"Abschied unter Palmen"
Geschrieben am 31.08.2019 2019-08-31 | Aktualisiert am 31.08.2019
Caroussel Nouvelle
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Bistro, Sternerestaurant
03518003140
Königstraße 14, 01097 Dresden
"Keine neuen Reservierungen mehr!"
Geschrieben am 25.08.2019 2019-08-25
bean & beluga
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Restaurant, Catering, Sternerestaurant
035144008800
Bautzner Landstraße 32, 01324 Dresden
"Super Frühstück"
Geschrieben am 18.06.2019 2019-06-18
xfresh - coffeeshop & foodlounge
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Restaurant, Cafe, Loungebar
03514842791
Webergasse 1, 01067 Dresden
"Zum Entspannen während des Shoppings ideal"
Geschrieben am 22.03.2019 2019-03-22 | Aktualisiert am 25.03.2019
xfresh - coffeeshop & foodlounge
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Restaurant, Cafe, Loungebar
03514842791
Webergasse 1, 01067 Dresden
"Naja,Freundlichkeit wird klein geschrieben"
Geschrieben am 20.02.2019 2019-02-20
xfresh - coffeeshop & foodlounge
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Restaurant, Cafe, Loungebar
03514842791
Webergasse 1, 01067 Dresden
"Ende Januar beendet Wirt Uwe Wiese sein Engagement im "Italienischen Dörfchen""
Geschrieben am 09.01.2019 2019-01-09
Italienisches Dörfchen / Ristorante Bellotto
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Restaurant, Cafe, Biergarten
0351498160
Theaterplatz 3, 01067 Dresden
"Gasthof Weißig macht zu"
Geschrieben am 16.11.2018 2018-11-16
Gasthof Weißig
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Restaurant, Landgasthof, Hotel, Biergarten
03512683455
Bautzner Straße 1, 01328 Dresden
"System oder Nichtsystem, mir hat die Gastronomie gefallen"
Geschrieben am 26.08.2018 2018-08-26
Turtle Bay
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Restaurant
035148618827
Kleine Brüdergasse 5, 01067 Dresden
"Die Erwartungen waren hoch und wurden leider nicht ansatzweise erfüllt"
Geschrieben am 12.07.2018 2018-07-12 | Aktualisiert am 12.07.2018
Ayers Rock
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Restaurant
03514901188
Münzgasse 8, 01067 Dresden
"SCHLUSS MIT SUSHI & WEIN: WOLLE RÄUMT DEN WEISSEN HIRSCH"
Geschrieben am 06.06.2018 2018-06-06
Sushi & Wein
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Restaurant, Catering
035130707530
Bautzner Landstraße 7, 01324 Dresden
"Feine Lunchküche abseits des Trubels......"
Geschrieben am 03.04.2018 2018-04-03 | Aktualisiert am 03.04.2018
Bülow Palais · Bülow's Bistro
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Bistro
035180030
Königstr. 14, 01097 Dresden
"Neu in der Stadt zum Frühstücken"
Geschrieben am 19.03.2018 2018-03-19
Café Milan
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Restaurant, Cafe
035189241986
St. Petersburger Straße 22, 01069 Dresden
"Das älteste Gasthaus der Stadt-eigentlich hatten wir mehr erwartet."
Geschrieben am 16.02.2018 2018-02-16 | Aktualisiert am 16.02.2018
Historisches Fischhaus
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Restaurant, Ausflugsziel
0351899100
Fischhausstr. 14, 01099 Dresden
"Endlich-Luisenhof macht wieder auf"
Geschrieben am 16.02.2018 2018-02-16
Restaurant Luisenhof
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Restaurant, Ausflugsziel
035128777830
Bergbahnstraße 8, 01324 Dresden
"Fisch in Dresden-nur hier bei Hein Mück"
Geschrieben am 09.02.2018 2018-02-09 | Aktualisiert am 09.02.2018
Fischhaus Alberthafen
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Restaurant
03514982110
Magdeburger Str. 58, 01067 Dresden
"Der Abend begann gut-aber hier endete er schlecht-völlig überfordertes Personal"
Geschrieben am 09.02.2018 2018-02-09 | Aktualisiert am 09.02.2018
Restaurant Enchilada
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Restaurant
49898987869500
Wilsdruffer Straße 22, 01067 Dresden
"Hoch droben über Dresden"
Geschrieben am 02.02.2018 2018-02-02
Cafe Grießbach
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Restaurant, Cafe
03514022099
Neunimptscher Straße 13, 01169 Dresden
"Netter Zwischenhalt"
Geschrieben am 20.01.2018 2018-01-20
Borowski
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Restaurant
03514906411
Prager Straße 8a, 01069 Dresden
"Tolles Fischrestaurant"
Geschrieben am 20.01.2018 2018-01-20
Kastenmeiers | Das Fischrestaurant
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Restaurant, Bistro, Cocktailbar, Gourmet
035148484801
Tzschirnerplatz 3-5, 01067 Dresden
"enttäuschend."
Geschrieben am 15.01.2018 2018-01-15
Fischhaus Alberthafen
€-€€€
Restaurant
03514982110
Magdeburger Str. 58, 01067 Dresden





Hinterer Gastraum
Speisekarte
Auszug aus der Speisekarte
„Shiraz-Mataro South Australia, Banrock Station Winery mit einem Geschmack nach Kirschen, Brombeeren und Rhabarber“ für 5,80 € und ein 0,4ér „Traditional Red Craft Beer“ für 3,50€
Tomaten-Kokossuppe mit roten Linsen und einem gegrillten Känguru-Saté-Spieß für 5,90€
Grillplatte „Uluru“ mit Steaks von Strauß, Känguru und Krokodil in Rotweinsoße, Calvados-Dijon-Creme und roter Thai-Currysoße sowie mit karamellisierte Champignons und Zwiebeln, Maiskörner mit geröstetem Paprika und Bacon für 34,00€
Australisches Buschbrot
Country-Kartoffeln









Zufahrtsschild
Einzeltisch im Gastraum
Gastraum mit Theke
Auszug aus der Speisekarte
0,5ér Radeberger Pilsener für 3,90 €
0,4ér Kiba und einen 0,4ér Bananenektar aus der Kelterei Oese für je 4,60 € sowie ein Schoppen Pinot Grigio für 6,50 €
Wildkräutersuppe a´4,30 €
Rote Bohnensuppe mit Wurzelgemüse und mediterranen Kräutern sowie Chorizo-Parmesan-Croustinis für 5,60 €
Baguette für die Vorspeisen
Pürierter Knoblauch mit Rosmarin und Schmand, gereicht mit hausgebackenen Olivenbrot für 5,90 €
frische Forelle gebraten mit Mandelsplittern, und auf ihren Wunsch mit selbstgemachten Kartoffelbrei für 14,80 €
frische Forelle gebraten mit Mandelsplittern, und auf ihren Wunsch mit selbstgemachten Kartoffelbrei für 14,80 €
Tagliatelle mit Rucola, Kirschtomaten in Ziegenkäserahm, Knusperschinken und Parmesan für 11,80 €
Landhähnchenbrust in Honig-Mandelhülle gebraten auf gebratenem Wurzelgemüse mit mediterranen Kräutern und Dinkelreis für 13,90 €
Winterschnitzel vom Hirsch in der Printen-Rosmarin-Kruste gebraten, mit Ingwer-Honig-Möhrchen und Butterspätzle für 15,90 €
Wandkarte im Gastraum
Fischsuppe „Albert“ für 4,90 € mit viel Fischwürfeln und Gemüsestreifen
Lachsfilet gebraten, auf Knoblauchrahmspinat und frischen Tagliarini für 15,70 €
Welsfilet gebacken, mit lauwarmem Kartoffel-Gurkensalat und hausgemachter Remouladensoße für 14,50 €
Zanderfilet gebraten, auf Knoblauchspinat 2, 8 mit Rosmarin-Drillingskartoffeln für eigentlich 17,90 €
Thunfischsteak gebraten, mariniert mit Yakitorisoße, dazu Grillgemüse und Sesamgnocchis für eigentlich 22,50 €
Blick zum Alberthafen
Gastraum
Schoppen Hauswein weiß für 4,60 € und eine 0,4ér Holunderschorle für 3,20 €
0,5ér König Pilsner für 4,10 €
Spare Ribs mit Homemade Potato Skins, Cole Slaw und BBQ-Sauce für 14,90 €
Pollo Especial, ein Hähnchenbrustfilet mit Süßkartoffelfries, Sour Cream, Grillgemüse und Maiskolben für 15,60 €
Burger El Gaucho aus 170g Angusrind mit Cheddar, Bacon, Röstzwiebeln und BBQ-Sauce für 13,90 € mit den zusätzlichen Süßkartoffelfries für 2,00 €











Über das neue Ambiente berichte ich vielleicht ein andermal.
Jetzt hieß es noch einmal, die grundsätzlich französisch-klassische, aber meist mutig gewürzte Küche von Benjamin Biedlingmaier im vertrauten Rahmen zu genießen. Dabei blieb ich nicht allein, denn an den großzügig gestellten, klassisch eingedeckten Tischen hielt neben zwei Paaren besonders eine Gruppe chinesischer Wissenschaftler (vermute ich) die schwarze Brigade ordentlich auf Trab. Die leider ohne Sommeliere und Gastgeberin Jana Schellenberg auskommen musste. Die jungen Damen und Herren vom Fach agierten dabei grundsätzlich professionell. Leider gab es ein Missverständnis, so dass mein gereifter Montrachet zu spät geöffnet wurde und erst gegen Ende des Besuchs seine gesamte Komplexität erreichte. Schade. Lobend zu erwähnen, dass hier gemessen an aktuellen Jahrgängen nur mit Faktor 2 kalkuliert wurde (und „teuer“ sowieso immer relativ ist)
Trotzdem für den Service 3,5 Sterne, weil das Zusammenspiel mit der Bar vorzüglich klappte. Der dort fast im Vorübergehen per Zuruf bestellte fruchtig-säuerliche Cocktail wurde am Tisch serviert und entpuppte sich als Cachaça mit Ananas-, Birnen- und wohl auch Maracujasaft und war mit 8,9€ für das Umfeld eher günstig.
Während die Vitaminspritze gebaut wurde, knabberte ich bei leisen französischen Chansons an den wohl mit Togarashi pikant gewürzten, dünnen Grissini
und freute mich über das ebenfalls japanisch inspirierte heiße Frotteetuch zur (symbolischen) Säuberung vom Reisestaub.
Als erster Küchengruß schließlich die dritte fernöstliche Inspiration, die mich mit ihrem Purismus sofort gefangen nahm: Eine süffige Seeigel-Crème getoppt von einem Parmesan-Espuma. Dazu nur knackig frische Schnittlauch-Chiffonade. So einfach, so intensiv, so umami. Einfach ist am schwierigsten, sehr gut.
Inzwischen hatte ich aus den beiden angebotenen Menüs 6 Gänge (135€) gewählt, selbstverständlich ohne Dessert, um Ghostwriter C. zu quälen. Aber mit einem süßen After-Dinner-Cocktail als Ärgernis für Lohnschreiber M., versteht sich (Swimmingpool, 12,5€). Auch dieser Wunsch wurde von der Bar mustergültig umgesetzt.
Als nächstes wurde ein knuspriges, gutes Sauerteigbrot
gereicht, mit spanischem Olivenöl, Fleur de sel und einer Butter aus dem Poitou.
Leider hatte auch die Küche einen kurzen Blackout, denn es bedurfte doch mehrerer, zunehmend deutlicher Fragen bis Einigkeit darüber bestand, dass die Ware leicht ranzig geworden war. Der Ersatz umso frischer. Außerdem entschuldigte sich später Chef Biedlingmaier beim Feierabendbier sehr nett für den Fehlgriff.
Bevor ich zum ersten Mal den durchaus kontrovers diskutierten Signature dish des Caroussels, die vegetarische „Faux“ gras, probieren durfte, schickte die Küche ein erneut formidables Amusement aus dem Meer
Hier überzeugte eine gebeizte und gegrillte Jakobsmuschel in Vongole-Sud, dazu Salzigkeit von der Jahrgangssardelle und schön eingebundene fruchtige Säure durch Tomatencrème. Und, um diesen kleinen Teller perfekt zu machen, etwas knusprig Schwarz-Braunes, dessen prägnanten Geschmack ich bestimmt schon hunderte Mal im Mund hatte, aber trotzdem nicht einordnen konnte: Kombu-Alge! Eine der klassischen Maki-Füllungen, hier in der Hochküche angelangt! Wie schrieb einst der Dauercollini: Toll, toll, toll!
Der Meinung, man dürfe das Publikum nicht mit mehr als drei Komponenten auf dem Teller überfordern, wurde mit diesem eher unspektakulär daher kommenden Meisterwerk nachhaltig widersprochen.
Und dann war sie da, die falsche Gänseleberterrine, täuschend echt, sogar - morbide, aber den Kritikern Right into the face! - mit Äderchen des Ausgangsproduktes.
Was der sympathische Schwabe verschmitzt lächelnd zurückwies; der Portwein sei eben so eingesickert.
Aber warum überhaupt ein tierisches Produkt nachahmen, das man aus Tierwohl-Erwägungen im Original ablehnt? Obwohl ich nicht so streng - oder wohl besser konsequent - gegen Foie gras eingestellt bin, wie einige sehr geschätzte Kolleg*innen hier, erst recht kein Vegetarier, verstehe ich die Frage nicht wirklich: Warum denn nicht Fleisch, Wurst oder andere tierische Produkte pflanzlich ersetzen, wenn man den Geschmack oder das Mundgefühl mag, aber dafür keine Tiere sterben sollen? Für mich ist allein wichtig, ob Gaumen und Zunge auch bekamen, was den Augen versprochen worden war: Für meinen Geschmack absolut! Auch der Schmelz gut getroffen.
Die Begleitung setzte einerseits auf leicht ätherische Bitterkeit mit Kumquat-Ragout und -schale, Yuzumajo und vorsichtig eingesetzter Chili. Für Struktur und Temperatur waren andererseits Sand und cremiges Eis von Graubrot zuständig. Joa, kann man machen. Ein kräftiges Aroma wäre aber wohl zu lange dominant gewesen. Mir hat die Komposition sehr gefallen. Auf diesem Niveau eine echte Alternative zur Stopfleber.
Auch der zweite Gang war tadellos: Kaninchen-Essenz.
Nun mag nicht jeder (hier) den possierlichen Nager. Liebhabern sei aber gesagt: Wow! So intensiv im Geschmack! So deutlich das Fleisch von der Keule, saftig, nicht zu salzig! Hach, ein Genuss, ergänzt durch Pastinake in Crème und einer angenehm süßen Scheibe. Für die Textur noch frisch gehobelte Haselnuss. Alles mal ganz harmonisch, kein Löcken wider den Stachel. Muss auch mal sein. Kaninchen scheint übrigens zu den Lieblingen von Benjamin Biedlingmaier zu gehören, zu Recht!
Für alle Gourmets wieder anschlussfähig der folgende Langustenschwanz
Tolles Produkt, fest im Biss und gleichzeitig zart, nussiger Geschmack. Der kandierte Yuzu war präsent, aber nicht dominant. Auch das Püree von schwarzem Knoblauch harmonierte noch mit dem Krustentierschaum. Too much dagegen das Bett von knackigem Pakchoi, der zu viel Salz hatte und das wunderbare Krustentier zugedeckt hätte. Der erste objektive Kritikpunkt des Abends.
Ärger kam jedoch nicht auf, denn der nächste Teller war ein Wohlfühlgang.
Das sous vide gegarte Heilbutt-Filet saftig, allerdings auch geschmacklich dezent, was u. a. am kräftigen Lauch lag, der als knackiges Ragout mit klarem Eigengeschmack punkten konnte. In die weiteren nicht zu bissfesten Röllchen war ein süffiger Nussbutter-Espuma gespritzt. Natürlich durfte auch ein weiteres Herzensprodukt des Küchenchefs nicht fehlen: Der geraspelte Perigord-Trüffel war natürlich präsent, aber nicht so aufdringlich wie bei meinem ersten kulinarischen Besuch in der Dresdner Neustadt. Da stimmte es mal: Lecker ist kein Schimpfwort!
Deutlich rustikaler, aber allemal nicht schlechter der folgende Fleischgang: Saftiger Leipziger Schweinebauch von LUMA mit einer fabelhaften Kruste.
Für die Schwarten-Afficionados gab es zusätzlich (viel!) gepoppte Haut. Und schon ist der Borgfelder glücklich! Erst recht, wenn es eine würzige Soße auf Basis von Tonkatsu-Brühe gibt - Umami-Rakete! Und natürlich passte die fruchtig-süße Pflaume wunderbar, die auch als Füllung des frittierten und halbierten Kartoffel-Knödels präsentiert wurde. Der vielleicht auch aus optischen Gründen beigefügte Koriandersand war schon fast entbehrlich auf diesem bis auf ein paar Knorpelchen (eh Geschmackssache) perfekten Teller, der ganz ohne Luxusprodukte auskam.
Mit einem mutigen Käsegang schloss das Menü.
Der (leider nicht angewärmte) Fourme d‘Ambert wurde auf einem mehr würzigen als sauren Sud von Cornichons serviert und mit Birnensorbet abgepuffert. U.a. kandierte Nüsse sorgten für Crunch.
Der als Begleitung angebotene Kerner erwies sich zwar als passend, aber mit dem letztlich gewählten Manzanilla (6,5€) war ich doch zufriedener.
Die Patisserie entließ mich mit drei Kleinigkeiten:
Orangen-Profiterole ganz gut, Spekulatius-Macaron mit Schoko naja, aber Zimtpraline stark. Und schon kam ja mein kleiner blauer Cocktail.
Hochzufrieden nippend konnte ich die beste Küchenleistung in Dresden Revue passieren lassen.
Und muss jetzt entscheiden, ob ein Fauxpas mit der Butter, zu salziger Pakchoi und im Durchschnitt „nur“ ordentliche petits fours einen Abzug von der Höchstnote rechtfertigen.
Nö, tun sie nicht. Wobei gleich einschränkend gesagt sei, dass es bei meinem nächsten Besuch im Caroussel schon mehr Kritik gab. Aber das ist eine andere Geschichte und mag ein anderes Mal erzählt werden.