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Berlin
Brandenburg an der Havel
Falkensee
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Potsdam
Werder (Havel) 


Eingang zum HEat
Terrasse des HEat Richtung Spree
Sommerlicher Salat
Stiefmütterchen-Blütenmeer im Salat
Brötchenbeilage zum Salat
Milano Crust
Eingang zum Co Chu mit Außentischen Richtung Invalidenstraße
Gastraum des Co Chu mit Blick über die Theke Richtung Invalidenstraße
Goi Mien
Vit Xao Dua
Eingang Sotto Sopra
Gastraum
Einsamer Brotkorb
Spaghetti mit Tomatensoße
Pizza Sotto Sopra
Biergarten
Berliner Kartoffelsuppe mit Würstchen
Spareribs
Eingang zum Pavillon
Umgefallene Mandarinen-Quarktorte
Dunkles Hefe und Himbeer-Quark-Torte
Eingang zum Schleusenkrug
Tages-Flammkuchen
Linsensuppe mit Würstchen
Baked Nachos
Pizza Mista
Peter Pane gegenüber vom Hauptbahnhof
Gastraum
Vier Soßen auf dem Tisch
Vegetarischer Burger Rotbäckchen
Burger Kaiserreich mit Maniok-Fritten
Frozen Joghurt









Tische im „Biergarten“
Burger „Henne“ mit Krautsalat
Burger „Feuriger“ mit Süßkartoffel-Fritten
Vier Hans-im-Glück-Soßen“










Damit tat ich manch anderem vielleicht Unrecht, aber für mich war das heutige Mittagessen eindeutig der bisherige Platz 2 unseres Berlinurlaubs.
Schloss Charlottenburg war heute angesagt. Schon vorher hatte ich mich erkundigt, wo man vielleicht in der Nähe einkehren könnte. Ins Auge gefasst hatte ich eigentlich ein russisches Restaurant.
Auch der Besuch in Charlottenburg dauerte länger als gedacht, sodass wir zur Mittagszeit unterbrechen mussten, um später mit der Erkundung fortzufahren.
Außer Soljanka haben wir keine Erfahrung mit russischen Speisen und so gern ich es ausprobiert hätte wollte ich dann doch lieber den sichereren Weg wählen, der natürlich vor Reinfällen auch nicht gefeit ist.
Nach Besichtigung des alten Schlosses und des neuen Flügels waren wir durstig und ich zudem noch hungrig, sodass wir uns entschlossen eine Mittagspause einzulegen und die Besichtigung von Neuem Pavillon, Belvedere und Mausoleum auf danach zu verschieben.
Und so schleppten wir uns in der mittäglichen Hitze die fünf Minuten zum wirklich sehr nahe gelegenen Restaurant Schlossgarten. Allein die Hitze machte einen lang erscheinenden Weg daraus.
Keine 400 Meter vom Schloss entfernt erreichten wir das Restaurant
Und juhuuu, es gab noch schattige freie Plätze im Biergarten, wenn auch einige Tische schon belegt und andere reserviert waren.
Der junge Mann im Service begrüßte uns freundlich und versorgte uns schnell mit Speisekarte und der dringend notwendigen ersten Flüssigkeitsration.
Die Speisekarte klang lecker nach dem Motto:
Nicht bayrisch, Italienisch, asiatisch oder „burgerisch“, oder oder oder .... sondern einfach nur deutsch.
Meine Liebste teilte mir schon im Moment des Platznehmens mit „ich weiß schon, was ich esse“. Ohne die Karte gesehen zu haben blieb sie beim Tagesangebot „Maultaschen mit Spinat-Ricotta-Füllung “, welches sie auf der Tafel am Eingang zum Restaurant gelesen hatte.
Nach dem Prinzip, dass Tagesgerichte meist „besonders“ frisch sind :-).
Für mich gab es diverse Optionen, jedoch sprangen mir sofort die Bratkartoffeln mit diversen Wild-Medaillons ins Auge, und so bestellte ich die Wilddieb‘s Pfanne.
Kurz darauf wurde uns ein Korb gereicht mit den Worten so in etwa wie „etwas hausgemachtes Brot zum überbrücken der Zeit“.
Wow! Der erste Gruß eines Hauses nach ungefähr gefühlt ein Dutzend Restaurantbesuchen in Berlin in den letzten Tagen.
Und nicht nur das, es hat auch noch klasse geschmeckt. Deftiges Zwiebelbrot und knackiges Körnerbrot und dazu eine Creme-fraiche mit Kräutern und frischen Zwiebelchen. Lecker.
Weiter ging es mit den Maultaschen:
Der Inhalt der Maultaschen war ein wenig fest und hätte fluffiger sein können, so die Worte meiner Liebsten. Auch fehlte eine Sauce, sodass die Speise sich leider ein wenig trocken präsentierte. Geschmacklich gut, aber letztendlich nur drei Sternchen. Das erfahre ich erst jetzt während des Schreibens, und somit drückt es leider die Gesamtwertung herunter.
Denn mein Teller hat persönliche 5 Sterne verdient! Von oben nach unten erst Hirsch-, dann Reh- und schließlich Wildschweinmedaillons:
Dazu Bratkartoffeln, Waldpilze und ein Schälchen mit Preiselbeeren.
Und schon die erste Bratkartoffel sagte mir, dass es ein Genuss wird.
Ich hatte lange keine Bratkartoffeln mehr gehabt. Hier in Berlin die ersten derselben. In den letzten Jahren konnte ich in unseren Urlauben noch Bratkartoffel- Ranglisten erstellen.
Diese Bratkartoffeln hier waren so gut, dass sie sich sicherlich unter die Top 3 der Urlaube unserer letzten drei Jahre platzieren. Kross, mit Speck und Zwiebeln, einfach lecker.
Das Fleisch: vom Hirsch über das Reh bis zum Wildschwein war alles zart und schmackhaft und die ersten beiden noch teils rosig. Und wie auch erwartet war das Wildschwein am trockensten. Ein schöner Vergleich der drei Sorten.
Geschmeckt hat alles, zusammen mit den Preiselbeeren und den Waldpilzen, derer es fast schon zu viel auf dem Teller gab.
Das war mal echt gut! Schade, dass meine Liebste zu keiner besseren Wertung kam, aber unser beider Urteil ist am Ende doch: sehr empfehlenswert und gerne wieder.
Das Verzehrte so wie es in der Karte bzw. auf der Tagesangebotstafel steht:
Tagesgericht: Maultaschen mit Spinat-Ricotta-Füllung und Salat - 8,60 €
„Wilddieb‘s Pfanne“, Medaillons vom Hirsch, Reh und Wildschwein auf gemischten Waldpilzen und Bratkartoffeln - 23,90 €
Weizenbier 0,5 l - 4,20 €
Apfelsaft-Schorle 0,2 l - 2,00 €