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Angeboten …
wurden DIM SUM in zwei Variationen
Dim Sum sind eigentlich eine Spezialität der kantonesischen Küche, kleine Täschchen aus hauchdünnem Teig, gefüllt mit allem Möglichen. Wörtlich könnte man es übersetzen mit „Kleine Herzwärmer“. Was den Italienern die Antipasti, den Spaniern die Tapas sind den Kanton-Chinesen die Dim Sum.
Gyoza sind die Japanische Form davon. Als guter Schwabe würde ich sagen köstliche Maultäschle.
Als neugieriger Hobbykoch habe ich mich natürlich für den Mix entschieden (2 x 2 Stück im Holzspanschälchen zum Preis von 4,50 €). Zubereitet wurden diese Dim Sum im sog. Bamboo Steamer, die japanische Art des Dampfkochens in mehreren Lagen aufeinander gesetzter Bambuskörbchen. Die Teilchen waren butterweich, aber dennoch bissfest und strömten einen köstlichen Duft aus.
Der Boden des Holzspanschälchens wurde mit gemahlenem Sesam bestreut. Darauf wurden die Dim Sum gesetzt. Die beiden Siumai waren gefüllt mit gehackten, sehr schmackhaft gewürzten Garnelen, bestreut mit Chili Pulver und mit einem kleinen Spritzer Chilisoße.
Über die Gyoza mit Hühnchenfleischfüllung wurden schwarze Trüffel (sicher keine Alba Trüffel) geraspelt. Das Ganze noch mit einem schwarzen Kraut (vermutlich fermentiertes Lemongras) getoppt. Auf den traditionell dazu zu trinkenden Tee habe ich in Anbetracht des schwülen Wetters verzichtet.
Diese Marktszenen sind üblicherweise nicht mein Ding, aber hier gefällt’s mir. Lobend erwähnen möchte ich, dass der ganze Karlsplatz um 22:00 Uhr noch genauso sauber war, wie bei meiner Ankunft um 17:00 Uhr. Ein Kompliment den Veranstaltern.