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Die Räumlichkeiten gehören zur Residenz, hier labten sich vermutlich schon die Wittelsbacher. 8 Meter hohe Raumgewölbe mit archaischen Wandgemälden vom Adel, sauber und schlicht verziert mit Weinfassböden und rustikalen Möbeln, allgemein wirkt es auch, als hätte man früher mit dem Weinhaus eine Alternative zu dem Brauhaus-Mainstream gesucht.
Die Sauberkeit ist tadellos.
Essen:
Es gibt eine reguläre Speisekarte, eine Wochenkarte und sogar eine Tageskarte, was in Anbetracht der Frische der Speisen bemerkenswert ist.
Ich entschied mich für die gekochten Eier in Riesling-Senfsoße mit Salzkartoffeln und grünem Beilagensalat (15€). Das war eine recht delikate Geschichte. Selbstverständlich war nichts aus der Tüte. Schon an der Farbe des Eidotters merkte man, dass Wert auf Qualität gelegt wird. Die Sauce war ähnlich wie Hollandaise mit einer Weißwein-Note und die großen Kartoffelstücke hatten die perfekte Konsistenz. Lediglich das Dressing des Salats musste mit Salz nachgeholfen werden.
Die Gemüsesülze der Begleitung war ebenso erquicklich.
Dazu trank ich ein Achterl Silvaner & Müller-Thurgau Qualitätswein der Weinkellerei Emil Wissing aus Oberotterbach (6€), welcher perfekt dazu passte.