Geschrieben am 19.04.2015 2015-04-19| Aktualisiert am
19.04.2015
Besucht am 11.04.2015
Zur Einstimmung auf einen kurz bevorstehenden Marokko-Urlaub durften wir der Schwägerschaft die photographische Ausbeute unseres Marokkoaufenthalts vorführen. Für die anschließend notwendige Stärkung war das Citro in Langenfeld vorgesehen. Die Verwandtschaft war schon mal da und fand ‘s gut… Die Bewertungen im Netz wirken nicht eindeutig, also schlugen wir mit prophylaktisch verringerter Erwartungshaltung, pünktlich dort auf. Der Laden brummt, im hinteren Raum war alles voll neben unserem, gegenüber der Bar gelegenen, noch ein Vierertisch, selbstredend auch reserviert. Relativ freundlich im Vorbeigehen durch den überwiegend jungen Service (ø-Werte ♀: 4,6, ♂: 4,4) begrüßt, wurde die Frage von Schwägerin nach einem anderen Tisch sogleich abschlägig beschieden. Damit hatten wir dann das Vergnügen die unterschiedlichsten Servicetechniken, potentielle Gästewünsche auszublenden, aus der Nähe studieren zu können. Zugegebenermaßen kenne ich mich in der Gastroszene Langenfelds nicht wirklich aus, aber wenn der Laden derart aus allen Nähten platzt, will ich lieber nicht wissen was die anderen so drauf haben…
Das Ambiente ist modern-rustikal, dunkelbraunes Laminat, noch dunklere Tische und Stühle herrschen vor. Eine großzügig gepolsterte Bank zieht sich teilweise an den beigefarbenen Wänden entlang, dazu gib es bequeme Hochlehner oder bemüht trendige Loungesessel. Wandteile und Säulen sind mit Steinmatten verkleidet. Durch die indirekte Beleuchtung wirkt es durchaus gemütlich, was durch den exorbitanten Lärmpegel aber wieder zunichte gemacht wird. Bei entsprechender Witterung gibt es wohl auch Tische im Innenhof (O-Ton Homepage: teilweise überdachte Gartenlounge), den/die gegenwärtig die Raucher für sich alleine haben. Auf den Tischen eierschalenfarbene Kunststoffsets mit Messer und Gabel, Stoffserviette, Zuckerstreuer und je Zweierensemble, ein Windlicht.
Recht zügig gab ‘s die Speisekarte und auf unser Bitten hin auch die Weinkarte. Die auf der Homepage ausgelobten 80 Qualitätsweine, sucht man allerdings vergebens. Immerhin werden fast von jedem Kontinent ein bis drei angeboten. Da Madame fahren durfte und Schwager Rotwein wollte, blieb es dann leider doch bei den Offenen. Der Rote (6,90 Euronen), gefiel Schwager gut, die Weißweine (4,50-6,80 Euronen) bis auf den Regaleali Bianco schmeckten angenehm nach Nichts. Recht bald wurden die Aperitifs und das stille Wasser (SP, 4,90 Euronen) serviert. Meine hoffnungsvolle Frage nach einem Vakuum-Kühler wurde mit: „So etwas haben wir nicht!“ abgeschmettert. Da auch keine Alternative angeboten wurde, sollten Weißweintrinker hier wohl von der schnellen Sorte sein.
Es wurde weder Amuse noch Brot gereicht, dafür dauerte es bis zum Servieren der Vorspeisen knapp 50 Minuten. Zur Auswahl eines zweiten Getränks erbat ich nochmals die Karte, nach meiner Wahl legte ich diese zur Seite, nichts geschah. Erst als ich nach ca. zehn Minuten die Karte hochkant vor mir am Tisch aufstellte, wurde jemand vom Service stutzig und fragte, ob es noch etwas sein dürfe… Es gibt eben auch Techniken die den Verdrängungsmechanismus der Servicedarsteller durchbrechen.
| Die Vorspeisen |
Zwei Mal ~Hausgemachte Auberginen-Kartoffel-Crème-Suppe mit Trüffel-Croûtons.
Jeweils ein recht sämiges Süppchen mit angenehmer Basis, die Croûtons leider nicht mehr kross aber mit leichter Trüffelnote, Madame und Schwager waren für 6,90 Euronen zufrieden. Der gegrillte Oktopus auf Salat kam recht übersichtlich (ein kleiner Fangarm) und nur lauwarm daher, von der avisierten Zitronen-Rosmarin-Würze war scheinbar nichts zu schmecken, auch beim Salat schien kein Dressing vorhanden. Immerhin war der Tentakel gut gegart. Für 7,- Euronen die Mindestanforderungen nur halbwegs erfüllt, bereits jetzt entschied ich mich gegen Dessert oder Digestif.
Routiniert kam beim Abräumen des Vorspeisengeschirrs die Frage ob es geschmeckt habe, da der Blick des Service währenddessen durch den Raum schweifte war gleichzeitig klar welchen Stellenwert Hinweise oder gar Reklamationen haben würden. Dieses Mal war die Küche erheblich schneller und wir mussten nur weitere 45 Minuten warten, dann kamen
| Die Hauptspeisen |
Das original Wiener Schnitzel à 19,- Euronen wurde mit ein paar gebratenen Kartoffelstücken und Salatschnipseln serviert, hier gab es sogar Dressing, welches aber natürlich in die Kartoffeln rann. Schwägerin machte das nichts aus, weil das Schnitzel nach ihren Wünschen gegart war, leicht wellige Panierung, durchgegart aber noch saftig. Dass die originale Wiener Garnitur fehlte, soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.
Madame hatte ~Gebratenes Zanderfilet mit Bandnudeln in Bärlauch-Pesto und Parmesan für 17,90 Euronen. Ein riesiger Haufen Nudeln, zwei kleine Zanderfilets, auf der Haut durch aber gerade noch saftig gegart und nur am Rand kross ein Klecks ölig-mildes Pesto und eine durch das Pesto geschmierte, rohe Kirschtomate (obsolet!) sowie ein paar Parmesanschnipsel. Laut Madame insgesamt etwas trocken und wegen des Nudelberges nicht schaffbar.
Für Schwager sollte es das ~Känguru-Steak mit Waldpilzen in Pfeffer-Rotweinjus und hausgemachten Kartoffel-Küchlein zu 22,90 Euronen sein. Es kamen drei Stücke gebratenen Kängurufleisches, zwei mit kleiner Sehne und well done, eins noch schön rosa, zusammen mit den aromatischen Pilzen für ihn die richtige Wahl. Nur die Kartoffelküchlein fand er, ob der gummiartigen Konsistenz, zu ei-lastig.
Mit „Thema verfehlt!“ könnte man dann die Küchenleistung beim ~Lammrücken im Kräutermantel „sous vide“ gegart an grünem Spargel und Tonkabohnen-Tomaten titulieren. Eigentlich medium rare bestellt und sogar auf dem Rechnungsbon mit ***englisch ausgewiesen, kam er in Teilen (der Rest war durch) gerade noch medium daher. Der ausgewiesene Kräutermantel erschöpfte sich in einem schmalen, gratinierten Streifen auf dem Lammlachs. Falls das Fleisch tatsächlich vakuumgegart wurde, hat man das Ergebnis durch viel zu langes Nachbraten und das Gratinieren wieder zunichte gemacht. Das war dem Koch wohl auch klar, anders wäre nämlich das eigentlich unsinnige Nappieren des aufgeschnittenen Rückens nebst Kräuterkruste nicht zu erklären. Hier sollte anscheinend der verfehlte Gargrad vertuscht werden. Die fünf Stangen Grünspargel hätte man wenigstens im unteren Drittel schälen können, so war ‘s eine sehr faserige Angelegenheit. Ziemlich langweilig die ebenfalls gereichten Drillinge, mit der kräftigen Schale aber gut zum Spargel passend. Was nicht wirklich passte waren die beiden mit Tonkabohnenessenz aromatisierten, gehäuteten Kirschtomaten, für sich genommen stellten sie die beste Komponente des Gerichts dar. Einmal Super-Gau für 21,50 Euronen.
Da zwischendurch keine Rückfrage seitens des Service kam und ich nicht weiter warten wollte unterblieb eine höchstwahrscheinlich sowieso fruchtlose Reklamation. Die Angebote von Kaffee, Dessert oder Digestif lehnten wir dankend ab und baten um die Rechnung, die vergleichsweise zügig nach knapp zehn Minuten präsentiert wurde.
Zusammenfassend scheint der Küche das ein oder andere einfache Gericht (Suppe, Schnitzel) zu gelingen, angesichts des selbst gesetzten Anspruchs (siehe nervige Homepage) und der ambitionierten Kalkulation ist das jedoch absolut unzureichend. Die Servicedarsteller waren zwar überwiegend freundlich, wirkten aber nicht wirklich kompetent. Für zwei Flaschen stillen Wassers, einen Gin-Tonic, ein Aperol-Spritz, vier Glas Wein, zwei Suppen, eine Vorspeise und vier Hauptspeisen belief sich der Gesamtschaden auf 145,20 Euronen.
Zur Einstimmung auf einen kurz bevorstehenden Marokko-Urlaub durften wir der Schwägerschaft die photographische Ausbeute unseres Marokkoaufenthalts vorführen. Für die anschließend notwendige Stärkung war das Citro in Langenfeld vorgesehen. Die Verwandtschaft war schon mal da und fand ‘s gut… Die Bewertungen im Netz wirken nicht eindeutig, also schlugen wir mit prophylaktisch verringerter Erwartungshaltung, pünktlich dort auf. Der Laden brummt, im hinteren Raum war alles voll neben unserem, gegenüber der Bar gelegenen, noch ein Vierertisch, selbstredend auch reserviert. Relativ freundlich im Vorbeigehen... mehr lesen
2.0 stars -
"Wie gewollt und nicht gekonnt, Fehler bemerkt, aber ignoriert -oder: So etwas führen wir nicht!" Ehemalige UserZur Einstimmung auf einen kurz bevorstehenden Marokko-Urlaub durften wir der Schwägerschaft die photographische Ausbeute unseres Marokkoaufenthalts vorführen. Für die anschließend notwendige Stärkung war das Citro in Langenfeld vorgesehen. Die Verwandtschaft war schon mal da und fand ‘s gut… Die Bewertungen im Netz wirken nicht eindeutig, also schlugen wir mit prophylaktisch verringerter Erwartungshaltung, pünktlich dort auf. Der Laden brummt, im hinteren Raum war alles voll neben unserem, gegenüber der Bar gelegenen, noch ein Vierertisch, selbstredend auch reserviert. Relativ freundlich im Vorbeigehen
Geschrieben am 19.04.2015 2015-04-19| Aktualisiert am
20.04.2015
Besucht am 11.04.2015
Die Weinstube Müller ist unser Stammlokal in Schriesheim an der Bergstraße. Wie bei allen guten Lokalen ist auch hier eine Reservierung empfehlenswert. Das dazugehörige Weingut Müller ist bekannt für seine mehrfach ausgezeichneten Eigenbauweine, die im Lokal zu zivilen Preisen ausgeschenkt werden.
Für Bierliebhaber bietet man vom Fass Fürstenberg Pilsner und Paulaner Hefeweizen.
Bei unserem letzten Besuch hatten wir zweimal Kalbsrahmschnitzel mit hausgemachten Spätzle (ca. 15 Euro). Das Fleisch war wie immer butterzart und schmeckte super.
In den kälteren Monaten ist immer mittwochs Schlachtfest. Die hausgemachte Bratwurst ist besonders zu empfehlen.
Die Weinstube Müller ist immer wieder einen Besuch wert, besonders in den Themenwochen (s. Homepage). Während der letzten "Schwäbischen Woche" hatte ich mal einen Rinderschmorbraten mit Semmelknödel in Trollingersoße. Der war klasse.
Anmerkung: Das Lokal wird erst angezeigt, wenn man "3 km im Umkreis" als Voreinstellung angibt. Deshalb habe ich auch erst später bemerkt, dass es bereits angelegt war und es nochmals angelegt.
Die Weinstube Müller ist unser Stammlokal in Schriesheim an der Bergstraße. Wie bei allen guten Lokalen ist auch hier eine Reservierung empfehlenswert. Das dazugehörige Weingut Müller ist bekannt für seine mehrfach ausgezeichneten Eigenbauweine, die im Lokal zu zivilen Preisen ausgeschenkt werden.
Für Bierliebhaber bietet man vom Fass Fürstenberg Pilsner und Paulaner Hefeweizen.
Bei unserem letzten Besuch hatten wir zweimal Kalbsrahmschnitzel mit hausgemachten Spätzle (ca. 15 Euro). Das Fleisch war wie immer butterzart und schmeckte super.
In den kälteren Monaten ist immer mittwochs Schlachtfest.... mehr lesen
4.0 stars -
"Restaurant mit guter Küche und Eigenbauweinen" Ehemalige UserDie Weinstube Müller ist unser Stammlokal in Schriesheim an der Bergstraße. Wie bei allen guten Lokalen ist auch hier eine Reservierung empfehlenswert. Das dazugehörige Weingut Müller ist bekannt für seine mehrfach ausgezeichneten Eigenbauweine, die im Lokal zu zivilen Preisen ausgeschenkt werden.
Für Bierliebhaber bietet man vom Fass Fürstenberg Pilsner und Paulaner Hefeweizen.
Bei unserem letzten Besuch hatten wir zweimal Kalbsrahmschnitzel mit hausgemachten Spätzle (ca. 15 Euro). Das Fleisch war wie immer butterzart und schmeckte super.
In den kälteren Monaten ist immer mittwochs Schlachtfest.
Geschrieben am 19.04.2015 2015-04-19| Aktualisiert am
19.04.2015
Besucht am 18.04.2015
Vor 2 Jahren waren wir zuletzt in diesem Restaurant, jetzt wollten wir es mal wieder zusammen mit einem befreundeten Ehepaar ausprobieren.
Bei der telefonischen Reservierung baten wir um einen uns bekannten ruhigen Tisch, müssten aber hören, dass dort nur zweier Tische vergeben werden.
Bei unserer Ankunft wurden wir freundlich begrüsst, fragten, warum man den nicht zwei Tische zusammen schieben kann und siehe da, das Wunder geschah: man konnte aus zwei Zweiertischen innerhalb von Sekunden einen Vierertisch bauen.
Uns wurde gleich die Speisekarte gereicht und wir wurden nach den Getränkewünschen gefragt: bitte 3 Prosecco (5,50€), eine Cola (0,2L 2,20€) und ein Pellegrino medium (0,75l. 5,00€) Diese kamen nach kurzer Zeit, wurden wortlos zugereicht, damit wir diese auf dem Tisch platzieren. Dieses kenne ich aus Kantinen und dem Hofbräuhaus, hier hatte mich die Vorgehensweise erstaunt.
Auf verschiedenen Wandtafeln wie auch auf einer Tageskarte findet man zusätzliche Gerichte. Es werden zwar die üblichen Pizza- und Pastagerichte angeboten, zusätzlich aber auch Speisen, die sich erfreulicherweise von anderen Restaurants abheben. Die Preise für die Speisen bewegen sich im normalen Bereich, wogegen ich die Getränkepreise für sehr ambitioniert halte.
Ambiente:
nach einem Anbau finden jetzt ca. 100 Gäste Platz. Die Einrichtung ist hochwertiger und gemütlicher als bei vielen anderen italienischen Restaurants in unserer Gegend. Auf dem Tischen befinden sich Kerzenleuchter, Balsamico und hochwertiges Öl und eine Salz- bzw. Pfeffermühle.. Im Laufe des Abend waren ca. 30 Gäste anwesend.
Speisen:
Kurz nach unserer Bestellung kam der wortlose Kellner und legte frisch gebackenes Brot, eine Tunfischcreme und Oliven auf unserem Tisch ab. Und zwar nicht dort, wo man es als Gast erwartet, sondern dort, wo er gerade Platz fand. Das Brot und die Creme waren sehr gut.
Die Vorspeisen kamen auch nach kurzer Wartezeit. Wir hatten einen Antipasto Misto Teller (11,50€): Paprika, Anchovis, Caprese, gebratene Champignons, getrocknete Tomaten, Tintenfischsalat, Oliven und Zucchini. Geschmacklich gut und dezent mit Knoblauch verarbeitet. Unsere Freunde bekamen Carpaccio (10,90€) und waren sichtlich damit zufrieden.
Zwischendurch hielten wir den Kellner an, um weitere Getränke wir Montepulciano (0,2l. 7,40€) zu bestellen. Schade, das Weinglas war nicht geeicht und ich bezweifle, dass wirklich 0,2l eingeschenkt war. Der Wein war gut, aber kein Spitzengewächs.
Nach einer weiteren angenehmen Pause kamen die Hauptspeisen wieder wortlos an unseren Tisch: Linguine mit Scampi und Seeteufel (13,90€). Die Linguine hausgemacht und al dente, die 6 Scampi etwas klein, aber mit Kräutern in der Pfanne vorgebraten und alles in einer leichten Sauce, welche aus frischen Tomaten, Knoblauch (Fischfond?) und hochwertigem Öl zubereitet wurde. Dieses Gericht ist wirklich zu empfehlen, die Portion ausreichend.
Zum Schluss noch einen kräftigen Espresso (2,20€) und Averna (3,90€)
Service:
Der absolute Schwachpunkt dieses Restaurants. Der eine Kellner sprachlos, der andere wortkarg. Dazu unser Hauptkellner mürrisch und überhaupt nicht kundenorientiert. Getränke und Teller werden angereicht und nicht durch ihn platziert. Fragen, ob es geschmeckt hat, versucht er durch Mimik zu ersetzen. Mein Weinglas wird mit voll gekleckerten Fuss serviert, die bestellten Averna kamen mit total unterschiedlichen Füllhöhen. Der Bezahl Vorgang ging schnell. Eigentlich müsste ich einen Stern hierfür vergeben, da er aber doch einmal den Mund öffnete und die Frage nach einem Getränk auf's Haus stellte, hat er sich einen zweiten Stern erkämpft.
Preis-/Leistung:
für die Qualität der Speisen absolut in Ordnung, die Getränkepreise finde ich schon sehr hoch.
Sauberkeit:
Die Toilette war sehr sauber, auch im Restaurantbereich war alles in Ordnung.
Bilder habe ich von dem Speisen mit Rücksicht auf unsere Freunde nicht gemacht.
Es wird wieder ein längerer Zeitraum entstehen, bevor wir hier wieder einkehren. Dieses liegt aber ausschließlich am schlechten Service. Wegen der Küche wäre ich schon in der nächsten Woche wieder dort.
Fazit zum Gesamteindruck: 3 - wenn es sich ergibt
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder - nach "Küchenreise") )
Vor 2 Jahren waren wir zuletzt in diesem Restaurant, jetzt wollten wir es mal wieder zusammen mit einem befreundeten Ehepaar ausprobieren.
Bei der telefonischen Reservierung baten wir um einen uns bekannten ruhigen Tisch, müssten aber hören, dass dort nur zweier Tische vergeben werden.
Bei unserer Ankunft wurden wir freundlich begrüsst, fragten, warum man den nicht zwei Tische zusammen schieben kann und siehe da, das Wunder geschah: man konnte aus zwei Zweiertischen innerhalb von Sekunden einen Vierertisch bauen.
Uns wurde gleich die Speisekarte... mehr lesen
Ristorante Da Domenico
Ristorante Da Domenico€-€€€Restaurant4902103296174Richrather Str. 1, 40723 Hilden
3.5 stars -
"Gute Küche, schönes Ambiente, akzeptable Preise, aber leider schlechter Service." Ehemalige UserVor 2 Jahren waren wir zuletzt in diesem Restaurant, jetzt wollten wir es mal wieder zusammen mit einem befreundeten Ehepaar ausprobieren.
Bei der telefonischen Reservierung baten wir um einen uns bekannten ruhigen Tisch, müssten aber hören, dass dort nur zweier Tische vergeben werden.
Bei unserer Ankunft wurden wir freundlich begrüsst, fragten, warum man den nicht zwei Tische zusammen schieben kann und siehe da, das Wunder geschah: man konnte aus zwei Zweiertischen innerhalb von Sekunden einen Vierertisch bauen.
Uns wurde gleich die Speisekarte
Herrlich gelegenes Ausflugslokal auf dem Georgenberg mit einem der schönsten Biergärten Oberfrankens.
An Sonn- und Feiertagen gibts die obligatorischen Braten mit Coburger Klößen, zum 1. Mai, zu Himmelfahrt und zu Pfingsten werden Bad Rodacher Bratwürste auf offenem Feuer gegrillt. Die sind wirklich etwas besonderes und schmecken unvergleichlich gut. An manchen Feiertagen gibts Livemusik, meist von den Heldburger Stadtmusikanten.
Der Trip auf den Georgenberg ist jedes Jahr entweder an Himmelfahrt oder am Pfingstmontag ein absolutes Muss! Anstieg ist recht einfach (ca. 30-40 Minuten ab dem Thermenparkplatz) - nur kurz vor dem Ziel gibts etliche Treppen zu überwinden.
Man kann das Lokal aber auch mit dem Auto erreichen. Ein recht großer Parkplatz ist neben dem Aussichtsturm "Henneberger Warte" vorhanden. Aber zu Fuss gehen ist besser, da man nicht so sehr auf die Promille achten muss - und runter kommt man auch noch mit 5 Weissbier... :)
Im Biergarten ist Selbstbedienung - man kann die diversen angebotenen Braten usw. direkt am Küchenfenster antgegennehmen.
Wir genehmigten uns einen Sauerbraten mit Coburger Klößen (gut wie immer) und noch jeweils eine Bratwurst (die besten der Gegend für 1,70), dazu etliche Weissbier (Paulaner 0,5 l für 2,50). Der Abstieg klappte trotzdem ohne Probleme.
Man hat von Lokal und Biergarten einen herrlichen Blick auf Bad Rodach, die Therme Natur und den Kurpark.
Seit Mitte März hat auch das Storchenpärchen wieder sein Nest auf dem Turm des alten Sägewerkes bezogen.
Der Georgenberg ist immer einen Besuch wert!
Herrlich gelegenes Ausflugslokal auf dem Georgenberg mit einem der schönsten Biergärten Oberfrankens.
An Sonn- und Feiertagen gibts die obligatorischen Braten mit Coburger Klößen, zum 1. Mai, zu Himmelfahrt und zu Pfingsten werden Bad Rodacher Bratwürste auf offenem Feuer gegrillt. Die sind wirklich etwas besonderes und schmecken unvergleichlich gut. An manchen Feiertagen gibts Livemusik, meist von den Heldburger Stadtmusikanten.
Der Trip auf den Georgenberg ist jedes Jahr entweder an Himmelfahrt oder am Pfingstmontag ein absolutes Muss! Anstieg ist recht einfach (ca. 30-40 Minuten... mehr lesen
St. Georgenberg
St. Georgenberg€-€€€Berggasthof, Biergarten, Ausflugsziel09564-540Auf dem Georgenberg, 96476 Bad Rodach
3.5 stars -
"Herrlich gelegenes Ausflugslokal mit Blick auf Bad Rodach und die Therme" Ehemalige UserHerrlich gelegenes Ausflugslokal auf dem Georgenberg mit einem der schönsten Biergärten Oberfrankens.
An Sonn- und Feiertagen gibts die obligatorischen Braten mit Coburger Klößen, zum 1. Mai, zu Himmelfahrt und zu Pfingsten werden Bad Rodacher Bratwürste auf offenem Feuer gegrillt. Die sind wirklich etwas besonderes und schmecken unvergleichlich gut. An manchen Feiertagen gibts Livemusik, meist von den Heldburger Stadtmusikanten.
Der Trip auf den Georgenberg ist jedes Jahr entweder an Himmelfahrt oder am Pfingstmontag ein absolutes Muss! Anstieg ist recht einfach (ca. 30-40 Minuten
Geschrieben am 18.04.2015 2015-04-18| Aktualisiert am
18.04.2015
Besucht am 14.03.2015
Der Würzburger Hof ist ein alteingesessenes Restaurant nahe der Ladenburger Altstadt, welches seit Jahrzehnten in Familienbesitz ist. Vor Jahrzehnten waren wir dort mal Stammgäste, haben das Lokal aber aus unerfindlichen Gründen aus den Augen verloren.
Auf Empfehlung von Freunden haben wir es aber vor einigen Wochen wieder entdeckt - und waren begeistert!
Leider ist es wie in den meisten guten Restaurants: Ohne rechtzeitige Reservierung läuft nichts. Und "rechtzeitig" will heißen mindestens eine Woche zuvor.
Wir hatten bei unserem Besuch einmal Kalbssteak au four (20,80 Euro) und einmal Filetsteak mit Steinpilzen und Rahmsoße mit handgeschabten Spätzle (24.80 Euro). Dazu den vorzüglichen Hauswein der Weinkellerei Wangler aus Abstatt bei Heilbronn (rot = trockener Trollinger mit Lemberger für 3,80, weiß trockener Riesling für 3,80 das Viertele).
Für Bierliebhaber gibts vom Fass Dachsenfranz aus Zuzenhausen sowie Welde Weißbier aus Plankstadt.
Hier stimmt die Qualität und das Preis- Leistungsverhältnis. Da werden wir wohl jetzt des Öfteren einkehren!
Der Würzburger Hof ist ein alteingesessenes Restaurant nahe der Ladenburger Altstadt, welches seit Jahrzehnten in Familienbesitz ist. Vor Jahrzehnten waren wir dort mal Stammgäste, haben das Lokal aber aus unerfindlichen Gründen aus den Augen verloren.
Auf Empfehlung von Freunden haben wir es aber vor einigen Wochen wieder entdeckt - und waren begeistert!
Leider ist es wie in den meisten guten Restaurants: Ohne rechtzeitige Reservierung läuft nichts. Und "rechtzeitig" will heißen mindestens eine Woche zuvor.
Wir hatten bei unserem Besuch einmal Kalbssteak au four... mehr lesen
5.0 stars -
"Gutbürgerliches Lokal mit sehr gutem Essen, dabei nicht abgehoben" Ehemalige UserDer Würzburger Hof ist ein alteingesessenes Restaurant nahe der Ladenburger Altstadt, welches seit Jahrzehnten in Familienbesitz ist. Vor Jahrzehnten waren wir dort mal Stammgäste, haben das Lokal aber aus unerfindlichen Gründen aus den Augen verloren.
Auf Empfehlung von Freunden haben wir es aber vor einigen Wochen wieder entdeckt - und waren begeistert!
Leider ist es wie in den meisten guten Restaurants: Ohne rechtzeitige Reservierung läuft nichts. Und "rechtzeitig" will heißen mindestens eine Woche zuvor.
Wir hatten bei unserem Besuch einmal Kalbssteak au four
Wir feierten Anfang März 2015 in diesem Restaurant mit acht Personen Geburtstag. Rechtzeitige Reservierung ist unbedingt empfehlenswert, denn das Lokal ist meist ausgebucht.
An Hauptspeisen wurden verzehrt: (Kleines) Cordon Bleu (Kalbfleisch), Kalbsrückensteak mit Kräuterkruste, Rumpsteak mit gedünsteten Zwiebeln, Rumpsteak mit Kräuterbutter, Wildkabeljau mit Kräuterbutter sowie diverse Vorspeisen und Desserts.
Die Weinauswahl ist recht ansprechend. Man führt diverse badische Weine, u.a. auch aus Durbach und vom Kaiserstuhl. Im Ausschank gibts Parkbräu Pilsner und Valentins Weißbier.
Alle Speisen waren vorzüglich, der Service aufmerksam und sehr freundlich. Leider kann man das Lokal nicht spontan aufsuchen - wir versuchten dies bereits zweimal und hatten Pech - alles belegt bzw. reserviert.
Wir feierten Anfang März 2015 in diesem Restaurant mit acht Personen Geburtstag. Rechtzeitige Reservierung ist unbedingt empfehlenswert, denn das Lokal ist meist ausgebucht.
An Hauptspeisen wurden verzehrt: (Kleines) Cordon Bleu (Kalbfleisch), Kalbsrückensteak mit Kräuterkruste, Rumpsteak mit gedünsteten Zwiebeln, Rumpsteak mit Kräuterbutter, Wildkabeljau mit Kräuterbutter sowie diverse Vorspeisen und Desserts.
Die Weinauswahl ist recht ansprechend. Man führt diverse badische Weine, u.a. auch aus Durbach und vom Kaiserstuhl. Im Ausschank gibts Parkbräu Pilsner und Valentins Weißbier.
Alle Speisen waren vorzüglich, der Service aufmerksam und sehr freundlich. Leider kann man das Lokal nicht spontan aufsuchen - wir versuchten dies bereits zweimal und hatten Pech - alles belegt bzw. reserviert.
4.5 stars -
"Gelungene Geburtstagsfeier" Ehemalige UserWir feierten Anfang März 2015 in diesem Restaurant mit acht Personen Geburtstag. Rechtzeitige Reservierung ist unbedingt empfehlenswert, denn das Lokal ist meist ausgebucht.
An Hauptspeisen wurden verzehrt: (Kleines) Cordon Bleu (Kalbfleisch), Kalbsrückensteak mit Kräuterkruste, Rumpsteak mit gedünsteten Zwiebeln, Rumpsteak mit Kräuterbutter, Wildkabeljau mit Kräuterbutter sowie diverse Vorspeisen und Desserts.
Die Weinauswahl ist recht ansprechend. Man führt diverse badische Weine, u.a. auch aus Durbach und vom Kaiserstuhl. Im Ausschank gibts Parkbräu Pilsner und Valentins Weißbier.
Alle Speisen waren vorzüglich, der Service aufmerksam und sehr
Im Januar 2014 ist das Hotel-Restaurant Traube, auch bekannt als Dorfwirt, komplett niedergebrannt. Ursache war die Explosion eines Heizpilzes im Biergarten. http://hotel-traube.de/index.php
Mittlerweile wurde das Objekt abgerissen und völlig neu aufgebaut. Fast alle der alten Kastanien im Biergarten überlebten den Brand.
Wir urlauben im August d.J. wieder in Oberstdorf und sind gespannt, wie das Ganze jetzt aussieht. Da der Küchenchef derselbe blieb, dürfte wohl auch die Küchenleistung stimmen und der Bewertung von 2013 entsprechen:
Allgemein
Wie immer bei Ankunft in Oberstdorf führt uns der Weg in den herrlichen Biergarten der Traube. Uns fiel auf, dass sehr viele Tische reserviert waren. Lt. Auskunft werden Reservierungen nur ab 6 Personen entgegengenommen, Aber es gab an einigen Tischen noch die Möglichkeit, sich dazuzusetzen.
Bedienung
Sehr freundliche Bedienung, die auch aufgrund unserer Sonderwünsche nicht ins Schleudern kam.
Das Essen
Die "Traube" zählt zu den ersten Adressen, was gutbürgerliche Küche anbelangt.
Wir hatten Filetsteak mit Pfeffersoße, Bohnenbündchen und Pommes
sowie Filetsteak mit Sauce Bearnaise mit Kartoffeltalern. Kosteten jeweils 26,50 Euro.
Auch einige Fürstabt-Hefeweizen zu 3,70 Euro waren bei der Hitze angebracht.
Das Ambiente
Die Traube verfügt über einen der schönsten Biergärten der Region. Bei schlechtem Wetter kann der Biergarten teilweise mobil überdacht werden.
Sauberkeit
Sauberkeit ist eine Selbstverständlichkeit.
Im Januar 2014 ist das Hotel-Restaurant Traube, auch bekannt als Dorfwirt, komplett niedergebrannt. Ursache war die Explosion eines Heizpilzes im Biergarten.
http://hotel-traube.de/index.php
Mittlerweile wurde das Objekt abgerissen und völlig neu aufgebaut. Fast alle der alten Kastanien im Biergarten überlebten den Brand.
Wir urlauben im August d.J. wieder in Oberstdorf und sind gespannt, wie das Ganze jetzt aussieht. Da der Küchenchef derselbe blieb, dürfte wohl auch die Küchenleistung stimmen und der Bewertung von 2013 entsprechen:
Allgemein
Wie immer bei Ankunft in Oberstdorf führt uns der Weg... mehr lesen
Hotel Traube Oberstdorf
Hotel Traube Oberstdorf€-€€€Restaurant, Hotel, Biergarten, Erlebnisgastronomie08322809940Hauptstraße 6, 87561 Oberstdorf
4.0 stars -
"Nach Großbrand wieder aufgebaut - schönster Biergarten von Oberstdorf" Ehemalige UserIm Januar 2014 ist das Hotel-Restaurant Traube, auch bekannt als Dorfwirt, komplett niedergebrannt. Ursache war die Explosion eines Heizpilzes im Biergarten.
http://hotel-traube.de/index.php
Mittlerweile wurde das Objekt abgerissen und völlig neu aufgebaut. Fast alle der alten Kastanien im Biergarten überlebten den Brand.
Wir urlauben im August d.J. wieder in Oberstdorf und sind gespannt, wie das Ganze jetzt aussieht. Da der Küchenchef derselbe blieb, dürfte wohl auch die Küchenleistung stimmen und der Bewertung von 2013 entsprechen:
Allgemein
Wie immer bei Ankunft in Oberstdorf führt uns der Weg
Allgemein
Wir waren eingeladen zu einer Geburtstagsfeier. Es war unser erster Besuch im "Löwen" - wir waren angenehm überrascht!
Bedienung
Service war aufmerksam und schnell, obwohl das Lokal an diesem Abend ausgebucht war. Auch die Beratung zur Auswahl der Weine war vorbildlich.
Das Essen
Rumpsteak mit Pfefferrahmsoße und Rösti, Rumpsteak mit Kräuterbutter und Pommes. Obwohl die Frage nach der Zubereitung unterblieb, waren die Rumpsteaks medium gebraten und butterzart. Auch die anderen Teilnehmer der Feier hatten keinerlei Beanstandungen.
Neben einer optimalen Weinauswahl gibts Biere der Welde-Privatbrauerei aus Plankstadt. Das Hefeweizen zu 3,60 ist empfehlenswert, ebenso das alkoholfreie Hefeweizen der Brauerei Maisel aus Bayreuth (selten ein so wohlschmeckendes alkoholfreies Weizen getrunken).
Das Ambiente
Der "Löwen" ist ein recht großes Lokal mit diversen Nebenzimmern, die am betreffenden Abend wohl alle ausgebucht waren. Es war daher auch etwas laut.
Sauberkeit
Keinerlei Beanstandungen.
Allgemein
Wir waren eingeladen zu einer Geburtstagsfeier. Es war unser erster Besuch im "Löwen" - wir waren angenehm überrascht!
Bedienung
Service war aufmerksam und schnell, obwohl das Lokal an diesem Abend ausgebucht war. Auch die Beratung zur Auswahl der Weine war vorbildlich.
Das Essen
Rumpsteak mit Pfefferrahmsoße und Rösti, Rumpsteak mit Kräuterbutter und Pommes. Obwohl die Frage nach der Zubereitung unterblieb, waren die Rumpsteaks medium gebraten und butterzart. Auch die anderen Teilnehmer der Feier hatten keinerlei Beanstandungen.
Neben einer optimalen Weinauswahl gibts Biere der Welde-Privatbrauerei aus... mehr lesen
Zum Goldenen Löwen
Zum Goldenen Löwen€-€€€Restaurant, Gasthaus06221736920Hauptstr 139, 69214 Eppelheim
4.0 stars -
"Recht großes, immer gut besuchtes Lokal mit gutem Essen" Ehemalige UserAllgemein
Wir waren eingeladen zu einer Geburtstagsfeier. Es war unser erster Besuch im "Löwen" - wir waren angenehm überrascht!
Bedienung
Service war aufmerksam und schnell, obwohl das Lokal an diesem Abend ausgebucht war. Auch die Beratung zur Auswahl der Weine war vorbildlich.
Das Essen
Rumpsteak mit Pfefferrahmsoße und Rösti, Rumpsteak mit Kräuterbutter und Pommes. Obwohl die Frage nach der Zubereitung unterblieb, waren die Rumpsteaks medium gebraten und butterzart. Auch die anderen Teilnehmer der Feier hatten keinerlei Beanstandungen.
Neben einer optimalen Weinauswahl gibts Biere der Welde-Privatbrauerei aus
Kleine, aber recht gemütliche Weinstube mit "Weinscheuer"-Ambiente, in der man sich wohlfühlen kann. Nebenzimmer ist vorhanden, welches überwiegend zu Weinproben genutzt wird, so auch am heutigen Abend.
Nach Ende der Weinprobe konnten auch Gäste den Raum nutzen, denn das Lokal war komplett belegt.
Bedienung
Wir wurden sehr aufmerksam bedient. Unser Gastgeber ist aber auch Stammgast dort, wie viele der Gäste, die heute vor Ort waren. Man kennt sich!
Das Essen
Essen war sehr gut. Wir hatten einmal die Spezialität, das "Königskotelett" (riesig - reicht bequem für 2 Personen) und von der Tageskarte Rumpsteak mit Dornfelderzwiebeln mit Bratkartoffeln sowie Tafelspitz.
Das Rumpsteak war wie geordert medium gebraten und butterzart, die Dornfelderzwiebelsoße schon etwas besonderes. Ein derart gutes Rumpsteak (ca. 18 Euro) hatte ich schon lange nicht mehr gegessen.
Auch der Tafelspitz (ca. 15 Euro) war ausgezeichnet.
Es werden ausschließlich Eigenbauweine ausgeschenkt, wobei mir der Dornfelder rose halbtrocken am meisten zusagte (3,80 Euro).
Das Ambiente
Urgemütliche Weinstube, wie es in der Pfalz einige gibt. Man fühlte sich von Anfang an dort wohl.
Sauberkeit
An der Sauberkeit des Lokals gabs nichts zu bemängeln.
Allgemein
Kleine, aber recht gemütliche Weinstube mit "Weinscheuer"-Ambiente, in der man sich wohlfühlen kann. Nebenzimmer ist vorhanden, welches überwiegend zu Weinproben genutzt wird, so auch am heutigen Abend.
Nach Ende der Weinprobe konnten auch Gäste den Raum nutzen, denn das Lokal war komplett belegt.
Bedienung
Wir wurden sehr aufmerksam bedient. Unser Gastgeber ist aber auch Stammgast dort, wie viele der Gäste, die heute vor Ort waren. Man kennt sich!
Das Essen
Essen war sehr gut. Wir hatten einmal die Spezialität, das "Königskotelett" (riesig - reicht bequem... mehr lesen
4.0 stars -
"Weinstube mit besonderem Flair" Ehemalige UserAllgemein
Kleine, aber recht gemütliche Weinstube mit "Weinscheuer"-Ambiente, in der man sich wohlfühlen kann. Nebenzimmer ist vorhanden, welches überwiegend zu Weinproben genutzt wird, so auch am heutigen Abend.
Nach Ende der Weinprobe konnten auch Gäste den Raum nutzen, denn das Lokal war komplett belegt.
Bedienung
Wir wurden sehr aufmerksam bedient. Unser Gastgeber ist aber auch Stammgast dort, wie viele der Gäste, die heute vor Ort waren. Man kennt sich!
Das Essen
Essen war sehr gut. Wir hatten einmal die Spezialität, das "Königskotelett" (riesig - reicht bequem
Geschrieben am 18.04.2015 2015-04-18| Aktualisiert am
18.04.2015
Besucht am 07.06.2014
Wetter bescheiden wie nahezu überall in Franken, Essen im "San Marco" wieder klasse.
Wir hatten Pizza Salami und Calzone. Beides in der beständigen - gewohnt guten - Qualität.
Leider hatte die schöne Terrasse geschlossen - dem Regen sei "Dank".
Das Lokal war sehr gut besucht - der Juniorchef übernahm den Service.
Für Bad Rodach gilt nach wie vor: Wenn Pizza oder Pasta, dann San Marco!
Wetter bescheiden wie nahezu überall in Franken, Essen im "San Marco" wieder klasse.
Wir hatten Pizza Salami und Calzone. Beides in der beständigen - gewohnt guten - Qualität.
Leider hatte die schöne Terrasse geschlossen - dem Regen sei "Dank".
Das Lokal war sehr gut besucht - der Juniorchef übernahm den Service.
Für Bad Rodach gilt nach wie vor: Wenn Pizza oder Pasta, dann San Marco!... mehr lesen
Ristorante San Marco
Ristorante San Marco€-€€€Restaurant, Biergarten, Pizzeria09564800219Heldburger Str. 10, 96476 Bad Rodach
3.5 stars -
"Beste Pizza in Bad Rodach" Ehemalige UserWetter bescheiden wie nahezu überall in Franken, Essen im "San Marco" wieder klasse.
Wir hatten Pizza Salami und Calzone. Beides in der beständigen - gewohnt guten - Qualität.
Leider hatte die schöne Terrasse geschlossen - dem Regen sei "Dank".
Das Lokal war sehr gut besucht - der Juniorchef übernahm den Service.
Für Bad Rodach gilt nach wie vor: Wenn Pizza oder Pasta, dann San Marco!
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Das Ambiente ist modern-rustikal, dunkelbraunes Laminat, noch dunklere Tische und Stühle herrschen vor. Eine großzügig gepolsterte Bank zieht sich teilweise an den beigefarbenen Wänden entlang, dazu gib es bequeme Hochlehner oder bemüht trendige Loungesessel. Wandteile und Säulen sind mit Steinmatten verkleidet. Durch die indirekte Beleuchtung wirkt es durchaus gemütlich, was durch den exorbitanten Lärmpegel aber wieder zunichte gemacht wird. Bei entsprechender Witterung gibt es wohl auch Tische im Innenhof (O-Ton Homepage: teilweise überdachte Gartenlounge), den/die gegenwärtig die Raucher für sich alleine haben. Auf den Tischen eierschalenfarbene Kunststoffsets mit Messer und Gabel, Stoffserviette, Zuckerstreuer und je Zweierensemble, ein Windlicht.
Recht zügig gab ‘s die Speisekarte und auf unser Bitten hin auch die Weinkarte. Die auf der Homepage ausgelobten 80 Qualitätsweine, sucht man allerdings vergebens. Immerhin werden fast von jedem Kontinent ein bis drei angeboten. Da Madame fahren durfte und Schwager Rotwein wollte, blieb es dann leider doch bei den Offenen. Der Rote (6,90 Euronen), gefiel Schwager gut, die Weißweine (4,50-6,80 Euronen) bis auf den Regaleali Bianco schmeckten angenehm nach Nichts. Recht bald wurden die Aperitifs und das stille Wasser (SP, 4,90 Euronen) serviert. Meine hoffnungsvolle Frage nach einem Vakuum-Kühler wurde mit: „So etwas haben wir nicht!“ abgeschmettert. Da auch keine Alternative angeboten wurde, sollten Weißweintrinker hier wohl von der schnellen Sorte sein.
Es wurde weder Amuse noch Brot gereicht, dafür dauerte es bis zum Servieren der Vorspeisen knapp 50 Minuten. Zur Auswahl eines zweiten Getränks erbat ich nochmals die Karte, nach meiner Wahl legte ich diese zur Seite, nichts geschah. Erst als ich nach ca. zehn Minuten die Karte hochkant vor mir am Tisch aufstellte, wurde jemand vom Service stutzig und fragte, ob es noch etwas sein dürfe… Es gibt eben auch Techniken die den Verdrängungsmechanismus der Servicedarsteller durchbrechen.
| Die Vorspeisen |
Zwei Mal ~Hausgemachte Auberginen-Kartoffel-Crème-Suppe mit Trüffel-Croûtons.
Jeweils ein recht sämiges Süppchen mit angenehmer Basis, die Croûtons leider nicht mehr kross aber mit leichter Trüffelnote, Madame und Schwager waren für 6,90 Euronen zufrieden.
Der gegrillte Oktopus auf Salat kam recht übersichtlich (ein kleiner Fangarm) und nur lauwarm daher, von der avisierten Zitronen-Rosmarin-Würze war scheinbar nichts zu schmecken, auch beim Salat schien kein Dressing vorhanden. Immerhin war der Tentakel gut gegart. Für 7,- Euronen die Mindestanforderungen nur halbwegs erfüllt, bereits jetzt entschied ich mich gegen Dessert oder Digestif.
Routiniert kam beim Abräumen des Vorspeisengeschirrs die Frage ob es geschmeckt habe, da der Blick des Service währenddessen durch den Raum schweifte war gleichzeitig klar welchen Stellenwert Hinweise oder gar Reklamationen haben würden. Dieses Mal war die Küche erheblich schneller und wir mussten nur weitere 45 Minuten warten, dann kamen
| Die Hauptspeisen |
Das original Wiener Schnitzel à 19,- Euronen wurde mit ein paar gebratenen Kartoffelstücken und Salatschnipseln serviert, hier gab es sogar Dressing, welches aber natürlich in die Kartoffeln rann. Schwägerin machte das nichts aus, weil das Schnitzel nach ihren Wünschen gegart war, leicht wellige Panierung, durchgegart aber noch saftig. Dass die originale Wiener Garnitur fehlte, soll nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.
Madame hatte ~Gebratenes Zanderfilet mit Bandnudeln in Bärlauch-Pesto und Parmesan für 17,90 Euronen. Ein riesiger Haufen Nudeln, zwei kleine Zanderfilets, auf der Haut durch aber gerade noch saftig gegart und nur am Rand kross ein Klecks ölig-mildes Pesto und eine durch das Pesto geschmierte, rohe Kirschtomate (obsolet!) sowie ein paar Parmesanschnipsel. Laut Madame insgesamt etwas trocken und wegen des Nudelberges nicht schaffbar.
Für Schwager sollte es das ~Känguru-Steak mit Waldpilzen in Pfeffer-Rotweinjus und hausgemachten Kartoffel-Küchlein zu 22,90 Euronen sein. Es kamen drei Stücke gebratenen Kängurufleisches, zwei mit kleiner Sehne und well done, eins noch schön rosa, zusammen mit den aromatischen Pilzen für ihn die richtige Wahl. Nur die Kartoffelküchlein fand er, ob der gummiartigen Konsistenz, zu ei-lastig.
Mit „Thema verfehlt!“ könnte man dann die Küchenleistung beim ~Lammrücken im Kräutermantel „sous vide“ gegart an grünem Spargel und Tonkabohnen-Tomaten titulieren. Eigentlich medium rare bestellt und sogar auf dem Rechnungsbon mit ***englisch ausgewiesen, kam er in Teilen (der Rest war durch) gerade noch medium daher. Der ausgewiesene Kräutermantel erschöpfte sich in einem schmalen, gratinierten Streifen auf dem Lammlachs. Falls das Fleisch tatsächlich vakuumgegart wurde, hat man das Ergebnis durch viel zu langes Nachbraten und das Gratinieren wieder zunichte gemacht. Das war dem Koch wohl auch klar, anders wäre nämlich das eigentlich unsinnige Nappieren des aufgeschnittenen Rückens nebst Kräuterkruste nicht zu erklären. Hier sollte anscheinend der verfehlte Gargrad vertuscht werden. Die fünf Stangen Grünspargel hätte man wenigstens im unteren Drittel schälen können, so war ‘s eine sehr faserige Angelegenheit. Ziemlich langweilig die ebenfalls gereichten Drillinge, mit der kräftigen Schale aber gut zum Spargel passend. Was nicht wirklich passte waren die beiden mit Tonkabohnenessenz aromatisierten, gehäuteten Kirschtomaten, für sich genommen stellten sie die beste Komponente des Gerichts dar. Einmal Super-Gau für 21,50 Euronen.
Da zwischendurch keine Rückfrage seitens des Service kam und ich nicht weiter warten wollte unterblieb eine höchstwahrscheinlich sowieso fruchtlose Reklamation. Die Angebote von Kaffee, Dessert oder Digestif lehnten wir dankend ab und baten um die Rechnung, die vergleichsweise zügig nach knapp zehn Minuten präsentiert wurde.
Zusammenfassend scheint der Küche das ein oder andere einfache Gericht (Suppe, Schnitzel) zu gelingen, angesichts des selbst gesetzten Anspruchs (siehe nervige Homepage) und der ambitionierten Kalkulation ist das jedoch absolut unzureichend. Die Servicedarsteller waren zwar überwiegend freundlich, wirkten aber nicht wirklich kompetent. Für zwei Flaschen stillen Wassers, einen Gin-Tonic, ein Aperol-Spritz, vier Glas Wein, zwei Suppen, eine Vorspeise und vier Hauptspeisen belief sich der Gesamtschaden auf 145,20 Euronen.