Unsere Geschäftsfreunde wollten unbedingt Haxe und Bier... also ins Schiffchen, warum in diesen Brauerei-Ausschank und nicht in einem der anderen in der Altstadt? Nun, der Vorteil im Schiffchen ist, dass es etwas geräumiger, nicht zu überfüllt ist und sich für ein ruhigeres Geschäftsessen besser eignet.
Ansonsten na klar, die typische Brauhaus-Atmosphäre, Holztische und der blau-gekleidete Köbes (Kellner). Und einer meiner Gäste konnte es sich nicht verkneifen, in Düsseldorf ein Kölsch zu bestellen. Da war unser Kober richtig gut und sagte "Kein Problem, haben wir sogar, als Reinigungsmittel für unsere Altbier-Fässer!" Das heißt also, die Bedienung war gut und rustikal!
Altbier bis zum Abwinken, es kommt immer automatisch ein neues Bier auf den Tisch und gute rustikale Küche, vom Tatar oder eine Suppe über die Haxe oder das Eisbein bis hin zum Steak oder der Kalbsleber. Es gibt auch ein oder zwei Fischgerichte.
Mein Karotten-Ingwer-Süppchen war sehr cremig und durch den Ingwer sehr interessant "abgeschmeckt". Die von mir bestellte Kalbsleber mit Süßkarotten und Kartoffelpüree war sehr groß portioniert. Tolle zarte Leber!
Unsere Geschäftsfreunde wollten unbedingt Haxe und Bier... also ins Schiffchen, warum in diesen Brauerei-Ausschank und nicht in einem der anderen in der Altstadt? Nun, der Vorteil im Schiffchen ist, dass es etwas geräumiger, nicht zu überfüllt ist und sich für ein ruhigeres Geschäftsessen besser eignet.
Ansonsten na klar, die typische Brauhaus-Atmosphäre, Holztische und der blau-gekleidete Köbes (Kellner). Und einer meiner Gäste konnte es sich nicht verkneifen, in Düsseldorf ein Kölsch zu bestellen. Da war unser Kober richtig gut und sagte "Kein... mehr lesen
3.0 stars -
"Brauhaus am Rand der Altstadt" Ehemalige UserUnsere Geschäftsfreunde wollten unbedingt Haxe und Bier... also ins Schiffchen, warum in diesen Brauerei-Ausschank und nicht in einem der anderen in der Altstadt? Nun, der Vorteil im Schiffchen ist, dass es etwas geräumiger, nicht zu überfüllt ist und sich für ein ruhigeres Geschäftsessen besser eignet.
Ansonsten na klar, die typische Brauhaus-Atmosphäre, Holztische und der blau-gekleidete Köbes (Kellner). Und einer meiner Gäste konnte es sich nicht verkneifen, in Düsseldorf ein Kölsch zu bestellen. Da war unser Kober richtig gut und sagte "Kein
Mir gefällt die Location, zwischen Medienhafen und der Altstadt gelegen. Perfekt um sich nach dem Essen noch in die ein oder andere Bar zu begeben. Das Restaurant ist etwas versteckt im Stadttor (toll moderne Architektur!)
Das Limoncello gehört zur Rossini-Gruppe. Das Haupthaus Rossini ist sehr edel.
Die Einrichtung ist relativ einfach und nüchtern. Eine Person aus unserer Gruppe meinte Kantinencharakter, was ich als zu negativ sehen würde. Helles Mobiliar, lange Tische.
Die Bedienung ist sehr aufmerksam unaufdringlich und freundlich. Nur eines bitte, Düsseldorf ist international, warum gibt es hier keine englische Speisekarte????
Es gibt Tagesempfehlungen. Ich wählte aber das Rinderfilet mit Pfeffersoße und Beilagen, die typischen Kartoffeln und saisonales Gemüse. Perfekt - Medium - gebratenes Fleisch und eine tolle, etwas scharfe, Pfeffersoße. Die Weinauswahl ist ausreichend und es gibt gute preislich faire Weine!
Achso, Parken ist hier kein Problem. Im unteren Bereich des Stadttores gibt es einen Parkplatz mit einer Schranke. Die Münze für die Ausfahrt gibt es gratis!
Mir gefällt die Location, zwischen Medienhafen und der Altstadt gelegen. Perfekt um sich nach dem Essen noch in die ein oder andere Bar zu begeben. Das Restaurant ist etwas versteckt im Stadttor (toll moderne Architektur!)
Das Limoncello gehört zur Rossini-Gruppe. Das Haupthaus Rossini ist sehr edel.
Die Einrichtung ist relativ einfach und nüchtern. Eine Person aus unserer Gruppe meinte Kantinencharakter, was ich als zu negativ sehen würde. Helles Mobiliar, lange Tische.
Die Bedienung ist sehr aufmerksam unaufdringlich und freundlich. Nur eines bitte, Düsseldorf... mehr lesen
4.0 stars -
"Etwas versteckt im Stadttor gelegen!" Ehemalige UserMir gefällt die Location, zwischen Medienhafen und der Altstadt gelegen. Perfekt um sich nach dem Essen noch in die ein oder andere Bar zu begeben. Das Restaurant ist etwas versteckt im Stadttor (toll moderne Architektur!)
Das Limoncello gehört zur Rossini-Gruppe. Das Haupthaus Rossini ist sehr edel.
Die Einrichtung ist relativ einfach und nüchtern. Eine Person aus unserer Gruppe meinte Kantinencharakter, was ich als zu negativ sehen würde. Helles Mobiliar, lange Tische.
Die Bedienung ist sehr aufmerksam unaufdringlich und freundlich. Nur eines bitte, Düsseldorf
Genau vor vier Jahren waren wir mal hier und es hat sich eigentlich nichts geändert!
Es war wir "damals" gerappelt voll und daher sicherheitshalber reservieren!!!
Erreichbar per ÖPNV, vom Warschauerplatz ca. 5 - 10 Minuten zu Fuß.
Bedienung
Der Laden war voll, richtig voll und so war die Bedienung zwar nicht hektisch, aber an diesem Abend am Rande der Belastbarkeit. Aus meiner Sicht sogar seitens der Gäste unverschämt, wenn ein Acht-Personen-Damen-Tisch dann bei Bezahlen sagt.... "Jeder zahlt einzeln" und dann noch dabie grinst! So dauerte es diesmal etwas mit der Bestellaufnahme und dem Abräumen, aber wie gesagt, keine Hektik und immer freundlich.
Das Essen
Das, was ich mal vor vier Jahren bei Restaurant-Kritik geschrieben habe ist noch voll und ganz gültig:
Erlebnis! Genießt das Essen und das Fondue.
Eine sehr große Auswahl an Fondues (Fleisch, Fisch, Käse, Schokoladen-Fondues). Es gibt auch Menues, z. B. das Feuer und Flamme-Menue, beginnend mit Datteln und Pflaumen im Speckmantel, gefolgt von 300 gr. arg. Rind, Pute und Schweinefilet. Drei verschiedene Soßen und Mandelbällchen sowie ein Salat gehören dazu. Der Nachtisch was ein Expressogelee mit Kokosmousse - lecker. Alles zusammen EUR 29,90.
Diesmal nahm ich aber "nur" die 300 gr. Hüftsteak (23,90 EUR) und meine Frau das karibische Fondue (EUR 18,90) mit Pute und Schwienefleisch, dazu Bananen, Kokosraspeln und Curry sowie Tomaten-Melonen-Sauce.
Das Fleisch ist in so einem Lokal gut in der Qualität und der Gast entscheidet, ob es englisch, medium oder durch ist....wenn man will ;-)
Noch was: leckere Soßen, Bananen-Curry, Balsamico-Essenz, Barnaisse, Knoblauch, Honig-Senf, etc.
Zum leckeren Schokoladen-Fondue (5,90 EUR) wählten wir noch Marshmallows extra... wenn schon, denn schon...
Zum Wein: es gibt keine Weinkarte! Der Bedienung bitte mitteilen, welche Richtung gewünscht wird und schon kommen Weine zum Probieren. Eine Flashce kostet EUR 16,-- und wir hatten einen spanischen Reserva aus 2005 (habe leider das Anbaugebiet nicht mehr parat).
Das Ambiente
Etwas dunkel, etwas verwinkelt, viele Leute und durch die Fondues...sehr warm! Spart Euch einen Pullover oder eine Jacke!
Genau vor vier Jahren waren wir mal hier und es hat sich eigentlich nichts geändert!
Es war wir "damals" gerappelt voll und daher sicherheitshalber reservieren!!!
Erreichbar per ÖPNV, vom Warschauerplatz ca. 5 - 10 Minuten zu Fuß.
Bedienung
Der Laden war voll, richtig voll und so war die Bedienung zwar nicht hektisch, aber an diesem Abend am Rande der Belastbarkeit. Aus meiner Sicht sogar seitens der Gäste unverschämt, wenn ein Acht-Personen-Damen-Tisch dann bei Bezahlen sagt.... "Jeder zahlt einzeln" und dann noch dabie grinst! So... mehr lesen
Feuer und Flamme-DAS Fonduerestaurant
Feuer und Flamme-DAS Fonduerestaurant€-€€€Restaurant03029776595Am Comeniusplatz 1, 10243 Berlin
3.0 stars -
""DAS Fondue-Restaurant in Berlin!"" Ehemalige UserGenau vor vier Jahren waren wir mal hier und es hat sich eigentlich nichts geändert!
Es war wir "damals" gerappelt voll und daher sicherheitshalber reservieren!!!
Erreichbar per ÖPNV, vom Warschauerplatz ca. 5 - 10 Minuten zu Fuß.
Bedienung
Der Laden war voll, richtig voll und so war die Bedienung zwar nicht hektisch, aber an diesem Abend am Rande der Belastbarkeit. Aus meiner Sicht sogar seitens der Gäste unverschämt, wenn ein Acht-Personen-Damen-Tisch dann bei Bezahlen sagt.... "Jeder zahlt einzeln" und dann noch dabie grinst! So
Geschrieben am 28.01.2015 2015-01-28| Aktualisiert am
09.01.2021
Besucht am 28.01.2015
Lecker Italiener für die Mittagspause in Altperlach mit sensationellem Preis-Leistungsverhältnis und leckeren Hausgemachten Vorsuppen und Desserts.
Lecker Italiener für die Mittagspause in Altperlach mit sensationellem Preis-Leistungsverhältnis und leckeren Hausgemachten Vorsuppen und Desserts.
IL Ruscello
IL Ruscello€-€€€Restaurant, Cafe089. 62 83 73 01Pfanzeltplatz 11, 81737 München
5.0 stars -
"Lecker Italiener für die Mittagspause" Ehemalige UserLecker Italiener für die Mittagspause in Altperlach mit sensationellem Preis-Leistungsverhältnis und leckeren Hausgemachten Vorsuppen und Desserts.
Geschrieben am 26.01.2015 2015-01-26| Aktualisiert am
26.01.2015
Besucht am 25.01.2015
Auf der Suche nach einem gutbürgerlichen Restaurant erinnerten wir uns an das "Zass - Das Schnitzelhaus Nr.1".
Beim "Zass" handelte es sich um ein recht großes und recht gut frequentiertes Restaurant mit familienfreundlichen Preisen und einer Karte, die für jeden bürgerlichen Gaumen etwas zu bieten hat. Das Hauptaugenmerk wird hier auf Schnitzel gelegt, welche es in unzähligen Variationen sowohl von Pute und Schwein, als auch in XXL gibt. Aber auch Freunde von Steaks, Nudelgerichten, Fisch und Ofenkartoffeln kommen auf ihre Kosten. Die Gerichte für Kinder fehlen ebenfalls nicht.
Vom Spazierengehen hungrig, betreten wir am Sonntag Nachmittag das Restaurant, welches durchgehend warme Küche bietet. Eine Mitarbeiterin empfängt uns herzlich. Schon mal ein guter Start. Da ich mich am Abend vorher telefonisch erkundigt habe, weiß ich, dass es zwischen 15:00 und 17:00 Uhr eine ruhigere Phase gibt und wir uns den Tisch weitestgehend aussuchen können. Es sind schon einige Tische reserviert, wir finden aber noch einen Tisch am Fenster.
Nach kurzer Zeit erscheint auch schon eine Mitarbeiterin mit den Karten und ich bestelle ein Holsteiner Schnitzel mit Bratkartoffeln und Salat. Den Salat gibt es an der Salatbar, welche einen guten Eindruck vermittelt. Alles ist frisch, die Töpfe mit dem Dressing sind sauber und es gibt Croûtons und gehackte Petersilie in extra Schüsselchen zum Drüberstreuen. Wir müssen nicht lange auf die Gerichte warten. Mein Holsteiner Schnitzel besteht aus zwei größeren Schnitzeln mit einem Spiegelei und etwas bunter Salatdekoration. Dazu gibt es eine Schüssel mit herzhaften Bratkartoffeln. Die Schnitzel sind reichlich und vom Geschmack her recht gut, mir persönlich ist aber die Panade etwas zu fest, sodass es hier nicht zu der sonst üblichen fluffigen Wellenbildung kommt. Die Bratkartoffeln sind herzhaft mit Speck und insgesamt bin ich recht zufrieden, zumal ich für mein Schnitzel mit Salat von der Salatbar 6,90€ bezahle. Allerdings liegen die Getränkepreise dann mit 3,10€ für 0,4l Alsterwasser (Radler) für hiesige Verhältnisse etwas über dem Durchschnitt.
Zusammenfassend spricht absolut nichts gegen weitere Besuche. Das Essen hat ein mehr als sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Mitarbeiterinnen sind ausnahmslos freundlich, erkundigen sich nach Getränkewünschen und Zufriedenheit. Das Restaurant und die sanitären Anlagen sind sauber. Also alles OK.
Ich empfehle allerdings dringend einen Anruf oder vorherige Reservierung. Als wir gehen, füllt sich das Restaurant peu à peu. Außerdem finden hier auch gern Familien- und Vereinsfeiern statt, sodass man mit einem Anruf immer auf der sicheren Seite ist.
Auf der Suche nach einem gutbürgerlichen Restaurant erinnerten wir uns an das "Zass - Das Schnitzelhaus Nr.1".
Beim "Zass" handelte es sich um ein recht großes und recht gut frequentiertes Restaurant mit familienfreundlichen Preisen und einer Karte, die für jeden bürgerlichen Gaumen etwas zu bieten hat. Das Hauptaugenmerk wird hier auf Schnitzel gelegt, welche es in unzähligen Variationen sowohl von Pute und Schwein, als auch in XXL gibt. Aber auch Freunde von Steaks, Nudelgerichten, Fisch und Ofenkartoffeln kommen auf ihre... mehr lesen
Das Schnitzelhaus - Zass
Das Schnitzelhaus - Zass€-€€€Restaurant, Catering, Partyservice, XXL-Restaurant04316912293Zastrowstr. 14, 24114 Kiel
4.0 stars -
"Gutes Schnitzelhaus mit familienfreundlichen Preisen." Ehemalige UserAuf der Suche nach einem gutbürgerlichen Restaurant erinnerten wir uns an das "Zass - Das Schnitzelhaus Nr.1".
Beim "Zass" handelte es sich um ein recht großes und recht gut frequentiertes Restaurant mit familienfreundlichen Preisen und einer Karte, die für jeden bürgerlichen Gaumen etwas zu bieten hat. Das Hauptaugenmerk wird hier auf Schnitzel gelegt, welche es in unzähligen Variationen sowohl von Pute und Schwein, als auch in XXL gibt. Aber auch Freunde von Steaks, Nudelgerichten, Fisch und Ofenkartoffeln kommen auf ihre
Geschrieben am 26.01.2015 2015-01-26| Aktualisiert am
02.02.2015
Besucht am 24.01.2015
Es gibt Situationen da habe ich unweigerlich einen meiner Lieblingsschauspieler Harrison Ford in „Auf der Flucht“ vor Augen, so auch heute im Il Salento, ein No-Pizza-Italiener. Nun, ich kann wirklich nicht klagen, aber eine Verwechslung mit meiner charmanten Begleitung ist nahezu ausgeschlossen, sonst müsste ich den Service hier als absolut vorbildlich bezeichnen. Ich erinnere mich bei bestem Willen nicht daran, jemals in einer derartigen Windeseile bedient worden zu sein, knapp 20 Minuten nach unserem Eintreffen stand unser Hauptgang auf dem Tisch.
Eine sehr kurzfristige Planänderung für das Wochenende hatte ergeben, dass wir in trauter Zweisamkeit am frühen Samstagabend ohne Reservierung vor dem Restaurant aufschlagen, früher war hier einmal ein Ladengeschäft, dann einige Jahre das portugiesische Restaurant Alfama, das Mobiliar wurde vom neuen Betreiber übernommen. Einen freien Parkplatz findet man in der Regel in unmittelbarer Nähe. Der Gastraum ist beleuchtet, die Tür allerdings verschlossen, so dass wir schon eine geschlossene Gesellschaft vermuten, aber nein, man hatte nur vergessen aufzuschließen. Wir dürfen an einem von zwei kleinen Tischen hinter einer hohen Mauer unmittelbar vor der Theke Platz nehmen, wie auch zwei weitere uns quasi auf dem Fuße folgende Gäste. Den letzten nicht reservierten Vierertisch möchte man für eine eventuell größere Runde aufsparen, so hat ein später eintreffendes Paar mehr Glück.
Die Speisekarten werden flugs gereicht, eine gerahmte Schiefertafel mit einem „So“ an unserem Tisch platziert, kurze Zeit später erfragt man unsere Getränkewünsche: 0,3 l Pils (2,30 €), etwas irritierend die Nachfrage, ob es denn ein Warsteiner oder Kölsch sein soll, ein Warsteiner selbstverständlich und ein Glas 0,1 l BEPIN de ETO Rosato Spumante Brut DOC (5,- €), nach einer gefühlten Minute bestens temperiert serviert. Ich mag diesen Aperitif, fruchtig und dennoch schön trocken, die weiße Variante wird hier nicht angeboten, ist aber auch sehr empfehlenswert.
Die Karte gut übersichtlich, Vorspeisen, Suppen und Salate (4,-/15,-), Pasta (6,-/15,-), Fisch und Fleischgerichte (11,-/28,50), Nachtisch auf Nachfrage, des Weiteren ein Einleger mit guter Weinauswahl – günstiger Mittagstisch ab 6,-.
Die von uns gewählten Speisen:
Vitello Tonnato (9,- €)
Rumpsteak 250 g mit Gorgonzolasauce (17,50 €), wahlweise auch Pfeffersauce oder Barolojus
Scaloppine alla Valdostana (Schweinefiletmedaillons mit Schinken, Mozzarella und Estragonsauce 14,- €)
Vorab gibt es umgehend ein paar Baguettescheiben mit sehr weicher Krume und Kruste und ein Schälchen Aioli, recht säuerlich, hausgemacht möchte ich bezweifeln, Mayo mit etwas Knobi. Die erste Brotscheibe noch in der Mangel, wird schon die Vorspeise auf einem Glasteller serviert, das Kalbfleisch qualitativ gut, dünn aufgeschnitten und zartrosa, die Thunfischsauce von dicklicher Konsistenz, vermutlich nicht handgerührt, Mayo mit Thunfisch halt, geschmacklich okay aber keinesfalls herausragend, garniert mit ein paar Kapern und einer Kirschtomate - 3*.
Das Besteck niedergelegt, wird der Teller umgehend abgeräumt und kurz darauf der Hauptgang serviert, mein Aperitif passte übrigens auch hierzu ganz ausgezeichnet ;-). Ich hatte den Eindruck, dass wir vor der zu erwartenden Gästeschar schnell abgearbeitet wurden.
Scaloppine alla Valdostana , 3 kleine Medaillons von exakt gleicher Größe, mit Kochschinken belegt und mit Mozzarella überbacken auf einem leicht aromatischen Saucenspiegel angerichtet. Das Fleisch sehr zart und noch leicht rosa, die Sauce überraschenderweise auf Tomatenbasis, der Estragon kommt hier eher dezent zur Geltung.
Das Rumpsteak meiner Begleitung wie gewünscht medium gebraten, die von mir probierte Gorgonzolasauce geschmacklich sehr überzeugend.
Als Beilage zu den Hauptgerichten werden kleine Kartoffeln mit Schale und ein kleiner gemischter Salat, wahlweise mit Joghurt-, French- oder Essig-Öl-Dressing, gereicht - 5 kleine Kartoffelhälften auf einem separaten Teller mit etwas Olivenöl und Kräutern serviert, leider zu kurz erwärmt und nur lauwarm, für mein Gegenüber etwas knapp bemessen…..noch ein paar Tage des sündigen Dezembers auf den Hüften, kam mir die Low-Carb-Variante sehr entgegen. Der Beilagensalat (Eisberg, Rucola, Feldsalat, Blutampfer und aromatische Kirschtomaten) sehr frisch, recht balsamicolastig aber gewürzarm, Salz- und Pfeffermühle werden auf Wunsch nachgereicht – alles in allem gute 3*.
Zum Abschluss zwei Espressi (2,- €), heiß, kräftig mit wenig Säure und reichlich Crema.
Der Bezahlvorgang unproblematisch, die Rechnung kommt schnell, demnächst soll auch Kartenzahlung möglich sein. Aufs Haus bekommen wir noch einen sehr milden goldfarbenen Grappa.
Heute wie auch bei unserem ersten Besuch agiert die Inhaberin Senora Miglietta, die den Service größtenteils allein bewerkstelligen muss. Die junge Dame wirkt auf mich aufgesetzt freundlich, gestresst, unaufmerksam und sehr wenig um den Gast bemüht, immer im Laufschritt an unserem ungünstig gelegenen Tisch vorbei wird tunlichst jeder Blickkontakt vermieden, für weitere Getränkebestellungen müssen wir uns deutlich bemerkbar machen, Nachfragen diesbezüglich gibt es keine. Wir haben das Gefühl, dass unsere Wünsche ungelegen kommen. Unsere Zufriedenheit wird kurz erfragt, ich belasse es bei einem „Danke“, da eine dezente Kritik meinerseits im Dezember nicht sonderlich positiv aufgenommen wurde. Unterstützend wirkt eine äußerst junge, freundliche Servicedame hauptsächlich hinter der Theke, vermutlich noch in der Lernphase ist die Chefin stets helfend an ihrer Seite, bei voller Auslastung des Restaurants machen beide einen leicht überforderten Eindruck, zu den Stoßzeiten fehlt hier eindeutig kompetentes Personal.
Auf der Website unter „Team“ eine nette Vorstellung der Inhaberin und ihrer Mutter sowie Köchin Donna Maria, eine sehr sympathisch wirkende ältere Dame.
Das Ambiente zum einen rustikal, zum anderen doch sachlich modern mit sehr gelungener Beleuchtung, die Wände in einem warmen, hellen Erdton gestrichen, dunkler Holzfußboden, massive blanke Holztische mit dezenter Deko und besseren Papierservietten, Rattan-Kunstlederstühle teilweise mit Armlehne, ein gut ausgeleuchtetes Einbauregal, u. a. finden sich hier ein paar Flaschen BEPIN de ETO mit schöner Wabenstruktur. An den Zweiertischen hinter der Mauer sitzt man sehr isoliert aber auch aufgrund des regen Durchgangverkehrs nicht wirklich ungestört. Eine Reservierung ist zu empfehlen.
Der Gastraum und die geräumigen Toiletten im Keller sehr gepflegt und einwandfrei sauber.
PLV 3* - sicher möchte man sich eindeutig von anderen Remscheider Italienern abheben, preislich gelingt das meines Erachtens teilweise gut, kulinarisch sehe ich schon Luft nach oben. Die Getränkepreise sind okay, der Aperitif beispielsweise mit Faktor 5 auf den errechneten EK angemessen kalkuliert, mein Wein 0,2 l Paolo Rodaro zu 6,- € ein weicher und harmonischer Sauvignon Blanc.
Besuch Anfang Dezember 2014 kurz nach der Eröffnung an einem Sonntagabend mit 4 Personen:
Das Restaurant ist an diesem Tag zu ca. 50 % ausgelastet, die Dame des Hauses zwar etwas aufmerksamer aber wiederum leicht hektisch und äußerst unflexibel. Kinder scheinen mir hier keine gerngesehenen Gäste zu sein. Juniors Wunsch nach einer kleineren Portion Schweinefilet pur mit Kartoffeln kann nicht nachgekommen werden, schließlich wäre das Fleisch vorportioniert und man müsse so einen Teil wegwerfen….ach so?! Nun, ich erwarte nicht in jedem Restaurant zwingend Kindergerichte auf der Karte, etwas mehr Entgegenkommen schon, selbst in der gehobeneren Gastronomie ist das sehr gut möglich. Schließlich wird es dann eine Lasagne, die ebenfalls nur als normale Portion angeboten wird, möglicherweise steht diese auch schon in der Küche vorportioniert am Start. Ein netter Versuch, aber Pasta ist nun mal nicht das Ding unseres Jüngsten.
Mein seit einigen Jahren volljähriger Sohn wird locker geduzt, er sieht das aber sehr sportlich, irgendwann freut man sich eh, wenn man jünger geschätzt wird. Sein Rumpsteak mit Zwiebeln, Kartoffeln und Salat, eine Tagesempfehlung zu 19,50 €, wird mir als gut beschieden. Mein Mann und ich hatten ebenfalls eine Tagesempfehlung gewählt, Riesenravioli an Barolojus mit Lammfilet zu 17,50 €, sehr überschaubare Portionen, die zwei Ravioli mit Blattspinat gefüllt und selbstverständlich hausgemacht, eine würzige Sahnesauce hierzu habe ich allerdings nicht erwartet, der Barolojus geht so völlig unter und auch optisch wirkt das Gericht nicht sehr ansprechend. Geschmacklich gut, das bekunde ich auch gerne auf Nachfrage zu unserer Zufriedenheit, merke aber auch an, dass die Portion doch recht übersichtlich ausgefallen ist. Die prompte Reaktion unserer Gastgeberin „das sehen andere Gäste aber nicht so“…..sehr schön, allerdings sieht ein souveräner Umgang mit sachlicher Kritik anders aus, die Meinung anderer ist völlig unangebracht. Übrigens sahen die Pastagerichte von der Standartkarte an den Nachbartischen sehr gut aus und waren meines Erachtens nach reichlich bemessen. So kam ich aber noch in den Genuss eines wirklich phantastischen Tiramisus (4,50 €), die Panna Cotta (4,- €) meines Gegenübers hat auch sehr gut geschmeckt.
Eine Weinkarte war zu diesem Zeitpunkt noch in der Mache, so hatte ich ein Glas Prosecco Bertole Brut 0,1 l (5,- €) und den Hauswein 0,2 l zu 4,- € ein durchaus gut trinkbarer Pinot Grigio rose.
Das herzliche Willkommen auf der Website erreicht uns in der Realität nicht wirklich, aber wie sagt man so schön….aller Anfang ist schwer, vielleicht muss man sich erst finden, eine zweite Chance kann manchmal lohnenswert sein, einen dritten Versuch würden wir erst in ferner Zukunft wagen.
Es gibt Situationen da habe ich unweigerlich einen meiner Lieblingsschauspieler Harrison Ford in „Auf der Flucht“ vor Augen, so auch heute im Il Salento, ein No-Pizza-Italiener. Nun, ich kann wirklich nicht klagen, aber eine Verwechslung mit meiner charmanten Begleitung ist nahezu ausgeschlossen, sonst müsste ich den Service hier als absolut vorbildlich bezeichnen. Ich erinnere mich bei bestem Willen nicht daran, jemals in einer derartigen Windeseile bedient worden zu sein, knapp 20 Minuten nach unserem Eintreffen stand unser Hauptgang auf dem... mehr lesen
il Salento
il Salento€-€€€Restaurant021916922993Hindenburgstraße 5, 42853 Remscheid
3.0 stars -
"Il Salento - der eigene Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander" Ehemalige UserEs gibt Situationen da habe ich unweigerlich einen meiner Lieblingsschauspieler Harrison Ford in „Auf der Flucht“ vor Augen, so auch heute im Il Salento, ein No-Pizza-Italiener. Nun, ich kann wirklich nicht klagen, aber eine Verwechslung mit meiner charmanten Begleitung ist nahezu ausgeschlossen, sonst müsste ich den Service hier als absolut vorbildlich bezeichnen. Ich erinnere mich bei bestem Willen nicht daran, jemals in einer derartigen Windeseile bedient worden zu sein, knapp 20 Minuten nach unserem Eintreffen stand unser Hauptgang auf dem
Nach unserem Urlaub sollte es einen würdigen Abschluss geben und so reservierten wir elektronisch für den letzten Tag der “tour de menue gusto“ in Andrej‘s Oyster Bar & Restaurant im fast überwiegend denkmalgeschützten Oberkassel. Eine E-Mail-Rückmeldung erfolgte prompt, ebenso die Bestätigung der, aufgrund Madames Muschelunverträglichkeit gewünschten, Menue-Änderung. Durch die zentrale Lage, direkt am Belsenplatz, gelangt man vom Zentrum der verbotenen Stadt aus, sehr gut mit Bus und Tram zum Restaurant. Da von uns aus, mit den Mitteln des ÖPNV, nur schwierig (langwierig) zu erreichen, wählten wir dieses Mal die Anreise per PIG (Persönliches Individual-Gefährt). An diesem Sonntagabend war sogar ein kostenfreies Stück des kostbaren kommunalen Parkraums für unseren kleinen Horch zu ergattern….
Von außen betrachtet, durch die schmale Front fast unscheinbar, öffnet sich innen, neben und hinter dem Thekenbereich ein recht großer, leicht verwinkelter Gastraum. Wegen der Deckenhöhe und dem vergleichsweise schlichten Ambiente mit schwarz und weiß als vorherrschende Farben, wirkt es dann doch wieder großzügig. So stellt man sich ein gehobenes, französisches Bistrot vor. Die Einrichtung stilecht/-sicher bis ins WC durchgestylt. Richtig stabile Bistrot-Tische (Marmorplatte?) und schwarz lackierte Bugholzstühle, dazu passt das massive Staub-Gusseisen und -Geschirr ausgezeichnet.
Freundlich bei unserem Eintreffen begrüßt, wurden wir zum reservierten Tisch geleitet, das Angebot unsere Jacken zu versorgen, lehnten wir angesichts des Platzangebots auf der Bank dankend ab. Auf unseren vorsorglichen, nochmaligen Hinweis wegen der Allergie von Madame reagierte man anscheinend leicht pikiert aber potentiell kommunikationsgeschult freundlich und bestätigte die entsprechende Umsetzung mit etwas genervtem Ausdruck. Unsere Frage nach der Weinbegleitung wurde routiniert mit dem Hinweis, dass alle Weine auf das Speisenangebot abgestimmt seien und viele davon offen angeboten würden, abgeschmettert. Also bestellten wir zunächst eine Flasche stillen Wassers und widmeten uns der Weinauswahl. Ein zunächst favorisierter Sauvignon Blanc wurde, zugunsten des Chardonnays vom Weingut Milch aus der kleinen aber feinen Lage “Blauarsch“ innerhalb des Monsheimer Silberbergs in Rheinhessen à 59,- Euronen, verworfen. Eine sehr gute Wahl wie sich alsbald herausstellen sollte, einen derart intensiven aber gut ausbalancierten Chardonnay hatten wir aus Deutschland noch nie und hätten den in dieser Form auch nicht erwartet. Angesichts der Qualität schmerzt der Oberkasseler Aufschlag bei einem geschätzten Einkaufspreis von um die 15,- Euronen etwas weniger.
Zusammen mit den Getränken gab es etwas hausgemachtes Brot und einen rouilleähnlichen Dip. Beides sehr stimmig und entsprechend des Anspruchs von sehr guter Qualität. Brot wurde auf Anfrage nachgereicht. Das Menue en detail:
Bisque de Homard
Jakobsmuschel, Kalbsbäckchen, Hummerlinsen
Baby-Calamari nach Laune der Küchenchefin
Seeteufelmedaillon à la Grenoblaise
Andrej’s ½ Hummer ‘Thermidor‘
Crème brulée classique
| Das amuse gueule |
Delikat sahnig-klassische Hummerbisque mit intensivem Aroma und cremiger Konsistenz, ein appetitanregender Start.
| Die Vorspeisenvariation |
Ein Dreierset von Mini-Cocottes mit verschiedenen Zubereitungen. Auf den Punkt glasig gebratene Jakobsmuschel trifft butterzart geschmortes Kalbsbäckchen auf einem Bett von geschälten (roten), bissfest gegarten Linsen. Die Küchenchefin war offensichtlich bester Laune da die Baby-Calamari ebenfalls in einer intensiven Crèmesauce zusammen mit Kräutern und Salicornes al Ragoût daher kamen. Als Kontrapunkt, eine eigenwillige Interpretation der Zubereitung auf ‘Grenobler Art‘. Das gebratene Seeteufelmedaillon auf Kapern, Kräutern und Zitronenfilets (soweit die klassische Garnitur) zusätzlich mit mediterranem Gemüse (Fenchel, Paprika etc.). Insgesamt schon sehr sättigend, aber eben auch Gaumensex.
| Der Hauptgang |
Ein wiederum in Gusseisen servierter halber Hummer (ca. 250g = Chix) in klassischer Zubereitung mit tournierten Gemüsen und mit Sauce Hollandaise gratiniert. Auf den Punkt gegart das Scherenfleisch, etwas zäh aber noch weit weg von Gummi, das Schwanzfleisch. Aufgrund der sättigenden Vorspeise auch portionsmäßig genau richtig.
| Das Dessert |
Absolut klassisch und ohne chichi, Ei-Sahne-Vanillecrème mit caramelisierter Zuckerkruste – nothing to write home about….
Nach unserem Empfinden wird der eigene Anspruch in der Küche sehr gut umgesetzt. Das gilt umso mehr unter Berücksichtigung des Menuepreises von sage und schreibe 39,- Euronen pro Person.
Nicht ganz so akribisch agiert der Service, trotz mehrmaliger Bestätigung die Muschel in Madames Menue selbstverständlich auszutauschen, wurde der entsprechende Gang natürlich mit Muschel serviert, ich saß also eine Weile vor den eingesetzten Töpfchen und wartete, immerhin wurde es relativ schnell korrigiert. Was zunächst angenehm locker wirkt, kommt dann als Desinteresse rüber. Frei nach Bap hieß der Chef unter uns nur noch ‘Zorro‘ (>>Dä piss höchstens e " Zet " en der Schnie un fällt lallend vüür Lässigkeit öm, na un? Kristallnaach!<<). Der übrige Ablauf war reibungslos, Wein nachschenken geschah schon fast zu häufig. Alles in Allem haben wir uns wohl gefühlt, auch wenn Oberkassel nicht so unsere Ecke ist, besuchen wir Andrej‘s Oyster Bar & Restaurant bestimmt wieder.
Für Zwei Menues in drei (vier) Gängen, eine Flasche Weißwein und zwei Flaschen Badoit (à 0,5L) wurden 137,- Euronen fällig, gemessen am Gebotenen und den Düsseldorfer Mondpreisen durchaus fair.
Nach unserem Urlaub sollte es einen würdigen Abschluss geben und so reservierten wir elektronisch für den letzten Tag der “tour de menue gusto“ in Andrej‘s Oyster Bar & Restaurant im fast überwiegend denkmalgeschützten Oberkassel. Eine E-Mail-Rückmeldung erfolgte prompt, ebenso die Bestätigung der, aufgrund Madames Muschelunverträglichkeit gewünschten, Menue-Änderung. Durch die zentrale Lage, direkt am Belsenplatz, gelangt man vom Zentrum der verbotenen Stadt aus, sehr gut mit Bus und Tram zum Restaurant. Da von uns aus, mit den Mitteln des ÖPNV, nur... mehr lesen
4.0 stars -
"Gefühlter Prototyp eines pariser Bistrots - für den kleinen Urlaub zwischendurch; tiefenentspannte Meeresfrüchte" Ehemalige UserNach unserem Urlaub sollte es einen würdigen Abschluss geben und so reservierten wir elektronisch für den letzten Tag der “tour de menue gusto“ in Andrej‘s Oyster Bar & Restaurant im fast überwiegend denkmalgeschützten Oberkassel. Eine E-Mail-Rückmeldung erfolgte prompt, ebenso die Bestätigung der, aufgrund Madames Muschelunverträglichkeit gewünschten, Menue-Änderung. Durch die zentrale Lage, direkt am Belsenplatz, gelangt man vom Zentrum der verbotenen Stadt aus, sehr gut mit Bus und Tram zum Restaurant. Da von uns aus, mit den Mitteln des ÖPNV, nur
Das Rampoldi ist ein Restaurant mit kleinem angeschlossenen Hotel (fünf DZ).
Ich mag die locker unaufdringliche Art des Chefs (Herr Siems) sehr und bewundere immer wieder sein phänomenales Gedächtnis für Namen und Garderobestücke. Das Restaurant war recht gut besucht, aber beim Abschied steht Herr Siems garantiert mit den richtigen Teilen in der Nähe des Ausgangs.
Einen großen Teil des Service erledigt der Chef im vorderen Gastraum selbst, nur beim gleichzeitigen Servieren wird er von der sehr gestandenen männlichen Servicekraft unterstützt. Man hat immer das Gefühl, dass sich alle wohl fühlen und Stress ein Fremdwort ist.
Wir waren mit Freunden um 19:00 Uhr verabredet, und meine Frau bekam prompt um 18:30 Uhr einen Asthmaanfall (zu lange Katze gekrault), so dass ich nach dem Verarzten eilig allein startete und gerade noch halbwegs pünktlich kam.
Nach einem Jahr und zwei Monaten Abstinenz begrüßte Herr Siems mich mit meinem Namen (obwohl nicht auf diesen reserviert war), geleitete mich zum Tisch, nahm mir meine Jacke ab und verstaute sie im begehbaren Wandschrank. Der Tisch war rund (finde ich toll), so dass man sich mit allen Aug in Aug unterhalten kann. Dass stilvoll eingedeckt war, versteht sich von selbst. Eine MInute nach dem Hinsetzen standen drei beschlagene Gläser mit einem schönen deutschen Brut-Sekt vor uns (als Gruß vom Haus). Das ist eine tolle Einstimmung.
Die Speisekarten (Pappe DinC3 quer mit eingelegtem DinA3-Blatt) wurden uns überreicht. Kurz danach kam Brot (so, wie ich es gern mag, hochelastisches Baguette wie aus der Renault-Werbung) und das Amuse gueule, ein wenig Feldsalat mit ein paar Farbtupfen aus Tomate auf einer äusserst schmackhaften und (auf meinem Hemd) farbintensiven Himbeer-Vinaigrette. Die Speisekarte wechselt hier ständig.
Es war höchste Zeit für meinen Rotwein. Wegen Geschmacksdifferenzen wähle ich offen einen Montepulciano d'Abruzzo, von dem ich dann doch im Verlauf des Abends eine ganze Flasche vertilgte. Ja, ich bin unmäßig.
Meine Vorspeise, ein Carpaccio vom Rind, war nicht so ganz nach meinem Geschmack. Die Fleischscheiben lagen auf einem für sich genommen schmackhaften Dressing. Für das zarte Rindfleisch war es aber zu intensiv.
Ein zweiter Brotkorb kam, kurz danach mein Zwischengang, herausragend gute Spaghettini mit drei großen King Prawns auf einer Buttersoße, absolut perfekt.
Recht zeitnah trafen unsere Hauptgerichte ein, absolut zeitgleich. Wir beiden Männer nahmen das Rinderfilet (schönes Stück aus dem Mittelteil, ca. 250 g). Der Gargrad medium rare war perfekt. Leider lagen die Fleischstücke auf einem Bett von recht bissfesten Paprika (für mich eher unpassend). Als Beilage gab es eine recht mehlige dreifach eingerollte Ofenkartoffel mit Sour Cream (ich mache sie besser). Das Fleisch schmeckte undefinierbar eigenartig. Ich beschriebe es einmal mit matt, ein wenig verfremdet, zu gut gereift). Die Steakmesser zerteilten es wie ein Stück Margarine. Saft trat kaum aus.
Kurz nach dem Abräumen des Tellers wurde mir schlecht. Der Grünkohl vom Vortag mochte die dicke Paprikaportion wohl nicht. Somit hatte ich erstmals Gelegenheit, die Toiletten aufzusuchen, die wohlriechend und gut aufgehübscht waren.
Auf ein Dessert mussten wir wegen Überfüllung verzichten. Zum Trost brachte Herr Siems aber noch drei halb chocolatierte Mini-Gugelhupf als sehr gelungenen Pralinenersatz.
Alles in Allem war es wieder ein sehr schöner Abend. Dass das Gebotene bei stetig wechselnder Karte nicht immer 100% mit den individuellen Geschmacksvorlieben harmoniert, ist unvermeidlich.
Das Rampoldi ist ein Restaurant mit kleinem angeschlossenen Hotel (fünf DZ).
Ich mag die locker unaufdringliche Art des Chefs (Herr Siems) sehr und bewundere immer wieder sein phänomenales Gedächtnis für Namen und Garderobestücke. Das Restaurant war recht gut besucht, aber beim Abschied steht Herr Siems garantiert mit den richtigen Teilen in der Nähe des Ausgangs.
Einen großen Teil des Service erledigt der Chef im vorderen Gastraum selbst, nur beim gleichzeitigen Servieren wird er von der sehr gestandenen männlichen Servicekraft unterstützt. Man... mehr lesen
4.0 stars -
"Nachfolger des Lila Kranz in schöner zentraler Lage mit Mini-Hotel" Ehemalige UserDas Rampoldi ist ein Restaurant mit kleinem angeschlossenen Hotel (fünf DZ).
Ich mag die locker unaufdringliche Art des Chefs (Herr Siems) sehr und bewundere immer wieder sein phänomenales Gedächtnis für Namen und Garderobestücke. Das Restaurant war recht gut besucht, aber beim Abschied steht Herr Siems garantiert mit den richtigen Teilen in der Nähe des Ausgangs.
Einen großen Teil des Service erledigt der Chef im vorderen Gastraum selbst, nur beim gleichzeitigen Servieren wird er von der sehr gestandenen männlichen Servicekraft unterstützt. Man
Ich hatte wieder einmal eine Fortbildung, diesmal im Courtyard by Marriot mit Julian's Bar und Restaurant am Nordufer des Maschsees. Wir mussten schnell lernen. Das Stadion direkt neben dem Hotel war anlässlich des Spiels Hannover 96-Bayer Leverkusen ausverkauft, was regelhaft extremen Besucherterror ab 14:30 Uhr bedeutet.
Das Wetter war so prachtvoll, dass wir die letzten zwei Stunden auf der Terrasse verbrachten und uns dort das Dessert (Beerengrütze mit Vanilleeis) und Kaffee nach Wunsch serviert wurden. Der tolle Blick über die 2,5 km Maschsee zum Südufer versüßen das Lernen enorm und die Sonne füllt schon ein wenig die Vitamin-D-Vorräte.
(für die Menschen in der Ferne: der Maschsee wurde als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme 1934-36 gebaut - nicht ausgehoben - als aufgesetzter Trog mit knapp acht km² Wasserfläche. Der See ist innenstadtnah, hat Bootslinienverkehr, -vermietungen, Segelschulen und Rudervereine. Der weitgehend grüne Gürtel um den See hat 6,5 km Länge und wird intensiv von Skatern und Joggern genutzt. Es findet eine recht lebhafte Fischzucht statt, und die riesigen Graskarpfen sind zu Sylvester sehr beliebt)
Das Hotel ist dort erst seit 2000 angesiedelt, Von 1980 bis 1999 war es das Casino mit Mövenpick-Bewirtschaftung. Übrig geblieben ist davon ein üppiger Gastraum mit insgesamt ca. 200 Plätzen und ca. 8 m Kuchentheke, der mehr von außen als von den Hotelgästen genutzt wird. Auch der Terrassenbereich in der ersten Etage mit hellen Poly-Rattan-Möbeln in allen Variationen ist riesig. Das Foto zeigt nur einen Bruchteil.
Wir hatten einen zweiseitig bodentief verglasten abgeteilten Raum, in dem man uns zwei runde Zehnertische eingerichtet hatte (finde ich viel schöner als lange Tafeln). Weißbrot (frisch, aber sehr mäßig) mit multiplen Buttersorten und Wastel-Streuer standen schon auf dem Tisch, als wir uns setzten. Die von mir gewählte Kräuterbutter war hausgemacht und sehr frischkräuterig.
Wasser gab es von Appolinaris. Mein Rheinhessen-Riesling kam als 0,1er Portion und war gut gekühlt. Ein Glas Champagner (Perrier zu 9,80 hätte ich bekommen können, verkniff ich mir aber lieber). Ich ernte auch so schon genug missbilligende Kollegenblicke, weil ich der einzige bin, der dem Alkohol frönt.
Schnell kam die sehr dunkle und gehaltvolle Rinderkraftbrühe, gut temperiert und mit Eierstich, Nudeln und diversen Gemüsestiften aufgepeppt. Niemand hat nachgesalzen. Es wurde gefragt, ob es uns schmecke. Ein paar Probleme haben die jungen Servicekräfte mit den Regeln seitenrichtigen Servierens und Abräumens.
Das Hauptgericht ließ fast eine halbe Stunde auf sich warten, so dass wir viel Gelegenheit hatten, über unsere Erfahrungen zu diskutieren. Gut, dass wir einen separaten Raum hatten. Nichtmediziner hätten wahrscheinlich angeekelt würgend das Weite gesucht.
Ich hatte das en nature gebraten Kotelette mit Bratkartoffeln und buntem Salat gewählt. Das Fleisch war sattsam totgebraten und eigentümlich gewürzt (links Salz, rechts Pfeffer). Die Bratkartoffeln waren ausgezeichnet, frisch und braun, Soße war so wenig auf dem Teller, dass sie nicht zu beurteilen war, der Salat war knackig frisch und vielfältig auf einer schmackhaften Vinaigrette. Wiederum wurde gefragt, ob alles in Ordnung sei.
Als Dessert gab es eine sehr frischbeerig schmeckende rote Grütze mit einer Kugel Vanilleeis. Hätte ich nur nicht noch verbliebene Pfefferkörner von der rechten Kotelettsseite im Mund gehabt.
Spitzenleistungen erwarte ich nicht im Rahmen von Seminaren, aber das hier Gebotene war mehr als ordentlich. Sehr angenehm war die Flexibilität des Service mit dem Angebot, das Dessert auf der Terrasse oben zu servieren. In der ersten Etage befindet sich auch eine voll ausgestattete Kaffeebar mit zwei Servicekräften, die zügig jedem das Gewünschte brachten.
Ich denke, ich werde hier veilleicht noch einmal abends essen, wenn mal kein hoher Anspruch besteht. Offenen Champagner, Weine überwiegend zwischen 20 und 30 Euro und eher an Hausmannskost orientierte Speiseauswahl zu moderaten Preisen und in einem ansprechenden Ambiente (es gibt auch lauschige Separees) findet man gar nicht so oft.
Ich hatte wieder einmal eine Fortbildung, diesmal im Courtyard by Marriot mit Julian's Bar und Restaurant am Nordufer des Maschsees. Wir mussten schnell lernen. Das Stadion direkt neben dem Hotel war anlässlich des Spiels Hannover 96-Bayer Leverkusen ausverkauft, was regelhaft extremen Besucherterror ab 14:30 Uhr bedeutet.
Das Wetter war so prachtvoll, dass wir die letzten zwei Stunden auf der Terrasse verbrachten und uns dort das Dessert (Beerengrütze mit Vanilleeis) und Kaffee nach Wunsch serviert wurden. Der tolle Blick über die 2,5... mehr lesen
Courtyard by Marriott Hotel Hannover Maschsee
Courtyard by Marriott Hotel Hannover Maschsee€-€€€Restaurant, Bar0511366000Arthur-Menge-Ufer 3, 30169 Hannover
3.0 stars -
"Tolle Lage am Maschsee, schönes Hotel, Mittelklasseküche" Ehemalige UserIch hatte wieder einmal eine Fortbildung, diesmal im Courtyard by Marriot mit Julian's Bar und Restaurant am Nordufer des Maschsees. Wir mussten schnell lernen. Das Stadion direkt neben dem Hotel war anlässlich des Spiels Hannover 96-Bayer Leverkusen ausverkauft, was regelhaft extremen Besucherterror ab 14:30 Uhr bedeutet.
Das Wetter war so prachtvoll, dass wir die letzten zwei Stunden auf der Terrasse verbrachten und uns dort das Dessert (Beerengrütze mit Vanilleeis) und Kaffee nach Wunsch serviert wurden. Der tolle Blick über die 2,5
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Ansonsten na klar, die typische Brauhaus-Atmosphäre, Holztische und der blau-gekleidete Köbes (Kellner). Und einer meiner Gäste konnte es sich nicht verkneifen, in Düsseldorf ein Kölsch zu bestellen. Da war unser Kober richtig gut und sagte "Kein Problem, haben wir sogar, als Reinigungsmittel für unsere Altbier-Fässer!" Das heißt also, die Bedienung war gut und rustikal!
Altbier bis zum Abwinken, es kommt immer automatisch ein neues Bier auf den Tisch und gute rustikale Küche, vom Tatar oder eine Suppe über die Haxe oder das Eisbein bis hin zum Steak oder der Kalbsleber. Es gibt auch ein oder zwei Fischgerichte.
Mein Karotten-Ingwer-Süppchen war sehr cremig und durch den Ingwer sehr interessant "abgeschmeckt". Die von mir bestellte Kalbsleber mit Süßkarotten und Kartoffelpüree war sehr groß portioniert. Tolle zarte Leber!