Der folgende Text wurde bereits bei Restaurant-Kritik.de veröffentlicht, dort jedoch, wie auch meine Profildaten, bereits gelöscht. Trotzdem können entsprechende Daten noch im Cache einiger Suchmaschinen auftauchen, dies sollte aber lediglich ein temporäres Phänomen sein…
Wohl um die Reihe der ethnischen Küchenerfahrungen fortzusetzen wurde, für die aktuell anstehende Wellness nach dem präzisionssportlichen Fight, das türkische Restaurant Anfora gewählt. Trotz geballter Firmenweihnachtsfeiernkonkurrenz gelang die relativ kurzfristige Reservierung problemlos. Beim Betreten des Restaurants zunächst freundlich ignoriert, konnte uns, nach umständlicher Rückversicherung im Reservierungsbuch, dann überraschender Weise der einzige freie Tisch zugewiesen werden….
Das Restaurant liegt recht zentral in relativer Nähe zum Ende der Königsallee (kleine Kö), Oststraße, Graf-Adolf-Straße und Berliner Allee sind ebenfalls unmittelbar zu erreichen. Das bedeutet natürlich auch, dass kostenfreier Parkraum bestenfalls in den Bereich der Fiktion gehört. Auf dem breiten Gehweg vor dem Laden existiert eine kleine, gegenwärtig als Raucherecke genutzte und mit einem aufblasbaren Weihnachtsmann abschreckend dekorierte Terrasse. Der große Innenbereich wird durch die, fast eine komplette Wandseite einnehmende, Theke beherrscht und von verschiedenen Säulen unterteilt. Die Wände sind mit Panelen in Holzoptik verkleidet. In die helle Decke sind Halogenspots eingelassen, zusätzlich sorgt ein umlaufender Absatz für indirekte und nach unserem Eindruck farblich variierbare Beleuchtung. Die Tischstellung kann flexibelst gehandhabt werden. Während unseres Besuches gab es mehrere längere Tafeln von denen eine, in nächster Nähe zu der Theke gelegen und anscheinend von Landsleuten besetzt, die besondere Aufmerksamkeit des ausschließlich männlichen Services genoss. Die Tische waren mit Läufern, Kerzen, Weihnachtsdeko, Menuebesteck und kleinen Tellern fast umfassend ausgestattet. Salz und Pfeffer (Mühle) gab ’s auf Anfrage.
Beim überreichen der Speisekarten wurde der Versuch einer direkten Getränkebestellung zunächst abgeblockt. Später erschien man zu zweit und wollte alles auf einmal notieren. Das gab natürlich etwas Chaos und dauerte seine Zeit. Ebenso wie die Lieferung der Getränke. Auch die Wartezeit auf die Vorspeisen konnte nur mit Mühe und dem vorab kredenzten Fladenbrot überbrückt werden. Dafür kam dann aber auch alles getrennt bzw. nach und nach.
| Die Vorspeisen |
Als erstes wurden die ’Börekzigarren’ mit einem Klecks Cacik serviert. Nach Auskunft des Kollegen schmackhaft, für 5,90 Euronen aber übersichtlich. Es folgten die gemischten kalten Vorspeisen die sich zwei KollegInnen teilten. Neun unterschiedliche Zubereitungen, die Salate und Crèmes (Kichererbsen, Tahin, Cacik, Auberginenkaviar usw.) sehr schmackhaft, etwas langweilig dagegen getrocknete Tomaten, Oliven und Artischocken aus der Konserve. Für 7,25 Euronen pro Person durchaus angemessen. Schließlich kam zumindest der kalte Teil der gemischten Vorspeisen für das Menue (drei Gänge für zwei Personen => 64,- Euronen), das ich zusammen mit einem Kollegen bestellt hatte. Hier waren es sechs Schälchen mit den bereits oben genannten Crèmes, leider auch mit den unsäglichen Artischocken. Aber es sollte ja noch warme Vorspeisen geben. Unsere vorsichtige Erinnerung nebst der Bitte um weiteres Brot wurde nur unwillig aufgenommen, immerhin gab ’s noch etwas Brot. Auf unsere, nach entsprechender Wartezeit und während des Abräumens der geleerten Teller der übrigen Vorspeisen vorgebrachte, zweite Erinnerung wurde etwas von: „Hat der Kollege wohl vergessen…“ gestammelt. Zumindest kam dann nach weiteren zehn Minuten ein übersichtlicher Teller mit jeweils zwei Stücken gebratener Auberginenscheiben, gebackenem Weichkäse, gebratener Zucchinischeiben, einer halbierte Börekzigarre, einem halbierten Champignonkopf, einem halbierten, vegetarischen Reibeküchlein, einem ganzen Convenience-Calamarisring (klar, halbieren wäre bei der Gummikonsistenz zu schwierig…) und dem obligatorischen Joghurtdip. Optik, Haptik und Mundgefühl legten nahe, dass der Teller schon eine ganze Weile am Pass gestanden haben musste, jedenfalls waren die Komponenten nicht mal mehr lauwarm. Dementsprechend war das Geschmackserlebnis eher von reziproker Natur.
Ähnliches Spiel bei den Hauptspeisen, nach einiger Wartezeit trudelten diese nach und nach ein. Zusätzlich begingen wir den Fehler, den bereits überfordert wirkenden Service mit Getränkenachbestellungen zu verwirren. Einige wurden anscheinend einfach vergessen, da sie nicht auf der anschließenden Rechnung auftauchten, erfolgte keine Reklamation.
| Die Hauptspeisen |
Zwei mal das Hähnchencurry mit Reis für jeweils 14,50 Euronen eine ordentliche Portion saftig gegartes, mageres Fleisch mit Gemüse und Nüssen, nach Aussage der KollegInnen sehr schmackhaft. Der Beyti-Spieß (Hackfleisch, Rind, Lamm mit dünnem Fladenbrot umwickelt und gegrillt) sah gut aus. Mit zwei unterschiedlichen Dips (Joghurt und Rotscharf), einer gegrillten Peperoni und einer halben, ebenfalls gegrillten Tomate für 14,90 Euronen auch eine reelle Portion. Nach Aussage des Kollegen saftig und wohlschmeckend. Der Hauptgang des Menues im Prinzip ein Mixed-Grill mit größtenteils saftig auf den Punkt gegartem und gut gewürztem Fleisch, al dente zubereitetem, frischem Gemüse, dem obligatorischen Reis und etwas Sauce. Von der Portion her mehr als ausreichend und im Vergleich das Highlight des Menues.
Insgesamt scheint die Küchencrew ihr Handwerk zu verstehen, man hat sich ja auch der modernen türkischen Küche verschrieben. Bleibt nur zu hoffen, dass die Servicedarsteller den Eindruck nicht weiter torpedieren. Leider handelte es sich hierbei tatsächlich nur um einen frommen Wunsch.
Schon die Herangehensweise eines der Servicebediensteten an das Abräumen der geleerten Hauptspeisenteller ließ nichts Gutes erwarten. Ein unterdrückter Fluch, gefolgt von gewaltigem Scheppern bestätigte den gewaltsamen Tod eines Großteils der Keramik. Leider war in einem Schälchen noch rotklebrige Sauce enthalten, die meinte sich bei der Aktion davonstehlen zu können, um sich großzügig auf dem Pullover des Kollegen zu verteilen. Von den unmittelbar beteiligten Servicedarstellern wurde zunächst versucht das Problem wegzulächeln. Dann gestammelte Klärungsversuche: „Wie hat das denn…, wie kann denn so was…?“ Schließlich kam jemand mit der Anschrift einer Reinigung und der Visitenkarte des Ladens, die der Kollege bei Abgabe des Pullovers dort vorzulegen habe. Na toll, soll er sich also selber drum kümmern. Eine Entschuldigung habe ich auch nicht mitbekommen. Aber ich glaube man hat sich später noch geeinigt.
| Die Nachspeisen |
Einmal wurde Baklava à 5,50 Euronen geordert außerdem kam noch der gemischte Dessertteller des Menues Anfora 3 zusätzlich drei mal Cay für jeweils 1,- Eurone. Schwarzen Tee, das können sie einfach, für mich das Beste am Dessert. Das Baklava bestand aus drei identischen Stücken mit gehackten Nüssen gefülltem Philoteig. Wie es sich gehört, derart in Sirup getränkt, dass jeder Zahnklempner sofort ein gieriges Glänzen in die Augen bekommt. Dazu noch ein paar Pistatienkrümel und ’ne einsame Physalis, traurig. Der Dessertteller enthielt zwei Stücke Baklava, zwei Streifen Milchpudding, zwei Honigmelonenspalten, zwei Physalis, etwas Zimtpulver und Convenience-schokoladensaucengeschmiere. Nun, die Früchte waren reif und das Zimtpulver aromatisch, das Baklava wie oben beschrieben und der Milchpudding schmeckte angenehm nach nichts.
Zusammenfassend ist die Küchenleistung recht ordentlich. Die Desserts und einige Komponenten der Vorspeisen sollte der Betreiber auf den Prüfstand stellen. Bei den Servicesurrogaten liegt der Verdacht nahe, dass es sich um ungelernte bzw. schlecht angelernte Kräfte handelt, hier hilf wohl nur ein Neustart. Als wir die Rechnung orderten fiel dem Schlepper doch noch ein, dass er uns einen Tee aufs Haus anbieten könne. Da drei von uns diesen bereits zum Dessert hatten, lehnten wir dankend ab. Damit war der Einfallsreichtum dann auch erschöpft und es ging ans Splitten der Rechnung. Müßig zu sagen, dass dies wieder eine schier unüberwindliche Hürde darstellte. Nach drei Anläufen und unter unserer Mithilfe gelang es schließlich. Beim Verlassen des Restaurants mussten wir aufpassen um nicht in die restlichen Scherben des Serviceunfalls zu treten, selbst deren Entfernung war wohl zu schwierig….
Auch wenn jede Rezension nur eine Momentaufnahme darstellt, insgesamt wirkt der Laden wie gewollt und nicht gekonnt. Anscheinend fehlende Sorgfalt trifft auf freundliche Ignoranz, das belegt auch ein Screenshot des Teils der (alten) Speisekarte die die vegetarischen Gerichte anbietet. Immerhin wird gegenwärtig die Karte überarbeitet, hoffentlich fällt ’s auf….
Update: ist aufgefallen, die komplette Karte wurde korrigiert und neu gestaltet.
Der folgende Text wurde bereits bei Restaurant-Kritik.de veröffentlicht, dort jedoch, wie auch meine Profildaten, bereits gelöscht. Trotzdem können entsprechende Daten noch im Cache einiger Suchmaschinen auftauchen, dies sollte aber lediglich ein temporäres Phänomen sein…
Wohl um die Reihe der ethnischen Küchenerfahrungen fortzusetzen wurde, für die aktuell anstehende Wellness nach dem präzisionssportlichen Fight, das türkische Restaurant Anfora gewählt. Trotz geballter Firmenweihnachtsfeiernkonkurrenz gelang die relativ kurzfristige Reservierung problemlos. Beim Betreten des Restaurants zunächst freundlich ignoriert, konnte uns, nach umständlicher Rückversicherung im Reservierungsbuch, dann... mehr lesen
2.5 stars -
"Etwas anders begabter Service -oder: betreutes Arbeiten tut Not" Ehemalige UserDer folgende Text wurde bereits bei Restaurant-Kritik.de veröffentlicht, dort jedoch, wie auch meine Profildaten, bereits gelöscht. Trotzdem können entsprechende Daten noch im Cache einiger Suchmaschinen auftauchen, dies sollte aber lediglich ein temporäres Phänomen sein…
Wohl um die Reihe der ethnischen Küchenerfahrungen fortzusetzen wurde, für die aktuell anstehende Wellness nach dem präzisionssportlichen Fight, das türkische Restaurant Anfora gewählt. Trotz geballter Firmenweihnachtsfeiernkonkurrenz gelang die relativ kurzfristige Reservierung problemlos. Beim Betreten des Restaurants zunächst freundlich ignoriert, konnte uns, nach umständlicher Rückversicherung im Reservierungsbuch, dann
Geschrieben am 06.03.2015 2015-03-06| Aktualisiert am
07.03.2015
Besucht am 27.02.2015
Wenn es um spanische Appetithäppchen geht, gibt es bei uns eine ganze Reihe von Restaurantketten, die ein zugegeben recht vielfältiges Angebot in die kleinen Tellerchen füllen und bei der Einrichtung ihrer Lokale nicht mit iberischen Akzenten geizen. Viele „Franchise-Spanier“ überziehen jedoch leider die deutsche Gastrolandschaft mit jeder Menge Convencience-Produkten aus der Truhe. Jeder, der aber schon in Spanien oder auf den Balearen / Kanaren Urlaub gemacht hat und den Weg vom Halbpensionsbüffet seines Hotelressorts zur real existierenden Tapas-Bar bzw. Bodega um die Ecke fand, weiß, dass die dort entdeckten kleinen Kostbarkeiten nichts mit den bei uns leider oft üblichen „Lizarran-Häppchen“ („Lizarran“ steht hier sinnbildlich für die mittlerweile nicht unbeträchtliche Anzahl von Läden, die ihre „Franchise-Tapas“ aus der Kühltheke ziehen und lediglich erwärmen oder in die Fritteuse schmeißen, Anm.) gemein haben. Außer vielleicht die Namen der Gerichte.
Eine wirklich lobenswerte Ausnahme stellt seit ca. 14 Jahren(!!!) das zentral in Kirchplatznähe sich befindende „Las Tapas“ dar. Hier ist der Name wirklich Programm, denn hier im heimeligen Sandsteingebäude schmecken die spanischen Leckerbissen aus den kleinen Tonschalen besonders gut, die sie immer frisch zubereitet werden. Direkt am „Pfälzer Jakobsweg“ gelegen lässt es sich hier vortrefflich „einpilgern“. Im Sommer lädt die von Weinreben überdachte Terrasse zum Draußensitzen ein, z.B. mit einem kühlen San Miguel aus der Flasche (0,33l für 2,40 Euro) oder einem knackigen Vino Blanco (Hauswein für 4,50 Euro das Viertel). Dazu ein paar Meeresfrüchte wie die Gambas al ajillo (Knoblauchgarnelen, 7,70 Euro) oder die Concha Verde (überbackene grüne Muscheln, 5,10 Euro) von der reich bestückten Tapas-Karte (allein bei den warmen Vorspeisen über 20 verschiedene Gerichte!).
Ich hatte das „Las Tapas“ schon längere Zeit nicht mehr besucht und freute mich daher besonders auf einen entspannten spanischen Abend, um die üblichen „Verdachtsmomente“ aus ihren runden Keramikschälchen zu befreien. Die Tafel am Eingang en passant inspizierend (es gab heute Dorade und Schwertfisch als Empfehlung!) traten wir ein. Eine lange Tafel mit „muchos amigos“, die anscheinend Grund zum Feiern hatten, vereinte einen Großteil der Tische. Etwas abgetrennt vom geselligen Hauptgeschehen saßen wir an einem vorher reservierten Zweiertisch in der eh nur zwei Tische fassenden „Picasso-Lounge“ mit Blick auf die von der Decke baumelnden Serrano-Schinken, den in Holz gehaltenen, schlichten Theken-Bereich, die zusammengebundenen Knoblauchzehen und eben dem namensgebenden Bild des bekennenden Stierkampf-Fans und Ausnahmekünstlers Pablo Picasso an der in feurigem Rot gehaltenen Wand. Komisch, genau am gleichen Tisch saß ich auch bei meinem letzten Besuch vor einigen Jahren…
Auf einer kleinen Extra-Tafel, die sich an der Theke befand, wurden frische Muscheln in Sherry-Knoblauch-Soße als Tapa (für 4,80 Euro) oder als Racion (Hauptgang für 8,90 Euro) angeboten. Eine doch eher unübliche und daher uns neugierig machende Muschelvariante fernab von ihrer herkömmlichen Tomaten- oder Weißweinbegleitung. Als geteilte Vorspeise sollte es da schon die größere Portion sein. Eine gute Wahl, wie sich wenig später herausstellen sollte. Die ersten beiden Fläschchen San Miguel kamen an den Tisch und ließen mich in Gedanken den Trip an den Hafen von Palma vollziehen. Der Sherry-Duft der Muscheln trug mich von dort in die nächste Strandbar. Ich hörte mich auf einmal Dinge sagen wie „Patatas bravas“ (Scharfe Kartoffeln, 3,60 Euro) und „Cochifrito“ (Lammragout mit Zitrone, 5,20 Euro). Kein Wunder, denn ich bestellte bereits eifrig aus der gut sortierten Speisekarte.
Bei der Tapas-Bestellung darf man nur nicht vor lauter Enthusiasmus aufgrund des mannigfaltigen Angebots komplett die Nerven bzw. Hemmungen verlieren und am Anfang zu viele Schälchen ordern (Anfängerfehler!!!). Grundsätzlich sind maximal 3 bis 4 Gerichte pro Person (ohne Vorspeise!) völlig ausreichend, da man noch genügend Brot zum „Soße-Tunken“ gereicht bekommt. Nachordern geht ja schließlich auch noch. Denn kalt gewordene Tapas schmecken eben nicht mehr ganz so lecker wie die, die frisch brutzelnd aus dem Topf bzw. Ofen kommen. Und ja: Gegenseitiges Durchprobieren ist hier selbstverständlich erwünscht!!!
Die Sherry-Muscheln waren ein gelungener Appetitanreger und natürlich wurde ihr schmackhafter Sud bis zum letzten Tropfen vom frisch aufgebackenen Weißbrot aufgesaugt und verzehrt. Dann kamen die von uns bestellten „Deckel“ (deutsche Übersetzung des Wortes „Tapa“), deren Ursprung vom Abdecken des Weinglases mit einer Scheibe Brot zum Schutze vor den umherschwirrenden (spanischen?) Fliegen herrühren soll. Die bereits erwähnten „Patatas bravas“ waren keine fetttriefenden, frittierten „Wedges“, sondern wurden hier als gekochte Version in einer fruchtig-scharfen Tomatensauce serviert. Sie machten ihrem Namen alle Ehre und waren für zwei weitere Flaschen „San Miguel“ maßgeblich mitverantwortlich. Das Lammragout und die Geflügelleber in Sherry (4,30 Euro) bildeten den Fleischanteil. Beide Gerichte zeichneten sich durch ihre aromatischen Saucen aus. Das Lammfleisch war schön mürbe gekocht, während die “Higado de pollo“ genau den richtigen Biss hatte. Nicht auf der Tapas-Karte vermerkt, aber dennoch an diesem Abend auf Nachfrage kredenzt bekommen: die frittierten Ährenfische mit Aioli (4,50 Euro), ein Uralt-Las-Tapas-Klassiker, der für mich schlichtweg zu einer Art Inbegriff der westlichen Mittelmeerküche geworden ist. Mit etwas Zitrone beträufelt schmeckt der vorher leicht mehlierte, knusprige „Fischschwarm“ besonders gut. Meine Begleitung bestellte noch eine stattliche Ansammlung grüner und schwarzer Oliven (2,40 Euro) zu dem Reigen delikater Kleinigkeiten dazu. Wie gerne hätten wir noch weitere Tapas, wie z.B. die hier legendären Albondigas mit Tomatensauce (3,60 Euro) oder die feinen Stockfischkroketten (4,70 Euro), nachgeordert. Aber unser erhöhter Sättigungsgrad ließ dies nicht mehr zu.
Natürlich sind beim „Germersheimer Spanier“ auch diverse Salatvariationen, Paella, Fleisch vom Grill sowie Spezialitäten aus dem Meer als „richtige“ Hauptgänge erhältlich. Das Rumpsteak des netten Mannes vom Nachbartisch hatte Format. Und die „Parrillada de carne“ (große gemischte Grillplatte für Fleischfans, 18,90 Euro) wäre sicherlich auch einmal einen Versuch wert. Kleinere, mit verschiedenen Kostbarkeiten (Wurst, Käse, Fisch) belegte Brothäppchen (Montaditos) sind dagegen perfekte Weinbegleiter. Wie auch die stattliche „Antipasti-Auswahl“, hier „Tapas frias“ (kalte Vorspeisen) genannt. Das abwechslungsreiche Speisenangebot wird von ausgesuchten spanischen Weinen adäquat ergänzt. Aber so ein San Miguel aus der Flasche schmeckt eben auch im winterlichen Germersheim. Wie das wohl erst im Sommer unter der rebenberankten Pergola schmeckt…?
Wenn es um spanische Appetithäppchen geht, gibt es bei uns eine ganze Reihe von Restaurantketten, die ein zugegeben recht vielfältiges Angebot in die kleinen Tellerchen füllen und bei der Einrichtung ihrer Lokale nicht mit iberischen Akzenten geizen. Viele „Franchise-Spanier“ überziehen jedoch leider die deutsche Gastrolandschaft mit jeder Menge Convencience-Produkten aus der Truhe. Jeder, der aber schon in Spanien oder auf den Balearen / Kanaren Urlaub gemacht hat und den Weg vom Halbpensionsbüffet seines Hotelressorts zur real existierenden Tapas-Bar bzw. Bodega um... mehr lesen
Las Tapas
Las Tapas€-€€€Restaurant07274770112Mittelstraße 2, 76726 Germersheim
4.0 stars -
"Gemütlicher Tapas-Tempel mit lauschiger Sommerterrasse im Herzen von Germersheim" Ehemalige UserWenn es um spanische Appetithäppchen geht, gibt es bei uns eine ganze Reihe von Restaurantketten, die ein zugegeben recht vielfältiges Angebot in die kleinen Tellerchen füllen und bei der Einrichtung ihrer Lokale nicht mit iberischen Akzenten geizen. Viele „Franchise-Spanier“ überziehen jedoch leider die deutsche Gastrolandschaft mit jeder Menge Convencience-Produkten aus der Truhe. Jeder, der aber schon in Spanien oder auf den Balearen / Kanaren Urlaub gemacht hat und den Weg vom Halbpensionsbüffet seines Hotelressorts zur real existierenden Tapas-Bar bzw. Bodega um
Gestern (an Silvester) gegen 02 Uhr wollte ich eigentlich ins Kennedys nebenan, um noch etwas zu essen. Es wurden 3 Euro Eintritt verlangt. Zu Essen gab es angeblich nichts mehr. Also gingen wir in die Boazn nebenan. Der Keller war nett (Österreicher). Das Lokal war fast voll. Warme Getränke (wie Glühwein oder Tee) gab um die Zeit angeblich nicht mehr. Wir bestellten 1 Schnitzel und 2 Camembert. Das Schnitzel war zwar groß, aber nicht ganz durch! Geschmacklich unteres Mittelmaß. Bei den beiden anderen Camemberts war der überbackene Käse eher wie panierter Gummi, und gleich kalt.Der Salat war geschmacklich auch nix. Die Apfelschorle (kleinste Menge 0,4 L) war zu 98% Waser! Dann war da noch die sehr laute Musik mit zwischendurch Verkehrsmeldungen und Nachrichten. Beleuchtungstechnisch ist das Lokal ein Graus. (LED) Dafür hängen einige Projektoren an der Decke rum. Den zweiten Stern gabs nur, weil der Kellner so nett war.
Gestern (an Silvester) gegen 02 Uhr wollte ich eigentlich ins Kennedys nebenan, um noch etwas zu essen. Es wurden 3 Euro Eintritt verlangt. Zu Essen gab es angeblich nichts mehr. Also gingen wir in die Boazn nebenan. Der Keller war nett (Österreicher). Das Lokal war fast voll. Warme Getränke (wie Glühwein oder Tee) gab um die Zeit angeblich nicht mehr. Wir bestellten 1 Schnitzel und 2 Camembert. Das Schnitzel war zwar groß, aber nicht ganz durch! Geschmacklich unteres Mittelmaß. Bei... mehr lesen
s'Wirtshaus am Sendlinger Tor
s'Wirtshaus am Sendlinger Tor€-€€€Wirtshaus, Biergarten, Sky Sportsbar08959946908Sendlinger Tor Platz 10, 80803 München
2.0 stars -
"Eine Gaststätte für Notfälle, wenn kein MC-Donalds in der Nähe ist" Ehemalige UserGestern (an Silvester) gegen 02 Uhr wollte ich eigentlich ins Kennedys nebenan, um noch etwas zu essen. Es wurden 3 Euro Eintritt verlangt. Zu Essen gab es angeblich nichts mehr. Also gingen wir in die Boazn nebenan. Der Keller war nett (Österreicher). Das Lokal war fast voll. Warme Getränke (wie Glühwein oder Tee) gab um die Zeit angeblich nicht mehr. Wir bestellten 1 Schnitzel und 2 Camembert. Das Schnitzel war zwar groß, aber nicht ganz durch! Geschmacklich unteres Mittelmaß. Bei
Das Lokal ist schon etwas in die Jahre gekommen. Die Qualität der Speisen hat aber stark nachgelassen. Da bringt der günstige Preis auch nicht viel. Besonders ärgerlich war, dass die Kegelbahn, die wir schon vor etwa 7 Monaten reserviert hatten, belegt war. Der Wirt hatte die Buchung auch im Terminkalender ! Aber er sagte, er hätte sie einfach an andere vergeben. So gingen wir dann zu neunt um die Ecke zum Freiland zum Kegeln. Da waren wir dann aber auch nicht sonderlich froh, weils da unten im Keller stark gestunken hat.
Übrigens, den Telefon-Festnetzanschluß gibts nicht mehr! Man kann den Wirt nur noch per Handy erreichen......
Das Lokal ist schon etwas in die Jahre gekommen. Die Qualität der Speisen hat aber stark nachgelassen. Da bringt der günstige Preis auch nicht viel. Besonders ärgerlich war, dass die Kegelbahn, die wir schon vor etwa 7 Monaten reserviert hatten, belegt war. Der Wirt hatte die Buchung auch im Terminkalender ! Aber er sagte, er hätte sie einfach an andere vergeben. So gingen wir dann zu neunt um die Ecke zum Freiland zum Kegeln. Da waren wir dann aber auch nicht sonderlich froh, weils da unten im Keller stark gestunken hat.
Übrigens, den Telefon-Festnetzanschluß gibts nicht mehr! Man kann den Wirt nur noch per Handy erreichen......
Restaurant Freiland
Restaurant Freiland€-€€€Restaurant, Gaststätte089783736Aidenbachstr. 86, 81379 München
3.0 stars -
"Durschschnittlicher Jugoslawe" Ehemalige UserDas Lokal ist schon etwas in die Jahre gekommen. Die Qualität der Speisen hat aber stark nachgelassen. Da bringt der günstige Preis auch nicht viel. Besonders ärgerlich war, dass die Kegelbahn, die wir schon vor etwa 7 Monaten reserviert hatten, belegt war. Der Wirt hatte die Buchung auch im Terminkalender ! Aber er sagte, er hätte sie einfach an andere vergeben. So gingen wir dann zu neunt um die Ecke zum Freiland zum Kegeln. Da waren wir dann aber auch
Ein nettes kleines Restaurant. Heute war ich zufällig in der Gegend, und bin da mal zum Mittagessen reingegangen. Der Betreiber bedient die Gäste selbst. Meine Spagetti Carbonara (7,90) waren vorzüglich. (Bio-Ware!) Besser wie beim Standard-Italiener um die Ecke. Die Portion war groß und wurde auf einem schönen Teller serviert (siehe Foto) Es gibt Mittags auch günstigere Menues. Da gehe ich sicher wieder mal hin.
Ein nettes kleines Restaurant. Heute war ich zufällig in der Gegend, und bin da mal zum Mittagessen reingegangen. Der Betreiber bedient die Gäste selbst. Meine Spagetti Carbonara (7,90) waren vorzüglich. (Bio-Ware!) Besser wie beim Standard-Italiener um die Ecke. Die Portion war groß und wurde auf einem schönen Teller serviert (siehe Foto) Es gibt Mittags auch günstigere Menues. Da gehe ich sicher wieder mal hin.
Miccelli
Miccelli€-€€€Restaurant4908978749889Aidenbachstr. 102, 81379 München
3.5 stars -
"Ein nettes kleines Restaurant, Italienische Speisen." Ehemalige UserEin nettes kleines Restaurant. Heute war ich zufällig in der Gegend, und bin da mal zum Mittagessen reingegangen. Der Betreiber bedient die Gäste selbst. Meine Spagetti Carbonara (7,90) waren vorzüglich. (Bio-Ware!) Besser wie beim Standard-Italiener um die Ecke. Die Portion war groß und wurde auf einem schönen Teller serviert (siehe Foto) Es gibt Mittags auch günstigere Menues. Da gehe ich sicher wieder mal hin.
Ein nettes Lokal mit gemischtem Pubilkum, sonst kein großer Luxus. An den Wänden hängen einige Fotos von Griechenland (für kurzsichtige einige Bilder gleich doppelt) Der Kellner ist pfiffig, und hat auch rechtzeitig eine neue Kerze gebracht. Leider war die Zwiebelsuppe schon aus. Pitta und Hallomi war gut, der Imigliko Rot besonders gut! (angeblich Kleoui) Die Speisenkarte ist pfiffig. (besorders viele extra- "Schreibfehler" Cooler Grieche.(der Kellner ist in München aufgewachsen)
Ein nettes Lokal mit gemischtem Pubilkum, sonst kein großer Luxus. An den Wänden hängen einige Fotos von Griechenland (für kurzsichtige einige Bilder gleich doppelt) Der Kellner ist pfiffig, und hat auch rechtzeitig eine neue Kerze gebracht. Leider war die Zwiebelsuppe schon aus. Pitta und Hallomi war gut, der Imigliko Rot besonders gut! (angeblich Kleoui) Die Speisenkarte ist pfiffig. (besorders viele extra- "Schreibfehler" Cooler Grieche.(der Kellner ist in München aufgewachsen)
Anesis
Anesis€-€€€Restaurant089762805Schmellerstr. 14, 80337 München
3.5 stars -
"Ein nettes Lokal mit gemischtem Pubilkum" Ehemalige UserEin nettes Lokal mit gemischtem Pubilkum, sonst kein großer Luxus. An den Wänden hängen einige Fotos von Griechenland (für kurzsichtige einige Bilder gleich doppelt) Der Kellner ist pfiffig, und hat auch rechtzeitig eine neue Kerze gebracht. Leider war die Zwiebelsuppe schon aus. Pitta und Hallomi war gut, der Imigliko Rot besonders gut! (angeblich Kleoui) Die Speisenkarte ist pfiffig. (besorders viele extra- "Schreibfehler" Cooler Grieche.(der Kellner ist in München aufgewachsen)
Mal wieder ein neues Lokal ausprobieren war angesagt. Beim herumfahren entdeckte ich das ganz versteckte Lokal Taverne Kyklos. Parkplatzsuche ist aussichtslos. Ich riskierte einen Strafzettel und parkte auf sehr großzügig verteilten Bodenmarkierungen an der Fußgängerzone. Das Lokal macht einen sehr gemütlichen Eindruck. Rustikal eingerichtet und trotz Kellerlokal keine mufflige Luft.
Es war kurz vor 22 Uhr, das Lokal war zu einem Drittel voll. Sitzplatz war also kein Problem. Erst mal einen Ymiglikos ( 0,5 l für 8,60) bestellt. Dieser war sehr gut. Die Pitta war leider nicht wie gewünscht mit Knoblauch, aber sonst brauchbar. Der Halloumi für 5,60 war leider zu hart und zu kalt. Die Preise sind etwas gehoben. Es scheint, dass hier die meisten Gäste Stammgäste sind. Die Verabschiedung war mager, es gab nicht mal einen billigen Uzo für Neukunden. (obwohl ich Uzo nicht besonders mag) Hat der Umsatz von 18 Euro wohl nicht gereicht ?
Mal wieder ein neues Lokal ausprobieren war angesagt. Beim herumfahren entdeckte ich das ganz versteckte Lokal Taverne Kyklos. Parkplatzsuche ist aussichtslos. Ich riskierte einen Strafzettel und parkte auf sehr großzügig verteilten Bodenmarkierungen an der Fußgängerzone. Das Lokal macht einen sehr gemütlichen Eindruck. Rustikal eingerichtet und trotz Kellerlokal keine mufflige Luft.
Es war kurz vor 22 Uhr, das Lokal war zu einem Drittel voll. Sitzplatz war also kein Problem. Erst mal einen Ymiglikos ( 0,5 l für 8,60) bestellt. Dieser war sehr... mehr lesen
Kyklos
Kyklos€-€€€Restaurant089162633Wilderich-Lang-Str. 10, 80634 München
3.0 stars -
"Typischer Grieche mit meist Stammgästen. Kellerlokal." Ehemalige UserMal wieder ein neues Lokal ausprobieren war angesagt. Beim herumfahren entdeckte ich das ganz versteckte Lokal Taverne Kyklos. Parkplatzsuche ist aussichtslos. Ich riskierte einen Strafzettel und parkte auf sehr großzügig verteilten Bodenmarkierungen an der Fußgängerzone. Das Lokal macht einen sehr gemütlichen Eindruck. Rustikal eingerichtet und trotz Kellerlokal keine mufflige Luft.
Es war kurz vor 22 Uhr, das Lokal war zu einem Drittel voll. Sitzplatz war also kein Problem. Erst mal einen Ymiglikos ( 0,5 l für 8,60) bestellt. Dieser war sehr
Eine sehr schöne Location! Hier sind 2011 auch schon mal zwei Ritter zu Pferde in die Stube geritten, und haben dort gekämpft! (Pressekonferenz des Kaltenberger Ritterturniers)
Die Preise sind der Gegend angepasst. Für 3 Fleischpflanzl mit kleinem Salat sind schon mal 16 Euro fällig. Die Speisen sind OK, aber natürlich geschmacklich nicht vergleichbar wie drüben bei Schuhbecks Südtiroler Stuben. Das Personal ist unterschiedlich freundlich.
Eine sehr schöne Location! Hier sind 2011 auch schon mal zwei Ritter zu Pferde in die Stube geritten, und haben dort gekämpft! (Pressekonferenz des Kaltenberger Ritterturniers)
Die Preise sind der Gegend angepasst. Für 3 Fleischpflanzl mit kleinem Salat sind schon mal 16 Euro fällig. Die Speisen sind OK, aber natürlich geschmacklich nicht vergleichbar wie drüben bei Schuhbecks Südtiroler Stuben. Das Personal ist unterschiedlich freundlich.
Schuhbecks Orlando
Schuhbecks Orlando€-€€€Restaurant, Bar, Sternerestaurant, Sky Sportsbar089216690330Platzl 4, 80331 München
3.5 stars -
"Eine sehr schöne Location! Speisen und Service Durschschnitt." Ehemalige UserEine sehr schöne Location! Hier sind 2011 auch schon mal zwei Ritter zu Pferde in die Stube geritten, und haben dort gekämpft! (Pressekonferenz des Kaltenberger Ritterturniers)
Die Preise sind der Gegend angepasst. Für 3 Fleischpflanzl mit kleinem Salat sind schon mal 16 Euro fällig. Die Speisen sind OK, aber natürlich geschmacklich nicht vergleichbar wie drüben bei Schuhbecks Südtiroler Stuben. Das Personal ist unterschiedlich freundlich.
Ein schön gemütlich eingerichtetes Lokal.. Schon gegen 19 Uhr war das Lokal gut besucht, und ich bekam gerade noch einen freien nicht reservierten Platz. Das Personal ist nett und gut geschult. Die Spagetti Carbonara (9.-) waren sehr gut. Die heissen Himbeeren "Lamponi" für 5.- Euro waren auch vorzüglich. Typisch Italienisch ?: Alle Bilder in meinem Blickfeld hingen etwas schief. Es gibt nebenan noch einen kleinen Saal mit Bühne, der auch vom Italiana bewirtschaftet wird.
Ein schön gemütlich eingerichtetes Lokal.. Schon gegen 19 Uhr war das Lokal gut besucht, und ich bekam gerade noch einen freien nicht reservierten Platz. Das Personal ist nett und gut geschult. Die Spagetti Carbonara (9.-) waren sehr gut. Die heissen Himbeeren "Lamponi" für 5.- Euro waren auch vorzüglich. Typisch Italienisch ?: Alle Bilder in meinem Blickfeld hingen etwas schief. Es gibt nebenan noch einen kleinen Saal mit Bühne, der auch vom Italiana bewirtschaftet wird.
3.5 stars -
"Ein schön gemütlich eingerichtetes Lokal, Essen gut." Ehemalige UserEin schön gemütlich eingerichtetes Lokal.. Schon gegen 19 Uhr war das Lokal gut besucht, und ich bekam gerade noch einen freien nicht reservierten Platz. Das Personal ist nett und gut geschult. Die Spagetti Carbonara (9.-) waren sehr gut. Die heissen Himbeeren "Lamponi" für 5.- Euro waren auch vorzüglich. Typisch Italienisch ?: Alle Bilder in meinem Blickfeld hingen etwas schief. Es gibt nebenan noch einen kleinen Saal mit Bühne, der auch vom Italiana bewirtschaftet wird.
Das Lokal liegt direkt am See. Daneben ist auch ein Campingplatz. Die Speisen sind gut und preiswert. Das Personal ist OK. Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Falls man den Saal mietet, solllte man unbedingt einen Techniker mit buchen, der die Lautsprecheranlage gut kennt! Die Nebenräume sind im Prinzip auch beschallbar, wenn man weiß, wo die Schalter und Regler dazu sind....
Das Lokal liegt direkt am See. Daneben ist auch ein Campingplatz. Die Speisen sind gut und preiswert. Das Personal ist OK. Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Falls man den Saal mietet, solllte man unbedingt einen Techniker mit buchen, der die Lautsprecheranlage gut kennt! Die Nebenräume sind im Prinzip auch beschallbar, wenn man weiß, wo die Schalter und Regler dazu sind....
Wirtshaus am Auwaldsee
Wirtshaus am Auwaldsee€-€€€Restaurant, Biergarten, Gaststätte084199390815Am Auwaldsee 20, 85053 Ingolstadt
4.0 stars -
"Die Speisen sind gut und preiswert. Direkt am Campingplatz." Ehemalige UserDas Lokal liegt direkt am See. Daneben ist auch ein Campingplatz. Die Speisen sind gut und preiswert. Das Personal ist OK. Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Falls man den Saal mietet, solllte man unbedingt einen Techniker mit buchen, der die Lautsprecheranlage gut kennt! Die Nebenräume sind im Prinzip auch beschallbar, wenn man weiß, wo die Schalter und Regler dazu sind....
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Wohl um die Reihe der ethnischen Küchenerfahrungen fortzusetzen wurde, für die aktuell anstehende Wellness nach dem präzisionssportlichen Fight, das türkische Restaurant Anfora gewählt. Trotz geballter Firmenweihnachtsfeiernkonkurrenz gelang die relativ kurzfristige Reservierung problemlos. Beim Betreten des Restaurants zunächst freundlich ignoriert, konnte uns, nach umständlicher Rückversicherung im Reservierungsbuch, dann überraschender Weise der einzige freie Tisch zugewiesen werden….
Das Restaurant liegt recht zentral in relativer Nähe zum Ende der Königsallee (kleine Kö), Oststraße, Graf-Adolf-Straße und Berliner Allee sind ebenfalls unmittelbar zu erreichen. Das bedeutet natürlich auch, dass kostenfreier Parkraum bestenfalls in den Bereich der Fiktion gehört. Auf dem breiten Gehweg vor dem Laden existiert eine kleine, gegenwärtig als Raucherecke genutzte und mit einem aufblasbaren Weihnachtsmann abschreckend dekorierte Terrasse. Der große Innenbereich wird durch die, fast eine komplette Wandseite einnehmende, Theke beherrscht und von verschiedenen Säulen unterteilt. Die Wände sind mit Panelen in Holzoptik verkleidet. In die helle Decke sind Halogenspots eingelassen, zusätzlich sorgt ein umlaufender Absatz für indirekte und nach unserem Eindruck farblich variierbare Beleuchtung. Die Tischstellung kann flexibelst gehandhabt werden. Während unseres Besuches gab es mehrere längere Tafeln von denen eine, in nächster Nähe zu der Theke gelegen und anscheinend von Landsleuten besetzt, die besondere Aufmerksamkeit des ausschließlich männlichen Services genoss. Die Tische waren mit Läufern, Kerzen, Weihnachtsdeko, Menuebesteck und kleinen Tellern fast umfassend ausgestattet. Salz und Pfeffer (Mühle) gab ’s auf Anfrage.
Beim überreichen der Speisekarten wurde der Versuch einer direkten Getränkebestellung zunächst abgeblockt. Später erschien man zu zweit und wollte alles auf einmal notieren. Das gab natürlich etwas Chaos und dauerte seine Zeit. Ebenso wie die Lieferung der Getränke. Auch die Wartezeit auf die Vorspeisen konnte nur mit Mühe und dem vorab kredenzten Fladenbrot überbrückt werden. Dafür kam dann aber auch alles getrennt bzw. nach und nach.
| Die Vorspeisen |
Als erstes wurden die ’Börekzigarren’ mit einem Klecks Cacik serviert. Nach Auskunft des Kollegen schmackhaft, für 5,90 Euronen aber übersichtlich. Es folgten die gemischten kalten Vorspeisen die sich zwei KollegInnen teilten. Neun unterschiedliche Zubereitungen, die Salate und Crèmes (Kichererbsen, Tahin, Cacik, Auberginenkaviar usw.) sehr schmackhaft, etwas langweilig dagegen getrocknete Tomaten, Oliven und Artischocken aus der Konserve. Für 7,25 Euronen pro Person durchaus angemessen. Schließlich kam zumindest der kalte Teil der gemischten Vorspeisen für das Menue (drei Gänge für zwei Personen => 64,- Euronen), das ich zusammen mit einem Kollegen bestellt hatte. Hier waren es sechs Schälchen mit den bereits oben genannten Crèmes, leider auch mit den unsäglichen Artischocken. Aber es sollte ja noch warme Vorspeisen geben. Unsere vorsichtige Erinnerung nebst der Bitte um weiteres Brot wurde nur unwillig aufgenommen, immerhin gab ’s noch etwas Brot. Auf unsere, nach entsprechender Wartezeit und während des Abräumens der geleerten Teller der übrigen Vorspeisen vorgebrachte, zweite Erinnerung wurde etwas von: „Hat der Kollege wohl vergessen…“ gestammelt. Zumindest kam dann nach weiteren zehn Minuten ein übersichtlicher Teller mit jeweils zwei Stücken gebratener Auberginenscheiben, gebackenem Weichkäse, gebratener Zucchinischeiben, einer halbierte Börekzigarre, einem halbierten Champignonkopf, einem halbierten, vegetarischen Reibeküchlein, einem ganzen Convenience-Calamarisring (klar, halbieren wäre bei der Gummikonsistenz zu schwierig…) und dem obligatorischen Joghurtdip. Optik, Haptik und Mundgefühl legten nahe, dass der Teller schon eine ganze Weile am Pass gestanden haben musste, jedenfalls waren die Komponenten nicht mal mehr lauwarm. Dementsprechend war das Geschmackserlebnis eher von reziproker Natur.
Ähnliches Spiel bei den Hauptspeisen, nach einiger Wartezeit trudelten diese nach und nach ein. Zusätzlich begingen wir den Fehler, den bereits überfordert wirkenden Service mit Getränkenachbestellungen zu verwirren. Einige wurden anscheinend einfach vergessen, da sie nicht auf der anschließenden Rechnung auftauchten, erfolgte keine Reklamation.
| Die Hauptspeisen |
Zwei mal das Hähnchencurry mit Reis für jeweils 14,50 Euronen eine ordentliche Portion saftig gegartes, mageres Fleisch mit Gemüse und Nüssen, nach Aussage der KollegInnen sehr schmackhaft. Der Beyti-Spieß (Hackfleisch, Rind, Lamm mit dünnem Fladenbrot umwickelt und gegrillt) sah gut aus. Mit zwei unterschiedlichen Dips (Joghurt und Rotscharf), einer gegrillten Peperoni und einer halben, ebenfalls gegrillten Tomate für 14,90 Euronen auch eine reelle Portion. Nach Aussage des Kollegen saftig und wohlschmeckend. Der Hauptgang des Menues im Prinzip ein Mixed-Grill mit größtenteils saftig auf den Punkt gegartem und gut gewürztem Fleisch, al dente zubereitetem, frischem Gemüse, dem obligatorischen Reis und etwas Sauce. Von der Portion her mehr als ausreichend und im Vergleich das Highlight des Menues.
Insgesamt scheint die Küchencrew ihr Handwerk zu verstehen, man hat sich ja auch der modernen türkischen Küche verschrieben. Bleibt nur zu hoffen, dass die Servicedarsteller den Eindruck nicht weiter torpedieren. Leider handelte es sich hierbei tatsächlich nur um einen frommen Wunsch.
Schon die Herangehensweise eines der Servicebediensteten an das Abräumen der geleerten Hauptspeisenteller ließ nichts Gutes erwarten. Ein unterdrückter Fluch, gefolgt von gewaltigem Scheppern bestätigte den gewaltsamen Tod eines Großteils der Keramik. Leider war in einem Schälchen noch rotklebrige Sauce enthalten, die meinte sich bei der Aktion davonstehlen zu können, um sich großzügig auf dem Pullover des Kollegen zu verteilen. Von den unmittelbar beteiligten Servicedarstellern wurde zunächst versucht das Problem wegzulächeln. Dann gestammelte Klärungsversuche: „Wie hat das denn…, wie kann denn so was…?“ Schließlich kam jemand mit der Anschrift einer Reinigung und der Visitenkarte des Ladens, die der Kollege bei Abgabe des Pullovers dort vorzulegen habe. Na toll, soll er sich also selber drum kümmern. Eine Entschuldigung habe ich auch nicht mitbekommen. Aber ich glaube man hat sich später noch geeinigt.
| Die Nachspeisen |
Einmal wurde Baklava à 5,50 Euronen geordert außerdem kam noch der gemischte Dessertteller des Menues Anfora 3 zusätzlich drei mal Cay für jeweils 1,- Eurone. Schwarzen Tee, das können sie einfach, für mich das Beste am Dessert. Das Baklava bestand aus drei identischen Stücken mit gehackten Nüssen gefülltem Philoteig. Wie es sich gehört, derart in Sirup getränkt, dass jeder Zahnklempner sofort ein gieriges Glänzen in die Augen bekommt. Dazu noch ein paar Pistatienkrümel und ’ne einsame Physalis, traurig. Der Dessertteller enthielt zwei Stücke Baklava, zwei Streifen Milchpudding, zwei Honigmelonenspalten, zwei Physalis, etwas Zimtpulver und Convenience-schokoladensaucengeschmiere. Nun, die Früchte waren reif und das Zimtpulver aromatisch, das Baklava wie oben beschrieben und der Milchpudding schmeckte angenehm nach nichts.
Zusammenfassend ist die Küchenleistung recht ordentlich. Die Desserts und einige Komponenten der Vorspeisen sollte der Betreiber auf den Prüfstand stellen. Bei den Servicesurrogaten liegt der Verdacht nahe, dass es sich um ungelernte bzw. schlecht angelernte Kräfte handelt, hier hilf wohl nur ein Neustart. Als wir die Rechnung orderten fiel dem Schlepper doch noch ein, dass er uns einen Tee aufs Haus anbieten könne. Da drei von uns diesen bereits zum Dessert hatten, lehnten wir dankend ab. Damit war der Einfallsreichtum dann auch erschöpft und es ging ans Splitten der Rechnung. Müßig zu sagen, dass dies wieder eine schier unüberwindliche Hürde darstellte. Nach drei Anläufen und unter unserer Mithilfe gelang es schließlich. Beim Verlassen des Restaurants mussten wir aufpassen um nicht in die restlichen Scherben des Serviceunfalls zu treten, selbst deren Entfernung war wohl zu schwierig….
Auch wenn jede Rezension nur eine Momentaufnahme darstellt, insgesamt wirkt der Laden wie gewollt und nicht gekonnt. Anscheinend fehlende Sorgfalt trifft auf freundliche Ignoranz, das belegt auch ein Screenshot des Teils der (alten) Speisekarte die die vegetarischen Gerichte anbietet. Immerhin wird gegenwärtig die Karte überarbeitet, hoffentlich fällt ’s auf….
Update: ist aufgefallen, die komplette Karte wurde korrigiert und neu gestaltet.