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Wir landeten gleich in der ersten, der Spizz-Bar. Café - Jazz - Restaurant steht auf den Aufstellern. Jazz findet im Kellergeschoss statt. Die Außensitzplätze sind durch Heizpilze auch bei niedrigen Temperaturen durchaus sitzbar.
Im großen Erdgeschoss ist es gemütlich mit dunkelbraunem Holzmobiliar eingerichtet. Es gibt eine große Karte mit kleinen und größeren Gerichten, die recht nett angerichtet sind.
An unserem Tisch wurde schmackhaftes Chili con carne (5,90) und überbackener Schafskäse (6,70) verzehrt, halt anständige Kneipenkost. Mir war noch nen bisschen flau vom Mittagstisch bei einem Griechen und hielt mich an 1-2 gut gezapfte Wernesgrüner Pilsener (2,60 / 3,20) wie auch die anderen in der Runde. Ansonsten gibt es eine größere Cocktailkarte.
Trotz des Freitagsabends-Ansturm behielt der Service immer den Überblick und servierte alles ziel- und zeitgerecht und mit einem lockeren Spruch auf den Lippen.
Klasse Idee fand ich auch das elektronische "Grüne Männchen" beim Aufgang ins 1. OG. Ist es erleuchtet, sind oben noch Plätze zu finden. So spart man sich einen unnützen Aufstieg, der auch zu Kollisionen mit den Speisenkellnern führen könnten, die mit einem Affenzahn die Treppe hoch und runter flitzen, denn die Küche befindet sich ebendort.
Einen Punkt Abzug gibt es für die Toilettensituation: Im tiefen Untergeschoss gelegen gibt es für das große Lokal incl. Außensitzplätze gerade mal 3 Damen WCs. Demzufolge war das Klopapier schon aus, weil anscheinend niemand nachgelegt hatte. Zwischendurch mal jemanden durchzuschicken, um zu feudeln und für Nachschub an Klopapier und Handtüchern zu sorgen, wäre besser.