"Biancas und Kays neues Reich"
Geschrieben am 13.01.2015 2015-01-13
Landgasthaus Wallbach
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Gasthaus
026319524428
Friedrich-Rech-Str. 209, 56566 Neuwied
"Schmackhafte griechische Küche in urigem Ambiente"
Geschrieben am 11.01.2015 2015-01-11
Kreta Taverne Kunos
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Restaurant
026224001
Alleestr. 30, 56566 Neuwied
"Alles super frisch und sehr lecker...."
Geschrieben am 01.01.2015 2015-01-01
by Kumpir
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Lieferdienst, Bistro
02631462777
Langendorfer Straße 124, 56564 Neuwied
"Wir haben da schon mal eine Weihnac..."
Geschrieben am 01.01.2015 2015-01-01 | Aktualisiert am 04.01.2015
Pub Filou
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Restaurant
02631999570
Langendorfer Str. 89, 56564 Neuwied
"Meine Schwester und ich hatten eine..."
Geschrieben am 01.01.2015 2015-01-01
Restaurant La Mer
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Restaurant
026319535325
Aubachstr. 85, 56567 Neuwied
"wir waren mal wieder unsere Kaffeek..."
Geschrieben am 01.01.2015 2015-01-01
Restaurant Nanking
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Restaurant, Partyservice
02631357222
Andernacher Str. 70, 56564 Neuwied
Alles Gute zum neuen Jahr
Prost, Gesundheit, Glück und Frieden,
Einigkeit und großen Durst.......
Wir wünschen Euch allen ein schönes Jahresende, einen tollen Start ins neue Jahr und noch viel Spaß mit uns.....
Wer sich heute Nacht langweilen sollte, darf gerne mit uns feiern!

















Das neue Reich ist offensichtlich eine alteingesessene Kneipe in Oberbieber an der Durchgangsstraße gelegen, dank kleinem Saal Treffpunkt von Vereinen. Eine Kegelbahn ergänzt das Angebot, und vorne gibt es sogar eine kleine windgeschützte Außenbewirtung. Wenn denn Sommer wäre, hätte ich mich gerne dort niedergelassen.
Denn ich wollte weder in einem der Chöre mitsingen noch kegeln, sondern etwas Handfestes essen.
Ein paar Stufen geht’s vom eigenen kleinen Parkplatz hoch, dann steht man rechts in einem typischen alten Kneipenraum, von dem rechts Saal und hinten die Kegelbahn abgehen, vorne links geht es in den „Roten Salon“ und zur Außenbewirtung. Nach einem kurzen Gespräch mit Kay, dem Herren über Töpfe und Pfannen, suche ich mir einen der 26 Plätze in diesem Raum aus, an einem Vierertisch auf der Bank an der Wand mit recht gutem Sitzkomfort.
Die Farbe Rot gibt hier den gemeinsamen Rahmen für einfache Bestuhlung und alte Möblierung, viele Bilder in goldenen Stuckrahmen an den roten Wänden, Kunst konnte ich nicht wirklich orten, als Deko effizient. So auch der große Spiegel, der mehr Größe vermuten lässt. Licht ist hier auch tagsüber vonnöten, die beiden unterschiedlichen Pseudo-Kronleuchter würde ich durch 2 gleiche mit Swarovski-Behang mit modernen sparsamen Halogenbirnen ersetzen.
Biancas Tochter muss zurzeit die Mutter im Service ersetzen. Sie ist sicher nicht vom Fach, macht ihre Sache aber recht gut, freundlich, höflich, korrekte Nachfragen, alle guten Wünsche, …
Da könnte sich manche gelernte Servicekraft eine dicke Scheibe abschneiden, auch wenn sie durch Servicekleidung optisch vielleicht mehr hermacht. Aber „Kleider machen Leute“ ist nicht nur eine alte Novelle, sondern für mich ein alter Hut.
Ich möchte erst die Karte sehen und dann mein Getränk wählen, auch wenn es höchstwahrscheinlich auf einen Weißwein hinauslaufen wird.
Ja, die Karte. Einige Sachen der vorherigen sind gestrichen. Im Großen und Ganzen finden wir jetzt Omas Küche, mit 3 Suppen, 2 Seiten Kleinigkeiten wie Salate, auch Currywurst, und eine Seite Schnitzel und Rumpsteak, mit 15,90 € das teuerste Gericht auf der Karte inklusive der Beilagen. 2 weitere Seiten Getränke, offene Weine 0,2l für 2,50 €?
Dann bestelle ich also einen trockenen Riesling (2,50 €), die Kartoffelsuppe mit Mettwursteinlage (3,80 €) und Sülze mit Bratkartoffeln (7,20 €).
Der Wein ist keine Offenbarung, aber durchaus trinkbar. Die Suppe wird in einer Tasse serviert, ein wenig frisches Grünzeug darf gerne aus optischen Gründen drauf sein, war hier nicht. Sie war heiß, und weil sie so lecker aussah, … . Und geschmeckt hat sie auch. Die Kartoffelwürfel teilweise noch al dente, die reichliche Mettwursteinlage richtig peppig. So hatte ich mir das heute vorgestellt.
Aber jetzt kam ja noch die Sülze mit den Bratkartoffeln. Nicht dass ein Kritiker immer etwas zu meckern finden muss, aber die Sülze war nicht mein Ding, zu grob, zu viele harte Stücke drin, die feine Sülzenart ist die meine. Kann Kay nicht wissen, und als er in seinem schnieken roten Kochdress aus der Küche kommt, um sich nach der Zufriedenheit zu erkundigen, ist es Gegenstand einer weiteren kurzen Unterhaltung.
„Die Leute hier mögen das so“. Und er will demnächst mal seine Sülze selbst machen, „kein Ding, wenig Aufwand“. Wenn die dann genau so gut wird wie die Bratkartoffeln und der angemachte Salat auf dem Teller … ist das mal die Fahrt samstags oder sonntags wert, wenn mir nach Oma ist.
Bevor ich fahre, muss ich mir noch den Saal ansehen, nächsten Samstag ist das erste Musikevent, und die Kegelbahn. Viel Glück im neuen Revier, Bianca und Kay! Biba