normales" Hefe-Weizen sein, das war dann sehr dunkel, hat aber sehr gut geschmeckt. Meine Frau entscheidet sich für die Pepsi-Light. Während dessen wird bei unserem Tisch Nachbar die 1,2 Kilo Haxe serviert, was für eine Portion. Wir schlucken. Schlucken musste ich zügig, das Maß war nach der Hälfte irgendwie lasch, geschmacklich aber in Ordnung. Meine Frau entscheidet sich für die mit würzigem Bergkäse vermengten Käsespätzle mit Salat, ich für den angebotenen Mittagstisch. Laut Karte bereitet Küchenchef Walter Bauer und sein Team mit Liebe und Sorgfalt eine große Auswahl an Speisen für die Gäste zu. Die Reichhaltigkeit des Speisenangebotes umfasst Allgäuer Spezialitäten, sowie schwäbische Leckereien, nebst handfesten bayrischen Klassikern und für alle die bewusst essen möchten auch leichte Schlemmereien und vitale Kost. Dabei legt die Küche bei allen Gerichten großen Wert auf Qualität und Frische. Es werden regionale Produkte aus heimischer Landwirtschaft und vom Allgäuer Wildbestand verarbeitet. Das alleine legt natürlich die Messlatte schon ein bißchen höher, wir waren also gespannt.
Die Spezialitäten des Hauses sind: die Allgäuer Kässpatzen, der bayrische Krustenbraten und die traditionelle Schweinshaxe.
Zu den hausgemachten Käsespatzen wird vorab ein Beilagensalat serviert, der war hübsch angerichtet, bestand aber größtenteils aus billigem gelben Blattsalat (Eisberg), dennoch war er geschmacklich, dank des Dressings, in Ordnung. Die anschließend gereichten Käsespatzen nach original Allgäuer Art, hätte man fast auch in München servieren können. Der Käse war sehr sehr würzig, fast schon ein Tick zu "strange", für den zarten Geschmackssinn meiner besseren Hälfte. Ihr Kommentar " die Käsespätzle hab ich schon besser gegessen", dennoch war es geschmacklich in Ordnung. Voll des Lobes war ich, ich hatte den Mittagstisch "Allgäuer Leberkäs Cordon Blue". Der Leberkäse sehr knusprig ausgebacken, der war sehr gut. Gefüllt mit einfachem Kochschinken sowie Aufschnitt-Käse. Der dazu gereichte Kartoffel-Gurken-Salat war angenehm zu essen. Durch die Säure des Essigs, hat das zusammen mit dem mächtigen Leberkäs gut gepasst. Die Portion war absolut ausreichend, auch wenn ich eine Stunde später schon wieder Hunger hatte. Zusammen mit den sehr würzigen (und leider auch sehr mächtigen) Käsespatzen komme ich beim Essen auf 3 Sterne. Der Service war bei unserem Besuch sehr gut, so dass ich insgesamt auf eine Gesamtnote von 3,5 Sterne komme.
Fazit:
Mit der Beschreibung der Essen auf der Homepage und in der Karte möchte man kulinarisch wohl eine Liga höher spielen. Das Essen ist dafür zu einfach, gerade beim Salat fehlen die richtigen Produkte aus der Landwirtschaft. Empfehlenswert lediglich der angebotene Mittagstisch für 6,90.
Meine Frau hatte mir im Vorfeld von der Dampfbierbrauerei berichtet. Eine Kollegin von ihr war jüngst dort und hat in der letzten Novemberwoche einen Tisch für Januar und einen für Februar in der Dampfbierbrauerei reserviert - heißt, das Lokal ist dafür bekannt dass es oft voll ist. Auch bei meinen Online Recherchen bin ich über die Brauerei gestolpert, diese bietet unter der Woche und am Wochenende einen sogenannten günstigen Mittagstisch für 6,90 an. Auch habe ich als möglichen Besuch den... mehr lesen
3.5 stars -
"Es empfiehlt sich zu reservieren - auch unter der Woche. Streng nach dem Motto: Bier zum Essen und zum Essen ein Bier !! !!" DaueresserGK0712Meine Frau hatte mir im Vorfeld von der Dampfbierbrauerei berichtet. Eine Kollegin von ihr war jüngst dort und hat in der letzten Novemberwoche einen Tisch für Januar und einen für Februar in der Dampfbierbrauerei reserviert - heißt, das Lokal ist dafür bekannt dass es oft voll ist. Auch bei meinen Online Recherchen bin ich über die Brauerei gestolpert, diese bietet unter der Woche und am Wochenende einen sogenannten günstigen Mittagstisch für 6,90 an. Auch habe ich als möglichen Besuch den
Geschrieben am 26.12.2015 2015-12-26| Aktualisiert am
26.12.2015
Besucht am 25.12.2015
Insgesamt waren wir acht Tage im Ober-Allgäu, an einem Tag haben wir uns den Christlessee als Ziel unserer Wanderung ausgesucht. Die Trettach entspringt südlich von Oberstdorf in der Nähe der Trettachspitze und ist ca. 14 km lang. Von ihrem Quellort fließt die Trettach durchs gleichnamige Trettachtal über Spielmannsau, Christlessee, Gruben durch Oberstdorf
Im Vorfeld blätterten meine Frau und ich einschlägige Guides durch, bei den Hotel-Empfehlungen sind wir immer wieder auf das Paulaner Waldhotel am Christlessee gestoßen, klar, wir wollten uns vor Ort ein Bild machen. An dem Tag dort angekommen, erste Enttäuschung, das Hotel-Restaurant (knapp 94 % Empfehlung) und das integrierte Cafe zaubert nur für Hotelgäste, dennoch haben wir uns das Hotel angeschaut. Schöner Wellness-Bereich, kein Auto, kein Bus zu hören. Natur pur. Es werden ausschließlich Paulaner Biere eingeschenkt, selbst bei der "All inklusive" Option (ein Muss für mich nächstes Jahr hier ein paar Tage mit meiner Frau zu buchen). Unten an dem magisch wirkenden See, das Wasser ist kristallklar, es schimmert blau, grün und mint, entdecken wir ein weiteres Cafe/Restaurant, welches Nicht-Hotelgäste gerne bewirtet, ebenfalls mit dem Namen "Restaurant Christlessee" - das Ambiente wirklich einzigartig, ein wahrer Traum. 360 Grad herum nur riesige Berge, viele Rad und Wanderwege, welche bestimmt auch bei Schnee für Langläufer bestens geeignet sind.
Auf der eigenen Homepage wirbt man mit dem Slogan " Gunn dr amol a bizle Rüe" direkt am See, der aufgrund der stetigen Quellwasserzufuhr niemals zufriert, machen unseren Besuch in dieser Woche fast schon einzigartig. Wir haben Glück, im Außenbereich, es waren milde 10 Grad, war noch ein Tisch direkt an der Wand frei. Wir studieren die gelungene Speisekarte, viele Allgäuer Spezialitäten, einige Küchenschmankerl, dazu Salate. Für die Essen werden überwiegend Produkte und Fleisch aus der eigenen Landwirtschaft oder aus der Region verwendet. Das Wild bezieht man aus der heimischer Jagd. Was uns aufgefallen ist, viele Gäste entscheiden sich bei der Hauptspeise für süßes, auch auf der Homepage wirbt man für diese Leckereien. Kaiserschmarrn (sah am Nachbartisch umwerfend gut aus), Kartoffelpuffer mit Zimt-Apfelmus oder der gebackene Käsekuchen mit Vanilleesauce. Die Preise für die süßen und herzhaften Speisen, teilweise mit Salat, so um die 10 Euro.
Nach unser knappen 5 Kilometer Marsch vom Parkplatz, war uns aber mehr nach deftigem, auch mit dem Wissen abends noch beim Jagawirt in Schöllang einzukehren, da hatten wir eh schon einen süßen Gang im Hinterkopf. Es sollten die Empfehlungen des Küchenchefs sein, Käsespatzen mit grünem Salat (8,90), so wie Krautkrapfn mit deftiger Speck-Biersauce und einem gemischten Salat für 9,90. Ich hatte mir unter den Krautkrapfen was komplett anderes vorgestellt, als geborener Pfälzer dachte ich, dass sind so Schupfnudeln mit Kraut und Speck. Weit gefehlt !!
Für die Krautkrapfen wird zunächst ein Nudel-Teig aus Mehl, Ei und Wasser hauchdünn ausgerollt. In einer Pfanne werden Kraut mit Gewürzen scharf angebraten, dieses Kraut wird dann auf dieser Teigplatte ausgebreitet und zu einem Strudel gerollt, diese werden dann in dickere Scheiben geschnitten und in reichlich Butterschmalz ausgebacken.So hat es mir die Bedienung am Tisch erklärt. Meine Frau und ich staunten nicht schlecht. Die Bedienung war insgesamt sehr freundlich, machte alles allein. Sie wirkte professionell, aufmerksam, immer im Hintergrund und hatte alles im Blick.
Die Käsespatzen waren der Knaller. Schön cremig, ich denke mit Emmentaler und ordentlich würzigem Bergkäse vermengt,die Bindung war sehr cremig, man hat wohl noch ein Klecks Creme Fraiche dazu gegeben. Der grüne Salat bestand aus reichlich verschiedenen grünen Blattsalaten, der war wie die Käsespatzen ausgezeichnet. Die Krautkrapfen waren ebenfalls der Mega Knaller. Der Nudelteig hervorragend knusprig, das Kraut hatte Biss, die dunkle Sauce und der geschmorte Speck passten da wie die bekannte Faust aufs Auge. Ich hatte unter meinem grünen Blattsalat noch Gurkensalat, frische Karottenspähne, Rettichsalat (der war sensationell) und Krautsalat.
Die Getränkepreise ebenfalls im Rahmen, ich hatte zwei Allgäuer Hefebierchen 0,5 für jeweils 3,30 meine Frau zwei Rhabarber-Schorle 0,4 für 2,90.
Fazit:
Beim nächsten Besuch werden wir hier bestimmt wieder einkehren. Empfehlung !!
Insgesamt waren wir acht Tage im Ober-Allgäu, an einem Tag haben wir uns den Christlessee als Ziel unserer Wanderung ausgesucht. Die Trettach entspringt südlich von Oberstdorf in der Nähe der Trettachspitze und ist ca. 14 km lang. Von ihrem Quellort fließt die Trettach durchs gleichnamige Trettachtal über Spielmannsau, Christlessee, Gruben durch Oberstdorf
Im Vorfeld blätterten meine Frau und ich einschlägige Guides durch, bei den Hotel-Empfehlungen sind wir immer wieder auf das Paulaner Waldhotel am Christlessee gestoßen, klar, wir wollten uns vor Ort... mehr lesen
4.0 stars -
"Mitten im Nirgendwo, ein Restaurant mit sehr gutem Essen am magischen Christles-See "Gunn dr amol a bizle Rüe"" DaueresserGK0712Insgesamt waren wir acht Tage im Ober-Allgäu, an einem Tag haben wir uns den Christlessee als Ziel unserer Wanderung ausgesucht. Die Trettach entspringt südlich von Oberstdorf in der Nähe der Trettachspitze und ist ca. 14 km lang. Von ihrem Quellort fließt die Trettach durchs gleichnamige Trettachtal über Spielmannsau, Christlessee, Gruben durch Oberstdorf
Im Vorfeld blätterten meine Frau und ich einschlägige Guides durch, bei den Hotel-Empfehlungen sind wir immer wieder auf das Paulaner Waldhotel am Christlessee gestoßen, klar, wir wollten uns vor Ort
Bei meinen Online Recherchen bin ich hier bei Gastroguide über das Trettachstüble gestübelt. Meine Frau und ich waren letztes Jahr hier Gast, dank meiner zahlreichen Fotoaufnahmen auf meinem Smartphone kann ich mich noch sehr gut an das Restaurant erinnern, schreibe aber hier nur einen Kurzbericht, in der Hoffnung, dass ich dann mit aktuellem Wissen und aktuelleren Photos hier bei Gastroguide einen ausführlicheren Bericht schreiben kann.
An diesem Urlaubstag hatten wir recht spärlich gefrühstückt, sind von der City aus Richtung Nebelhorn-Bahn gelaufen.Das Gedränge war auf den Straßen groß, auch waren einige Busgruppen unterwegs. Das Trettachstüble wirbt aber regelrecht auf seiner Homepage für größere Gruppen/Busgruppen. Die Räumlichkeiten und das eingespielte Team im Trettachstüble sind bereit für vielerlei Herausforderungen. Wir garantieren bekannt gutes Essen & Trinken bei freundlichem Service, guter Stimmung und zu durchwegs vernünftigen, familienfreundlichen Preisen!
Yep, da kann ich nur zustimmen. Das Restaurant ist schon riesengroß, sehr weitläufig, viele kleine Nischen. Überall helle Holzverkleidungen, helle Holztische. Alles sehr eng bestuhlt, man ist gewappnet für größere Gruppen. An diesem Tag sah ich eine Tafel vor dem Eingang "3 Gang Mittagstisch für 5,90 verschiedene Speisen zur Auswahl", das passte hervorragend in unser Budget. Innen aber ein riesen Gedränge, jesses, als ob es in Oberstdorf kein anderes Restaurant gäbe. Oder wissen die alle dass es hier richtig gutes Essen für den kleinen Geldbeutel geben sollte??
Kaum gesessen kam schon eine flotte Bedienung im Dirndl, sie macht uns gleich auf den Mittagstisch aufmerksam, sie empfahl da den Sauerbraten mit Knödel, dazu eine Tagessuppe und einen Salat. Meiner Frau waren die Speisen zu deftig, sie entschied sich für einen warmen Apfelstrudel und einen Milchkaffee. Zu trinken sollte es ein Engelbräu, laut Glas gibt es das schon seit 1668, Hefe-Weizen sein. Das schmeckte ordentlich. Danach wurde zeitgleich Suppe und Salat serviert. Der Salat war schön süß-sauer angemacht, frische Paprika, Kopfsalat (kein billig Eisberg), der war tadellos. Sehr gut auch die Tagessuppe, ich weiß nicht mehr genau was drin war, hatte aber sehr gut geschmeckt. Meine Frau bekam dann ihren Apfelstrudel, der war super, schön fluffig. Dazu gab es eine Kugel Eis, der Preis um die 5 Euro.
Das Highlight waren die drei großen Scheiben Braten, die waren in der Tat "sauer", schön weich geschmort (??), aber ob es tatsächlich Rind oder Schwein war, entzieht sich meiner Kenntnis.Ich hatte arg zu kämpfen, das war eine Riesen-Portion, sah ich so hungrig aus ?? Dazu gab es 2 wohl selbst gemachte Knödel, ich bin nicht so der Knödel Fan, aber die haben mir geschmeckt.
Fazit:
Um auf einen Nenner zu kommen: Ob noch dieser Mittagstisch angeboten wird, das bleibt bis zu unserem Besuch ein Geheimnis, auf der Homepage gibt es keine Information darüber. Vielleicht extra so gemacht, sonst wäre vielleicht noch mehr los. Wir sind auf alle Fälle gespannt, ob die Küche das Niveau behält, oder ist das vielleicht für Bayern einfache Standardküche ?? Für 5,90 kannst nicht meckern ;-))
Bei meinen Online Recherchen bin ich hier bei Gastroguide über das Trettachstüble gestübelt. Meine Frau und ich waren letztes Jahr hier Gast, dank meiner zahlreichen Fotoaufnahmen auf meinem Smartphone kann ich mich noch sehr gut an das Restaurant erinnern, schreibe aber hier nur einen Kurzbericht, in der Hoffnung, dass ich dann mit aktuellem Wissen und aktuelleren Photos hier bei Gastroguide einen ausführlicheren Bericht schreiben kann.
An diesem Urlaubstag hatten wir recht spärlich gefrühstückt, sind von der City aus Richtung Nebelhorn-Bahn gelaufen.Das... mehr lesen
4.0 stars -
"Ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis, ordentliche Portionen, wir kommen demnächst wieder !!" DaueresserGK0712Bei meinen Online Recherchen bin ich hier bei Gastroguide über das Trettachstüble gestübelt. Meine Frau und ich waren letztes Jahr hier Gast, dank meiner zahlreichen Fotoaufnahmen auf meinem Smartphone kann ich mich noch sehr gut an das Restaurant erinnern, schreibe aber hier nur einen Kurzbericht, in der Hoffnung, dass ich dann mit aktuellem Wissen und aktuelleren Photos hier bei Gastroguide einen ausführlicheren Bericht schreiben kann.
An diesem Urlaubstag hatten wir recht spärlich gefrühstückt, sind von der City aus Richtung Nebelhorn-Bahn gelaufen.Das
Geschrieben am 14.12.2015 2015-12-14| Aktualisiert am
14.12.2015
Besucht am 12.12.2015
Wir sind im Neckarstädter Pflichttreffpunkt. Sehen und gesehen werden - das ist das Motto des italienischen Lokales. Ob Student, Pfarrer, Rentner, Hipster, Autohändler oder einfach so. Das Adria ist stadtbekannt und fast zu jeder Saison picke packe voll. Vor 5 Wochen war ich mit Freunden zum Pizza essen dort (ohne Handy), in den letzten 2 Wochen war ich mit meiner Frau drei mal dort um zu speisen, Grund genug hier eine aktuelle Bewertung zu verfassen.
Wir hatten am Samstagmorgen nur einen Kaffee getrunken, hatten aber vor gegen Mittag in der Neckarstadt Ost zu parken und gemütlich in die Quadrate zu laufen ...
... in den Sommermonaten kann es gut sein, dass draußen alle 250 Plätze um kurz nach 12 Uhr belegt sind, das haben wir schon zu Haufe erlebt. Die Lage ist sehr gut, direkt am Ende der langen Rötterstraße, links blickt man auf die NUB, rechts ist der Alte Messplatz, läuft man gerade über die Brücke, über den Neckar, erreicht man in 5 Minuten die Quadrate zu Fuß.
Von unserem kleinen Tisch am Fenster blicken wir auf die gewaltige Neckarpromenade. Eigentlich waren damals 4 Hochhäuser geplant, dafür hätte man aber die Alte Feuerwache abreißen müssen ... Gut, dass man das nicht gemacht hat ... Der Innenbereich fast komplett (!!) gefüllt. An den Stoßzeiten im Sommer kann es auch mal sein, das komplette alle Außentische belegt sind. Und auch dann haben die sehr gut geschulten Kellner zu jeder Zeit alles im Griff. Immer ist jeder Gast zufrieden, jeder Gast wird wie immer zuvorkommend bedient. Kritik oder das irgendwas nicht stimmt, das haben wir hier noch nie erlebt. Das Personal ist eines der absoluten Aushängeschilder was Gastronomie in Mannheim angeht. In der Küche haben die Küchencrew Kopfschutz, Haarnetz, die Hilfsarbeiter haben zusätzlich über ihrer Arbeitskleidung so eine transparente Tütenschürze an. Mehr geht nicht was Sauberkeit und Hygiene angeht, daher in dieser Kategorie maximale Punktzahl.
Blättert man die Speisekarte durch (siehe Bild) gibt es verschiedene Kategorien. Frühstück, welches auch am Nachmittag oder sogar am Abend seine Gültigkeit hat, das kommt sehr gut bei den Mannheimern Studenten an, die schlafen ja bekanntlich gerne bis halb sieben oder sieben. Pizza und Pasta, Salate, dann gibt es noch einige spezielle Gerichte (Fisch und Hühnchen) und die Al Forno Gerichte. Die Preise sind für Mannheimer Verhältnisse extremst günstig. zB selbst gemachte Gnocchi, mit Weißwein Sahne Soße und frischen Pfifferlingen (je nach Saison) für 6,80 oder die selbst gemachte Lasagne für 5,50 Euro. Jede Nudelart (Penne, Spaghetti etc.) kann mit jeder Soße kombiniert werden, das finde ich gut, daher sind auch keine 1789 verschiedene Pasta Gerichte auf der Karte. Bei den Bieren vertraut man auf regionales - Eichbaum - kurze Lieferwege (das Brauhaus ist nur ein Steinwurf entfernt), das heißt günstige Preise, das Eichbaum Hefebierchen mit 2,70 sogar 30 Cent günstiger als beim Dimi. Das Eichbaum Hefe schmeckt mir im Winter als auch im Sommer, hat eine schöne Trübung, schön spritzig, das passt, da können es auch gerne mal drei oder vier sein.
Vor knapp zwei Wochen wollten wir frühstücken gehen, als wir den Luzenberg runter gefahren sind, meinte meine Frau sie hätte Lust auf das kleine spezial Frühstück bei der Adria (siehe Bild). Mir war auch danach, als wir angekommen sind bestellten wir. Aufmerksam nach 5 Minuten kam der Latte Macchiato, sehr gut temperiert. Der Kaffee ist in der Adria überragend gut, daher eignet sich der Besuch am Morgen genauso gut wie am Abend. Zu jedem Frühstück gibt es selbst gebackene Panino. Die Panino werden nach Hausrezept gebacken und dürfen nicht mit den deutschen Brötchen verwechselt werden (anderes Mehl), dazu gibt es meist ein Teller mit Butter und süßem. So auch beim Spezial-Frühstück, welches 6 Euro kostet. Das beinhaltet eine große Portion Rühr- oder Spiegelei. Dazu der Salat Caprese (3 dicke Scheiben Tomate mit erstklassigem Mozarella), ein Panino, Butter, Marmelade und ein Heiß-Getränk. An dem Tag schmeckte uns das Frühstück ausgezeichnet.
Ähnliches Bild am letzten Samstag, geparkt in der Max-Joseph-Straße, als wir an der Adria vorbeigelaufen sind, schauten wir uns an "ist einfach super hier" das kurze Statement meiner Frau. Wir rein, zwei Tische waren noch frei, es roch nach frischem Kaffee und (leider) nach Knobi-Pasta. Der Geruch war so intensiv, dass ich mich kurzerhand gegen das Spezial Frühstück und für Spaghetti entschied. Dazu passt ein gut gekühltes Eichbaum Hefebierchen natürlich optimal. Die Spaghetti waren sensationell. Eine etwas dickere Variante (mag ich sehr) mit ordentlich Biss, leichter Knobi Geschmack, frische Tomate, frische Champignons, leckeres Hack, die Soße tomatig -- Fantastico !! Auch war die Portion so reichlich dass selbst Kommissar Rizzo hier wohl satt geworden wäre (obwohl, der verdrückte ja Kiloweise die Spaghetti). Meine Frau war wieder 100% zufrieden mit ihrem Spezial Frühstück. Als Dessert gönnte sie sich den Spezial-Kaffee (eine Art Latte mit Milchschaum, wird aber mit Nutella vermengt)
Das Ambiente ist je nach Saison verschieden, gerade in den Wintermonaten sind die Tischdecken rot-weiß, bei uns auf dem Tisch stand noch ein kleiner Weihnachtsmann. Mehr brauche ich nicht. Ach ja, beim Besuch mit meinen Freunden vor 6 Wochen hatten wir allesamt Pizza. Alle waren begeistert. Ich hatte eine mit frischen Champignon und Schinken (32 cm für faire 6 Euro), der Teig und die Pizzasauce sind hier der Hammer. Luftiger Boden, knuffiger Teig, es tröpfelt nichts durch. Jeder Biss schön saftig, so macht Pizza essen Spaß. Eventuell habe ich noch ein Bild auf dem Smartphone vom Sommer, als ich auch die Pizza gegessen habe, falls ja, lade ich auch dieses noch hoch.
Fazit:
Das Adria ist das perfekte Lokal für "zwischendurch" wenn einem der Hunger packt, wenn man gut in den Tag starten, wenn man im Sommer Mannheimer Luft einatmen, wenn man Mannheimer Charme einsaugen möchte. In den Wintermonaten gibt es zudem für "Sparfüchse" kleine Menüs (siehe Foto) die Empfehlung meiner Frau (ihr Lieblingsgericht) Rigatoni mit frischen Champignons in Weißwein-Sahne, mit Salat und Getränk für 6,80. Empfehlung !!
Wir sind im Neckarstädter Pflichttreffpunkt. Sehen und gesehen werden - das ist das Motto des italienischen Lokales. Ob Student, Pfarrer, Rentner, Hipster, Autohändler oder einfach so. Das Adria ist stadtbekannt und fast zu jeder Saison picke packe voll. Vor 5 Wochen war ich mit Freunden zum Pizza essen dort (ohne Handy), in den letzten 2 Wochen war ich mit meiner Frau drei mal dort um zu speisen, Grund genug hier eine aktuelle Bewertung zu verfassen.
Wir hatten am Samstagmorgen nur einen Kaffee... mehr lesen
Eiscafé und Pizzeria Adria
Eiscafé und Pizzeria Adria€-€€€Restaurant, Eiscafe0621332210Lange Rötterstr. 1, 68167 Mannheim
4.5 stars -
"Pflichttreffpunkt in der Neckarstadt - selbst gebackene Panini, italienische Frühstücke, leckere Pasta und Pizzagerichte !!" DaueresserGK0712Wir sind im Neckarstädter Pflichttreffpunkt. Sehen und gesehen werden - das ist das Motto des italienischen Lokales. Ob Student, Pfarrer, Rentner, Hipster, Autohändler oder einfach so. Das Adria ist stadtbekannt und fast zu jeder Saison picke packe voll. Vor 5 Wochen war ich mit Freunden zum Pizza essen dort (ohne Handy), in den letzten 2 Wochen war ich mit meiner Frau drei mal dort um zu speisen, Grund genug hier eine aktuelle Bewertung zu verfassen.
Wir hatten am Samstagmorgen nur einen Kaffee
Geschrieben am 13.12.2015 2015-12-13| Aktualisiert am
13.12.2015
Besucht am 11.12.2015
Zuerst vielleicht eine kleine Vorgeschichte: Mein ehemaliger Chef hat im Garten in seinem Haus ein Steinofen, dieser nutzt er öfters für das Brotbacken eventuell auch mal ein Flammkuchen, Pizzen wurden auch schon probiert, aber mit keinem guten Ergebnis. Daher bin ich nicht so der Steinofen Fan was Pizzen angeht, sicherlich gibt es einige Italienische Restaurants, wo es sehr gute Pizzen vom Steinofen gibt, das Da Mario zähle ich da seit Jahren nicht dazu, daher bestellte ich mir in den letzten Jahren dort immer ein Pasta Gericht.
Eine Verwandte von meiner Frau wohnte bis vor ein paar Monaten oberhalb der Pizzeria in der Mundenheimer-Straße, da bot es sich ein, einmal im Jahr dort einzukehren, aber richtig begeistert waren diese Besuche nie. Die Mundenheimer Straße ist einer der Hauptstraßen (hieß auch mal Hauptstraße) in Ludwigshafen und verbindet die Stadtteile Süd und Mundenheim. Sie wurde 1762 als breite Verbindungsstraße zwischen der Mannheimer Rheinschanze, Mundenheim und Mutterstadt angelegt (so genannte Weinstraße). Sie beginnt im Stadtteil Mundenheim in Verlängerung der Oberstraße, führt durch den gesamten südlichen Stadtteil und endet an der Bleichstraße. Eigene Parkplätze gibt es nicht, braucht es auch nicht, in der Straße kann man immer gut parken, so auch am Freitagabend, wir parkten direkt auf der anderen Straßenseite.
Von außen macht der Eck-Italiener einen guten Eindruck, im Innern ist aber alles sehr eng bestuhlt. Es gibt einige kleine zweier Tische an den Fenstern, diese waren alle besetzt, wir hatten reserviert (Schlemmerblock Bedingung) durften uns aus zwei Tischen einen auswählen. Wir wählten den im hinteren Eck, so konnten wir schön die Arbeit hinter der Theke und dem Treiben folgen. Die Speisekarten ist recht übersichtlich für einen Italiener, Pizza und Pasta. Dazu 3 Salate. Es gibt noch drei Fleischgerichte auf der zusätzlichen "Abendkarte ab 17:30". Auf Lieferando steht: "Die Speisen des Dienstleisters gehören der italienischen Küche an und werden aus frischen Zutaten hergestellt. Für Vegetarier und Fleischliebhaber bietet die große Auswahl diverses Leckeres. Ob Fleisch oder Gemüse, da ist ganz sicher was dabei. Gewählt werden kann aus 3 verschiedenen Sorten Penne" - ja, das hört sich nicht gerade nach Bella Italia an. Was mich etwas stutzig machte, das es Pizzen und Steinofen-Pizzen gibt. Die Steinofen Pizzen kosten ein Euro mehr. Ich sah dazu auf ARD einen Bericht, da ging es um den Münchner Weihnachtsmarkt. Es gab Glühwein und Pfälzer Glühwein, der Pfälzer kostete 1,50 mehr, die Kameras haben dann aber gezeigt, dass beide Schläuche in ein Fass gehen (super).
Beim Toilettengang schiele ich mal kurz hinter die Theke, da wo die Pastagerichte gezaubert werden. Hygiene Artikel wie Kopfbedeckung, Einwegtücher und Handschuhe (Pflicht in jeder Küche) kennt man im Da Mario nur aus der Schwarzwaldklinik, auf den Toiletten könnte man auch mal nass durch wischen. Auf einer großen Tafel stehen noch einige Spezialitäten, diese dürfen aber mit Schlemmerblock nicht ausgewählt werden. Man ist also schon auf die Schlemmerblock-Gäste gut eingestellt. Was mir noch aufgefallen ist. Bei den Getränken stand zwar Montepulciano oder Hefe-Bier, aber von welchem Winzer bzw von welcher Brauerei stand nicht in der Karte. Und bevor ich eine Oettinger oder Paulaner Plörre serviert bekomme, entscheide ich mich für den Montepulciano, wir sollten danach noch auf den Weihnachtsmarkt laufen - und so ein Montepulciano passt ja auch ganz gut zur Pizza.
Wir bestellen 2x Steinofenpizza Nummer 74 und 81. An den einen Namen "Tirolese" kann ich mich noch erinnern. Die Pizzen kosteten 8,90 bzw 9,50. In der Zwischenzeit werden uns kleine frisch gebackene Ofenbrötchen serviert. Diese waren schön fluffig, etwas zurückhaltend gesalzen, leider das Beste am ganzen Abend. Der servierte Montepulciano erinnerte mich an unseren letztjährigen Kurzurlaub. Damals hatte ich auch einen Montepulciano bestellt, als ich die Flasche verlangte, stand hinten drauf (für Norma abgefüllt), das war auch so ein 1,69 Euro Wein. Der hatte weder "Breite" noch Geschmack, etwas schmeckende Frucht (aber keine Beeren) und viel Säure (Bääh). Die 3,10 waren da schon ein großes Opfer für mich. Nach einer gefühlten halben Stunde kamen unsere beiden Pizzen. Sie hatten eine witzige Form, also rund waren die nicht. Ein etwas breiterer Rand, an sich nicht schlecht, wenn der Teig schmeckt. und wann erkennt man ob eine Pizza bzw der Pizzateig schmeckt oder nicht ?? Nein, nicht beim ersten sondern beim letzten Biss. Zu diesem kam es aber bei uns nicht, dafür war der Boden zu stumpf zu langweilig. Nach 5 Minuten hatte ich keine Lust mehr zu schneiden, entweder war mein Messer zu stumpf oder der Boden zu trocken. Ich verlangte dann Olivenöl um etwas Feuchtigkeit in die Pizza zu bekommen, keine Chance. Geschmacklich mit dem Belag war das ganz in Ordnung, vor allem die Tirolese mit dem sehr sattmachendem Mascarpone konnte man essen. Auf beiden Pizzen war Parmaschinken, eine hatte Rukola und Parmesan oben drauf. Was ich bei beiden vermisste war die Tomensauce. Pizza ohne Tomatensauce ?? Es waren kleine Felder rot, es stand auch in der Karte mit "Tomate", aber das was ich hier erlebt habe ist eigentlich ein No Go. Der Boden war sehr fest, man konnte die Pizza teilen und nur den Rand in der Luft festhalten. Aber das ist halt keine Pizza für mich.
Fazit:
Als wir jeweils die Hälfte gegessen hatten kam ein Sättigungsgefühl bei uns beiden. Der Boden war dick, aber saftlos, das ganze sehr trocken in sich, auch weil überhaupt keine Tomatensauce zu schmecken war. Das einzig positive, dass eine Pizza "aufs Haus" ging, aber diese Nuller Pizza wurde auf der Rechnung nicht angegeben, was aber in den AGB`s drin steht und was eigentlich auch auf die Rechnung drauf gehört.
Zuerst vielleicht eine kleine Vorgeschichte: Mein ehemaliger Chef hat im Garten in seinem Haus ein Steinofen, dieser nutzt er öfters für das Brotbacken eventuell auch mal ein Flammkuchen, Pizzen wurden auch schon probiert, aber mit keinem guten Ergebnis. Daher bin ich nicht so der Steinofen Fan was Pizzen angeht, sicherlich gibt es einige Italienische Restaurants, wo es sehr gute Pizzen vom Steinofen gibt, das Da Mario zähle ich da seit Jahren nicht dazu, daher bestellte ich mir in den letzten... mehr lesen
Ristorante Da Mario
Ristorante Da Mario€-€€€Restaurant, Lieferdienst, Take Away0621562598Mundenheimerstraße 215, 67061 Ludwigshafen am Rhein
2.5 stars -
"Durchschnittliche Steinofen Pizzeria in Ludwigshafen" DaueresserGK0712Zuerst vielleicht eine kleine Vorgeschichte: Mein ehemaliger Chef hat im Garten in seinem Haus ein Steinofen, dieser nutzt er öfters für das Brotbacken eventuell auch mal ein Flammkuchen, Pizzen wurden auch schon probiert, aber mit keinem guten Ergebnis. Daher bin ich nicht so der Steinofen Fan was Pizzen angeht, sicherlich gibt es einige Italienische Restaurants, wo es sehr gute Pizzen vom Steinofen gibt, das Da Mario zähle ich da seit Jahren nicht dazu, daher bestellte ich mir in den letzten
Geschrieben am 11.12.2015 2015-12-11| Aktualisiert am
11.12.2015
Besucht am 10.12.2015
Beachtenswerte 98 Prozent aller Heidelbergerinnen und Heidelberger fühlen sich in ihrer Stadt wohl - ein in Deutschland einmaliger Wert. Für rund 150.000 Menschen ist Heidelberg ihr Lebensmittelpunkt. Die Heidelberger schätzen nicht nur die landschaftlich reizvolle Lage der Neckarstadt inmitten der Metropolregion Rhein-Neckar, sondern vor allem ihre Lebensqualität. Neben der Wissenschaft, der Kultur und der längsten Fußgängerzone Europa´s gibt es auch einige kulinarische Ausrufezeichen. Gestern haben wir den Tag zusammen mit den Schwiegereltern in spe genutzt, um die Heidelberger Weihnachtsmärkte aufzusuchen, natürlich haben wir uns vorher ein Restaurant für einen Zwischenstop herausgesucht, es sollte der "Goldene Falke" sein, dieser wurde bei GG noch nicht bewertet.
Wir waren um kurz vor 12 Uhr dort und da hatten wir noch freie Auswahl (außer hinten, da waren zwei große Tische für 2 Gruppen reserviert) – als wir gegen 13 Uhr gingen, war alles voll. In dem Hotelrestaurant wird dem Gast eine typisch deutsche Küche mit vielen Spezialitäten aus der Region angeboten - ohne Schnick-Schnack, dafür aber grundehrlich! - von den hausgemachten Käsespätzle bis zur "Alt-Heidelberger Wurstplatte mit Sauerkraut" ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das war auch eines der Gründe warum wir uns im Vorfeld für das Lokal entschieden haben, die Gerichte sind auf den ersten Blick nicht günstig, aber im Vergleich zu anderen Lokalitäten in ähnlicher Lage, reißt dieser Besuch kein allzu großes Loch in die Haushaltskasse.
Neben einer normalen Speisekarte, gibt es noch eine Fingerfood-Karte, eine Menükarte sowie eine Weinkarte. Alle Karten sind in deutsch-englisch (Heidelberg ist eine Touristenstadt). Die regionalen Weine werden ein paar Kilometer nördlich von Heidelberg bei der Schriesheimer Winzergenossenschaft bezogen - mit nicht ganz 400 ha Rebfläche ist die Badische Bergstraße der kleinste Bereich im Anbaugebiet Baden. Wir entscheiden uns für zwei Mal Käsespätzle mit Salatbeilage für knappe 11 Euro, außerdem wird zwei Mal das Schnitzelgericht "Wiener Art" geordert, für knapp 14 Euro kein Schnäppchen - in Mannheim bekommt man für dieses Geld ein echtes Wiener Schnitzel vom Kalb.
Gut gefallen hat uns die Dekoration des Gastraumes, der für ca 100 Personen gedacht ist. Sehr schön weihnachtlich dekoriert (nicht so überladen, sehr dezent), ganz viele Damengruppen besuchten heute den "Goldenen Falken", die Bedienung (männlich) war nett, sympathisch und aufmerksam. Er hat mehrmals nachgefragt, ob alles in Ordnung ist und uns einen guten Appetit gewünscht. Diesen brauchten wir auch für den Berg von den hausgemachten Käsespätzlen (10,80). "Hausgemacht" kann vieles und nichts sein. Viele Gäste denken, wenn sie hausgemacht lesen, dass das dann im Haus gemacht wird. Das ist natürlich Blödsinn - dann würde "selbst gemacht" in der Karte stehen. Die "Hausgemachten-Spätzle" sicher aus der Großpackung/Frischetheke, ein gutes Produkt, diese wurden dann wohl mit etwas Creme Fraiche, Zwiebeln, Käse, Salz/Pfeffer in der Pfanne angeschwitzt und im Ofen mit Käse gratiniert. Diese schmeckten uns gut, waren nicht zu trocken, schön saftig, ich hätte mir ein Tick mehr "Leichtigkeit" (durch einen Schuss trockenen Weißwein) gewünscht.
Beide Schnitzelesser waren auch mit dem Schnitzel zufrieden, es waren noch etwas Preiselbeeren dabei, sowie ein kleiner Salat. Die Pommes etwas hell und sehr dezent gesalzen. Hier musste deutlich nach gesalzen werden. Auch ein pikantes Pommesgewürz hätte den Pommes gut zu Gesicht gestanden
Am Nachbartisch wurden Jägerschnitzel geordert. Jägerschnitzel - ein schön paniertes Schweineschnitzel mit Rahmchampignons-Soße angerichtet, das werde ich wohl beim nächsten Besuch auswählen. Das sah richtig gut aus.
Fazit:
Große Portionen, einfache deutsche Küche zu leicht angehobenen Preisen. Die sehr gute Lage, das Lokal liegt direkt am Marktplatz, ist ein sehr guter Ausgangspunkt für einen Heidelberg-Bummel. Nach dem Essen sind wir noch auf die Schloss-Weihnacht hochgefahren. Ein Tipp an Weihnachten!
Beachtenswerte 98 Prozent aller Heidelbergerinnen und Heidelberger fühlen sich in ihrer Stadt wohl - ein in Deutschland einmaliger Wert. Für rund 150.000 Menschen ist Heidelberg ihr Lebensmittelpunkt. Die Heidelberger schätzen nicht nur die landschaftlich reizvolle Lage der Neckarstadt inmitten der Metropolregion Rhein-Neckar, sondern vor allem ihre Lebensqualität. Neben der Wissenschaft, der Kultur und der längsten Fußgängerzone Europa´s gibt es auch einige kulinarische Ausrufezeichen. Gestern haben wir den Tag zusammen mit den Schwiegereltern in spe genutzt, um die Heidelberger Weihnachtsmärkte aufzusuchen, natürlich... mehr lesen
Restaurant im Hotel Goldener Falke
Restaurant im Hotel Goldener Falke€-€€€Restaurant, Hotel0622114330Hauptstraße 204, 69117 Heidelberg
3.5 stars -
"Grundehrliche deutsche Küche, ohne Schnick-Schnack" DaueresserGK0712Beachtenswerte 98 Prozent aller Heidelbergerinnen und Heidelberger fühlen sich in ihrer Stadt wohl - ein in Deutschland einmaliger Wert. Für rund 150.000 Menschen ist Heidelberg ihr Lebensmittelpunkt. Die Heidelberger schätzen nicht nur die landschaftlich reizvolle Lage der Neckarstadt inmitten der Metropolregion Rhein-Neckar, sondern vor allem ihre Lebensqualität. Neben der Wissenschaft, der Kultur und der längsten Fußgängerzone Europa´s gibt es auch einige kulinarische Ausrufezeichen. Gestern haben wir den Tag zusammen mit den Schwiegereltern in spe genutzt, um die Heidelberger Weihnachtsmärkte aufzusuchen, natürlich
Geschrieben am 09.12.2015 2015-12-09| Aktualisiert am
09.12.2015
Besucht am 28.11.2015
"Bei diesen Preisen muss man reisen - oder leasen, bei Auto Friesen" das las ich immer als kleiner Junge wenn ich Samstags mit großen Augen die Rheinpfalz bei meiner Oma gelesen habe. Ähnlich sieht es jetzt der REWE Discounter, bei diesen Preisen muss man einfach reisen, wir buchten über REWE-Reisen 2 Nächte in Trier mit Frühstück für 89 Euro. Manche Städte in Deutschland gibt es schon für 49 Euro (für 2 Nächte), ist echt günstig, da bei REWE-Reisen immer das Frühstück dabei ist, welches ich auch hier bewerte. Das Frühstück wird mit 16 Euro berechnet, für Nicht-Hotel Gäste bzw für Hotelgäste, die kein Frühstück gebucht hatten, es aber dann vorgezogen haben, dem herrlichen Duft nach Kaffee und frischen Brötchen nicht Stand zu halten.
Auf die Zimmer gehe ich ungern ein, sie wirkten etwas angestaubt und arg verwohnt, andere Pentahotels in Deutschland sind da moderner eingerichtet. Unser Bad war modern, allerdings roch es ein wenig nach abgestandenem Harald Juhnke Urin (so meine Frau), eventuell Probleme in der Lüftung. Die Lage ist dagegen sehr gut, ziemlich zentral, zur Fußgängerzone als auch zur Mosel (siehe Bild) sind es nur ein paar Schritte. Ein Aushängeschild, die untere Etage, wie bei allen Pentahotels, läd zum Verweilen ein.
Eine Torwand mit Softball, kostenloser Tipp-Kick, kostenloser Kicker, kostenloses Billiard.Ich sah auch eine Playstation 3 mit Formel 1 Rennspiel, sowie ein Apple PC runden das Angebot ab. In der Pentalounge werden auch Gerichte wie Steaks und Schnitzel angeboten, allerdings sahen wir an den beiden Abenden keinen der davon Gebrauch gemacht hat. Das Frühstück gibt es morgens von 07.00-10.00 Uhr, es wird im hinteren Bereich angeboten. Pentahotel typisch ist das Büffet und das dahinter befindliche Großbild, mit den Kreide-Bildern. Es gibt ein Kaffeeautomat, aus diesem kommen viele Spezialitäten, wie Kaffee Crema, Latte, Milchkaffee etc. Möchte der Gast ein Kännchen oder "normalen" Brüh-Kaffee ist das auch kein Problem. Auf Wunsch wird auch auf Unverträglichkeiten Rücksicht genommen und extra was zubereitet. Es werden verschiedene Milcharten (Laktosefrei und Bio-Milch) angeboten, dazu Müsli, Kellogs, Smacks, Schoko-Pops etc. Diverse Eierspeisen, das Rührei war uns einen Tick zu matschig, die Spiegeleier waren dagegen sensationell, beim Anschneiden, lief das Eigelb schön über das Messer. Am ersten Morgen gab es Pancake mit Ahornsirup, am nächsten Morgen gab es an gleicher Stelle französische Crepe mit Nougat, heißt, es gibt täglich verschiedene Möglichkeiten. Ich finde es gut, dass neben regionalem Riesling Sekt auch Secco angeboten wird, da liefen morgens schon ein paar Sektchen runter. Der angebotene Lachs war auch von sehr guter Qualität. Brot, Brötchen, diverse Brotsorten, alles frisch. Auf Wunsch gab es auch für Veganer "veganes Brot" heißt ohne Weizenmehl, ohne natürliche Triebmittel (also chemisch, frei von Tierzusätzen) ich hab es probiert, na ja, geschmacklich ist mir da kein Ei geplatzt. Es gab auch vegane Naschereien, eines habe ich probiert, ich dachte ich beiße auf Karton (das muss echt nicht sein) - da musste ich gleich mit einem Sektchen kräftig spülen.
Was uns etwas gestört hat, waren die doch manchmal etwas unbeholfen wirkenden Service-Kräfte. Da wird umher gelaufen und drei Mal am Tisch vorbei gegangen (da könnte man hier und da gleich was mitnehmen). Unsympathisch war auch das Einchecken, die Dame machte auf uns einen arg hektischen Eindruck. Vielleicht hatte sie aber nur was an der Schilddrüse oder einfach zu viele vegane Plätzchen gegessen ??
Fazit:
Das Frühstück ist das große Plus, 16 Euro inkl. einer Flat für Flüssignahrung (Sekt, Kaffee,Wasser, Tee und frische Säfte), da kann man nicht meckern.
"Bei diesen Preisen muss man reisen - oder leasen, bei Auto Friesen" das las ich immer als kleiner Junge wenn ich Samstags mit großen Augen die Rheinpfalz bei meiner Oma gelesen habe. Ähnlich sieht es jetzt der REWE Discounter, bei diesen Preisen muss man einfach reisen, wir buchten über REWE-Reisen 2 Nächte in Trier mit Frühstück für 89 Euro. Manche Städte in Deutschland gibt es schon für 49 Euro (für 2 Nächte), ist echt günstig, da bei REWE-Reisen immer das... mehr lesen
Penta Hotel Trier Europahalle
Penta Hotel Trier Europahalle€-€€€Restaurant, Bar, Hotel065194950Kaiserstraße 29, 54290 Trier
3.0 stars -
"Gutes Frühstück in der ältesten Stadt Deutschlands" DaueresserGK0712"Bei diesen Preisen muss man reisen - oder leasen, bei Auto Friesen" das las ich immer als kleiner Junge wenn ich Samstags mit großen Augen die Rheinpfalz bei meiner Oma gelesen habe. Ähnlich sieht es jetzt der REWE Discounter, bei diesen Preisen muss man einfach reisen, wir buchten über REWE-Reisen 2 Nächte in Trier mit Frühstück für 89 Euro. Manche Städte in Deutschland gibt es schon für 49 Euro (für 2 Nächte), ist echt günstig, da bei REWE-Reisen immer das
Geschrieben am 09.12.2015 2015-12-09| Aktualisiert am
09.12.2015
Besucht am 07.12.2015
Olaf Diekmann übernahm erst im Frühjahr 2015 das Lokal "Gasthaus zum Adler" welches vorher italienisch geführt wurde. Im Vorfeld hatten wir vom neuen Betreiber des Gasthauses gehört, ein Vereinskollege berichtete mir ebenfalls nur positives. Zufällig fuhren meine Frau und ich am Vormittag dann nach Mannheim-Seckenheim, dem Nachbarort von Ilvesheim. Es bot sich an, dass wir in der Mittagszeit beim "Adler" vorbei schauen sollten, das Lokal war kurz nach 13 Uhr sehr gut besucht, dennoch war noch ein schöner Holztisch frei, perfekt für uns :-)
"Ilvese" von den knapp 9000 Bewohnern gerne genannt, ist ein nettes Dörfchen im Gebiet Rhein Neckar. Im Sommer fahren wir gerne mit dem Rad hier her. Im Ilvesheimer Schloss befindet sich mit der staatlichen Schule für Blinde und Sehbehinderte mit Internat, die einzige derartige Einrichtung in Baden-Württemberg. Ilvesheim liegt nördlich einer großen, recht naturbelassenen Schleife des Neckars im Oberrheingraben in der Metropolregion Rhein-Neckar. Der größte Teil der Bebauung liegt auf einer Insel, die in den 1920ern entstand, als im Norden der Neckarkanal gebaut wurde, Ilvese wird daher auch als Inseldorf bezeichnet (umgeben vom Neckar). Zurück aber zum Gasthaus. Der Espresso 2016 gibt erstmals (klar, das Lokal wurde erst im April 2015 eröffnet) eine Empfehlung für "regionale" Küche ab. Tritt man ein, geht man durch einen Hofeingang, der ist hübsch in Szene gesetzt, rechts steht eine Tafel mit dem angebotenen Mittagstisch, dieser liest sich hervorragend. Man wirbt auch auf der gelungenen Homepage für den Mittagstisch, außerdem dass man das Fleisch von einem ortsansässigen Metzger beziehe - Das Fleisch verfüge über einen Herkunftsnachweis und unterliegt einer strengen Qualitätskontrolle.
Möchte man ins Lokal rein, geht man eine dunkle Holztüre mit Glas hindurch (so was gefällt mir immer), innen erwartet dem Gast ein modernes Ambiente.Die Wände in tiefem Grün gestrichen, viel dunkles Holz, rechts hinten die Theke/Bar. Es ist Weihnachtszeit, an den Fenstern hängen Äste von Tannen, an denen sind große farbige Kugeln befestigt, selbst meiner Frau gefällt das, sie mag es nicht wenn alles zu bunt ist, aber hier ist das alles sehr gut aufeinander abgestimmt. Der Gast fühlt gleich ein richtige Wärme. Es dauert einen kurzen Moment als uns der schwarz angezogene Kellner sympathisch begrüßt. Er zeigt uns den noch freien Tisch und fragt ob dieser Recht sei. Während der ganzen Zeit sind wir von dem Kellner beeindruckt, er verstellt sich nicht, spricht mit wenig Dialekt, freundlich, ab und an ein witziger Spruch. Auch wird während des Essen nachgefragt, unsere Gerichte werden kurz erklärt. Hervorragend !!
Wir bekommen die Karten für Essen und die Getränke, neben der Mittagstisch-Alternative hat auch die normale Karte seine Gültigkeit. Die Preise fair und angemessen. Die Karte liest sich gut, als Vorspeise gibt es zb Bouillabaisse von Edelfischen mit Safran und Gemüsestreifen serviert mit Knoblauchbaguette (8,20 €) oder einen Spieß von gebratenen Black Tiger Garnelen an Mango-Papaya Chutney und Rauke für 11,20 €, bei den Hauptgerichten lachen mich gebratene Leberknödelscheiben mit Schmelzzwiebeln und krossen Speckscheiben an Kartoffelpüree und Sauerkraut für 9,80 € am meisten an. Meine Frau würde das
Paniertes Schnitzel vom Landschwein mit Bratkartoffeln und Salat 10,80 € am liebsten nehmen, dennoch entscheiden wir uns für den angebotenen Mittagstisch, die Pasta klang einfach zu verlockend für meine Frau. Als Vorspeise wählt sie den kleinen Salat, bei mir sollte es die Zwiebelsuppe mit den Brotwürfeln sein. Beide Vorspeisen kosteten 2 Euro. Als Hauptgang dann die Penne für meine Frau, ich entschied mich für das Cordon Blue mit Kartoffeln (jeweils 6,50). zu trinken sollte es bei mir ein Paulaner Hefebier sein, getreu dem Motto, ich trinke nur Hefebier an Tagen die auf "g" enden - und Geburtstag endet auf "g" ;-)
Der "Kleine Salat" bestand aus grünen Blattsalaten mit Balsamico-Vinaigrette, ich habe ihn probiert, der schmeckte ausgezeichnet. Ausgezeichnet auch meine Zwiebelsuppe, hervorragend abgeschmeckt, leichte Säure, ordentlicher Zwiebel Geschmack. Perfekt !! - Am Nachbartisch wurde ebenfalls Cordon Blue bestellt bei dem älteren Pärchen, der Mann lobte das Fleisch und die Zubereitung in allerhöchsten Tönen. Wir waren gespannt wie kleine Kinder auf den Hauptgang. Der Kellner brachte dann die beiden vorgewärmten (fast heißen) Teller und sagte noch ein wenig dazu wie die Gerichte zubereitet wurden. Die Penne von meiner Frau waren der Knaller !! Penne in einer Art Curry-Schaum mit gebratenen Zuchini`s, die Penne schön bissfest, außerordentlich gut gesalzen. Hier musste man (Frau) nichts nachwürzen, absolut begeisternd. Mein Cordon Blue war nicht nur optisch ein Hingucker. Die Panade löste sich leicht vom saftigen Schweine-Fleisch. Die Füllung ordentlich, aber nicht, dass man nur Schinken und Käse schmeckt, sondern so gefüllt, dass man im Mund wunderbar das Schwein schmeckt, dazu passend der Käse und der unterstützende Schinken. Das Cordon Blue "auf den Punkt" saftig zubereitet, die Kartoffeln in Butter ausgebacken, auch diese hatten ordentlich Salzwasser gesehen - von der Portionsmenge für einen Mittagstisch absolut ausreichend.
Ach ja, zum Trinken wurde uns ein "Gruß aus der Küche" serviert, eine selbst hergestellte Frischkäse-Creme, dazu gab es Ofen warmes Brot.
Fazit:
Volle Granate Renate !!! Wir werden bestimmt wieder kommen !!
Olaf Diekmann übernahm erst im Frühjahr 2015 das Lokal "Gasthaus zum Adler" welches vorher italienisch geführt wurde. Im Vorfeld hatten wir vom neuen Betreiber des Gasthauses gehört, ein Vereinskollege berichtete mir ebenfalls nur positives. Zufällig fuhren meine Frau und ich am Vormittag dann nach Mannheim-Seckenheim, dem Nachbarort von Ilvesheim. Es bot sich an, dass wir in der Mittagszeit beim "Adler" vorbei schauen sollten, das Lokal war kurz nach 13 Uhr sehr gut besucht, dennoch war noch ein schöner Holztisch frei,... mehr lesen
Gasthaus zum Adler
Gasthaus zum Adler€-€€€Restaurant, Gasthaus062146099550Hauptstraße 5, 68549 Ilvesheim
5.0 stars -
"Moderne, regionale Küche - ein Volltreffer !! Unbedingt ausprobieren ...." DaueresserGK0712Olaf Diekmann übernahm erst im Frühjahr 2015 das Lokal "Gasthaus zum Adler" welches vorher italienisch geführt wurde. Im Vorfeld hatten wir vom neuen Betreiber des Gasthauses gehört, ein Vereinskollege berichtete mir ebenfalls nur positives. Zufällig fuhren meine Frau und ich am Vormittag dann nach Mannheim-Seckenheim, dem Nachbarort von Ilvesheim. Es bot sich an, dass wir in der Mittagszeit beim "Adler" vorbei schauen sollten, das Lokal war kurz nach 13 Uhr sehr gut besucht, dennoch war noch ein schöner Holztisch frei,
Vor gut einer Woche waren meine Frau und ich (mal wieder) Samstag auf dem Markt. Anschließend einkaufen in den Quadraten. Das macht natürlich durstig, da unsere erste Anlaufstelle, das Cafe Vienna extremst die Preise erhöht hat, schlug meine Frau das Metropolis Steakhouse vor. Zur Erklärung: das Steakhouse ist nicht nur ein einfaches Steakhouse, sondern gleichzeitig auch Bar und Lounge. Wir verfolgten in den letzten Wochen extremst das Bau-Projekt in den R Quadraten, die Inhaber haben sich mit dem Metropolis Steakhouse ein extremst gut eingerichtetes "Schätzchen" bauen lassen.
Wir wurden sympathisch von einer (wohl ungelernten) Bedienung begrüßt, auch der Inhaber hat uns 10 Minuten später sehr nett und freundlich begrüßt und uns "willkommen" geheißen.Wir bestellten eine Cola Light, sowie ein Hefe Bier vom Fass. Ich finde es gut, dass das regionale Welde angeboten wird, das braucht sich nicht vor den Großen aus Bayern zu verstecken, im Gegenteil - Spätestens seit dem Weizenbierkrieg kennt man es auch in Bayern: Weizen Hefe Hell von Welde überzeugt als zartgelbes, naturtrübes Hefeweizenbier mit feinporigem und zugleich dichtem Schaum. Es besticht durch seinen fruchtigen Duft, gepaart mit einem feinen Bananenaroma. Die Spritzigkeit auf der Zunge wird von einem vollmundigen, leicht brotartigen Geschmack begleitet und hinterlässt im Abgang eine weiche Note - auf der letzten Biermesse wurde das Weldeweizen mit einer glatten Note 1 bewertet ...
... wir blättern durch die Speisekarte, die macht einen hochwertigen Eindruck. Die Kartonage-Seiten sind dicker als normale Speisekarten, auf einer Seite wird das Premium Fleisch erklärt. Es wird ausschließlich USA Beef verwendet, hier wird unterschieden in Premium und High Premium, das High Premium sind ausschließlich U.S. Nebraska Steaks. Durch die 200 tägige Maisfütterung erhält das Fleisch seine wunderbare Marmorierung und eine exquisite, hauchfeine süßliche Nuance. Das buttrig-sahnige Aroma und die sanft schmelzende Konsistenz sind eine wahre Gaumenfreude. Fleischkenner wissen: Nebraska Beef setzt Qualitätsmaßstäbe, die Feinschmeckerherzen weltweit höher schlagen lassen. Der Stammbaum eines jeden Rindes wird dabei genauestens dokumentiert. Auch wird auf einer Seite erklärt (mit Nummern) wo das ausgewählte Stück beim Rind sitzt (ich werde Fotos hochladen) - das das alles nicht günstig ist, ist klar. Dennoch sind die angebotenen Preise auf den ersten Blick fair. Ein 300 Gramm High Premium Steak kostet ca 30 Euro, mit Beilagen und Soße (eventuell Salat) durchbricht man schnell die 40 Euro Grenze - dennoch, dazu ein lecker Rotwein -- Yam, yam ;-) ... Neben Steaks werden aber auch Flammkuchen, Pizza, Pasta und Burger (Angus Beef und Nebraska Beef 200/400 Gramm Fleischgewicht) angeboten.
Die Inneneinrichtung ist schick, modern und edel. Die Platzabstände normal, nicht übermäßig eng bestuhlt. An den Wänden hängen Kunstwerke, hinten links an der Wand ein Kunststahldruck mit einem Wagen in der Wüste. Das sah richtig gut aus und passte hervorragend in das Gesamtbild. Geht man zu den Sanitäranlagen ist alles modern und offen. Die Küche ist komplett einsehbar, alles wirkt aufgeräumt, sauber, die hängende Fleischstücke sind gut zu erkennen.
Fazit:
Erster Eindruck: super !!
Vor gut einer Woche waren meine Frau und ich (mal wieder) Samstag auf dem Markt. Anschließend einkaufen in den Quadraten. Das macht natürlich durstig, da unsere erste Anlaufstelle, das Cafe Vienna extremst die Preise erhöht hat, schlug meine Frau das Metropolis Steakhouse vor. Zur Erklärung: das Steakhouse ist nicht nur ein einfaches Steakhouse, sondern gleichzeitig auch Bar und Lounge. Wir verfolgten in den letzten Wochen extremst das Bau-Projekt in den R Quadraten, die Inhaber haben sich mit dem Metropolis Steakhouse... mehr lesen
4.5 stars -
"Erster Eindruck: super !!" DaueresserGK0712Vor gut einer Woche waren meine Frau und ich (mal wieder) Samstag auf dem Markt. Anschließend einkaufen in den Quadraten. Das macht natürlich durstig, da unsere erste Anlaufstelle, das Cafe Vienna extremst die Preise erhöht hat, schlug meine Frau das Metropolis Steakhouse vor. Zur Erklärung: das Steakhouse ist nicht nur ein einfaches Steakhouse, sondern gleichzeitig auch Bar und Lounge. Wir verfolgten in den letzten Wochen extremst das Bau-Projekt in den R Quadraten, die Inhaber haben sich mit dem Metropolis Steakhouse
Geschrieben am 08.12.2015 2015-12-08| Aktualisiert am
08.12.2015
Besucht am 06.12.2015
"Good Morning, Vietnam !!!" ist ein Spielfilm von Barry Levinson aus dem Jahr 1987 über einen US-amerikanischen AFN-Radiomoderator in Saigon während des Vietnamkriegs. Uns war aber nicht nach Krieg, uns war nach feinem vietnamesischen Essen. Meine Frau blätterte die letzte Woche im 2016er Espresso und las mir die Bewertung vom Saigon vor. "Feinste Asia Küche im stilvollen Ambiente" - ich rief daraufhin am Samstag an, um für Sonntag Mittag einen Tisch zu reservieren, der Anruf verlief freundlich professionell.
Das Saigon ist in der Augustaanlage 54 in Mannheim. Die Augusta-Anlage beginnt am Europaplatz und führt den von der Bundesautobahn 656 einfahrenden Straßenverkehr durch die Oststadt in die Innenstadt, wo sie am Friedrichsplatz endet. Die mit Platanen bepflanzte Allee wurde im Jubiläumsjahr 1907 zur Internationalen Kunst- und großen Gartenbau-Ausstellung angelegt. Nach dem Besuch sind wir noch in der Oststadt umher gelaufen, die Gegend lädt zu einem Spaziergang ein (sehr nobel und edel, viele Häuser haben einen Pförtner hinter der Scheibe sitzen), dementsprechend hoch sind die Miet- und Eigentumswohnungspreise. Von außen wirkt das Saigon für uns immer sehr sehr nobel, aber der erste Eindruck durch die große Glasfront, eher steril als gemütlich, diese Eindrücke haben uns aber von außen getäuscht. Als wir rein gekommen sind, wirkt alles sehr geradlinig, modern, kein überflüssiger Schnörkel, keine "Winke Winke" Gold Katze in den großen Fenstern. Hier stehen 1,50 Meter hohe Orchidee, die sogenannten Schmetterlings-Orchideen. Auf den sauber gepflegten Tischen stehen echte Blumen, die Platzabstände sind so wie in einem Sternehaus, die Tische sind recht groß, alles wirkt in sich stimmig. Im Hintergrund hören wir asiatische Mahjong-Klimper Musik, das passt alles hervorragend.
Wir studieren die Karte, es gibt einige Vorspeisen, Hauptspeisen, auf den ersten Blick sind wir schon in der Sterne-Liga (von den Preisen her). Von der traditionellen vietnamesischen Nudelsuppe Phở und den aromatischen Sommerrollen Gỏi cuốn (die man auf Wunsch unter Anleitung selbst rollen kann), über in Lá-Lốt-Blättern (Piper lolot, eine Art Pfeffergewächs) gegrilltes Rinderfilet und gefüllte Ananas bis hin zu einem farbenfrohen Dessert aus Mungobohnen - im Saigon geht man auf eine kulinarische Entdeckungsreise, der Gast hat eine recht hohe Auswahlmöglichkeit. Angefangen bei den Suppen für 6-7 Euro, geht es bis 22 Euro für die Vorspeisenplatte, der Besuch im Saigon reißt also schon ein größeres Loch in die Haushaltskasse (das wussten wir aber schon vorher).
Meine Frau entscheidet sich für die Vorspeise Nummer 14 - Gỏi cuốn - Zwei Sommerrollen, gefüllt mit Garnelen, Hühnerfleisch, Reisnudeln, Salat und Kräutern, serviert mit Tuong-Sauce für 8 Euro. Ich hielt mich an die Empfehlung vom Espresso Nummer 4 Xúp hoành thánh - Suppe mit frittierten Strudelteigtäschchen, gefüllt mit Garnelen, Schweinefleisch und Zwiebeln. serviert mit Koriander für 6 Euro. Beide Vorspeisengerichte schmeckten uns sehr gut. Die Sommerrollen waren kalt, gut gefüllt, die Sauce dazu zum Dippen passte wie die bekannte Faust aufs Auge. Die Xúp hoành thánh - Suppe hätte ein Tick mehr Pep vertragen könne, auch die Täschchen waren winzig gefüllt, mehr ein Appetitanreger als eine erste sättigende Vorspeise. Einen Gruß aus der Küche gab es leider nicht. Da hätten wir deutlich mehr erwartet. Zu der Suppe hatte ich einen Riesling Kabinett von Bassermann Jordan, der war ganz gut. Meine Frau entschied sich dann im Hauptgang (leider der schwächste Gang heute) für Gà cà-ry - Geschmortes Hähnchenbrustfilet mit Curry, Zitronengras und Kokosmilch. Reis gab es als Beilage. Für 19 Euro hätten wir da deutlich mehr erwartet. Das Hähnchen war ok, aber nicht mal ein französisches Bio Freilaufhähnchen, auch hatte das Huhn keinerlei Röstaromen (!!!!!), die Sauce schmeckte leicht nach Curry und Kokos, ganz fein, leider ohne Charakter. Der Reis war ebenfalls sehr (salzwarm) abgeschmeckt. Nach dem Essen kam die Chefin an unseren Tisch, wir kritisierten u.a. den Reis, sie erklärte uns, dass der Reis komplett ohne Salz gegart wird, da man in Vietnam kein Salz generell in die Gerichte gibt. Man süße die Gerichte mit Zucker, als Ausgleich gäbe man Zitrone und Chilli in die Speisen. Dennoch hat es in sich geschmeckt, meine Frau meinte 3 von 5. Mein Hauptgericht dagegen war BOMBE (so dass ich auf 3,5 Sterne aufrunde) !! Ich hatte mich von der Spezialitäten Karte für Bò nướng entschieden. 3 Gegrillte Rinderspieße mit Knoblauch, Zitronengras und Sesamkernen, serviert mit Salat, frischen Kräutern, Reisnudeln und Nuoc-Mam-Sauce. Die Spieße hatten einen sensationellen Rinder-Fleisch Geschmack. Auf einem teller gab es Kräuter, diese wurden dann von mir gezupft und zusammen mit den Reisnudeln und der Nuoc-Mam-Sauce vermengt. Das war ein unglaublich, leider kaltes Geschmacks-Erlebnis. Mir war es allerdings nicht klar, dass die Reisnudeln, die Sauce etc. alles kalt serviert wird, auch dass mache man in Vietnam so, so die Chefin weiter. Bei 40 Grad im Schatten serviert man fast alles kalt. - wenn ich was warmes wollte, dann hätte ich mir wohl Saigon Bier bestellen müssen (gut, war mein Fehler). Zum Rind hatte ich einen sensationellen Knipser Cuvee Rotwein, 0,2 für faire 5,80. Wegen des langsam einsetzenden Sättigungsgefühls verzichteten wir auf einen Nachtisch, wir dachten, es würde eh noch was vom Haus aus kommen, aber es kam dann leider nichts mehr. Zum Abschluss bestellten wir uns noch jeweils eine Latte Espresso, der war sehr gut, dazu gab es winziges Sesam-Gebäck.
Fazit:
Uns hat der Besuch nicht 100%ig überzeugt. Das große Plus sind die Bedienungen, der Service, man fühlt sich als Gast und nicht als Kunde. Das Ambiente ein weiterer Pluspunkt, aber die ambitionierte Preispolitik für die Hähnchen Gerichte bzw allgemein für die Essen können wir nicht ganz nachvollziehen. Das Hühnchen Curry bekommen wir genauso gut beim Suthani, für 6,90, daher wird es wohl keinen erneuten Besuch im Saigon geben. Lieber schauen wir den Film "GMV" welcher auf der Biographie des AFN-Moderators Adrian Cronauer basiert und bestellen telefonisch beim Vietnamesen und bestaunen Robin Williams, der für die Rolle des Moderators Cronauer einen Golden Globe gewann und eine Oscar-Nominierung erhielt.
"Good Morning, Vietnam !!!" ist ein Spielfilm von Barry Levinson aus dem Jahr 1987 über einen US-amerikanischen AFN-Radiomoderator in Saigon während des Vietnamkriegs. Uns war aber nicht nach Krieg, uns war nach feinem vietnamesischen Essen. Meine Frau blätterte die letzte Woche im 2016er Espresso und las mir die Bewertung vom Saigon vor. "Feinste Asia Küche im stilvollen Ambiente" - ich rief daraufhin am Samstag an, um für Sonntag Mittag einen Tisch zu reservieren, der Anruf verlief freundlich professionell.
Das Saigon ist in der Augustaanlage 54 in Mannheim. Die Augusta-Anlage beginnt am Europaplatz und... mehr lesen
3.5 stars -
"Inhaber freundlich kalkulierte Preise bei den Essen, diese werden aber mit frischen vietnamesischen Kräutern hübsch in Szene gesetzt" DaueresserGK0712"Good Morning, Vietnam !!!" ist ein Spielfilm von Barry Levinson aus dem Jahr 1987 über einen US-amerikanischen AFN-Radiomoderator in Saigon während des Vietnamkriegs. Uns war aber nicht nach Krieg, uns war nach feinem vietnamesischen Essen. Meine Frau blätterte die letzte Woche im 2016er Espresso und las mir die Bewertung vom Saigon vor. "Feinste Asia Küche im stilvollen Ambiente" - ich rief daraufhin am Samstag an, um für Sonntag Mittag einen Tisch zu reservieren, der Anruf verlief freundlich professionell.
Das Saigon ist in der Augustaanlage 54 in Mannheim. Die Augusta-Anlage beginnt am Europaplatz und
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Wie es der Zufall so wollte sind wir letzten Mittwoch von dem Oberstdorfer P2 Parkplatz, kurz nach 12 Uhr Richtung Oberstdorfer Bahnhof gelaufen, einen Steinwurf weiter, die Dampfbierbrauerei liegend.Wir hatten nicht reserviert, uns wurde ein Tisch im Freien (da war sehr viel los) und im Innern (ebenfalls sehr viel los) angeboten. Wir zogen es vor einen Tisch im Innern zu nehmen. Von unserem Platz hatten wir wunderbare Sicht quer durch das Lokal und konnten uns das Treiben wunderbar anschauen.
Oberstdorf ist schön.Die Gemeinde ist die südlichste Deutschlands.1992 wurde das Ortszentrum für den Autoverkehr gesperrt. Mit dem Pkw Anreisende können rund 1.000 Parkplätze am Ortseingang nutzen und mit einer Buslinie in die Ortsmitte gelangen. Eine Fußgängerzone umfasst große Teile des Dorfzentrums, die restlichen Bereiche sind großteils verkehrsberuhigt. Die Dampfbierbrauerei hat daher eine sehr gute Ausgangslage, fast direkt am Bahnhof.
Wir studieren die Karte und siehe da, heute ist Maßbiertag, jedes Maß 5,90. Ich frage den sehr freundlichen Kellner, ob das auch für Hefeweizen, Hefe hell und dunkel gilt. Es gilt. Fantastisch, bei mir sollte es ein "normales" Hefe-Weizen sein, das war dann sehr dunkel, hat aber sehr gut geschmeckt. Meine Frau entscheidet sich für die Pepsi-Light. Während dessen wird bei unserem Tisch Nachbar die 1,2 Kilo Haxe serviert, was für eine Portion. Wir schlucken. Schlucken musste ich zügig, das Maß war nach der Hälfte irgendwie lasch, geschmacklich aber in Ordnung. Meine Frau entscheidet sich für die mit würzigem Bergkäse vermengten Käsespätzle mit Salat, ich für den angebotenen Mittagstisch. Laut Karte bereitet Küchenchef Walter Bauer und sein Team mit Liebe und Sorgfalt eine große Auswahl an Speisen für die Gäste zu. Die Reichhaltigkeit des Speisenangebotes umfasst Allgäuer Spezialitäten, sowie schwäbische Leckereien, nebst handfesten bayrischen Klassikern und für alle die bewusst essen möchten auch leichte Schlemmereien und vitale Kost. Dabei legt die Küche bei allen Gerichten großen Wert auf Qualität und Frische. Es werden regionale Produkte aus heimischer Landwirtschaft und vom Allgäuer Wildbestand verarbeitet. Das alleine legt natürlich die Messlatte schon ein bißchen höher, wir waren also gespannt.
Die Spezialitäten des Hauses sind: die Allgäuer Kässpatzen, der bayrische Krustenbraten und die traditionelle Schweinshaxe.
Zu den hausgemachten Käsespatzen wird vorab ein Beilagensalat serviert, der war hübsch angerichtet, bestand aber größtenteils aus billigem gelben Blattsalat (Eisberg), dennoch war er geschmacklich, dank des Dressings, in Ordnung. Die anschließend gereichten Käsespatzen nach original Allgäuer Art, hätte man fast auch in München servieren können. Der Käse war sehr sehr würzig, fast schon ein Tick zu "strange", für den zarten Geschmackssinn meiner besseren Hälfte. Ihr Kommentar " die Käsespätzle hab ich schon besser gegessen", dennoch war es geschmacklich in Ordnung. Voll des Lobes war ich, ich hatte den Mittagstisch "Allgäuer Leberkäs Cordon Blue". Der Leberkäse sehr knusprig ausgebacken, der war sehr gut. Gefüllt mit einfachem Kochschinken sowie Aufschnitt-Käse. Der dazu gereichte Kartoffel-Gurken-Salat war angenehm zu essen. Durch die Säure des Essigs, hat das zusammen mit dem mächtigen Leberkäs gut gepasst. Die Portion war absolut ausreichend, auch wenn ich eine Stunde später schon wieder Hunger hatte. Zusammen mit den sehr würzigen (und leider auch sehr mächtigen) Käsespatzen komme ich beim Essen auf 3 Sterne. Der Service war bei unserem Besuch sehr gut, so dass ich insgesamt auf eine Gesamtnote von 3,5 Sterne komme.
Fazit:
Mit der Beschreibung der Essen auf der Homepage und in der Karte möchte man kulinarisch wohl eine Liga höher spielen. Das Essen ist dafür zu einfach, gerade beim Salat fehlen die richtigen Produkte aus der Landwirtschaft. Empfehlenswert lediglich der angebotene Mittagstisch für 6,90.