Das La Dolce Vita hatten wir schon länger auf dem Schirm. Oft, wenn wir daran vorbei gingen, hat meine Frau zu mir gesagt, dass ihr die Lage gefällt, da sitzt man schön und da könnten wir mal einkehren.
Gestern war es dann endlich soweit. Wir hatten am Nachmittag einen Termin in Aschaffenburg und wollten vorher noch eine Kleinigkeit essen. Da das Restaurant auf unserem Weg vom Parkhaus zum Termin lag, bot es sich direkt an, dort mal einzukehren.
Im Vorfeld habe ich schon mal die Website inspiziert. Leider ist die seit 2009 nicht mehr aktualisiert worden. Aber die Öffnungszeiten stimmen heute noch. Selbst das von Montag bis Freitag von 12 bis 15 Uhr angebotene Mittagsbuffet (verschiedene Nudelgerichte und 1 Fleischgericht zu 6,90 €) wird immer noch angeboten.
Die Lage ist in der Frohsinnstraße direkt am Knotenpunkt mit der Heinsestraße und der Bodelschwingstraße. Gegenüber liegt das neu eröffnete Locanda. Die Straßen würde ich verkehrsberuhigt nennen. Parken kann man, wenn man Glück hat, auf ein paar Stellplätzen in der näheren Umgebung mit Parkschein-Automaten-Ticket. Besser und ruhiger ist es aber, wenn man sein Vehikel in einem der etlichen in näherer Umgebung liegenden Parkhäuser abstellt.
An einem schönen warmen Tag wie gestern setzt man sich am besten draußen hin. Sechs 2er-Tische direkt vor dem Café-Restaurant, dann der Gehsteig und auf der Straße, abgeschirmt mit großen Pflanzkübeln nochmal acht 4er-Tische über die Länge der Location verteilt, laden ein zum Sehen und Gesehen werden, natürlich auch zum Verkonsumieren.
Unter den großen Sonnenschirmen kann man auch einen etwaigen Regenschauer locker aushalten. Die Autos fahren nur im Schritttempo an einem vorbei und stören deshalb überhaupt nicht.
Bedienung
Wir nahmen kurz nach 14 Uhr selbstständig einen freien 4er-Tisch in Beschlag. Nachdem die junge blonde, schlanke Bedienung, als solche erkennbar an ihrem Bistroschurz über einer engen Jeans mit weißem Top, mit dem Abkassieren eines anderen Tisches fertig war, kam sie direkt zu uns an den Tisch, begrüßte uns freundlich und gab uns schon mal die Speisekarten in die Hand.
Bei der Gelegenheit bestellten wir schon mal gleich ein Mineralwasser (San Pellegrino 0,25 l, 2,30 €) sowie eine Cola light (0,2 l, 2,10 €).
Nach kurzer Zeit wurden die schön kalten Getränke serviert. Das Mineralwasserfläschchen wurde am Tisch geöffnet und von der Bedienung zur Hälfte ins mitgebrachte Glas eingeschenkt. Die Cola light war schon komplett in einem 0,2-l-Coca-Cola-Glas geliefert worden.
Beim Essen-Servieren wurde von ihr sofort nachgefragt, ob sie noch etwas Parmesan oder auch die Pfeffermühle bringen sollte. Wir entschieden uns für die Pfeffermühle und hurtig kam sie mit Riesending in der Hand und mahlte uns den entscheidenden Pfiff auf unser Essen.
Sie war immer aufmerksam und sichtlich bemüht um unser und der weiteren Gäste Wohlergehen. Dass gefragt wurde, ob es schmeckt, oder auch ob wir weitere Wünsche hätten, war für sie eine Selbstverständlichkeit. Und eine kleine Anmerkung von mir zu der Fleischqualität bei meinem Gericht, versprach sie, sofort an die Küche weiterzugeben. Allerdings kam dann auch kein Feedback mehr.
4 Sterne von mir sind ihr trotzdem gewiss.
Das Essen
Die Speisekarte enthält Standardgerichte, Wochengerichte mit Schwerpunkt Pasta, aber auch Steaks, Fisch etc. Das oben angeführte Buffet haben wir mal außen vor gelassen und à la carte bestellt.
Meine Gattin entschied sich für die Tagliatelle Spinaci für 7,80 € von der Wochenkarte.
In einem Pasta-Teller waren die Nudeln optisch schön angerichtet. Die Tagliatelle noch al dente, mit Spinat, Mozzarella, Tomaten und einer leichten Sahnesauce ein, wie sie sagte, sehr schmackhaftes Gericht. Und der Einsatz der Pfeffermühle gab dazu noch den richtigen Pfiff. Ausreichend sättigend und auch erfreulich heiß genug war das ganze Ensemble auch noch. Deshalb auch 4 Sterne von ihr.
Die von mir bestellten Gnocchi Dolce Vita (11,80 €) ließen mich irgendwie im Zwiespalt verharren. Über die Gnocchi gab es nichts zu meckern. Gut im Biss, nicht zu weich und auch nicht zu fest, also genau richtig. Die Tomaten-Chili-Sauce mit den roten Pfefferkörnern und den dunkel angeschwitzten Zwiebeln wie auch den Parmesanspänen waren zusammen mit dem drüber gemahlenen Pfeffer aus der Mühle ein pikanter Genuss.
Einzig die Rinderspitzen konnten da nicht so richtig mithalten. Ich hielt die kleinen Fleischstücke eher für Rindergulasch. Sie kamen teilweise zu fest und teilweise auch zu dunkel und leicht angebrannt daher. Auf alle Fälle waren sie durchgebraten. Ich hätte mir eher etwas größere Stücke und zumindest leicht rosa erwartet. Geschmacklich war das Ganze auf jeden Fall gut, aber wegen der Fleischstücke bin ich geneigt nur ein Okay, sprich 3 Sterne, zu vergeben.
Der abschließende Espresso für 1,90 € war dafür einer der besten, den wir in letzter Zeit vorgesetzt bekamen. Dicke weiße Espressotasse, genau die richtige Menge drin mit tollem Aroma, super heiß und klasse Geschmack, dazu auch noch ein Gläschen Wasser.
Und der hat mich dann auch letztendlich bewogen, für das Essen doch von 3,5 auf 4 Sterne aufzurunden.
Das Ambiente
Über das Ambiente drinnen kann ich eigentlich gar nichts sagen, da ich das Restaurant nicht betreten habe.
Draußen allerdings hat es uns gut gefallen. Die Tische groß genug für 4 Personen, mit Metallfuß und Holzplatte, darüber eine rotweiß karierte Stofftischdecke. Bequeme Stühle aus Kunststoff in Rattan-Optik, die auch mit Armlehnen versehen sind, auf der Sitzfläche ein kleines Kissen. Da lässt es sich aushalten, zumal auch genügend Sonnenschirme Schatten spenden und auch einen Regenguss abhalten können.
Auf den Tischen spartanisch ein Aschenbecher und ein Zuckerstreuer für die Kaffeetrinker. Das Besteck wird zusammen mit den Papierservietten auf einem Teller nach dem Bestellen auf den Tisch gestellt.
Okay halt, mehr aber nicht. Das wahre Ambiente ist hier die Lage und die Umgebung.
Sauberkeit
Nichts, was einem unangenehm auffallen könnte. Auch der auf dem Tisch schon stehende Aschenbecher war sauber. Daraus schließe ich mal, dass er nach Gebrauch immer gleich geleert und gesäubert wird. Also auch okay.
Fazit:
Angenehmer Aufenthalt, man kann essen oder auch nur Kaffee trinken, Torten und Kuchen gibt es auch. Uns hat es gefallen. Wiederbesuchsfaktor ist auf alle Fälle gegeben.
Allgemein
Das La Dolce Vita hatten wir schon länger auf dem Schirm. Oft, wenn wir daran vorbei gingen, hat meine Frau zu mir gesagt, dass ihr die Lage gefällt, da sitzt man schön und da könnten wir mal einkehren.
Gestern war es dann endlich soweit. Wir hatten am Nachmittag einen Termin in Aschaffenburg und wollten vorher noch eine Kleinigkeit essen. Da das Restaurant auf unserem Weg vom Parkhaus zum Termin lag, bot es sich direkt an, dort mal einzukehren.
Im Vorfeld habe ich... mehr lesen
La dolce Vita
La dolce Vita€-€€€Bistro, Cafe060214511200Frohsinnstraße 9, 63739 Aschaffenburg
4.0 stars -
"Schnuckliges italienisches Bistro-Café-Restaurant sowohl drinnen als auch draußen!" Ehemalige UserAllgemein
Das La Dolce Vita hatten wir schon länger auf dem Schirm. Oft, wenn wir daran vorbei gingen, hat meine Frau zu mir gesagt, dass ihr die Lage gefällt, da sitzt man schön und da könnten wir mal einkehren.
Gestern war es dann endlich soweit. Wir hatten am Nachmittag einen Termin in Aschaffenburg und wollten vorher noch eine Kleinigkeit essen. Da das Restaurant auf unserem Weg vom Parkhaus zum Termin lag, bot es sich direkt an, dort mal einzukehren.
Im Vorfeld habe ich
Nur rund ein gutes Dutzend Häuser zählt der zur Ortsgemeinde Wilgartswiesen gehörende Weiler Hermersbergerhof. Er ist auf einer Kuppe des mittleren Pfälzerwaldes gelegen und stellt mit seinen 550 m Höhe über dem Meeresspiegel tatsächlich die höchstgelegene Siedlung der gesamten Pfalz dar. Dies weiß der erfahrene Wanderer besonders bei hochnebligen Verhältnissen zu schätzen, denn hier scheint meistens die Sonne, wenn andernorts aus trüben Tassen gebechert wird. In früheren Zeiten, als der Winter noch kein „Light-Produkt“ und Schnee keine Ausnahme war, hatte man hier einen Ski-Lift in Betrieb. Dieser fiel dem Klimawandel zum Opfer und wurde in den 90er Jahren wieder abgebaut. Die kleine Natur-Rodelbahn ist freilich noch existent und ich hatte in den Weihnachtferien die Gelegenheit, dort selbst den Schlitten einzuweihen. Doch in erster Linie verschlägt es mich regelmäßig dorthin zum wandern. Teile der umgebenden Forstgebiete stehen unter Naturschutz. Der über 30m hohe, begehbare Luitpoldturm, vor ca. 100 Jahren vom Pfälzerwald-Verein zu Ehren des gleichnamigen Prinzregenten errichtet, bietet eine beeindruckende Sicht auf die umliegenden Berge und Gipfel.
Am nach ihm benannten Landgasthof fuhr ich zunächst etliche Male vorbei, ohne größere Beachtung oder Aufmerksamkeit. Das Schild „Pfälzer Küche“ ließ ihn mich innerlich in eine Schublade stecken, bei der ich keinen Anlass sah, sie unbedingt zu öffnen. „Pfälzer Küche“ inmitten des Pfälzerwaldes ist ja nichts so Besonderes, wenn man die einschlägig bekannten Wanderhütten öfter mal ansteuert. Doch dann kam der Hunger und mit ihm die Erkenntnis, dass sich hier im idyllischen Örtchen Hermersbergerhof ein rustikales Stückchen Pfälzer Esskultur befindet, dessen deftige Küche das Prädikat „besonders lecker“ verdient.
Doch der Reihe nach. Nach über 3stündiger Wanderung war ich ziemlich ausgezehrt und fühlte mich hungriger als ein ganzes Wolfsrudel. Die Entscheidung stand fest: vor dem Nachhauseweg werde ich den Landgasthof – neben dem Cafe Ingrid das einzige Lokal vor Ort – aufsuchen, um etwas Ordentliches zwischen die Zähne zu bekommen. An der Eingangstür war die Tageskarte im Schaukasten zu lesen. Auf ihr standen 11 Gerichte, allesamt Klassiker der Pfälzer Hausmannskost, sowie der Hinweis auf die täglich wechselnden Spezialangebote im Januar. Es war Sonntag, was bedeutete, dass es heute einen gleichnamigen Braten im Angebot gab. Gerade eingetreten, befand sich im Flur ein Schild mit dem Hinweis auf den aktuellen Tagesbraten: Jägerbraten mit Serviettenknödel und Waldpilzsauce für erschwingliche 8,90 Euro.
Der recht große Gastraum war nur spärlich besetzt. Der Ansturm hatte an diesem Sonntag schon vorher stattgefunden. Ein altehrwürdiger Kachelofen sorgte für eine wohlige Wärme. Die Beleuchtung war mir persönlich etwas zu hell. Die weißgestrichenen bzw. -verputzten Wände verstärkten diesen Eindruck. Steinboden und Holzdecke zeugten von rustikalem Ambiente. Inhaber Kurt Helfrich begrüßte mich freundlich und reichte mir die Tageskarte. Die Tatsache, dass es nur ein knappes Dutzend Gerichte waren, die sich darauf befanden, hat mich schon am Schaukasten sehr positiv überrascht. Zwei Suppen (Gulasch- und Kartoffelsuppe für 4,90 bzw. 3,90 Euro), drei Schnitzelvarianten (Wiener, Rahm und Jäger inklusive Pommes, Kroketten oder Spätzle als Beilage für knapp 8 bzw. 9 Euro), ein 300 g Rumpsteak mit Pommes (mit 16,90 Euro das teuerste Gericht auf der Karte), sowie den Pfälzer Klassikern Leberknödel, Bratwurst und Saumagen. Vereint auf dem Luitpold-Teller waren diese drei fleischgewordenen Träume Pfälzer Hausmannskost für 8,90 Euro mit obligatorischem Sauerkraut und Brot zu haben.
Ich fragte nach dem Jägerbraten von der Tafel und tatsächlich: es war noch etwas davon da. Vorneweg wollte ich unbedingt die hausgemachte Gulaschsuppe probieren, auch auf die Gefahr hin, dass ich mich vielleicht portions- und mengenmäßig übernehme. Aber ich hatte richtig Kohldampf und diese Suppe geriet doch tatsächlich unter die Top3-Gulaschsuppen meines Lebens, die (immer noch) vom mütterlichen Kesselgulasch angeführt werden. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Saftige Rindfleischstücke, etwas Paprika und kleingewürfelte Kartoffeln. Ich sah mich eher im urbanen Budapest, als im dichten Pfälzerwald. Klasse abgeschmeckt mit genau der passenden Schärfe und einer fruchtigen Paprikanote – so sollte im Idealfall eine hausgemachte Gulaschsuppe schmecken. Nach meiner längeren Winterwanderung war das genau das richtige „Warm up“ für den Hauptgang. Der kam nach Waldpilzen duftend an den Tisch. Zwei leicht durchwachsene, dafür schön saftige Scheiben Kammbraten unter einer tiefbraunen Waldpilzsaucendecke mit drei in Butter leicht angebackenen Serviettenknödel. Ein Essen wie bei Muttern und das obwohl im Landgasthof ein Küchenchef das Zepter schwingt. Besonders lecker waren die kleinen Stockschwämmchen. Für mich einer der besten Speisepilze. Die Portion hatte wirklich eine ordentliche Größe und ich hatte nach meiner sättigenden Vorspeise schon etwas zu kämpfen. Zu diesem Essen schmeckte selbst der halbe Liter „Eifelhasch“ (umgangssprachlich für Bitburger Pils, 0,5 l für 3 Euro), ein Bier, das ich sonst eher meide.
Schön, dass sich Inhaber Kurt Helfrich noch ein wenig zum Plaudern zu mir setzte. So erfuhr ich, dass er das Gasthaus zusammen mit seinem Koch erst seit September 2014 betreibt. Er zeigte mir die eigentliche Speisenkarte, nach der erst wieder im Frühjahr gekocht wird. In der ruhigeren kalten Jahreszeit beschränkt man sich auf wenige Gerichte auf der Tageskarte sowie wechselnde Tages-Specials. Ein Konzept, das Sinn macht und dem Gast frisch zubereitete Hausmannskost beschert. Für mich eine unerwartete Entdeckung, die Lust auf Wiederholungstaten gemacht hat und mit insgesamt 16,80 Euro für das Gebotene seinen Preis allemal wert war.
Nur rund ein gutes Dutzend Häuser zählt der zur Ortsgemeinde Wilgartswiesen gehörende Weiler Hermersbergerhof. Er ist auf einer Kuppe des mittleren Pfälzerwaldes gelegen und stellt mit seinen 550 m Höhe über dem Meeresspiegel tatsächlich die höchstgelegene Siedlung der gesamten Pfalz dar. Dies weiß der erfahrene Wanderer besonders bei hochnebligen Verhältnissen zu schätzen, denn hier scheint meistens die Sonne, wenn andernorts aus trüben Tassen gebechert wird. In früheren Zeiten, als der Winter noch kein „Light-Produkt“ und Schnee keine Ausnahme war, hatte... mehr lesen
4.0 stars -
"Gutbürgerliches Kleinod in der höchstgelegenen Siedlung der Pfalz" Ehemalige UserNur rund ein gutes Dutzend Häuser zählt der zur Ortsgemeinde Wilgartswiesen gehörende Weiler Hermersbergerhof. Er ist auf einer Kuppe des mittleren Pfälzerwaldes gelegen und stellt mit seinen 550 m Höhe über dem Meeresspiegel tatsächlich die höchstgelegene Siedlung der gesamten Pfalz dar. Dies weiß der erfahrene Wanderer besonders bei hochnebligen Verhältnissen zu schätzen, denn hier scheint meistens die Sonne, wenn andernorts aus trüben Tassen gebechert wird. In früheren Zeiten, als der Winter noch kein „Light-Produkt“ und Schnee keine Ausnahme war, hatte
Einfach klasse, war uns von der Vermieterin empfohlen worden, weil wir glutenfreie Speisen brauchen, und das ist dort überhaupt keine Schwierigkeit. Kommunikativ, freundlich, toller Service, wirklich gute Speisenqualität! Der Tipp war gerechtfertigt, wir waren während der Biathlonwoche sogar dreimal da, und wurden nicht enttäuscht!
Einfach klasse, war uns von der Vermieterin empfohlen worden, weil wir glutenfreie Speisen brauchen, und das ist dort überhaupt keine Schwierigkeit. Kommunikativ, freundlich, toller Service, wirklich gute Speisenqualität! Der Tipp war gerechtfertigt, wir waren während der Biathlonwoche sogar dreimal da, und wurden nicht enttäuscht!
alte säge ruhpolding
alte säge ruhpolding€-€€€Restaurant, Hotel, Gästezimmer, Gasthof086633099117Miesenbacherstraße 8, 83324 Ruhpolding
5.0 stars -
"Gut Essen gehen in Ruhpolding" Ehemalige UserEinfach klasse, war uns von der Vermieterin empfohlen worden, weil wir glutenfreie Speisen brauchen, und das ist dort überhaupt keine Schwierigkeit. Kommunikativ, freundlich, toller Service, wirklich gute Speisenqualität! Der Tipp war gerechtfertigt, wir waren während der Biathlonwoche sogar dreimal da, und wurden nicht enttäuscht!
Wir hatten Kaffee und Kuchen. Der Kaffee war gut, doch leider war die Kuchengabel schmutzig. Die Bedienung kam uns recht arrogant und unfreundlich vor.
Wir hatten Kaffee und Kuchen. Der Kaffee war gut, doch leider war die Kuchengabel schmutzig. Die Bedienung kam uns recht arrogant und unfreundlich vor.
Café Coco
Café Coco€-€€€Bistro, Bar, Cafe072459154280Hauptstraße 146, 76448 Durmersheim
2.0 stars -
"Ambiente ok, Service und Sauberkeit leider nicht" Ehemalige UserWir hatten Kaffee und Kuchen. Der Kaffee war gut, doch leider war die Kuchengabel schmutzig. Die Bedienung kam uns recht arrogant und unfreundlich vor.
Am Ostersonntag (letzter Tag unseres österlichen Dresden-Aufenthaltes) machten wir bei traumhaftem Wetter einen Tagesausflug in die Sächsische Schweiz zur Bastei mit Zwischenaufenthalt und Besichtigung der Festung Königstein. Eine kompetente Reiseführerin hat uns wunderbar durch den Tag begleitet und uns diese Sehenswürdigkeiten perfekt nahe gebracht.
Da war es gut, dass wir uns am Abend nicht mehr auf die Suche nach einem Restaurant machen mussten, denn in weiser Voraussicht hatte ich am Samstag schon einen Tisch im Ristorante Classico Italiano im 1. Stock reserviert. Das Restaurant liegt gegenüber der Frauenkirche. Es gibt einen Außenbereich mit Sonnenschirmen. Decken zum Wärmen waren an allen Außentischen platziert. Unten Restaurantbereich, im 1. Stock ebenfalls, außerdem ein schmaler Balkon, von dem aus man beim Essen direkt die Frauenkirche bewundern kann. Auch wieder nur einen Steinwurf vom Hotel entfernt, genau die Location, die wir uns für den letzten Tag vorgenommen hatten.
Bedienung
Um 19.00 Uhr betraten wir pünktlich wie die Maurer das Ristorante. Im unteren Raum waren schon fast alle Tische besetzt. Eine der Kleidung nach sofort als Bedienung zu erkennende junge Frau empfing uns freundlich und fragte auch gleich nach unserer Reservierung. Auf unsere Antwort hin, dass wir für oben reserviert hatten, schickte sie uns hoch.
Dort wurden wir direkt vom Padrone in Beschlag genommen, der auch freundlich nach unserer Reservierung fragte und sich dies direkt von einem Kollegen nach einem Blick ins Reservierungsbuch bestätigen ließ.
Auf allen Tischen oben, die noch frei waren, standen Reservierungsschilder. Wir wurden natürlich sofort als Touristen erkannt und so führte er uns gerade mal 2 Schritte zu einem kleinen 2er-Tischchen, direkt links neben dem Treppenaufgang. Zwei weitere 2er-Tische standen in Richtung Saal daneben, einer davon mit einem Pärchen, so um die zwanzig, besetzt.
Irgendwie hatte ich gleich geahnt, dass dies passieren würde, trotzdem setzten wir uns erst mal. Die Speisekarten wurden gereicht. Meine Frau saß an der Wand auf einer Bank, ich ihr gegenüber auf einem Stuhl. Rechts neben ihr der Kühlschrank mit verschiedenen Fächern für die Temperierung der unterschiedlichen Flaschenweine, die Kälte wurde direkt spürbar. Auch ich hatte das Gefühl, dass ich eine Genickstarre bekomme, wenn wir hier sitzenbleiben.
Also den Padrone herbei gewunken. Freundlich erklärte ich ihm, dass er uns bitte einen anderen Tisch geben sollte. ,,Musse ich erste gucke, ob noch geht.“ Dabei sah ich seinem bauernschlauen Gesichtsausdruck schon an, dass es ging. Kurz danach saßen wir an einem wunderbaren Tisch und alles war in Ordnung.
Seine Bediensteten strahlten ein freundliches Wesen und eine gastronomische Kompetenz aus. Italienische und sächsische Kellner und Bedienungen in freundlichem Einklang.
Padrone und Personal fragten öfters nach der Zufriedenheit und nach weiteren Wünschen, die gerne erfüllt würden. Geht doch, sagte ich zu meiner Frau. Man muss sich nur entsprechend äußern.
Die Getränke wurden zügig serviert, die Wartezeiten zwischen den einzelnen Gängen hätten vielleicht 5 Minuten länger sein können.
Auch der Bezahlvorgang ging flott über die Bühne, man merkte hierbei doch ein bisschen, dass die Tische, wenn irgendwie möglich, schnell wieder vergeben werden sollen.
Trotz dieser Vermutung und des eingangs erwähnten Problems auch aufgrund der unproblematischen Lösung desselben runde ich 3,5 auf 4 Sterne für den Service auf.
Das Essen
Zum Einstieg ein kleiner Gruß aus der Küche.
3 kleine Kleckse verschiedener Buttersorten, dazu warmes, knuspriges und leicht gesalzenes Ciabatta.
Als Vorspeise wählten wir beide die Crema di Pomodoro (5,- €). Eine pikant- kräftige, auch wirklich nach Tomaten schmeckende, aber auch leicht cremige Suppe, die uns beide voll überzeugte und auch schön heiß war, wie man es sich bei so einer Suppe wünscht.
Als Hauptgericht entschied ich mich für ein Bistecca Pepe Verde (19,90 €). Ein geschätzt 220 g großes Steak, von mir medium bestellt und tatsächlich auch medium par excellance serviert. Genau nach meinem Gusto, zudem butterzart. Auch die sparsame Pfeffersauce mit den grünen Körnern überzeugte mich voll und passte hervorragend dazu. Ich klopfte mir mehrmals virtuell auf die Schultern, dass ich dieses Gericht bestellt hatte. Sehr gut auch die kleinen Kartöffelchen dazu, die mit Schale und leichtem Rosmaringeschmack versehen waren.
Meine charmante Begleiterin entschied sich für Scampi alla Griglia (18,50 €) mit Salat. Die 6 Scampis waren zur Hälfte vom Panzer befreit, natürlich entdarmt und somit leicht mit der Gabel aus ihrem Gehäuse zu entfernen, ohne die Finger zur Hilfe nehmen zu müssen. Auch hier alles auf den Punkt, wie Madame es gern hat. Der Salat in einer Extraschüssel hat ihr auch gut geschmeckt. Verschiedene Blattsalate, Tomaten, Gurken, Paprika mit einem wohl abgestimmten Joghurt-Dressing.
Zu den Speisen möchte ich noch erwähnen, dass man sich eine Beilage nach Wahl bestellen kann. Jede weitere würde mit zusätzlichen 3,50 € zu Buche schlagen.
Getrunken hatten wir natürlich auch etwas. Eine große gut gekühlte Flasche Apollinaris (0,75 l, 5,70 €), Montepulciano, perfekt temperiert und für den Preis von 4,50 € bei einem 0,2-l-Glas auch gut zu trinken.
Zum Abschluss noch je einen Espresso (2,10 €), der in Top-Italiener-Qualität unsere Erwartungen fast noch übertraf.
Insgesamt halte ich die Preisgestaltung für die Lage und die Leistung des Restaurants als wirklich in Ordnung.
Für das Essen vergebe ich locker 4,5 Sterne. Es gab nichts auszusetzen. Wir fanden das Gebotene gut bis sehr gut. Und auch optisch war alles aus unserer Sicht schön angerichtet. Deshalb auch hier die Aufrundung, in diesem Fall 5 Sterne.
Das Ambiente
Die Einrichtung erinnert eher an einen Bistro-Stil. Die Tische sind klein und stehen auch etwas eng beieinander. Warme Farben herrschen beim Anstrich der Wände vor. Im oberen Raum, in dem wir saßen, hängen jede Menge Bilder von vermutlich Opernsängern oder -sängerinnen an den Wänden. Meine Vermutung begründet sich darauf, dass ich nur Caruso kannte, mit den restlichen Größen konnte ich leider wenig anfangen. Auch die Beleuchtung ist dezent. Es kommt ein gewisses Flair auf, das uns gut gefiel. Nach dem Eingang steht ein Klavier, mit dem angeblich der Padrone öfters seine Sangeskünste zum Besten gibt. Während unseres Besuchs aber nicht. Schade, ich wäre auf alle Fälle neugierig gewesen. Bei schönem Wetter sind die beliebtesten Plätze natürlich auf dem kleinen Balkon. Ich denke mal, dort einen Platz zu bekommen ist fast wie ein 6er im Lotto.
Sauberkeit
Ich gehe mal davon aus, dass alles sauber war. Mir ist jedenfalls nichts Negatives aufgefallen. Und auch das Geschirr sowie die Gläser und Bestecke waren in einem 1a Zustand.
Fazit:
Große Zufriedenheit machte sich nach unserem Besuch breit, unsere Erwartungen, die ich an das Lokal nach dem Lesen einiger Kritiken auf RK gestellt hatte, wurden voll und ganz erfüllt. Wenn wir wieder mal nach Dresden kommen, werden wir auf alle Fälle dort noch einmal einkehren. Wenn nicht zum Abend, dann noch einmal auch nachmittags im Freien, da es dort auch leckere Kuchen und Torten gibt, die uns schon am Samstagnachmittag zusammen mit gutem Cappuccino und Campari verwöhnten.
Trilogie Teil 3
Allgemein
Am Ostersonntag (letzter Tag unseres österlichen Dresden-Aufenthaltes) machten wir bei traumhaftem Wetter einen Tagesausflug in die Sächsische Schweiz zur Bastei mit Zwischenaufenthalt und Besichtigung der Festung Königstein. Eine kompetente Reiseführerin hat uns wunderbar durch den Tag begleitet und uns diese Sehenswürdigkeiten perfekt nahe gebracht.
Da war es gut, dass wir uns am Abend nicht mehr auf die Suche nach einem Restaurant machen mussten, denn in weiser Voraussicht hatte ich am Samstag schon einen Tisch im Ristorante Classico Italiano im... mehr lesen
Ristorante Classico Italiano
Ristorante Classico Italiano€-€€€Restaurant, Pizzeria03514977038An der Frauenkirche 20, 01067 Dresden
4.0 stars -
"Besuchenswerter Italiener an der Frauenkirche!" Ehemalige UserTrilogie Teil 3
Allgemein
Am Ostersonntag (letzter Tag unseres österlichen Dresden-Aufenthaltes) machten wir bei traumhaftem Wetter einen Tagesausflug in die Sächsische Schweiz zur Bastei mit Zwischenaufenthalt und Besichtigung der Festung Königstein. Eine kompetente Reiseführerin hat uns wunderbar durch den Tag begleitet und uns diese Sehenswürdigkeiten perfekt nahe gebracht.
Da war es gut, dass wir uns am Abend nicht mehr auf die Suche nach einem Restaurant machen mussten, denn in weiser Voraussicht hatte ich am Samstag schon einen Tisch im Ristorante Classico Italiano im
Aus den Erfahrungen vom Karfreitag-Abend gelernt und sofort nach der Rückkunft aus dem Edelweiss ins Hotel einen Tisch für den Ostersamstag im hoteleigenen Restaurant VEN reserviert. Das war gerade noch rechtzeitig, um einen der letzten verfügbaren Tische zu ergattern.
Die Osterkarte hatte ich mir im Vorfeld unserer Reise schon mal auf der Website des Hotels innside by Mélia angeschaut und so wollten wir uns das 4-gängige Ostermenü zu Gemüte führen.
Vorab-Fazit:
Das Restaurant VEN ist von mir eindeutig zu empfehlen. Es bietet eine etwas andere Art von Küche. Man sollte meinen, dass es sich um gehobene Küche handelt, die insgesamt gute Qualität der Speisen und der Präsentation spricht dafür. Und spätestens bei den ambitionierten Getränkepreisen ist dies dem Gast auch klar.
Insgesamt ist das Hotel für Dresden-Besuche sehr zu empfehlen, besonders beim Frühstück am Morgen mangelt es an nichts. Ich glaube, dass ich bisher im Vergleich zu anderen Hotels in dieser Kategorie eines der besten Frühstücks-Buffets erlebt habe, was Auswahl, besonders auch bei den Brötchen- und Brotsorten betrifft.
Bedienung
Ostersamstag, pünktlich um 18.30 Uhr wie reserviert, traten wir durch den direkten Eingang aus dem Hotel ein. Obwohl ausgebucht, waren erst wenige Tische besetzt. Von Servicepersonal war auch nichts zu sehen. Nach gefühlten drei Minuten kam dann eine weibliche Servicekraft auf uns zu und fragte nach unserer Reservierung. Anschließend wies sie uns mit einem Handzeichen den Tisch im linken von drei Räumen zu, der eigentlich recht gut direkt am großen Fenster zur Rampischen Straße stand. Von dieser Straße aus kann man auch direkt in das Restaurant gehen, ohne dass das Hotel betreten werden muss.
Wir nahmen Platz und nach kurzer Zeit kam die gleiche Bedienung mit den Speisekarten in der Hand an unseren, wie ich fand, schön eingedeckten Tisch und übergab uns die Speisekarten. Eine Weinkarte wurde dazu gereicht.
Das weibliche Personal war einheitlich gekleidet mit weißer Bluse, einer dunkelbraunen Weste, dunkler Rock und darüber eine dunkelbraune Schürze bis zum Knöchel.
Leider hatte meine Gattin im Laufe des Tages leichte Bauchschmerzen bekommen und so mussten wir umdisponieren. Statt des eigentlich geplanten 4-Gänge-Menüs entschieden wir uns für je eine Vorspeise sowie ein Hauptgericht.
Eine ganze Flasche Wein wollten wir uns an diesem Abend aus angeführtem Grunde auch nicht zumuten und wählten deshalb für einen offenen Roten. Verwundert musste ich feststellen, dass alle offenen Weine nur mit 0,15 l angegeben war. Das war wieder mal eine neue Erkenntnis, mir bisher völlig unbekannt in einem Restaurant. Für diesen kleinen Merlot wurden stolze 8,- € aufgerufen. Die 0,7-l-Flasche Gerolsteiner stand mit 7,- € auf der Rechnung.
Und dieser Wein war offensichtlich zu schwer, denn als die Kellnerin das Tablett mit den zwei Gläsern sowie der Flasche Gerolsteiner von der Theke hob, um es an unseren Tisch zu bringen, machte es patsch und ein Weinglas fiel auf den Boden, zersplitterte und der gute Wein ergoss sich über den Boden. Nun war erstmal putzen angesagt und wir mussten noch etwas auf die Getränke warten.
Im Laufe des Abends waren keine Missgeschicke mehr zu erleben. Im Gegenteil: Wir wurden freundlich, professionell und aufmerksam bedient. Zu jedem Essen wurde eine Ansage gemacht, was denn nun serviert wird. Nach der Zufriedenheit und ob es geschmeckt hat wurde man auch öfters gefragt. Haben Sie noch einen Wunsch, passt alles usw. Man merkte, dass man von Fachpersonal bedient wurde. Wir fühlten uns sehr wohl.
Obwohl im Laufe der Zeit das Restaurant in allen drei Räumen voll belegt war, gab es beim Service nichts auszusetzen, wenn man von der etwas hölzernen Begrüßung mit Tischzuweisung beim Eintreten und dem Missgeschick mit dem Tablett absieht. Statt 5 Sterne deshalb nur 4 Sterne von mir.
Das Essen
Die Speisekarte waren 2 kartonierte, schneeweiße Blätter in eine Art Passpartout eingeschoben und mit Ledereinband umschlossen. 4 Vorspeisen, 1 Suppe, 7 Hauptgerichte, 4 Desserts. Alles las sich gut und weckte Vorfreude.
Meine gesundheitlich etwas angeschlagene Gattin nahm als Vorspeise die Bärlauch-Frischkäsesuppe mit Crostini (5,- €).
Die Suppe kam kreativ angerichtet und auch schön heiß in einer Suppenschale auf einem Teller daher, schmeckte ihr ausgezeichnet und weckte Lust auf den Hauptgang.
Ihr Hauptgang war Ragout vom Linumer Wiesenkalb mit Parmesanchips, Worchesterjus & Weißbrotknödel, dazu zitroniges Frühlingsgemüse (16,- €). Dieser wurde als Unsere Würzfleisch-Interpretation eines Klassikers bezeichnet. In der Tat sah es auf dem Teller angeordnet eher aus wie an einem Spieß aufgezogen. Die in Bayern bekannten Semmelknödel wurden hier Weißbrotknödel benannt und lagen zwischendrin. Das Gericht konnte mit seiner Präsentation punkten. Insgesamt hat es ihr geschmeckt, aber der letzte Pep fehlte ihr etwas, da der Name Würzfleisch nicht deutlich herauszuschmecken war.
Ich entschied mich bei meiner Vorspeise für Lachs in Kerbel-Wermutbeize mit Sauerrahm & grünem Spargel, Radieschen & Brotchips (8,- €).
Mir erging es ähnlich wie meiner lieben Frau. Auch hier kreativ angerichtet mit einem sensationell guten Geschmack. Das war mal was ganz Feines als Vorspeise.
Mein Hauptgericht war die Schulter vom Apfelschwein mit Haselnussjus, Kartoffel-Selleriepüree & Spitzkohl, grünes Apfelchutney (16,- €).
Hier kamen dann auch 2 schön große, dicke Scheiben Fleisch auf dem Teller aufgestellt, in der Mitte das Kartoffel-Selleriepüree mit dem Spitzkohl. Geschmacklich hervorragend. Das Fleisch aber noch ein bisschen fest und für Fettliebhaber ein Gedicht. Für meine Blutwerte aber deutlich zu viel Fett dran, so konnte ich leider nicht alles genießen, sondern musste mindestens ein Drittel des Fleisches schweren Herzens auf dem Teller lassen. Das grüne Apfelchutney hatte einen starken Limettengeschmack, das hätte ich auch nicht gebraucht.
Zum Auftakt des Essens wurde ein Gruß aus der Küche gereicht. Auf einem kleinen Tellerchen ein Bärlauch-Pannacotta mit Rhabarber und Dill. Sehr gut.
Nach angenehmer Wartezeit kam vor der Vorspeise noch ein zweiter Gruß aus der Küche. Auf das wurzelähnliche Gebilde, das in der Mitte des Tisches platziert war, stellte die Bedienung je ein Schälchen mit einer Kugel von Bärlauch-Frischkäse, in die Mitte ein Olivenöl und daneben noch 3 Gewürzsalze, dazu gab es in einem Glas, auf heißen Steinen angerichtet leckeres knuspriges Brot.
Insgesamt waren wir sehr zufrieden und über die Essenspreise kann man schon gar nicht meckern. Alles war optisch kreativ angerichtet, das Auge aß mit. Es war ein Genuss. Die Küche konnte ja nicht wissen, dass ich beim Fett vorsichtig sein muss. Für den etwas fehlenden Würzgeschmack beim Würzfleisch würde ich einen halben Punkt abziehen und trotzdem in Anbetracht auf das Gesamtbild 5 Sterne vergeben.
Das Ambiente
Das Restaurant besteht aus drei Räumen, die alle modern mit warmen Farben an den Wänden und tollem Mobiliar eingerichtet sind. Bequeme, leichte Stühle aus Metall mit gepolsterten Sitzen, die Tische schön eingedeckt. Die Räumlichkeiten wurden auch morgens als Frühstücksraum genutzt. Da wurde auch schön eingedeckt. Allerdings ohne Stofftischdecke und mit Papierservietten. 5 Sterne für das Ambiente.
Sauberkeit
Sauberkeit wird hier großgeschrieben. Alles top, besonders auch morgens beim Frühstück. Das Buffet wie gemalt.
Trilogie Teil 2
Allgemein
Aus den Erfahrungen vom Karfreitag-Abend gelernt und sofort nach der Rückkunft aus dem Edelweiss ins Hotel einen Tisch für den Ostersamstag im hoteleigenen Restaurant VEN reserviert. Das war gerade noch rechtzeitig, um einen der letzten verfügbaren Tische zu ergattern.
Die Osterkarte hatte ich mir im Vorfeld unserer Reise schon mal auf der Website des Hotels innside by Mélia angeschaut und so wollten wir uns das 4-gängige Ostermenü zu Gemüte führen.
Vorab-Fazit:
Das Restaurant VEN ist von mir eindeutig zu empfehlen. Es... mehr lesen
VEN Restaurant
VEN Restaurant€-€€€Restaurant, Bar, Cafe0351795151021Rampische Straße 9, 01067 Dresden
4.0 stars -
"Sehr gute Hotelgastronomie, die einen leicht gehobenen Anspruch erfüllt." Ehemalige User
Trilogie Teil 2
Allgemein
Aus den Erfahrungen vom Karfreitag-Abend gelernt und sofort nach der Rückkunft aus dem Edelweiss ins Hotel einen Tisch für den Ostersamstag im hoteleigenen Restaurant VEN reserviert. Das war gerade noch rechtzeitig, um einen der letzten verfügbaren Tische zu ergattern.
Die Osterkarte hatte ich mir im Vorfeld unserer Reise schon mal auf der Website des Hotels innside by Mélia angeschaut und so wollten wir uns das 4-gängige Ostermenü zu Gemüte führen.
Vorab-Fazit:
Das Restaurant VEN ist von mir eindeutig zu empfehlen. Es
Intro
Solange zurückliegende Kritiken aus meiner RK-Zeit stelle ich normalerweise nicht auf GastroGuide ein. In diesem Falle mache ich aber mal eine Ausnahme, da ich bestimmt die nächsten Jahre nicht mehr hierher komme und den geneigten Leser mit meiner hiermit beginnenden Trilogie zu den von mir besuchten Restaurants informieren möchte.
Allgemein
Obwohl die Wende schon so lange her ist, waren meine Frau und ich noch nicht einmal in den neuen Bundesländern zu Gast. Das sollte sich ändern. Deshalb haben wir über die Osterfeiertage eine Busreise nach Dresden bei einem im Nachbarort ansässigen Unternehmen, das nach eigener Aussage die größte Bistrobusflotte in Deutschland unterhält und mit dem wir schon so manches Städtchen in Europa besucht haben.
Am Karfreitag trafen wir dann nach einem 2-stündigen Zwischenaufenthalt in Erfurt an unserem gebuchten Hotel in Dresden ein. Nur einen Steinwurf entfernt von der Frauenkirche in der Salzgasse. Direkt nach dem Einchecken und der Übernahme unseres Zimmers machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf die Socken, um schon mal vor der für Samstagmorgen angesagten Stadtführung die nähere Umgebung zu erkunden.
Gegen 18 Uhr hatten wir dann genügend erste Eindrücke gesammelt und der Hungerstellte sich ein. Rund um die Frauenkirche wimmelt es nur so von Restaurants und trotz der gerade mal höchstens 8 Grad Temperatur waren die meisten Plätze im Freien belegt. Wir wollten aber drinnen und im Warmen sitzen sowie essen und trinken. Im Vorfeld hatte ich schon auf Restaurant-Kritik meine Favoriten ausgesucht.
Doch leider, aber auch eigentlich logisch für diese Feiertage, tat es den meisten leid, aber es war kein Platz mehr frei. Wir könnten es nach 20 Uhr noch mal versuchen.
Ein letzter Versuch, um diese Zeit schon was zwischen die Zähne zu bringen, führte uns ins vorher nicht ins Auge gefasste Alpenrestaurant Edelweiss.
Bedienung
Durch die mittlere von drei Türen betraten wir die gastliche Stätte und trafen direkt auf eine weibliche Bedienung im Dirndl, die uns freundlich begrüßte und uns auf Nachfrage bekundete, dass sie erst mal die Kollegen fragen müsste. Gesagt getan. Und tatsächlich, gleich neben dem linken Eingang fand sich in einer geschützten Nische ein Plätzchen für uns zwei. Ein kleiner Tisch, der selbst für zwei Personen schon etwas wenig Platz ließ. Aber was soll's, Hunger, Durst und die Erkenntnis nicht erst am späten Abend einen neuen Versuch zu starten, überzeugte uns, dass wir blieben.
Nachdem wir dann unsere Jacken auf das Bänkchen neben uns platziert hatten, kam dann die gleiche Bedienung zu uns und übergab uns die gebundene Speisekarte. Nachdem wir diese ausgiebig studiert hatten und wieder geschlossen auf den Tisch legten, war sie sofort zur Stelle und nahm gleichzeitig die Getränkewünsche, wie auch das Essen auf und entfernte sich mit einem Dankeschön.
Ich beobachtete derweil die Szenerie. Ein Kommen und Gehen, die Tische kaum frei geworden wieder belegt und in der Zwischenzeit noch jede Menge Gäste wieder weggeschickt, weil im Augenblick nichts mehr zu machen war.
Die Bedienungen müssen ordentlich rennen für ihr Geld, der Rubel, pardon der Euro muss rollen. Auch im Freien vor dem Lokal wollen die noch zahlreichen Gäste bedient werden. Da bleibt es wohl unweigerlich nicht aus, dass der ein oder andere Fauxpass passiert.
Nachdem wir schon eine geraume Zeit auf die Getränke gewartet hatten, stand auf einmal ein Kellner in einer Krachledernen vor uns und servierte das Essen. Auf meinen süffisanten Einwand, das finde ich aber mal gut, dass das Essen vor den Getränken serviert wird, reagierte er prompt, entschuldigte sich und sagte, dass er sich drum kümmert. Keine 30 Sekunden später standen dann unsere Getränke am richtigen Platz.
Während des Essens wurden wir immer mal wieder im Vorbeigehen von wechselnden Bedienungen gefragt, ob alles recht ist. Getränkenachschub wurde durch Zuwinken unsererseits in die Wege geleitet und ging dann recht schnell. Auch dem Wunsch nach der Rechnung wurde nach meiner typischen Handbewegung prompt stattgegeben. Man ist ja froh um jeden Platz der frei wird.
Trotz des knochenharten Jobs, den die Servicekräfte dort erledigen müssen, kann ich leider nur ein Okay und damit 3 Sterne für den Service vergeben.
Das Essen
Nun zum Essen. Da Karfreitag war, sollte es Fisch sein und so entschied ich mich für das gedünstete Filet vom Waller auf buntem Gemüsebett, dazu Weißweinsauce und gebutterte Kräuter-Erdäpfel (12,40 €).
Die etwas dickeren grätenfreien Filets waren einwandfrei gedünstet und lagen über dem Gemüsebett, das aus Schnitzen von Karotten, Zucchini sowie vermutlich Rettich bestand. Die Weißweinsauce leicht über den Fisch und den Teller verteilt. Alles schmeckte ganz gut, auch die Portion war mengenmäßig okay. Nur bei den Kartoffeln merkte ich sogleich, warum die Kräuter-Erdäpfel hießen. Sie hatten die Konsistenz eines Apfels, nämlich einen gewissen Härtegrad, der wohl eher an Rohkost als an Kartoffeln denken ließ. Wahrscheinlich dem Zeit-ist-Geld-Faktor geschuldet.
Mein Schätzchen griff zu der Pasta mit gegrillten Lachsstreifen in Limetten-Kräuterrahm mit Kirschtomaten und gehobeltem Parmesan (12,90 €).
Die Pasta waren wohl Tagliatelle, die etwas zu lange im Wasser gelegen hatten. Trotzdem noch gut essbar, wie sie bemerkte. Den Limetten-Kräuterrahm fand sie zusammen mit den Kirschtomaten und dem Parmesan gut. Der Lachs schmeckte ihr auch, war innen nicht trocken, aber von gegrillt war wenig zu sehen. Die Portion war etwas mächtig und wurde von ihr nicht ganz geschafft. Na ja, den Lachs habe ich dann fertig gegessen.
Die Getränke dazu waren Erdinger alkoholfreies Weizen (0,5 l, 3,80 €). Radeberger Pils (0,5 l, 3,80 €, 0,3 l, 2,50 €). Sie waren gut gekühlt und auch gut eingeschenkt.
Zum Abschluss noch je einen Espresso, der überraschend heiß und gut war und mit 2,50 € zu Buche schlug. Für diese exponierte Lage vertretbare Preise, wie ich finde.
Okay, das heißt 3 Sterne.
Das Ambiente
Viel massives Holz an Decken und Wänden, sowohl Tische, Stühle und Bänke ebenfalls aus massivem Holz, das Personal stilecht in Dirndl und Lederhose gekleidet. Alles ein bisschen eng gestellt. Am 4er-Tisch, den man eigentlich für 2 Personen schon bräuchte, werden grundsätzlich noch 2 Personen dazugesetzt, das ist nicht jedermanns Sache. Mir hätte es wohl nichts ausgemacht.
Eher schon der ungewohnte Geruch nach dem Eintreten ins Lokal. Ich hatte das Gefühl, es säße jemand am Nachbartisch und hätte seine Schuhe ausgezogen, bis ich sah, dass es wohl den vielen Käse-Fondues auf den Tischen geschuldet war.
Sauberkeit
Trotz des Andrangs ist mir auf Anhieb nichts aufgefallen, was bei diesem Thema zu bemängeln wäre.
Mein Fazit:
Für den Hunger zu stillen als Tourist, dem das ständige Gewusel nichts ausmacht, ganz in Ordnung. Die Einheimischen kommen wohl eher wegen der Hauptattraktion, dem Käse-Fondue und der in der Gegend ungewöhnlichen alpenländischen Atmosphäre in dieses Restaurant.
Intro
Solange zurückliegende Kritiken aus meiner RK-Zeit stelle ich normalerweise nicht auf GastroGuide ein. In diesem Falle mache ich aber mal eine Ausnahme, da ich bestimmt die nächsten Jahre nicht mehr hierher komme und den geneigten Leser mit meiner hiermit beginnenden Trilogie zu den von mir besuchten Restaurants informieren möchte.
Allgemein
Obwohl die Wende schon so lange her ist, waren meine Frau und ich noch nicht einmal in den neuen Bundesländern zu Gast. Das sollte sich ändern. Deshalb haben wir über die Osterfeiertage... mehr lesen
Edelweiss Alpenrestaurant
Edelweiss Alpenrestaurant€-€€€Restaurant03514989836An der Frauenkirche 7, 01067 Dresden
3.0 stars -
"Alpenländisches Flair direkt an der Frauenkirche!" Ehemalige UserIntro
Solange zurückliegende Kritiken aus meiner RK-Zeit stelle ich normalerweise nicht auf GastroGuide ein. In diesem Falle mache ich aber mal eine Ausnahme, da ich bestimmt die nächsten Jahre nicht mehr hierher komme und den geneigten Leser mit meiner hiermit beginnenden Trilogie zu den von mir besuchten Restaurants informieren möchte.
Allgemein
Obwohl die Wende schon so lange her ist, waren meine Frau und ich noch nicht einmal in den neuen Bundesländern zu Gast. Das sollte sich ändern. Deshalb haben wir über die Osterfeiertage
Bei unserem gestrigen IKEA Besuch haben wir nach langer Zeit mal wieder gefrühstückt - die Auswahl ist gigantisch vom günstigen Lachsfrühstück fßr nicht einma 2 Euro, über ein Kuderfrühstück (1 Euro), Schokoladenpfannkuchen (1 Euro), bis hin zu Chicken Nuggets und Nürnberger Würstchen (je 4 Stück für 1 Euro) blieb kein Wunsch offen, selbst frisch gepressten Orangensaft gab es für 1,50 Euro. Ich entschied mich für das Croissantfrühstück (99 Cent) sowie als Extra Rührei (Schale zum Selbsrfüllen für 1,90 Euro), eine Semmel (40 Cent) und Putenaufschnitt (50 Cent) - das Heißgetränk war bereits im Croissantrühstück inbegriffen und kann als Free Refill gezapft werden. Schade fand ich, dass einige Dinge an der SB Theke keinen Preisschild hatten und auch die Angestellten diesen nicht kannten. Das Corissantfrühstück war sehr lecker und für den Preis unschlagbar günstig, zur Auswahl stehen dabei Kerrygoldbutter und eine Margarie sowie Nutella oder Marmelade. Das Rührei war sehr mächtig und vom Putenaufschnitt war ich sehr überrascht. Der Tee der Marke Lipton war lecker, Pluspunkt: Es gab sogar Zitrone. Natürlich darf man bei IKEA kein 5 Sterne Frühstück erwarten, aber um sich vor dem großen Einkauf zu stärken reicht es alle Male (ich brauchte auch keinen Hot Dog mehr danach...)
Bei unserem gestrigen IKEA Besuch haben wir nach langer Zeit mal wieder gefrühstückt - die Auswahl ist gigantisch vom günstigen Lachsfrühstück fßr nicht einma 2 Euro, über ein Kuderfrühstück (1 Euro), Schokoladenpfannkuchen (1 Euro), bis hin zu Chicken Nuggets und Nürnberger Würstchen (je 4 Stück für 1 Euro) blieb kein Wunsch offen, selbst frisch gepressten Orangensaft gab es für 1,50 Euro. Ich entschied mich für das Croissantfrühstück (99 Cent) sowie als Extra Rührei (Schale zum Selbsrfüllen für 1,90 Euro), eine... mehr lesen
Ikea Restaurant
Ikea Restaurant€-€€€Restaurant0180/5353435Brunnthaler Straße 1, 82024 Taufkirchen
4.0 stars -
"Frühstück auf Schwedisch" Ehemalige UserBei unserem gestrigen IKEA Besuch haben wir nach langer Zeit mal wieder gefrühstückt - die Auswahl ist gigantisch vom günstigen Lachsfrühstück fßr nicht einma 2 Euro, über ein Kuderfrühstück (1 Euro), Schokoladenpfannkuchen (1 Euro), bis hin zu Chicken Nuggets und Nürnberger Würstchen (je 4 Stück für 1 Euro) blieb kein Wunsch offen, selbst frisch gepressten Orangensaft gab es für 1,50 Euro. Ich entschied mich für das Croissantfrühstück (99 Cent) sowie als Extra Rührei (Schale zum Selbsrfüllen für 1,90 Euro), eine
Farbtechnisch gesehen bewegt man sich im Prego im Rotlichtmilieu :-)
Schaut Euch mal das Foto an. So rot sind sie alle geworden. Denn in dem Laden ist wirklich alles so rot, dass alle anderen Farben untergehen :-)
Das Prego liegt mitten in der Shopping-Meile Spitalerstraße / Mönckebergstraße, entsprechenden Zulauf hat das Lokal. Wir hatten Glück, mitten in der Hauptgeschäftszeit dennoch sofort einen freien Tisch zu ergattern.
Eigentlich hat das Prego alle Voraussetzungen für eine Vier-Sterne-Bewertung: Eine wirklich stylische Einrichtung, flottes, nettes Personal, die hübschen Mädels in Service mit ihren hautengen schwarzen Leggins erfreulichst anzusehen.
Das Essen war annähernd ok, wenngleich die Spaghetti etwas sehr bissfest, und Miss Mini´s Pizza augenscheinlich ziemlich durchsuppt war. Was soll´s, geschmeckt hat sie ihr. Beim Stammitaliener um die Ecke hätte ich rumgemäkelt, für einen Massenabfertigungs-Italiener noch akzeptabel.
Die Preise aufgrund der Lage zum Teil ein, zwei Euro höher, aber das bewegt sich noch in schmerzfreiem Rahmen.
Also, für die Stärkungspause im Shoppingrausch geht der Laden in Ordnung, für ein lauschiges Dinner zu zweit eher nicht zu empfehlen.
Insgesamt drei Sterne, weil trotz der netten Aussichten irgendwie der Wohlfühlfaktor fehlt und die Gerichte nur durchnittlich sind.
Farbtechnisch gesehen bewegt man sich im Prego im Rotlichtmilieu :-)
Schaut Euch mal das Foto an. So rot sind sie alle geworden. Denn in dem Laden ist wirklich alles so rot, dass alle anderen Farben untergehen :-)
Das Prego liegt mitten in der Shopping-Meile Spitalerstraße / Mönckebergstraße, entsprechenden Zulauf hat das Lokal. Wir hatten Glück, mitten in der Hauptgeschäftszeit dennoch sofort einen freien Tisch zu ergattern.
Eigentlich hat das Prego alle Voraussetzungen für eine Vier-Sterne-Bewertung: Eine wirklich stylische Einrichtung, flottes,... mehr lesen
3.0 stars -
"Italiener für schnell mal zwischendurch" Ehemalige UserFarbtechnisch gesehen bewegt man sich im Prego im Rotlichtmilieu :-)
Schaut Euch mal das Foto an. So rot sind sie alle geworden. Denn in dem Laden ist wirklich alles so rot, dass alle anderen Farben untergehen :-)
Das Prego liegt mitten in der Shopping-Meile Spitalerstraße / Mönckebergstraße, entsprechenden Zulauf hat das Lokal. Wir hatten Glück, mitten in der Hauptgeschäftszeit dennoch sofort einen freien Tisch zu ergattern.
Eigentlich hat das Prego alle Voraussetzungen für eine Vier-Sterne-Bewertung: Eine wirklich stylische Einrichtung, flottes,
Kleines, mediterranes, von zwei spanischen Schwestern geführtes Restaurant in Wuppertal-Elberfeld. Wir haben hier nach vorzeitiger Reservierung an einem Samstagabend mit Freunden gegessen. Die Parkplatzsuche wie immer problematisch, ein Stückchen weiter in einer Seitenstraße hat man meistens Glück.
Die kleine überschaubare Speisekarte mit überwiegend saisonalen Gerichten wird regelmäßig aktualisiert, leider ist diese nicht auf der Website einsehbar. Wir hatten zusammen 2 Vorspeisenplatten (9,- €) mit Serrano, Manchego, Oliven und phantastisch mariniertem Gemüse (Paprika, Zuccini, Aubergine) und Möhren mit frisch aromatischem Estragon, die ich auch wenig später zu Hause zubereitet habe. Wie schön doch, wenn Essengehen inspiriert.
Vorweg gab es vom Haus frisches Brot mit Frischkäsecreme. Als Hauptspeise hatten wir bis auf den Jüngsten in der Runde alle vegetarische Hauptspeisen (9,-/10,50 €), Pasta, Gemüserisotto sowie ein frisch würziges Waldpilzragout mit lockerem Kartoffelpüree. Ich durfte probieren, das hätte ich gerne gehabt. Kindergerichte gibt es nicht auf der Karte, aber die Chefin bot Junior ganz selbstverständlich an, ihm in der Küche etwas stricken zu lassen, letztendlich wurde es ein Kalbsragout mit Rosmarinkartoffeln. Klagen gab es keine.
Der Nachtisch konnte ebenfalls punkten, ein lauwarmes Schokotörtchen mit flüssigem Kern und Waldfruchtsorbet ohne Eiskristalle (6,- €), keine Valrhona-Schokolade aber dennoch handwerklich gut gemacht, das Sorbet schön fruchtig. Lavendel-Panna-Cotta mit Sharonfruchtragout (4,50 €) ebenfalls empfehlenswert. Die Espressi wie sie sein sollen, heiß und mit reichlich Crema.
Gute Weinauswahl auch an offenen Weinen, ich fand auf der Karte meinen Lieblingsriesling von Nick Köwerich 0,2 l zu 5,- €, 0,1 l zu 3,- € ist auch möglich. Die anderen Getränkepreise habe ich nicht mehr parat, da wir keine Rechnung erhalten haben. Ob das hier generell so ist oder daran liegt, dass wir getrennt gezahlt haben, kann ich nicht sagen.
Das junge Servicepersonal freundlich und bemüht aber noch etwas unbeholfen, die Dame des Hauses ist aber stets zur Stelle und regelt alles. So viel ich weiß, werkelt die andere Schwester in der Küche und das macht sie wirklich gut.
Schlichtes Ambiente mit viel dunklem Holz und hellen Wänden, dezente Deko, ein paar einzelne orangefarbene Gerbera auf den Fensterbänken, vor dem Thekenbereich ein paar Hochtische mit Hockern. Ich hoffe, bei unserem nächsten Besuch ein paar Fotos machen zu können. Das Restaurant ist am Wochenende immer sehr gut besucht, eine Reservierung ist zu empfehlen. Geräuschpegel trotz einiger größerer Gesellschaften durchaus annehmbar.
Sauberkeit: Im Gastraum und WC alles okay.
Empfehlenswerte Frischeküche zu einem angemessenen PLV. Ein gelungener Abend, der mir 4* in allen Kategorien wert ist.
Kleines, mediterranes, von zwei spanischen Schwestern geführtes Restaurant in Wuppertal-Elberfeld. Wir haben hier nach vorzeitiger Reservierung an einem Samstagabend mit Freunden gegessen. Die Parkplatzsuche wie immer problematisch, ein Stückchen weiter in einer Seitenstraße hat man meistens Glück.
Die kleine überschaubare Speisekarte mit überwiegend saisonalen Gerichten wird regelmäßig aktualisiert, leider ist diese nicht auf der Website einsehbar. Wir hatten zusammen 2 Vorspeisenplatten (9,- €) mit Serrano, Manchego, Oliven und phantastisch mariniertem Gemüse (Paprika, Zuccini, Aubergine) und Möhren mit frisch aromatischem Estragon, die... mehr lesen
4.0 stars -
"Marines - Frischeküche und Wein zu einem guten PLV" Ehemalige UserKleines, mediterranes, von zwei spanischen Schwestern geführtes Restaurant in Wuppertal-Elberfeld. Wir haben hier nach vorzeitiger Reservierung an einem Samstagabend mit Freunden gegessen. Die Parkplatzsuche wie immer problematisch, ein Stückchen weiter in einer Seitenstraße hat man meistens Glück.
Die kleine überschaubare Speisekarte mit überwiegend saisonalen Gerichten wird regelmäßig aktualisiert, leider ist diese nicht auf der Website einsehbar. Wir hatten zusammen 2 Vorspeisenplatten (9,- €) mit Serrano, Manchego, Oliven und phantastisch mariniertem Gemüse (Paprika, Zuccini, Aubergine) und Möhren mit frisch aromatischem Estragon, die
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Das La Dolce Vita hatten wir schon länger auf dem Schirm. Oft, wenn wir daran vorbei gingen, hat meine Frau zu mir gesagt, dass ihr die Lage gefällt, da sitzt man schön und da könnten wir mal einkehren.
Gestern war es dann endlich soweit. Wir hatten am Nachmittag einen Termin in Aschaffenburg und wollten vorher noch eine Kleinigkeit essen. Da das Restaurant auf unserem Weg vom Parkhaus zum Termin lag, bot es sich direkt an, dort mal einzukehren.
Im Vorfeld habe ich schon mal die Website inspiziert. Leider ist die seit 2009 nicht mehr aktualisiert worden. Aber die Öffnungszeiten stimmen heute noch. Selbst das von Montag bis Freitag von 12 bis 15 Uhr angebotene Mittagsbuffet (verschiedene Nudelgerichte und 1 Fleischgericht zu 6,90 €) wird immer noch angeboten.
Die Lage ist in der Frohsinnstraße direkt am Knotenpunkt mit der Heinsestraße und der Bodelschwingstraße. Gegenüber liegt das neu eröffnete Locanda. Die Straßen würde ich verkehrsberuhigt nennen. Parken kann man, wenn man Glück hat, auf ein paar Stellplätzen in der näheren Umgebung mit Parkschein-Automaten-Ticket. Besser und ruhiger ist es aber, wenn man sein Vehikel in einem der etlichen in näherer Umgebung liegenden Parkhäuser abstellt.
An einem schönen warmen Tag wie gestern setzt man sich am besten draußen hin. Sechs 2er-Tische direkt vor dem Café-Restaurant, dann der Gehsteig und auf der Straße, abgeschirmt mit großen Pflanzkübeln nochmal acht 4er-Tische über die Länge der Location verteilt, laden ein zum Sehen und Gesehen werden, natürlich auch zum Verkonsumieren.
Unter den großen Sonnenschirmen kann man auch einen etwaigen Regenschauer locker aushalten. Die Autos fahren nur im Schritttempo an einem vorbei und stören deshalb überhaupt nicht.
Bedienung
Wir nahmen kurz nach 14 Uhr selbstständig einen freien 4er-Tisch in Beschlag. Nachdem die junge blonde, schlanke Bedienung, als solche erkennbar an ihrem Bistroschurz über einer engen Jeans mit weißem Top, mit dem Abkassieren eines anderen Tisches fertig war, kam sie direkt zu uns an den Tisch, begrüßte uns freundlich und gab uns schon mal die Speisekarten in die Hand.
Bei der Gelegenheit bestellten wir schon mal gleich ein Mineralwasser (San Pellegrino 0,25 l, 2,30 €) sowie eine Cola light (0,2 l, 2,10 €).
Nach kurzer Zeit wurden die schön kalten Getränke serviert. Das Mineralwasserfläschchen wurde am Tisch geöffnet und von der Bedienung zur Hälfte ins mitgebrachte Glas eingeschenkt. Die Cola light war schon komplett in einem 0,2-l-Coca-Cola-Glas geliefert worden.
Beim Essen-Servieren wurde von ihr sofort nachgefragt, ob sie noch etwas Parmesan oder auch die Pfeffermühle bringen sollte. Wir entschieden uns für die Pfeffermühle und hurtig kam sie mit Riesending in der Hand und mahlte uns den entscheidenden Pfiff auf unser Essen.
Sie war immer aufmerksam und sichtlich bemüht um unser und der weiteren Gäste Wohlergehen. Dass gefragt wurde, ob es schmeckt, oder auch ob wir weitere Wünsche hätten, war für sie eine Selbstverständlichkeit. Und eine kleine Anmerkung von mir zu der Fleischqualität bei meinem Gericht, versprach sie, sofort an die Küche weiterzugeben. Allerdings kam dann auch kein Feedback mehr.
4 Sterne von mir sind ihr trotzdem gewiss.
Das Essen
Die Speisekarte enthält Standardgerichte, Wochengerichte mit Schwerpunkt Pasta, aber auch Steaks, Fisch etc. Das oben angeführte Buffet haben wir mal außen vor gelassen und à la carte bestellt.
Meine Gattin entschied sich für die Tagliatelle Spinaci für 7,80 € von der Wochenkarte.
In einem Pasta-Teller waren die Nudeln optisch schön angerichtet. Die Tagliatelle noch al dente, mit Spinat, Mozzarella, Tomaten und einer leichten Sahnesauce ein, wie sie sagte, sehr schmackhaftes Gericht. Und der Einsatz der Pfeffermühle gab dazu noch den richtigen Pfiff. Ausreichend sättigend und auch erfreulich heiß genug war das ganze Ensemble auch noch. Deshalb auch 4 Sterne von ihr.
Die von mir bestellten Gnocchi Dolce Vita (11,80 €) ließen mich irgendwie im Zwiespalt verharren. Über die Gnocchi gab es nichts zu meckern. Gut im Biss, nicht zu weich und auch nicht zu fest, also genau richtig. Die Tomaten-Chili-Sauce mit den roten Pfefferkörnern und den dunkel angeschwitzten Zwiebeln wie auch den Parmesanspänen waren zusammen mit dem drüber gemahlenen Pfeffer aus der Mühle ein pikanter Genuss.
Einzig die Rinderspitzen konnten da nicht so richtig mithalten. Ich hielt die kleinen Fleischstücke eher für Rindergulasch. Sie kamen teilweise zu fest und teilweise auch zu dunkel und leicht angebrannt daher. Auf alle Fälle waren sie durchgebraten. Ich hätte mir eher etwas größere Stücke und zumindest leicht rosa erwartet. Geschmacklich war das Ganze auf jeden Fall gut, aber wegen der Fleischstücke bin ich geneigt nur ein Okay, sprich 3 Sterne, zu vergeben.
Der abschließende Espresso für 1,90 € war dafür einer der besten, den wir in letzter Zeit vorgesetzt bekamen. Dicke weiße Espressotasse, genau die richtige Menge drin mit tollem Aroma, super heiß und klasse Geschmack, dazu auch noch ein Gläschen Wasser.
Und der hat mich dann auch letztendlich bewogen, für das Essen doch von 3,5 auf 4 Sterne aufzurunden.
Das Ambiente
Über das Ambiente drinnen kann ich eigentlich gar nichts sagen, da ich das Restaurant nicht betreten habe.
Draußen allerdings hat es uns gut gefallen. Die Tische groß genug für 4 Personen, mit Metallfuß und Holzplatte, darüber eine rotweiß karierte Stofftischdecke. Bequeme Stühle aus Kunststoff in Rattan-Optik, die auch mit Armlehnen versehen sind, auf der Sitzfläche ein kleines Kissen. Da lässt es sich aushalten, zumal auch genügend Sonnenschirme Schatten spenden und auch einen Regenguss abhalten können.
Auf den Tischen spartanisch ein Aschenbecher und ein Zuckerstreuer für die Kaffeetrinker. Das Besteck wird zusammen mit den Papierservietten auf einem Teller nach dem Bestellen auf den Tisch gestellt.
Okay halt, mehr aber nicht. Das wahre Ambiente ist hier die Lage und die Umgebung.
Sauberkeit
Nichts, was einem unangenehm auffallen könnte. Auch der auf dem Tisch schon stehende Aschenbecher war sauber. Daraus schließe ich mal, dass er nach Gebrauch immer gleich geleert und gesäubert wird. Also auch okay.
Fazit:
Angenehmer Aufenthalt, man kann essen oder auch nur Kaffee trinken, Torten und Kuchen gibt es auch. Uns hat es gefallen. Wiederbesuchsfaktor ist auf alle Fälle gegeben.