Geschrieben am 20.08.2016 2016-08-20| Aktualisiert am
23.08.2016
Besucht am 20.08.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 42 EUR
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe, als die alten Wirtsleute Dieter und Ernestine Schaller im Februar 2014 verkündeten, ihre Arbeit im Gasthof Krone zu beenden. Knapp 25 Jahre betrieben sie diese Traditionsgaststätte.
Ende 2014 schloß die Krone ihre Türen. Es folgten nun größere Umbauarbeiten, bis im November 2015 die Wiedereröffnung unter einem neuen Pächter war.
Die neuen Gastgeber sind Franz und Hannelore Groh, die die Krone zusammen mit ihren Töchtern Melanie und Nathalie übernommen haben. Die Familie hat Erfahrung mit der Gastronomie: Die Eltern betrieben vorher das "Café im Paradeis" am Marktplatz, die Töchter hatten die "KostBar" in der Luitpoldstraße.
Ambiente:
Von außen macht der Gasthof Krone einen sauberen und einladenden Eindruck. An der Fassade hat sich nichts verändert, auch die Aufteilung der Räume im Inneren ist geblieben.
Gleich vorne zum Domplatz hin befindet sich ein Gastraum. Im hinteren Teil des Gebäudes ist der große Saal mit Empore, dazwischen liegt der Tresen. Linkerhand ist der Seiteneingang vom Biergarten, zu dem man auch direkt vom Domplatz aus durch einen Bogen gelangt. Die Treppe im Seiteneingang führt hinunter zu den Toiletten.
Alles wirkt neu und gepflegt, die Sauberkeit ist vorbildlich.
Der Biergarten im hinteren Teil des Hofes ist hübsch gestaltet. Schattenspendende Sonnensegel, schöne Tische mit Schieferplatten und Stühle mit Kissen. Ein paar Topfpflanzen verbreiten mediterrane Atmosphäre.
Im vorderen Teil des Hofes - direkt gegenüber vom Seiteneingang - stehen ebenfalls einige Tische und Stühle.
Service:
Das Personal ist sehr freundlich und aufmerksam. Die Bedienungen sind passend im Dirndl gekleidet. Die Wartezeiten sind erstaunlich kurz, obwohl dort heute noch eine große Hochzeitsgesellschaft stattfindet.
Einzige Einschränkung wegen der Hochzeit: Heute gibt es nur die Auswahl von der Tageskarte, nicht aus der großen Speisekarte. Damit kann ich leben.
Speisekarte:
Die Tageskarte bietet eine Tagessuppe, kleine Gerichte und Brotzeiten, doch auch Braten, Schäuferl, Schnitzel, Wild, Pilzgerichte, Fisch und ein Dessert.
Essen:
Das hausgemachte Hirschgulasch "Försterin Art" mit Pilzen und Semmelknödel (14,80 Euro) war eine Wucht! Das Fleisch war von ausgezeichneter Qualität, zart und saftig. Die dunkle Soße war traumhaft und perfekt abgeschmeckt. Selbstverständlich ordentlich reduziert und nicht gebunden. Hirschgulasch
Der Semmelknödel war tadellos und bestimmt auch hausgemacht. Nicht zu hart und nicht zu weich. Ein Löffel Preiselbeeren auf einem Blatt Chicoree gehört natürlich dazu.
Der ofenfrische Schweinebraten in Dunkelbiersoße mit zweierlei Knödeln und kleinem Salat (10,50 Euro) war ebenfalls ausgezeichnet. Zwei ordentliche Scheiben Schweinebraten, leicht durchwachsen, zart und saftig. Jeder Bissen war ein Genuß! Dazu die Soße aus dem Dunkelbier der Hofmühl-Brauerei, sauber reduziert und herzhaft abgeschmeckt - besser geht es kaum. Schweinebraten
Je ein Kartoffel- und ein Semmelknödel waren ebenfalls tadellos. Der kleine Beilagensalat war frisch und knackig mit einer leichten Vinaigrette.
Einer unserer Freunde hatte ein ofenfrisches Schweineschäuferl in der Dunkelbiersoße, ebenfalls mit zweierlei Knödel und einem kleinen Salat. Es sah appetitlich aus und Birgit war voll des Lobes. Eine hohe Auszeichnung aus dem Mund einer Fränkin ;-) Schäuferl
Meine Partnerin hatte dieweil noch Lust auf ein Dessert und wählte ein Knusper-Eis mit frischen Beeren auf einem Himbeerspiegel (5,80 Euro). Knusper-Eis mit frischen Früchten
Die wohlschmeckende Kugel Vanilleeis war in Cornflakes gewendet, die Beeren waren frisch und aromatisch, dazu gab es einen Kleckser frischer Sahne und den Himbeerspiegel. Letzterer war ebenfalls sehr aromatisch und ein Hochgenuß.
Lob muß sein:
Bedient wurden wir von der Tochter des Hauses, Melanie Puchtler-Groh. Sie ist sehr freundlich, aufmerksam und flink. Es fand sich auch Zeit für kurzes Gespräch über den Inhaberwechsel und die Umbauarbeiten in der Krone.
Erstaunlich, wie sie bei den getrennten Rechnungen die einzelnen Gerichte richtig zuordnete. Kompliment!
Beim Gehen trafen wir draußen noch Franz Groh, den neuen Inhaber und Koch der Krone. Wir bedankten uns bei ihm und lobten die gute Küche, besonders die Dunkelbiersoße.
Es tat ihm sichtlich gut, denn er erzählte uns, daß sich gerade ein paar Damen über die "Packerl-Soße" beschwert hätten. Manche haben einfach keine Ahnung.
Fazit:
Schöne Traditionsgaststätte in neuem Ambiente. Erstklassiges Essen und vorbildlicher Service. Die Preise sind normal. Ein Besuch ist sehr empfehlenswert!
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe, als die alten Wirtsleute Dieter und Ernestine Schaller im Februar 2014 verkündeten, ihre Arbeit im Gasthof Krone zu beenden. Knapp 25 Jahre betrieben sie diese Traditionsgaststätte.
Ende 2014 schloß die Krone ihre Türen. Es folgten nun größere Umbauarbeiten, bis im November 2015 die Wiedereröffnung unter einem neuen Pächter war.
Die neuen Gastgeber sind Franz und Hannelore Groh, die die Krone zusammen mit ihren Töchtern Melanie und Nathalie übernommen haben. Die Familie hat Erfahrung mit der... mehr lesen
4.0 stars -
"Traditionsgaststätte mit gutbürgerlicher Küche unter neuem Inhaber" GourminatorDie Nachricht schlug ein wie eine Bombe, als die alten Wirtsleute Dieter und Ernestine Schaller im Februar 2014 verkündeten, ihre Arbeit im Gasthof Krone zu beenden. Knapp 25 Jahre betrieben sie diese Traditionsgaststätte.
Ende 2014 schloß die Krone ihre Türen. Es folgten nun größere Umbauarbeiten, bis im November 2015 die Wiedereröffnung unter einem neuen Pächter war.
Die neuen Gastgeber sind Franz und Hannelore Groh, die die Krone zusammen mit ihren Töchtern Melanie und Nathalie übernommen haben. Die Familie hat Erfahrung mit der
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Ende 2014 schloß die Krone ihre Türen. Es folgten nun größere Umbauarbeiten, bis im November 2015 die Wiedereröffnung unter einem neuen Pächter war.
Die neuen Gastgeber sind Franz und Hannelore Groh, die die Krone zusammen mit ihren Töchtern Melanie und Nathalie übernommen haben. Die Familie hat Erfahrung mit der Gastronomie: Die Eltern betrieben vorher das "Café im Paradeis" am Marktplatz, die Töchter hatten die "KostBar" in der Luitpoldstraße.
Ambiente:
Von außen macht der Gasthof Krone einen sauberen und einladenden Eindruck. An der Fassade hat sich nichts verändert, auch die Aufteilung der Räume im Inneren ist geblieben.
Gleich vorne zum Domplatz hin befindet sich ein Gastraum. Im hinteren Teil des Gebäudes ist der große Saal mit Empore, dazwischen liegt der Tresen. Linkerhand ist der Seiteneingang vom Biergarten, zu dem man auch direkt vom Domplatz aus durch einen Bogen gelangt. Die Treppe im Seiteneingang führt hinunter zu den Toiletten.
Alles wirkt neu und gepflegt, die Sauberkeit ist vorbildlich.
Der Biergarten im hinteren Teil des Hofes ist hübsch gestaltet. Schattenspendende Sonnensegel, schöne Tische mit Schieferplatten und Stühle mit Kissen. Ein paar Topfpflanzen verbreiten mediterrane Atmosphäre.
Im vorderen Teil des Hofes - direkt gegenüber vom Seiteneingang - stehen ebenfalls einige Tische und Stühle.
Service:
Das Personal ist sehr freundlich und aufmerksam. Die Bedienungen sind passend im Dirndl gekleidet. Die Wartezeiten sind erstaunlich kurz, obwohl dort heute noch eine große Hochzeitsgesellschaft stattfindet.
Einzige Einschränkung wegen der Hochzeit: Heute gibt es nur die Auswahl von der Tageskarte, nicht aus der großen Speisekarte. Damit kann ich leben.
Speisekarte:
Die Tageskarte bietet eine Tagessuppe, kleine Gerichte und Brotzeiten, doch auch Braten, Schäuferl, Schnitzel, Wild, Pilzgerichte, Fisch und ein Dessert.
Essen:
Das hausgemachte Hirschgulasch "Försterin Art" mit Pilzen und Semmelknödel (14,80 Euro) war eine Wucht! Das Fleisch war von ausgezeichneter Qualität, zart und saftig. Die dunkle Soße war traumhaft und perfekt abgeschmeckt. Selbstverständlich ordentlich reduziert und nicht gebunden.
Der Semmelknödel war tadellos und bestimmt auch hausgemacht. Nicht zu hart und nicht zu weich. Ein Löffel Preiselbeeren auf einem Blatt Chicoree gehört natürlich dazu.
Der ofenfrische Schweinebraten in Dunkelbiersoße mit zweierlei Knödeln und kleinem Salat (10,50 Euro) war ebenfalls ausgezeichnet. Zwei ordentliche Scheiben Schweinebraten, leicht durchwachsen, zart und saftig. Jeder Bissen war ein Genuß! Dazu die Soße aus dem Dunkelbier der Hofmühl-Brauerei, sauber reduziert und herzhaft abgeschmeckt - besser geht es kaum.
Je ein Kartoffel- und ein Semmelknödel waren ebenfalls tadellos. Der kleine Beilagensalat war frisch und knackig mit einer leichten Vinaigrette.
Einer unserer Freunde hatte ein ofenfrisches Schweineschäuferl in der Dunkelbiersoße, ebenfalls mit zweierlei Knödel und einem kleinen Salat. Es sah appetitlich aus und Birgit war voll des Lobes. Eine hohe Auszeichnung aus dem Mund einer Fränkin ;-)
Meine Partnerin hatte dieweil noch Lust auf ein Dessert und wählte ein Knusper-Eis mit frischen Beeren auf einem Himbeerspiegel (5,80 Euro).
Die wohlschmeckende Kugel Vanilleeis war in Cornflakes gewendet, die Beeren waren frisch und aromatisch, dazu gab es einen Kleckser frischer Sahne und den Himbeerspiegel. Letzterer war ebenfalls sehr aromatisch und ein Hochgenuß.
Lob muß sein:
Bedient wurden wir von der Tochter des Hauses, Melanie Puchtler-Groh. Sie ist sehr freundlich, aufmerksam und flink. Es fand sich auch Zeit für kurzes Gespräch über den Inhaberwechsel und die Umbauarbeiten in der Krone.
Erstaunlich, wie sie bei den getrennten Rechnungen die einzelnen Gerichte richtig zuordnete. Kompliment!
Beim Gehen trafen wir draußen noch Franz Groh, den neuen Inhaber und Koch der Krone. Wir bedankten uns bei ihm und lobten die gute Küche, besonders die Dunkelbiersoße.
Es tat ihm sichtlich gut, denn er erzählte uns, daß sich gerade ein paar Damen über die "Packerl-Soße" beschwert hätten. Manche haben einfach keine Ahnung.
Fazit:
Schöne Traditionsgaststätte in neuem Ambiente. Erstklassiges Essen und vorbildlicher Service. Die Preise sind normal. Ein Besuch ist sehr empfehlenswert!