Besucht am 15.11.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 40 EUR
Nach dem Besuch des Rebmeerbades in Bad Bergzabern wollten wir mal wieder bei Marc Wendel in der Kapeller Hopfestubb einkehren. Dieses in Kapellen-Drusweiler beheimatete, nur wenige Kilometer von der Kurstadt entfernte Lokal hatte leider an jenem Abend wegen Betriebsurlaub geschlossen. Plan B deutete auf den Griechen „Athos“ am Ortsrand hin. Da war noch was? Ah ja, die alteingesessene, von der Familie Haas betriebene Weinstube gleichen Namens fiel mir als brauchbare Alternative aus dem kulinarischen Gedächtnis.
Schon tausend Mal daran vorbeigefahren, aber nie halt gemacht. Das sollte sich an jenem Abend ändern. Die Lichter brannten, als wir den Wagen gegenüber abstellten und das von außen sehr einladend wirkende, an der Weinstraße Richtung Wissembourg (Elsass) gelegene Gasthaus betraten. Durch die Fenster erspähten wir noch ein paar freie Plätze im vorderen Gastraum. Da würde sicher auch ein freier Tisch für uns „herausspringen“.
Die Begrüßung fiel nicht unfreundlich, aber auch nicht besonders herzlich aus. Den beiden Service-Damen im Dirndl merkte man gleich an, dass sie alle Hände voll zu tun hatten. Von den fünf Tischen der holzvertäfelten, vorderen Gaststube waren drei bereits belegt und einer für eine größere Gruppe reserviert. Einer war noch frei – unser Glück! Erst später sahen wir immer mal wieder Gäste, die aus dem hinteren Bereich der Weinstube kamen und sich freundlich im Hinausgehen verabschiedeten. Da wären also auch noch ein paar Sitzgelegenheiten gewesen.
Im Inneren herrschte behagliches Gasthausambiente. Gefliester Boden, urige Holzdecke, Wandschränke hinter deren Glastüren Weinflaschen auf ihre Verkostung und polierte Bordeaux-Kelche auf ihre Befüllung warteten. Auch bei den Eckbänken und dem Mobiliar gab helles Holz den Ton an. Zünftige Wirtshausstühle standen mit herzförmig gelöcherter Rückenlehne und bequemem Sitzpolster um die nicht minder groben Holztische. Die Rustikalität des Gastraums wurde von der folkloristischen Aufmachung der beiden Service-Mädels noch unterstrichen. Das war in sich stimmig und passte zusammen. Auf den Tischen lag das Einfachbesteck auf roten Stoffsets. Die Servietten standen wie frisch gehisste Segel aufrecht. Pfeffer, Salz und etwas piefige Plastikdeko gesellten sich zum Aufsteller mit dem Dessertangebot und dem Lichtlein in der Mitte.
Zügig wurden uns die Speisekarten gereicht. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, da die Auswahl recht üppig daher kam. Zwei Suppen und sechs verschiedene Salate, letztere mit leckeren „Begleiterscheinungen“ wie beispielsweise Garnelenspieß und gebackenen Kartoffeltaschen, füllten allein die erste Seite des „Wälzers“. Es ging weiter mit dreimal Fisch (Schollenfilet, Zander und Bandnudeln mit Räucherlachs und Garnelenspieß) und zweimal vegetarisch. Der gastronomisch mittlerweile etablierte Nichtfleischesser durfte zwischen Kräuterpfannkuchen mit Rahmgemüsefüllung (10,90 Euro) und Tagliatelle in Champignonkräutersauce (11,50 Euro) aus dem Wok wählen. Das Herzstück der Karte oder besser gesagt ihr „Filet“ stellte die große Auswahl an Fleischgerichten dar. Zu den acht Hauptspeisen mit Carnivorenhintergrund (Schnitzel, Rumpsteak, Kalbstafelspitz & Co) gesellten sich noch sechs Pfalz-Klassiker (vom Leberknödelteller bis zur beschwipsten Winzerpfanne alles dabei!) hinzu.
Wie in so vielen Etablissements dieser Art mangelte es auch dieser beträchtlichen Ansammlung gutbürgerlicher Allerweltsgerichte an dem gewissen Etwas. Kulinarische Alleinstellungsmerkmale – leider Fehlanzeige! Als gäbe es zu Schweinemedaillons, Schnitzel Wiener Art und Wurstsalat keine Alternativen. Schade eigentlich, denn auch in solchen Lokalen würde sich der Gast über saisonale Angebote, die gerne auch das regionale Umfeld mit einbeziehen, freuen. Ehrenhalber seien die hausgemachte Riesling-Crèmesuppe mit Gemüsewürfeln (4,50 Euro) und die mit Blut- und Leberwurst verfeinerten Pellkartoffeln aus der Pfanne (10,80) erwähnt.
Das Tagesangebot lockte schon per Schiefertafel vor dem Eintritt in das Gasthaus. Gekochte Rinderbrust an deftiger Meerrettichsoße mit Petersilienkartoffeln und Beilagensalat (10,90 Euro) stand da in Kreide geschrieben. Meine Begleitung hatte sich schnell dafür entschieden. Mich sprach trotz großem Hunger das Angebot im „Haas“ nicht so recht an, also suchte ich mein Heil im
„angus nigrum“, wie der Rumpsteak-Lateiner zu sagen pflegt. Für nicht gerade schüchterne 21,90 Euro wurde es wahlweise mit Kräuterbutter oder Pfefferrahmsoße offeriert. Dazu gesellten sich je nach Gusto Pommes frites oder Kroketten sowie ein Beilagensalat. Zum Durstlöschen orderten wir eine Flasche Mineralwasser (0,75l für 3,90 Euro) und ein kleines Tannenzäpfle vom Fass (0,33l für 2,80 Euro).
Man sah uns den Appetit scheinbar an, denn die beiden Beilagensalate ließen nicht lange auf sich warten. Beide waren sie schmackig mit Essig und Öl angemacht. Die Verwendung frischer Zutaten war offensichtlich. Mild-süßliche Karottenraspel, rahmig abgeschmeckter Weißkohl, frisch gehobelte Gurkenscheibchen und ein farbenfroher Lolo-Rosso-Bianco-Mix obenauf. Na das begann doch schon einmal richtig gut! Ein wenig Weißbrot zum Auftunken des delikaten Dressings gab ich in Auftrag. Diesem wurde schnell entsprochen und der erste Hunger war gebannt.
Auch unsere beiden Hauptgerichte kamen zeitnah. Das freute uns, denn nach dem Sport ist die Esslust ja mitunter am größten. Das Rumpsteak kam wie bestellt medium rare auf den Teller. Schön anzusehen war es zwar, doch in einer Pfälzer Weinstube sollte so ein gutes Stück Fleisch auch von den Maßen her stimmen. Dies tat es leider nicht. Auch ohne die Fleischwaage vom Daueresser im Gepäck zu haben, schätzte ich sein Gewicht deutlich unter 200 Gramm. Es war schlichtweg zu dünn geschnitten.
Ein gutgemeinter Lady’s Cut, der mich in Anbetracht des kleinen Schälchens mit etwa fünf Kroketten nicht sattwerden ließ. Gut, der Altersdurchschnitt der Gäste liegt in einer Kurstadt wie Bad Bergzabern sicherlich etwas höher. Und die älteren Semester begnügen sich ja bekanntlich mit eher kleineren Portionen. Alles recht und gut, aber für 22 Euro war das Gebotene zwar geschmacklich und qualitativ einwandfrei aber schlichtweg zu wenig an diesem Abend. Die separat in einem kleinen Kännchen gereichte Sauce verlangte nach ein paar Extra-Scheiben Baguette. Diese erschienen später doch tatsächlich mit 50 Cent auf der Rechnung. Leute, so gewinnt man keine neuen Gäste!
Über die regelrecht lasche Meerrettichsauce, welche die zartgekochten Scheiben von der Rinderbrust überzog, war frischer Meerrettich gerieben worden. Ohne ihn hätte die Pampe nur nach Sahne geschmeckt. Die Petersilienkartoffeln waren dagegen tadellos.
Die Desserts sprachen uns allesamt nicht besonders an, so dass wir uns recht bald wieder auf den Weg machten. Schade, dass ein paar Kleinigkeiten die Empfehlung dieser an sich sehr gepflegten Weinstube unweit des Bergzaberner Zentrums etwas einschränken. Das nächste Mal geht’s dann eben wieder nach Kapellen-Drusweiler zu Marc Wendel in die Hopfestubb. Da schmeckt es nicht nur besser. Da wird man auch satt.
Nach dem Besuch des Rebmeerbades in Bad Bergzabern wollten wir mal wieder bei Marc Wendel in der Kapeller Hopfestubb einkehren. Dieses in Kapellen-Drusweiler beheimatete, nur wenige Kilometer von der Kurstadt entfernte Lokal hatte leider an jenem Abend wegen Betriebsurlaub geschlossen. Plan B deutete auf den Griechen „Athos“ am Ortsrand hin. Da war noch was? Ah ja, die alteingesessene, von der Familie Haas betriebene Weinstube gleichen Namens fiel mir als brauchbare Alternative aus dem kulinarischen Gedächtnis.
Schon tausend Mal daran vorbeigefahren,... mehr lesen
Weinstube Zum Haas
Weinstube Zum Haas€-€€€Restaurant, Weinstube06343 5594Weinstr. 17, 76887 Bad Bergzabern
3.5 stars -
"Gemütliches, gutbürgerliches Restaurant mit diagnostizierter Rumpsteakschwäche" Ehemalige UserNach dem Besuch des Rebmeerbades in Bad Bergzabern wollten wir mal wieder bei Marc Wendel in der Kapeller Hopfestubb einkehren. Dieses in Kapellen-Drusweiler beheimatete, nur wenige Kilometer von der Kurstadt entfernte Lokal hatte leider an jenem Abend wegen Betriebsurlaub geschlossen. Plan B deutete auf den Griechen „Athos“ am Ortsrand hin. Da war noch was? Ah ja, die alteingesessene, von der Familie Haas betriebene Weinstube gleichen Namens fiel mir als brauchbare Alternative aus dem kulinarischen Gedächtnis.
Schon tausend Mal daran vorbeigefahren,
Hier die Information aus der Rheinischen Post:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/imbiss-in-duesseldorf-das-doenerschiff-muss-schliessen-aid-1.7218897
Düsstanbul - Das Döner Schiff
Düsstanbul - Das Döner Schiff€-€€€Imbiss, Ausflugsziel, Take Away01727743507Rotterdamer Str. 30, 40474 Düsseldorf
stars -
"Besonderer Imbiss in Düsseldorf - Vertrag gekündigt - Dönerschiff muss schließen" Ehemalige UserHier die Information aus der Rheinischen Post:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/imbiss-in-duesseldorf-das-doenerschiff-muss-schliessen-aid-1.7218897
Nach Informationen des Lokalsenders Radio RSG schließt das Getaway.
Hier die Info von RSG:
"Solingens Traditions-Disco Getaway schließt nach 37 Jahren! Ende Februar 2018 wird Solingen keine Disco mehr haben. Heute wurden die Mitarbeiter informiert. Angefangen hatte damals alles als Rockdisco in Glüder. Seit 1992 ist das Getaway in der ehemaligen Beckmann-Brauerei zu finden."
Nach Informationen des Lokalsenders Radio RSG schließt das Getaway.
Hier die Info von RSG:
"Solingens Traditions-Disco Getaway schließt nach 37 Jahren! Ende Februar 2018 wird Solingen keine Disco mehr haben. Heute wurden die Mitarbeiter informiert. Angefangen hatte damals alles als Rockdisco in Glüder. Seit 1992 ist das Getaway in der ehemaligen Beckmann-Brauerei zu finden."... mehr lesen
Getaway
Getaway€-€€€Kneipe, Erlebnisgastronomie, Discothek021274244Kottendorfer Str. 21, 42697 Solingen
stars -
"Das Getaway schließt Ende Februar 2018" Ehemalige UserNach Informationen des Lokalsenders Radio RSG schließt das Getaway.
Hier die Info von RSG:
"Solingens Traditions-Disco Getaway schließt nach 37 Jahren! Ende Februar 2018 wird Solingen keine Disco mehr haben. Heute wurden die Mitarbeiter informiert. Angefangen hatte damals alles als Rockdisco in Glüder. Seit 1992 ist das Getaway in der ehemaligen Beckmann-Brauerei zu finden."
Geschrieben am 15.11.2017 2017-11-15| Aktualisiert am
16.11.2017
Schon beim Betreten überrascht die „Taverna Corfu“ durch die moderne und schlichte Einrichtung, die auf den für bestimmte Lokale typischen Kitsch verzichtet, ein so geschmackvoll eingerichtetes Lokal hätte ich in dieser Ecke Barmbek´s nicht erwartet.
Die Aufteilung in zwei Räume eignet sich sehr gut „Gruppenfeiern“.
Die Auswahl an Speisen wiederrum ist typisch für einen „Griechen“, bei der Zubereitung aber gibt man sich viel Mühe, richtet den Teller auch fürs Auge hübsch an und überfrachtet ihn nicht. Alles was ich gegessen habe (Vorspeise Calamari, Grillteller als Hauptspeise) war lecker und sah auch gut aus, bei den Beilagen kann unter mehreren Möglichkeiten wählen. Und auch von den anderen Tischen konnte ich keine Klagen wahrnehmen.
Die Betreiber sind aufmerksam und machen einen kompetenten Eindruck.
Der Preis für Vorspeise, Hauptspeise und zwei Getränken lag bei ca. 31 Euro, das geht bei der Qualität auch in Ordnung.
Schon beim Betreten überrascht die „Taverna Corfu“ durch die moderne und schlichte Einrichtung, die auf den für bestimmte Lokale typischen Kitsch verzichtet, ein so geschmackvoll eingerichtetes Lokal hätte ich in dieser Ecke Barmbek´s nicht erwartet.
Die Aufteilung in zwei Räume eignet sich sehr gut „Gruppenfeiern“.
Die Auswahl an Speisen wiederrum ist typisch für einen „Griechen“, bei der Zubereitung aber gibt man sich viel Mühe, richtet den Teller auch fürs Auge hübsch an und überfrachtet ihn nicht. Alles was ich gegessen habe... mehr lesen
Taverna Corfu
Taverna Corfu€-€€€Restaurant, Gasthaus, Weinstube04069793045Steilshooper Str. 141, 22305 Hamburg
4.0 stars -
"Sehr guter "Grieche" in Barmbek" Ehemalige UserSchon beim Betreten überrascht die „Taverna Corfu“ durch die moderne und schlichte Einrichtung, die auf den für bestimmte Lokale typischen Kitsch verzichtet, ein so geschmackvoll eingerichtetes Lokal hätte ich in dieser Ecke Barmbek´s nicht erwartet.
Die Aufteilung in zwei Räume eignet sich sehr gut „Gruppenfeiern“.
Die Auswahl an Speisen wiederrum ist typisch für einen „Griechen“, bei der Zubereitung aber gibt man sich viel Mühe, richtet den Teller auch fürs Auge hübsch an und überfrachtet ihn nicht. Alles was ich gegessen habe
Geschrieben am 12.11.2017 2017-11-12| Aktualisiert am
12.11.2017
Besucht am 11.11.20177 Personen
Rechnungsbetrag: 60 EUR
Um die Fotos im ganzen Format zu sehen - bitte anklicken!!!
Vor ungefähr zwei Wochen haben wir die "Gabel" mehr oder weniger zufällig für einen Cappuccino aufgesucht und da uns die Art und Weise, die Freundlichkeit so gut gefiel, wurde für letzten Samstag ein Tisch für ein Frühstück reserviert. Gut so, denn es war komplett voll, keine gute Möglichkeit am Samstag-Morgen mal auf gut Glück hier zum Frühstücken zu erscheinen, um so besser, wenn Reservierungen angenommen werden.
Wir waren mit 6 Erwachsenen und zwei Kindern dort. Platz genug an dem Tisch. Erfreulich, dass kurzfristig jemand nach den Getränken fragte, wie gesagt, es waren brechend voll. Cappuccino, Milchkaffee oder Latte Macchiato alles in einer sehr guten Kaffeequalität. Das fing schon mal gut an.
Das Frühstück Solist zu EUR 4,50 gibt es als Süßes mit hausgemachten Marmeladen oder mit Wurst und Käse. Ich bestellte das Süße, siehe Foto:
Dann ist das Frühstück Duett (für zwei zu EUR 11,50), ebenfalls mit verschiedenen homemade Marmeladen, Schinken, Wurst, Käse, Müsli und etwas Obst, siehe weiteres Foto:
Zu empfehlen sind auch die hausgemachten Smoothies zu 0,4 l für EUR 4,50. die Sorten Wechsel tagesaktuell.
Alles passte, die Art der Zubereitung ist auch etwas für das Auge. Geschmeckt hat alles prima.
Zwei Dinge sind aber noch erwähnenswert. Einmal braucht man etwas Zeit, das alles frisch zubereitet wird und zweitens wäre es toll, wenn eine Kartenzahlung machbar wäre, denn bei einer Rechnungssumme von über EUR 60 finde ich dies sinnvoll. Vielleicht kommt es ja noch, denn die Gabel ist ja noch relativ neu hier ;-)
Um die Fotos im ganzen Format zu sehen - bitte anklicken!!!
Vor ungefähr zwei Wochen haben wir die "Gabel" mehr oder weniger zufällig für einen Cappuccino aufgesucht und da uns die Art und Weise, die Freundlichkeit so gut gefiel, wurde für letzten Samstag ein Tisch für ein Frühstück reserviert. Gut so, denn es war komplett voll, keine gute Möglichkeit am Samstag-Morgen mal auf gut Glück hier zum Frühstücken zu erscheinen, um so besser, wenn Reservierungen angenommen werden.
Wir waren mit 6 Erwachsenen... mehr lesen
Die Gabel
Die Gabel€-€€€Restaurant, CafeLintorfer Str. 14, 40878 Ratingen
4.0 stars -
"Tolles Frühstück, nette Atmosphäre - am Samstag unbedingt reservieren!" Ehemalige UserUm die Fotos im ganzen Format zu sehen - bitte anklicken!!!
Vor ungefähr zwei Wochen haben wir die "Gabel" mehr oder weniger zufällig für einen Cappuccino aufgesucht und da uns die Art und Weise, die Freundlichkeit so gut gefiel, wurde für letzten Samstag ein Tisch für ein Frühstück reserviert. Gut so, denn es war komplett voll, keine gute Möglichkeit am Samstag-Morgen mal auf gut Glück hier zum Frühstücken zu erscheinen, um so besser, wenn Reservierungen angenommen werden.
Wir waren mit 6 Erwachsenen
Besucht am 02.11.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 117 EUR
Der Weg ist weit...von Solingen nach Sankt Martin, aber er lohnt sich!
Ich möchte Euch heute einfach nur ein paar Eindrücke (Fotos) von meinen Kastanien-Menü geben. Genießt die Bilder und wenn es Eure Zeit erlaubt, besucht das Arens.
Einziger Nachteil ist, dass das Hotel Weinberg (aus meiner Sicht max. 2 Sterne) kein vernünftiges Arrangement für Restaurantgäste anbietet. EUR 130,-- für eine Nacht im Doppelzimmer ist einfach zu teuer!
Dazu tolle passende Weinempfehlungen (offene Weine) von EUR 6,-- bis hin zu EUR 8,-- jeweils für 0,25 l.
Der Espresso zu EUR 2,50 ist auch preislich fair.
Der Weg ist weit...von Solingen nach Sankt Martin, aber er lohnt sich!
Ich möchte Euch heute einfach nur ein paar Eindrücke (Fotos) von meinen Kastanien-Menü geben. Genießt die Bilder und wenn es Eure Zeit erlaubt, besucht das Arens.
Einziger Nachteil ist, dass das Hotel Weinberg (aus meiner Sicht max. 2 Sterne) kein vernünftiges Arrangement für Restaurantgäste anbietet. EUR 130,-- für eine Nacht im Doppelzimmer ist einfach zu teuer!
Nun aber meine Eindrücke zum Genießen:
Dazu tolle passende Weinempfehlungen (offene Weine) von EUR 6,-- bis... mehr lesen
Gourmetrestaurant Arens im Arens Hotel 327 m NN
Gourmetrestaurant Arens im Arens Hotel 327 m NN€-€€€Restaurant, Hotel063239450Oberst-Barrett-Straße 1, 67487 Sankt Martin
5.0 stars -
"...und wieder ein super tolles Menü zum Schwärmen und Genießen!" Ehemalige UserDer Weg ist weit...von Solingen nach Sankt Martin, aber er lohnt sich!
Ich möchte Euch heute einfach nur ein paar Eindrücke (Fotos) von meinen Kastanien-Menü geben. Genießt die Bilder und wenn es Eure Zeit erlaubt, besucht das Arens.
Einziger Nachteil ist, dass das Hotel Weinberg (aus meiner Sicht max. 2 Sterne) kein vernünftiges Arrangement für Restaurantgäste anbietet. EUR 130,-- für eine Nacht im Doppelzimmer ist einfach zu teuer!
Nun aber meine Eindrücke zum Genießen:
Dazu tolle passende Weinempfehlungen (offene Weine) von EUR 6,-- bis
Nach nur neun Monaten nun geschlossen - Näheres hier:
https://www.gala.de/stars/news/daniel-bruehl--tapas-bar-des-schauspielers-in-berlin-geschlossen-21468476.html
Bar Gracia · Helmholtzkiez
Bar Gracia · Helmholtzkiez€-€€€Tapasbar03022453943Göhrener Str. 5, 10437 Berlin
stars -
"Gracia - Tapas-Bar von Daniel Brühl wieder geschlossen" Ehemalige UserNach nur neun Monaten nun geschlossen - Näheres hier:
https://www.gala.de/stars/news/daniel-bruehl--tapas-bar-des-schauspielers-in-berlin-geschlossen-21468476.html
"Ja es stimmt, ich bin finanziell am Ende", sagt Achterath im Gespräch mit der Rheinischen Post. Näheres hier:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neukirchen-vluyn/neukirchen-vluyn-roger-achterath-schliesst-sein-restaurant-aid-1.7181619
Achterath's Restaurant
Achterath's Restaurant€-€€€Restaurant, Bistro, Ausflugsziel02845298780Geldernsche Str. 352, 47506 Neukirchen-Vluyn
stars -
"Roger Achterath schließt sein Restaurant in Neukirchen-Vluyn" Ehemalige User"Ja es stimmt, ich bin finanziell am Ende", sagt Achterath im Gespräch mit der Rheinischen Post. Näheres hier:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neukirchen-vluyn/neukirchen-vluyn-roger-achterath-schliesst-sein-restaurant-aid-1.7181619
Besucht am 03.11.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 19 EUR
Das Cordoba bietet auch einen sehr günstigen Mittagstisch (6.90€), an dem wochenweise mehrere wechselnde Gerichte angeboten werden. Für einen etwas höheren Preis kann man auch einen Grillteller ordern, der aus mehreren Sorten Fleisch besteht, dazu Pommes und Soßen.
Wir entschieden uns für den Grillteller. Das Fleisch war deutlich zu lange auf dem Rost und dadurch sehr trocken, da halfen auch die Soßen nicht. Schade. Die Portions selbst war mehr als reichlich.
Das Lokal war gegen 14:00 Uhr so gut besucht, dass wir einige Minuten auf einen freien Tisch warten mussten. Leider sind die Tische sehr eng gestellt, was sicherlich den Umsatz erhöht, es aber an Gemütlichkeit mangeln lässt.
Trotz der Fülle waren die Leute vom Service sehr höflich und auch schnell. Auf das Essen mussten wir nicht lange warten.
Man wird satt aber lecker und gemütlich geht anders.
Das Cordoba bietet auch einen sehr günstigen Mittagstisch (6.90€), an dem wochenweise mehrere wechselnde Gerichte angeboten werden. Für einen etwas höheren Preis kann man auch einen Grillteller ordern, der aus mehreren Sorten Fleisch besteht, dazu Pommes und Soßen.
Wir entschieden uns für den Grillteller. Das Fleisch war deutlich zu lange auf dem Rost und dadurch sehr trocken, da halfen auch die Soßen nicht. Schade. Die Portions selbst war mehr als reichlich.
Das Lokal war gegen 14:00 Uhr so gut besucht, dass wir einige Minuten auf einen freien Tisch warten mussten. Leider sind die Tische sehr eng gestellt, was sicherlich den Umsatz erhöht, es aber an Gemütlichkeit mangeln lässt.
Trotz der Fülle waren die Leute vom Service sehr höflich und auch schnell. Auf das Essen mussten wir nicht lange warten.
Man wird satt aber lecker und gemütlich geht anders.
2.0 stars -
"Viel günstig essen" Ehemalige UserDas Cordoba bietet auch einen sehr günstigen Mittagstisch (6.90€), an dem wochenweise mehrere wechselnde Gerichte angeboten werden. Für einen etwas höheren Preis kann man auch einen Grillteller ordern, der aus mehreren Sorten Fleisch besteht, dazu Pommes und Soßen.
Wir entschieden uns für den Grillteller. Das Fleisch war deutlich zu lange auf dem Rost und dadurch sehr trocken, da halfen auch die Soßen nicht. Schade. Die Portions selbst war mehr als reichlich.
Das Lokal war gegen 14:00 Uhr so gut besucht, dass wir
Besucht am 02.11.2017Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 152 EUR
Das Wellington bietet traditionelle norddeutsche Küche und typische Steak House Gerichte an, das Lokal selbst nennt sich als Country House.
Bei unserem Besuch an einem Donnerstag war das Lokal sehr gut besucht, was sicherlich auch daran liegt, das die Dichte sehr guter Restaurants auch in Wellingsbüttel nicht sehr hoch ist.
Wir entschieden und für (halbe) Ente mit Rotkohl und Knödel und Spanferkelhaxe. Beide Gerichte wurden modern angerichtet auf exzellenter Soße serviert, die Beilagen kamen auf separaten Tellern. Handwerklich und geschmacklich alles perfekt zubereitet.
Außerdem wurden noch zwei mal Spare Rips bestellt. Durch die Menge von 500 Gramm ist das schöne dekorieren des Tellers sicherlich schwierig. Bei den Spare Rips hat man die Möglichkeit, zwischen mehreren Soßen zu wählen.
Auch hier war der Geschmack vorzüglich.
Alle Speisen waren von der Menge her auch für "gute Esser" ausreichend.
Die Auswahl an Nachspeisen ist überschaubar. Unsere Wahl fiel auf Eis mit heißen Himbeeren, ist im Norden sicherlich ein Klassiker und auf Kaiserschmarrn, das im Wellingten von der Menge her ein vollwertiges Hauptgericht sein könnte.
Auch die Leute vom Service verstehen ihr Handwerk.
Die Preise für die hier angebotene Qualität bewegt sich im unteren Niveau.
Der Besuch lohnt!
Das Wellington bietet traditionelle norddeutsche Küche und typische Steak House Gerichte an, das Lokal selbst nennt sich als Country House.
Bei unserem Besuch an einem Donnerstag war das Lokal sehr gut besucht, was sicherlich auch daran liegt, das die Dichte sehr guter Restaurants auch in Wellingsbüttel nicht sehr hoch ist.
Wir entschieden und für (halbe) Ente mit Rotkohl und Knödel und Spanferkelhaxe. Beide Gerichte wurden modern angerichtet auf exzellenter Soße serviert, die Beilagen kamen auf separaten Tellern. Handwerklich und geschmacklich alles perfekt zubereitet.
Außerdem wurden noch zwei... mehr lesen
Wellingten Restaurant
Wellingten Restaurant€-€€€Restaurant, Biergarten0405362402Wellingsbüttler Weg 91, 22391 Hamburg
4.5 stars -
"Traditionlelle Küche in Wellingsbüttel" Ehemalige UserDas Wellington bietet traditionelle norddeutsche Küche und typische Steak House Gerichte an, das Lokal selbst nennt sich als Country House.
Bei unserem Besuch an einem Donnerstag war das Lokal sehr gut besucht, was sicherlich auch daran liegt, das die Dichte sehr guter Restaurants auch in Wellingsbüttel nicht sehr hoch ist.
Wir entschieden und für (halbe) Ente mit Rotkohl und Knödel und Spanferkelhaxe. Beide Gerichte wurden modern angerichtet auf exzellenter Soße serviert, die Beilagen kamen auf separaten Tellern. Handwerklich und geschmacklich alles perfekt zubereitet.
Außerdem wurden noch zwei
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Schon tausend Mal daran vorbeigefahren, aber nie halt gemacht. Das sollte sich an jenem Abend ändern. Die Lichter brannten, als wir den Wagen gegenüber abstellten und das von außen sehr einladend wirkende, an der Weinstraße Richtung Wissembourg (Elsass) gelegene Gasthaus betraten. Durch die Fenster erspähten wir noch ein paar freie Plätze im vorderen Gastraum. Da würde sicher auch ein freier Tisch für uns „herausspringen“.
Die Begrüßung fiel nicht unfreundlich, aber auch nicht besonders herzlich aus. Den beiden Service-Damen im Dirndl merkte man gleich an, dass sie alle Hände voll zu tun hatten. Von den fünf Tischen der holzvertäfelten, vorderen Gaststube waren drei bereits belegt und einer für eine größere Gruppe reserviert. Einer war noch frei – unser Glück! Erst später sahen wir immer mal wieder Gäste, die aus dem hinteren Bereich der Weinstube kamen und sich freundlich im Hinausgehen verabschiedeten. Da wären also auch noch ein paar Sitzgelegenheiten gewesen.
Im Inneren herrschte behagliches Gasthausambiente. Gefliester Boden, urige Holzdecke, Wandschränke hinter deren Glastüren Weinflaschen auf ihre Verkostung und polierte Bordeaux-Kelche auf ihre Befüllung warteten. Auch bei den Eckbänken und dem Mobiliar gab helles Holz den Ton an. Zünftige Wirtshausstühle standen mit herzförmig gelöcherter Rückenlehne und bequemem Sitzpolster um die nicht minder groben Holztische. Die Rustikalität des Gastraums wurde von der folkloristischen Aufmachung der beiden Service-Mädels noch unterstrichen. Das war in sich stimmig und passte zusammen. Auf den Tischen lag das Einfachbesteck auf roten Stoffsets. Die Servietten standen wie frisch gehisste Segel aufrecht. Pfeffer, Salz und etwas piefige Plastikdeko gesellten sich zum Aufsteller mit dem Dessertangebot und dem Lichtlein in der Mitte.
Zügig wurden uns die Speisekarten gereicht. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, da die Auswahl recht üppig daher kam. Zwei Suppen und sechs verschiedene Salate, letztere mit leckeren „Begleiterscheinungen“ wie beispielsweise Garnelenspieß und gebackenen Kartoffeltaschen, füllten allein die erste Seite des „Wälzers“. Es ging weiter mit dreimal Fisch (Schollenfilet, Zander und Bandnudeln mit Räucherlachs und Garnelenspieß) und zweimal vegetarisch. Der gastronomisch mittlerweile etablierte Nichtfleischesser durfte zwischen Kräuterpfannkuchen mit Rahmgemüsefüllung (10,90 Euro) und Tagliatelle in Champignonkräutersauce (11,50 Euro) aus dem Wok wählen. Das Herzstück der Karte oder besser gesagt ihr „Filet“ stellte die große Auswahl an Fleischgerichten dar. Zu den acht Hauptspeisen mit Carnivorenhintergrund (Schnitzel, Rumpsteak, Kalbstafelspitz & Co) gesellten sich noch sechs Pfalz-Klassiker (vom Leberknödelteller bis zur beschwipsten Winzerpfanne alles dabei!) hinzu.
Wie in so vielen Etablissements dieser Art mangelte es auch dieser beträchtlichen Ansammlung gutbürgerlicher Allerweltsgerichte an dem gewissen Etwas. Kulinarische Alleinstellungsmerkmale – leider Fehlanzeige! Als gäbe es zu Schweinemedaillons, Schnitzel Wiener Art und Wurstsalat keine Alternativen. Schade eigentlich, denn auch in solchen Lokalen würde sich der Gast über saisonale Angebote, die gerne auch das regionale Umfeld mit einbeziehen, freuen. Ehrenhalber seien die hausgemachte Riesling-Crèmesuppe mit Gemüsewürfeln (4,50 Euro) und die mit Blut- und Leberwurst verfeinerten Pellkartoffeln aus der Pfanne (10,80) erwähnt.
Das Tagesangebot lockte schon per Schiefertafel vor dem Eintritt in das Gasthaus. Gekochte Rinderbrust an deftiger Meerrettichsoße mit Petersilienkartoffeln und Beilagensalat (10,90 Euro) stand da in Kreide geschrieben. Meine Begleitung hatte sich schnell dafür entschieden. Mich sprach trotz großem Hunger das Angebot im „Haas“ nicht so recht an, also suchte ich mein Heil im
„angus nigrum“, wie der Rumpsteak-Lateiner zu sagen pflegt. Für nicht gerade schüchterne 21,90 Euro wurde es wahlweise mit Kräuterbutter oder Pfefferrahmsoße offeriert. Dazu gesellten sich je nach Gusto Pommes frites oder Kroketten sowie ein Beilagensalat. Zum Durstlöschen orderten wir eine Flasche Mineralwasser (0,75l für 3,90 Euro) und ein kleines Tannenzäpfle vom Fass (0,33l für 2,80 Euro).
Man sah uns den Appetit scheinbar an, denn die beiden Beilagensalate ließen nicht lange auf sich warten. Beide waren sie schmackig mit Essig und Öl angemacht. Die Verwendung frischer Zutaten war offensichtlich. Mild-süßliche Karottenraspel, rahmig abgeschmeckter Weißkohl, frisch gehobelte Gurkenscheibchen und ein farbenfroher Lolo-Rosso-Bianco-Mix obenauf. Na das begann doch schon einmal richtig gut! Ein wenig Weißbrot zum Auftunken des delikaten Dressings gab ich in Auftrag. Diesem wurde schnell entsprochen und der erste Hunger war gebannt.
Auch unsere beiden Hauptgerichte kamen zeitnah. Das freute uns, denn nach dem Sport ist die Esslust ja mitunter am größten. Das Rumpsteak kam wie bestellt medium rare auf den Teller. Schön anzusehen war es zwar, doch in einer Pfälzer Weinstube sollte so ein gutes Stück Fleisch auch von den Maßen her stimmen. Dies tat es leider nicht. Auch ohne die Fleischwaage vom Daueresser im Gepäck zu haben, schätzte ich sein Gewicht deutlich unter 200 Gramm. Es war schlichtweg zu dünn geschnitten.
Ein gutgemeinter Lady’s Cut, der mich in Anbetracht des kleinen Schälchens mit etwa fünf Kroketten nicht sattwerden ließ. Gut, der Altersdurchschnitt der Gäste liegt in einer Kurstadt wie Bad Bergzabern sicherlich etwas höher. Und die älteren Semester begnügen sich ja bekanntlich mit eher kleineren Portionen. Alles recht und gut, aber für 22 Euro war das Gebotene zwar geschmacklich und qualitativ einwandfrei aber schlichtweg zu wenig an diesem Abend. Die separat in einem kleinen Kännchen gereichte Sauce verlangte nach ein paar Extra-Scheiben Baguette. Diese erschienen später doch tatsächlich mit 50 Cent auf der Rechnung. Leute, so gewinnt man keine neuen Gäste!
Über die regelrecht lasche Meerrettichsauce, welche die zartgekochten Scheiben von der Rinderbrust überzog, war frischer Meerrettich gerieben worden. Ohne ihn hätte die Pampe nur nach Sahne geschmeckt. Die Petersilienkartoffeln waren dagegen tadellos.
Die Desserts sprachen uns allesamt nicht besonders an, so dass wir uns recht bald wieder auf den Weg machten. Schade, dass ein paar Kleinigkeiten die Empfehlung dieser an sich sehr gepflegten Weinstube unweit des Bergzaberner Zentrums etwas einschränken. Das nächste Mal geht’s dann eben wieder nach Kapellen-Drusweiler zu Marc Wendel in die Hopfestubb. Da schmeckt es nicht nur besser. Da wird man auch satt.