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Aber nun genug gesabbelt. Bester Freund feierte am Freitag sein Wiegenfest und isst gerne asiatisch. Da er im wilden Westen Wuppertals zu Hause ist, hatte er von der Neueröffnung des Asia Ming im benachbarten Haan gehört und lud dorthin ein. Das unsere bisheriges asiatisches Stammlokal in der Klingenstadt nicht mehr so sehr punkten bei uns kann, war ich sehr neugierig darauf, was Haan zu bieten hat.
Bei dem Lokal handelt es sich um einen der jetzt üblichen asiatischen Mampftempel, die überall auf der grünen Wiese aus dem Boden schießen. In dem Fall aber im Industriegebiet. Kommt man von Wuppertal oder Solingen, so ist es eigentlich nicht zu verfehlen, denn den Möbelnachbarn auf der anderen Seite kennt man hier in der Gegend. Rechter Hand die Warenausgabe von Ostermann Trends. Asia Ming teilt sich mit der Firma den Parkplatz und wenn man, wie ich am Freitag Abend um 19 Uhr dort sein soll, gestaltet sich die Suche für den fahrbaren Untersatz ein wenig problematisch. Da ich sehr früh da war, wartete ich, bis ein Platz frei wurde. Mein Gastgeber hat nicht so viel Glück und lernte erstmal die nähere Umgebung kennen. Mit was Glück findet man am Straßenrand einen unbegrenzten Parkplatz.
Das Gebäude macht von außen den Eindruck einer Möbelhalle mit Fenstern. Betritt man das Lokal, empfängt einen eine nette junge Dame mit einem großen Buch. Sie sprach fließend Deutsch, was bekanntlich bei asiatischen Lokalen nicht immer der Fall ist. Es war reserviert und schon kam ein junger Kellner der uns zum Tisch geleitete. Auch er sprach fließend Deutsch und geschult. Er betreute uns den ganzen Abend.
Nun zur Einrichtung. Eigentlich sieht das Lokal wie eine schicke Kantine aus. Wir hatten Tisch 54 und gehe davon aus, das es 60 Tische im Lokal sind. Das Mobiliar modern und sachlich mit edlen asiatischen Motiven geschmückt. Einzelne Nischen sind vorhanden.Eben die jetzt moderne Sachlichkeit. Plüsch in Rot und Gold, Laternen oder das obligatorische Aquarium findet man nicht. Wir saßen in einer solchen Nische. Die Tischplatte klinisch sauber und mit Servietten im Blütenmotiv gedeckt. Auf Besteckbänkchen ruhten Gabel und Löffel. Einige Leute finden solche Besteckbänkchen nicht so gut, aber aus Umweltschutzgründen brauche ich nicht bei jedem Gang ein neues Besteck.
Jetzt geht es an die Speisen. Man kann zwischen a la Karte und Buffett wählen. Wir alle wählten Buffett. Preise bitte der Homepage entnehmen. Ebenso die Öffnungszeiten. Das Buffett ist eine mittig im Raum vor der Showküche und der Bar angeordnete Sache. Zur Wahl stehen mindestens 15 verschiedene warme Gerichte. Suppe, Fisch, Fleisch und was für Vegetarier. In einer weiteren Abteilung Salat und die frischen Zutaten für das Mongolische Buffett. Alles peinlich sauber und frisch auf Eis. Den Bereich der Nachspeisen dominieren zwei Schokobrunnen an denen man sich seine Fruchtspieße schokolieren kann. Dazu diverse Kuchen, Eis und Süßspeisen. Einzel aufzählen und bewerten kann ich nicht alles, was ich aß. Aber es waren sehr frische Zutaten, sehr schmackhaft und nicht nach Fertigprodukt schmeckend. Auch ausgefallene Kombinationen waren dabei, wie panierter Lachs oder gebackene Hühnerlebe mit Gemüse. Alle Gerichte mit gut lesbaren Beschreibungen versehen.
Unsere Gruppe fühlte sich trotz der Größe des Lokals und dem hinterher etwas anschwellenden Geräuschpegel im Asia Ming sehr wohl und ich werde das Lokal bestimmt öfter besuchen. Preis / Leistung stimmte.