1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 397 Bewertungen 689927x gelesen 7834x "Hilfreich" 7632x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 31.03.2016 2016-03-31| Aktualisiert am
31.03.2016
Wir waren eigentlich nur auf der Durchreise, daher parkten wir im Parkhaus Kraus (Nähe der Heidelberger Altstadt) unseren Wagen, eine Kollege von mir hatte einen Tipp bekommen. Er leidet unter Glutenunverträglichkeit und muss daher bestimmte Restaurants meiden, ein Kollege von ihm hatte ihm aber den "Goldenen Anker" wärmstens empfohlen. Schon auf dem Weg nach Heidelberg rief er kurz an und sprach wohl auf den AB. nach ein paar Minuten kam ein professioneller Rückruf, alles klar, Tisch für 2 ist reserviert.
Der Goldene Anker liegt in der unteren Neckarstraße, Die Untere Neckarstraße ist eine Straße in der Heidelberger Altstadt. Sie verläuft zwischen dem St. Vincentius-Krankenhaus und dem Marstall (heute Uni-Mensa).
Dort sind das Parkhaus Kraus und das Parkhaus C&A zu erreichen, die günstig für Besuche in der Altstadt liegen.
Jenseits der Alten Brücke findet die "Untere" ihre Fortsetzung in der "Oberen Neckarstraße". Drei mal im Jahr veranstaltet die Stadt Heidelberg an Samstagen im Sommer nach Einbruch der Dunkelheit die traditionelle Schlossbeleuchtung, bei der das Heidelberger Schloss nicht mehr im elektrischen Licht sondern im Schein von roten Feuern leuchtet. Umrahmt wird dies durch ein großes Feuerwerk, das von/bei der oben schon erwähnten Alten Brücke abgefeuert wird. Zudem hat Heidelberg die größte Fußgängerzone Europas, jetzt reicht`s aber :-)
Der Goldene Anker ist Restaurant, Vinothek und Weinhandlung in einem. Ich hatte mich für einen trockenen spanischen Wein entschieden (der Name ist mir entfallen) passend dazu wählte ich das Rumpsteak mit Backkartoffeln, auf die Grilltomate habe ich verzichtet. Mein Kollege hatte sich für Fisch entschieden, die gegrillte Fischplatte mit Dorsch und Tintenfisch auf einer sehr leckeren Sauce. Die Speisekarte ist zwei geteilt. Auf der einen Seite stehen Tapas zb Dattel im Speckmantel gefüllt mit Walnuß , Spanferkelfilet auf Püree & Apfelkompott oder Jakobsmuschel auf Minz-Erbsenmous mit Birnenkonfit. Saisonal geprägte Speisen vervollständigen dann das spanisch angehauchte Speisenangebot.
Die Getränke als auch die Speisen kamen in angenehmen Zeitabständen. Das Argentinische Angus Steak war perfekt medium gebraten, hatte gute 300 Gramm, die Backkartoffeln hatten Salz gesehen und waren schön zubereitet worden. Vielleicht war mit etwas zu viel Grünzeugs auf dem Teller, dennoch war das nicht nur optisch (siehe Bild) ein Hingucker. Mein Kollege schwärmte von seinem Fisch in den höchsten Tönen, der war super saftig und schön glasig gegart. Der Oktopus außen knusprig und innen butterweich. Das ganze war gebettet auf einer hervorragenden Sauce.
Ich werde in absehbarer Zeit dem Goldenen Anker einen erneuten Besuch mit meiner Frau abstatten und hoffe dass der Besuch genauso ein Volltreffer wird !!
Wir waren eigentlich nur auf der Durchreise, daher parkten wir im Parkhaus Kraus (Nähe der Heidelberger Altstadt) unseren Wagen, eine Kollege von mir hatte einen Tipp bekommen. Er leidet unter Glutenunverträglichkeit und muss daher bestimmte Restaurants meiden, ein Kollege von ihm hatte ihm aber den "Goldenen Anker" wärmstens empfohlen. Schon auf dem Weg nach Heidelberg rief er kurz an und sprach wohl auf den AB. nach ein paar Minuten kam ein professioneller Rückruf, alles klar, Tisch für 2 ist reserviert.
Der Goldene... mehr lesen
4.5 stars -
"Willkommen an Bord, sehr gute zubereitete saisonale Gerichte treffen spanische Tapas !!" DaueresserGK0712Wir waren eigentlich nur auf der Durchreise, daher parkten wir im Parkhaus Kraus (Nähe der Heidelberger Altstadt) unseren Wagen, eine Kollege von mir hatte einen Tipp bekommen. Er leidet unter Glutenunverträglichkeit und muss daher bestimmte Restaurants meiden, ein Kollege von ihm hatte ihm aber den "Goldenen Anker" wärmstens empfohlen. Schon auf dem Weg nach Heidelberg rief er kurz an und sprach wohl auf den AB. nach ein paar Minuten kam ein professioneller Rückruf, alles klar, Tisch für 2 ist reserviert.
Der Goldene
Geschrieben am 30.03.2016 2016-03-30| Aktualisiert am
30.03.2016
Besucht am 20.03.2016
Ich hatte die Gaststätte "Große Blies" anders in Erinnerung. Gut, die Schnitzelkarte hatte sich damals schon bei mir ins Hirn gebrannt, auch die sehr luftig und lecker gewürzte, knusprige Schnitzel-Panade. Das war Grund genug, für vorletzten Sonntag für mich eine Reservierung für ein Familienessen zu tätigen. Die familiär geführte Gaststätte, an der großen Blies in Ludwigshafen gelegen, bietet eigentlich ehrliche deutsche Hausmannskost zu vernünftigen Preisen, hat man(n) Lust auf Schnitzel, dann ist man bei Bernhard Kiefer`s Gaststätte daheim.
Angekommen in der Christian Weiß Straße staunen wir nicht schlecht, der Parkplatz vor der Gaststätte, als auch die Straße davor zugeparkt. Wir also ums Eck herum und Richtung Technologiezentrum Ludwigshafen geparkt und 3-400 Meter gelaufen. Drinnen angekommen eine Riesen-Hektik. Viele Gäste heute hier, im hinteren Teil eine größere Gesellschaft, ich zähle an die 50 Gäste. Es ist ziemlich laut, wir stehen vor der Theke und werden nicht beachtet, irgendwie gefühlt wie ein begossener Pudel. Wir sehen in einer etwas dunkleren Ecke ein Tisch mit "reserviert" aber kein Name drauf. Wir schauen uns im Gastraum um, dieser besteht aus hellem Mobiliar, die Tische mit ordentlich Platzabstand, die Wände in hell grünen Farben. Hier macht man wohl aus dem Machbaren das Maximum. Es gibt hellere Fensterplätze, ebenfalls mit "reserviert" Schilder, wir werden bemerkt und gefragt ob wir reserviert hätten, wir bekamen den Tisch im dunkleren Eck. Wortlos ging eine etwas jung und schüchtern wirkende Bedienung mit vier Speisekarten an uns vorbei, dann wieder zur Theke, dann wieder zurück, dann wieder zur Theke. Nach 10 Minuten kam die Chefin mit den Karten und fragte direkt nach den Getränken, wir antworteten, dass wir erst mal in die Karte schauen möchten.
Neben der Speisekarte gibt es eine separate Schnitzelkarte, auf der tummeln sich 18 verschiedene Schnitzel. Hier ist der Name Programm, liest man sich die Namen durch, weiß der Schnitzelkenner gleich was Sache ist. Dennoch steht bei jedem Schnitzel hinten eine kleine Erklärung. zb Schnitzel Schafskäse (mit Schafskäse, Quark, Paprika & Peperoni) , Schnitzel Hawaii (mit Schinken, Ananas & Käse überbacken), Schnitzel „Räuber Art“ (Champignons, Speck & Zwiebeln) oder das Elsässer Schnitzel (mit Quark, Speck & Ziebeln überbacken). Selbst für Feinschmecker, gibt es das Schlemmerschnitzel (mit Camembert & Preiselbeeren überbacken). Die Schnitzel werden frisch geklopft,paniert und in Butterschmalz in der Pfanne ausgebacken. Auf Wunsch wird jedes Schnitzel auch in der Geflügelvariante angeboten (je nach Einkauf Pute oder Hähnchen). Selbstverständlich gibt es auch die Kalbsfleisch Variante (Aufpreis 4 Euro). Die Preise sind für die angebotene Frischeküche sehr moderat. 8,90 Euro mit Beilage -cganz hungrige können sich auch "XL" bestellen, da besteht das Fleisch aus einem Mindest-Rohgewicht von 350 Gramm+Panade+Füllung bzw Soße, hier ist der Aufpreis 5,50.
Wir bestellen bei der sehr hübschen jungen Bedienung die Getränke, ich machte noch ein Witz und zeigte auf horizontale und vertikale Handfläche beim Weinschorle (pfälzer Mischung), ich bestellte einen Weißherbst süß-sauer, für Nicht Pfälzer: das ist ein Weißherbst Schorle mit viel Wein, dazu ein Schuß saures Sprudel (Mineralwasser) und ein Schuß "sießes" (Zitronenlimonade). Bei mir sollte es dazu das Calzone Schnitzel für 8,90 sein mit Kroketten. Meine Schwiegerltern in spe bestellten jeweils große Softgetränke, meine Frau eine große Apfelsaft-Schorle. Alle großen Getränke werden in 0,5er Schoppengläser ausgeschenkt. Zu Essen sollte es das Schnitzel Milanese (mit Parmesan & Tomatensoße), Schnitzel „Räuber Art“ (Champignons, Speck & Zwiebeln) und das Schnitzel Ratatouille (mit Ratatouille Gemüse) sein. Bei dem Milanese Schnitzel orderten wir Pasta mit Tomatensauce. Zu den Schnitzel bestellten wir jeweils einen Beilagensalat, als Vorspeise orderten wir die gegrillten Peperoni mit Tsatsiki für 4,20, alle Schnitzel kosteten wie schon erwähnt 8,90.
Dann ging das Fiasko los, wir hatten Durst und warteten auf die Getränke. Nach einer halben Stunde ging ich vor und sah eine hilflos wirkende Inhaberin und hilflos wirkende Servicekraft mit vielleicht 30 Zettel, es sah irgendwie aus, wie wenn sie Memory spielen würden. ich fragte nach, ob sie denn unsere Getränke vielleicht vergessen hätten und unsere Vorspeise. Tatsächlich wurden Getränke als auch die Vorspeise vergessen, nach 45 Minuten kamen dann die Getränke. Allerdings war mein Weißherbstschorle viel zu wässrig bzw man schmeckte nur Limo, das kann natürlich nicht sein. Danach wurden die Beilagensalate serviert (die wollten wir zu den Schnitzel haben) danach dann kamen die Peperoni. die hatten schön Dampf und waren superb angegrillt, vielleicht schon einen Tick zu viel. Der Salat schmeckte auch ganz gut, allerdings warteten wir auf die Hauptspeise mehr als 90 Minuten. Für ein Schnitzelgericht ist das viel zu viel. Alle Schnitzel waren am Ende wunderbar ausgebacken, die Panade wie gewohnt luftig und leicht, schon gewürzt, das Schweinefleisch super saftig. Das Calzone Schnitzel sah wirklich wie eine kleine Mini Pizza-Calzone aus, das Fleisch weich und saftig, gefüllt mit Salami, Käse und Schinken. In einem separaten Gefäß kam meine dazu gehörige Teufelssoße, die war, wie der Name schon sagt, sehr scharf, passte aber perfekt zur Calzone. Leider war die "Soße" keine Soße sondern ein eingekochter Tomatenbrei. Auch alle anderen am Tisch konnten mit Ihren "Soßen" nicht wirklich viel anfangen. Das waren keine Soßen, sorry, beim Parmesan Schnitzel hatte man den Eindruck, dass es sich um Tomatenpaste pur handelt, von Parmesan und fruchtiger Tomatensauce war dieses Imitat so weit weg wie der Saturn vom Mars. Auch die Aussage von der Inhaberin "manche Gäste mögen es so dickflüssig" war so hilfreich wie ein Gehstock beim 100 Meter Finale, dickflüssig mag es eigentlich doch nur Gina Wild (und da ist es meistens Buttermilch) !!
Auf ein Dessert verzichteten wir dann, da wir zum Kaffee und Kuchen eingeladen waren (es war schon kurz nach 15 Uhr) und wir nicht nochmal knappe 2 Stunden warten wollten.
Fazit:
Ich kann es mir durchaus vorstellen im Sommer mit dem Rad vorbeizuschauen um im Außenbereich ein paar bierchen zu trinken. Vielleicht auch ein Schnitzel essen, dann aber nur wenn sehr wenig los ist und dann auch nur das "Wiener Art" ohne "hausgemachte" Soße.
Ich hatte die Gaststätte "Große Blies" anders in Erinnerung. Gut, die Schnitzelkarte hatte sich damals schon bei mir ins Hirn gebrannt, auch die sehr luftig und lecker gewürzte, knusprige Schnitzel-Panade. Das war Grund genug, für vorletzten Sonntag für mich eine Reservierung für ein Familienessen zu tätigen. Die familiär geführte Gaststätte, an der großen Blies in Ludwigshafen gelegen, bietet eigentlich ehrliche deutsche Hausmannskost zu vernünftigen Preisen, hat man(n) Lust auf Schnitzel, dann ist man bei Bernhard Kiefer`s Gaststätte daheim.
Angekommen in der... mehr lesen
Gaststätte Große Blies
Gaststätte Große Blies€-€€€Restaurant, Biergarten, Ausflugsziel062154056537Christian-Weiß-Straße 1-5, 67059 Ludwigshafen am Rhein
2.5 stars -
"Einfaches Essen, leckere Schnitzel, aber viel zu dickflüssige Soßen ... dazu leider Defizit im Zeitmanagement und im ganzen "Drumherum"" DaueresserGK0712Ich hatte die Gaststätte "Große Blies" anders in Erinnerung. Gut, die Schnitzelkarte hatte sich damals schon bei mir ins Hirn gebrannt, auch die sehr luftig und lecker gewürzte, knusprige Schnitzel-Panade. Das war Grund genug, für vorletzten Sonntag für mich eine Reservierung für ein Familienessen zu tätigen. Die familiär geführte Gaststätte, an der großen Blies in Ludwigshafen gelegen, bietet eigentlich ehrliche deutsche Hausmannskost zu vernünftigen Preisen, hat man(n) Lust auf Schnitzel, dann ist man bei Bernhard Kiefer`s Gaststätte daheim.
Angekommen in der
Geschrieben am 30.03.2016 2016-03-30| Aktualisiert am
30.03.2016
Besucht am 27.03.2016
Die heutige Gemeinde Hirschberg entstand 1975 durch Vereinigung der beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Großsachsen und Leutershausen an der Bergstraße. Beide gehörten jahrhundertelang zur Kurpfalz. Wir besuchten in den letzten Jahren die Krone eigentlich regelmäßig, das letzte Mal vor drei Jahren, damals hatten wir das Degustationsmenü für knappe 70 Euro. Meine Frau fährt auch öfters vorbei, ihr ist das aktuelle Degustationsmenü für 68 Euro ins Auge gestochen u.a. mit Rinderfilet mit Kräuterkruste, Lachs vom Grill sowie Sorbet und sich gut anhörendem Dessert. Wir hatten im Vorfeld für Ostersonntag im "roten Raum" reservieren lassen, zuhause hatten wir so ein Budget um die 150 Euro veranschlagt, es sollte dann doch anders kommen ...
Autos, Traktoren, Straßenbahn. Wer regelmäßig den Sender Vox verfolgt hat vielleicht die "Doku Soap" Mein himmlisches Hotel gesehen, Inhaberin Sabine Grüber gewinnt den Wettstreit der Hoteliers um den vakanten Titel. Die Lage ist leider nicht optimal, direkt an der Straße gelegen, es gibt zwar einige wenige Parkplätze, die sind aber meist von den Hotelgästen beschlagnahmt, wir mussten heute etwas länger suchen, am Ende stellten wir uns Richtung Wohngebiet an einen Zaun (wir waren nicht die ersten), als wir dann zur Krone gelaufen sind waren doch tatsächlich auf der anderen Straßenseite noch 3 "Gemeinde-Parkplätze" frei.
Wir gehen die drei Stufen hinauf, vor der Tür tummeln sich einige dicke Autos (A6, A8, Porsche) das Publikum durchweg jung, fast alle unter 90, einige wohl schon im 3stelligen Bereich, aber gut, es ist Ostersonntag. Wir studieren im Außenbereich das Degustationsmenü für 68 Euro, dazu gibt es noch das Klassik-Menü für 18 Euro (auch nicht schlecht). In dem rechten Fenster etwas ältere Aufkleber von Guide Michelin und dem Schlemmeratlas, wir gehen die Stube rein und werden von einem etwas dickeren Herren mit zu kurzer Krawatte begrüßt. "Sie hatten im roten Saal reserviert ? Wollen sie alternativ woanders Platz nehmen ?" - Nein, wir wollten in den roten Saal. Am Anfang war der auch gemütlich und gut temperiert, aber als immer mehr Gäste kamen fehlte es massiv an Frischluft, es war zu warm, außerdem die Luft abgestanden. Ich ging 2x auf die Toilette um Luft zu schnappen, der Gang dahin gleicht einer Stadion-Runde, aber gut , es ist Ostersonntag, einer der Hauptfesttage der Christen.
Schlucken mussten wir, als wir die doppelseitige Menükarte aufgeschlagen hatten. Es gab an die 10 verschiedene 3 Gang Menüs, auseinandergebröselt u.a. vom Klassik Menü und vom Degustationsmenü. Eine Suppe und ein Dessert welches sich immer wieder wiederholte. Bei der Reservierung hat man uns leider nicht darauf aufmerksam gemacht, dennoch sollte an den Ostertagen für jeden Gast was dabei gewesen sein, das Angebot war gut sortiert, es gab sogar ein vegetarisches 3 Gang Menü. Als Weinempfehlung gab es 4 diverse Weine u.a. den bekannten Maximus ein Pinot Noir, vom Weingut Hollerrieth aus Maikammer, ob der zum Rind passen sollte ?. Ich hatte mich schon für Menü Nummer 6 entschieden - Dr. Snuggles sei dank. Ich musste an unseren Dok denken, der hin und wieder ein Rinderfilet bestellt, ich dachte mir, warum sollte ich nicht auch mal zum Filet greifen, wir hatten eh 150 Euro veranschlagt, bei dem Menüpreis von 28 Euro für die drei Gänge konnte ich ordentlich dazu bechern. Eine kurze Nachfrage beim geschult wirkenden Service. "Das Filet hat gute 250 Gramm", war also absolut im grünen Bereich. Selbst meine Frau griff zur Filet Alternative, bei ihr sollte es aber Menü Nummer 4 sein, das Filet Duo, Schweinefilet vom Odenwälder Bio-Schwein, dazu ein Medaillon Rinderfilet mit Spätzle und Champignons. Beide Menüs hatten einen Salat dabei.
Wir bestellen eine Flasche Gerolsteiner medium (5 Euro), zur Suppe - Möhren-Ingwer Suppe mit Sahnehaube sollte es ein Weißburgunder sein vom Weingut Deinhard aus Deidesheim, das Viertel für erfreuliche 6,50. Einen Gruß aus der Küche kam leider nicht, nach wenigen Minuten kam dann schon die Suppe mit den Worten "seien sie froh, dass sie die Suppe jetzt schon bekommen, später, wenn es voll ist, kann es zu Wartezeiten kommen" - nicht gerade passend, aber er hat es wohl nicht so gemeint mit seinen ernsten Worten. Der Kellner der uns begrüßte und auch die Suppe servierte war uns nicht so sympathisch, dennoch wirkte er sehr aufmerksam und professionell, allerdings ließ er die Softskills vermissen. Der etwas ältere Herr, der uns die Weinempfehlungen (nicht in der Osterkarte stehend) gab, war uns symapthischer, am Ende des Abends ließ er aber auch ein paar Aufmerksamkeitsdefizite aufblitzen, dennoch runde ich auf sehr gute 4 Sterne im Service auf. Beim Ambiente gibt es lediglich Abzug wegen der Wärme und der fehlenden Frischluft, auch hier sehr gute 4 Sterne.
Die Suppe hat meiner Frau sehr gut geschmeckt, ich fand die Temperatur etwas unpassend, zu heiß. Der Geschmack erinnerte an Karotte und Ingwer, ich lege aber meine Hand nicht ins Feuer, ob hier mit Suppen-Brühpulver nachgeholfen wurde, schön war der Kontrast mit der flüssigen Sahnehaube und den frischen Kräuter. Für mich hätte sie einen Tick besser abgeschmeckt gehört, auch war sie mir einen Tick zu sauer - wenn ich eine Karotten-Ingwer Suppe mache karamelisiere ich die Zutaten zuerst mit Zucker, bevor ich mit Weißwein und Salz ablösche. aber gut, es ist noch kein Meisterkoch vom Himmel gefallen. Unser Koch hat andere Stärken. zB beim Zubereiten der Hauptgänge. Meine Frau und ich waren begeistert. Das Fleisch auf den Punkt "medium" (Rind), innen mit leicht rohem Kern, schön saftig, so muss es sein. Selbst das Schwein war schön medium-done, also leicht rosa und super saftig. Zum Rinderfilet hatte ich mir einen Syrah (großes Gewächs) von einem Odenwälder Winzer, Wibbling oder so ähnlich bestellt, der schmeckte famos und begleitete das Filet perfekt. Der Koch hat lediglich vergessen das Fleisch perfekt zu würzen, es fehlte etwas Salz und Pfeffer. Das 250 Gramm Rinderfilet vom Mastochsen war dennoch sehr gut zubereitet, hatte auch ordentlich Ruhezeit, so dass kein Fleischsaft (selbst beim Zusammenpressen des Fleisches) ausgetreten ist. Serviert auf einem vorgewärmten Teller. Obendrauf war noch ein Bärlauch Schaum, witzigerweise in der Menükarte als "Kruste" stehend, aber eine Kruste war das natürlich nicht. Den Balsamico Perlzwiebeln fehlte es etwas an Pep, hier und da hätte man in der Küche noch mit etwas Salz beim Gemüse nachhelfen können, die Kartoffel-Krustel dagegen schön weich und fluffig (kannte ich so nicht), insgesamt war das schon eine sehr gute Küchenleistung, welches ich mit 4,5 Sterne bewerte.
Das Dessert vervollständigte den wirklich sehr guten Gesamteindruck, eine Art Himbeere-Mousse mit Sahneklecks, schön im Glas angerichtet, der Preis von 28,50 für das Rinderfilet Menü sowie 21,50 für das Duo Schweine&Rinderfilet mehr als fair.
Fazit:
Heute hat die Krone wiederum Werbung in eigener Sache gemacht. Empfehlung !!
Die heutige Gemeinde Hirschberg entstand 1975 durch Vereinigung der beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Großsachsen und Leutershausen an der Bergstraße. Beide gehörten jahrhundertelang zur Kurpfalz. Wir besuchten in den letzten Jahren die Krone eigentlich regelmäßig, das letzte Mal vor drei Jahren, damals hatten wir das Degustationsmenü für knappe 70 Euro. Meine Frau fährt auch öfters vorbei, ihr ist das aktuelle Degustationsmenü für 68 Euro ins Auge gestochen u.a. mit Rinderfilet mit Kräuterkruste, Lachs vom Grill sowie Sorbet und sich gut anhörendem Dessert.... mehr lesen
Restaurant im Hotel Krone
Restaurant im Hotel Krone€-€€€Restaurant, Hotel, Biergarten, Sternehotel062015050Landstraße 9-11, 69493 Hirschberg an der Bergstraße
4.0 stars -
"Sehr gut schmeckendes Oster-Menü, sehr gute Weine, sehr guter Service !!" DaueresserGK0712Die heutige Gemeinde Hirschberg entstand 1975 durch Vereinigung der beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Großsachsen und Leutershausen an der Bergstraße. Beide gehörten jahrhundertelang zur Kurpfalz. Wir besuchten in den letzten Jahren die Krone eigentlich regelmäßig, das letzte Mal vor drei Jahren, damals hatten wir das Degustationsmenü für knappe 70 Euro. Meine Frau fährt auch öfters vorbei, ihr ist das aktuelle Degustationsmenü für 68 Euro ins Auge gestochen u.a. mit Rinderfilet mit Kräuterkruste, Lachs vom Grill sowie Sorbet und sich gut anhörendem Dessert.
Heute hatten wir einen Plan B. Normalerweise ist es mittlerweile Standard für uns den Samstag in der City zu starten und uns irgendwo in den Quadraten kulinarisch verwöhnen zu lassen. Ich wollte aber Samstagmorgen zum Zweirad Stadler, über google maps habe ich ein Restaurant geschaut, welches in unmittelbarer Nähe ist. Das nächste viel versprechende war dann das Jägerlust in Mannheim-Neckarau.
Im 15. Jahrhundert war Neckarau wegen der idealen Lage am Rhein als Handelsplatz begehrt und wurde zu einem der größten und reichsten Dörfern der Region. Hier und da erkennt man da teilweise noch tolle Häuser, aber im großen und ganzen ist Neckarau für mich ein Industriebezirk (aber das ist nur meine bescheidende Meinung), es stimmt, dass der Almenhof eine der kommenden Stadtteile Mannheims ist. Der Stadtteil Neckarau, Teil des Stadtbezirks Neckarau, wird im Nordwesten durch die Rheingoldstraße vom Stadtteil Niederfeld, sowie durch Rottfeldstraße und Voltastraße vom Stadtteil Almenhof abgegrenzt. Witzig an der Sache: Neckarau liegt eindeutig näher am Rhein als am Neckar, dennoch war der Neckar namensgebend, da dieser – im Gegensatz zu heute – zur Zeit der Karolinger hier in den Rhein mündete.
Wir kommen an, von außen macht das Restaurant einen guten Eindruck. Innen drin, kommt einem ein warmer, etwas abgestandener Luftstrom entgegen. Begrüßt wurden wir nicht - wir hatten es eilig, im Internet wirbt man für durchgehende Küche, an der Tür ein Schild "Samstag 11-1430 warme Küche", es war kurz nach 14 Uhr.Wir empfanden den ersten Spruch von dem Kellner etwas daneben, dennoch nahmen wir den empfohlenen Tisch an, wir hatten die Wahl zwischen einem Zweier-Tisch oder einem Sechser-Tisch am Fenster. Das Ambiente ist gemütlich. Etwas dunkle Holzfenster, Holzbalken, Teppich, grüne Tischdecken. Die Bar war wohl in den späten 60igern modern, das ganze Interieur erinnert etwas ans Hemmlein in Mannheim. Nach dem Essen ging ich noch auf die Sanitäranlagen, hätte ich das lieber nicht gemacht. Da gehört dringend was gemacht. Bei den Herren gibt es 5 hängende, zwei sind defekt, da steht wohl der Urin schon einige Tage darin, das war schon ecklig - ich war froh als ich das kleine Geschäft erledigt hatte. Hier muss dringend was gemacht werden !!!
Machen wir einen Zeitsprung: Wir studieren die Karte, obwohl nach 14 Uhr, bekommen wir noch die Wochenkarte (gilt nur bis 14 Uhr) als Alternative. Da gibt es Menü 1 & 2, auf der Standardkarte tummeln sich einige gut anhörende Gerichte: Lammbraten aus der Keule an Thymianjus mit Speckbohnen und Kartoffelgratin; Ochsenfetzen vom argentinischen Roastbeef in einer Soße mit buntem Inselpfeffer, Butterspätzle und Salat oder Potpourri aus dem Fischernetz - Lachs, Zander, Shrimps und Hummerkrabbe auf Proseccoschaum mit Gemüse und Basmatireis - aber die Wochenkarte hat uns schon angelacht: Gefüllter Schweinebraten mit Klösen sowie Allgäuer Käsespätzle, zuvor eine geschäumte Kressensuppe (7,80), über die freut sich der groß gewachsene Vierbeiner mit wedelnden Schwanz wohl nicht, noch macht er sitz, aber immer wider schaut er mit großen Augen auf die servierten Fleischgerichte am Nachbartisch - ganz ehrlich, für mich ein Unding: Vierbeiner im Restaurant.
Zu trinken sollte es bei mir ein Hefebier sein, eingeschenkt wird ein Erdinger vom Fass, das aber am Tisch (siehe Bild) sah aber mehr aus wie ein Kristall, von Hefetrübung war das Hefe so weit entfernt wie Mannheim von New York. Dafür war die als Vorspeise servierte "Kresse-Schaumsüppchen" eine Wucht. Hervorragend abgebunden und abgeschmeckt, das sollte schon mal ein kleiner Wink sein, wie der Koch sein Handwerk versteht. Im Jägerlust wird ordentlich mit Salz und Pfeffer gewürzt, leider verstehen es die wenigsten Köche in Deutschland so zu würzen. Nach einem angenehmen Zeitabstand kamen dann die Hauptspeisen. Die Käsespätzle waren (fast) perfekt, selbst gemacht, schön herrlicher Käsegeschmack, geschmelzte Zwiebeln, die Portion mehr als ausreichend. In der Zwischenzeit zerrt der Vierbeiner etwas am Nachbartisch, es wird gerade ein lecker ausschauendes Rumpsteak serviert, schön medium mit ordentlich gerösteten Zwiebeln. Toll !! - Mein Schweinebraten war so wie man sich das wünscht. Schön saftig, ordentlicher Schweinegeschmack, gefüllt mit einer Art Mett-Masse, die Sauce schön abgebunden, die Klöse gut, allerdings waren die mir ein Tick zu fest, aber für 7,80 kann man da nicht meckern.
Fazit:
Leider passen die Sanitäranlagen so gar nicht in das Gesamtbild. Die Küche viel zu dunkel, die ist zwar einsehbar, aber richtig erkennen, ob es da genauso unhygienisch wie auf den Toiletten zugeht, kann nur erahnt werden. Etwas chaotisch sieht es auch hinter der Theke (konnten wir einsehen beim Verlassen des Lokals) aus. Mit einem gemischten Gefühl sind wir dann Richtung Haltestelle "Friedrichstraße" gelaufen. Essen wirklich top, Sanitäranlagen und Hygiene leider flop.
Heute hatten wir einen Plan B. Normalerweise ist es mittlerweile Standard für uns den Samstag in der City zu starten und uns irgendwo in den Quadraten kulinarisch verwöhnen zu lassen. Ich wollte aber Samstagmorgen zum Zweirad Stadler, über google maps habe ich ein Restaurant geschaut, welches in unmittelbarer Nähe ist. Das nächste viel versprechende war dann das Jägerlust in Mannheim-Neckarau.
Im 15. Jahrhundert war Neckarau wegen der idealen Lage am Rhein als Handelsplatz begehrt und wurde zu einem der größten und... mehr lesen
3.0 stars -
"Traditionelles Restaurant mit deutschen, regionalen Speisen bei denen der Koch ordentlich würzt !!" DaueresserGK0712Heute hatten wir einen Plan B. Normalerweise ist es mittlerweile Standard für uns den Samstag in der City zu starten und uns irgendwo in den Quadraten kulinarisch verwöhnen zu lassen. Ich wollte aber Samstagmorgen zum Zweirad Stadler, über google maps habe ich ein Restaurant geschaut, welches in unmittelbarer Nähe ist. Das nächste viel versprechende war dann das Jägerlust in Mannheim-Neckarau.
Im 15. Jahrhundert war Neckarau wegen der idealen Lage am Rhein als Handelsplatz begehrt und wurde zu einem der größten und
Geschrieben am 17.03.2016 2016-03-17| Aktualisiert am
17.03.2016
Besucht am 16.03.2016
Im Kaufhof gibt es diese Woche 10% auf Merchandise Artikel vom neuen Superman vs Batman Film. Da darf meiner einer natürlich nicht fehlen. Also hatte ich folgenden Plan: zusammen mit meiner Frau mit der Straba zum Paradeplatz, in den Kaufhof rein, Figuren kaufen, rüber in die R Quadrate laufen in R3, das anschließende Ziel sollte das Natthanichia sein, Mannheims erste Adresse für Thailändische Küche.
Gedacht getan, aber schon als wir uns den R Quadraten näherten sahen wir dass in R3 im "Natthanichia" alle Plätze belegt waren, bis auf einen kleinen 2er Tisch direkt vor dem WC, das musste nicht sein. Was also tun ?? Rüber zu Fabrizio, aber "Fabrizio" gibt es nicht mehr, meine Frau hatte die glänzende Idee im R3 Quadrat zu bleiben und dem Metropolis einen Besuch ab zu statten. Dort angekommen glotzten wir nicht schlecht, fast das gesamte weitläufige Restaurant voll besetzt. Drinnen wurde uns von den sehr hübschen Bedienungen ein noch freier zweier Tisch angeboten. Noch mal ein Blick auf die Bedienungen. Da hat der Chef und Inhaber wohl auch auf das Äußere geschaut. Alle Bedienungen hatten Pferdeschwanz (die weiblichen), dunkle Haare, südländischer Touch, sehr nett und sympathisch ...
... wir blättern durch die Speisekarte, die macht einen hochwertigen Eindruck. Die Kartonage-Seiten sind dicker als normale Speisekarten, auf einer Seite wird das Premium Fleisch erklärt. Es wird ausschließlich USA Beef verwendet, hier wird unterschieden in Premium und High Premium, das High Premium sind ausschließlich U.S. Nebraska Steaks.
Durch die 200 tägige Maisfütterung erhält das Fleisch seine wunderbare Marmorierung und eine exquisite, hauchfeine süßliche Nuance. Das buttrig-sahnige Aroma und die sanft schmelzende Konsistenz sind eine wahre Gaumenfreude. Fleischkenner wissen: Nebraska Beef setzt Qualitätsmaßstäbe, die Feinschmeckerherzen weltweit höher schlagen lassen. Der Stammbaum eines jeden Rindes wird dabei genauestens dokumentiert. Auch wird auf einer Seite erklärt (mit Nummern) wo das ausgewählte Stück beim Rind sitzt - das das alles nicht günstig ist, ist klar. Dennoch sind die angebotenen Preise auf den ersten Blick fair. Ein 300 Gramm High Premium Steak kostet ca 30 Euro, mit Beilagen und Soße (eventuell Salat) durchbricht man schnell die 40 Euro Grenze ... Neben Steaks werden aber auch Flammkuchen, Pizza, Pasta und Burger (Angus Beef und Nebraska Beef 200/400 Gramm Fleischgewicht) angeboten.
Die Inneneinrichtung ist schick, modern und edel. Die Platzabstände normal, nicht übermäßig eng bestuhlt. An den Wänden hängen Kunstwerke, hinten links an der Wand ein Kunststahldruck mit einem Wagen in der Wüste. Das sah richtig gut aus und passte hervorragend in das Gesamtbild. Geht man zu den Sanitäranlagen ist alles modern und offen. Die Küche ist komplett einsehbar, alles wirkt aufgeräumt, sauber, die hängende Fleischstücke sind gut zu erkennen.
WIr bestellen die Getränke, ein regionales Welde Hefe vom Fass, meine Frau eine Orangina, als Gruß aus der Küche werden uns frisch gebackene Pizzabrötchen mit einem erfrischenden Frischkäse-Brotaufstrich serviert. Beide wählten wir den Cheeseburger vom Nebraska (High Premium) Rind (200 Gramm in der Karte, in echt wohl deutlich über 250 Gramm), ich mit doppelt Käse dafür ohne Tomate, meine Frau ganz normal. Als Brötchen werden 2 diverse angeboten. Einmal normal (hell), einmal dunkel mit knusprigen Haferflocken. Ich wähle als Beilage die Süßkartoffel-Pommes, meine Frau die "Steakhouse" Pommes. Unser Nachbartisch bestellt etwa zeitgleich ein Ladycut Rumpsteak, sowie ein ein 400 Gramm Filetsteak (um die 38 Euro).
Wir warteten und warteten, gute 45 Minuten bis endlich unsere Burger (9,90 Einzelpreis) kamen. Von der Anrichte ordentlich, die Pommes waren separat in einem silbernen Sieb. Die Burgerbrötchen hatten eine zu kalte Temperatur, irgendwo zwischen kalt und lauwarm. Das Fleisch war aber absolute Premium Qualität, es hat nach ordentlich salzigem Kuhstall geschmeckt, der Käse (billiger Cheester Käse) eine Enttäuschung. Ebenfalls kalt, die doppelte Scheibe hätten sie sich sparen können. Null Geschmack. Das Brötchen und der Käse wohl frisch aus dem Kühlschrank, natürlich ist das ein No Go - mit etwas mehr Ruhezeit bei Zimmertemperatur hätte ich anstatt 3,0 eine 4,5 beim Essen gegeben. Meine Süßkartoffel Pommes (3,50) waren sensationell, die Steakhouse-Pommes (3,00) von meiner Frau schmeckten mir nicht ganz so gut. Das Premium Beef-Hack war ordentlich medium gebraten, an meinen Referenz Burger beim "Big Apple Diner" in Ludwigshafen Oggersheim kommt er nicht heran. Auch war der Cheeseburger im Metropolis in Walldorf (leider) eine Klasse (insgesamt) besser.
Fazit:
Als kleine Entschuldigung gab es von der Küche jeweils 2 Espresso, die aufs Haus gingen. Dennoch, im Zeitmanagement in der Küche ist noch Luft nach oben.
Im Kaufhof gibt es diese Woche 10% auf Merchandise Artikel vom neuen Superman vs Batman Film. Da darf meiner einer natürlich nicht fehlen. Also hatte ich folgenden Plan: zusammen mit meiner Frau mit der Straba zum Paradeplatz, in den Kaufhof rein, Figuren kaufen, rüber in die R Quadrate laufen in R3, das anschließende Ziel sollte das Natthanichia sein, Mannheims erste Adresse für Thailändische Küche.
Gedacht getan, aber schon als wir uns den R Quadraten näherten sahen wir dass in R3 im... mehr lesen
4.0 stars -
"Zweiter Eindruck: super Fleischqualität, beim "Drumherum" ist noch Luft nach oben" DaueresserGK0712Im Kaufhof gibt es diese Woche 10% auf Merchandise Artikel vom neuen Superman vs Batman Film. Da darf meiner einer natürlich nicht fehlen. Also hatte ich folgenden Plan: zusammen mit meiner Frau mit der Straba zum Paradeplatz, in den Kaufhof rein, Figuren kaufen, rüber in die R Quadrate laufen in R3, das anschließende Ziel sollte das Natthanichia sein, Mannheims erste Adresse für Thailändische Küche.
Gedacht getan, aber schon als wir uns den R Quadraten näherten sahen wir dass in R3 im
Geschrieben am 15.03.2016 2016-03-15| Aktualisiert am
15.03.2016
Verfolgt man die zahlreichen Bewertungen bei Tripadvisor oder hier bei der Gastroguide Community, so wird dem Leser schnell klar: So gut wie es hier mal "Essens technisch" war, so gut wird es wohl nie wieder werden. Seit Juli 2014 wird das Reiterstübchen von dem als Koch erfahrenen Kanwaljit Gill geführt. Seitdem geht es nach unserem Empfinden bergab.
Schuster bleib bei Deinen Leisten, würde man hier wohl hier am liebsten sagen, und was war das einzigste positive vergangenes Wochenende ?? Der HIV Test von Charlie Sheen, "Die Partei" hat es leider nicht in den Landtag Baden Württemberg geschafft, dabei hatten sie doch so ein gutes Wahlprogramm: Wahlkreise, in denen die PARTEI bei der Landtagswahl nicht antritt, werden nach Bayern oder nach Frankreich verkauft oder dass die Bayern und die Schweizer ein Einbürgerungstest absolvieren müssen, wenn sie in Baden Urlaub machen. Das Beste: Sie wollen das Land Baden und Württemberg mit einer Touristenmauer trennen. Da fällt mir noch Herr Witzigmann ein, der am Ende bei seinen Koch-Marathon`s gerne mal das Mehl mit dem anderen Pulver vertauscht hat.
Wir freuen uns, wir haben die erste Mannschaft vom SSV Mannheim in eigener Halle geschlagen. Das macht natürlich durstig. Beim letzten Besuch konnte die sehr aufmerksame weibliche Bedienung das bestellte Hefe in letzter Sekunde gegen ein Franziskaner Hefe aus der Flasche retten, aber bei unserem Besuch gab es leider kein Flaschen-Hefe mehr. Das eingeschenkte Hefe vom Fass war so klar wie ein durchschimmend klarer Apfelsaft, von der fehlenden Kohlensäure ganz zu schweigen Wir schauen uns die Karte an, da hat sich nichts verändert, uns fallen aber die abgegriffenen Seiten in der Karte auf. Auch konnte man einige Druckseiten neu machen, die Schrift klebt da teilweise an den Folien, das sieht nicht schön aus.
Die heutige Bedienung war zwar sympathisch (heute mein erster Tag), aber sie kannte die Karte nicht, außerdem hat sie sehr schwer deutsch verstanden, aber eine gute Kellnerin wird man auch nicht über Nacht. Ich bestellte mir die gegrillten Peperoni, die waren nicht ganz so extrem scharf wie beim letzten Mal, dennoch schießen mir einige Feuerstrahlen aus der Nase. Bei zwei Mannschaftskollegen wurde die Brille feucht, außerdem das fast schon feuchte Hemd "kk nass" (von der Schärfe), gut dass es noch Schafskäse in der Soße gab, mit der konnte man auch die etwas zu scharfe Tomatensauce etwas ausgleichen.
Zu 99,9 % nehme ich immer die zartrosa Lende im Speckmantel mit gegrilltem Gemüse und Kroketten. So auch heute, so viel zur Theorie. Die Lende war total durchgebraten, den Speck schmeckte man fast gar nicht. Sehr gut war mal wieder die pfeffrige Pfeffersauce zusammen mit den Kroketten (dafür aber knappe 14 Euro ausgeben ?)
Unser Trainer nahm mal wieder den Schafskäse, den versuchte ich auch, aber dem Käse fehlte es an Würze. Das ganze Gericht schmeckte irgendwie lasch. Des weiteren wurde noch gegessen: Cordon Blue (mittelmäßig), Schnitzel "Wiener Art" sowie das "Parmesan-Schnitzel" (Luft nach oben), welches mein Schwiegervater in spe das letzte Mal hatte. Aber das war leider zwei Klassen schlechter. Das Fleisch zu fest, der Käse zu mächtig. Mein Kollege rechts von mir hatte ein "Holzfällersteak" 300 Gramm, jenes war vom Schwein, man musste es unter den Zwiebeln suchen. Ach ja, ich hatte aufgewärmtes TK Gemüse auf dem Teller, ohne Butter, ohne Salz&Pfeffer, ohne Röstaromen. Zum Dessert gönnte ich mir dann noch ein dunkles Hefe aus der Flasche, allerdings konnte das den "vermurksten" Abend auch nicht mehr retten.
Zwischendurch suchte ich die Sanitäranlagen unweit der Pferdeboxen auf. Viel zu eng, außerdem hatte ich kein Licht (das war wohl defekt), also Handy raus und die Taschenlampe App an .... Nach dem Bezahlen warteten wir auf den obligatorischen Digestif, aber das war auch mal besser im "Reiterstübchen", wir warteten vergebens ....
Verfolgt man die zahlreichen Bewertungen bei Tripadvisor oder hier bei der Gastroguide Community, so wird dem Leser schnell klar: So gut wie es hier mal "Essens technisch" war, so gut wird es wohl nie wieder werden. Seit Juli 2014 wird das Reiterstübchen von dem als Koch erfahrenen Kanwaljit Gill geführt. Seitdem geht es nach unserem Empfinden bergab.
Schuster bleib bei Deinen Leisten, würde man hier wohl hier am liebsten sagen, und was war das einzigste positive vergangenes Wochenende ?? Der HIV Test... mehr lesen
2.0 stars -
"Leider geht es, was Qualität der Speisen angeht abwärts, die Schwächen im Sanitärbereich wurden immer noch nicht beseitigt ...." DaueresserGK0712Verfolgt man die zahlreichen Bewertungen bei Tripadvisor oder hier bei der Gastroguide Community, so wird dem Leser schnell klar: So gut wie es hier mal "Essens technisch" war, so gut wird es wohl nie wieder werden. Seit Juli 2014 wird das Reiterstübchen von dem als Koch erfahrenen Kanwaljit Gill geführt. Seitdem geht es nach unserem Empfinden bergab.
Schuster bleib bei Deinen Leisten, würde man hier wohl hier am liebsten sagen, und was war das einzigste positive vergangenes Wochenende ?? Der HIV Test
Geschrieben am 09.03.2016 2016-03-09| Aktualisiert am
09.03.2016
Walldorf ist eigentlich ein nettes Städtchen. Obwohl Walldorf zu Baden Württemberg gehört und in dem Land bekanntermaßen Kindergärten Geld kosten, geht man in der SAP Stadt andere Wege. Nicht nur dass die SAP Busse und Shuttle Service für die Industriefirmen im angrenzenden SAP Industrie Park anbietet, man befreit auch alle Eltern von der Kindergartenbeitragspflicht. Aber neben ERP`s, CRM`s und anderen IT Dienstleistungen steht noch das größte Musikhaus in der Region Rhein-Neckar in Walldorf. Gemeint ist das "session" welches mit Harry`s dine.drink.music ein Szene-Restaurant beinhaltet, wo man(n) u.a.. in angenehmer Atmosphäre mittags "lunchen" kann. Ein Steinwurf weiter hatte übrigens "Masterboy" gewohnt, in den 90er Jahren bekannt durch "I got to give it up", diesen und auch andere Tracks die in Walldorf entstanden sind.
Mein Arbeitskollege, ein begeisterter Gittarrist und Hobbysänger hatte eine Idee. Gitarren anschauen und lecker Essen gehen in der Mittagspause. Er schlug dazu das Harry`s vor (macht Sinn). Ich selber kannte das Session bzw das Harry nicht. Angekommen hatten wir Glück, zwei Tische waren noch frei, es scheinen ziemlich viele Stammgäste mittags zu kommen. Am Mittag gibt es einen Mittagstisch für 5,90, wahlweise kann man noch das Mahl mit Vorspeise und Dessert "aufpimpen" . Wir entschieden uns beide für die Penne mit Oliven, Zucchini und gebratenem Schinken. Dazu gab es jeweils eine kleine und eine große Cola.
Was mir gefallen hat: die Anrichte des Tellers, gut man hätte die Penne noch im Sugo durchziehen können, auch hätte man sie einen Tick früher aus dem Salzwasser herausnehmen können oder vielleicht nochmal kurz in Butter schwenken, aber insgesamt war das Abkochen der Penne in Ordnung. Die Sauce bestand aus gehackten Dosen-Tomaten, hier und da hat etwas Feinschliff gefehlt. Mein Kollege und ich mussten deutlich nach salzen und nach pfeffern, in der Soße tummelten sich noch Zucchini und Oliven, ich denke die Oliven waren aus dem Glas und schon entsteint (liest man häufig auf den Gläsern, dabei haben Oliven eigentlich Kerne und keine Steine), die Öffnung war zu gleichmäßig (Industrie). Meine Kollege bewertete das Essen mit 2,5 von 5, ich bewerte es mit 3 von 5, passend auch zum Gesamtschnitt (aufgerundete 3 Sterne)
Fazit:
Freitags gibt es öfters mal Burger zum Lunch
(Interessierte können hier klicken http://www.harrys-walldorf.de/lecker_monat.pdf ),
vielleicht schauen wir da mal wieder vorbei. ;-)
Walldorf ist eigentlich ein nettes Städtchen. Obwohl Walldorf zu Baden Württemberg gehört und in dem Land bekanntermaßen Kindergärten Geld kosten, geht man in der SAP Stadt andere Wege. Nicht nur dass die SAP Busse und Shuttle Service für die Industriefirmen im angrenzenden SAP Industrie Park anbietet, man befreit auch alle Eltern von der Kindergartenbeitragspflicht. Aber neben ERP`s, CRM`s und anderen IT Dienstleistungen steht noch das größte Musikhaus in der Region Rhein-Neckar in Walldorf. Gemeint ist das "session" welches mit Harry`s... mehr lesen
3.0 stars -
"Mittag`s Lunsch ... gerne wieder ;-)" DaueresserGK0712Walldorf ist eigentlich ein nettes Städtchen. Obwohl Walldorf zu Baden Württemberg gehört und in dem Land bekanntermaßen Kindergärten Geld kosten, geht man in der SAP Stadt andere Wege. Nicht nur dass die SAP Busse und Shuttle Service für die Industriefirmen im angrenzenden SAP Industrie Park anbietet, man befreit auch alle Eltern von der Kindergartenbeitragspflicht. Aber neben ERP`s, CRM`s und anderen IT Dienstleistungen steht noch das größte Musikhaus in der Region Rhein-Neckar in Walldorf. Gemeint ist das "session" welches mit Harry`s
Geschrieben am 08.03.2016 2016-03-08| Aktualisiert am
09.03.2016
Besucht am 26.02.2016
Mit dieser Überschrift ist in wenigen Worten unser Zwei-Tages Aufenthalt in Deidesheim knapp erklärt. Meine Frau hatte Geburtstag und ich wollte sie überraschen, vielen Dank an die Community für die zahlreichen Tipps und Empfehlungen, am Ende musste ich aber der Erreichbarkeit/Anfahrt Tribut zollen und suchte was im Umkreis von einer halben Stunde Autofahrt und bin beim "Kaisergarten" mit dem integrierten ambitionierten Restaurant "Riva" hängen geblieben. Ich hatte ein Arrangement über die eigene Homepage gebucht, eine Nacht inkl. 4 Gang Gourmet Menü im Riva, Standardzimmer inklusive Langschläfer-Sektfrühstück für 138 Euro pro Person, exklusive Anwendungen und Getränke beim Abendessen.
Soviel zur Theorie. Angekommen staunten wir nicht schlecht, das ganze Hotel, die Parkgararge, die Außendarstellung, das ist schon vom Feinsten. Die internen hochgeladenen Bilder vom Hotel sind nicht "geschönt", vom Ambiente ist das ganz fantastisch. Der Empfang am Mittag professionell freundlich. Für meineFrau hatte ich gleich eine Anwendung gebucht, ich schaute mir in Echtzeit Badelandschaft (mit drei diversen Saunen), das Hotel im allgemeinen, das Restaurant an. Das ist alles sehr edel hier (meine Gedanken), die Erwartung war dementsprechend groß.
Vor dem Abendessen zogen wir es vor noch einen Spaziergang durch Deidesheim zu machen. Die Mandelbäume an der Deutschen Weinstraße sind inzwischen voll erblüt, auch in Deidesheim. Die rosa Frühlingsboten geben den Startschuss für zahlreiche Veranstaltungen in der Region rund die Mandel und die Mandelblüte. Am drauf folgenden Tag haben wir noch einen ausgedehnten Spaziergang über die Haardt nach Königsbach gemacht, auch hier schmückten zahlreiche Mandelblüten die Straßen. Die milden Temperaturen lassen auch Wanderungen auf dem Pfälzer Mandelpfad zu, der von Bad Dürkheim bis Schweigen-Rechtenbach im Zeichen der Mandelblüte durch die Weinberge verläuft - während der Pfälzer Mandelwochen bietet auch die Urlaubsregion Deidesheim eine Veranstaltung rund um die Mandel an. Zurück aber in Echtzeit, wir suchen das "Nilpferd Hippo" vom ehemaligen (leider verstorbenen) Chef des Hauses. Der sehr aufgesetzt freundliche Kellner erklärte, die Frau wollte mit dem Tod ihres Mannes einen Cut machen, daher musste das Nilpferd weichen, auch daher der neue Name "Riva" für das Restaurant.
Liest man eifrig die Bewertungen bei Tripadvisor oder in den zahlreichen Restaurant-App`s streiten sich die „hippigen“ Geister. Manch unerschrockene Genießer der feinen krativen Küche zucken zusammen, wenn sie Pizza Funghi oder Pizza Salami auf der Karte entdecken. Doch es wäre schade, das stylisch modern eingerichtete Restaurant mit Tischen aus Olivenholz nur mit einer Pizza Speciale, aus der gläsernen Küche mit Holzofen zu verlassen.
Das Auge ist geübt und erfreut sich dem klassischen Design, dem integrierten Stein-Sprudler, Frontcooking ist angesagt, leider nur für die Anti Pasti, Salate und Pizzagerichte. Alles andere wird hinter verschlossener Türe zubereitet. Unser Kellner fragt nach einem Aperitif, wir verneinen, wir haben uns schon die Weinkarte auf dem Zimmer zeigen lassen. Knippser, Bürklin Wolf, Bassermann Jordan sind nur einige in der Weinkarte stehende Winzer, viele Weine werden glasweise ausgeschenkt und das zu vernünftigen Preisen – die Vorfreude war enorm.
Ich hatte schon meine Weinreise im Hinterkopf, als ich über das angebotene 4 Gang Menü am Tisch im Restaurant zum Abendessen stolpere. Zuerst Rind, dann Suppe, dann Fisch, dann Dessert. Das lässt mein Plan durcheinander wirbeln. Ich nehme zuerst einen Rose, dann einen Riesling (Christmann), dann einen Chardonnay, dann einen ausgezeichneten Rotwein Cuvee (zum spülen ein Hefebierchen) und dann eine Spätlese. Der Chardonnay war schwach, meine Frau hatte sich für einen excellenten Weiburgunder entschieden (das Viertel für 6,80). Als Gruß aus der Küche kam ein sensationnels „3erlei Brot“. Focaccia, auch Schiacciata genannt, ist ein ligurisches Fladenbrot aus Hefeteig, das vor dem Backen mit Olivenöl, Salz und eventuell Kräutern und weiteren Zutaten belegt wird. Das war sensationell (das gab es auch am Morgen), so ein gutes Focaccia hatte ich noch nie gegessen. Geschmack nach feinem Olivenöl, Kräutern und Meersalz, Champions League !! Die anderen beiden Brotsorten nettes Beiwerk.
Der erste Gang „Carpaccio“ vom Rinderfilet mit mediterranem Brotsalat. Der Brotsalat wurde vor unseren Augen in der Pfanne angeschnwenkt und leicht gebraten. Unter anderem wurden noch Rukola und getrocknete Tomaten mt rein gegeben. Das Rinder-Carpaccio war ein Imitat, viel zu dünn aufgeschnitten, als dass man einen Rindergeschmack irgendwie erahnen/erschmecken konnte. Ich schmeckte leider nur Tomate und Brot, schade. Der Rose harmonierte da aber ganz gut dazu.
Als nächsten Gang gab es „Kohlrabischaumsuppe“. Jeder Koch der schon mal Kohlrabisuppe gemacht hat, kennt das Problem. Püriert man das Gemüse wird die Konsistenz flockig und unangenehm. Entweder parieren oder eine andere Technik anwenden. Diese Suppe hatte dagegen ein ausgezeichnetes Mundgefühl, feine Kohlrabi-Aromen, schöne angenehme Säure. Im Schaum war noch karamelisierter Kohlrabi Crunch (ich hoffe man kann es auf dem Bild erkennen). Die Suppe sollte an dem Abend dann das Aushängeschild sein. Leider fielen die anschließenden Gänge etwas ab.
Seeteufel Medaillons auf Zitronen-Kapern-Stampf, mit gebratenem Fenchel. Zuerst der Fenchel, der war so hart, den konnte ich niemals beißen (Angst um die Dritten),auch an einigen Nachbartischen fiel der Fenchel nach anfänglichen Kaufversuchen der Stoffserviette zum Opfer. Dem Stampf fehlte es mir an Raffinesse. Gestört haben mich die Petersilienfäden im Stampf, auch hätte ich mir kleine Kartoffel Brocken gewünscht. Geschmacklich gab es an dem ersten Seeteufel-Medaillon nichts auszusetzen, allerdings fand ich dass da noch Luft nach oben war. Gestört hat mich am zweiten Seeteufel Medaillons ein Blutgerinnsel, das wurde wohl beim Säubern des edlen Fisches übersehen, ich hatte genug und ließ über die Hälfte zurückgehen.
Gestört hat uns vor allem eins, die leeren bzw halbvollen Teller vor uns. Der Service war im ersten Moment sehr sehr freundlich und versuchte einen professionellen Eindruck zu vermitteln, aber jeweils 15 Minuten den Teller vor sich stehen zu sehen, das ist ein absolutes No Go. Die beiden Damen einen Tisch weiter hatten gute 35 Minuten ihre Teller vor sich. Da ist noch deutlich Luft nach oben. Auch erwarte ich in einem Restaurant in dieser Preiskategorie (man sieht sich irgendwo zwischen kreative Küche und Gourmet-Schuppen), dass man beim Vorbeilaufen Wasser und Wein nachschenkt und frägt, ob alles in Ordnung ist bzw war. Aber das alles gab es nicht bei unserem Abendessen. Als die Reste „Seeteufel“ bemerkt wurden wurde nachgfragt. Ich hatte auf das „Blutgerinnsel aufmerksam gemacht.Oh, das dürfe nicht passieren. Ich antwortete, dass 25 Minuten Wartezeit auf das Abräumen der Teller „auch keine Empfehlung für das Haus sei“. Ein Entschuldigen gab es nicht.
Danach wurde die (leider zu süße) Trockenbeerauslese serviert, bestellt hatte ich 0,1, serviert wurde eine 0,25 Karaffe. Die war aber auch nötig, denn das Nougat Creme Brüllee war viel zu viel und viel zu mächtig. Geschmacklich wirklich gut, es fehlte aber die „Leichtigkeit“. Das dazu servierte selbst gemachte Yoghurteis war perfekt, der Paccojet konnte sich mal wieder beweisen. (es wird der neue eingesetzt, habe nachgefragt)
Machen wir einen Zeitsprung, nach 15 Minuten Gegenstrom schwimmen im Salzwasserpool und anschließender Regendusche im Zimmer zogen wir es vor zu Frühstücken. Und was soll ich sagen? Für mich und meine Frau das wirklich beste Frühstück was wir jemals genießen konnten. Es gab exzellenten Lachs mit Riesling Sekt (Bassermann Jordan) ich habe unverkrampft vier (oder fünf?) 0,1er Gläser bestellt (beim Auschecken kauften wir uns noch eine weitere für 13 Euro Einzelpreis), der hatte eine goldene ganz tolle Farbe und schmeckte ekelerregend gut, dass ich nicht genug davon bekommen konnte. Die gläseren Küche wurde zur Eierstation umgebaut. Rührei, Omelett egal was . Mit frischen Champignons, Käse, italienischem Kräuterspeck etc. alles war vorhanden. Gebratener Mini-Saumagen, Weißwürste mit süßem Senf und kleinen Mini-Hefe-Bierchen ... Müsli, diverse Kuchen, Brote (wieder das sensationelle Focaccia) und Kaffee zum Niederknien, so dass wir mit einem lachenden und weinenden Auge gegen halb zwölf das Hotel verlassen konnten.
Fazit:
Wegen des Frühstückes ist das Hotel für uns eine absolute Empfehlung, das nächste Mal buchen wir 100%ig nur mit Frühstück, vielleicht eine Nacht länger, selbst die Standardzimmer hatten einen Komfort, welches sich vom normalen „Hotel mit 4 Sternen“ eindeutig absetzt. Auf der anderen Seite ist übrigens das Leopold, wo man(n) auch vernünftig Abendessen kann :-)
Mit dieser Überschrift ist in wenigen Worten unser Zwei-Tages Aufenthalt in Deidesheim knapp erklärt. Meine Frau hatte Geburtstag und ich wollte sie überraschen, vielen Dank an die Community für die zahlreichen Tipps und Empfehlungen, am Ende musste ich aber der Erreichbarkeit/Anfahrt Tribut zollen und suchte was im Umkreis von einer halben Stunde Autofahrt und bin beim "Kaisergarten" mit dem integrierten ambitionierten Restaurant "Riva" hängen geblieben. Ich hatte ein Arrangement über die eigene Homepage gebucht, eine Nacht inkl. 4 Gang Gourmet Menü im... mehr lesen
RIVA
RIVA€-€€€Restaurant, Bar, Hotel06326700077Weinstraße 12, 67146 Deidesheim
4.0 stars -
"Edles Design, ausgezeichnete Weine, Abendessen mit Höhen und Tiefen, Referenz-Frühstück !!" DaueresserGK0712Mit dieser Überschrift ist in wenigen Worten unser Zwei-Tages Aufenthalt in Deidesheim knapp erklärt. Meine Frau hatte Geburtstag und ich wollte sie überraschen, vielen Dank an die Community für die zahlreichen Tipps und Empfehlungen, am Ende musste ich aber der Erreichbarkeit/Anfahrt Tribut zollen und suchte was im Umkreis von einer halben Stunde Autofahrt und bin beim "Kaisergarten" mit dem integrierten ambitionierten Restaurant "Riva" hängen geblieben. Ich hatte ein Arrangement über die eigene Homepage gebucht, eine Nacht inkl. 4 Gang Gourmet Menü im
Auf der Suche nach Lokalen und Restaurants mit ausgezeichnetem Preis-Leistungsverhältnis ist, nach den dramatischen Preissenkungen im Einkauf für Lebensmitteln,in den letzten Monaten kein einfaches Unterfangen. Es gibt Lokale die dem starken Euro trotzen und unverändert die Preise "hoch halten", einige komplett abgedriftete Inhaber erhöhten sogar noch die Preise (arme Irre), bei unserem Besuch aber beim "Kurfürst am Markt" konnten wir eine deutliche Preissenkung im Vergleich zum Jahr 2015 erkennen.
Gleich beim Blättern der Speisekarte sprechen wir die Inhaberin an. " Ja, wir haben den deutlich günstigeren Einkaufspreis für Grundnahrungsmittel gleich an unsere Gäste weiter gegeben. Sie sind aber der erste Gast der mich darauf anspricht" ihre Worte und empfahl mir gleich das Pfälzer Gericht "Gekochte Ochsenbrust mit Meerrettichsoooß". Pfälzer, aber auch Kurpfälzer Gerichte gibt es beim Kurfürst am Markt zu Genüge. Die Karte ist dennoch auf 3-4 Gänge ausgelegt, einige Vorspeisen gibt es als auch kleinere Zwischengerichte. Ochsenfleisch, Rindfleisch (beides gekocht, geschmort oder gebraten), Schweinefleisch, einige vegetarischen Gerichte, die Auswahl fiel uns sehr schwer.
Das Restaurant heißt nicht umsonst "Kufürst am Markt" denn im Haus R1, dem so genannten Casino-Gebäude zog am 14. November 1720 Kurfürst Karl Philipp ein, nachdem er Heidelberg verlassen hatte und die Residenz nach Mannheim verlegt hatte. In diesem Haus wohnte auch 1730 der Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. mit seinem Sohn, dem späteren Großen Fritz. Wir entscheiden uns für ein selbst zusammengestelltes 3 Gang Menü. Als Vorspeise die selbst gemachte Waldpilzsuppe (1,40), danach einen einen Feldsalat mit Gurken-Kräuter-Pesto (1,50). Als Hauptspeise suchten wir uns beide die gekochte Ochsenbrust (7,80) aus, für mich eine größere Portion (ich hatte extremst Hunger)
In der Zwischenzeit wurde die Getränke, sehr gut gekühlt, serviert. Mein Hefe hatte ordentlich Trübung und hatte einen super Hefe Geschmack, man hatte wohl das Fass gerade auf den Kopf gestellt. Meine Frau nahm eine große Cola Light. Beide Getränke 2,80 Euro. Nach einer angenehmen Wartezeit kamen dann unsere Vorspeisen.
Das Ambiente erinnert an ein "deutsches Gasthaus", viel helles Holz, warme rötliche Farbtöne. Einige Plätze sind mir eindeutig zu hell, da direkt extremst helle Lampen auf die Plätze leuchten, es gibt aber 2 Tische an der Theke die von den passiven Lichtstrahlen leben (ich bitte daher die etwas dunklen Fotos zu entschuldigen) - einen hatten wir :-). Die servierte Waldpilzsuppe wird es wohl deutschlandweit in keinem Gasthaus besser geben. Mensch war die geil (Suppen kann der Koch, bei Deutschland sucht den "Suppenkasper" wäre dieser ganz weit vorne), die Suppe war ausgezeichnet ausbalanciert, angenehme Säure, schön cremige, aber nicht zu schwere Konsistenz. Einige Pilze hatten Biss, andere harmonierten wunderbar im Mund-Rachenbereich schön weich mit der Flüssigkeit beim Schlucken, das war ganz großes Kino. Und mal ehrlich, für 1,40 (??) - ja ist denn heute schon Weihnachten ??
Als nächstes wurde uns der Feldsalat serviert. Meine Frau fand ihn klasse, ich kenne Feldsalat eigentlich einzeln gerupft, aber bei diesem waren praktisch die Blätter noch am Stiel, das hat dem Salat noch einen zusätzlichen "Crunch" gegeben (wer`s mag), die Gurken-Kräuter Pesto passt sehr gut zum Salat, das ganze war schön in sich stimmig, auch wenn ein paar Salzkörner gefehlt haben.
Ausgezeichnet war die gekochte Ochsenbrust. Und wie saaaacht der Pälzer ?? " Die Bruschdd muss in de Sooooß schwimmmme", die gekochte Ochsenbrust war so labbelig, butterweich gekocht, die zerfiel fast von alleine. Die Soße hatte einen guten Meerrettich-Geschmack, wer noch mehr "kribbeln" in der Nase wollte, der konnte schön vom Rand noch etwas scharfen Sahne-Meerrettich auf die Gabel tun. Für die Süße gab es einen großen Klaps Preiselbeeren. Meine Frau hatte 3 dicke Scheiben, ich hatte 5 mittelgroße dickere Scheiben und 3 große Salzkartoffeln auf dem Teller (einen Aufpreis musste ich nicht zahlen) !!
Auf der Suche nach Lokalen und Restaurants mit ausgezeichnetem Preis-Leistungsverhältnis ist, nach den dramatischen Preissenkungen im Einkauf für Lebensmitteln,in den letzten Monaten kein einfaches Unterfangen. Es gibt Lokale die dem starken Euro trotzen und unverändert die Preise "hoch halten", einige komplett abgedriftete Inhaber erhöhten sogar noch die Preise (arme Irre), bei unserem Besuch aber beim "Kurfürst am Markt" konnten wir eine deutliche Preissenkung im Vergleich zum Jahr 2015 erkennen.
Gleich beim Blättern der Speisekarte sprechen wir die Inhaberin an. " Ja,... mehr lesen
Restaurant Kurfürst am Markt
Restaurant Kurfürst am Markt€-€€€Restaurant062126275R1, 15, 68161 Mannheim
4.0 stars -
"Regionale, bodenständige Küche -ausgezeichnete Preise !!" DaueresserGK0712Auf der Suche nach Lokalen und Restaurants mit ausgezeichnetem Preis-Leistungsverhältnis ist, nach den dramatischen Preissenkungen im Einkauf für Lebensmitteln,in den letzten Monaten kein einfaches Unterfangen. Es gibt Lokale die dem starken Euro trotzen und unverändert die Preise "hoch halten", einige komplett abgedriftete Inhaber erhöhten sogar noch die Preise (arme Irre), bei unserem Besuch aber beim "Kurfürst am Markt" konnten wir eine deutliche Preissenkung im Vergleich zum Jahr 2015 erkennen.
Gleich beim Blättern der Speisekarte sprechen wir die Inhaberin an. " Ja,
Geschrieben am 01.03.2016 2016-03-01| Aktualisiert am
01.03.2016
Montags Abends in Mannheim ein Restaurant zu finden ist trotz der hohen Anzahl an Lokalitäten nicht ganz so einfach. Hin und wieder zog es uns bis vor einem dreiviertel Jahr ins Journal (Montag bis Sonntag durchgehend geöffnet), meistens aber um am Samstagmorgen zu Frühstücken (da manchmal auch um die Mittagszeit rum), was uns negativ auffiel, die hohen Getränkepreise. Unter anderem für meine geliebten Hefebierchen. Das wurde letztes Jahr im Sommer auf fast schon unverschämte 3,80 erhöht, wir sprechen vom Eichbaum Hefebier. Das Brauhaus ist nur eine Steinwurfschleuder weiter entfernt (kurze Lieferwege, niedrige Kosten), wir sprachen mehrmals die Bedienungen drauf an, sie hatten uns damals mitgeteilt, sie werden dass mit dem Inhaber abstimmen, viele andere Gäste hätten sich auch schon über die 3,80 beschwert bzw sind nach Lesen der Getränkepreise wieder aufgestanden und gegangen.
Im neuen Espresso (oder in einem älteren) wurde der angebotene 300 Gramm Beef Burger gelobt, meine Frau und ich hatten Hunger, wir hatten auch keine Lust auf größere Experimente, also sind wir ins Journal in der Hoffnung, dass die Inhaber "back to the Roots" die Getränkepreise geändert haben. Als wir angekommen sind waren wirklich nur 3-4 Tische belegt, wir studieren kurz die Wochenkarte, salzige Preise. Ich schau auf die Burger. Ah ja, 9,90 300 Gramm Beef. Die Bedienung kommt, wir bestellen 2x den 300 Gramm Beef Burger. Ich schau in die Getränkekarte und was sehe ich ?? Die Getränkepreise wurden tatsächlich geändert. Aber nicht günstiger sondern noch teurer. 4 (!!!!!!) Euro, umgerechnet 8 Mark für ein Eichbaum Hefebierchen 0,5. Meine Frau schluckte auch, große Cola Light für 4,20 ?? Gehts noch ?? Wir stonierten unsere Bestellungen und sind wütend wieder raus. So schnell kommen wir nicht wieder .....
Fazit:
Wenn das so weiter geht mit der absolut nicht gerechtfertigen Preispolitik ist das Ende fast schon abzusehen. An einem Monatgabend waren noch nie so wenig Gäste da. Vielleicht macht man ja auch bei Gutscheinbüchern mit und versucht da den Ausfall mit den horrenden Getränkepreisen auszugleichen. Für mich ist das anders nicht nachzuvollziehen. Der letzte wird dann (hoffentlich) irgendwann das Licht ausmachen.
Montags Abends in Mannheim ein Restaurant zu finden ist trotz der hohen Anzahl an Lokalitäten nicht ganz so einfach. Hin und wieder zog es uns bis vor einem dreiviertel Jahr ins Journal (Montag bis Sonntag durchgehend geöffnet), meistens aber um am Samstagmorgen zu Frühstücken (da manchmal auch um die Mittagszeit rum), was uns negativ auffiel, die hohen Getränkepreise. Unter anderem für meine geliebten Hefebierchen. Das wurde letztes Jahr im Sommer auf fast schon unverschämte 3,80 erhöht, wir sprechen vom Eichbaum... mehr lesen
1.0 stars -
"Cafe Journal ? Unser ehemals Favoriten-Cafe entwickelt sich immer mehr zu einem No Go" DaueresserGK0712Montags Abends in Mannheim ein Restaurant zu finden ist trotz der hohen Anzahl an Lokalitäten nicht ganz so einfach. Hin und wieder zog es uns bis vor einem dreiviertel Jahr ins Journal (Montag bis Sonntag durchgehend geöffnet), meistens aber um am Samstagmorgen zu Frühstücken (da manchmal auch um die Mittagszeit rum), was uns negativ auffiel, die hohen Getränkepreise. Unter anderem für meine geliebten Hefebierchen. Das wurde letztes Jahr im Sommer auf fast schon unverschämte 3,80 erhöht, wir sprechen vom Eichbaum
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Der Goldene Anker liegt in der unteren Neckarstraße, Die Untere Neckarstraße ist eine Straße in der Heidelberger Altstadt. Sie verläuft zwischen dem St. Vincentius-Krankenhaus und dem Marstall (heute Uni-Mensa).
Dort sind das Parkhaus Kraus und das Parkhaus C&A zu erreichen, die günstig für Besuche in der Altstadt liegen.
Jenseits der Alten Brücke findet die "Untere" ihre Fortsetzung in der "Oberen Neckarstraße". Drei mal im Jahr veranstaltet die Stadt Heidelberg an Samstagen im Sommer nach Einbruch der Dunkelheit die traditionelle Schlossbeleuchtung, bei der das Heidelberger Schloss nicht mehr im elektrischen Licht sondern im Schein von roten Feuern leuchtet. Umrahmt wird dies durch ein großes Feuerwerk, das von/bei der oben schon erwähnten Alten Brücke abgefeuert wird. Zudem hat Heidelberg die größte Fußgängerzone Europas, jetzt reicht`s aber :-)
Der Goldene Anker ist Restaurant, Vinothek und Weinhandlung in einem. Ich hatte mich für einen trockenen spanischen Wein entschieden (der Name ist mir entfallen) passend dazu wählte ich das Rumpsteak mit Backkartoffeln, auf die Grilltomate habe ich verzichtet. Mein Kollege hatte sich für Fisch entschieden, die gegrillte Fischplatte mit Dorsch und Tintenfisch auf einer sehr leckeren Sauce. Die Speisekarte ist zwei geteilt. Auf der einen Seite stehen Tapas zb Dattel im Speckmantel gefüllt mit Walnuß , Spanferkelfilet auf Püree & Apfelkompott oder Jakobsmuschel auf Minz-Erbsenmous mit Birnenkonfit. Saisonal geprägte Speisen vervollständigen dann das spanisch angehauchte Speisenangebot.
Die Getränke als auch die Speisen kamen in angenehmen Zeitabständen. Das Argentinische Angus Steak war perfekt medium gebraten, hatte gute 300 Gramm, die Backkartoffeln hatten Salz gesehen und waren schön zubereitet worden. Vielleicht war mit etwas zu viel Grünzeugs auf dem Teller, dennoch war das nicht nur optisch (siehe Bild) ein Hingucker. Mein Kollege schwärmte von seinem Fisch in den höchsten Tönen, der war super saftig und schön glasig gegart. Der Oktopus außen knusprig und innen butterweich. Das ganze war gebettet auf einer hervorragenden Sauce.
Ich werde in absehbarer Zeit dem Goldenen Anker einen erneuten Besuch mit meiner Frau abstatten und hoffe dass der Besuch genauso ein Volltreffer wird !!