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"Etwas Nachlässig in der Rush-Hour"
Geschrieben am 07.06.2022 2022-06-07

"Gemütliches Wirtshaus mit guter deutscher Küche"
Geschrieben am 31.12.2020 2020-12-31

"Wir trafen uns für ein Frühstück..."
Geschrieben am 18.01.2014 2014-01-18

"Im Wirtshaus hatte ich schon oft da..."
Geschrieben am 28.09.2013 2013-09-28

Das alkoholfreie Bit gibt es hier vom Fass, das neue "herb" erstmal nur in der Flasche. Als alkoholfreies Weizen wird das Benediktiner geliefert.
Bei der Bestellung wird sofort mitgeteilt, dass der "Lachs" alle ist und der gewünschte Auflauf mit Spinat nicht verfügbar ist. Meine Liebste entscheidet sich spontan für die Käse-Spätzle.
Für mich soll es das Brauhaus Schnitzel werden. Der Blick auf "lätschige Bratkartoffeln" der vorbeiziehenden Teller treibt mich zu dem Sonderwunsch nach "extra krossen Bratkartoffeln".
Das Essen wird kurze Zeit später geliefert - als 1. Versuch (siehe Bild).
Meine Liebste ist maßlos enttäuscht. Ein kleiner Kleks nur lauwarmer Käse-Spätzle schwimmt im Jogurth-Dressing des Salats.
Mein Versöhnungsversuch ihr ein gutes Drittel vom Schnitzel "rüberzugeben" offenbart an der Schnittfläche durchweg "rohes Fleisch".
Bei einer vorübereilenden Service-Kraft monieren wir sofort. Die Schnittfläche vom Schnitzel im Blick kommt sofort die Äußerung "Ohhh, das geht ja gar nicht - ich bringe ihnen sofort ein neues Schnitzel". Für die Käse-Spätzle war etwas mehr Diskussion notwendig und wir haben uns auf getrennt zu liefernden Salat geeinigt.
Ein kurzes Weilchen später kamen die Gerichte erneut. Das Fleisch war saftig durch und die Bratkartoffeln weiter lätschig.
Die Käse-Spätzle waren im 2. Versuch wesentlich mehr - durch die Trennung vom Salat wäre es dem Koch wohl peinlich gewesen, die geringe Menge vom 1. Versuch zu liefern.
PLV:
Käse-Spätzle für 11 €
Brauhaus -Schnitzel für 15 €
Als Fazit: kann man machen, muss man aber nicht.
Man löse sich in seiner Fantasie vorher bitte von dem bekannten Spätzle-Pfännchen beim Österreicher oder den Bratkartoffeln mit Speck, die man so kennt.
Ein paar Straßen weiter ist das Kartoffel-Haus. Vielleicht zieht es uns beim nächsten Trier-Besuch dorthin.