1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr gerne "gut bürgerlich" essen. Wenn es der Geldbeutel zulässt, geht`s auch in Gourmet-Schuppen mit mindestens einem Michelin-Stern. Als großer Derrick Fan bleibt mein Traum einmal das Tantris (2 Sterne) zu besuchen.
Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und versuche auch offene Fragen (gerne über Nachricht) zu beantworten.
Wenn es das Lokal zulässt, versuche ich "was fliegt" und "wildes aus dem Wald" zu vermeiden, das ist aber nicht immer möglich. Ich ernähre mich privat gerne vegetarisch dann aber 100% veganfrei.
1 Satz zu mir: bin selber ein ambitionierter Hobbykoch mit Carnivoren- Wurzeln, die perfekte Fusion für den Langzeitgenuss.
Ein "guter" Koch ist für mich, wer mit Mut an den Herd tritt (Salz, Zucker- und Pfefferstreuer nicht vergessen) - einfache Klassiker neu interpretieren !!
Neben der Kreativ-Küche, gehe ich sehr... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 397 Bewertungen 689927x gelesen 7834x "Hilfreich" 7632x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 21.06.2016 2016-06-21| Aktualisiert am
21.06.2016
Oft wird den Schwaben nachgesagt sie seien geizig, aber ihre Sparsamkeit lässt sich einfach erklären."Schaffe, schaffe Häusle baue" ein Kollege von mir kommt aus Stuttgart und immer wenn wir uns sehen begrüßt er mich mit dem Nonsens. Das Schwabenland ist für mich eines der Bundesländer mit den meisten Superlativen. Der Gewa Tower zB, da gibt es Triple Maisonette Wohnungen mit knapp 600 qm Wohnfläche. Nur wer hat der kann. Man sagt, früher waren die Schwaben so sparsam, weil sie einfach ein unfruchtbares Land hatten und daher zum Sparen gezwungen waren. Eine Sage beschreibt, dass die Schwaben nur darum die Spätzle erfunden haben, weil sie zu geizig waren das Fleisch durch den Fleischwolf zu drehen .. und heute fährt jeder zweite Porsche und Mercedes !!
Aber was hat das alles mit der Perle "Da Salvo" im Ulmenweg zu tun ?? Richtig, wer in der Hauptschule aufgepasst hat weiß, dass "Da Salvo" die italienische Bezeichnung für sparen ist. Und sparen tut man bei "Da Salvo" wirklich.
Ich mache einen Zeitsprung, vor gut 14 Tagen wurde unsere neue Linie 4 und 4a in Mannheim eingeweiht. Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen, mit einem der ersten Bahnen in die Stadt zu düsen. Wenn man auf der Linie 4 Luzenberg/Käfertal passiert, die neue Unterführung durchfährt, kommen auf der rechten Seite die zahlreichen Studentenwohnungen. Uns ist da das "Da Salvo" zum ersten Mal aufgefallen. Es gibt einen Innenbereich, sowie einen Außenbereich. Einen vorderen zur Straßenbahn hin, da stehen so ca 4 Tische und ein großer grüner Eichbaum Schirm, hinter dem Haus gibt es mehrere Tische. Sitzen tut man im Außenbereich auf bequemen und unverwüstbaren Poco Plastik-Stühlen mit Armlehnen, eigentlich meine Lieblingsstühle. Da könnte ich mich stundenlang drinnen verweilen.
Letzten Mittwoch sind wir mit dem Fahrrad gekommen, saßen einige Zeit bis wir von Gina entdeckt wurde und wir ihr zur Theke gefolgt sind. Ein äußerst sympathischer junger Mann erklärte kurz, hier heißt das Zauberwort "selbst Bedienung". Er gab mir 2 neuwertig wirkende Flyer und wir durchforsteten die Karte. Auf der stehen alle gewohnten Klassiker, Pizza mit diversen Zutaten, leckere Pastagerichte, als Spezialität wird die Combinatione und die Lasagne angepriesen. Wir schauen auf die Getränkepreise. Radler 0,5 von der regionalen Brauerei Eichbaum für 1,50, leckeres Hefe Eichbaum aus der Flasche 1,80 - das ich das noch erleben darf ?
Hier wird der Euro nicht zum Teuro. Verschiedene Salate, alle sind sie mit Essig und Öl (untypisch für italienische Lokale) noch untypischer mit einer speziellen selbst gemachter Salatsoße noch zusätzlich verfeinert. Der große italienische Salat schlägt allerdings mit 5,50 zu Buche. Für das gleiche Geld bekomme ich eine Combinatione, als Begleitung wählen wir ein Pizzabrot - selbst da wird nachgefragt, wie wir es haben möchten. Das nenne ich mal Service, auch wenn man hier nur bedingt von Service sprechen kann.
Gina kommt an unseren Tisch, sie schaut mich mit ihren süßen Augen an und fängt an mit dem Schwanz zu wedeln. Na klar, sie will auf meinen Schoß ...
Wir gießen unsere Getränke ein und stellen fest. Richtig gemütlich hier. Für diesen Günstigen Preis gieße ich gerne selber ein. Sogar noch ein zweites und ein drittes Mal an dem heutigen Abend - im Hintergrund im neu bebauten Stadtteil Wohlgelegen werden ambitionierte Reihenhäuser gerade gebaut. Irgendwann wird es hier bestimmt richtig schön aussehen. Wir hören die Worte "heiße Combinatione, italienischer Salat und Pizzabrot" wir gehen also an die Theke und holen unsere Speisen. Nicht schlecht, was die Pizzabäcker da angerichtet und zubereitet haben:
Der italienische Salat bestand aus grünem Kopfsalat, gelbem Kopfsalat, Gurke, Karotte, Ei und Schinken. Angemacht war er unheimlich cremig "süß-sauer". Meiner Frau hat er ausgezeichnet geschmeckt. Die Combinatione:
bestand aus selbst gemachter Lasagne, die war geschmacklich ein Traum, Rigatoni, Fleisch-Tortellini und schwamm in einer Hackfleisch lastigen Sauce, die sehr tomatig abgeschmeckt war. Ich denke es waren Minimum 150-200 Gramm Hackfleisch, eine kleine XL Portion, wahrscheinlich dachte der Koch " der Arme, sonst fällt er noch vom Fleisch". Zu der Combinatione und dem Salat gab es das Pizzabrot (1,50)
das schmeckte so, wie es auf dem Bild aussieht. Sehr gut !!
Fazit:
Leckeres Essen für den kleinen Geldbeutel. Die Getränkepreise findet man in Mannheim kein zweites Mal. Für uns als Fahrradtour-Zwischenstopp ideal !!
Oft wird den Schwaben nachgesagt sie seien geizig, aber ihre Sparsamkeit lässt sich einfach erklären."Schaffe, schaffe Häusle baue" ein Kollege von mir kommt aus Stuttgart und immer wenn wir uns sehen begrüßt er mich mit dem Nonsens. Das Schwabenland ist für mich eines der Bundesländer mit den meisten Superlativen. Der Gewa Tower zB, da gibt es Triple Maisonette Wohnungen mit knapp 600 qm Wohnfläche. Nur wer hat der kann. Man sagt, früher waren die Schwaben so sparsam, weil sie einfach ein unfruchtbares Land... mehr lesen
Pizzeria Da Salvo
Pizzeria Da Salvo€-€€€Restaurant, Pizzeria06213069577Ulmenweg 55, 68167 Mannheim
4.0 stars -
"Man muss die Perlen einfach entdecken ..." DaueresserGK0712Oft wird den Schwaben nachgesagt sie seien geizig, aber ihre Sparsamkeit lässt sich einfach erklären."Schaffe, schaffe Häusle baue" ein Kollege von mir kommt aus Stuttgart und immer wenn wir uns sehen begrüßt er mich mit dem Nonsens. Das Schwabenland ist für mich eines der Bundesländer mit den meisten Superlativen. Der Gewa Tower zB, da gibt es Triple Maisonette Wohnungen mit knapp 600 qm Wohnfläche. Nur wer hat der kann. Man sagt, früher waren die Schwaben so sparsam, weil sie einfach ein unfruchtbares Land
Geschrieben am 20.06.2016 2016-06-20| Aktualisiert am
20.06.2016
Besucht am 18.06.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 74 EUR
Ganze sieben lange Jahre versuche ich schon Gast in der, im Gault Millau mit 15 Punkten verliehenen Weinstube Brand in Frankweiler einzukehren, immer wieder hatten wir kein Glück, oder ein paar Wochen im Voraus war alles reserviert. Spätestens als aber Mar074 die phänomenale Bewertung hier bei GG nieder geschrieben hat, waren wir drauf und dran hier einzukehren.
Marco schrieb bereits einiges zu Ambiente und Inneneinrichtung, daher verliere ich nicht allzu viel darauf und konzentriere mich auf das Wesentliche, den Service und das Essen. Ein Satz ist aber bei mir von seiner "Werbung" hängen geblieben: " Er versteht es gekonnt, asiatische, orientalische, französische und mediterrane Einflüsse mit regionalen Basics adäquat zu verbinden." in einigen Michelin und auch in manch einer Gault Millau Bewertung kam aber vor, dass es Herr Knefler gerne mal mit dem Würzen übertreibt. Ich habe die Devise " lieber zu viel Würze, als überhaupt keine" .. aber es sollte dann doch alles ganz anders kommen.
Im Vorfeld reservierten wir einen Tisch, ich glaube das war Ende April, schon da wurden wir aufmerksam gemacht, das wir einen Innentisch maximal für 2 Stunden bekämen, die Alternative würde Innenhof heißen. Das Gespräch war aber äußerst sympathisch und herzlich professionell . An dem besagten Samstag hatten wir eine Wandertour mit guten Kollegen geplant, vom Dernbacher Haus zum Naturfreundehaus Kiesbuckel, Orensfelsen hoch, der Ausblick dort oben machte alle Anstrengungen wieder weg ...
über die Landauer Hütte. Und ja, natürlich habe ich in allen Pfälzer Wanderhütten einen Schoppen Weißherbst "süß-sauer" getrunken (pfälzische Mischung, auf allen 3 Hütten für 3 Euro) unsere Stimmung war heiter und fröhlich. Bis ?
Als wir in den Hof der Weinstube traten wurden wir von der sehr jungen Bedienung überhaupt nicht begrüßt, nicht einmal beachtet. Die Chefin, ebenfalls ohne Begrüßung "entweder den Tisch hier ganz vorne am Eingang, sie wissen ja, maximal 2 Stunden - oder im Innenhof, nach 20 Uhr verfällt der Anspruch auf einen Tisch. Mir ist`s aber egal, heute ist mir eh alles egal, machen sie was sie wollen " nun ja, eine freundliche Begrüßung sieht anders aus, dachten wir. Nach hin und her überlegen, zogen wir eine Nische im Innenhof vor. Eigentlich fühlten wir uns darauf überhaupt nicht willkommen und auch nicht als Gast einer Pfälzer Weinstube, mehr wie ein Kunde auf einem Bauernhof, der bei einem "all you can eat Büffet" für 2 Stunden einen Tisch gebucht hat.
"Ich bringe gleich die Tageskarte" unsere Bedienung im O-Ton und das war wirklich das einzigste positive was wir heute vom Service erleben durften. Nach 5 Minuten wurde uns die Karte wortlos hin gestellt. Eine kurze Erklärung zu Garstufe des Fleisches oder wie hier abgeschmeckt wird, bekamen wir natürlich nicht:
Wir vergleichen die Karte und die Tageskarte und schauen in die Weinauswahl. Was Marco für einen durchschnittlichen Tropfen hält ist für mich bestimmt gut, also wählte der ganze Tisch einen Knipser Rotwein. Daneben umfasst die Karte 10 offene Weiß- und 7 Rotweine. Alle von namhaften Pfälzer Winzern. VDP-Größen wie etwa Minges, Meßmer und Bernhart sind hier genauso vertreten wie die Weingüter Sohn und Lidy aus dem lokalen Umfeld. Uns war aber nach dem einem Knipser Cuvee, diesen gibt es aber laut der Bedienung nicht mehr. Also nahm ich die Empfehlung zum Lamm, ein St. Laurent an. Allerdings war der eine Klasse schlechter als der Dornfelder, welch die Arbeitskollegin meiner Frau nahm.
Als Vorspeise entschied sich der ganze Tisch für das Schaumsüppchen des Tages. Eine Spargel-Schaumsuppe für 5,50. Ein Wort noch zu den Preisen, die hielten wir für angemessen was Portionsgröße und Anrichte der Speisen, allerdings nicht was Service und das ganze drumherum angeht. Als wir Hefebierchen, Weine und Wasser bekamen, stellte man uns wortlos eine Holzkiste hin mit Gurkensticks, eine Frischkäsecreme und herrlich durch gebackenes Brot hin.
Auf Nachfrage kam dann nach 5 Minuten von der jungen Dame die Antwort " ach, diese Kleinigkeit. nichts besonderes. Wirklich. Asiatisches Sesamöl, mit zweierlei Frischkäse, Salz& Pfeffer und einem Hauch von frischem Meerrettich " schmeckte echt gut, konnte also so weiter gehen, aber das "von oben herab Gehabere" machte den guten Eindruck wieder zu nichte. Es kam in asiatischen Tellern jeweils die bestellte Suppe:
Schön geschäumtes (auf den ersten Blick) Süppchen vom Spargel und nicht definierbaren Gewürzen. Wir machten die Probe, es roch zwar bei geschlossenen Augen leicht nach Spargel, aber im Mund kam dann irgendwie ein Kerbel Geschmack mit etwas Seife am Gaumen,.Als man die Suppe mit Löffeln schluckte, kam etwas Spargel hoch. Dennoch, die Suppe war vom Geschmack Lichtjahre von der Spargelsuppe entfernt, die ich zusammen mit Lavandula und Co im Dobler`s vor einigen Wochen genießen konnte.
Die Konsistenz wässrig, die Art wie trübe Brühe, mit dem Löffel nur schwer an Spargel erinnernd. So kam es, dass wir alle am Tisch die Schale an unseren Mund hielten und mit 2 Händen die Suppe austranken, so hatten wir einen Tick intensiveren Geschmack.
Dann wurden unsere Hauptspeisen (leider nicht zeitgleich serviert). Zuerst die Maispoularde mit asiatischem Gemüse und Kuskus für 19,90:
Ansprechend angerichtet, eine ordentliche Portion, leider war der Teller nicht vorgewärmt. Meine Frau und der Mann der Arbeitskollegin entschieden sich dafür. Letzterer ist ein Fan der asiatischen Küche, liebt es gerne gut gewürzt und scharf zu Essen. Allerdings liefen ihm nach den ersten Gabeln schon der erste Saft aus der Nase, bis hin zu störenden Tränen im Auge. O-Ton "das ist viel zu scharf". Achtung: von Schärfe stand überhaupt nichts auf der Tafel auch nicht wurde das Gericht bei der Bestellung erklärt, dass es hier vielleicht Tränen geben könnte. Meine Frau mag leichte Schärfe, allerdings verzog sie immer mehr das Gesicht, wir warteten auf die Bedienung,diese kam aber nicht. Also bin ich rein. ich bat einfach das Gericht für meine Frau neu zumachen, es sei zu scharf "Wieso neu ?" die plumpe und recht freche Antwort " es stand doch dabei, mit asiatischem Gemüse" Sie kam dann ein paar Augenblicke später raus und erklärte kurz "ok wenn es zu scharf ist, machen wir die Portion neu. Ich nehme es gleich mit" Sie verschwand dann aber für 10 Minuten, also bin ich wieder rein. Sie kam dann raus und erklärte uns "sie nimmt das jetzt mit, aber es wird nur das Gemüse neu gemacht und ohne Sauce. Wir (die Gäste) hätten sie immerhin drauf aufmerksam machen müssen, dass wir nichts scharfes vertragen. Das wäre unsere Pflicht gewesen" Wir dachten wohl alle, wir sind bei "Verstehen sie Spaß".
Aber nicht nur die beiden Maispoularden Esser hatten Pech, auch die Arbeitskollegin meiner Frau. Sie bestellte Kalbsfilet und Kalbsbäckchen mit Kohlrabi und Kartoffelpüree für 23,90:
Das ganze Gericht war total überpfeffert. Ich habe Bäckchen und Filet probiert, gesalzen war das Fleisch gut, aber der Pfeffer überlagerte den feinen Kalbsgeschmack. Ich hatte nur Pfeffer bei den zwei kleinen Versucherle im Mund. Das Beste war aber mein bestelltes Lammgericht:
Lammrücken und Lammhüfte mit Kartoffel-Strudel und mediterranem Gemüse. Bestellt wurde der Rücken medium, die Hüfte medium rare - und wenn das Lamm nicht schon bei der Schlachtung gestorben wäre, dann bei dem Anbraten bzw grillen des Fleisches. Es war komplett durch gebraten, dennoch von ausgezeichneter Fleischqualität, dass man das Gericht noch essen konnte. Wenn da nicht das mediterane Gemüse gewesen wäre. Immer wieder knallte es in meinem Mund. Ich hatte wohl Chilliperlen bzw Cayenne Pfeffer Kügelchen in dem Gemüse drin. Das war too much. Der Strudel entpuppte sich als frittierte Kugel mit irgendeiner Füllung (gebackene Leberwurst ?), das war überhaupt nichts für mich. Wegen der schönen Anrichte und der Essbaren Suppe gebe ich bei Essen knappe 2 Sterne (1,5) ...
.... denn auf ein Dessert verzichteten wir dann nach dem Offenbarungseid der Küche. Das „Warm/Kalt“ von der Valrhona-Schokolade (9,50 Euro) in Kombination mit der gepfefferten Ananas und dem cremigen Safraneis hätte es uns wohl angetan, aber unsere Bekannten wollten so schnell wie möglich bezahlen und aus der Weinstube verschwinden. Das Beste kam dann aber wie so dann aber zum Schluß. Anstatt einer Entschuldigung, oder ein kostenloser Digestif kam der Höhepunkt des Abends:
Als wir beide Parteien auf den Cent genau die Rechnung beglichen auf den Teller legte und die Bedienung etwas mürrisch blickte meinten wir " Trinkgeld haben sie sich nicht wirklich verdient" kam (natürlich) die passende Antwort " von ihnen hätte ich überhaupt kein Trinkgeld angenommen" ... beim Service vergebe ich schweren Herzens noch einen halben Stern. Nach dieser "Frech wie Oskar" Leistung, hat sich der Service hier eigentlich keinen halben Stern verdient.
Fazit:
Zum Churchill hat auch mal eine Bedienung gesagt " Wenn ich mit Ihnen zusammen wäre, Herr Churchill. Ich würde ihnen früh morgens den Tee vergiften ". Da hat der Churchill geantwortet "wenn ich mit ihnen zusammen wäre, ich würde ihn trinken". Wir werden bestimmt die nächsten 7 Jahre hier nicht mehr einkehren. Von mir aus auch im Quadrat.
Ganze sieben lange Jahre versuche ich schon Gast in der, im Gault Millau mit 15 Punkten verliehenen Weinstube Brand in Frankweiler einzukehren, immer wieder hatten wir kein Glück, oder ein paar Wochen im Voraus war alles reserviert. Spätestens als aber Mar074 die phänomenale Bewertung hier bei GG nieder geschrieben hat, waren wir drauf und dran hier einzukehren.
Marco schrieb bereits einiges zu Ambiente und Inneneinrichtung, daher verliere ich nicht allzu viel darauf und konzentriere mich auf das Wesentliche, den Service und... mehr lesen
1.5 stars -
"Schlimmer geht`s (n) immer !!" DaueresserGK0712Ganze sieben lange Jahre versuche ich schon Gast in der, im Gault Millau mit 15 Punkten verliehenen Weinstube Brand in Frankweiler einzukehren, immer wieder hatten wir kein Glück, oder ein paar Wochen im Voraus war alles reserviert. Spätestens als aber Mar074 die phänomenale Bewertung hier bei GG nieder geschrieben hat, waren wir drauf und dran hier einzukehren.
Marco schrieb bereits einiges zu Ambiente und Inneneinrichtung, daher verliere ich nicht allzu viel darauf und konzentriere mich auf das Wesentliche, den Service und
Geschrieben am 12.06.2016 2016-06-12| Aktualisiert am
12.06.2016
Über das Da Linda in Mannheims Quadraten, westlich der Breiten Straße habe ich schon zwei Mal etwas ausführlicher berichtet, daher hier ein kleiner Kurzbericht, von unserem Besuch letzten Sonntag. Das Da Linda war lange unser Lieblingsitaliener, aber vor knapp 1,5 Jahren ist er immer mehr in Vergessenheit geraten. Vor 8 Monaten waren wir zwei Mal hintereinander dort, dann wieder einige Monate nicht mehr. Aber in den letzten 4 Wochen waren wir wieder vermehrt Gast im Da Linda, ausschließlich um Pasta und Pizza zu genießen.
Letzten Sonntag war es vom Wetter in Mannheim gemischt. 2 Stunden 25 Grad und Sonne, dann kam der typisch für Mannheim "saure Regen" von oben herab, das Thermometer fiel auf 12 Grad, dann Donner, dann wieder Sonne und die Temperatur ging wieder auf knappe 22 Grad hoch, ideal um unsere Drahtesel aus der Tiefgarage zu schieben und los zu radeln. Vom östlichen Waldhof, über Luzenberg, dem netten Bezirk Herzogenried/Neckarstadt-Ost um dann schließlich kurz am Neckar entlang Richtung H/I Quadrate mit dem Rad gemütlich, knappe 5,5 Kilometer später, rein zu rollen. Allerdings muss nach dem Mömax Mobelcenter kurz und heftig gebremst werden, zur Linken am Eck ist das "Da Linda".
Das in dezenten Brauntönen gestaltete Lokal mit Terrasse bietet Pizza, Pasta, Eis und italienisches Gebäck an. Quasi ein Italian "All for one" um bei meinem Arbeitgeber zu bleiben :-) Mannheim hatte vor einigen Hundert Jahren drei große Stadttore und in I1 war eines der drei größten Tore, wenn man sich auf dem kleinen Platz aber umschaut, kann man sich das nur sehr schwer vorstellen. Vor dem Ristorante stehen 4 große Schirme, darunter zahlreiche Tische und Stühle. Wir suchten uns einen schönen schattigen Tisch aus und nahmen Platz. Radeln macht durstig und so bestellte meine Frau einen großen Radler, ich ein König Ludwig (dunkel) aus der Flasche. Zu Essen sollte es bei mir der Klassiker sein. Spaghetti Bolognese, wobei das Fleisch zu 100% aus Rind besteht (mag ich ja eigentlich nicht so gerne bei der Bolognese-Sauce), meine Frau wählte Spaghetti in Pesto-Sahne. Auf Wunsch wird dieses Gericht auch Originale Italia zubereitet, heißt ohne Sahne, aber meine Frau hatte heute Lust auf die "eingedeutschte" Variante. Als Begleitung bestellten wir Pizzabrot:
diese kam dann gewohnt fluffig aufgebacken in einem Körbchen an unseren Tisch.Der Boden schön knuffig, der Rand wie immer bei "Da Linda" etwas luftig, aber dennoch so viel Teig, dass man auch den fluffigen Teig-Geschmack und das leichte Knuspern im Mund inne hat. Der Teig schön mit Salz ausbalanciert, das das ganze nicht langweilig wird. So geht Pizza(boden) !!
Wir bekommen unsere beiden Pastagerichte. Zuerst meine Frau:
Sie war mal wieder schwer beeindruckt von der Qualität ihres Gerichts. Die Spaghetti, obwohl mit der Sahne-Sauce noch etwas nachziehend, mit dem perfekten Biss. Die Pesto-Sahne nicht zu sehr cremig, sondern mit herrlichem grünen Pesto Geschmack.
Auch ich staunte nicht schlecht, als der äußerst sympathischen Kellner, mir König Ludwig Nummer 2 servierte und dazu den kleinen Berg Spaghetti Bolognese:
mmmmhhhhm, die Bolognese nach Kräutern, Pfeffer und herrlichem Rinder-Geschmack schmeckend. Auch meine Spaghetti "al dente", hervorragend abgeschmeckt das Gericht in sich. Zusammen mit dem herrlich auf gebackenen Pizzabrot ein rundes Gericht, für Zwischendurch oder einem Fahrrad-Zwischenstop einfach großartig. Hat man großen Hunger, so empfehle ich die Platte nach Art des Hauses für 2 Personen. Das sind dann mindestens 6 verschiedene Pasta-Varianten mit teilweise bis zu 6 verschiedenen Saucen. Empfehlung !!
Über das Da Linda in Mannheims Quadraten, westlich der Breiten Straße habe ich schon zwei Mal etwas ausführlicher berichtet, daher hier ein kleiner Kurzbericht, von unserem Besuch letzten Sonntag. Das Da Linda war lange unser Lieblingsitaliener, aber vor knapp 1,5 Jahren ist er immer mehr in Vergessenheit geraten. Vor 8 Monaten waren wir zwei Mal hintereinander dort, dann wieder einige Monate nicht mehr. Aber in den letzten 4 Wochen waren wir wieder vermehrt Gast im Da Linda, ausschließlich um Pasta... mehr lesen
Da Linda | Pizzeria · Eiscafé · Pasticceria
Da Linda | Pizzeria · Eiscafé · Pasticceria€-€€€Restaurant0621103045I1, 12, 68159 Mannheim
4.5 stars -
"Hier stimmen einfach die "Basics" -- "Luigi, bitte ein Espresso - aber al dente !!"" DaueresserGK0712Über das Da Linda in Mannheims Quadraten, westlich der Breiten Straße habe ich schon zwei Mal etwas ausführlicher berichtet, daher hier ein kleiner Kurzbericht, von unserem Besuch letzten Sonntag. Das Da Linda war lange unser Lieblingsitaliener, aber vor knapp 1,5 Jahren ist er immer mehr in Vergessenheit geraten. Vor 8 Monaten waren wir zwei Mal hintereinander dort, dann wieder einige Monate nicht mehr. Aber in den letzten 4 Wochen waren wir wieder vermehrt Gast im Da Linda, ausschließlich um Pasta
Geschrieben am 31.05.2016 2016-05-31| Aktualisiert am
31.05.2016
Besucht am 20.05.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 63 EUR
Genauso gut hätte ich Marc074`s Überschrift " "Kreative Frischeküche mit sensationellem Preis-Leistungs-Verhältnis -- Teil 2" benutzen können. Von mir ein erster Ritterschlag, das, was wir an dem besagten Freitagabend erleben durften, war großes Pfälzer Kino - das Gloria Kino in Landau lässt grüßen, wo ich mit 12 Jahren das erste Mal ohne meine Mutter ein Kino-Film mit meinen Freunden schauen durfte, ich glaube es war "Batman" mit Michael Keaton - ein absoluter Klassiker mit Jack Nicholson als Joker, Kim Basinger durfte auch noch ein paar Wörter sagen.
Meinem geschätzten Kollegen Herr R. aus S. sei dank, dass wir den Kronprinzen auf unsere "to do Liste" mit aufgenommen haben. Dank sei auch auch unserem neu geupdateten Navi aus dem Hause Renault, es schlug uns eine Route vor in knapp 35 Minuten von Mannheim aus (wir brauchten keine 30 Minuten in Echtzeit, aber was soll`s), wir reservierten im Vorfeld per Email für den 20. Mai einen Tisch für zwei (Herr und Frau Hasselhoff).
Rhodt, Weyher, Landau-Nussdorf, da geht den Pfälzern ein Herz auf. Als ich das letzte Mal in Weyher war, war ich 19 und auf dem Weinfest. Mein Kollege meinte noch zu mir, als wir gerade am Blödsinn machen waren und diskutierten wer heim fährt, da fragte der Markus " wie lange müssen wir trinken, damit wir auf 2,5 Promille kommen ? " Von dem Kollegen neben dran kam dann die Antwort " eine Woche nichts", nee, war schon schön die Zeit damals. Wir sind aber nicht auf dem Weinfest 1994 und voll wie zehn Russen (anschließend sollten wir noch ins Pharao gehen und danach noch ins Monokel, jesses ich erinnere mich nicht gerne daran) sondern in Echtzeit auf dem Weg nach Weyher, bzw wir parken unseren schwarzen Megane GT-Flitzer etwas oberhalb und staunen nicht schlecht:
Das Hotel-Restaurant macht von außen einen imposanten Eindruck. Einige Aufbäpper von Michelin, Schlemmeratlas und Vartaguide zieren den Eingangsbereich, wir treten ein und fühlen uns irgendwie unbeachtet. Das ändert sich aber schlagartig, als uns eine Bedienung bemerkt. "Reserviert, für David Hasselhoff" (den wir übrigens auch schon ein paar Male auf den bekannten Weinfesten gesichtet haben, es wird gemunkelt, dass er sich zusammen mit Pamela Anderson, dem Ex-Blasebalg von Baywatch, irgendwo bei Deidesheim ein Schloß gekauft hat) - schmunzelnd werden wir zu unserem reservierten Tisch geführt. Gemütlich, ja richtig gemütlich ist es hier. Wir erkenne auch gleich den Chefkoch, ein Pärchen hat wohl das Überraschungsmenü bestellt und Simon Seiler serviert eine ansprechende ausschauende Vorspeise "Jakobsmuscheln auf Mandelsplitter und Weincreme" höre ich beim Vorbeigehen. Das Ambiente erinnert mich irgendwie an das Lamm in Neupotz, da gibt es auch eine sogenannte Eckbank im franz. Landhausstil. Ich finde die affengeil. Da brauche ich sonst keine Superlative, superlative, was fällt mir da so schnell ein: " Ich - Die Nummer eins" vielleicht, ein Film von Claude Pinoteau mit Lino Ventura, Léa Massari - der Atomforscher Lino Ventura gerät zwischen die Geheimdienstfronten. Ein Agententhriller der extra Klasse. Lino Ventura, das war (ist) ein Schauspieler !! Aber heute bin nicht ich die Nummer eins, nein, auch nicht Simon Seiler ist die Nummer eins, sondern der Service. So etwas familiäres, freundliches, sympathisches, aufmerksames haben wir selten erleben können und daher von mir heute in der Kategorie Service die Maximalpunktzahl -- tööööhhhhterätöööh !! 5 Sterne.
Kaum gesessen kam schon der erste Gruß aus der Küche. Zweierlei Brot mit Meersalz und einer weich aufgeschlagenen Butter. Es folgten dann Gruß Nummer 2: ein Blutwurst-Gebäck, edel auf einer schwarzen Fliese serviert, ehe Gruß aus der Küche Nummer 3 kam, eine Art salziges Parmesan-Brot mit einer süßlichen Butter. Wir studieren die Karte: Wir wählten das angebotene Menü "Spargel Edition" Landschinken Spargel // Erdbeeren // Kräuter
da ich kein Freund von Spargeleis bin, fragte ich nach einer Altenative. Die Frage ob "schokoladig" gut sei, sollte ich ein "Überraschungsdessert" bekommen:
Meine Alternative für den Hauptgang wäre die "Kleine Schweinerei" - Filet, Bauch, Bäckchen, Saumagen mit Senfkörner, Kartoffeln und jungem Lauch gewesen. ich glaube, das nehme ich auch beim nächsten Besuch. Oder doch das Überraschungsmenü und die "Kleine Schweinerei" als Zwischengang ??
Der erste Gang war überragend gut. Zweierlei Spargel, einmal klassisch geschnippselt, einmal als Spahetti (und auch anders gegart),
dazu der Landschinken, die essbaren Blumen, das war ein Gedicht. Das Schweineschnitzel saftig, die Panade locker und gut gewürzt, auf dem Teller lag ein halbes Pfund Stangenspargel, dazu aufgeschlagene Sauce Hollandaise und in Butter angeschmorte Kartoffeln.
Meine Frau wählte das Dessert vom Menü, einziger Kritikpunkt hier, das Spargeleis, schmeckte nicht wie ein Eis sondern wie gefrorener Spargelsaft, dazu das saure Rharbarber Kompott ?? Meine Frau mag sauer, ich mag einzig die Sauren Gurken aus dem Hause Gottschalk äähh Haribo. Ich bekam dann zweierlei Mouse hell und dunkel mit Früchten.
Ahhh, ich hab ganz vergessen zu erwähnen. Ich habe die angebotene Weinreise dazu geordert. Wie es in der (Vorder) Pfalz üblich ist, bekam ich 3x 0,25 Liter ausgeschenkt. Zum ersten Gang einen Silber-Medaillengewinner aus Walsheim (Pfaffmann) ich glaube das war ein Müller Thurgau Silver Selection, der war Bombe. Zum Hauptgang gab es ein Riesling, ich glaube von Siehgrist, der war ebenfalls ausgezeichnet und zum Dessert gab es eine Trockenbeerenauslese, ebenfalls großzügig ausgeschenkt (deutlich mehr als 0,15).
Dass das alles natürlich seinen Preis hat, ist vollkommen klar. Die Weinreise kostete 9 (!!!!!!) Euro, in Worten: neun Euro. Das Spargel Menü kostete inkl. der drei Aufmerksamkeiten aus der Küche, rekordverdächtige 24 (!!!!!) Euro, macht zusammen 33 Euro. Ein besseres Preis-Leistungsverhältnis habe ich selten erlebt und ich muss nochmals einen Satz / zwei Sätze von Marc074 kopieren: " Was soll man sagen? Für so wenig Geld ( 24 Euro zur Erinnerung, plus 9 Euro für die Weinreise) habe ich wahrscheinlich noch nie so gut gegessen."
Fazit:
Auf nach Weyher zum Kronprinzen !!
Genauso gut hätte ich Marc074`s Überschrift " "Kreative Frischeküche mit sensationellem Preis-Leistungs-Verhältnis -- Teil 2" benutzen können. Von mir ein erster Ritterschlag, das, was wir an dem besagten Freitagabend erleben durften, war großes Pfälzer Kino - das Gloria Kino in Landau lässt grüßen, wo ich mit 12 Jahren das erste Mal ohne meine Mutter ein Kino-Film mit meinen Freunden schauen durfte, ich glaube es war "Batman" mit Michael Keaton - ein absoluter Klassiker mit Jack Nicholson als Joker, Kim Basinger durfte auch... mehr lesen
Zum Kronprinzen
Zum Kronprinzen€-€€€Restaurant, Hotel063237063Josef-Meyer-Str. 11, 76835 Weyher in der Pfalz
5.0 stars -
"Regionale Frischeküche, leicht ambitioniert in Szene gesetzt und ein Preis-Leistungsverhältnis zum Niederknien !!" DaueresserGK0712Genauso gut hätte ich Marc074`s Überschrift " "Kreative Frischeküche mit sensationellem Preis-Leistungs-Verhältnis -- Teil 2" benutzen können. Von mir ein erster Ritterschlag, das, was wir an dem besagten Freitagabend erleben durften, war großes Pfälzer Kino - das Gloria Kino in Landau lässt grüßen, wo ich mit 12 Jahren das erste Mal ohne meine Mutter ein Kino-Film mit meinen Freunden schauen durfte, ich glaube es war "Batman" mit Michael Keaton - ein absoluter Klassiker mit Jack Nicholson als Joker, Kim Basinger durfte auch
Geschrieben am 30.05.2016 2016-05-30| Aktualisiert am
30.05.2016
Besucht am 28.05.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 290 EUR
Richard Engelhorn will hoch hinaus. Die Engelhorn KGaA, ehemals Engelhorn & Sturm, ist ein 1890 von Adam Sturm (Schneidermeister) und Georg Engelhorn (Kaufmann) in Mannheim gegründetes Geschäft für ehemals Herren- und Knaben-Bekleidung. 2003 trat die vierte Generation mit Sohn Fabian Engelhorn und Andreas Hilgenstock (Enkel von Rudolf Engelhorn) in das Unternehmen ein. Ende 2006 wurde im 5. und 6. Stock des Haupthauses das Restaurant Le Corange sowie das Bistro Faces Lounge eröffnet. 2013/ 2014 stockte Engelhorn das Haupthaus um zwei Etagen auf. Dadurch konnte das Unternehmen seine Designabteilung vergrößern. Zudem eröffnete 2013 das Gourmetrestaurant OPUS V unter der Führung von Küchenchef Tristan Brandt und 2014 das Restaurant Dachgarten. Im Jahr 2014 wurde das OPUS V mit einem Stern im Guide Michelin ausgezeichnet. Aber nicht nur der Guide Michelin ist auf Tristan Brandt aufmerksam geworden, in den unabhängigen Restaurant Ranglisten steht das Sterne Restaurant auf Position 85 Tendenz steigend. Der Gaullt Millau vergibt in seiner 2016er Ausgabe dem Küchenchef 17 (!!) Punkte, der Schlemmeratlas 3,5 Bestecke, der Gusto 8 Pans.
Daher suchte ich mir im Vorfeld für die 200. Bewertung meiner neu gefundenen GastroGuide Community etwas besonderes heraus. Meine Frau hatte schon länger den Wunsch hier mal Gast zu sein, jeden Monat verfolgt sie bei Facebook die hochgeladenen Bilder und sie machte dadurch regelrecht Werbung für das Restaurant (zeigte sie auch auf Arbeit herum). Letzten Samstag sollte als der große Tag sein. Wir reservierten schon vor Wochen für letzten Samstag einen Tisch, gern vor der frei einsehbaren Küche – zumindest wurde uns dieser Wunsch erfüllt.
Vor einer Woche las ich dann im Mannheimer Morgen dass der Küchenchef Tristan Brand beim Stadtfest den Besuchern für Fragen zur Verfügung stünde, außerdem dass er auf einem Stand für die Zuschauer kochen bzw Burger zubereiten würde. Also nahm ich den Hörer in die Hand und rief an. Der Umgang damit war sehr unprofessionell. Die Dame am anderen Ende der Leitung wusste gar nichts von dem Artikel in der Zeitung, das müsse ein Missverständnis sein, sie sei 2 Wochen krank gewesen, dazu könne sie nichts weiteres sagen. Als ich darauf bat, den Tisch zu stornieren wurde sie etwas krantig und meinte, dass sie mich nochmal anrufen würde, den Tisch aber aus diesen Gründen nicht stornieren könnte. Sie rief dann bei meiner Frau an und erklärte, dass sei ein Missverständnis gewesen, Herr Brandt würde an dem Abend seinen Gästen zur Verfügung stehen und natürlich die Speisen in der Küche zubereiten (war aber nicht so)
„Den Himmel so nah“ so positioniert sich das Restaurant auf seiner Homepage, wir sind eine halbe Stunde zu früh und gehen daher erst mal in die 5. Etage des Modehauses und schlürfen (zum ersten und letzten Mal) eine Auster, das ganze wird mit einem Glas „Muett Ä Schondon“ runter gespült, auf die angeblich erotisierende Wirkung und auf den außergewöhnlichen Geschmack warte ich bis heute vergebens. Da wir immer noch Zeit haben, spülen wir den salzigen Endgeschmack mit einem klasse Gläschen Sekt 0,1 im benachbarten Dachgarten erneut herunter, bis wir schließlich kurz vor 19 uhr die schwere Türe (mit Bronze und Gold verfeinert) aufmachen und den länglichen Gang mit Opus Schriftzug am Ende des Flures entdecken, leider versprüht das geschossene Foto nicht den Glanz der Hütte, dennoch füge ich es hier ein.
Wir wurden dann hinter der Ecke bereits von zwei in schwarz eingekleideten Servicekräfte begrüßt und zu unserem Tisch geführt. Der erste Eindruck, das ganze Ambiente sehr nüchtern, industriell, geradlinig. Im Laufe des Abends wurde es immer lauter, meine Frau meinte zu mir "Von der Geräuschkulisse könnten wir auch im Dachgarten oder in der Bahnhofsvorhalle sein" Intimsphäre, das was wir so schätzen in den Sterne-Restaurants, erlebten wir an dem Abend nicht.Die Tische, viel zu eng bestuhlt, sind lediglich mit großen weißen Untertellern, sowie einem kleinem Brettchen (Ablage für das Besteck) sowie kleiner weißer Brotteller und Brotmesser eingedeckt. Der Stuhl wird angenehme mit leichtem Druck beim Setzen geführt, für die Dame gibt es für die Tasche einen Abstell-Hocker, für meine Tasche leider nicht.
Wir werden, bevor wir in die Karte schauen, nach einem Aperitif gefragt. Wir antworteten dass wir bereits in der 5. Etage Schampus und Auster sowie im Dachgarten ein Glas Sekt zum Aperitif genommen haben. Die Bedienung erntete das mit hoch gezogenen Augen, ab da an fühlten wir uns schon etwas unwohl.Wir bekommen dann die edlen Karten gereicht, es gibt wenige ala Card Gerichte zb Steak (150 Gramm) Prime Beef für 90 Euro, oder Filet 150 Gramm für deutlich über 100 Euro. Rechts in der Karte stand die angebotene Weinreise, wir favorisierten ein 5 Gang Menü (116 Euro, im Vorfeld schon ausgesucht) die Weinreise dazu würde nochmal 62 Euro veranschlagen. Als ersten Gruß aus der Küche bekommen wir
auf weißen Kieselsteine serviert, ein Gurken Sauerrahm Marschmellow Lutscher Eis, welches sich wunderbar vom stylisch schwarzen Stengel im Mund lösen lässt. Desweiteren folgen eine Art Styropor Plätzchen mit marinierter Gurke und Gurkencreme, rechts davon in einer asitaisch angehauchten Tasse eine Art Gurkenflüssigkeit mit Schaum. Die Dreierlei von der Gurke die erste kulinarische Einstimmung und sollte wohl der Fingerzeig für den heutigen Abend sein (kleine Portionen und viel Gurke).
Wir werden derweil von der auf mich wirkende hochnäsigen Kellnerin bedient, wir fühlten uns auch nach dem weiteren Gang nicht gerade willkommen, als ich nach „offenen Weinen“ in der Karte fragte, erntete ich eine plumpe Antwort von der jungen Frau mit Brille „ die Weine stehen doch da, in der Weinreise“. Als ich nach den Preisen fragte, ihr die einfache Rechnung 60/5 gleich 12 Euro pro Glas aufzeigte und sie mir darauf antwortete „pro 0,1 L“ ich darauf etwas fassungssos antwortete, das sei aber ganz schön ambitioniert, erklärte sie mir daraufhin, sie werden den Sommelier fragen ob man ausnahmsweise auch 0,15 oder 0,2 einschenken würde, sie würde mir dann Bescheid geben. Bescheid hat sie mir dann nicht gegeben, also suchte ich auf der sehr überzeugenden Weinkarte für mich und meine Frau einen passenden Wein. Schön, dass diese sehr pfalzlastig ist, unschön dass die Weine der bekannten Winzer aus meiner Heimatregion ab 200 Euro aufwärts losgehen (Christmann, Knippser) für einen Weißwein wohlgemerkt. Uns wurde dann von einem sehr netten Kellner einen weiteren Gruß aus der Küche serviert, wieder Gurke (zum letzten Mal heute Abend), aber in anderen Variationen:
Danach folgte das Amouse Bouche: Kurze Rippe vom Rind, Bonito und Eigelb:
Das Rind zart und saftig gegart, das Radieschen schön dünn aufgeschnitten, leider wurde das Würzen komplett am Fleisch vergessen, so dass das erste Stück ziemlich langweilig am Gaumen und dann den Hals herunter rutschte. Das Eigelb schön schaumig geschlagen, das passte in sich eigentlich ganz gut.
Danach wurde der erste Abendgang des Menüs serviert: HAMACHI · SCHWARZER KNOBLAUCH · KAPUZINER
Am 25. Mai 2010 wurden im oberschwäbischen Kloster Reute bei Ravensburg durch den Generalminister des Kapuzinerordens Mauro Jöhri die Rheinisch-Westfälische Ordensprovinz und die Bayerische Ordensprovinz zu einer gemeinsamen Deutschen Kapuzinerprovinz mit Sitz in München vereinigt. Aber was das mit dem Sushi Fisch zu tun hatte, gab uns Rätsel auf, auch unsere Servicedame konnte sich da keinen Reim drauf machen, wenigstens erklärte der Kellner, was sich mit dem Hamachi (Gelbschawanz) den auf sich habe. Er müsse spätestens 4 Stunden nachdem er in Japan gefangen wurde auf Eis gelegt werden, erfreut sich aber bei uns in Deutschland immer mehr an Beliebtheit. Schwarzer Knoblauch konnte ich nicht entdecken, auch nicht herausschmecken, der Fisch hatte einen starken Eigengeschmack, Wasabi und Soja Sauce als eine Art gefrorenes Schäumchen. Vom Wasabi habe ich sehr wenig geschmeckt, die Asia Sauce war beim 2. Stück in Ordnung, beim 3. Stück hatte ich nur noch Asia Sauce im Mund, dennoch eines der Highlights am Abend, es ging weiter mit:
Optisch ansprechend angerichtet, vermisste ich den Languste Geschmack. Am Ende hatte ich nur noch Kokos und Zitrone im Mund. Der Fasch war gut gegart, aber das Gericht war in sich nicht stimmig, vielleicht lag es daran, dass bis zu dieser Zeit Tristan Brand (ein Kollege von mir hatte den Spezialauftrag auf dem Stadtfest nach ihm Ausschau zu halten) fleißig Burger gebrutzelt hat. Danach kam er dann aber mal für 5 Minuten Alibi-mäßig beim Opus vorbei um nach dem rechten zu sehen, telefonierte ein, zwei Mal und verschwand wieder (nicht geschickt bei einer frei einsehbaren Küche), auch vermisste ich wiederum bei dem Gericht eine sättigende Beilage, daher kurzes Hand winken, in diesem Fall den etwas unaufmerksamen Service mit der Bitte noch etwas Brot nachzureichen. Der gewählte Weißburgunder harmonierte übrigens exzellent zu den Fischgängen, den ein weitere sollte noch folgen:
KABELJAU · PEKINGENTE · DIM SUM Endlich, dachte ich. Ein 200 Gramm Entenstück, dazu vielleicht ein Stück Kabeljau und ein Schüssel voll Dim Sums mit einer harmonisch abgestimmten Sauce ??
Leider Pustekuchen. Die Pekingente enpuppte sich als ein Entensud (wie frech), ein Stück sanft gegarter Kabeljau, dem ordentlich Salz und Pfeffer fehlte. Ein Dim Sum hatte sich wohl in meinem Teller verirrt und schmückte das Stück Fisch. Gefüllt mit einer Masse aus nicht erkennbarem, das Ganze war angerichtet auf Gemüse und viel Enten-Sauce. War ok, mehr nicht. Zum Vergleich: Eine Woche vorher waren Lavandula und meiner einer im Doblers und liebe Ulla, dort war der Fisch mindestens 2-3 Klassen besser gegart, daher kann ich die vielen Facebook Kommentare „wann kommt der zweite Stern“ nicht ganz nachvollziehen.
Es sollte ein weitere Gang folgen und endlich, ja endlich (ich flehte es magenknurrend herbei) kommt der Gang
LAMM · AUBERGINE · MISO.
Vor meinen Augen wurde dann die Lammsauce aus der Karaffe auf meinen Teller gelassen. Vorab wurde eine Art Wärmeplatte vor mir serviert, auf dieser wurde dann der Teller mit dem Riesen Stück Lammfleisch (es durften ca 30-50 Gramm gewesen sein) nebst einer Auswahl diverser Aubergine Zubereitungsarten (als Rösti, Mouse und Pudding) serviert. Das Lammfleisch hat sehr gut geschmeckt, zusammen mit dem Hamachi das Aushängeschild an dem heutigen Abend, aber mehr wie zu 3 Sternen beim Essen werde ich nicht kommen können (als Referenz meine Sterne-Restaurant Besuche, mehr beim Fazit) Das änderte auch nichts mit dem servierten Pre-Dessert, eine Art säuerlicher Waldmeister Schaum, der wohl meine Zungen neutralisieren sollte. Eigentlich, so kenne ich das von anderen Sterne-Restaurants, wird nach dem Fischgang (und wir hatten 3 Gänge in dem Menü) zur Neutralisation ein Sorbet oder was ähnliches serviert. Das vor dem Dessert gereichte Waldmeister Schäumchen als Zwischengang serviert und ich würde ein halbes Sternchen raufgehen.
Viele kleine Sternchen dafür und zwar Holunderblüten/Sternchen zauberte der Herr Brand, der auf einmal nach knapp 3 Stunden endlich in der Küche (wie aus dem nichts) erscheinte, an den Schokoladenbaum. Dazu gab es diverse Erdbeeren, die neutral als Schmuck dienten. Dazu gab es 2 neutral schmeckende Törtchen und ein Erdbeer-Eis, wohl aus dem Paccojet oder vom Thermomix kommend. Das ganze wurde final auf einer Steinplatte serviert und sah optisch ansprechend aus:
Nach dem Dessert gab es noch frisch zubereitetes Zitronen Marshmellow, welches vor meinen Augen mit einer Schere abgeschnitten wurde, sowie anschließend ein kleines Schälchen mit Petit Four, mit Abstand das schlechteste "Petit Four"was ich in den letzten Jahren in einem Sternehaus serviert bekommen habe.
Der Kracher !! Der servierte helle und braune Zucker, am „Stiel“, leider löste sich dieser im Espresso nicht auf, so dass ich ordentlich Brocken und richtige Kracher im Mund hatte. Als ich zur Probe pur eine Kugel in den Mund nahm, zerlief auch diese nicht, es lag daher nicht an den Bohnen.
Fazit:
Mannheims Richard Engelhorn will hoch hinaus. Sterneküche zum Anfassen - Das können die Gäste auch erleben, allerdings dürfen die Gäste keinen allzu großen Hunger mitbringen. Als wir dann anschließend daheim waren, machten wir uns beide ein großes Schinken-Käse-Brot, damit der Magen was zu verdauen hatte über die Nacht. Tristan Brand`s Team setzt die Gerichte teilweise sehr ambitioniert in Szene, allerdings vermissten wir bei fast jedem Gang das Abschmecken der einzelnen Komponenten, so dass der ganze Besuch in unseren Augen ernüchtern unrund ausgefallen ist. Eine weitere Ernüchterung: Der Gang zu den Sanitäranlagen, die werden mit den Gästen vom Dachgarten geteilt:überfüllte Papierkorb, fehlende Seife, von fehlenden Stoffhandtüchern ganz zu schweigen. Uns ist auch aufgefallen, dass die komplette Küchencrew keinerlei Kopfbedeckung auf hatte, so kam es, dass ein langes blondes Haar, wohl von der einen Servicekraft in der Küche, die an und an beschäftigt war, die Haare hinter die Ohren zu stecken. Wir werden wohl nicht mehr kommen, die knapp 300 Euro für diesen Abend können wir besser in Zukunft anlegen (Anmerkung: wegen der wirklich ansprechenden Optik der Gänge gehe ich bei Essen einen halben Stern rauf, daher ziehe ich den bei Preis-Leistung wieder ab)
Richard Engelhorn will hoch hinaus. Die Engelhorn KGaA, ehemals Engelhorn & Sturm, ist ein 1890 von Adam Sturm (Schneidermeister) und Georg Engelhorn (Kaufmann) in Mannheim gegründetes Geschäft für ehemals Herren- und Knaben-Bekleidung. 2003 trat die vierte Generation mit Sohn Fabian Engelhorn und Andreas Hilgenstock (Enkel von Rudolf Engelhorn) in das Unternehmen ein. Ende 2006 wurde im 5. und 6. Stock des Haupthauses das Restaurant Le Corange sowie das Bistro Faces Lounge eröffnet. 2013/ 2014 stockte Engelhorn das Haupthaus um zwei Etagen auf. Dadurch konnte das Unternehmen seine Designabteilung vergrößern.... mehr lesen
Engelhorn · Restaurant Opus V · 6. Etage
Engelhorn · Restaurant Opus V · 6. Etage€-€€€Sternerestaurant, Gourmet06211671199O 5, 9-12, 68161 Mannheim
2.5 stars -
"Sterne-Gastronomie über den Dächern von Mannheim, leider mehr für das Auge .... !!" DaueresserGK0712Richard Engelhorn will hoch hinaus. Die Engelhorn KGaA, ehemals Engelhorn & Sturm, ist ein 1890 von Adam Sturm (Schneidermeister) und Georg Engelhorn (Kaufmann) in Mannheim gegründetes Geschäft für ehemals Herren- und Knaben-Bekleidung. 2003 trat die vierte Generation mit Sohn Fabian Engelhorn und Andreas Hilgenstock (Enkel von Rudolf Engelhorn) in das Unternehmen ein. Ende 2006 wurde im 5. und 6. Stock des Haupthauses das Restaurant Le Corange sowie das Bistro Faces Lounge eröffnet. 2013/ 2014 stockte Engelhorn das Haupthaus um zwei Etagen auf. Dadurch konnte das Unternehmen seine Designabteilung vergrößern.
Geschrieben am 29.05.2016 2016-05-29| Aktualisiert am
29.05.2016
Besucht am 27.05.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 47 EUR
"Was Sie hier in etwas unscheinbarer Lage im Industriegebiet von Wieblingen finden, ist ein geschmackvoll-modernes Restaurant samt schöner Terrasse, in dem Sie sich z. B. auf "St. Pierre mit Butternut-Kürbis und Polenta" freuen dürfen." schreibt der Guide Michelin. Das Ludwig Schwarz stand schon seit ein paar Monaten auf unserer todo Liste, ich verfolgte seit Wochen das wechselnde Wochen Menü, welches inkl. einem Glas Wein unter der Woche für 18,50 Euro angeboten wird. Zudem wirbt das Lokal noch für ein angebotenes 12-gängiges Amuse-Gueule Menü. Liest man eifrig die Bewertungen im Guide Michelin durch, schreiben die Inspektoren von einem 17-21 gängigen Amuse Gueule Menü für einen Festpreis von 59 Euro. Da kann man nicht meckern, weiß man wie der Spitzenkoch Carsten Schwarz (nicht zu verwechseln mit dem Sternekoch Manfred Schwarz), seine Gerichte raffiniert interpretiert.
WIr kommen im Stadtteil Wieblingen an. Zu Wieblingen gehören auch die Siedlungen Ochsenkopf und Grenzhof und liegt im Westen der Stadt Heidelberg am linken Neckar-Ufer. Wieblingen wurde erstmals 767 im Lorscher Codex genannt. In der Zeit der industriellen Revolution starb die gewerblich betriebene Fischerei aus, und es entstanden erste Fabriken, darunter auch die Wieblinger Mühle. Aktuell leben ca 10.000 Menschen in Wieblingen, welches komplett von Industrie geprägt ist. Unser Navi findet die angegebene Adresse nicht, wir drehen uns im Kreis, bis wir ein monströses Gebäude erkennen auf dem steht "Restaurant Ludwig Schwarz" beeindruckend !!
Wir erkenne rechts einen Eingang. Deli-Schwarz, eine Art Thekengeschäft mit angebotenen Speisen. Links ist der Eingang des Restaurants, welches hier bie Gastroguide zwar eingetragen, aber noch nicht bewertet wurde. Als wir eintreten, denken wir, wir sind falsch. Es sieht aus wie in einem abgehobenen Möbelgeschäft, es stehen einige bequem ausschauende Sofa`s rum, dazu einige Tische. Einige sind eingedeckt, einige nicht. Hinter einer Glasscheibe eine Art Zusatzraum für Weinflaschen, wir fühlen uns gleich wohl und schon werden wir von einem äußerst netten, freundlichen und aufmerksamen Kellner begrüßt. Wir dürfen uns einen Tisch aussuchen welcher eingedeckt ist. Er bringt uns die Karten, faltet sie gleich auf und fragt nach einem Aperitif. Bei mir sollte es ein frisch gezapftes Beck`s Pils (!!) sein, meine Frau wählt eine Flasche 0,5 Wasser, a wir gleichzeitig nach dem angebotenen Wein fragen. Uns sticht gleich das "schnelle L&S" ins Auge:
Der Kellner bringt uns die Getränke, dazu ein Rechteck mit gesalzener Butter und dreierlei Brot. Das helle mit dem Schinken-Crunch, sowie das rot gefärbte, nach leichter Paprika schmeckendem Brot, haben es mir da besonders angetan. Erster Eindruck: super !! Als zweite Aufmerksamkeit der Küche bekommen wir in Orange eingelegten Ingwer, Melonensalat, Sauerrahm, Lachstartar und Waldmeister-Öl.
Dazu gibt es ein Art Puffreis Crunch aber aus dunklen Körnern, eines bekannten Vollkornbrotes. Um "Himmels Willen", wie geht denn der Koch ab ?? Es kommt noch besser, wir werden nach unserem Weinwunsch gefragt.Zur Maispoularde empfiehlt er uns einen fruchtigen Rotwein oder der Klassiker einen süffig spritzigen Weißwein. Meine Frau entscheidet sich für den Weißburgunder, ich mich für einen Riesling. Wir bekommen die Weine, in der Karte stehend 0,1 aber das war deutlich mehr. Die 0,25 l Karaffe war fast voll und der Wein ?? Kein Billig Tafelwein aus dem Tetra Pack sondern von Bassermann Jordan - ja Mensch, ist heute schon Weihnachten ?? Uns wird Vorspeise und Hauptspeise zusammen auf einem edlen Teller serviert:
In einem Thermo-Glas eine fruchtige Gurkensuppe, mit Eismeergarnelen und Speck. Oben schön geschäumt, leichter Fisch und Speck Geschmack."Schmeckt wie deine", so meine Frau. Da hat sie Recht, besser kann man die nicht machen. Volle Punktzahl. Die Poularde schön saftig, krosse Haut. Das Spargel-Risotto mit Biss, auch das ist hervorragend abgeschmeckt. Der weiße und der grüne Spargel mit Biss und von ausgezeichneter Qualität. Uns mundet es ausgezeichnet. Nach einem weiteren kleinen Plausch mit dem Kellner serviert er uns das Dessert:
Das Dessert ist der krönende Abschluss eines perfekten Mittagsmenüs. Bei keinem Gang gibt es irgendwas auszusetzen, es gibt keinerlei Kritikpunkte. Und der Preis ?? 18,50 inkl. der Weinbegleitung von Bassermann Jordan. ich kann mich nicht erinnern, das wir für so wenig Geld so zuvorkommend bedient und wunschlos glücklich mit dem Essen aus einem Restaurant raus sind.
Fazit:
Heute stimmte alles - wir werden bald wieder kommen. Dann zu dem angebotenen Amuse Gueule Menü.
"Was Sie hier in etwas unscheinbarer Lage im Industriegebiet von Wieblingen finden, ist ein geschmackvoll-modernes Restaurant samt schöner Terrasse, in dem Sie sich z. B. auf "St. Pierre mit Butternut-Kürbis und Polenta" freuen dürfen." schreibt der Guide Michelin. Das Ludwig Schwarz stand schon seit ein paar Monaten auf unserer todo Liste, ich verfolgte seit Wochen das wechselnde Wochen Menü, welches inkl. einem Glas Wein unter der Woche für 18,50 Euro angeboten wird. Zudem wirbt das Lokal noch für ein angebotenes 12-gängiges... mehr lesen
Ludwig Schwarz Restaurant
Ludwig Schwarz Restaurant€-€€€Restaurant06221776039Im Schuhmachergewann 6, 69123 Heidelberg
5.0 stars -
"Die Spitzengastronomen Yvonne Ludwig und Karsten Schwarz aus dem Pleikartsförster Hof gehen neue Wege in Heidelberg" DaueresserGK0712"Was Sie hier in etwas unscheinbarer Lage im Industriegebiet von Wieblingen finden, ist ein geschmackvoll-modernes Restaurant samt schöner Terrasse, in dem Sie sich z. B. auf "St. Pierre mit Butternut-Kürbis und Polenta" freuen dürfen." schreibt der Guide Michelin. Das Ludwig Schwarz stand schon seit ein paar Monaten auf unserer todo Liste, ich verfolgte seit Wochen das wechselnde Wochen Menü, welches inkl. einem Glas Wein unter der Woche für 18,50 Euro angeboten wird. Zudem wirbt das Lokal noch für ein angebotenes 12-gängiges
Geschrieben am 26.05.2016 2016-05-26| Aktualisiert am
26.05.2016
Besucht am 14.05.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
"In unserem griechischen Restaurant Sokrates in Karlsruhe werden Sie mit vielen Kreationen von griechischem Essen verwöhnt ... griechische Gerichte wie gefüllte Weinblätter und Fleischspieße im hellen Restaurant oder auf der Terrasse genießen " so wirbt das Sokrates auf seiner Homepage. Kurz in Gastroguide reingeschaut. Sechs Gastroguide User mit einer Durchschnittsbewertung von 4,6 - zudem noch die uneingeschränkte Empfehlung von Marc074, mehr geht eigentlich nicht. Wir erwarteten an diesem Samstag Mittag einen regelrechten "Super-Griechen".
Ich mache einen Zeitsprung. Ich erwerbe bei ebay einen 360 Grad Avengers Aufsteller, den ich bei einem internationalen Internet Versandhaus auch entdeckt habe, dort kostet er 179 Pfund, ich habe ihn für 67 Euro ersteigert, aber der Verkäufer antwortet nicht auf meine Emails. Bis auf den einen Tag, 5 Tage nach meiner letzten Email, am nächsten Samstag könnte ich ihn holen. Wir vereinbarten 12 Uhr als Abholung, in der Karlsruher Südweststadt. Karlsruher Südweststadt ? War da nicht was ? Sokrates ?? Olympiakos Fähnchen, Alex Tsipras Röllchen und Lothar Ma.... ähhh Piräus Skulpturen ? Natürlich reservierten wir anschließend einen Tisch in der Welfenstraße.
Ich klingele beim Ebay-Verkäufer, ein Lockenkopf mit Sodom T Shirt macht auf " ahh der Aufsteller, der steht auf dem Speicher " der Mann mit zersausten Haaren und einen etwas übernächtigten Eindruck auf mich machte, da ihm gerade etwas Backpulver aus der Nase fiel. Richtig da war er nicht, er stammelte etwas von Ebay Kauf nicht abgeschlossen, er würde Provision sparen wenn er das Gebot raus nehmen könnte und ob ich mit 20 Euro einverstanden wäre. Und ob ich einverstanden war!! Der 360 Grad Aufsteller mit Hochglanzdruck schmückt jetzt mittlerweile den Eingang meines 8500 DVD Areals.
Die Welfenstraße ist eine Straße in der Südweststadt. Sie beginnt als Abzweig der Albtalstraße auf ihrem Weg nach Westen. Die Straße wurde 1927 nach dem fränkischen Fürstengeschlecht der Welfen benannt - wie könnte es auch anders sein. Der erste Eindruck aber als wir Hausnummer 18 erreichten war negativ. Obwohl die Sonne strahlte war von der gelobten Außenterrasse nichts zu sehen.Einige Tische, die waren noch bedeckt von den Herbstblättern 2015, also mit Außenbestuhlung konnte das Sokrates bei milden 23 Grad nicht werben. Wir gingen rein und wurden gleich von einem sehr direkt wirkenden männlichen Kellner begrüßt. Wir machten auf unsere Reservierung aufmerksam, er erklärte er habe diesen Tisch für uns, Luigi, hatte schön das reserviert Kärtchen gehalten.
Luigi, ist übrigens ein italienischer Koch, hatte sich wohl bei diesem Griechen verirrt, leider gibt es Luigi nicht mehr zu kaufen, zu gern hätte ich ihn in meiner Tasche verschwinden lassen.
Wir studieren die Karte. Oben gleich die Beschreibung: Frische, Vitaminreichtum, Simplizität und Vielfalt. Griechisches Essen erinnert an laue Sommerabende, an sanftes Meeresrauschen ... ich hatte die Szene in meinem Kopf, als ich meiner Sturm und Drang Phase, als Heranwachsender, in St. Pauli in einem der Etablissement`s war und die Frau, als ich ihre Meeresmuschel - tätowiert auf ihre innere Schenkel Seite bemerkte - und sie sagte " na Kleiner, wenn Du Dein Ohr an meine Muschel drückst, kannst Du das Meer riechen ..." -- ich werde aus meinen Träumen gerissen. Der Kellner, der uns duzt (hat der sie nicht mehr alle ?? mich aus dem Traum zu reißen und noch gleich zu dudzen, serviere mir mal lieber einen Ouzo ... ) fragt nach den Getränken. bei mir soll es ein Paulaner Hefeweizen sein, für meine Frau eine Cola Light (und nein, sie hat keine Meeresmuschel tätowiert).
Die Karte liest sich gut, Gäste die nicht wissen was sie wollen können sich an die Beschreibung "Lecker " halten, außerdem hatte ich die Bilder von Tripadvisor im Kopf, wo das Gemüse in einer Art Mini Kochtopf serviert wird. Meiner Frau gefällt die Inneneinrichtung. Schlicht, modern und edel. Wer auf weiße Säulen, Olympiakos Fähnchen, Rivaldo Trikot`s, blau-weiße Eros Skulpturen mit groß dimensionierten Penisen und bemalte Wände mit Domestos Schriftzügen steht, wird sich im Restaurant nicht wohlfühlen.Ich vermisste den ganzen Kitsch. Die Speisekarte versucht mit wenig griechischen Gerichten Punkte bei mir zu sammeln, aber es gelingt nicht so richtig. Dafür punktet die Karte bei den Desserts und en Vorspeisen zb Octopus mit Fava 12,70 (Gegrillter Octopus, verfeinert mit Olivenöl, Weinessig und Oregano, dazu Fava - Gelberbsenpüree aus Santorini & Pittabrot ) oder der gemischter Vorspeisenteller für 9,80 ( Tzatziki, Taramosalata, Auberginenpüree, Octopussalat, Thunfischsalat, marinierte Paprika ) und entscheiden uns für ihn. Bei der Bestellung frägt mich der Kellner " Warm oder kalt ?" -- Sehe ich wie ein "warmer" aus ?? Natürlich kalt, immer diese blöden Fragen, wenn ich doch nur in Ruhe essen möchte. Übrigens möchte ich einmal in der Woche bei unserem Stammimbiss die Currywurst, natürlich auch kalt ;-)
Der gemischte Vorspeisenteller war sehr gut.
Allerdings hatten alle Cremes bzw Püree`s die gleiche Temperatur. Nicht mal der Octupus Salat (den ich nur als lauwarm kenne) war etwas anders in der Temperatur, alles war kalt, aber so hatten wir es auch bestellt. Das Brot, das dazu gereicht wurde, war ebenfalls kalt und nicht erwärmt, auch hatte es keine Kräuter ab bekommen. Warm wurden dann die Hauptspeisen serviert. Meine Frau hatte Kalamari gemisto für stolze 14,20
ein mit Schafskäse und etwas Knoblauch gefüllter Kalmar, mit griechischem Schmorgemüse und grünem Salat. Allerdings war das "griechische" Gemüse weder geschmort noch griechisch. Das deutsche Gemüse war zu wässrig und frei von Geschmack. Schade. Die Kalamari Tube war mit Schafskäse gefüllt, weich gegart. Als Highlight gab es knusprig frittierte Tentakel.
Ich entschied mich für Tirosouvlaki (na klar, Lecker!) für 11,50
in der Karte stehend als zarte Fleischstückchen am Spieß mit griechischen Schafskäse gefüllt, Gemüse, Pittabrot und Tzatziki. Die Fleischstücke waren viel zu fest, von zart und saftig so weit entfernt wie die Erde vom Mond. Das Pittabrot von Tsatsiki ertränkt, ölig und ohne jeglichen Geschmack. Das Gemüse war ebenso ein Reinfall. Der Schafskäse rettete etwas das Gericht, aber ich hatte mir deutlich mehr erwartet. Also bestellte ich noch ein Dessert. Natürlich ein Galaktoboureko - der griechische Grießblechkuchen.:
Der wurde zwar etwas ertränkt, aber ich kenne das Dessert schön mit Honig, Vanillecreme, Soße und Eis. Serviert wurde ein kleines Stück Grießkuchen (ohne Filoteig) und eine Kugel Eis, das muss ich nicht mehr haben. Abropo haben, ich hätte gerne einen Ouzo gehabt. Auch wäre eine Frage während es Essens, ob es schmeckt schön gewesen. Aber das Fragen bzw der Ouzo wurde komplett vergessen.
Fazit:
Ein Fazit zu ziehen ist schwierig für mich. Das Restaurant macht mir zu viel auf schi schi und husch hu. Dekoration und Ambiente und vergisst das wesentliche, zubereiten und perfektes Grillen. Biete ich Gemüse in einem Schmortopf an, wär es schön, wenn das Gemüse auch in diesem Topf geschmort würde, aber einfach in Wasser kochen, erhitzen und dann in dem kleinen Kochtopf servieren ?? Das reicht bei weitem nicht, zumindest nicht bei mir. Die Vorspeisenplatte war sehr gut, der Spieß leider nur Durchschnitt, das Dessert ? Brauche ich nicht wirklich nochmal .. daher eine 3,5 im Schnitt.
"In unserem griechischen Restaurant Sokrates in Karlsruhe werden Sie mit vielen Kreationen von griechischem Essen verwöhnt ... griechische Gerichte wie gefüllte Weinblätter und Fleischspieße im hellen Restaurant oder auf der Terrasse genießen " so wirbt das Sokrates auf seiner Homepage. Kurz in Gastroguide reingeschaut. Sechs Gastroguide User mit einer Durchschnittsbewertung von 4,6 - zudem noch die uneingeschränkte Empfehlung von Marc074, mehr geht eigentlich nicht. Wir erwarteten an diesem Samstag Mittag einen regelrechten "Super-Griechen".
Ich mache einen Zeitsprung. Ich erwerbe bei ebay einen 360 Grad Avengers Aufsteller,... mehr lesen
3.0 stars -
"Hier fehlen leider die Basics - Marco, Du schuldest mir ein Essen !!" DaueresserGK0712"In unserem griechischen Restaurant Sokrates in Karlsruhe werden Sie mit vielen Kreationen von griechischem Essen verwöhnt ... griechische Gerichte wie gefüllte Weinblätter und Fleischspieße im hellen Restaurant oder auf der Terrasse genießen " so wirbt das Sokrates auf seiner Homepage. Kurz in Gastroguide reingeschaut. Sechs Gastroguide User mit einer Durchschnittsbewertung von 4,6 - zudem noch die uneingeschränkte Empfehlung von Marc074, mehr geht eigentlich nicht. Wir erwarteten an diesem Samstag Mittag einen regelrechten "Super-Griechen".
Ich mache einen Zeitsprung. Ich erwerbe bei ebay einen 360 Grad Avengers Aufsteller,
Geschrieben am 18.05.2016 2016-05-18| Aktualisiert am
18.05.2016
Besucht am 06.05.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Mai-Urlaub 2016 Tag 6 – Teil 2: Restaurant-Cafe Allgäu in Oberstdorf
106 Bewertungen können eigentlich nicht irren (!!!), dazu das Zertifikat „Exzellentes Essen“ bei tripadvisor, die unangefochtene Nummer zwei in Oberstdorf. Wir sind einige Tage zuvor öfters am Cafe Restaurant Allgäu vorbei gelaufen, leere Tische waren fast nie zu sehen, dennoch probierten wir ohne Reservierung an dem Abend unser Glück und sind Richtung Pfarrstraße marschiert.
Innen war kein Platz mehr zu ergattern, ehrlich gesagt waren mir im Innern die Tischabstände viel zu nahe. Mit ein, zwei Tischen weniger im Lokal hätte man deutlich mehr Luft und mehr "Privatsphäre". Wir standen etwa 90 Sekunden im Eingang bis die blonde, sehr freundliche und nur mit wenig Aufmerksamkeitsdefiziten auffallende Bedienung uns sah. Wir fragten, ob wir den schönen zweier Tisch draußen nehmen konnten, wir konnten und saßen uns hin. Nach 10 Minuten bin ich dann rein, um nach der Karte zu fragen. Höflich und diskret fragte ich nach, die etwas auf den ersten Blick hochnäsig wirkende schwarzhaarige Bedienung konterte mit schraffen Worten "Ich komme gleich, ich hab sie schon gesehen und bringe die Speisekarten", dabei wollte ich wirklich nur helfen und ihr etwas Arbeit abnehmen. Sie brachte dann die Karten und wirkte aufgesetzt freundlich und fragte nach den Getränken. Da ich aber schon mittags einige Hefebierchen im Lokal auf dem Berg und ein paar weitere im Hotel getrunken habe, ich mir eh was feines zum Essen gönnen wollte, nahm ich einen Rotwein. Ein wirklich süffig trockenen Merlot mit unheimlicher Fruchtnote. Serviert wurde der Wein in einer 0,25 Karaffe und einem hochwertig ausschauenden Weinglas. Dazu gab es einen fluffigen Quark, Oliven und sehr leckeres Brot. Der Abend konnte beginnen.
Die Speisekarte liest sich gut bürgerlich. Gebackenes Schweineschnitzel mit Spargel und Bergkäse von der Tageskarte oder von der Steakkarte "Gutes vom Rind". Mein Favorit wäre sicherlich das "König Ludwig" Rindersteak gewesen, mit Preiselbeere Meerrettich und Allgäuer Bergkäse überbacken, dazu Kartoffelrösti und Blattsalte für 20,50. Ich erinnerte mich aber an eine Bewertung eines längst verblichenen Portals, als der User einen Zwiebelrostbraten "medium" bestellte und eine Art Rumpsteak serviert bekam. Ich kannte das bis dahin nicht, ein Zwiebelrostbraten war für mich als Pfälzer klar ein Zwiebelbraten aus dem Römertopf - hier werden reichlich Zwiebeln mit deftiger Leberwurst gebraten und zu einer Art warmer Pastete verarbeitet, diese werden dann aufgeschnitten serviert. So geht Zwiebelbraten, aber gut, wir sind im Allgäu und ich wollte auch einmal im Leben einen Zwiebel"Rost"braten "medium" auf Käsespätzle (19,20) serviert bekommen. Ein Salat wurde nicht dazu gereicht, schade (stand auch nicht in der Karte). Meine Frau entschied sich für den gekochten Tafelspitz mit Meerrettichsauce, Gemüse und Petersilienkartoffeln (um die 16 Euro).
Nach einer angenehmen Wartezeit wurden dann beide Gerichte serviert, witzigerweise trafen wir an dem Abend auch das sympathische ältere Paar vom Campingplatz, die dann die Service-Odyssee mitbekamen. Sie nahmen es mit einer gewissen unterkühlten Bremer Gelassenheit (das Paar war aus Bremen), natürlich mit einem Lächeln. Die Käsespätzle entpuppten sich als Knöpfle, die sehr stark an eine bekannte Marke erinnerte. Diese schmeckten aber mit dem Käse und der Schlochzigkeit (wurde da mit Wein und Creme Fraiche nachgeholfen?) wirklich ausgezeichnet. Auch der Zwiebelrostbraten war vom Geschmack her gut, sehr gut war der Tafelspitz meiner Frau, den konnte man am Gaumen zerdrücken, bei der Meerrettichsauce hätte man in der Pfalz wohl noch mit extra rohem nachgeholfen, dass auch ja die Nase aufgeht. Geschmacklich aber sehr gut und in sich stimmig. Leider war der Zwiebelrostbraten fast komplett well done durchgebraten, in der Mitte angekommen machte ich ein Bild. Eventuell medium well ? Die schwarzhaarige Bedienung fragte nach ob es schmeckt, wir bejahten, allerdings bemerkte ich, dass ich mir ein medium Zwiebelrostbraten gewünscht hätte. Ohne mich zu fragen nahm die Bedinung dann den Teller mit und meinte "sie bekommen ein neues".
Nach zwei Minuten stellte mir sie den Teller wieder hin "die in der Küche meinen dass sei medium gebraten, fast schon rare" Ich sagte darauf dass ich es gerne weiter essen würde, meine Frau war schon 3/4 fertig als sie es wieder mitnahm. Nach weiteren 3 Minuten kam sie wieder. "Schneiden sie es doch nochmal durch" ich schnitt es nochmals durch "sehen sie, da läuft doch das Blut durch, dass ist fast schon rare", dabei handelte es sich wirklich nicht um Blut (!!!) sondern lediglich nur um den Bratensaft vom Anbraten (Butter/Schmalz ??), ich wollte zu diesem Zeitpunkt einfach nur noch meinen Teller leer machen (der aber bestimmt schon kalt war), dieser wurde wieder weggeräumt und nach weiteren 2 Minuten kam sie nochmals an den Tisch (!!!) "wenn wir es aber neu machen sollen,muss ich ihnen einen Aufpreis draufschlagen, da ich ja Verlust gemacht habe" Ich entgegnete ihr, dass sie das Essen ja nicht bonieren müsste und mit einem gesunden Wareneinsatz sicherlich kein Verlust machen würde. Ich bestellte dann Rotwein Nummer zwei/drei. Sie tigerte dann ab, kam dann nochmals (ohne Teller) an den Tisch und meinte "ich diskutiere halt gerne " (schon klar, dass kann sie ja gerne machen, mittags mit ihrer Frauen-Kampftruppe oder beim Kaffeeklatsch, aber doch bestimmt nicht mit dem wichtigsten Gut, welches ein Restaurantbesitzer haben kann, seinem Gast (!!!)- waren meine Gedanken. Nach weiteren 5 Minuten kam nochmals mein Teller an den Platz, dieses Mal der Inhaber und wohl Chefkoch und knallte den Teller hin und schrie "was ist denn hier los ? Das Fleisch ist optimal gebraten. Aber wenn der Gast wünscht, dass ich es nochmals machen soll, dann mache ich das" Nach weiteren 5 Minuten, ich dachte mein Essen kommt, forderte mich die schwarzhaarige Bedienung auf mitzukommen "MITKOMMEN" und führte mich in die Küche. Dort zeigte mir der Koch ein wirklich gut gebratenes Steak, diese war aber deutlich flacher und länger. "Das wäre der Lichteinfall. in der Küche ist es perfekt gebraten" - ich wollte zu diesem Zeitpunkt einfach nur noch raus,meine Gedanken plünderten schon die Minibar auf dem Zimmer.
Mein Magen knurrte, als dann endlich mein Zwiebelrostbraten-Imitat (das hatte niemals 250 Gramm wie in der Karte stehend) kam. Es war genauso gebraten wie das erste Stück, die Bedienung meinte " mein Mann konnte es jetzt einfach nicht genug ruhen lassen, sie wollten ja essen" -meine Frau hatte zu diesem Zeitpunkt schon über eine halbe Stunde in ihrem Handy geschaut um sich irgendwie von diesem Service Ausfall abzulenken. Ich schlang dann alles schnell runter, wir bezahlten (ohne Aufschlag) und gingen. Von mir keine Empfehlung weil sich der Gast hier nicht als Gast, sondern eher wie als Teilnehmer einer Diskussion`s-Runde fühlt und das ist ein "No Go". Auf ein Fazit verzichte ich.
Mai-Urlaub 2016 Tag 6 – Teil 2: Restaurant-Cafe Allgäu in Oberstdorf
106 Bewertungen können eigentlich nicht irren (!!!), dazu das Zertifikat „Exzellentes Essen“ bei tripadvisor, die unangefochtene Nummer zwei in Oberstdorf. Wir sind einige Tage zuvor öfters am Cafe Restaurant Allgäu vorbei gelaufen, leere Tische waren fast nie zu sehen, dennoch probierten wir ohne Reservierung an dem Abend unser Glück und sind Richtung Pfarrstraße marschiert.
Innen war kein Platz mehr zu ergattern, ehrlich gesagt waren mir im Innern die Tischabstände viel zu... mehr lesen
2.0 stars -
"Ordentliche gutbürgerliche Küche ohne Raffinesse, Totalausfall im Service "ich diskutiere halt gerne" ...." DaueresserGK0712Mai-Urlaub 2016 Tag 6 – Teil 2: Restaurant-Cafe Allgäu in Oberstdorf
106 Bewertungen können eigentlich nicht irren (!!!), dazu das Zertifikat „Exzellentes Essen“ bei tripadvisor, die unangefochtene Nummer zwei in Oberstdorf. Wir sind einige Tage zuvor öfters am Cafe Restaurant Allgäu vorbei gelaufen, leere Tische waren fast nie zu sehen, dennoch probierten wir ohne Reservierung an dem Abend unser Glück und sind Richtung Pfarrstraße marschiert.
Innen war kein Platz mehr zu ergattern, ehrlich gesagt waren mir im Innern die Tischabstände viel zu
Geschrieben am 17.05.2016 2016-05-17| Aktualisiert am
17.05.2016
Besucht am 06.05.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Mai-Urlaub 2016 Tag 6 – Teil 1:Alpe Dornach in Oberstdorf
126 Bewertungen können eigenltich nicht irren, dazu das Zertifikat „Exzellentes Essen“ bei tripadvisor, die unangefochtene Nummer eins in Oberstdorf. Der Trauertag ein Tag zuvor geschuldet, war der Parkplatz der Breitbachklamm (fast) komplett voll. Einige mutige ü70 & ü80-jährige hatten sich für den Fußmarsch an der Breitachklamm schon einsortiert (einige haben den Weg unterschätzt und sind dann wieder zurück), auch wir hatten bisher dieses Naturdenkmal (ist die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas und zählt zu den schönsten Geotopen Bayerns!) noch nicht besucht, welch Fehler. Der Weg ein Traum hindurch von Wasserfällen, tiefen Schluchten, Gott sei dank hatten wir keine Allgäuer Kannibalen entdeckt die wohl in den tiefen Felsen beheimatet sind, und das Wort „Leichenschmaus“, falls einer die teilweise 50 Meter in die Schlucht hinunterstürzt, wörtlich nehmen.
Kommt man irgendwann an dem Kassenhäuschen oberhalb der Breitachklamm an, stehen dem Besucher diverse Alternativen bereit. Wir hatten uns vorher informiert, ab dem Häuschen kann man innerhalb von 45 Minuten gemütlich zur Alpe Dornach schlendern, wenn da nicht an die 300 gefühlten Treppen wären. Das nächste Mal kommen wir 100%ig mit dem Auto oder mit dem E Bike. Alternativ mit dem PKW über Tiefenbach, Breitachklamm, Sesselweg (ganzjährig möglich). Zu Fuß auf einer herrlichen Wanderung, wie zu Anfang kurz erwähnt, durch die Breitachklamm über den Zwingsteg zur Alpe Dornach (ca. 1,5 Stunden) oder man(n) lässt sich vom Marktbähnle zur Alpe Dornach bringen. Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts gab es Versuche, die Breitachklamm begehbar zu machen. Sie scheiterten allerdings.
Der junge Tiefenbacher Pfarrer Johannes Schiebel nahm schließlich die Erschließung der Klamm in seine Hände, suchte Geldgeber und gründete den Breitachklammverein eG. Er tat dies, um seiner armen Gemeinde eine Einnahmequelle zu öffnen und den beginnenden Tourismus anzukurbeln, hat man eine Gastkarte muss man lediglich 4,50 berappen, ein wirklich fairer Preis für diese Natur-Show.
Gerichte vom Weideochsen aus eigener Aufzucht und Wildspezialitäten vom heimischen Wild sind die Aushängeschilder des Bergpanorama-Restaurant, welches oberhalb der magischen 1000 Meter über dem Meeres-Spiegel liegt. Der Gang dahin eine wirkliche Empfehlung, kommt man dann irgendwann an, kann man seinem Blick über die Berge und Gletscher schweifen lassen. Der erste Eindruck war „atemberaubend“ (jetzt will ich doch auch mal was einfügen) ....
-- hier sollte jetzt das Bild von der Panorama-Aussicht stehen -- funzt aber nicht ;-( --
... uns sind auf der Terasse gleich die Felle und die Decken auf den groß dimensionierten Bänken aufgefallen. Neben dem überdachten Terassenbereich, gibt es seitlich noch einen weiteren Bereich, sowie der Allgäuerisch gehaltene Innenraum.
Die Servicekräfte sind einheitlich angezogen, nett, freundlich und aufmerksam. Die Servicekräfte werden von der Inhaberfamilie noch unterstützt, manche Gäste werden mit dem Namen angesprochen (Stammkundschaft oder Promis?). Ich hatte mich da schon in die Speisekarte verliebt. Der Borgfelder würde jetzt schreiben: toll, toll, toll !!
Als Vorspeise Hirschrücken, hausgeräuchert im Buchenholz an Steinpilzschaum & Wurzelbaguette ? Oder warmes Brennesseltörtchen mit Rote-Beete-Tartar und feiem Gewürz-Soja-Joghurt ? Klingt verlockend. Zum Abkühlen gibt es eine Tomaten-Erdbeere-Kaltschale mit Rucolastroh. Als Hauptgang Rumpsteak vom eigens gezüchteten Alpenrind, mit geschmortem Speck-Böhnchen-Päckchen, Allgäuer Käsespätzle und geschmelzten Zwiebeln oder Geschmorter Ochsenbraten in eingekochter Burgundersauce, auf Balsamico Rotkraut und zweierlei Scheiben von Kartoffelknödeln … Wahnsinn .. uns lief das Wasser im Munde zusammen.
Entschieden, auch wegen der Wärme, haben wir uns schließlich für einige Hefebierchen (ich hatte dann am Ende doch vier 0,5 er getrunken), zwei Suppen und zwei Desserts. Die Suppenvariationen haben uns zu sehr angelacht. Die Alpe Dornach hat übrigens täglich von 10:00 Uhr bis 23:00 Uhr geöffnet, durchgehend von 11:00 Uhr bis 21:00 Uhr wird warme Küche angeboten. Wir entschieden uns schließlich für Wildrahmsuppe mit flamiertem Sherry und einem Maronen-Grießstrudel (6,80) und der Allgäuer Bergkäsesuppe „traditionell zubereitet“ dazu einen fluffigen Kartoffelbiskquit. (5,90) Beide Suppen waren von handwerklicher Perfektion. Schön cremig und fluffig, angenehme Säure, hervorragend abgeschmeckt. Der Strudel als auch der Bisquit separat oberhalb in einer Art „Hängebrücken-Löffel“, so dass der Crunch nicht verloren ging. Fantastisch !!
Als Dessert sollte es dann das Espresso-Halbgefrorene sein, an Rotwein-Melonensalat und einer crunchigen Nuss-Hippe. Ich entschied mich für den kleinen Kaiserschmarn, mit marinierten Apfelwürfeln, Mandeln und einer Kugel Mövenpick Eiscreme. Der Kaiserschmarn hatte ich vorher nur in Hamburg im Lido bis jetzt so gut gehabt, das Espresso-Parfait suchte auch seines gleichen. Die Dessert`s haben uns so gut gemundet, dass wir uns zum Abschluss noch was käsiges bestellten: Gebrannter Ziegenkäse mit Süßkartoffelmouse und Baby-Mangold. Dazu bestellte ich mir einen tiefen Roten. Ein echter Kracher !!
Mai-Urlaub 2016 Tag 6 – Teil 1: Alpe Dornach in Oberstdorf
126 Bewertungen können eigenltich nicht irren, dazu das Zertifikat „Exzellentes Essen“ bei tripadvisor, die unangefochtene Nummer eins in Oberstdorf. Der Trauertag ein Tag zuvor geschuldet, war der Parkplatz der Breitbachklamm (fast) komplett voll. Einige mutige ü70 & ü80-jährige hatten sich für den Fußmarsch an der Breitachklamm schon einsortiert (einige haben den Weg unterschätzt und sind dann wieder zurück), auch wir hatten bisher dieses Naturdenkmal (ist die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas und... mehr lesen
5.0 stars -
"Traumhafter Ausblick, ausgefallene Allgäuer Schmankerl auf exzellentem Niveau !" DaueresserGK0712Mai-Urlaub 2016 Tag 6 – Teil 1: Alpe Dornach in Oberstdorf
126 Bewertungen können eigenltich nicht irren, dazu das Zertifikat „Exzellentes Essen“ bei tripadvisor, die unangefochtene Nummer eins in Oberstdorf. Der Trauertag ein Tag zuvor geschuldet, war der Parkplatz der Breitbachklamm (fast) komplett voll. Einige mutige ü70 & ü80-jährige hatten sich für den Fußmarsch an der Breitachklamm schon einsortiert (einige haben den Weg unterschätzt und sind dann wieder zurück), auch wir hatten bisher dieses Naturdenkmal (ist die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas und
Geschrieben am 16.05.2016 2016-05-16| Aktualisiert am
16.05.2016
Besucht am 05.05.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Genau das hatte ich unter einen Kommentar von Lavandula, in einer vorherigen Bewertung für das Trettachstübel, gesetzt. Mittlerweile sind wir an Tag 5 unseres Oberstdorf-Urlaubs angekommen:
Mai-Urlaub 2016 Tag 5 – Teil 1:Trettachstüble in Oberstdorf
Wir hatten das Trettachstüble, die Pizzeria Vulcano und und und natürlich dick auf unserer "todo" Liste aufgenommen, der Zeit aber wegen nur das Trettachstüble besucht. An diesem Donnerstag eigentlich auch nur dem Zufall wegen, ein anderes von uns favorisierte Restaurant hatte an diesem (Feiertag) Ruhetag geschlossen. Und das an einem "Feier" (äähhh Trauertag) - also sind wir Richtung Trettach marschiert.
Die Trettach entspringt südlich von Oberstdorf in der Nähe der Trettachspitze und ist ca. 14 km lang. Von ihrem Quellort fließt die Trettach durchs gleichnamige Trettachtal über Spielmannsau, Christlessee, Gruben durch Oberstdorf durch. Das Trettachstüble ist in Oberstdorf, gehört aber der Region Trettach an. Bei unserem letzten Urlaub waren wir öfters hier im Stübel, aber nach und nach lernen wir auch hier, dass es doch noch mehr hinter dem Tellerrand gibt. Meine Frau scrollte die knapp 8000 Fotos auf meinem Smartphone durch, bis sie die Tageskarten-Übersicht fand, ihr Gesichtsausdruck zu entnehmen, gab es irgendwas was sie gerne isst.
Die angebotenen Menüs haben sich übrigens nicht verändert, wie auch die Bedienungen,. Wir fanden es schön dass sich die schwarzhaarige Bedienung an uns erinnerte (warum auch nicht, ich hatte ein dutzend Fragen beim letzten Mal) "nur Stammkundschaft heute hier" ... aber das Team vom Trettachstüble macht keine Ausnahmen was Sonntag oder Feuer/Trauertag unter der Woche angeht. Im Trettachstübel gibt es durchgehend warme Küche, für uns ein Pluspunkt, weil wir es öfters nicht so genau nehmen mit Mittag oder Abendessen. In der vorherigen Bewertung erklärte ich bereits, dass man von Montag bis Sonntag ein Menü zum Festpreis von 7,90 anbietet, dieses aber extra nicht auf der Homepage bekannt macht. Manchmal sei das Essen schon um 13.30 aus, manchmal, so wie an diesem Tag, werden die Gäste bei Verfügbarkeit auf das Menü nach 14 Uhr angesprochen. Es war 14.05, meine Frau wählte Tagessuppe, als Zwischengang einen gemischten Tagessalat, danach exotisches Geflügel-Geschnetzeltes mit Spätzle, für 7,90. Ich konnte mich nicht so recht entscheiden, entschied mich aber von der Spargel-Saison Karte für die Spargel-Creme-Suppe, als Hauptgang für das Jägerschnitzel, ebenfalls mit Spätzle für 11,90.
"Die Räumlichkeiten und das eingespielte Team im Trettachstüble sind bereit für vielerlei Herausforderungen. Wir garantieren bekannt gutes Essen & Trinken bei freundlichem Service, guter Stimmung und zu durchwegs vernünftigen, familienfreundlichen Preisen!"
Das können wir nur so bestätigen. Die Tagessuppe war eine einfache Nudelsuppe mit klein geschnittenem Gemüse, das war knackig, die Nudeln noch mit ganz wenig Biss, sehr schmackhaft. Die extra bestellte Spargelcremesuppe war 1A. Schön cremig, schön ausbalanciert, leichte säure, angenehmes Mundgefühl, ideale Temperatur. Die Spargelstücke nicht verkocht, noch mit leichtem Biss und guter Spargel-Geschmack.
Beim Salat fehlte es an Salz, das ist uns auch schon beim letzten Besuch aufgefallen. An Salz und Pfeffer fehlte es leider auch bei meinen Schnitzeln. Diese waren paniert, in der Karte standen sie unpaniert, ich wollte sie aber extra paniert haben. Die Sauce servierte man dann in einem extra Schälchen, die Panade war knusprig, allerdings vermisste ich die Fluffigkeit in sich, auch war die Panade viel zu feste am Fleisch dran. Richtige "Wellen" gab es (leider) nicht.Das Fleisch schön dünn, aber auch ein Tick zu fest, vielleicht hatte es keine Ruhezeit vor dem Ausbacken. Die Rahm-Champignons-Sauce eine sehr gute Convenience Soße mit frischen Champignons, denen fehlte es etwas an Geschmack (da sind mir erste Wahl Glas/Dosen Champignons lieber), die Spätzle haben aber sehr gut harmoniert. Diese hätte man vielleicht auch nochmal in salziger Butter schwenken können.
Insgesamt eine gute, ordentliche Küchenleistung bei den Schnitzel, ausgezeichnet geschmeckt hat das Tagesgericht meiner Frau. Die Suppe sehr gut, auch das "Geschnetzelte" vom Geflügel hatte leicht Röstaromen, die Früchte wurden vorher etwas angeschmort um dem ganzen noch ein Tick mehr zu geben, das bringt mich zur Überzeugung, dass man sich sehr auf die Tagesmenüs konzentriert. Bei den "Standard" Gerichten fehlt etwas der Feinschliff, dennoch komme ich auf sehr gute 4 Sterne beim Essen und im Gesamtschnitt.
Fazit:
Überragend sind natürlich die Preise für die Tagesmenüs, auch wenn wohl die Portionsgröße etwas kleiner ausfällt wie vor einem halben Jahr. Dennoch eine absolute Empfehlung !!
Genau das hatte ich unter einen Kommentar von Lavandula, in einer vorherigen Bewertung für das Trettachstübel, gesetzt. Mittlerweile sind wir an Tag 5 unseres Oberstdorf-Urlaubs angekommen:
Mai-Urlaub 2016 Tag 5 – Teil 1: Trettachstüble in Oberstdorf
Wir hatten das Trettachstüble, die Pizzeria Vulcano und und und natürlich dick auf unserer "todo" Liste aufgenommen, der Zeit aber wegen nur das Trettachstüble besucht. An diesem Donnerstag eigentlich auch nur dem Zufall wegen, ein anderes von uns favorisierte Restaurant hatte an diesem (Feiertag) Ruhetag geschlossen. Und das... mehr lesen
4.5 stars -
"Bei diesen Preisen muss man reisen ... oder leasen bei Auto Friesen !!" DaueresserGK0712Genau das hatte ich unter einen Kommentar von Lavandula, in einer vorherigen Bewertung für das Trettachstübel, gesetzt. Mittlerweile sind wir an Tag 5 unseres Oberstdorf-Urlaubs angekommen:
Mai-Urlaub 2016 Tag 5 – Teil 1: Trettachstüble in Oberstdorf
Wir hatten das Trettachstüble, die Pizzeria Vulcano und und und natürlich dick auf unserer "todo" Liste aufgenommen, der Zeit aber wegen nur das Trettachstüble besucht. An diesem Donnerstag eigentlich auch nur dem Zufall wegen, ein anderes von uns favorisierte Restaurant hatte an diesem (Feiertag) Ruhetag geschlossen. Und das
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Aber was hat das alles mit der Perle "Da Salvo" im Ulmenweg zu tun ?? Richtig, wer in der Hauptschule aufgepasst hat weiß, dass "Da Salvo" die italienische Bezeichnung für sparen ist. Und sparen tut man bei "Da Salvo" wirklich.
Ich mache einen Zeitsprung, vor gut 14 Tagen wurde unsere neue Linie 4 und 4a in Mannheim eingeweiht. Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen, mit einem der ersten Bahnen in die Stadt zu düsen. Wenn man auf der Linie 4 Luzenberg/Käfertal passiert, die neue Unterführung durchfährt, kommen auf der rechten Seite die zahlreichen Studentenwohnungen. Uns ist da das "Da Salvo" zum ersten Mal aufgefallen. Es gibt einen Innenbereich, sowie einen Außenbereich. Einen vorderen zur Straßenbahn hin, da stehen so ca 4 Tische und ein großer grüner Eichbaum Schirm, hinter dem Haus gibt es mehrere Tische. Sitzen tut man im Außenbereich auf bequemen und unverwüstbaren Poco Plastik-Stühlen mit Armlehnen, eigentlich meine Lieblingsstühle. Da könnte ich mich stundenlang drinnen verweilen.
Letzten Mittwoch sind wir mit dem Fahrrad gekommen, saßen einige Zeit bis wir von Gina entdeckt wurde und wir ihr zur Theke gefolgt sind. Ein äußerst sympathischer junger Mann erklärte kurz, hier heißt das Zauberwort "selbst Bedienung". Er gab mir 2 neuwertig wirkende Flyer und wir durchforsteten die Karte. Auf der stehen alle gewohnten Klassiker, Pizza mit diversen Zutaten, leckere Pastagerichte, als Spezialität wird die Combinatione und die Lasagne angepriesen. Wir schauen auf die Getränkepreise. Radler 0,5 von der regionalen Brauerei Eichbaum für 1,50, leckeres Hefe Eichbaum aus der Flasche 1,80 - das ich das noch erleben darf ?
Hier wird der Euro nicht zum Teuro. Verschiedene Salate, alle sind sie mit Essig und Öl (untypisch für italienische Lokale) noch untypischer mit einer speziellen selbst gemachter Salatsoße noch zusätzlich verfeinert. Der große italienische Salat schlägt allerdings mit 5,50 zu Buche. Für das gleiche Geld bekomme ich eine Combinatione, als Begleitung wählen wir ein Pizzabrot - selbst da wird nachgefragt, wie wir es haben möchten. Das nenne ich mal Service, auch wenn man hier nur bedingt von Service sprechen kann.
Gina kommt an unseren Tisch, sie schaut mich mit ihren süßen Augen an und fängt an mit dem Schwanz zu wedeln. Na klar, sie will auf meinen Schoß ...
Wir gießen unsere Getränke ein und stellen fest. Richtig gemütlich hier. Für diesen Günstigen Preis gieße ich gerne selber ein. Sogar noch ein zweites und ein drittes Mal an dem heutigen Abend - im Hintergrund im neu bebauten Stadtteil Wohlgelegen werden ambitionierte Reihenhäuser gerade gebaut. Irgendwann wird es hier bestimmt richtig schön aussehen. Wir hören die Worte "heiße Combinatione, italienischer Salat und Pizzabrot" wir gehen also an die Theke und holen unsere Speisen. Nicht schlecht, was die Pizzabäcker da angerichtet und zubereitet haben:
Der italienische Salat bestand aus grünem Kopfsalat, gelbem Kopfsalat, Gurke, Karotte, Ei und Schinken. Angemacht war er unheimlich cremig "süß-sauer". Meiner Frau hat er ausgezeichnet geschmeckt. Die Combinatione:
bestand aus selbst gemachter Lasagne, die war geschmacklich ein Traum, Rigatoni, Fleisch-Tortellini und schwamm in einer Hackfleisch lastigen Sauce, die sehr tomatig abgeschmeckt war. Ich denke es waren Minimum 150-200 Gramm Hackfleisch, eine kleine XL Portion, wahrscheinlich dachte der Koch " der Arme, sonst fällt er noch vom Fleisch". Zu der Combinatione und dem Salat gab es das Pizzabrot (1,50)
das schmeckte so, wie es auf dem Bild aussieht. Sehr gut !!
Fazit:
Leckeres Essen für den kleinen Geldbeutel. Die Getränkepreise findet man in Mannheim kein zweites Mal. Für uns als Fahrradtour-Zwischenstopp ideal !!